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	<title>webMoritz.de &#187; Susanne Wiest</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Donnerstag: Podiumsdiskussion mit Direktkandidaten</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 18:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der AStA lädt am Donnerstag, dem 24. September zur Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten des Wahlkreises Greifswald - Demmin- Ostvorpommern. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Konferenzsaal des Universitäts-Hauptgebäudes in der Domstraße 11.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Allgemeine Studierendenauschuss (AStA) lädt am Donnerstag, dem 24. September zur Podiumsdiskussion mit den <a href="http://webmoritz.de/2009/08/11/acht-direktkandidaten-in-greifswald/" target="_self">Direktkandidaten des Wahlkreises</a> Greifswald &#8211; Demmin- Ostvorpommern. Die Veranstaltung, organisiert vom Referenten für politische Bildung Sven Zeitler, beginnt um 18 Uhr im Konferenzsaal des Universitäts-Hauptgebäudes in der Domstraße 11.</p>
<div id="attachment_24721" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-24721" title="podiumsdiskussion_bundestag-550x152" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/podiumsdiskussion_bundestag-550x152.jpg" alt="podiumsdiskussion_bundestag-550x152" width="550" height="152" /><p class="wp-caption-text">Haben zugesagt: Anne, Klatt, Katharina Feike, Susanne Wiest, Jürgen van Raemdonck, Peter Ritter</p></div>
<p>Fest zugesagt haben bisher die Direktkadidaten Katharina Feike (SPD), <a href="http://webmoritz.de/2009/09/18/interviews-zur-bundestagswahl-2-anne-klatt-grune/" target="_self">Anne Klatt (Bündnis 90/Die Grünen)</a>, <a href="http://webmoritz.de/2009/09/20/interviews-zur-bundestagswahl-3-susanne-wiest/" target="_self">Susanne Wiest</a>, Jürgen van Raemdonck und <a href="http://webmoritz.de/2009/09/22/interviews-zur-bundestagswahl-4-peter-ritter-die-linke/" target="_self">Peter Ritter (Die Linke)</a>. Auch CDU <a href="http://webmoritz.de/2009/09/16/interviews-zur-bundestagswahl-1-christian-bartelt-fdp/" target="_self">und FDP sind</a> gebeten worden, entsprechende Vertreter zu derVeranstaltung zu schicken. Wer für die bürgerlichen Parteien auf dem Podium sitzen wird, ist bis dato allerdings noch unklar. Weiterhin gab es Überlegungen Vertreter der Piratenpartei und der MLPD einzuladen.</p>
<p>Bilder:</p>
<p>Katharina Feike &#8211; <a href="http://www.spd.de/de/politik/Bundestagswahl/bundestagskandidaten/mecklenburg_vorpommern/wk_16.html" target="_blank">SPD Mecklenburg Vorpommern</a><br />
Peter Ritter &#8211; <a href="http://www.peterritter.de/" target="_blank">Homepage des Kandidaten</a><br />
Anne Klatt &#8211; <a href="http://blog.gruene-greifswald.de/">Blog der Greifswalder Grünen</a><br />
Susanne Wiest &#8211; <a href="http://blog.17vier.de/?p=2096#more-2096" target="_blank">Fleischervorstadt-Blog</a><br />
Jürgen van  Raemdonck &#8211; privat</p>
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		<title>Interviews zur Bundestagswahl (3): Susanne Wiest</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/09/20/interviews-zur-bundestagswahl-3-susanne-wiest/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2009/09/20/interviews-zur-bundestagswahl-3-susanne-wiest/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 06:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Wiest]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 27. September wählt die Republik einen neuen Bundestag. Der webMoritz interviewte die Direktkandidaten aus dem unserem Wahlkreis. Heute: Susanne Wiest.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. September wählt die Republik einen neuen Bundestag. Der webMoritz interviewte die Direktkandidaten aus dem Wahlkreis 16 (Greifswald &#8211; Demmin &#8211; Ostvorpommern) per E-Mail. Heute: Susanne Wiest.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie sind Sie zur Politik gekommen?</p>
<p><strong>Susanne Wiest: </strong>Im Februar 2009 unterschrieben innerhalb weniger Wochen über 50&#8217;000 Bürgerinnen und Bürger meine spontan gestellte Petition an den Bundestag zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Das war eine grosse Überraschung und ist gleichzeitig eine Einladung vieler Bürger an unsere Abgeordneten, sich an der Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen zu beteiligen.</p>
<p>Im April bekam ich die Nachricht des Petitionsausschusses, eine Anhörung und Diskussion der Petiton sei ungewiss und frühstens in der nächsten Wahlperiode möglich. Da mir die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens gefällt, und ich sie für einen guten Zukunftsweg halte, habe ich mich entschlossen unsere demokratischen Möglichkeiten zu nutzten, und als Direktkandidatin des Wahlkreises Greifswald, Demmin, Ostvorpommern, für unseren Bundestag zu kandidieren</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Im Bundestag gibt es direkt gewählte Kandidaten und Kandidaten, die über Listen einziehen. Macht das abgesehen von gewissen Repräsentationpflichten im Wahlkreis irgendwelche Unterschiede?</p>
<p><strong></strong><strong><img class="alignright size-full wp-image-24706" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="wiest-300x200-wiest" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/wiest-300x200-wiest.jpg" alt="wiest-300x200-wiest" width="300" height="200" />Susanne Wiest:</strong><strong> </strong>Ich finde Parteilisten undemokratisch, weil wir Bürger keinen Einfluss darauf haben wie die Listen zusammengestellt werden. Bei der Wahl von Direktkandidaten, dafür ist die Erststimme, können wir Bürger entscheiden wem wir zutrauen, Politik in unserem Sinne zu gestalten.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Wo sehen Sie Möglichkeiten, sich besonders für Ihren Wahlkreis einzusetzen?</p>
<p><strong>Susanne Wiest:</strong><strong> </strong>Ich möchte dass in unserem Wahlkreis das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt wird. Wir könnten Modellregion für Grundeinkommen werden. Bei allen Fragen, die ich im Bundestag zu entscheiden habe, werde ich die Bürger des Wahlkreises auffordern darüber abzustimmen. Das Ergebnis trage ich dann in den Bundestag.</p>
<p>Ich bin entschieden für direkte Demokratie und betrachte mich als Abgesandte der Bürgerschaft in meinem Wahlkreis.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Wie sieht Ihr Wahlkampf aus?</p>
<p><strong>Susanne Wiest:</strong><strong> </strong>Ich lade jeden Sonntag um 16.00 Uhr zu einem offenen &#8220;Sonntagstreffen&#8221; ein. Das Treffen findet bei mir zu Hause statt. Dort besprechen wir bei Kaffee und Kuchen, die Wahlbewerbung. Wir machen was uns möglich ist. In den nächsten Tagen werden wir Postkarten verteilen und fahren durch die Dörfer und zeigen dort einen Film zum Thema Grundeinkommen.</p>
<p>Am 05. September war das <a href="http://webmoritz.de/2009/09/05/kronungstournee-zum-grundeinkommen-startet-in-greifswald/" target="_self">Krönungsmobil in Greifswald</a> zu Gast. Tagsüber waren wir auf dem Marktplatz und abends im Museumshafen&#8230;</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Wer unterstützt Sie im Wahlkampf? (Haben Sie ein Wahlkampf-Team und wie sieht es aus?)<span id="more-24701"></span></p>
<p><strong>Susanne Wiest: </strong>Viele verschiedene Menschen. Frei, eigenverantwortlich und Zusammen! Sie sind ebenfalls herzlich eingeladen mitzumachen, wenn das Thema Sie interessiert.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-24708" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="lebenslauf-susanne-wiest" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/lebenslauf-susanne-wiest.jpg" alt="lebenslauf-susanne-wiest" width="252" height="211" />webMoritz: </strong>In welchen Bundestagsausschüssen würden Sie gern mitarbeiten?</p>
<p><strong>Susanne Wiest:</strong><strong> </strong>Im Ausschuss für Arbeit und Soziales  und im Finanzausschuss.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Im Falle Ihrer Wahl: Welches Verkehrsmittel wollen Sie zum Pendeln nach Berlin nutzen?</p>
<p><strong>Susanne Wiest:</strong><strong> </strong>Die Bahn.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Wie stehen Sie zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Lubmin?</p>
<p><strong>Susanne Wiest:</strong><strong> </strong>Dinosauriertechnologie! Alt, überholt ,nicht umweltverträglich. Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern ist eine Belastung für Umwelt und Klima. Selbst bei modernster Technik ist das die Technologie von gestern. Die Kohle wird in anderen Ländern abgebaut und durch die halbe Welt transportiert. Auf die Bedingungen beim Abbau und Transport können wir kaum Einfluss nehmen.</p>
<p>Neue Anlagen zur Energiegewinnung müssen meiner Meinung nach absolut umweltverträglich sein. Während der gesamten Produktionskette. Den Mist ins Ausland abzuschieben ist kein Weg. Sonne,Wind, Wasserkraft. &#8230; der Bau von Häusern, die nicht mehr Energie verbrauchen als sie produzieren, oder sogar Energie an das Stromnetz abgeben, das ist meiner Meinung nach der Zukunftsweg. Und diese Maßnahmen und Technologien schaffen auch Arbeitsplätze in der Region. Umweltverträglich und nachhaltig. Hier können wir in unserer Region Vorreiter werden.</p>
<p>Lubmin mit dem schönen Strand ist ein Urlaubs- und Erholungsgebiet. Auch unter diesem Gesichtspunkt wünsche ich mir hier keine Anlage, die die Schönheit und Natürlichkeit des Ortes zerstört. Das ist meine persönliche Meinung. Da ich mich aber als Vertreterin und Abgesandte des Wahlkreises für den Bundestag verstehe, und mich für direkte Demokratie einsetzte, würde ich zu diesem Thema regionale Gesprächsveranstaltungen und eine Bürgerbefragung organisieren .</p>
<div id="attachment_24707" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://grundeinkommenimbundestag.blogspot.com/"><img class="size-full wp-image-24707" title="wiest2-250x94-wiest" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/wiest2-250x94-wiest.jpg" alt="wiest2-250x94-wiest" width="250" height="94" /></a><p class="wp-caption-text">Klick auf das Logo um zur Internetseite von Susanne Wiest zu gelangen</p></div>
<p><strong>webMoritz: </strong>Was halten Sie davon, dass in Deutschland so viele Dinge, besonders die Bildungspolitik, gar nicht vom Bundestag sondern von den einzelnen Ländern entschieden werden?</p>
<p><strong>Susanne Wiest:</strong> Dazu habe ich mir noch keine Meinung gebildet. das hängt davon ab um welche Fragen es konkret geht.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Was sind Ihre Pläne für den Fall, dass Sie nicht gewählt werden?</p>
<p><strong>Susanne Wiest:</strong><strong> </strong>Alles wie immer: Familie, Arbeit, Freunde und Grundeinkommen.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Vielen Dank für das Interview!</p>
<p><strong>Bildnachweis:</strong></p>
<p>Logo Bundestagswahl 2009 &#8211; Jakob Pallus</p>
<p>Fotos &#8211; Susanne Wiest</p>
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		<title>Diskussionsrunde zum Grundeinkommen &#8211; tendenziöse Improvisation</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 17:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Donnerstag fand im Hörssal 5 des Auditorium Maximum eine Podiumsdiskussion zum Thema Grundeinkommen statt. In einer etwas improvisiert wirkenden Runde diskutierten Politiker und soclhe die es werden wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Donnerstag fand im Hörssal 5 des Auditorium Maximum eine Podiumsdiskussion zum Thema Grundeinkommen statt. In einer etwas improvisiert wirkenden Runde diskutierten Susanne Wiest (Bundestagsdirektkandidatin Grundeinkommen), Peter Ritter (Landesvorsitzender und Direktkandidat von „Die Linke“), Marcus Unbenannt (stellv. Kreisvorsitzender SPD Greifswald), Anne Klatt (Direktkandidatin Bündnis 90/Die Grünen), Tristan Varbelow (Kreisvorsitzender Piratenpartei) und Sebastian Jabbusch (Piratenpartei und Moderation).</p>
<p>Im Vorfeld hatte es um die Veranstaltung einige Unruhe gegeben, denn die Organisatoren waren tatkräftig von AStA-Referent Sven Zeitler (Politische Bildung) unterstützt worden, der Allgemeine Studierendenausschuss auch zunächst als Veranstalter genannt worden.</p>
<p>Kurz vor dem Verteilen entsprechender Flyer verkündete die AStA-Vorsitzende Solvejg Jenssen dann, dass der AStA nicht Mitveranstalter sei, Sven lediglich als Privatperson mit organisiere.  Eine politische Diskussionsrunde, noch dazu eher einseitig besetzt, kurz vor den Bundestagswahlen sah sie als offizielle Veranstaltung der Studierendenvertretung ungeeignet. Die Flyer wurden wieder eingestampft, der durch den AStA organisierte Raum (der anders wohl kaum zu bekommen gewesen wäre) allerdings dennoch genutzt.</p>
<p>Zur allgemeinen Information wurde direkt vor der eigentlichen Diskussionsrunde der Film „Grundeinkommen“ von Daniel Häni (Unternehmer, „Kulturraumschaffender“) und Enno Schmidt (Institut für neue Medien)  gezeigt.</p>
<p>Der Beitrag sollte die gut 25 Anwesenden in das Thema einführen und eine Diskussionsgrundlage schaffen. Der gut anderthalbstündige Film wurde jedoch im Nachhinein von Kritikern des Grundeinkommens als „pure Propaganda“ bezeichnet.</p>
<div id="attachment_24666" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-24666" title="podiumsdiskussion-550x346-carsten_schoenebeck" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/podiumsdiskussion-550x346-carsten_schoenebeck.jpg" alt="podiumsdiskussion-550x346-carsten_schoenebeck" width="550" height="346" /><p class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Peter Ritter, Marcus Unbenannt, Sebastian Jabbusch, Tristan Varbelow, Anne Klatt</p></div>
<p style="text-align: left;">Nach einer kurzen Pause begann das eigentliche Gespräch, das sehr bewusst unter starker Einbeziehung des Publikums stattfand. Mangels eines Moderators wurde Sebastian Jabbusch wenige Minuten vorher zur Übernahme dieses Parts  gedrängt, das tat der Diskussion nicht immer gut. Insgesamt wirkte die Gesprächsrunde unvorbereitet und fahrig. Die Zusammensetzung des Podiums führte zudem zu einer gewissen Einseitigkeit. FDP- und CDU-Vertreter waren der Debatte von vornherein fern geblieben.</p>
<p>Peter Ritter (Die Linke) zog einen Vergleich zum Grundsicherungskonzept der Linken, dass ein erster Schritt in Richtung Grundeinkommen sein könne, eine abschließende Meinung zu dem Konzept habe er sich jedoch nicht gebildet. Nach dem er vorsichtig einige Kritikpunkte geäußert hatte, zog er sich bald weit aus der Diskussion zurück,  wohlmerkend, dass er als langjähriger Landtagsabgeordneter und Landesvorsitzender die jugendlich-idealistische Runde ein wenig zu sprengen drohte.</p>
<p>So blieb Marcus Unbenannt (SPD) der einzige auf dem Podium, der die Idee stark kritisierte &#8211; sehr zum Missfallen vieler Anwesender. Er wurde mit seinen Anmerkungen oftmals abgewürgt. Als er eine stark vereinfachte Modelrechnung zur Finanzierung aufstellen wollte, störten Publikum, Diskutanten und der Moderator (sic!) seine Ausführungen durch Zwischenrufe und brachten den unbequemen Kritiker damit (zumindest kurzfristig) zum Schweigen.</p>
<p>Eher unauffällig in der Diskussion blieben Anne Klatt und Tristan Varbelow, die verschiedene Vorzüge des Konzepts erläuterten, eine eindeutige Positionierung aber vermieden. So tauschte man im Laufe des Abends vor allem Pro-Argumente aus. Die Angriffs- und damit Knackpunkte wurden dagegen schnell abgetan. Über die Finanzierung beispielsweise müsse man sich unterhalten, wenn grundsätzlich geklärt sei, ob man ein bedingungsloses Grundeinkommen wolle, so Susanne Wiest. Das auf einer Konsumsteuer basierende Konzept ihrer populär gewordenen Online-Petition, führte sie selber ad absurdum, in dem sie erklärte, kein wirkliches Modell für das Grundeinkommen zu haben, sondern lediglich die Idee anstoßen zu wollen. Auch gesamtwirtschaftliche Auswirkungen des Modells wurden nicht näher diskutiert. Nach knapp zwei Stunden beendete der Moderator eine oftmals einseitig und fahrig organisiert wirkende Veranstaltung.</p>
<p><strong>Bildquellen</strong></p>
<p>Foto &#8211; Carsten Schönebeck</p>
<p>Bild Startseite &#8211; southtyrolean via flickr</p>
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		<title>&#8220;Krönungstournee&#8221; zum Grundeinkommen startet in Greifswald</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 21:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die "Krönungstournee" zum bedingungslosen Grundeinkommen ist am Freitag in Greifswald gestartet. Die Aktivisten werben für das bedingungslose Grundeinkommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im strömenden Regen ist heute auf dem Greifswalder Marktplatz die &#8220;Krönungstournee&#8221; der Aktion &#8220;<a href="http://www.kroenungswelle.net/" target="_blank">Krönungswelle</a>&#8221; gestartet. Die Initiative reist in den kommenden Wochen in zahlreiche überwiegend deutsche Städte und will eine &#8220;Karawane der Kreativität&#8221; mobilisieren, um für die Idee des Grundeinkommens zu werben. Wegen des schlechten Wetteres fiel die Resonanz unter den Passanten eher verhalten aus.</p>
<div id="attachment_24566" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/kroenungswelle_wiest_bundestag.jpg"><img class="size-full wp-image-24566" title="kroenungswelle_wiest_bundestag-200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/kroenungswelle_wiest_bundestag-200.jpg" alt="kroenungswelle_wiest_bundestag-200" width="200" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Susanne Wiest &quot;krönt&quot; eine Passantin vor dem Bundestag.</p></div>
<p>Dass die Tour in Greifswald startete, hatte seinen Grund in der Person Susanne Wiest. Die Greifswalderin brachte Anfang des Jahres eine Petition zum Grundeinkommen in den Bundestag ein, die zuvor mehr als 50.000 Unterstützerunterschriften erhalten hate (<a href="http://webmoritz.de/2009/02/10/greifswalderin-erschuttert-bundestag-zumindest-online/">webMoritz berichtete</a>). Durch den massiven Zuspruch gestärkt, <a href="http://webmoritz.de/2009/08/11/acht-direktkandidaten-in-greifswald/">kandidiert sie nun als Direktkandidatin im Wahlkreis Greifswald-Demmin-Ostvorpommern</a> um ein Direktmandat im Bundestag.</p>
<p>Die Aktivisten der Initiative &#8220;Krönungswelle&#8221; setzten den Passanten auf dem Markt goldene Kronen aufsetzen und bei ihnen unter dem Motto &#8220;Wenn jeder sein eigener König ist, muss keiner der König des anderen sein&#8221; für die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens werben. Die Aktion &#8220;Krönungswelle&#8221; legt dabei besonderen Wert auf die Zusammenarbeit mit Künstlern an den einzelnen Tournee-Orten. Auf der <a href="http://www.kroenungswelle.net">Homepage</a> heißt es: &#8220;Spontane Happenings mit Musik, Tanz, Theater, Street-Art oder Kabarett ergeben sich wie aus dem Nichts, alles fließt ineinander.&#8221; Zumindest in Greifswald hat das nur bedingt geklappt: Wegen des strömenden Regens entfiel eine geplante Info-Veranstaltung im Hafen &#8211; zu wenig Leute waren unterwegs.<span id="more-24561"></span></p>
<div id="attachment_24568" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/kroenungswelle-bus.jpg"><img class="size-full wp-image-24568" title="kroenungswelle-bus-243" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/kroenungswelle-bus-243.jpg" alt="kroenungswelle-bus-243" width="243" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Nachts reisen die Aktivisten im eigenen &quot;Nightliner&quot; in die nächste Stadt weiter.</p></div>
<p>Im Reisebus der Initiative reisen in den nächsten zwei Wochen bis zu 16 Mitglieder der Gruppe von Ort zu Ort. Die meisten Mitfahrer sind junge Leute, die sich für die Idee des Grundeinkommens begeistern und leidenschaftlich darüber diskutieren können. Finanziert wird die Initaitvie durch Spenden, die sie auch nach wie vor sucht.</p>
<p>Mit von der Partie war auch Susanne Wiest, die ihren Namen derzeit eifrig unters Volk bringt. Gegenüber dem webMoritz erklärte sie, warum sie den Begriff des &#8220;Wahlkampf&#8221; dafür ablehnt: &#8220;Was ich mache ist, meine Wahlbewerbung vorzustellen und weiter nichts.&#8221; Ein ausführlicheres Interview mit Susanne Wiest wird es im Rahmen einer Interview-Serie mit allen Direktkandidaten geben, die der webMoritz derzeit vorbereitet.</p>
<h3>Am Donnerstag: Diskussionsveranstaltung zum Grundeinkommen</h3>
<p>Außerdem findet voraussichtlich am kommenden Donnerstag (10.9.) eine Diskussionveranstaltung über das Grundeinkommen in Greifswald statt. Die Planung für die Veranstaltung läuft allerdings noch, sodass Details erst Anfang der Woche bekanntgegeben werden können. webMoritz.de wird rechtzeitig informieren.</p>
<h3>Update 6.9.: Zeit und Ort stehen schon fest</h3>
<p>Wie Sebastian Jabbusch, Vorstandsmitglied des frisch gegründeten Kreisverbands der Piratenpartei, in den Artikel-Kommentaren schreibt, findet die &#8220;überparteiliche&#8221; Diskussionsveranstaltung zum Grundeinkommen am Donnerstag, dem 10.9. um 19 Uhr im Audimax statt. Wer die Veranstaltung organsieirt, ist nicht ganz klar &#8211; laut Sebastian Jabbusch ist es der AStA auf Anregung der Greifswalder Piratenpartei. Der AStA legt allerdings Wert darauf, den Organisatoren lediglich bei der Raumsuche behilflich gewesen zu sein und nicht Veranstalter zu sein (siehe Kommentare). <strong></strong></p>
<p><strong>Hinweis: </strong>In einer früheren Version des Artikels wurde behauptet, der AStA sei Organisator der Veranstaltung am kommenden Donnerstag. Da das nicht korrekt war, wurde der Artikeltext korrigiert.</p>
<p>Link: <a href="http://www.kroenungswelle.net/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=64&amp;Itemid=37" target="_blank">die weiteren Standorte der Aktion &#8220;Krönungswelle&#8221;<br />
</a></p>
<p>Bilder: kroenungswelle.net/ Textautor</p>
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		<title>Acht Direktkandidaten in Greifswald</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 06:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Wahlkreis Greifswald-Demmin-Ostvorpommern werden im September acht Kandidaten zur Bundestagswahl antreten. Der webMoritz stellt Gesichter und Ideen vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch knapp sieben Wochen trennen uns von der Bundestagswahl am 27. September 2009. Vor wenigen Tagen gab die Pressestelle der Stadt bekannt, wer sich im Wahlkreis 16 (Greifswald, Demmin, Ostvorpommern) um ein Direktmandat bewirbt. Wer vor Ort mit Erstwohnsitz gemeldet ist und dementsprechend seine Kreuze auf der hiesigen Liste macht, wird die Auswahl zwischen acht Kandidaten haben.</p>
<p>Seit 1990 wurde der Wahlkreis im Bundestag durch den CDU-Verteidigungsexperten Ulrich Adam vertreten. Adam kündigte jedoch bereits im Frühjahr an, <a href="http://webmoritz.de/2009/01/05/ulrich-adam-kandidiert-nicht-mehr-fuer-den-bundestag/" target="_self">nicht wieder für den Bundestag zu kandidieren</a>. Diese Entscheidung dürfte wohl auch mit seinen Verquickungen in die <a href="http://webmoritz.de/2008/11/24/urteil-im-schelsky-prozess/" target="_self">Affäre rund um den ehemaligen AUB-Chef Wilhelm Schelsky</a> in Zusammenhang stehen.<span id="more-24196"></span></p>
<p>Sein parteiinterner Nachfolger als Direktkandidat und damit auch Favorit ist der Landtagsabgeordnete Matthias Lietz. Der Ingenieur und Verwaltungsbetriebswirt war langjährige Bürgermeister von Lubmin, sitzt derzeit im Landtag und ist zudem Präsident des Kreistages und Vorsitzender des Landkreistages. Politische Ziele für ein mögliches Bundestagsmandat lassen sich <a href="http://www.meinvz.net/Matthias-Lietz" target="_blank">auf Lietz&#8217; &#8220;meinVZ&#8221;-Seite nachlesen</a>. Dort gibt er unter anderem die Themen Mittelstand, Bildung, Gesundheit und Stärkung des Ehrenamtes an.</p>
<div id="attachment_24202" class="wp-caption aligncenter" style="width: 508px"><img class="size-full wp-image-24202" title="lietz_feike_ritter-498x218-jeweilige_landesverbaende" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/08/lietz_feike_ritter-498x218-jeweilige_landesverbaende.jpg" alt="lietz_feike_ritter-498x218-jeweilige_landesverbaende" width="498" height="218" /><p class="wp-caption-text">Matthias Lietz (CDU), Katharina Feike (SPD), Peter Ritter (Die Linke), v.l.n.r.</p></div>
<p>Die SPD, vor vier Jahren zweitstärkste Kraft im Wahlkreis, schickt mit der 33-jährigen Katharina Feike eine Nachwuchskraft ins Rennen um das Mandat. Die gebürtige Greifswalderin studierte bis 2008 an der hiesigen Universität, erst Juristerei, dann Politikwissenschaft. Feike übt derzeit verschiedene Ämter innerhalb der SPD aus. Wahlkampfpräsenz im Internet ist bei ihr bisher eher Mangelware. <a href="http://www.katharina-feike.de/" target="_blank">Auf ihrer Internetseite</a> findet sich, neben einem spärlich genutzten twitter-Account, lediglich die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren.</p>
<p><!--more-->Um die politisch &#8220;schwarze Dominanz&#8221; der letzten Jahre im Wahlkreis 16 zu durchbrechen, schickt Die Linke ihren Landesvorsitzenden Peter Ritter in den Wettbewerb um das Bundestagsmandat. Der langjährige NVA-Offizier Ritter studierte zur Wendezeit Philosophie in Greifswald und sitzt seit 1994 im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Dort beschäftigt er sich derzeit mit den Schwerpunkten Innen-, Ausländer- und Friedenspolitik. <a href="http://www.peterritter.de/" target="_blank">Auf seiner Internetseite</a> und in dem dort verlinkten Wahlkampfflyer kritisiert Ritter vor allem die Politik der großen Koalition im Rahmen der aktuellen Finanzkrise.</p>
<p>Bereits einen großen Bekanntheitsgrad unter den Greifswalder Studenten besitzt Anne Klatt, die Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen. Im vergangenen Januar hatte die Studentin der Landschaftsökologie bei der StuPa-Wahl die meisten Stimmen errungen, im Juni hatte sie erfolgreich für die Bürgerschaft der Hansestadt kandidiert. Über ihre Ambitionen für die Bundespolitik hatte Anne Klatt bereits <a href="http://webmoritz.de/2009/05/02/da-war-nix-geplant-anne-klatt-und-der-bundestag/" target="_self">vor einigen Monaten mit dem webMoritz gesprochen</a>. Eine kurze Vorstellung ihrer politischen Ideen findet sich auf einer <a href="http://blog.gruene-greifswald.de/anne-klatt/" target="_blank">Unterseite des Blogs der Greifswalder Grünen.</a> Dort erläutert sie ihre Standpunkte zu den Themen Nachhaltigkeit, &#8220;(K)Ein-Auto-Gesellschaft&#8221;, Umverteilung von Arbeit innerhalb der Gesellschaft und einige konsumkritische Ansätze.</p>
<p>Wenige Informationen finden sich im Internet über den Kandidaten der FDP, den Zahnarzt Christian Bartelt aus Spantekow. Bartelt hatte sich bereits vor vier Jahren um das Mandat beworben, aus dieser Zeit stammt <a href="http://www.wen-waehlen.de/kandidaten/christian-bartelt_443.html" target="_blank">diese Seite mit einer knappenVorstellung seiner politischen Ziele</a>. Dort erklärt er, sich besonders für den Mittelstand, Familien und Studenten einsetzen zu wollen, zudem für die Rechte von Selbstständigen und Freiberuflern. Auch einige Einträge im <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/christian_bartelt-958-1518.html" target="_blank">Profil auf abgeordnetenwatch.de</a> sind aus dem letzten Wahlkampf erhalten.</p>
<div id="attachment_24203" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-24203" title="klatt_bartelt_wiest_vanRaemdonck-550x188-lv_lv_fleischervorstadtblog_schoenebeck" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/08/klatt_bartelt_wiest_vanRaemdonck-550x188-lv_lv_fleischervorstadtblog_schoenebeck.jpg" alt="klatt_bartelt_wiest_vanRaemdonck-550x188-lv_lv_fleischervorstadtblog_schoenebeck" width="550" height="188" /><p class="wp-caption-text">Anne Klatt (Grüne), Christian Bartelt (FDP), Susanne Wiest, Jürgen van Raemdonck (v.l.n.r.)</p></div>
<p style="text-align: left;">Neben den Kandidaten der &#8220;fünf großen Parteien&#8221; treten drei weitere Bürger als Direktkandidaten an. Die Greifswalderin Susanne Wiest hatte im Frühjahr duch ihre <a href="http://webmoritz.de/2009/02/10/greifswalderin-erschuttert-bundestag-zumindest-online/" target="_blank">Online-Petition zu einem bedingungslosen Grundeinkommen</a> in der BRD auf sich aufmerksam gemacht. Nun will sie für dieses Thema direkt im Parlament streiten. <span style="text-decoration: line-through;">Auch Susanne Wiest hat bisher keine eigene Internetseite</span> Informationen über Susanne Wiest hält <a href="http://www.grundeinkommen-bundestag.de/" target="_blank">ihre Internetseite </a>bereit, außerdem führte der Fleischervorstadt-Blog vor einigen Wochen ein <a href="http://blog.17vier.de/?p=2096#more-2096" target="_blank">ausführliches wie lesenswertes Interview</a> mit der Greifswalder Tagesmutter.</p>
<p>Ebenfalls ein bedingungsloses Grundeinkommen fordert das Willi-Weise-Projekt. Dabei steht der Name für &#8220;Wille&#8221; und &#8220;Weisheit&#8221;. Für den Zusammenschluss von gut 100 freien Kandidaten in ganz Deutschland tritt im Wahlkreis 16 der Landwirt Jürgen van  Raemdonck aus Werder an. Die Gruppe war erst vor wenigen Monaten aus dem &#8220;Kuratorium Neue Demokratie&#8221; in Berlin entstanden. <a href="http://www.williweise.de/index.php?rub_id=137" target="_blank">Auf der umfangreichen Internetseite benennt die Gruppe</a> neben dem Grundeinkommen auch den Einsatz für Volksentscheide, eine radikale Umstrukturierung des Steuersystems und &#8220;harmonischere&#8221; Lebensbedingungen als Wahlziele. van Raemdonk war den anwesenden Greifswaldern beim Wahlkampfauftritt der Grünen-Chefin Claudia Roth aufgefallen, als er die Bundestagsabgeordnete scharf <a href="http://webmoritz.de/2009/08/05/was-grune-roth-von-braun-halt/" target="_self">für die Politik der Grünen angriff</a>.</p>
<div id="attachment_24204" class="wp-caption alignright" style="width: 162px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/12/der-biedermann.jpg"><img class="size-full wp-image-24204" title="andrejewski_npd-152x190-mopet" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/08/andrejewski_npd-152x190-moped.jpg" alt="andrejewski_npd-152x190-moped" width="152" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Michael Andrejewski (NPD)</p></div>
<p>Für die rechtsextreme NPD tritt der Landtagsabgeordnete Michael Andrejewski aus Anklam an. Andrejewski war im vergangene Jahr, begleitet von größerem Medienrummel, nicht zur Landratswahl zugelassen worden. Die zuständigen Auschüsse begründeten das mit Zweifeln an der Verfassungstreue des Juristen. <a href="http://webmoritz.de/2008/12/03/landratswahl-gultig-npd-mann-mit-klage-gescheitert/" target="_self">(Der webMoritz berichtete).</a> Das Greifswalder Verwaltungsgericht hatte diese Entscheidung bestätigt.</p>
<p>Fotos:</p>
<p>Matthias Lietz &#8211; <a href="http://www.cdu-mecklenburg-vorpommern.de" target="_blank">CDU Mecklenburg Vorpommern</a><br />
Katharina Feike &#8211; <a href="http://www.spd.de/de/politik/Bundestagswahl/bundestagskandidaten/mecklenburg_vorpommern/wk_16.html" target="_blank">SPD Mecklenburg Vorpommern</a><br />
Peter Ritter &#8211; <a href="http://www.peterritter.de/" target="_blank">Homepage des Kandidaten</a><br />
Anne Klatt &#8211; <a href="http://blog.gruene-greifswald.de/">Blog der Greifswalder Grünen</a><br />
Christian Bartelt &#8211; <a href="http://www.liberale-mv.de/index.php?kreisID=0&amp;btw2009direkt=1" target="_blank">FDP Mecklenburg-Vorpommern</a><br />
Susanne Wiest &#8211; <a href="http://blog.17vier.de/?p=2096#more-2096" target="_blank">Fleischervorstadt-Blog</a><br />
Jürgen van  Raemdonck &#8211; Carsten Schönebeck<br />
Michael Andrejewski &#8211; MOPET<br />
Foto Startseite &#8211; Khalid Aziz / www.jugendfotos.de</p>
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		<title>Grundeinkommen: Greifswalderin diskutiert bei Maischberger</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 20:14:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
		<category><![CDATA[Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Wiest]]></category>

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		<description><![CDATA[Bedingungsloses Grundeinkommen forderte Susanne Wiest in ihrer Online-Petition beim Deutschen Bundestag. Jetzt diskutierte sie dazu bei Sandra Maischberger.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen <a href="http://webmoritz.de/2009/02/10/greifswalderin-erschuttert-bundestag-zumindest-online/" target="_self">berichteten wir über die Onlinepetition</a> einer Greifswalderin Susanne Wiest beim Deutschen Bundestag. Mehr als 50.000 Unterstützer fand ihr Einsatz für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland &#8211; das zwang selbst den Bundestagsserver zwischenzeitlich in die Knie. Der zuständige Ausschuss des Parlaments ist nun verpflichtet, die Tagesmutter zu einer Anhörung einzuladen.</p>
<p>Am vergangenen Dienstag konnte man Susanne Wiest bereits im Ersten Deutschen Fernsehen anhören. Bei Sandra Maischberger diskutierte sie unter anderem mit Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement zum Thema &#8220;Panik um den Job: Muss der Staat uns alle retten?&#8221;. Wer sich mit dem Thema schon einmal beschäftigt hat, erfährt zwar wenig neues, die engagierte Debatte &#8220;zur besten Sendezeit&#8221; unterstreicht aber, dass das Thema in den vergangenen Wochen  weit in die Gesellschaft hineingetragen wurde.Wer den Auftritt verpasst hat, kann das Versäumte hier via youtube nachholen. Aufmerksam auf die Sendung wurden wir durch den <a href="http://blog.17vier.de/" target="_blank">Fleischervorstadt-Blog</a>.</p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/VZ-7JP3YTWI" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VZ-7JP3YTWI" /></object></p>
<p><object width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/hKQ2bpGU3Ok" type="application/x-shockwave-flash"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hKQ2bpGU3Ok" /></object></p>
<p><strong>Bild: </strong>donaldtownsend via flickr</p>
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		<title>Greifswalderin erschüttert Bundestag (zumindest online)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 10:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
		<category><![CDATA[Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Wiest]]></category>

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		<description><![CDATA[Das hätte sich Susanne Wiest wohl nicht träumen lassen: Ihre Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen stößt auf so breites Interesse, dass die Server des Bundestags nachgeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das hätte sich Susanne Wiest wohl nicht träumen lassen: Ihre Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland stößt offenbar auf so breites Interesse, dass die Server des Bundestags nachgeben.</p>
<p>Seit 2005 gibt es die Möglichkeit <a href="https://epetitionen.bundestag.de/" target="_blank">Volksbegehren via Internet</a> zu initiieren und zu unterschreiben.  Ob der Bundestag sich damit beschäftigt bleibt ihm zwar oblassen, bei mehr als 50.000 Unterzeichnern aber muss der  zuständige Ausschuss den Antragsteller persönlich anhören.<span id="more-16647"></span></p>
<p>Doch die Durchschlagkraft der Petitionen war bisher eher gering. Sechs Wochen lang kann unterzeichnet werden, mehr als 1000 Stimmen kamen bisher selten zustande. Doch nun ging der Server des Bundestags zeitweise in die Knie: Mehr als 22.000 Mitzeichner und haben sich für den Vorschlag einer Greifswalder Tagesmutter gefunden. In über 4000 Kommentaren wird über die Petition diskutiert.  &#8211; Damit hatten die Administratoren wohl nicht gerechnet. Ob der technischen Probleme wurde die Unterzeichnungsfrist um eine Woche bis zum 17. Februar verlängert.</p>
<p>&#8220;Um nun allen Bürgern ein würdevolles Leben zu gewährleisten, erscheint mir die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ein guter Lösungsweg.&#8221;, schreibt Susanne Wiest und trifft mit dieser Formulierung wohl ins Herz vieler.  1500 Euro soll jeder volljährige Bürger, jedes Kind 1000 Euro erhalten. Bedingungslos ohne teure bürokratische Prozesse.  Im Gegenzug werden alle anderen sozialen Transferleistungen gestrichen und eine höhere Konsumsteuer eingeführt die dieses Konzept finanzieren soll. Die BEfürworter hoffen auf finanzielle Sicherheit und dadurch mehr Freiheit für den Einzelnen.</p>
<div id="attachment_16653" class="wp-caption alignright" style="width: 280px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/02/althaus-270x180-michael_panse_mdl_via_flickr.jpg"><img class="size-full wp-image-16653" title="althaus-270x180-michael_panse_mdl_via_flickr" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/02/althaus-270x180-michael_panse_mdl_via_flickr.jpg" alt="althaus-270x180-michael_panse_mdl_via_flickr" width="270" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Prominenter Befürworter des solidarischen Bürgergelds: Ministerpräsident Dieter Althaus - Foto: Michael Panse MdL via flickr</p></div>
<p>Die Idee ist nicht neu: Das bedingungslose Grundeinkommen, auch Bürgergeld genannt, findet in den letzten Jahren immer mehr Anhänger in der Politik. Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) macht sich bereits seit einigen Jahren für ein solches Konzept stark, Linkspartei und Grüne sprechen sich mehrheitlich dafür aus.</p>
<p>Fraglich ist derzeit aber noch die Finanzierbarkeit des Bürgergelds. Ethisch heiß diskutiert wird auch die Frage ob die neu gewonnene Freiheit den Bürger in seiner Schaffenskraft beflügelt oder eher ausbremst.</p>
<p>Aller ungeklärten Fragen zum Trotz: Das Konzept Bürgergeld trifft derzeit einen Nerv: Es geht um Gerechtigkeit, um Freiheit und Gleichheit unter den Bürgern und diese drei Attribute scheinen viele in Deutschland derzeit zu vermissen.</p>
<p>Links:</p>
<p><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=7de1cb00e45c65306fcffbc43d9bfab5&amp;action=petition;sa=details;petition=1422" target="_blank">E-Petition von Susanne Wiest</a> (wie im Artikel beschrieben kann es zu technischen Problemen kommen)<a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422" target="_blank"><br />
</a></p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/probiert-doch-mal-das/" target="_blank">Ausführlicher Artikel der taz</a></p>
<p>Titelfoto Startseite: J.Lawton via flickr</p>
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