Alle Artikel mit dem Tag: StuPa-Wahlkampf 2010

Urabstimmung, Senat, StuPa: Stimmen zu den Wahlen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Januar 2010 um 23:16 Uhr

Ein intensiver Wahlkampf, organisatorische Verbesserungen bei  der Wahl und nicht zuletzt der Streit um den Namen der Greifswalder Universität haben der Studierendenschaft eine Rekordwahlbeteiligung beschert.

Bei den Senatswahlen errangen die Mediziner und Naturwissenschaftler einen Erdrutschsieg unter den Studenten, auch bei den Professoren verschiebt sich die Sitzverteilung zu Gunsten dieser beiden Fakultäten. Zu den weiteren Plätzen (wissenschaftliche und weitere Mitarbeiter) können wir derzeit noch keine Aussagen treffen. Die Wahlergebnisse sollten laut Aussage des Wahlleiters Mike Naujock am Freitag veröffentlicht werden, dies ist jedoch bisher nicht geschehen.

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Thomas Schattschneider im Interview

Thomas Schattschneider (Liste “Pro Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Lehramt”), der seinen Sitz im Senat verteidigen konnte, sagte gegenüber dem webMoritz: “Traurig ist, dass unsere Liste das Wählerpotential der Philosophischen, der Theologischen und der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät nicht mobilisieren konnte. Diese drei Fakultäten machen zwei Drittel der Greifswalder Studenten aus. Die Listenwahl hat sich aber bewährt, so haben wir zumindest fünf der Mediziner und Naturwissenschaftler draußen gelassen.”

Schattschneider erklärte, er sehe sich zwar als Vertreter der gesamten Universität, dennoch sollten sich die Mehrheitsverhältnisse unter den Studenten auch im Senat widerspiegeln. Er habe sich erhofft, seine Liste könne sieben oder acht Sitze erringen, sechs seien aber immer noch ein  respektables Ergebnis. Zu den Auswirkungen des Ergebnisses sagte er: „Man muss im Auge behalten welche Entscheidungen im Senat anstehen, zum Beispiel die Wahl der Prorektoren, die Zielvereinbarung mit dem Land oder die Weiterführung der Lehramtsausbildung. Durch die überproportionale Vertretung von zwei Fakultäten seien einige Entscheidungen bereits absehbar.“ Die Liste „Volluniversität“, so Schattschneider müsse noch zeigen, ob sie ihrem Namen auch gerecht werde.

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StuPa-Wahlanalyse 2010

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Januar 2010 um 23:13 Uhr

Nach der Auszählung der Stimmen am vergangenen Freitag und der (vorerst noch inoffiziellen) Verkündung des Ergebnisses im Anschluss daran wird es nun Zeit für einen genaueren Blick auf das Wahlergebnis.

Dabei zunächst ein Wort zur Zusammensetzung: Die bisher verbreitete Behauptung, dass neue StuPa zähle 30 Mitglieder, ist zwar höchstwahrscheinlich richtig, aber etwas vorschnell. Tatsächlich entscheidet sich das erst in der ersten Sitzung des neuen Parlaments (im April). Dann wird festgestellt werden, ob die 27 Wahlgewinner ihr Mandat antreten können – und vermutlich wird es für die drei Neu-Stupisten Maike Schneider, Solvejg Jenssen und Martin Hackbarth dann heißen: “Nein”. Denn wer als Stupist ein AStA-Referat innehat, dessen Mandat ruht. Die ruhenden Mandate werden dann mit Nachrückern (Plätze 28-30) besetzt. Somit hat das StuPa dann 27 aktive Mitglieder. Nur wenn dann diejenigen Stupisten, deren Mandat ruht, ihr AStA-Referat aufgeben, werden sie reguläre Stupisten und das StuPa hat plötzlich mehr als die vorgesehenen 27 Mitglieder.

Wir untersuchen aus diesem Grund vorerst nur die 27 Bestplatzierten. Wo wir mit dem StuPa des Vorjahres vergleichen, tun wir es ebenfalls mit dem ursprünglich gewählten StuPa, nicht mit dem durch Nachrücker stark veränderten aktuellen StuPa.

Größter Sieger: Die Wahlbeteiligung

Matthias Müller machte keinerlei Wahlkampf.

Matthias Müller machte keinerlei Wahlkampf.

Es muss hier nicht mehr umfassend thematisiert werden, gehört aber zu den deutlichsten Erfolgen dieser Wahl: Die Wahlbeteiligung ist von 12,7 Prozent im Vorjahr auf etwa 23 Prozent (genaue Zahl wurde noch nicht bekanntgegeben) gestiegen. Das ist die höchste Wahlbeteiligung der letzten Jahre, nur Anfang und Mitte der 90er Jahre war sie noch höher. Die Organisatoren der Wahl haben somit ihr Ziel, die Wahlbeteiligung deutlich zu erhöhen, erreicht, denn dieses Jahr gingen fast doppelt so viele an die Urnen wie im Vorjahr.

Vermutlich war die Urabstimmung über den Uni-Namen für die hohe Wahlbeteiligung zuträglich. An den einzelnen Fakultäten war die Wahlbeteiligung dabei durchaus unterschiedlich. Die folgenden Zahlen stammen von Freitag, 13 Uhr und wurden somit eine Stunde vor Schließung der Wahllokale erhoben. Sie dürften aber annähernd korrekt sein:

  1. Naturwissenschaften 28,56%
  2. Medizin 25,6%
  3. Philosophie 20,69%
  4. RSF 18,38%
  5. Theologie 10,95%
  6. Studienkolleg 0%

Die hohe Wahlbeteiligung bei den Naturwissenschaftlern ist umso erstaunlicher, wenn man sich die Kandidatenliste anschaut: Nicht ein Kandidat darauf kommt aus der Fakultät. Auch die medizinische Fakultät ging lediglich mit zwei Bewerbern (den beiden Bestplatzierten) ins Rennen. Mutmaßlich konnten diese beiden einen großen Teil der Stimmen aus den beiden Fakultäten auf sich vereinen. Der Wahlsieger Matthias Müller errang seinen Erfolg, ohne irgendwelchen Wahlkampf betrieben zu haben.

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Wahlen: Votum für Arndt, viele Neue im StuPa

Geschrieben von | Veröffentlicht am 15. Januar 2010 um 14:56 Uhr

Am Freitagnachmittag blickten die Augen der Studierendenschaft gebannt auf die Auszählung der Urabstimmung und der StuPa-Wahlen. Bis 19:30 Uhr liefen die Ergebnisse ein, der webMoritz war mit einem Live-Ticker vor Ort dabei. Diesen könnt ihr weiter unten in chronologischer Reihenfolge nachlesen. Hier stellen wir für euch die Endergebnisse zusammen:

Urabstimmung – Mehrheit für Uni-Patron Arndt

Bereits zwei Stunden nach Beginn der Auszählung stand das Ergebnis der Urabstimmung fest: Die Arndt-Befürworter waren in der Mehrheit – klar, aber nicht überdeutlich. Von den 2803 gültigen Stimmen waren 1216 (43,4%) für eine Umbenennung, 1398 abgegebene Stimmen (49,9%) waren hingegen dagegen. Von der Möglichkeit einer Stimmenthaltung machten 189 (6,7%) Kommilitonen Gebrauch. 28 Stimmzettel waren ungültig – die meisten, weil die Abstimmenden darauf unterschrieben hatten.

StuPa-Wahlen: Klarer Wahlsieger Matthias Müller

Die Ergebnisse der StuPa-Wahlen als “vorläufiges Endergebnis”:

Das Ergebnis der StuPa-Wahlen stand erst gegen 19:30 Uhr fest. Dass es in der ersten Sitzung 30 Mitglieder geben wird, obwohl eigentlich nur 27 vorgesehen sind, hängt damit zusammen, dass drei der Bestplatzierten (Maike Schneider, Solvejg Jenssen, Martin Hackbarth) derzeit AStA-Referenten sind, weshalb ihr Mandat derzeit ruht. Für die ruhenden Mandate werden weitere Stupisten berufen, bis es 27 Aktive sind. Geben die AStA-Referenten dann ihre Ämter auf, kann es zu einer Art “Überhangmandaten” kommen, sodass es bis zu 30 Stupisten gibt.

1) Matthias Müller (616 Stimmen)
2) Tristan Varbelow (501 Stimmen)
3) Sandro Teuber (451 Stimmen)
4) Tatjana Kennedy (399 Stimmen)
5) Alexander Schulz-Klingauf (326 Stimmen)
6) Korbinian Geiger (309 Stimmen)
7) Grischka Nissen (296 Stimmen)
8 ) Thomas Schattschneider (239 Stimmen)
9) Christina Stobwasser (222 Stimmen)
10) Frederic Beeskow (187 Stimmen)
11) Erik von Malottki (177 Stimmen)
12) Maximilian Willmann (164 Stimmen)
13) Christopher Denda (164 Stimmen)
14) Diana Treiber (152 Stimmen)
15) Susann Fiß (146 Stimmen)
16) Sophie Augustin (144 Stimmen)
17) Maike Schneider (142 Stimmen)
18) Solvejg Jenssen (137 Stimmen
19) Jens Pickenhan (135 Stimmen)
20) Martin Hackbarth (132 Stimmen)
21) Konrad Ulbrich (126 Stimmen)
22) Alexander Schmidt (122 Stimmen)
23) Alexander Harms (121 Stimmen)
24) Hendrik Hauschild (114 Stimmen)
25) Lars Novak (110 Stimmen)
26) Juliane Ruschinzik (102 Stimmen)
27) Johannes Radtke (100 Stimmen)
28) Julien Radloff (99 Stimmen)
29) Claudia Sprengel (99 Stimmen)
30) Sarah Jung (97 Stimmen)
— Nachrücker —
31) Timo Schönfeldt (93 Stimmen)
32) Christoph Klein (92 Stimmen)
33) Christopher Zens (92 Stimmen)
34) Ivo Sieder (86 Stimmen)
35) Christoph Böhm (81 Stimmen)
36) Ann Kristin Zalcmans (76 Stimmen)
37) Maximilian Wolf (76 Stimmen)
38) Matthias Bahner (66 Stimmen)
39) Alexander Lex (64 Stimmen)
40) Christian Wuntke (61 Stimmen)
41) Franz Küntzel (58 Stimmen)
42) Anne Vormelchert (57 Stimmen)
43) Martin Borchert (55 Stimmen)
44) Martin Gülzow (51 Stimmen)
45) Hagen Bierstedt (48 Stimmen)
46) Thorben Vierkant (46 Stimmen)
47) Christian Lohse (43 Stimmen)
48) Gunnar Meiselbach (42 Stimmen)
49) Paul Wild (41 Stimmen)
50) Florin Jonischkies (33 Stimmen)
51) Sascha Fietze (29 Stimmen)
52) Jens Boye Volquarz (24 Stimmen)
54) Matthias Merten (18 Stimmen)

Live-Ticker vom 15.1. zum Nachlesen

Am heutigen Nachmittag warten große Teile der Greifswalder Studierendenschaft mit Spannung auf die Ergebnisse der StuPa-Wahlen. Noch sehnlicher dürften viele die Ergebnisse der Urabstimmung über den Uni-Namen erwartet werden. Der webMoritz ist vor Ort und seit etwa 14:30 Uhr einsatzbereit. Wir tickern live aus dem Auszählungsraum, dem Mensa-Club.

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Live-Ticker von der Auszählung der Gremienwahl

Geschrieben von | Veröffentlicht am 14. Januar 2010 um 19:41 Uhr

In diesem Minuten erreichen uns die ersten Ergebnisse der Wahlen zum Akademischen Senat und den Fakultätsräten. Wir versuchen alle Ergebnisse schnellstmöglich durchzugeben.

Wir geben die Ergebnisse in Form eines Tickers durch. Alle Angaben ohne Gewähr.

19:43 Uhr

Die Wahlbeteiligung ist zwar noch nicht exakt raus, aber auch deutlich höher als in den letzten Jahren.

Für den Fakultätsrat der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät sind gewählt:

Corinna Kreutzmann (131 Stimmen)

Konrad Ulbrich (104 Stimmen)

Für den Fakultätsrat der Philosphischen Fakultät

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Paula Zill gewann mit 379 Stimmen die Wahl für den Fakultätsrat (von den studentischen Kandidaten)

Paula Zill (379 Stimmen)

Angelo Kalies (315 Stimmen)

Anne Jaskulski (214 Stimmen)

Frederic Beeskow (203 Stimmen)

19:49 Uhr

Das Herausfinden der Ergebnisse gestaltet sich etwas schwierig. Der Wahleiter möchte sich offiziell noch nicht äußern. Wir sind allerdings im Raum und haben Augen und Ohren offen. Die Auszählungen für den Senat dauern wohl noch eine Weile. Uns liegen bis jetzt nur punktuelle Auszählungen vor. Daraus ergeben sich allerdings noch keinerlei Trends.

Für den Fakultätsrat der Medizin sind gewählt:

Benjamin Gebel

Johanna Hildebrandt

Stefan Weber

Carolin Beyer

Die Wahlhelfer wirken alle zwar leicht ermattet halten aber weiter durch.

20:16 Uhr

Eben erreichte uns die Nachricht, dass die Professoren Rosenstock, Joecks, und Kohler in den Senat gewählt wurden.

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Wahlkampfmaterialien I

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Januar 2010 um 10:59 Uhr

In der vergangenen Woche baten wir die Kandidaten zu den Gremienwahlen um die Zusendung ihrer Wahlkampfmaterialien. Hier könnt ihr euch nun einen Überblick verschaffen. Dem Aufruf sind bei Weitem nicht alle Bewerber gefolgt, weswegen wir ihn hier noch einmal erneuern.

Ihr seid herzlich eingeladen, in den Kommentaren über die Materialien und ihre Inhalte zu diskutieren. Klickt einfach auf die Bilder um zu größeren PDF-Versionen (bzw. beiden Seiten des Flyers) zu gelangen.

Akademischer Senat

Liste “Pro Geisteswissenschaften”

Flyer

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Plakat

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Liste “schmidt-spricht.de”

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Fakultätsrat

Philosophische Fakultät

Paul Dederer

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Paula Zill, Angelo Kalies, David Stoffel, Frederic Beeskow

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Studierendenparlament

Alexander Schmidt

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RCDS Greifswald

Flyer I

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Flyer II

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Plakate (Vier verschiedene Varianten als PDF – Klick auf das Bild)

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Jusos Greifswald

Wahlzeitung

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Flyer

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Bilder:

Flyer, Plakate, Wahlzeitung – jeweilige Kandidaten bzw. Hochschulgruppen

Bild Startseite – Foto Carsten Schönebeck, Grafik Jakob Pallus

Nachgerechnet: Anwesenheit der StuPisten 2009/10

Geschrieben von | Veröffentlicht am 10. Januar 2010 um 22:29 Uhr

Auch dieses Jahr hat der webMoritz die Teilnahme der StuPisten während der zu Ende gehenden Legislatur ausgewertet. Zunächst einige Worte zu den formalen Bedingungen: Ausgewertet wurden sämtliche 18 bisher stattgefundenen Sitzungen (14.04.2009 bis 05.01.2010). Hierbei wurde zwischen „Anwesend“, „Teilweise Anwesend“ (mehr als 30 Minutender Sitzungszeit gefehlt) und „Nicht Anwesend“ unterschieden. Zwischen unentschuldigtem und entschuldigtem Fehlen wurde nicht unterschieden, da entschuldigtes Fehlen lediglich heißt, dass man höflich genug war, dem Präsidium im Vorfeld der Sitzung eine Email zu schreiben. In der Auswertung aufgeführt sind sämtliche StuPisten, die für drei oder mehr Sitzungen Mitglied des StuPas waren.

Hier die Ergebnisse im Detail: X steht für Vollanwesend, T für Teilweise und N für Nichtanwesend. In der Farbcodierung ist Grün anwesend, Gelb Teilweise Anwesend und Rot nicht anwesend.

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Insgesamt nahmen von den 41 Kandidaten im Laufe der Legislatur 38 Kandidaten ihr Mandat wahr, zwei nahmen ihren Nachrückerplatz nicht an und ein Kandidat wurde für eine Sitzung formell als Mitglied aufgeführt, er nahm an dieser allerdings nicht teil und wurde in späteren Sitzungen auch nicht mehr als Mitglied aufgeführt. Da im Laufe der bisherigen Legislatur 14 Mitglieder des Parlamentes zurücktraten, hat das StuPa nur noch 24 Mitglieder (die Sollzahl ist 27 Mitglieder).

Im Gegensatz zur letzten Legislatur ist die Anwesenheitsquote etwas besser und es kam auch nicht zu extremen Einbrüchen der Anwesenheit während der letzten Parlamentssitzungen. Wirklich zufriedenstellend sind die Werte aber noch nicht, so wurde  lediglich die konstituierende Sitzung von allen StuPisten besucht, sonst gab es immer Abwesende.

Optimal nutzten ihr Mandat Christoph Böhm, Christine Fratzke, Peter Madjarov (Rücktritt nach dem 15.7.), Juliane Ruschinzik und Thomas Schattschneider, sie nahmen an sämtlichen Sitzungen, während denen sie Mitglied des Parlaments waren, vollständig teil. Ebenfalls an allen Sitzungen teil nahmen Frederic Beeskow, Paul Dederer, Lars Novak,Ivo Sieder  David Stoffel und David Wulff, sie kamen aber teilweise zu spät oder gingen vor dem Ende der Sitzung.

Eher seltener nahmen Laura Hippler mit einer Abwesenheitsquote von 56% (mittlerweile zurückgetreten) und Dennis Khakzad mit einer einer Abwesenheitsqute von 43% an den Sitzungen teil.

Besonders oft nur zum Teil anwesend war Sebastian Jabbusch, die Liste gibt hier eine Quote von 33% an, nach anderen Informationen war er zudem oftmals während der Sitzungen zwischendurch über längere Zeiträume nicht da, dies wurde von den Anwesenheitslisten des Präsidiums nicht erfasst. In dieser Kategorie erreichtezudem Stephan Schumann mit 30% (zurückgetreten) einen recht hohen Wert.

Unter den StuPisten, die sich auch für die kommende Legislatur bewerben, haben fast alle hohe Anwesenheitsquoten von über 80%, Ausnahmen sind hier lediglich Hagen Bierstedt mit einer Anwesenheitsquote von 71% (57% Voll Anwesend und 14% Teilweise Anwesend), sowie Diana Treiber mit 78% (72% Voll Anwesend, 6% Teilweise Anwesend).

Update: 11.01.10 22:30

Leider gab es sowohl in den Anwesenheitslisten, als auch in der Übertragung einige Fehler. David Noack war am 15.12 Voll Anwesend, ebenso Ivo Sieder am 20.10 und 5.1. Ivo rutscht somit auch in die Liste derjenigen, die immer da waren, wenn auch nicht die komplette Zeit.

StuPa- und Senats-Kandidat Schmidt ehemaliger Funktionär der Republikaner – *Update*

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2010 um 16:35 Uhr

Bereits gestern berichtete der webMoritz über den Gremienkandidaten Alexander Wilhelm Schmidt, dessen Senatsbewerbung, aus bisher noch ungeklärten Gründen nicht in der Wahlbroschüre auftauchte. Zudem hatte die Liberale Hochschulgruppe (LHG) angegeben, Schmidt sei zwar Mitglied, trete aber nicht offiziell für sie an.

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Alexander Wilhelm Schmidt

Im Internet finden sich zudem diverse Hinweise auf Schmidts politische Vergangenheit in der Partei “Die Republikaner”. Demnach war Schmidt direkt beteiligt an der Gründung des Kreisverbandes Leipzig, dort Schriftführer und ebenso Landesjugendbeauftragter der Republikaner.

Die Republikaner wurden 1983 von ehemaligen CSU-Ministern in München gegründet und bezeichnen sich selbst als rechtskonservativ. Von 1992 bis 2006 tauchte die Partei immer wieder in verschiedenen Berichten des Verfassungsschutzes auf. Die Republikaner gelten zwar gemeinhin als die moderateste Partei im äußeren rechten Spektrum, machte aber dennoch immer wieder mit fragwürdigen Werbekampagnen und Slogans auf sich aufmerksam. („Arbeit für Olek – Hartz IV für Deutsche?“, “Das Boot ist voll” – Quelle: Wikipedia).

Alexander Schmidt hatte diesen Teil seiner politischen Vergangenheit in seiner StuPa-Kandidatenvorstellung (die in der Wahlzeitung zu finden ist) nicht aufgeführt. Im Gespräch mit dem webMoritz erklärte er jedoch, er wolle “offen mit seiner Vergangenheit umgehen”. Er bezeichne sich selbst als freiheitlich-mitte-rechts und habe mit dieser Einstellung durchaus Anknüpfungspunkte bei den Republikanern gefunden. Er habe jedoch im Laufe der Zeit festgestellt, dass es in der Partei verfassungsfeindliche Tendenzen gebe, die seiner eigenen, freiheitlich-demokratischen Einstellung zuwider liefen. Darum sei er Anfang 2008 ausgetreten und habe sich im Anschluss bei den Liberalen engagiert.

Ob Schmidts Vergangenheit der Grund dafür sein könnte, dass die Liberale Hochschulgruppe betont ,er sei keiner ihrer offiziellen Kandidaten, ist derzeit unklar. Er selbst hatte sich von diesem Schritt der LHG überrascht gezeigt.

Auch der Fleischervorstadtblog berichtete heute über Alexander Schmidt, und sprach, zunächst mit dem Verweis auf dessen Ziele im Studierendenparlament, eine “Nichtwahlempfehlung” aus. Kurze Zeit darauf erfolgte ein Update, das auch auf Schmidts Zeit bei den Republikanern einging.

Update – 9. Januar, 3:30 Uhr

Auf seinem Internetblog schmidt-spricht.de nimmt Alexander Schmidt in einem längeren Statement Stellung zu den Vorwürfen. Dort heißt es unter anderem:

Richtig ist, dass ich Mitglied der Partei „Die Republikaner“ war. Falsch jedoch ist die Annahme, dass ich jemals radikale Positionen vertreten habe. (…)

Dafür stehe ich – dafür stehen meine Leitlinien, die ich kurz mit „Einfach menschlich“ plakativ darstellen möchte. Dazu gehört auch, dass eine Fehlentscheidung, die ich mit meinem Gewissen vereinbaren muss und die keinem anderen Menschen jemals Schaden zugefügt hat nicht mit einer Hetzjagd beantwortet wird. In diesem Sinne bin ich gern bereit jede offene Frage zu mir und meiner Person zu beantworten – ich würde mich freuen, wenn ihr mit mir Kontakt aufnehmt(…)

Neben seiner Vergangenheit bei den Republikanern erläutert er auch seine Wahlziele, die auf dem Fleischervorstadtblog ebenfalls kritisiert worden waren. In seiner StuPa-Bewerbung erklärt er unter anderem er wolle künftig “keine gesonderten Veranstaltungen für Frauen” und fordert “die Abschaffung des Gleichstellungsreferats”. Dazu schreibt er:

Dabei müssen wir erkennen, dass jahrelang ein falscher Weg beschritten wurde. Man meinte durch die Sonderstellung bestimmter Gruppen, wie den Homosexuellen oder auch Frauen, indem man ihnen aufgrund eines menschlichen Merkmals die Orientierung zu einer Gruppenidentität vorschrieb, eine Gleichbehandlung gegenüber scheinbar stärkeren Mehrheitsgruppen garantieren zu können. -  Das Gegenteil ist die Konsequenz aus diesem Handeln. Durch die Sonderstellung erreicht man keine Gleichstellung, da „gleich“ schlicht eine identische Behandlung und Wertung zu garantieren vermag. Das Gleichtstellungsreferat und seine dahinterstehende Denkstruktur definieren leider Menschen aus der Gemeinschaft aller heraus.

Bild: privat

Kurzinfos Gremienwahl: Wahlhelfer gesucht, Buttons werden verteilt

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2010 um 15:41 Uhr

Am gestrigen Donnerstag fand im Geologenkeller in der Jahnstraße ein Info-Treffen für Wahlhelfer zur StuPa-Wahl in der kommenden Woche statt. Das Treffen war mit Flyern und via twitter beworben worden. Offenkundig zu wenig, denn nur zwei Studenten fanden den Weg zum Treffen. Zwar gibt es noch eine Reihe weiterer Helfer aus dem AStA und dem Umfeld des Wahlauschusses, dennoch sind es immer noch deutlich zu wenige.

Über die komplette Woche verteilt sollen an verschiedenen Orten, teilweise zeitgleich, Wahlmöglichkeiten angeboten werden. In jedem Wahllokal muss ein Mitglied des Wahlausschusses vor Ort sein, zusätzlich soll es zwei Wahlhelfer geben. Insgesamt sieht das Konzept von Wahlleiter Michael Seifert insgesamt 68 Schichten à anderthalb bis zweieinhalb Stunden vor. In einer gestern kurzfristig einberufenen “Krisensitzung” der Verantwortlichen kam heraus, dass sich für 49 Plätze noch keine Freiwilligen gefunden haben.

Nun versucht man Anreize zu schaffen, um die Studenten doch noch zu bewegen, ihre eigene Wahl tatkräftig zu unterstützen. Neben Verpflegung am Stand soll es für alle, die bereit sind zwei Schichten zu übernehmen, einen Büchergutschein im Wert von 10€ vom AStA geben. Interessierte melden sich im AStA-Büro (Domstraße 12) oder direkt beim Wahlleiter wahlen[ät]asta-greifswald.de.

Die Kandidaten sind natürlich als Wahlhelfer ausgeschlossen, gleiches gilt für Mitglieder des Wahlausschusses und des Wahlprüfungsausschusses.

Zusätzlich Werbe-Buttons zur Gremienwahl

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Button-Motive: Daniel Focke

Um weitere Aufmerksamkeit für die Gremienwahlen zu schaffen hat die AG Wahlen (vornehmlich in Gestalt von Daniel Focke und Paul Dederer) eine große Zahl Buttons hergestellt, die ab sofort verteilt werden. Die Buttons machen mit mehr oder minder ernstgemeinten Motiven (insgesamt zwölf Stück) auf die anstehende Entscheidung der Studenten aufmerksam. Die Anstecker werden in den kommenden Tagen an der Uni verteilt und können zusätzlich im AStA-Büro abgeholt werden.

Senat: Transparenz-Debatte geht in die nächste Runde

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2010 um 14:16 Uhr

Eine Woche vor Beginn der Senatswahlen hat der studentische Senator und neuerliche Senatskandidat Sebastian Jabbusch am vergangenen Sonntag eine Pressemitteilung herausgegeben, in der er behauptet, der Senat erhöhe mit einer seiner jüngsten Maßnahmen die eigene Intransparenz, anstatt sie abzubauen. Konkret geht es um einen Beschluss im Kontext der Senatsentscheidung, in Zukunft die Senatsunterlagen hochschulöffentlich im Uni-Intranet zur Verfügung zu stellen. Diese Entscheidung war bereits im Sommer getroffen worden, sie wurde allerdings bisher noch nicht umgesetzt.

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Sebastian Jabbusch

In der Dezember-Sitzung beschloss der Senat allerdings eine Änderung der Geschäftsordnung, auf die Jabbusch in seiner Pressemitteilung Bezug nimmt. In der Änderung heißt es, dass diejenigen Studenten vom Zugang zu den Unterlagen ausgeschlossen werden können, die diese unbefugt Dritten zugänglich machen. Im Klartext: Wer die Senatsunterlagen heraus gibt, kann mit dem Entzug auf die Daten bestraft werden. Der Zugriff auf die Daten soll mit Nutzername und Passwort erfolgen.

Sebastian Jabbusch findet das falsch und droht an – sollte es tatsächlich zu derartigen Sperrungen kommen – alle Unterlagen privat im Internet zu veröffentlichen. Er hat als Senator derzeit vollständigen Zugriff auf die Unterlagen. Dieser kann ihm auch durch die neue Regelung nicht entzogen werden, weil Senatoren davon ausgenommen sind. Eine von ihm per Twitter verbreitete gegenteilige Behauptung ist falsch. Jabbusch fordert außerdem, dass alle Unterlagen “rückwirkend bis mindestens 1. Februar 2003 – dem Amtsantritt des jetzigen Rektors – online gestellt werden.” Andernfalls wolle er diese ebenfalls selbst veröffentlichen. Dieses Ultimatum läuft bereits am 1. Februar 2009, also bereits nach der nächsten Senatssitzung, aus.

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Fehler in der Wahlbroschüre: Drei Kandidaten vergessen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 7. Januar 2010 um 23:01 Uhr

Wie gestern bekannt wurde, ist die Wahlbroschüre zu den anstehenden Gremienwahlen fehlerhafter als bisher angenommen. Mehrere falsche Geburtsdaten, Semesterzahlen und ähnliche Ungenauigkeiten waren in den letzten Tagen bereits kritisiert worden. Nun ist zudem klar, dass mindestens drei Kandidaten keinen Einzug in die Broschüre des AStA gefunden haben. Außerdem gibt es Unklarheit über die Kandidaten der Liberalen Hochschulgruppe.

Gestern hatte sich herausgestellt, dass der StuPa-Bewerber Christian Lohse sich zwar ordnungsgemäß zur Wahl angemeldet hatte, seine Vorstellung jedoch keinen Einzug in die Broschüre der Studierendenschaft gefunden hatte. Über die Gründe dafür kann derzeit nur spekuliert werden. Arik Platzek, Layouter des Hefts, erklärte gegenüber dem webMoritz, er habe den Datensatz nie erhalten und lehne zudem die Verantwortung für den inhaltlichen Fehler ab. Diese liege bei Wahlleiter Michael Seifert, der als Verantwortlicher auch noch einmal korrekturgelesen habe.

Christian Lohse, der den Fehler am Anfang der Woche bemerkte, gab sich dem webMoritz gegenüber gelassen. Eine Erklärung hätte es nicht gegeben, offenbar handele es sich um einen dummen Zufall. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA)  und der Wahlleiter seien jedoch sehr hilfsbereit gewesen. StuPa-Präsident Korbinian Geiger wolle sich dafür einsetzen, dass man einen Teil seiner Flyerkosten übernehme. Lohse wirbt bereits mit Aushängen, Flyern und im StudiVZ für sich.

Kein Listenabgleich zwischen Uni und AStA

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Kandidiert für StuPa und Senat: Alexander Schmidt

Etwas anderen sieht es bei den anderen beiden „Unterschlagenen“ aus. Diese sind Alexander Wilhelm Schmidt, Kandidat für den akademischen Senat und Marie Luise Schmidt, Kandidatin für den Fakultätsrat der Theologie. Die beiden Kandidaten fanden sich zwar auf den (ausschlaggebenden) Listen der Uni-Leitung, hatten sich jedoch nicht beim Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) gemeldet, der für die Wahlen der gesamtuniversitären Gremien eine Mittlerrolle anbietet. Das heißt, Anmeldungen sind auch im AStA-Büro möglich und werden gesammelt an die Wahlleitung der Universität weitergereicht.

Warum kein erfolgreicher Listenabgleich stattfand, ist bis dato unklar. Von Seiten des AStA wird vermutet, dass die Anmeldung von Marie Luise Schmidt nachträglich erfolgte, da es in der Theologie am Ende der Bewerbungsfrist nur einen Bewerber auf zwei Plätze gab. Davon sei der AStA jedoch nicht in Kenntnis gesetzt worden. Für diese Bewerberin sind damit die Konsequenzen des Fehlers wohl auch die geringsten. Bisher konnten wir zu dieser Kandidatin jedoch keinen Kontakt aufbauen, gern weisen wir auch bei ihr gesondert auf Wahlkampfmaterial hin: web[ät]moritz-medien.de.

Wahlleiter: Kandidaten haben keinen Anspruch auf eine Vorstellung

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Wahlleiter Seifert: "Ärgerliche Fehler"

Im Fall von Alexander Wilhelm Schmidt verhält es sich da anders. In einem Gespräch mit dem webMoritz äußerte er Unverständnis über das Fehlen seiner Senats-Bewerbung (als StuPa-Kandidat ist er aufgeführt) in der Info-Zeitung. Robert Herold erklärte uns hingegen, es sei ihm bekannt gewesen, dass es einen weiteren Kandidaten für den Senat gegeben hätte. Beim Versuch eines Listenabgleichs sei ihm jedoch von einer Mitarbeiterin des Uni-Wahlleiters Mike Naujok mitgeteilt worden, dass man den Namen des Kandidaten nicht heraus geben könne. Zumal habe dieser explizit betont, dass er sich nicht auf der Liste des AStAs wiederfinden wolle.

Schmidt hingegen hält das Fehlen seiner Vorstellung für “keinen Zufall”. Weiter ausführen wollte er diesen Vorwurf allerdings nicht. Zudem erwähnte er dem webMoritz gegenüber, dass er sich rechtliche Schritte aufgrund der mangelnden Chancengleichheit vorbehalte. Dass die Wahl durch solch einen Schritt für ungültig erklärt werden könnte, erscheint derweil unwahrscheinlich. Der für die Infozeitung verantwortliche Wahlleiter Michael Seifert erklärte, es handle sich zwar um ärgerliche Fehler, dennoch gebe es keine Verpflichtung seitens der Verfassten Studierendenschaft, eine solche Zeitung anzubieten. Damit sei die Gültigkeit der Wahl auch nicht an deren Vollständigkeit gebunden. Schmidt wirbt ebenfalls mit einem Flyer für seine beiden Kandidaturen.

Chaos bei der LHG

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Logo der Liberalen Hochschulgruppe

Um Alexander Wilhelm Schmidt rankt sich, im Zusammenhang mit der Liberalen Hochschulgruppe (LHG), in der er Mitglied ist, offenbar noch ein weiteres Problem. Am vergangenen Dienstag wies uns der LHG-Vorsitzende Patrick Kaatz darauf hin, dass sowohl Schmidt als auch die AStA-Vorsitzende Solvejg Jenssen zwar wie angegeben Mitglieder der LHG seien, jedoch auf eigenen Wunsch nicht offiziell für diese kandidierten. Solvejg Jenssen bestätigte uns dies. Sie hatte ihre Mitgliedschaft zuerst nicht einmal angegeben, das dann allerdings noch nachgeholt: Wie der webMoritz bereits berichtete, war diese auf Druck des RCDS noch eingefügt worden. Alexander Schmidt zeigte sich von dieser Aussage hingegen überrascht. Er habe diesen „eigenen Wunsch“ nie geäußert. Auf der Homepage der Liberalen wird er nicht als Kandidat gelistet. Dort taucht nun aber Matthias Merten auf, der in der Wahlzeitung keine politische Gruppierung angegeben hatte.

Bilder:

Fotos Alexander Schmidt, Christian Lohse – privat

LHG-Logo – Liberale Hochschulgruppe

Foto Michael Seifert -Gabriel Kords

Tipp-Ex (Startseite) – xcaballe via flickr

Grafik Gremienwahl – Jakob Pallus

In einer früheren Version dieses Artikels befand sich ein weiteres Foto von einem Kandidaten, dies wurde auf dessen Wunsch hin entfernt. (27. Juni 2012)

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