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	<title>webMoritz.de &#187; StuPa-Präsident</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>StuPa-Präsident Eric Makswitat tritt zurück *2. Update* Franz Küntzel entschuldigt sich</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 12:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Wunder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Makswitat]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa-Präsident]]></category>

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		<description><![CDATA[Eric Makswitat ist als Präsident des Studierendenparlaments zurückgetreten. Dies teilte er am 2. Juni per E-Mail mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/eric-makswitat-1-christine-fratzke.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-54350" style="margin: 5px;" title="eric-makswitat-1-christine-fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/eric-makswitat-1-christine-fratzke-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eric Makswitat ist als Präsident des Studierendenparlaments zurückgetreten. Dies teilte er am 2. Juni per E-Mail mit. Makswitat begründet diesen Schritt mit einem zerstörten Grundvertrauen im eigenen Präsidium und gegenüber einzelnen AStA-Referenten. Zuvor war es gestern zu einem Hack seines Facebook-Accounts gekommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-57830"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei seien Änderung am Profilbild, sowie die umfangreiche Aufnahme von Verbindungen zu Parteien, Organisationen oder Veranstaltungen durch die öffentliche Kenntlichmachung von Präferenzen vorgenommen worden. &#8220;Hier ist für eine gewisse Zeit ein Eindruck entstanden, der so von mir weder autorisiert, noch genehmigt worden war. Das ist auch kein Dummer-Jungen-Streich&#8221;, schrieb Makswitat. Von dem Hack habe er durch irritierte Anrufe von Bekannten und Verwandten erfahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Hack ist nachweislich vom PC-Stupa-Präsidiumsaccount ausgegangen. Die Gruppe der potentiellen Täterinnen und Täter ist so auf wenige Menschen mit Zugang zu diesem Account eingegrenzt. Bei der direkten Konfrontation mit dem AStA erfolgte laut Makswitat ein inoffizielles Eingeständnis der Veränderung, ohne direkte Entschuldigung oder Namensnennung, durch seinen Stellvertreter und einzelne AStA-Referenten.</p>
<p style="text-align: justify;">Makswitat kann sich eine weitere Zusammenarbeit mit betreffenden AStA-Referenten oder mit dem betreffenden Stellvertreter nicht weiter vorstellen. Weiter schreibt er: &#8220;Am Ende muss ein gewisses Grundvertrauen vorhanden sein um gemeinsame Projekte und Ziele zu verwirklichen.&#8221; Nach seinem Rücktritt wird er dem StuPa als engagiertes Mitglied weiter erhalten bleiben.</p>
<h3 style="text-align: justify;">*Update* Stellungnahme von Christoph Böhm zu den Vorfällen</h3>
<p style="text-align: right;"><em>von Marco Wagner</em></p>
<p style="text-align: justify;">Christoph Böhm, stellvertretender Präsident des Studierendenparlamentes präzisiert, dass sich die Vorwürfe nicht gegen beide stellvertretenden StuPa-Präsidenten richten. &#8220;Bitte beachtet, dass sich die von Makswitat vorgebrachten Vorwürfe NICHT [sic!] gegen Marian, sondern nur gegen mich richten.&#8221; Ebenfalls nicht davon betroffen sei Anne Lorentzen, die kürzlich zur stellvertretenden AStA-Vorsitzenden gewählt wurde. Vor einer Dienstbesprechung und gegebenenfalls einer Personaldebatte in der kommenden StuPa-Sitzung möchte Böhm zunächst keine weiteren Details bekannt geben.</p>
<h3 style="text-align: justify;">*Update* Stellungnahme von Franz Küntzel zu den Vorfällen (5. Juni)</h3>
<blockquote><p>Ich allein trage die Verantwortung für die Veränderungen (Foto, 3 Facebook-Likes) an Erics Facbook-Profil, welche ungefähr zehn Minuten Bestand hatten. Weder Christoph Böhm noch irgendein anderer AStA-Referent hatten davon Kenntnis, noch tragen sie dafür die Verantwortung.</p>
<p>Ich wollte Eric damit weder persönlich angreifen noch ihn verletzen. In meinen Augen sollte es ein harmloser kleiner Scherz sein. Ich bin selbst über die Tragweite und die persönlichen Konsequenzen für Eric schockiert. Dies lag absolut nicht in meinem Interesse. Ich möchte mich für mein menschliches Fehlverhalten in aller Form entschuldigen.</p>
<p>Sicherlich scheint es verwunderlich, dass ich erst jetzt zum Rücktritt von Eric Stellung beziehe, aber ich habe seit Donnerstag Mittag versucht mit Eric ein persönliches Gespräch zu führen, leider kam es bis jetzt noch nicht dazu. Daher wähle ich nun diesen Weg um mich bei ihm in aller Form zu entschuldigen.</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Foto: Christine Fratzke (webMoritz-Archiv)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuer StuPa-Präsident Eric Makswitat im Interview: &#8220;Moderator mit starken Interessen&#8221;</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/04/21/neuer-stupa-prasident-eric-makswitat-im-interview-moderator-mit-starken-interessen/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 09:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Fratzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Makswitat]]></category>
		<category><![CDATA[Erik von Malottki]]></category>
		<category><![CDATA[Grillen an Ruinen]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa-Präsident]]></category>

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		<description><![CDATA[  Am vergangenen Dienstag wurde auf der StuPa-Sitzung ein neuer Präsident gewählt: Eric Makswitat heißt er und löst damit Erik von Malottki ab. Ein wenig umgewöhnen müssen wir uns &#8211; trotz des nahezu gleichen Vornamens (Eric aber mit c) und der Juso-Mitgliedschaft &#8211; denn Eric setzt sich andere Schwerpunkte. Nicht immer alles wollen, dafür aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/eric-makswitat-1-christine-fratzke.jpg"></a><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/stupa-19-april-2011-eric-makswitat-simon-voigt.jpg"></a></p>
<div class="mceTemp"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/eric-makswitat-1-christine-fratzke.jpg"></a><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/eric-makswitat-1-christine-fratzke.jpg"></a><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/eric-makswitat-1-christine-fratzke.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-54350 wp-caption" title="eric-makswitat-1-christine-fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/eric-makswitat-1-christine-fratzke.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></div>
<p> </p>
<p>Am vergangenen Dienstag wurde auf der StuPa-Sitzung ein neuer Präsident gewählt: Eric Makswitat heißt er und löst damit Erik von Malottki ab. Ein wenig umgewöhnen müssen wir uns &#8211; trotz des nahezu gleichen Vornamens (Eric aber mit c) und der Juso-Mitgliedschaft &#8211; denn Eric setzt sich andere Schwerpunkte. Nicht immer alles wollen, dafür aber einen engen Kontakt mit den Fachschaften pflegen. Welche Ziele der Politik- und Geschichtsstudent im sechsten Semester noch verfolgt und warum er auf der StuPa-Sitzung nicht mit Christoph Böhm zusammenarbeiten wollte, verrät der 22-Jährige im Interview.</p>
<p><span id="more-54345"></span></p>
<p><strong>webMoritz</strong> Du wurdest auf der vergangenen StuPa-Sitzung gewählt und musstest diese dann im Anschluss deiner Wahl auch leiten. Wie war das für dich?</p>
<p><strong>Eric Makswitat</strong> Sehr gut! Die Tagesordnung konnten wir bis um ein Uhr, nicht um zwei oder drei Uhr, komplett abarbeiten. Gut war, dass die Geschäftsordnung schnell stand.</p>
<p><strong> </strong><strong>﻿﻿﻿﻿﻿﻿webMoritz</strong> Warum wolltest du der neue StuPa-Präsident werden?</p>
<p><strong>Eric</strong> Es war nicht mein anfängliches Ziel für diese Legislatur, Präsident zu werden. Ich wurde von verschiedenen StuPa-Mitgliedern angesprochen. Es ist eine Entscheidung, die man für sich fällen muss. Für mich war es keine Impulsentscheidung, sondern ein klares Bekenntnis zum Präsidium.</p>
<div id="attachment_54353" class="wp-caption alignright" style="width: 228px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/stupa-19-april-2011-eric-makswitat-simon-voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-54353" title="stupa-19-april-2011-eric-makswitat-simon-voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/stupa-19-april-2011-eric-makswitat-simon-voigt-218x250.jpg" alt="" width="218" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Eric bei seiner Vorstellung auf der StuPa-Sitzung am 19. April.</p></div>
<p><strong>webMoritz</strong> Was sind deine Ziele für die kommende Legislatur?</p>
<p><strong>Eric</strong> Da sind die Fachschaften zu nennen, die zwar vom StuPa unabhängig sind, aber sie nehmen Probleme von den Studierenden zuerst wahr. Wichtig ist die Kommunikation zwischen den Fachschaften und dem AStA und StuPa. Da ist in der Vergangenheit viel kaputt gegangen. Ich will den Kontakt verstärken und mich mit allen 23 Fachschaften treffen. Mit der Aktion Grillen an Ruinen soll auf den Verfall einiger Institute und die prekäre Situation an der Philosophischen Fakultät aufmerksam gemacht werden.</p>
<p><strong> </strong><strong>webMoritz</strong> Du bist ja selbst Mitglied im Fachschaftsrat Politik- und Kommunikationswissenschaft.</p>
<p><strong>Eric</strong> Ja, noch einen Monat. Ich finde es gut, ein Jahr da mitgewirkt zu haben und die konkreten Probleme mitbekommen zu haben.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Welche Institute haben denn besonders starke Probleme?</p>
<p><strong>Eric</strong> Ganz klar das Historische Institut, beginnend mit der Schließung des baufälligen Gebäudes und der nur über Leihschein zugänglichen Fachbibliothek und die Raumproblematik in der Soldmannstraße. Aber auch das Caspar-David-Friedrich-Institut, da dürfen in der ersten Etage sich nicht mehr als 30 Leute aufhalten. Auch die Anglistik mit der berühmten Treppe oder das Nordische Institut, in dem der Keller mit Asbest voll ist und dort trotzdem jeden Tag Seminare stattfinden. Das sind wichtige Punkte im Vergleich zu anderen Instituten.</p>
<p>﻿<strong>webMoritz</strong> Zum Beispiel?</p>
<p><strong>Eric</strong> Zum Beispiel die Institute an Beitz-Platz, aber ich möchte die nicht gegeneinander aufspielen, da wir ja eine Volluniversität sind und ich auch der Präsident der Studierendenschaft einer Volluniversität sein möchte. Aber auch die Fachschaften am Beitz-Platz haben ihre Probleme, wie die stets überfüllte kleine Mensa. Da muss man auch mal Druck machen.</p>
<h3>Hehres Ziel: Steigerung der Wahlbeteiligung</h3>
<p> </p>
<p> <strong>webMoritz</strong> Woran möchtest du dich am Ende dieser Legislatur messen lassen?</p>
<p><strong>Eric </strong>Ich möchte mich daran messen lassen, die Debattenkultur zu stärken. Ein fairer Diskurs soll möglich sein. Außerdem möchte ich das Interesse an der studentischen Selbstverwaltung und die Wahlbeteiligung steigern, das ist ein hehres Ziel.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Wie willst du das Interesse an der studentischen Selbstverwaltung stärken?</p>
<p><strong>Eric</strong> Zum Beispiel sollten Bewerber für vakante Positionen in der Sitzung früher behandelt werden, damit sie nicht bis nachts um 1 Uhr warten müssen und am nächsten Morgen um acht Uhr ein Seminar haben.</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Aus manchen Ecken wurde dein herrisches Verhalten während der simulierten StuPa-Sitzung auf dem StuPa-Wochenende kritisiert. Wie gehst du mit diesem Vorwurf um?</p>
<div id="attachment_54367" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/eric-makswitat-2-christine-fratzke.jpg"><img class="size-medium wp-image-54367" title="eric-makswitat-2-christine-fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/eric-makswitat-2-christine-fratzke-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Viel Lob bekam Eric nach der ersten Sitzungsleitung.</p></div>
<p><strong>Eric</strong> Der Vorwurf kam ja auch in der StuPa-Sitzung, mein Verhalten während der stimulierten Sitzung war ein bisschen der Aufregung geschuldet. Für die erste StuPa-Sitzung habe ich aber auch viel Lob bekommen. Viele Stupisten haben sich das genau so vorgestellt und es war auch Raum für Diskussion.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Du bist ja Juso-Mitglied. Wie wird deine politische Positionierung im StuPa aussehen?</p>
<p><strong>Eric</strong> Ich möchte Mehrheiten, die demokratisch legitimiert sind, akzeptieren. Ich verstehe mich dann eher als Moderator mit starken Interessen.</p>
<h3>Politischer kann man zu Beginn nicht sein</h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>webMoritz</strong> Wie vorhin angedeutet, organisierst du das „Grillen an Ruinen“. Wirst du dich also auch über deine Moderatorenrolle hinaus politisch betätigen?</p>
<p><strong>Eric</strong> Ja! Ich freue mich, mit Franz Küntzel und den Fachschaften die Aktionen an vier Terminen im Mai durchzuführen, zunächst mit der Fachschaft vom Caspar-David-Friedrich-Institut. Politischer kann man zu Beginn nicht sein.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Hast du weitere politischen Aktionen geplant?</p>
<p><strong>Eric</strong> Den AStA wieder auf starke Füße zu stellen. Jetzt zum Anfang brauchen wir gute Strukturen, damit es für den AStA eine attraktive Zukunft gibt.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Wie beurteilst du die zahlreichen AStA-Rücktritte in der vergangenen Zeit?</p>
<p><strong>Eric</strong> Den Referenten ist zuerst ausnahmslos für ihre Arbeit zu danken. Es ergaben sich persönliche Differenzen. Aber ich bin zuversichtlich, dass die ehemaligen Referenten die neuen Referenten einarbeiten werden.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Wie siehst du die vergangene Legislatur des Studierendenparlaments. Was lief besonders gut, was eher weniger?</p>
<div id="attachment_54365" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/stupa-19-april-2011-standing-ovations-simon-voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-54365" title="stupa-19-april-2011-standing-ovations-simon-voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/stupa-19-april-2011-standing-ovations-simon-voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Standing Ovations für Erics Vorgänger Erik.</p></div>
<p><strong>Eric</strong> Gut war das Präsidium, weil ein anderer Stil gewagt wurde: Die Außendarstellung und die Initiative über die Sitzungsleitung hinaus spielten eine wichtige Rolle. Das Präsidium hat die Legislatur geprägt. Das sah man auch an den Standing Ovations, dafür ist Erik von Malottki zu danken. Nicht so gut gelaufen war beispielsweise die Entscheidungen bei den Chefredaktionen der moritz-Medien. Da kamen Vorschläge aus den Redaktionen, die dann nicht gewählt wurden. Engagement muss aber gefördert und nicht blockiert werden. Ausdruck dessen ist das neue Selbstverständnis.</p>
<h3><strong> </strong></h3>
<h3><strong>Erste Verbesserungen waren zu erkennen</strong></h3>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>webMoritz</strong> Glaubst du, dass sich alle StuPa-Mitglieder an das neue Selbstverständnis halten werden?</p>
<p><strong>Eric</strong> Die ersten Verbesserungen waren auf der vergangenen Sitzung zu erkennen, was die Tagesordnung betrifft, die gleich so durchgegangen ist, aber auch die Berichtet wurden zügig abgearbeitet. Ich schiebe das auch auf das Selbstverständnis.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Nach deinen lobenden Worten deinem Vorgänger gegenüber frage ich mich, wie du dich von Erik von Malottki abgrenzen möchtest.</p>
<p><strong>Eric</strong> Ich möchte nicht alles auf einmal wollen, das geht auch nicht. Ich denke, es ist wichtig, sich einzuarbeiten und Debatten zu ermöglichen.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Auf der vergangenen Sitzung wurden keine Stellvertreter von dir gewählt. Woran lag es, dass du nicht mit Christoph Böhm zusammenarbeiten wolltest?</p>
<p><strong>Eric </strong>Der erste Vorschlag war ja Lucia Höfer vom RCDS. Eine Frau im Präsidium ist wichtig, auch über die politischen Grenzen hinweg. Lucia wurde dann nicht gewählt, es wurde Christoph vorgeschlagen. Ich hatte aber keine Zeit und keinen Kontakt zu Christoph Böhm, um zu fragen: „Können wir zusammenarbeiten?“ Wir führen die notwendigen Gespräche.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Also bleibst du mit Christoph Böhm in Kontakt?</p>
<p><strong>Eric</strong> Ich trete mit jedem in Kontakt, der sich das vorstellen kann. Wenn es Interessenten gibt, werden Gespräche geführt.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Gibt es denn bereits Interessenten für die Posten der Stellvertreter?</p>
<p><strong>Eric</strong> Es gibt zwei Interessenten, eine Frau und ein Nicht-Mitglied des StuPas. Namen kann ich noch nicht nennen.</p>
<p><strong>webMoritz</strong> Eric, vielen Dank für das Gespräch. Wir vom webMoritz wünschen eine erfolgreiche Legislatur und dass du deinen Zielen nachgehst.</p>
<p><strong>Eric</strong> Ich hoffe, dass der webMoritz mich daran hin und wieder erinnert.</p>
<p><em>Das Interview führte Christine Fratzke.</em></p>
<p>Fotos: Christine Fratzke, Simon Voigt (StuPa-Fotos)</p>
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		</item>
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		<title>Das Magazin &#8211; Vollversammlung und Lucia</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/12/07/das-magazin-vollversammlung-und-lucia/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 17:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>radio 98eins</dc:creator>
				<category><![CDATA[on air check]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Abend hört ihr im Magazin &#8211; am Puls der Stadt wie gewohnt, die neusten Nachrichten und Veranstaltungstipps aus Greifswald. Begrüßen wird euch heute Abend Laura Bladt am Mikrofon. Verpasst auf keinen Fall das Interview mit dem StuPa &#8211; Präsidenten Erik von Malottki und dem AStA Referenten für Hochschulpolitik Franz Küntzel. In dem werdet ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend hört ihr im Magazin &#8211; am Puls der Stadt wie gewohnt, die neusten Nachrichten und Veranstaltungstipps aus Greifswald.</p>
<p>Begrüßen wird euch heute Abend Laura Bladt am Mikrofon.</p>
<p>Verpasst auf keinen Fall das Interview mit dem StuPa &#8211; Präsidenten Erik von Malottki und dem AStA Referenten für Hochschulpolitik Franz Küntzel. In dem werdet ihr nämlich erfahren, warum ihr morgen unbedingt zur Vollversammlung gehen solltet.</p>
<p>In unserer Rubrik Kulturplausch geht es heute wieder weihnachtlich zu. Das schwedische Lichterfest Lucia wird heute mal etwas genauer unter die Lupe genommen.</p>
<p>Wenn ihr noch nichts vor habt für heute Abend, dann verpasst auf keinen Fall unsere Veranstaltungstipps oder kommt doch einfach zur Weihnachtsfeier von radio 98eins ins Funkhaus vorbei.</p>
<p>Das Magazin wünscht euch einen entspannten und unterhaltsamen Abend auf radio 98eins.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>StuPa-Präsident Erik von Malottki im Interview: &#8220;In gewisser Weise ein schweres Erbe&#8221;</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/07/16/stupa-prasident-erik-von-malottki-im-interview-in-gewisser-weise-ein-schweres-erbe/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 15:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Fratzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Erik von Malottki]]></category>
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		<category><![CDATA[StuPa-Präsident]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der bisherige StuPa-Präsident Korbinian Geiger zurückgetreten ist, musste ein neuer her. Gesucht, gefunden. Erik von Malottki wurde am Mittwoch gewählt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Am vergangenen Mittwoch wurde Erik von Malottki zum neuen StuPa-Präsidenten gewählt. Das Juso-Mitglied konnte sich knapp gegen zwei andere Kandidaten, dem ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des AStA Pedro Sidhoe und dem damaligen Chefredakteur des webMoritz Carsten Schönebeck durchsetzen. Von Malottki ist nun zum dritten Mal Mitglied des Studierendenparlaments und war dort in der vergangenen Legislatur stellvertretender Präsident. Im Interview verrät er seine Ziele und sagt, ob Pedro oder Carsten der bessere Gauck ist. </em></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_39887" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><strong> </strong><strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/07/ErikvonMalottki-Christine_Fratzke.jpg"><img class="size-medium wp-image-39887 " title="ErikvonMalottki-Christine_Fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/07/ErikvonMalottki-Christine_Fratzke-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Neuer StuPa-Präsident Erik von Malottki im Interview </p></div>
<p><strong>webMoritz:</strong> Du wurdest mit einem knappen Ergebnis auf der StuPa-Sitzung am Mittwoch gewählt. Aber dennoch, du wurdest gewählt. Warst du überrascht?</p>
<p><strong>Erik von Malottki:</strong> Dadurch, dass es drei Kandidaten gab, war ich überrascht, dass ich schon im ersten Wahlgang die Mehrheit hatte. Insofern sehe ich zwar das Problem, dass es ein knappes Ergebnis war, aber ich bin trotzdem zufrieden.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Du wurdest in der Pause während der Sitzung zusammen mit Frederic Beeskow und Pedro Sidhoe gesehen. Was habt ihr denn da besprochen? Habt ihr euch da auf Pedro als Kandidaten geeinigt?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Es war so dass, dass wir ausloten wollten, inwiefern einer von uns beiden, also Pedro oder ich, zurückziehen würde, wenn wir als Kandidaten vorgeschlagen werden sollten.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Es hat aber keiner von euch beiden die Kandidatur zurückgezogen.</p>
<p><strong>Erik:</strong> Genau.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Warum nicht Frederic? Sein Name tauchte in dem Zusammenhang mit der Frage nach einem Kandidaten für das Präsidentenamt öfter auf.</p>
<p><strong>Erik:</strong> Frederic hat schon zwei Jahre das Präsidium bekleidet, hat Frau und Kind und ich denke mal, dass er selbst davon überrascht war, dass es drei Kandidaten gab. Deswegen hat er, denke ich, wahrscheinlich nicht die Notwendigkeit gesehen, selbst noch mal anzutreten.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Du wurdest ja dann gewählt. Du bist ja quasi der neue Wulff im StuPa. In der Pause stritten sich Pedro und Carsten darum, wer der bessere Gauck sei. Was denkst du?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Ich gehe davon aus, dass auf Grund der Reaktion des Publikums und der Sympathie der Medien Carsten der bessere Gauck gewesen ist.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wäre Carsten ein geeigneter StuPa-Präsident gewesen?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Auf jeden Fall. Alle Parlamentarier haben sich Gedanken gemacht: Wer könnte Korbinians Amt übernehmen und die Studierendenschaft wieder in ruhigere Fahrwasser bringen. Da war auch Carstens Name im Gespräch. Carsten hat aber den Eindruck gemacht, als ob er das Amt nicht wirklich wollte. Ich denke aber, dass Carsten sehr geeignet wäre.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Ist es denn nun ein schwieriges Erbe, was du antrittst?</p>
<p><strong>Erik:</strong> In gewisser Weise schon. Die Außendarstellung der gesamten Studierendenschaft war nicht ganz positiv. Aber ich sehe durch das Positionspapier, die Demo, die Rücktrittsrede von Korbinian, wo er einige aufgerüttelt hat, dass sich die StuPisten in Zukunft konstruktiver verhalten werden. Dazu will ich meinen Part beitragen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Was waren denn die bisherigen Probleme im Präsidium und im Parlament?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Es hat eine gewisse Vision gefehlt. Das StuPa wurde oft angegriffen, es war relativ fragmentiert: alte StuPisten, neue StuPisten, Hochschulgruppen. Die Sitzungen haben sich in letzter Zeit hingezogen. Wir haben zu viel Zeit mit den Rechenschaftsberichten und der Tagesordnungsstreits verschwendet. Ich denke, einige neue StuPisten haben sich da verloren gefühlt.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Was möchtest du denn besser machen? Was ist deine Vision?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Meine Vision ist eine Studierendenschaft, die zusammenhält, die die Gremien nicht als abgeschlossen betrachtet, sondern mit den Studentenclubs, mit dem Studententheater, mit der Vielzahl von studentischen Initiativen kooperiert.</p>
<h3>&#8220;Ich sehe mich als Ansprechpartner aller Studierenden&#8221;</h3>
<p><strong>webMoritz:</strong> Und welche konkreten Ziele verfolgst du dabei?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Die wichtigsten Ziele sind zunächst mich einzuarbeiten und die Sitzung zu straffen. Aber ich will in Zukunft auch mithelfen, dass</p>
<p>sich die Organe der Studierendenschaft wieder näher kommen und dass es eine bessere Kommunikation gibt. Zum Beispiel möchte ich einen regelmäßigen runden Tisch zwischen den Vertretern des AStA, des StuPa, der FSK (Anmerk. der Red. Fachschaftsratskonferenz) und der moritz Medien einberufen, um so Informationen auszutauschen und ein besseres gegenseitiges Verständnis zu ermöglichen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Stichpunkte AStA und moritz Medien – wie soll da die Zusammenarbeit von deiner Seite aus laufen?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Als Parlamentarier war es mein Ziel, die moritz Medien zu unterstützen. Mein Ziel ist es, dass AStA, StuPa und die moritz Medien nicht so sehr gegeneinander agieren und sich als Teil einer Gemeinschaft betrachten.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Welche Probleme gibt es denn da zur Zeit?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Der AStA fühlt sich teilweise im Stich gelassen vom StuPa, war durch den Diebstahl und anderer Sachen der Kritik der moritz Medien ausgesetzt. Die Kritik war berechtigt und dass ist auch die Funktion der moritz Medien. Wir müssen die Kritik annehmen, ich glaube aber, dass es teilweise auch auf mangelnder Kommunikation beruht. Die Kommunikation zu verbessern, ist eins meiner Ziele.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Auf der StuPa-Sitzung meintest du, du möchtest ein Präsident für alle sein. Wie ist das genau gemeint?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Ich bin als Parlamentarier und Mitglied einer Hochschulgruppe immer politisch positioniert gewesen und habe mir dadurch nicht nur Freunde gemacht, möchte aber versuchen, auf die Leute zuzugehen, an denen ich selbst als StuPist viel Kritik geübt habe und möchte, dass das StuPa zu einer Gemeinschaft zusammenwächst.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie sieht dann also dein Selbstverständnis als Präsident auf den Punkt gebracht aus?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Ich sehe mich als Ansprechpartner aller Studierenden.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Es gab auch Kritik an deiner Person. So wurde am Dienstag hinterfragt, ob es sinnvoll wäre, wenn im Präsidium zwei Mitglieder der Jusos wären. Ist die Kritik berechtigt?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Natürlich sind die Befürchtungen dahinter berechtigt. Mir war von vorne herein klar, dass es ein gewisses Problem darstellt. Ich schließe aus dem Problem, dass ich überparteilich agieren will, mich aus den Grabenkämpfen der einzelnen StuPisten raushalten und versuchen will, diese Gräben zu schließen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Du hast am Dienstag gesagt, dass du auch die jungen und freien StuPisten unterstützen möchtest. Warum ist das notwendig und wie möchtest du das erreichen?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Ich kenne das selbst aus meiner eigenen StuPa-Erfahrung, als junger StuPist habe ich mich auch verloren gefühlt. Ich habe mich</p>
<p>aber entschlossen, dran zu bleiben. Ich glaube, dass die jungen StuPisten Hilfe brauchen, sei es Informationen oder Unterstützung bei Anträgen brauchen. Mein persönliches Ziel wäre es, wenn nicht nur drei, vier Leute sprechen im StuPa, sondern wenn wir eine breite Beteiligung erreichen. Denn ich finde, dass die jungen freien StuPisten wertvoll sind, auf Grund ihrer Meinung, die sie aus der Studierendenschaft ins StuPa tragen können.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Welche Rolle spielen Hochschulgruppen?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Hochschulgruppen sind wichtig und werden in Zukunft wahrscheinlich noch wichtiger werden. Auf Grund ihrer Möglichkeiten, Erfahrungen zwischen länger gedienten und neuen StuPisten weiter zu geben.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Du bist gewähltes Mitglied des Parlaments und hast dich in den bisherigen Legislaturperioden durch Anträge und in den Diskussionen eingebracht. Wirst du weiterhin politisch agieren können?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Es ist sehr schwer, dadurch, dass ich überparteilich sein will, sich politisch in eine bestimmte Richtung zu orientieren. Daraus schließe ich, dass ich meine politische Arbeit zurücknehmen werde. Aber bei Themen, die mir wichtig sind, werde ich mich einbringen. Beispielsweise bin ich selbst Bachelor-Student und werde die Bologna-Reform weiter verfolgen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie stellst du dir die Arbeit mit dem stellvertretenden Präsidium vor?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Ich habe meine Stellvertreter als sehr aktiv wahrgenommen, als engagiert. Und ich glaube, dass mich die beiden gerade in der Anfangszeit unterstützen können. Ich möchte die Stellvertreter auch mal eine Sitzung leiten lassen und sie mehr in die politische Arbeit einbeziehen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Du wurdest ja auch von Sarah Jung, der stellvertretenden Präsidentin, vorgeschlagen, du erfährst also bereits auch selbst Unterstützung von dieser Seite. Warum hast du die Nominierung dann auch angenommen?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Mir war natürlich klar, dass es nicht viele Leute gibt, die geeignet sind, den Posten zu übernehmen. Ich war LKS-Sprecher und habe da eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Präsidium erfahren. Das StuPa ist mir in meiner gesamten Zeit ans Herz gewachsen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Was sind denn die wichtigen Themen in der Greifswalder Studierendenschaft?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Ein großer Brennpunkt ist die Zielvereinbarung. Zum größten Teil die Lehramtsausbildung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Lehramtsausbildung in Greifswald erhalten bleibt. Ich sehe das Risiko, falls die Lehramtsausbildung komplett geht, dass die Philosophische Fakultät auf dem Spiel steht. Mir ist es wichtig, dass wir eine Uni haben, die sowohl über naturwissenschaftliche, als auch geisteswissenschaftliche Bereiche verfügt.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Nach deiner Wahl hast du gleich die Sitzungsleitung übernommen. Wie war das für dich?</p>
<h3>&#8220;Es war aufregend und schwierig&#8221;</h3>
<p><strong>Erik:</strong> Ehrlich gesagt war es aufregend und schwierig. Ich habe gleich die Probleme gesehen, die bei der Sitzungsleitung auftreten.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Welche Probleme gibt es denn da?</p>
<div id="attachment_39897" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/07/ErikVonMalottki4_Christine-Fratzke.jpg"><img class="size-medium wp-image-39897" title="ErikVonMalottki4_Christine-Fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/07/ErikVonMalottki4_Christine-Fratzke-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Der StuPa-Präsident vor dem Sitzungssaal im Unihauptgebäude</p></div>
<p><strong>Erik:</strong> Die richtigen Mittel zu finden, die Sitzung zu leiten und in richtige Bahnen zu bringen. Das ist mir nicht so gut gelungen, wie ich es in Zukunft handhaben will. Ich denke aber, dass sich das in Zukunft einlenken wird. Außerdem haben mir die Alt-Präsidenten Frederic Beeskow und Korbinian Geiger garantiert, mir beratend zur Seite zu stehen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Nun steht ja die vorlesungsfreie Zeit an. Was macht in der Zeit das Präsidium und was hast du privat in der Zeit vor?</p>
<p><strong>Erik: </strong>Für mich kommen als Bachelorstudent Hausarbeiten und Prüfungen zu. Als StuPa-Präsident steht die Lehramtsausbildung. Ich will mich auch einarbeiten, Kontakte aufbauen und werde versuchen, mir durch kontinuierliche Arbeit Respekt zu erarbeiten.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Der AStA hat am Dienstag einen Antrag angebracht, der beinhaltete, dass das StuPa auch innerhalb der vorlesungsfreien Zeit tagen soll. Was hältst du von diesem Antrag?</p>
<p><strong>Erik:</strong> Ich kann die Haltung des AStAs gut verstehen. Entscheidend ist für mich, ob der AStA das StuPa wirklich benötigt. Falls dies der Fall ist, werde ich auch eine außerordentliche Sitzung einberufen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Danke für das Gespräch.</p>
<p>Fotos: Christine Fratzke</p>
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		<title>Das Magazin am Montag</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/07/05/das-magazin-am-montag-9/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 13:29:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>radio 98eins</dc:creator>
				<category><![CDATA[on air check]]></category>
		<category><![CDATA[radio 98eins]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Korbinian Geiger]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchverbot]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa-Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Weltmeisterschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Das Magazin &#8211; am Puls der Stadt&#8221; startet in eine neue Woche. In der heutigen Sendung am Montag ab 19 Uhr geben wir den Gewinner des radio 98eins WM-Gewinnspiels bekannt. Außerdem habt ihr in der letzten Woche der Weltmeisterschaft die Möglichkeit wieder ein Buch zum Thema Fußball aus der radio 98eins Bücherkiste zu gewinnen. Dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Magazin &#8211; am Puls der Stadt&#8221; startet in eine neue Woche. In der heutigen Sendung am Montag ab 19 Uhr geben wir den Gewinner des radio 98eins WM-Gewinnspiels bekannt. Außerdem habt ihr in der letzten Woche der Weltmeisterschaft die Möglichkeit wieder ein Buch zum Thema Fußball aus der radio 98eins Bücherkiste zu gewinnen. Dafür müsst ihr nur aufmerksam zuhören und eine Gewinnspielfrage beantworten.</p>
<p>Unsere Redakteurin Susann Lukas war heute Nachmittag in der Stadt unterwegs und hat die Leute zum Volksentscheid in Bayern befragt. Dort hat sich bei einer Abstimmung eine Mehrheit der bayerischen Bevölkerung für ein generelles Rauchverbot in Restaurants, Cafes und Bars entschieden. Außerdem haben wir ein Interview mit dem scheidenden StuPa Präsidenten Korbinian Geiger an seinem letzten offiziellen Arbeitstag geführt. Wir blicken mit ihm zurück auf eine fast 2 jährige Amtszeit.</p>
<p>Nicht fehlen dürfen im Programm natürlich die Spotlights, das Wetter und unsere Veranstaltungstipps, die euch verraten wo heute Abend in Greifswald noch etwas los ist. Die Musikredaktion von radio 98eins hat wieder zahlreiche CDs durch gehört und präsentiert euch heute in der Sendung die CD der Woche. In der Montagsrubrik Sportive hat sich unsere Redakteurin Anja Giering heute mit dem Start der Radrundfahrt Tour de France beschäftigt.</p>
<p>Also schaltet ab 19 Uhr radio 98eins ein.</p>
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		<title>&#8220;Onkel Korbi&#8221; bleibt StuPa-Präsident</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/04/27/onkel-korbi-bleibt-stupa-prasident/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 13:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Pallus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
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		<category><![CDATA[Lehramt]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa-Präsident]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergangene Woche wurde Korbinian Geiger (RCDS) als Präsident des Studierendenparlaments wiedergewählt. Der webMoritz sprach mit ihm über das knappe Wahlergebnis, seine Ziele für das kommende Jahr und den engen Handlungsspielraum seines Amtes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>webMoritz:</strong> Korbinian, du hast erst kurz vor der Wahl bekanntgegeben, dass du wieder kandidierst. Wieso erst so spät?</p>
<p><strong>Korbinian Geiger: </strong>Ich war mir lange nicht sicher, ob ich überhaupt noch einmal antreten sollte. Zum einen spielte für mich die Nachfolgeperspektive eine Rolle. Das war dann zum Zeitpunkt des StuPa-Wochenendes mehr oder weniger abgeschlossen. Zum anderen wollte ich für mich selbst herausfinden, ob ich mir vorstellen kann, dass die neue Legislatur mir Freude bereiten könnte. Beim StuPa-Wochenende haben alle Anwesenden als Ziel angegeben, viel zum Wohl der Studierendenschaft beitragen zu wollen und machten auch sonst einen engagierten Eindruck auf mich. Da ist meine Entscheidung dann gefallen.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Du sagst, die Nachfolgeperspektive sei für dich ein Grund gewesen, wieder zu kandidieren&#8230;</p>
<div id="attachment_32636" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/korbinian_geiger-700x795-carsten_schoenebeck.jpg"><img class="size-full wp-image-32636" title="korbinian_geiger-230x261-carsten_schoenebeck" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/korbinian_geiger-230x261-carsten_schoenebeck.jpg" alt="" width="230" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">In gespannter Erwartung des Wahlergebnisses: Korbinian Geiger</p></div>
<p><strong>Korbinian Geiger: </strong>Vor einem Jahr, als ich mein erstes Präsidium besetzt habe, bin ich eher in das Präsidentenamt hereingeschlittert. Ich musste unverzüglich das Präsidium besetzen, ohne dass ich viele der Leute kannte. Schon da habe ich hinsichtlich der Auswahl meiner Stellvertreter ein Auge darauf geworfen, ob diese mir nicht vielleicht im Amt des StuPa-Präsidenten nachfolgen könnten.</p>
<p>Jetzt ist noch hinzugekommen, dass, hinsichtlich der politischen Situation mit der beabsichtigten Lehramtsstreichung, es möglicherweise schädlich sein könnte, wenn ein neuer StuPa-Präsident erst eine recht lange Anlaufzeit bräuchte, um bei der Arbeit mit AStA, Moritz-Medien und Senat schlagkräftig zu sein.</p>
<h3>Lehramt: &#8220;Die Uni wird vom Bildungsministerium erpresst.&#8221;</h3>
<p><strong>webMoritz: </strong>Du hast den möglichen Wegfall der Lehrerausbildung angesprochen. Was sind Ziele für deine zweite Amtszeit, was möchtest du erreichen?</p>
<p><strong>Korbinian Geiger: </strong>Dieses Thema wurde uns ja von der Landesregierung unfreiwillig aufgedrückt. Die Landesregierung will die Lehrerbildung in Rostock konzentrieren. Es sei ineffizient, an zwei Standorten in Mecklenburg-Vorpommern Lehrer auszubilden. Dabei wird allerdings vergessen, dass die Fächer Russisch, Polnisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Kunst und Geografie nur hier in Greifswald studiert werden können. Bei einer Abschaffung der Lehrerbildung in Greifswald würden in ganz Mecklenburg-Vorpommern diese Lehrer fehlen. Sollte das Lehramt wegfallen, wäre zu befürchten, dass die kleinen Institute, die diese Unikatsfächer anbieten, auch mittelfristig aufgrund der dann geringeren Nachfrage geschlossen werden würden. Das heißt: Als erstes fiele die Lehrerbildung weg, dann die Slawistik, vielleicht das Caspar-David-Friedrich-Institut und am Ende dieses Prozesses die gesamte Philosophische Fakultät. Die Pläne der Landesregierung gehen also an die Grundpfeiler der Universität Greifswald. Das zu verhindern, steht bei mir auf der Agenda an erster Stelle.</p>
<p>Ein weiteres Ziel ist, dass der AStA und die moritz-Medien ihre Handlungsfähigkeit behalten, mit kreativen, klugen Köpfen besetzt werden und dass ihre Strukturen pragmatisch ausfallen.</p>
<p>Außerdem will ich auch weiterhin verhindern, dass das StuPa die moritz-Medien inhaltlich beeinflusst. Das habe ich auch bereits vor einem Jahr versprochen. Nehmen wir einmal an, der webMoritzwebMoritz veröffentlicht einen Artikel über den „Affenzirkus StuPa“, woraufhin sich einige Stupisten empört darüber zeigen, dass in den eigenen Medien so berichtet wird, und stellen den Antrag, den Moritz-Medien nur noch positive Berichterstattung über das StuPa zu erlauben. So etwas lehne ich ab. Das StuPa darf die Medien inhaltlich nicht kontrollieren oder zensieren.</p>
<p>Zudem möchte ich weiterhin Gewähr dafür leisten, das die Studierendenschaft im Senat von mir in Zusammenarbeit mit den anderen studentischen Senatoren wirkkräftig vertreten wird.</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Noch einmal zum Lehramt. Gibt es bereits konkrete Aktionen, die das StuPa plant und was können das StuPa und du persönlich zur Rettung beitragen?</p>
<p><strong>Korbinian Geiger: </strong>Ich allein kann das Lehramt leider nicht retten. Das große Problem ist ja, dass letztlich die Uni durch die neue Zielvereinbarung vom Bildungsministerium erpresst wird oder die Landesregierung dies verhindert. Wir können darauf leider nur mittelbar einwirken, da wir weder eigene Landtagsabgeordnete stellen, noch jemanden haben, der im Ministerium für uns arbeitet. Wir müssen also auf die Kraft der Argumente setzen. Es muss allen in Schwerin wieder und wieder erklärt werden, weshalb eine Abschaffung der Lehrerbildung in Greifswald zum Schaden für ganz Mecklenburg-Vorpommern wäre. Außerdem muss jeder, der hochschulpolitisch aktiv ist, seine persönlichen politischen Kontakte nutzen, um auf die Entscheidungsträger in Schwerin Einfluss auszuüben. Viele StuPa-Mitglieder sind in Hochschulgruppen und deren Mutterparteien aktiv. Von ihnen erwarte ich, dass sie sich in ihren Parteien für den Erhalt der Lehrerbildung in Greifswald einsetzen.</p>
<h3>Probleme in der Administration, Erfolge im Senat</h3>
<p><strong>webMoritz: </strong>Kommen wir noch einmal auf den Ablauf deiner Wahl zu sprechen. Als du zum ersten Mal zum StuPa-Präsidenten gewählt wurdest, fiel die Wahl einstimmig aus. Jetzt hast du 17 Stimmen bekommen, zehn Stupisten haben jedoch gegen dich gestimmt. Siehst du das als Kritik an deiner ersten Amtszeit oder wie erklärst du dir das Ergebnis? Deine Antrittsrede direkt nach der Wahl fiel doch sehr reumütig aus.</p>
<p><strong>Korbinian Geiger: </strong>Der webMoritz hat meine Ansprache reumütig genannt. Es mag hier vielleicht an meiner katholischen Mentalität liegen, dass ich – suboptimaler Weise – in meiner Vorstellung hauptsächlich das erwähnt habe, was schlecht gelaufen ist. So war meine erste Legislatur doch recht erfolgreich, gerade wenn man betrachtet, was vom Präsidium und dem gesamten StuPa an Arbeit geleistet worden ist.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass die Nein-Stimmen überwiegend inhaltlich bedingt sind, sondern dass es eher sachfremde Motivationen anderer Stupisten gegeben hat, selbst Präsident zu werden. Dies wäre aber eben wahltaktisch nur zu verwirklichen gewesen, wenn ich im ersten Wahlgang als einziger Kandidat nicht gewählt worden wäre. Wäre jemand direkt gegen mich angetreten, hätte ich doch höchstwahrscheinlich zumindest im zweiten Wahlgang die erforderliche Anzahl von 14 Stimmen erreicht. Deswegen war es für diejenigen, die mich politisch „beerben“ wollten, die einzige Möglichkeit, den ersten Wahlgang abzuwarten und darauf zu hoffen, dass ich durchfalle.</p>
<p>In so einem ganzen Jahr Amtszeit musste ich doch auch recht oft konkret Meinung beziehen – auch wenn das öffentlich vielleicht nicht immer so bemerkt wurde. Das stößt einigen, die in konkreten Entscheidungen zum Nachgeben gezwungen sind, möglicherweise bitter auf und so werden für manche aus sachlichen Auseinandersetzungen persönliche Konflikte. Das finde ich sehr bedauerlich.</p>
<div id="attachment_32638" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-32638" title="praesidiumswechsel-550x263-carsten_schoenebeck" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/praesidiumswechsel-550x263-carsten_schoenebeck.jpg" alt="" width="550" height="263" /><p class="wp-caption-text">Präsidiumswechsel: Der alte und neue Präsident (l) übernimmt vom Alterspräsidenten Thomas Schattschneider (m.). Rechts Korbinians neuer Stellvertreter Christopher Denda</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong>webMoritz: </strong>Welche Erfolge konntest du in deiner ersten Amtszeit verbuchen, was ist weniger gut gelaufen?</p>
<p><strong>Korbinian Geiger: </strong>Nicht so gut gelaufen ist unzweifelhaft der administrative Bereich, insbersondere die StuPa-Protokolle. Hier sind wir ordentlicher in Verzug.<br />
Dann gibt es Kritik hinsichtlich der Internetseite des StuPa, die zwar funktional gestaltet, aber ästhetisch  nicht mehr auf der Höhe der Zeit sei. Erstellt habe ich die Seite zwar nicht, ich habe sie jedoch modifiziert und nehme die Aktualisierungen daran hauptsächlich selbst vor. Administrativ wird im neuen Präsidium mehr Arbeit aufgeteilt.</p>
<p>Zu meinen Erfolgen hingegen zählt sicher die Position im Senat. Als StuPa-Präsident habe ich dort für die Studierendenschaft Rede- und Antragsrecht. Zwei Anträge, die einzubringen ich vom StuPa beauftragt wurde, wurden auch mit großer Mehrheit im Senat angenommen. Der eine Antrag betrifft die Einsetzung eines Nachhaltigkeitsbeauftragten. Der wurde zwar insofern verändert, dass keine hauptamtliche Stelle geschaffen wurde, sondern zwei Mitarbeiter zu Nachhaltigkeitsbeauftragten benannt wurden.</p>
<p>Der zweite Antrag zielte darauf ab, eine Kommission einzurichten, die sich mit dem Für und Wider der Namensgebung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität beschäftigt. Im Zuge dessen wurde die Senatskommission eingerichtet und so, wie ich glaube, viel Polemik aus der Debatte genommen und diese versachlicht.</p>
<p>Weiterhin sehr erfolgreich war die Gewährleistung der Handlungsfähigkeit der studentischen Medien und vor allem des AStA. Im Sommer letzten Jahres sind vier AStA-Referenten nachts zurückgetreten, weil sie eine andere Rechtsauffassung vertraten, ob StuPa-Beschlüsse auszuführen seien. Die Berichterstattung weckte danach den Anschein, als sei der AStA handlungsunfähig oder führungslos. Seine Handlungsfähigkeit wurde aber innerhalb nur eines Tages wieder hergestellt.</p>
<h3>Die Zukunft des AStA</h3>
<p><strong>webMoritz: </strong>Stichwort AStA: Auf der letzten StuPa-Sitzung wurden zwei Anträge eingereicht, die eine Änderung der Struktur des AStA zum Zeil haben&#8230;</p>
<div id="attachment_12211" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-12211" title="asta_logo_neu_250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/asta_logo_neu_250.jpg" alt="" width="250" height="177" /><p class="wp-caption-text">Zu Beginn jeder Legislatur steht die Struktur des AStA zur Debatte.</p></div>
<p><strong>Korbinian Geiger: </strong>Die jetzige Struktur weist sehr große Unterschiede zur vorherigen AStA-Struktur auf. Meiner Einschätzung nach gibt es einen breiten politischen Konsens, dass sich die jetzige Struktur hinsichtlich der Zahl der Referenten und ihrer Aufteilung bewährt hat. Dennoch gibt es kleinere Mängel, die jedoch mit den Änderungsanträgen behoben werden sollen.</p>
<p>Es gibt zwei Ideen jeweils ein neues Referat einzurichten: Ein Referat für Öffentlichkeitsarbeit und ein Referat für regionale Vernetzung und Geschichte. Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit soll den stellvertretenden AStA-Vorsitzenden entlasten. Den Antrag für die Einrichtung des letztgenannten Referates habe unter anderen ich selbst schon vor einem Jahr gestellt. Er hat damals jedoch nicht die erforderliche Mehrheit gefunden, unter anderem mit dem Argument, der AStA könne bereits jetzt für den Austausch zwischen Studenten im Ostseeraum sorgen. Das macht er aber nicht, weil hierfür auch die fachlichen Ressourcen fehlen Deswegen stelle ich den Antrag erneut.</p>
<p>Der Referent soll dann Ansprechpartner für studentische Vereine und Gruppen sein, die mit anderen Universitäten in der Euroregion Pomerania und dem baltischen Raum kooperieren wollen. Er soll dann bspw. dabei helfen, bei der Europäischen Union entsprechende Förderungsanträge zu stellen. So könnte oftmals fast eine Vollfinanzierung von kulturellen Veranstaltungen erreicht werden. Die Universitäten im Ostseeraum liegen geografisch gesehen sehr dicht beieinander, einen nennenswerten Austausch der Studenten gibt es aber hauptsächlich im deutschen Raum, auch wenn die Entfernungen teilweise viel größer sind</p>
<p><strong>webMoritz: </strong>Werfen wir jetzt noch einen Blick in die Zukunft. Im Sommer steht wieder die Vollversammlung der Studierendenschaft an. Auf welche Themen können wir uns freuen?</p>
<p><strong>Korbinian Geiger: </strong>Das Hauptthema wird die langfristige Existenz der Philosophischen Fakultät sein und, damit verbunden, natürlich die angedachte Streichung der Lehrerbildung. Wir wollen aber ganz allgemein die Meinung der Studierendenschaft einholen und sie über die Arbeit der studentischen Gremien informieren.</p>
<p><strong>Fotos:</strong></p>
<p>Carsten Schönebeck</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Weitere Rücktritte im Allgemeinen Studierendenauschuss &#8211; *Update* Podcast</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/07/14/weitere-rucktritte-im-allgemeinen-studierendenauschuss/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 08:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der AStA lenkte im Streit mit dem Studierendenparlament ein. Als Reaktion darauf gaben die beiden Referenten für Fachschaften und Gremien ihren Rücktritt bekannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchen Beobachtern schien es, als kehre nach einer turbulenten Woche und pünktlich zur vorlesungsfreien Zeit nun wieder Ruhe ein in die studentische Selbstverwaltung. Doch auf der Sitzung des Allgemeinen Studierendenauschusses am Montag, dem 13. Juli, verließen nun die beiden Referenten für Fachschaften und Gremien, Christopher Zens und Franz Borgwald den AStA. Zumindest bei Letzterem hatte es bereits Rücktrittsgerüchte auf der <a href="http://webmoritz.de/2009/07/08/nachtliche-rucktritte-im-asta/" target="_self">außerordentlichen Sitzung vergangenen Mittwoch</a> gegeben.</p>
<p>Nachdem der Allgemeine Studierendenauschuss den <a href="http://webmoritz.de/2009/07/07/asta-und-stupa-tauziehen-um-die-kompetenzen/">umstrittenenen Beschluss</a> um das Studententheater und GrIStuF e.V. mit knapper Mehrheit zurückgenommen hatte, übergaben die beiden Referenten dem StuPa-Präsident Korbinian Geiger ihre Rücktritsserklärungen.</p>
<p>Der webMoritz sprach mit Christopher und Franz noch während der Sitzung:</p>
<blockquote><p><em>webMoritz: </em>Wo liegen die Gründe für euern Rücktritt?</p>
<p><em>Christopher:</em> Der ausschlaggebende Grund war die Abstimmung über die Rücknahme des Beschlusses. Die Mehrheit des Teams ist da eingeknickt. Auf der Klausurtagung vor zehn Tagen waren wir uns einig, den Beschluss nicht zurückzunehmen. Fünf Leute haben dann heute doch für die Rücknahme gestimmt, da fehlt nun einfach die Vertrauensbasis für eine weitere Zusammenarbeit.</p>
<div id="attachment_23447" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/07/borgwald_zens_ruecktritt-800x742-daniel_focke.jpg"><img class="size-full wp-image-23447" title="borgwald_zens_ruecktritt-250x232-daniel_focke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/07/borgwald_zens_ruecktritt-250x232-daniel_focke.jpg" alt="borgwald_zens_ruecktritt-250x232-daniel_focke" width="250" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Franz Borgwald (l) und Christopher Zens mit ihren Rücktrittserklärungen</p></div>
<p><em>webMoritz:</em> Geht es da noch um den Inhalt des Beschlusses?</p>
<p><em>Franz: </em>Naja, darüber hinaus ging es darum: Wie ist die Arbeit im AStA? Wie funktionieren wir als Team? Wir haben uns darüber auseinandergesetzt und beschlossen wir nehmen den Beschluss nicht zurück, komme was da wolle. Was heute da passiert ist, war dann aber keine Teamarbeit mehr. Da habe ich als Student auch keinen Willen in so einem Gremium zu arbeiten (&#8230;) Da wird mir vorgeschrieben, was ich machen muss. Das geht nicht. Vielleicht in einer Firma, aber nicht als Student.</p>
<p><em>webMoritz: </em>Rein juristisch: Seid ihr der Meinung, dass das StuPa in diesem Streit im Unrecht ist?<span id="more-23444"></span></p>
<p><em>Beide: Ja!</em></p>
<p><em>Christopher: </em>Wir haben sechs Juristen im AStA. Die haben alle gesagt, dass der Beschluss satzungskonform ist. Wir wollten diesen Beschluss nicht zurück nehmen, weil wir uns im Klaren waren, dass wir juristisch recht haben. Deswegen wollten wir zunächst eine rechtliche Prüfung. Das StuPa wollte uns dann aber zwingen, den Beschluss zurückzunehmen.</p>
<p><em>webMoritz:</em> Inwieweit geht es in diesem Streit nur noch um Befindlichkeiten, darum wer am Ende der Stärkere ist?</p>
<p><em>Franz:</em> Nein, der AStA ist nicht der stärker. Das wissen wir schon. Es fehlt da aber einfach an der Menschlichkeit. Wenn z.B. ein Paul Dederer der Meinung ist: &#8220;Befehle sind zu befolgen&#8221;, dann ist das wie beim Militär. Wir sind hier aber in der studentischen Selbstverwaltung. Da sollten wir einfach freier sein.</p></blockquote>
<p>In der gleichen Sitzung erklärte der ehemalige Finanzreferent entgegen anders lautenden Gerüchten, dass er sich nicht erneut um das Referat bewerben werde. In einer schriftlichen Erklärung, die dem webMoritz vorliegt, kritisert er ein &#8220;Demokratiedefizit in der studentischen Selbstverwaltung&#8221;. Einige Parlamentarier verhielten sich als seien die Referenten &#8220;lediglich austauschbare Lakaien&#8221;. Er kritisiert zudem die <a href="http://webmoritz.de/2009/07/11/der-nebel-lichtet-sich-reaktionen-auf-die-asta-rucktritte/" target="_self">Stellungnahme des AStA zu den Ereignissen</a>, diese sei eine „Rolle rückwärts“ und machte jede Chance kaputt für den AStA mehr demokratische Rechte zu erkämpfen&#8221;.</p>
<p>Auch die zurückgetretenen Referenten Scarlett Faisst, Jens Pickenhan und Fabian Freiberger nahmen an der Sitzung teil. Aus dem AStA hieß es, sie hätten sich bereit erklärt mögliche Nachfolger noch einzuweisen.</p>
<h1>Update 15. Juli &#8211; Podcast</h1>
<p>Wir haben euch einen Teil des Gesprächs mit Christopher und Franz als Audio-Podcast zusammengestellt.</p>

<p><strong>Foto: </strong>Daniel Focke</p>
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		<title>Interview mit StuPa-Präsident Korbinian Geiger</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 12:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Faulbrück</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Korbinian Geiger spricht im webMoritz-Interview über erste Erfahrungen im Amt des Präsidenten und wirft einen Rückblick auf seine Zeit als Asta-Co-Referent.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Besetzung des Präsidentenamts fiel dem neugewählten StuPa im April nicht ganz leicht. Zunächst stand in der außerordentlichen Sitzung am 21. April ernsthaft zu befürchten, dass sich überhaupt kein Bewerber finden würde. Dann ging plötzlich alles ganz schnell und Korbinian Geiger, zuvor AStA-Co-Referent für Queer und Gleichstellung, stellte sich zur Wahl. Er wurde mit 25 von 25 Stimmen gewählt. Zwei Wochen danach sprach der webMoritz mit ihm über seine ersten Tage im Amt,  Erlebtes und Zukünftiges.</p>
<div id="attachment_18152" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-18152" title="moritz-print-mm76-12-hopo-korbinian-geiger-christine-fratzkek" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/04/moritz-print-mm76-12-hopo-korbinian-geiger-christine-fratzkek.jpg" alt="moritz-print-mm76-12-hopo-korbinian-geiger-christine-fratzkek" width="200" height="227" /><p class="wp-caption-text">(Foto: C. Fratzke)</p></div>
<p><strong><em>webMoritz</em></strong><em>: Wie waren deine ersten beiden Wochen im Amt?<br />
</em><strong>Korbinian</strong>: Die erste Woche nach der außerordentlichen Sitzung, auf der ich gewählt worden bin, enthielt eine recht große Arbeitsbelastung, weil ich bis zur darauffolgenden Sitzung allein im Präsidium saß und mehr Aufgaben anfielen, als üblich. Inzwischen hat sich die Lage aber normalisiert. Womit ich nicht gerechnet hätte, ist, dass man wirklich unter recht großer Beobachtung steht. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es Leute gibt, die öfter auf der StuPa-Internetseite sind als ich und mir nach jedem Detail, das verändert wird, einen entsprechenden Hinweis zukommen lassen.</p>
<p><strong><em>webMoritz</em></strong><em>: Der StuPa-Internetauftritt lässt ja auch zu wünschen übrig&#8230;</em><strong><br />
Korbinian</strong>: Das ist richtig. Es liegt daran, dass zurzeit die technische Betreuung der Seite an den AStA ausgelagert ist. Demnächst werde ich mich aber mit den technischen Anforderungen vertraut machen, sodass ich notfalls selbst Beschlüsse und andere Dinge online stellen kann. Das Wichtigste, die Ausschreibungstexte für den neuen AStA, ist  allerdings schon online. Hier lohnt es sich für alle Interessierten, darauf zu schauen &#8211; am 12. Mai wird der gesamte AStA neu gewählt!<span id="more-19644"></span></p>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> War die Entscheidung zu deiner Kandidatur so spontan, wie es auf der Sitzung aussah?</em><strong><br />
Korbinian</strong>: Ja. Nach der konstituierenden Sitzung ist ja leider erst mal nichts passiert. Das war für mich sehr spannend, weil es keine Regel gab, wie es nun weitergehen sollte.  Nachdem in der darauffolgenden Sitzung der Wahlleiter kurz davor war, die Sitzung abzubrechen, gingen mir die verschiedensten Gedanken durch den Kopf. Grundsätzlich fühlte ich mich als StuPa-Mitglied natürlich für das Funktionieren des Parlaments mitverantwortlich. Da waren aber auch noch andere Namen, wie zum Beispiel Frederic Beeskow oder Thomas Schattschneider. Aber von den beiden konnte man das nicht mehr verlangen. Im Endeffekt fühlte ich mich selbst dann in der Verantwortung und stellte mich zur Wahl.</p>
<h3>Keine &#8220;formalen Tricks&#8221; der erfahrenen Stupisten</h3>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> Bei deiner Vorstellung auf der außerordentlichen Sitzung vor über 2 Wochen hast du gesagt, du möchtest das demokratische Bewusstsein stärken. Was meinst du damit?</em><strong><br />
Korbinian:</strong> Viele Stupisten, grade die jüngeren und unerfahrenen, verlieren häufig den Anschluss an die Debatte und das macht es Erfahreneren möglich, mit formalen Tricks Abstimmungen in eine Richtung zu lenken, die gar nicht von der Mehrheit gewollt ist. Ich möchte erreichen, dass der Wille des Parlaments in den Abstimmungen Ausfluss findet und es keine konträren Abstimmungen gibt, wie zum Beispiel bei der Abstimmung über das Referat für Geschichte und regionale Versetzung.</p>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> Wo siehst du als StuPa-Präsident Möglichkeiten, konkret Einfluss zu nehmen?</em><br />
<strong>Korbinian:</strong> Ich will jedenfalls keinen Einfluss auf das Abstimmungsverhalten der Stupisten nehmen. Wichtig ist mir, dass die Willensbildung im Parlament demokratisch abläuft und sobald Beschlüsse gefasst sind. liegt es an mir, diese gegenüber dem AStA oder der Uni durchzusetzen. Wenn ich in Kommissionen sitze, wird es meine Aufgabe sein, die Meinung der Studierenden zu vertreten und auf die jeweiligen Entscheidungen Einfluss zu nehmen.</p>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> Woran liegt es deiner Meinung nach, dass das StuPa bei den Studierenden kaum wahrgenommen wird? Wie erklärst du dir die niedrige Wahlbeteiligung?</em><strong><br />
Korbinian:</strong> Bei der letzten Wahl hatten wir ja eine marginale Verbesserung der Wahlbeteiligung. Meiner Meinung nach liegt es daran, dass die Studenten merken, dass ja auch alles irgendwie funktioniert, ohne dass sie sich selbst engagieren oder wählen gehen. Viele wissen vor allem nicht, was der AStA und das StuPa überhaupt machen. Ich selbst hatte, bevor ich Mitglied des AStA wurde, außer in der Erstsemesterwoche auch nichts mit dem AStA zu tun. So geht es vielen.</p>
<h3>Wahlbeteiligung: &#8220;StuPa tangiert nur studentische Lebensbereiche&#8221;</h3>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> Und wie kann man diese geringe Wahrnehmung verändern?</em><strong><br />
Korbinian:</strong> Ich weiß nicht, ob man da allzu viel ändern kann. Ich bin skeptisch, ob man die Wahlbeteiligung auf 50% anheben kann. Man darf das hier nicht mit politischen Wahlen vergleichen. Der Bundestag zum Beispiel hat die gesetzgebende Kompetenz für fast alle Lebensbereiche von uns. Das StuPa tangiert dagegen nur studentische Lebensbereiche, von denen wir auch nicht alle abdecken können.</p>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> Hat sich dein Verhältnis zu den anderen Asta-Referenten verändert, seitdem du Präsident bist?</em><br />
<strong>Korbinian: </strong>Alle sind plötzlich noch netter zu mir! (lacht) Aber im Großen und Ganzen ist alles beim Alten geblieben. Außer, dass die anderen Referenten jetzt zu mir mit Sachen kommen, mit denen sie mich vorher in Ruhe gelassen haben.</p>
<div id="attachment_18893" class="wp-caption alignleft" style="width: 248px"><img class="size-full wp-image-18893" title="korbinian" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/04/korbinian.jpg" alt="korbinian" width="238" height="238" /><p class="wp-caption-text">(Foto: A. Platzek)</p></div>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> Was hältst du von der neuen AStA-Struktur?</em><strong><br />
Korbinian:</strong> Das, was jetzt herausgekommen ist, war nicht meine Traumvorstellung. Ich habe aber die Hoffnung, dass der AStA mit dieser Struktur arbeitsfähig ist. Die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass sich nicht sofort alle Referate besetzen lassen. So bietet die jetzige Struktur doch mehr Flexibilität.</p>
<p><strong><em>webMortiz:</em></strong><em> Zukünftig werden die Sitzungen mit bis zu 23 Berichten beginnen. Teilst du die Befürchtung, dass das für die sonstige Arbeit des StuPa sehr lähmend werden kann?</em><br />
<strong>Korbinian:</strong> In der letzten Sitzung gingen die Berichte bis 22 Uhr, obwohl es nur 11 Referenten waren. Es gab aber auch schon Sitzungen, bei denen mehr Berichte viel weniger Zeit in Anspruch genommen haben. Woran genau das liegt, kann ich noch nicht sagen. In der nächsten Sitzung werde ich noch nichts ändern, aber sollten die Berichte ab jetzt jedes Mal den Rahmen sprengen, würde ich anregen, dass es außerhalb der Sitzung eine gesonderte Fragerunde an den AStA gibt, wo die Stupisten in persönlicherer Atmosphäre ihre Frage stellen können.</p>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> Du bist RCDS-Mitglied. Inwieweit stimmst du mit den aktuellen Positionen des RCDS überein?</em><br />
<strong>Korbinian:</strong> Um vorher mal etwas klarzustellen: Oft wird behauptet, ich sei damals vom „schwarzen Block&#8221; in den AStA gewählt worden. Das ist nicht so; ich wurde nur von drei RCDS-Mitgliedern  gewählt und ich bin dem RCDS auch erst nach meiner Wahl beigetreten. Grundsätzlich bin ich gegen Studiengebühren und Verwaltungsgebühren. Ich bin mir aber auch bewusst, dass die Meinung in der CDU und auch im RCDS ist, dass Studiengebühren sinnvoll wären und bin über den Verwaltungskostenbeitrag deswegen nicht so enttäuscht wie ich es als SPD- bzw. Juso-Mitglied wäre.</p>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> Was hältst du von den hochschulpolitischen Gruppen?</em><strong><br />
Korbinian:</strong> Ich finde es gut, wenn Studenten sich in hochschulpolitischen Gruppen organisieren, genauso wie ich es gut finde, wenn man sich in Parteien engagiert. Was ich nicht gut fände, wäre, wenn hochschulpolitische Gruppen ihre funktionalen Vorteile, zum Beispiel die Interessenaggregation im Vorfeld, auf Kosten der Willensbildung im Parlament und der freien Stupisten betreiben würden.</p>
<h3>Rückblick auf die Referatstägigkeit für Queer und Gleichsstellung</h3>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> Du warst jetzt ein knappes Jahr Referent für Queer und Gleichstellung. Auch damals war die Entscheidung sehr spontan &#8211; es heißt sogar, du habest eine Wette verloren. Stimmt das?</em><strong><br />
Korbinian:</strong> Von einer Wette weiß ich nichts. Nur, dass ich mich damals durch einen Moritz-Artikel mit der AStA-Struktur beschäftigt habe und dann dieses Referat gesehen habe. Das fand ich sehr spannend, weil ich mich schon davor mit der Thematik befasst habe. Allerdings habe ich mir keine großen Chancen ausgerechnet, weil es noch viele Mitbewerber gab. So habe ich erst einmal versucht, das Referat für Ausländerfragen zu bekommen, was aber nicht geklappt hat. Da die anderen Bewerber für das Queer-Referat ebenfalls kein Glück hatten, war für mich der Weg dann doch noch offen und das hat dann ja auch geklappt.</p>
<p><strong><em>webMoritz:</em></strong><em> Welche Erfahrungen hast du gemacht?</em><strong><br />
Korbinian:</strong> Am schönsten war, dass ich so viele interessante Persönlichkeiten kennengelernt habe, die mir ohne das Referat nie begegnet wären. Ich kam in eine Struktur herein, die sogenannte Community, die vorher ja nicht im Zentrum meines Privatlebens lag. Ich konnte viel lernen, insbesondere über die unterschiedlichsten Theorien. Besonders die Queer-Theorie sagt mir inzwischen sehr zu, im Gegensatz zu anderen Bewegungen, wie zum Beispiel der von Alice Schwarzer. Auch in der Szene selber konnte ich viele tolle Erfahrungen machen.</p>
<p><strong><em>webMortiz:</em></strong><em> Gibt es schon einen Nachfolgekandidaten?</em><br />
<strong>Korbinian: </strong>In einigen persönlichen Gesprächen haben sich schon mehrere Möglichkeiten angedeutet. Bei einem ist es sogar schon ganz konkret. Grundsätzlich ist dieses Referat wohl sehr begehrt.</p>
<p><strong><em>webMoritz: </em></strong><em>Vielen Dank für das Interview.</em></p>
<p>Das Gespräch führten Jan Faulbrück und Gabriel Kords.<em><br />
</em></p>
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		<item>
		<title>Korbinian Geiger ist neuer StuPa-Präsident</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/04/21/live-stupa-ticker-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 18:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur Stunde tagt das Stupa in einer außerordentlichen Sitzung. Korbinian Geiger ist zum Präsidenten gewählt worden. Außerdem soll es heute um die Asta-Struktur zu gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-221" style="margin: 5px;" title="stupa75x75" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/04/stupa75x75.jpg" alt="stupa75x75" width="75" height="75" />Seit 20 Uhr tagt am heutigen Dienstagabend das Stupa in einer außerordentlichen Sitzung im Hörsaal in der Löfflerstraße. Auf der Tagesordnung stehen neben der Wahl des Präsidenten unter anderem die Asta-Struktur und einige Finanzanträge. Vom ersten Teil der Sitzung berichten wir live.</p>
<p><strong>20:16</strong> Die Sitzung, die erst seit zehn Minuten läuft ist unterbrochen worden, nachdem zwar die Tagesordnung verabschiedet worden war, aber anschließend niemand für die Wahl zum Präsidenten vorgeschlagen wurde. Derzeit ist überdies unklar, ob der Interimspräsident Daniel Focke die heutige Sitzung überhaupt noch über die Wahl eines Präsidenten hinaus leiten darf, sofern diese scheitert.</p>
<p><span id="more-18845"></span><strong>20:27</strong> Die Sitzung wird fortgesetzt. Aledander Schulz-Klingauf schlägt David Wulff vor. Er lehnt den Vorschlag ab. Frederic Beeskow schlägt Eric Lingner vor. Dieser ist hochschulpolitisch bisher völlig unbekannt. Auch er lehnt ab. Fabian Freiberger schlägt Korbinian Geiger vor, dieser lehnt zunächst ab, scheint aber noch unentschlossen. Sein Hauptargument für die Ablehnung ist, dass er bei erfolgloser Wahl trotzdem sein Asta-Referat los wäre. Das will er in zwei Wochen jedoch abgeben</p>
<p><strong>20:31</strong> Korbinan Geiger tritt nach kurzen Disputationen an. Applaus vom Stupa. Korbinian stellt sic hdem Stupa vor. &#8220;Dieses Rumgeeiere&#8221; sei nicht förderlich, sagt er. Er stehe für demokratisches Bewusstsein, Überparteilichkeit und gibt abschließend der Hoffnung Ausdruck, auch Stellvertreter zu finden. Außerdem sagt er, dass er nicht mehr Mitglied des RCDS-Vorstands ist.</p>
<p><strong>20:35</strong> Christian Bäz stellt Rückfragen im Namen der Jusos: Ihn interessiert, wie sich der Stupa-Präsident als &#8220;oberster Dienstherr&#8221; des Asta seine Arbeit vorstellt. Er war bis gerade ebenfalls Asta-Mitglied und hat jedoch soeben seinen Rücktritt erklärt. Andernfalls hätte er nicht um das Präsidium kandidieren dürfen.</p>
<p><strong>20:43 </strong>Das Ergebnis: Korbinian Geiger ist einstimmig mit 25 von 25 Stimmen zum Stupa-Präsidenten gewählt worden. Korbinian nimmt die Wahl an. Damit stellt der RCDS das Präsidentenamt im linken Stupa.</p>
<div id="attachment_18862" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/04/korbinian.jpg"><img class="size-full wp-image-18862" title="korbinian-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/04/korbinian-250.jpg" alt="korbinian-250" width="250" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Der neue Präsident Korbinian Geiger</p></div>
<p><strong>20:48</strong> Korbinian Geiger hat die Sitzungsleitung übernomnen. Bewerber auf die Posten der Stellvertreter gibt es vorerst nicht, somit geht es weiter mit der Tagesordnung. Es geht nun um die Aufwandsentschädigung für den Stupa-Wahlleiter Daniel Focke.</p>
<p><strong>20:54</strong> Die Finanzanträge stehen nun an. Gristuf präsentiert sich und seinen Fintantantrag zur Fête de la Musique. Es gibt verschiedene kritische Nachfragen zur Antragshöhe.</p>
<p><strong>21:04 </strong>Die Stupa-Wahlleitung erhält die Aufwandsentschädigung, die Fête de la Musique wird ebenfalls gefördert. Nun geht es um eine Förderung für &#8220;Dein &#8211; Theaterfestival, Greifswald&#8221;.</p>
<p><strong>21:10</strong> Amtsvorgänger Frederic Beewskow zum neuen Präsidenten: &#8220;Korbinian ist eine gute Wahl, er hat sich im Asta durch sehr gute Arbeit ausgezeichnet. Ich wünsche mir, dass er diese Entschlossenheit weiterführt. Er ist eine qualifizierte Persönlichkeit für das Parlament.&#8221;</p>
<p><strong>21:22 </strong>Die Debatte um den Theater-Antrag zieht sich. Einigen Stupisten ist die beantragte Fördersumme von 3.300 Euro zu hoch.</p>
<p><strong>21:40 </strong>Nach einer ausgesprochen langgezogenen Debatte um den Antrag und später um Formalia, wird namentlich abgestimmt. Das Stupa stimmt dem Antrag in einer Höhe von 2.100 Euro mit 24 Ja- und einer Nein-Stimme zu.</p>
<p><strong>21:42</strong> Korbinian Geiger setzt eine 10-minütige Pause an.</p>
<p><strong>21:49</strong> Stuthe-Mitglied Jakob Weinert zeigt sich in der Pause unzufrieden über den gekürzten Finanzantrag. Man habe das ursprüngliche Konzept von etwa 27.000 Euro auf etwa 11.000 Euro zurechtgesetutzt. Durch die gekürzte Fördersumme werde ungewiss, ob sich das Projekt überhaupt noch realisieren lasse. Das hatte er in einem Schlusswort auch schon vor dem Stupa gesagt.</p>
<p><strong>21:59 </strong>Die Pause ist zu Ende. Es geht nun um einen Antrag des Haushaltsausschusses, der einen Nachtragshaushalt beantragt.</p>
<p><strong>22:07</strong> Frederic Beeskow beantragt nach einer längeren Debatte über Antragsinhalt und Formalia, den Punkt auf nächste Woche zu vertagen. Dann soll das Stupa vor der Debatte über den Haushalt des Stupa informiert werden. Die Debatte geht zunächst jedoch weiter.</p>
<p><strong>22:10 </strong>Der Antrag für den Nachtragshaushalt wird vertagt. Nun geht es um die neue Asta-Struktur. Da dieses Thema eine sehr lange Debatte verspricht, verabschiedet sich der webMoritz an dieser Stelle mit dem Liveticker. Über die Debatte und die Ergebnisse werden wir in den nächsten Tagen informieren.</p>
<p>Foto: Arik Platzek</p>
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		<item>
		<title>Porträt über Frederic Beeskow, StuPa-Präsident</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/01/28/portrat-uber-frederic-beeskow-stupa-prasident/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 20:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Frederic Beeskow]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa-Präsident]]></category>

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		<description><![CDATA[Frederic Beeskow verabschiedet sich nach zwei Jahren vom StuPa-Präsidentenamt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frederic Beeskow verabschiedet sich nach zwei Jahren vom StuPa-Präsidentenamt</p>
<p>&#8220;Offen für alle Sichtweisen&#8221;</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/01/moritz-print-mm75-15-hopo-portrat-frederic-arik-platzek1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-16243" title="moritz-print-mm75-15-hopo-portrat-frederic-arik-platzek1" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/01/moritz-print-mm75-15-hopo-portrat-frederic-arik-platzek1.jpg" alt="moritz-print-mm75-15-hopo-portrat-frederic-arik-platzek1" /></a>Treffen sich zwei Studenten. „Hey Frederic!&#8221; &#8211; „Hallo Jakob!&#8221; &#8211; „Du sag mal, du kennst dich doch aus mit diesem ganzen Unipolitikkram.&#8221; Was ein guter Anfang für einen Witz wäre, hat in Wahrheit einen seriösen Hintergrund: Es sind die ersten Sekunden des Wahlvideos für die StuPa-Wahl von MoritzTV   . Und tatsächlich, Frederic kennt sich aus mit dem ganzen Unipolitikkram. Gewissenhaft erklärt er Jakob, dass das StuPa  das Studierendenparlament unserer Universität und mit dem Bundestag vergleichbar sei.</p>
<p>Außerdem sagt Frederic: „Wir sind das Legislativorgan der Studierendenschaft, mit eigenen Satzungen. Wir wählen den AStA und verwalten das Geld aus den Semesterbeiträgen.&#8221; Jakob lässt sich begeistern und beschließt zum Schluss, doch wählen zu gehen. Und dass, obwohl er vom StuPa zuvor kaum was wusste.</p>
<p><span id="more-16110"></span>Doch Frederic, ganz seriös im weißen Hemd, grünem Jackett, Seitenscheitel und Brille, wusste, zu überzeugen. Er ist immerhin amtierender Präsident des Studierendenparlaments. Nach zwei Jahren Amtszeit hat er allerdings beschlossen, nicht noch einmal als Präsident zu kandidieren. „Für die Partizipation der Studierenden ist es wichtig, dass auch mal neue Leute das Amt bekleiden&#8221;, begründet er. Ein guter Anlass, um seine Amtszeit noch einmal Revue passieren zu lassen.</p>
<blockquote><p>„Er hat sein Amt großartig ausgeführt.  Seine Sitzungsleitung war souverän, er konzentrierte sich immer auf das Wesentliche.&#8221;<br />
Scarlett Faisst, AStA-Vorsitzende</p></blockquote>
<p>Im Studierendenparlament, welches sich 2007 konstituierte, gab es kein Präsidium mehr. Nach einer 30-minütigen Pause während der Sitzung sollten Nachfolger her. „Da ich Verantwortung übernehmen wollte, musste ich eine Entscheidung treffen&#8221;, erklärt Frederic. Er entschied sich, für das Mandat zu kandidieren. „Der Präsident des StuPas ist das höchste Amt in der studentischen Selbstverwaltung. Verantwortung zu übernehmen ist spannend und toll.&#8221;</p>
<p>Gut eingearbeitet wurde er von den beiden ehemaligen Präsidenten Kathrin Berger und Philipp Kohlbrecher, die ihn als Stellvertreter unterstützten. Im letzten Jahr wurde Frederic erneut zum Präsidenten des Studierendenparlaments gewählt. Jaana-Leena Rode und Paul Dederer, bis dahin weitgehend noch Unbekannte in der Hochschulpolitik, standen ihm als Stellvertreter zur Seite.</p>
<p>Das ist auch gut so, denn die Aufgabenliste eines Präsidenten lang: die Vertretung aller Studenten übernehmen, Tagesordnung für die StuPa-Sitzung erstellen, Einladung für das StuPa versenden, Sitzungsleitung übernehmen, die Sitzung nachbereiten, die Vertretung. Und so weiter.</p>
<p>Der Student im 11. Semester (Politikwissenschaft und Philosophie) kennt die Satzungen und hat für alle Anliegen immer ein offenes Ohr. Während der Sitzungen gibt sich Frederic politisch neutral. Er gehört keiner Hochschulgruppe an, wie er begründet: „Ein parteiloser Präsident ist offen für alle Sichtweisen.&#8221;<br />
Erst nach den StuPa-Sitzungen, wenn er zusammen mit anderen StuPisten in Greifswalder Kneipen zusammensitzt, diskutiert er und äußert seine Meinung. Ob er dennoch was anders machen würde? „Im Nachhinein würde ich nicht viel anders machen. Allerdings&#8221;, gibt der 30-jährige Präsident selbstkritisch zu, „ist manches liegen geblieben, wir hatten zu wenig Zeit.&#8221;</p>
<blockquote><p>„Die Zusammenarbeit mit Frederic hat sehr gut funktioniert. Er hat das Amt gut ausgeführt und ich finde es schade, dass er nicht mehr weitermachen will.&#8221;<br />
Jaana-Leena Rode, Stellvertretende StuPa-Präsidentin</p></blockquote>
<p>Frederic, oder Fred, wie er von Bekannten und Freunden genannt wird, wollte als Kind ursprünglich Basketballspieler werden. Heute hofft er auf einen Beruf mit geringem Arbeitsaufwand und regelmäßigem Einkommen. Sportlich war der Elmenhorster schon lange: Als Ringer wurde er sogar Landesmeister. Heute spielt er lieber mit seinen Freunden Skat, fährt gerne auf seinem Motorrad, Richtung Rügen. Der angehende Philosoph unterhält sich gerne mit Menschen. Nebenbei arbeitet er auch im Familienunternehmen, einem Pflegedienst für alte Menschen. Frederic sagt von sich selbst: „Ich bin auch ein Frühaufsteher, wenn viel Arbeit auf mich wartet.&#8221;</p>
<blockquote><p>„Frederic hat die Studierendenschaft bestens vertreten. Jeder StuPist, Antragssteller oder Gast wurde integriert und konnte seine Argumente ohne Beeinträchtigungen darlegen. Frederic wird durchweg in guter Erinnerung als StuPa-Präsident bleiben.&#8221;<br />
Martin Hackober, RCDS-Vorsitzender</p></blockquote>
<p>Das Frühaufstehen hat er allerdings bei der Frage, wer sein Nachfolger ab April sein wird, verschlafen. Der Amtierende gibt zu: „Zur Zeit ist es ein bisschen lau. Hinter vorgehaltener Hand gibt es den einen oder anderen Interessenten. Aber das wird sich bis April klären.&#8221; Jaana-Leena äußerte die Absicht, vielleicht noch einmal als stellvertretende StuPa-Präsidentin zu kandidieren. „Allerdings hängt meine Entscheidung davon ab, wer dann Präsident wird&#8221;, verrät sie ihre Überlegungen. Mit ihrem Wahlergebnis, derzeit wartet sie mit 72 Stimmen auf dem ersten Nachrückplatz, will sie nicht Präsidentin werden. Auch Paul Dederer, ebenfalls stellvertretender Präsident, schafft es aus Zeitgründen nicht, das Präsidentenamt zu übernehmen.</p>
<p>Christian Bäz, wiedergewähltes StuPa-Mitglied, kritisiert: „Frederic hat seinen Stellvertretern versprochen, dass sie mal eine Sitzungsleitung übernehmen könnten. Das ist leider nicht geschehen&#8221;, und fährt fort, „Er hätte den Nachwuchs mehr fördern und seinen Stellvertretern mehr Aufgaben geben sollen.&#8221; Einen Wunschkandidaten hat Christian auch schon: „Wir, die Jusos, werden Florin Jonischkies in der kommenden Zeit auf das Amt ansprechen.&#8221; Florin hat bei der StuPa-Wahl 47 Stimmen auf sich vereinbaren können. Frederic konnte, bis auf seine zwei Stellvertreter, noch keinen möglichen Kandidaten einarbeiten. Bis April hat er aber noch etwas Zeit.</p>
<p>Übrigens hat Frederic sich mit 175 Stimmen zum vierten Mal in Folge einen Platz im StuPa gesichert. Diesmal wird er allerdings nicht den Platz am Ende des Konferenztisches einnehmen, sondern  bequem von der Seite aus das Geschehen beobachten. Seine Ziele für die kommende Legislatur sind, die richtigen und wichtigen Fragen zu stellen und politische Grabenkämpfe aufzeigen beziehungsweise zu unterbinden. Allerdings sollte das Finden und die Einarbeitung eines Nachfolgers oberste Priorität haben. moritz wird ihn bei diesem Vorhaben und seinen Wahlzielen begleiten.</p>
<p>Autor: Christine Fratzke Foto: Arik Platzek</p>
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