Alle Artikel mit dem Tag: Spenden

Der Umsonstladen wird wieder eröffnet

Geschrieben von | Veröffentlicht am 30. März 2011 um 10:45 Uhr
Der neue Umsonstladen

Der neue Umsonstladen

Großes Ereignis für einen kleinen Laden – nach drei Monaten der Ungewissheit öffnet der Umsonstladen am 1. April wieder seine Türen.

Als der Dachstuhl des bisherigen Ladengeschäftes in der Nähe der Europakreuzung am ersten Weihnachtsfeiertag des letzten Jahres unerwartet abbrannte, war dies ein herber Schlag für den Umsonstladen und seine Mitglieder. Die Räumlichkeiten blieben für Wochen gesperrt. Als sie endlich diese wieder betreten werden durften, waren die Waren unbrauchbar, das Haus in katastrophalem Zustand. Monatelang suchten die Mitglieder des Umsonstladen e.V. nach neuen Räumlichkeiten für ihr Projekt.

Erst vor Kurzem wurden sie fündig. Nach Aufrufen in Zeitungen, im Internet und sogar im Radio fand der Verein eine passende Ladenfläche – gleich bei Netto und Joey’s Pizza in der Wolgaster Straße 85. Das Geschäft ist heller und wirkt freundlicher als die bisherigen Räumlichkeiten, die Miete ist aber auch teurer. Aus diesem Grund ist der Verein, der ausschließlich von ehrenamtlichen Mitgliedern besteht, auf Spenden angewiesen. Neben Geldspenden für die Ladenmiete werden auch noch andere Artikel und besonders Regale für das Geschäft gesucht. Wer möchte, kann am Mittwoch von 15.00 bis 18.00 Uhr und am Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr noch Waren abgeben.

Die große Neueröffnung wird am Freitag, den 1. April, gefeiert. Ab 15.00 Uhr lädt der werden Gäste und Interessierte mit einem Sektempfang begrüßt und sind herzlich zum Stöbern eingeladen.

Das Prinzip des Umsonstladen

Im Umsonstladen wird keine Ware verkauft. Die Ware stammt aus Spenden der „Kunden“. Jeder kann nicht mehr benötigte Gegenstände, sofern sie funktionstüchtig sind, vorbeibringen und sie so anderen Kunden zur Verfügung stellen. Jeder Kunde darf pro Tag drei Gegenstände mitnehmen. Es wird nicht getauscht, Bringen und Holen sind kostenlos und unabhängig von einander. Lediglich um eine kleine Spende für die Ladenmiete von etwa 800 Euro wird gebeten.

Foto: Jakob Pallus

Caspar-David-Friedrich-Denkmal mit Landesmitteln gefördert

Geschrieben von | Veröffentlicht am 5. Februar 2010 um 12:26 Uhr

Das Denkmal für Greifswalds berühmtesten Sohn, Caspar David Friedrich, sollte bereits letzten September eingeweiht werden (Stand: Anfang Juli), was aufgrund fehlender Spenden nicht eingehalten werden konnte (Stand: Ende August). Von dem mittlerweile auf 40.000 Euro beziffertem Bedarf kamen nur etwa die Hälfte durch die Sammelaktionn zusammen. Die Stiftung des Initiators Helmut Maletzke stellte daraufhin einen Antrag auf Landesfördermittel und im Dezember wurde der Zuwendungsbescheid übergeben (siehe MVRegio). Aus dem “Zukunftsfonds” des Landes fließen nun 21.000 Euro. Bürgerschaftspräsident Egbert Liskow (CDU) ist “sehr froh, dass wir es im zweiten Anlauf geschafft haben und der Aufstellung des Caspar-David-Friedrich-Denkmals nichts mehr im Wege steht”.

Willkommen Caspar David Friedrich

"Willkommen Caspar David Friedrich" - Foto-Montage der Denkmal-Initiatoren

Das Denkmal wird auf einem Grundstück von Liskow in der Lappstraße (hinter dem Krupp-Kolleg) stehen. Laut dem Nordkurier hat er sich vertraglich zur öffentlichen Zugänglichkeit verpflichtet. Die Art des Zustandekommen des Denkmals nach zwölf Jahren Planung ist für einige Kritiker Grund zur Besorgnis. Neben dem Aufstellen auf Privatgelände wird auch bemängelt, dass das Projekt einer privaten Stiftung mit Landesmitteln gefördert wird, denn so scheint es unwahrscheinlich, dass in Zukunft weitere Gelder für den berühmten Sohn der Stadt eingesetzt werden. Allerdings war es weniger privaten (d.h. “öffentlichen”) Stellen über 15 Jahre lang nicht gelungen, ein vergleichbares Denkmal-Projekt zu realisieren.

Zudem hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik an dem Bauvorhaben von Angehörigen des Caspar-David-Friedrich-Instituts gegeben. Dabei wurde moniert, es seien keine Künstler von internationalem Rang eingeladen worden, Entwürfe für ein Denkmal einzureichen. Tatsächlich hatte die Helmut-Maletzke-Stiftung ausdrücklich Künstler aus der Region favorisiert.

Der Künstler Claus Görtz hat derweil die Bronzestatue, die ein innen hohles Abbild Friedrichs ist, fertig gestellt und wird diese bis zur geplanten Eröffnung Anfang April (wahrscheinlich Freitag, der 9.4.) nach Greifswald bringen.

Bildmontage: K. Salewski

Sumpf oder nicht Sumpf? Vorwürfe gegen die CDU

Geschrieben von | Veröffentlicht am 20. Mai 2009 um 16:50 Uhr

Die Greifswalder CDU sieht sich nicht zum ersten Mal mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. Der Greifswalder Norbert Kühl, derzeit Kreistags-Kandidat für die “Freien Wähler” in Ostvorpommern, hat gegenüber der Ostsee-Zeitung behauptet, die CDU betreibe Mauschelei mit Spendengeldern.

cdu-logoEr habe 2001 zur Unterstützung des Wahlkampfs von Arthur König an die CDU spenden wollen, sagte Kühl der OZ. Die CDU habe als Vorgehensweise vorgeschlagen, er solle die an ihn gestellte Rechnung einer Grafikerin bezahlen, worauf sich Kühl auch einließ. Er behauptet, für die Rechnung sei nie eine Gegenleistung erfolgt. Zudem sei die Grafikerin später Mitarbeiterin von Bürgerschaftspräsident und MdL Egbert Liskow geworden. Die genauen Vorwürfe Kühls kann man bei der Ostsee-Zeitung, die als erste über die Vorgänge berichtete und inzwischen auch bei einigen anderen Medien nachlesen.

Die CDU brauchte ziemlich lang für eine Reaktion. Die erste, die der webMoritz direkt erhielt, war eine kurze Stellungnahme von Franz-Robert Liskow, Bürgerschaftskandidat der CDU und Egbert Liskows Sohn, die er auf der gestrigen Podiumsdiskussion anlässlich der Kommunalwahlen abgab. Dabei sagte er, dass zurzeit rechtliche Schritte gegen die Ostsee-Zeitung geprüft würden, weil die Darstellung falsch und verläumderisch sei.

Nur ein Wahlkampfmannöver der Freien Wähler?

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Arge macht Hartz-IV-Empfänger obdachlos

Geschrieben von | Veröffentlicht am 27. Januar 2009 um 18:56 Uhr

Das Schickal eines Greifswalder Hartz-IV-Empfängers hat in der letzten Woche für bundesweite Resonanz in den Medien gesorgt. Das öffentlich-rechtliche Politmagazin “Report Mainz” (SWR) hatte die Geschichte des Greifswalders erzählt, dem die Arge die finanziellen Mittel so lange gekürzt hat, dass er obdachl0s wurde.

reportmainzDer 53-Jährige hat nie eine ordentliche Ausbildung absolviert und ist seit der Wende arbeitslos. Einer der Gründe: Er kann nicht richtig lesen und so gut wie gar nicht schreiben. Aus diesem Grund hat er sich auch mit Forderungen von der Arge, die unter anderem für die Auszahlung des Hartz-IV-Geldes zuständig ist, schwergetan, monatlich mindestens zwei Bewerbungen herzustellen. Insbesondere, weil er das nicht getan hat, hat ihm die Arge die Geldzahlungen immer weiter sanktioniert. Vorletzte Woche wurde seine Wohnung aufgrund der angefallenen Mietschulden von über 1000 Euro zwangsgeräumt. Seitdem lebt er im städtischen Obdachlosenheim – in dem die Zustände wie meistens in diesen Heimen weit unterhalb dessen sind, was man als menschenwürdiges Leben bezeichnen kann.

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Greifswalds Gönner muss vier Jahre in Haft – *update*: Adam unter Druck

Geschrieben von | Veröffentlicht am 24. November 2008 um 19:19 Uhr

n Greifswald haben sie fast alle von ihm Geld, Spenden oder Gefälligkeiten bekommen. Greifswalds Bundestagsabgeordneter Ulrich Adam (CDU) laut Spiegel über 200.000 Euro, die Kreis-CDU über mehrere Jahre mehr als 50.000 Euro, Bürgermeitser König immerhin 8000 DM für seinen ersten Wahlkampf (webMoritz berichtete).

Dunkle Wolken über Siemens - Urteile im Schelsky-Prozess

Schelsky machte sich aber auch als großer Gönner des Vorzeigefußballvereins GSV 04 und als Unternehmer (Siemenswerk Ml&S) einen Namen. Nun wurde er vor Gericht zu vier Jahren Haft verurteilt.

Der Prozess dreht sich um Schmiergelder und Steuerhinterziehung. Diese soll Schelsky von der Siemens AG erhalten haben, um u.a. in Greifswald eine Pseudogewerkschaft namens AUB aufzubauen. Das Landgericht Nürnberg hat am Montag zwei laut Spiegel-Online zwei “milde Urteile” gefällt.

Der ehemalige Siemens-Vorstand Johannes Feldmeyer wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Wilhelm Schelsky, der die umstrittene Betriebsräteorganisation AUB leitete, muss insgesamt viereinhalb Jahre ins Gefängnis. Schelsky sitzt bereits seit 21 Monaten in Untersuchungshaft. Das Gericht blieb damit deutlich unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft.

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Kein Strafverfahren gegen OB König

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. September 2008 um 23:48 Uhr

Der Oberbürgermeister von Greifswald, Dr. Arthur König, erklärte gestern in einer Pressemitteilung, dass mit Schreiben vom 11. September 2008 die Staatsanwaltschaft Hof mitgeteilt hat, gegen ihn kein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung einleiten zu wollen. Begründung: Kein Verdacht einer Straftat seitens der Staatsanwaltschaft.

Es habe sich im Rahmen der Ermittlungen zur Strafanzeige nicht einmal ein Anfangsverdacht einer Straftat ergeben. Nach Erklärungen in der Pressemitteilung wurde mitgeteilt, dass die Staatsanwaltschaft die Einstellung damit begründete, dass die Steuerfahndung Nürnberg die Währungen verwechselt hätte. So wurden aus 8000 DM der gleiche Betrag in Euro. Ein Betrag in Höhe von 8000 DM lag jedoch nicht oberhalb des 2001 geltenden Schenkungssteuer-Freibetrages in Höhe von 10.000 DM.

Danke! Ryck-Blick Leser spenden über 850 Euro…

Geschrieben von | Veröffentlicht am 30. Mai 2008 um 18:08 Uhr

Dem Aufruf von Ryck-Blick.de für das Opfer des Brandes im Studentenwohnheim in der Geschwister-Scholl-Straße zu spenden (siehe Archiv hier), folgten viele unserer Leser. Auch die Ostsee-Zeitung half mit. Insgesamt erreichten bis Mittwoch 856 Euro das Konto der Evangelischen Studentengemeinde (ESG).

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Wer bekam wie viel Geld?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 27. April 2008 um 04:02 Uhr

Heute erhielten wir per E-Mail dieses schöne Bild von Peter Multhauf. Er spielt damit ironisch auf die Aussage des Bundestagsabgeordneten Ulrich Adam an, bei den illegal erhaltenen Spenden des Siemens-Beauftragten Wilhelm Schelsky hätte es sich nur um Sachspenden etwa in Form von Kugelschreibern gehandelt. Nach Hausdurchsuchungen der Schlesky-Villa in Lubmin soll Adam nun tatsächlich insgesamt 110.000 Euro erhalten haben*.

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