﻿<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>webMoritz.de &#187; Senat</title>
	<atom:link href="http://webmoritz.de/tag/senat/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://webmoritz.de</link>
	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 May 2031 16:39:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Kommentar: Gute Gründe fürs Nichtwählen</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/16/kommentar-gute-grunde-furs-nichtwahlen/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2012/01/16/kommentar-gute-grunde-furs-nichtwahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Bedeutungslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienwahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Henrike Förster]]></category>
		<category><![CDATA[Jasmine Dinter]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlbeteiligung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=69506</guid>
		<description><![CDATA[Nach den StuPa-Wahlen findet Gabriel Kords: Die studentische Selbstverwaltung ist auf dem absteigenden Ast. Sie braucht neue Köpfe, neue Themen und ein neues Selbstbewusstsein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><img class="size-thumbnail wp-image-51886 alignleft" style="margin: 5px;" title="Wahlzettel ausfüllen 300-200 via jugendfotos.de sebastian2" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/Wahlzettel-ausfüllen-300-200-via-jugendfotos.de-sebastian2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><em>Ein Kommentar</em></p>
<p style="text-align: left;">Es kommt ja immer darauf an, wie man’s verpackt: Wer sagt, dass die Wahlbeteiligung um fünf Prozentpunkte gestiegen ist, löst damit keine Jubelstürme aus. Wer indes sagt, dass sie um rund 50 Prozent stieg, dürfte ein anderes Echo erzeugen. Doch beides stimmt und zusammen zeigt beides auch das Dilemma dieser Wahlen: Ja, dieses Jahr gingen deutlich mehr Kommilitonen zur Wahl. Aber eine Trendwende ist das trotzdem nicht. Knapp 15 Prozent sind einfach zu wenig.<span id="more-69506"></span></p>
<p style="text-align: left;">Einen Vorwurf machen muss man den Nichtwählern aber höchstens moralisch. Wer aber allein deswegen das Nichtwählen verurteilt, macht es sich zu leicht. Dass die Demokratie in Sachen Gremienwahlen auf dem absteigenden Ast ist, lag nicht an den Wählern, sondern an den Kandidaten. Denn inhaltlich gab es gute Gründe, zu Hause zu bleiben. Um nicht zu sagen: Die Wahlen waren überflüssig. Wenn 27 Mandate an 32 Kandidaten zu vergeben sind, ist das per se eher langweilig. Dass <a href="http://webmoritz.de/gremienwahl/studierendenparlament/">die Forderungen der Kandidaten</a> kaum voneinander abwichen, verstärkt diesen Eindruck noch. Hinzu kommt die absehbar hohe Fluktuation im StuPa, weshalb der Verfasser die Prognose wagt: Spätestens im Sommer zieht auch der Letztplatzierte, <a title="Timo Neder(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/timo-nederstupa/" target="_blank">Timo Neder</a>, ins Parlament ein. Man hätte es also auch gleich lassen können.</p>
<p style="text-align: left;">Und sonst? Von statistischer Seite hat der webMoritz das Wahlergebnis <a href="http://webmoritz.de/2012/01/15/stupa-wahlananlyse-2012/">bereits beleuchtet</a>. Bezeichnend für die Sinnlosigkeit der Wahlen sind die beiden Erstplatzierten: Jasmin Dinter glänzte mit einer knappen, aber gleichsam inhaltsleeren <a href="http://webmoritz.de/2012/01/08/jasmin-dinterstupa/">Wahlbewerbung</a>. Daraus auch nur einen einzigen inhaltlichen Schwerpunkt abzuleiten (was offenbar immerhin 539 Wählern gelang), fällt schwer. Noch kurioser ist die Zweitplatzierte Henrike Förster: Sie <a href="http://webmoritz.de/2012/01/04/henrike-forster/">nannte Ziele</a>, stahl sich dann aber aus der Verantwortung, weil sie auch ein Senatsmandat errang (sogar als Gesamtsiegerin) und sich nun auf dieses konzentrieren will. Das klingt nach einem hehren Vorhaben und ist doch trotzdem verwerflich: Gerade in der Doppelfunktion hätte sie beiden Gremien nutzen können. (Dem StuPa gehört sie als Senatorin ohnehin an – wenn auch jetzt ohne Stimmberechtigung.) Bleibt festzuhalten: Beides keine Glanzlichter!</p>
<div id="attachment_69253" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-69253" title="Gremienwahl2012-Pacman230x230" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012-Pacman230x230-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Etwas flach: Die Wahlbewerbung war eher infantil als geistreich.</p></div>
<p style="text-align: left;">So spiegeln die Wahlen insgesamt eine eher traurige Bestandsaufnahme der studentischen Hochschulpolitik an der Uni Greifswald wider. Es mangelt an Personen, es mangelt an Kontroversen und es mangelt offensichtlich an Selbstbewusstsein: Niemand hat in den vergangenen Wochen versucht, die Notwendigkeit der Wahlen über Stellenwert und Berechtigung der Greifswalder Hochschulpolitik zu legitimeren – von ein paar <a href="http://praesi-blog.de/2012/01/15/wagt-dieses-experiment-es-ist-eure-letzte-chance/" target="_blank">polemischen Plattitüden</a> <em>nach der Wahl</em> mal abgesehen. Nötig wäre, dass die Gremienvertreter aufzeigen können, was sie im letzten Jahr geleistet haben. Doch da ist wenig, was in Erinnerung bleibt. So wirkt das Ganze wie der kontinuierliche Abdrift in die Bedeutungslosikgeit.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn es den Gremien der verfassten Studierendenschaft also gelingen soll, sich selbst am Leben zu erhalten, bedarf es neuer Ideen, um die Aufmerksamkeit der Studierenden zu gewinnen. Es bedarf kontroverser und zugespitzter Diskussionen – die Themen liegen auf dem Tisch: Die Zukunft dieser Universität dürfte wohl das größte sein. Gerade hier muss es gelingen, dass alle an einem Strang ziehen und trotzdem vorher kritisch diskutieren, welcher Weg der beste ist. So einfältig das klingen mag: Ohne Kontroverse keine Aufmerksamkeit, ohne Aufmerksamkeit kein Zulauf.</p>
<p style="text-align: left;">Bleibt zu hoffen, dass den Neuen im Parlament (es sind nicht wenige) hier eine Neuausrichtung gelingt. Auch die studentischen Medien werden sich stärker einbringen müssen: Auch dort müssten die sachlichen Debatten ein bisschen kontroverser geführt werden und nicht nur jene um Befindlichkeiten der Gremienvertreter. Ansonsten wird ausgerechnet der destruktive Vorschlag Eric Makswitats (Jusos), den ganzen studentischen Selbstverwaltungskrempel <a href="http://praesi-blog.de/2012/01/15/wagt-dieses-experiment-es-ist-eure-letzte-chance/" target="_blank">abzuschaffen</a>, schneller als gedacht zur bitteren Realität.</p>
<p style="text-align: left;">Bilder: User &#8220;sebastian2&#8243; via Jugendofotos.de (Wahlzettel), AStA (Pac-Man-Grafik)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2012/01/16/kommentar-gute-grunde-furs-nichtwahlen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>17</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der neue Senat ist gewählt</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/13/der-neue-senat-ist-gewahlt/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2012/01/13/der-neue-senat-ist-gewahlt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienwahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Henrike Förster]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=69329</guid>
		<description><![CDATA[Die Ergebnisse der Senatswahlen stehen fest. Die "Solidarische Universität" gewinnt 8 Plätze. Bezogen auf die Einzelpersonen ist Henrike Förster von der der offenen Liste mit 647 Stimmen die Siegerin der Senatswahlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/senat.jpg"><img class=" wp-image-28805 alignleft" style="margin: 5px;" title="senat" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/senat-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Während die Wahlen zum Studierendenparlament noch laufen, stehen die Ergebnisse der Senatswahlen bereits fest. Die Liste &#8220;Solidarische Universität&#8221; konnte acht Plätze gewinnen und ist somit stärker als alle anderen Listen zusammen vertreten. Die &#8220;offene Liste&#8221; kam auf zwei, die Listen der JU-Hochschulgruppe und der &#8220;Bürgerlichen Allianz&#8221; jeweils auf einen Platz. Henrike Förster von der offenen Liste hatte mit 647 Stimmen die meisten Wähler. Die Wahlbeteiligung der Studierenden lag für die Senatswahlen bei 12,2 Prozent.<span id="more-69329"></span></p>
<p>Bis in die Nacht wurde gestern ausgezählt, damit schon heute die Ergebnisse veröffentlicht werden konnten. Wahlberechtigt waren 11666 Studierende von denen aber nur 1426 ihr Recht auch wirklich wahrnahmen. Da jeder Studierende zwölf Stimmen verteilen konnte, wurden insgesamt 15259 gültige Stimmen abgegeben. Es ergibt sich eine Wahlbeteiligung von 12,2 Prozent. Dieser Wert ist höher als im letzten Jahr (8,65 Prozent), lag aber im Jahr 2010 noch etwas höher, bei 17 Prozent. Die wichtige Aufgabe des neuen Senates, die Wahl des neuen Rektors der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, konnte nicht, wie im Vorfeld erhofft, viel mehr Wähler mobilisieren.</p>
<p>Außerdem liegt die Wahlbeteiligung der Studierenden auch unter denen der anderen Gruppen, welche zur Wahl aufgerufen waren. Von den 240 Hochschullehrern gingen 76,7 Prozent zur Wahl, die 2026 akademischen Mitarbeiter beteiligten sich mit 22,2 Prozent und bei den sonstigen Mitarbeitern (2843 Wahlberechtigte) liegt der Wert bei 13,4 Prozent.</p>
<h3>Liste &#8220;Solidarischen Universität&#8221; gewinnt die meisten Plätze</h3>
<p>Die Liste der &#8220;Solidarischen Universität&#8221; konnte mit acht Plätzen mit Abstand die meisten Stimmen gewinnen. Diese Liste trat mit 26 Studierenden an, welche sich aus Mitgliedern der Grünen Hochschulgruppe, der Juso-Hochschulgruppe, des SDS und freien Studierenden zusammensetzten. Außerdem waren mit Ausnahme der Theologie nahezu alle Fakultäten vertreten. Die meisten Stimmen gingen hier an Erik von Malottki (597), Paula Zill (546) und Hannes Forkel (487). Die Wahlsiegerin ist dennoch Henrike Förster, die in der &#8220;offenen Liste&#8221; antrat. Sie gewann 647 Stimmen. Aus diesem Wahlvorschlag konnte außerdem Georg Beyer mit 557 Stimmen einen Platz im Senat gewinnen. Von der JU-Hochschulgruppe zieht Victoria Werner (319)  in den Senat, von der &#8220;Bürgerlichen Allianz&#8221;, einem Bündnis aus dem Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) und der Liberalen Hochschulgruppe (LHG), schaffte es Cindy Schneider (226) in den Senat.</p>
<p>Die Vertretung der Studierenden <a title="Der akademische Senat" href="http://webmoritz.de/2012/01/09/der-akademische-senat/" target="_blank">im erweiterte Senat</a> im neuen Semester wird sich nun wiefolgt zusammensetzten:</p>
<ol>
<li><strong>Erik von Malottki</strong> (Solidarische Universität)</li>
<li><strong>Paula Zill</strong> (Solidarische Universität)</li>
<li><a title="Henrike Förster" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/henrike-forster/" target="_blank"><strong>Henrike Förster</strong></a> (offene Liste)</li>
<li><strong>Hannes Forkel</strong> (Solidarische Universität)</li>
<li><a title="Felix Scharge" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/felix-scharge/" target="_blank">Felix Scharge</a> (Solidarische Universität)</li>
<li><a title="Felix Schriegel" href="http://webmoritz.de/2012/01/05/felix-schriegel/" target="_blank">Felix Schriegel</a> (Solidarische Universität)</li>
<li>Victoria Werner (JU Hochschulgruppe)</li>
<li><a title="Georg Beyer" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/georg-beyer/" target="_blank">Georg Beyer</a> (offene Liste)</li>
<li><a title="Dennis Kwiatkowski" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/dennis-kwiatkowski/" target="_blank">Dennis Kwiatkowski</a> (Solidarische Universität)</li>
<li><a title="Marco Wagner" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/marco-wagner/" target="_blank">Marco Wagner</a> (Solidarische Universität)</li>
<li>Cindy Schneider (Bürgerliche Allianz)</li>
<li><a title="Jasmin Dinter" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/jasmin-dinter/" target="_blank">Jasmin Dinter</a> (Solidarische Universität)</li>
</ol>
<p>Die vier bestplatzierten Studierenden des erweiterten Senates werden außerdem auch im engeren Senat sitzen können. Alle Ergebnisse wurden vom Wahlleiter Dr. Wolfgang Flieger <a href="http://www.uni-greifswald.de/fileadmin/mp/e_dez1/allgemeineverwaltung/endgErgebnis_Senat2012.pdf" target="_blank">hier veröffentlicht(pdf).</a></p>
<p>Foto: Sandro Teuber/ webMoritz-Archiv</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2012/01/13/der-neue-senat-ist-gewahlt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sei dabei: Die Gremienwahlen 2012</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/08/sei-dabei-die-gremienwahlen-2012/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2012/01/08/sei-dabei-die-gremienwahlen-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 23:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschaftsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Fakultätsrat]]></category>
		<category><![CDATA[FSR]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienwahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[Studierendenparlament]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=68810</guid>
		<description><![CDATA[In dieser Woche finden wieder die Gremienwahlen an der Universität Greifswald statt. Wieder entscheidet sich, wer im kommenden Jahr die Posten in den akademischen und den studentischen Gremien bekleiden wird. Alle Informationen gibt es hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_Wahl_Konferenzraum-Simon-Voigt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-69241" style="margin: 5px;" title="Gremienwahl2012_Wahl_Konferenzraum-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_Wahl_Konferenzraum-Simon-Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit Montag finden wieder die Gremienwahlen an der Universität Greifswald statt. Erneut entscheidet sich, wer ein Jahr lang die Posten in den akademischen und studentischen Gremien bekleiden wird. Außerdem kommen in diesem Jahr noch die Wahlen zu den meisten Fachschaftsräten hinzu. Der webMoritz bietet euch Fragebögen der meisten studentischen Kandidaten, damit ihr sie kennenlernen könnt.<span id="more-68810"></span></p>
<p>Einmal jährlich finden an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald die Wahlen zu den akademischen und studentischen Gremien statt. Dazu zählen der <a title="Der akademische Senat" href="http://webmoritz.de/2012/01/09/der-akademische-senat/" target="_blank">Senat</a> und die fünf <a title="Die Fakultätsräte" href="http://webmoritz.de/2012/01/09/die-fakultatsrate/" target="_blank">Fakultätsräte</a> als gemischte Gremien aus Hochschullehrenden, Mitarbeitern und Studierenden auf der einen Seite und die Gremien der studentischen Selbstverwaltung, also <a title="Das Studierendenparlament (Stupa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/09/das-studierendenparlament-stupa/" target="_blank">Studierendenparlament</a> (StuPa) und die <a href="http://webmoritz.de/2012/01/09/die-fachschaftsrate/">Fachschaftsräte</a> (FSR), auf der anderen Seite. Grundsätzlich sind alle Angehörigen der Universität zur Wahl berechtigt, jedoch sind die Studierenden nur für die Wahl ihrer studentischen Vertreter verantwortlich. Deine Stimmen kannst du folgendermaßen verteilen:</p>
<h3><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/wahlgrafik-2012-Jakob-Pallus.gif"><img class="wp-image-68811 aligncenter" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="wahlgrafik-2012-Jakob-Pallus" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/wahlgrafik-2012-Jakob-Pallus-1024x724.gif" alt="" width="566" height="398" /></a>Wahl hat Einfluss auf Abstimmung zum neuen Rektor</h3>
<p>Die studentische Beteiligung an den akademischen Gremien bietet euch die Möglichkeit, direkt an den Entscheidungsprozessen der Universität teilnehmen zu können. Dabei geht es vor allem natürlich um die Verteilung von finanziellen Mitteln. In den Fakultätsräten werden zudem beispielsweise Prüfungs- und Studienordnungen beschlossen. Dem zukünftige Senat wird außerdem eine ganz besondere Aufgabe zukommen: Die Wahl des neuen Rektors der Universität. Wie der aktuelle Rektor <a href="http://www.uni-greifswald.de/organisieren/leitung/rektorat.html" target="_blank">Reiner Westermann</a> zuletzt <a title="„Problematische Selbstwahrnehmung“" href="http://webmoritz.de/2011/12/16/%e2%80%9eproblematische-selbstwahrnehmung%e2%80%9c/" target="_blank">im Moritz-Magazin bestätigte</a>, wird er zur kommenden Rektor-Wahl im Oktober nicht mehr antreten. Die neuen Senatoren werden also direkten Einfluss darauf haben, wer in den kommenden sechs Jahren die Universität Greifswald leiten wird.</p>
<p>Auch die Verantwortung der Mitglieder der Studentischen Selbstverwaltung ist bedeutend. Immerhin 200.000 Euro aus den Semesterbeiträgen der Studierenden gilt es jährlich vom StuPa zu verwalten. Welcher Student will da nicht genau wissen, wer dieses Geld in die Hände bekommt? Die Fachschaftsräte stellen eure direkten Ansprechpartner im Studiengang. Sie organisieren Veranstaltungen oder Exkursionen und haben immer ein offenes Ohr für eure Studiensorgen. Außerdem treten sie in einer regelmäßigen Fachschaftsratskonferenz (FSK) zusammen und beraten dort Angelegenheiten, welche alle Fachschaften betreffen.</p>
<div id="attachment_68817" class="wp-caption alignright" style="width: 186px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/grafik-selbstverwaltung-Daniel-Fockeskaliert.jpg"><img class="size-medium wp-image-68817" title="grafik-selbstverwaltung-Daniel Focke(skaliert)" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/grafik-selbstverwaltung-Daniel-Fockeskaliert-176x250.jpg" alt="" width="176" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Die Verwaltung die Universität im Überblick (klicken zum Vergrößern)</p></div>
<h3>Wahlportal auf dem webMoritz</h3>
<p>Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) bietet zur Wahl eine Broschüre an, in der sich alle stundentischen Kandidaten kurz vorstellen, welche sich für eines der Gremien beworben haben. Diese könnt ihr entweder als <a href="http://www.astagreifswald.de/images/stories/Erstsemesterprogramm/Wahlheft2012.pdf" target="_blank">pdf-Version</a> online lesen, sie liegt aber auch in der Universität aus, beispielsweise im Büro des AStA in der Domstraße 12. Zusätzlich könnt ihr euch aber auch hier auf dem webMoritz ausführlich über eure Kandidaten informieren. Dazu haben wir <a title="Wahlportal 2012" href="http://webmoritz.de/gremienwahl/" target="_blank">ein Wahlportal eingerichtet</a>, welches ab heute unsere obere Menüleiste und Sidebar zieren wird. In diesem findet ihr Steckbriefe von den meisten Kandidaten und alle Artikel, die sich mit der Wahl beschäftigen.</p>
<p>Jeder Kandidat erhielt einen solchen Fragebogen, der bis zum 2. Januar ausgefüllt und mit Foto an uns zurückgesandt werden konnte. Aufgrund eines Kommunikationsproblems wurde für die StuPa-Bewerber diese Frist bis zum 6. Januar verlängert, außerdem enthält dieser Bogen etwas andere Fragen. Alles, was fristgerecht bei uns eingegangen ist, wurde veröffentlicht. Die Kandidaten sind für den Inhalt ihrer Fragebögen selbst verantwortlich. Im Umfang unterscheiden sie sich stark, so gibt es äußerst knappe Charakterisierungen die nur mit ein paar Wörtern auskommen aber auch Wahlwerbungen, in welchen die Positionen auf über 1500 Wörtern ausgebreitet werden. Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p>Zur weiteren Motivation hat MoritzTV einen neuen Wahlwerbespot angefertigt:</p>
<p></p>
<h3>Die Wahltermine</h3>
<p>Traditionell ist die Wahlbeteiligung äußerst gering und bewegte sich in den letzten Jahren im Schnitt um die zehn Prozent. Um es den Studierenden möglichst einfach zu machen, finden alle Wahlen in einer gemeinsamen Wahlwoche vom 9. bis 13. Januar statt. Dieses Jahr kommen erstmals sogar die Wahlen zu den FSRs hinzu, welche bisher im Sommer stattfanden. Diese Maßnahme soll die Wahlen vereinheitlichen und, so erhofft man sich, auch die Beteiligung im Allgemein steigern. Jedoch treten vorerst noch nicht alle FSRs gemeinsam an, dies solle sich in den kommenden Jahren aber ändern. Nächste Woche kann über die Mitglieder folgender Fachschaftsträte abgestimmt werden: Anglistik/Amerikanistik, Biochemie/Umweltwissenschaften, Biowissenschaften, Deutsche Philologie,Musikwissenschaften, Mathematik/Biomathematik, Medizin, Nordistik, Philosophie, Psychologie, Rechtswissenschaften, Theologie und Wirtschaftswissenschaften.</p>
<p>Durch die gemeinsamen Zeiträume können die Wahllokale für alle Gremien gemeinsam genutzt werden. „Das gibt den Studierenden die Möglichkeit, ihr Wahlrecht bei mehreren Wahlen am gleichen Ort zur gleichen Zeit zu nutzen“, erklärte Henri Tatschner, Wahlleiter der StuPa-Wahl, <a href="http://webmoritz.de/2011/12/18/urnen-werden-wieder-ausgegraben/" target="_blank">im aktuellen Moritz-Magazin</a>. Auch auf diese Weise sollen möglichst viele Studierende erreicht werden. Die Rundum-Wahl ist jedoch nur vom 10. bis zum 12. Januar möglich, denn der Wahlzeitraum von Senat und Fakultätsräten ist etwas kürzer als jener der anderen Gremien. Gewählt werden kann an folgenden Orten:</p>
<p><strong>Montag (9. Januar 2012)</strong></p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Mensa am Schießwall</p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Zentrale Universitätsbibliothek (Vortragsraum)</p>
<p>09:00 – 16:00 Uhr Konferenzsaal Uni Hauptgebäude (Domstraße 11)</p>
<p><strong>Dienstag (10. Januar 2012)</strong></p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Mensa am Schießwall</p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Zentrale Universitätsbibliothek (Vortragsraum) <strong>mit Senatswahl</strong></p>
<p>09:00 – 16:00 Uhr Konferenzsaal Uni Hauptgebäude (Domstraße 11)</p>
<p><strong>Mittwoch (11. Januar 2012)</strong></p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Mensa am Schießwall</p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Zentrale Universitätsbibliothek (Vortragsraum)</p>
<p>09:00 – 16:00 Uhr Konferenzsaal Uni Hauptgebäude (Domstraße 11) <strong>mit Senatswahl</strong></p>
<p>09:00 – 16:00 Uhr Verwaltungsgebäude der Universitätsmedizin <strong>mit Senatswahl</strong> (Fleischmannstr. 8, 2OG, R229)</p>
<p><strong>Donnerstag (12. Januar 2012)</strong></p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Mensa am Schießwall</p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Zentrale Universitätsbibliothek (Vortragsraum)</p>
<p>09:00 – 16:00 Uhr Konferenzsaal Uni Hauptgebäude (Domstraße 11) <strong>mit Senatswahl</strong></p>
<p><strong>Freitag (13. Januar 2012)</strong></p>
<p>09:00 &#8211; 14:00 Uhr Mensa am Schießwall (anschließend beginnt die Auszählung)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die aktuellen Termine findet ihr jeden Tag auch in der Sidebar. Alles was ihr zum Wählen braucht, ist euer Studierendenausweis und euer Personalausweis. Zum geregelten Ablauf einer Wahl benötigt es viele Helfer. Diese werden immernoch gesucht, Interessierte können sich <a href="mailto:ag-wahlen@asta-greifswald.de">per Mail beim Wahlleiter</a> oder im AStA-Büro melden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Grafiken: Wahlen &#8211; Jakob Pallus, Verwaltung &#8211; Daniel Focke</p>
<p>Foto: Simon Voigt</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2012/01/08/sei-dabei-die-gremienwahlen-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
<enclosure url="http://www.moritztv.de/fileadmin/moritz-tv.de/dateien/video/Beitraege2012/wahlspot2012AE.flv" length="24321255" type="video/x-flv" />
		</item>
		<item>
		<title>Werbespot: Gremienwahlen</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/03/werbespot-gremienwahlen/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2012/01/03/werbespot-gremienwahlen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 16:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoritzTV</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz TV]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz TV News]]></category>
		<category><![CDATA[Fakultätsrat]]></category>
		<category><![CDATA[FSR]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienwahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=68455</guid>
		<description><![CDATA[Vom 9. &#8211; 13. Januar habt ihr die Möglichkeit, das Studierendenparlament (StuPa), den Senat, die Fachschafts- und Fakultätsräte zu wählen. Weitere Informationen findet ihr auf der Seite des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 9. &#8211; 13. Januar habt ihr die Möglichkeit, das Studierendenparlament (StuPa), den Senat, die Fachschafts- und Fakultätsräte zu wählen.<br />
Weitere Informationen findet ihr auf der Seite des <a href="http://www.asta-greifswald.de/">Allgemeinen Studierendenausschusses</a> (AStA).</p>
<p></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2012/01/03/werbespot-gremienwahlen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.moritztv.de/fileadmin/moritz-tv.de/dateien/video/Beitraege2012/wahlspot2012AE.flv" length="24321255" type="video/x-flv" />
		</item>
		<item>
		<title>Fachbibliothek Geschichte sieht Umzug entgegen</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/16/fachbibliothek-geschichte-sieht-umzug-entgegen/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/11/16/fachbibliothek-geschichte-sieht-umzug-entgegen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 16:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Peter Rief]]></category>
		<category><![CDATA[Erik von Malottki]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=65913</guid>
		<description><![CDATA[Die Fachbibliothek Geschichte wird voraussichtlich spätestens zu Beginn des kommenden Jahres umziehen können. Das erklärte Peter Rief in der Senatssitzung allen Anwsenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/historisches_institut_gabriel-kords.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-42192" style="margin: 5px;" title="historisches_institut_gabriel-kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/historisches_institut_gabriel-kords-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bis spätestens zu Beginn des kommenden Jahres wird die Fachbibliothek Geschichte wieder zugänglich sein. Dann allerdings, wie bereits berichtet, nicht mehr im ehemaligen Gebäude des Historischen Instituts, sondern in der bis dahin umgebauten alten Universitätsbibliothek. <span id="more-65913"></span>Das teilte Dr. Peter Rief, zweiter stellvertretender Unikanzler der Greifswalder Universität in der Senatssitzung vom 16. November auf Nachfrage des studentischen Senators Erik von Malottki (Jusos/ Liste Solidarische Universität) mit. In einem persönlichen Gespräch teilte Rief nach Angaben des Blogs <a href="http://praesi-blog.de/2011/11/14/wir-haben-dich-nicht-vergessen/">&#8220;Jusos im StuPa&#8221;</a> dem StuPisten Eric Makswitat (Jusos) mit, dass die Fachbibliothek Geschichte sogar schon Mitte Dezember wieder vollständig zugänglich sein könne.</p>
<p>Erste Abnahmen des Gebäudes sollen nach Rief bereits morgen erfolgen, Ende Dezember oder Anfang Januar wird dann die renovierte Bibliothek wieder in Betrieb genommen werden können. &#8220;Ich bin froh, dass das doch so schnell geklappt hat, immerhin ist uns in der Geschichte ja ein Gebäude sprichwörtlich über unseren Köpfen zusammen gebrochen&#8221;, so Rief abschließend. Erik von Malottki bekräftigte zuletzt, dass es wünschenswert wäre, wenn die Fachbibliothek Geschichte wieder während der Prüfungszeit zugänglich sein würde.</p>
<p>Bereits vor wenigen Tagen brachten die &#8220;Jusos im StuPa&#8221; das Thema Fachbibliothek Geschichte und das desolate Historische Institut erneut an die Öffentlichkeit. &#8220;Wir haben dich nicht vergessen&#8221;, lautet ein kurzer Kommentar auf dem Blog der StuPa-Jusos. In diesem verweisen sie darauf, dass es alleine mit dem Umzug der Fachbibliothek Geschichte in das Gebäude der Alten Universitätsbibliothek nicht getan  sein kann, ist doch das Gebäude des Historischen Instituts immer noch  dem Verfall preisgegeben.</p>
<div id="attachment_58363" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Grillen-Ruinen-Geschichte-Marco_Wagner.jpg"><img class="size-medium wp-image-58363" title="Grillen-Ruinen-Geschichte-Marco_Wagner" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Grillen-Ruinen-Geschichte-Marco_Wagner-250x166.jpg" alt="Im vergangenen Sommer wurde mit einem Grillfest auf das wegen baufälligkeit geschlossenen Historische Institut aufmerksam gemacht" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Im vergangenen Sommer wurde mit einem Grillfest auf das wegen baufälligkeit geschlossenen Historische Institut aufmerksam gemacht</p></div>
<p>Nicht zuletzt aus diesem Grund hakte von Malottki in der Senatssitzung  erneut bei Rektor Rainer Westermann nach, ob man das Problem immer noch im Blickfeld habe, schließlich gehe aus dem Rektoratsbericht  hervor, dass scheinbar dem Neubau der Tierversuchsanlage Vorrang gegeben  würde. Westermann stimmte dem studentischen Senator zu, dass das in  seinem Bericht missverständlich formuliert worden sei. Es ginge viel  mehr darum, dass der Neubau der Tierversuchsanlage ebenfalls, wie  bereits die Sanierung des Gebäudes des Historischen Instituts im  Doppelhaushalt des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit  der Priorität &#8220;A&#8221;  versehen werden solle.</p>
<p>Das bedeutet, dass aus Sicht der Universitätsleitung für diese Baumaßnahmen eine besondere Dringlichkeit besteht. Die Sanierungsmaßnahmen am Gebäude des Historischen Instituts sind bereits mit dieser Prioritätsstufe versehen, weshalb sie, im Gegensatz zum Neubau der Tierversuchsanlage nicht noch einmal explizit aufgelistet worden seien, erklärte Westermann im Senat abschließend. Das Institutsgebäude der Historikerinnen und Historiker ist seit September vergangenen Jahres <a href="http://webmoritz.de/2010/09/09/die-uni-ist-morsch-fb-geschichte-muss-wegen-deckenschaden-schliesen/">wegen Baufälligkeit gesperrt</a>.</p>
<p>Die Baufälligkeit einiger Institute ist auch eines der Themen auf der Demonstration <a title="Am Donnerstag: Bildungsstreik in Greifswald" href="http://webmoritz.de/2011/11/15/am-donnerstag-bildungsstreik-in-greifswald/" target="_blank">zum Bildungsstreik 2011 morgen</a>. Außerdem gab es unter anderem <a title="Grillen an Ruinen ist Geschichte" href="http://webmoritz.de/2011/06/13/grillen-an-ruinen-ist-geschichte/" target="_blank">am Historischen Institut</a> im vergangenen Sommer die Aktion &#8220;<a title="Grillen an Ruinen" href="http://webmoritz.de/2011/06/18/grillen-an-ruinen/" target="_blank">Grillen an den Ruinen</a>&#8220;, bei der Studenten Grillfeste an baufälligen Instituten veranstalteten, um auf diese Missstände aufmerksam zu machen.</p>
<p>Foto: Gabriel Kords/ webMoritz-Archiv</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2011/11/16/fachbibliothek-geschichte-sieht-umzug-entgegen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Neuen sind da: Immatrikulationsfeier im Dom</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/10/10/die-neuen-sind-da-immatrikulationsfeier-im-dom/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/10/10/die-neuen-sind-da-immatrikulationsfeier-im-dom/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 14:46:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Lorentzen]]></category>
		<category><![CDATA[Begrüßung]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Dom]]></category>
		<category><![CDATA[Feier]]></category>
		<category><![CDATA[Freibier]]></category>
		<category><![CDATA[Immatrikulation]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Westermann]]></category>
		<category><![CDATA[Rektor]]></category>
		<category><![CDATA[Rektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Joecks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=63123</guid>
		<description><![CDATA[Am Montagnachmittag begrüßte die Uni ihre neuen Studierenden im Dom mit einer feierlichen Immatrikulationsfeier]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-63129" style="margin: 10px;" title="IMG_6112" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/IMG_6112-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Heute Nachmittag haben die Veranstaltungen zur Begrüßung der Erstsemester ihren vorläufigen Höhepunkt und einstweiligen Abschluss gefunden. Im Dom St. Nikolai fand die feierliche Immatrikulations-Zeremonie statt. Rektor Rainer Westermann betonte in seiner Ansprache die seiner Ansicht nach herausragenden Leistungen der Universität für ihre neuen Studierenden. Anschließend verlieh er noch einige der neuen Bogislaw-Stipendien und gestattete sechs neu immatrikulierten Studenten, sich ins Ehrenbuch der Universität einzutragen &#8211; symbolisch für alle neuen Studierenden.<span id="more-63123"></span></p>
<p>Der Zeremonie wohnten auch die fünf Dekane und der Kanzler bei. Stellvertretend für den Oberbürgermeister, der wegen der Konstituierung des neuen Kreistages nicht da sein konnte, sprach der stellvertretende Bürgerschaftspräsident Professor Wolfgang Joecks. Er hob hervor, wie wichtig die Studierenden für die Stadt seien und scherzte über den alten Spruch, die Stadt sei eigentlich keine Stadt mit Universität sondern eine Universität mit Stadt. Zu guter Letzt sprach die kommissarische AStA-Vorsitzende Anne Lorentzen und lud die Studierenden zu aktiver Mitarbeit in den Gremien ein. Anschließend gab es vor dem Dom vom Oberbürgermeister und der Uni gestiftetes Freibier; dieser Veranstaltungsteil war leider etwas verregnet.</p>

<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-322-63123">


	
	<!-- Thumbnails -->
		
	<div id="ngg-image-5605" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6112.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6112" alt="img_6112" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6112.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5607" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6118.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6118" alt="img_6118" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6118.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5602" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6103.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6103" alt="img_6103" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6103.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5603" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6107.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6107" alt="img_6107" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6107.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5604" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6109.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6109" alt="img_6109" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6109.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5606" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6114.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6114" alt="img_6114" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6114.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5608" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6124.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6124" alt="img_6124" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6124.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5609" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6128.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6128" alt="img_6128" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6128.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5610" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6132.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6132" alt="img_6132" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6132.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5614" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6152.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6152" alt="img_6152" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6152.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5611" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6139.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6139" alt="img_6139" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6139.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5615" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6161.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6161" alt="img_6161" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6161.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5612" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6144.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6144" alt="img_6144" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6144.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
	<div id="ngg-image-5613" class="ngg-gallery-thumbnail-box"  >
		<div class="ngg-gallery-thumbnail" >
			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/img_6149.jpg" title=" " class="thickbox" rel="set_322" >
								<img title="img_6149" alt="img_6149" src="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/immatrikulationsfeier-ws11-12/thumbs/thumbs_img_6149.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class='ngg-clear'></div>
 	
</div>


<p>Fotos: Gabriel Kords</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2011/10/10/die-neuen-sind-da-immatrikulationsfeier-im-dom/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Senat: Uni sichert finanzielle Mittel für Umzug des C9 zu</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/07/21/senat-uni-sichert-finanzielle-mittel-fur-umzug-des-c9-zu/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/07/21/senat-uni-sichert-finanzielle-mittel-fur-umzug-des-c9-zu/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 18:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Voessing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[C9]]></category>
		<category><![CDATA[Club9]]></category>
		<category><![CDATA[Hannes Wehrle]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Kohler]]></category>
		<category><![CDATA[Korbinian Geiger]]></category>
		<category><![CDATA[Leitbildkommission]]></category>
		<category><![CDATA[Masterstudiengang]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Madjarov]]></category>
		<category><![CDATA[Professuren]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Westermann]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Verbotsparagraph]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Joecks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=61080</guid>
		<description><![CDATA[Der Studentenclub C9 wird wohl bis 2015 in seinen jetzigen Räumen bleiben können. Dann scheint ein Umzug unumgänglich. Darin will sich die Uni aber finanziell beteiligt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/Senat-dv1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-46609" style="margin: 5px;" title="Senat-dv" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/Senat-dv1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>&#8220;Ihr werdet dort nicht drin bleiben können, aber wir werden euch mit Mitteln aus dem Körperschaftshaushalt der Universität unterstützen&#8221;, richtete Professor Wolfgang Joecks einen Kompromissvorschlag an die auf der Senatssitzung am Mittwochnachmittag anwesenden Mitglieder des Club 9. Sie waren auch mit der Formulierung &#8220;adäquate Unterbringung&#8221; einverstanden, für die auch die Universität sorgen soll. Momentan befindet sich der C9 in der Hunnenstraße im alten Heizhaus auf dem Campus Loefflerstraße, der für 25 Millionen Euro in den nächsten Jahren saniert wird. Der Club wird dort auch noch bis 2015 wohl bleiben können, denn Uni-Rektor Professor Rainer Westermann rechnet nicht vorher mit dem Beginn der Sanierungsarbeiten und will auch die Uni an einem Umzug finanziell beteiligen. In das neue Gesamtkonzept des Campus Loeffler-Straße wurde der C9 nicht integriert.<span id="more-61080"></span></p>
<h3>C9 reicht auch &#8220;adäquate Unterbringung&#8221; aus</h3>
<p>Der ursprüngliche Antragstext, der von den studentischen Senatoren Erik von Malottki, Anne Jaskulski, Peter Madjarov, Paula Zill, Frederik Hornkohl, Dennis Kwiatowski und StuPa-Präsident Marian Wurm eingebracht wurde, lautete:</p>
<blockquote><p>Der Senat der Universität Greifswald beschließt, den bereits auf dem Gelände des Campus Löfflerstraße ansässigen Studentenclub “Club 9 e.V.” in den bereits fürdiese Zwecke hergerichteten Räumen des ehemaligen Heizhaus des Universitätsklinikums (Hunnenstraße 1-3) mit einer Gesamtfläche von ca. 250 m² zubelassen und in das Gesamtkonzept des Campus Löfflerstraße zu integrieren.</p></blockquote>
<div id="attachment_61095" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/Hannes-Wehrle-David-Vössing.jpg"><img class="size-medium wp-image-61095 " title="Hannes Wehrle-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/Hannes-Wehrle-David-Vössing-207x250.jpg" alt="" width="166" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hannes Wehrle vom C9.</p></div>
<p>&#8220;Der Vorschlag wurde auf der <a href="http://webmoritz.de/2011/06/28/vollversammlung-ist-beschlussfahig/">Vollversammlung</a> von über 600 Studierenden getragen&#8221;, begründete Peter den Antrag für den C9, &#8220;der sich in jahrelanger Kleinarbeit über Wasser gehalten habe&#8221;. Verschwinde der Club, sterbe ein Teil des kulturellen Lebens.</p>
<p><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;">Der Senat könne den Antrag so nicht beschließen, weil der Senat keine Räume verteilen könne, sagte Senatsvorsitzende Maria Theresia Schafmeister. Wie die komplizierte Raumvergabe genau abläuft, erläuterte Westermann: &#8220;Wir stellen einen Antrag auf Anerkennung eines Raumbedarfs beim (Bildungs-)Ministerium, das dann darüber entscheidet. Regelmäßig wird der Raumbedarf aber zusammengestrichen oder bei einem Raumbedarf außerhalb von Forschung und Lehre nicht genehmigt&#8221;, machte Westermann den C9-Mitgliedern keine Hoffnung, dass sie in ihren jetzigen Räumlichkeiten bleiben können. In der jetzigen Planung sei vorgesehen, die Küche der Mensa in den jetzigen C9-Räumen unterzubringen. Das Problem sei aber noch nicht dringend: &#8220;Ich würde mich wundern, wenn der Baubeginn vor 2015 stattfindet.&#8221;</span></p>
<h3><strong><span style="font-size: 13px;">Runder Tisch mit Vertretern von Land, Uni und studentischen Initiativen</span></strong></h3>
<div id="attachment_58461" class="wp-caption alignleft" style="width: 172px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Rainer-Westermann-David-Vössing.jpg"><img class="size-medium wp-image-58461 " title="Rainer Westermann-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Rainer-Westermann-David-Vössing-202x250.jpg" alt="" width="162" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Sowohl Uni-Rektor Rainer Westermann als auch ...</p></div>
<p>Erik von Malottki kritisierte, dass der C9 in die Planungen nicht miteinbezogen wurde. &#8220;Der C9 wird nicht das Geld für einen erneuten Umzug aufbringen können.&#8221; Uni-Rektor Rainer Westermann sicherte eine finanzielle Beteiligung der Universität für den C9 zu, sieht aber auch das Studentenwerk in der Pflicht, das auch die studentische Kultur fördern muss. &#8220;Wir wollen im Heizhaus bleiben&#8221;, äußerte Hannes Wehrle vom Club9: &#8220;Wir haben einen bestimmten Raumbedarf mit Bar, Sanitäranlagen und Platz für 100 Personen. Unsere Räumlichkeiten stellen wir auch für universitäre Veranstaltungen wie Seminare zur Verfügung.&#8221; Die C9-Vertreter wehrten sich gegen einen Umzug, gaben sich aber auch mit der Forderung nach einer &#8220;adäquaten Unterbringung&#8221; zufrieden. Dagegen gab es im Senat keinen Widerspruch.</p>
<div id="attachment_56861" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/Wolfgang-Joecks-David-Vössing.jpg"><img class="size-medium wp-image-56861 " title="Wolfgang Joecks-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/Wolfgang-Joecks-David-Vössing-207x250.jpg" alt="" width="166" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">... Professor Wolfgang Joecks sagten finanzielle Mittel für einen Umzug zu.</p></div>
<p>Da der Antrag so nicht verabschiedet werden konnte, wird es zur Senatssitzung im September einen anderen Antrag geben. Nicht nur der C9 hat ein Raumproblem, sondern auch andere studentische Vereine, die sich in einem Aktionsbündnis zusammen geschlossen haben. So soll es laut Schafmeister im Oktober einen Roundtable (Runden Tisch) mit Vertretern des Landes, der Uni (unter anderem Kanzler Dr. Wolfgang Flieger) und den studentischen Initiativen geben, um über deren Probleme zu sprechen und Lösungen zu finden.</p>
<h3><span style="font-size: 15px;">Senat fordert vom Land Erhöhung der Zuschüsse zum Studentenwerk</span></h3>
<p>Der Antrag zum Club9 war aber nicht der einziger Antrag mehrerer studentischer Senatoren. Ein weiterer betraf das <a href="http://webmoritz.de/2011/06/30/drohen-hohere-semesterbeitrage-land-lehnt-hohere-zuschusse-fur-beitz-mensa-ab/">Studentenwerk</a>. &#8220;Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist in der Pflicht, seine gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen&#8221;, begründete Erik von Malottki, der auch Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerkes ist, den Antrag, der wie folgt einstimmig verabschiedet wurde:</p>
<blockquote><p>Der Senat der Universität Greifswald spricht sich für eine Erhöhung der staatlichen Zuschüsse für das Studentenwerk Greifswald durch das Land Mecklenburg-Vorpommern aus und bittet das Land Mecklenburg-Vorpommern die entsprechenden zusätzlichen Mittel bereitzustellen.</p></blockquote>
<div id="attachment_51316" class="wp-caption alignleft" style="width: 181px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/Erik-von-Malottki-David-Vössing.jpg"><img class="size-medium wp-image-51316  " title="Erik von Malottki-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/Erik-von-Malottki-David-Vössing-238x250.jpg" alt="" width="171" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Erik von Malottki sieht das Land in der Pflicht.</p></div>
<p>Einstimmig wurde auch die <a href="https://www-intern.uni-greifswald.de:8037/fileadmin/mediapool/senat/TOP_06_-_Leitbildkommission.pdf">Einsetzung einer Leitbildkommission</a> beschlossen. &#8220;Die Erarbeitung soll nicht hinter verschlossen Türen stattfinden&#8221;, so will Peter Madjarov die Diskussion in die Öffentlichkeit tragen. Erik von Malottki ergänzte, dass es erst einen Beschluss der Vollversammlung der Studierenden gebe und dann der Senat über das Leitbild beschließen werde. Dies kritisierte Professor Fesser: &#8220;Der Senat beschließt über das Leitbild. Er muss sich nicht nach der Vollversammlung richten.&#8221; Die Studenten würden dem Senat keine Vorlage geben, über die nur mit Ja oder Nein abgestimmt werden könne, erwiderte Joecks.</p>
<h3>Kohler fordert erneut Änderung der Hausordnung</h3>
<p>Nachdem bereits in der <a href="http://webmoritz.de/2011/01/20/verbotsparagraph-der-hausordnung-rechtswidrig/">Senatssitzung im Januar</a> über eine Änderung der Hausordnung diskutiert wurde, unternahm Professor Jürgen Kohler einen zweiten Versuch, eine Korrektur der Hausordnung zu erreichen. Es geht dabei um § 5 Absatz 4, in dem es heißt:</p>
<blockquote><p>„Im Geltungsbereich dieser Hausordnung sind Verhaltensweisen zu unterlassen, die geeignet sind, die öffentliche Wahrnehmung der Universität als weltoffenes, pluralistisches, freiheitliches und demokratisches Zentrum von Forschung und Lehre zu beeinträchtigen. Untersagt ist insbesondere die Verwendung von Kennzeichen mit verfassungswidrigen, rassistischen, fremdenfeindlichen, gewaltverherrlichenden oder anderen menschenverachtenden Inhalten. Ebenfalls untersagt sind Verhaltensweisen, die geeignet sind, diesbezügliche Missverständnisse hervorzurufen.“</p></blockquote>
<div id="attachment_50358" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/01/Jürgen-Kohler-dv.jpg"><img class="size-medium wp-image-50358  " title="Jürgen Kohler-dv" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/01/Jürgen-Kohler-dv-250x244.jpg" alt="" width="180" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Professor Jürgen Kohler.</p></div>
<p>Kohler sieht diese Regelung als rechtswidrig an und ihm geht diese Formulierung zu weit. &#8220;Wir sollen nicht den Raum zur Herrschaft über die Meinung machen&#8221; und nicht über &#8220;Regelungen gegen Meinungsäußerungen, die auch auf der Straße gelten, hinausgehen&#8221;, begründete Kohler seinen <a href="https://www-intern.uni-greifswald.de:8037/fileadmin/mediapool/senat/TOP_07_-_Antrag_zu___5_IV_HausO.pdf">Antrag</a>, in dem das Rektorat aufgefordert wird, erneut diese Formulierung zu prüfen, zum Beispiel angesichts des Allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatzes. Westermann verwies auf eine andere Rechtsauffasssung, wonach die Formulierung rechtmäßig war. Der Prüfauftrag wurde von sechs Ja-Stimmen bei zwei Gegenstimmen von Erik von Malottki und Dr. Cornelia Manewitz und vielen Enthaltungen erteilt.</p>
<p>&#8220;Bedauerlich&#8221; fand Schafmeister die <a href="https://www-intern.uni-greifswald.de:8037/fileadmin/mediapool/senat/TOP_08_-_Schliessung_M.A._Anglistik.pdf">Schließung des Masterstudiengangs British and North American Studies </a>zum Wintersemester 2012/2013. Grund für die Schließung sei, so Westermann, dass das Institut für Amerikastik und Anglistik den Masterstudiengang kapazitätsmäßig neben dem Bachelorstudiengang und den Lehramtsstudiengängen nicht leisten könne, weil dafür zu viele wissenschaftliche Mitarbeiter nötig seien. Der Senat fühlte sich angehört, damit kann der Studiengang aufgegeben werden. Dies befürwortet auch die Philosophische Fakultät.</p>
<h3>Satzungsänderungen und Professurausschreibungen</h3>
<div id="attachment_36041" class="wp-caption alignleft" style="width: 172px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/06/korbinian_geiger-577x800-gabriel_kords.jpg"><img class="size-medium wp-image-36041 " title="korbinian_geiger-577x800-gabriel_kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/06/korbinian_geiger-577x800-gabriel_kords-180x250.jpg" alt="" width="162" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Korbinian Geiger.</p></div>
<p>Auf der Tagesordnung des Senats standen auch einige Satzungsänderungen, die alle einstimmig, teils mit einer Enthaltung verabschiedet wurden. So sieht die <a href="https://www-intern.uni-greifswald.de:8037/fileadmin/mediapool/senat/TOP_05.1_-_3._AEndS_PromO_MNF.pdf">geänderte Promotionssatzung </a>der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät vor weniger Promotionsfächer vor. Eine <a href="https://www-intern.uni-greifswald.de:8037/fileadmin/mediapool/senat/TOP_05.2_-_1._AEndS_Datenschutzsatzung.pdf">Änderung der Datenschutzsatzung </a>war laut Korbinian Geiger, der Mitglied der Satzungskommission ist, notwendig, um den Datenaustausch zwischen Universität und Hochschulzulassung auf eine rechtliche Grundlage zu stellen. Mit der <a href="https://www-intern.uni-greifswald.de:8037/fileadmin/mediapool/senat/TOP_05.3_-_9._AEndS_WahlO.pdf">Änderung der Wahlordnung</a> passe man sich der technischen Entwicklung an, so Korbinian und nannte als Beispiel elektronische Wählerverzeichnisse. Ohne Widerspruch ging auch die Ausschreibung von zwei Professuren durch, indem sich der Senat angefühlt wurde. So können nun eine <a href="https://www-intern.uni-greifswald.de:8037/fileadmin/mediapool/senat/TOP_11_-_W3-ABWL_Finanzwirtschaft_ATBK.pdf">W3-Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Finanzwirtschaft</a> der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät und eine <a href="https://www-intern.uni-greifswald.de:8037/fileadmin/mediapool/senat/TOP_12_-_W3-Innere_Medizin_ATBK.pdf">W3-Professur für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämato-Onkologie</a> der Medizinischen Fakultät ausgeschrieben werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2011/07/21/senat-uni-sichert-finanzielle-mittel-fur-umzug-des-c9-zu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erneut Hiobsbotschaft für Greifswalder Lehramt</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/07/20/erneut-hiobsbotschaft-fur-greifswalder-lehramt/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/07/20/erneut-hiobsbotschaft-fur-greifswalder-lehramt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 20:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Kohler]]></category>
		<category><![CDATA[Lehramtsstudium]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Westermann]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Rosenstock]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[uni greifswald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=61055</guid>
		<description><![CDATA[Erneut ereilt eine Hiobsbotschaft nach Greifswald: Die Uni soll die Kapazitäten im Lehramt um jährlich weitere 100 Studierende zurück fahren. Das geht aus einer Entscheidung des Bildungsministeriums hervor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-61066" href="http://webmoritz.de/2011/07/20/erneut-hiobsbotschaft-fur-greifswalder-lehramt/olympus-digital-camera-6/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-61066" style="margin: 5px;" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/schule_frisst_individualit_t-megafutzi-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Kampf um den Erhalt der Greifswalder Lehramtsstudiengänge war hart: Es wurde demonstriert, gemahnt und hinter verschlossenen Türen fanden lange und zähe Verhandlungen zwischen der Landesregierung, den Studierenden und der Universitätsleitung statt. Zuletzt wurde in der Zielvereinbarung verankert, dass die Studierendenzahlen für das Lehramt von bislang 2.500 Studierenden bis zum Jahre 2015 schrittweise auf 1.500 Studierende reduziert werden sollen. Doch nun übt die Landesregierung erneut stärker als bisher in dieser Frage Druck auf die Universität Greifswald aus. <span id="more-61055"></span>Die Beschränkung soll nun nicht mehr bis 2015 erfolgen, sondern mit sofortiger Wirkung zum kommenden Wintersemester, wie es das Bildungsministerium der Universität mitteilte. Das  bedeutet, dass in Greifswald ab kommendem Semester lediglich 150 Studierende jährlich in Lehramtsstudiengänge immatrikuliert werden dürfen. Das sind etwa 100 Studienplätze weniger, als in der Zielvereinbarung zwischen Universität und Land vereinbart wurde.</p>
<h3>Uni fühlt sich übergangen</h3>
<div id="attachment_34050" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a rel="attachment wp-att-34050" href="http://webmoritz.de/2010/11/01/webmoritz-enthullt-illuminaten-schuld-am-grosbrand/prof_westermann_carsten_schoenebeck/"><img class="size-medium wp-image-34050" title="prof_westermann_carsten_schoenebeck" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/prof_westermann_carsten_schoenebeck-166x250.jpg" alt="Rektor Professor Rainer Westermann" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Uni-Rektor Professor Rainer Westermann.</p></div>
<p>Die Universität Greifswald fühlt sich in dieser Frage von der Landesregierung vor den Kopf gestoßen, schließlich habe die Landesregierung diese Entscheidung getroffen, ohne vorher die Universität in dieser Frage anzuhören. &#8220;Eine derartige Praxis zerstört die Grundlage vertrauensvoller Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung und den Hochschulen&#8221;, erklärte Professor Jürgen Kohler dazu in der Senatssitzung am Mittwochnachmittag. Universitätsrektor Professor Rainer Westermann warf zudem die Frage auf, ob rechtliche Schritte gegen die Landesregierung erwogen werden können, schließlich sehe er in einer derartigen Praxis das Grundrecht der Hochschulautonomie verletzt.</p>
<p>Als problematisch sehe man vor allem an, dass es in den vergangenen Jahren weniger Bewerber für ein Studium des Lehramtes an Regionalen Schulen, als für das Lehramt an Gymnasien gegeben habe. Die Kapazitäten, die im Lehramt an Gymnasien gestrichen wurden, seien zum überwiegenden Teil auf das Lehramt an Regionalen Schulen übertragen worden. Westermann befürchtet, dass sich weiterhin mehr Studierende für das Lehramt an Gymnasien bewerben werden, als für das Lehramt an Regionalen Schulen. Das hätte zur Folge, dass für das Lehramt an Regionalen Schulen Kapazitäten nicht voll ausgeschöpft würden. Somit würde Bewerbern, die sich in Greifswald für das Lehramt an Gymnasien bewerben, allerdings anschließend keinen Studienplatz erhalten, das Tor zur Klage gegen die Universität geöffnet werden.</p>
<h3>Rosenstock fordert Sammelklage der Studierenden gegen Land</h3>
<p>Professor Roland Rosenstock, Direktor des Instituts für Bildungswissenschaften, schlägt eine Sammelklage der Studierenden gegen die Landesregierung vor. Ferner erklärte er der Ostsee-Zeitung, dass eine Reduzierung in den sehr stark nachgefragten Fächern Deutsch, Englisch und Geschichte auch Folgen für die Nischenfächer Geographie, Kunst oder Schwedisch habe, schließlich würde dadurch die Kombinationsmöglichkeit eingeschränkt.</p>
<p>Darüber hinaus kritisierte der Senat die Entscheidung der Landesregierung hinsichtlich der Freiheit der Berufswahl, die durch diesen Beschluss eingeschränkt würde. Die Senatsvorsitzende Professorin Maria Theresia Schafmeister reichte aus diesem Grund einen Antrag ein, wonach der Senat die &#8220;strikte Reduzierung der Zulassungszahlen für Lehramtsstudiengänge&#8221; entschieden &#8220;missbilligt&#8221;. Ferner werde darin ein &#8220;Bruch der im Januar unterzeichneten und vom Landtag beschlossenen Zielvereinbarungen&#8221; gesehen. Eine derartige Praxis zerstöre die Grundlagen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem Land und den Hochschulen des Landes. Verknüpft wird der Antrag mit der Forderung, die Rechtsverordnung zurück zu nehmen und die Kapazitäten im Sinne der Zielvereinbarung zu berechnen. Darüber hinaus soll das Rektorat prüfen, inwiefern rechtliche Schritte eingeleitet werden können. Der Antrag wurde vom Senat einstimmig angenommen.</p>
<p><span style="font-size: 15px; font-weight: bold;">Bildungsministerium verteidigt Kürzung</span></p>
<p>Das Bildungsministerium verteidigt seine Entscheidung. Wie Johanna Hermann, Sprecherin des Bildungsministeriums, dem webMoritz mitteilt, sei dieser Schritt notwendig, um die Zielvereinbarungen bis 2015 einhalten zu können.  &#8220;Das Land sieht sich in seiner bildungsplanerischen Gesamtverantwortung entsprechend der Lehrerbedarfsprognose und des neuen Lehrerbildungsgesetzes zu dieser Maßnahme veranlasst&#8221;, heißt es im Folgenden in der Stellungnahme. Dass für Greifswald hinsichtlich der Kapazitäten eine Obergrenze gesetzt wurde, für Rostock jedoch nur eine Untergrenze, bedeute nicht, dass das Lehramtsstudium in Greifswald ab 2015 erneut in Frage gestellt würde. &#8220;Es geht hier nicht um abwickeln, sondern darum, die Ausbildung an den Bedarf des Landes zu orientieren&#8221;, erklärte Hermann dem webMoritz.</p>
<div id="attachment_53596" class="wp-caption alignright" style="width: 199px"><a rel="attachment wp-att-53596" href="http://webmoritz.de/2011/04/14/das-unsichere-fundament-des-neuen-lehrerbildungsgesetzes/brodkorb250x330-2/"><img class="size-medium wp-image-53596" title="brodkorb250x330" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/brodkorb250x330-189x250.jpg" alt="" width="189" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Landtagsabgeordneter Mathias Brodkorb (SPD) verteidigt die Entscheidung des Landes.</p></div>
<p>Da das Land nicht mehr so viele Gymnasiallehrer ausbilden muss, sieht es diesen Schritt für erforderlich an. &#8220;Dass das für eine Uni schmerzhaft ist, ist nachvollziehbar. An erster Stelle steht jedoch die Sicherung des Bildungsauftrages&#8221;, erläuterte Hermann weiter. Ferner werde mit der Reduzierung die Erwartung verbunden, dass sich im Lehramt an Haupt- und Realschulen, künftig Regionalen Schulen, eine verstärkte Studiennachfrage ergibt.&#8221; Ferner sei geplant, dass das Bildungsministerium zusammen mit den Universitäten Greifswald und Rostock Anstrengungen im Bereich Hochschulmarketing unternehme, um &#8220;zielgruppenspezifisch mehr Studierende des mittleren Lehramtes zu gewinnen.&#8221;</p>
<p>Mathias Brodkorb, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, stellt sich hinter die Entscheidung seiner Regierung. Gegenüber der Ostsee-Zeitung teilte er mit, dass es unverantwortlich sei, weiter so viele Studierende für Deutsch, Englisch und Geschichte zuzulassen. &#8220;Diese haben in unserem Land kaum Chancen auf ein Referendariat oder einen Arbeitsplatz&#8221;, erklärte Brodkorb. Angesichts der Tatsache, dass nach abgeschlossenem Lehramtsstudium zahlreiche Absolventen auch das Land verlassen und in anderen Ländern ihr Referendariat aufnehmen, erläuterte Hermann, dass man nie genau vorher sagen könne, wie sich das Bewerbungsverhalten heraus stelle. Dennoch gebe es Faustregeln, die man auch für die erfolgte Lehrerbedarfsplanung zugrunde gelegt haben dürfte.</p>
<p>Fotos: megafutzi/ jugendfotos.de (Schulklasse), Carsten Schönebeck (Rainer Westermann)/ webMoritz-Archiv, Christine Fratzke (Mathias Brodkorb)/ webMoritz-Archiv</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2011/07/20/erneut-hiobsbotschaft-fur-greifswalder-lehramt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Für studentische Anliegen: Studentische Senatoren Teil II</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/06/18/fur-studentische-anliegen-studentische-senatoren-teil-ii/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/06/18/fur-studentische-anliegen-studentische-senatoren-teil-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 12:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Voessing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Rabe]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Jaskulski]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Keil]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[studentische Senatoren]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=56948</guid>
		<description><![CDATA[Heute kommt nun der zweite Teil zur Vorstellung der studentischen Senatoren. In einer kleinen Serie möchte euch der webMoritz die verschiedenen studentischen Mitglieder des Senats vorstellen. Wenn ihr Fragen, Probleme oder Anregungen habt, setzt euch mit ihnen in Kontakt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/Anne-Jakulski-David-Vössing.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-55880 alignleft" style="border: 0px solid black; margin: 5px;" title="Anne Jakulski-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/Anne-Jakulski-David-Vössing-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Heute kommt nun der zweite Teil zur Vorstellung der studentischen Senatoren. In einer kleinen Serie möchte euch der webMoritz die verschiedenen studentischen Mitglieder des Senats vorstellen. Wenn ihr Fragen, Probleme oder Anregungen habt, setzt euch mit ihnen in Kontakt.<a href="http://webmoritz.de/2011/05/26/fur-studentische-anliegen-studentische-senatoren/"> Teil I</a> wurde bereits veröffentlicht<span id="more-56948"></span></p>
<h3>Anne Jaskulski will sich um die Gebäudesituation der Philosophischen Fakultät verbessern</h3>
<p>Anne Jaskulski (Foto), die dem SDS &#8211; Sozialistisch-demokratischer Studierendenbund - angehört, kommt ursprünglich aus Malchin, etwa 75 Kilometer südwestlich von Greifswald. Aktiv ist Anne nicht nur im Senat, sondern auch an der Philosophischen Fakultät. Dort wirkt sie seit Juni 2009 im Fachschaftsrat des Instituts für Politik- und Kommunikationswissenschaften mit. Diese beiden Fächer studiert die 21-Jährige auch, PoWi im sechsten Semester, KoWi im vierten. Seit April 2010 ist sie außerdem Mitglied im Fakultätsrat und bringt sich in den Kommissionen für Bauen und Forschung ein. Für den Senat hat sie gleich einige Dinge vorgenommen, für die sie sich einsetzen will: Die Gebäudesituation an ihrer Fakultät will sie verbessern, erinnert sei hier an das <a href="http://webmoritz.de/2010/10/14/institut-auf-abstellgleis/">einsturzgefährdete Historische Institut</a>. Zu ihren weiteren Zielen gehören die Verhinderung von Studien- und Verwaltungsgebühren, die Nachhaltigkeit der universitären Finanzen, bessere Möglichkeiten für ein Teilzeitstudium, der Erhalt des studentischen Kulturangebots. Für Anregungen könnt ihr sie einfach persönlich ansprechen oder per StudiVZ oder Facebook kontaktieren.</p>
<h3>Alexander Rabe will Verbesserungsvorschläge zur Bologna-Reform</h3>
<div id="attachment_58342" class="wp-caption alignright" style="width: 194px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Alexander-Rabe-David-Vössing.jpg"><img class="size-medium wp-image-58342" title="Alexander Rabe-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Alexander-Rabe-David-Vössing-184x250.jpg" alt="" width="184" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Alexander Rabe</p></div>
<p>Ebenfalls wie Anne kommt Alexander Rabe aus Mecklenburg-Vorpommern, nämlich aus Ludwigslust. Der 22-jährige Student der Humanbiologie will sich im Senat für den Erhalt der <a href="http://webmoritz.de/2011/05/13/biologische-station-hiddensee-in-gefahr/">biologischen Station auf Hiddensee </a>und den Zugang zur gesperrten Fachbibliothek Geschichte einsetzen. &#8220;Des Weiteren muss man in der nächsten Zeit evaluieren, welche Veränderungen die Verbesserungsvorschläge der Bologna-Reform bringen, um diese eventuell weiter zu verbessern&#8221;, nennt der Student im vierten Semester ein weiteres Ziel. Politische Erfahrung hat Alexander schon als Semestersprecher für die Humanbiologen für den Jahrgang des Wintersemesters 2009/2010 und als stellvertretender Vorsitzender der Aktiven Humanisten Greifswald (AHG) gesammelt. &#8220;Ich bin sehr an philosophischen Themen interessiert, vor allem im Bereich der praktischen Ethik&#8221;, sagt er. In seiner Freizeit spielt er gerne Tennis oder Badminton. Bei Fragen oder Problemen könnt ihr ihm unter alexander.rabe@uni-greifswald.de schreiben.</p>
<h3>Sebastian Keil: Einsatz für alle Fakultäten mit Schwerpunkt Medizin</h3>
<div>
<div id="attachment_58345" class="wp-caption alignleft" style="width: 201px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Sebastian-Keil-David-Vössing.jpg"><img class="size-medium wp-image-58345" title="Sebastian Keil-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Sebastian-Keil-David-Vössing-191x250.jpg" alt="" width="191" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Sebastian Keil</p></div>
<p>Während Anne und Alexander aus Mecklenburg-Vorpommern kommen, hat es Sebastian Keil etwas weiter nach Hause. Ursprünglich kommt Sebastian aus Wilhelmshaven in Niedersachsen. Damit hat er aber schon vorher an die Küste gewohnt. Der 26-jährige studentische Senator, der im zehnten Semester Humanmedizin studiert, ist bei der Jungen Union Greifswald aktiv. &#8220;Ich will mich für die Belange aller Fakultäten mit dem Schwerpunkt Medizin und Gesundheitswirtschaft einsetzen&#8221;, nennt Sebastian seine Ziele im Senat, um so den Hochschulstandort Greifswald zu stärken. Außerdem spricht er sich für den Erhalt des Diplom-Abschlusses in der BWL aus.  Bei Fragen oder Problemen könnt ihr ihn via Facebook, StudiVZ oder per E-Mail unter seb.keil@gmx.de kontaktieren. Wenn Sebastian sich mal nicht um Studium oder Politik kümmert, spielt er gerne Fußball oder trifft sich mit seinen Freunden.</p>
<p>Fotos: David Vössing</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2011/06/18/fur-studentische-anliegen-studentische-senatoren-teil-ii/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neuer Politikentwurf: Ypsilanti sprach über Krisen, fehlendes Vertrauen und Gerechtigkeit</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/06/16/neuer-politikentwurf-ypsilanti-sprach-uber-krisen-fehlendes-vertrauen-und-gerechtigkeit/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/06/16/neuer-politikentwurf-ypsilanti-sprach-uber-krisen-fehlendes-vertrauen-und-gerechtigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 19:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Fratzke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Ypsilanti]]></category>
		<category><![CDATA[DGB-Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Energiefrage]]></category>
		<category><![CDATA[Erik von Malottki]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Institut für Solidarische Moderne]]></category>
		<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Madjarov]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcen]]></category>
		<category><![CDATA[SDS]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[Solidarische Univesität Greifswald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=58451</guid>
		<description><![CDATA[Über die Chancen einer solidarischen Moderne sprach Andrea Ypsilanti am 15. Juni.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Andrea-Ypsilanti-David-Vössing.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-58452" style="margin: 5px; border: black 0px solid;" title="Andrea Ypsilanti-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Andrea-Ypsilanti-David-Vössing-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sie sprach schnell und im Dialekt über die Chancen einer solidarischen Moderne: Andrea Ypsilanti (SPD) war Gastrednerin bei der gleichnamigen Veranstaltung, die von der Gruppe Solidarische Universität Greifswald organisiert wurde. Zuerst stellten die Mitglieder dieser, Peter Madjarov und Erik von Malottki, am 15. Juni im Roten Salon der Brasserie Herman das <a href="http://www.solidarische-moderne.de/">Institut für Solidarische Moderne </a>den etwa 30 Besuchern vor.</p>
<p><span id="more-58451"></span></p>
<p>Vor einem Jahr, am 31. Januar 2010, wurde das Institut gegründet. Vertreter verschiedener Parteien und Gruppen sind dort vertreten, wie Mitglieder von der SPD, den Grünen, der Linken, von Gewerkschaften und weitere Initiativen. Jurastudent und Senatsmitglied Peter erläuterte die Ziele des Instituts: &#8221; Es soll Anstöße für Reformen geben, bestehende Ideen weiterentwickeln.&#8221; Aber es soll auch ein neuer Politikstil gewagt werden: Menschen, die sich links und ökologisch fühlen, sollen über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten können. Vor einem Jahr entstand auch eine lokale Variante des Instituts. Man habe sich zunächst auf die Universität konzentriert, aber auch schon andere Projekte seien unterstützt worden.</p>
<h3>Solidarische Universität Greifswald</h3>
<div id="attachment_58454" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Madjarov-Ypsilanti-Malottki-Martin-Hackbarth.jpg"><img class="size-medium wp-image-58454" title="Madjarov-Ypsilanti-Malottki-Martin Hackbarth" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Madjarov-Ypsilanti-Malottki-Martin-Hackbarth-250x137.jpg" alt="" width="250" height="137" /></a><p class="wp-caption-text">Solidarisch: Peter Madjarov, Andrea Ypsilanti, Erik von Malottki (v.l.n.r., Foto: M. Hackbarth).</p></div>
<p>Erik von Malottki, der ebenfalls studentischer Senator ist, erläutert die lokale Arbeit: &#8220;Es ist eine Ideenwerkstatt von jungen Menschen, von den Jusos, dem SDS, der Grünen Jugend und der DGB-Jugend.&#8221; Regelmäßig würden Treffen stattfinden und man beteiligte sich bei den 1. Mai-Aktionen. So seien, sagt Erik, beispielsweise Mahnwachen angemeldet worden. Auch auf die Universität soll Einfluss ausgeübt werden. &#8220;Bei den Senatswahlen stellten wir die Senatsliste Solidarische Universität auf. Wir wollen eine soziale, demokratische, internationale Uni&#8221;, erläutert der ehemalige Präsident des Studierendenparlaments Erik. Die Wahl im Januar lief erfolgreich für die Liste, die Hälfte der studentischen Senatoren werden nun von dieser gestellt. An der Universität Rostock gibt es nun eine ähnliche Bewegung. Bei der Senatswahl gab es ebenfalls eine solidarische Universitätsliste, auch hier gingen viele studentische Senatoren hervor.</p>
<div id="attachment_58455" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Zuschauer-Ypsilanti-David-Vössing.jpg"><img class="size-medium wp-image-58455" title="Zuschauer Ypsilanti-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/Zuschauer-Ypsilanti-David-Vössing-250x102.jpg" alt="" width="250" height="102" /></a><p class="wp-caption-text">Etwa 30 Interessierte lauschten den Worten Ypsilantis. (Foto: D. Vössing)</p></div>
<p>Im Anschluss sprach Andrea Ypsilanti über das Institut und was für Themen dort behandelt werden. Da die Veranstaltung eine Stunde später anfing als geplant &#8211; es gab Verzögerungen beim Betriebsablauf der Bahn &#8211; sprach die hessische Landtagsabgeordnete sehr schnell und konnte einige Themen nur anreißen: die Finanzkrise, die noch nicht überwunden sei, die Ressourcen- und Energiefrage, die Aufgaben des Sozialstaats und so weiter. Ypsilanti sagte: &#8220;Die Frage der Gerechtigkeit ist nicht gelöst.&#8221; Gerecht würde es auf dem Arbeitsmarkt, im Bildungs- und sozio-ökonomischen Bereich und in der Geschlechterfrage nicht zugehen. Außerdem sehe sie mutiple Krisen. Angefangen von der Finanzkrise, aus der nichts gelernt worden sein, sowie &#8220;die Vertrauenskrise von Bürgerinnen und Bürgern in politische Institutionen.&#8221; In ihren halbstündigen Ausführungen hielt sie den Finger in die Wunde, konnte angesichts der drängenden Zeit aber auch nur eher oberflächlich bleiben. In ihrem Rundumschlag zählte sie viele Missstände auf und erläuterte, dass sich die unterschiedlichen Politikfelder aufeinander beziehen müssten.</p>
<h3>Kein schneller Erfolg, aber langfristige Wirkung</h3>
<p>Im Anschluss stellte sie das Institut Solidarische Moderne vor. In AGs arbeiten die Vertreter der verschiedenen Parteien und politischen Gruppen zusammen. Es sei ein linkes Institut und Ypsilanti glaubt nicht, &#8220;dass jemand von der CDU oder FDP mitmachen würde.&#8221; Das Vorstandsmitglied des Instituts denkt nicht, dass das Institut einen schnellen Erfolg erleben würde. Aber sie hofft auf den langfristigen Einfluss der politischen Arbeits des Instituts. </p>
<p>Nach dem Vortrag durfte diskutiert werden. Lief die Diskussion zunächst eher schleppend an &#8211; es wurde nach der &#8220;Auswahl&#8221; der Institutsmitglieder gefragt &#8211; wurde dann auch ein wenig kritischer debattiert. Ypsilantis politische Vergangenheit stand im Mittelpunkt, dann ging es aber auch verstärkt um die Energie- und Ressourcenfrage. Jetzt gebe es Kriege um Öl, bald werden Kriege um Mineralien und seltene Erden geführt, so die SPD-Politikerin. In die Tiefe ging die Diskussion dann aber wegen der knappen Zeit auch nicht. Am Ende der Veranstaltung überreichten die Jusos Ypsilanti einen Sanddornlikör. Erik von Malottki sagte abschließend, dass er alles tun will, um die solidarische Moderne in der Gegenwart zu erleben.</p>
<p>Wer sich für die Arbeit des Instituts in Greifswald interessiert, kann sich auf der <a href="http://www.soliuni.de/greifswald/">Homepage</a> dieser oder per Mail (<a href="mailto:soliuni@systemausfall.org">soliuni@systemausfall.org</a>) erkundigen.</p>
<p>Fotos: David Vössing (u.a. Aufmacher), Martin Hackbarth</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2011/06/16/neuer-politikentwurf-ypsilanti-sprach-uber-krisen-fehlendes-vertrauen-und-gerechtigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

