Alle Artikel mit dem Tag: Radio 98eins

Sebastian Pflugbeil zu Gast bei “Nacht am Meer – der Talk im Strandkorb”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 15. Mai 2011 um 19:51 Uhr
Dr. Sebastian Pflugbeil

Dr. Sebastian Pflugbeil

Lena hat nur Platz 10, Dr. Sebastian Pflugbeil aber Platz 1. Nicht bei einem Singe-Contest, aber zumindest was die mediale Präsenz in Sachen Atomkraftnutzung angeht. Seit dem Super-GAU in Fukushima ist der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz ein gefragter Gesprächspartner in allen Medien: Print, Internet, Radio oder Fernsehen – alle zitieren und befragen ihn. Wie er das findet? “Das nervt!” gibt er im Interview zu Protokoll. Aber er freut sich, dass das Gespräch bei “Nacht am Meer – der Talk im Strandkorb” länger als 45 Sekunden dauert.

Dadurch besteht die Möglichkeit von einem ausgewiesenen Experten in aller Ruhe und Gründlichkeit über Fukushima, Tschernobyl und Atomkraftnutzung zu sprechen. Die Gelegenheit zu erfahren, welche Atompolitik die ehemalige DDR tatsächlich hatte und wie er sich damals Informationen über Atomkraftnutzung geholt hat. Auch warum und wie Atomstrahlung überhaupt gefährdend ist und warum er den zweiten Sarkophag in Tschernobyl kritisch betrachtet. Letzteres kann er als einer der wenigen Menschen, die den ersten Sarkophag von innen gesehen haben, mit Nachdruck und guten Argumenten darlegen. Dass er neben allem wissenschaftlichen Know-how auch ein Faible für klassische Musik hat, beweisen seine “Gastsongs” von J.S. Bach.

Grund genug also am 17.05.2011, von 22-23.00 Uhr radio 98eins auf der Frequenz MHz 98,1 oder im Livestream zu hören. Stephan Dreytza wird moderieren. Sollte man die Sendung leider doch verpasst haben, kann man alles am 22.05.11 um 23.00 in der Wiederholung oder sonst einfach im Podcast anhören. Visuell interessiert? Dann vorher bei Youtube ein Bild machen, wie es im Radio hinter den Kulissen aussieht.

 

Foto: David Vössing, webmoritz.de

Waldo Werner zu Gast bei Saitensprung

Geschrieben von | Veröffentlicht am 6. Mai 2011 um 10:38 Uhr

Der Liedermacher und Geschichtenerzähler Waldo Werner ist heute zu Gast bei Saitensprung. In seinen von Gitarre oder auch mal einer Maultrommel untermalten Liedern und Geschichten werden die großen und kleinen Themen wie das Älterwerden, der Traum vom Kindsein und alte Freunde besungen.

Saitensprung – jeden 2. Freitag 20-21Uhr auf radio 98eins!

StuThe zu Gast bei “Nacht am Meer” – der Talk im Strandkorb

Geschrieben von | Veröffentlicht am 11. April 2011 um 15:38 Uhr

stellvertretende VorsitzendeStuThe ist kein peinlicher Rechtschreibfehler verschlafener radio 98eins-Redakteure für das weibliche Pferd, sondern die Abkürzung für das StudentenTheater Greifswald. Damit ist nicht das Theater gemeint, das Greifswalder Studenten machen können, wenn sie sich über irgendetwas beschweren, über das man sich nicht zwingend beschweren müsste. Worum es sich beim StuThe handelt, ist etwas ganz anderes: Schauspielerisch begabte und interessierte Studenten aus Greifswald, die ihre Zeit, Leidenschaft und Nerven in anspruchsvolle Unterhaltung für ein interessiertes Publikum einbringen.

Vorsitzender des StuThe

Wie sieht das konkret aus? Haben sie auch schon Hamlet gespielt? Wie gut muss man sein, um da mitmachen zu dürfen? Und ist das finanzierbar? Sind alle Schauspieler auch so richtig typischeKünstler? Doch was macht Künstler eigentlich aus? Fragen über Fragen, die Anne Schwalme in Ruhe und Gelassenheit den Gästen vom StuThe, Jens Leuteritz und Ulrike Kurdewan, am Dienstag, den 12.April von 22 bis 23 Uhr stellen wird. Also: Einschalten und dabei sein!

 

Kurz und prägnant: StuThe am 12. April von 22 bis 23 Uhr auf radio 98eins oder im Livestream

Eindrücke vom Radiogeburtstag

Geschrieben von | Veröffentlicht am 28. Januar 2011 um 11:48 Uhr

Vielen Dank an alle Geburtstagsgäste von radio 98eins. Jan Metschorin hat ein paar Eindrücke der beiden fantastischen Bands STOY und Phono One eingefangen, an dieser Stelle auch vielen Dank an ihn.

Lupus in fabula heute zu Gast bei Saitensprung

Geschrieben von | Veröffentlicht am 28. Januar 2011 um 11:33 Uhr

Das Duo Lupus in fabula macht seit 2004 Musik der Richtung Folk / Folk-Rock. Das Akkordeon als markantes Merkmal prägt die deutschsprachige Musik der beiden. Die beiden haben sich heute Verstärkung in Form von Franziska (an der Geige) auch Stefan (am Cajon) geholt. Wir freuen uns auf diese Mischung und Ihr hoffentlich auch. 20Uhr, Saitensprung auf radio 98eins.

Quelle: http://www.myspace.com/ryckseite

radio 98eins wird 6!

Geschrieben von | Veröffentlicht am 11. Januar 2011 um 08:53 Uhr

Am 7.1.2005 ging radio 98eins dauerhaft auf Sendung. Wir wollen mit euch 6 Jahre radio 98eins feiern, und laden daher herzlich am Freitag, 14.1.,  ins Klex zu Greifswald ein.
Auf die Lauscher gibt es edle Rocktöne von STOY aus Stralsund und Phono One aus Berlin. Im Anschluss legen die radio 98eins DJ’s auf und bringen euch durch die Nacht!

Freitag, 14.1.2011

Klex, Lange-Str. 14

Einlass: 21Uhr

Beginn: 22Uhr

Eintritt: 2 EUR bis 22Uhr, danach 3 EUR

Hinter den Kulissen von “Nacht am Meer – der Talk im Strandkorb”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 21. Dezember 2010 um 23:04 Uhr

Daniela Buschmann und Stephan Dreyzta, die Moderatoren des Late-Night-Talks auf radio 98eins geben Einblick: Wie ist die Sendung eigenltlich aufgebaut? Was darf man im Radio nicht machen und wer gehört sonst noch zur Redaktion? Wer lädt die Gäste ein? Wie kommt man überhaupt an Gäste ran? Was hat es mit der Nacht am Meer-Geschichte auf sich und wieso hat Daniela etwas gegen Trecker, Stephan aber etwas für Katzen übrig? Und warum mögen beide s[dad]dyfaith so sehr, dass sie in der Sendung sogar zwei Lieder von ihnen spielen, obwohl man doch nie zwei Lieder von einer Band in einer Sendung spielt?

Eine gemütliche Sendung, die fröhlich und locker erklärt, wie Radio gemacht wird.  Herzliche Einladung einzuschalten.

Moderatoren Daniela Buschmann (Mitte) und Stephan Dreytza (hinten) gewähren einen Blick hinter die Kulissen

Kurz und prägnant: Dienstag, den 28.12.2010, von 22-23.00 Uhr auf der Frequenz MHz 98,1 oder im Livestream. Sollte man die Sendung aber leider doch verpasst haben, kann man sich alles am 02.01.11 um 23.00 in der Wiederholung oder sonst einfach im Podcast anhören und sich vorher bei Youtube ein Bild machen, wie es im Radio hinter den Kulissen aussieht.

Die Redaktion wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Das Magazin am Dienstag – Erwin Sellering im Interview

Geschrieben von | Veröffentlicht am 14. Dezember 2010 um 18:06 Uhr

Heute bietet euch das Magazin am Puls der Stadt wieder die neusten Nachrichten und Veranstaltungstipps aus Greifswald.

Ein ganz besonderes “Schmankerl” wartet auf euch. Das Interview mit dem Ministerpräsidenten von Mecklenburg Vorpommern Herrn Erwin Sellering. Letzte Woche war er in der Stadt und Marie Lange hat die Chance genutzt und ihn über die Hörfunklandschaft im Land ausgefragt.

Interessant wird es heute in unserer Dienstagsrubrik Kulturplausch. In der geht es um Rauhnächte. Wenn ihr auch noch nicht wisst dann schaltet um 19.00 Uhr ein und Lou Hilsbecher wird es euch erklären.

Mit dem Architekturwettbewerb zum Caspar David Friedrich Haus hat sich Josefine Kühnel auseinander gesetzt und wird euch heute Abend die Hintergründe dazu berichten.

Freut euch also auf einen abwechslungsreichen Abend auf eurem Lieblingssender radio 98eins.

Das Magazin – Vollversammlung und Lucia

Geschrieben von | Veröffentlicht am 7. Dezember 2010 um 18:44 Uhr

Heute Abend hört ihr im Magazin – am Puls der Stadt wie gewohnt, die neusten Nachrichten und Veranstaltungstipps aus Greifswald.

Begrüßen wird euch heute Abend Laura Bladt am Mikrofon.

Verpasst auf keinen Fall das Interview mit dem StuPa – Präsidenten Erik von Malottki und dem AStA Referenten für Hochschulpolitik Franz Küntzel. In dem werdet ihr nämlich erfahren, warum ihr morgen unbedingt zur Vollversammlung gehen solltet.

In unserer Rubrik Kulturplausch geht es heute wieder weihnachtlich zu. Das schwedische Lichterfest Lucia wird heute mal etwas genauer unter die Lupe genommen.

Wenn ihr noch nichts vor habt für heute Abend, dann verpasst auf keinen Fall unsere Veranstaltungstipps oder kommt doch einfach zur Weihnachtsfeier von radio 98eins ins Funkhaus vorbei.

Das Magazin wünscht euch einen entspannten und unterhaltsamen Abend auf radio 98eins.

Grusel, Witz, Groteske: Das war die sechste Greifswalder Kurzfilmnacht

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Dezember 2010 um 15:05 Uhr

Ein Beitrag von Simon Voigt und Christine Fratzke

Jens führt durch das Programm der 6. KuFiNa

Jens führt durch das Programm

Wenn sich an einem kalten Dezemberabend mehr als 100 Leute vor dem Fremdsprachen- und Medienzentrum versammeln, dann kann das eigentlich nur eins bedeuten: Es ist wieder Kurzfilmnacht (kurz KuFiNa). Die mittlerweile sechste Ausgabe mit freundlicher  Unterstützung der Medienwerkstatt des CDFI organisierten Filmabends lockt konstant viele Besucher an, so dass man rechtzeitig vor Ort sein musste, um noch einen Platz zu ergattern. Als Reaktion auf die große Nachfrage wurde dieses Jahr erstmals versucht, die Filme an zwei Abenden zu zeigen. Am Hauptabend mit üppigem, von regionalen Unternehmen spendiertem Büffet fand auch die Verleihung des Publikumspreises  statt.

Publikum bei der 6. KuFiNa

In der ausverkauften Medienwerkstatt wartet das Publikum auf die Filme

Vielfältige Auswahl an Filmen

Die Jury der KuFiNa hatte von insgesamt 37 internationalen Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 15 Streifen ausgewählt, die sich nun dem kritischen Greifswalder Publikum stellen mussten. Da den Regisseuren jegliche künstlerische Freiheit gelassen wurde, waren aller erdenklichen Genres abgedeckt. Es gab Ernsthaftes,  Horror-, Splatter- und Trickfilme, Stop-Motion, Komödien und Dokumentationen von zehn Sekunden bis fünfzehn Minuten Länge. Unter anderem gab es den Alltag im Leben einer Arbeiterin, ein Geisterhaus, den irrwitzigen Kampf um die Energie der Zukunft, ethische Fragen an Journalisten oder einen Film, der sich mit der Frage „What is my sex?“ beschäftigte.

Üblicherweise werden auch alle Regisseure zur KuFiNa eingeladen. Als einzige Teilnehmerin hatte sich Claire Walka, gemeinsam mit ihrer Produktionsleiterin Claudia Mattai del Moro spontan von Hamburg auf dem Weg nach Greifswald gemacht. Die 33-jährige Regisseurin brachte ihre neueste Produktion „Lichtspuren“ mit, welcher gleichzeitig auch ihre erste Arbeit nach dem abgeschlossenen Filmstudium ist. Zum Inhalt sagte sie: „Ich wollte mal einen ernsten Film drehen, den man auch versteht“.

Beim Publikum fand die bunte Mischung an Filmen überwiegend Zustimmung. Nach jedem Beitrag gab es kräftig Applaus. „Das ist wirklich ein Sammelsurium an Filmen. Dokumentation, Animation, Grusel a la Hitchcock, es ist wirklich alles dabei. Sogar Abgefahrenes. Danke an die Jury“, so Martin, einer der Besucher. Das “Abgefahrene” konnte das Publikum besonders erfreuen. So lachten viele beispielsweise bei ”Kapitän Kohle und Dr. Atom”: Hier kämpften Dr. Atom und dessen “Erz”rivale Kohle mit allen Mitteln um die Vorherrschaft um die Energieversorgung. Ganz bewusst setzten die Filmemacher auf Trash und Selbstironie, was besonders die Kampfszenen lustig erscheinen ließ. Etwas belehrend wirkte das Ende: Kohle und Atom starben während des Kampfes, am Ende gewann die Windkraft.

Claudia Mattai del Moro und Claire Walka

Claudia Mattai del Moro und Claire Walka freuen sich über den Publikumspreis

Verleihung des Publikumspreises

Der Höhepunkt des Abends war, nachdem alle Filme vorgeführt wurden, die Verleihung des mit 150 Euro dotierten Publikumspreises, wofür jeder seinem Favoriten eine Stimme geben konnte. Überraschenderweise gewann der Film „Lichtspuren“, womit die Urkunde der Kurzfilmnacht auch direkt an die Macherin übergeben werden konnte. In dem Film treffen in einer lauen Sommernacht vier verschiedene Charaktere aus unterschiedlichen Richtungen aufeinander, um gemeinsam das Abenteuer des besonderen Augenblickes zu erleben. Zum Anfang scheinen sie gar nicht zusammenzupassen, wirken desorientiert. Die Frau in rot beispielsweise läuft suchend mit einem Koffer durch die Straßen. Unruhig sieht sieht sie aus, Melancholie liest man in ihrem Gesicht. Am nächsten Morgen stehen die vier ungleichen Protagonisten, also zwei Jugendliche, die Frau in rot und ein Obdachloser am Imbissstand. Von ihrer Rastlosigkeit sind sie erlöst, die Spuren des Lichts haben sie zueinander geführt. „Ich finde es ganz toll, dass ich gewonnen habe. Es ist schön, dass mein Film vom Publikum geschätzt wird. Da hat man das Gefühl, dass sich die Arbeit gelohnt hat“, freute sich Walka über den Preis.

Auf die Frage nach einer kurzen Einschätzung antwortete die Besucherin Maria dem WebMoritz: „Mir haben die Filme voll gut gefallen. Die Auswahl war super, nur die ganz kurzen Filme hatten wahrscheinlich keine Chance zu gewinnen. Wir hätten aber lieber Punkte verteilt, anstatt nur eine einzige Stimme abzugeben, weil so viele schöne Filme dabei waren.“

Dass die Entscheidung des Organisationsteams sinnvoll war, die Veranstaltungsreihe auf zwei Abende auszuweiten, zeigte sich am 3. Dezember. Auch dann war der Saal in der Medienwerkstatt fast vollständig gefüllt. “Auch im nächsten Jahr wird es wieder die KuFiNa geben”, verspricht Veranstalter und Moderator Jens Leuteritz. Also auch 2011 wird es wieder eine bunte Mischung an Filmen und Genres geben.

Fotos: Simon Voigt

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