Alle Artikel mit dem Tag: Pommersches Landesmuseum

Ausstellung verlängert: “Greifswald in den 1980er Jahren” läuft noch bis März

Geschrieben von | Veröffentlicht am 6. Februar 2013 um 07:00 Uhr

Trümmer auf den Wegen, Straßen ohne festen Belag oder mit Schlaglöchern, an vielen Gebäuden fehlt der Putz, zersplitterte Fenster und fehlende Pfannen, die Regen in die offenen Dächer lassen. So lassen sich die Fotographien beschreiben, die der damals junge Fotograph Robert Conrad (geb. 1962) in den 1980er Jahren in der Greifswalder Innenstadt aufgenommen hat. Seine Ausstellung im Pommerschen Landesmuseum wurde bis zum 3. März verlängert, denn bisher haben schon 15.000 Menschen “Heimatkunde – Greifswald in den 1980er Jahren.” besucht.

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Ihr seid doch alles Spielkinder!

Geschrieben von | Veröffentlicht am 16. November 2012 um 00:09 Uhr

Gute Nachrichten für Greifswalder Brettspielfans und Spielkinder: Am kommenden Samstag, den 17. November, findet im Pommerschen Landesmuseum der dritte Greifswalder Spieletag statt. Nachdem der Spieletag im vergangenen Jahr ein großer Erfolg war, hat das Greifswalder Bündnis für Familie erneut tief in die Trickkiste gegriffen und fast 300 Spiele zusammengesucht, die für Spielebegeisterte jeden Alters zum Ausprobieren bereit stehen. Zwischen 10 und 17 Uhr rollen die Würfel, gegen einen kleinen Obolus erhaltet ihr vor Ort auch einen kleinen Imbiss.

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40 Jahre Widerstand im Schnelldurchlauf

Geschrieben von | Veröffentlicht am 9. November 2012 um 16:12 Uhr

Es galt als allwissend, war gewissermaßen allmächtig und von allen gefürchtet: Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS, Stasi) in der ehemaligen Deutschen Demokratische Republik (DDR). Darüber hinaus war die Stasi eine der bürokratischsten Behörden aller Zeiten und füllte ganze Keller mit Akten. Dennoch wagten es immer wieder einzelne Bürger, sich zu widersetzen, sich aufzulehnen oder gar offen zu rebellieren. So auch in Greifswald und in ganz Vorpommern, wie ein Vortrag im Pommerschen Landesmuseum am vergangenen Donnerstag (1. November) zeigte.

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Kultur kompakt: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen zwischen 9. und 13. März

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. März 2012 um 08:00 Uhr

Was war zuerst da? Huhn oder Ei? Semesterferien oder überschaubares Kulturangebot? Wer diese unendlichen Fragen in den kommenden Tagen nicht noch mal wälzen möchte, der lese die folgende Auflistung erwähnenswerter Zerstreuungsmöglichkeiten. Zwischen Ostfrauen, Fischfriedhöfen und singenden Briefkästen.

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Gedenken an NS-Zwangsarbeit im Pommerschen Landesmuseum

Geschrieben von | Veröffentlicht am 28. Januar 2012 um 14:42 Uhr

Am gestrigen Freitag, 27. Januar, fand im Pommerschen Landesmuseum eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der “Zwangsarbeit im Nationalsozialismus” statt. Anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz vor 67 Jahren luden Universität, Stadt und die Kulturreferentin für Pommern, Magdalena Gebala, zu Vorträgen und musikalischer Begleitung. Doch verlief der Abend nicht so friedlich, wie die Veranstalter es sich gewünscht hatten: Rund sieben Nazis störten vor Beginn und verteilten Flyer.

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Kultur kompakt: Was geht vom 25. bis 29. Januar?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 25. Januar 2012 um 16:01 Uhr

Bevor hier wieder ein Text darüber folgt, dass man ja trotz anstehender Klausuren mal ein Lernpäuschen einlegen soll: Bleibt lieber in der warmen Stube oder in der Bibliothek sitzen, haut euch die Nächte damit um die Ohren, den überlasteten Kopf mit noch mehr Lernstoff zu füttern, kurz, bereitet euch optimal auf eure Prüfungen vor. Eure Freunde werden euch dann von den schönen Veranstaltungen berichten und ihr könnt vielleicht mit grandiosen Noten glänzen. Im Folgenden nun eine Übersicht von Terminen, nach denen ihr dann in zwei, drei Wochen, wenn wieder Luft ist, fragen könnt:

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Bricken, Scholre, Molyenkinder

Geschrieben von | Veröffentlicht am 14. Januar 2012 um 14:24 Uhr

Kindheit und Jugend, Ausbildung und Freizeit in der einstigen Hansestadt Stralsund vom Spätmittelalter bis zur frühen Neuzeit

Im Pommerschen Landesmuseum findet seit 3. Oktober 2011 die Ausstellung Hereinspaziert statt, in der jeder Besucher noch bis zum 19. Februar 2012 in Spielorte, Fantasieräume und Spielzeugträume vergangener Zeiten reisen kann. Zu diesem Anlass lud am Dienstagabend (10. Januar) Gunnar Möller, Stadtarchäologe und Denkmalpfleger aus Stralsund, in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für pommersche Geschichte, Altertumskunde und Kunst zu einem historischen Diavortrag.

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Kultur kompakt: 15. bis 20. November

Geschrieben von | Veröffentlicht am 15. November 2011 um 13:40 Uhr

Unaufhaltsam werden die Tage kürzer und kürzer. Der normale Tag führt nun von zu Hause über den Hörsaal zurück in die eigenen vier Wände, die Kälte draußen lädt nicht zum Verweilen ein. Um jedoch einem Lagerkoller entgegen zu wirken, haben wir für euch an dieser Stelle zusammengestellt, was kulturell in Greifswald diese Woche los ist – neben dem PolenmARkT, der am Donnerstag startet. Von Dienstag bis Samstag gibt es in Greifswald von Lesungen über einen Spieletag und Musik einiges zu erleben.

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Grass ohne Lammert: Nörgelnd, aber fade

Geschrieben von | Veröffentlicht am 21. Juni 2011 um 15:20 Uhr

In Sachen Verkehrsanbindung hat man’s in Vorpommern nicht leicht. Das bekam zu spüren, wer am vergangenen Samstag Lesung und Podiumsgespräch mit Günter Grass und Norbert Lammert besuchen wollte. Eigentlich sollten der Literateraturnobelpreisträger (SPD) und der Bundestagspräsident (CDU) im Landesmuseum gemeinsam über Lobbyismus diskutieren, doch daraus wurde nichts: Der Präsident habe in Köln festgesessen, hieß es, von wo aus er keinen zeitlich passenden Flug mehr nach Berlin oder Hamburg bekommen habe. Von dort wäre er dann ordinär im Wagen nach Greifswald weitergereist. Ob diese Erklärung stimmt, sei dahingestellt – der Autor hat sich gar nicht erst die Mühe gemacht, das überprüfen zu wollen, denn es tut nichts zur Sache.

Lammert ließ sich also entschuldigen (beleidigtes Raunen im Publikum) und die bedröppelten Veranstalter fanden kurzfristig Ersatz in Volker Heck, Konzernsprecher des Stromkonzerns RWE. Heck hatte vorher schon an einer Podiumsdiskussion im Koeppenhaus teilgenommen und war wohl nicht rechtzeitig geflohen. Das wäre er vielleicht besser, denn auf dem Podium hatte er einen schweren Stand. Gleich, was der Konzernsprecher sagte (zugegeben: meist wenig Gehaltvolles), eins war sicher: In jeder einzelnen Replik des großen Grass wurde Heck anschließend von jenem arrogant abgekanzelt. Doch damit musste er wohl leben, denn Grass ist weder vorzuwerfen, seinen Auslassungen habe es an inhaltlicher Substanz gemangelt, noch muss man mangelnden Respekt vermuten: Als Literat von solchem Rang darf er sich wohl fast alles erlauben.

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