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	<title>webMoritz.de &#187; PolenmARkT</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Von der Manöverkritik zur neuen Ideenplanung</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/12/11/von-der-manoverkritik-zur-neuen-ideenplanung/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 20:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Christian Suhm]]></category>
		<category><![CDATA[Kilian Dorner]]></category>
		<category><![CDATA[PolenmARkT]]></category>
		<category><![CDATA[Tschaika]]></category>

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		<description><![CDATA[Der polenmARkT 2011 ist vorbei. In der Tschaika trafen sich noch einmal alle Beteiligten zu einer Auswertungsrunde. AUßerdem gab es schon einen AUsblick auf das nächste Jahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/polenmarkt11.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-66092 alignleft" style="margin: 5px;" title="polenmarkt11" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/polenmarkt11-150x150.jpg" alt="Plakat Polenmarkt 2011" width="150" height="150" /></a></em>Das polenmARkT-Festival ist nun vorbei und die Veranstalter und Vereinsmitglieder blicken  zum 14. Mal auf elf ereignisreiche Tage vollbespickt mit polnischen Flair und Lebensgefühl zurück. Zum Dank aller Mitglieder, Praktikanten und freiwilligen Helfern stand der <em>Polnische Stammtisch</em> am Dienstagabend in der Tschaika ganz im Zeichen des polenmARkTes und lud alle ein, Revue passieren zu lassen. Für den webMoritz gaben Marek Fiałek und Kilian Dorner außerdem einen Einblick in die Besucherzahlen und verrieten schon kleine Geheimnisse aus der Ideenplanung für das kommende Jubiläum.<span id="more-67618"></span></p>
<p>Höhepunkte in diesem Jahr waren die musikalischen Konzerte von <em>Bester Quartet</em> (Freitag, 25.11.), mit einer Mischung aus traditionellen, jüdischen Klängen und moderner Kammermusik, oder aber Jazz-Sensation <em>Leszek Możdżer</em> (Sonntag, 27.11.), der mit seiner Piano-Improvisation die wenigen Zuschauer begeisterte. Denn leider besuchte zu beiden Veranstaltungen nur rund die Hälfte der erwarteten Gäste das Theater Vorpommern. „Das ist wirklich schade. Von mir sind extra Freunde aus Poznań gekommen und konnten es gar nicht glauben, dass Leszek Możdżer wirklich hier in Greifswald spielt“, so Marek Fiałek. Dafür sorgte aber der Stummfilmklassiker <em>Metropolis </em>im Dom St. Nikolai (Samstag, 26.11.), mit Livebegleitung auf der Domorgel und <em>Shanties &amp; Tattoos</em> (Samstag, 19.11.), ein deutsch-polnisches Seefahrerstück in der Dorfkirche Greifswald-Wieck, für ausverkaufte Kassen und Sitzplatzmangel.</p>
<div id="attachment_67622" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Polenmarkt_Team-Anne_Becker.jpg"><img class="size-medium wp-image-67622 " title="SONY DSC" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Polenmarkt_Team-Anne_Becker-250x167.jpg" alt="" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">v.l.n.r. Kilian Dorner, Marek Fiałek (Vorstandsmitglied polenmARkT e.V.), Dr. Christian Suhm (Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Alfried Krupp Wissenschaftskolleg), Eliesa Schulte und Maria Strache (Praktikantinnen)</p></div>
<p>Außerdem fanden Kunstausstellungen, <a title="Ein Ausflug in die Welt der polnischen Kriminalliteratur – TRUP w SZAFIE – Die Leiche im Schrank" href="http://webmoritz.de/2011/11/26/ein-ausflug-in-die-welt-der-polnischen-kriminalliteratur-trup-w-szafie-%e2%80%93-die-leiche-im-schrank/" target="_blank">Krimilesungen</a>, polnische Märchenstunden, Theatervorführungen, Podiumsdiskussionen, Workshops und auch zwei Abende mit polnischen Kurzfilmen statt. Den <a title="Zwölfter Förderpreis für deutsch-polnische Zusammenarbeit verliehen" href="http://webmoritz.de/2011/11/25/zwolfter-forderpreis-fur-deutsch-ponische-zusammenarbeit-verliehen/" target="_blank">„Förderpreis für Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit“</a> (Dienstag, 22.11.), bekamen in diesem Jahr Joanna Judkowiak und Philipp  Dreesen. Sie haben einen dreißigseitigen Aufsatz über die Inhalte von  polnischen und deutschen Geschichtsbüchern analysiert. Alle  Veranstaltungen waren wie erwartet gut besucht</p>
<h3>Manöverkritik</h3>
<p>Aber die Veranstalter zogen nicht nur ein positives Fazit und bedankten sich bei allen Beteiligten, sondern übten auch Kritik an sich selbst. So versuchen sie im nächsten Jahr, dem 15-jährigen Jubiläum, den Finanzierungsplan schon im 1. Haushaltsjahr zu beantragen, denn viele Förderer vergeben bereits in den ersten Monaten ihr Geld an kulturelle Veranstaltungen. Dadurch, dass der polenmARkT erst im November stattfindet, gestaltet sich die finanzielle Planung hier schwieriger. Oft wurden nur 50 Prozent der beantragten Summen gewährt. Das wirkte sich natürlich auch auf das Programm und die Werbung aus. Es fehlten großformatige Plakate und Banner in der Stadt. Dieses Jahr bekam der polenmARkT-Verein zwar insgesamt mehr Förderer als sonst, dafür boten sie aber hochkarätige und somit auch teurere Künstler an.</p>
<h3>Nach dem Festival ist vor dem Festival</h3>
<p>Schon jetzt begeben sich die Veranstalter wieder in ihre kreative Phase und sammeln fleißig Ideen. So stellen sie in Aussicht: Nächstes Jahr wieder nur einen Höhepunkt im Theater, die Abschlussveranstaltung an einem Samstag und viel mehr kleinere, erschwinglichere Konzerte anzubieten. Noch vor dem vergangenen Festival wurden bereits Gespräche mit Künstlern in Poznań und Warszawa geführt. Bis Ende Januar werden weiter fleißig Ideen gesammelt, sowie auf alte, noch unverwirklichte, zurückgegriffen. Dann folgt ein erstes Planungskreistreffen, bevor im Februar und März die finanziellen Anträge versendet und im Juni/Juli die heiße Phase beginnt.</p>
<h3>Unterstützung gesucht</h3>
<p>Das polenmARkT-Festival wurde vor vielen Jahren ursprünglich von Studenten initiiert. Diese sind heute längst in ihren Berufen verwirklicht und bringen wenig frischen Wind in die Organisation. Umso wichtiger ist es den Veranstaltern, neue studentische Mitglieder zu werben. Das Besondere daran: Je eher sich für eine Mitarbeit gemeldet wird, desto mehr Aufgaben werden einem zugeschrieben. Und so kann es dann schon mal sein, dass man eine Veranstaltung von A bis Z fast ganz allein organisiert. Wer daran Interesse hat, sollte sich schon im Frühjahr bei den Veranstaltern melden, so dass möglichst viel Öffentlichkeits-, Planungs-, und Finanzierungsarbeiten in Eigenregie übernommen werden können. „Es braucht auch keiner abgeschreckt sein: Polnisch-Kenntnisse sind nicht erforderlich!“, so der Student Kilian Dorner, selbst Mitglied seit einem Jahr.</p>
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<p>Foto: Anne Becker</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Das polenmARkT-Festival ist nun vorbei und die Veranstalter und Vereinsmitglieder blicken  zum 14. Mal auf elf ereignisreiche Tage vollbespickt mit polnischen Flair und Lebensgefühl zurück. Zum Dank aller Mitglieder, Praktikanten und freiwilligen Helfern stand der ‚Polnische Stammtisch‘ am Dienstagabend in der Tschajka ganz im Zeichen des polenmARkTes und lud alle zum Revue passieren lassen ein. Für den webMoritz gaben Marek Fiałek und Kilian Dorner außerdem einen Einblick in die Besucherzahlen und verrieten schon kleine Geheimnisse aus der Ideenplanung für das kommende Jubiläum.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Höhepunkte in diesem Jahr waren die musikalischen Konzerte von </span><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Bester Quartet </strong></span><span style="font-family: Arial,serif;"> (Fr, 25.11.), mit einer Mischung aus traditionellen, jüdischen Klängen und moderner Kammermusik, oder aber Jazz-Sensation </span><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Leszek Możdżer</strong></span><span style="font-family: Arial,serif;"> (So, 27.11.), der mit seiner Piano-Improvisation die wenigen Zuschauer begeisterte. Denn leider besuchte zu beiden Veranstaltungen nur rund die Hälfte der erwarteten Gäste das Theater Vorpommern. „Das ist wirklich schade. Von mir sind extra Freunde aus Poznań gekommen und konnten es gar nicht glauben, dass Leszek Możdżer wirklich hier in Greifswald spielt“, so Marek Fiałek. Dafür sorgte aber der Stummfilmklassiker </span><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Metropolis</strong></span><span style="font-family: Arial,serif;"> im Dom St. Nikolai (Sa, 26.11.), mit Livebegleitung auf der Domorgel und </span><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Shanties &amp; Tattoos</strong></span><span style="font-family: Arial,serif;"> (Sa, 19.11.), ein deutsch-polnisches Seefahrerstück in der Dorfkirche Greifswald-Wieck, für ausverkaufte Kassen und Sitzplatzmangel.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Außerdem fanden Vernissagen und Kunstausstellungen, Krimilesungen, polnische Märchenstunden, Theatervorführungen, Podiumsdiskussionen, Workshops und auch zwei Abende mit polnischen Kurzfilmen statt. Den „Förderpreis für Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit“ (Di, 22.11.), bekamen in diesem Jahr Joanna Judkowiak und Philipp Dreesen. Sie haben einen dreißigseitigen Aufsatz über die Inhalte von polnischen und deutschen Geschichtsbüchern analysiert. Alle Veranstaltungen waren wie erwartet gut besucht.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Manöverkritik</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Aber die Veranstalter zogen nicht nur ein positives Fazit und bedankten sich bei allen Beteiligten, sondern übten auch Kritik an sich selbst. So versuchen sie im nächsten Jahr, dem 15-jährigen Jubiläum, den Finanzierungsplan schon im 1. Haushaltsjahr zu beantragen, denn viele Förderer vergeben bereits in den ersten Monaten ihr Geld an kulturelle Veranstaltungen. Dadurch, dass der polenmARkT erst im November stattfindet, gestaltet sich die finanzielle Planung hier schwieriger. Oft wurden nur 50% der beantragten Summen gewährt. Das wirkte sich natürlich auch auf das Programm und die Werbung aus. Es fehlten großformatige Plakate und Banner in der Stadt. Dieses Jahr bekam der polenmARkT-Verein zwar insgesamt mehr Förderer als sonst, dafür boten sie aber hochkarätige und somit auch teurere Künstler an.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Nach dem Festival ist vor dem Festival</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Schon jetzt begeben sich die Veranstalter wieder in ihre kreative Phase und sammeln fleißig Ideen. So stellen sie in Aussicht: nächstes Jahr wieder nur einen Höhepunkt im Theater, die Abschlussveranstaltung an einem Samstag und viel mehr kleinere, erschwinglichere Konzerte anzubieten. Noch vor dem letzten Festival wurden bereits Gespräche mit Künstlern in Poznań und Warszawa geführt. Bis Ende Januar werden weiter fleißig Ideen gesammelt sowie auf alte noch unverwirklichte zurückgegriffen. Dann folgt ein erstes Planungskreistreffen, bevor im Februar und März die finanziellen Anträge versendet und im Juni/Juli die heiße Phase beginnt.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Unterstützung gesucht</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Das polenmARkT-Festival wurde vor vielen Jahren ursprünglich von Studenten initiiert. Diese sind heute längst in ihren Berufen verwirklicht und bringen wenig frischen Wind in die Organisation. Umso wichtiger ist es den Veranstaltern neue studentische Mitglieder zu werben. Das Besondere daran: Je eher sich für eine Mitarbeit gemeldet wird, desto mehr Aufgaben werden einem zugeschrieben. Und so kann es dann schon mal sein, dass man eine Veranstaltung von A bis Z fast ganz allein organisiert. Wer daran Interesse hat, sollte sich schon im Frühjahr bei den Veranstaltern melden, so dass möglichst viel Öffentlichkeits-, Planungs-, und Finanzierungsarbeiten in Eigenregie übernommen werden können. „Es braucht auch keiner abgeschreckt sein: Polnisch-Kenntnisse sind nicht erforderlich!“, so der Student Kilian Dorner, selbst Mitglied seit einem Jahr.</span></p>
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<p>Das polenmARkT-Festival ist nun vorbei und die Veranstalter und Vereinsmitglieder blicken  zum 14. Mal auf elf ereignisreiche Tage vollbespickt mit polnischen Flair und Lebensgefühl zurück. Zum Dank aller Mitglieder, Praktikanten und freiwilligen Helfern stand der ‚Polnische Stammtisch‘ am Dienstagabend in der Tschajka ganz im Zeichen des polenmARkTes und lud alle zum Revue passieren lassen ein. Für den webMoritz gaben Marek Fiałek und Kilian Dorner außerdem einen Einblick in die Besucherzahlen und verrieten schon kleine Geheimnisse aus der Ideenplanung für das kommende Jubiläum.</p>
<p>Höhepunkte in diesem Jahr waren die musikalischen Konzerte von Bester Quartet  (Fr, 25.11.), mit einer Mischung aus traditionellen, jüdischen Klängen und moderner Kammermusik, oder aber Jazz-Sensation Leszek Możdżer (So, 27.11.), der mit seiner Piano-Improvisation die wenigen Zuschauer begeisterte. Denn leider besuchte zu beiden Veranstaltungen nur rund die Hälfte der erwarteten Gäste das Theater Vorpommern. „Das ist wirklich schade. Von mir sind extra Freunde aus Poznań gekommen und konnten es gar nicht glauben, dass Leszek Możdżer wirklich hier in Greifswald spielt“, so Marek Fiałek. Dafür sorgte aber der Stummfilmklassiker Metropolis im Dom St. Nikolai (Sa, 26.11.), mit Livebegleitung auf der Domorgel und Shanties &amp; Tattoos (Sa, 19.11.), ein deutsch-polnisches Seefahrerstück in der Dorfkirche Greifswald-Wieck, für ausverkaufte Kassen und Sitzplatzmangel.</p>
<p>Außerdem fanden Vernissagen und Kunstausstellungen, Krimilesungen, polnische Märchenstunden, Theatervorführungen, Podiumsdiskussionen, Workshops und auch zwei Abende mit polnischen Kurzfilmen statt. Den „Förderpreis für Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit“ (Di, 22.11.), bekamen in diesem Jahr Joanna Judkowiak und Philipp Dreesen. Sie haben einen dreißigseitigen Aufsatz über die Inhalte von polnischen und deutschen Geschichtsbüchern analysiert. Alle Veranstaltungen waren wie erwartet gut besucht.</p>
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<p>Manöverkritik</p>
<p>Aber die Veranstalter zogen nicht nur ein positives Fazit und bedankten sich bei allen Beteiligten, sondern übten auch Kritik an sich selbst. So versuchen sie im nächsten Jahr, dem 15-jährigen Jubiläum, den Finanzierungsplan schon im 1. Haushaltsjahr zu beantragen, denn viele Förderer vergeben bereits in den ersten Monaten ihr Geld an kulturelle Veranstaltungen. Dadurch, dass der polenmARkT erst im November stattfindet, gestaltet sich die finanzielle Planung hier schwieriger. Oft wurden nur 50% der beantragten Summen gewährt. Das wirkte sich natürlich auch auf das Programm und die Werbung aus. Es fehlten großformatige Plakate und Banner in der Stadt. Dieses Jahr bekam der polenmARkT-Verein zwar insgesamt mehr Förderer als sonst, dafür boten sie aber hochkarätige und somit auch teurere Künstler an.</p>
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<p>Nach dem Festival ist vor dem Festival</p>
<p>Schon jetzt begeben sich die Veranstalter wieder in ihre kreative Phase und sammeln fleißig Ideen. So stellen sie in Aussicht: nächstes Jahr wieder nur einen Höhepunkt im Theater, die Abschlussveranstaltung an einem Samstag und viel mehr kleinere, erschwinglichere Konzerte anzubieten. Noch vor dem letzten Festival wurden bereits Gespräche mit Künstlern in Poznań und Warszawa geführt. Bis Ende Januar werden weiter fleißig Ideen gesammelt sowie auf alte noch unverwirklichte zurückgegriffen. Dann folgt ein erstes Planungskreistreffen, bevor im Februar und März die finanziellen Anträge versendet und im Juni/Juli die heiße Phase beginnt.</p>
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<p>Unterstützung gesucht</p>
<p>Das polenmARkT-Festival wurde vor vielen Jahren ursprünglich von Studenten initiiert. Diese sind heute längst in ihren Berufen verwirklicht und bringen wenig frischen Wind in die Organisation. Umso wichtiger ist es den Veranstaltern neue studentische Mitglieder zu werben. Das Besondere daran: Je eher sich für eine Mitarbeit gemeldet wird, desto mehr Aufgaben werden einem zugeschrieben. Und so kann es dann schon mal sein, dass man eine Veranstaltung von A bis Z fast ganz allein organisiert. Wer daran Interesse hat, sollte sich schon im Frühjahr bei den Veranstaltern melden, so dass möglichst viel Öffentlichkeits-, Planungs-, und Finanzierungsarbeiten in Eigenregie übernommen werden können. „Es braucht auch keiner abgeschreckt sein: Polnisch-Kenntnisse sind nicht erforderlich!“, so der Student Kilian Dorner, selbst Mitglied seit einem Jahr.</p>
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		<title>November: Die Sendung zum polenmARkT</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 17:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoritzTV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum 14. Mal jährte sich im November der polenmARkT. Mit seinem bunten kulturellen Angebot brachte er den Greifswaldern auch dieses Jahr das Nachbarland näher. Was die polnischen Kulturtage an Musik, Literatur und bildender Kunst zu bieten hatten, könnt ihr in unserer Sendung sehen. Natürlich könnt ihr auch etwas gewinnen: beantwortet die Frage am Ende der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 14. Mal jährte sich im November der polenmARkT. Mit seinem bunten kulturellen Angebot brachte er den Greifswaldern auch dieses Jahr das Nachbarland näher. Was die polnischen Kulturtage an Musik, Literatur und bildender Kunst zu bieten hatten, könnt ihr in unserer Sendung sehen.</p>
<p>Natürlich könnt ihr auch etwas gewinnen: beantwortet die Frage am Ende der Sendung und ihr könnt eine CD vom Hörspielkünstler Felix Kubin gewinnen. Schickt uns die Antworten bis zum 05.01.2012 an redaktion [at] moritztv.de.</p>
<p></p>
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		<title>PolenmARkT vorbei: Zum Abschluss noch einmal ordentlich die Hüften geschwungen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 18:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Big Fat Mama]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Carola Häntsch]]></category>
		<category><![CDATA[Marek Fialek]]></category>
		<category><![CDATA[PolenmARkT]]></category>
		<category><![CDATA[St. Spiritus]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag ging der PolenmARkT 2011 zuende. Das vorher kolportierte "geheime Abschlussprogramm" fand nicht statt, dafür begeisterte die Band Big Fat Mama um so mehr. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Big_Fat_Mama_Artikelbild_Layer-Anne_Becker.jpg"><img class="size-full wp-image-66592 alignleft" style="margin: 5px;" title="SONY DSC" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Big_Fat_Mama_Artikelbild_Layer-Anne_Becker.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></em>Gestern Abend, am 28. November, ging der PolenmARkT 2011 nach zwölf erfolgreichen Tagen zu Ende. Wem trotzdem nach Feiern zu Mute war, ging zum polnischen Kulturabend  ins St. Spiritus, denn dort spielte die polnische Band <em>Big Fat Mama</em>. Vorher konnten sich die Gäste über Auslandsaufenthalte im östlichen Nachbarland informieren.<span id="more-66562"></span></p>
<p>Bevor dieser aber offiziell eingeleitet wurde, informierte Dr. Carola Häntsch vom <a href="http://www.uni-greifswald.de/international/auslandsamt.html" target="_blank">Akademischen Auslandsamt</a> (AAA) über ERASMUS-Programme und weitere Studienmöglichkeiten jenseits der Odergrenze. Unter anderem berichteten zwei ehemalige „Polengängerinnen“ von ihren Erlebnissen. So wählte Ireen Knoll lieber „die Hardcore-Variante“ und studierte ein Semester über den bilateralen Weg Geschichte in Stettin. Sie genoss nicht die Vorzüge vieler ERASMUS-Studenten und besuchte englischsprachige Vorlesungen, sondern ausschließlich polnische, um die Sprache intensiver lernen zu können.</p>
<div id="attachment_66596" class="wp-caption alignright" style="width: 177px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Big_Fat_Mama_Kekse-Anne_Becker.jpg"><img class="size-medium wp-image-66596" title="SONY DSC" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Big_Fat_Mama_Kekse-Anne_Becker-167x250.jpg" alt="Kekse" width="167" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Kekse und Christstollen anstatt kulinarischer Spezialitäten</p></div>
<p>Judith Brandt dagegen ging als ERASMUS-Studierende für ein Jahr nach Breslau und lernte dort sowohl auf Englisch als auch Polnisch Medizin. Beide schwärmten begeistert von ihren Erfahrungen und empfahlen diese  wärmstens weiter. Leider besuchten neben diversen Gastjuroren nur drei  Interessierte die Veranstaltung, so dass die erwünschte Fragerunde  ausblieb und die angesetzten 45 Minuten schneller verstrichen.</p>
<p>Das im Programmheft angekündigte „bis zur letzten Minute geheim gehaltene Programm“ blieb dann auch aus. Statt selbst zubereiteter kulinarischer Spezialitäten gab es Christstollen, Süßigkeiten, Kekse und Kuchen. Dafür aber von Marek Fiałek ein großes <em>przepraszam</em> (zu Deutsch: Entschuldigung). Es sei zeitlich einfach nicht mehr machbar gewesen. Darauf folgten diverse Lobeshymnen und Dankesreden an alle Mitarbeiter, Helfer, Sponsoren, Praktikanten und jeglichen Mitwirkenden. Man beklatschte sich gegenseitig und verteilte Präsente. Fiałek vertröstete die Gäste dann wieder auf eine kleine Pause und kündigte eine Band an, für die er seine „Hand ins Feuer legen würde“.</p>
<h3>Big Fat Mama schmetterten ihre &#8220;Universal Love&#8221;</h3>
<div id="attachment_66568" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Big_Fat_Mama-Anne_Becker.jpg"><img class="size-medium wp-image-66568" title="SONY DSC" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Big_Fat_Mama-Anne_Becker-250x167.jpg" alt="Big Fat Mama aus Polen" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Big Fat Mama aus Polen</p></div>
<p>Und dann der Kracher! Gegen 21 Uhr betraten <strong><a href="http://www.grubamama.pl/" target="_blank">Big Fat Mama</a> </strong>die Bühne, die wohl schrillste Funk-Band aus Polen.  Auf ihrer <a href="https://www.facebook.com/pages/Big-Fat-Mama/128095326730" target="_blank">Facebook-Seite</a> beschreiben sich die sechs Musiker selbst als überirdische Erscheinung mit einem Auftrag. Was auch immer es für ein Auftrag war, man hatte das Gefühl, er wurde erfüllt. „I just funk the Beat. Just funk“ oder „Universal Love“ schmetterten sie in den Saal und das rund 50-köpfige Publikum war begeistert. Die Stettiner Band beschwört alte Grooves herauf und interpretiert sie neu.</p>
<p>Viele der Lieder erinnerten sehr an die 70er Jahre oder die Rolling Stones, aber auch den Disco-Pop der 90er. Schon nach kurzer Zeit tippten die ersten Mutigen auf die Tanzfläche und bewegten sich rhythmisch zum Beat. Kurz darauf ließen es sich die Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter des polenmARkT e.V., aber auch der Geschäftsführer des Alfred Krupp Wissenschaftskolleg nicht nehmen und ließen ausgelassen ihre Hüften kreisen. Man konnte beobachten wie Ihnen die Last der letzten Tage von den Schultern viel und sich die ganze Anspannung einfach löste. Von den lockeren Tänzen ließen sich schlussendlich auch die zaghaftesten Gäste anstecken und binnen kurzer Zeit war die Tanzfläche voll.</p>
<div id="attachment_66569" class="wp-caption alignright" style="width: 177px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Big_Fat_Mama2-Anne_Becker.jpg"><img class="size-medium wp-image-66569" title="SONY DSC" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Big_Fat_Mama2-Anne_Becker-167x250.jpg" alt="Die Sängerin von Big Fat Mama" width="167" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Minerwa, die Sängerin von Big Fat Mama</p></div>
<p>Die Musik von <strong>Big Fat Mama</strong> ist eine Mischung aus Funk, Grunge, Soul, aber auch Blues und Psychadelic. Die Kommentare des Publikums reichen von „mal was  anderes“ und „interessant“, bis hin zu „abgespacet“ und „wahnsinnig  verrückt“. Die vulgären Ausdrücke sowie Ausbrüche zwischen den Liedern  wurden aber von keinem für übel genommen. So erfreute sich die Masse  eher daran, wie der Keyboarder lauthals ins Mikro schrie und diverse  Grimassen zog oder der Gitarrist polnisches Kauderwelsch ohne jeglichen  Sinnzusammenhang erzählte.</p>
<p>Das Gesamtpaket stimmte und die Musik  begeisterte. „Es gibt kaum noch Bands, die so etwas spielen. Coole  Stimmung, tolle Outfits, einfach nur geil“, fand Irina, Studentin der  Slawistik und Kommunikationswissenschaft. Auch Vladimir, der einen  Polnischkurs bei Marek Fiałek besucht war überrascht: „Zum ersten mal  habe ich mir so eine Musik angehört und ich kann nur sagen, sie ist  toll. Die Kostüme, die Atmosphäre, die netten Leute, einfach alles  stimmt“.</p>
<p>Einen Live-Eindruck von Big Fat Mama bietet dieses Video:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Und der PolenmARkT war vorbei &#8211; vorerst</h3>
<p>Nach zwei Zugaben ging um 23 Uhr die Abschlussveranstaltung dem Ende entgegen. <strong>Big Fat</strong> <strong>Mama</strong> sind stolz darauf Stettin und Greifswald wieder ein Stückchen näher gebracht zu haben und freuen sich darauf nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Viele Gäste nutzten noch die einmalige Gelegenheit und kauften im Anschluss CDs und T-Shirts oder besorgten sich Autogramme. Die Veranstalter feierten noch ein bisschen weiter und luden alle Mitwirkende für nächsten Dienstag in die Tschajka um 21 Uhr zum Anstoßen und Revue passieren lassen ein.</p>
<p>Fotos: Anne Becker<br />
Video:  &#8220;Promo-Video&#8221; von vimeo-User Sztjopa</p>
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		<title>Ein Ausflug in die Welt der polnischen Kriminalliteratur &#8211; TRUP w SZAFIE – Die Leiche im Schrank</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 11:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Joanna Grzywa]]></category>
		<category><![CDATA[Marek Fialek]]></category>
		<category><![CDATA[Mariusz Lokaj]]></category>
		<category><![CDATA[PolenmARkT]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch lud das Falladahaus im Rahmen des PolenmARkT-Festivals zur Lesung polnischer Kriminalautoren. Ist polnische Kriminalliteratur ein echter Geheimtipp oder nur eine nette Anekdote? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-66375" style="margin: 5px;" title="krimilesung1_polenmarkt_anne_becker_original_ausschnitt_label-150x150" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/krimilesung1_polenmarkt_anne_becker_original_ausschnitt_label-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><em></em>Ob die schwedischen Bestsellerautoren Håkan Nesser, Henning Mankell oder aber Stieg Larsson am Mittwoch hätten einpacken können, konnte man um 19 Uhr bei der Krimilesung TRUP w SZAFIE (zu Deutsch: Die Leiche im Schrank) im Hans-Fallada-Haus überprüfen. Im Rahmen des polenmARkTes stellten hier die Vorstands- und Vereinsmitglieder des PolenmARkT e.V. Joanna Grzywa, Mariusz Lokaj und Marek Fiałek, drei der bekanntesten Krimiautoren Polens vor. Keine besondere Sache? Für die polnische Literatur aber schon. Bisher stammen nämlich nur sehr wenige Krimis aus Polen. Erst heute erlebt das Land, mit bis zu 15 Neuerscheinungen im Jahr, laut Marek Fiałek, „einen richtigen Krimiboom“.<span id="more-66363"></span></p>
<p>Umso mehr interessiert doch, was an polnischen Krimis so anders ist. Und siehe da: Entgegen den skandinavischen Vorbildern, verzichten die Ermittler auf lange, dicke Pullover und Gummistiefel und berieseln sich auch nicht mit klassisch-melancholischer Musik, um den harten, rauen Winter des Landes und ihre Einsamkeit zu demonstrieren. Vielmehr wird detailgetreu die bunte, vielfältige Stadtszenerie beschrieben, sowohl in den 30er Jahren als auch zu Umbruchszeiten, in denen die kommunistische Vergangenheit in Beziehung zur Gegenwart gesetzt wird.</p>
<p>In kleiner, geselliger Runde von knapp 20 Gästen, gedämmtem Licht und der besonderen Räumlichkeit bekam die Lesung ihren ganz eigenen Charme. Die heimelige Atmosphäre unterstrich vor allem die Dia-Show, die neben den vorgetragenen, szenischen Ausschnitten der Romane, Lebensläufe und Portraits der Autoren an die Wand projizierte. Die Zuhörer konnten sich so, neben der Lesung, ein umfassenderes, persönlicheres Bild zur Vorgeschichte von Schriftsteller und Roman machen.</p>
<div id="attachment_66367" class="wp-caption alignright" style="width: 246px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/krimilesung3_polenmarkt_anne_becker.jpg"><img class="size-full wp-image-66367  " title="SONY DSC" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/krimilesung3_polenmarkt_anne_becker.jpg" alt="" width="236" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">v.l.n.r. Mariusz Lokaj, Joanna Grzywa und Marek Fiałek</p></div>
<h3><strong>Vom Retro-, zum Stadt-, zum Öko-Krimi</strong></h3>
<p>Als eine Art Retro-Krimi bezeichnet man Marek Krajewskis Roman <em>Tod in Breslau</em> (2002), in dem der korrupte und abgeklärte Kommissar Eberhard Mock in der Breslauer Unterwelt der 30er Jahre ermittelt. Dabei begibt er sich auf einer gefährlich-brutalen Jagd von Geheimsekten über korrupte Nazi-Extremisten, durch Bordelle und Salons, sowie die Archive der Universitätsbibliothek. Krajweskis Meisterleistung liegt aber in der liebevoll, detailgetreuen Aufarbeitung der historischen und topografischen Merkmale der Stadt, sowie den Facetten seiner Akteure, die den Leser in eine Zeitreise durch die schlesische Metropole versetzt. So kam es schon vor, dass sich ein Leser bei Marek Krajewski meldete und seinen Vater als Mitarbeiter der Universitätsbibliothek wiedererkannte. Denn die Handlungen sind zwar erfunden, der Schauplatz und viele Nebenfiguren aber nicht.</p>
<p>In <em>So sollt ihr sterben</em> (2008) von Tomasz Konatkowski hat sich der sympathische Ermittler Adam Nowak ganz anderen Problemen zu stellen. Er sieht sich mit einer mysteriösen Mordserie konfrontiert, bei der alle Opfer in einer Straßenbahn oder in deren Nähe sterben mussten. Nicht zuletzt, tritt der Mörder in Kontakt mit Nowak und hinterlässt ihm geheimnisvolle Rätsel. Auch hier wird der Handlungsort authentisch-detailliert beschrieben. Jedoch vor allem in Form von Straßenbahnlinien, Haltestellen und Wendeschleifen in Warschau, was stark an Alfred Döblins <em>Berlin Alexanderplatz</em> erinnerte. Konatkowski verbindet die kommunistische Vergangenheit mit der heutigen Stadtstruktur und vergegenwärtigt spielerisch die mit Unsicherheit und Misstrauen verbundene Umbruchszeit Anfang der 90er Jahre.</p>
<div id="attachment_66369" class="wp-caption alignleft" style="width: 248px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/krimilesung2_polenmarkt_anne_becker.jpg"><img class="size-full wp-image-66369 " title="SONY DSC" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/krimilesung2_polenmarkt_anne_becker.jpg" alt="" width="238" height="156" /></a><p class="wp-caption-text">Gedimmtes Schreibtischlampenlicht sorgte für die richtige Stimmung im Falladahaus</p></div>
<p>Vom Retro-Krimi, zum Großstadt-Krimi und schlussendlich zum Öko-Krimi. Wie so etwas aussieht, zeigt Olga Tokarczuk in <em>Der Gesang der Fledermäuse</em> (2011). Ihre (etwas verschrobene) Hauptfigur Janina Duszejko, eine Dorflehrerin für Englisch und Geografie, erfährt eines Tages vom Tod eines Wilderers, der an einem Rehknochen erstickte. Bald darauf kommen weitere Menschen auf ähnlich rätselhafte Weise ums Leben. Janina ist der Idee verfallen, dass es die Tiere sind, die sich an den Menschen rächen wollen und versucht, in Form von Briefen auf liebevolle, aber energische Weise auch die Polizei davon zu überzeugen. Als diese sich wieder und wieder nicht davon überzeugen lassen, beginnt Janina selbst zu ermitteln und verfolgt schnell eine unerwartete, heiße Spur.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Joanna Grzywa, Mariusz Lokaj und Marek Fiałek boten ein buntes, abwechslungsreiches Leseereignis von korrupten, zu sympathischen bis hin zu leicht verrückten Ermittlern, von gruseligen bis hin zu amüsanten Momenten. Besonders interessant aber war die mehrsprachige Vortragsweise. Nicht nur die Themenauswahl, auch „der Wechsel von Polnisch zu Deutsch oder aber die Reihenfolge zwischen den Lesern“, bemerkten viele Gäste als positiv. Doch vor allem wurde die schöne Atmosphäre des Hans-Fallada-Hauses gelobt. Wohl kaum gibt es einen passenderen Ort für eine Krimilesung als im Geburtshaus des bekannten Schriftstellers, der selbst für kurze Zeit aufgrund krimineller Delikte in Verwahrung geschlossen wurde. Daran erinnert auch die große Gefängnistür im Foyer, an der sich alle Gäste nach der Veranstaltung anhand Magnetwörter lyrisch oder episch ausüben konnten.</p>
<p>Ob sich nun die polnische Kriminalliteratur mit bekanntem Skandinavischem messen kann, sei dahin gestellt. Aber mit Sicherheit lockern diese Romane, durch ihre Liebe zu detailgetreuen Beschreibungen oder witzig, unwirklich erscheinenden Mördern in Form von Tierheerden, die bekannten Einheitsmuster auf. Und wer weiß, vielleicht sehen wir irgendwann die Namen Krajewski, Konatkowski oder Tokarczuk ganz oben auf den Bestsellerlisten.</p>
<p>Fotos: Anne Becker</p>
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		<title>Zwölfter Förderpreis für deutsch-polnische Zusammenarbeit verliehen</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/25/zwolfter-forderpreis-fur-deutsch-ponische-zusammenarbeit-verliehen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch-polnischer Förderpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Joanna Judkowiak]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Dreesen]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[PolenmARkT]]></category>
		<category><![CDATA[Rainer Westermann]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkasse Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Seinwill]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch 2011 wurde anlässlich des PolenmARkTs wieder der Förderpreis für Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit von der Sparkasse Vorpommern verliehen. In diesem Jahr ging er an Joanna Judkowiak und Philipp Dreesen für ihren Aufsatz über die Inhalte von polnischen und deutschen Schulbüchern in Hinblick auf die gemeinsame Geschichte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em><img class="alignleft size-full wp-image-66436" style="margin: 5px;" title="SONY DSC" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Foerderpreis_Label2-Raphael_Scheibler.jpg" alt="" width="150" height="150" />Ein Beitrag von Lena Küting</em></p>
<p style="text-align: left;">Eine Mischung aus begeistertem und höflichem Applaus von einem in  Abendkostümierung geworfenen Publikum. So klingt es also, wenn der  Förderpreis „Für Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit“  verliehen wird und die Stadtkasse Vorpommern damit zeigt, dass sie sich  „für ihre Region engagiert“. Die zwölfte Ausgabe ging dieses Jahr am 22. November zum  ersten Mal an zwei Personen. Nämlich Joanna Judkowiak, Doktorandin  am Germanischen Institut der Universität Szczecin, und Philipp Dreesen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Germanistische  Sprachwissenschaft an der Universität Greifswald.<span id="more-66341"></span></p>
<p style="text-align: left;">Aber bis die Zwei überhaupt den  Preis in Empfang nehmen durften, mussten sie ein steifes Programm über  sich ergehen lassen, bei dem sich nicht nur Professor Rainer Westermann,  der Rektor der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, zu Wort  meldete. Auch Uwe Seinwill, der Vorsitzende des Vorstandes der Sparkasse  Vorpommern ließ es sich nicht nehmen, ein Begrüßungswort zu sprechen  und seinen Sinn für Humor in der Anekdote zum Ausdruck zu bringen: Er werde sich erst nach dem Vortrag der beiden zukünftigen Preisträger entschließen, ob die Beiden den Förderpreis überhaupt ausgehändigt bekämen.</p>
<p style="text-align: left;">Obwohl sich seine Nachredner teilweise auf diesen Punkt bezogen und ihn somit  zum „Witz des Abends“ machten, war das vorherrschende Thema doch die  Entwicklung des polenmARkTs und weniger die eigentliche Arbeit von  Dreesen und Judkowiak. Deren „Verdienst“ war nämlich ein dreißigseitiger  Aufsatz über die Inhalte von polnischen und deutschen Schulbüchern in  Hinblick auf die gemeinsame Geschichte. In der Vorstellung ihrer Arbeit,  die den Höhepunkt der Veranstaltung darstellte, nannten sie diese  Divergenz „Die Ordnung des Wissens über die Nachbarn.“ oder „Was wissen  polnische und deutsche Schüler nach der Schullektüre?“.</p>
<h3 style="text-align: left;">&#8220;Es gibt noch immer Kommunikationsprobleme&#8221;</h3>
<div id="attachment_66344" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Foerderpreis_Vortrag-Raphael_Scheibler.jpg"><img class="size-medium wp-image-66344" title="SONY DSC" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Polenmarkt_Foerderpreis_Vortrag-Raphael_Scheibler-250x167.jpg" alt="Der Vortrag von Joanna Judkowiak und Philipp Dreesen" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Der Vortrag von Joanna Judkowiak und Philipp Dreesen</p></div>
<p style="text-align: left;">„Es gibt  noch immer Kommunikationsprobleme und daraus resultierende  Missverständnisse“, so Dreesen. Als Beispiel für diese Feststellung  nennt er den <a href="www.webmoritz.de/2011/11/20/das-erdgas-ist-da-nord-stream-ag-eroffnet-ersten-strang-der-ostsee-pipeline/" target="_blank">Bau der Ostsee-Pipeline</a>,  von der sich Polen als Staat zwischen Russland und Deutschland  übergangen  fühlte. Ebenfalls nannte er Erika Steinbach, die Präsidentin  des <a href="http://www.bund-der-vertriebenen.de/" target="_blank">Bundes der Vertriebenen</a> (BdV), die mit ihren Äußerungen in Polen bis  heute deutlich populärer  wurde, als sie es in Deutschland ist.  „Schulbücher sind die Basis für  kanonisches Wissen“, erzählte Dreesen  weiter. Darum wäre es auffällig,  dass in den deutschen Schulbüchern nur  ein größeres deutsch-polnisches  Thema aufgezeigt würde, der Kniefall  Willy Brandts, der hingegen in den  polnischen Büchern kaum  Aufmerksamkeit bekäme. Diese hätten jedoch  einen größeren Schwerpunkt  auf deutsch-polnische Geschichte gelegt. Was  sich allein daran zeige, dass diese über mehr als fünfmal so  viele grafische Darstellungen  deutsch-polnischer Geschichte verfügten  als ihr deutsches Pendant. „In  deutschen Schulbüchern ist Polen  eigentlich immer passiv. Es wird mit  ihm <em>etwas getan</em>. Es reagiert, wenn überhaupt, eigentlich nur  auf Deutschland.“, meinte Dreesen.  Nach ihrem Vortrag verwiesen sie auf  die <a href="http://www.gei.de/wissenschaft/arbeitsbereich-europa/europa-und-der-nationale-faktor/deutsch-polnische-schulbuchkommission.html" target="_blank">deutsch-polnische Schulbuchkommission</a>,  die 1972 gegründet wurde.  Diese arbeite daran, dass „deutsch polnische  Verhältnis besser zu  verstehen“. Ein Wunsch, den auch Judkowiak und  Dreesen teilen. Ihr  Engagement wurde am Ende mit dem Förderpreis  belohnt.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><strong>
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<p style="text-align: left;">Fotos: Raphael Scheibler</p>
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		<title>Weit mehr als Kunst – polenmARkT 2011 in Greifswald (Teil 2)</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/24/weit-mehr-als-kunst-%e2%80%93-polenmarkt-2011-in-greifswald-teil-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 07:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin Brauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Caspar-David-Friedrich-Zentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Dom St. Nikolai]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Schwarz]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>
		<category><![CDATA[PolenmARkT]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Vorpommern]]></category>

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		<description><![CDATA[Der PolenmARkT geht in die zweite Woche. Der webMoritz präsentiert euch hier ein paar Höhepunkte aus dem umfangreichen Programm, die ihr nicht verpassen solltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p1w4oK-hcm"><img class="size-thumbnail wp-image-66092  alignleft" style="margin: 5px;" title="polenmarkt11" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/polenmarkt11-150x150.jpg" alt="Plakat Polenmarkt 2011" width="150" height="150" /></a>Eine Woche voll gepackt mit Kunst, Kultur und Sport liegt bereits hinter uns. Das ist jedoch kein Grund es in den kommenden Tagen ruhiger angehen zu lassen. Im Rahmen des diesjährigen polenmARkTes gibt bis zum 28. November noch einiges zu entdecken. Der webMoritz hat für euch die Höhepunkte herausgesucht.<span id="more-66114"></span></p>
<p>Am <strong>Donnerstag</strong> wird es künstlerisch. Zum einen bei der Vernissage „Heldinnen sind müde“, die um 19.00 Uhr im Galerieraum in der Langen Straße 20 beginnt. Die Grundlage der Ausstellung sind Filme von Yves Ciampi, die Medienkünstlerin Agata Zbylut verwandelt und zu einem bildhaften Raumgefühl inszeniert. Zum anderen wird um 20.00 Uhr in der Galerie STP (Lange Straße 21) eine Ausstellung von Tomasz Myjak eröffnet, in der es um die Verbindung von Fotografie und Malerei geht.</p>
<p>Musikalisch geht es am <strong>Freitag</strong> weiter. Ab 19.00 Uhr steht im Theater Vorpommern das „Bester Quartet“ auf der Bühne. Zu hören ist eine Kombination aus Jazz, Traditionellem, moderner Kammermusik und Avantgarde. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt acht. Wem das noch nicht genug Musik ist, der kann sich danach auf den Weg ins IKuWo machen. Dort findet ab 22.00 Uhr die Aftershow-Party mit DJ Yuriy Gurzhy statt. Für Konzertbesucher kostet der Eintritt nur drei Euro, alle anderen zahlen sechs. Aufregend wird es im IKoWo auch am <strong>Samstag</strong>. Ab 19.30 Uhr beschäftigt sich das Theater Kryzk mit Problemen des Individuums und den Unruhen der Seele. Doch nicht nur zugucken ist angesagt. Beim gleichzeitig stattfindenden Theaterworkshop sollen die Teilnehmer selbst aktiv werden. Den Ausklang des Tages bildet die Party Polish Funk ab 22.00 Uhr. Die Kosten für den Theaterworkshop belaufen sich auf fünf, ermäßigt drei Euro. Der Eintritt für die Party kostet fünf Euro.</p>
<div id="attachment_66303" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/winter-weihnachten-galerie-simon-voigt-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-66303" title="winter-weihnachten-galerie-simon-voigt-3" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/winter-weihnachten-galerie-simon-voigt-3-166x250.jpg" alt="Dom bei Nacht" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Der Dom St. Nikolai bietet die optimale Kulisse für den Stumfilmklassiker &quot;Metropolis&quot;.</p></div>
<p>Ein ganz besonderes Highlight erwartet Film- und Musikliebhaber am <strong>Samstag </strong>im Dom St. Nikolai. Ab 19.00 Uhr wird die restaurierte Fassung von Fritz Langs Klassiker „Metropolis“ gezeigt. Live begleitet wird der  Stummfilm vom Stettiner Filip Presseisen auf der Domorgel. Der Eintritt  kostet fünf beziehungsweise drei Euro. Bereits am <strong>Donnerstag</strong> wird im Pommerschen Landesmuseum der polnische Film „Morgen wird es  besser“ gespielt. Der mit dem Friedensfilmpreis der Berlinale  ausgezeichnete Streifen beginnt um 20.30 Uhr. Der Eintritt kostet drei  Euro.</p>
<p>Nach Kunst und Kultur fehlt jetzt noch die Literatur. Auch die kommt beim polenmARkT nicht zu kurz. Um Romantisches aus Polen geht es am <strong>Sonntag</strong> im Caspar-David-Friedrich-Zentrum (Lange Straße 57). Ab 18.00 Uhr werden Gedichte, Dramen, Komödien und Romane gelesen, der Eintritt ist frei. Einem ganz anderen Thema widmet sich Martin Pollack am <strong>Montag</strong> ab 20.00 Uhr im Koeppenhaus. Vergessene Kulturlandschaften Osteuropas und die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit seiner eigenen Familie stehen im Mittelpunkt der Lesung unter dem Thema „Reportagen ohne Ablaufdatum“. Das anschließende Gespräch moderiert Roman Dubasevych, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ost- und Westslawische Philologie. Der Eintritt kostet ermäßigt drei, regulär fünf Euro.</p>
<p>Zum Abschluss kommt der diesjährige polenARkT am <strong>Montag</strong> ab 19.00 Uhr im St. Spiritus. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Stettiner Band „Big Fat Mama“, das genaue Programm ist noch geheim. Es sei nur so viel verraten: Polnische und deutsche Studenten überraschen die Gäste mit kulinarischen Spezialitäten aus Polen.</p>
<p>Das komplette Programm gibt es <a title="Programm poelnmARkT" href="http://www.polenmarkt-greifswald.de/">hier</a> zum Nachlesen.</p>
<p>Foto: Simon Voigt</p>
<p>Plakat: Veranstalter</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Donnerstag: Vernissage in der Galerie Hubert Schwarz</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/23/vernissage-in-der-galerie-hubert-schwarz/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 15:31:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna Nikulski-Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Agatha Zbylut]]></category>
		<category><![CDATA[ART-CUBE]]></category>
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		<category><![CDATA[PolenmARkT]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen, am 24. November werden gleich zwei Kunstausstellungen eröffnet: "Heldinnen sind müde" im ART-CUBE und Werke der Künstler Ernst Hesse, Kai Klahre und Michael Soltau in der Galerie Schwarz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/soltau_hesse_klahr_ausschnitt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-66247" style="margin: 5px; border: 5px none;" title="soltau_hesse_klahr_ausschnitt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/soltau_hesse_klahr_ausschnitt-150x124.jpg" alt="" width="150" height="124" /></a>Am Donnerstagabend, 24. November, veranstaltet die <a href="http://www.galerie-schwarz.de/ausstellungen.html">Galerie Hubert Schwarz</a> eine Vernissage. In der Ausstellung werden Arbeiten von drei Künstlern unterschiedlicher Genres der Bildenden Kunst zu sehen sein, Werke der Künstler <a href="http://www.ernsthesse.com/the_biography.html">Ernst Hesse</a>, <a href="http://www.klasse-hartmann.de/alumni/art/person/klahre">Kai Klahre</a> und <a href="http://www.michael-soltau.de">Michael Soltau</a>.</p>
<p><span id="more-66237"></span><strong>Michael Soltau</strong>, Jahrgang 1953, arbeitet seit 1997 als Professor für Bildende Kunst, visuelle Medien und Didaktik am <a href="http://www.cdfi.de/">Caspar-David-Friedrich-Institut Greifswald</a>. Er stellte unter anderem in New York, Berlin, Szczecin sowie deutschlandweit aus, publizierte in verschiedenen Medien und ist mit Werken aus dem Bereich Fotografie und Videoinstallation vertreten.</p>
<p>Weiterhin werden Skulpturen von <strong>Ernst Hesse</strong> zu sehen sein. Der Objektkünstler wurde 1949 in Düsseldorf geboren, war Meisterschüler bei Professor Erich Reusch, studierte an der staatlichen Akademie der Künste in Stuttgart. Hesse lebt und arbeitet in Düsseldorf. 1980 erhielt er ein Reisestipendium der Ernst-Poensgen-Stiftung. Seine Reisen führten ihn beispielsweise nach New York, Texas, Californien und Washington.</p>
<p><strong>Kai Klahre</strong>, 1981 in Halle an der Saale geboren, studierte seit 2005 Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Der Meisterschüler bei Thomas Hartmann und bei Professor Christine Colditz lebt und arbeitet in Nürnberg. 2007 erhielt Klahre das Oskar-Forster-Stipendium. Von ihm werden in der Greifswalder Galerie Malereien ausgestellt.</p>
<div id="attachment_66244" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/soltau_hesse_klahre.jpg"><img class="size-full wp-image-66244 " title="Einladungskarte der Galerie Schwarz zur Ausstellung" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/soltau_hesse_klahre.jpg" alt="Einladungskarte der Galerie Schwarz zur Ausstellung" width="440" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Einladungskarte der Galerie Schwarz zur Ausstellung</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Vernissage: 24. November, 19:00 Uhr, Galerie Schwarz, Greifswald, Lange Straße 21.<br />
Ausstellungsdauer: 24. November 2011 &#8211; 21. Januar 2012.<br />
Öffnungszeiten: Dienstag- Freitag 13-18 Uhr/ Samstag 11-15 Uhr und nach Vereinbarung.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt die Galerie STP Fotografien eines polnischen Künstlers.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>MEDIALE BILDWELTEN EINER POLNISCHEN KÜNSTLERIN IM ART-CUBE ZU SEHEN</h3>
<p>Am selben Abend und ebenfalls in Greifswalds &#8220;Westend&#8221; eröffnet der Kunstverein <a href="http://home.arcor.de/art-cube/">ART-CUBE</a> in seinen Räumen eine Präsentation im Rahmen des PolenmARkTes. Es handelt sich um eine Einzelausstellung der polnischen Künstlerin Agatha Zbylut. Mit dem Titel &#8220;Heldinnen sind müde&#8221;, zitiert die Medienkünstlerin Titel, Bilder und Themen aus einem Film von Yves Ciampi und verwandelt diese in eigene mediale Bildwelten. Dabei inszeniert sie ein bildhaftes Raumgefühl. Der Verein ART-CUBE lädt am 24. November herzlich zur Ausstellungseröffnung in die Räume des Kunstvereins ein.</p>
<p><strong>Agata Zbylut</strong> wurde 1974 in Zgorzelec geboren und studierte am Institut für Bildende Kunst und Kultur in Zielona Góra (heute Universität Zielona Góra). Die promovierte Künstlerin nahm an Ausstellungen in Polen, Deutschland, Weissrussland, Russland, Frankreich und in den USA teil. Seit 2010 arbeitet die Initiatorin des Jugendkunstfestivals „Przeciąg“ als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kunstakademie in Szczecin.</p>
<blockquote><p>Eröffnung: 24. November, Greifswald, Lange Straße 20, Beginn 19:00 Uhr.<br />
Ausstellungsdauer: 25. November &#8211; 10. Dezember 2011<br />
Öffnungszeiten: Mittwoch 19-21 Uhr/ Samstag 11-13 Uhr</p></blockquote>
<p style="text-align: center;"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/ac-agata-karte-1webmo.jpg"><img class="size-medium wp-image-66245 aligncenter" title="ac-agata-karte-1webmo" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/ac-agata-karte-1webmo-250x250.jpg" alt="&quot;Heldinnen sind müde&quot; Flyer des ART-CUBE zur Ausstellung" width="250" height="250" /></a></p>
<p><em><span style="color: #666699;"> Flyer: Galerie Hubert Schwarz, art-cube.<br />
</span></em><em><span style="color: #666699;">Titelbild: Der Ausschnitt aus dem Galerie-Schwarz-Flyer zeigt eine Malerei von Kai Klahre.</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weit mehr als Kunst &#8211; polenmARkT 2011 in Greifswald (Teil1)</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/16/weit-mehr-als-kunst-polenmarkt-2011-in-greifswald-teil1-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin Brauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Caspar-David-Friedrich-Institut]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>
		<category><![CDATA[Koeppenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[KuFiNa]]></category>
		<category><![CDATA[PolenmARkT]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 17. bis 28. November gibt es wieder zahlreiche Veranstaltungen, die uns Kunst, Kultur und Lebenswirklichkeit unserer polnischen Nachbarn näherbringen. Der webMoritz hat für euch einige Highlights der ersten sieben Tage zusammengefasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-65541" style="margin: 5px;" title="plakat2011_polenmarkt_150" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/plakat2011_polenmarkt_150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Was  einst als polnischer Abend in der Tschajka begann, ist mittlerweile zum  größten polnischen Festival außerhalb Polens avanciert. Vom 17. bis 28.  November gibt es wieder <a title="Programm polenmARkT" href="http://www.polenmarkt-greifswald.de/">zahlreiche Veranstaltungen</a>,  die uns Kunst, Kultur und Lebenswirklichkeit unserer polnischen  Nachbarn näherbringen. Der webMoritz hat für euch einige Highlights der  ersten sieben Tage zusammengefasst.<span id="more-65893"></span></p>
<p>Den Auftakt bildet die feierliche Eröffnung am <strong>Donnerstag</strong> um 19.00 Uhr im Krupp-Kolleg in der Martin-Luther-Straße. Dort  liest  Joanna Bator aus ihrem Roman „Der Sandberg“, in dem es um Erinnerungen,  Ängste und Hoffnungen von drei Generationen geht, die zusammen in der  polnischen Provinz leben. Musikalisch umrahmt wird der Abend von DJ  Selekta PEhLE, der die Besucher mit Tango, Big Beat und New Wave  unterhält.</p>
<h3>HÖREN, STAUNEN, SPIELEN</h3>
<p>Ganz Ohr sein sollten die Zuhörer auch am <strong>Freitag</strong> ab  20.00 Uhr im Koeppenhaus.  In Zusammenarbeit mit Deutschlandradio  Kultur stellt Cécile Wajsbrot ihr Hörspiel „Die Zeremonie“ vor. Darin  beschäftigt sich die Autorin, deren eigene Familie im Zweiten Weltkrieg  der Judenverfolgung ausgesetzt war, mit eben solchen   Familiengeschichten. Für drei beziehungsweise fünf Euro kann man  Wajsbrots interessantes Hörspiel verfolgen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 248px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/polen_maurice_gierse_jugendfotos.jpg"><img title="polen_maurice_gierse_jugendfotos" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/polen_maurice_gierse_jugendfotos.jpg" alt="" width="238" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Davon, dass Polen mehr als nur alte Dörfer und billige Kippen zu bieten hat, kann man sich u.a. am Samstag ab 20 Uhr in der Kulturbar überzeugen</p></div>
<p>Lohnt  sich eine Reise nach Polen lediglich wegen der billigen Kippen und dem  günstigen Einkauf oder findet der aufmerksame Gast das ungewöhnlich  Gewöhnliche? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Mal rüber und so,  &#8230; billig Kippen besorgen und günstig einkaufen“ von Studierenden des  Caspar-David-Friedrich-Instituts (C.D.F.I.), die am <strong>Samstag</strong> um 20.00 Uhr in der KulturBar eröffnet wird. Bis zum 01.12. haben   Besucher die Möglichkeit die Eindrücke von Reisen zwischen Deutschland  und Polen zu betrachten.</p>
<p>Einen ersten sportlichen Vorgeschmack auf den kommenden Sommer gibt es  am <strong>Sonntag</strong>. Ab 11.00 Uhr findet in der Falladastraße 11 ein  deutsch-polnisches Futsal-Turnier statt. Zwar treten nicht Jogis Jungs  an, hingehen lohnt sich aber trotzdem.</p>
<p>Endlos lange Schlangen vor der Medienwerkstatt in der Bahnhofstr. 50  und enttäuschte, abgewiesene Filminteressierte, die durch die kalte  Novembernacht den Heimweg antreteten müssen. So der unschöne  Beigeschmack der alljährlichen Kurzfilmnacht des CDFI in den vergangenen  Jahren. Anlässlich des deutsch-polnischen Kulturaustauschs haben sich  die Veranstalter der KuFiNa aber etwas einfallen lassen. Statt auf  Plastik-Klappstühlen bietet sich Cineasten am <strong>Sonntag</strong> ab 20.30 Uhr die Möglichkeit, das polnische KuFiNa spezial in den  bequemen Sesseln des Cinestar zu erleben. Der Eintritt beträgt ermäßigt  vier und regulär fünf Euro.</p>
<h3>LITERARISCH IN DIE NEUE WOCHE</h3>
<p>Die neue Woche startet literarisch: Marek Troszynski stellt in einem  Vortrag den Einfluss von Goethes „Faust“ auf die Literatur der  polnischen Romantik dar. Los geht es am <strong>Montag</strong> um 18.00 Uhr im Krupp-Kolleg. Einen Sprung in die Gegenwart macht Klavdia Smola am <strong>Dienstag</strong> im Koeppenhaus. Ab 20.00 Uhr redet sie über die Geschichte des  ursprünglich jüdischen Ortes Scheltl und dessen Verarbeitung in der  Literatur. Im Anschluss wird der Dokumentarfilm „Im Namen Ihrer Mutter.  Die Geschichte von Irene Sendler“ gezeigt. Literarisch, wenn auch etwas  gruselig, geht es am <strong>Mittwoch</strong> weiter. Im Falladahaus in der Steinstraße 59 werden ab 19.00 Uhr Kriminalromane vorgelesen.</p>
<p>Während der ganzen Woche kommen natürlich auch die Partygänger unter  euch auf ihre Kosten. Bei Konzerten im IKuWo und einem Stammtisch in der  Tschajka kann die deutsch-polnische Freundschaft bis in die Nacht  gefeiert werden.</p>
<p><a href="http://www.polenmarkt-greifswald.de/content/polenmARkT_11_web.pdf" target="_blank">Das komplette gibt&#8217;s als pdf-Datei auch hier.</a></p>
<p>Fotos: Artikelbild (Flyer) &#8211; Veranstalter; polnischer Laden &#8211; Maurice Gierse via www.jugendfotos.de</p>
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		<title>Serdecznie Witamy! Der Polenmarkt 2011 steht in den Startlöchern!</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 12:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leszek Możdżer]]></category>
		<category><![CDATA[mARkThändler]]></category>
		<category><![CDATA[PolenmARkT]]></category>
		<category><![CDATA[polnische Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Slawistik]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Tschaika]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 17. bis 28. November wird das Kult-Festival polenmARkT bereits zum 14. mal die facettenreiche, polnische Kultur in die Hansestadt transportieren. Hier ein erster Vorgeschmack. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/2011/11/11/serdecznie-witamy-der-polenmarkt-2011-steht-in-den-startlochern/"><img class="alignleft size-full wp-image-65541" style="margin: 5px;" title="plakat2011_polenmarkt_150" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/plakat2011_polenmarkt_150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In weniger als einer Woche ist es endlich so weit, dann heißt es wieder Serdecznie Witamy! Herzlich Willkommen! Der polenmARkT öffnet seine Pforten. Alljährlich präsentieren die Veranstalter, die sich selbstironisch als mARkT-Händler bezeichnen,  eine exklusive Bandbreite polnischer Kunst und Kultur im Rahmen eines 12-tägigen Festivals. „Vielfältig, originell, ja avantgardistisch“ beschreiben die Händler ihr Programm. <span id="more-65540"></span></p>
<p>Neben hochkarätigen Persönlichkeiten, wie dem Pianisten Leszek<strong> </strong>Możdżer wird auch (noch) unbekannten Künstlern, von klassisch, jazzig bis alternativ eine Bühne geboten. Doch nicht nur die polnische Musik, auch Lesungen, Autorengespräche, Theaterstücke, Filmvorführungen und  Ausstellungen in verschiedenen kulturellen Institutionen der Stadt illustrieren das Programm vom 17. November &#8211; 28. November 2011.</p>
<p>Gestern riefen die mARkThändler zu einem letzten organisatorischen Treffen, in dem sich alle ehrenamtlich arbeitenden Akteure zusammenfanden und individuelle Aufgaben übernahmen. Dabei wurden nicht nur Kartenabreißer und Flyerverteiler, Techniker und Hilfen für Garderobe und Einlass, sondern auch Bügelexperten und Kuchenbäcker gesucht. Wer schon ein bisschen länger dabei ist oder zumindest an allen Veranstaltungstagen „fest mit anpackt“, kann sich die Arbeit als Praktikum anrechnen lassen. So auch Elisa, Studentin der Musikwissenschaft und Germanistik. Sie arbeitet hier mit 14 anderen, freiwilligen Helfern zum einen, weil sie „die Chance habe, hier direkt in Greifswald ein Praktikum zu absolvieren“ und zum anderen, weil sie „einfach die Veranstaltungsplanung und das ‚Hinter den Kulissen‘ interessiert“.</p>
<div id="attachment_65545" class="wp-caption alignright" style="width: 261px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Leszek_Możdżer_Agnieszka-Walulik_wiki.jpg"><img class="size-full wp-image-65545 " title="Leszek_Możdżer_Agnieszka Walulik_wiki" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Leszek_Możdżer_Agnieszka-Walulik_wiki.jpg" alt="" width="251" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Am 27. November wird der erfolgreiche Jazz-Pianist Leszek Możdżer im Theater Vorpommern zu Gast sein </p></div>
<p>Der polenmARkT blickt heute auf ein nun schon <a href="http://webmoritz.de/2011/11/07/wieder-polen-auf-dem-markt/" target="_blank">fast 15-jähriges Bestehen</a> zurück: das Akademische Auslandsamt rief 1997 den ersten Kulturabend ins  Leben. Nachdem sich zahlreiche Studenten der Slawistik und  ERASMUS-Programme dazu gesellten, wuchs das Interesse von Jahr zu Jahr  mehr und mehr. Von einer Universitätsveranstaltung zum eigenen Verein.  Durch das Beantragen von Fördergeldern konnte sowohl ein breiteres  Programm gestaltet als auch mehr Publikum angesprochen werden.  PolenmARkT e.V. wird nun durch die Stiftung für deutsch-polnische  Zusammenarbeit, das Polnische Institut Berlin, von der  Ernst-Moritz-Arndt-Universität und dem Studentenwerk Greifswald, der  Sparkasse und vielen weiteren unterstützt. Somit wurde aus einem  gemütlich, polnischen Abend im Slawistikkeller &#8220;Tschaika&#8221; (der  wohlgemerkt immer noch jeden zweiten Dienstag um 21 Uhr stattfindet) das  größte Festival polnischer Kultur außerhalb Polens. Dieser Verdienst  wurde am 28. Oktober 2011 mit dem Preis „Pomerania Nostra“ gewürdigt.  Auch in diesem Jahr wird wieder die deutsch-polnische Zusammenarbeit  honoriert. Die Sparkasse Vorpommern verleiht in Kooperation mit der  Universität und dem polenmARkT e.V. am 22. November, den 12. Förderpreis  für die Forschung junger Wissenschaftler, die in deutsch-polnischer  Zusammenarbeit entstanden oder zur binationalen Beziehung beitragen.</p>
<p>Marek Fiałek, eines der Vorstandsmitglieder des polenmARkTes, freut sich in diesem Jahr besonders auf das ‚Bester Quartet‘ am 25. November. „Ich mag einfach diese jüdischen Klänge“, grinst er. Denn wer sich hier traditionelle jüdische Musik vorstellt, hat sich getäuscht. Die vier Krakauer verbinden nämlich das Traditionelle mit dem Modernen, auf improvisatorische, radikale Weise. Auf die Frage, wie es nach dem polenmARkT weitergeht, gibt er zurück: „Alles wieder von vorn. Unsere 10-köpfige Planung findet keine Ruhe. Wir überlegen jetzt schon, wer nächstes Jahr eingeladen wird“.</p>
<p>Wer schon neugierig geworden ist, kann sich auf der <a href="http://www.polenmarkt-greifswald.de/index.php?l=de&amp;m=1" target="_blank">Seite des PolenmARkTes </a>informieren oder einen Blick in das <a href="http://www.polenmarkt-greifswald.de/content/polenmARkT_11_web.pdf" target="_blank">komplette Programm</a> werfen.</p>
<p>Fotos: Flyer &#8211; Veranstalter; Leszek<strong> </strong>Możdżer &#8211; Agnieszka Walulik via Wikipedia</p>
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		<title>Wieder Polen auf dem Markt</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/07/wieder-polen-auf-dem-markt/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 18:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[PolenmARkT]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=65157</guid>
		<description><![CDATA[Losgelöst vom täglichen teils stressigen Alltag sucht so mancher Abwechslung und Regeneration abends in kneipenhafter Umgebung. Was nicht allzu selten zu ausgeklügelten Ideen führt. In solchem Ambiente wurde die Idee des polenmARkTes geboren, der mittlerweile aus der Greifswalder Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken ist. Die Entstehung ist auf das Jahr 1997 datiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom Geheimtipp zum Kulturhöhepunkt im Herbst: der PolenmARkT. Seine Anfänge sind nebulös, weiß doch kaum einer, wie, wann und wo sich die Wege kreuzten. 14 Jahre polnische Kultur in Greifswald – eine Zeitreise.</strong></p>
<div id="attachment_65159" class="wp-caption alignright" style="width: 175px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/mm94_Feuilleton_38_marekfialek_Maria-Strache.jpg"><img class="size-medium wp-image-65159 " style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="mm94_Feuilleton_38_marekfialek_Maria Strache" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/mm94_Feuilleton_38_marekfialek_Maria-Strache-165x250.jpg" alt="" width="165" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Marek Fialek ist langjähriges Mitglied des Organisationskomitees</p></div>
<p>Losgelöst vom täglichen teils stressigen Alltag sucht so mancher Abwechslung und Regeneration abends in kneipenhafter Umgebung. Was nicht allzu selten zu ausgeklügelten Ideen führt. In solchem Ambiente wurde die Idee des polenmARkTes geboren, der mittlerweile aus der Greifswalder Kulturlandschaft nicht mehr wegzudenken ist. Die Entstehung ist auf das Jahr 1997 datiert. Karin Ritthaler kam ein Jahr zuvor als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lektorin für Slawistik an die Universität Greifswald. In dieser Zeit fanden unter anderem amerikanische, kanadische und französische Länderabende statt. Doch obwohl Polen unser nächstes Nachbarland ist, fehlte zu diesem Zeitpunkt ein polnisches Äquivalent. Eine Räumlichkeit war allerdings schon vorhanden, der Slawisten-Keller. Dort fand im Jahre 1997 das erste Mal ein polnischer Länderabend statt. Der Andrang war groß, insbesondere von Seiten der Erasmus- und Sokrates-Studierenden.</p>
<p>An einem solchen Abend traf Karin auf Matthes Klemme. Damals Student und studentische Hilfskraft im Akademischen Auslandsamt, war er betraut mit der Organisation solcher Länderabende. Gesine Roth, Leiterin des Akademischen Auslandsamts, erinnert sich noch heute daran: „Bei ihm stieß die Idee auf fruchtbaren Boden.“ Da die Begeisterung und der Anklang enorm waren, kam schnell die Idee auf, daraus etwas Größeres zu machen. Und da es gar einen Nordischen Klang gibt, warum nicht ein Pendant wagen? Mit einer solchen Anfrage kam der damalige Student auf Karin zu. Zu einem Dreiergespann wurden sie als sie Czarek Ponczek, einen früheren Studenten und Tutor, ins Boot holten. „Man musste teilweise schon gegen Ressentiments kämpfen, mein Ziel war es aber, die Stereotype abzubauen“, so Karin über die Anfangszeit. Zudem habe das Festival dazu beigetragen, einen anderen Blick auf den unmittelbaren Nachbarn zu bekommen.<span id="more-65157"></span></p>
<p>Unterstützung fanden sie beim damaligen Rektor Professor Metelmann, dem sie die Idee vorstellten. „Es hing viel von seiner Person ab, von dem Charisma, das er investiert hat. Er war ja auch derjenige, der sagte, ‚wir loben einen Preis aus‘ “, erzählt Karin. Dieses Jahr ist es der zwölfte Förderpreis für deutsch-polnische Zusammenarbeit an der Universität Greifswald, welchen die Sparkasse Vorpommern in Kooperation mit der Universität und dem polenmARkT e.V verleiht. Honoriert werden die Forschungsergebnisse junger Wissenschaftler, die entweder in deutsch-polnischer Zusammenarbeit entstanden oder einen achtbaren Beitrag für die binationale Beziehung bilden. Auch Agata Wisniewska-Schmidt war mit von der Partie, die in dem Zeitraum nach Greifswald kam, um Politologie zu studieren. „Bis zum letzten Jahr war auch sie immer mit dabei, immer aktiv. Eine sehr große Stütze von Anfang an“, so Gesine Roth. Mit jenem anfänglichen Gespann ward der Grundstein gelegt. Der polenmARkT wuchs und wuchs und aus einer abendlichen Veranstaltung wurde ein zwölftägiges Kulturfestival mit Kultfaktor.</p>
<p>In diesem Jahr, am 28. Oktober, erhielt der polenmARkT den „Pomerania Nostra“-Preis, mit dem alle zwei Jahre Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich für West- und Vorpommern auf dem Gebiet Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft besonders verdient gemacht haben und mit ihrer Aktivität den deutsch-polnischen Dialog fördern. Die Preisvergabe des binationalen Preises findet im Wechsel in Polen und Deutschland statt.</p>
<p>Doch wie kam der Name überhaupt zustande? Karin erinnert sich an jenen Abend: „Wir saßen zu dritt, tranken Bier und überlegten, wie wir das Kind nennen sollten. Und auf die Frage, was denn die meisten in Greifswald wohl mit Polen verbindet, fingen wir an zu lachen und es kam der polenmARkT. Dass das ART groß geschrieben wird, war meine Idee.“ Unwillkürlich kommt einem beim Hören des Namens die Assoziation eines wühligen, von lautem Stimmengewirr erfüllten Marktes voller zwielichtiger Waren. So riefen beim ersten Mal wahrlich Damen im Rathaus an und fragten, wann denn nun genau die Polen auf den Marktplatz kämen, erinnert sich die Dozentin der Slawistik.</p>
<p>Marek Fiałek ist Sprachlektor für Polnisch an der Universität und Vorstandsmitglied des polenmARkTes. Der gebürtige Pole kam 1995 nach Deutschland und ist seit zwei Jahren in unserer Hansestadt wohnhaft. „Bevor ich allerdings nach Greifswald kam, war ich schon im Planungskreis des polenmARkTes angedacht. Ich bin da so ein wenig rein gerutscht, anfangs war es auch etwas problematisch, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.“ Es werden Konzertabende im Theater veranstaltet, namenhafte Persönlichkeiten aus Polen eingeladen, aber auch unbekannte Künstler und Bands bekommen die Möglichkeit in Greifswald auf dem polenmARkT ihr Können unter Beweis zu stellen.</p>
<p>Wie bei jedem Festival geht es zeitweise in der Organisation turbulent zu. Vor allem ist es immer wieder eine große Arbeit, Fördergelder zu beantragen. Zuverlässig wird der polenmARkT von der Botschaft der Republik Polen in Deutschland sowie dem Polnischen Institut Berlin unterstützt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die diesjährige Eröffnungsrede vom Präsidenten des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, gehalten.</p>
<p>Das Land und die Stadt Greifswald brüsten sich zwar gern mit dem Aushängeschild polenmARkT, doch hält sich die finanzielle Beteiligung in Grenzen. Gar der Oberbürgermeister war in seiner Amtszeit auf keiner der Veranstaltungen offiziell präsent. „Allerdings wurden uns damals Türen geöffnet zur Nutzung von Räumlichkeiten“, merkt Karin an. Als Krönung gilt dieses Jahr das Konzert des polnischen Jazz-Künstlers Leszek Możdżer,  ein in Polen legendärer Pianist. Des Weiteren wird zum ersten Mal mit der Kufina, dem Team der Greifswalder Kurzfilmnacht, zusammengearbeitet. Damit wird vor allem jungen Filmemachern eine Plattform geboten, ihre kleinen Vorführungen dem Publikum vorzustellen.</p>
<p>Neben Kultur und Kunst kommt die Wissenschaft aber nicht zu kurz. Beim Vortrag „Anti-Faust der polnischen Romantiker“ wird die Wirkung von Goethes Person und seinen Werken auf die polnische Literatur dargestellt. Rund 25 Veranstaltungen an zwölf Tagen warten in diesem Jahr auf interessierte Besucher – vor 14 Jahren begann alles mit  vier Veranstaltungen an drei Tagen. Zum Programm gehörten damals zwei Konzerte, einmal traditionelle Folklore und einmal eine Rock-Band, dazu noch zwei wissenschaftliche Vorträge. Im darauf folgenden Jahr gab es schon eine polnische Kulturwoche und ab 1999 hieß es dann ganz offiziell polenmARkT. Problematisch war hierbei allerdings, dass er zu Beginn als Universitätsveranstaltung stattfand. Dementsprechend dominierte der wissenschaftliche Hintergrund, was die Entfaltungsmöglichkeiten erheblich einschränkte. Hier kam die Idee auf, einen Verein zu gründen. Finanzielle Engpässe sollten so gelöst so werden, denn als Verein konnten sie fortan Fördergelder beantragen und das kulturelle Programm breiter ausgestalten.</p>
<p>Im nächsten Jahr feiert der polenmARkT sein 15-jähriges Jubiläum. „Er befindet sich auch gerade in Bewegung, wir wollen uns ein wenig rückbesinnen und vor allem mehr junge Künstler unterstützen“, konstatiert Marek. Der polenmARkT ist für ihn eine „Herzensangelegenheit“, er hofft, dass viele Greifswalder dem Charme des polenmARkTes erliegen werden und die polnische Kultur ein Stück weit mehr in sich aufnehmen.</p>
<p>Ein Bericht von Maria Strache.</p>
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