Das Immergut 2014 – Feiern im Herzen der Seenplatte

Das Immergut 2014 – Feiern im Herzen der Seenplatte

Immergutvon Sina Szpitalny

Das Immergut-Festival liegt mitten in der Mecklenburgischen Seenplatte und erfreut jeden, der einen Hang zu charmanten Künstlern und liebenswerten  kleinen Indie-Festivals hat. Dieses Jahr bin ich zum fünften Mal dagewesen und auch meinen Wohnort hat es nun in die Nähe verschlagen, nach Greifswald. (mehr …)

Festival der Woche: Immergut

Festival der Woche: Immergut

Was gibt es schöneres, als in den Sommermonaten des Jahres mit Freunden schön am Grill zu sitzen, wo das Essen gemütlich vor sich hin brutzelt  und man nebenbei auch von der Sonne, mit kühlem Bier in der Hand, schön braun gebrannt wird. Ihr denkt euch jetzt bestimmt: „Klingt doch ganz entspannt“.  Aber vertraut mir, es geht noch ein klein wenig besser und daher stellt euch der webMoritz ab heute das FESTIVAL DER WOCHE vor. (mehr …)

Wenn Mauern unumgänglich sind

Eine Straße, ein kleiner Wald und dann: eine versteckte Jugendanstalt, hinter sechs Meter hohen Mauern. Gewaltverbrecher, Drogendealer, Wiederholungstäter – aber alles junge Menschen. moritz berichtet vom Leben hinter den Gittern.

Der erste Eindruck von Neustrelitz ist ein ruhiger, nahezu friedvoll. Ein gepflegter Bahnhofsplatz umgeben von restaurierten Häusern und ersten grünenden Bäumen. Als der Begriff „Jugendanstalt“ fällt, weiß die Angestellte der Ortsinformation, die direkt neben dem Bahnhof ist, erst nicht, was gemeint ist. Mit dem Wort Gefängnis allerdings verweist sie an den Taxiverband. Rund drei Kilometer Entfernung liegen zwischen Neustrelitz und der Jugendanstalt, wo momentan 220 Insassen, davon neun Mädchen, inhaftiert sind. „Natürlich bringe ich auch Verwandte zu Besuchszeiten in die Einrichtung“, erzählt der Taxifahrer aufgeschlossen während der Fahrt. „Erst letzten Sonntag hatte ich eine Mutter, die mir viel von ihrem Sohn erzählte, der dort einsitzt.“

Am Neustrelitzer Ortsende erstreckt sich ein Wald, in welchen das Schild „Jugendanstalt“ den Weg weist. Das Gespräch mit dem Taxifahrer endet als ein wuchtiger, weißer Gebäudekoloss zu Tage tritt. Ein Parkplatz mit zahlreichen Autos der Bediensteten und Schranken, welche die zwei Welten voneinander trennen – die eine hinter der Mauer, die andere davor. Dieser weiße Koloss ist eine der beiden Jugendanstalten in Mecklenburg-Vorpommern und hat Platz für 297 Menschen. Separiert wird das Gelände von einer sechs Meter hohen weißen, glatten Mauer, die mit Hochsicherheitsdraht und mehreren Sicherheitsschleusen versehen wurde. Eine graue, schalldichte Stahltür versperrt den Weg nach drinnen zu dem großen modernen Gelände. Seit nunmehr zehn Jahren läuft die Arbeit mit straffälligen Jugendlichen auf den 155.000 Quadratmetern. (mehr …)