Alle Artikel mit dem Tag: Nazis

Rechtsextreme HDJ verboten

Geschrieben von | Veröffentlicht am 7. April 2009 um 17:25 Uhr

Am 31. März 2009 hat das Bundesinnenministerium die rechtsextremistische Jugendorganisation “Heimattreue Deutsche Jugend – Bund zum Schutz für Umwelt, Mitwelt und Heimat e.V.” (HDJ) verboten.

Laut Innenministerium verbreitete die HDJ rassistisches und nationalsozialistisches Gedankengut. Weiter heißt es in der Verbotsbegründung:

In speziellen Schulungen werden bereits Kinder im Grundschulalter gezielt in “Rassenkunde” unterrichtet. Sie werden dazu angehalten, für die “Blutreinheit” und das “Fortbestehen des deutschen Volkes” einzutreten. “Ausländer” und “Juden” werden als Bedrohung für “das deutsche Volk” dargestellt.

hdj1

HDJ-Zeltlager. Quelle: www.recherche-nord.com

Die HDJ bestand bundesweit aus schätzungsweise 400 Mitgliedern und hatte in Greifswald ihre Leitstelle Nord. Der Greifswalder Biologie-Student Ragnar Dam war Chef der HDJ-Einheit Mecklenburg-Pommern und „Führer“ der HDJ-Leitstelle Nord. Weitere prominente Kader der HDJ in Greifswald waren Lutz Giesen und Frank Klawitter. Klawitter und Dam wurden 2008 auf Grund ihrer rechtsextremen Gesinnung aus dem örtlichen Technischen Hilfswerk (THW) ausgeschlossen.

…Weiterlesen »

Demo gegen Nazimode in Greifswald am 7. Februar *Update*

Geschrieben von | Veröffentlicht am 29. Januar 2009 um 16:42 Uhr

demoflyer-grossFür den 7. Februar rufen linke Gruppen und die Antifa Greifswald zu einer großen Demonstration gegen den örtlichen Thor Steinar Laden auf.

Die Demo soll um um 14 Uhr am Südbahnhof unter dem Motto “Keine Geschäfte mit Neonazis – Tu Wat gegen Thor Steinar und rechten Lifestyle” beginnen (Der ganze Auruf hier).

Hintergrund für die Demonstration ist, dass in dem Geschäft “Fashion Store” im Greifswalder Gewerbegebiet die rechte Modemarke “Thor Steinar” verkauft wird. Die Inhaberin dieses Geschäfts, Mandy Constanze Schöndorf, stand schon letztes Jahr für den Verkauf dieser Kleidermarke in der Greifswalder Dompassage in der Kritik.

Damals verkaufte sie die Nazi-Kleidermarke im Herzen der Stadt und erregte damit sogar Protest aus dem Rathaus. Sowohl Bürgermeister König (CDU) als auch die Präventionsbeauftragte positionierten sich kritisch zum Laden und zum Verkauf der Kleidermarke.

Die Inhaberin wurde öffentlich aufgefordert, die Bekleidungsmarke aus ihrem Sortiment zu nehmen. Doch Mandy C. Schöndorf kam dieser Forderung nicht nach. Schließlich reagierte die Dompassage und lies den Vertrag mit dem Modegeschäft Ende November 2007 auslaufen.

Seit Juli 2008 sind der “Fashion Store” und auch die Modemarke nach Greifswald zurück gekehrt – diesmal an den Bäckerwiesen.

…Weiterlesen »

Vortrag zu “Thor Steinar” – *Update*: wird verschoben

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Januar 2009 um 02:07 Uhr

War der typische Neonazi früher an einem kahlgeschorenem Kopf, Bomberjacke und Springerstiefeln zu erkennen, so hat sich der Dresscode der rechtsextremen Szene in den letzten Jahren einem Wandel unterzogen.

Thor Steinar Logo

"Thor Steinar" Logo

Die Mitglieder der Szene geben sich bürgernaher und verstecken ihre Botschaften nun subtiler im Bekleidungsstil. Mit diesem Wandel ist auch die Modemarke “Thor Steinar” verbunden. Kleidungsstücke, die auf den ersten Blick nicht als Ausstattung für Rechtsextreme in Betracht gezogen werden.

Thor Steinart bietet hochpreisige Artikel, die mit guter Qualität werben und professionell mit Bildern von coolen Snowboardern in Szene gesetzt werden. Und doch wird diese Marke hauptsächlich von Neonazis getragen. An dieser Stelle sei auf den weiterführenden Artikel “Des Nazis schicke Sportklamotte” aus dem Moritz Magazin (Dezmeber 2004) verwiesen.

Auch in Greifswald laufen Menschen mit “Thor Steinar” Bekleidung durch die Innenstadt, und  sitzen – das ist besonders erschreckend – in politikwissenschaftlichen Vorlesungen.

Im September 2007 wurde bekannt, dass das Geschäft “MCS-Fashionshore” in der Dompassage Artikel der Marke verkaufte. Dies sorgte für einige Diskussion in der Stadt. Der Laden schloß Ende November 2007 seine Tore. Seit Juli 2008 aber hat Mandy Schöndorf, die ehemalige Besitzerin des “MCS-Fashionshore”, wieder Produkte der Marke “Thor Steinar” in ihrem Geschäft “Fashion Store” an den Bäckerwiesen aufgenommen.

Zu diesem Thema veranstaltet das Koeppenhaus am Mittwoch, den 14. Januar um 19 Uhr (s.u.) den Vortrag “Der Nazis neue Kleider – die rechte Modemarke „Thor Steinar” und ihr Verkauf in Greifswald“.  Darüber hinaus empfiehlt sich die Lektüre der kritischen Auseinandersetzung “Investigate Thor Steinar” (PDF).

Termin: 14.01. (s.u.)
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: Spende
Veranstaltungsort: Koeppenhaus (Bahnhofsstraße 4)

button-storchheinar

Tipp: Endstation Rechts hat auf die T-Shirt-Marke eine schöne Satire gestartet. Zu finden hier mit dem Namen Storch Heinar.

Update vom 14.1., 12:30 Uhr:

Wie heute bekannt wurde, muss der Vortrag wegen Krankheit der Referentin verschoben werden. Der neue Termin ist uns derzeit noch nicht bekannt – wir bemühen uns aber, ihn hier mitzuteilen, sobald wir davon Kenntnis erhalten.

Update vom 14.1., 21:30 Uhr:

Die Veranstaltung findet nun am kommenden Dientag, dem 20. Januar, um 19 Uhr
im St. Spiritus (Lange Straße 49/51) statt.

Landespolitiker der SPD im Gespräch über die NPD im Landtag und das Projekt “Endstation Rechts”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 11. Dezember 2008 um 15:46 Uhr

Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19 Uhr

Heute gibt es im Magazin, am Puls am der Stadt, wie immer die Spotlights, mit allem wissenswerten rund um Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern und die Veranstaltungstipps. Außerdem haben wir die CD der Woche von “Ter haar”, die Ihr wie immer gewinnen könnt. Natürlich gibt es wie jeden Donnerstag unsere Rubrik “Ich hab da mal ne Frage”, in der wir diesmal Ursprung und Bedeutung des Hakenkreuzes klären. Außerdem hat sich unser Redakteur Jakob Rüger mit dem SPD Landespolitiker, Matthias Brodkorb, über die NPD im Mecklenburger Landtag und das Projekt “Endstation Rechts” unterhalten. Durch die wie immer prall gefüllte Sendung führt euch heute Peter Rieck.

Zonic Radio Show – Für Randhörer und Kulturinvolvierte – ab 20 Uhr

Wie immer thematisch frei zwischen Musik, Literatur und Kunst wechselnd, gibt es auch heute wieder von tiefrauchenden popkulturellen Features über experimentelle Klangstücke oder Sound & Poetry-Mixe bis zum Hangeln durch den News-Jungle eines extrem offenen, musikalischen Spektrums alles zu hören, was potentielle Relevanz im sich stetig ausbreitenden Zonic-Kosmos hat.

Nightliner – Das Musiktelefongespräch – ab 22 Uhr

Und wieder fühlen wir in dieser Donnerstagnacht zwischen 22-23 Uhr einem Musikschaffenden auf den Zahn. Wir sprechen heute eine Stunde über die jeweilige Musik, das Werk, die Geschichte und die Vorlieben des Künstlers. In entspannter Atmosphäre lassen sich so einige Lebensweisheiten entlocken!

Aktionswoche gegen rechts in vollem Gange

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Dezember 2008 um 22:26 Uhr

Das Magazin – Am Puls der Stadt – ab 19 Uhr

Heute steht Das Magazin wieder ganz im Zeichen unserer Aktionswoche gegen rechts. In diesem Sinne hört Ihr Beiträge und Berichte über Rechtsradikalismus in Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern. Natürlich gibt es wie immer die Veranstaltungstipps und die Cd der Woche, die Ihr auch heute gewinnen könnt. Außerdem erfahrt Ihr in den Spotlights, den Nachrichten für Greifswald und Umgebung, auch das aktuelle Wetter. Also, ab 19 Uhr radio 98eins einschalten, zurücklehen und Ohren spitzen!

neosphare* – Unerhörtes für musikalische Freischwimmer – ab 20 Uhr

Ob experimentell, poppig, rockig oder doch eher ruhig – wie immer thematisch frei hält sich neosphaere* auch heute Abend nicht an die Grenzen der Musikgenres. Wenn es uns um etwas geht, dann um Alternatives jeglicher Art.

Nacht am Meer – Der Talk im Strandkorb – ab 22 Uhr

Auch heute sitzen zur späten Stunde Gäste in unserem Studio und stehen Frage und Antwort. Ihr werdet wieder in die Late-Night-Stimmung im Strandkorb, am imaginären Studio-Strand, versetzt. Wir sprechen über Themen, die Greifswalder interessieren, werden in entspannter Atmosphäre befragt: keine Hektik, keine Staus – kein anderer Talk. Dazu ausgewählte Musik.

Auftakt der Themenwoche gegen rechts bei radio 98eins

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Dezember 2008 um 17:24 Uhr

Das Magazin – Am Puls der Stadt - ab 19 Uhr

In diesem Sinne inormieren wir Euch heute über den Rechtsextremismus in Greifswald und auch unsere Rubrik”Sportiv” beschäftigt sich mit diesem Thema. Außerdem hört Ihr ein Interview mit einem der Organisatoren der 4. Kurzfilmnacht, bei der Künstler und Kunststudenten aus ganz Deutschland ihre Filme einsenden konnten. Anschließend entschied das Publikum und die Fachjury über den Gewinner des Kurzfilm-Events am letzten Freitag, dem 5. Dezember. Natürlich gibt es auch heute die Cd der Woche, die Ihr wie immer gewinnen könnt, die Veranstaltungstipps und die Spotlights, die Nachrichten für Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern. Moderiert wird das Ganze von Jakob Rüger.

CampusCharts – Ganz nach oben gewählt - ab 20 Uhr

Und wieder buhlen die Bands dieser Welt um die Rangfolge in den CampusCharts: Es geht um die Plätze elf bis eins, dazu wie jedes Mal acht Neuvorstellungen. Also, lasst Euch nicht lumpen und infiltriert die Campuscharts mit dem gepflegten Geschmack des Nordens! Klickt rein und wählt mit unter www.campuscharts.de!

Schlagerexpress – Musik auf gut deutsch – ab 21 Uhr

Heute gibt es bei uns die neuesten Informationen rundum den deutschsprachigen Schlager. Diese werden nicht einfach nur dargestellt, sondern vom Moderator mit viel Insider- und Hintergrundwissen angereichert. Außerdem gibt es wieder die CD der Woche und es werden auch die Musikwünsche unserer HörerInnen erfüllt.

Kulturbeutel – Für den gepflegten Hörer - ab 22 Uhr

Im Gepäck hat der Kulturbeutel für Euch auch heute wieder: Skurriles, Hörbares, Gedankliches, Aufgenommenes und live Erquatschtes, Witziges, Abenteuerliches, Ehrliches, Neues und Altes, Natürliches und aufgemotztes, Künstlerisches, Dramatisches, Kulturelles. Um die Ohren bekommt ihr Dinge des Alltags und Dinge, die aus der Reihe tanzen.

Landratswahl gültig: NPD-Mann mit Klage gescheitert

Geschrieben von | Veröffentlicht am 3. Dezember 2008 um 04:43 Uhr

Michael Andrejewski (NPD) hatte mit diesem Urteil gerechnet: Das Verwaltungsgericht Greifswald hielt die Klage des NPD-Landtagsabgeordneten zunächst formal zwar für statthaft, ließ den Kläger aber dann doch scheitern.

Auftakt

Andrejewski war vom Wahlausschuss der Landkreises Ostvorpommern gar nicht erst zur Wahl zugelassen worden, da er nach Ansicht des Ausschusses die dafür not-wendigen beamtenrechtlichen Voraussetzungen nicht erfülle und als NPD-Mitglied nicht die Gewähr biete, sich aktiv für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzusetzen.

Michael Andrejewski sitzt seit 2003 in der Anklamer Stadtvertretung und ist seit 2006 NPD-Landtagsabgeordneter.

Möglich war der Ausschuss von der Wahl nur, weil im Gegensatz zu Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung, des Kreistages oder des Landtages für sogenannte “Landräte” als Voraussetzung für ihre Ernennung zu Beamten auf Zeit “schärfere” Regeln gelten. Das Recht eine Partei zu verbieten hat in Deutschland allein das Verfassungsgericht.

Michael Andrejewski (NPD)

Das Greifswalder Gericht betritt mit seiner heutigen Entscheidung, die Entscheidung des OVP-Wahlausschuss zu bestätigen und Andrejewski also schon das Recht auf eine Kandidatur zu bestreiten, nach Aussage des Vorsitzenden Richters juristisches Neuland. Immerhin konnte der Kläger darauf verweisen, dass eine solche Vorgehensweise z.B. in Sachsen und anderen Bundesländern nicht üblich sei.

Das Greifswalder Gericht begründete seine Entscheidung mit den verbalen und schriftlich vorliegenden Äußerungen des Klägers (wie “Rostock bleibt deutsch!”) und der höchstrichterlichen Feststellung, dass die NPD fassungsfeindliche Ziele verfolge, von denen sich Andrejewski auch heute vor Gericht nicht distanziert habe.

Zuvor hatte der Kläger angeführt, dass er zum “gemäßigten Flügel” seiner Partei gehöre und durchaus nicht zu allem stehe, was von anderen NPDlern geäußert wird. Nach dem Urteil verkündeten Andrejewski und Peter Marx (NPD), ihre Absicht, “nach Karlsruhe” zum Bundesverfassungsgericht zu ziehen. Zunächst aber müssen sie vor dem Oberverwaltungsgericht Berufung einzulegen.

Bericht und Fotos: MOPET

Wollen nun zusammen vors Verfassungsgericht: Peter Marx (links) und Michael Andrejewsk

Gedenken des Mord an Eckard Rütz – Stadt bleibt fern

Geschrieben von | Veröffentlicht am 25. November 2008 um 01:33 Uhr

Montag Nachmittag an der Mensa am Schießwall: Es ist bereits dunkel, als sich eine Gruppe Menschen vor dem Gebäude versammelt. Darunter sind ein paar schwarz gekleidete junge Menschen. Sie stellen Kerzen auf. Ein Polizeiwagen fährt vor – die Polizisten bleiben im Auto.

Blumen und Kerzen für obdachloses Mordopfer von jugendlichen Nazis

Zwei ältere Damen warten. Schließlich fragen sie: „Wann geht es denn endlich los? Wir sind doch nicht zum Warten hier.”- „Es geht doch ums Gedenken, nicht ums Warten”, entgegnet einer der Umstehenden.

Die Gruppe gedenkt des Obdachlosen Eckard Rütz, der vor acht Jahren ermordet worden ist. In der Nacht vom 24. auf den 25. November 2000 schlugen und traten drei jugendlichen Neonazis brutal auf ihn ein, so dass er seinen Verletzungen erlag. Vor Gericht soll einer der jungen Männer gesagt haben, dass so einer wie Rütz dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche liege. Nun erinnert eine kleine Plakette, die vor einem Jahr gesetzt wurde, an diese Tat.

Matthis Fischer, Pressesprecher des Bündnisses „Schon Vergessen?” erklärt: „Vor zwei Jahren gründete sich die Initiative, weil es von Seiten der Stadt kein aktives Gedenken an Rütz gab. Letztes Jahr wurde die Gedenktafel, hier an der Mensa, gesetzt. Damit haben wir unser großes Ziel erreicht”, erläutert der 22-Jährige. „Nun möchten wir das Gedenken am Leben halten.” Ein aktives Gedenken seitens der Stadt scheint es auch heute nicht zu geben: Kein Oberbürgermeister, auch nicht die Präventionsbeauftragte Greifswalds, Dr. Christine Dembski, sind zu sehen.

…Weiterlesen »

NPD in Vorpommern: Analysen aus Greifswald und dem Land

Geschrieben von | Veröffentlicht am 23. November 2008 um 16:57 Uhr

Deutschland-Radio berichtet in einem ausführlichen Beitrag der Sendung Länderreport über die die NPD in Mecklenburg Vorpommern. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin Almuth Knigge dürfen wir Euch diesen Beitrag hier anbieten.

NPD auf dem Greifswalder Marktplatz im Wahlkampfjahr 2006

In diesem Beitag geht es u.a. um:

  • Auftritt der Greifswalder Studenten-Satiregruppe “Apfelfront” in Anklam
  • EInfluss und Bedeutung der NPD im ländlichen Raum Vorpommerns & im Landtag
  • Studie der Politikwissenschaft der Universität Greifswald (Gespräch mit Dozent Dirk Borstel)
  • Die Antwort der Lokalpolitik: u.a. Greifswalds Student Torsten Heil (Mitglied der CDU Greifswald)

Zum Anhören einfach auf Play drücken…

Zahl der rechten Schmierereien nimmt zu

Geschrieben von | Veröffentlicht am 6. November 2008 um 01:05 Uhr

In der Nacht zu Montag sind an verschiedenen Stellen in Greifswald rechte Schmierereien angebracht worden. Betroffen sind die Märkte Woolworth und Sky sowie das AXA-Center im Ostseeviertel. Dort wurden Hakenkreuze und rechte Parolen angesprüht.

Auch an weiteren Stellen finden sich in der Stadt rechte Parolen, die mitunter bis zu fünf Meter lang sind. Viele Fahrradfahrer dürften ein solches Graffiti bemerkt haben, das über die komplette Breite der Pappelallee zwischen Schwimmbad und Puschkinring geschmiert wurde.

Die Behörden können außer einer Anzeige gegen Unbekannt wenig gegen die Parolen unternehmen. Man bemüht sich aber um schnelle Entfernung. Die Stadt hatte vor dem Wochenende bekannt gegeben, gegen die Schmierereien in Zukunft noch offensiver vorgehen zu wollen und hat eine Hotline eingerichtet, unter der diese gemeldet werden sollen. Die Rufnummer ist 03834-830827.

Quellen:

    Seite 2 von 41234