Musik – Töne mit Zusammenhang, oder gerne auch ohne. Im Prinzip systematischer Krach. Jede*r hört Musik, aber was ist die Geschichte hinter den einzelnen Stücken, auch Lieder genannt, und womit verbinden wir sie? Was lösen sie in uns aus und wer hat sie erschaffen? webmoritz. lässt die Pantoffeln steppen, gibt vor, was angesagt ist, und buddelt die versteckten Schätze aus. Unsere Auswahl landet in eurer moritz.playlist.
Wer in Deutschland nach jungen, aufstrebenden und erfolgreichen Künstlern sucht, der hat diese in den letzten Jahren meist im Deutschrap gefunden. Ein junger Mann aus Hamburg ändert das. Berq, bürgerlich Felix Dautzenberg, hat sich in den letzten anderthalb Jahren quasi mit einer Bewerbungsmappe als neue musikalische Hoffnung etabliert. Irgendwo zwischen Indie und Pop zu verorten, bringt er Musik mit ganz klarem Wiedererkennungswert auf die Platte. Wer sich mit nur sieben Liedern einen Namen macht, den sollte man sich genauer anschauen. Also tun wir das. Hier und jetzt.
Ein wahres One Trick Pony
Lauscht man in eine Single von Berq, so gibt es einen immer wiederkehrenden Effekt: Die eigene Laune sinkt. Der Gemütszustand bewegt sich auf einem dramatischen Weg Richtung Melancholie und Herzzerrissenheit. Warum sollte man sich das freiwillig antun? Gute Frage. Die noch bessere Antwort: Weil dieser dramatische Weg umsäumt ist von einer Landschaft aus großartiger Pianistik. Umsäumt von einer Stimme, die ein Ende der Notenleiter nicht kennt und Worte so fesselnd dramatisch in die Länge zieht.
Die Thematik ist dabei immer die selbe: zerbrochene Beziehungen, der Betrug einer eigentlich eng vertrauten Person und die damit verbundene Unfähigkeit, noch an die wahre Liebe glauben zu können. Ein wahres One-Trick-Pony, wie man im Englischen zu pflegen sagt. Aber eben auch ein verdammt gutes. Dass dieses Merkmal kein Hindernis sein muss, das sieht man ja seit Jahren bei Taylor Swift, nicht wahr?
Überzeugt euch selbst, mit seinem erfolgreichsten Werk „Rote Flaggen“, das auf Youtube und Spotify jeweils die Millionenmarke geknackt hat. In dem Song beschreibt Berq die Beziehung zu einer Frau, die eigentlich aus gutem Grund beendet ist. Zu viele Warnzeichen, zu häufiges falsches Verhalten, kurz: zu viele „rote Flaggen“ (red flags) die die andere Person abgibt. Und doch ist das Verlangen da, wieder zurückzugehen, auch wenn das Gewissen das Herz anschreit, es nicht zu tun. Drum geht er nur nachts zu ihr hin, denn dann sieht er die roten Flaggen in ihrer Einfahrt nicht. Ein Selbstbetrug, der dann auffliegt, wenn ihn am Morgen die „nackte Wahrheit im Bett in die Knie zwingt“.
Tipp: Kickt mit Kopfhörern noch mehr.
Mit einer Unibewerbung in die Charts
Als Felix im Sommer 2022 sein Abitur in der Tasche hatte, war für ihn klar, dass er sich in seiner Zukunft mit Musik beschäftigen möchte. Nicht umsonst hatte er zuvor jahrelang freiwillig samstags Musiktheorie-Unterricht genommen und versucht, das Gelernte im spärlich eingerichteten Kellerstudio seines Elternhauses umzusetzen. Aber Berq wollte eigentlich kein Star werden. Seine erste und bislang einzige EP „Rote Flaggen“ war ursprünglich eine Bewerbungsmappe für die Popakademie Mannheim. Noch bevor er eine Einladung für die Akademie erhielt, entschloss er sich, seinen ersten Song „Echo“ doch online zu stellen. Keine gänzlich schlechte Idee. Besonders auf TikTok verbreitet sich das Lied wie ein Lauffeuer.
Auch die anderen Werke des heute 20-jährigen bekamen ein paar Funken dieses Lauffeuers ab und loderten immer heller. Mein persönlicher Favorit ist dabei „Achilles“. Nicht wegen meiner Leidenschaft für die griechische Mythologie, sondern wegen Zeilen wie diesen):
Und danke für die Bindungsängste, krass, dass du das zweimal schaffst Bin dankbar für die Superkraft Dass du mich zum Achilles machst (Unsterblich, weil ich geh, wenn ich Gefühle seh)
Und danke für die Bindungsängste, für die Reste in der Brust Wo bei anderen ein Herz sitzt Denkst du, dass das hier ein Scherz ist? Vielleicht weil heute nicht mehr März ist
Berq in „Achilles“
Ihr seht, das Ganze ist nichts für die Untermalung der sonntäglichen Kaffeetafel bei den Großeltern. Aber das soll es auch nicht sein.
Big Business bei Böhmermann
Die Größe eines Musikers zeigt sich für mich besonders, wenn man sieht, dass er die Schönheit eines Liedes auch live und vor Publikum rüberbringen kann. Im Studio können Autotune und Co. auch große Fehler kaschieren. Auf der Bühne ist dann die Stunde der Wahrheit. Es sei denn, es wird Playback gesungen. Aber Künstler*innen, die das machen, sollte man ihren Titel sowieso aberkennen. Zurück zu Berq: Der im Jahr 2004 geborene Hamburger hat bewiesen, dass Bühnenpräsenz kein Fremdwort für ihn ist. Zuerst tat er das bei der Late-Night-Show Inas Nacht, im Oktober 2023 dann eine Nummer größer in Jan Böhmermanns „ZDF Magazin Royale“. Ein großartiges Zusammenspiel von Orchester, Licht und Stimme. Aber schaut und hört selbst hinein:
Der Auftritt im Zweiten Deutschen Fernsehen wird rückblickend wohl der Moment sein, der seiner Karriere den finalen Schub auf die Spitze des Erfolgsberg(q)es gegeben hat. Deshalb heißt es jetzt:
Es geht auf Tour!
In diesem Sommer führt Berq seine im vergangenen Jahr begonnene Reise über verschiedene, meist regionale Festivals fort. Vom 8. bis 11. August macht er auch in unserem schönen MV halt, beim About You Pangea Festival in Ribnitz-Damgarten. Später beginnt passend zum melancholischen Winter neben der kalten Jahreszeit auch seine erste eigene Solotour. In zahlreichen Großstädten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er unterwegs. Viele Karten waren bereits vor dem offiziellen VVK-Start vergriffen, da er mit versteckten QR-Codes in den Tourstädten schon eine Art Early-Access geboten hat, der etwas aus dem Ruder gelaufen ist. 80 Prozent der Tickets wurden nur durch die Codes vergeben. Aber kein Grund zu verzagen: Gleichzeitig mit seiner neuesten Single „Heimweg“ veröffentliche Berq Anfang Juli Daten für eine Zusatztour Anfang 2025.
Eine große Zukunft, wenn:
Dass Berq musikalisch großartige Voraussetzungen für eine lange und erfolgreiche Karriere hat, das ist wohl offensichtlich. Wenn er sich seiner Art, die ihn bis zu diesem Punkt gebracht hat, treu bleibt und gleichzeitig thematisch etwas vielfältiger wird, gibt es nach oben keine Grenzen. Dass er vor kurzem in die Künstlerhochburg Berlin gezogen ist, wird ihm sicher helfen, noch größere Features als das bisher einzige Feature mit ENNIO zu verwirklichen.
So verbleibe ich, passenderweise, mit dem Outro Song seiner EP „Einmal verliebt“. Peppt eure Playlist gerne mit diesem oder einem anderen Lied von Berq auf. Aber: Klaget nicht, wenn die Laune wie bei einer Achterbahn zunächst rasant nach unten geht. Wobei, bei der Achterbahn ist das auch der schönste Teil, nicht wahr?
Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.
von Luise Markwort, Vanessa Finsel und Simon Fortmann
Weiteres? Gruppengröße max. 4 Personen, Anmeldung unter 03834/85364473
Was? Drink & Draw
Wann? Freitag, 01.08.2024, 17 Uhr
Wo? Caspar-David-Friedrich-Zentrum
Eintritt? 29 Euro/ ermäßigt 24 Euro (Material und Getränk sind in beiden Preisen inklusive
Weiteres? die Veranstaltung ist ab 18 Jahren, Anmeldung bis zu zwei Tage vorher unter 03834/884568, buchung@caspar-david-friedrich-gesellschaft.de oder persönlich im CDFZ, das Gebäude ist nicht barrierefrei
Im PKBKunstLaden und in der Marienkirche könnt ab 13 Juli in der Ausstellung Berührt von Caspar David Friedrich Werke von Künstlern des Pommerschen Künstlerbundes sehen.
In der Fenstergalerie ist die Ausstellung Demokratie ist eine Kunst – Gedenken und Handeln rund um die Uhr zu sehen.
Altigkeiten
Im Botanischen Garten findet ihr die multimediale Duo-Ausstellung Am Ryck.
In der kleinen Rathausgalerie ist die Fotografie-Ausstellung Land am Meer zu sehen.
Die Ausstellung Alle da! in der STRAZE zeigt Auszüge aus dem Kinderbuch „Alle das! Under kunterbuntes Leben“.
Lars Engelbrecht hat das Leben von Caspar David Friedrich als Comic illustriert und mit plattdeutschen Kommentaren versehen – zu sehen ist dies in der Ausstellung Caspar David Friedrich up platt im St. Spiritus.
In der Stadtbibliothek werden in der Ausstellung Plakate aus Estland – Ausstellung des Festivals „Nordischer Klang“ alle eingereichten Plakatentwürfe für den Nordischen Klang dieses Jahr gezeigt.
Das Leben eines der letzten Naturvölker der Erde, der Himba, zeigt die Fotoausstellung Himba – ein Naturvolk kämpft ums Überleben im BioTechnikum.
Im Pommerns zeigen Künstler der Gruppe „Die Buhne“ unter dem Titel Romantisch CDF 2024 ihre Werke und setzen sich dabei mit historischen und aktuellen Positionen zum Romantikbegriff auseinander.
Die Schüler*innen der Kunstleistungskurse des Jahngymnasiums zeigen ihre Werke in der Ausstellung DINGE&ICH in der STRAZE.
Im Kunstkubus CUBIC ist die Installation „Blick aufs Gefühlsmeer“ zu sehen.
Das Caspar-David-Friedrich-Zentrum zeigt die Ausstellung Caspar David Friedrich: das verborgene Leben der Bilder.
Im Pommerschen Landesmuseum lässt sich in der Ausstellung Caspar David Friedrich. Lebenslinien der künstlerische Werdegang Friedrichs nachverfolgen.
Es gibt einen neuen Hörspaziergang der Stadt Greifswald. Den Hörspaziergang findet ihr ganz einfach in der kostenlosen Greifswald-App. Bei dem Spaziergang kommt ihr an zwölf unterschiedlichen Gebäuden und Orten vorbei. Dabei sollt ihr Interessantes über Geschichte, Architektur und Kultur in der Innenstadt erfahren
Kannst du dich noch an die Radstation am Bahnhof erinnern? Dort kannst du dein Fahrrad nun günstiger abstellen. So kostet ein Stellplatz in der Sammelgarage ab sofort nur noch 50 Cent statt eines Euros, für eine Woche zahlt man nur noch 3 Euro, für einen Monat 6 Euro (bislang 15 €) und für das ganze Jahr 50 Euro (bislang 130 €). Der Grund für die Vergünstigung sei, dass damit die Akzeptanz und die Auslastung der Radstation deutlich erhöht werden sollen, die bisher unter den Erwartungen lag.
Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
In Greifswald wurde das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Seit dem 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.
Veranstaltungen
Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr hier aufgelistet.
Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.
Hochschulpolitik und Universitäres:
Vom 08.07. bis 9.08. läuft die Rückmeldungzum nächsten Semester.
Es werden immer dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
Seit dem 17. April 2023 bietet das Studierendenwerk Greifswald wieder offene Sprechzeiten an. Diese sindin den Bereichen Ausbildungsförderung, Studentisches Wohnen, Sozialberatung, Psychologische Beratung (nur in dringenden Fällen, sonst mit Termin), Mietbuchhaltung und Kasse. Die genauen Zeiten findet ihr auf der Website des Studierendenwerks. Es ist aber auch weiterhin möglich, einen Termin außerhalb der Sprechzeiten zu vereinbaren.
Die Uni baut ein Beschwerde- und Konfliktmanagement auf. Mehr dazu findet ihr auf dieser Seite der Uni.
Seit dem 18.06.2022 sind die historischen Gewächshäuser im Botanischen Garten wieder geöffnet. Alle Informationen findet ihr auf dieser Website oder in diesem webmoritz.-Artikel.
Weiteres? Reservierungen möglich unter: Tel. 03834 85364444, ab 4 Jahren
Neuigkeiten
Während der Sommerferien bieten die Kunstwerkstätten ein vielfältiges Programm für Kinder mit allerhand Workshops im künstlerischen Bereich – hier findet ihr eine Übersicht zu allen Workshops.
Alle Kinder, die im letzten Schuljahr die vierte, fünfte oder sechste Klasse besucht haben, können sich in der Stadtbibliothek kostenlos für die FerienLeseLust anmelden und sich die neuesten Bücher ausleihen.
Jeden Mittwoch findet von 10 bis 11.30 Uhr in der STRAZE eine feministische Krabbelgruppe statt. Gemeinsam sollen sich Menschen mit Babys oder Kleinkindern über Themen wie gleichberechtigte Elternschaft austauschen.
Altigkeiten
Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei.
Veranstaltungen
Was? BumBumTschak mit Brausepaul & Sancris
Wann? Freitag, 02. August 2024 ab 23:59 Uhr
Wo? RoSa
Für weitere Veranstaltungen schaut immer gerne bei den Instagram Kanälen der Bars und Clubs nach.
Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!
Der Nordische Klang hat wieder in Greifswald stattgefunden. Für das diesjährige Fest übernahm Estland die Schirmherrschaft. Das Event, welches nun schon zum 33. Mal in Deutschland stattfand, war voller fantastischer und wunderbarer Eindrücke, die man nicht so schnell vergisst; egal ob Ausstellungen, Vorträge, Filme oder musikalische Darbietungen.
Letztes Jahr haben sich zwei webmoritz.Redakeurinnen für euch aufgemacht, um ein paar der musikalischen Eindrücke zu erlangen. Part 1 und Part 2 könnt ihr dazu noch einmal nachlesen. Auch dieses Jahr waren sie für euch unterwegs und haben sich diverse musikalische Darbietungen zu Gemüte geführt.
YrrY: Experimentell, Ehrlich, Erstaunlich
Am 07. Mai trat das Quartett YrrY auf, bestehend aus Carmen Bóveda (Cello), Mari Garcés (Gesang), Håkon Skjæret (Schlagzeug, Xylophon), und Owen Weaver (Schlagzeug). Die Band aus Norwegen verbindet ihre Liebe für neue Musik und ungewöhnliche Instrumente. Damit geht auch ein sehr ungewöhnlicher Sound einher, denn die jungen Musiker*innen begannen ihre Darbietung auf ganz andere Art und Weise: sie setzten den Fokus auf genau die Dinge, die bei einer guten Performance eigentlich vermieden werden sollten. Über fünf Minuten lang lauschten wir den Klängen von Räuspern, Stühleschaben, Feedback des Mikrofons, Quietschen eines Ständers, oder ungewollten Tönen eines Instruments.
Ein weiteres Stück der Band wird mir lange noch im Gedächtnis bleiben. Hintergrund dazu war die Geschichte eines Mannes, der über das Meer flüchtet, und genauso klang das Stück auch. Schweres Atmen ins Mikrofon simulierte die Brandung, Xylofon und Cello ahmten das Quietschen und Ächzen eines großen Frachtschiffes nach, und das Schlagzeug erzeugte einen sich tadellos einfügenden metallenen Sound dazu. Hört gern einmal in den Musikclip hinein und schließt dabei eure Augen. Ich ertappte mich dabei, wie ich angestrengt lauschte, um auch ja jeden Ton herauszuhören.
Zum Ende zeigten sich YrrY noch von ihrer schauspielerischen Seite. Zur Frage, was Musikalität eigentlich bedeutet, liefen sie auf der Bühne herum, schwenkten ihre Instrumente umher, tauschten sie auch mal untereinander aus, oder bauten alles komplett ab und dann wieder auf. Zum Schluss standen sie vor ihren zu einem Berg aufgestapelten Musikinstrumenten, rezitierten ein Gedicht und sangen dann a capella dazu, was es heißt, Musikalität zu besitzen.
Dieser einprägsame Abend traf sicherlich nicht den Geschmack von Allen – direkt neben uns saß jemand, der sich im Anschluss bei seiner Begleitung über die Band beschwerte, und gerade den letzten Akt schrecklich fand. Ich kann mir vorstellen, dass ein paar der Zuschauenden diese Meinung teilten (ich selbst fand das letzte Stück ebenfalls ungewohnt und etwas zu lang), aber grundsätzlich ist so eine Darbietung doch total spannend, gerade weil sie so anders und kontrovers ist. Eine angenehme Unterhaltung zum Zurücklehnen war es sicher nicht – doch das soll sie gar nicht sein.
Die dänische Band Kalaha trat am selben Abend auf. Niclas Knudsen (Gitarre & Talk Box), Emil de Waal (Drums & Percussion), Jens ‘Rumpistol’ Christiansen (Synths & Gesang), und Anders Stig Møller (Bass & Laptop) spielten energiegeladene Lieder und sorgten für einen angeregten Abend, an den ich gern zurückdenke.
Hier ging es um einiges rockiger zu, und schon bald schwangen die Ersten ausgelassen das Tanzbein. Die 2014 gegründete Band verbindet verschiedene Genres, von Acid Rock und improvisiertem Jazz bis hin zu anatolischem Funk und Acid Techno, was ihnen bereits einen Danish Music Award, einen Carl Award und zahlreiche Nominierungen einbrachte.
Auf der Bühne spielten sie ausgelassen und wild. Gerade der Schlagzeuger tobte sich richtig aus und steckte uns mit seiner Begeisterung an. Man merkte den Musikern das jahrelange Zusammenspiel und den Spaß auf der Bühne sehr an. Die türkische Sängerin Hilal Kaya, mit der die Band kollaborierte, kam ebenfalls für ein paar Lieder auf die Bühne. Mit klarer Stimme sang sie auf türkisch, was sich unerwartet gut mit dem rockigen Sound der Band verbinden ließ.
Hier findet ihr Kalaha feat. Hilal Kaya zum selbst Reinschnuppern.
Maja Mannila Trio: Fusion Jazz, der belebt
Am 08.05. trat das Maja Mannila Trio im St. Spiritus zur Jazznacht auf. Die finnische Band der Soul/Jazz-Sängerin hat bereits einen beträchtlichen Stein im Brett der europäischen Jazz-Szene. Zusammen mit Johannes Granroth (Bass) und Severi Sorjonen (Schlagzeug) performte Maja Mannila ihre selbst geschriebenen Lieder auf Englisch. Einflüsse des Jazz, Gospel und R’n’B finden sich in ihrem Stil wieder und machten auch diesen Abend zu einer musikalischen Delikatesse.
Letztes Jahr gehörte die Jazznacht zu einem meiner liebsten Abende des Nordischen Klangs, und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Mal langsam und nur mit Bass begleitend, mal laut, rhythmisch und kühn verzauberte das Trio die Gäste. Unter anderem wurden Songs wie „With you“, „Daydream“ oder „Fly“ gespielt – letzteren schrieb Maja Manilla mit gerade mal 16 Jahren. Besonders die verschiedenen Soli von Schlagzeug, Bass und Gesang, die nochmal die individuelle Stärke der Künster*innen zeigten, haben es mir angetan.
Rahel Talts Quartet: Zusammenspiel der feinsten Art
Der Jazzabend ging weiter mit der Band der estnischen Pianistin Rahel Talt. Sie performten ihre Stücke, welche akustischen Jazz mit Einflüssen aus dem Bebop und der Tradition fusionierten. Mit Mariusz Praśniewski (Polen) am Bass, Jesper Lørup Christensen (Dänemark) am Schlagzeug, Donatas Petreikis (Litauen) am Saxophon und Rahel Talts (Estland) am Klavier sorgte die Band für einen klangvollen, energetischen Abend.
Rahel Talt verbindet in ihrer Jazzmusik alte mit neuen Zeiten, was an Stücken wie „Present Moment“ oder „Russel“ gut zur Geltung kommt. Besonders beeindruckend war das Zusammenspiel der Vier. Das Saxofon fügte sich nahtlos mit dem Kontrabass und dem Klavier ein, und zwischenzeitlich muteten Rahel Talts Finger an, als flögen sie über die Pianotasten. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, von einem Tornado des Jazz überrollt zu werden – ein Erlebnis, das ich jederzeit wiederholen würde.
Beendet wurde der Abend mit einer jazzigen Interpretation eines Esti Folksongs. Tänan teid väga!
Es gibt, wie letztes Jahr auch, einen zweiten Teil – also stay tuned!
Zur Person der*des Autor*in
Marthe (sie/ihr) ist den weiten Weg von Rostock nach Greifswald im WiSe 2020/21 gekommen, um Kommunikationswissenschaften und Anglistik zu studieren. Seit März 2023 ist sie bei den moritz.medien als Autorin und Lektorin dabei. Einige ihrer liebsten Dinge sind Espresso, Katzen und Filme.
Am 21. Juni ist nicht nur kalendarischer Sommeranfang, sondern es findet auch wieder das größte Musikfest der Welt statt: die Fête de la Musique. In vielen Städten Europas tanzen die Menschen auf den Straßen zu Musik zahlreicher Berufsmusiker*innen, Performer*innen und DJ*s die honorarfrei den Sommer melodisch einläuten. Auch in Greifswald habt ihr die Chance, den Beginn des Sommers zu feiern.
Die erste Ausgabe des Musikfestes fand bereits im Jahr 1982 in Paris statt. Mittlerweile wird die Fête de la Musique in über 1300 Städten jährlich am 21. Juni gefeiert. Das Konzept ist einfach: Überall im öffentlichen Raum werden Bühnen bzw. Stände mit Musik aufgebaut und alle Menschen sind eingeladen, zusammen den Klängen zu lauschen und zu feiern.
Wie bereits in den Jahren zuvor, organisiert der GrIStuF e.V. auch dieses Jahr die Fête de la Musique in den Straßen Greifswald unter dem Motto „Musik für alle, umsonst & draußen“. Das bedeutet für euch, ihr könnt zahlreiche Acts sehen und hören, ohne dafür Eintritt bezahlen zu müssen. Möglich ist das, weil alle Künstler*innen ohne Gage auftreten. Das Programm startet bereits ab 14 Uhr und die zehn Bühnen sind überall in der Stadt verteilt.
Die Hauptbühne vom GrIStuF e.V. findet ihr hinter der STRAZE. Dort erwartet euch eine musikalische Vielfalt von Rock über Funk, Rap und Avantgarde-Pop bis hin zu Punk. Weitere Bühnen findet ihr beim KLEX, St.Spiritus, an der Kulturvilla, am Wall bei der alten Mensa, am Pommerschen Landesmuseum, beim Bagdad-Döner in der Fleischerstraße, in der Friedrich-Loeffler-Straße 44, in der Brinke26 und in der SchwalBe. Ab 22 Uhr erwarten euch außerdem noch die Afterpartys in der STRAZE, der Rosa, dem C9 und dem Geologenkeller. Das komplette Programm mit allen Acts und dem Lageplan sowie weitere Informationen findet ihr auf der Website des Gristuf e.V..
Hier nochmal alle Infos im Überblick: Was? Fête de la Musique Wann? Freitag, 21. Juni 2024, ab 14 Uhr Wo? In ganz Greifswald Programm? Das ganze Programm findet ihr hier.
Vanessa (sie/ihr) ist für das Lehramtsstudium 2023 nach Greifswald gekommen und seit dem Studienbeginn bei den moritz.medien. Sie begeistert sich für Bücher und Filme. Ihr Lieblingstier ist der rote Panda.
Musik – Töne mit Zusammenhang, oder gerne auch ohne. Im Prinzip systematischer Krach. Jede*r hört Musik, aber was ist die Geschichte hinter den einzelnen Stücken, auch Lieder genannt, und womit verbinden wir sie? Was lösen sie in uns aus und wer hat sie erschaffen? webmoritz. lässt die Pantoffeln steppen, gibt vor, was angesagt ist, und buddelt die versteckten Schätze aus. Unsere Auswahl landet in eurer moritz.playlist.
Russischer Rap hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht und Künstlerwie Miyagi und Andy Panda, auch bekannt als Endspiel, stehen an vorderster Front dieser Bewegung. Ihr einzigartiger Stil und ihre tiefgründigen Texte haben sie zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Duos in der russischen Musikszene gemacht. Diese beiden Künstler haben es geschafft, nicht nur die Herzen der russischen Rap-Fans zu erobern, sondern auch international Aufmerksamkeit zu erregen. Doch wer sind diese außergewöhnlichen Musiker, und was macht sie so besonders? Lasst uns gemeinsam einen genaueren Blick auf ihre Karriere und ihr Werk werfen.
Wer sind Miyagi und Andy Panda?
Miyagi, mit bürgerlichem Namen Azamat Kudzaev, wurde am 13. Dezember 1990 in Vladikavkaz geboren, der Hauptstadt der Republik Nordossetien-Alanien in Russland. Er begann seine Musikkarriere im Jahr 2007 unter dem Namen „Shau“, bevor er sich in Miyagi umbenannte – inspiriert von Mr. Miyagi aus dem Film „Karate Kid“. Sein musikalischer Weg führte ihn durch verschiedene Phasen und Stile, wobei er sich durch seine einzigartige Mischung aus Rap, Reggae und tiefsinnigen Texten auszeichnete. Miyagi gründete 2014 sein eigenes Label „Asata“, was ihm die kreative Freiheit gab, seine musikalischen Visionen zu verwirklichen.
Miyagi stammt aus einer angesehenen Familie; sein Vater ist ein bekannter Chirurg. Trotz dieser soliden Basis entschied sich Miyagi, seiner Leidenschaft für die Musik zu folgen. Sein Weg war geprägt von Selbstfindung und der Suche nach einem eigenen Stil, was in der Gründung seines Labels „Asata“ mündete.
Andy Panda, ursprünglich bekannt als Soslan Burnazev, wurde am 2. Oktober 1995 ebenfalls in Vladikavkaz geboren. Anfangs spielte er Fußball, bevor er sich der Musik zuwandte. Unter dem Künstlernamen „Endspiel“ startete er seine Karriere und veröffentlichte seine ersten Werke, inspiriert vom Film „Operation: Endgame“. Im Jahr 2018 änderte er seinen Namen zu Andy Panda, was seine musikalische Wiedergeburt symbolisierte. Gemeinsam mit Miyagi bildet er das Duo, das sowohl in Russland als auch international Anerkennung gefunden hat.
Andy Panda begann seine musikalische Reise als Jugendlicher und entwickelte sich schnell zu einem talentierten Rapper. Sein Wechsel von „Endspiel“ zu Andy Panda markierte eine bedeutende Phase in seiner Karriere, in der er seine künstlerische Identität neu definierte und weiterentwickelte.
Die musikalische Reise
Das Duo Miyagi & Andy Panda wurde 2015 gegründet und schnell zu einem festen Bestandteil der russischen Hip-Hop-Szene. Ihre Musik ist bekannt für eingängige Beats, tiefgründige Texte und eine Mischung aus verschiedenen Musikgenres, darunter Rap, Reggae und Trap. Ihre Lieder behandeln oft Themen wie das Leben, innere Kämpfe und die Suche nach Frieden und Glück. Diese Themen, gepaart mit ihrer einzigartigen musikalischen Darbietung, machen sie besonders und ansprechend für ein breites Publikum.
Einer ihrer bekanntesten Songs, „I Got Love„, der 2016 veröffentlicht wurde, hat Millionen von Aufrufen auf YouTube und Streaming-Plattformen erreicht und zeigt die emotionale Tiefe und musikalische Vielseitigkeit des Duos. Der Erfolg dieses Tracks hat ihre Position als führende Künstler in der russischen Musikszene gefestigt und ihnen internationale Anerkennung eingebracht.
Was macht sie besonders?
Was Miyagi & Andy Panda wirklich auszeichnet, ist ihr innovativer Sound. Ihre Musik zeichnet sich durch ihre Authentizität und emotionale Tiefe aus. Ihre Fähigkeit, persönliche und gesellschaftliche Themen in ihren Liedern zu behandeln, spricht viele Hörer*innen an. Ihre Musikvideos sind visuell beeindruckend und unterstützen die emotionale Wirkung ihrer Songs. Sie schaffen es, verschiedene Musikstile zu einem harmonischen Ganzen zu verbinden. Ihre Lieder beinhalten oft Elemente aus Reggae, Dub, Hip-Hop und sogar orientalischen Musiktraditionen. Dies verleiht ihren Tracks eine besondere Tiefe und Vielseitigkeit, die in der heutigen Musiklandschaft selten ist.
Miyagi & Andy Panda haben es geschafft, weit über die Grenzen Russlands hinaus bekannt zu werden. Ihre Musik hat internationale Fans gefunden, und ihre Konzerte sind weltweit gut besucht. Dies ist nicht nur ihrer Musik, sondern auch ihrer Präsenz in den sozialen Medien zu verdanken, wo sie regelmäßig mit ihren Fans interagieren und Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit geben. Miyagi & Andy Panda haben die russische Rap-Szene maßgeblich beeinflusst. Sie haben gezeigt, dass Rap mehr sein kann als nur schnelle Rhythmen und harte Beats. Ihre Musik ist ein Beweis dafür, dass Rap auch melodisch und tiefgründig sein kann. Viele junge Künstler*innen in Russland sehen sie als Vorbilder und lassen sich von ihrem Stil inspirieren. Besonders beeindruckend ist, wie sie es schaffen, trotz ihres Erfolgs authentisch zu bleiben. Sie haben nie ihre Wurzeln vergessen und nutzen ihre Plattform, um wichtige Themen anzusprechen und ihre Community zu unterstützen.
Круговорот
Miyagi & Andy Panda haben mit Круговорот (ausgesprochen: Krugoworot) einen Song geschaffen, der die Essenz des Lebens und seiner unaufhörlichen Zyklen meisterhaft einfängt. Der Titel, übersetzt „Kreislauf“, nimmt die Hörer*innen mit auf eine emotionale Reise durch die Höhen und Tiefen des Daseins.
Gleich zu Beginn fesselt Круговорот mit einer atmosphärischen Einleitung, die von einer sanften Melodie und tiefen Beats getragen wird. Diese musikalische Basis zieht die Zuhörer*innen sofort in ihren Bann und schafft eine nachdenkliche Stimmung. Die Stimmen von Miyagi und Andy Panda harmonieren perfekt, wobei ihre unterschiedlichen Stile – Miyagis melancholisch-nachdenklicher Ton und Andy Pandas energische, kraftvolle Präsenz – einen faszinierenden Kontrast bilden.
Inhaltlich geht es in Круговорот um die wiederkehrenden Muster im Leben: Erfolg und Misserfolg, Freude und Trauer, Hoffnung und Verzweiflung. Der Refrain, der immer wieder auftaucht, verstärkt die zentrale Botschaft des Songs: Alles ist Teil eines großen Kreislaufs, und jeder Moment – ob gut oder schlecht – hat seine Bedeutung. Diese philosophische Tiefe, gepaart mit eingängigen Beats und einer unverwechselbaren Melodie, macht Круговорот zu einem Lied, das nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch ein echtes musikalisches Erlebnis bietet. Es sind die kleinen Details – das sanfte Flüstern im Hintergrund, die intensiven Drumbeats und die melancholischen Streicher – die das Lied zu einem Kunstwerk machen.
Bei Sonnenuntergang zeichneten wir den Horizont Wie Funken stiegen wir in der Schwerelosigkeit in den Himmel auf Wir atmeten auch weiterhin im Gleichklang Aber wir vertrauten einander, ohne unsere Gefühle zu verschmelzen Ich glaube, die Sterne stehen gut für uns Die Nebel hüllten uns ein, doch wir hielten unsere Herzen warm Diese Liebe ist endlos, sie fühlt sich an wie eine Ewigkeit Ich bin bei dir bis zum Ende
MiyaGi & Andy Panda: Круговорот (2. Strophe, sinngemäß übersetzt)
По уши в тебя влюблён
По уши в тебя влюблён (ausgesprochen: po ushi w tebya wlyublyjon) ist ein beeindruckender Track, der die Intensität und Tiefe bedingungsloser Liebe einfängt. Der Titel des Liedes bedeutet übersetzt „Bis über beide Ohren in dich verliebt“ und thematisiert die überwältigende Kraft der Liebe, die keine Grenzen kennt. Was diesen Song besonders macht, ist die gelungene Kombination aus gefühlvollen Lyrics und einer mitreißenden Melodie.
Die Künstler schildern in poetischer Weise die Emotionen, die mit tief empfundener Liebe einhergehen – von der Ekstase bis hin zur Verletzlichkeit. Miyagis sanfte, doch eindringliche Stimme harmoniert perfekt mit Andy Pandas dynamischem Rap, wodurch ein intensiver Dialog entsteht, der die Zuhörer*innen mitten ins Herz trifft.
Musikalisch besticht das Lied durch seine eingängige Hookline und die warmen, melodischen Beats, die eine romantische Atmosphäre schaffen. Der Einsatz von sanften Gitarrenriffs und modernen Hip-Hop-Elementen verleiht dem Song eine besondere Tiefe und Vielschichtigkeit. Der Text des Liedes ist voller Leidenschaft und Hingabe, was die Zuhörer*innen sofort in den Bann zieht. Die Künstler beschreiben die Höhen und Tiefen der Liebe, die Momente des Glücks und der Zweifel, und vermitteln eine starke Botschaft der Loyalität und Verbundenheit.
По уши в тебя влюблён ist ein musikalisches Meisterwerk, das die Komplexität und Schönheit der Liebe auf eindrucksvolle Weise einfängt. Für alle, die sich nach einem Song sehnen, der sowohl emotional berührt als auch musikalisch überzeugt, ist dieser Track ein absolutes Muss.
Ich werde dich vor dem Regen schützen, ich werde dich hinter meinem Rücken verstecken Ich vertreibe die Wolken, die den Sonnenschein verdecken Ich werde Brücken bauen, ich werde ein Superheld für dich sein Ich werde mit dir auf dem Meer sein, und wir werden unser Leben in Frieden leben
MiyaGi: По уши я в тебя влюблён (Bridge, sinngemäß übersetzt)
Miyagi und Andy Panda haben sich als dynamisches Duo in der russischen Musikszene etabliert. Ihre Musik, geprägt von tiefgründigen Texten und einer einzigartigen Mischung aus verschiedenen Genres, hat ihnen nicht nur nationale, sondern auch internationale Anerkennung gebracht. Ihre Geschichten und ihr Engagement für ihre Kunst machen sie zu inspirierenden Persönlichkeiten, die die Landschaft des russischen Raps maßgeblich geprägt haben.
Für alle, die mehr über diese außergewöhnlichen Künstler erfahren möchten, lohnt es sich, ihre Alben und Songs zu erkunden. Vielleicht entdeckt ihr dabei nicht nur neue Lieblingslieder, sondern auch eine neue Leidenschaft für den russischen Rap. Das Duo haben bewiesen, dass Musik keine Grenzen kennt und dass wahre Kunst überall auf der Welt geschätzt wird.
Tauche ein in die Welt von Miyagi & Andy Panda und lasst euch von ihrer Musik verzaubern. Wer weiß, vielleicht werdet ihr schon bald selbst zu begeisterten Fans dieser außergewöhnlichen Künstler!
Ihr wollt mehr Musikempfehlungen oder sucht den nächsten Ohrwurm? Dann schaut euch mal die anderen Teile der moritz.playlist an! Vielleicht ist da was für euch dabei. Die anderen Teile findet ihr hier.
Ich bin Petimat, aber die meisten nennen mich einfach Peti. Ich bin 24 Jahre alt und komme ursprünglich aus Tschetschenien. Ich studiere Kommunikationswissenschaft und Germanistik und drücke fest die Daumen, dass ich 2024 fertig werde. Meine Lieblingsmusikgenres sind derzeit Jazz, Reggae, Funk und Latin Music 🙂