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	<title>webMoritz.de &#187; moritz</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>moritz 94 &#8211; November 2011 &#8211; Lass es dir schmecken</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 21:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Im gar nicht tristen Novemberheft dreht könnt ihr vieles über die Mensa lesen. Wir haben die Vorsitzende des Studentenwerkes und einen Koch interviewt, ein Redakteur lässt den Mensagang Revue passieren und eine Redakteurin zog für einen Tag die Kochjacke an und wirkte bei der Essenszubereitung und - ausgabe mit. Ausserdem berichten wir über die bisherige Arbeit des AStAs und die Geschichte des polenmARkTs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neu und altbekannt</strong></p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/mm94_Editorial_3_Irene_LuiseRöpke.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-65200" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="mm94_Editorial_3_Irene_LuiseRöpke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/mm94_Editorial_3_Irene_LuiseRöpke-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a>Liebe moritz-Leserinnen und Leser,</p>
<p>herbstliche Stimmung macht sich in Greifswald breit. Nicht nur das Stadtbild verändert sich dadurch, auch der Alltag an der Universität und die abermals hohen Erwartungen an das neue Semester festigen sich oder eben nicht. Man hofft auf einen Neuanfang, der am besten mit interessanten Themen und Inspirationen verbunden sein sollte. Dieses Semester soll, wie jedes Semester, besonders werden. Gleichzeitig gelangen Nachrichten von außerhalb nach Deutschland und lassen uns in Gedanken abschweifen, inwieweit diese große Aufruhr und der Umbruchgedanke uns  betreffen. Studentenaufstände und Demonstrationen gegen Banken beherrschen die Nachrichten und Köpfe der Menschen. Was bedeuten diese Nachrichten für uns und die gemütliche, abgeschiedene Hansestadt?</p>
<p>Veränderungen sind auch in Greifswald zu spüren. moritz berichtet über die Unsicherheiten, die durch die im September in Kraft getretene Kreisgebietsreform entstanden sind und schildert, wie sich diese auf die Zukunft der zum Stadtbild gehörenden Vereine auswirken könnte. Feste Größen der kulturellen Welt Greifswalds finden Platz im Heft, wie der polenmARkT, dessen Entstehungshintergründe näher beleuchtet werden. Die Entwicklung Proras, ein in den 1930er Jahren errichteter Gebäudekomplex auf Rügen, ist in dieser Ausgabe ebenso enthalten. Ein durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs verkommener, dann unter Denkmalschutz gestellter und nun als Jugendherberge fungierende Einrichtung wird weiter ausgebaut und ist ein treffendes Beispiel, wie aus Altem Neues wird.</p>
<p>Eine feste Institution im Alltag von fast jedem Studenten ist die Mensa, die eine große Veränderung und Erweiterung durch den Neubau am Berthold-Beitz-Platz erfährt. Eine Redakteurin begab sich hinter die Ausgabetheke und berichtet nicht nur über kulinarische Fertigkeiten, sondern auch über sonstiges Erfahrenswertes aus der Küche. Um das Ankommen von Neuen soll es in unserer Fotostrecke aus der Erstsemesterwoche gehen. Zudem kommen unsere neuen Redakteure selbst zu Wort und berichten über ihre Eindrücke.</p>
<p>Stabilität, aber auch Veränderungen kennzeichnen unseren Alltag. Trotz Spannungen am Anfang jedes Semesters sollte man Ruhe finden und zum Wesentlichen zurückkehren. Umwälzungen können abschreckend wirken, doch hinter jedem Wandel sollte auch eine Chance auf die Entstehung von Neuem stecken. Auch die moritz-Medien begaben sich auf ein gemeinsames Workshop-Wochenende in Glashagen bei Grimmen, auf dem an bereits Erlerntem gefeilt und Neues entdeckt wurde.</p>
<p>Irene Dimitropoulos</p>
<p>Das komplette Heft könnt ihr<a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/magazin/heft/mm94_web.pdf"> hier</a> als pdf herunterladen, ausgewählte Artikel auch direkt online lesen und kommentieren.</p>
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		<title>Lachen gegen den Schmerz</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 19:12:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[GreifsWelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Clownsvisite versuchen die Grypsnasen den kranken Kindern die Sorgen zu nehmen. Dieser Artikel ist eine Vorabveröffentlichung aus dem Novembermagazin des moritz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em><img class="size-full wp-image-26499 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="moritz_banner" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/ankuendiger_grafik3.jpg" alt="moritz_banner" /><br />
</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>Wie die Clowns Streusel, Stick und Co. von den Greifswalder Grypsnasen<br />
die Kinder im Krankenhaus zum Lachen bringen. Bei der Clownsvisite versuchen sie den teils schwerstkranken Kindern die Sorgen zu nehmen.</em></strong><br />
<em> </em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Eine Reportage von Alexandra Mielke</em></p>
<p>Lachen ist die beste Medizin – das wissen wir schon lange. Untersuchungen zeigen, dass eine positive Einstellung manches Mal mehr bewirken kann, als tausende von Medikamenten. Geprägt wurde diese Glücksphilosophie vom amerikanischen Arzt Hunter Doherty „Patch Adams“, der schon 1971 erkannte, dass seine Patienten schneller genesen, wenn sie öfter lachen. Deshalb trat er eigens vor seinen Patienten als Clown auf. Medizinische Fachleute, wie Professor Volker Faust von der Universität Ulm, stellten fest, dass das Herz beim Lachen schneller schlägt und dabei der Blutdruck in einem gesunden Maße ansteigt. Durch die Atmung gelangt Sauerstoff ins Gehirn, wo er benötigt wird, um beispielsweise die Stimmung eines Menschen zu heben. Lachen stabilisiert das Nervensystem und der gesamte Organismus gleicht sich aus, das beweist, dass Humor nicht nur helfen kann gesund zu bleiben sondern auch gesund macht.</p>
<div id="attachment_45979" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/ankuendiger_grypsnase_grypsnasen.jpg"><img class="size-medium wp-image-45979" title="ankuendiger_grypsnase_grypsnasen" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/ankuendiger_grypsnase_grypsnasen-250x165.jpg" alt="" width="250" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Martin Pierags alias „Matte“ und Nikolaus Roos alias „Klausi“ sorgen für fröhliche Momente im Leben der kleinen Patienten in der Kinderklinik</p></div>
<p>In Anlehnung an „Patch Adams“ unterstützt die 2008 von dem Kabarettisten und in erster Linie Arzt Dr. Eckart von Hirschhausen gegründete Stiftung „Humor hilft heilen“ die zumeist ehrenamtlich agierenden Clowns in Deutschland. So auch den seit fünf Jahren bestehenden Greifswalder Verein „Grypsnasen e.V. – Clowns im Krankenhaus“. Auf der Kinderstation des Uniklinikums schaffen die lustigen Clowns – ausgestattet mit bunten Seifenblasen, Luftballons, die zu witzigen Tieren werden oder auch erstaunlichen Zaubertricks heitere Momente, die die Kinder vom tristen Krankenhausalltag ablenken. Etwa 15 Mitglieder umfasst der Verein, dessen Name sich auf Greifswald bezieht: Denn „Greif“ heißt auf Latein „Gryps“ und eine rote Nase ist natürlich das Markenzeichen eines Clowns. Schirmherr der Greifswalder Nasen ist der Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns, Erwin Sellering, der schon zusammen mit den Vereinsmitgliedern auf dem Greifswalder Marktplatz Spenden gesammelt hat: „Das ist ein Verein, der großartige Arbeit leistet. Die Grypsnasen machen Kindern, die im Krankenhaus liegen eine große Freude. Ich möchte, dass die Gesellschaft mitbekommt, was für eine tolle Arbeit der Verein ehrenamtlich leistet. Und ich will dazu beitragen, dass möglichst viele Greifswalder die Grypsnasen unterstützen“, so Sellering.</p>
<p>So engagieren sich ebenso einige Studenten für den Verein und verwandeln sich regelmäßig in schillernd bunte Figuren, die dann den Puffer zwischen Erwachsenen und Kindern bilden. Die Lehramtsstudentin für Geographie und Kunst, Constanze Gundlack, ist sogar schon seit drei Jahren dabei; unter den Grypsnasen ist sie allerdings besser bekannt als das Clownsmädchen „Streusel“. „Es macht Spaß, aus der Alltagsvernunft herauszuschlüpfen. In der Uni muss ich mich immer so gewählt ausdrücken, aber als Streusel muss ich das nicht. Als Clown kann ich rumzappeln, wann ich will und jede Menge Blödsinn machen.“</p>
<p>Auch Silke Kropf hat sich vor einem halben Jahr entschieden neben ihrem Studium der Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft als Clown „Stick“ in der Kinderklinik die Clownsvisite mitzugestalten. Den Namen gab sie sich, weil sie nebenher noch Schlagzeug spielt. Aber bis jetzt steht Silke noch im Training, das jeden Dienstagabend in den Räumen des Studententheaters „StuThe“ in der Hans-Fallada-Straße stattfindet. Dort lernen die zukünftigen Clowns, wie sie sich in ein Kind hineinversetzen können, wie man improvisiert und auch Rhetorik spielt eine große Rolle bei ihren Auftritten.</p>
<p>Jedes Mitglied in der Clownsfamilie entwickelt seinen eigenen Charakter, seine einzigartige Sprache, eine individuelle Gangart. Es ist ein gut gemischtes Training, das sie von ihrem Trainer, der eine professionelle Theaterausbildung hat, erhalten. Dabei soll vor allem der besondere, sensible Umgang mit den kleinen Patienten geschult werden, aber auch Zaubertricks werden einstudiert und der richtige Körperausdruck. Mit der Zeit entscheidet jeder selbst, wann er es sich zutraut und mental in der Lage fühlt, das erste Mal ins Krankenhaus zu gehen. „Natürlich ist es nicht so einfach, wenn man die vielen kranken Kinder sieht. Aber wenn ich ins Krankenhaus gehe und meinen schicken, pinken Rock anziehe, die rote Nase aufsetze und meine rosa Schleife ins Haar binde, dann bin ich Streusel und schalte einfach um, weil ich weiß, dass die Kinder in diesem Moment einfach nicht an ihre Krankheit denken müssen, da sie für diese kurze Zeit nicht wichtig ist“, beschreibt die 23-Jährige Constanze ihre Empfindungen beim Umgang mit den kranken Kindern.</p>
<p>Auch Silke Kropf fühlt sich jetzt bereit, das erste Mal live bei der Clownsvisite mitzuspielen: „Es ist doch auf der einen Seite auch ein schönes Gefühl zu wissen, dass man damit auch etwas Gutes bewirken kann. Als Stick lebe ich Sachen aus, die ich im normalen Leben nicht auslebe“, lacht Silke.</p>
<div id="attachment_45980" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/ankuendiger_grypsnasen_02_grypsnasen.jpg"><img class="size-medium wp-image-45980  " style="margin: 5px 5px;" title="ankuendiger_grypsnasen_02_grypsnasen" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/ankuendiger_grypsnasen_02_grypsnasen-250x151.jpg" alt="" width="250" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">„Theo“ und „Streusel“ sprachen mit dem moritz über ihre Arbeit mit den Kindern</p></div>
<p>Regelmäßig sind die Grypsnasen nachmittags auf der Allgemeinmedizinischen-, der Chirurgischen-, der Onkologischen-  und der Neurologischen Station anzutreffen. Vor der Visite gehen sie erst einmal alle Stationen ab und sprechen mit den Ärzten. Dabei erfragen die noch in Zivil gekleideten Clowns die Namen und das Alter der Kinder sowie eventuell einzuhaltende besondere Hygienevorschriften, dabei wird natürlich die ärztliche Schweigepflicht eingehalten. Erst jetzt geht es ans Umziehen, rein in die blumigen Strumpfhosen, viel zu großen Hemden, abgetragenen Kleider und die Hosenträger werden umgeschnallt. Jeder Clown bei den Grypsnasen will schön aussehen, wenn es in die Klinik geht, leider gelingt ihnen das nicht immer, dann ist nämlich oftmals die Hose zu kurz oder das Hemd hat ein Loch. Doch die Kinder finden das nicht schlimm, sie lieben ihre Clowns, so wie sie sind und wollen sie oftmals gar nicht wieder gehen lassen. Wenn dann ganz am Ende die rote Nase aufgesetzt wird, verwandeln sich Constanze und ihre Freunde in Streusel, Fienchen, Klausi und Co.</p>
<p>Nun geht es so richtig los, jedem Zimmer wird ein Besuch abgestattet. Ärzte, Eltern, Schwestern – alles und jeder wird mit einbezogen. Schläuche oder Geräte, die zunächst erschreckend wirken, werden zu einer Faszination: „Oh, das blubbert ja so lustig!“.</p>
<p>Constanze Gundlack alias „Streusel“ erinnert sich noch gut an ihren ersten Auftritt im neu errichteten Universitätskrankenhaus: „Damals haben wir imaginären Pudding von den gelben Wänden gekratzt und haben dann auch in allen anderen Zimmern die Zutaten für einen leckeren Kuchen gesammelt!“</p>
<p>Die fröhlichen Clowns finanzieren sich allein aus Spenden, die zum Beispiel für einen Workshop, Schminke oder Kleidung benötigt werden. Die Kostüme suchen sich die Ehrenamtlichen selbst aus oder nähen auch schon mal etwas Eigenes. Sie schmücken ein einfaches Hemd mit glitzernden Pailletten, allerdings ist ihnen die Mühe für das Lachen der Kinder wert.</p>
<p>Am 9. Dezember stellt sich der ehrenamtliche Verein mit vielen Fotos auf einer Ausstellung in der Stadtbibliothek vor. Schirmherr Erwin Sellering kann leider nicht vor Ort sein.</p>
<p>Wer also Interesse hat, die roten Nasen einmal persönlich kennen zu lernen und mehr über ihrer spannenden Arbeit zu erfahren, kann sich dann Anfang Dezember selbst ein Bild von ihnen machen.</p>
<p>Und bis dahin bleibt noch genug Zeit sich eine rote Clownsnase zu besorgen und das triste Studentenleben ein bisschen bunter und lustiger zu machen.</p>
<p><em>Fotos: Grypsnasen e.V.</em> – Kein CC</p>
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		<title>Die November-Sendung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 14:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoritzTV</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unserer Novembersendung findet ihr u.a. die neuesten Infos zum Bildungsstreik in Greifswald, die erste Ausgabe unserer neuen Reihe &#8220;Studentenfutter&#8221;, ein Interview mit dem neuen Lehrstuhlinhaber der KoWi, ein Making Of des moritz und vieles mehr. Die vollständige Sendung findet ihr hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer Novembersendung findet ihr u.a. die neuesten Infos zum Bildungsstreik in Greifswald, die erste Ausgabe unserer neuen Reihe &#8220;Studentenfutter&#8221;, ein Interview mit dem neuen Lehrstuhlinhaber der KoWi, ein Making Of des moritz und vieles mehr.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qEgwLI_CpSs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qEgwLI_CpSs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Die vollständige Sendung findet ihr <a href="http://www.moritztv.de/archiv/2009/sendungen-2009/#c879">hier</a>.</p>
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		<title>moritz 80 &#8211; November 2009 &#8211; Der geplante Verfall der Philosophischen Fakultät</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 21:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich ist es erschienen: Das zweite moritz-Magazin des Wintersemesters. Wie immer könnt ihr euch bei uns das ganze Heft als PDF-Datei herunterladen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe moritz-Leserinnen und Leser,</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/mm80_Editorial_Sophie.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-27143" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="mm80_Editorial_Sophie" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/mm80_Editorial_Sophie.jpg" alt="mm80_Editorial_Sophie" width="154" height="185" /></a></p>
<p>Kälte und Nieselwetter bestimmen seit ein paar Wochen das Greifswalder Stadtbild. Der Herbst ist da und mit ihm die Tendenz zu depressiven  Verstimmungen, die einen an der Schönheit der Hansestadt zweifeln lassen.</p>
<p>Man verdammt die Kleinstadt und verläuft sich in wirren Gedanken. Vier Greifswalder Studenten versuchen uns mit dem Kulturprojekt „klein stadt GROSS“ die positiven Aspekte dieser Kleinstadtromantik näher zu bringen. Aus einer völlig neuen Perspektive entdeckt man Kunst wo vorher Belanglosigkeit war und aus der negativen Grundstimmung wächst die zarte Blume der Hoffnung auf mehr. Vielleicht entdeckt auch ihr die scheinbar neuen Seiten Greifswalds in diesem Heft.</p>
<p>Eine nicht zu verachtende Seite unseres Lebens ist derzeit das Studium, es raubt uns Freizeit und schenkt uns Wissen. Dabei führten viele Wege in die Hansestadt am Bodden – bei dem Einen ist es der nicht vorhandene NC, der Andere ist der Liebe hinterher gereist und manch Einer liebt einfach die Nähe zum Meer. Ganz egal warum, wir sind hier und frönen dem Studentenleben, mal mehr, mal weniger. Aber wie sah das eigentlich vor 20 Jahren aus? 1989 war eine bewegte Zeit, auch hier in Greifswald. Wie damals die Studenten unserer Universität die friedliche Revolution erlebt haben, zeigen wir euch in dieser Ausgabe und geben Einblicke in das interessante Studentenleben in Greifswald zur Wendezeit.</p>
<p>Eine extreme Windböe unserer Redaktion könnt ihr dieses Mal in einem Selbstexperiment einer Studentin bestaunen. Ihr erfahrt, wie es ist, 24 Stunden ohne Unterbrechung in einer Vorlesung zu sitzen und welcher Hilfsmittel es bedarf, um wach zu bleiben. Jede einzelne Vorlesung ist ein Teil des Ganzen und auch so zu betrachten.</p>
<p>Es kommt eben auf das Kleine im Großen an, die Details, die auf den ersten Blick oft nicht zur Geltung kommen und das Bild erst richtig vervollständigen. Man sollte sich dessen stets bewusst sein und auch mal von seinem Kurs abweichen. Dementsprechend ist es wichtig Prinzipien zu haben, jedoch ist es noch wichtiger Zugeständnisse machen zu können, um neue Perspektiven zu erlangen. Lässt man seinen Blick schweifen, entdeckt man neben schlechtem Wetter die prächtigen Farben der fallenden Blätter und ist umhüllt von einem wohlig wärmenden Gefühl, das sagt: „Greifwald kann so schön sein“.</p>
<p>Sophie Lagies</p>
<p>Die komplette Ausgabe des aktuellen Magazins könnt ihr <a title="mm 80" href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/web_mm80.pdf" target="_blank">hier</a> herunterladen, ausgewählte Artikel auch direkt online lesen.</p>
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		<title>„Wir waren der komplette Gegenentwurf“ – Greifswald 1989</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/11/09/greifswald-im-herbst-89/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
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		<category><![CDATA[Wende]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls veröffentlicht der webMoritz vorab einen Artikel über den Wenderherbst in Greifswald aus dem neuen moritz-Magazin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der webMoritz veröffentlicht diesen gekürzten Artikel zum heutigen Jahrestag des Mauerfalls vorab. Der vollständige Artikel ist in der neuen Ausgabe des moritz-Magazins zu lesen, die in den nächsten Tagen erscheint.</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/moritz_banner.jpg"><img class="size-full wp-image-26499 aligncenter" style="border: 0pt none; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="moritz_banner" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/moritz_banner.jpg" alt="moritz_banner" width="561" height="95" /></a><br />
</em>
</p>
<p style="text-align: left;"><em>von Christine Fratzke</em></p>
<p>2009 ist das Jahr der Jubiläen. Im Herbst wird zwanzig Jahre Mauerfall zelebriert. Es sind die Bilder von der Mauer am Brandenburger Tor. Von Montagdemonstrationen. Von fahrenden Trabis, die Richtung Westen drängen. Es sind die bekannten Bilder aus Berlin, Leipzig. Doch lohnt es sich, Wende-Ereignisse auch vor der eigenen Greifswalder Haustür zu suchen. Man wird nämlich fündig.</p>
<h3>Domeinweihung – Mit hohem Besuch</h3>
<p>Nach Ereignissen zur Wendezeit in Greifswald hat Dirk Mellies, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut gesucht: „Der Norden ist in der Wendezeit sehr spät dran mit Protestbewegungen. Aber Greifswald ist witzigerweise eine der ersten Städte im Norden, wo sich etwas regte.“ Bereits in der ersten Hälfte des Jahres 1989 kochte die Unzufriedenheit der Greifswalder auf. Die Kommunalwahlen im Mai waren gefälscht.</p>
<div id="attachment_26512" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/wendeherbst-friedensgebet-puttkamer.jpg"><img class="size-full wp-image-26512 " title="wendeherbst-friedensgebet-puttkamer-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/wendeherbst-friedensgebet-puttkamer-250.jpg" alt="wendeherbst-friedensgebet-puttkamer-250" width="250" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Friedensgebet im Dom</p></div>
<p>Am 11. Juni gab es Besuch von oben, anlässlich der Einweihung des renovierten Doms. SED-Generalsekretär und Staatsratsvorsitzender Erich Honecker kam zu Besuch – und ging dabei die Strecke vom Rathaus bis zum Dom. „Das Ganze war ein Witz. Während die Altstadt zunehmend verfiel, wurden die Fassaden auf dem Weg dahin notdürftig gestrichen“, erläutert Mellies. Auch für den damaligen Theologiestudenten Hagen Kühne, unscheinbar gekleidet, sympathisch, hat viel zu erzählen, war das Ereignis eine Farce. Der heute 44-jährige Pastor stellt dar, dass das Bauprojekt zwar notwendig war, aber die Inszenierung der Eröffnung stieß ihm auf. „Die Vertreter der DDR-Kirche waren nicht einmal eingeladen“, sagt er kopfschüttelnd.</p>
<p>[…]</p>
<h3>Revolutionärer Herbst</h3>
<p>Es wurde Herbst. In Leipzig fand am 4. September die erste Montagsdemonstration statt. Wenige Tage später wurden das „Neue Forum“ und „Demokratie-Jetzt“ in Berlin gegründet. Ungarn öffnete seine Westgrenze – tausende DDR-Bürger flohen. Im Herbst 1989 beschloss Theologiestudent Hagen Kühne, sich zu regen. Er musste an einem ZV-Lager, Zivilverteidigung, teilnehmen. „Dort erlebte ich alle möglichen Repressionen. Da dachte ich mir: Das kann ich nicht mehr. Das System muss weg“, sagt Kühne heute. Dabei ging es ihm nicht darum, die DDR zu reformieren. Der Ansatz des Kommunismus und das damit einhergehende Menschenbild sei falsch. „Ich wollte die Wiedervereinigung von Anfang an“, betont der Pastor. Deswegen engagierte er sich nicht beim „Neuen Forum“, sondern, wie Angela Merkel, beim Demokratischen Aufbruch. Am 7. Oktober feierte die DDR den 40. Jahrestag ihrer Gründung.</p>
<p>[…]</p>
<h3>Demonstrationen – auch in Greifswald</h3>
<div id="attachment_26509" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/wendeherbst-menschenkette-thomas-lange.jpg"><img class="size-full wp-image-26509" title="wendeherbst-menschenkette-thomas-lange-200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/wendeherbst-menschenkette-thomas-lange-200.jpg" alt="wendeherbst-menschenkette-thomas-lange-200" width="200" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Menschenkette an der Fleischerstraße</p></div>
<p>Im Oktober wurde die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, die SDP, in Greifswald gegründet. In der privaten Wohnung des Studentenpfarrers Arndt Noack – mit vierzig Teilnehmern. Zwei  Tage später folgte ein einschneidender Tag, der 18. Oktober. Es ist der Tag, an dem Honecker als Staatsratsvorsitzender von allen seinen Ämtern zurücktritt – Egon Krenz wurde sein Nachfolger. Es ist aber auch der Tag, an dem in Greifswald das erste Friedensgebet im Dom und die erste spontane Demonstration stattfanden.</p>
<p>Im Dom kamen mehrere hundert Teilnehmer zusammen. Das scheint angesichts der 70.000 Teilnehmer an der Montagsdemonstration in Leipzig ein paar Tage zuvor nicht sonderlich viel zu sein. Bis zum Jahresende gab es zehn Friedensgebete im Dom, mit anschließenden Demonstrationszügen. Bereits am 25. Oktober nahmen 2.500 am Gebet teil, am 1. November waren es etwa 7.000 bis 8.000. „Die Friedensgebete waren wie normale Gebete im Gottesdienst. Über 1.000 Kerzen wurden aufgestellt. Es wurden Zeugnisse der Betroffenheit dargestellt, über gesellschaftliche Verhältnisse wurde geklagt“, beschreibt Hagen Kühne. „Und auf einmal war alles ganz politisch.“ Das schlägt sich auch in den im Dom besprochenen Themen nieder: Es wurden beispielsweise Forderungen nach einem zivilen Wehrersatzdienst an Stelle des Wehrdiensts in der NVA, Dialog in der DDR, Freien Wahlen, Volksentscheiden, laut.</p>
<div id="attachment_26504" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/wendeherbst-demo-puttkamer.jpg"><img class="size-full wp-image-26504" title="wendeherbst-demo-puttkamer-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/wendeherbst-demo-puttkamer-250.jpg" alt="wendeherbst-demo-puttkamer-250" width="250" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">Demonstration in Greifswald</p></div>
<p>Parallel zu den Friedensgebeten im Dom fanden regelmäßig Mensagespräche statt, das erste am 19. Oktober. Etwa 1.000 Teilnehmer zählte der „Runde Tisch“, darunter der SED-Oberbürgermeister Udo Wellner mit seinem Stellvertreter Dr. Achim Jonas. Auch Studenten nahmen an den Gesprächen teil. Es wurde über die aktuelle Situation in der DDR diskutiert. „Das war typisch für Greifswald“; resümiert Dirk Mellies, „dass die Opposition und die Führung der Stadt sehr früh in Kontakt kamen. Das Ganze geschah friedlich und recht konfliktfrei.“</p>
<p>[…]</p>
<h3>Das ausgehende Jahr 1989</h3>
<div id="attachment_26507" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/wendeherbst-kreisdienststelle-puttkamer.jpg"><img class="size-full wp-image-26507" title="wendeherbst-kreisdienststelle-puttkamer-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/wendeherbst-kreisdienststelle-puttkamer-250.jpg" alt="wendeherbst-kreisdienststelle-puttkamer-250" width="250" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Besetzung der Kreisdienststelle</p></div>
<p>Bis zum Ende des Jahres 1989 gab es noch weitere Friedensgebete und Demonstrationen. Während das Politbüro, inklusive Egon Krenz am 3. Dezember zurücktrat, verlief durch die DDR eine Lichterkette. An dieser beteiligten sich tausende Greifswalder und Stralsunder Bürger. Ein weiteres wichtiges Ereignis, wie Historiker Dirk Mellies betont, war der 4. Dezember. Es kam zur Besetzung der Kreisdienststeller des Amtes für Nationale Sicherheit in der Domstraße – Aktenschränke wurden versiegelt und gesichert.</p>
<p>„Greifswald war eine der ersten Städte, die die Akten sicherten“, sagt Mellies. Nicht alle hielten die Wiedervereinigung für eine optimale Lösung, Beispielsweise demonstrierte der SSB, der Sozialistische Studentenbund, Mitte Dezember gegen die Wiedervereinigung.</p>
<div id="attachment_26498" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/moritz80_cover.jpg"><img class="size-full wp-image-26498 " title="moritz80_cover-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/moritz80_cover-250.jpg" alt="moritz80_cover-250" width="250" height="355" /></a><p class="wp-caption-text">Das neue moritz-Magazin (80) erscheint in diesen Tagen.</p></div>
<p>Hagen Kühne ist Zeuge der Wende in Greifswald geworden. „Es ist unglaublich. Alles änderte sich relativ schnell. In eine Richtung, die man sich erträumt hat“, erläutert der Pastor, der heute in der Nähe von Bernau bei Berlin arbeitet, nachdenklich. Bisher gab es allerdings weder Abschlussarbeiten noch Veröffentlichungen zu dem Thema. Dirk Mellies und Dr. Frank Möller, ebenfalls vom Historischen Institut, bringen im Dezember ein Buch heraus, das 25 Zeitzeugen der Greifswalder Wendezeit näher darstellt. Etwa 18 Studenten haben mitgeholfen, ihre Geschichte zu verschriftlichen. Denn wer sucht, der findet. Auch in Greifswald.</p>
<blockquote>
<h3>Weitere Themen im neuen moritz-Magazin:</h3>
<ul>
<li>Was steckt hinter dem Wechsel der Psychologie in die mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät?</li>
<li>Rückblick auf die Erstsemesterwoche</li>
<li>Das Riemser Virenforschungszentrum</li>
<li>Das CD-Release &#8220;klein stadt GROSS&#8221;</li>
<li>Reisebericht aus Syrien</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Bilder: Historische Bilder (Copyright bei den Urherbern, nicht CC-lizenziert): Menschenkette: Thomas Lange, alle anderen: Puttkamer.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Nachlesen: Ticker aus der StuPa-Sitzung</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/11/02/stupa-sitzung-am-3-november-um-20-uhr/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2009/11/02/stupa-sitzung-am-3-november-um-20-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 17:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[RCDS]]></category>
		<category><![CDATA[Rote Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Semesterticket]]></category>
		<category><![CDATA[Studienaustausch]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag, dem 3. November tagte erneut das Studierendenparlament der Universität Greifswald. Die Sitzung begann um 20 Uhr im Bürgerschaftssaal des Rathauses. Später zogen die Stupisten dann um. In Unsem Live-Ticker kann man die Sitzung chronologisch nachlesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag, dem 3. November, tagt erneut das Studierendenparlament (StuPa) der Universität Greifswald. Die Sitzung beginnt um 20 Uhr im <span style="text-decoration: line-through;">Konferenzsaal des Uni-Hauptgebäudes</span> Bürgerschaftssaal des Rathauses. Die Raumänderung gab das Präsidium heute nachmittag bekannt und begründete sie mit Planungsfehlern der Uni-Verwaltung.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-20857" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="stupa-liveticker-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200.jpg" alt="stupa-liveticker-300x200" width="300" height="200" /></a>Nach dem in der vergangenen Sitzung ein  Großteil der Tagesordnung vertagt werden musste, sind mittlerweile auch diverse neue Anträge eingegangen. Für den meisten Zündstoff dürfte der <a href="http://webmoritz.de/2009/11/02/rcds-will-markt-der-moglichkeiten-starker-regulieren/" target="_self">Antrag des RCDS sorgen, der den Markt der Möglichkeiten stärker regulieren will</a> und mehrere Gruppen (unter anderem &#8220;Rote Hilfe e.V.&#8221;) von der Veranstaltung ausschließen will. Desweiteren sind auch wieder zwei Bewerbungen für vakante AStA-Referate eingegangen.</p>
<p>Die vorläufige Tagesordnung sieht folgende Punkte vor:</p>
<blockquote><p>TOP 1 Berichte (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-107%20Berichte.pdf" target="_blank">Drs. 19/107</a>) &#8211; <span style="color: #ff9900;">Die üblichen Rechenschaftsberichte aus dem AStA, den moritz-Medien und weiteren Gremien nehmen in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten ein.<br />
</span></p>
<p>TOP 2 Formalia &#8211; <span style="color: #ff9900;">Hier wird die Tagesordnung beraten und verabschiedet sowie das Protokoll der vorigen Sitzung genehmigt. Dieser Tagesordnungspunkt ist bei den letzten SItzungen meistens relativ zügig abgehandelt worden.<img title="Weiterlesen..." src="http://webmoritz.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-26178"></span></span></p>
<p>TOP 3 Entlastung Geschäftsführung moritz-Medien für das zurückliegende Haushaltsjahr &#8211; <span style="color: #ff9900;">Der Haushaltsauschuss hat Abschlussbericht geprüft und hat, nach Informationen des webMoritz, keinerlei Beanstandungen. Der TOP sollte also schnell erledigt sein.</span></p>
<p>TOP 4 Finanzanträge<br />
TOP 4.1 Finanzantrag „Studienaustausch“ <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-115.pdf" target="_blank">(Drs. 19/115)</a> <span style="color: #ff9900;"><span style="color: #000000;">-</span> Für ein Kooperationsprojekt Greifswalder Politikstudenten mit Komillitonen aus Riga um einen Reisekostenzuschuss von 1000€.</span></p>
<p>TOP 4.2 Finanzantrag zur Cofinanzierung des Poolvernetzungstreffens des studentischen Akkreditierungspools (Drs. folgt) &#8211; <span style="color: #ff9900;">Hierzu liegen dem webMoritz noch keine näheren Informationen vor.</span></p>
<p>TOP 5 Wahlen &#8211; <span style="color: #ff9900;">Einige <a href="http://webmoritz.de/2009/10/19/offene-stellen-im-asta/" target="_self">freie AStA-Referate</a> sollen besetzt werden. Bisher liegen jedoch nur zwei Bewerbungen für das Referat für Kultur, Sport und Erstsemesterwoche vor. Der Bewerbungsschluss ist Dienstag 12 Uhr.<br />
</span></p>
<p>TOP 5.1 Wahl einer Referentin für Fachschaften und Gremien</p>
<p>TOP 5.2 Wahl einer Referentin für Hochschulpolitik</p>
<p>TOP 5.3 Wahl einer Referentin für Wohnangelegenheiten</p>
<p>TOP 5.4 Wahl der Referentin für Kultur, Sport und Erstsemesterwoche &#8211; <span style="color: #ff9900;">Um das Kulturreferat bewerben sich zwei Kandidaten, der BWL-student Walter Leonhardt und der Philosophie- und Germanistikstudent Paul Fuhrmann (beide 1. Semester).</span></p>
<p>TOP 5.5 Wahl einer Referentin für Studium und Lehre</p>
<p>TOP 5.6 Wahl eines Mitglieds in den Haushaltsausschuß &#8211; <span style="color: #ff9900;">Hier soll auf Grund des Rücktritts von Christian Bäz, nachnominiert werden.</span></p>
<p>TOP 5.7 Wahl der Vorsitzenden des Haushaltsausschusses &#8211; <span style="color: #ff9900;">Dieses Amt hatte Christian Bäz inne, der vor wenigen Tagen seinen Rücktritt einreichte.</span></p>
<p>TOP 5.9 Wahl der Vorsitzenden der AG Namensgebung Universität &#8211; <span style="color: #ff9900;">Aufgrund eines Formfehlers in der letzten Sitzung muss hier noch einmal gewählt werden. Es ist wahrscheinlich, dass StuPist Erik von Malottki das Amt übernimmt.<br />
</span></p>
<p>TOP 6 Rückschau Erstsemesterwoche (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-110.pdf" target="_blank">Drs. 19/110</a>) &#8211; <span style="color: #ff9900;">Im Rahmen der letzten AStA-Sitzungen gab es viel Kritik am Hauptorganisator Christian Bäz. Fraglich ist ob Bäz selbst zugegen sein wird um seinen Bericht vorzustellen.<br />
</span></p>
<p>TOP 7 Preiserhöhung Studentenwerk &#8211; <span style="color: #ff9900;">Hier wir diskutiert werden, wie die Studierendenschaft auf die <a href="http://webmoritz.de/2009/10/28/studentenwerk-reagiert-auf-kritik-an-preiserhohung/" target="_self">Preiserhöhungen in der Mensa</a> reagieren soll.<br />
</span></p>
<p>TOP 8 Einberufung Vollversammlung (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-112.pdf" target="_blank">Drs. 19/112</a>) &#8211; <span style="color: #ff9900;">Das Parlament soll den AStA mit der Planung und Durchführung der Vollversammlung beuaftragen. Vorgeschlage Themen sind: Wohnraumproblematik in Greifswald, Master für Alle?! /Übergang Bachelor/Master, Verwaltungskostenbeitrag, <a href="http://webmoritz.de/2009/10/14/der-rcds-will-das-verpflichtende-semesterticket/">Einführung eines Semestertickets</a> und der Wechsel des Instituts für Psychologie von der Philosophischen zur Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Der AStA plant die Versammlung derzeit für den 9. Dezember und hofft, den Hörsaal in der Löfflerstraße dafür nutzen zu können.</span></p>
<p>TOP 9 Bestätigung von AStA-Beschlüssen der vorlesungsfreien Zeit (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-102.pdf" target="_blank">Drs. 19/102</a>, <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-108.pdf" target="_blank">19/108</a>) &#8211; <span style="color: #ff9900;">Der AStA hat in seiner Vertretungsfunktion im Laufe der vorlesungsfreien Zeit einige Beschlüsse gefällt, die nun vom Parlament bestätigt werden müssen. Dabei get es um Bewirtungskosten für die Landeskonferenz der Studierenden (60€), die Förderung einer Fahrt des FSR Medizin (600€) und einen Sponsoringvertrag zu Ersti-Woche  mit der Volksbank.</span></p>
<p>TOP 10 Änderung der Finanzordnung (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-62.pdf" target="_blank">Drs. 19/62</a>), erste Lesung &#8211; <span style="color: #ff9900;">Aus Richtung des RCDS kommen zwei Anträge unter dem Titel &#8220;Steigerung der Attraktivität der universitären Selbstverwaltung&#8221;, deren erster Antrag eine Änderung der Finanzordnung vorsieht, die ermöglicht, künfitg etwas höhere Aufwandsentschädigungen zahlen zu können. Die erste Lesung dieses Antrags soll erfolgen</span></p>
<p>TOP 11 Einführung eines Semestertickets (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-104.pdf" target="_blank">Drs. 19/104</a>) &#8211; <span style="color: #ff9900;">Der webMoritz hat bereits vor einiger Zeit über den <a href="http://webmoritz.de/2009/10/14/der-rcds-will-das-verpflichtende-semesterticket/" target="_self">Vorschlag des RCDS berichtet</a>.</span></p>
<p>TOP 12 Antrag hinsichtlich der Durchlässigkeit zwischen Bachelor und Master (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-117.pdf" target="_blank">Drs. 19/117</a>) &#8211; <span style="color: #ff9900;">Jusos und SDS wollen, dass das StuPa die Universitätsverwaltung auffordert allen Bachelorabsolventen auch einen Masterstudienplatz zur Verfügung zu stellen.</span></p>
<p>TOP 13 Arbeitsauftrag an den AStA (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-119.pdf" target="_blank">Drs. 19/119</a>) &#8211; <span style="color: #ff9900;">Der RCDS will die Referentinnen für Studium und Lehre beauftragen, sich für eine bessere Verfügbarkeit jener Bücher in den Universitätsbibliotheken einzusetzen, die sich als Präsenzbestand in der Ausleihe durch wissenschaftliche Mitarbeiter befinden und damit für den Studenten nicht erreichbar sind.</span></p>
<p>TOP 14 Teilnahmeausschluß bestimmer Organisationen von Veranstaltungen der Studierendenschaft (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-120.pdf" target="_blank">Drs. 19/120</a>) &#8211; <span style="color: #ff9900;">Wie oben angedeutet setzt sich der RCDS für einen prinzipiellen Auschluss verschiedener Organisationen beim Markt der Möglichkeiten ein. Der <a href="http://webmoritz.de/2009/11/02/rcds-will-markt-der-moglichkeiten-starker-regulieren/" target="_self">webMoritz berichtet über diesen Antrag seperat</a>.</span></p>
<p>TOP 15 Einrichtung einer AG Wohnen (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2009/Drs.%2019-114.pdf" target="_blank">Drs. 19/114</a>) &#8211; <span style="color: #ff9900;">Der stellv. AStA-Vorsitzende und bisherige Referent für Wohnen, Pedro Sithoe, beantragt die Einrichtung einer AG Wohnen, die sich des <a href="../2009/10/06/wohnungsnot-vielen-bleibt-nur-couchsurfen/" target="_self">vieldiskutierten Themas annehmen</a> soll. Vor Kurzem <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/487976/-1" target="_blank">berichtete das junge Magazin der Süddeutschen Zeitung, jetzt.de, über die Wohnsituation in Greifswald</a>.</span></p>
<p>TOP 16 Sonstiges</p></blockquote>
<p>Es steht zu erwarten, dass sich diese Tagesordnung noch deutlich verändern und vor allem verlängern wird.</p>
<p>Der Live-Ticker beginnt gegen 20.15 Uhr&#8230;</p>
<h3>Ticker aus der Sitzung</h3>
<p>20:03 (Gabriel Kords tickert) Die Sitzung im Saal der Bürgerschaft beginnt leicht verspätet &#8211; noch bereiten sich alle vor. Die StuPisten scheinen sich heute raumbedingt noch wichtiger als sonst zu fühlen. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch, das hat euch gerade noch gefehlt.</p>
<p>20:06 Der Präsident eröffnet die Sitzung.</p>
<p>20:08 Seit der letzten Sitzung sind Christian Bäz und Jaana-Leena Rode zurückgetreten, verkündet der Präsident. Derzeit ist er mit seiner einen Stellvertrerin Karla allein auf dem Podium &#8211; Jaana-Leena war seine bisherige Stellvertrerin. Es gilt also, ein neues Präsidiumsmitglied zu wählen. Korbinian Geiger schlägt Erik von Malottki vor.</p>
<p>20:12 Alexander Schulz-Klingauf mokiert sich über einige Formulierungen in einer Mail des Präsidenten an die Stupisten. Die übrigen Stupisten zeigen sich verwundert.</p>
<p>20:15 Man könnte die Größe des StuPa auch auf einen Abgeordneten reduzieren, sofern dieser Alexander Schulz-Klingauf hieße.</p>
<p>20:20 (Carsten Schönebeck übernimmt den Ticker). Die AStA-Vorsitzende berichtet von einem sehr gut verlaufenen ersten Gespräch mit dem neuen Kanzler Dr. Flieger. Künftig will sie sich einmal im Quartal mit ihm zusammensetzen.</p>
<p>20:27 Fabin Freiberger kristisiert, dass AStA-Pressemitteilungen nicht direkt auf der Homepage erscheinen. Die Nachfragen zu den Berichten gestalten sich erwartungsgemäß dröge.</p>
<p>20:34 Nun springt die Fragerunde wieder zum stellvertretenden AStA-Vorsitzenden. Es geht um Diskussionen um den prozentualen Anteil von Studenten im Aufsichtsrat des Studentenwerks. Die Fragerunde zieht sich extrem&#8230; Die ersten etwas pampigen Antworten seitens des AStA fallen auch schon.</p>
<p>20:42 Der Referent für politische Bildung berichtet, er habe einen Vortrag zum Thema &#8220;Deutsche Burschenschaft&#8221; vorbereitet, den er künftig des Öfteren halten wolle. Frederic Beeskow kritisiert die Kürze des Rechenschaftsberichts.</p>
<p>20:44 Fabian Freiberger fragt nach, warum der Bericht des Gremienreferenten Robert Herold so lang geraten ist. David Stoffel findet die Diskussion um die Berichtslängen überflüssig&#8230;</p>
<p>20:49 Weil&#8217;s so schön ist, wird noch der Bericht der ehemaligen FSK-Vorsitzenden dazwischengeschoben. Der StuPa-Präsident bedankt sich artig für die geleistete Arbeit.</p>
<p>20:58 Nichts interessantes zu berichten. Ein ewiges Kleinklein, teilweise um reine Formalitäten der Berichte.</p>
<p>21:02 Nun wird es etwas spannender. Die Referentin für Studienfinanzierung hat nun die Post des vakanten Referats für die Ersti-Woche aufgearbeitet. Unter anderem kam heraus: Die Rote Hilfe (um die es später noch gehen soll) hatte sich zum Markt der Möglichkeiten angemeldet und einen regen Mailaustausch mit dem Beauftragten Christian Bäz . Der hatte die Anmeldung aber nicht weitergeleitet und damit einiges an Verwirrung in der vergangenen StuPa-Sitzung gestiftet.</p>
<p>21:10 Alexander Schulz-Klingauf hat keine Fragen an die webMoritz-Redaktion! Dafür aber wieder an moritzTV. Die Geschäftsführung berichtet kurz vom Fortbildungswochenende in Glashagen. Wir danken der Studierendenschaft für die Förderung. Die Berichte nähern sich dem Ende!</p>
<p>21:16 Das Protokoll ist abgesegnet. Jetzt geht es um die Tagesordnung. Da die wieder übervoll ist, wird es wohl ein Weilchen dauern sich zu einigen welche Punkte früher, welche später drankommen.</p>
<p>21:25Lauter  Streit um den TOP Bildungsstreik. Erst stellt die Mehrheit fest, dass das Thema dringen ist, dann wollen sie es doch nach hinten schieben. Alexander Schulz-Klingauf bezeichnet das Thema als &#8220;Rotz&#8221;.</p>
<p>21:27 Nun geht es um die Entlastung der ehemaligen Geschäftsführerin der moritz-Medien Christin Kiepler. Die Prüfer loben ihre Arbeit als &#8220;vorbildlich&#8221;.</p>
<p>21:30 Christin Kieppler ist einstimmig entlastet. Der StuPa-Präsident dankt ihr artig und überreicht Blümchen. Nachtrag: Der Bildungsstreik hat mit TOP 8 noch Chancen heute behandelt zu werden.</p>
<p>21:35 Nun die Finanzanträge die Riga-Reisegruppe macht den Anfang. Es geht um 1000 Euro.</p>
<p>21:37 Bisher wird noch diskutiert, aber sieht so aus als wolle das StuPa nicht den vollen Betrag fördern. Sebastian Jabbusch weist darauf hin, dass die Selbstbeteiligung für vergleichbare Fahrten sonst bei gut 100 Euro lag.</p>
<p>21:44 Es wird immer noch gerungen. Schulz-Klingauf schlägt eine Förderung von 300 Euro vor. Dieser massive Kürzungsvorschlag sorgt für Aufregung.</p>
<p>21:52 Es wird über eine Reihe von Änderungsanträgen abgestimmt &#8211; dachte man, doch dann kam Sebastian Jabbusch und ändert unter Applaus des RCDS den Antrag weiter ab. Diese Allianz beunruhigt alle übrigen Anwesenden.</p>
<p>21:54 Gefördert werden jetzt 36 Euro pro Mitfahrer also insgesamt 720 Euro &#8211; bei Ausfall potentieller weiterer Förderer aufstockbar bis 1000 Euro. Der Live-Ticker pausiert, das StuPa wechselt derweil den Tagungsort (es geht weiter im Seminarraum 1 der alten Augenklinik).</p>
<div id="attachment_26266" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/stupa-augenklinik.jpg"><img class="size-full wp-image-26266" title="stupa-augenklinik-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/stupa-augenklinik-250.jpg" alt="stupa-augenklinik-250" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Das StuPa in der alten Augenklinik.</p></div>
<p>22:13 (Ab hier tickert wieder Gabriel Kords.) Das StuPa richtet sich im schnucklig-kleinen Seminar-Raum 1 ein.</p>
<p>22:21 Die Sitzung läuft seit einer Weile wieder &#8211; man debattiert nun über einen Finanzantrag (Drs. 19/121), bei dem die LKS-Vertreter beantragen, dass sich die Studierendenschaft an den Kosten eines Treffens der Studenten beteiligt, die Mitglieder im studentischen Akkreditierungspool sind. Aus diesem Pool heraus nehmen Studenten an der Akkreditierung von Bachelor-Studiengängen teil. In M-V besteht dieser Pool aus 60 Studenten.</p>
<p>22:27 Es gibt ziemlich viele, die ziemlich viel zu diesem Antrag zu sagen haben.</p>
<p>22:29 Der anwesende webMoritz-Redakteur bedauert zutiefst, dass gerade parallel die vierte Staffel von &#8220;Stromberg&#8221; Premiere hat.</p>
<p>22:33 Der Antrag wird ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung angenommen.</p>
<p>22:35 Korbinian begründet, warum er Erik von Malottki als seinen Stellvertreter vorschlagen will. Er habe sich von einem &#8220;Oberchaoten&#8221;, der viel Unfug beigetragen habe, stetig entwickelt &#8211; inzwischen seien die meisten seiner Beiträge konstruktiv. Außerdem könnten die beiden gut miteinander zusammenarbeiten und die parteipolitische Ausgewogenheit im StuPa wäre garantiert.</p>
<p>22:36 Erik stellt sich vor und hält für seine Schlüsselqualifikation, dass er mit Word umgehen kann. Korbinian stellt derweil richtig, dass seine Vorstellung &#8220;zugespitzt&#8221; gewesen sei.</p>
<p>22:39 Die geheime Wahl läuft.</p>
<p>22:43 Erik wurde mit 15x Ja, 7x Nein und einer Enthaltung zum stellv. StuPa-Präsidenten gewählt. Er nimmt die Wahl an.</p>
<p>22:46 Der gebürtige Greifswalder und Erstsemester Paul Fuhrmann stellt sich dem StuPa vor. Er bewirbt sich um das Referat für Kultur, Sport und Erstsemester.</p>
<p>22:48 Dass Paul in der Sitzung vor zwei Wochen nicht anwesend war, schiebt er darauf, dass er keine Rückmeldung auf die Bewerbung erhalten habe und nicht gewusst habe, dass sie in der StuPa-Sitzung vor zwei Wochen bereits thematisiert werden sollte.</p>
<p>22:50 Alexander Schulz-Klingauf hat selbstverständlich einen Haufen Fragen zu stellen.</p>
<p>22:52 Ein neuer Wahlgang läuft an.</p>
<p>22:58 Der Präsident gibt das Wahlergebnis bekannt: Auf Paul entfielen 18 Ja-Stimmen. Da mit ist er gewählt. Die vorgerückte Stunde hat sich auf manchen StuPisten offenbar negativ ausgewirkt: Es gab zwei ungültige Stimmzettel. Auf einem der beiden soll Gerüchten zufolge &#8220;Ja&#8221; gestanden haben, obwohl an der Tafel stand, dass &#8220;Paul&#8221;, &#8220;Walter&#8221; (weiterer, nicht anwesender Bewerber) oder &#8220;Enthaltung&#8221; auf den Zettel geschrieben werden müssten.</p>
<p>23:01 Es wird ein Mitglied in den Haushaltsausschuss nachgewählt. Es kandidieren Frederic Beeskow und Ivo Sieder.</p>
<p>23:04 Frederic Beeskow ist in den Haushaltsausschuss nachgewählt worden. Er erhielt 11 Stimmen. Erneut waren zwei Stimmen ungültig, weil zwei Stupisten &#8220;Ja&#8221; bzw. &#8220;Nein&#8221; auf den Stimmzettel schrieben. Nun soll ein Vorsitzender gewählt werden. Frederic kandidiert nicht, nach dieser Information ist Konrad Ulbrich bereit, zu kandidieren.</p>
<p>23:06 Konrad Ulbrich ist gewählt. Die Sitzung dümpelte jetzt eine Weile ziemlich vor sich hin &#8211; jetzt wird&#8217;s wieder spannender. Es geht um den Vorsitz der AG Namensgebgung der Universität. Eric von Malottki wird als Vorsitzender vorgeschalgen.</p>
<p>23:07 Eric von Malottki stellt sich zum zweiten mal an diesem Abend vor. Anschließend wird er mit breiter Mehrheit gewählt.</p>
<p>23:11 Die Stupisten debattieren nun über die Frage, ob die Einarbeitung von Robert Herold durch Ex-Referent Jörn Sander mit einer Aufwandsentschädigung vergütet werden darf. Jörn hat bereits mehrere von Roberts Vorgängern eingearbeitet.</p>
<p>23:16 Die Alarmanlage dieses Hauses ist gerade losgegangen. Gleich bekommen wir also vermutlich Besuch von netten Herren vom USD&#8230;</p>
<p>23:19 Die Debatte zieht sich. Überhaupt wirken die Sitzungsteilnehmer seit dem Umzug deutlich weniger motiviert und konzentriert.</p>
<p>23:20 Humor oder Krankheit? Frederic Beeskow allen Ernstes einen Änderungsantrag ein, der das Präsidium beauftragt &#8220;2 Gläser Senf für die Einarbeitung auszugeben&#8221; &#8211; Ivo ergänzt: &#8220;2 Gläster Senf aus Mecklenburg-Vorpommern&#8221;. Der Antrag wird allerdings mehrheitlich abgelehnt. Der ursprüngliche Antrag geht mit 15 Nein-Stimmen ebenfalls nicht durch. Korbinian als Antragsteller formuliert im Schlusswort: &#8220;Ich finde das sehr schlecht und teilweise auch lächerlich.&#8221; Letzteres bezieht er auf den Senf.</p>
<p>23:26 Nun geht es um die Arbeit von Christian Bäz. Nominell macht sich das an der Frage fest, wie hoch seine Aufwandsentschädigung ausfallen soll. Gerüchten zufolge hat es über die Arbeit von Christian Bäz als Sonderbeauftragter für die Ersti-Woche Unmut bei den AStA-Referenten gegeben. Nun wird über seinen Bericht gesprochen.</p>
<p>23:30 Die AStA-Vorsitzende hat ihren Ärger über Christians Arbeit formuliert. Er habe unter anderem Auslassungen im Programm der Woche gehabt und sich an den Veranstaltungen nur mit sehr mäßigem Elan beteiligt. Anschließend zahlreiche Vorschläge für die Höhe der Aufwandsentschädigung: 300, 200 oder 100 Euro.</p>
<p>23:34 Die große Mehrheit verabschiedet den Antrag mit einer auf 200 Euro reduzierten Aufwandsentschädigung.</p>
<p>23:35 Nun geht es um TOP 8 &#8211; die Preiserhöhung des Studentenwerks (<a href="http://webmoritz.de/2009/10/28/studentenwerk-reagiert-auf-kritik-an-preiserhohung/" target="_blank">wir berichteten</a>).</p>
<p>23:38 Die Debatte über dieses Thema könnte ein Weilchen dauern. Ärgerlich: Manche StuPisten scheinen zu glauben, dass das StuPa der Raum für simpelste Verständnisfragen ist, die sie auch sehr gut im Vorfeld der Sitzung hätten klären können. Dann würde das alles hier nicht so quälend lange dauern.</p>
<p>23:41 Die Plauderei ging noch ein Weilchen weiter, dann wurde der TOP geschlossen &#8211; ohne jedes Ergebnis. Nun geht&#8217;s um den Bildungsstreik (Drs. 19/23). Die Drucksache liegt uns leider digital nicht vor.</p>
<p>23:43 Christine Fratzke, Erik von Malottki, Karla Thurm und Diana Treiber haben den Antrag gestellt. Das StuPa soll die Idee eines bundesweiten Aktionstags zum Thema Bildung ideel und finanziell unterstützen. Ivo Sieder (Sprecher des RCDS) formuliert seine ablehnende Haltung gegen den Antrag.</p>
<p>23:46 In einer Viertelstunde ist Mitternacht. Erleben wir dann endlich wieder einmal den demonstrativen Abgang des David Stoffel?</p>
<p>23:47 Diana Treiber stellt klar: &#8220;Krawallaktionen&#8221; seien beim Bildungsstreik nicht zu erwarten. Hier im StuPa wäre eine kleine Krawallaktion zur Erhöhung der allgemeinen Aufmerksamkeit mal wieder ganz angebracht.</p>
<p>23:50 David Stoffel sitzt übrigens in der Mitte. Wenn er gleich geht, wird das auf jeden Fall aufwand machen, denn ohne Kletter-Aktionen oder Tischerücken kommt er von dort nicht weg.</p>
<p>23:51 Noch zwei Leute auf der Rednerliste, die Redezeit ist auf eine Minute begrenzt. In zwei Minuten müsste hier also wieder was spannendes passieren &#8211; nämlich die Abstimmung über den Antrag.</p>
<p>23:54 Sebastian Jabbusch polemisiert erneut gegen der AStA. Der habe es &#8220;wieder nicht geschafft, diese Sache zu unterstützen.&#8221; Das StuPa und der AStA müssten in dieser Hinsicht politisch aktiver werden.</p>
<p>23:57 Ein Änderungsantrag von Senator Fabian Freiberger zur Streichung eines Teils des Antrags scheitert. Ein anderer Antrag zur Ergänzung eines Satzes geht hingegen durch.</p>
<p>23:59 Der Präsident weist darauf hin, dass der Antrag in &#8220;korrekter neuer Rechtschreibung&#8221; abgefasst sei. Dann wird namentlich abgestimt. Korbinian (RCDS) stimmt zur Überraschung der Anwesenden zu.</p>
<p>00:00 David Stoffel ist noch da. Konrad Ulbrich (RCDS) hat ebenfalls zugestimmt.</p>
<p>00:01 Der Antrag ist mit großer Mehrheit verabschiedet. Sebastian Jabbusch macht ein Victory-Zeichen.</p>
<p>00:01 Der Präsident stellt fest, dass die Sitzung laut Satzung beendet werden muss. Sebastian Jabbusch beantragt Verlängerung um 60 Minuten, David Stoffel ist mal wieder entschieden dagegen. Dass StuPa habe Zeit verplempert, etwa mit der Debatte um Senfgläser. Er erwarte, dass das StuPa &#8220;entdekct, dass es Eier hat.&#8221; Ah ja&#8230;</p>
<p>00:04 Die Sitzung wird bis 1 Uhr verlängert, die StuPisten sollen einen kurzen Moment Pause machen. Die formelle Gegenrede dazu geht kurz unter, da ein Großteil von AStA und Gästen verschwindet. Die Abstimmung ergibt aber, dass die Sitzung sofort fortgesetzt wird. Allerdings ist die Atmosphäre im auch personell dünner gewordenen StuPa gerade noch etwas unaufgeräumt&#8230;</p>
<p>00:06 Nun geht es um den <a href="http://webmoritz.de/2009/10/14/der-rcds-will-das-verpflichtende-semesterticket/">RCDS-Antrag zum Semesterticket</a>, der schon einige Wochen alt ist. Der RCDS begründet den Antrag.</p>
<p>00:08 Die Antragsteller stellen klar: Der Antrag solle nicht das Ticket einführen, sondern lediglich Überprüfungen über die Frage, ob die Einführung gewinnbringend sei, initiieren.</p>
<p>00:12 David Wulff vermutet, der RCDS-Antrag gehe auf Initiative der CDU-Fraktion aus der Bürgerschaft zurück und beantragt Schluss der Debatte ohne Endabstimmung. Juliane Ruschinzik widerspricht dem entschieden. Davids Antrag geht ebenfalls nicht durch.</p>
<p>00:16 Alexander Schulz-Klingauf zeigt einige Schwächen in der Formulierung und Ausrichtung des Antrags auf. So sei es zum Beispiel nicht konsequent, dass der AStA sich einerseits positiv zum Semesterticket stellen solle, zum anderen aber ein Meinungsbild auf der Vollversammlung eingeholt werden solle.</p>
<p>00:20 Nun ist die Rednerliste geschlossen, die Redezeit auf eine Minute begrenzt. Ein Ende ist also absehbar.</p>
<p>00:27 Die Debatte ist ohne Endabstimmung geschlossen. David Wulff argumentierte, zunächst solle ein Meinungsbild von der Vollversammlung eingeholt werden.</p>
<p>00:28 Der USD schaut vorbei &#8211; und wird wieder weggeschickt.</p>
<p>00:30 Der Antrag hinsichtlich der Durchlässigkeit zwischen Bachelor und Master wird im Einvernehmen mit den Antragstellern auf die nächste Sitzung verschoben, damit sich die Stupisten nun noch angemessen der Einberufung der Vollversammlung einberufen. Die Vollversammlung soll voraussichtlich am 9.12. stattfinden.</p>
<p>00:31 Es werden Themen gesammelt, die nach StuPa-Beschluss auf die Tagesordnung der Vollversammlung sollen. Sebastian Jabbusch schlägt den Komplex &#8220;Klinikum&#8221; vor.</p>
<p>00:32 Stattfinden soll die Vollversammlung übrigens im kleinen Saal derMensa.</p>
<p>00:37 Sebastian Jabbusch macht den Vorschlag, statt des kleinen Mensa-Saals den Dom ins Auge für die Vollversammlung zu fassen. Er findet mit diesem Vorschlag nur wenig Widerhall im StuPa. Der Hörsaal Löfflerstraße scheidet wegen einer Lehrveranstaltung zwischen 18 bis 20 Uhr aus.</p>
<p>00:43 Thomas Schattschneider entkräftet das Argument, in der kleinen Mensa könnten keine beschlussfähigen Vollversammlungen stattfinden. Zumindest vor einigen Jahren, als das Quorum noch unter 500 Leuten gelegen habe, seien beschlussfähige Vollversammlungen erreicht worden. In diesem Winteresmester liegt dieses Quorum allerdings über 600.</p>
<p>00:48 Frederic Beeskow stellt die Grundsatzfrage: Soll der AStA Anträge vorformulieren oder soll er nur informieren?</p>
<p>00:50 Die wenigen Änderungsanträge werden abgestimmt, gleich sollte die Endabstimmung folgen.</p>
<p>00:52 Namentliche Abstimmung läuft. Antrag ist bei zwei Enthaltungen, 18 Ja-Stimmen und keiner Nein-Stime angenommen. Die Vollversammlung wird somit voraussichtlich am 9.12. steigen. Themen unter anderem: Preise beim Studentenwerk, Semesterticket, Auslagerung der Medizin, Institut für Psychologie</p>
<p>00:53 Jetzt debattieren die StuPisten: Was von der Tagesordnung muss umgehend behandelt werden, was kann man vertagen?</p>
<p>00:58 Gerade erst kommt heraus: Einer der vom AStA in der vorlesungsfreien Zeit getroffenen Finanzbeschlüsse über die Förderung einer Erstsemesterveranstaltung in der Medizin wurde vom AStA beschlossen, obwohl Finanzreferentin, Haushaltsauschuss, Vorsitzende und StuPa-Präsident sich dagegen aussprachen. Dass dieser Beschluss kassiert wird, ist unter diesen Vorzeichen durchaus möglich.</p>
<p>01:00 Namentliche Abstimmung über die nicht strittigen AStA-Beschlüsse aus der vorlesungsfreien Zeit &#8211; einstimmig &#8220;Ja&#8221;. Der strittige (s.o.) wird gleich separat abgestimmt.</p>
<p>01:03 Ebenso einstimmig wird der strtittige AStA-Beschluss wieder kassiert.</p>
<p>01:04 Die Sitzung ist beendet. Schicht im Schacht!</p>
<p>Grafik: Jakob Pallus</p>
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		<title>Jetzt mitmachen bei den moritz-Medien!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 18:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Semesterstart ist für Erstis und alle sonstigen Interessierten ideal, um bei den moritz-Medien einzusteigen. Am Samstag laden die drei Redaktionen zum Mediencafé. Außerdem: Offenes Fortbildungswochenende Ende Oktober.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem &#8220;Markt der Möglichkeiten&#8221; haben sich heute zahlreiche Erstsemester über das studentische Vereinsleben in Greifswald informiert. Neben den Hochschulgruppen, Begabtenförderwerken, Vereinen wie &#8220;Gristuf&#8221; und den Pfadfindern stellten sich auch die studentische Selbstverwaltung und die moritz-Medien vor.</p>
<p>Die Besucher konnten sich bei den anwesenden Redakteuren der Bereiche moritz-Magazin, moritzTV und webMoritz mit der  Arbeit in den verschiedenen Sparten der moritz-Medien vertraut machen.</p>

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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/mdm2009/IMG_8405.JPG" title="Unser Chefredakteur hatte ganz viele seiner Freunde mitgebracht..." class="thickbox" rel="set_100" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/mdm2009/IMG_8423.JPG" title="Das Studentenwerk beschenkte die Erstis mit gut gefüllten Ersti-Beuteln..." class="thickbox" rel="set_100" >
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<h3>Am Samstag: Tag der offenen Tür beim Medien-Café</h3>
<p>Für alle die sich für redaktionelles Arbeiten interessieren und sich vielleicht sogar vorstellen können später einmal einen Beruf im Medienbereich zu ergreifen, sind die moritz-Medien der ideale Ausgangspunkt. Wer beim &#8220;Markt der Möglichkeiten&#8221; nicht dabei war oder dort Interesse an den Medien bekommen hat, kann am Samstag weitere Einblicke in den Alltag der Redaktionen gewinnen. Alle drei Bereiche laden zwischen 12 und 18 Uhr zum &#8220;Mediencafé&#8221; in die gemeinsame Redaktion in der Wollweberstraße 4 ein.</p>
<div id="attachment_25020" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/mortiz_familiy_09-800.jpg"><img class="size-full wp-image-25020 " title="mortiz_familiy_09-275" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/mortiz_familiy_09-275.jpg" alt="mortiz_familiy_09-275" width="275" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Chefredakteure und Geschäftsführung (Bild) sowie weitere Redakteure erwarten euch.</p></div>
<p>Die Redakteure des Magazins informieren über den Entstehungsprozess einer Moritz-Ausgabe, moritzTV gewährt Einblicke in die Welt des Fernsehens und auch der webMoritz bietet einen Blick hinter die Kulissen: Wie funktioniert unser Content-Managment-System? Was sind die aktuellen Themen im Lokalgeschehen? Und wie koordiniert die Redaktion ihre Arbeit?</p>
<p>Wer weniger am Journalismus und stärker an Betriebswirtschaft interessiert ist, kann sich bei der Geschäftsführung der Medien informieren. Die Geschäftsführer verwalten das Budget, das den Medien vom StuPa jährlich zur Verfügung gestellt wird.</p>
<p>Für das leibliche Wohl ist am Samstag gesorgt &#8211; für die Besucher gibt es Kaffee und Kuchen.</p>
<p>Übrigens: Wer am Wochenende verhindert ist und trotzdem Interesse an der Mitarbeit bei den Moritz-Medien hat, kann auch im Semester jederzeit einsteigen. Die Redaktionen freuen sich stets über Besuchen in den regelmäßigen Redaktionskonferenzen &#8211; Vorwissen oder Voranmeldung sind nicht erforderlich. Nähere Informationen geben <a href="http://webmoritz.de/projekt-info/kontakt/">die Chefredaktionen</a> jederzeit gern per E-Mail.</p>
<h3><a name="Glashagen"></a>Außerdem: Fortbildungswochende Ende Oktober</h3>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/10/glashagen.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3725" style="margin: 5px;" title="glashagen" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/10/glashagen.jpg" alt="glashagen" width="250" height="204" /></a>Am Wochenende 23./24./25.10. machen die Moritz-Medien interessieren Neueinsteigern außerdem ein besonderes Angebot: Ein Fortbildungswochende im naheglegenen Glashagen bietet Gelegenheit zur Weiterbildung und zum Kennenlernen. Tagsüber gibt es sieben Angebote verschiedener Referenten, unter anderem Reportage-, Fotografie und Podcasting-Workshops, abends wird es dann gesellig.</p>
<p>Die Unterbringung erfolgt in einem alten Gutshaus mit urigem Charme, in dem noch mit Holz geheizt werden muss. Die Teilnehmer sollten einen Schlafsack mitbringen, außerdem wird ein geringer Beitrag von 15 Euro für die Teilnahme erhoben. Interessierte können sich am Samstag bei der Redaktion melden, die sie am meisten interessiert oder sich per E-Mail an die webMoritz-Chefredaktion wenden: web@moritz-medien.de</p>
<p>Bilder: Erik Schumacher, Carsten Schönebeck u.a.</p>
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		<item>
		<title>Kalter Entzug vom Web</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 14:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[moritz]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenwohneim]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm-Holtz-Straße]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet gehört heute wohl für jeden Studenten zum Alltag. Doch es gitb nicht nur Vorteile: Youtube, StudiVZ und Co können auch zur Zeitverschwendung werden. Eine Vorabveröffentlichung aus dem neuen moritz-Magazin (79), das in dieser Woche erscheint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>von Christiane Müller</em></p>
<p><em>Vorabveröffentlichung aus der neuen Ausgabe des <a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/mm79-web-hq.pdf" target="_blank">moritz-Magazins (79)</a>, die in diesen Tagen erscheint. </em></p>
<p><strong>Ein normaler Uni-Tag im 21. Jahrhundert: Der Wecker hat geklingelt, der Student steht auf, schaltet den Rechner ein und vollzieht das allmorgendliche Ritual des Emailabrufens. Nachdem er aus der Uni zurückgekehrt ist, wird er sowohl zwischenmenschliche Kommunikation als auch Studienrecherchen und Zeitvertreib bequem per Mausklick bewältigen. Denn das Internet ist heute der größte Wissensspeicher, das größte Einkaufszentrum und der größte Vergnügungspark der Welt zugleich.</strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-24879 alignright" style="margin: 5px;" title="maus-200x133" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/maus-200x133.jpg" alt="maus-200x133" width="200" height="133" />Kaum ein Student ist mehr davon frei: vom Bedürfnis, täglich seine sozialen Kontakte im Netz zu pflegen, stets seinen Informationsstand um das aktuelle Tagesgeschehen zu „updaten“, online nach Zerstreuung und Unterhaltung zu suchen, in einer Informationsgesellschaft alle Antworten sofort nach wenigen Klicks zur Verfügung haben zu müssen – oder auch einfach nur die Notwendigkeit, für das Studium Vorlesungsmaterialen und Informationen online zu organisieren.</p>
<p>Das World Wide Web ist inzwischen zweifelsohne ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil sowohl des Hochschulalltags als auch des privaten Lebens von Studenten geworden. Stundenplanänderungen werden per Mail bekannt gegeben, Einschreibung, Prüfungsanmeldungen und Noteneinsicht sind über Selbstbedienungsfunktionen möglich, Materialen zu den Vorlesungen kann man abseits von &#8220;WULV&#8221; oder &#8220;Stud.IP&#8221; nicht erreichen, Referate werden mit Hilfe von Wikipedia vorbereitet, das ist nun mal die bittere Wahrheit.</p>
<p>Diese Liste lässt sich unter Einbezug des studentischen Privatlebens beliebig fortsetzen: Verabredungen plant man per Mailverkehr oder StudiVZ, Freunde teilen durch einen Doppelpunkt und eine Klammer ihre aktuelle Gefühlslage mit, Bücher, CDs und DVDs bestellt man online – vorausgesetzt, man hat die Filme und die Musik nicht schon längst heruntergeladen. Nachrichten und Wettervorhersagen erhält man ebenso im Netz, und den Feierabend oder freie Minuten zwischendurch verbringt man mit YouTube, ICQ und dem Durchstöbern von StudiVZ- oder Facebook-Profilen.</p>
<p>Die Beziehung zwischen Studierenden und dem Internet erscheint einem Abhängigkeitsverhältnis gleich. Dass es bei einer Abhängigkeit zu Entzugssymptomen kommt, sobald der „Stoff “ abgesetzt wird, ist kein Geheimnis. Bleibt die Frage, ob diese genauso auftreten, sobald einem der Netzzugang gekappt wird.</p>
<h3>Kalter Entzug vom Internet</h3>
<p>Eine Entziehungskur dieser Art müssen Bewohner des Studentenwohnheimes in der Wilhelm-Holtz-Straße <a href="http://webmoritz.de/2009/07/24/wohnheim-holtzstrase-seit-zwei-monaten-ohne-internet/" target="_blank">nun schon seit drei Monaten</a> machen. Nachdem dort die Funkanbindung zusammengebrochen war und sich eine Reparatur als nicht möglich herausstellte, wurden die Studierenden per Brief darüber informiert, dass ein neuer Internetzugang wohl erst wieder Ende September eingerichtet werden könne. Ein Schock für jeden medienverwöhnten modernen Studenten! Mehrere Monate lang quasi abgeschnitten von der Außenwelt, ohne die gewohnten Kommunikationsmittel, Bequemlichkeiten und Genüsse, die einem schon so selbstverständlich erscheinen wie fließendes Wasser? Schier unmöglich.</p>
<div id="attachment_23974" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/07/holtz-str-wohnheim-4.JPG"><img class="size-full wp-image-23974" title="holtz-str-wohnheim-4-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/07/holtz-str-wohnheim-4-250.JPG" alt="holtz-str-wohnheim-4-250" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Im Wohnheim Holtzstraße fiel für Monate das Internet aus</p></div>
<p>Die unfreiwillige Entwöhnung bei den Opfern des Funkproblems zeigt: Einen oder zwei Tage ohne Internet überstehen die meisten noch gut. Doch spätestens nach dieser Zeitspanne lassen sich die ersten Entzugserscheinungen feststellen. Zwar fallen die physischen Symptome wie Schwindel, Zittern oder Übelkeit aus, aber allmählich macht sich beim Betroff enen eine innere Unruhe breit. Wenn man doch nur ganz kurz seine Mails sehen könnte… Oder wenigstens fünf Minuten im StudiVZ hätte. In der Vorstellung wird das Bild eines im Minutentakt wachsenden Emailberges, bestehend aus unermesslich wichtigen Nachrichten, immer dominanter, bis man letztendlich auch den Weg bis zur Unibibliothek in Kauf nimmt, um diese beantworten zu können. Danach noch ein paar Pinnwandeinträge? Leider ist das Internet in der „Bib“ wieder einmal so langsam, dass Studi-VZ nach wenigen Sekunden abstürzt. Das Emailchecken muss also vorerst ausreichen.</p>
<p>Wieder zu Hause erhalten die Leidtragenden neuen Grund zur Frustration. Möglicherweise arbeiten sie an einem Referat oder wollen eine Vorlesung vorbereiten. Erste Informationen zum Thema sind normalerweise schnell besorgt: Einfach den Begriff googeln oder wikipedieren. Stopp, das geht ja auch nicht mehr. Da muss wohl das altbewährte Lexikon herhalten – wenn man im Zeitalter von Online-Enzyklopädien überhaupt noch ein solches besitzt. Natürlich steht das gesuchte Wort nicht drin, aber dann befragt man einfach ein Online-Synonymwörterbuch, um das Problem zu lösen. Doch halt: Auch dafür braucht man ja Internet. Spätestens jetzt beenden einige der Betroff enen wohl entnervt die Arbeit an den universitären Pflichten und verschieben diese auf den nächsten Bibliotheksbesuch. Bleibt lediglich die Frage, wie man den angebrochenen Abend verbringt.</p>
<h3>Probleme beim Zeitvertreib</h3>
<p>Auf der Datenautobahn entsteht dieses Problem oftmals gar nicht:  Webnutzer wissen sich die Zeit zu Hause notfalls bei YouTube, ICQ oder in sozialen Netzwerken zu vertreiben. Mails schreiben, Nachrichten beantworten, Musik hören, erneut die Mails abrufen, Partyfotos kommentieren, das Verhalten anderer Mitglieder observieren, wieder die Nachrichten prüfen &#8211; und wenn keine neuen da sind? Dann kann man immer noch hoffen, dass ein Chatfenster aufspringt und sich ein Plauderpartner anbietet. In Ermangelung dieser Möglichkeiten greifen einige „Patienten“ auf ein anderes Instrument zur Kommunikation zurück: Ein langes Telefongespräch verschafft die herbeigesehnte Verbindung zur restlichen Welt. Zum Glück weiß man zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sich die Zahl auf der Handyrechnung am Ende des ersten internetlosen Monats verdreifacht haben wird.</p>
<p>Ganz ähnlich wie bei anderen Entzugstherapien helfen Ersatzbeschäftigungen, die Symptome zu lindern: Einige der Offliner entdecken während der Behandlungszeit die Welt des Fernsehens, der Bücher und des Telefonierens für sich wieder. Oder aber das Nachgrübeln: Zum Beispiel über die Frage, wie sich die Menschen abends beschäftigten, als sie noch nicht mit der Erfindung des Internets gesegnet waren. Wie googelten sie Wörter  ohne Google, wie recherchierten sie Literatur ohne Systeme wie OPAC, wie planten sie Verabredungen? Ist es etwa Langeweile und Fantasielosigkeit, die uns Abend um Abend vor dem Bildschirm verbringen lässt? Wie sähe die Welt – und vor allem ein Studium – heute aus, wenn Tim-Berners Lee nicht vor einigen Jahren das World Wide Web erfunden hätte?</p>
<div id="attachment_24882" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/mm79-web-hq.pdf"><img class="size-full wp-image-24882" title="moritz-magazin-79-vorab" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/moritz-magazin-79-vorab.jpg" alt="moritz-magazin-79-vorab" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das neue moritz-Magazin (79) erscheint in diesen Tagen.</p></div>
<h3>Beschaffungsverhalten beim Patienten</h3>
<p>Andere Studenten entfalten die typischen Verhaltensmuster Abhängiger und richten ihre Tagesplanung hauptsächlich auf die Beschaffung der „Substanz“ aus, in diesem Fall auf die Organisation eines Ortes mit Internet. An den regelmäßigen Weg in die Unibibliothek gewöhnt man sich trotz Zeit und Aufwand – denn die Bibliothek ist der Ort, der das Verlangen nach einem Netzanschluss befriedigt. Alternativ können sich die Betroff einen plötzlich auffallend häufi g von verständnisvollen Freunden nach Hause einladen lassen, deren Wohnung rein zufällig über eine intakte Internetverbindung verfügt.</p>
<p>Dass das Internet heute einen integralen Bestandteil des studentischen Tagesablaufs bildet, beweist auch eine Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS). Von den hier befragten Studierenden gaben gerade einmal 0,3 Prozent an, täglich weniger als eine Stunde im Netz aktiv zu sein. Die Mehrheit von 73 Prozent ist pro Tag eins bis drei Stunden online, ein Viertel immerhin vier bis sechs Stunden. 1,3 Prozent verbringt gar zehn bis zwölf- Stunden täglich beim Surfen.</p>
<p>Die am häufigsten aufgesuchten Internetangebote unter Studenten sind der Untersuchung zufolge Wissensplattformen wie Wikipedia, gefolgt von sogenannten „Social Communities“ wie StudiVZ, Facebook und MySpace. Angesichts dieser Zahlen ist das Verhalten bei plötzlicher Internetabstinenz nicht sehr verwunderlich. Die diagnostizierten Entzugssymptome lauten: Aufkommende Langeweile, Angst um Informationsrückstände gegenüber anderen, sowie der sehnliche Wunsch nach Rückkehr in die alten Sozialnetzwerke.</p>
<p>Wenn nach mehreren Monaten schließlich die Zeit der Entsagung beendet ist, erwarten so manche geradezu fi ebernd den großen Tag, an dem das Internet sie wiederhaben wird. Endlich darf man auf Erlösung hoff en. Das Datum gleicht einer zweiten Geburt in die fantastische Welt des Webs. Bald ist man wieder vollständig in die moderne Zivilisation integriert! Als der Rechner hochgefahren ist und das Netzwerksymbol am Bildschirmrand plötzlich wieder mit der verheißungsvollen kleinen blauen Kugel aufblinkt, steigt die Aufregung spürbar. Der Gruß der Mailbox klingt bereits vielversprechend: „Guten Tag! Du hast ungelesene Mails.“ Na bitte! Schnell aufgerufen… Spam, Spam, unwichtig, Spam. Also ab damit in den Papierkorb. Aber vielleicht war man ja bei StudiVZ wichtig. Der Einloggvorgang hierfür ist einem schon in die Finger übergegangen; doch auch hier wartet das Nachrichtenfeld mit provozierender Leere auf. Nach dem wenig erfolgreichen Versuch, spannende Neuigkeiten über Bekannte auszukundschaften, hat sich auch dieser Teil des Internetaufenthalts erledigt. Und nun?</p>
<p>Alle Seiten, die man sonst regelmäßig angesurft hat, sind bereits abgehakt. Mehr gibt es für heute online nicht zu tun. Nach fünf Minuten ist das Browserfenster mangels Beschäftigung wieder geschlossen – und wird es auch für den Rest des Tages bleiben. Natürlich bleiben Rückfälle wie bei jedem Entzug nicht völlig aus.  Doch bei einigen hat dieser Erfahrung dauerhaft Wirkung gezeigt, wie zum Beispiel bei Alina: „Ich habe gemerkt, dass das Meiste, was man macht, eigentlich Zeitverschwendung ist. Es reichen eff ektiv fünf Minuten am Tag, um alle Nachrichten zu checken. Ich habe meine Gewohnheiten da total verändert. Nun bin ich bin viel seltener online und das fühlt sich gut an!“ Klingt logisch – aber offenbar bedarf es einer mehrmonatigen Entziehungskur vom Netz, um zu dieserErkenntnis zu gelangen.</p>
<blockquote>
<h3>Weitere Themen im neuen moritz-Magazin:</h3>
<ul>
<li>Der Leistungsdruck und seine Folgen: Studenten auf dem Weg in die Sucht</li>
<li>Kompetenzstreit zwischen AStA und StuPa</li>
<li>Profs Privat (3): Professor Bornscheuer</li>
<li>Kultur: die siebte Greifswalder Kulturnacht</li>
<li>m.trifft: Hafenmeister Arnold Dörling</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Bilder: Martina Gäde (Maus), Gabriel Kords (Wohnheim)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umweltwissenschaft: Einschreibung suspendiert</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/06/26/umweltwissenschaften-suspendieren-einschreibung/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 12:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Fakultätsrat]]></category>
		<category><![CDATA[moritz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltwissenschaften]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lage im Studienfach Umweltwissenschaften hat sich weiter zugespitzt: Wahrscheinlich schon zum Wintersemester sollen wegen der Probleme keine neuen Studenten mehr immatrikuliert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>von Maria Trixa</em></p>
<p><em>Vorabveröffentlichung aus der neuen Ausgabe des moritz-Magazins (78), die in wenigen Tagen erscheint. </em></p>
<p>Eine seltsame Situation ist entstanden. Die Erst-Einschreibungen für den interdisziplinären Bachelorstudiengang der Umweltwissenschaften sollen zum nächstmöglichen Zeitpunkt, vorzugsweise bereits zum kommenden Wintersemester, suspendiert werden. Dafür sprach sich eine Mehrheit des Fakultätsrates der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät am 24. Juni aus. Das scheinbar skandalöse: Niemand an der Greifswalder Universität wird diesem Wunsch der Fakultät widersprechen. Schon Anfang Juni beschloss das Studentenparlament (StuPa) gegen eine solche Beschlusslage keinen Widerspruch einzureichen.</p>
<div id="attachment_22440" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/umweltwissenschaften_transp_300x200.jpg"><img class="size-full wp-image-22440" title="umweltwissenschaften_transp_250x167" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/umweltwissenschaften_transp_250x167.jpg" alt="umweltwissenschaften_transp_250x167" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Protest-Transparent von Studierenden</p></div>
<p>Prorektor Professor Michael Herbst spricht von einem „Loch&#8221;, in welches die jetzigen Studenten dieses Studienganges fielen, weshalb dies wohl die beste Lösung sei. Den Stein ins Rollen brachten Mitglieder des zuständigen Fachschaftsrates. Dass dies, wenn überhaupt, lediglich die zweitbeste Lösung ist, weiß Juliane Hübner. Die 22-Jährige ist stellvertretende Vorsitzende des Fachschaftsrates, der nicht nur Umweltwissenschaftler vertritt. Seitdem sie und ihr Kommilitone Sebastian Fischer im April in den Fachschaftsrat der Biochemie, Chemie und Umweltwissenschaften gewählt wurden, ist ein Mängelbericht entstanden. In diesem werden die Unterschiede<br />
zwischen der geschriebenen Prüfungsordnung und der realen Ausführung dargelegt. Diese seien erheblich. „Wir sollen Praktika absolvieren, die nicht angeboten werden und können Veranstaltungen nicht zum angedachten Zeitpunkt, sondern erst später absolvieren, wodurch es unmöglich wird, die Regelstudienzeit einzuhalten. Das wiederum schadet den BAföG-Empfängern&#8221;, fasst Sebastian Fischer die Kernprobleme zusammen.<span id="more-22419"></span></p>
<div id="attachment_22445" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-22445" title="fsruwi" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/fsruwi.jpg" alt="fsruwi" width="150" height="80" /><p class="wp-caption-text">Lebensraum vergiftet? Ausschnitt aus dem Homepage-Banner des FSR</p></div>
<p>In den letzten zwei Monaten wurde der Mängelbericht unter anderem an das Dekanat der Fakultät, verschiedene Kommissionen sowie den Prüfungsausschuss und das Rektorat herangetragen. „Wir wollten eigentlich erreichen, dass die Probleme gelöst werden&#8221;, erklärt Juliane Hübner. „Allerdings finden wir es auch unverantwortlich, wenn weiterhin junge Leute das Studium der Umweltwissenschaften hier in Greifwald beginnen würden.&#8221; Das Wichtigste sei, dass der Studiengang grundlegend neu strukturiert wird.</p>
<p>Die immer gleichen Probleme gibt es schon seit der Etablierung der Umweltwissenschaften, und vor allem seit der Umstellung auf den Bachelor vor vier Jahren (siehe auch moritz 67). So beträgt die Überlebensrate bis zur Bachelorarbeit gerade einmal 20 Prozent. Wird die Umweltwissenschaft auf der Universitätshomepage als „interdisziplinär&#8221; angepriesen, fasst Wikipedia sie als einen „Sammelbegriff &#8221; für alle umweltrelevanten Themen jeglicher Fachrichtung auf, die eine Volluniversität zu bieten hat. Bunt durcheinander gewürfelt ist da von Umweltphysik und Umweltchemie die Rede, von Umweltethik und Umweltrecht.</p>
<div id="attachment_22428" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/moritz-magazin-78.jpg"><img class="size-full wp-image-22428" title="moritz-magazin-78" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/moritz-magazin-78-vorab.jpg" alt="moritz-magazin-78" width="200" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Das neue moritz-Magazin (78) erscheint in der nächsten Woche</p></div>
<h3>Es gibt nicht mal eine Einführungsveranstaltung</h3>
<p>In Greifswald haben Studenten der Umweltwissenschaften Veranstaltungen aus jeder Naturwissenschaft, Mathematik und Geologie sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und Philosophie zu absolvieren. „Letztendlich haben wir einzelne, meist aus einer Vorlesungsreihe für die jeweiligen Hauptfachstudenten gerissene Veranstaltungen, zu denen uns zudem das Vorwissen fehlt&#8221;, erklärt Student Sven Milewski. Das fehlende Wissen muss selbstständig nachgearbeitet werden. Der interdisziplinäre Status des Studienganges zieht einen weiteren nachteiligen Aspekt nach sich: Umweltwissenschaftler sitzen in jeder Lehrveranstaltung als Nebenfachstudenten. Keiner fühlt sich wirklich für sie zuständig. Meist sind die Vorlesungen für Diplomstudenten gedacht, gesonderte Prüfungen für die Nebenfachstudenten werden nicht gestellt. Obwohl dem Institut für Physik angegliedert, gibt es keine Person, die das Zusammenspiel der Lehre aus den verschiedenen Instituten der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät koordiniert. Das kritisierte Studiendekan Professor Walter Langel auf der Fakultätsratsitzung. Was den Umweltwissenschaften fehle, sei eine Identität, beispielsweise in Form einer eigenen Einführungsveranstaltung.</p>
<p>In Bezug auf einen ebenfalls angesprochenen Masterstudiengang verwies Dekan Professor Klaus Fesser, wie schon im Dezember 2008, auf den Master Geosciences and Environment (moritz 67). Die Variante eines Masters der Umweltwissenschaften anstatt eines Bachelors wurde auf der Fakultätsratssitzung nicht weiter diskutiert, ebensowenig die Zukunft der Umweltwissenschaften nach einer Suspendierung. So betonte Fesser, dass es zu diesem Zeitpunkt zunächst um eine Grundsatzentscheidung ginge. Die Probleme hält er allerdings für lösbar. Professor Fritz Scholz vom Institut für Biochemie und Gegner des gefassten Beschlusses schob die angesprochenen Probleme auf die Dummheit der Studenten. Es handele sich bei den Beschwerdeführern wohl um einen schwachen Jahrgang. Zudem seien keine zusätzlichen Lehrkapazitäten vorhanden.</p>
<p>Der ehemalige Studiendekan Professor Patrick Bednarski erinnerte an vergangene, gescheiterte Bemühungen den Studiengang im laufenden Geschäft zu verbessern. Bednarski hatte auf Grundlage studentischer Berichterstattung bereits zu Beginn des vergangenen Jahres einen Mängelbericht verfasst in dessen Nachtrag eine neue, jedoch kaum veränderte Prüfungsordnung entstand. Sollte sich am jetzigen Status nicht bald etwas ändern, „dann steht es nicht gut für die Umweltwissenschaften&#8221;, schloss Bednarski seine Bedenken. Bis Dezember, so der Beschluss des Fakultätsrates, soll eine Entscheidung über die Neustrukturierung einschließlich einer Möglichkeit des Masterstudienganges getroffen werden. Außerdem werde den bereits immatrikulierten Studenten der weitere Verlauf des Studiums abgesichert.</p>
<blockquote>
<h3>Weitere Themen im neuen moritz-Magazin:</h3>
<ul>
<li>Wie leichtfertig Studenten ihre Persönlichkeit im Netz preisgeben</li>
<li>Vollversammlung, Bildungsstreik, Hochschulgruppen</li>
<li>Profs Privat (2): Professor Stegmaier</li>
<li>Interview mit Erwin Sellering</li>
<li>Interview mit Professor Klein über Wolfgang Koeppen und die Freiheit</li>
<li>m.trifft: Andreas Preuß aus dem mitt&#8217;n drin</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Foto: FSR Biochemie, Chemie und Umweltwissenschaften</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zweiter Greifswalder Medienstammtisch</title>
		<link>http://webmoritz.de/2008/11/26/zweiter-greifswalder-medienstammtisch/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 09:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medien-Stammtisch]]></category>
		<category><![CDATA[moritz]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee-Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[webmoritz]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Themen bewegen Greifswald? Welche Themen bewegen Dich? Morgen - am Donnerstag - laden die Moritz Medien wieder zum Medien-Stammtisch ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, dem 27. November um 20 Uhr laden die Moritz-Medien zum zweiten Greifswalder Medienstammtisch ins Café Caspar (Fischstr. 11).</p>
<p>Am Stammtisch soll nicht primär über die studentischen Medien, sondern über alle lokalen Medien diskutiert werden. Hintergrund des ersten Treffens war die eskalierte Diskussion um den Artikel &#8220;<a href="http://webmoritz.de/wp-admin/post.php?action=edit&amp;post=2591" target="_self">Ostsee-Zeitung: Einseitig, unsachlich, stur&#8221;</a>. Wir möchten mit den Redakteuren wie auch Lesern bei einem entspannten Tee oder einem guten Bier ins Gespräch kommen.</p>
<p>Eingeladen sind unsere studentischen, wie nicht-studentischen Leser und Fernsehzuschauer, als auch alle anderen Bürger der Stadt oder Mitglieder der Universität. Beim Stammtisch könnt ihr Ideen und Themen für Berichte, Probleme oder kritische Anmerkungen zur Qualität unserer und ander Medien loswerden und diskutieren.</p>
<p><em>Bildquelle:</em> Georgie Sharp via Flickr</p>
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