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	<title>webMoritz.de &#187; moritz magazin</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Rektor Westermann: Ich kandidiere nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 14:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Rektor Rainer Westermann schließt eine erneute Kandidatur bei den Rektoratswahlen im kommenden Jahr aus. Das sagte er dem moritz-Magazin während eines Interviews.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-66552" style="margin: 5px;" title="westermann_interview_29112011_jk" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/westermann_interview_29112011_jk-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Rektor Prof. Rainer Westermann schließt aus, im kommenden Jahr erneut für den Posten des Rektors zu kandidieren. Das sagte er heute im Gespräch dem moritz-Magazin. Er habe das bereits bei seiner Wiederwahl 2006 gesagt. Über das Ende der laufenden Amtszeit Rektor zu sein &#8220;kommt für mich nicht Frage&#8221;, konkretisierte er auf Nachfrage. Diese endet am 31. Januar 2013.<span id="more-66547"></span></p>
<p>Vor einigen Wochen kursierte an der Uni ein Plakat, das Westermann im Stil der Casting-Show &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; als Teilnehmer eines &#8220;Rektor-Castings&#8221; zeigt. Versehen war es mit dem Hinweis &#8220;Rainer W. tritt nicht mehr an.&#8221; Tatsächlich stand das anonym veröffentlichte Plakat aber für die angebliche Ungewissheit, ob Westermann bei der im Jahr 2012 anstehenden Rektoratswahl erneut kandidiert. Auch an anderen Stellen in der Universität war über eine erneute Kandidatur des Amtsinhabers spekuliert worden.</p>
<h3>Westermann: Das habe ich immer gesagt.</h3>
<div id="attachment_66551" class="wp-caption alignright" style="width: 202px"><img class="size-medium wp-image-66551" title="westermann_anonymes_plakat_jk" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/westermann_anonymes_plakat_jk-192x250.jpg" alt="" width="192" height="250" /><p class="wp-caption-text">Das anonyme Plakat</p></div>
<p>Westermann wunderte sich über die Frage nach seiner Zukunft und über die angebliche Ungewissheit, die darüber herrsche: &#8220;Ich trete nicht an und das ist auch schon seit vielen Jahren bekannt.&#8221; Er freue sich darauf, nach dem Ende seiner Amtszeit noch ein paar Jahre als Forscher tätig zu sein, sagte Westermann weiter. Das sei während seiner Zeit als Rektor naturgemäß viel zu kurz gekommen.</p>
<p>Bisher gibt es nur sehr wenige Spekulationen darüber, wer der nächste Nachfolger wird. Zumindest uni-intern dürfte diese Frage aber in den nächsten Wochen vor den Senatswahlen im Januar eine Rolle spielen.</p>
<p><em>Das vollständige Interview mit dem Rektor lest ihr in der nächsten Ausgabe des moritz-Magazins, die Mitte Dezember erscheint.</em></p>
<p>Text: Gabriel Kords, Johannes Köpcke<br />
Fotos: Johannes Köpcke</p>
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		<title>Offener Brief der Moritz-Medien an das StuPa</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 21:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[In der StuPa-Sitzung vom 25. Oktober 2011 wurde ein offener Brief der Moritz-Medien verlesen. Dieser ist nun auch hier zu finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://webmoritz.de/2011/11/09/offener-brief-der-moritz-medien-an-das-stupa/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-64415" style="margin: 5px;" title="Stupa25102011_Saal2_Andrea Dittmar" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/Stupa25102011_Saal2_Andrea-Dittmar-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der <a href="http://webmoritz.de/2011/10/25/live-ticker-aus-der-stupa-sitzung-viele-spannende-antrage/">achten ordentlichen Sitzung des Studierendenparlamentes</a> der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald vom 25. Oktober 2011 wurde von einem StuPisten unter Androhung einer Personaldebatte eine Änderung im StuPa-Live-Ticker erzwungen. Da die Moritz-Medien dies als einen vollkommen überzogenen Weg betrachten Unmut über eine Passage in einem Artikel zu äußern, wendeten wir uns mit einem offenen Brief an das Präsidium. Dieser wurde am 8. November 2011, zu Beginn der <a href="http://webmoritz.de/2011/11/08/heute-abend-wieder-live-ticker-aus-dem-stupa/">neunten öffentlichen Sitzung des Studierendenparlamentes</a>, verlesen.<span id="more-65456"></span></em></p>
<p><em>Dieser Brief kann hier nachgelesen werden:</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Mit diesem Brief möchten wir dem Studierendenparlament gegenüber unseren Unmut kundtun, auf Grund eines Ereignisses während der letzten Sitzung vom 25. Oktober 2011. Dort wurde unter Androhung einer Personaldebatte und deren möglichen Folgen bei Simon Voigt, Chefredakteur des webMoritz, eine Zensur erzwungen.</p>
<p>Nach einer Wahl gab ein StuPist offenkundig seine Beziehung zur neu gewählten Person zu erkennen. Der Chefredakteur des webMoritz vermerkte dazu im Live-Ticker die Frage, ob sich der StuPist wegen seiner offensichtlich emotionalen Befangenheit bei der Wahl nicht besser hätte enthalten sollen. Daraufhin kam der StuPist auf den Chefredakteur zu und drohte mit einer Personaldebatte, sofern der Kommentar nicht aus dem Ticker entfernt werden würde.</p>
<p>Da es sich bei dem betroffenen StuPisten und der gewählten Person um Personen des hochschulöffentlichen Lebens handelt, kann man nicht mehr darauf plädieren, dass hier private Verhältnisse entblößt worden sind. Sondern es handelt sich bei der Frage, ob bei der Wahl eine Befangenheit vorlag, um eine berechtigte, kritische Anmerkung zum Verhalten des StuPisten. Hätte er sich bei der Wahl enthalten, hätte die Beziehung der beiden auch keine Erwähnung im Ticker gefunden. So empfand der Chefredakteur das Verhalten aber als ethisch fragwürdig und hielt es für angebracht, dieses kritisch zu hinterfragen.</p>
<p>Die Androhung von Konsequenzen, sofern nicht nach den Wünschen des StuPisten berichtet wird, empfinden wir als Beeinflussung und Eingriff in die redaktionelle Freiheit unserer Berichterstattung. Nach § 17, Abs. 3 der Satzung der Studierendenschaft steht ausschließlich den Chefredakteurinnen die Entscheidungs- und Leitungsbefugnis hinsichtlich der inhaltlichen Gestaltung ihrer Arbeit zu. Einer solchen Androhung, wie sie am 25. Oktober 2011 getätigt wurde, werden wir in Zukunft nicht mehr nachgeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser offene Brief wurde von der Chefredaktion des webMoritz (Simon Voigt und Felix Kremser), der Chefredaktion des Moritz-Magazins (Johannes Köpcke und Luise Röpke) und der Chefredaktion von MoritzTV (Stephanie Napp und Henning Mayer) unterschrieben.</em></p>
<p>Foto: Andrea Dittmar</p>
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		<title>moritz 93 &#8211; Oktober 2011 &#8211; Mit Blaulicht durch Greifswald</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/10/08/moritz-93-oktober-2011-mit-blaulicht-durch-greifswald/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 15:37:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[moritz magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum neuen Semester sind wir mit Blaulicht und Vollgas im Rettungswagen durch Greifswald gefahren. Ausserdem berichten wird über Seniorenstudenten an der Uni und Frauenmangel in Ostdeutschland.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fließender Vergleich<br />
</strong><br />
<img class="alignright size-medium wp-image-63020" title="mm93_3_Editorial_Sandrina_Kreutschmann" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/mm93_3_Editorial_Sandrina_Kreutschmann-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" />Liebe Leserinnen und Leser, liebe Neulinge,</p>
<p>es hat ja fast schon Tradition, auf der ersten Seite des ersten moritz im Wintersemester das Grußwort insbesondere an die Neuen in Greifswald zu richten. Die Tradition möchte ich mit guten Gründen weiterführen, und die Betrachtung eines grundlegenden Vergleiches scheint da ein Ansatz, um niemanden übermäßig zu langweilen.</p>
<p>Greifswald und uns Studenten verbindet vielleicht Eines ganz besonders: das Wasser und alle damit verbundenen Ereignisse. Das liegt nicht nur daran, dass hier der Wind samt Niederschlägen grundsätzlich von vorne kommt. Ob es sich nun um nächtliche Radtouren ans Meer handelt, der tiefsinnigen Kontemplation beim Spaziergang entlang des Ryck oder ob eben jenes nasse Element Bahnunterführung und Studentenwohnheim flugs zu Außenbecken des Freibades umfunktioniert – auf neue und alte Küstenkinder und Bergexilanten warten noch viele Abenteuer mee(h)r.</p>
<p>Vielfältig war nicht nur der ausgehende Sommer, zumindest was das Wetter anbelangt (Hat sich dieses Jahr jemand über den Sommer-Schluss-Verkauf Anfang Juli lustig gemacht?), sondern dies gilt ebenfalls für den nahenden Herbst, was sich auch im vorliegenden Magazin widerspiegelt: eine kritische Betrachtung der Möglichkeiten, über die Ozeane weltwärts zu gehen, erwarten euch ebenso wie eine detaillierte Berichterstattung zu den politischen Belangen des Landes und der Universität. Weiterhin gibt es Informationen über die Lage des Theaters, flankiert von offenen Briefen zur kritischen Lage.</p>
<p>Mit den kommenden Monaten wird sich das Wasser nun in Schnee verwandeln und die Stadt damit zu einer zuckergussgetränkten Weihnachtskrippenminiatur. Das hat seine ästhetischen Reize und schafft überdies die unerlässliche Ruhe zur Konzentration auf unsere anspruchsvollen Studien. In jeder Hinsicht bleibt dieses Element also prägend.</p>
<p>Die angeführten Aspekte dieser Metaphorik für das Greifswalder Studentenleben dienen nicht nur zur Inspiration für Hausarbeiten und sollen auch keinesfalls bedeuten, dem un-kreativen Verfasser sei kein origineller Aufhänger für das Editorial eingefallen.<br />
Ihr merkt schon, dass es sich beim Wasser, dem salzigen zumal, um einen bereits vorsokratisch fundierten, mithin nicht nur 2011 höchst aktuellen Vergleich handelt, also nachgerade universell einsetzbar als Sinnbild inner- und außerakademischer Greifswalder Phänomene schlechthin, um die es dem moritz in seiner Berichterstattung schließlich geht. Wenn das kein guter Start ins Semester ist!</p>
<p>Sandrina Kreutschmann</p>
<p>Das komplette Heft könnt ihr euch <a href="http://http://webmoritz.de/wp-content/uploads/magazin/heft/mm93_web.pdf">hier als PDF-Dokument</a> herunterladen, ausgewählte Artikel könnt ihr wie immer auch direkt online lesen und kommentieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>In eigener Sache: Besucht uns beim moritz-Mediencafé! *Update*</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/10/07/in-eigener-sache-besucht-uns-beim-mediencafe/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Kremser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über den Tellerrand]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsführung]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee und Kuchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Redaktion]]></category>
		<category><![CDATA[webmoritz]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag habt ihr die Möglichkeit, den Mitgliedern der moritz-Medien Löcher in den Bauch zu fragen und dazu noch Kuchen zu essen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/schreibmaschine_biniam_graffe_jugendfotos_150x150.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-62897" style="margin: 5px;" title="schreibmaschine_biniam_graffe_jugendfotos_150x150" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/schreibmaschine_biniam_graffe_jugendfotos_150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ihr wisst noch nicht so ganz genau, wohin euch euer Abschluss führen soll, habt euch aber immer schon mal gefragt, wie Medien eigentlich arbeiten und funktionieren? Wie das Layout eines Magazins gestaltet wird, professionelle TV-Beiträge entstehen, oder wie man eine tagesaktuelle Homepage am Laufen hält und den Möglichkeiten des Internets anpasst? Oder habt ihr euch viel mehr gefragt, wie man ein Medienunternehmen leitet? Wie man Werbepartner überzeugt, Workshops organisiert, Vermarktungsstrategien entwickelt, Finanzmittel beschafft und optimal verteilt? Dann kommt am Samstag, den 8. Oktober, ab 15 Uhr zum Mediencafé der moritz-Medien in unsere Redaktionsräume in der Alten Augenklinik (Rubenowstraße 2) auf dem Gelände des Alten Campus.<span id="more-62896"></span></p>
<div id="attachment_62752" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/mm-cafe-ws1112-bunt-230.jpg"><img class="size-full wp-image-62752" title="mm-cafe-ws1112-bunt-230" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/mm-cafe-ws1112-bunt-230.jpg" alt="" width="230" height="163" /></a><p class="wp-caption-text">Die ideale Gelegenheit für euch, mal bei uns hineinzuschnuppern: Le Mediencafé</p></div>
<p>Hier werden euch Mitglieder aus allen Redaktionen, inklusive der Geschäftsleitung, in entspannter Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen gerne Auskunft über die oben genannten Fragen und alle weiteren, die euch so einfallen, geben. Natürlich muss es aber mit dem Frage-Antwort-Spiel nicht getan sein. Nach wie vor suchen wir Verstärkung für unsere Redaktionen und freuen uns über jedes neue Gesicht in unserem Team. Dabei ist es egal, ob ihr bereits langjährige Vorsitzende der Schülerzeitung gewesen seid oder ob ihr euch nur mal ausprobieren wollt. Kommt einfach vorbei und verschafft euch einen Eindruck von unserer Arbeit und unseren Redaktionen!</p>
<p>Wer vielleicht zur Erstsemesterwoche noch nicht wieder in Greifswald war, aber sich dennoch bei den moritz-Medien einbringen möchte: Kein  Problem! Wir nehmen immer gerne neue Mitglieder auf. Kommt einfach zu  unseren Redaktionssitzungen, die ab der Vorlesungszeit wieder  wöchentlich abgehalten werden. Jeweils um 20 Uhr halten der webMoritz am Montag, das moritz Magazin am Dienstag und moritz TV am Mittwoch ihre Redaktionssitzungen in der Rubenowstraße 2 ab.</p>
<p><strong>[Update]</strong>Reges Gedränge in unseren Redaktionsräumen: Zum Mediencafé am Samstag  besuchten uns viele begeisterte Erstsemester, um die symphatischen Gesichter  hinter den moritz-Medien kennenzulernen. Bei Kaffee und Kuchen wurde erster Kontakt zu den Mitgliedern der Print-, Web- und TV-Redaktionen hergestellt.</p>
<p><strong>
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</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bilder: Artikelbild (Schreibmaschine) &#8211; &#8220;Biniam Graffé&#8221; via www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc-nd); Flyer &#8211; moritz-Medien; Galerie: Andrea Dittmer</p>
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		<title>Geht nicht, gibt´s nicht &#8211; Vollzeitjob Studimutter</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 14:49:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Caro Becker]]></category>
		<category><![CDATA[Madlen Perselli]]></category>
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		<category><![CDATA[Studieren mit Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Wegner]]></category>
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		<description><![CDATA[Studentin und gleichzeitig (werdende) Mutter zu sein, ist eine komplizierte Mischung. Wie man Schwangerschaft, Kind und Studium unter einen Hut bekommen kann? Der Artikel erscheint im kommenden moritz-Magazin, das ab dem 24. Juni ausliegen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/mm9_titelbild.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-59121" title="mm9_titelbild" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/mm9_titelbild-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Studentin und gleichzeitig (werdende) Mutter zu sein, ist eine komplizierte Mischung. Wie man Schwangerschaft, Kind und Studium unter einen Hut bekommen kann – moritz hat bei Kommilitoninnen nachgefragt. Der Artikel erscheint im kommenden moritz-Magazin, das ab dem 24. Juni in der Mensa, der Universitätsbibliothek und den Instituten ausliegen wird.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p style="text-align: right;">Ein Bericht von Anja Rau und Luise Röpke</p>
<p> </p>
<p>Sieben Prozent aller Hochschüler in Deutschland haben laut einer Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von 2008 bereits ein Kind. Für Greifswald gibt es allerdings keine eigene Erhebung, nur warum?</p>
<p><span id="more-58728"></span></p>
<p> „Das Studentenwerk hat zuletzt im Jahr 2005 eine eigene Erhebung zu den Betreuungsbedürfnissen Studierender an der Universität Greifswald durchgeführt. Um eine gesicherte Größenangabe zu Studierenden mit Kindern zu erreichen, wäre eine grundsätzliche statistische Erfassung bei allen Studierenden notwendig, denkbar zum Beispiel im Rahmen des Immatrikulations- oder Rückmeldeverfahrens“, erklärt Jana Kolbe, Mitarbeiterin der Sozialberatung vom Studentenwerk Greifswald.</p>
<div id="attachment_59020" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/moritz-Universum-Studium-RonaldSchmidt.jpg"><img class="size-medium wp-image-59020" title="moritz-Universum-Studium-RonaldSchmidt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/moritz-Universum-Studium-RonaldSchmidt-250x165.jpg" alt="" width="250" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">„Vielleicht sagt unser Kind auch: Mama und Papa sind tätowiert, ich das uncool.“ Foto: R. Schmidt</p></div>
<p>Wer ein Kind in sein Studium einplant, beweist eine große Portion Mut und gleichzeitig Organisationstalent. Wer dagegen ungeplant schwanger wird, hat zumeist das Gefühl in ein tiefes Loch zu fallen. Dieses Gefühl der erhöhten Belastung ist auch Caro Becker und ihrem Freund Tim Wegner nicht fremd. Für die beiden kam Caros Schwangerschaft überraschend, gerade deswegen wissen sie: „Das Wichtigste ist der Rückhalt in der Familie und ein genauer Plan, was alles zu machen ist“, meinen Caro und Tim.</p>
<p>„Das Gefühl der Überforderung, wenn man Studium, Familie und Kindererziehung unter einen Hut bringen möchte, ist nicht ungewöhnlich. Wenn zu den ganz natürlichen, aber für junge Eltern ungewohnten, Anforderungen an die Erziehung eines Kindes beispielsweise eine Erkrankung des Kindes hinzukommt, braucht man zeitweise schon viel Energie“, bestätigt Kolbe.</p>
<p>Eigentlich möchte man sich auf das Kind freuen, doch am Anfang überwiegt die Angst den neuen Lebensabschnitt finanziell nicht zu meistern. Daher steht vor der ersten Ultraschalluntersuchung zunächst der Gang zum Arbeitsamt an: Wer nämlich während des Studiums BAföG erhält, kann sich im Mutterschutzjahr mit dem Hartz IV-Regelsatz begnügen. Und selbst das Kindergeld wird angerechnet und somit nicht extra ausgezahlt. Neben dem Hartz IV-Antrag müssen auch die Formulare für die Erstausstattung oder für das Wohngeld ausgefüllt werden. „Man wird behandelt als wäre man seit Jahren arbeitslos und zeigt auch keinen Willen wieder in das Berufsleben einsteigen zu wollen, obwohl Caro die Ausbildung nur für ein Jahr unterbricht“, verdeutlicht Tim den ersten Besuch beim Amt.</p>
<div id="attachment_59022" class="wp-caption alignleft" style="width: 207px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/moritz-Universum-Studium_Caro-Becker_RonaldSchmidt.jpg"><img class="size-medium wp-image-59022" title="moritz-Universum-Studium_Caro-Becker_RonaldSchmidt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/moritz-Universum-Studium_Caro-Becker_RonaldSchmidt-197x250.jpg" alt="" width="197" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Caro Becker, 20, ist im siebten Monat schwanger. Foto: R. Schmidt.</p></div>
<p>„Leider berichten Studierende uns auch von ihren negativen Erfahrungen bei Behördengängen zur Beantragung der verschiedenen sozialen Leistungen. In einem solchen Fall nehmen die Mitarbeiter der Sozialberatung gern noch einmal Kontakt mit den entsprechenden Behörden auf“, verspricht Kolbe. Zusätzlich zu den laufenden Leistungen gibt es eine sogenannte Erstausstattung für werdende Eltern, doch diese wird erst sechs bis acht Wochen vor der Entbindung ausgezahlt. Es stellt sich die Frage, ob man so kurz vor der Entbindung noch die Zeit und Kraft hat durch sämtliche Möbelhäuser zu laufen und eine Wickelkommode oder andere Dinge zu kaufen.</p>
<p>Wer sich dem bürokratischen Stress nicht aussetzen will, der verzichtet manchmal sogar auf finanzielle Hilfen des Staates: „Das ist so ein Marathon durch die Behörden, für den wir keine Zeit haben und wir kommen ohne über die Runden, deswegen nehmen wir das nicht in Anspruch“, berichtet Madlen Perselli. Ihr Sohn Pavel ist bereits eineinhalb Jahre alt. Sie und ihr Mann Viktor haben die Schwangerschaft bewusst geplant, das Studium wird dadurch nicht zu sehr belastet. Die Geburt des Kindes sollte extra in den Zeitraum fallen, in dem Madlens Studium bereits fortgeschritten ist und sie nur noch ihre Prüfungen absolvieren muss. Mittlerweile befindet sie sich in dieser Prüfungsphase. Die beiden sind ein Paar, wie es sich die Bundesregierung seit der Verabschiedung des Elterngeldes wünscht, denn ihr Mann übernimmt gerade für fünf Monate die häuslichen Pflichten und das Kind, damit Madlen sich voll und ganz auf ihre Prüfungen konzentrieren kann.</p>
<p>Mit diesen Problemen muss sich Caro im Moment noch nicht beschäftigen, aber sie will so viele Prüfungen wie möglich vor der Geburt schreiben. „Ich habe von vielen Dozenten ein sehr gutes Feedback bekommen und es ist schön zu wissen, dass sie mich unterstützen.“ Wie der Mutterschaftsurlaub im Endeffekt wirklich abläuft, darüber hat sich das junge Paar noch keine konkreten Gedanken gemacht: „Das Mutterschaftsjahr werde ich auf jeden Fall wahrnehmen und wenn ich mein Studium fortsetze, wird Tim mich dabei unterstützen.“</p>
<p>Doch trotz aller Steine, die ihnen von Behörden in den Weg gelegt werden, sind sie sich mittlerweile über ihre Gefühle im Klaren: „Wir freuen uns schon auf diesen besonderen Moment, wenn wir unser Kind endlich das erste Mal in den Armen halten können und es uns anlächelt“, sagt Caro und ein paar Tränen sehen wir in ihren Augen glitzern. „Für mich ist das alles noch ein bisschen weit weg, aber in den Kreissaal möchte ich unbedingt mit, denn ich freue mich wahnsinnig auf das Kind“, beteuert Tim.</p>
<div id="attachment_59023" class="wp-caption alignright" style="width: 197px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/moritz-Universum-Studium_Madlen-Perselli_Anja-Rau.jpg"><img class="size-medium wp-image-59023" title="moritz-Universum-Studium_Madlen-Perselli_Anja-Rau" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/moritz-Universum-Studium_Madlen-Perselli_Anja-Rau-187x250.jpg" alt="" width="187" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">MadlenPerselli, 28: ihr Sohn ist bereits eineinhalb Jahre alt. Foto: A. Rau.</p></div>
<p>Gerade für Alleinerziehende ist ein Betreuungsplatz von existenzieller Wichtigkeit, denn das Stillen im Hörsaal erregt vermutlich doch mehr Aufmerksamkeit als einem lieb ist. Doch trotz spezieller Angebote des Studentenwerks, wie zum Beispiel der Zehn-Stunden-Betreuung, gibt es längst nicht genügend Plätze für alle Kinder. Die Anstalt des öffentlichen Rechts plant deshalb im September beziehungsweise Oktober 2012 eine Kita speziell für den Nachwuchs unserer Kommilitonen zu bauen – eine Kita für die Elite? „Die Kindertagesstätte des Studentenwerkes Greifswald ist zwar, aufgrund unseres gesetzlichen Auftrages, in erster Linie für Studierende gedacht, die Aufnahme von Kindern der Mitarbeiter der Universität und aller anderen Interessenten ist aber ebenfalls möglich“, erklärt Kolbe. „Es ist nicht beabsichtigt, eine ,Elite-Kita´ zu betreiben.“</p>
<p>Dieses Angebot kommt für Madlen und ihren Mann zu spät. Sie bringen ihren Sohn nur zwei Stunden täglich in eine Kita. „Ich wusste vorher, dass das schwierig wird. Eigentlich muss man den Platz ja schon vor der Geburt anmelden. Aber da Viktor ja in Elternzeit ist, geht es auch so und ist für alle Seiten die perfekte Lösung.“ Fast wichtiger als das Betreuungsangebot für den Nachwuchs ist ja, dass es mit Gleichaltrigen spielen kann „und auch alle Kinderkrankheiten mitnimmt“, wie Madlen lachend ergänzt.</p>
<p>Die knappe Freizeit, die bleibt, wird natürlich häufig an kinderfreundlichen Orten verbracht. „Ich sage meinen Freunden dann, dass ich in der Prüfungsphase bin, aber dass sie mit auf den Spielplatz kommen können. Oder wir gehen zusammen in den Tierpark oder man macht ein gemeinsames Picknick.“</p>
<p>Bis es bei Caro und Tim soweit ist, dauert es noch ein bisschen, aber das sind die kleinen Dinge des Alltags, auf die sich jedes werdende Elternpaar freut, allen bürokratischen Schwierigkeiten zum Trotz.</p>
<p>Fotos: Ronald Schmidt, Anja Rau</p>
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		<title>In eigener Sache: Ab Montag gibt es &#8220;fünf x fünf&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 11:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berichte, Kommentare, Reportagen - das kennt der Leser vom webMoritz. Neu ist aber das Projekt, das kommende Woche starten wird: Am 20. Juni beginnt hier "fünf x fünf - Die Kolumne". Was dahinter steckt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/fuenfxfuenf-farbe-pallus.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-58641" style="margin: 5px;" title="fuenfxfuenf-farbe-pallus" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/fuenfxfuenf-farbe-pallus-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Berichte, Interviews, Kommentare, Reportagen &#8211; das kennt der Leser vom webMoritz. Neu ist aber ein Projekt, das kommende Woche starten wird: Am Montag, dem 20. Juni, beginnt hier <em>&#8220;fünf x fünf &#8211; Die Kolumne&#8221;</em>. Was dahinter steckt? Ganz einfach: Jeden (Werk-)Tag erscheint eine Kolumne &#8211; es schreiben fünf Autoren fünf Wochen lang, an jeweils einem festen Tag. Die Themen sind vielfältig, denn die Autoren schreiben über das, was sie selbst bewegt: Studentenleben, Singledasein, schlechter Musikgeschmack, Zwischenmenschliches, Nightlife. Es wird um das gehen, was die fünf im Alltag beobachtet haben, was sie aufregt, was sie beschäftigt.</p>
<p><span id="more-58527"></span></p>
<p>Die Autoren sind für aufmerksame Lesern und Zuschauer der moritz-Medien keine Unbekannten: <em>Sophie Lagies</em> ist langjähriges Redaktionsmitglied und Kulturexpertin vom<a href="http://webmoritz.de/moritz-magazin/"> moritz-Magazin</a>, <em>Oleg Maximov</em> ist ebenfalls schon lange bei <a href="http://webmoritz.de/moritz-tv/">moritzTV</a> dabei und dem einen oder anderen Zuschauer durch seine Moderationen bekannt &#8211; zuletzt moderierte er die <a href="http://www.moritztv.de/archiv/2011/sendungen-2011/#c2706">Sendung zum Nordischen Klang</a>. Auch<a href="http://www.daburna.de/blog/"> Blogger</a> und freies webMoritz-Redaktionsmitglied seit Gründungstagen,<em> Oliver Wunder</em>, konnten wir für das Projekt gewinnen. Der geneigte webMoritz-Leser kennt außerdem wahrscheinlich die webMoritz-Redakteure <em>Torsten Heil </em>und <em>Christine Fratzke</em>, die ebenfalls schon länger für das Onlineportal schreiben, dort in leitender Funktion sind beziehungsweise waren, und die Kolumnenwoche eröffnen werden. Mehr wird aber voerst nicht verraten!</p>
<p>Neugierig, was unsere Autoren zu sagen haben? Dann klick&#8217; auf webMoritz.de! Und wenn du Anregungen oder Ideen hast, worüber unsere Kolumnisten dringend mal schreiben sollten, dann schicke uns eine E-Mail an <a href="mailto:web@moritz-medien.de">web@moritz-medien.de</a>.</p>
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		<title>moritz 91 &#8211; Mai 2011 &#8211; Greifswald blockiert</title>
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		<pubDate>Sat, 14 May 2011 09:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Magazin]]></category>
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		<category><![CDATA[moritz magazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Wonnemonat Mai wurde Greifswald von ungebetenen Gästen besucht. Mehrere hundert NPD-Anhänger kamen zum demonstrieren in unsere schöne Hansestadt und wurden hier von tausenden Gegnern erwartet. Was am 1. Mai in Greifswald passierte und zahlreiche weitere interessante Berichte könnt ihr in unserem neuen Heft lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91-Editorial-3-Luise_Röpke.jpg"><img class="size-full wp-image-56251 alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="mm91-Editorial-3-Luise_Röpke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91-Editorial-3-Luise_Röpke.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Kiek mol wedder in</p>
<p>Wohnen, wo andere Urlaub machen &#8211; ein erholsam klingender Satz, den sich die Region rund um die Ostseeküste zum Motto gemacht hat. Für die Fahrt nach Hause zur heimischen Familie benötige ich nur eine halbe Stunde. Ein klarer Vorteil, wenn man in seiner Heimat bleibt, um zu studieren! Auch meine Heimatstadt Wolgast rühmt sich mit dem genannten Slogan. Doch jedes Semester aufs Neue haben wir Küstenmenschen mit den ewig gleichen Vorurteilen der neu Zugezogenen zu kämpfen. Ich habe mal jemanden getroffen, der sich Ostvorpommern ungefähr so vorstellte: An einer Ecke kann man Fischbrötchen käuflich erwerben und gegenüber stehen die Nazis und warten auf ihren nächsten Auftritt. Ein guter Ruf sieht doch anders aus und während einige Urlaub machen, marschieren ein paar andere zur Demonstration auf. Am ersten Mai gaben sich die Faschisten wieder die Ehre ihre Parolen zu verbreiten. moritz sprach mit engagierten Organisationen und Vereinen, die gezielt Gegenaktionen vorbereiteten. moritz-Redakteure waren zudem live vor Ort und lassen euch an ihren Eindrücken auf den Seiten 26 bis 27 teilhaben.</p>
<p>Eine derartige Nazidemonstration hat sich am ersten Mai hier „oben“ schon etabliert und jedes Jahr versuchen die Rechten erneut Fuß zu fassen. Doch nicht überall läuft es so wie in unserer ländlichen Region. In Berlin sind weniger derartige Demonstrationen bekannt, dafür jedoch die üblichen Maikrawalle sehr präsent. In den Medien wird der erste Mai immer als Tag der linken Unruhestifter auseinander genommen. Selten wird mit ihm etwas Positives verbunden. Doch welche Geschichte verbirgt sich hinter diesem Aufruhr erzeugenden Tag? Der Artikel auf Seite 29 soll für Aufklärung sorgen.</p>
<p>Ein gewisser Teil an Studierenden hat dann doch mal die Nase voll von der rauen Küstenluft oder will einfach mal andere Erlebniseindrücke gewinnen und entscheidet sich für einen Aufenthalt in der Ferne. Auslandssemester sind mittlerweile keine Seltenheit mehr, sie werden ja auch häufig für einen qualifizierten Lebenslauf erwartet. Wie man sich alleine in einem anderen Land fühlt und welchen Problemen man durchaus ausgesetzt sein kann, könnt ihr in unserer Parisreportage auf Seite 19 bis 21 verfolgen.</p>
<p>Wenn es dann wieder ruhiger wird in der Hansestadt, die letzten Demonstranten ihre Transparente einrollen und der alte Trott zurück kehrt, dann sorgt doch mal für neue Abwechslung und „kiekt mol wedder in“ am Dienstag um 20 Uhr bei unserer Redaktionssitzung in der Rubenowstraße 2. Wir freuen uns auf eure kreativen Köpfe!</p>
<p>Laura-Ann Schröder</p>
<p>Das aktuelle Heft könnt ihr euch <a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/magazin/heft/mm91_mai_2011.pdf">hier</a> als pdf herunterladen, einzelne Artikel natürlich auch online lesen und kommentieren.</p>
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		<title>Vom Regen in die Traufe &#8211; Das Greifswalder Asylbewerberheim</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 10:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
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		<category><![CDATA[Spiegelsdorfer Wende]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Auszug aus dem aktuellen moritz-Magazin: Eine Reportage über das Asylbewerberheim in der Spiegelsdorfer Wende und dessen Bewohner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/vom-regen-in-die-traufe_asylbewerberheim_ole-schwabe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-56110" title="vom-regen-in-die-traufe_asylbewerberheim_ole-schwabe" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/vom-regen-in-die-traufe_asylbewerberheim_ole-schwabe.jpg" alt="" width="150" height="149" /></a>Ein Gespenst geht um in Europa – der Flüchtlingsstrom. Von den Tagesschau-Bildern aus Lampedusa in Italien hin zur Lebenswirklichkeit dreier Flüchtlinge in Greifswald – eine Reise in eine andere Welt, unweit vom Stadtkern entfernt.</p>
<p><span id="more-56055"></span></p>
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<div id="attachment_56075" class="wp-caption alignright" style="width: 192px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91_Titel_Final_Farbe.jpg"><img class="size-medium wp-image-56075" title="mm91_Titel_Final_Farbe" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91_Titel_Final_Farbe-182x250.jpg" alt="" width="182" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Dieser Artikel erscheint auch im aktuellen moritz-Magazin. Weitere Artikel und die PDF-Datei könnt ihr in Kürze unter www.moritz-magazin.de und auf dem webMoritz finden.</p></div>
<p>Wie schnell vergisst man, dass hinter den Zahlenkolonnen in den Medien Menschen mit individuellen Einzelschicksalen stehen. Brechen wir die Problematik einige Ebenen runter, landen wir direkt vor unsere Haustür. Auch in Greifswald steht ein Asylbewerberheim, eines von vier in ganz Vorpommern. Seit letztem November ist es wieder geöffnet und vorläufig neues Zuhause für rund hundert Menschen aus zwölf verschiedenen Ländern. Getragen wird die Einrichtung vom Deutschen Roten Kreuz  Kreisverband Ostvorpommern, unterstützt von verschiedenen Vereinen und Initiativen, von denen sich einige im Netzwerk für Migration Vorpommern zusammengeschlossen haben. Ein Donnerstag im April. Sonnenstrahlen fallen auf die schmutzig-braune Fassade des Hauses in der Spiegelsdorfer Wende 4, eine jener Hinterlassenschaften des Arbeiter- und Bauernstaates, die auch beim schönsten Frühlingswetter noch Tristes und Trostlosigkeit verbreiten.</p>
<p>Ich trete ein, kleine Kinder flitzen auf Inline Skates an mir vorbei, es riecht nach Kaffee, kaltem Rauch und Essen. Junge Männer in Jogginghose und Unterhemd, Mütter mit kleinen Kindern auf dem Arm. Neonröhren tauchen die verlebten Flure in fahles Licht. Kulisse und Stimmung gehen hier Hand in Hand. Denn trotz zahlreicher Bemühungen ist Perspektivlosigkeit ein mächtiger Gegner im Kampf um Zukunft. Mitunter erscheint er, so erzählen mir später Bewohner wie Sozialarbeiter, unbesiegbar, da per  Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) verordnet. Dieses stammt aus dem Jahre 1993 und verströmt trotz mehrmaliger Novellierungen immer noch restriktiven Geist. Im ersten Jahr des Aufenthalts gibt es keine Arbeitserlaubnis, Deutschkurse werden nicht finanziert, der Alltag vieler Flüchtlinge in Deutschland pendelt zwischen nervenaufreibenden Gängen zum Amt und ziellosem Warten. Oftmals erlittene Grausamkeiten im Herkunftsland oder während der Flucht immer im Hinterkopf, fernab von Familie und vertrauter Umgebung in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Und über allem schwebt beständig das Damoklesschwert „Abschiebung“. Es bleibt die Frage, ob wir satten Mitteleuropäer uns trotz guten Willens in eine solche Lage überhaupt hinein versetzen können.</p>
<div id="attachment_56062" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91-Greifswelt-31-Asyl-Heim-Ole_Schwabe.jpg"><img class="size-medium wp-image-56062 " title="mm91-Greifswelt-31-Asyl-Heim-Ole_Schwabe" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91-Greifswelt-31-Asyl-Heim-Ole_Schwabe-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">In Beton gegossene Funktionalität - Asylbewerberheim in Greifswald</p></div>
<p>Ich bin mit Ahmed Omar Ali *verabredet. Ich treffe ihn in seinem Zimmer im ersten Stock. Er ist einer der wenigen, die ein Eigenes haben. Ein Spind, ein Tisch, ein Bett, dazwischen surrt monoton ein Kühlschrank. Ein Fernseher mit Kommode, es läuft das Vormittagsprogramm der ARD, ein deutscher Heimatfilm. Ist das Leitkultur? Unbefangenheit fühlt sich anders an, die ersten Gesprächsansätze verlaufen noch schleppend, schließlich beginnt der 31-Jährige von seinem Zuhause, Somalia, zu erzählen. Er musste seine Frau und fünf Kinder zurücklassen, saß einige Zeit im Gefängnis, seine Tante gab ihm schließlich das Geld für die gefährliche Reise. Über den Sudan ging es nach Syrien, von da aus in die Türkei, nach Griechenland, Norwegen, Schweden, Dänemark, schließlich nach Deutschland. Registriert wurde er in Griechenland, daher müsste er im Fall einer Abschiebung dahin zurück. Dort habe er auch einen falschen Pass samt Visa sowie gefälschter Fahrkarten gekauft. „Die Lage dort ist katastrophal“, sagt er, die Menschen hausen förmlich auf der Straße, polizeiliche Willkür sei an der Tagesordnung. Seit November 2010 lebt er nun in Greifswald. Ich frage ihn, wie sein Alltag aussehe. Er geht täglich in die Moschee oder spazieren, kocht gemeinsam mit seinen Landsleuten, lernt Deutsch in der Volkshochschule, finanziert aus eigenen Ersparnissen.</p>
<p>Und kulturelle Unterschiede zwischen Somalia und Deutschland? Ja, die gebe es natürlich, aber: „Wenn du diese Kultur nicht magst, dann solltest du wieder nach Hause gehen. Ich möchte in Deutschland bleiben, meine Familie herbringen. Die Schule nachmachen und vielleicht sogar studieren, hier arbeiten.“ Mir fällt ein, was Anett Dahms, Integrationsbeauftragte der Stadt Greifswald vor ein paar Tagen zu mir gesagt hat: „Arbeit ist der beste Weg, um die Menschen zu integrieren!“</p>
<p>So denken auch Parastoo und ihr sechzehnjähriger Sohn Parsa . Ich habe in dem Zimmer der Familie Platz genommen, es gibt Tee und Datteln, auf dem Bett sitzt die siebenjährige Tochter. Die Drei sind seit Januar in Deutschland und kommen ursprünglich aus dem Iran. Fliehen mussten sie aus politischen Gründen. Die Familie gehörte in ihrem Heimatland zur oberen Mittelschicht, ein Haus, zwei Autos, der Vater besaß eine Fabrik. Sie selbst habe eine eigene Boutique geführt, ihr Sohn eine der besten Schulen des Landes mit Note „sehr gut“ abgeschlossen. Doch dann kamen die landesweiten Unruhen, infolge derer der Vater verfolgt wurde. Drei Monate, in denen er psychisch und physisch gefoltert wurde, saß er im Gefängnis. Er kehrte krank nach Hause zurück, musste  wenig später fliehen. „Irgendwann wollten sie meinen Sohn festnehmen, unsere Bankkonten wurden gesperrt und wir entschieden uns, das Land zu verlassen. Deutschland war unser Ziel“. Das Bild von Deutschland habe sich während ihres Aufenthalts geändert, fährt die Mutter fort. Immer wieder erzählt sie von der Perspektivlosigkeit ihres Sohnes, der gerne Mathematik studieren würde. Man spürt ihre Enttäuschung: „Germany is better than this!“ Ich frage  nach ihrem Tagesablauf, viel zu erzählen gibt es da nicht: „ Wir sitzen hier, schauen Fernsehen, hören Musik.“ Es sind Momente wie diese, in denen man erkennt, dass der Mangel an Beschäftigung und die allgegenwärtige Abhängigkeit von einer komplexen Bürokratie vielleicht die größten Probleme sind.</p>
<div id="attachment_56063" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91-Greifswelt-31-Asyl-Zimmer-Gjorgi.jpg"><img class="size-medium wp-image-56063  " title="mm91-Greifswelt-31-Asyl-Zimmer-Gjorgi" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91-Greifswelt-31-Asyl-Zimmer-Gjorgi-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Neuanfang auf engstem Raum - Zimmer einer iranischen Familie im Greifswalder Asylbewerberheim</p></div>
<p>„Viele kommen mit überzogenen Erwartungen hierher und denken, Deutschland warte nur auf Sie“, sagt mir Olaf Kiesow, der Heimleiter. Die Situation hier sei eben ganz anders als sie es von zu Hause kennen. Dazu zählt auch, dass sie beispielsweise für Arzt- oder Familienbesuche Anträge stellen müssen, deren Bewilligung keinesfalls obligatorisch ist. Unterstützung bei Schwierigkeiten dieser Art hat sich beispielsweise die Antirassistische Initiative Greifswald zur Aufgabe gemacht. Die im Dezember 2010 gegründete Gruppe umfasst rund dreißig Personen, darunter auch viele Studierende. Sie setzt, neben Aufklärung und Information, auch auf ganz praktische Zusammenarbeit mit den Migrantinnen. Hausaufgabenhilfe für Kinder, Deutschkurse oder Arztbegleitung vermitteln „Handwerkszeug“, um sich in Deutschland zurechtzufinden. Solidarität, ohne die Menschen zu bevormunden oder sie pauschal in Schubladen zu stecken.</p>
<p>„Bis zur letzten Patrone“ werde er in der Berliner Koalition gegen „Zuwanderung in die deutschen Sozialsystem“ kämpfen, polterte Horst Seehofer (CSU) am politischen Aschermittwoch. Wer hier lebe wolle, müsse seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten. Ahmed Omar Ali, Parastoo, Parsa und viele andere würden gerne arbeiten und Deutsch lernen. Platz für ihre Rechte war im politischen Tagesgeschäft bisher nur selten. Das allerdings wären wir den Menschen und unseren eigenen moralischen Ansprüchen schuldig.</p>
<p><em>Ein Reportage von Ole Schwabe mit Fotos von Gjorgi Bedzovski &amp; Ole Schwabe.</em></p>
<p><em>* Name von der Redaktion geändert</em></p>
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		<title>moritz 90 &#8211; April 2011 &#8211; Strahlende Nachbarschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 10:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles Magazin]]></category>
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		<description><![CDATA[Neben dem Sommersemester und dem Frühling kommt dieser Tage auch unser neues Heft. Der Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Zwischenlager Nord bei Lubmin in der Nähe von Greifswald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hinterlasst Spuren</strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/mm90-Editorial-3-Ole_Schwabe-Johannes_Köpcke.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-52499" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="mm90-Editorial-3-Ole_Schwabe-Johannes_Köpcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/mm90-Editorial-3-Ole_Schwabe-Johannes_Köpcke.jpg" alt="" width="250" height="167" /></a></p>
<p>Was, da gehst du freiwillig hin?“ Mein Gegenüber blickt mich verständnislos an. Jetzt bloß schnell und geistreich antworten. „Ja, wieso?“. Prüfende Blicke, man glaubt mir nicht, vermutlich werde ich dafür bezahlt, die nächsten drei Jahre in Greifswald zu studieren.  Witzigerweise löst schon ,,Mecklenburg-Vorpommern“ in weiten Teilen meiner mittelfränkischen Heimatstadt pawlowsche Reflexe aus: Rechtsradikalismus, Arbeitslosigkeit, neue Bundesländer – Rechtsradikalismus sowie Arbeitslosigkeit, um nur einige der Assoziationen aufzuführen. Neu hinzu gekommen sind die Castor-Transporte und dort, wo sich für gewöhnlich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, mahnten und wachten im Dezember und Februar Atomkraftgegner, rundum geschützt von treusorgenden Beamten. Was die Bewohner der umliegenden Dörfer von dem ungewohnten Rabatz mitbekommen haben, versucht unsere Reportage auf Seite 26 zu ergründen.</p>
<p>Das Schöne an Vorurteilen oben genannter Art ist ja, sie unter „Mauer in den Köpfen“  zu archivieren und die geschmähte Stadt unbefangen und neugierig zu entdecken. Das Schöne an Greifswald wiederum ist, dass Erkundungen dieser Art meist kurz und intensiv sind und man sich danach sogleich an die  Steigerung studentischer Lebensqualität wagen kann. Möglichkeiten hierzu bieten verschiedene Vereine, von denen wir euch einige auf Seite 36 vorstellen.</p>
<p>Wer in diesen Tagen sein Studium in Greifswald aufnimmt, kommt mit ein bisschen Glück in den Genuss erster wärmerer Tage nach einem weiteren deutschen Jahrhundertwinter. Wehret jedoch den Anfängen der Frühjahrsmüdigkeit, denn dank  medial in Erscheinung getretenem „Rechtsprofessor“  und dem für Furore sorgenden Namensstreit um Ernst-Moritz brodelte es in der Vergangenheit immer wieder. Und das ist gut so. Stillstand sollte auch weiterhin anderen überlassen werden und der Horizont der Studierenden nicht an der  Fassade der Bibliothek enden. Ein wichtiger Baustein ist hier die studentische Selbstverwaltung. Mit der Frage, wie das Uni leben wohl ohne sie aussähe, beschäftigt sich unser Artikel auf Seite 8.</p>
<p>Ein inzwischen schon ziemlich ausgelutschter Kalauer besagt, dass man in Greifswald immer zweimal, nämlich zu Beginn und Ende des Studiums, weint. Wer zwischen diesen tränenreichen Ereignissen Frohsinn, Heiterkeit und Raum zum Ausprobieren sucht, der schaue doch mal dienstags um 20 Uhr in der Rubenowstraße 2 bei der Redaktionskonferenz vorbei. Wir freuen uns auf euch und eure Ideen!</p>
<p>Ole Schwabe</p>
<p>Das komplette Heft könnt ihr in kürze hier als pdf herunterladen, ausgewählte Artikel könnt ihr wie immer direkt online lesen und kommentieren.</p>
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		<title>In eigener Sache: Triff die moritz-Medien in der Ersti-Woche!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 11:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interesse, die moritz-Medien kennenzulernen? Während der Ersti-Woche gibt es gute Gelegenheiten dafür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie arbeiten die moritz-Medien, kann ich da eigentlich mitmachen und wer steckt hinter der TV-, Magazin- und Webredaktion? Diese und weitere Fragen beantworten die Mitglieder der studentischen Medien gerne. Dazu gibt es einige Gelegenheiten während der Ersti-Woche: Beim Markt der Möglichkeiten und beim Mediencafé zum Beispiel. Am Donnerstag stellen sich auf dem Markt  die drei Redaktionen von 16 bis 18 Uhr im Mensafoyer vor und beantworten gestellte Fragen.</p>
<p><div id="attachment_52365" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/mediencafe-flyer-bunt1.jpg"><img class="size-medium wp-image-52365" title="mediencafe-flyer-bunt[1]" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/mediencafe-flyer-bunt1-250x177.jpg" alt="" width="250" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Der Flyer zum Mediencafé verspricht Kuchen, so lange der Vorrat reicht.</p></div>Am Sonnabend, dem 2. April, laden die moritz-Medien dann zum Mediencafé in ihren neuen Räumlichkeiten in der Alten Augenklinik, Rubenowstraße 2, ein. Interessierte müssen zwar einige Stufen erklimmen, dafür gibt es aber Kaffee und Kuchen ab 10 Uhr. Außerdem sind wieder Redaktionsmitglieder von TV, dem Magazin und vom webMoritz vor Ort, um euch Fragen zu beantworten und zu zeigen, wie sie arbeiten. Dabei sind nicht nur Erstsemester herzlich willkommen, jeder kann bei uns vorbeigucken und mitmachen!</p>
<p>Wer vielleicht zur Erstsemesterwoche noch nicht wieder in Greifswald ist, aber sich dennoch bei den moritz-Medien einbringen möchte: Kein Problem! Wir nehmen immer gerne neue Mitglieder auf. Kommt einfach zu unseren Redaktionssitzungen, die ab der Vorlesungszeit wieder wöchentlich abgehalten werden. Die webMoritz-Redaktion trifft sich jeden Montag, das moritz Magazin hält seine Redaktionssitzung am Dienstag und moritz TV am Mittwoch. Jeweils um 20 Uhr beginnen diese in der Rubenowstraße 2.</p>
<p>Flyer: moritz-Medien</p>
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