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	<title>webMoritz.de &#187; Markomannia</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Verbindungsstudent auf offener Straße verprügelt</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 17:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Nacht zu Samstag ist ein Verbindungsstudent angegriffen worden, so dass er im Krankenhaus behandelt werden musste.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24842" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/polizei-255x88.jpg"><img class="size-medium wp-image-24842" title="polizei-255x88" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/polizei-255x88-250x86.jpg" alt="Die Polizei machte einen mutmaßlichen Täter dingfest." width="250" height="86" /></a><p class="wp-caption-text">Die Polizei machte einen mutmaßlichen Täter dingfest.</p></div>
<p>Am Wochenende hat es in Greifswald einen gewalttätigen Angriff auf einen Studenten gegeben, der Mitglied der &#8220;Turnerschaft Cimbria&#8221; ist. <a href="http://www.polizei.mvnet.de/cms2/Polizei_prod/Polizei/de/oeff/Pressemitteilungen/aus_der_PD_Anklam/index.jsp?&amp;pid=23918" target="_blank">Wie die Polizei mitteilt</a>, war der 24-jährige Kommilitone am Samstagmorgen gegen 2 Uhr allein in Höhe des Greifswalder Bahnhofs unterwegs. Dort traf er auf eine Gruppe von etwa 10 bis 15 Jugendlichen, die ihn wegen des Verbindungsbandes, das er sichtbar trug, beschimpften und dann auch handgreiflich wurden.<span id="more-45534"></span></p>
<p>Der Verbindungsstudent musste nach der Attacke mit einer Nasenbeinfraktur ins Krankenhaus eingeliefert werden, die Angreifer entwendeten zudem sein Verbindungsband. Der Polizei wurden die Angreifer als Frauen und Männer beschrieben, die zumeist Springerstiefel getragen hätten und zum Teil durch einen &#8220;Irokesenhaarschnitt&#8221; aufgefallen wären. Wenig später wurde ein mutmaßlicher Angreifer von der Polizei festgesetzt, als eine Gruppe junger Leute das Verbindungshaus der Markomannia am Karl-Marx-Platz belagerte und dort offenbar Einlass verlangte. Den Beamten kam dabei zupass, dass sie sich in unmittelbarer Nähe des Geschehens aufhielten, weil mutmaßlich dieselbe Gruppe vorher eine Veranstaltung des Corps Guestfalia Greifswald, dessen Haus sich schräg gegenüber befindet, gestört hatten.</p>
<div id="attachment_32553" class="wp-caption alignleft" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/markomannia_brandanschlag_gabriel-kords-200.jpg"><img class="size-medium wp-image-32553 " title="markomannia_brandanschlag_gabriel-kords-200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/markomannia_brandanschlag_gabriel-kords-200-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Im April war das Haus der Markomannia einem Brandanschlag zum Opfer gefallen.</p></div>
<p>Wie Gernot Drewes, Mitglied der Turnerschaft Cimbria, gegenüber dem webMoritz sagte, geht es dem angegriffenen Kommilitonen inzwischen wieder halbwegs gut. Es habe sich um ein relativ junges Mitglied der Turnerschaft gehandelt, dass die Gefahr einer nächtlichen Begegnung mit einer solchen Gruppe möglicherweise unterschätzt habe: &#8220;Eigentlich wechselt man in so einer Situation vorsorglich die Straßenseite, einfach, um einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen.&#8221; Einen vergleichbaren Vorfall habe es in seiner Verbindung in letzter Zeit nicht gegeben, sagte Drewes. In anderen Städten, etwa in Göttingen, sei das aber an der Tagesordnung. Er hoffe, dass solche Zustände jetzt nicht auch in Greifswald um sich griffen.</p>
<p>Attacken, die sich gegen Verbindungsstudenten richten, häufen sich in letzter Zeit in Greifswald. Besonders die Burschenschaft Markomannia, eine von zwei Burschenschaften in Greifswald, war immer wieder das Ziel von Angriffen, <a href="http://webmoritz.de/2010/10/14/teeranschlag-auf-burschenschaft-markomannia/" target="_blank">zuletzt im Oktober</a>. Der jetzt angegriffene Verbindungsstudent war allerdings nicht Mitglied einer Burschenschaft, obwohl ihn die Täter Polizeiangaben zufolge als &#8220;Scheiß-Burschi&#8221; beschimpften, sondern Mitglied der &#8220;Turnerschaft Cimbria&#8221;. Im November des vergangenen Jahres war das IKuWo Ziel eines <a href="http://webmoritz.de/2009/11/01/mutmasliche-burschenschafter-bewerfen-ikuwo/">Angriffs mit Pflastersteinen</a> gewesen, der nach Angaben der Angegriffenen von Mitgliedern der Burschenschaft &#8220;Rugia&#8221; durchgeführt worden war.</p>
<p>Fotos: webMoritz-Archiv</p>
<p><em>Aus Respekt vor dem angegriffenen Kommilitonen ist die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag deaktiviert.</em></p>
<h6>Der Text dieses Artikels steht nicht unter CC-Lizenz. Alle Rechte vorbehalten!</h6>
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		<title>Teeranschlag auf Burschenschaft Markomannia</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Oct 2010 19:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Mario Schuldt]]></category>
		<category><![CDATA[Markomannia]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Nacht zum Donnerstag verübten unbekannte Täter einen Teeranschlag auf das Markomannen-Haus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>von Carsten Schönebeck und Marco Wagner</em></p>
<div id="attachment_43368" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/Markomannia_Marco-Wagner.jpg"><img class="size-medium wp-image-43368" title="Markomannia_Marco-Wagner" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/Markomannia_Marco-Wagner-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Die Verunreinigungen am Markomannen-Haus</p></div>
<p>In der Nacht zum Donnerstag verübten unbekannte Täter einen Farbanschlag auf das Haus der Burschenschaft Markomannia am Karl-Marx-Platz. Bei dem Material, mit dem die Fassade beschädigt wurde, soll es sich um Teer handeln. Mit Sicherheit bestätigen konnte Pressesprecher Mario Schuldt diese Vermutung jedoch nicht. Die Tat soll sich nach Aussagen des Pressesprechers zwischen zwei  und halb vier ereignet haben. Der Tatzeitraum konnte durch Zeugenberichte zurück verfolgt werden. Die Hausbewohner selbst bemerkten den Schaden an ihrem Haus erst am nächsten Morgen. Es wurde Anzeige gegen unbekannt erstellt.</p>
<p>Ob die Tat politisch motiviert war, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar. Einen politischen Hintergrund möchte er nicht unterstellen. In den vergangenen Semestern ereigneten sich ähnliche Vorfälle. So verübte im Oktober 2009 eine Gruppe gewaltbereiter Demonstranten am Rande einer nicht angemeldeten Veranstaltung einen <a href="http://webmoritz.de/2009/10/04/steinwurfe-auf-burschenschaft-markomannia/" target="_blank">Steinanschlag auf das Haus der Burschenschaft</a>, im April diesen Jahres wurden vor dem <a href="http://webmoritz.de/wp-admin/post.php?post=32550&amp;action=edit" target="_blank"></a><a href="http://webmoritz.de/2010/04/25/brandanschlag-auf-verbindungshaus-der-burschenschaft-markomannia/" target="_blank">Haus Mülltonnen in Brand</a> gesteckt, wobei in diesem Zusammenhang das Feuer auf die Tür des Gebäudes übergriff. Die Motivation für diese Tat ist weiterhin ungeklärt.</p>
<p>Fotos: Marco Wagner</p>
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		<title>Brandanschlag auf Verbindungshaus der Burschenschaft Markomannia &#8211; *2xupdate*</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 19:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf das Verbindungshaus der Markomannia ist erneut ein Anschlag verübt worden. In der Nacht zu Samstag stand der Eingangsbereich in Flammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verbindungshaus der Burschenschaft Markomannia Aachen Greifswald am Greifswalder Karl-Marx-Platz ist in der Nacht vom Freitag, dem 23. April, zu Samstag, dem 24. April, gegen 4 Uhr das Ziel eines Brandanschlags geworden. <a href="http://www.polizei.mvnet.de/cms2/Polizei_prod/Polizei/de/oeff/Pressemitteilungen/aus_der_PD_Anklam/index.jsp?&amp;pid=19012" target="_blank">Wie die Polizei mitteilt</a>, bemerkten Passanten das Feuer aus brennenden Werbezeitschriften und alarmierten die Polizei sowie einen anwesenden Bewohner. Dieser unternahm erfolgreich einen Löschversuch mit einem Pulverlöscher.</p>
<div id="attachment_32553" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/markomannia_brandanschlag_gabriel-kords.jpg"><img class="size-full wp-image-32553" title="markomannia_brandanschlag_gabriel-kords-200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/markomannia_brandanschlag_gabriel-kords-200.jpg" alt="" width="200" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Die verbrannte Haustür des Verbindungshauses.</p></div>
<p>Das Feuer wurde mit Werbemagazinen unmittelbar vor der Haustür entfacht, auf die die Flammen bereits übergegriffen hatten, als die Zeugen es bemerkten. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist. Da davon auszugehen ist, dass das Feuer erst kurz bevor man es bemerkte entfacht wurde, haben die Täter offenbar billigend in Kauf genommen, dass sich in dem Haus, das auch als Wohnheim dient, schlafende Menschen aufhielten. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 5.000 Euro.</p>
<p>Die Burschenschaft Markomannia konnte der webMoritz seit dem Anschlag trotz telefonischer und persönlicher Kontaktversuche und einer Rückrufbitte für eine Stellungnahme nicht erreichen. Das Verbindungshaus war zuletzt in der Nacht vom 3. zum 4. Oktober 2009 Ziel eines Anschlags gewesen. Dabei hatten <a href="http://webmoritz.de/2009/10/04/steinwurfe-auf-burschenschaft-markomannia/">mehrere Dutzend Täter Fensterscheiben des Hauses mit Schottersteinen zerstört</a>, wovon sie auch durch anwesende Polizisten zunächst nicht abgehalten werden konnten, da diese ebenfalls angegriffen wurden und in der Unterzahl waren. Auch zuvor war das Haus häufiger beschmiert worden.</p>
<p>Kritiker werfen der Burschenschaft vor, Verbindungen ins rechtsextremistische Milieu zu haben. In den vergangenen Jahren hatte die Burschenschaft eine vorsichtige Öffnung zur Öffentlichkeit begonnen, unter anderem durch die StuPa-Kandidatur von Mitglied <a href="http://webmoritz.de/2009/01/10/verheimlicht-stupa-kandidat-mitgliedschaft-in-der-burschenschaft-markomannia/">Christoph Böhm</a> und durch die Herausgabe von <a href="http://www.burschenschaft-markomannia-greifswald.de/Pressemitteilung%20B!%20Markomannia%20IKUWO.pdf" target="_blank">Pressemitteilungen</a>.</p>
<h3>Update &#8211; 26. April, 15:05 Uhr</h3>
<p>Wie wir durch  Leserkommentare unter diesem Artikel entfuhren, gab es zeitgleich zu dem beschriebenen Vorfall im Eingangsbereich des  Hauses ein weiteres Feuer bei einem benachbarten Studentenwohnheim. Dort wurde  vor Mülltonnen neben dem Haus Werbematerial aus derselben Charge wie bei der Markomannia angezündet und etwa zeitgleich zum Entdecken des Brandes vor  dem Haus der Markomannia gelöscht. Diese Information war im Polizeibericht  nicht enthalten.</p>
<h3>Update &#8211; 26. April, 17:44 Uhr</h3>
<p>Knapp 48 Stunden nach unserer ersten Kontaktaufnahme hat sich inzwischen Mario Schuldt, der Öffentlichkeitsbeauftragte der Verbindung, bei uns per Rückruf gemeldet &#8211; allerdings nur, um uns mitzuteilen, er und seine Verbindung würden keine über den Polizeibericht hinausgehenden Auskünfte erteilen.</p>
<p>Foto: Gabriel Kords</p>
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		</item>
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		<title>TITEL Weibsbilder  &#8211; Frauen und studentische Verbindungen</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/12/26/titel-weibsbilder-frauen-und-studentische-verbindungen/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2009/12/26/titel-weibsbilder-frauen-und-studentische-verbindungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 21:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[GreifsWelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Burschenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Markomannia]]></category>

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		<description><![CDATA[. Seitdem Franziska im Verbindungshaus eingezogen ist, gibt es Gerüchte, Markomannia würde Frauen in ihre Burschenschaft aufnehmen. Die meisten studentischen Verbindungen nehmen aber keine Frauen auf. Es gibt in Greifswald jedoch Frauen, die sich als Gegengewicht zu den rein männlichen Studentenvereinigungen zusammengeschlossen und die Schwesternschaften Athena und Gratia Aurora gegründet haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC_0033-Gabriel-Kords.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-28927" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="DSC_0033-Gabriel-Kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/DSC_0033-Gabriel-Kords.jpg" alt="DSC_0033-Gabriel-Kords" width="250" height="166" /></a>Franziska Borges hat ein „1A“ Zimmer in Greifswald. Es liegt fast in der Innenstadt, nah an der Uni und kostet nur 170 Euro pro Monat. Es gibt nur einen Haken – das Zimmer befindet sich im Verbindungshaus der Burschenschaft Markomannia Aachen-Greifswald und die Mitbewohner dort sind nicht jedermanns Sache. Seitdem Franziska im Verbindungshaus eingezogen ist, gibt es Gerüchte, Markomannia würde Frauen in ihre Burschenschaft aufnehmen. Die meisten studentischen Verbindungen nehmen aber keine Frauen auf. Es gibt in Greifswald jedoch Frauen, die sich als Gegengewicht zu den rein männlichen Studentenvereinigungen zusammengeschlossen und die Schwesternschaften Athena und Gratia Aurora gegründet haben. Es bleibt die Frage, warum Frauen nicht aufgenommen werden und die weit verbreiteten Vorurteile, Verbindungen seien sexistisch und extrem konservativ.</p>
<p><span id="more-28926"></span>Schlagende Verbindungen und Burschenschaften, wie zum Beispiel Markomannia, geben das Pflichtfechten, die so genannte Mensur, als einen der Gründe dagegen an. „Ich möchte nicht gegen eine Frau kämpfen“, sagt Markomanne Christoph Böhm, „nicht, dass ich Frauen das Fechten nicht zutrauen würde, ich kenne sogar Frauen, die es sehr gut können.“ Jedoch fragt man sich, warum es nicht wie bei allen anderen Sportarten geregelt werden kann, bei denen Frauen gegen Frauen und Männer gegen Männer antreten. Eine deutsche Frau, Britta Heidemann, wurde 2008 sogar zur Olympiasiegerin im Fechten.</p>
<p>Ganz nach dem Motto „Wahre Liebe gibt es nur unter Männern“ werden Frauen als Risikofaktor in den geschlossenen Männergemeinschaften von Verbindungen betrachtet. „Sobald eine Frau in eine rein männliche Gesellschaft kommt, kann der verkomplizierende Faktor einer Beziehung auftreten“, erzählt Carsten Schönebeck, Mitglied der einzigen Katholischen Studentenverbindung in Greifswald. Soll das etwa heißen, Frauen sind nicht gesellschaftstauglich? Oder wollen sich die Mitglieder von Studentenverbindungen das Leben einfacher machen, indem sie eine rein männliche Gesellschaft bilden?</p>
<p>Wir leben heutzutage nun mal in einer gemischten Gesellschaft. Es gibt auch keine Universitäten nur für Frauen oder Männer, so wie es kaum ein Berufsfeld gibt, in dem ausschließlich nur Männer oder Frauen tätig sind.</p>
<p>Die meisten Verbindungen wollen durch das Ausschließen eines Geschlechts eine gewisse Stabilität erreichen. Und zu guter Letzt pochen die meisten Verbindungen auf ihre Jahrhunderte langen Traditionen. Seit der Entstehung der Burschenschaften und studentischen Verbindungen im 19. Jahrhundert wurden die Grundprinzipien und Traditionen beibehalten. Kein Wunder, wenn sie uns in der modernen Zeit etwas merkwürdig vorkommen. Solche alten Traditionen werden nicht gebrochen, man „schraubt“ nicht an bewährten Prinzipien. „Verbindungen ziehen Menschen mit konservativem Bewusstsein an und es entsteht eine Mehrheit von Konservativen“, berichtet der Aussteiger aus dem Verein Deutscher Studenten (VDSt) Steffen Brager. Auch in Anbetracht der sinkenden Mitgliederzahlen würden die meisten Verbindungen keine Frauen aufnehmen. „Ich würde meine Prinzipien nie aufgeben. Wenn es nicht weiter geht, dann geht es auch nicht weiter“, sagt der Markomanne Christoph Böhm. Lieber gehen solche Verbindungen mit fliegenden Fahnen unter, als ihren Stolz aufzugeben.</p>
<p>Trotz der oben genannten Argumente kann man die meisten studentischen Zusammenschlüsse nicht direkt als chauvinistisch oder frauenfeindlich bezeichnen. Denn im so genannten Weltbild der Verbindungen gibt es keine klare Rollenverteilung zwischen Mann und Frau. Es herrscht viel mehr das konservative gentlemenhafte Verhältnis zu Frauen. Familie und traditionelle Werte spielen in der Verbindungsszene eine große Rolle und werden respektiert. Alle Korporationen versuchen generationsübergreifend zu arbeiten und das Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln. Steffen Brager erzählt: „Das kollektive Bewusstsein entwickelt eine Art Angst vor Frauen, es war immer wieder etwas besonderes, wenn eine Frau zu uns aufs Haus kam, man benimmt sich automatisch irgendwie anders.“ Es ist nicht so, dass man keine Frauen dabei haben will, auf den bundesweiten Tagungen des „liberalen“ Kiffhäuserverbands kommt das Thema Frauenmitgliedschaft immer wieder hoch.</p>
<p>Jedoch als der Verein Deutscher Studenten zu Darmstadt sich 2007 entschieden hatte, Frauen aufzunehmen, wurde er aus seinem „liberalen“ Dachverband sofort ausgeschlossen. Die Moderne ist in den meisten Verbindungen noch nicht eingezogen, sie stecken im 19. Jahrhundert, mitten im Traditionalismus und Spießbürgertum fest. Man akzeptiert aber durchaus Frauen in der Politik und bei der Bundeswehr: „Es ist schön, dass es Frauen gibt, die ihr Land verteidigen wollen“, sagt der Markomanne Christoph Böhm.</p>
<p>Nun wohnt Franziska Borges fast seit einem halben Jahr im Haus der Markomannia. Sie fühle sich wohl unter Männern, weil sie ja viel unkomplizierter seien als Frauen, erzählt sie. Auch seit einem Übergriff der Antifa, bei dem ein Fenster in ihrem Zimmer eingeschlagen wurde, hat sie keine Angst und will trotzdem im Haus wohnen bleiben. „Es ist angenehm zur Abwechslung eine Frau da zu haben. Seitdem sie bei uns wohnt, ist es sauberer und reinlicher geworden“, sagt Christoph Böhm. Für Franziska selbst kam die Möglichkeit, der Burschenschaft beizutreten nie in Frage, weil sie eben kein Mann ist.</p>
<p>Ein Artikel von Anastasia Statsenko mit einem Foto von Gabriel Kords</p>
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		<item>
		<title>Faktencheck: Hausverbot für Burschenschaften an der Uni?</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/10/28/faktencheck-hausverbot-fur-burschenschaften-an-der-uni/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 18:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<category><![CDATA[Hausverbot]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rugia]]></category>

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		<description><![CDATA[In Leserkommentaren wurde die Behauptung aufgestellt den Greifswalder Burschenschaften sei von der Universitätsleitung ein Hausverbot ausgesprochen worden. Wir haben bei der Uni nachgefragt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://webmoritz.de/2009/10/04/steinwurfe-auf-burschenschaft-markomannia/" target="_self">Angriff auf das Markomannenhaus</a> vor einigen Wochen und das Nachrücken des Burschenschafters <a href="http://webmoritz.de/2009/10/16/interview-mit-dem-neu-stupisten-christoph-bohm/" target="_self">Christoph Böhm ins Studierendenparlament (StuPa)</a> hat in den vergangenen Wochen <a href="http://webmoritz.de/2008/11/15/burschenschaft-markomannia-wehrt-sich/" target="_self">die Debatte um die beiden Greifswalder Burschenschaften</a> erneut aufflammen lassen.</p>
<div id="attachment_25278" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/2008/11/15/burschenschaft-markomannia-wehrt-sich/"><img class="size-full wp-image-25278" title="asta_flyer_burschenschaften-250x333" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/asta_flyer_burschenschaften-250x333.jpg" alt="asta_flyer_burschenschaften-250x333" width="250" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Der Allgemeine Studierendenausschuss warnte im letzten Wintersemester mit einem Flyer vor Rugia und Markomannia</p></div>
<p>In den webMoritz-Leserkommentaren wurde mehrfach die Behauptung aufgestellt, sowohl der Rugia als auch der Markomannia sei von der Universitätsleitung ein Hausverbot ausgesprochen worden. Die Gegenseite bestritt dies vehement.</p>
<p>Auf Anfrage des webMoritz erklärte die Pressestelle der Universität, dass der Rektor keiner der beiden Burschenschaften ein Hausverbot ausgesprochen habe. Dennoch hat die Universität in den vergangenen Semestern einen distanzierten Umgang zu den beiden Organisationen gepflegt. Das lässt sich an mindestens zwei Ereignissen festmachen:</p>
<p>Im November 2005 hatte die Burschenschaft Rugia für einen <a href="http://webmoritz.de/2006/01/23/archiv7075/" target="_self">Vortrag mit dem Geschichtsrevisionisten Gerd Schultze-Rhonhof</a> einen Saal im Audimax reserviert, nach Protesten durch den AStA, wurde die Raumzusage der Uni-Verwaltung in letzter Sekunde zurück gezogen. Das StuPa beschloss in der darauffolgenden Sitzung:</p>
<blockquote><p>„Das StuPa unterstützt und befürwortet Maßnahmen der Universität und ihrer Organe, die es Personen und Vereinigungen mit offenkundig rechtsradikalem bzw. verfassungsfeindlichem Hintergrund untersagen, universitäre Ressourcen und Räumlichkeiten für ihre Zwecke zu nutzen&#8230;&#8221; (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/protokolle/2005/Protokoll2005-11-29.pdf" target="_blank">StuPa-Protokoll 29. November 2005</a>)</p></blockquote>
<p>Allerdings erklärte der damalige StuPa-Präsident Simon Sieweke wenige Wochen später, der Beschluss &#8220;beziehe sich nicht explizit auf den erwähnten Vortrag, sondern gelte abstrakt-generell für sämtliche Veranstaltungen an der Universität.&#8221; (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/protokolle/2005/Protokoll2005-12-13.pdf" target="_blank">StuPa-Protokoll 13. Dezember 2005</a>)</p>
<p>Von der Burschenschaft Markomannia distanzierte sich die Universität im Rahmen des Universitätsjubiläums. Die Burschenschaft hatte eine größere Summe Geld für die Restauration des Rubenow-Denkmals gespendet. Ihr Name stand entsprechend auf der Spendertafel die im Hauptgebäude der Universität enthüllt wurde. Die Apfelfront und die <a href="http://webmoritz.de/2006/11/15/archiv7752/" target="_self">Satireburschenschaft &#8220;Malumia&#8221; um Sebastian Jabbusch protestierten</a> gegen die Aufnahme in den Kreis der Spender. Die Universitätsleitung entschied sich schließlich, den Namen zu entfernen und durch den eines Einzelspenders zu ersetzen.</p>
<p>Bilder:</p>
<p>Startseite: cpradi via flickr</p>
<p>Flyer: AStA Greifswald</p>
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		<title>Interview mit dem Neu-StuPisten Christoph Böhm</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/10/16/interview-mit-dem-neu-stupisten-christoph-bohm/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 13:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Boehm]]></category>
		<category><![CDATA[Markomannia]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa-Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab kommenden Dienstag sitzt Christoph Böhm als Nachrücker im Studierendenparlamenparlament. Der webMoritz sprach mit dem Burschenschafter über seine Erwartungen und Ziele.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im Januar hatte die <a href="http://webmoritz.de/2009/01/10/verheimlicht-stupa-kandidat-mitgliedschaft-in-der-burschenschaft-markomannia/" target="_self">Kandidatur von Burschenschafter Christoph Böhm</a> für das Studierendenparlament (StuPa) für großes Aufsehen in der Studierendenschaft gesorgt. Böhm erreichte zwar lediglich einen Nachrückerplatz, doch dank einer Reihe von Rücktritten sitzt er ab kommenden Dienstag im Parlament. Der webMoritz sprach mit ihm über die Debatte im Januar, seine Erwartungen und Ziele in der laufenden Legislatur und das Verhältnis zwischen den Markomannen und der studentischen Selbstverwaltung.</em></p>
<p><em>Zur Erklärung: Da es zwischen Verbindungsmitgliedern aus unterschiedlichen Verbänden üblich ist, sich zu siezen, ist das Interview in der dritten Person Plural geführt, da webMoritz-Autor Carsten Schönebeck Verbindungsmitglied ist und einem anderen Verband angehört.</em></p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Als im Januar Ihre Kandidatur für das Studierendenparlament bekannt wurde, entsponn sich eine sehr heftige öffentliche Debatten um ihre Person und ihre Mitgliedschaft in der Burschenschaft Markomannia. Können Sie uns einen persönlichen Rückblick auf diese Zeit geben?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Grundsätzlich ist die  Geschichte ja bekannt. Ich hatte in meinem Profil im Wahlmoritz, etwas kryptisch meine Mitgliedschaft in der Deutschen Burschenschaft angegeben. Das ist dann „rausgekommen“ und hat die gesamte Diskussion ausgelöst, die in meinen Augen etwas übergekocht ist.</p>
<p>Begonnen hatte es vorher bereits mit dem AStA-Flyer zu den Burschenschaften und der folgenden Diskussion um den vermuteten rechtsextremen Hintergrund dieser, auch gerade auf dem webMoritz. Ich war dann eben der erste öffentlich greifbare Markomanne, was für mich dann persönlich zu dem Schock führte den eigenen Namen auf „indymedia“ in Verbindung mit schweren Anschuldigungen zu lesen.</p>
<p>In Greifswald hat solch eine Diskussion insgesamt vorher noch nicht in der Form stattgefunden. In anderen Universitätsstädten werden die Burschenschaften schon seit längerem als rechter Rand der Universitätslandschaft dargestellt, wobei schnell der Vorwurf von Kontakten zu NPD und Kameradschaften konstruiert wird.</p>
<div id="attachment_25278" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/2008/11/15/burschenschaft-markomannia-wehrt-sich/"><img class="size-full wp-image-25278 " title="asta_flyer_burschenschaften-250x333" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/asta_flyer_burschenschaften-250x333.jpg" alt="asta_flyer_burschenschaften-250x333" width="250" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Cover des AStA-Flyers aus dem vergangenen Jahr.</p></div>
<p><strong>webMoritz:</strong> Hing Ihre Kandidatur mit den Flyern des AStA zusammen?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Jein. Ich hatte zwar schon vorher eine Kandidatur in Betracht gezogen, wurde dann durch die Ereignisse nochmals darin bestärkt. Mein Bund hat dann auch angeboten mich etwas vom Alltagsgeschäft zu entlasten. Natürlich sah ich das auch als eine Möglichkeit sich aus dem StuPa heraus konstruktiv an der Debatte zu beteiligen und nicht mehr vollständig ausgeschlossen zu sein.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> War die Formulierung „Mitglied der DB“ im Wahlmoritz reiner Zufall oder gab es Überlegungen, die dazu geführt haben?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Ich wollte es angeben, da mir im vornherein bewusst war, dass es für Diskussionsstoff sorgen würde und eine etwaige Verschleierung sinnlos wäre. Möglicherweise habe ich mich aus einer gewissen verbindungsstudentischen Fachblindheit für diese Formulierung entschieden, wobei ich es aber für offensichtlich hielt, dass es eben nicht um die „Deutsche Bahn“ geht.<span id="more-25249"></span></p>
<p>Im Nachhinein habe ich mich aber geärgert es nicht deutlicher angegeben zu haben. Übrigens hatte ich auch bereits vor diesen Ereignissen in meiner StudiVZ Wahlgruppe eine Stellungname zu dieser Problematik veröffentlicht, so dass jeder der sich über mich als Kandidaten informiert hat auch darüber Bescheid wusste.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Die ganze Debatte begann ja mit einem Artikel auf dem webMoritz. Haben Sie sich in der Angelegenheit fair behandelt geführt?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Am Freitag, bevor der Artikel online war, habe ich eine Interviewanfrage von Herrn Jabbusch bekommen, in der er mir bis Samstag 12 Uhr für eine Antwort Zeit lies. Insofern wurde mir von Anfang an die Möglichkeit gegeben, zumindest meine Meinung im Rahmen des webMoritz zu veröffentlichen.</p>
<p>Der betreffende Artikel wurde ja dann gefühlte 450 Mal umgebaut, wobei Formulierungen, Anschuldigungen und Gegenmeinungen immer wieder verändert wurden. Letztendlich halte ich den Artikel in seiner endgültigen Form für ausgewogen und annehmbar, auch wenn er natürlich weiterhin sehr kritisch formuliert ist.  Ich habe mich natürlich angegriffen gefühlt, weil es eben konkret um meine Person ging und mir da einige unschöne Dinge unterstellt wurden.</p>
<p>Es war für mich persönlich auch ein Schock, weil es ja auch weitere Kreise im Internet zog zum Beispiel zu „indymedia“. In den Semesterferien hat mir die Geschichte dann noch mal richtig zugesetzt, als ich erfahren habe, dass auch die rechtsextreme Seite „altermedia“ sich mit dem Fall beschäftigt hat. Wenn man dort sein Bild mit Schmähungen und ziemlich direkten Gewaltaufrufen sieht, belastet das einen zu schwerst.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Gab es denn auch Reaktionen von außerhalb Greifswalds?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Mein Vater hat sich bei mir gemeldet, als er meinen Namen in solchen Zusammenhängen gefunden hat. Ansonsten blieb es bis jetzt auf Greifswald beschränkt.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Man hat Ihren Namen ja sonst kaum im StuPa-Wahlkampf wahrgenommen…</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Das fand ich eigentlich schade. Was die Personen anging, stand ich sehr im Mittelpunkt, aber etwaige Inhalte haben niemanden interessiert. Ansonsten hatte ich von vornherein meinen Wahlkampf auch über den persönlichen Bekanntenkreis geführt.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wenn ein Verbindungsstudent für das StuPa kandidiert, gibt es möglicherweise schon eine ganze Menge Korporierter in Greifswald, die ihn rein deshalb wählen würden. Haben Sie auch darauf gesetzt?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Ich bin im Vorfeld schon ein wenig auf den Verbindungshäusern unterwegs gewesen und auch der Spruch im Wahlmoritz mit der „schlagenden Vertretung“ war ja eine relativ platte Anspielung in diese Richtung. Aber jetzt zu denken, dass ich nur von der Greifswalder Korporierten-Szene gewählt wurde ist unrealistisch. Das werden Sie persönlich auch wissen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Haben Sie damit gerechnet, noch nachzurücken?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Eigentlich nicht. Ich war relativ weit hinten auf der Liste, aber als dann <a href="http://webmoritz.de/2009/07/15/eilmeldung-juso-hochschulgruppe-zieht-sich-aus-dem-stupa-zuruck/" target="_self">der „Juso-Schub“ kam</a> vor den Semesterferien wurde es realistischer und jetzt ist es eben passiert.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> War für Sie klar, dass Sie das Mandat annehmen?</p>
<div id="attachment_25253" class="wp-caption alignleft" style="width: 246px"><img class="size-full wp-image-25253 " title="boehm" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/boehm.jpg" alt="boehm" width="236" height="372" /><p class="wp-caption-text">Burschenschafter und StuPa-Mitglied Christoph Böhm</p></div>
<p><strong> </strong><strong>Christoph Böhm:</strong> Ja, das war immer klar: Ich hab meine Stimmen bekommen und wenn ich das Mandat erhalte, nutze ich es auch. Schlimmer &#8211; von der persönlichen Seite &#8211; als die Situation im Januar könnte es ohnehin nicht werden.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie muss man sich das vorstellen? Gibt es da einen Anruf oder einen schriftliche Anfrage vom StuPa-Präsidenten?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Nein das kam ganz unspektakulär vom StuPa-Präsidenten per StudiVZ.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wenn nun so richtig öffentlich wird, dass Sie im StuPa sitzen, erwarten Sie da noch besondere Reaktionen?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Ich hoffe und denke, dass alles professionell abläuft, aber die Sorge ist schon vorhanden, dass es zu irgendwelchen kindischen Aktionen kommt.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie bereiten sie sich auf die Wahrnehmung Ihres Mandats vor? Hatten Sie schon Kontakt zu StuPa-Kollegen?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Im Einzelgespräch hatte ich zum Beispiel über die Pro-Arndt-AG Kontakt zu weiteren StuPisten. Ansonsten habe ich mich auch letztes Semester immer wieder über die StuPa-Sitzungen informiert, auch über die vorhandenen Schwierigkeiten, insbesondere mit dem AStA. Auch an den Diskussionen auf dem webMoritz habe ich mich beteiligt.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Welche Ziele haben Sie für den Rest der Legislatur?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Die Arbeitsfähigkeit des StuPa mit den vielen Sondersitzungen war ja im letzten Semester teilweise schon gefährdet. Das ist auf jeden Fall ein Problem, dessen ich mich annehmen möchte. Interessanterweise, finde ich hier beispielsweise einige Ansätze von Herrn Jabbusch gut, viele Prozesse zu digitalisieren und somit zu vereinfachen. Auch wenn er da manchmal zur Übertreibung neigt, z.B. das Twittern aus Senatssitzungen. Aber es geht schon in die richtige Richtung. Transparenz im StuPa ist wichtig, um die Selbstverwaltung interessanter zu machen.</p>
<p>Mit dem Thema Arndt werde ich mich natürlich auch beschäftigen und bin dementsprechend bereits Mitglied der Arndt-AG. Ich finde es gut und richtig, dass die Studenten sich damit ausführlich befassen. Der Namenspatron soll ja auch eben ein Vorbild sein, mit dem man sich beschäftigt. Die derzeitige Debatte halte ich teilweise aber für zu unprofessionell und zu sehr einseitig ergebnisorientiert.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Das Thema ist aber jetzt schon auf der Tagesordnung des Senats. Ist es nicht verlorene Liebesmüh‘, sich auf der rein studentischen Ebene weiter zu streiten?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Auch wenn das Thema jetzt mittlerweile im Senat ist, hoffe ich natürlich, dass ein Votum der Studierendenschaft Einfluss auf den Senat hat. Und es ist natürlich einfach wichtig, dass sich die Studenten damit beschäftigen. Wir sind ja nicht nur hier, um Wissen in den Kopf gepresst zu bekommen, sondern auch um uns mit der Uni und Greifswald selbst zu identifizieren bzw. zu beschäftigen und kritisch mitzudenken. Auch wenn natürlich leider klar sein muss, dass wir uns immer nur mit einem Bruchteil der Studenten unterhalten.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Letzteres ist ja ohnehin ein Problem: Nur sehr wenige Komillitonen interessieren sich für die Selbstverwaltung. Es spricht auch nicht für die Anerkennung des StuPa, wenn zur Hälfte der Legislatur fast alle Nachrücker aufgebraucht sind….</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Es ist vielleicht ein bisschen mit den großen Wahlen im Land und im Bund zu vergleichen. Wenn bestimmte Dinge einfach auch ohne sein Zutun laufen, neigt der Mensch dazu, sich damit nicht zu beschäftigen. Und hier in der Selbstverwaltung ist es natürlich noch krasser. Theoretisch kann man durch sein Studium gehen, ohne auch nur einmal Kontakt zum AStA zu haben. Man kann nur versuchen, immer wieder Diskussionen möglichst informativ und professionell anzustoßen um die Leute mitzunehmen.</p>
<p>Ich würde weiter sagen, dass es sinnvoll ist, gerade im AStA die Aufwandsentschädigungen zu erhöhen. Das ist natürlich etwas schade und schnöde, aber man muss anerkennen, dass diese Tätigkeiten viel Zeit und Arbeit kosten. Das fehlt natürlich im Studium oder auch, um einem Nebenjob nachzugehen. Wenn es da mehr Geld gibt, wird eine Beschäftigung mit dem Thema auch interessanter. Das ist von den monetären Anreizen her wie in der freien Wirtschaft. Natürlich ist das schade, dass es so läuft, aber um der Sache selbst muss man da in den sauren Apfel beißen.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Wie bewerten Sie die studentische Selbstverwaltung insgesamt?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Sie ist natürlich ganz wichtig, allein schon um die Leute an demokratisches Arbeiten und Handeln heranzubringen. Auch den Studenten selbst bringt das etwas. Es gibt sicher viele moritz-Leute, die hinterher im journalistischen Bereich arbeiten. Es gibt weiterhin auch den einen oder anderen, der nach einem Jahr in der studentischen Selbstverwaltung eine politische Laufbahn einschlägt oder sich zumindest den Luxus einer eigenen kritischen politischen Meinung erlaubt. Wenn wir es nicht schaffen, dafür die Kraft und auch das Geld aufzubringen, haben wir ein ernsthaftes Demokratieproblem.</p>
<p>Die oft bemängelte angebliche „Selbstdarstellung“ von StuPisten gehört zu diesem politischen Prozess genauso dazu. Auch wenn sie gerade im letzten Semester doch etwas überhand genommen hat, der „Putsch des AStA“ hatte ja auch eine Vorgeschichte.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Inwieweit sehen Sie sich als Vertreter der Burschenschaften und anderer Verbindungen in Greifswald?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Wenn ich schon mit einigen verbindungsstudentischem Wählern hinter mir im StuPa sitze, ist es klar, dass ich mich auch für deren Interessen einbringe. Wobei anzumerken ist, dass sich diese nicht wesentlich von den Interessen der anderen Studenten unterscheiden.</p>
<p>Im speziellen Fall meiner Verbindung geht es mir um eine faire und sachliche Diskussion mit dem AStA, falls diese wieder aufkommen sollte. Ich werde das Thema „AStA – Verbindungen“ aber jetzt nicht von mir aus auf die Tagesordnung setzen. Ich habe sicher nicht vor, mein Mandat zu nutzen, um einen Kreuzzug gegen die Kritiker der Burschenschaften zu führen.</p>
<p>Allerdings finde ich es schade, dass die Verbindungen inzwischen nicht mehr als Bestandteil der Universitätstradition gesehen werden. Früher wurde zum Beispiel noch bei Feierlichkeiten chargiert*.</p>
<div id="attachment_25280" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-25280  " title="chargieren-550x" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/chargieren-550x.jpg" alt="chargieren-550x" width="550" height="282" /><p class="wp-caption-text">Verbindungen chargieren* beim Festumzug zum Universitätsjubiläum 2006</p></div>
<p style="text-align: left;"><strong>webMoritz:</strong> Streben Sie eine längere Karriere in der studentischen Selbstverwaltung an<strong>?</strong></p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Das muss man sehen und ich kann jetzt noch nichts in diese Richtung abschätzen. Natürlich hängt es auch davon ab, wie viel Freude ich selber darin finde, ob ich etwas erreiche und wie es sich mit dem Studium vereinbaren lässt.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Glauben Sie, dass die Dinge, die Sie im Alltag Ihrer Burschenschaft gelernt haben, Ihnen im StuPa helfen werden?</p>
<p><strong>Christoph Böhm:</strong> Ich habe zwar noch keine Sitzung als Mandatsträger mitgemacht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein gewisser Vorteil ist. Gerade für Themen wie Protokolle, Tagesordnungen und lange Diskussion entwickelt man schon eine abgebrühte und möglichst effiziente Routine.</p>
<p><strong>webMoritz:</strong> Vielen Dank für das Gespräch!</p>
<p><em>* Chargieren ist eine besondere Form der Ehrbekundung bei Studentenverbindungen gegenüber einer Institution oder einer Person. Dabei bilden mehrere Mitglieder in der traditionellen Tracht der Verbindungen und mit der jeweiligen Fahne eine Ehrenabordnung. Bei den Alumniumzügen, die bis 2001 stattfanden, war es üblich, dass ein Großteil der Verbindungen beim Festumzug chargierte. Beim Umzug und Festakt zum Unijubiläum 2006 waren nur je zwei Verbindungen vertreten.</em></p>
<p><strong>Bilder:</strong></p>
<p>AStA-Flyer und Foto Christoph Böhm &#8211; webMoritz-Archiv</p>
<p>Festumzug 2006 &#8211; privat<em><br />
</em></p>
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		<title>Steinwerfer attackieren Burschenschaft *update*</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/10/04/steinwurfe-auf-burschenschaft-markomannia/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 11:34:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschreitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Linksextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Markomannia]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Steinwerfer]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvia Bretschneider]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Nacht zu Sonntag ist es zu massiven Ausschreitungen gegen das Verbindungshaus der Burschenschaft "Markomannia" gekommen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus einem einem <a href="http://www.polizei.mvnet.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=7049&amp;Itemid=392" target="_blank">Polizeibericht </a>der Polizeidirektion Anklam hervorgeht, hat es in der Nacht zu Sonntag Ausschreitungen gegen die Greifswalder Burschenschaft &#8220;Markomannia&#8221; gegeben.  Dem Bericht zufolge seien am späten Samstagabend etwa 100 Personen von der Mensa aus zum Karl-Marx-Platz gezogen, von denen sich eine Gruppe abgespalten und das Gebäude der Burschenschaft am Karl-Marx-Platz attackiert habe. Dabei sei niemand verletzt worden, allerdings seien mehrere Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Zu den Urherbern der Tat gab die Polizei nur bekannt, es handle sich um &#8220;Mitglieder der linken Szene&#8221;, gegen die nun wegen Landfriedensbruchs ermittelt werden.</p>
<div id="attachment_11741" class="wp-caption alignright" style="width: 192px"><img class="size-full wp-image-11741" title="logo_markomannia" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/logo_markomannia.jpg" alt="logo_markomannia" width="182" height="187" /><p class="wp-caption-text">Logo der Markomannia</p></div>
<p>Eine weitere Gruppierung habe eine Polizeistreife mit zwei Mann Besatzung angegriffen. Auch dieser Vorfall sei ohne Verletzte verlaufen.  Die Polizei, die in der Nacht 35 Beamten aus Anklam und Neubrandenburg nach Greifswald schickte, schreibt weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die vermummten Personen waren gewaltbereit. Dafür sprachen die mitgeführten und geworfenen Schottersteine und die Tatsache, dass einige von ihnen Körperschutz, wie zum Beispiel an den Schienbeinen, trugen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der <a href="http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/burschenschaft100.html" target="_blank">NDR berichtet</a> unter Berufung auf die Polizei, die Gewalttäter seien auch aus Ost- und Nordvorpommern, Rostock und Hamburg angereist. Zudem äußerte sich Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider im NDR: Übergriffe sowohl von Links- als auch Rechtsextremisten seien nicht zu akzeptieren. Gewalt sei kein Mittel der politischen Auseinandersetzung.</p>
<h3>Update 4.10.2009, 15:45<span id="more-24840"></span></h3>
<p>Der webMoritz konnte sich inzwischen vor Ort ein Bild von den Schäden am Verbindungshaus der Markomannia machen. Dort sind alle sechs Fensterscheiben im Erdgeschoss und zwei weitere Fensterscheiben im ersten Stock zerstört worden. Nach Auskünften der Burschenschaftsmitglieder Christoph Böhm und des Öffentlichkeitsreferenten Schuldt hielten sich gestern etwa 20 Menschen im Verbindgshaus auf, als die etwa 30 Angreifer gegen 20:45 Uhr mit der Attacke auf das Haus begannen.</p>
<p>Christoph Böhm berichtete, die ersten Steine seien gezielt geworfen worden, der erste habe ein Verbindungsmitglied nur um Zentimeter verfehlt. Bei den Steinen handelt es sich um größere Schotterstenie, sie könnten zum Beispiel von einem Eisenbahndamm stammen.</p>
<p>Die Polizei sei gegen den Angriff zunächst machtlos gewesen, berichtete Schuldt. Der Gruppierung seien bereits bei ihrem Lauf von der Mensa in Richtung Marx-Platz mehrere Polizeifahrzeuge gefolgt, berichtete Schuldt, der dies zufällig beobachtet hatte. Die Polizei sei allerdings auf der Langen Straße durch spontan errichtete Barrieren aus Bierkästen aufgehalten worden.</p>
<p>Bis zum Karl-Marx-Platz seien sie den Gewalttätern aber wieder gefolgt, von diesen am Kreisverkehr aber abgelenkt worden, indem Steine und Flaschen auf die Polizeiautos geworfen worden seien. Gleichzeitig hätten etwa 30 von ihnen mit dem Angriff auf das nahegelegene Verbindungshaus begonnen. Die Gewalttäter hätten auch versucht, in das Haus einzudringen, indem sie die Haustür zerstören wollten. Das sei von den Anwesenden aber verhindert worden. Nach der Attacke hätten sie sich schnell zerstreut, viele seien vermutlich mit dem Zug aus Greifswald weggefahren. Die Verstärkung der Polizei traf erst ein, als der Spuk bereits 20 Minuten vorbei war.</p>

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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/attacke-auf-markomannenhaus/DSC_0016.jpg" title="Der Sachschaden ist derzeit noch unklar." class="thickbox" rel="set_96" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/attacke-auf-markomannenhaus/DSC_0019.jpg" title="Selbst im 1. Stock wurden Scheiben eingeworfen." class="thickbox" rel="set_96" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/attacke-auf-markomannenhaus/DSC_0023.jpg" title="Einige der Steine, die gestern durch die scheiben geworfen wurden. " class="thickbox" rel="set_96" >
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<h3>Markomannia: &#8220;Wollen den Dialog fortsetzen&#8221;</h3>
<p>Der Öffentlichkeitsbeauftragte Schuldt nannte die Tat &#8220;heimtückisch, feige und hinterhältig&#8221;. Gleichzeitig legte er Wert darauf, niemandem die Schuld für die Ausschreitungen zu geben, außer der Antifa. Fahnen der Antifa habe man bei den Gewalttätern gesehen, sagte er. Die Markomannen hatten im vergangenen Jahr immer wieder den AStA und auch den webMoritz für deren Aussagen über die Burschenschaft kritisiert. Schuldt betonte allerdings, nach wie vor den Dialog zu suchen und dem Diskurs weiterhin interessiert gegenüberzustehen. &#8220;Wir sehen uns als Teil der Studentenschaft&#8221;, sagte Christoph Böhm.</p>
<p>Schuldt wies explizit darauf hin, am Vormittag bereits mit Sebastian Jabbusch, einem der schärfsten öffentlichen Kritiker der Burschenschaften in Greifswald, telefoniert zu haben. Auch ihn mache man nicht verantwortlich für die Ausschreitungen, erwarte aber eine klare Distanzierung von ihm. Diese folgte prompt <a href="http://twitter.com/SebJabbusch/status/4600322140" target="_blank">via Twitter</a> und in diesem Artikel weiter unten in den Leserkommentaren.</p>
<p>Bei den Markomannen saß der Schock heute noch tief in den Knochen. Das Verbindungshaus sei auch ein Wohnheim für sieben Studenten, von denen nur drei der Burschenschaft angehörten. Auch eine Kommilitonin wohne in dem Haus, sie sei aber gestern nicht anwesend gewesen. Gestern fand dort zwar eine Veranstaltung zur Semestereröffnung statt, man geht aber nicht davon aus, dass die Attacke absichtlich während dieser stattgefunden habe, da das Semesterprogramm derzeit noch nicht veröffentlicht sei.</p>
<p>Insgesamt fürchtet man sich bei der Markomannia davor, dass in Greifswald in Kürze &#8220;Rostocker Verhältnisse&#8221; herrschen könnten. Dort seien die Burschenschaften regelmäßig Ausschreitungen ausgesetzt. Mitunter werde den Mitgliedern dort persönlich aufgelauert.</p>
<h3>Update 4.10.2009, 15:50: Pressemitteilung der Markomannia</h3>
<p>Die Markommaniahat inzwischen in einer Pressemitteilung offiziell Stellung zu den Vorgängen. <a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/pm_markomannia.pdf" target="_blank">Wir veröffentlichen diese auf Bitten der Verbindung ungekürzt</a>.</p>
<div id="attachment_18152" class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><img class="size-full wp-image-18152" title="moritz-print-mm76-12-hopo-korbinian-geiger-christine-fratzkek" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/04/moritz-print-mm76-12-hopo-korbinian-geiger-christine-fratzkek.jpg" alt="moritz-print-mm76-12-hopo-korbinian-geiger-christine-fratzkek" width="160" height="182" /><p class="wp-caption-text">Korbinian Geiger</p></div>
<h3>Update 4.10.2009, 16:10: StuPa-Präsident äußert sich</h3>
<p>StuPa-Präsident Korbinian Geiger (RCDS) hat gegenüber dem webMoritz die Ereignisse scharf verurteilt. Er sagte: &#8220;Wenn da ein randalierender Mob durch die Straßen zieht, ist hinsichtlich des Gewaltpotenzials kaum noch ein Unterschied zu den braunen Horden in anderen Städten zu erkennen.&#8221;</p>
<p>Fotos: Gabriel Kords (Markomannia), Christine Fratzke (Korbinian Geiger)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>StuPa-Kandidat mit rechtsextremen Freunden?</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/01/12/stupa-kandidat-mit-rechtsextremen-freunden/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 10:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Markomannia]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa-Wahlkampf 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der webMoritz am vergangen Samstag enthüllte, ist StuPa-Kandidat Christoph Böhm Mitglied der als völkisch-national eingestuften Greifswalder Burschenschaft Markomannia. In einer schriftlichen Nachfrage des webMoritz bestätigte Böhm dies. Von völkisch-nationalen Einstellungen der Markomannia wollte Böhm jedoch nichts wissen. Darüberhinaus distanzierte sich Böhm ausdrücklich von jeglichen rechtsextremen Inhalten. Doch stimmt das oder gab sich der Kandidat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/01/christoph-boehm.jpg" alt="" width="200" />Wie der webMoritz am vergangen Samstag <a href="http://webmoritz.de/2009/01/10/verheimlicht-stupa-kandidat-mitgliedschaft-in-der-burschenschaft-markomannia/" target="_self">enthüllte</a>, ist StuPa-Kandidat Christoph Böhm Mitglied der als völkisch-national eingestuften Greifswalder Burschenschaft Markomannia. In einer <a href="http://webmoritz.de/2009/01/10/verheimlicht-stupa-kandidat-mitgliedschaft-in-der-burschenschaft-markomannia/" target="_self">schriftlichen Nachfrage</a> des webMoritz bestätigte Böhm dies.</p>
<p>Von völkisch-nationalen Einstellungen der Markomannia wollte Böhm jedoch nichts wissen. Darüberhinaus distanzierte sich Böhm ausdrücklich von jeglichen rechtsextremen Inhalten.</p>
<p>Doch stimmt das oder gab sich der Kandidat nur demokratisch / moderat, um seine Wahlchancen bei der seit heute anlaufenden StuPa-Wahl zu erhöhen?</p>
<p>Christian Frey hat in einem Dossier für den webMoritz untersucht, in wie weit die Behauptungen Böhms glaubwürdig sind.</p>
<p>Sein Ergebnis: Die wesentlichen Aussagen von Christoph Böhm stehen im offenen Widerspruch zur Haltung der Burschenschaft Markomannia und ihrer Dachverbände &#8220;Deutsche Burschenschaft&#8221; und &#8220;Burschenschaftliche Gemeinschaft&#8221;. Böhm hat zudem Kontakt zu Menschen, die der rechtsextremen Szene aktiv gewesen sind.</p>
<p>Das ganze Dossier haben wir für Euch <strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/01/dossier-markomannia.pdf" target="_blank">in diese PDF</a></strong> gepackt, da der Text so grafisch besser lesbar ist.</p>
<p><em><span style="color: #333333;">[ Robert Krowas weist darauf hin, dass - wie im Dossier geschildert - seine Aktivitäten in der rechtsextremen Szene in der Vergangenheit liegen. Da der kurzen Textauszug - anders das PDF - Präsens verwendete, haben wir uns dazu entschlossen, den Textauszug zu löschen, um evt. Missverständnisse zu vermeiden. ]</span></em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Burschenschaft Markomannia will mit Kandidat ins StuPa &#8212; *Update*: Interview</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/01/10/verheimlicht-stupa-kandidat-mitgliedschaft-in-der-burschenschaft-markomannia/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 01:43:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Jabbusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Burschenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Markomannia]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa-Wahlkampf 2009]]></category>

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		<description><![CDATA[Christoph Böhm sieht in seinem Vorstellungsprofil im erst gestern veröffentlichten Wahlmoritz für die StuPa-Wahlen auf den ersten Blick unauffällig auf. Doch etwas irritiert den Leser. Böhm gibt an Mitglied bei &#8220;DB&#8221; zu sein. Doch was ist DB? Die Deutsche Bahn? Ein Geheimbund? Tatsächlich versteckt sich hinter der Abkürzung versteckt sich die &#8220;Deutsche Burschenschaft&#8221;. Laut Wikipedia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.google.de/search?rlz=1C1CHMB_deDE292DE303&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=2009/" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-14908" style="margin-left: 10px; margin-right: 0px;" title="christoph-boehm" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/01/christoph-boehm.jpg" alt="christoph-boehm" width="200" /></a>Christoph Böhm sieht in seinem Vorstellungsprofil im erst gestern veröffentlichten <a href="http://www.google.de/search?rlz=1C1CHMB_deDE292DE303&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=2009/" target="_blank">Wahlmoritz</a> für die StuPa-Wahlen auf den ersten Blick unauffällig auf.</p>
<p>Doch etwas irritiert den Leser. Böhm gibt an Mitglied bei &#8220;DB&#8221; zu sein. Doch was ist DB? Die Deutsche Bahn? Ein Geheimbund?</p>
<p>Tatsächlich versteckt sich hinter der Abkürzung versteckt sich die &#8220;Deutsche Burschenschaft&#8221;. Laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Burschenschaft" target="_blank">Wikipedia</a> wird die Deutsche Burschenschaft als Verband mit &#8220;unklarem Verhältnis zum Rechtsextremismus&#8221; eingestuft und gilt als Scharnier zur sogenannten <a title="Neue Rechte" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Rechte">Neuen Rechten</a>.</p>
<p>Christoph Böhm ist vor allem aber Mitglied der Greifswalder Burschenschaft Markomannia Greifswald. Diese ist ebenfalls immer wieder durch ideologische Veranstaltungen und fehlende Abgrenzungen zum Rechtsextremismus auffällig geworden. Zuletzt warnte auch der Greifswalder AStA vor den Burschenschaften Rugia und Markomannia in einem Flyer (<a href="http://webmoritz.de/2008/11/15/burschenschaft-markomannia-wehrt-sich/" target="_self">mehr Infos hier</a>). <span id="more-14906"></span></p>
<div id="attachment_14909" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-14909" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px; border: 1px solid black;" title="studivz-gruppen" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/01/studivz-gruppen.jpg" alt="studivz-gruppen" width="250" /><p class="wp-caption-text">Laut Studi-VZ ein Freund von Rugia und Markomannia</p></div>
<p>Im Sommersemester 2008 war Böhm laut <a href="http://www.burschenschafter.de/SemproSS08.pdf" target="_blank">diesem Infoflyer der Burschenschaft</a> &#8220;Senior&#8221; (d.h. Sprecher) und &#8220;Hauswart&#8221; der Markomannia. Auf seinen Namen lief 2008 auch das &#8220;Hauswart&#8221;-Konto bei der Sparkasse Ostvorpommern.</p>
<p>Im <strong>StudiVZ</strong>, wo er einen anderen Namen verwendet, ist er unter anderem Mitglied der StudiVZ-Gruppen &#8220;Burschenschaft Markomannia Greifswald &amp; Freunde&#8221;, &#8220;RUGIA-Stammtisch&#8221; und &#8220;Deutsche Burschenschaft&#8221;.</p>
<p>Außerdem gründete er die StudiVZ-Gruppe &#8220;We can change! &#8211; Böhm for StuPa 2009&#8243;, in der 26 Mitglieder sind. In der Gruppenbeschreibung heißt es unter anderem</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist Zeit für Veränderung! &#8211; We can change!</p>
<p>Wählt Christoph Böhm als euren Vertreter in das Studierendenparlament 2009.<br />
Für eine sorgenfreie und gehaltvolle Studienzeit als eure schlagende Vertretung in unserem Hochschul-Parlament. [...]</p>
<p>- Für eine sinnvolle und effiziente Nutzung unserer Studienbeiträge. [...]<br />
Für uns!&#8221;</p></blockquote>
<p>Wir haben Böhm jetzt angeschrieben und ihn gefragt, warum er seinen Wähler seine Mitgliedschaft in der Burschenschaft vorenthält. Sobald wir eine Antwort erhalten, liefern wir sie hier nach. Angesichts des nahen Wahltermins am Montag haben wir uns für eine sofortige Veröffentlichung der Information entschieden.</p>
<h2>*Update*: Interview mit Christoph Böhm</h2>
<p>10. Januar 16.01 Uhr</p>
<p>Inzwischen hat uns Christioph Böhm geantwortet und nimmt zu unseren Fragen ausführlich Stellung. Die Mitgliedschaft in der Markomannia bestätigt er. Er habe sie nicht angegeben, weil die Markomannia keine hochschulpolitische Gruppe sei. Die Abkürzung &#8220;DB&#8221; hält er für eine normale Abkrüzung vergleichbar mit &#8220;RCDS&#8221;.</p>
<p>In der Stellungnahme distanziert sich Böhm ausdrücklich von jeglichen rechtsextremen Tendenzen einschließlich der NPD und der Kammeradschaftsszene. Die Verbindung zur ebenfalls als national-völkisch eingeschätzten Burschenschaft Rugia bezeichnet er als freundschaftlich. Die Vorwürfe gegenüber der Rugia und der Markomannia hält er für unbegründet.</p>
<p>Seine Motivation für seine Bewerbung sei u.a. der Streit zwischen Markomannia und AStA über die Burschenschafts-Flyer. Er möchte sich offen jeder Auseinandersetzung stellen, da er &#8220;nichts zu verbergen habe&#8221;.</p>
<p>Die ganze Stellungnahme haben wir hier <a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/01/christoph-boehm-stupa-09.pdf" target="_blank">in einem PDF-Dokument</a> für Euch hochgeladen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Markomannia wehrt sich gegen AStA-Flyer *update*</title>
		<link>http://webmoritz.de/2008/11/15/burschenschaft-markomannia-wehrt-sich/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2008/11/15/burschenschaft-markomannia-wehrt-sich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 12:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Jabbusch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vereine & Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Burschenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Markomannia]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem AStA-Flyer: Die Burschenschaft versucht ihren Ruf zu retten und wird voraussichtlich Montag einen neuen Flyer veröffentlichen. webMoritz hat ihn bereits jetzt... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Burschenschaft Markomannia wehrt sich gegen einen Aufklärungsflyer des AStA und bringt voraussichtlich Montag einen eigenen Flyer heraus. Dem webMoritz liegt dieser Flyer bereits vor (Danke an den anonymen EinsenderIn).</p>
<p>In dem neuen Markomannia-Flyer geht die Burschenschaft auf einige Aspekte des AStA-Flyer ein und gibt sich bürgerlich-konserativ. Man würde ja nur &#8220;Deutschland lieben&#8221;. Dies hätte nichts mit &#8220;rechtsextrem&#8221; zu tun. Auch das Studentenmagazin moritz wird für seinen Kommentar zum Flyer <a href="http://webmoritz.de/2008/10/10/moritz-magazin-72/" target="_self">in Ausgabe 72</a> kritisiert.</p>
<p>Auf der letzten Seite des Flyers bringt die Burschenschaft ein eingeworfenes Fenster in direkte Verbindung mit dem AStA-Flyer. Motto: Die Aufstachelung durch den AStA hätte zu dieser Gewalttat geführt. Zudem droht dieMarkomannia: Sollte das nochmal passieren, &#8220;schreiben wir eine Rechnung&#8221;.</p>
<p>Um Euch selbst ein Bild von dem Flyer zu machen, veröffentlichen wir am Ende den Flyer in Gänze. Um eine ausgewogene Berichterstattung zu leisten, veröffentlichen wir auch diesen Infokasten zum Thema Burschenschaften:</p>
<blockquote>
<h3>Infokasten Burschenschaften:</h3>
<p class="MsoNormal"><strong>Völkische Ideologie: </strong>Nach Ansicht der Burschenschaften teilt sich die Menschheit in homogene Volksgruppen, die sich durch ihre Blutsverwandtschaft definieren. In der Praxis wird Menschen, die nicht „blutsdeutsch“ sind die Aufnahme in eine Burschenschaft verweigert. Das betrifft auch Menschen mit jüdischem Glauben (Juden = &#8220;eigenes Volk&#8221;).</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Nationalismus: </strong>Burschenschaften richten ihre Aktivitäten nach dem Leitspruch ihres Dachverbandes aus: „Ehre- Freiheit- Vaterland“. Dazu gehört das uneingeschränkte Eintreten für die eigene Nation und das deutsche Volk.</p>
<p><strong>Sexismus: </strong>Burschenschaften legen besonderer Wert auf die Ausbildung „typisch männlicher“ Eigenschaften wie Ehre, Stärke, Mut und Wehrhaftigkeit. Neben dem strukturellen Sexismus durch den Ausschluss von Frauen, wird ein binäres Geschlechterverhältnis reproduziert, indem Frauen mit Attributen wie Emotionalität und Schwäche belegt werden.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Dachverband „Deutsche Burschenschaft“ (DB):</strong> Immer wieder ist die DB wegen rechtsextremer Umtriebe aufgefallen. Von Extremisten, die „unter dem Deckmantel der Traditionspflege eine intellektuelle Plattform für ihre menschenverachtenden Ansichten“ aufbauen, sprach Wolfgang Hacker in einer Pressemitteilung. Er ist Sprecher der aus der DB ausgetretenen liberaleren „Neuen Deutschen Burschenschaft“.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>NPD-Verbindung:</strong> Die Rugia hat in ihren eigenen Reihen Mitglieder der NPD. Etwa Matthias Rochow (Mitbegründer der NPD Greifswald, aktiv im Wahlkampf für die NPD 2006) oder Stefan Rochow &#8211; Bundesvorsitzenden der &#8220;Jungen Nationaldemokraten&#8221; (Jugendorganisation der NPD und wissenschaftlicher Mitarbeiter der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag). Die Markomannia hat intensiven Kontakt zu Giesen (Schläger, Kontaktmann zu gewaltbereien Kameradschaften und seit neuestem Mitarbeiter im Landtag in MV)</p>
<p>Quelle: <a href="http://freenet-homepage.de/burschis/index.html" target="_blank">Website</a> der Markomannia- Demo 2006</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Weiterlesen:</strong> <a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/fakten-uber-die-markomannen.pdf" target="_blank">22 Thesen zur Markomannia (PDF)</a> von Sebastian Jabbusch ~ 2006</p>
</blockquote>
<p>Daher dürfen Burschenschaften bis heute nicht beim &#8220;Markt der Möglichkeiten&#8221; für Erstsemester mitmachen und die Universität verbietet ihnen Veranstaltungen in Räumlichkeiten der Universität abzuhalten.</p>
<p><strong>Nun der Flyer der Markomannia:</strong></p>
<p><em>Vorderseite:</em></p>
<div id="attachment_11736" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/flyer_marko01.jpg"><img class="size-full wp-image-11736" title="flyer_marko01" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/flyer_marko01.jpg" alt="" width="300" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Vergrößern, anklicken</p></div>
<p><em>Rückseite:</em></p>
<div id="attachment_11737" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/flyer_marko02.jpg"><img class="size-medium wp-image-11737" title="flyer_marko02" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/flyer_marko02.jpg" alt="" width="300" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Vergrößern, anklicken</p></div>
<h2>*Update* &#8211; Ex-AStA Referent bezieht Stellung:</h2>
<p>16. November &#8211; 15 Uhr</p>
<p>In einer ausführlichen E-Mail nimmt der ehemalige AStA-Co-Referent für politische Bildung Alexander Köcher gegenüber dem webMoritz zu den Vorwürfen der Burschenschaft Stellung. Alexander Köcher hat den ursprünglichen AStA-Flyer verfasst, der über die Burschenschaft aufklärt. Er trat dieses Semester zurück, weil er derzeit ein Praktikum in Indien macht.</p>
<p>In seiner E-Mail begrüßt Köcher den Flyer der Burschenschaft als &#8220;Mittel des demokratischen Diskuses&#8221;. Inhaltlich sei der Flyer jedoch &#8220;reine Polemik&#8221;. Den ganzen Text gibt es <a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/kommentar-markomannia.pdf" target="_blank">hier als PDF</a>. Einige wichtige Auszüge haben wir zusammengestellt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Götz Kubitschek ist nicht einfach nur ein Konservativer, sondern ein rechtsextremer Ideologe, dem auf demokratischen Veranstaltungen kein Podium geboten werden sollte.&#8221;</p>
<p>Und weiter: &#8220;Zur Burschenschaftlichen Gemeinschaft ist folgendes zu sagen. Das Zitat welches ich in dem Flyer verarbeitet habe, bezieht sich nicht nur auf vertriebene Menschen, sondern auf „im Schwebezustand“ befindliche „Ostgebiete“. [...] Auf den „volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff“ nach dem man nur Deutscher sein kann wenn deutsches Blut in seinen Adern fließt, geht die Markomannia nur einseitig ein, erklärt ihn mit „Heimkehrern“. Die andere Seite der Medaille ist aber, dass man sich damit gleichzeitig gegen jegliche Einbürgerung von Ausländern ausspricht. Der volkstumsbezogene Vaterlandsbegriff beschwört eine Volksgemeinschaft herauf, die durch Blut und Boden manifestiert wird.&#8221;</p>
<p>Zum Scheibeneinwurf schreibt Köcher: &#8220;Ich bin weder Mitglied der Antifa, noch ein Befürworter von gewaltsamen Aktionen gegen Menschen oder Sachen. Dass die Markomannen in ihrem Schriftstück den AStA in Verbindung mit Gewalt und Vandalismus bringen, ist verleumdend. [...] Den AStA darüber hinaus im gleichen Atemzug mit Gewalt beim G8-Gipfel in Heiligendamm zu nennen ist schlicht lächerlich.&#8221;</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/kommentar-markomannia.pdf" target="_blank">Die ganze Antwort</a></p></blockquote>
<h2>*Update 2* Auch AStA bezieht offiziell Stellung:</h2>
<p>16. November &#8211; 20 Uhr</p>
<p>Auf der <a href="http://astagreifswald.de/cms/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=241&amp;Itemid=2" target="_self">Homepage des AStA</a> ist inzwischen in Bezug auf unsere News ein offizielles Statement des AStA erschienen. Darin schreibt der AStA:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir vertreten weiterhin den Standpunkt, dass die im Dachverband der Burschenschaftlichen Gemeinschaft (BG) zusammengeschlossenen Burschenschaften durch ihr revanchistisches Geschichtsverständnis [...] dem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Dazu gehört auch die Burschenschaft Markomannia Aachen Greifswald.</p>
<p>Desweiteren sieht es der AStA als eine unverschämte Verleumdung an mit der mutwilligen Zerstörung von Eigentum in Verbindung gebracht  zu werden. [...] Dem weiteren öffentlichen Diskurs blicken wir gespannt entgegen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Außerdem können wir jetzt auch den ursprünglichen AStA-Flyer zum Vergleich veröffentlichen. Zum Vergrößern einfach anklicken.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/burschenschafts-flyer-orginal-vord.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-11808" title="burschenschafts-flyer-orginal-vord" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/burschenschafts-flyer-orginal-vord.jpg" alt="" width="400" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/burschenschafts-flyer-orginal-rueck.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-11807" title="burschenschafts-flyer-orginal-rueck" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/11/burschenschafts-flyer-orginal-rueck.jpg" alt="" width="400" /></a></p>
]]></content:encoded>
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