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	<title>webMoritz.de &#187; Lubmin</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Das Erdgas ist da: Nord Stream AG eröffnet ersten Strang der Ostsee-Pipeline</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 15:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tjorven Hinzke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 8. November wurde der erste Strang der Ostsee-Pipeline eingeweiht. Auch wenn das Projekt von den beteiligten Verantwortlichen als richtungsweisender Schritt gelobt wurde, gibt es von vielen Seiten Kritik an dem ehrgeizigen Unternehmen. Ein Überblick. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-66005" style="margin: 5px;" title="merkel-begruesst-medwedew_150" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/merkel-begruesst-medwedew_150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Für das nächste halbe Jahrhundert soll die Erdgasversorgung Europas sichergestellt sein: Am 8. November 2011 ging der erste Strang der Nord Stream- oder Ostsee-Pipeline in Betrieb. Die Pipeline wird als entscheidend für die langfristige Sicherung der Energieversorgung Europas betrachtet, ermöglicht sie doch zumindest für die nächsten Jahre Zugang zu sibirischem Erdgas. Daher erhielt das Vorhaben den Status eines vorrangigen Energieprojektes von europäischem Interesse.<span id="more-65993"></span></p>
<p>Gestemmt werden die für die Pipeline insgesamt anfallenden Kosten in Höhe von 7,4 Milliarden Euro zu 30% von den Anteilseignern der Nord Stream AG. Dahinter verbergen sich die zu 51% beteiligte russische OAO Gazprom sowie die niederländische N.V. Nederlandse Gasunie und die GDF SUEZ S.A. aus Frankreich, außerdem die E.ON Ruhrgas AG und die Wintershall Holding GmbH, Tochter des Chemiekonzerns BASF. Die restlichen 70% stammen aus Krediten bei rund 30 Banken.</p>
<p>Die Verlegearbeiten begannen im April 2010. Ende August diesen Jahres wurde die Nord Stream mit der Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung, kurz OPAL, verbunden. Gegen Ende 2012 soll auch der zweite Strang fertig gestellt sein. Insgesamt werden die beiden Rohre dann 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr leiten können. Dies entspricht dem Bedarf von etwa 26 Millionen Haushalten.</p>
<h3>Der Weg des Gases</h3>
<p style="text-align: left;">Der kostbare Rohstoff beginnt seinen Weg im russischen Wyborg, arbeitet sich 1224 Kilometer in jeweils etwa 100 000 Rohren durch die Ostsee und trifft in Lubmin auf zwei weiterführende Leitungen. Die OPAL, bingt das Gas von Lubmin aus 470km weiter nach Süden bis Olbernhau im Erzgebirge an der deutsch-tschechischen Grenze. Dann wird es ins tschechische Netz eingespeist. Die Anbindung gen Westen soll in der Zukunft die Nordeuropäische Erdgasleitung (NEL) sicherstellen.</p>
<div id="attachment_66003" class="wp-caption aligncenter" style="width: 443px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Pipelineverlauf_Sam_Bailey_Wiki.png"><img class="size-full wp-image-66003" title="Pipelineverlauf_Sam_Bailey_Wiki" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Pipelineverlauf_Sam_Bailey_Wiki.png" alt="" width="433" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">Der Verlauf der Pipeline</p></div>
<p>Die Ostsee-Pipeline wird die <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9/GaspipelinesNachDeutschland.png" target="_blank">bestehenden Routen durch die Ukraine und Weißrussland</a> ergänzen. Diese führten im Winter 2009 zu Problemen, als es aufgrund politischer Spannungen zwischen der Ukraine und Russland zu wochenlangen Lieferengpässen nach Westeuropa kam.</p>
<h3>Die Pipeline und die Politik</h3>
<p>Mit dem Weg durch die Ostsee statt über das Festland sind zwar höhere Baukosten verbunden, doch werden mit jedem Land, durch das die Pipeline so nicht führt, Transitkosten und politische Spannungen verhindert. Für die umgangenen Länder ist dies allerdings auch ein Grund, die Pipeline scharf zu kritisieren. So bezeichnete der ehemalige polnische Verteidigungsminister Radek Sikorski das Projekt 2006 gar als „Hitler-Stalin-Pakt“.</p>
<div id="attachment_66004" class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/merkel-begruesst-medwedew_3288_20111108.jpg"><img class="size-full wp-image-66004" title="Merkel begrÃ¼Ãt Medwedew" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/merkel-begruesst-medwedew_3288_20111108.jpg" alt="" width="243" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Deutsch-russische Freundschaft: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der russische Präsident Dimitri Medwedew</p></div>
<p>Andere Kritiker bemängeln, dass Deutschland sich mit der Pipeline zu sehr von Russland abhängig mache. Die Monopolstellung Russlands würde sich ungünstig auf die Preise auswirken.</p>
<p>Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder trieb zu seinen Amtszeiten gemeinsam mit dem damaligen russischen Präsidenten Wladimir Putin die „Schröder-Putin-Pipeline“, wie manche Medien sie betitelten, voran. Zwei Wochen nach Aufgabe des Bundeskanzleramtes wurde er auf Einladung von russischer Seite Aufsichtsratschef der Pipeline-Betreibergesellschaft NEGP Company.</p>
<h3>Diskussion um Umweltbeeinträchtigung</h3>
<p>Die Nord Stream AG investierte 100 Millionen Euro in die nach eigenen Angaben bislang umfangreichste ökologische Untersuchung der Ostsee. Weitere 40 Millionen Euro fließen in ein bis 2016 laufendes Monitoring-Programm. Von dem Pipeline-Bau erwartet Nord Stream keine negativen Auswirkungen, eher sogar positive: Die Rohre könnten als künstliche Riffe neue Lebensräume bilden. Mehrfach wurde der Verlauf der Pipeline bereits geändert. So war man sich uneinig, ob die Trasse nördlich oder südlich der dänischen Insel Bornholm verlaufen solle. Nach der Untersuchung von knapp 100 Bodenproben und unter Berücksichtigung der ohnehin schon starken Nutzung der Nordpassage durch Fischerei und Tourismus, entschied man sich letzten Endes für die im Süden verlaufende S-Route.</p>
<p>Der WWF und der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) äußerten jedoch Bedenken, dass die ohnehin schon stark beeinträchtigte Ostsee durch das Projekt weiter geschädigt würde. Zwar seien die durchgeführten Untersuchungen qualitativ hochwertig, doch teilen die Umweltschutzorganisationen nicht die Einschätzung der Nord-Stream-Experten, dass die durchaus festgestellten Beeinträchtigungen allesamt unerheblich seien.</p>
<p>Ganz im Gegenteil: Die Folgen seien beträchtlich. Beispielsweise wurde die Pipeline im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Natura_2000" target="_blank">NATURA 2000</a>- Schutzgebiet Greifswalder Bodden eingegraben, was das empfindliche Ökosystem stark störe.</p>
<div id="attachment_66011" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Neuensien_Seeufer_wikipedia.jpg"><img class="size-full wp-image-66011" title="Neuensien_Seeufer_wikipedia" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Neuensien_Seeufer_wikipedia.jpg" alt="" width="240" height="145" /></a><p class="wp-caption-text">WWF und BUND haben Zweifel an der Umweltverträglichkeit der Pipeline</p></div>
<h3>Renaturierung gescheitert</h3>
<p>Eine der wichtigsten in Deutschland durchzuführenden Kompensationsmaßnahmen für den Pipeline-Bau scheiterte. Ursprünglich sollte der Peenemünder Haken im Norden der Insel Usedoms renaturiert werden.</p>
<p>Das Gebiet war von den Nationalsozialisten für ihr Raketenprojekt benutzt worden. Dazu wurden erhebliche Mengen Material aufgeschüttet. 40 000 Kubikmeter Boden hätten abgetragen, weitere 400.000 Kubikmeter Seesand zurück in den Greifswalder Bodden gespült werden sollen. Resultat wäre 2014 eine dem Stand von 1850 vergleichbare Lagunenlandschaft gewesen, Heimstätte für seltene Seevögel und Tagfalter. Doch dem machten Hinterlassenschaften des Bombardements der Royal Air Force im August 1943 ein vorzeitiges Ende.</p>
<p>Nach Unterlagen aus den Jahren 1993 und 1994 hätte das Gebiet beräumt sein müssen. In der Realität fanden sich hier jedoch bei Testsondierungen scharfe und hochgradig explosive Geschosse. Der WWF befürchtet nun, dass die Nord Stream AG lediglich zu Augleichszahlungen verpflichtet werden wird.</p>
<h3>Zweifel an Notwendigkeit der Pipeline</h3>
<p>Laut <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/merkel-und-medwedjew-eroeffnen-ostseepipeline-am-regler-der-macht-1.1183990" target="_blank">süddeutsche.de</a> ist derzeit sogar fraglich, ob die transportierten Mengen an Erdgas überhaupt benötigt werden. Das zum Zeitpunkt der Planung noch teure und knappe Erdgas ist inzwischen viel verfügbarer. Grund sind neue Fördertechnologien in den USA, wo der Rohstoff aus Schiefergestein gefördert wird. Angeblich wolle Gazprom daher die Transportkapazitäten zunächst nur zu einem Drittel ausschöpfen.</p>
<p>Bilder: Pipelineverlauf &#8211; Samuel Bailey via Wikipedia; Foto (Merkel/Medwedew) &#8211; Nord Stream AG; Foto (Seeufer Neuensien) &#8211; Olaf Meister via Wikipedia</p>
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		<title>Wie sicher ist das Zwischenlager Nord bei Lubmin?</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/05/25/wie-sicher-ist-das-zwischenlager-nord-bei-lubmin/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 18:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tjorven Hinzke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Besonders durch die Castor-Transporte der letzten Zeit und das verheerende Unglück von Fukushima ist die Frage nach der Sicherheit von kerntechnischen Anlagen wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Und zu diesen Anlagen gehören neben den Kernkraftwerken selbst auch Lagerstätten wie in Lubmin bei Greifswald. Wie sieht es hier mit der Sicherheit aus?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p lang="de-DE"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/lubmin-castor-torsten-heil-300-200.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-48564" style="border: 0px solid black; margin: 5px;" title="lubmin-castor-torsten-heil-300-200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/lubmin-castor-torsten-heil-300-200-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Besonders durch die <a href="http://webmoritz.de/2011/02/16/castor-ticker-transport-im-anmarsch-protest-im-vollen-gange/">Castor-Transporte</a> der letzten Zeit und das verheerende Unglück von Fukushima ist die Frage nach der Sicherheit von kerntechnischen Anlagen wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Und zu diesen Anlagen gehören neben den Kernkraftwerken selbst auch Lagerstätten wie in Lubmin bei Greifswald. Wie sieht es hier mit der Sicherheit aus?</p>
<p lang="de-DE"><span id="more-57108"></span></p>
<p lang="de-DE">Einige der bei der Uranspaltung entstehenden radioaktiven Elemente strahlen über immens lange Zeiträume hinweg. Iod 129 beispielsweise hat eine Halbwertszeit von 15,7 Millionen Jahren. Wann ein Endlager gefunden wird, das über solche Zeiträume hinweg geologische Stabilität verspricht, ist trotz umfassender Suche nicht abzusehen. Dementsprechend muss der radioaktive Müll, der bei der Erzeugung von Strom aus der Uranspaltung nun einmal anfällt, irgendwo zwischengelagert werden – und das möglichst sicher.</p>
<p lang="de-DE">Das Atomgesetz sieht in §6 Absatz 2, Nummer 2 und 4 vor, dass bei der Lagerung „die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge gegen Schäden durch die Aufbewahrung von Kernbrennstoffen getroffen“ und „der erforderliche Schutz gegen Störmaßnahmen oder sonstige Einwirkungen Dritter gewährleistet“ ist. Aber was bedeutet diese recht weit gefasste Formulierung in der Realität?</p>
<h3 lang="de-DE">Castoren &#8211; Qualität und Sicherheit?</h3>
<div id="attachment_41978" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/lubmin1-gabriel-kords.jpg"><img class="size-medium wp-image-41978" title="lubmin1-gabriel-kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/lubmin1-gabriel-kords-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Zwischenlager bei Lubmin: Hier lagert Atommüll. (Foto: G. Kords)</p></div>
<p lang="de-DE">Das 1996 in Betrieb genommene Zwischenlager Nord bei Lubmin ist eines der zwölf dezentralen Zwischenlager, die in unmittelbarer Kraftwerksnähe errichtet wurden. Neben diesen gibt es in Deutschland noch die beiden zentralen Zwischenlager Gorleben und Ahaus. Die etwa 20.000 Quadratmeter nutzbarer Fläche des 200 Meter langen, 140 Meter breiten und 18 Meter hohen Zwischenlagers Nord sind in acht Hallen aufgeteilt. In den Hallen eins bis sieben befindet sich schwach und mittel radioaktiver Abfall, unter anderem aus dem Rückbau des Kernkraftwerks Greifswald. In Halle acht stehen die Behälter, deren Transport stets viel Widerstand hervorruft – die Castoren, in denen stark radioaktiver Abfall eingeschlossen ist. Diese Behälter werden ausnahmslos von der Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS) gefertigt. Burghard Rosen, Pressesprecher der GNS in Ahaus, erklärt: „Die Castoren sind unser Markenzeichen“. Auch wenn die Vorstellungen, die man mit diesen Containern verbindet, nicht unbedingt positiv seien, so stünden sie doch für Qualität und Sicherheit. Die GNS stellt in ihrer <a href="http://www.gns.de/">Internetpräsentation</a> die <a href="http://www.gns.de/language=de/2500/tests">verschiedenen Tests</a> vor, mit denen sie ihre Produkte prüft, etwa Fall- und Explosionsexperimente.</p>
<p lang="de-DE">Allerdings testet nicht nur die GNS selbst die Stabilität ihrer Behältnisse. Auch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (<a href="http://www.bam.de/de/index.htm">BAM</a>) unterzieht als Gutachter des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) die Castoren einer Prüfung. Dr. Anton Erhard, Leiter der Abteilung Gefahrgutumschließung, meint dazu: „Bei jedem der Behälter findet eine zerstörungsfreie Prüfung auf Materialfehler statt. Desweiteren unternehmen wir beispielsweise Fallversuche aus neun Metern Höhe auf das Bodenmaterial des jeweiligen Lagers, um zu simulieren, was bei einem Unfall beim Handling der Behälter passieren würde“. Jeder Castor sei mit einem Messsystem zur Überprüfung der Dichtheit der vier Dichtungen des Doppeldeckelsystems ausgestattet. Auch würde kontinuierlich die gesamte Halle überwacht.</p>
<h3 lang="de-DE">&#8220;Ich habe mich sicher gefühlt&#8221;</h3>
<div id="attachment_51243" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/castoren-greifswald-bahnhof-gabriel-kords.jpg"><img class="size-medium wp-image-51243" title="castoren-greifswald-bahnhof-gabriel-kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/castoren-greifswald-bahnhof-gabriel-kords-250x166.jpg" alt="Der Transportzug durchquert den Greifswalder Bahnhof. (Foto: Gabriel Kords)" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Der Transportzug durchquerte im Februar den Greifswalder Bahnhof. (Foto: Gabriel Kords)</p></div>
<p lang="de-DE">Die Castor-Behälter werden unter Wasser beladen. Hier gibt es von verschiedenen Seiten Bedenken, dass das Wasser die doppelte Metalldichtung, mit der der Deckel des jeweiligen Gefäßes gesichert ist, angreifen und korrodieren könne. Nach Dr. Erhards Meinung verbleibt maximal ein wenig Restfeuchte zurück: „Die Trocknung ist relativ gut. Es ist dann mehr oder weniger alles raus.“ Zudem würde der für die Zersetzung des Metalls notwendige Sauerstoff fehlen und die Castoren zudem kontinuierlich auf Korrosion von außen überprüft. Neben einem gefüllten Castor-Behälter wäre dem BAM-Mitarbeiter nicht unwohl, teilte er mit: „Ich habe auch schon im Kernkraftwerk gearbeitet und mich sicher gefühlt“.</p>
<p>Marlies Philipp, Pressesprecherin der Energiewerke Nord GmbH (EWN), erläutert, dass in den Hallen des Zwischenlagers keine offenen radioaktiven Stoffe erlaubt seien. Auch schwach- und mitelradioaktiver Abfall werde deshalb in Containern verpackt oder, wenn die Strahlenbelastung einen bestimmten Wert überschreitet, mit einer Abschirmung versehen. Die Hallen eins bis sieben sind mit Lüftungen ausgestattet, die Halle acht mit Schlitzen im Dach. Dies dient insbesondere in der Halle acht der Kühlung, da die radioaktiven Abfälle in den Behältern weiter zerfallen und dabei Wärme frei wird. „Die Castoren strahlen zwar, es befinden sich aber keine radioaktiven Teilchen in der Luft, die nach außen dringen könnten“, so die EWN-Pressesprecherin. Würde einer der Castoren Leck schlagen, kann aber nichts sofort austreten, da die insgesamt vier Dichtungen dies verhindern. Dank der kontinuierlichen Überwachung könne man außerdem rechtzeitig reagieren. Das kaputte Behältnis würde dann in die Bearbeitungsstation des Zwischenlagers gerbracht. Die Dichtungen sind austauschbar, im Notfall würde ein weiterer Deckel aufgeschweißt. „Das war bis jetzt weltweit noch nicht nötig“, erklärt Philipp. In den Bearbeitungsstationen befänden sich zudem Lüftungen und ein Unterdrucksystem, damit nichts von den radioaktiven Stoffen, mit denen hier offen umgegangen werden, nach außen dringt.</p>
<h3>Und bei einem terroristischen Anschlag?</h3>
<div id="attachment_51261" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/castor-lubmin-marco-wagner.jpg"><img class="size-medium wp-image-51261" title="castor-lubmin-marco-wagner" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/castor-lubmin-marco-wagner-250x151.jpg" alt="Der Castor wenige Meter vor seinem Ziel in Lubmin. (Foto: Marco Wagner)" width="250" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Die Castoren wären auch bei einem Absturz eines Großraumflugzeugs sicher. (Foto: Marco Wagner)</p></div>
<p>Die Castor-Behälter würden laut Philipp auch die Sicherheit beispielsweise bei einem terroristischen Angriff garantieren. Das Gebäude selbst würde diesem, trotz Wandstärken von 70 Zentimeter und einem 55 Zentimeter dicken Dach, nicht standhalten. Einer Stellungnahme der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) vom 11. Juli 2002 zufolge bleiben die Behälter auch bei einem gezielten Absturz eines Großraumflugzeuges dicht. Selbst wenn radioaktive Stoffe freigesetzt würden, würde dies kein Eingreifen des Katastrophenschutzes erforderlich machen.</p>
<p lang="de-DE">Marlies Philipp führt regelmäßig Besucher durch das Zwischenlager. „Gerade letzte Woche waren 40 Leute von der Internationalen Atomenergie-Organisation da. Ich habe sie auch alle heil wieder rausgebracht. Man muss, wenn man zum Beispiel etwas erzählen will, nur wissen, wo man sich hinstellen darf.“</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">&nbsp;</p>
<p lang="de-DE"><em>Sind Zwischenlager nun sicher? Ein Kommentar von Tjorven Hinzke</em></p>
<p lang="de-DE">Zwischenlager sind, so lange kein Endlager gefunden ist und weiter Strom aus Kernbrennstoffen erzeugt wird, ein notwendiges Übel. Wenn man sich damit auseinandersetzt, wie sicher diese Lagerstätten sind, mag verwundern, dass dies etwa damit kommentiert wird, dass man nur wissen müsse, wo man sich hinzustellen habe. Und dies in einem Raum, der direkt mit der Außenwelt verbunden ist &#8211; wobei bedacht werden muss, dass man sich offenkundig auch häufig und über längere Zeit hier aufhalten kann, ohne Schäden davonzutragen.<br />
Das Vertrauen in die Sicherheit der Zwischenlager stützt sich primär auf die Widerstandsfähigkeit der Castoren. Sollte dieses einmal allen Tests und aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz nicht gerechtfertigt sein, helfen auch dickste Betonwände nicht weiter, wenn die Belüftungsschlitze geöffnet sind.<br />
Auch die unabhängigen Behörden sind sehr von der Sicherheit aller Zwischenlager überzeugt &#8211; schließlich wurden sie nach den geltenden, durchaus sehr strengen Richtlinien genehmigt und werden regelmäßig überprüft. Allerdings gilt Gleiches unter anderem auch für den Pannenreaktor Krümmel.</p>
</blockquote>
<p>Fotos: Torsten Heil (Aufmacher) via webMoritz-Archiv, Gabriel Kords via webMoritz-Archiv, Marco Wagner via webMoritz-Archiv</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Was, wenn nicht Atomkraft? Podiumsdiskussion im Dom St. Nikolai</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 06:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Ein Gastbeitrag von Christine Quasdorf</em></p>
<div id="attachment_54763" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/Dom_Antiatomkraftbanner_Simon_Voigt.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-54763" title="Dom_Antiatomkraftbanner_Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/Dom_Antiatomkraftbanner_Simon_Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">   </p></div>
<p>Am vergangenen Dienstag jährte sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. Diesen Jahrestag, aber auch die Atomkatastrophe in Japan und die anhaltende Debatte um die Castor-Transporte nach Lubmin nahmen die Evangelischen Kirchengemeinden  zum Anlass, um das Pro und Contra der Atomkraft zu diskutieren.</p>
<p><span id="more-54756"></span></p>
<p>Gut 200 interessierte Greifswalder Bürger und Bürgerinnen ließen nicht auf sich warten und fanden   den Weg in den Dom St. Nikolai, um sich rege an der Diskussion über die umstrittene Technologie zu beteiligen. Unter der Moderation von Nikolaus Möbius stellten sich die neun geladenen Podiumsteilnehmer aus Greifswald und Umgebung, den Fragen der interessierten, aber auch besorgten Bürger. Zu den Experten gehörten unter anderem Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche, Anti-Atom-Mitglied Ulrike Berger, die beiden Bürgerrechtler Dr. Rosmarie Poldrack und Dr. Sebastian Pflugbeil  und Dr. Henning Klostermann, Mitglied im Kernenergie-Beirat des Landes MV.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_54706" class="wp-caption alignright" style="width: 216px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/Sebastian-Pflugbeil-David-Vössing.jpg"><img class="size-medium wp-image-54706" title="Sebastian Pflugbeil-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/Sebastian-Pflugbeil-David-Vössing-206x250.jpg" alt="" width="206" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Sebastian Pflugbeil</p></div>
<p>Früh zeichnete sich ab, dass  es, laut Dr. Sebastian Pflugbeil „Keinen offensiven Befürworter für die Atomkraft in der Runde gibt“, so verschob sich die Frage vom Pro und Contra der Atomkraft hin zu dem Thema der nachhaltigen Energie. Was, wenn nicht Atomkraft, können wir zukünftig zur Energiegewinnung und Speicherung verwenden? Wie werden sich erneuerbare Energien auf die Stromkosten auswirken  und kann der hochgefährliche Abfall sicher gelagert werden, gerade auch mit Blick auf Lubmin als Zwischenlager? Viele Fragen wurden zwischen den Teilnehmern kontrovers diskutiert. Vor allem die Aussagen des neuen Geschäftsführers der Energiewerke Nord, Henry Cordes, der sich deutlich für das Zwischenlager Lubmin einsetzt und einen schnellen Atomausstieg auch für nötig, aber nicht für möglich hält und die, durch den Vertreter der Greifswalder Stadtwerke,  vorhergesagte  Stromkostenerhöhung durch einen Atomausstieg, entfachte die Diskussion immer wieder heftig. &#8220;Eine Energieversorgung ohne Atomkraft ist möglich&#8221;, machte indes die Diskutantin Dr. Rosmarie  Poldrack deutlich. Sie forderte eine sofortige Abschaltung sämtlicher  Kernkraftwerke. Außerdem will sie keine Transporte mehr nach  Lubmin zulassen, sondern nur noch einen von Lubmin in ein Endlager. Das sehr breit gemischte Publikum bezeugte seine Zustimmung durch spontanen  Applaus oder mit kurzen Kommentaren zu den Sitznachbarn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach gut anderthalb Stunden deutete sich das Ende der offenen Podiumsdiskussion an. Moderator Möbius bedankte sich noch einmal für die rege und aktive Teilnahme und lud alle Interessierten noch zu kleinen, persönlichen Gesprächen mit den Podiumsteilnehmern ein, sofern noch Fragen offen geblieben waren. Sicher ist das Greifswald auch an diesem Abend mit der engagierten Diskussion wieder ein deutliches Zeichen gegen die Atomkraft gesetzt hat. Es geht nicht mehr um das Für- und Wider der Atomkraft, sondern um eine  Zukunft ohne Kernenergie: Um die Bereitstellung von erneuerbaren Energien, um eine zufriedenstellende Lösung im Bereich der sicheren Lagerung von Atommüll, sowie um die Abwendung von Risiken für künftige Generationen. Auch wenn die Veranstaltung nicht alle Fragen restlos klären konnte, reiht sie sich doch, nach Demonstrationen und Mahnwachen,  gut in das derzeitige Stadtbild von Greifswald ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Simon Voigt (Dom), David Vössing (Pflugbeil)</p>
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		<title>SOS, Elternbesuch! Oder: Gemeinsame Ostern in Greifswald</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 08:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Grosse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist Ostern, die Sonne scheint vom Himmel und ihr habt keine Vorlesungen- die Welt könnte nicht schöner sein. Aber auf einmal klingelt das Handy: &#8220;Ja, Schatz, Mama hier. Du, Papa und ich wollen dich über Ostern in Greifswald besuchen, was hältst du davon?&#8221; Und schon stehen Mami und Papi auf der Matte, drücken und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_54403" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-54403" href="http://webmoritz.de/2011/04/23/sos-elternbesuch-oder-gemeinsame-ostern-in-greifswald/img_0358/"><img class="size-thumbnail wp-image-54403" title="IMG_0358" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0358-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ostern mit den Eltern in Greifswald- so gelingt&#39;s.</p></div>
<p>Es ist Ostern, die Sonne scheint vom Himmel und ihr habt keine Vorlesungen- die Welt könnte nicht schöner sein. Aber auf einmal klingelt das Handy: &#8220;Ja, Schatz, Mama hier. Du, Papa und ich wollen dich über Ostern in Greifswald besuchen, was hältst du davon?&#8221;</p>
<p>Und schon stehen Mami und Papi auf der Matte, drücken und knuddeln euch und wollen in Greifswald herumgeführt werden. Schön und gut, aber ob sie sich wirklich für eine Clubtour inklusive Absacker in der Kneipe interessieren, ist fraglich. Aber nicht verzagen, webMoritz fragen: Für alle, die von Greifswald nur die Studentenclubs von innen kennen, haben wir eine kleine Auswahl an elterngerechten Sehenswürdigkeiten in und um Greifswald zusammengestellt.<span id="more-53919"></span></p>
<div id="attachment_54390" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a rel="attachment wp-att-54390" href="http://webmoritz.de/2011/04/23/sos-elternbesuch-oder-gemeinsame-ostern-in-greifswald/img_0007/"><img class="size-medium wp-image-54390" title="IMG_0007" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0007-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Das Rubenow-Denkmal vor dem Hauptgebäude ist ein wichtiger historischer Bestandteil der Uni.</p></div>
<p>An welcher Fakultät ihr auch studiert- das Audimax mit der Aula und den oft noch historischen Hörsälen vermittelt euren Eltern einen guten Eindruck von dem Ablauf der universitären Lehre. Wenn ihr ganz tief kramt, was damals bei der Stadtführung  in eurer Ersti-Woche über das Rubenow-Denkmal erzählt wurde, könnt ihr eure Eltern mit historischen Fakten beeindrucken. Für alle, bei denen diese Informationen durch das akademische Wissen verdrängt wurde: Das Denkmal wurde 1856 zu Ehren des Greifswalder Bürgermeisters und Gründer der Universität Heinrich Rubenow errichtet.</p>
<p>Wollen sich eure Eltern ein wenig über die Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns informieren, dann geht mit ihnen ins Pommersche Landesmuseum am Marktplatz. Neben Erd-und Landesgeschichte findet ihr hier eine Gemäldegalerie. Vor allem Werke des Malers Caspar David Friedrich sind hier zu bewundern. Das Museum öffnet Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Erwachsene ohne Studentenausweis kommen für 4,50 Euro rein, Studenten schon für 2,50. Allerdings könnt ihr mit der Familienkarte für 7 Euro richtig sparen und so euer Geld lieber in Ostergeschenke investieren.</p>
<p>Wer lieber an der frischen Luft ist, der geht mit seinen Eltern in den Botanischen Garten und ins Aboretum der Universität. Im April sind hier von 9 bis 15.45 Uhr heimische und exotische Pflanzen zu bestaunen, die bereits beginnen ihre volle Farben- und Blütenpracht zu entfalten. Das Arboretum befindet sich in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße und die Gewächshäuser mit Freiland findet ihr in der Münterstraße.</p>
<p>Der Greifswalder Dom St. Nikolai zieht Eltern magisch an. Der gotische Backsteinbau der Pommerschen Evangelischen Kirche ist nicht nur Wahrzeichen unserer Stadt, sondern auch der Gründungsort unserer Universität. Besonders eindrucksvoll ist der Ausblick vom Turm über ganz Greifswald. Als Student mit Ausweis dürft ihr für 1,50 Euro hoch, eure Eltern zahlen 3 Euro.</p>
<div id="attachment_54388" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-54388" href="http://webmoritz.de/2011/04/23/sos-elternbesuch-oder-gemeinsame-ostern-in-greifswald/img_3415/"><img class="size-medium wp-image-54388" title="IMG_3415" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_3415-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Studentenleben zum Anfassen- am Museumshafen können eure Eltern nicht nur Schiffe bewundern.</p></div>
<p>Am Museumshafen gibt es viel zu entdecken: Neben vielen Schiffen und Booten sowie historischen Gebäuden habt ihr hier zahlreiche Möglichkeiten ein schnelles Mittagessen zu genießen. Außerdem bekommen eure Eltern bei den zahlreichen Studierenden, die sich am Hafenbecken tummeln, einen Eindruck vom studentischen Flair Greifswalds.</p>
<p>Wenn eure Eltern ein bisschen länger bleiben und die Sonne vom Himmel lacht, unternehmt doch einen Ausflug in das Ostseebad Lubmin. Am kilometerlangen Sandstrand zeigt sich die Ostsee von ihrer besten Seiten. Neben Sand, Meer und Möwen befinden sich hier die Überreste des Atomkraftwerks sowie das Zwischenlager, wegen dem die Greifswalder Bürger regelmäßig auf die Straße gehen.</p>
<p>Bei eurer Sightseeing-Tour durch Greifswald darf ein Spaziergang über den Wall nicht fehlen. Dort zeigen die blühenden Bäumen euren Eltern, wie schön es in Greifswald besonders in den warmen Monaten ist. Der etwa zwei Kilometer lange Wall fungierte ursprünglich als Schutz vor feindlichen Angriffen. Auch heute noch ist dies durch die Mauern, die Erdwälle und den Wassergraben deutlich erkennbar.</p>
<div id="attachment_54391" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a rel="attachment wp-att-54391" href="http://webmoritz.de/2011/04/23/sos-elternbesuch-oder-gemeinsame-ostern-in-greifswald/img_0275/"><img class="size-medium wp-image-54391" title="IMG_0275" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0275-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Der Wall lädt zu einem augedehnten Spaziergang mit den Eltern ein.</p></div>
<p>Und wenn ihr schon einmal dort seid, macht doch einen Abstecher in den Tierpark. Hier kreucht, fleucht, kriecht und krabbelt mehr, als man erwartet. Neben heimischen Tierarten wie Eseln, Rehen und verschieden Vogelarten, könnt ihr auch Tiere aus den entlegensten Teilen der Erde zu bestaunen, so etwa Dingos oder Präriehunde beobachten. Vielleicht entdeckt ihr im Kleintiergehege ja auch den Osterhasen.</p>
<p>Bei all den Aktivitäten muss für das leibliche Wohl euer Eltern natürlich auch gesorgt werden. Bei Kaffee und Kuchen lässt es sich gleich doppelt so gut über fiese Dozenten mokieren. Dafür geht ihr am besten ins  Café Koeppen (Bahnhofsstraße). Bei der großen Auswahl an Kaffeespezialitäten und täglich frisch gebackenen Kuchen werden eure Eltern sicher fündig.  Eine Alternative wäre ansonsten die Brasserie Hermann in der Gützkower Straße. Dort findet ihr in der umfangreichen Speisekarte neben Kaffee und Kuchen sicher auch ein Mittagessen und erspart euren Eltern so eure selbstgekochte studentische Pasta (Ravioli aus der Dose).</p>
<p>Mit unseren Tipps stellt ihr eure Eltern sicherlich zufrieden und der Osterhase legt euch eventuell ein paar Eier mehr ins Körbchen.</p>
<p>Fotos: Susanne Große und Ulrich Kötter</p>
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		<title>Nein Danke! &#8211; Mahnwachen auf dem Greifswalder Marktplatz</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 14:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Grosse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die vorletzte Mahnwache fand am vergangenen Montag statt. Noch etwa 100 Greifswalder zeigten ihren Unmut über Atomkraft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53912" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_34332.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-53912" title="IMG_34332" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_34332-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">  </p></div>
<p>In den vergangenen sechs Wochen verliehen die Greifswalder Bürger  jeden Montag Abend ihrem Protest gegenüber Atomkraft Ausdruck und  gedachten gleichzeitig der Opfer der Atomkatastrophe in Japan. Am 18.  April fand die vorerst letzte Mahnwache für den Atomausstieg auf dem  Greifswalder Marktplatz statt. Während anfangs etwa 200 Interessierte  teilnahmen, fanden gestern nur noch die Hälfte den Weg auf den  Marktplatz. Doch nicht nur in Greifswald wurde in dieser Form auf das  Leid der japanischen Bevölkerung hingewiesen: In über 400 Städten  bundesweit drückten Menschen in dieser Form ihre Betroffenheit aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-53895"></span></p>
<div id="attachment_53896" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0354.jpg"><img class="size-medium wp-image-53896" title="IMG_0354" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_0354-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Ulrike Berger, Kernenergie-Beirätin des Landes und Dom-Pfarrer Matthias Gürtler sagen &quot;Nein danke!&quot; zu Atomkraft.</p></div>
<p>&#8220;Wir in Greifswald haben durch das Zwischenlager in Lubmin auch zusätzlich noch den regionalen Bezug. Dennoch steht aber primär Japan im Vordergrund&#8221;, erläutert Matthias Gürtler, Pfarrer im Greifswalder Dom.</p>
<p>Die Anti-Atom-Bewegung will insbesondere nach dem Atom-Gau in Japan und auch im Hintergrund des 25. Jahrestages des Unfalls  in Tschernobyl darauf hinweisen, dass ein Umdenken in der Energiepolitik dringend erforderlich ist. &#8220;Das Problem dabei ist, dass die Menschen oft verdrängen, dass Atomkraft die Welt verdirbt für folgende Generationen&#8221;, so Gürtler.</p>
<div id="attachment_53915" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-53915" href="http://webmoritz.de/2011/04/20/nein-danke-mahnwachen-auf-dem-greifswalder-marktplatz/img_3422/"><img class="size-medium wp-image-53915" title="IMG_3422" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_3422-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Ungefähr 100 Bürger drückten ihre Haltung zu Atomkraft auf dem Marktplatz aus.</p></div>
<p>Daher spricht er dem niedrigschwelligen Angebot der Mahnwachen eine tragende Rolle zu, um den Bürgern Informationen zu vermitteln und ihnen einen Raum der Kommunikation zu bieten, bevor die Erinnerung an die Katastrophe in Japan verblasst.</p>
<p>Fotos: Thomas Danneil und Susanne Große</p>
<dl></dl>
<dl></dl>
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		<title>Einlagerung von weiterem Atommüll in Lubmin abgelehnt</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 20:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Voessing</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein entsprechende Genehmigung eines Antrag der Energiewerke Nord wurden vom Innenminister Lorenz Caffier verweigert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_47160" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/Zwischenlager-Nord-300x200.jpg"><img class="size-medium wp-image-47160" title="Zwischenlager-Nord-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/Zwischenlager-Nord-300x200-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Die Energiewerke Nord in Lubmin</p></div>
<p>Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat einen Antrag der Energiewerke Nord  (EWN) abgelehnt, dauerhaft fremden Atommüll in Lubmin zu lagern. In einer <a href="http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/im/index.jsp?&amp;pid=27033">Pressemitteilung des Ministeriums</a> heißt es: &#8220;Der EWN GmbH wird nicht genehmigt, zukünftig mittel- und  schwachradioaktive Reststoffe unbefristet vor und nach ihrer  Konditionierung zwischenzulagern.&#8221;</p>
<h3>Caffier: &#8220;Zwischenlager darf kein Endlager werden&#8221;</h3>
<p>Im September 2009 hatten die Energiewerke Nord einen Antrag gestellt, eine  unbefristete Pufferlagerung von von schwach- und  mittelradioaktivem  Atommüll zu ermöglichen. <span id="more-53074"></span>Zur Begründung äußerte Caffier: &#8220;Ich akzeptiere die genehmigte Pufferlagerung jeweils fünf Jahre vor und  nach der Konditionierung von atomaren Reststoffen und damit den Erhalt  der Arbeitsplätze der EWN Mitarbeiter in dieser Region. Aber ein  Zwischenlager darf kein Endlager werden. Insofern muss das Material, das nicht aus den  Atomkraftwerken der ehemaligen DDR stammt, das Zwischenlager bei Lubmin  nach der genehmigten, befristeten Pufferlagerung auch wieder verlassen.&#8221;</p>
<h3>Energiewerke prüfen Ablehnung und kündigen weitere Schritte an</h3>
<div id="attachment_31604" class="wp-caption alignright" style="width: 143px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/03/lorenz_caffier_portrait_spinne2000_wikimedia-133.jpg"><img class="size-full wp-image-31604" title="lorenz_caffier_portrait_spinne2000_wikimedia-133" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/03/lorenz_caffier_portrait_spinne2000_wikimedia-133.jpg" alt="" width="133" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Innenminister Lorenz Caffier lehnte den Antrag ab.</p></div>
<p>Die Energiewerke Nord <a href="http://www.ewn-gmbh.de/uploads/media/PM_EWN_Ablehnung_Antrag_Entfristung_06042011.pdf">haben die Entscheidung zur Kenntnis </a>genommen. Geschäftsführer Henry Cordes kündigte an: „Wir werden die Ablehnung unseres Antrages eingehend prüfen und zu gegebener Zeit über die weiteren Schritte entscheiden.“ Bereits <a href="http://www.ewn-gmbh.de/uploads/media/PM_EWN_wird_kein_Endlager_27012011.pdf">früher</a> trat Cordes Befürchtungen entgegen, dass Lubmin ein schleichendes Endlager werden könnte: &#8220;Das Zwischenlager Nord Rubenow war, ist und wird kein Endlager. Klar und unbestritten ist aber genauso, dass der schwach- und mittelradioaktive zwischengelagerte Abfall nach Öffnung des &#8216;Endlagers Schacht Konrad&#8217; das Zwischenlager Nord definitiv verlassen wird. Daran wird nicht gerüttelt.&#8221; Trotzdem gibt es im ganzen Land Befürchtungen, dass Lubmin zu einem Endlager wird, wie die Proteste im <a href="http://webmoritz.de/2010/12/11/greifswald-stadt-von-polizei-umzingelt/">Dezember</a> und <a href="http://webmoritz.de/2011/02/12/gegen-castortransport-etwa-2-000-demonstranten-sechs-trecker-und-ein-schaf/">Februar</a> zeigten.</p>
<p>Der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Norbert Nieszery <a href="http://spd-fraktion-mv.de/index.php/pressemitteilungen/volle-unterstutzung-fur-die-ablehnung-des-ewn-antrages.html">begrüßte</a> &#8220;die mutige  Entscheidung der Landesregierung, die unbefristete Einlagerung von  Atommüll in Lubmin abzulehnen.&#8221; Er forderte die  Energiewerke Nord, ihren Antrag zurückziehen, denn &#8220;der größte Teil der  Bevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns und alle demokratischen Parteien  sind sich darin einig, dass unser schönes Land nicht zum dauerhaften  Zwischenlager für fremden Atommüll gemacht werden darf. Eine Entfristung  der Atommüll-Lagerung verstößt ganz klar gegen die Interessen des  Landes. EWN wäre schlecht beraten, den breiten gesellschaftlichen  Konsens in dieser Frage zu ignorieren!“</p>
<p>Ob sich die Energiewerke daran halten, ist offen. Sowohl das Innenministerium als auch die Energiewerke Nord stützen sich auf verschiedene Rechtsgutachten, die zu zwei unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Akzeptieren die Energiewerke Nord die Ablehnung nicht, werden sie Klage einreichen, sodass letztendlich die Gerichte darüber entscheiden müssen.</p>
<p>Fotos: Archiv (Energiewerke Nord) und Spinne 2000 via wikimedia (Lorenz Caffier)</p>
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		<title>TITEL So nah und doch so fern</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 10:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[GreifsWelt]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz Magazin]]></category>
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		<description><![CDATA[Selten sorgte ein Ereignis in Vorpommern für so viel Aufsehen wie die letzten Castortransporte. Wie die Bewohner der Ortschaften links und rechts der Bahntrasse den ungewohnten Tumult erlebten, geht in der Berichterstattung meist unter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selten sorgte ein Ereignis in Vorpommern für so viel Aufsehen wie die letzten Castortransporte. Wie die Bewohner der Ortschaften links und rechts der Bahntrasse den ungewohnten Tumult erlebten, geht in der Berichterstattung  meist unter.</strong></p>
<div id="attachment_52510" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/mm90-Greifswelt-26-Demo-Torsten_Heil_b.jpg"><img class="size-medium wp-image-52510 " style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="mm90-Greifswelt-26-Demo-Torsten_Heil_b" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/mm90-Greifswelt-26-Demo-Torsten_Heil_b-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Demonstranten besetzten das Gleis nach Lubmin im Dezember um den Castortransport zu blockieren</p></div>
<p>Per Drahtesel, die eigene Energiebilanz fest im Blick, machen wir uns von Greifswald auf in Richtung Industrie- und Gewerbegebiet Lubminer Heide, auf dessen Gelände sich das Zwischenlager Nord (ZLN) befindet. Überraschend schnell haben wir besiedeltes Gebiet hinter uns gelassen, auf einmal nur noch Felder, Wiesen und Wald. Länderfinanzausgleich sei Dank – Radweg soweit das Auge reicht. Nach sechs Kilometern dann wieder Häuser, erster Stopp ist Kemnitz. Erwartungsgemäß haben wir Mühe überhaupt Gesprächspartner im beschaulichen Ortskern zu finden. Der einzige zu dieser Tageszeit halbwegs belebte Platz ist ein kleiner Tante-Emma-Laden. Hier stoßen wir auch auf unsere ersten potentiellen Informanten.</p>
<p>Zwar ist Kemnitz eines der größeren Dörfer, liegt jedoch nicht direkt am Gleis. Wohl auch deswegen fallen die Antworten eher dürftig aus, viel mitbekommen habe man nicht, ist die allgemeine Aussage. Die Mahnwache am Tag X sei hauptsächlich von Greifswaldern organisiert worden. Wirkliches Interesse für die Thematik hört sich anders an. Schon leicht ernüchtert, doch voller Hoffnung in den nächsten Dörfern auskunftsfähigere Bürger anzutreffen, schwingen wir uns wieder auf die Räder und machen uns, vorbei am dorfeigenen Gesundheitszentrum und Helikopterflugplatz, auf in Richtung Stilow. Am Ortseingang dann das erste Mal das bewusste Gleis, Schauplatz des Widerstands. Am Zaun einer ehemaligen-LPG treffen wir auf den ersten Gesprächspartner, der die „Wutbürger“ tatsächlich in Aktion erlebte. Um die hundert Protestler seien beim letzten Transport hier gewesen, so der Mann Ende vierzig im Blaumann. Holz und Stroh habe man ihnen gebracht und dann hätten sie auf dem Acker neben dem Bahnübergang campiert. Das seien aber alles Leute von außerhalb gewesen, im Dorf selber habe sich so gut wie niemand für den Castor interessiert.<span id="more-52509"></span></p>
<p>„Ruhig und friedlich ist es gewesen“, erst im Nachhinein hätten Unbekannte den neu gemachten Trafokasten neben den Schranken angezündet. So etwas ärgere ihn, wenn sinnlos Sachen zerstört werden, für deren Schaden die Allgemeinheit später aufkommen müsse. Auch andere Formen des Protestes stießen bei ihm auf wenig Verständnis. So zum Beispiel das Anketten an die Gleise oder das Abseilen von Bäumen, um den Transport aufzuhalten. „Wer macht denn so einen Scheiß?“ Kopfschüttelnd blickt er uns an, murmelt etwas von jungen Frauen auf Bäumen und Menschen in Beton. Langsam taut er auf, scheint Gefallen an der Unterhaltung zu finden, vergisst den einsam verglühenden Zigarillo in seiner Hand. Gesprächspartner sind in Stilow offenbar Mangelware, da ist unser Interesse am Castor eine willkommene Abwechslung. Bevor wir noch eine Einladung zum Mittagessen ausschlagen müssen, bedanken wir uns für die Informationen, wünschen einen schönen Tag und brechen auf.</p>
<p>Interessehalber radeln wir noch eine kleine Biege durch den Ort. An manchen Ecken scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Alte Bauernhäuser, dazwischen Gemüsegärten und Carports, die einzigen sichtbaren Lebewesen sind Hühner, Gänse und Schafe. Dazu permanentes Gebell, kaum ein Häuschen ohne des Menschen besten Freundes. Oberhalb des Dorfteichs dann eine strahlend weiße Villa mit großzügigem Garten, Doppelgarage und ausladender Einfahrt. Zwei weiße gedrungene Kampfhunde sichern Haus und Hof. Im kleinen, kontrastreichen Stilow scheint trotz der unzähligen Vierbeiner der sprichwörtliche Hund begraben. Mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck ab auf den Feldweg parallel zum Gleis, sanft schiebt uns Rückenwind in Richtung Brünzow.</p>
<div id="attachment_52511" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/mm90-Greifswelt-26-Flaggen-Torsten_Heil.jpg"><img class="size-medium wp-image-52511 " style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="mm90-Greifswelt-26-Flaggen-Torsten_Heil" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/mm90-Greifswelt-26-Flaggen-Torsten_Heil-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Gebiet so gut wie eingenommen nachdem erfolgreich die Fahnen gehisst wurden</p></div>
<p>Wir versuchen uns vorzustellen, wie dieser Weg während der Transporte ausgesehen haben muss. Polizeiwagen dicht an dicht, ein Heer Uniformierter taucht vor unserem inneren Auge auf, Fremdkörper in dieser Idylle. Wir passieren den Ortseingang, linker Hand eine Tankstelle, ein Mitarbeiter sammelt Müll ein. Nervig seien vor allem die langen Wartezeiten durch die Polizeiabsperrungen gewesen, meint er, besonders im Dezember sei es da zu erheblichen Behinderungen gekommen. Ein bisschen viel Unruhe hätten die Proteste in die Region gebracht, im Februar sei dann aber schon deutlich weniger los gewesen. Vielmehr könne er dazu auch nicht sagen, aber wer in dieser Gegend kann das schon? Zeit zum Aufbruch, nächster Halt Vierow. Auch hier minutenlanges Suchen bis wir auf einen Menschen stoßen. „Nein, viel mitbekommen haben wir hier nicht. Ich kann sowieso nicht soviel zu dem Thema sagen, da ich selbst in einem Kraftwerk arbeite. Versuchen Sie es mal in Kräpelin.“</p>
<p>Die besagte Ortschaft, die nächste Station auf der Suche nach kontroversen Castor-Meinungen, ist das bislang idyllischste Dörflein. Unbefestigte Straßen führen uns am renaturierten Dorfteich vorbei zu einem gemütlichen Holzhaus neueren Baujahrs. Die Arbeitsjacke des holzhackenden Rentners in knalligem Orange sticht inmitten all der Hecken sofort ins Auge. Nach anfänglichem Misstrauen legt er die Axt beiseite und erzählt offen von seinen Eindrücken während der letzten Monate. Die Polizei sei beim letzten Mal deutlich besser organisiert gewesen, „wir waren noch nie so gut beschützt “. Auch die Orientierung der Gesetzeshüter habe sich stark verbessert. Friedliche Proteste gab es seines Wissens nach in Form einer Mahnwache am Ortseingang.</p>
<p>Wie er die zweifelhafte Symbiose aus Seebad und Atommüllzwischenlager finde, wollen wir wissen. Er überlegt kurz, naja, „Das wird schon hinhauen.“ Und überhaupt, Protest sei schon wichtig und die gute Logistik der Demonstranten beeindrucke ihn sehr, aber den Transport zu blockieren halte er für unsinnig. Ist doch eh alles schon beschlossene Sache. Auf die Frage, ob er Angst vor den Gefahren der Atomkraft habe, antwortet er nach kurzem Zögern, um sich mache er sich keine Sorgen, wohl aber um die nachfolgenden Generationen. Während auf ihn ein warmes Mittagessen wartet, kämpfen wir uns zurück in Richtung Bundesstraße und dann weiter nach Lubmin. Wo sich im Sommer erholungshungrige Urlauber drängen, herrscht zu dieser Jahreszeit gähnende Leere. Leider ist der ehrenamtliche Bürgermeister zeitlich nur sehr eingeschränkt verfügbar. Zweimal im Monat 60 Minuten Sprechzeit müssen ausreichen. Auf eine spätere schriftliche Interviewanfrage reagiert er mit der Bitte, aufgrund terminlicher Verpflichtungen auch „von der Übersendung eines etwaigen schriftlichen Fragenkatalogs Abstand zu nehmen.“</p>
<p>Den Ortskern von Lubmin hinter uns lassend, fahren wir weiter zum ZLN. Schon von weitem stechen einem die hohen, den Kiefernwald überragenden Schornsteine ins Auge. Je näher wir dem ehemaligen Kernkraftwerk kommen, desto ungewohnter die Szenerie. Der Eingang des Besucherzentrums liegt am hinteren Ende der Anlage, wir fahren den dichten Maschendrahtzaun entlang, vorbei an Industriehallen und Warnschildern. Im Besucherzentrum der bundeseigenen Betreibergesellschaft Energiewerke Nord (EWN) dann Hochglanzstellwände und Berge von Informations- und Anschauungsmaterial. Dazu langatmige und faktenreiche Erklärungen, die einen nach wenigen Minuten förmlich erschlagen und kritische Gegenfragen im Keim ersticken. Durch Zufall können wir an einer Führung über das Werksgelände teilnehmen, Blicke ins Innere des ehemaligen Reaktors werfen und den mitunter leicht nostalgischen Anekdoten des ehemaligen Kraftwerkmitarbeiters lauschen.</p>
<p>Die anschließende Rückfahrt bietet, dank strammem Gegenwind, noch einmal Zeit über das Gesehene nachzudenken. Während sich in Greifswald nach und nach Widerstand gegen die Atommülltransporte formierte, wirkten unsere Gesprächspartner auf den Dörfern rund um die Bahnstrecke der ganzen Geschichte überdrüssig. Schwer zu sagen, ob es Resignation oder Desinteresse ist. Häufig hörten wir, dass der Müll ja irgendwo hin müsse, die Transporte notwendig und sowieso schon beschlossen seien. Vielleicht fehlt bei einigen schlicht die Zeit, sich neben den alltäglichen Sorgen und Nöten noch mit der Frage der Zwischen- bzw. Endlagerung auseinander zusetzen. Sicherlich ist es auch eine Frage des Alters. Die tendenziell jüngere Stadtbevölkerung, gerade aus dem Umfeld der Universität, begehrt gegen die ungeklärten Zukunftsperspektiven auf, während die Alten auf dem Land resignieren.</p>
<p><em>Ein Bericht von Johannes Köpcke, Ole Schwabe und Katrin Haubold mit Fotos von Torsten Heil.</em></p>
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		<title>TITEL Strahlende Aussichten</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 10:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gorleben, Ahaus, Jülich, Lubmin: Diese vier Standorte werden zur Zwischenlagerung von radioaktivem Abfall genutzt. Wie wurde aus dem Kernkraftwerk Greifswald das Zwischenlager Nord und welche Pläne gibt es für die kommenden Jahre?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gorleben, Ahaus, Jülich, Lubmin: Diese vier Standorte werden zur Zwischenlagerung von radioaktivem Abfall genutzt. Wie wurde aus dem Kernkraftwerk Greifswald das Zwischenlager Nord und welche Pläne gibt es für die kommenden Jahre?</strong></p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/mm90-Greifswelt-30-KKW-Johannes_Köpcke.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-52514" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="mm90-Greifswelt-30-KKW-Johannes_Köpcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/mm90-Greifswelt-30-KKW-Johannes_Köpcke-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a>Der Bau des Kernkraftwerkes (KKW) Nord wurde 1965 durch ein Regierungsabkommen zwischen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und der UdSSR beschlossen. Im Mai 1967 wurde entschieden, dass das KKW bei Lubmin errichtet werden sollte. Kriterien für den Standort in der Lubminer Heide war unter anderem die Nähe zum Greifswalder Bodden, womit reichlich Kühlwasser vorhanden wäre. Es sollten acht Druckwasserreaktoren des Typs WWER- 440 gebaut werden. WWER steht hierbei für Wasser-Wasser-Energie-Reaktor. Das sind sogenannte Leichtwasserreaktoren, bei denen Wasser sowohl als Kühlmittel als auch als Moderator zum Abbremsen der Neutronen genutzt wurde.</p>
<p>Im Oktober 1970 wurde der Grundstein gelegt und mit den Bauarbeiten an den Hauptanlagen des KKWs begonnen. Zwischen 1973 und 1979 wurden die Blöcke 1 bis 4 in Betrieb genommen, das volkseigene (VE) Kombinat Kernkraftwerke „Bruno Leuschner“ Greifswald wurde 1980 gebildet. Fünf Jahre später wurde das Zwischenlager für abgebrannte Brennstoffe (ZAB) errichtet. Noch im Jahr 1989 wurde Block 5 in Probebetrieb genommen. Jedoch schaltete man im darauf folgenden Jahr alle Blöcke ab. Grund hierfür waren vor allem die sicherheitstechnischen Schwächen, für deren Nachrüstung sich kein Investor fand. Mit der Abschaltung erfolgte auch der Baustopp an den Blöcken 6 bis 8. Von den geplanten acht Reaktoren sind nur fünf je in Betrieb genommen wurden. Im selben Jahr wurde das Kombinat Kernkraftwerke „Bruno Leuschner“ in die Energiewerke Nord GmbH (EWN) umgewandelt. Diese sind seit Mitte der neunziger Jahre damit beschäftigt, die stillgelegten KKWs Greifswald und Rheinsberg abzubauen. Im Jahr 1995 erhielten die EWN die erforderlichen Genehmigungen für diese Arbeiten. Im ZAB wurde die Einlagerung 1990 eingestellt, jedoch 1994 wieder aufgenommen. Bis Juni 2000 bestand hierfür eine Einlagerungsgenehmigung.</p>
<p>In der Zwischenzeit wurde der Antrag zur Errichtung des Zwischenlagers Nord (ZLN) eingereicht, welcher  auch 1992 genehmigt wurde. Die Baugenehmigung selbst wurde im Juli 1994 erteilt, im November desselben Jahres begann der Bau der Lagergebäude. Er kostete 140 Millionen Euro. 1997 wurden die acht Hallen in Betrieb genommen, wobei sich in den Hallen 1 bis 7 das Abfalllager und in Halle 8 das Transportbehälterlager befinden. Die Aufbewahrungsgenehmigungen hierfür sind in den Jahren 1998 und 1999 erteilt wurden. Aus den Blöcken beziehungsweise dem ZAB sind nun alle Brennelemente umgelagert worden und bis Ende 2007 wurden bereits über zwei Drittel der Anlagenteile abgebaut. Das ZLN ist inzwischen mit 75 Prozent ausgelastet, bis 2015 wird es voraussichtlich mit bis zu 95 Prozent ausgenutzt sein.</p>
<p>Ab 2015 soll der Schacht ‚Konrad‘ in der Nähe von Braunschweig als Endlager für schwach- bis mittelaktive Abfälle fertig gestellt sein, sodass eine gestaffelte Umlagerung erfolgen kann. Die restlichen sechs freien Stellplätze in Halle 8 werden wahrscheinlich nicht mehr besetzt. Grund hierfür ist, dass sich kein radioaktiver Abfall mehr in öffentlicher Hand befindet, der noch zwischengelagert werden muss. Die Lagerungsgenehmigung ist bis 2039 ausgestellt. Laut Planungen der Bundesregierung soll bis 2030 ein Endlager für Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle betriebsbereit sein. Zurzeit wird der ehemalige Salzstock Gorleben im Wendland als mögliches Endlager untersucht. Doch selbst wenn bis 2030 ein Endlager gefunden sein sollte, wird es nicht möglich sein, sofort alle Castor-Behälter aus Lubmin und den übrigen Zwischenlagern Deutschlands umzulagern. Es wird auch hier eine gestaffelte Umlagerung stattfinden müssen, weswegen zu gegebener Zeit eine Verlängerung der Lagerungsgenehmigung notwendig sein wird.</p>
<p><em>Ein Bericht von Johannes Köpcke, Ole Schwabe und Katrin Haubold mit einem Foto von Johannes Köpcke.</em></p>
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		<title>Ersti-Ratgeber: Von A wie AStA bis Z wie Zentrale Studienberatung</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 12:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Grosse</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch neu in der Stadt? Der webMoritz hat ein Ratgeber-ABC zusammengestellt, der euch den Einstieg erleichtern soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ihr seid Erstis? Ihr lauft mit eurem Ersti-Wochenprogramm durch Greifswald und denkt die ganze Zeit „Oh Gott! Oh Gott! Oh Gott!“? Keine Panik, wir waren alle mal Erstsemester und haben das Gleiche durchgemacht. Neue Stadt, neue Leute, und nicht zuletzt das Studium. Tausend Eindrücke prasseln wie ein Platzregen auf euch ein. Da ist es oft nicht so leicht sich zurechtzufinden. Unser webmoritz-Ersti-ABC soll euch helfen, euch ein wenig schneller in Greifswald einzuleben.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>A wie AStA</strong></p>
<div id="attachment_52590" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/asta_vorsitz_erstibegrüßung_christine_fratzke.jpg"><img class="size-medium wp-image-52590" title="asta_vorsitz_erstibegrüßung_christine_fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/asta_vorsitz_erstibegrüßung_christine_fratzke-250x185.jpg" alt="" width="250" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Die AStA-Vorsitzende Daniela Gleich und die Referenten für die Erstsemesterwoche Ekaterina Kurakova und Maximilian Willmann begrüßten die Erstis am 30. März.</p></div>
<p>Der AStA steht für Allgemeiner Studierendenausschuss und ist ein selbstverwaltetes Organ, dass die Interessen der Studierendenschaft an unserer Universität vertritt. Jedes Jahr wählt das Studierendenparlament (Siehe StuPa) die Mitglieder des Ausschusses. Bei allen Angelegenheiten die euer Studium betreffen, könnt ihr euch an den AStA wenden. Er hilft euch bei Fragen zum BAFöG, Wohnen oder bei sozialen Angelegenheiten gerne weiter. Zur Zeit arbeiten 18 Referenten in insgesamt 21 Referaten. Das Ziel des AStAs ist es, eine Verbesserung für die Studenten in allen Bereichen zu erreichen. So organisiert der Ausschuss etwa auch eure Ersti-Woche, um euch den Einstieg in euer Studium zu erleichtern. Das AStA-Büro befindet sich gegenüber in der Domstraße 12. Weitere Infos erhaltet ihr auf der <a href="http://asta-greifswald.de">Homepage</a>.</p>
<p><strong>B wie BAFöG</strong></p>
<p>Ohne Moos nix los. Irgendwie muss euer Studium ja finanziert werden. Wer keine Zeit hat, neben dem Studium zu jobben oder keine finanzielle Unterstützung von den Eltern erhält, hat generell die Möglichkeit BAFöG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) zu beantragen. Ob und in welchem Umfang ihr finanzielle Unterstützung vom Staat erhaltet, hängt von vielen Faktoren, etwa dem Einkommen eurer Eltern und der Anzahl eurer Geschwister, ab. Ihr müsst die Anträge schriftlich mit amtlichen Formblättern stellen. Bedenkt allerdings, dass ihr den Antrag jedes Jahr erneut stellen müsst und das Geld nach Abschluss des Studiums zurückzahlen müsst. Das Amt für Ausbildungsförderung befindet sich im <a href="http://www.studentenwerk-greifswald.de/">Studentenwerk</a> in der Mensa am Schießwall. Dort erhaltet ihr Antwort auf all eure Fragen zum BaföG, sowie die notwendigen Formblätter.</p>
<p><strong>C wie C9</strong></p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/club9bild.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-30935" title="club9bild" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/club9bild.jpg" alt="" width="156" height="44" /></a>In der Greifswalder Innenstadt befindet sich der <a href="http://www.club-9.de/">Club 9</a> (kurz: C9). Er öffnet für euch jeden Dienstag ab 20 Uhr. Da er sehr zentral gelegen ist, schließt es allerdings wieder um eins. Der Tanzraum ist sehr klein, was dem C9 eher die Atmosphäre einer Bar verleiht und ist daher eher zum gemütlichen Bier- und Cocktailtrinken geeignet.</p>
<p><strong>D wie Domburg</strong></p>
<p>In unmittelbarer Nähe zum alten Campus findet ihr eine der beliebtesten Locations Greifswald: Die <a href="http://www.domburg-greifswald.de/die_domburg.html">Domburg </a>in der Domstraße 21. Hierbei handelt es sich um ein Rastaurant und Cocktailbar. Auf zwei Etagen könnt ihr hier aus der umfangreichen Speise-und Getränkekarte wählen, auch exotische Spezialitäten wie getrocknete Heuschrecken sind dabei. Während das Erdgeschoss im typischen Stil einer modernen Bar gehalten ist, lädt der Keller mit gedämpften Licht und Liegewiesen zum Chillen ein.</p>
<p><strong>E wie Ernst Moritz Arndt (1769-1860)</strong></p>
<p>Der <a href="http://www.uni-greifswald.de/informieren/ernst-moritz-arndt.html">Namensgeber unserer Hochschule </a>war ein deutscher Schriftsteller. 1791 studierte er Theologie und war 1800 bis 1811 Professor für Geschichte an unserer Universität, die 1933 nach ihm benannt wurde. Dieses Datum ist einer der Gründe, warum der Name unserer Universität regelmäßig zur<a href="http://www.uni-ohne-arndt.de/"> Debatte</a> gestellt wird. Die Nationalsozialisten sahen Arndt aufgrund seiner antisemitischen und stark nationalistisch geprägten Äußerungen als einen ihrer Vordenker. Bei der Urabstimmung im vergangenen Jahr entschieden sich die meisten Studierenden gegen die Änderung des Universitätsnamens.</p>
<p><strong>F wie Freizeitbad Greifswald</strong></p>
<div id="attachment_16627" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/02/freizeitbad.jpg"><img class="size-medium wp-image-16627" title="freizeitbad" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/02/freizeitbad-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Freizeitbad in der Pappelallee.</p></div>
<p>Nach der Vorlesung oder am Wochenende im kühlen Nass entspannen? Dann seid ihr in der Pappelallee 3 bis 5 an der richtigen Adresse, denn hier befindet sich das<a href="http://www.sw-greifswald.de/freizeitbad"> Freizeitbad Greifswald</a>. Die moderne Freizeit- und Badeanlage hat einiges zu bieten: Ein 25-Meter Sportbecken, ein behindertengerechtes Variobecken und eine 40-Meter Rutsche. Besonders beliebt ist das Spaßbecken mit Whirlpool und Massagedüsen. An heißen Tagen tummelt sich alles um das Außenbecken. Außerdem besitzt das Freizeitbad einen separaten Fitness- und einen großen Saunabereich. Allerdings sind die Eintrittspreise für Studenten dauerhaft sehr hoch. Doch sportlich ambitionierteWasserratten müssen trotzdem nicht auf ihr Training verzichten. Von Dienstag- bis Freitagabend können Spätschwimmer von 21 Uhr bis 22 Uhr für 3 Euro ihre Bahnen im Sportschwimmbecken ziehen.</p>
<p><strong>G wie Greifswald</strong></p>
<div id="attachment_52599" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/greifswald-schild_christine_fratzke.jpg"><img class="size-medium wp-image-52599" title="greifswald-schild_christine_fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/greifswald-schild_christine_fratzke-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Willkommen in Greifswald!</p></div>
<p>Willkommen in eurem neuen <a href="http://www.greifswald.de/">Wohnort</a>! Ihr seid jetzt einer von 55.000 Einwohner unserer wunderschönen Universitäts- und Hansestadt im hohen Norden. Eure ersten Eindrücke richten sich generell danach, wie groß euer Heimatort ist. Kommt ihr vom Dorf, so werdet ihr über die für euch ungewohnte Fülle von Clubs und Bars wundern. Neu wird für euch sein, dass hier nicht ab 21 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden und ihr auch unter der Woche vielzählige Möglichkeiten zum Weggehen habt. Stammt ihr aber aus einer Großstadt, so seid ihr vermutlich erstmal ein wenig enttäuscht, dass ihr doch immer in denselben Clubs feiern geht. Jedoch werdet ihr schnell versöhnt von den kurzen Anfahrtswegen in Greifswald. Hier ist alles in wenigen Minuten mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar, was den Besitz eines Autos überflüssig macht. Damit sind wir auch gleich beim nächsten Gewöhnungsbedürftigen Punkt: Greifswald ist definitiv eine Fahrradstadt. Besonders wenn die Temperaturen über den Nullpunkt steigen, schwingt sich alles was Beine hat, auf den Drahtesel, was besonders die Europakreuzung zur Todesfalle macht. Denkt allerdings daran, euer Fahrrad stets verkehrssicher zu halten, wenn ihr nicht nachts nach Hause schieben wollt, weil unsere Polizisten besonderen Wert auf funktionierende Beleuchtung legen. Da Greifswald zu den sonnenreichsten Städten Deutschlands zählt, werdet ihr die heißen Tage besonders oft am Strand oder im Freibad verbringen. Im Winter jedoch werdet ihr wahrscheinlich von den Tonnen von Schnee, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Himmel fallen und den Greifswalder Verkehr erheblich erschweren, überrumpelt sein. Auch wenn ihr euch momentan ein wenig fremd fühlt, werdet ihr schnell dem Charme Greifswalds erliegen und euch im Nu pudelwohl fühlen.</p>
<p><strong>H wie Hochschulsport</strong></p>
<p>Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper. Um einen sportlichen Ausgleich neben den Vorlesungen zu gewährleisten, bietet die Ernst-Moritz-Arndt-Universität<a href="http://www.phil.uni-greifswald.de/hsp.html"> Sportkurse</a> für Studenten an. Das Angebot reicht von Aerobic über Fußball bis Yoga. Der studentenfreundliche finanzielle Beitrag ist in der Regel einmalig im Semester zu errichten. Die Einschreibungen sind online von 4. bis 6. April möglich. Meistens sind die Kurse relativ schnell voll, daher solltet ihr euch so früh wie möglich entscheiden, welchen Kurs ihr aus dem umfangreichen Angebot belegen möchtet.</p>
<p><strong>I wie IKuWo</strong></p>
<div id="attachment_26086" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/ikuwo.jpg"><img class="size-medium wp-image-26086" title="ikuwo" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/ikuwo-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Das IKuWo in der Goethestraße öffnet nach der Winterpause am 5. April.</p></div>
<p>„<a href="http://www.ikuwo.de/">IKuWo</a>“ steht für Internationales Kultur- und Wohnprojekt. Dabei handelt es sich um einen Verein, der seinen Sitz in der Goethestraße 1 hat. Hier befindet sich zum einen ein reines Wohnhaus mit einer 8er WG und ein gemütliches Vereinscafé, das von den ehrenamtlichen Mitgliedern des IKuWos betreut wird. Das Café ist dienstags bis samstags ab 21 Uhr für alle geöffnet, die eine Abwechslung von der üblichen Clubszene Greifswalds suchen. Beliebt sind außerdem die Mittwochabende, hier laden die <a href="http://hihgw.org/">Greifswalder Hedonisten</a> zum Hedonistischtennis. Außerdem gibt es oft Konzerte, Vorträge und Ausstellungen im IKuWo.</p>
<p><strong>J wie Jubiläum</strong></p>
<p>1456 wurde unsere Universität am 17. Oktober von Heinrich Rubenow, einem Greifswalder Bürgermeister, als Academia Gryphica gegründet. Somit feiern wir dieses Jahr das 555-jährige Jubiläum unserer Hochschule.</p>
<p><strong>K wie Kiste</strong></p>
<p>Der Hörsaal „Kiste“ in der Makarenkostraße 49 (Schönwalde) ist der größte Hörsaal der Universität. Gleichzeitig befindet sich hier aber auch einer der Greifswalder <a href="http://www.kistehgw.de/">Studentenclubs</a>. Das Programm ist dabei sehr vielfältig. An Montagen werden regelmäßig Kinofilme gezeigt, mittwochs zieht die breit gefächerte Musik von 22 bis 3 Uhr jeden Gast auf die Tanzfläche. Die Kiste ist aber auch Veranstaltungsort für diverse Mottoparties. An Samstagen richtet sich die Musik an Anhänger, die in anderen Clubs selten auf ihre Kosten kommen. So finden regelmäßig Gothic-, Dark Wave- und Elektro-Abende statt. Konzerte und Lesungen haben ebenfalls einen festen Platz im Programm.</p>
<p><strong>L wie Lubmin</strong></p>
<div id="attachment_48158" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/demo_protestler_lubmin.jpg"><img class="size-medium wp-image-48158" title="demo_protestler_lubmin" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/demo_protestler_lubmin-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Proteste gegen den geplanten Castortransport nach Lubmin.</p></div>
<p>„Lieber Strandbad Lubmin als Atomklo-Nordost“, so lautet das Motto der <a href="http://lubmin-nixda.de/">Greifswalder Anti-Atom-Bewegung</a>. Das wunderschöne Seebad Lubmin, das circa 19 Kilometer von Greifswald entfernt liegt, ist nicht nur im Sommer ein geeignetes Ausflugsziel für alle Sonnenanbeter, sondern auch Zwischenlager für atomare Abfälle. Daher finden in Greifswald regelmäßig Demonstrationen und Protestaktionen statt, die in den letzten Jahren immer mehr Zuwachs verzeichnen. Wer aus diesen Gründen oder aufgrund des doch etwas längeren Anfangsweg trotzdem nicht auf den Strandspaß verzichten möchte fährt an den Greifswalder Bodden ins Strandbad Eldena. Obwohl der Strand hier nicht besonders groß ist kommen Freunde der Sonne trotzdem voll auf ihre Kosten.</p>
<p><strong>M wie Mensa</strong></p>
<p>Was gehört zur Uni wie Parties zum Studentenleben? Klar, die Mensa. Wer keine Lust, Zeit oder Fähigkeit zum Kochen hat, erhält hier sein Mittagessen. Die Hauptmensa am Schießwall hat von Montag bis Freitag von 11 bis 14.30 für euch geöffnet. Für Studenten, die Vorlesungen auf dem neuen Campus besuchen oder einen Lernmarathon in der Bibliothek betreiben und nicht den weiten Weg in die Innenstadt zurücklegen wollen, gehen in die kleine Mensa am Berthold Beitz-Platz, die von 11 bis 14 Uhr geöffnet hat.</p>
<p>Täglich gibt es vier verschiedene Angebote, wobei eines davon immer vegetarisch ist. Wer trotzdem nicht fündig wird, muss auch nicht verhungern, da es eine großzügige Salatbar sowie eine SB-Theke gibt. Wer Wert legt auf Lebensmittel aus ökologischen Anbau wird sich über das Bio-Angebot freuen. Über das tägliche Angebot könnt ihr euch <a href="http://www.fh-stralsund.de/studwerk/speiseplan/speiseplan_greifswald_a.htm">hier</a> informieren. Besitz einer Mensa-Karte ist empfehlenswert, da ihr so bequemer bezahlen könnt. Günstiger ist es auch noch. Koffein-Junkies bekommen ihre tägliche Dosis in der Kaffeebar „ins grüne“, die sich ebenfalls im Mensagebäude befindet. Doch die Mensa hat noch mehr zu bieten: Jeden Donnerstag- und Samstagabend öffnet der <a href="http://www.mensaclub.de/">Mensaclub</a> für euch die Tore.</p>
<p><strong>N wie Neuer Campus</strong></p>
<p>Die Naturwissenschaften der Universität sowie die Medizinische Fakultät mit der Uni-Klinik sind auf dem Neuen Campus angesiedelt. Auch die <a href="http://www.uni-greifswald.de/bibliothek.html">Zentrale Universitätsbibliothek</a> befindet sich hier. Außerdem wird hier gerade die neue Mensa gebaut.</p>
<p><strong>O wie Ostsee</strong></p>
<p>Studieren, wo andere Urlaub machen &#8211; dieses Motto kennt jeder Greifswalder Student. Kein Wunder, ist doch die Ostsee nicht weit entfernt. So lohnen sich beispielsweise Ausflüge nach Rügen und Hiddensee.</p>
<p><strong>P wie Prüfungen</strong></p>
<div id="attachment_52601" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/lernstress_givany-hecht_jugendfotos.jpg"><img class="size-medium wp-image-52601" title="lernstress_givany hecht_jugendfotos" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/lernstress_givany-hecht_jugendfotos-250x231.jpg" alt="" width="250" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Lernen bis zum Umfallen.</p></div>
<p>Zum Ende eines jeden Semesters verwandelt sich auch der faulste und feierwütigste Student in einen wahren Streber und beginnt rund um die Uhr zu büffeln, bis sie endlich wieder vorbei ist: Die Prüfungszeit. Damit es euch nicht auch so geht, bereitet euch am besten RECHTZEITIG vor. („Rechtzeitig“ ist dabei nicht gleichzusetzen mit einem Abend vor der Prüfung.) Hinterher macht das Feiern dann auch gleich doppelt Spaß.</p>
<p><strong>Q wie Quereinstieg</strong></p>
<p>Als Quereinstieg bezeichnet man die Möglichkeit, das Studium in einem höheren Fachsemester zu beginnen. Dafür wird allerdings die Anerkennung von Studienleistungen aus einem vorher absolvierten Studium vorausgesetzt. Erforderlich ist dazu die Vorlage eines Anrechnungsbescheides des zuständigen Prüfungsausschusses beziehungsweise des Zentralen Prüfungsamtes. Nähere Informationen dazu erhaltet ihr im <a href="http://www.uni-greifswald.de/studieren/studierendensekretariat.html">Studierendensekretariat</a> in der Rubenowstraße 4.</p>
<p><strong>R wie Ravic</strong></p>
<p>Diese urgemütliche <a href="http://webmoritz.de/2010/06/05/man-trinkt-halt-immer-noch-n-bier-das-cafe-ravic/">Cafékneip</a>e im Herzen Greifswalds besticht mit persönlichen Anstrich und dem (Experten zufolge) besten Cubra Libre der Stadt. Das bunt gemischte Publikum fühlt sich auch ohne große Cocktailkarte bei Betreiber Tom sehr wohl. Besonders nach einem Besuch im Mensaclub finden sich viele Studenten hier für einen Absacker ein.</p>
<p><strong>S wie StuPa</strong></p>
<div id="attachment_48412" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/stupa-14-12-christine-fratzke-parlament.jpg"><img class="size-medium wp-image-48412" title="stupa-14-12-christine-fratzke-parlament" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/stupa-14-12-christine-fratzke-parlament-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Studierendenparlament tagt alle zwei Wochen und ist hochschulöffentlich.</p></div>
<p>Das <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/">Studierendenparlament</a> (StuPa) ist ein gewähltes Organ aus 27 stimmberechtigten Mitgliedern, die von der Studierendenschaft jährlich gewählt werden. Es fasst Beschlüsse bezüglich unserer Hochschule, entscheidet über die Zuteilung der Geldmittel und wählt den AStA und die Chefredakteure der moritz-Medien. Die Sitzungen sind hochschulöffentlich und finden alle 14 Tage statt.</p>
<p><strong>T wie TV-Club</strong></p>
<p>Wer eine Abwechslung von den Studentenclubs braucht, sollte seine Abendplanung in den <a href="http://www.tv-club.tv/">TV-Club </a>in der Bahnhofstraße 44/45 verlegen. Zwar ist auch diese Discothek nicht sonderlich groß, doch ist sie wesentlich weniger studentisch orientiert. Allerdings macht sich dies bei den Preisen bemerkbar, der Eintritt liegt auch für Stundenten oft bei 5 Euro. Jedoch finden hier oft besondere Events mit teilweise international bekannten DJs statt. Der Club ist außerdem ein Heimspiel für alle Juristen, Bwler und Mediziner, die hier regelmäßig Parties veranstalten.</p>
<p><strong>U wie Universitätsbibliothek</strong></p>
<div id="attachment_52602" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/Herbst4-Simon_Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-52602" title="Herbst4-Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/Herbst4-Simon_Voigt-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Die Universitätsbibliothek hat bis 24 Uhr geöffnet. Zum Glück!</p></div>
<p>Ganz egal wie schön und gemütlich eure neue Wohnung auch ist, ihr werdet mindestens einmal in eurem Studium eine Phase erleben, in der die <a href="http://www.uni-greifswald.de/bibliothek.html">Bibliothek</a> am dem Bertholt Beitz-Platz zu eurem zweiten Zuhause wird. (In der Regel geschieht das meist kurz vor den Prüfungen.) Daher ist es empfehlenswert, sich jetzt schon mal mit der Bibliothek vertraut zu machen. In der Ersti-Woche werden euch zu diversen Terminen Führungen durch die Bibliothek angeboten. Doch auch während des laufenden Semesters finden hier immer wieder Seminare statt, bei denen ihr lernt, dass <a href="https://opac.ub.uni-greifswald.de/">OPAC</a> keine coole neue Partydroge ist, sondern ein nützliches Recherche-Programm, das euch bequem vom heimischen PC berichtet, wo ein Buch zu finden ist und zeigt ob es momentan verfügbar ist. So spart ihr euch den ein oder anderen sinnlosen Gang zur Bibliothek. Für diejenigen, die sich zu Hause leicht durch Mitbewohner, Fernseher und PC vom Lernmarathon ablenken lassen, ist die UB der perfekte Ort zum konzentrierten Lernen.</p>
<p><strong>V wie Vorlesung</strong></p>
<p>Die Vorlesung ist das typische universitäre Lehrformat. In der Regel trägt dabei der Dozent das Thema im Monolog vor. Allerdings gibt es immer wieder Revolutionäre unter den Profs, die das sture Vorlesungsmuster auflockern und euch die Möglichkeit zum Nachfragen geben und mit Fragen und Aufgaben an euch zum Mitdenken und (somit zum Aufwachen) auffordern. Bei den Vorlesungen herrscht in der Regel keine Anwesenheitspflicht, daher ist es euch selbst überlassen, ob ihr euren Dozenten oder lieber euren Büchern eure Aufmerksamkeit schenkt. Allerdings lohnt es sich der Besuch im Hörsaal, da die Professoren das Wissen oft besser vermitteln können als die Fachbücher und oft Hintergrundinformationen fallen lassen, die durchaus prüfungsrelevant sind.</p>
<p><strong>W wie Wissen lockt!</strong></p>
<p>Dieses prägnante Motto entstand zum 550-jährigen Jubiläum der Universität. Im <a href="http://www.emaus-greifswald.de/">Universitätsladen</a> (Baderstraße 1) könnt ihr T-Shirts, Kaffeebecher und Kugelschreiber mit diesem Spruch erwerben. Psssssssssst, Geheim-Tipp: Mama und Papa freuen sich sehr über ein Geschenk, mit dem sie vor Nachbarn und Arbeitskollegen mit ihrem intelligenten Spross angeben können.</p>
<p><strong>Y wie Youniq</strong></p>
<p>Keine Lust auf Studentenwohnheim mit Gemeinschaftsbad und -küche? Dann sollten sich all diejenigen von euch, die noch nicht die ideale Wohnung gefunden haben, mal beim privaten Wohnanbieter <a href="http://webmoritz.de/2009/07/02/zu-besuch-bei-youniq/">Youniq</a> informieren. Die neu gestalteten Appartements mit wahlweise ein oder zwei Zimmern sind wie die klassischen Studentenwohnheime bereits möbiliert. Jedoch sind die Wohnung nicht ganz billig: Die Mieten liegen monatlich bei circa 365 Euro.</p>
<p><strong>Z wie Zentrale Studienberatung</strong></p>
<p>Bei Fragen über Inhalte, Aufbau und Anforderungen eures Studiums wendet ihr euch an die<a href="http://www.uni-greifswald.de/studieren/studienberatung.html"> Zentrale Studienberatung</a>. Auch bei Schwierigkeiten, die im Laufe des Studiums auftreten, bekommt ihr dort Unterstützung. Außerdem findet ihr in der Infothek bildungspolitische, studienberatende und fachspezifische Informationsschriften sowie sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und Vorlesungsverzeichnisse. Ihr findet die Zentrale Studienberatung in der Friedrich-Loeffler-Straße 28.</p>
<p>Fotos: Maria Strache (Aufmacher), Christine Fratzke (AStA, Greifswald-Schild, StuPa), Club 9 (Logo), webMoritz-Archiv (Freizeitbad, IKuWo), Torsten Heil (Lubmin), givany hecht via jugendfotos.de (Prüfungen), Simon Voigt (Universitätsbibliothek)</p>
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		<title>Castor-Ticker: Castor ist angekommen, mehr als 12 Stunden Protest</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/02/16/castor-ticker-transport-im-anmarsch-protest-im-vollen-gange/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 22:46:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Castor-Transport hat sein Ziel, das Zwischenlager Nord in Lubmin, am Donnerstag gegen 8 Uhr früh erreicht. Vorangegangen war eine Nacht mit zahlreichen Protest-Aktionen entlang der Strecke. Hier gibt's den webMoritz-Liveticker zum Nachlesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Castor-Transport hat sein Ziel, das Zwischenlager Nord in Lubmin, am Donnerstag gegen 8 Uhr früh erreicht. Vorangegangen war eine Nacht mit zahlreichen Protest-Aktionen entlang der Strecke. Hier gibt&#8217;s den webMoritz-Liveticker zum Nachlesen.</strong></p>
<p>Während sich der Atommüll-Transport nach Lubmin am Mittwochnachmittag noch weit jenseits der Landesgrenze befand, ist der Protest gegen den Transport zwischen Greifswald und Lubmin bereits im Laufe des Mittwochnachmittags in die heiße Phase gegangen. An zahlreichen Orten waren am Abend Mahnwachen eingerichtet, etliche hundert Aktivisten waren auf den Beinen. Der webMoritz war für euch bei zwei Aktionen dabei.</p>
<h3>Merkel heiratet Energiekonzerne</h3>
<p>Die Linksjugend (&#8220;['solid]&#8220;) richtete bei Stilow heute Nachmittag eine symbolische Hochzeit zwischen Angela Merkel und den Energienzonernen aus. Auch wenn bei der Aktion nicht gerade viele Menschen zugegen waren, war zumindest der Medienandrang groß. Vor Ort begann anschließend eine Mahnwache, bei der sich am Abend bereits eine erhebliche Menschenmenge versammelt hatte.</p>

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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/merkel-hochzeit/img_0881.jpg" title="Wie gelungen die Darstellung unserer Kanzlerin ist, muss jeder selbst entscheiden." class="thickbox" rel="set_265" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/merkel-hochzeit/img_0888.jpg" title="Nicht nur am Horizont waren Polizisten zu sehen." class="thickbox" rel="set_265" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/merkel-hochzeit/img_0891.jpg" title="Auch ein mittelmäßig gut gekleideter Standesbeamter war zugegen." class="thickbox" rel="set_265" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/merkel-hochzeit/img_0903.jpg" title="Was wohl nach der Trauung folgte?" class="thickbox" rel="set_265" >
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<h3>Mahnwache auf dem Marktplatz</h3>
<p>Am Abend fand auf dem Greifswalder Marktplatz eine Mahnwache statt. Dort stellten schätzungsweise gut hundert Menschen ein großes X-Zeichen mit Kerzen nach. Sie sangen Lieder und blieben vollkommen friedlich. Die Gruppe bestand sowohl aus Greifswaldern, die sich an den nun folgenden Protesten entlang der Strecke bis Lubmin nicht beteiligen als auch aus Aktivisten, die anschließend zu ebendieser Strecke aufbrachen.</p>

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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/mahnwache-markt/img_0935.jpg" title="auch Greifswalds Urgestein, Ex-webMoritz-Chefredakteur und &quot;Querulant&quot; Sebastian Jabbusch war anwesend." class="thickbox" rel="set_266" >
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<h3>Demonstranten klagen über Unregelmäßigkeiten</h3>
<p>Am Nachmittag berichteten einige Demonstranten gegenüber Vertretern der moritz-Medien und über weitere Kanäle über Unregelmäßigkeiten beim Polizeieinsatz. So seien unverhältnismäßig viele Platzverweise von den Polizisten ausgesprochen worden und diese auch teilweise juristisch nicht korrekt gewesen.</p>
<h3>Live-Ticker</h3>
<p><em>Ab sofort bieten wir euch einen Live-Ticker an. Wegen der vorgerückten Stunde rechnen wir allerdings damit, euch nur sehr eingeschränkt mit (Bewegt-)Bildern versorgen zu können.</em></p>
<p><strong>23:00</strong> Zwei webMoritz-Mitarbeiter sind seit 16:30 Uhr in Kemnitz, wo sich inzwischen gut 60 Personen aufhalten. Gelegentlich kommt die &#8220;Volksküche&#8221; mit Essen sowie Kaffee und Tee vorbei. So ist etwa Ulrike Berger, Grüne und Landtagskandidatin anwesend. Sie hatte abends bereits bei der Mahnwache auf dem Greifswalder Markt (s.o.) gesprochen. Auch das Greifswalder Aktivisten-Urgestein Sebastian Jabbusch sprach kurz mit dem webMoritz, bevor er in Richtung Brünzow davonfuhr. Er bereitete sich mit weiteren Teilnehmern auf eine Sitzblockade vor, die gegen Mitternacht starten soll. Jabbusch trug übrigens einen wärmenden Pullover mit der Aufschrift &#8220;Ernst-Moritz-Arndt-Universität&#8221;.</p>
<p><strong>23:10 </strong>Der Aktivist und Greifswalder Jura-Student Jan Mävers, der seit Jahren auch im Wendland bei den dortigen Protesten aktiv ist, sprach in Kemnitz mit dem webMoritz und erläuterte, seiner Auffassung nach solle der angefallene Müll stets vor Ort bleiben, bis es ein Endlager gebe. So spare man sich &#8220;sinnlose Herumkarrerei&#8221;. Insgesamt waren auch dises Mal wieder einige Teilnehmer aus dem Wendland dabei.</p>
<p><strong>23:12</strong> Die webMoritz-Redakteure in Kemnitz berichten, auffallend viele Kemnitzer hätten ihre ausdrückliche Solidarität mit den Aktivisten bekundet, indem sie Essen und Getränke vorbeibrachten und zum Teil sogar ihre Wohnungen zum Aufwärmen angeboten hätten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_51160" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><strong> </strong><strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/kemnitz-mahnwache-stimmung-christopher-denda.jpg"><img class="size-medium wp-image-51160" title="kemnitz-mahnwache-stimmung-christopher-denda" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/kemnitz-mahnwache-stimmung-christopher-denda-250x187.jpg" alt="Gute Stimmung in Kemnitz. Mehr ist fotografisch zurzeit leider nicht drin... (Foto: Christopher Denda)" width="250" height="187" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Gute Stimmung in Kemnitz. Mehr ist fotografisch zurzeit leider nicht drin... (Foto: Christopher Denda)</p></div>
<p><strong>23:35</strong> In Kemnitz befinden sich inzwischen circa 80 Leute, unter anderem Steffi Lemke, Bundesgeschäftsführerin der Grünen. Zahlreiche Medienvertreter sind vor Ort. Dort soll es aber offensichtlich bei einer Mahnwache bleiben. Die Stimmung ist laut webMoritz-Mitarbeitern &#8220;vorzüglich&#8221;.</p>
<p><strong>23:40</strong> Der Castor-Transport wurde übrigens für einige Minuten in Ludwisgslust aufgehalten, ist dort aber gegen 23:35 Uhr <a href="http://twitter.com/#!/castorticker/status/38004415998865408" target="_blank">wieder abgefahren</a>. Zahlreiche Aktivisten berichten davon, der Zug sei zwischen Magdeburg und Ludwigslust zum Teil sehr schnell gefahren. Sie monieren auch, der Zug habe nicht genügend Rücksicht auf Personen am Gleis genommen.</p>
<p><strong>23:55</strong> Von den webMoritz-Korrespondenten vor Ort können leider nicht alle, aber einige twittern. Daher verweisen wir an dieser Stelle auch auf die Tweets via <a href="http://twitter.com/webmoritz" target="_blank">twitter.com/webmoritz</a></p>
<p><strong>23:57</strong> Ein webMoritz-Mitarbeiter berichtet von der zweiten Mahnwache in Kemnitz. Circa 50 Teilnehmer seien vor Ort. Der Bahnübergang Kemnitzerhagen sei seines Wissens für niemanden mehr erreichbar. Auch an der von ihm besuchten Mahnwache sei die Stimmung gut und vor allem ruhig. Er sagt: &#8220;Es scheint, als seien alle in Wartestimmung.&#8221; Er berichtet auch sehr beeindruckt von einem Kompost-Klo.</p>
<p><strong>00:05</strong> Von der anderen Seite in Kemnitz wird uns derweil berichtet, dass die Aktivisten inzwischen auf einen &#8220;Anruf X&#8221; warten, der das Auslösesignal für eine Sitzblockade sein soll. Bis dahin werden die Aktivisten mit Liedern und Ähnlichem bei Stimmung gehalten.</p>
<p><strong>00:30</strong> Ein webMoritz-Mitarbeiter aus Kemnitz berichtet, die Aktivisten würden beginnen, kleinere Grüppchen zu bilden. Es mache den Eindruck, als werde in Kürze mit der Blockade begonnen.</p>
<p><strong>00:35</strong> Der Transport wird dieweil in Schwerin aufgehalten. Man darf sicher sein, dass er frühestens in zwei Stunden hier ankommt.</p>
<p><strong>00:55</strong> Nach langer Sperrung ist der Bahnübergang bei Kemnitz jetzt wieder befahrbar, meldet ein webMoritz-Mitarbeiter.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_51172" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><strong></strong><strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/vorbereitungen-kemnitz-christopher-denda.jpg"><img class="size-medium wp-image-51172" title="vorbereitungen-kemnitz-christopher-denda" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/vorbereitungen-kemnitz-christopher-denda-250x231.jpg" alt="Unser Mitarbeiter Christopher Denda untertitelt dieses Bild mit: &quot;Vorbereitungen&quot;" width="250" height="231" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Unser Mitarbeiter Christopher Denda untertitelt dieses Bild mit: &quot;Vorbereitungen&quot;</p></div>
<p><strong>01:03</strong> Die kurzfristige Freigabe des Bahnübergangs hat aber wohl nur dazu gedient, jetzt alle Bahnübergänge dichtzumachen. Das ist mutig, denn der Castor ist noch nicht mal in Bad Kleinen.</p>
<p><strong>01:20 </strong>Ein webMoritz-Mitarbeiter, der sich gerade auf der A20 zwischen Rostock und Greifswald befindet, berichtet, ihm seien knapp 50 Polizeifahrzeuge, zwei Wasserwerfer und ein paar Polizei-Busse entgegengekommen. Man scheint auf einiges gefasst zu sein.</p>
<p><strong>01:25</strong> Ein Aktivist erzählte dem webMoritz, er sei von Berlin nach Greifswald mit dem Zug gefahren. Als der Schaffner seinen Anti-Atomkraft-Annäher gesehen habe, habe er ihn kostenlos mitfahren lassen.</p>
<p><strong>01:39</strong> Wir erfahren soeben: Die ersten Kemnitzer Aktivisten von beiden Seiten der Gleise befinden sich inzwischen auf dem Weg in den Wald.</p>
<p><strong>01:46</strong> Auch am Greifswalder Bahnhof haben sich Demonstranten versammelt.</p>
<p><strong>01:56</strong> In Kemnitz beginnt jetzt die Sitzblockade auf den Gleisen. Wir halten euch über den Erfolg oder Misserfolg der Aktion auf dem Laufenden.</p>
<p><strong>02:04</strong> Einige Aktivisten haben es offensichtlich bis auf die Gleise geschafft, aber wir wissen noch nicht, wie viele es tatsächlich sind. Ob in Vierow/Kräpelin eine zweite Besetzungsaktion anläuft, können wir derzeit auch nicht ermitteln. Geplant ist es aber wohl.</p>
<p><strong>02:09 </strong>Aktivisten berichten, die Polizei gehe hart gegen die Besetzer vor und habe zu Pfefferspray gegriffen. Unsere Mitarbeiter können das bisher nicht bestätigen.</p>
<p><strong>02:11</strong> webMoritz-Redakteur Christopher Denda <a href="http://twitter.com/#!/webmoritz/status/38042483367739393" target="_blank">berichtet via Twitter</a>:  &#8220;Polizei erteilt Platzverweise und droht &#8220;unmittelbaren Zwang&#8221; bei Nicht-Beachtung an.&#8221;</p>
<p><strong>02:17 </strong>webMoritz-Redakteur Martin Hackbarth berichtet, die meisten Aktivisten aus Kemnitz befänden sich auf einem Feld und seien von der Polizei umstellt. Nur wenige schafften es bis aufs Gleis, dort würden sie meistens wieder schnell entfernt. Ein Mann, der Mitglied im Stadtrat von Lassan sei, blute im Gesicht und behaupte, er sei von der Polizei am friedlichen Demonstrieren gehindert worden. Beendet ist die Aktion insgesamt aber noch nicht.</p>
<p><strong>02:21</strong> Die Demonstranten sind wohl weitestgehend eingekesselt, es sind weitere Polizei-Mannschaften herangezogen worden. Bleibt die Frage, ob das jetzt für die nächsten zwei bis drei Stunden so bleibt, die der Castor wohl mit Sicherheit noch für die Durchfahrt braucht.</p>
<div id="attachment_51202" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><strong></strong><strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/feldsturm-timo-schoenfeldt.jpg"><img class="size-medium wp-image-51202" title="feldsturm-timo-schoenfeldt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/feldsturm-timo-schoenfeldt-250x187.jpg" alt="So sah der Versuch, eine Sitzblockade einzurichten, aus. (Foto: Timo Schönfeldt)" width="250" height="187" /></a></strong><p class="wp-caption-text">So sah der Versuch, eine Sitzblockade einzurichten, aus. (Foto: Timo Schönfeldt)</p></div>
<p><strong>02:24</strong> Alle verfügbaren Quellen berichten, die Aktion sei erfolglos und werde abgebrochen. Die Polizei scheint aber keine Anstalten zu machen, die Demonstranten jetzt einfach zu ihren Mahnwachen zurückkehren zu lassen.</p>
<p><strong>02:25 </strong>Sebastian Jabbusch <a href="http://twitter.com/#!/SebJabbusch/status/38046076086910976" target="_blank">twittert indes</a>, bei ihm (Vierow/Kräpelin) säßen circa 20 Menschen auf den Schienen.</p>
<p><strong>02:39</strong> <a href="http://ow.ly/i/8fUC" target="_blank">Hier gibt&#8217;s auch ein Foto</a> von den 20 Blockierern, das Sebastian Jabbusch veröffentlicht hat.</p>
<p><strong>02:44</strong> Die Aktivisten wurden nach dreimaliger Aufforderung durch die Polizei eingekesselt und zum Teil auf verbotene Gegenstände durchsucht. Wer sich nun entscheidet, zurück zur Mahnwache zu gehen, kann das tun. Der Rest wird in Gewahrsam genommen.</p>
<p><strong>02:48 </strong>webMoritz-Redakteur Christopher Denda berichtet, er sei auf dem Rückweg zur Mahnwache ein bisschen langsamer gewesen als die meisten anderen, worauf ein Polizist zu ihm gesagt habe, er solle etwas schneller gehen, ansonsten würde er es &#8220;ganz doll lustig finden, dich zu schubsen.&#8221; Christopher selbst fand das gar nicht lustig, der tickernde webMoritz-Redakteur schon&#8230;</p>
<p><strong>02:51 </strong>Der Castor passiert indes Rostock.</p>

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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/castor-nachtaktion/img_7543.jpg" title="Sebastian Jabbusch erklärt, wie Twitter funktioniert. Er hat nämlich ein iPad." class="thickbox" rel="set_267" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/castor-nachtaktion/img_7550.jpg" title="Stefanie Lemke, politische Bundesgeschäftsführerin der Grünen" class="thickbox" rel="set_267" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/castor-nachtaktion/img_7555.jpg" title="Ein Sänger aus Berlin sorgte vor der Aktion für Unterhaltung." class="thickbox" rel="set_267" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/castor-nachtaktion/img_7577.jpg" title="Vor den Aktionen ruhte man sich aus." class="thickbox" rel="set_267" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/castor-nachtaktion/img_7579.jpg" title="Das vorpommersche Dorf Kemnitz hat selten so viel Polizei gesehen." class="thickbox" rel="set_267" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/castor-nachtaktion/img_7590.jpg" title="Andreas Heimrath aus Lassan klagte über unverhältnismäßige Polizeigewalt" class="thickbox" rel="set_267" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/castor-nachtaktion/img_7592.jpg" title="Ein Polizei-Konfliktmanager bedauerte die Vorfälle." class="thickbox" rel="set_267" >
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<p><strong>03:01</strong> Die Stimmung bei den gescheiterten Aktivisten in Kemnitz sei &#8220;geknickt und angespannt&#8221;, berichtet uns Martin Hackbarth.</p>
<p><strong>03:15</strong> Tjorven Hinzke und Simon Voigt haben ein kurzes Gespräch mit einem der insgesamt neun Konfliktmanager geführt. Diese sagten, es habe im Moment des &#8220;Sturms&#8221; der Protestierer auf die Gleise einen akuten Mangel an Einsatzkräften gegeben, weshalb die anwesenden Polizisten teilweise mit der Situation &#8220;überfordert&#8221; gewesen seien. Daher sei es bei &#8220;einzelnen Polizisten&#8221; zu &#8220;Übergriffen&#8221; gekommen. Der Konfliktmanager sagte dazu: &#8220;Schade, dass einzelne den Ruf der gesamten Truppe herunterziehen.&#8221;</p>
<div id="attachment_51204" class="wp-caption alignleft" style="width: 180px"><strong></strong><strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/andreas-heimrath-blutig-timo-schoenfeldt.jpg"><img class="size-medium wp-image-51204" title="andreas-heimrath-blutig-timo-schoenfeldt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/andreas-heimrath-blutig-timo-schoenfeldt-170x250.jpg" alt="Johannes Heimrath aus Lassan blutete stark, weshalb er von zahlreichen Presse-Vertretern umringt war (Foto: Timo Schönfeldt)" width="170" height="250" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Johannes Heimrath aus Lassan blutete stark, weshalb er von zahlreichen Presse-Vertretern umringt war (Foto: Timo Schönfeldt)</p></div>
<p><strong>03:32</strong> Martin Hackbarth berichtet indes, gegen zahlreiche Personen seien die Beamten handgreiflich geworden. So sei etwa der Greifswalder Grüne Florian Geyder immer wieder niedergeworfen worden &#8220;als er versuchte, die Ketten zu durchbrechen.&#8221; Hackbarth betont aber auch, dass &#8220;nicht wenige&#8221; Demonstranten aggressiv gewesen seien und &#8220;verbal oder nonverbal&#8221; provoziert hätten.</p>
<p><strong>03:39</strong> Insgesamt seien viele Polizisten &#8220;unprofessionell&#8221; heißt es von den Demonstranten.</p>
<p><strong>03:40 </strong>Auf den Schienen sollen nach Angaben unserer Redakteure zurzeit an zwei Punkten je 20 bis 30 Aktivisten sitzen. Die Angaben hierzu widersprechen sich aber.</p>
<p><strong>03:53</strong> In Altenwillershagen zwischen Rostock und Stralsund haben sich zwei Menschen an die Schienen gekettet. Das dürfte den Transport für eine Weile stoppen.</p>
<p><strong>04:13</strong> Inzwischen sitzt wohl doch eine erkläckliche Anzahl von Protestierenden (insgesamt circa 60-70) an mehreren Stellen auf den Gleisen. Der Castor scheint allerdings zwischen Rostock und Stralsund noch ein Weilchen zu brauchen.</p>
<p><strong>04:19</strong> Wie wir hören, werden die Gleisblockaden zwischen Greifswald und Lubmin bereits geräumt. Da sich inzwischen einige webMoritz-Redakteure auf den Heimweg gemacht haben, sinkt unsere Zahl direkter Informanten.</p>
<p><strong>04:29 </strong>Während via Twitter die ersten Ausläufer des morgendlichen Berufsverkehrs auf den Bahnstrecken gemeldet werden, kommt der Castor nur langsam voran.</p>
<p><strong>04:37</strong> Genau wie in der Region Lubmin werden auch in der Greifswalder Innenstadt viele Polizeikräfte gebündelt. Man sieht sogar Schlauchboote. Wir vermissen Quietscheentchen.</p>
<p><strong>04:53</strong> So wie es derzeit aussieht, wird der Castor in Ribnitz-Damgarten, wo es eine Blockade gab, in absehbarer Zeit weiterfahren können. Viele der Aktivisten in der Region Greifswald dürften sich in der schizophrenen Lage befinden, sich den Castor einerseits sehnlich herbeizuwünschen, um anschließend schlafen gehen zu können &#8211; und andererseits ja genau diesen Castor verhindern zu wollen.</p>
<div id="attachment_51226" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/Bahnhof_Greifswald-warten-auf-Castor-feb-2011_Gabriel-Kords1.jpg"><img class="size-medium wp-image-51226 " title="Bahnhof_Greifswald-warten-auf-Castor-feb-2011_Gabriel-Kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/Bahnhof_Greifswald-warten-auf-Castor-feb-2011_Gabriel-Kords1-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Um 06:30 Uhr ist der Castor immer noch nicht durch den Bahnhof gefahren (Foto: Gabriel Kords)</p></div>
<p><strong>05:23 </strong>Der Castor könnte bei &#8220;gutem Durchkommen&#8221; gegen 6:30 Uhr in Greifswald sein. So legen es zumindest zahlreiche Tweets nahe. Der Castor ist soeben in Altenwillershagen durchgefahren, wo sich zwei Menschen an die Gleise gekettet hatten, dann aber von der Polizei losgemacht wurden.</p>
<p><strong>05:58 </strong>Der Castor-Transport ist zwar kurz vor Stralsund, aber auch dort gibt es wohl zurzeit einige Aktivisten, die es bis auf die Gleise geschafft haben. Und auch zwischen Greifswald und Lubmin scheint uns die Strecke nach unseren Informationen (leider inzwischen nur noch aus zweiter und dritter Hand) alles andere als frei zu sein. Die Aktivisten setzen wohl auf dezentrale kleine Blockaden&#8230;</p>
<p><strong>06:03 </strong>Der &#8220;Castor-Ticker&#8221; meldet, dass der Castor bereits den Stralsunder Hauptbahnhof passiert hat. Dann darf man ihn in absehbarer Zeit (circa 6:30 Uhr) in Greifswald erwarten &#8211; sofern nicht noch etwas dazwischenkommt&#8230;</p>
<p><strong>06:27</strong> Während der Zug immer noch zwischen Greifswald und Stralsund unterwegs ist, berichtet der Castor-Ticker, dass die 40 Blockierenden &#8220;jetzt eine angemeldete Versammlung&#8221; seien und sich in Richtung Stilow bewegen. Derweil wurde eine der drei Blockaden in Kemnitz aufgelöst.</p>
<p><strong>06:33 </strong>Fünf Aktivisten versuchten, in Greifswald die Gleise zu besetzen. Wie Lubmin-Nixda weiter berichtet, sollen sie von der Polizei eingekesselt worden sein.</p>
<div id="attachment_51227" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/Bahnhof_Greifswald-warten-auf-Castor-Demonstranten-feb-2011_Gabriel-Kords.jpg"><img class="size-medium wp-image-51227   " title="Bahnhof_Greifswald-warten-auf-Castor-Demonstranten-feb-2011_Gabriel-Kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/Bahnhof_Greifswald-warten-auf-Castor-Demonstranten-feb-2011_Gabriel-Kords-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Demonstrierende am Bahnsteig in Greifswald (Foto: Gabriel Kords)</p></div>
<p><strong>06:35</strong>Am Bahnhof ist die Lage derweil ruhig, etwa 30 Demonstrierende und viel Polizei sowie unser Redakteur warten auf den Castor.</p>
<p><strong>06:44</strong> In Stralsund-Andershof wird immer noch blockiert. Der Zug kann immer noch nicht weiter kommen.</p>
<p><strong>06:46</strong> Das Anti-Atombündnis Lubmin-Nixda berichtet, dass die 40 Blockierer von Brünzow nun als freie Versammlung nach Stilow unter Polizeibegleitung unterwegs seien. Die Demobeobachtung wurde von der Polizei gekesselt und somit an ihrer Arbeit behindert.</p>
<p><strong>06:56</strong> Unser Redakteur, der sich immer noch am Greifswalder Hauptbahnhof befindet, beschwert sich, dass &#8220;das Scheißding&#8221; einfach nicht kommt. Ein Konfliktmanager der Polizei teilt in der Zwischenzeit Verpflegungsbeutel mit den Demonstranten. &#8220;Auch der Hund bekommt eine Bulette ab&#8221;, berichtet unser Redakteur. Grund für die deutliche Verspätung zwischen Stralsund und Greifswald soll die Französische Kletterin von Robin Wood sein, die im vergangenen Jahr in der Gefangenensammelstelle in Wolgast durch die Halle geklettert war. Dieses mal soll sie in den Bäumen geklettert haben.</p>
<p><strong>07:03</strong>Die Fahrtzeit des Zuges beträgt zur Zeit etwas über 27 Stunden. Der Castor-Ticker berichtet, dass der Zug soeben den Bahnhof Jeeser zwischen Stralsund und Greifswald passiert hat. Der tickernde Redakteur hört den Hubschrauber über der Innenstadt kreisen.<br />
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<strong>07:15</strong> Der Castor-Transport ist soeben durch den Hauptbahnhof gefahren. Die Blockaden in Kemnitz und Kemnitzerhagen werden geräumt.</p>
<div id="attachment_51243" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><strong></strong><strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/castoren-greifswald-bahnhof-gabriel-kords.jpg"><img class="size-medium wp-image-51243" title="castoren-greifswald-bahnhof-gabriel-kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/castoren-greifswald-bahnhof-gabriel-kords-250x166.jpg" alt="Der Transportzug durchquert den Greifswalder Bahnhof. (Foto: Gabriel Kords)" width="250" height="166" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Der Transportzug durchquert den Greifswalder Bahnhof. (Foto: Gabriel Kords)</p></div>
<p><strong>07:27</strong> Obwohl nur noch gut 20km fehlen, lässt sich kaum prognostizieren, wie lange der Zug noch brauchen wird. Allerdings gehen viele von einer eher überschaubaren Rest-Fahrtzeit aus. Zweck-Optimismus oder begründete Annahme? Wir werden sehen&#8230;</p>
<p><strong>07:29 </strong>Der Castor-Transport befindet sich inzwischen auf der 22km langen Privat-Strecke nach Lubmin.</p>
<p><strong>07:40</strong> Nach übereinstimmenden Medienberichten hat die Polizei inzwischen mehrere Verletzte bestätigt.</p>
<p><strong>07:47</strong> Da die Strecke noch nicht komplett geräumt ist, steht der Castor derzeit wieder. Dauer logischerweise ungewiss. Es gibt weiterhin Protest an und eben teilweise auch auf den Schienen.</p>
<p><strong>07:52</strong> Die Protestierer an der Strecke werden von der Polizei abtransportiert. Der Castor-Transport rollt dieweil wieder.</p>
<p><strong>07:58</strong> Die Aktivisten berichten, bei der zügigen Auflösung des Protests durch die Polizei komme es zu Unregelmäßigkeiten. So seien die &#8220;unabhängigen&#8221; Beobachter vom AKJ (Arbeitskreis kritischer Juristen) in Gewahrsam genommen worden, ebenso führen sich die Polizisten gegenseitig Dellen in ihre Einsatzfahrzeuge.</p>
<div id="attachment_51261" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/castor-lubmin-marco-wagner.jpg"><img class="size-medium wp-image-51261" title="castor-lubmin-marco-wagner" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/02/castor-lubmin-marco-wagner-250x151.jpg" alt="Der Castor wenige Meter vor seinem Ziel in Lubmin. (Foto: Marco Wagner)" width="250" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">Der Castor wenige Meter vor seinem Ziel in Lubmin. (Foto: Marco Wagner)</p></div>
<p><strong>08:06</strong> Ein webMoritz-Redakteur teilt mit: Der Castor befindet sich jetzt bei Lubmin wenige Kilometer vor dem Ziel am Zwischenlager.</p>
<p><strong>08:13</strong> Der Castor-Transport hat das Zwischenlager erreicht. Wir hoffen, in Kürze ein Foto von der Ankunft nachreichen zu können.</p>
<p><strong>08:16</strong> Bei den Aktivisten bricht der Jubel aus, dass der Castor so erfolgreich immer wieder aufgehalten werden konnte. Die Gesamtfahrtzeit lag bei über 28 Stunden. Insgeheim dürfte aber der ein oder andere auch sehr froh sein, jetzt bald ins Bett zu kommen&#8230;</p>
<p><strong>08:20 </strong>Unser Chefredakteur Marco Wagner beobachtet den jetzt anlaufenden Rangiervorgang in Lubmin. Die Rangierloks ständen bereits bereit, der Zug werde nun aufgelöst. Wenn das vorpommerntypisch labile Datennetz mitspielt, gibt&#8217;s auch gleich ein Foto.</p>
<p><strong>08:36</strong> Der Rangiervorgang ist im vollen Gange. In Kürze verschwinden die Castoren auf dem EWN-Werksgelände.</p>
<p><strong>08:52 </strong>Innenminister Lorenz Caffier (CDU) trifft soeben in Lubmin ein. Er wird voraussichtlich ein Statement zur Arbeit der Polizei abgeben.</p>
<p><strong>08:59</strong> Der Innenminister hat sich am Werkbahnhof gegenüber den versammelten Medienvertretern zufrieden damit gezeigt, dass der Transport mit nur insgesamt gut vier Stunden Verspätung angekommen sei. Das Verkehrskonzept der Polizei habe funktioniert, ebenso die Zusammenarbeit mit den Demonstranten. Man müsse allerdings zwischen zwei Sorten Demonstranten unterscheiden und das sei auch passiert.</p>
<p><strong>09:03 </strong>Der webMoritz lässt das Statement des Minister zwar ungern ohne das Einholen einer Gegenmeinung seitens der Aktivisten so als Schlusswort stehen, entscheidet sich aber vorerst zu genau diesem Schritt, denn wir können die Aktivisten zurzeit telefonisch nicht erreichen. Aus diesem Grund endet der Liveticker hiermit.</p>
<p><a name="Letzter"></a>Fotos: Marco Wagner (erste beiden Galerien), Martin Hackbarth (dritte Galerie), abweichende siehe Bildunterschrift, Christine Fratzke (Aufmacherbilder/Archiv)</p>
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