web.weekly vom 04. November bis 10. November

web.weekly vom 04. November bis 10. November

Was geht eigentlich ab in Greifswald? Ihr wollt etwas unternehmen, wisst aber nicht was? Wir haben da was für euch! Ob kreative Work-Shops, spannende Vorträge oder faszinierende Ausstellungen – hier stellen wir euch jede Woche unsere Veranstaltungstipps rund um die Themen Uni und Wissenschaft, Politik und Region, sowie Kultur und Sport vor.

Mit Empfehlungen von Vanessa Finsel, Simon Fortmann und Luise Markwort

Ihr singt gerne in der Dusche, im Auto oder beim Abwaschen? Dann habt ihr diese Woche die Möglichkeit euer Talent auf die Bühne zubringen. Beim Karaoke in der Kiste erwartet euch eine große Auswahl an Liedern aus allen möglichen Genres. Also schnappt euch eure Freunde und bringt viel gute Laune mit. (Tipp: Seid am Besten pünktlich da, es wird für gewöhnlich sehr voll.)

Wo? Kiste
Wann? Montag, 4. November 2024, 20 Uhr
Eintritt? frei


Ihr sucht noch das perfekte Buch, das euch durch die tristen Novembertage bringt? Dann werdet ihr vielleicht beim Sonntagsbücherflohmarkt fündig. Viele Bücher suchen ein neues Zuhause, also stöbert durch die Kisten und findet euer neues Lieblingsbuch, dass ihr gegen eine kleine Spende für den „Bücherfreunde Greifswald e.V.“ mit nach Hause nehmen könnt. (Achtung: Es ist der letzte Bücherflohmarkt dieses Jahr, also nicht verpassen!)

Wo? Spiegelsdorfer Wende, Haus 1
Wann? Sonntag, 10. November 2023, 13-16 Uhr
Weitere Informationen findet ihr hier.


GUStAV, oder auch der Greifswalder Universitäts- Studentischen Autor:innen Verein, feiert zwanzigsten Geburtstag und lädt zu einer Jubiläumslesung ein. Vor zwanzig Jahren versammelte sich das erste Mal eine Gruppe von Student*innen, die die Lust zum Schreiben verband. Nun tragen ehemalige und aktuelle Mitglieder des Vereins ihr Werke vor.

Wo? STRAZE Café
Wann? Sonntag, 10. November 2023, 17-20 Uhr
Weitere Informationen findet ihr hier.

Die Schikanierungen an Juden, die am Anfang des Holocaust standen, zeigten sich in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen. Einer davon waren die Seebäder an der Ostsee. Autorin Kristine von Soden erzählt in Stralsund anhand von Tagebucheinträgen und Augenzeugenberichten, wie sich der Alltag am Strand im Laufe der NS-Herrschaft veränderte.

Wo? Katharinenberg 35, Stralsund
Wann? Dienstag, 5. November, 19:30
Eintritt? 2,50€
Weiteres? Anmeldung unter haus@speicheramkatharinenberg.de


Am 9. November 1938 erlebte die angesprochene Diskriminierung von Juden ihren bis dahin traurigsten Höhepunkt. Der Pogrom in der sogenannten „Reichskristallnacht“ bedeutete den Beginn des Völkermordes an des europäischen Juden. Am 9. November gibt es um 13 Uhr eine Andacht an der Gedenktafel in der Mühlenstraße. Rabbiner Walter Homolka wird zudem anlässlich des Jahrestages in der nächsten Woche über „Modern aus Tradition. 250 Jahre liberales Judentum“ referieren.

Wo? Gedenktafel Mühlenstraße / Bürgerschaftssaal
Wann? Samstag, 9.November, 13 Uhr / Montag, 11. November, 17 Uhr


Wer die Energiewende realisieren möchte, muss dabei auch vor der eigenen Haustür aktiv werden. Die Ausstellung „Energiewende MV“ der Heinrich-Böll-Stiftung zeigt, was schon erreicht wurde und was noch zu tun ist – hier bei uns in MV.

Wo? Elisenpark
Wann? Donnerstag, 7. November bis Samstag, 9.November.

Die Erstberatung für Auslandaufenthalte findet ebenfalls wieder in der kommenden Woche statt. Das International Office informiert wie immer über die existierenden Austausch- und Fördermöglichkeiten, die den Studierenden zur Verfügung stehen. Wer an einem Auslandsaufenthalt interessiert ist, sollte sich den Termin aufschreiben, denn die Teilnahme an der Erstberatung ist notwendig, für alle weiteren Planungsschritte.
Wo? Online über BigBlueButton auf Moodle
Wann? Montag, 04. November, 12 Uhr bis 13 Uhr


Es wird rhythmisch und klangvoll in der Musiknacht 2024. Der Musikverein Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Verbindung mit der Domgemeinde St. Nikolai Greifswald und der Universität veranstalten ein besonderes Spektakel, bei dem mit der Musik von Komponist*innen aus verschiedenen Jahrhunderten eine tolle Nacht gestaltet werden soll.
Wo? Dom St. Nikolai, Domstraße 54
Wann? Freitag, 08. November, 20 Uhr bis 23 Uhr


Zuletzt wird es noch einen lehrreichen Vortrag geben zur Thematik Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. In der NS-Zeit gab es nur sehr wenige Leute, die aktiven Widerstand leisteten. Jedoch gab es auch einige Personen, die wichtige Rollen einnahmen damals. Dazu zählten natürlich auch Frauen, die in diesen Zusammenhängen Aufgaben übernahmen. Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Vortrag.
Wo? Hörsaal, Wollweberstraße 1, Wollweberstraße 1
Wann? Samstag, 09. November, 16 Uhr bis 18 Uhr

Weitere Veranstaltungen könnt ihr im Veranstaltungskalender der Uni (hier) finden.

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Beitragsbild: Vanessa Finsel

web.weekly vom 04. November bis 10. November

web.weekly vom 14.Oktober bis 20. Oktober

Was geht eigentlich ab in Greifswald? Ihr wollt etwas unternehmen, wisst aber nicht was? Wir haben da was für euch! Ob kreative Work-Shops, spannende Vorträge oder faszinierende Ausstellungen – hier stellen wir euch jede Woche unsere Veranstaltungstipps rund um die Themen Uni und Wissenschaft, Politik und Region, sowie Kultur und Sport vor.

Mit Empfehlungen von Vanessa Finsel, Simon Fortmann und Luise Markwort

Euch fehlt der Nordische Klang? Dann haben wir eine gute Nachricht für euch: Es gibt ein Sonderkonzert. Der aus Finnland stammende Gitarrist Joonas Widenius kommt nach Greifswald und bringt sein mitreißendes Flamenco-Gitarrenspiel mit sich. Neben klassischen Flamencostücken spielt er auch eigene Kompositionen in denen er nordische Sounds in die spanischen Rhythmen einfließen lässt.
Wo? Universität – Aula
Wann?
Dienstag, 15. Oktober 2024
Eintritt?
11 Euro, ermäßigt 7 Euro
Weitere Infos findet ihr hier.


Theaterfans aufgepasst! Bei der Improvisationsshow Theatersport vom Theater Vorpommern könnt ihr entscheiden, welche Schauspieler, die beste Leistung erbracht haben. Das ganze funktioniert wie folgt: Zwei Gruppen von Schauspielern treten gegeneinander an und improvisieren ihre Stücke – also ohne vorgegeben Text und Hilfestellungen. Am Ende entschiedet das Publikum welches Team gewinnt oder verliert.
Wo? Stadthalle Greifswald – Rubenowsaal
Wann?
Mittwoch, 16. Oktober 2024
Eintritt?
20 Euro, ermäßigt 14 Euro
Weitere Infos findet ihr hier.


In seinen Bildern benutzte Caspar David Friedrich oft das Motiv des Himmels und zeigte auch Himmelsphänomene. Ob diese allerdings der Realität entsprechen, das schlüsselt Dr. Holger Kersten in seinem Vortrag Himmelphänomene in den Werken von Caspar David Friedrich auf. Er nimmt euch mit auf eine Reise zwischen Kunst, Astronomie und Physik. Anschließend könnt ihr selber auch noch den nächtlichen Himmel über Greifswald beobachten.
Wo? Sternwarte
Wann?
Samstag, 19. Oktober 2024
Weitere Infos findet ihr hier.

Starke Frauen in der DDR stehen im Blickpunk des Film & Gesprächs „Die Unbeugsamen II – Guten Morgen, ihr Schönen!“ in der Straze. Beeindruckende Lebensleistungen von mehr als einem Dutzend Frauen werden beleuchtet. Dabei geht es auch darum, wie trotz staatliche verordneter Gleichberechtigung patriarchale Strukturen entstanden.
Wo? Straze
Wann? Montag, 14. Oktober, 20 Uhr
Eintritt? 5 Euro


Am Samstag könnt ihr mit dem Fahrrad die Spuren der Greifswalder Vergangenheit erforschen. Auf der 28 Kilometer langen Strecke werden die Perspektiven von Caspar David Friedrich mit den heutigen verglichen. Die dabei entstehenden Gespräche sollen Grundlage für eine Ausstellung werden.
Wo? Start am CDF-Blick am Neuen Friedhof
Wann? Samstag. 19. Oktober, 13 Uhr


Nach der Fahrradtour könnt ihr direkt weiter zum Herbstfest der Straze fahren. Dort erwarten euch neben Kaffee und Kuchen auch Reparaturworkshops, Lesungen und eine kurze Theateraufführung. Da sollte doch für jeden und jede dabei sein.
Wo? Straze
Wann? Samstag, 19. Oktober, ab 14 Uhr

Den feierlichen Abschluss der Ersti-Woche bildet die Immatrikulationsfeier. Die Kombination aus Dom, Musik und den feierlichen Roben sorgt für Hogwarts-Vibes und ist ein Erlebnis, dass man sich als Studi (egal ob Ersti oder nicht) unbedingt einmal angeschaut haben sollte.
Wo? Dom St. Nikolai
Wann? Montag, 14. Oktober, 14 bis 17 Uhr


Ebenfalls am Montag ist die Sitzung der Gender Trouble AG. Die GTAG setzt sich für die Belänge queerer Studis ein und plant Stammtische, Spieleabende und Parties. Die Sitzungen sind für alle Studis offen. 🏳️‍🌈🏳️‍⚧️
Wo? AStA Konferenzraum, Friedrich-Loeffler-Straße 28
Wann? Montag, 14. Oktober, 18 Uhr c.t.


Wenn ihr vom Theatersport (s.o.) angefixt seid, dann verpasst nicht Improvisieren geht über Studieren! Hier spielt Ma‘ Ma Ernst, die Improvisationstheatergruppe des StudentenTheaters (StuThe) der Uni Greifswald improvisierte Szenen, die basiert auf Impulsen des Publikums im Moment entstehen.
Wo? STRAZE
Wann? Freitag, 18. Oktober, 20 Uhr

Weitere Veranstaltungen könnt ihr im Veranstaltungskalender der Uni (hier) finden.

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Beitragsbild: Vanessa Finsel

Aus der Diktatur in die Ostsee, aus dem Krieg ins Mittelmeer

Aus der Diktatur in die Ostsee, aus dem Krieg ins Mittelmeer

Flucht vor Krieg, Tyrranei, Verfolgung oder Hunger ist leider kein Phänomen des 21. Jahrhunderts. Von Prähistorie bis in die Neuzeit musste der Mensch immer vor Gefahren flüchten. Oft bestand diese Gefahr allerdings in unseren eigenen Artgenossen. Neandertaler flohen vor Homo sapiens, später Minderheiten vor Faschist*innen und heute Völker vor Diktatoren. Im vorangegangenen Artikel haben wir uns bereits mit einer berüchtigten, wenn auch weniger bekannten Fluchtroute – über die Ostsee aus der DDR – auseinandergesetzt. In diesem Artikel soll es um die gefährlichste Fluchtroute Europas der jüngsten Vergangenheit gehen: über das Mittelmeer nach Europa.

Die Hintergründe

Ich habe zum Thema Flucht über das Mittelmeer bereits im vergangenen Oktober eine Lesung in der STRAZE besucht. Gelesen hat Namensvetter Adrian Pourviseh als Crew-Mitglied der Sea-Watch 3 – einem von wenigen Rettungsschiffen, die das Mittelmeer durchfahren und nach Geflüchtetenbooten Ausschau halten. Die Rettungsschiffe von Sea-Watch müssen dabei schneller als die libysche Küstenwache die Geflüchtetenboote erreichen, ansonsten drohen diesen Haft, Folter und Tod.
In seiner Graphic Novel mit dem Titel Das Schimmern der See hat Adrian seine Erfahrungen niedergeschrieben und gezeichnet. Hier schildert er seine Erfahrungen und vor allem seine Emotionen an Board in dieser Zeit. Drei Aspekte sind für mich aus dieser Lesung und den Erfahrungen von Adrian besonders hängen geblieben: Die Machtlosigkeit der Crew, die ständige Ungewissheit, was als Nächstes passiert und die konstante Erschöpfung, weil jederzeit ein Notruf reinkommen kann – es gibt keine richtigen Pausen. Umso beeindruckender fand ich die kleinen Schimmer an Hoffnung, die bei der Lesung und auch in den Erzählungen von Adrian, im Wissen das Richtige zu tun, immer wieder durchschienen.

Flucht und Migration heute

So schrecklich die Berichte von Adrian sich auch anhören und so herzerwämend im Vergleich die vielen Erfolgsgeschichten der Sea-Watch 3 Crew sind, so verschwindend gering ist der Anteil derer, die auf der Flucht das Glück hatten auf derartige Hilfe zu stoßen. Laut UNO Flüchtlingshilfe waren bis Ende letzen Jahres über 114 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung. Davon haben in den letzten zehn Jahren alleine knapp 2,5 Millionen den Fluchtweg über das Mittelmeer gewagt. Etwa 30 000 haben die Überfahrt nicht überlebt. Bei beiden Zahlen ist davon auszugehen, dass die Dunkelziffer größer ist. Damit ist das Mittelmeer neben der Darién Gap (an der Grenze zwischen Nord- und Südamerika) und der Sahelzone (Gebiet in Mittelafrika) eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt.

Feste Fluchtrouten entstehen immer da, wo große Massen an Menschen zur Flucht gezwungen werden. Diese etablierten Routen sind in den seltensten Fällen legal oder sicher sondern meist lebensgefährlich. Für viele Menschen sind sie allerdings buchstäblich der letzte Ausweg in ein Leben in Frieden und Sicherheit.

Die EU kann sich beim Thema Geflüchtetenpolitik nicht einigen, was dazu führt, dass einige Länder, wie beispielsweise Italien, mit der Menge an Geflüchteten überfordert sind und Menschen ohne Registrierung in andere Länder überführt. Dieser Konflikt wird auf dem Rücken der Geflüchteten ausgetragen, da diese in der Zwischenzeit im Mittelmeer ertrinken. Jedoch gibt es auch Menschen und Aktionen und Vereine, die nicht auf die Politik warten können und sich auf eigene Faust auf das Mittelmeer begeben, um Geflüchtete aus Seenot zu befreien. Dazu gehören beispielsweise, der eingangs erwähnte Verein Sea-Watch, die Sea-Punks, die beispielsweise vor einiger Zeit ihr Rettungsboot im Greifswalder Hafen See- und Rettungstüchtig für das Mittelmeer gemacht haben, oder SOS Humanity. Doch auch diesen Hilfsorganisationen wird durch die Politik das Leben zunehmend schwer gemacht.
Im Jahr 2020 verhängte die italienische Regierung ein Verbot für Rettungsschiffe mit Geflüchteten an Board. Diese dürfen nicht in italienische Gewässer einfahren. Bei Verstoß droht eine Geldstrafe von bis zu 1 Millionen Euro. Stimmen aus der Politik werfen der Seenotrettung dabei immer wieder vor, dass die Hilfseinsätze mehr Menschen ermutigen und motivieren, die Flucht über das Mittelmeer zu wagen. Ob ein solcher Pull-Effekt aufgrund von Rettungseinsätzen existiert, ist umstritten und wissenschaftlich nicht belegt. Daran hat sich in den letzten Jahren nicht viel geändert. Während zivile Rettungsaktionen Menschen vor der Ertrinken retten, diskutiert die Politik weiterhin darüber, wie man es solchen Rettungsaktionen möglichst schwer macht: Seenotrettung als Sinnbild für ungewollte Masseneinwanderung.

Was macht die Reise so beschwerlich?

Die Boote, mit denen die meisten Menschen das Mittelmeer überqueren, sind nicht unbedingt seetüchtig und erfüllen keine notwendigen Sicherheitsstandards. Dazu würde auch eine Möglichkeit zählen, bei Seenot rechtzeitig Notrufe abzugeben. Die entsprechenden Staaten wären in diesem Fall dazu verpflichtet, eine Rettung zu organisieren und zu koordinieren. Allerdings sind weder die Kapitäne dieser Boote noch die verantwortlichen Staaten sonderlich an derartigen Rettungsaktionen interessiert. Warum das so ist, erfahrt ihr gleich. Es ist keine Seltenheit, dass der Motor dieser Geflüchtetenboote ausfällt und nicht mehr funktioniert. Ein Segel? Fehlanzeige. In der Regel bedeutet das auf einem solch großen Gewässer, wie dem Mittelmeer, ohne fremde Hilfe ein sicheres Todesurteil.

Wichtig ist zuvor zu erwähnen, dass Geflüchtete sich dieser Gefahren meistens bewusst sind – sie riskieren ihr Leben nicht ohne Grund. Sie fliehen vor Konflikten, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen. Andere sind gezwungen, ihre Heimat in der Suche nach Arbeit, einer Lebensgrundlage aufgrund von beispielsweise Hungersnöten oder Umweltkatastrophen zu verlassen. Letztere erfüllen laut dem UN-Flüchtlingskommissariat Deutschland (UNHCR) zwar nicht die Flüchtlingsdefinition, verdienen aber dennoch eine menschliche Behandlung im Einklang mit den Menschenrechten.

Jedoch stellt nicht nur das Mittelmeer direkt eine Vielzahl von Gefahren für die flüchtenden Menschen bereit. Abseits machen es viele weitere Umstände, wie unvorhersehbare Wetterbedingungen, stark schwankende Temperaturen und ein mangelnder Schutz vor Wind und Wetter, sehr schwer und gleichzeitig so lebensbedrohlich das Mittelmeer zu überqueren. Wenn die Reise schon fast geschafft ist und Europas rettenden Küsten in Sichtweite sind, kann es trotzdem sein, dass die Geflüchteten nicht sicher ausgeschifft werden können. Dies kann daran liegen, dass entsprechende Häfen nicht sicher sind oder sich die Häfen weigern, das Boot anlegen zu lassen. Auch kann ein sicherer Hafen zwar bereitgestellt werden, allerdings wird dieser – wie im Falle von Italien – teilweise so nördlich gewählt, dass es wesentlich aufwendiger für die Rettungsschiffe ist, diese Häfen zu erreichen.
Das ist besonders kritisch, da sich Geflüchtete teilweise in kritischen Zuständen befinden, aufgrund von Unterkühlung, Krätze, Atemwegserkrankungen, Verbrennungen, oder Folterverletzungen und entsprechend auf medizinischen Versorgung angewiesen sind. Laut dem UNHCR ergeben sich daraus zahlreiche Rechtsfragen und viele Möglichkeiten für Rechtsverletzungen durch die Staaten. Allerdings haben die Geflüchteten nicht die Möglichkeit ihre Rechte geltend zu machen. Und selbst wenn alle Hürden und Gefahren überwunden und nach Wochen auf See sich endlich wieder fester Boden unter den eigenen Füßen befindet, endet die Hölle für viele nicht. In Europa angekommen, wird oft von staatlicher Seite versucht, den Geflüchteten zu unterstellen, dass sie das Schlepperboot teilweise selbst gesteuert hätten – ein möglicher Grund, die frisch Angekommenen direkt wieder abzuschieben.

Endgegner: Libysche Küstenwache

Wie eingangs erwähnt, führen viele der großen Fluchtrouten vom Süden zum Norden Afrikas. Ziel sind die nordafrikanischen Häfen und Küsten in Libyen und Tunesien. Von hier aus legen die meisten Schlepperboote in Richtung Europa ab. Die EU hat das ebenfalls schnell erkannt und bereits 2013 angefangen, Gelder nach Libyen zu schicken, um dort bei der Sicherung der Seegrenzen zu unterstützen. Dieses Vorhaben wurde 2016 ausgeweitet, um die libyschen Küstenwache vor Ort auszubilden und Schleuser und Menschenhandel zu bekämpfen. Heute wird die libyschen Küstenwache von der EU als wirksames Mittel gegen Migration in die EU eingesetzt.
Mit diesen Geldern soll geflüchteten Menschen ein sicherer und unbürokratischer Weg zurück in ihr Herkunftsland ermöglicht werden. Die Gelder sollen dabei explizit für die Wiedereingliederungshilfe genutzt werden. Bis April 2018 wurden somit bereits 20 000 Geflüchtete in ihre Herkunftsländer gebracht, einige Internierungslager geschlossen und über 100 Menschenschmuggler*innen festgenommen.
Probleme könnten dabei jedoch aufgrund einer mangelnden funktionierenden Regierung in Libyen auftreten. Immer mehr Vorwürfe gegen die libyschen Küstenwache kommen ans Licht. In einem Bericht vom italienischen Konteradmiral Stefano Turchetto ist die Rede von einer übermäßigen Anwendung von Gewalt durch die libysche Küstenwache und der Anmerkung, dass dem EU-Training nicht länger gefolgt wird. In einem EU-Bericht heißt es, dass es aufgrund der angespannten politischen Lage in Libyen schwer ist, die Einhaltung des EU-Trainings sowie Menschenrechtsverstöße zu kontrollieren.

Dies resultierte in mindestens drei Anträgen beim Internationalen Strafgerichtshof, in denen gefordert wird, dass gegen libysche und europäische Beamte sowie Menschenhändler*innen, Milizionär*innen und anderen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ermittelt wird.

Aus den Erfahrungen einiger Geflüchteter lässt sich erkennen, dass das Vorgehen der libyschen Küstenwache nicht viel mit Rettung zu tun hat. Etwa ein Drittel aller Menschen, die die gefährliche Reise antreten, sterben oder werden von der libyschen Küstenwache abgefangen und zurück nach Libyen gebracht. Hier landen die Geflüchteten in Straflagern, wo ihnen mit Gewalt und (sexuellem) Missbrauch begegnet wird. Verlassen darf man die KZ-ähnlichen Einrichtungen nur, wenn ein*e Angehörige*r einen arbiträren Geldbetrag zahlt.
In einer Stellungnahme des libyschen Innenministeriums heißt es, dass man das Bestmögliche mit den begrenzten Ressourcen tue, was in einem Land, was durch jahrelange Bürgerkriege geplagt ist, ginge. EU-Parlamentsabgeordnete Özlem Demirel-Böhlke beschreibt den entsprechenden Bericht als weiteren Beweis für das notwendige Ende weiterer Kooperationen mit der libyschen Küstenwache.

Alles in Allem hat die EU seit 2015 knapp 500 Millionen Euro in Libyen zur Unterbindung der Migration nach Europa investiert. Große Teile davon wurden in Grenzüberwachung und Verwaltung sowie die Unterbindung von Wirtschaftsflüchtlingen gesteckt. Allerdings wanderte auch ein sehr großer Teil an Milizen und Menschenhändler*innen, die die Notlage der Geflüchteten ausnutzen. Auch haben Mitglieder der libyschen Küstenwache „gerettete“ Geflüchtete an Straflager ausgeliefert – entweder gegen Bezahlung oder im Austausch mit bereits verhafteten Insass*innen.

Geschafft!?!

Und wenn dann alle Gefahren überwunden wurden: die unbarmherzige See, nicht seetüchtige Boote, unvorhersehbare Unwetter, Menschenhändler*innen und Zwangsprostitution, nordafrikanische Konzentrationslager und die Boote der libyschen Küstenwache. Dann ist es endlich geschafft. Die Geflüchteten sind in Europa angekommen. In Europa angekommen, wartet auf die Geflüchteten, die das Glück hatten die gefährlichste Grenze der Welt – das Mittelmeer – zu überschreiten, eine Welt in der man sie vielerorts nicht haben möchte, in der sie nicht willkommen sind und in der sie als Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gesehen werden.

Beitragsbild: Aleksey Malinovski auf Unsplash


Zur Person der*des Autor*in

web.woche 12. Februar bis 18. Februar

web.woche 12. Februar bis 18. Februar

Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.

von  Juli Böhm, Simon Fortmann und Nora Stoll


 

Veranstaltungen

  • Was? Lesung: Scheiße passiert
  • Wann? Donnerstag, 15.02.2024, 18:15 Uhr
  • Wo? Huschecke

Neuigkeiten

  • Mit „Zyklus“ zeigt Ramona Czygan die regionale Pflanzenwelt im Wechsel der Jahreszeiten. Ihre Werke, die mit der Technik der Cyanotypie arbeiten, werden im St. Spiritus gezeigt.
  • In der Kleinen Rathausgalerie kann man sich derzeit MailART für Greifswald und Caspar David Friedrich ansehen.

Altigkeiten

  • Das CDF-Zentrum stellt mit Yun Shou – Wolkenhände I  Werke von Xianwei Zhu aus.
  • Zu Ehren Caspar David Friedrichs wird der Vorplatz des Pommerschen Landesmuseums dieses Jahr von der Lichtinstallation „cdf-light“ von Götz Lehmberg erleuchtet.
  • Anlässlich des CDF Jubiläums zeigt das St. Spiritus die Ausstellung „Friedrichsche Himmel“.
  • Im Biotechnikum gibt es in der Ausstellung „Schwarz-weiß“ Fotografien von Thomas Lange zu sehen.
  • Ins Foyer der Stadtbibliothek lädt die Ausstellung „Sehnsuchtsort Bretagne“.
  • Im Kunstkubus CUBIC ist die Installation „Blickwechsel“ zu sehen.
  • Derzeit hängen an verschiedenen Orten in Greifswald die von Studierenden im Rahmen des Projektes Durch den Wind selbst entworfenen Flaggen.

Veranstaltungen

  • Was? Romantik-Cup-2024
  • Wann? Mittwoch, 14.02.2024, 16 Uhr
  • Wo? Caspar-David-Friedrich-Zentrum
  • Preis? 10€ (7,50€ regulär)

  • Was? SpieleTreff
  • Wann? Donnerstag, 15.02.2024, 16 Uhr
  • Wo? Stadtbibliothek

  • Was? Sternwarteführung
  • Wann? Donnerstag, 15.02.2024, 19 Uhr
  • Wo? Domstraße 10a
  • Preis? 5€ (3€ ermäßigt)

  • Was? Teezeremonie mit Lesung
  • Wann? Donnerstag, 15.02.2024, 20 Uhr
  • Wo? Koeppenhaus
  • Weiteres? Anmeldung nötig unter info@koeppenhaus.de oder Tel. 03834 77 35 10

  • Was? Bücherflohmarkt
  • Wann? Sonntag, 18.02.2024, 13 bis 16 Uhr
  • Wo? Spiegelsdorfer Wende, Haus 1

Neuigkeiten

  • Zur Unterstützung bei der Durchführung der bevorstehenden Europaparlaments-, Kreistags- und Gemeindevertretungswahl am 9. Juni 2024 bittet die Gemeindewahlbehörde der Universitäts- und Hansestadt Greifswald wieder interessierte Bürger*innen, sich als ehrenamtliche Helfer*innen für die Arbeit in einem Wahlvorstand zu melden. Grundsätzlich kann jede*r Wahlberechtigte zum*zur Wahlhelfer*in berufen werden, und es sind für diese Tätigkeit keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Wahlhelfer*innen müssen für die jeweilige Wahl wahlberechtigt sein, und jede Person darf bei einer Wahl lediglich ein Ehrenamt übernehmen. 

Altigkeiten

  • Es gibt einen neuen Hörspaziergang der Stadt Greifswald. Den Hörspaziergang findet ihr ganz einfach in der kostenlosen Greifswald-App. Bei dem Spaziergang kommt ihr an zwölf unterschiedlichen Gebäuden und Orten vorbei. Dabei sollt ihr Interessantes über Geschichte, Architektur und Kultur in der Innenstadt erfahren. 
  • In der Straze gibt es eine neue Ausstellung, die einen Weg zur Rohstoffwende aufzeigen soll. Der steigende Bedarf an Rohstoffen, auch in Deutschland, bringt massive Probleme in den Abbauländern der Rohstoffe mit sich. Die Ausstellung zeigt, wie diese Situation verbessert werden könnte.

  • Kannst du dich noch an die Radstation am Bahnhof erinnern? Dort kannst du dein Fahrrad nun günstiger abstellen. So kostet ein Stellplatz in der Sammelgarage ab sofort nur noch 50 Cent statt eines Euros, für eine Woche zahlt man nur noch 3 Euro, für einen Monat 6 Euro (bislang 15 €) und für das ganze Jahr 50 Euro (bislang 130 €). Der Grund für die Vergünstigung sei, dass damit die Akzeptanz und die Auslastung der Radstation deutlich erhöht werden sollen, die bisher unter den Erwartungen lag.
  • Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.
  • In Greifswald wurde das Angebot an Leihfahrrädern erweitert. Um ein Fahrrad auszuleihen, muss zunächst eine Registrierung über die Webseite www.mv-rad.de erfolgen. Seit dem 1. Mai 2022 kann dies auch über die MV-Rad App erfolgen. Die Kosten für 15 Minuten belaufen sich auf 1 Euro, der 2-Stunden-Tarif kostet 6 Euro und der 4-Stunden-Tarif 9 Euro. Wird das Fahrrad für einen Tag gebucht, fallen Kosten in Höhe von 12 Euro an. Bei mehr als drei Tagen Leihfrist gibt es gestaffelte Rabatte auf den Tagespreis.

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr hier aufgelistet.

  • Was? Sitzung des Medienausschusses
  • Wann? Montag, 12.02.2024, 16:45 Uhr
  • Wo? Seminarraum 1.04 (Ernst-Lohmeyer-Platz 3)
  • Was wird besprochen? Unter anderem geht es um diverse Wahlen mehrerer Positionen bei den moritz.medien, Feedback zu den moritz.medien und um ein Gespräch mit dem FSR Pharmazie.

  • Was? Ordentliche Sitzung des Haushaltsausschusses
  • Wann? Dienstag, 13.02.2024, 19:45 Uhr
  • Wo? Konferenzraum (Domstraße 11)
  • Was wird besprochen? Unter anderem geht es um den Finanzantrag „Abschlussfest des Nordischen Klangs 2024“, welcher anschließend in der StuPa-Sitzung besprochen werden soll.

  • Was? Ordentliche Sitzung des Studierendenparlaments
  • Wann? Dienstag, 13.02.2024, 20:15 Uhr
  • Wo? Konferenzraum (Domstraße 11)
  • Was wird besprochen? Unter anderem geht es um die Auswertung der Urabstimmung zum Semesterticket und um den Antrag „Wer studieren will, muss es sich leisten können – BAföG Reform jetzt!“.

  • Was? Sitzung der AG Campus Kirmes
  • Wann? Donnerstag, 15.02.2024, 18:15 Uhr
  • Wo? AStA-Konferenzraum
  • Was wird besprochen? Unter anderem geht es um die Programmplanung und um den Eintritt/die Karten.

Neuigkeiten

  • Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.

    Hochschulpolitik und Universitäres:

  • Lukas Voigt wurde vom Senat zum neuen studentischen Prorektor (ab April) gewählt. Prof. Dr. Ralf Schneider wurde zum Prorektor für Forschung, Digitalisierung und Transfer wiedergewählt.
  • Es werden immer dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
  • Hier kommt ihr zum aktuellen Rektoratsforum, in dem die Rektorin, Prof. Dr. Katharina Riedel, unter anderem auf das letzte Jahr zurückblickt und auf die Kampagne Gesicht zeigen gegen Rassismus – eine Kampagne für Greifswald aufmerksam macht.

Altigkeiten

  • Die Universität Greifswald ist Teil des Nachhaltigkeitsbündnisses Greifswald.
  • Seit dem 17. April bietet das Studierendenwerk Greifswald wieder offene Sprechzeiten an. Diese sind in den Bereichen Ausbildungsförderung, Studentisches Wohnen, Sozialberatung, Psychologische Beratung (nur in dringenden Fällen, sonst mit Termin), Mietbuchhaltung und Kasse. Die genauen Zeiten findet ihr auf der Website des Studierendenwerks. Es ist aber auch weiterhin möglich, einen Termin außerhalb der Sprechzeiten zu vereinbaren.
  • Die Uni baut ein Beschwerde- und Konfliktmanagement auf. Mehr dazu findet ihr auf dieser Seite der Uni.
  • Seit dem 18.06.2022 sind die historischen Gewächshäuser im Botanischen Garten wieder geöffnet. Alle Informationen findet ihr auf dieser Website oder in diesem webmoritz.-Artikel.

Veranstaltungen

Neuigkeiten

  • Jeden Mittwoch findet von 10 bis 11.30 Uhr in der STRAZE eine feministische Krabbelgruppe statt. Gemeinsam sollen sich Menschen mit Babys oder Kleinkindern über Themen wie gleichberechtigte Elternschaft austauschen.

Altigkeiten

  • Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei. 
  • Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.

Veranstaltungen

  • Was? Techno mit adept, earney und elli
  • Wann? Samstag, 17.02.2024, Beginn noch nicht bekannt
  • Wo? Rosa
  • Eintritt? 10€

Wir haben ein wichtiges Event in dieser Woche vergessen? Ihr habt noch einen heißen Tipp für die nächste Woche? Schreibt uns einen Kommentar oder eine Nachricht, wenn ihr etwas zur web.woche beisteuern wollt!

Beitragsbild: Julian Schlichtkrull

web.woche 12. Februar bis 18. Februar

web.woche vom 29. Januar bis 04. Februar

Was geht eigentlich ab in Greifswald? In der web.woche geben wir euch eine Übersicht über die kommenden Veranstaltungen in und um unsere Studierendenstadt. Hier findet ihr Termine, Neuigkeiten und Altigkeiten, von Politik und Region, über Universität und Wissenschaft bis hin zu Kultur und Sport. Im Kalender findet ihr eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen. In der Übersicht danach haben wir nicht nur die Veranstaltungen in einzelne Ressorts zusammengefasst, sondern auch weitere Neuigkeiten (und Altigkeiten) zusammengetragen.

von  Juli Böhm, Simon Fortmann und Nora Stoll


 

Veranstaltungen

  • Was? Konzert: Keytarmine
  • Wann? Freitag, 02.02.2024, 19:30 Uhr
  • Wo? St. Spiritus
  • Eintritt? 12/15 Euro

Neuigkeiten

  • Mit “Zyklus” zeigt Ramona Czygan die regionale Pflanzenwelt im Wechsel der Jahreszeiten. Ihre Werke, die mit der Technik der Cyanotypie arbeiten, werden im St. Spiritus gezeigt. Vernissage ist am 01.02. um 18 Uhr.
  • In der Kleinen Rathausgalerie kann man sich derzeit MailART für Greifswald und Caspar David Friedrich ansehen.

Altigkeiten

  • Das CDF-Zentrum stellt mit Yun Shou – Wolkenhände I  Werke von Xianwei Zhu aus.
  • Zu Ehren Caspar David Friedrichs wird der Vorplatz des Pommerschen Landesmuseums dieses Jahr von der Lichtinstallation “cdf-light” von Götz Lehmberg erleuchtet.
  • Anlässlich des CDF Jubiläums zeigt das St. Spiritus die Ausstellung “Friedrichsche Himmel”.
  • Im Biotechnikum gibt es in der Ausstellung “Schwarz-weiß” Fotografien von Thomas Lange zu sehen.
  • Ins Foyer der Stadtbibliothek lädt die Ausstellung “Sehnsuchtsort Bretagne”.
  • Im Kunstkubus CUBIC ist die Installation “Blickwechsel” zu sehen.
  • Derzeit hängen an verschiedenen Orten in Greifswald die von Studierenden im Rahmen des Projektes Durch den Wind selbst entworfenen Flaggen.

Veranstaltungen

  • Was? Semesterschau Grafikdesign
  • Wann? Donnerstag, 01.02.2024, 17 Uhr
  • Wo? Wirtschaftsakademie Nord Greifswald
  • Preis? Eintritt frei
  • Was? Nachtwächerführung
  • Wann? Freitag, 02.02.2024, 18 bis 20 Uhr
  • Wo? Treffpunkt an der Greifswald-Information
  • Preis? 14€, ermäßigt 10€
  • Weiteres? Vorherige Anmeldung an der Greifswald-Information notwendig

Neuigkeiten

  • Es gibt einen neuen Hörspaziergang der Stadt Greifswald. Den Hörspaziergang findet ihr ganz einfach in der kostenlosen Greifswald-App. Bei dem Spaziergang kommt ihr an zwölf unterschiedlichen Gebäuden und Orten vorbei. Dabei sollt ihr Interessantes über Geschichte, Architektur und Kultur in der Innenstadt erfahren. 
  • In der Straze gibt es eine neue Ausstellung, die einen Weg zur Rohstoffwende aufzeigen soll. Der steigende Bedarf an Rohstoffen, auch in Deutschland, bringt massive Probleme in den Abbauländern der Rohstoffe mit sich. Die Ausstellung zeigt, wie diese Situation verbessert werden könnte.

Altigkeiten

  • Kannst du dich noch an die Radstation am Bahnhof erinnern? Dort kannst du dein Fahrrad nun günstiger abstellen. So kostet ein Stellplatz in der Sammelgarage ab sofort nur noch 50 Cent statt eines Euros, für eine Woche zahlt man nur noch 3 Euro, für einen Monat 6 Euro (bislang 15 €) und für das ganze Jahr 50 Euro (bislang 130 €). Der Grund für die Vergünstigung sei, dass damit die Akzeptanz und die Auslastung der Radstation deutlich erhöht werden sollen, die bisher unter den Erwartungen lag.
  • Ihr sucht eine Toilette in Greifswald? Euer Glück: WC4FREE startet. Dabei werden Gästen der Universitäts- und Hansestadt der Weg zu den WC-Anlagen gewiesen, die sie kostenlos nutzen können, ohne Kunde der Einrichtung sein zu müssen. Zum Start beteiligen sich insgesamt 17 Institutionen, darunter unter anderem die Brasserie Hermann, das Caféhaus Marimar und das Hôtel Galerie. Ausgewiesen werden die Partner mit Aufklebern im Eingangsbereich.

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen der Universität findet ihr hier aufgelistet.

  • Was? Ordentliche Sitzung des Studierendenparlaments
  • Wann? Dienstag, 30.01.2024, 20:15 Uhr
  • Wo? Konferenzraum (Domstraße 11)
  • Was wird besprochen? Unter anderem geht es um einen Finanzantrag zur Fete de la musique 2024, Lehrveranstaltungen während der VV und um die Situation des LKS.
  • Was? Lange Nacht des Lernens
  • Wann? Mittwoch, 31.01.2024, 20 bis 03 Uhr des Folgetages
  • Wo? Zentrale Univeritätsbibliothek und Bereichsbibliothek

Neuigkeiten

  • Auf dieser Webseite der Uni findet ihr alle aktuellen Medieninformationen.

    Hochschulpolitik und Universitäres:

  • Vom 29.01.2024, 08:30 Uhr bis 31.01.2024, 12:00 Uhr, findet eine Urabstimmung zum Semesterticket statt. In diesem Artikel des webmoritz. findet ihr weitere Informationen. Im Studierendenportal gibt es ebenfalls Informationen und den Link zur Abstimmung.
  • Die Sportkurse für die vorlesungsfreie Zeit sind online! Ab Sonntag, den 21. Januar, um 18 Uhr kann man sich anmelden. Viel Erfolg!
  • Am 04.01.2024 beginnt der Master-Monat an der Uni Greifswald. Bis zum 25.01.2024 gibt es verschiedene Veranstaltungen, um die Master-Studiengänge kennen zu lernen. Auf der Website der Universität gibt es weitere Informationen, sowie das Programm.
  • Der Rückmeldezeitraum für das Sommersemester 2024 hat begonnen! Denkt daran, bis zum 09. Februar die Gebühr in Höhe von 98 Euro (Studierende) oder 87 Euro (Doktorand*innen) auf das Konto der Universität zu überweisen.
  • Es werden immer dringend Blutspender*innen gesucht!! Alle Informationen findet ihr auf der Website der Unimedizin oder in diesem webmoritz.-Artikel, Termine können über 03834/86-5478 und über den Smartimer vereinbart werden.
  • Hier kommt ihr zum aktuellen Rektoratsforum, in dem die Rektorin, Prof. Dr. Katharina Riedel, unter anderem auf das letzte Jahr zurückblickt und auf die Kampagne Gesicht zeigen gegen Rassismus – eine Kampagne für Greifswald aufmerksam macht.

Altigkeiten

  • Die Universität Greifswald ist Teil des Nachhaltigkeitsbündnisses Greifswald.
  • Die Ergebnisse einer Umfrage zur Familienfreundlichkeit der Uni Greifswald vom Beginn des Jahres wurden nun in einem Bericht veröffentlicht.
  • Dr. Juliane Huwe wurde zur ersten weiblichen Kanzlerin der Universität Greifswald gewählt.
  • Seit dem 17. April bietet das Studierendenwerk Greifswald wieder offene Sprechzeiten an. Diese sind in den Bereichen Ausbildungsförderung, Studentisches Wohnen, Sozialberatung, Psychologische Beratung (nur in dringenden Fällen, sonst mit Termin), Mietbuchhaltung und Kasse. Die genauen Zeiten findet ihr auf der Website des Studierendenwerks. Es ist aber auch weiterhin möglich, einen Termin außerhalb der Sprechzeiten zu vereinbaren.
  • Die Uni baut ein Beschwerde- und Konfliktmanagement auf. Mehr dazu findet ihr auf dieser Seite der Uni.
  • Seit dem 18.06.2022 sind die historischen Gewächshäuser im Botanischen Garten wieder geöffnet. Alle Informationen findet ihr auf dieser Website oder in diesem webmoritz.-Artikel.

Veranstaltungen

Neuigkeiten

  • Jeden Mittwoch findet von 10 bis 11.30 Uhr in der STRAZE eine feministische Krabbelgruppe statt. Gemeinsam sollen sich Menschen mit Babys oder Kleinkindern über Themen wie gleichberechtigte Elternschaft austauschen.

Altigkeiten

  • Jeden Samstag findet ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek das „Vorlesen am Samstag“ statt. Hierbei lesen ehrenamtliche Vorleser*innen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren vor. Treffpunkt ist der Kinderbereich der Bibliothek. Der Eintritt ist frei. 
  • Jeden Donnerstag findet in der STRAZE von 16 bis 18 Uhr der Druck- und Zucktreff für alle Jugendlichen ab 14 Jahren statt.

Veranstaltungen

  • Was? DJ-Dienstag
  • Wann? Dienstag, 30.01.2024, Beginn 21Uhr bis 03Uhr
  • Wo? Club 9
  • Eintritt? 0€

  • Was? Taylor Swift Party
  • Wann? Freitag, 02.02.2024, Beginn 22Uhr
  • Wo? Geologenkeller
  • Eintritt? 2€

  • Was? 2010er Party
  • Wann? Freitag, 02.02.2024, Beginn 22Uhr
  • Wo? Geographenkeller
  • Eintritt? 2€

  • Was? Local Love
  • Wann? Freitag, 02.02.2024, Einlass ab 0Uhr
  • Wo? Rosa
  • Eintritt? 10€

  • Was? DnB Royal – The Big Battle Round 2
  • Wann? Samstag, 03.02.2024, Beginn 21:45Uhr bis 04Uhr
  • Wo? Club 9
  • Eintritt? 5€ (3€ ermäßigt)

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Beitragsbild: Julian Schlichtkrull