Geschrieben von webMoritz |
Veröffentlicht am 2. Mai 2012 um 00:10 Uhr
Ein Beitrag von Johannes Köpcke und Simon Voigt
Vor einem Jahr stellte sich in Greifswald ein breites demokratisches Bündnis dem Aufmarsch der NPD entgegen. Damals zeigten sich auch Leute aus der Stadt Neubrandenburg solidarisch und kamen zur Verstärkung der Proteste nach Greifswald. Dieses Jahr war es umgekehrt: Unter dem Motto „Neubrandenburg bleibt bunt“ hatten sich etliche demokratische Parteien, Vereine und Privatpersonen zusammengeschlossen und organisierten zahlreiche Veranstaltungen in der Vier-Tore-Stadt. Darunter waren auch drei Busse aus Greifswald und einige aus Rostock, die die Proteste gegen die Nazis unterstützten.
Geschrieben von Marco Wagner |
Veröffentlicht am 31. Juli 2011 um 00:09 Uhr
Udo Pastörs und seine Kameraden und Anhänger von der NPD hatten es an diesem Samstagnachmittag nicht leicht. Zum einem mussten sie nicht nur große Teile ihrer Kundgebung im strömenden Regen abhalten, sondern während der Veranstaltung auch noch die Anwesenheit von rund 170 Nazi-Gegnern hinnehmen. Selbst konnte die NPD nicht einmal die anvisierten 50 Menschen zur Kundgebung mobilisieren, die Polizei und mehrere webMoritz-Redakteure zählten lediglich 30.
Geschrieben von webMoritz |
Veröffentlicht am 29. Juli 2011 um 11:52 Uhr
Wie am Donnerstagabend durch die Ostsee-Zeitung bekannt wurde, hat die rechtsextremistische NPD für den kommenden Samstag eine Kundgebung in Greifswald angemeldet. Stattfinden soll sie nachmittags in der Ostrowskistraße in Schönwalde II.
Geschrieben von Carsten Schönebeck |
Veröffentlicht am 2. Juni 2010 um 15:19 Uhr
Am Protestmarsch gegen die von der Landesregierung geplante Schließung der Lehramtsausbildung in Greifswald nehmen zur Stunde rund 400 Demonstranten teil. Paula Zill, AStA-Referentin für Studium und Lehre, eröffnete die Veranstaltung gegen 13:30 Uhr vor der Mensa am Schießwall. Sie forderte alle Greifswalder auf, sich gegen die Pläne der Landesregierung zu stellen. Die Schließung der Lehramtsausbildung würde auch den Tod der Philosophischen Fakultät mit ihren rund 4.000 Studenten bedeuten. Das sei für Universität und Stadt nicht hinnehmbar.
Anschließend zogen die Demonstranten Richtung Europakreuzung und von dort die Wolgaster Straße entlang, begleitet von mehreren Polizeiwagen. Die Straße wurde für den normalen Verkehr auf einer Seite gesperrt. Über den neuen Campus am Beitz-Platz soll es über die Anklamer Straße zum Markt gehen. Dort wird gegen 16 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden. Dort sollen Thomas Schattschneider, Sprecher der Landeskonferenz der Studierendenschaft und Professor Michael Herbst, Porrektor für Studium und Lehre sprechen.
Das trotz der organisatorischen Schwierigkeiten im Vorfeld immerhin knapp 400 Teilnehmer mobilisert werden konnten, darf man beim Allgemeinen Studierendenauschuss (AStA) durchaus als Erfolg werten. Schließlich hatte die intensive Werbephase erst am Montag begonnen. Bis zur Stunde hält sich die Anzahl nicht-studentischer Teilnehmer jedoch in Grenzen. Hauptorganisator und AStA-Referent Sandro Mundt hatte gehofft, über die politischen Hochschulgruppen auch städtische Vertreter und Bürgerschaftsmitglieder mobilisieren zu können.
Mehr Informationen im Laufe des Abends auf dem webMoritz.
Update 2. Juni – 17:58
Auf dem Greifswalder Marktplatz hatten sich gegen 16 Uhr knapp 500 Demonstranten zur Abschlusskundgebung zusammengefunden. Thomas Schattschneider erläuterte noch einmal aus seiner Sicht die aktuelle Misere der Bildungspolitik. Er rief die Teilnehmer auf, auch an der Demonstration am 7. Juli in Schwerin und der Vollversammlung am 23. Juni im Uni-Innenhof teilzunehmen. Deutliche Worte fand auch der ehemalige stellvertretende AStA-Vorsitzende Pedro Sithoe: “Schwerin will uns für dumm verkaufen, aber das lassen wir nicht mit uns machen.”
Herbst: “Bin froh dass meine Kinder aus der Schule sind”
Ein Medizinstudent, der zwischenzeitlich das Wort ergriff, bedankte sich bei den Studenten der Philosophischen Fakultät. Sie würden das kulturelle Leben der Stadt bereichern, wie keine andere Studentengruppe.
Auch Prorektor Herbst erntete für seinen abschließenden Redebeitrag viel Beifall. Neben der möglichen Schließung der Lehramtsausbildung sei, so Herbst, auch die Ausbildung junger Pädagogen in Gefahr. “Wenn ich höre, dass Gymnasiallehrer künftig in Grundschulen ausgebildet werden, dann bin ich froh, dass meine eigenen Kinder schon aus der Schule sind.” Er rief die Teilnehmer auf, nach Rostock zu fahren und zu zeigen, dass dort gar nicht die Kapazitäten vorhanden sein um die komplette Lehramtsausbildung zu übernehmen.
AStA hatte auf mehr Teilnehmer gehofft
Franz Küntzel (RCDS), AStA-Referent für Hochschulpolitik, zeigte sich insgesamt zufrieden mit der Veranstaltung. Auch wenn er einräumte, dass sich am Ende nicht so viele Studenten beteiligt hatten, wie man beim Organisationsteam gehofft hatte. “Zehn Prozent, also 1200 Teilnehmer wären schon schön gewesen.” Er hoffe, dass man für die Zukunft auch die Kommunal- und Landespolitiker aus Greifswald für das Thema gewinnen könne. Trotz der Unterstützung von Professor Herbst, äußerte er Kritik am Rektorat: “Ich wünsche mir von Rektor Westermann ein klares Bekentnis zum Lehramt. Das hat er bisher vermissen lassen.”
Auch der Juso-Vorsitzende Stephan Schumann sieht noch Möglichkeiten für einen enegeren Schulterschluss mit der Uni-Leitung. “Das gemeinsame Feindbild muss ausreichen, damit wir zusammenrücken.”
Geschrieben von Gabriel Kords |
Veröffentlicht am 21. November 2008 um 17:13 Uhr
Bockwurst, Glühwein und Musik – von den Dächern einer Sporthalle und eines Großzelts vor dem ersten Schnee der Saison geschützt, hielten Vorpommerns Unternehmer eine Kundgebung für den Bau des Steinkohlekraftwerks ab. Abgesehen von den kämpferischen Redebeiträgen ging es vorher und nachher sehr heiter zu – die Unternehmer schienen sich ihrer Sache sicher zu sein. Einer handvoll Kraftwerks-Gegner gelang mit Transparenten allerdings eine kurze Störung der Veranstaltung.
Das Datum war nicht zufällig gewählt: Heute war der letzte Tag der Anhörungen im Zuge des Genehmigungsverfahrens für das Kraftwerksprojekt. Zu Beginn der Anhörungen hatten 200 Gegner gegen das Kraftwerk protestiert. “Wir haben damals gedacht: Das können wir auch”, sagte Gerold Jürgens, ehemaliger Mitarbeiter im Kernkraftwerk Lubmin und heute Präsident des Unternehmerverbands Vorpommern, nachdem er würdevoll zu den Klängen von “Final Countdown” in die Halle eingezogen war.
Mehr als 1.000 Euro in bar fehlen seit einer Woche im Tresor des AStA-Büros. Darüber informierte gestern der StuPa-Präsident Milos Rodatos. Die Studierendenvertreter bemühen sich um Aufklärung, Anzeige wurde erstattet. Die Ermittlungen laufen.
Erst drinnen, dann draußen. Während zur Erstsemesterwoche noch ein Volleyballturnier in der Halle stand fand, können am 15. Mai die Bälle draußen hin und her geschlagen werden.
Im Rahmen des “Nordischen Klangs” fand am vergangenen Freitag ein Konzert der isländischen Sängerin Anna María Björnsdottír statt. Nachdem der Auftritt im voll besetzten Theater zu Ende war, fand sie noch Zeit für ein Interview.
In Uppsala ist “Valburg” der Höhepunkt des Jahres, irgendwie ein bisschen Sylvester und „Herrentag für alle“ in einem. Aus dem ganzen Land strömen junge Leute in die Stadt – 100.000 sollen es insgesamt sein, Festivalstimmung liegt in der Luft.