Alle Artikel mit dem Tag: Konzert

Länderverbindende Klassik in der Uni-Aula

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Mai 2008 um 14:31 Uhr

Das Baltica Quartett mit Klarinettistin Annette Fischer.Den Ostseeraum hat der Nordische Klang bereits seit Jahren mit im Blick. Ganz besonders zeigt sich dies an den Kammermusikkonzerten. Für die diesjährige Spielzeit beauftragten die Festivalmacher die Stralsunder Cellistin Friederike Fechner mit der Erarbeitung eines skandinavisch-baltischen Programms für ein Konzert in der prächtigen Aula der Greifswalder Universität.

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Mutter der Bachwoche: „Es war eine schöne Zeit“

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Mai 2008 um 14:04 Uhr

KMD Prof. Anneliese Pflugbeil Die Kirchenmusikdirektorin (KMD) Anneliese Pflugbeil feiert am vergangenen Samstag ihren 90. Geburtstag. Mit einem Empfang und einem für sie ausgerichtetes Festkonzert. Heute empfängt sie der Oberbürgermeister Dr. Arthur König im Rathaus. Dann darf sie sich für ihre Verdienste in das Goldene Buch der Stadt Greifswald eintragen.

Anneliese Pflugbeil ist die Mutter der Bachwoche. Zusammen mit ihrem Mann Hans gründete sie 1946 das Musikfestival, das im Laufe der Zeit zu einer festen und landesweiten Kulturinstitution wurde. Dank einer treuen Bachwochengemeinde. „Es war eine schöne Zeit und wir hatten Glück“, meint die rüstige Ehrenprofessorin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität rückblickend über die ersten Jahre.

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Von wegen Hundemusik!

Geschrieben von | Veröffentlicht am 27. April 2008 um 11:50 Uhr

Die argentinische Cellistin Sol Gabetta erhielt im vergangenen Jahr den Echo Klassik in der Kategorie Instrumentalistin des Jahres. Kein Wunder. Selten überzeugten Vivaldis Concerti grossi wie unter ihren Händen.

Abgesehen von den „Vier Jahreszeiten“ gibt es bei Antonio Vivaldi nichts Neues. So schien es bislang. Fehlanzeige. Erregten in den vergangenen Jahren die Opern des rothaarigen Priesters als eingespielte Wiederentdeckungen für Aufsehen, so setzt Sol Gabetta ganz locker auf ihrem Guadagnini von 1759 dem Ganzen eins drauf. Und das in der von Männern dominierten Cellowelt.

27 Konzerte finden sich für das viersaitige Instrument mit dem großen Tonumfang innerhalb der gut 330 Solokonzerte. Obwohl Vivaldis Schwerpunkt auf der Violine lag. Kein Problem. Für ihr Vivaldi-Projekt und ihrer zweiten Einspielung setzt Sol Gabetta zusammen mit dem renommierten italienischen Ensemble Sonatori de la Gioiosa Marca nicht allein auf die Cantilene von fünf Cellokonzerten des Barockmeisters.

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Tipp: Beatles live im Geologenkeller (Do)

Geschrieben von | Veröffentlicht am 23. April 2008 um 09:56 Uhr

Die guten, alten 60er kehren am Donnerstag zurück in den Geologenkeller am Jahn-Campus. Die Greifswalder Studentenband The Seatbelts spielen die frühen Beat-Nummern der Beatles. Die vier Kommilitonen in Schlips und Anzug greifen ab 20 Uhr in die Saiten. Der Eintritt ist frei.

Gefunden bei: www.geologenkeller.de

Foto: Johanna Loose

Packender Klavierabend im St. Spiritus

Geschrieben von | Veröffentlicht am 22. April 2008 um 11:26 Uhr

Hideyo HaradaKonzerte dienen Musikern nicht allein als Auftritt im Rampenlicht. Sie sind ein Gradmesser, ein spielend vorgetragener Beweis vor aller Augen und Ohren. Ganz dem zuvor ausgewählten Programm verpflichtet. Bis zum letzten Ton.

Dem nicht genug. Die Ehre, vor dem Gang ins Studio das Material einer kommenden CD lauschen zu dürfen, hatten die Greifswalder Konzertbesucher am vergangenen Samstagabend beim Klavierabend der japanischen Pianistin Hideyo Haradas im St. Spiritus. Auch wenn kaum jemand davon etwas wusste. Denn in solchen Fällen ist der Künstler dem Publikum für die erbrachte Aufmerksamkeit zu großem Dank verpflichtet. Denn während der Einspielung des Materials bleibt wenig Zeit für Experimente.

Relativ kurzfristig erfolgte daher die Anfrage beim Greifswalder Kulturzentrum. Quasi durch Zufall. Denn ein Ausstellungsbesucher kam auf Brigitte Schöpf mit dem Anliegen zu. Mit Peter Tschaikowskys (1840 – 1893) zwölf Charakterstücken des Klavierzyklus „Die Jahreszeiten“ op. 37, Frédéric Chopins (1810 – 1849) kontrastreicher Ballade Nr. 1 in g-Moll op. 23 und den Sergej Rachmaninovs (1873 – 1943) packenden Corelli-Variationen op. 42 bot Hideyo Harada im dunkelgrünen und mit langen weißen Schleifen verzierten Kleid ein reizvolles romantisches Programm dar. Ein seltener Glücksfall allemal.

Bar jeder selbstdarstellerischen Attitüde hielt die Preisträgerin mehrer angesehener internationaler Wettbewerbe den bis ins Pianissimo hinein voller Achtung ausgestalteten Ton in der anmutigen kreisenden Bewegung ihrer Hände. In freudiger Gelöstheit dankte sie ob jung, ob alt, den bis auf dem letzten Platz verkauften Saal mit gleich drei Zugaben am schwarzen Flügel. Natürlich mit Chopin in der Mitte und zwei Mal dem norwegischen Jubilar Edvard Grieg verpflichtet. Gibt es dann für einen Auftretenden nichts Bewegenderes als den hingerissenen Seufzer der Lauschenden beim Verhallen des letzten Tons?

Prominenz gegen Kohlekraftwerk

Geschrieben von | Veröffentlicht am 28. Februar 2008 um 10:17 Uhr

Wie MV-Regio berichtet, hat sich der berühmte Liedermacher Konstantin Wecker nach seinem Konzert am Montag im Greifswalder Dom der Greifswalder Bürgerinitiative (BI) gegen das geplante Steinkohlekraftwerk angeschlossen.

“Gestärkt durch diese prominente Unterstützung ruft nun die BI alle Greifswalder zur Teilnahme an der Demonstration in Stralsund am kommenden Freitag [29.2.] auf. “Wir treffen uns um 13.30 Uhr auf dem Nexöparkplatz und fahren dann gemeinsam nach Stralsund” gibt Patrick Leithold, stv. Vorsitzender, bekannt.”

so MV-Regio. Hier noch mal ein Song von Konstantin Wecker, der “irgendwie” auch auf das Kohlekraftwerk passt (meiner Meinung nach):

Bildquelle: LastFM

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