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	<title>webMoritz.de &#187; Kino</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Dark Shadows &#8211; Tim Burton und Johnny Depp sind zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 25 May 2012 04:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Lohmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Barnabas Collins]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Shadows]]></category>
		<category><![CDATA[Filmrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Johnny Depp]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Burton]]></category>

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		<description><![CDATA[Tim Burton und Johnny Depp sind ein Garan-Team für lustige und spannende Unterhaltung. Düster, schräg und abgedreht präsentiert sich auch ihr neuester Film "Dark Shadows", der nur wenig missen lässt. Vielleicht wäre es an der Zeit, mal wieder ins Kino zu gehen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/2012/05/25/dark-shadows-tim-burton-und-johnny-depp-sind-zuruck/darkshadows_rezi_el/" rel="attachment wp-att-74101"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-74101" style="margin: 5px;" title="DarkShadows_Rezi_EL" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/05/DarkShadows_Rezi_EL-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Wir schreiben das Jahr 1772 – Barnabas Collins (Johnny Depp) hat eigentlich alles, was sich ein junger Mann wünschen kann: Geld, ein florierendes Familienimperium, eine liebevolle Frau und sogar eine Stadt, die nach seiner Familie benannt ist. Doch dann bricht er der ebenso jungen wie schönen Angelique (Eva Green) das Herz – ohne zu wissen, dass diese eine Hexe ist. Fortan hängt ein dunkler Schatten über seiner Familie, und um diese „Dark Shadows“ dreht sich der neueste Streich von Regisseur Tim Burton.</p>
<p><span id="more-74100"></span></p>
<p>Nachdem Angelique ihren Schwarm in einen Vampir verwandelt hat, hetzt sie einen Mob auf ihn, der Barnabas in einen Sarg sperrt und vergräbt. Zweihundert Jahre später wird Barnabas befreit und begibt sich auf die Suche nach seinen Nachkommen und schon nimmt das Unheil seinen Lauf. Schräge Verwandte, eine alkoholsüchtige Psychiaterin, die Tücken des modernen Lebens und sogar eine neue Liebe begleiten und behindern Barnabas auf seinem Weg, das Familienimperium wieder aufzubauen. Bis es am Ende zum finalen Showdown zwischen ihm und Angelique kommt, wird so mancher Tropfen Blut gesaugt und der eine oder andere Fischer hypnotisiert.</p>
<h3>Gewohnt gute Schauspieler…</h3>
<p>Nach knapp zwei schnell vergangenen Stunden ist der Spuk vorbei und man findet sich im Kino wieder, fragend: „Fehlt da nicht was?“ Ja, irgendwas fehlt. Johnny Depp spielt seine Rolle als zeitfremder Vampir hervorragend. Auch Michelle Pfeiffer als Matriarchin und Eva Green als eifersüchtig-psychotische Hexe überzeugen, teils eiskalt und abgebrüht, teils verdammt wütend. Regisseur Tim Burton versteht sein Handwerk nach wie vor sehr gut und wirft detailverliebte und gruselig-schöne Bilder an die Leinwand. Selbst die Story ist relativ innovativ, zumindest für diejenigen, die die US-Fernsehserie aus den 60ern nicht kennen. Insgesamt ist „Dark Shadows“ ein typischer Tim Burton-Film: Dunkel, abgedreht, amüsant, ein  Happy End mit Ecken und Kanten.</p>
<h3>… aber kein richtiger Griff zum Festhalten</h3>
<p>Und doch… etwas fehlt. Gegenüber früheren Produktionen des Teams Burton-Depp wirkt „Dark Shadows“ etwas glanz- und witzlos. Gut, der übertriebene Splatter aus „Sweeney Todd“ wäre hier fehl am Platz, ebenso die verzerrten Realitäten aus „Alice im Wunderland“ oder „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Dennoch, ein bisschen mehr Witz in den Szenenbildern, wie in „Corpse Bride“, oder die eine oder andere Gesangseinlage, wie in „Sweeney Todd“, würden dem Film nicht schaden. Allem voran aber ist es ärgerlich, dass Tim Burton den vielen spannenden Nebencharakteren nur wenig Zeit gibt, sich zu entwickeln und zu präsentieren. So ist „Dark Shadows“ eine kurzweilige, amüsante Horror-Komödie, der es trotz hochkarätiger Besetzung leider an spannenden Figuren abseits der Protagonisten fehlt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.</p>
<p>Hier geht es zum <a href="http://www.youtube.com/watch?v=i8AL2qqcnyw">Trailer</a>.</p>
<p><em>Titelbild: Filmplakat zu Dark Shadows (Alle Rechte bei Warner Bros)</em></p>
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		<title>Klang kompakt: Der Nordische Klang 2012 im Überblick</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/05/02/klang-kompakt-der-nordische-klang-im-uberblick/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 15:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Luna Kovac</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Nordischer Klang]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab dem 3. Mai finden Kulturbegeisterte wieder jede Menge Anlaufsorte in Greifswald. Elf Tage lang klingt der Norden durch unsere kleine Hansestadt und wird uns begeistern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-72825" style="margin: 5px;" title="nordischer-klang-kompakt-20" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/05/nordischer-klang-kompakt-20.gif" alt="Nordischer Klang 2012 kompakt" width="150" height="150" />Ab dem 3. Mai finden Kulturbegeisterte wieder jede Menge Anlaufsorte in Greifswald. Elf Tage lang klingt der Norden durch unsere kleine Hansestadt und wird uns begeistern. Der Nordische Klang ist ein Greifswalder Festival bei welchem sich die fünf nordischen Länder Dänemark, Island, Finnland, Schweden und Norwegen von ihrer künstlerischen Seite zeigen, um uns zu begeistern, für ihre Künste, ihre Länder, sich. Dies tun sie auf Musikbühnen, Theaterbühnen, in Ausstellungssälen und Vortragsräumen, auf Kinoleinwänden und in Cafés und Restaurants, wo man während der elf Tage auch in den kulinarischen Klang des Nordens kommt. <span id="more-72832"></span></p>
<p>Greifswalder Kulturstätten sind ebenfalls präsent und tragen eigene Programmpunkte zum gefüllten Veranstaltungspool bei. Grundsätzlich gilt die Regel: je mehr Originalität und Phantasie seitens der Künstler, desto besser. So erwarten uns vor allem Künstler, die Spaß auf der Bühne haben und ebenso Spaß vom Publikum erwarten. Moritz hat ein paar Highlights vom 21. Nordischen Klang 2012 zusammengestellt:</p>
<p><strong>3. Mai</strong></p>
<div>
<p>Den Anfang macht die Sängerin Sarah Riedel. Mit fünf Jahren sang sie Lindgren-Lieder für die berühmten Buchverfilmungen, heute steht die schwedische Sängerin im St. Spiritus um 20 Uhr auf der Bühne und beglückt uns mit ihrer Stimme. Ihr Stil lässt sich durch eine Mischung von Pop, Jazz und klassischer Kammermusik beschreiben. Der Eintritt beläuft sich hier auf 10 Euro beziehungsweise 6 Euro ermäßigt.</p>
</div>
<div>
<div id="attachment_72843" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/2012/05/02/klang-kompakt-der-nordische-klang-im-uberblick/olympus-digital-camera-14/" rel="attachment wp-att-72843"><img class="size-medium wp-image-72843" title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/05/Quartet-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Copenhagen Saxophone Quartet</p></div>
<p><strong>4. Mai</strong></p>
</div>
<div>Im Theater findet um 18 Uhr die Feierliche Eröffnung des Nordischen Klangs 2012 statt, dazu wird das Copenhagen Saxophone Quartet Kostproben ihrer Musik geben.</div>
<div>Anschließend wird das Theaterstück „Die Olsenbande dreht durch“ im Theater gezeigt. Hier werden Hauptpreise verlangt, allerdings lohnt sich das Kommen für jeden Olsenbandeschwärmer. Es wird ganz und gar auf das Original gesetzt und fleißig im großen Stil frei nach Egon, Benny, Kjeld und Yvonne gespielt.<strong></strong></div>
<div></div>
<div><strong>5. Mai</strong></div>
<div>
<p>Schweden swingt in Greifswald: Der Abend steht unter dem Motto „Swingin’ Sweden“ und findet um 19:30 im Theater statt. Für 20/14 Euro können sich große und kleine Leute gleich mehrere Künstlergruppen anhören: Pros&amp;Cons, eine A capella Boygroup, und Nils Landgren unterstützt von der NDR Bigband.</p>
</div>
<div>
<p> <strong>6. Mai</strong></p>
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<div>
<p>Der norwegische Künstler Torben Snekkestad will von 15 bis 16 Uhr sein neues Projekt „Man Alone“ im Dom St. Nikolai vorstellen. Hierbei handelt es sich um ein Wandelkonzert, dass heißt, die Zuhörer bewegen sich zwischen den einzelnen Darbietungen im Dom umher, während Snekkestad mit seinem Saxophon alle in seinen Bann zu reißen sucht. Der Eintritt ist hier frei.</p>
</div>
<div>
<p>Am Abend tritt um 20 Uhr EstherOkerster, eine norwegische Band, im St. Spiritus auf. Mit der klangvollen, melodischen Stimme der Frontsängerin Esther Buchmann gelingt es ihnen gefühlvoll über das Leben mit seinen Höhen und Tiefen zu singen.</p>
</div>
<div>
<p>Hier ein kleiner Vorgeschmack:</p>
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<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/s2eke5ERKKI" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
</div>
<div>
<p>Es wird höchstwahrscheinlich auch einen Ausflug in ihr neues  Album, was im Herbst 2012 erscheint, geben, auf welchem die Sängerin ausschließlich in ihrem Heimatdialekt Trøndersk singt. Der Eintritt beläuft sich hier auf 10/6 Euro.</p>
</div>
<div>
<p> <strong>7. Mai</strong></p>
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<p>Kristof Magnusson gibt eine „Gebrauchsanweisung für Island“. Aus dieser liest er um 18 Uhr in der Stadtbibliothek. Er erzählt alles rund um Island – die Natur, die Leute, die Städte und was sonst noch sehenswert ist. Das Publikum zu informieren und entertainen ist sein Ziel an diesem Abend. Allen Islandfans und solchen, die es gerne werden möchten sei diese Lesung somit wärmstens ans Herz gelegt. Eintritt: 6/4 Euro.</p>
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<p> <strong>8. Mai</strong></p>
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<p>Um 19:30 Uhr erklingt sehr melodischer Jazz durch das St. Spiritus: auch die Band Ganelin Trio Priority hat den Weg nach Greifswald gefunden. Eintritt hier 14/9 Euro.</p>
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<div>
<p>Gleich im Anschluss daran besetzt das Folk-Duo Hirvonen &amp; Kettunen die Bühne im St. Spiritus um 22 Uhr. Hier wird finnische Volksmusik mit Gitarre, Geige, Gesang und einem traditionellen finnischen Streichinstrument, dem Jouhikko, erklingen. Eintritt: 8/5 Euro.</p>
</div>
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<p>(Eintritt für beide Veranstaltungen im St. Spiritus an diesem Abend: 14/9)</p>
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<div id="attachment_72844" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><a href="http://webmoritz.de/2012/05/02/klang-kompakt-der-nordische-klang-im-uberblick/olsen-banden/" rel="attachment wp-att-72844"><img class=" wp-image-72844" title="Olsen Banden" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/05/NKlang_Morten_Grunwald_02-168x250.jpg" alt="" width="168" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Der &quot;echte&quot; Benny kommt nach Greifswald</p></div>
<p><strong>9. Mai</strong></p>
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<p>Das Highlight des Nordischen Klangs: der „echte“ Benny kommt zu uns nach Greifswald! Morten Grunwald, Benny-Darsteller der Olsenbande, stellt mit Hilfe von Janine Strahl-Oesterreich als Moderatorin und Thomas Putensen als Pianisten das Buch „Mächtig gewaltig, Egon“ von Jakob Wendt Jensen vor, eine Biographie über den Egon-Darsteller Ove Sprogøe. Der Eintritt beläuft sich hier auf 12/8 Euro, die Buchpräsentation findet um 20 Uhr im Theater statt.</p>
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<p>Ab 22 Uhr gibt es Jazz aus Skandinavien von Mads la Cour, unterstützt von dem Quintett Im Beruf. Das ganze findet in der Medienwerkstatt statt und kostet 10/8 (für Festivalpassinhaber 6) Euro. An alle Jazzliebhaber und all diejenigen, die es nicht ins Theater zu „Mächtig gewaltig, Egon“ geschafft haben: kommt mit, gute Musik hören!</p>
</div>
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<p><strong>11. Mai</strong></p>
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<p>An diesem Abend teilen sich zwei Bands während der Pop-Nacht das Theater: Eduardo &amp; His Brazilian Aeroplane und Czesław Śpiewa. Das Spektakel fängt um 20 Uhr an und kostet 16/10 Euro. Eduardo experimentiert mit der Popmusik Nordeuropas, ins Portugisische übertragen und in brasilianische Rhythmen eingebettet verwandelt er sie, erlebt sie neu für sich und sein Publikum.</p>
</div>
<div>
<p>Czesław Śpiewa, ins Deutsche übersetzt: Cesław singt, ist eine dänische Band, die sich mit dem Polen von heute beschäftigt, auf eine sehr aberwitzige Weise. Dabei sprechen sie alle Generationen an. In Polen sind sie sehr gefragt, mal schauen, wie sie uns begeistern.</p>
</div>
<div>
<p><strong>12. Mai</strong></p>
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<p>Heute Abend findet neben dem Abschlussfest I auch das Abschlussfest II statt. Das letztere soll euch vor allem ans Herz gelegt werden, es findet ab 19 Uhr im St. Spiritus statt. Eintritt kostet hier 12/8 Euro (zusammen mit Abschlussfest I 16/10 Euro).</p>
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<p>Den Anfang macht Mademoiselle Karen, die hier in Greifswald ihr Deutschland-Debüt gibt. Ihre Lieder singt die Dänin auf Französisch, Polnisch, Dänisch und Englisch, dabei lässt sie ihre Musik von Pop, Swing, polnischer Ballade und HipHop beeinflussen.</p>
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<p>Auch Moses Hightower, eine Indieband aus Island, wird im St. Spiritus auftreten. Ihre Musik findet eine gute Basis im Soul der 70er Jahre, unterbrochen von Dub, R’n’B und Neo-Soul. Ihr erstes Album „Búum til börn“, auf deutsch „Lass uns Babys machen“, erreichte schnell die Spitze der isländischen Radiocharts, ihr neues Album soll im Sommer 2012 rauskommen, hier eine kleine Kostprobe:</p>
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<object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F44824429&#038;g=1&#038;"></param><embed height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F44824429&#038;g=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"> </embed> </object>
</div>
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<p>Die dritte Band des Abends ist „The Irrationals“. Der Name bringt es mit sich: Rational ist hier gar nichts, eher verrückt. Mit einer kunterbunten Mischung aller Musikrichtungen verzaubern sie das Nachtleben Finnlands und bringen das Publikum zum Tanzen.</p>
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<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/8upDEK1i7Bo" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
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<p><strong>13. Mai</strong></p>
</div>
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<p>Steingrímur Teague, Sänger und Songwriter der Band Moses Hightower, beehrt unsere Stadt einen Tag länger und hält eine musikalische Lesung mit dem Isländisch-Lektor Hartmut Mittelstädt im PORO ab. Er wird hier um 20 Uhr seine Kurzprosa, Lyrik und Songs präsentieren. Kosten: 5/3 Euro.</p>
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<p><strong>14. Mai</strong></p>
</div>
<p>Auch das Koeppenhaus ist Ort der nordischen Kultur in diesen Tagen: Frido Mann liest aus seinem Buch „Mein Nidden. Auf der Kurischen Nehrung“. Der Lieblingsenkel von Thomas Mann entdeckt in dem Fischerdorf Nidden bei vielen Besuchen sein Nidden, hier ist er auf den Spuren seiner Vorfahren. Dabei geht er auch der Geschichte der Kurischen Nehrung im 20. Jahrhundert nach. Der Eintritt beläuft sich hier auf 8/5 Euro, die Lesung findet um 20 Uhr statt.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich also freudig verkünden, dass uns viel Kultur erwartet in den nächsten Wochen. Alles weitere könnt ihr auf der <a href="http://nordischerklang.de/" target="_blank">Seite des Nordischen Klangs</a> nachlesen. Hier gibt es <a href="http://nordischerklang.de/wp-content/uploads/2011/04/Nokl_Heft_2012-rgb.pdf" target="_blank">das komplette Programmheft zum herunterladen</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Rolf Konow (Benny), alle anderen nordischerklang.de (keine CC-Lizenz)<br />
Grafik: Jakob Pallus</p>
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		<title>Wenn der eiserne Vorhang fällt. Über das Portrait einer royalen Herrscherin</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 11:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA["Eiserne Lady"]]></category>
		<category><![CDATA[Filmrezension]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Margaret Thatcher]]></category>
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		<category><![CDATA[Phillyida Lloyd]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1. März ist der Film "Eiserne Lady", ein Portrait Margaret Thatchers in den deutschen Kinos. Der webMoritz hat den Film unter die Lupe genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/03/eiserne_lady2.php_.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-70697" style="margin: 5px;" title="eiserne_lady2.php" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/03/eiserne_lady2.php_.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>&#8220;Mom, ist alles Okay bei dir?&#8221;, fragt die Tochter, die soeben entsetzt das Schlafzimmer ihrer Mutter betreten hat. Sie wacht langsam auf. Eine alte Frau mit weißen Haaren, die schwach und zerbrechlich wirkt. Das Schlafzimmer ist verwüstet. Etwa zehn schwarze Müllsäcke stehen kreuz und quer im Raum verteilt, in denen die Kleidung ihres Ehemannes Denis wahllos reingestopft wurde. Der Rest ist in einem Koffer eingepackt. Die Kleiderschränke sind leer. Nur die Müllsäcke, der Koffer, die Tochter und &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Thatcher" target="_blank">Margaret Thatcher</a>, gespielt von Meryl Streep, sind noch im Raum.<span id="more-70664"></span></p>
<p>Der Film &#8220;Die Eiserne Lady&#8221; zeichnet ein Bild von Margaret Thatcher, das ihre Anhänger vermutlich ungern sehen wollen: Das Bild einer alten Frau, die inzwischen unter Demenz leidet, von ihrem Ehemann Denis halluziniert und generell immer noch in der Vergangenheit zu leben scheint, weil ihr plötzlicher Machtverlust sie ins Nirvana katapultierte. Die alte &#8220;Maggie&#8221;, wie ihre Anhänger sie liebevoll nannten, wird zum Spiegel ihrer eigenen Vergangenheit. Gegenwart und Vergangenheit prallen wie zwei unüberwindbare Widersprüche aufeinander und scheinen doch eine Einheit zu bilden. Die Leistung Streeps ist an dieser Stelle besonders hervorzuheben. Sowohl die alte, als auch die junge Thatcher wird von ihr besonders detailverliebt und einfühlsam gespielt. Es findet keine Bloßstellung statt, keine Abrechnung mit ihrer Politik, ebenso wenig eine Huldigung. Gerade weil das fehlt, erscheint dem Zuschauer Margaret Thatcher seltsam nah, fast schon privat. So, als hätten wir sie selbst jahrelang persönlich gekannt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Oxk-PKMCCtk" frameborder="0" width="560" height="400"></iframe></p>
<h3>Abneigung und Mitleid zugleich</h3>
<p>Dennoch entsteht ein mulmiges Gefühl, Unbehagen, wenn man so direkt mit Thatcher konfrontiert wird. Das trifft weniger auf die greise, verwirrte Dame zu, besonders jedoch auf die Bildungsministerin und die Premieministerin. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Falklandkrieg" target="_blank">&#8220;Ich will die Falklands zurück!&#8221;</a> &#8211; schleudert sie messerscharf ihren Ministern entgegen, als es um die Frage nach Krieg oder Frieden ging. Nicht nur den Ministern stockt in dem Moment der Atem. Je länger man das Leben der Margaret Thatcher mit ihr durchschreitet, desto mehr entwickeln sich sowohl Abneigung, als auch Mitleid zugleich. Ihre Politik wird als Alptraum und nicht selten als der Kampf einer einzigen Frau gegen die Männerwelt inszeniert.</p>
<p>Gerade dadurch, dass der Eindruck vermittelt wird, Thatcher habe so handeln müssen, weil sie in der Politik nichts anderes lernte, als sich durchzusetzen, verliert der Film insgesamt an Tiefe. Es scheint fast, als habe die Regisseurin Phyllida Lloyd nach einer Entschuldigung gesucht. Einer kritischen Positionierung, die den Film streitbar machen würde, fehlt. Das Leben der Margaret Thatcher wird im Eilzugtempo durchlaufen, weshalb zwar einerseits viele Aspekte ihres Wirkens außer Acht gelassen werden, sich andererseits Widersprüche offenbaren. Der Widerspruch zwischen der noch lebenden Thatcher und der Premieministerin Thatcher. Woran der Film leider auch krankt, ist die Personenfixierung. So brilliant Meryl Streep auch spielen mag, es hätte nicht geschadet, weiteren Personen, wie beispielsweise ihrem Ehemann Denis oder Außenminister Geoffrey Howe mehr Raum zu geben. Die ausschließliche Konzentration auf Thatcher hat zur Folge, dass alle übrigen Rollen schon von der Handlung her betrachtet, an die Wand gespielt werden und ihre schauspielerische Leistung somit kaum im Gedächtnis bleibt.</p>
<h3>Fazit: seltsam positionslos, sehenswert, aber viel Potential verspielt</h3>
<p>Im Gedächtnis bleibt jedoch, dass zwar der Politik Thatchers blitzschlagartig Raum gegeben wird, diese insgesamt aber zu kurz kommt. Allerdings betonte Regisseurin Lloyd auch, dass es ihr gar nicht um die Bewertung Thatchers Politik geht, sondern darum, was aus Menschen wird, wenn sie plötzlich ihre Macht verlieren. Diesen Widerspruch zwischen Macht und Machtlosigkeit aufzudecken, ist ihr am Beispiel Thatchers wiederum gelungen. &#8220;Ich erkenne mich nicht wieder&#8221;, lässt die Regisseurin die alte Margaret Thatcher sprechen. Eine alte, zerbrechliche, ja fast schon sympathische Frau. Das Einzige, was den Zuschauer hindert, sich mit ihr identifizieren zu können, ist ihr fast schon skrupellos geschmiedet erscheinendes Lebenswerk, mit dem er zuvor in dem Streifen konfrontiert wurde.</p>
<p>Es scheint fast Ironie der Geschichte zu sein, dass sie von der Bühne der Politik abtreten musste, kurz nachdem der Eiserne Vorhang gefallen war. Zurück bleibt Leere. Der Film ist weder eine Abrechnung mit der Eisernen Lady, noch wird ihr Werk glorifiziert. Doch gerade weil er so seltsam positionslos ist, wird er der ersten Regierungschefin Großbritanniens nicht gerecht. Thatcher war eine Frau der harten Entscheidungen, die sie bis zum bitteren Ende durchgedrückt hat, egal welche Folgen die Entscheidungen für einen Großteil der Bevölkerung hatte. Zwar scheint diese Eigenschaft immer wieder durch, doch übrig bleibt merkwürdiges Mitleid. &#8220;Die Eiserne Lady&#8221; ist ein Film, dessen Idee zwar gut ist, sich allerdings nicht genügend am Thema abarbeitet. Anstelle von Macht und Machtverlust rückt viel zu sehr die Demenz in den Mittelpunkt. Kurz: Ein sehenswerter Film, der sehr viel Potenzial verspielt hat.</p>
<p>Artikelbild: Filmplakat und -trailer &#8211; Concorde Filmverleih (keine CC-Lizenz)</p>
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		<title>„Für immer Liebe“ &#8211; Schmalzalarm!</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Sucsy]]></category>
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		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Eilmeldung: Die Kinoleinwand steht unter Wasser! Allerdings nicht wegen des schmelzenden Schnees? Dass, die Zuschauer momentan nasse Füße bekommen, liegt wohl eher an dem triefenden Schmalz des Kinodebüts von Michael Sucsy.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/Fuerimmerliebe-Plakat.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-70285" style="margin: 5px;" title="THE VOW" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/Fuerimmerliebe-Plakat-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine Rezension von Franziska Vopel</em></p>
<p>Eilmeldung: Die Kinoleinwand steht unter Wasser! Allerdings nicht wegen des schmelzenden Schnees? Dass, die Zuschauer momentan nasse Füße bekommen, liegt wohl eher an dem triefenden Schmalz des Kinodebüts von Michael Sucsy. Der fürchterliche und vor allem einfallslose Titel „ Für immer Liebe“ weckt von Beginn an nicht viel Hoffnung für diesen Film.<span id="more-70280"></span></p>
<p>Paige und Leo sind ein glückliches Paar bis Paige bei einem Autounfall ihr Gedächtnis verliert und sich an keine einzige Minute mit Leo erinnern kann. Dieser erzählt in Rückblicken von wundervollen Momenten, wie ihrem ersten Treffen und ihrer Hochzeit.</p>
<p>Nach dem Unfall lässt Leo nichts unversucht, um seine Frau an ihre gemeinsame Vergangenheit zu erinnern. Paige fühlt sich zunehmend unwohl und ist nun lieber bei ihrer Familie und ihrem Exverlobten, zu denen sie jahrelang keinen Kontakt mehr hatte. Leo sieht keine andere Chance: Paige muss sich noch einmal in ihn verlieben.</p>
<p>Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die unter den vielen anderen Romanzen auffallen müsste. Doch leider scheitert es an der Umsetzung. Alles wirkt überzogen. Paige und Leo haben moderne Jobs. Er ist Musikproduzent, sie macht Kunst. Die Wohnung ist großzügig eingerichtet. Paige Eltern sind steinreich und wohnen in einem riesigen Haus und die Schwester heiratet ganz bescheiden mit 400 Gästen.</p>
<div id="attachment_70286" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/thevow_md-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-70286" title="thevow_md-5" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/thevow_md-5-250x200.jpg" alt="" width="250" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Paige und Leo</p></div>
<p>Warum konnte auf diesen Glanz nicht verzichtet werden? Es scheint als wolle Sucsy nur eine schöne Hülle für die Kinoleinwand schaffen. Schade, da der Stoff Raum für Tiefe bietet. Nur an wenigen Stellen wird der Zuschauer zum Nachdenken angeregt. Beispielsweise, wie sich schon kleine Entscheidungen, wie der Auszug aus dem Elternhaus, sich auf ein gesamtes Leben auswirken kann. Durch die glamouröse Oberfläche bleibt es genau so, vollkommen trivial.</p>
<p>Einer der Lichtblicke ist Chunning Tatum. Er spielt den liebevollen und treuen Leo, der sich rührend um seine Frau kümmert. Ihm glaubt der Zuschauer seinen Schmerz und seine Verlustangst. Besonders die Damenwelt wird sich wohl über die eine oder andere „freiere“ Szene von ihm freuen. Tatum sieht nicht nur gut aus, sondern überzeugt mit seinem charmanten Spiel. Enttäuschend hingegen war die Darbietung von Rachel McAdams, bekannt aus den Filmen  „Wie ein einziger Tag“ und „ Die Frau des Zeitreisenden“.</p>
<p>Sie lächelt und lächelt. Das, aber war es leider auch schon. Es scheint als fehle ihr die nötige Auseinandersetzung mit der Thematik. Ebenso enttäuschend die Besetzung vom Ex-Verlobten Scott Speedman. Ihm fällt eine undankbare Rolle zu, die sich zwischen Paige und Leo stellt. Dabei wirkt sein Spiel nur aufgesetzt. Und mal ehrlich, gehen Hollywood etwa die attraktiven Männer aus?</p>
<p>Überraschend ist der letzte Teil des Films, hier ist die Handlung nicht vorhersehbar und der Kitsch geht langsam zur Neige. Das hat der Film wahrscheinlich seiner wahren Vorlage zu verdanken. Wer zum Valentinstag eine Portion Schmalz benötigt, ist bei diesem Film genau richtig, ansonsten kann mich sich ruhig von dem Filmtitel abschrecken lassen.</p>
<p>Den Trailer gibt es hier:</p>
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<p>Bilder: www.fuer-immer-liebe.de, keine CC-Lizenz</p>
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		<title>Clash of the titans</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuilleton]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[Hollywood – Zentrum der Filmindustrie, Wahrzeichen für Filmgeschichte, Heimat großer Filmtitanen. Doch kommt es immer öfter vor, dass wir im Kino merken: Das kenne ich doch! Woran liegt es, dass Filme immer wieder neu verfilmt werden?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hollywood – Zentrum der Filmindustrie, Wahrzeichen für Filmgeschichte, Heimat großer Filmtitanen. Doch kommt es immer öfter vor, dass wir im Kino merken: Das kenne ich doch! Woran liegt es, dass Filme immer wieder neu verfilmt werden?</strong></p>
<p>Die meisten Menschen schauen gerne Filme: gruselige, abenteuerreiche, lustige, phantasievolle. Immer wieder gibt es neue Ideen. Oft passiert es allerdings, dass sich Filmemacher für altbekannte Geschichten entscheiden und diese neu verfilmen. Meist merkt der Otto-Normal-Filmgucker nicht, dass es sich um Neuverfilmungen handelt, doch beschäftigt man sich mit dem Thema genauer, stellt man fest, dass sich viele Drehbuchautoren an bestehenden Filmen festkrallen und höchstens ihre Schwerpunkte verschieben. Plot, Charaktere und Szenerie bleiben dabei oft gleich. Durch neue Möglichkeiten gerade im Bereich der Technik, wie zum Beispiel die Computeranimation, kommen viele Regisseure in Versuchung einen Film neu aufzulegen. „Remakes sind eine generelle Praxis in Hollywood“, sagt Dr. Martin Holtz vom Institut für Anglistik/Amerikanistik, der zu einem Filmthema promovierte. Doch wann macht das Sinn und wann ist es Unsinn? Stellt sich Hollywood und die restliche Filmwelt damit neuen Herausforderungen oder ist es ideenlos?<span id="more-70077"></span></p>
<p>Es war einmal ein kleiner Junge namens Charlie, der liebte Schokolade. Eines Tages darf er das Reich des Schokoladenkönigs Willy Wonka betreten. Jeder kennt den Kinder-Fantasy-Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ aus dem Jahr 2005 mit Johnny Depp. Dabei gab es den Film „Willy Wonka und die Schokoladenfabrik“ bereits 1971 mit Gene Wilder in der Hauptrolle. Im Gegensatz zum Remake war das Original bei weitem kein Kassenschlager, avancierte aber einige Jahre später durch wiederholte Ausstrahlung im Fernsehen zu einem Kultfilm. Aufgrund des Kultstatus des Originals traute sich viele Jahre keiner eine Neuverfilmung zu wagen, bis sich Tim Burton der Herausforderung stellte. Dabei versuchte er den neuen Film näher an der Vorlage, dem Buchklassiker von Roald Dahl, entstehen zu lassen. Mit einer Top-Besetzung schaffte er es, das Reich Willy Wonkas imposanter und verrückter wieder aufleben zu lassen. Als man den Wonka Darsteller Gene Wilder auf die Neuverfilmung ansprach äußerte er sich enttäuscht: “It‘s all about money. I don‘t see the point of going back and doing it all over again.”</p>
<p>Man mag über Remakes denken was man will, doch oft stellt man sich die Frage: WARUM? Einer dieser Filme ist die Neuverfilmung des 80er Jahre Tanzfilms „Footloose“ mit Kevin Bacon. Die Frage, warum gerade Tanzfilme wieder aufgegriffen werden, lässt sich mit der Profitorientierung Hollywoods erklären. Da in letzter Zeit Filme des Musicalgenres einen ziemlichen Hype auslösten – denkt man nur an „High School Musical“, „Hairspray“ oder „Glee“ – scheint das Neuverfilmen alter Tanzfilme erfolgversprechend zu sein.</p>
<p>Doch wenn man sich das Remake von 2011 anguckt, wird schnell klar, dass Hollywood sich die Produktionskosten hätte sparen können. Neben einigen Schauspielern, die nicht wirklich schauspielern können, sind die Fußstapfen Kevin Bacons viel zu groß, als dass Kenny Wormald darin tanzen könnte. Der einzige Unterschied zum Original besteht vor allem in der Wahl der Musik, etwas mehr Action und kürzeren Klamotten der Mädchen. Alle, die Tanzfilme mögen und „Footloose“ sehen wollen, sollten immer auf das Original zurückgreifen, da der Auftritt des Möchtegern-Kevin Bacons eher zum Gruseln ist.</p>
<p>Apropos Gruseln: Horrorfilme stellen ein beliebtes Genre für Remakes dar. „Oftmals wird dem gleichen Stoff eine andere Facette abgewonnen, wenn man ihn in einen neuen historischen Kontext verpflanzt“, so Dr. Holtz. Ein Bespiel dafür ist der Horror-Scifi-Film „The Thing“, in dem das Misstrauen der Menschen untereinander beleuchtet wird. Dieses Motiv findet sich in jedem der drei Verfilmungen wieder und lässt Bezüge zur Realität zu. Als „The Thing“ 1951 in die Kinos kam, reflektierte es die Angst vor dem Kommunismus. Das Remake 1982 von John Carpenter könnte man als AIDS-Metapher sehen, wobei im dritten Remake (2011) die Angst vor Terrorismus thematisiert wird, erklärt Dr. Holtz weiter. So bieten Horrorfilme ein gutes Genre die Ängste der Bevölkerung filmisch umzusetzen und zu verarbeiten.</p>
<p>Doch nicht nur Horrorfilme spielen mit den Ängsten der Menschen und bieten schaurig-schöne Unterhaltung. Auch märchenhafte Abenteuerfilme schaffen es das Publikum zugleich in Staunen und Schrecken zu versetzen. Die Schöne und das Biest: Ein Märchenmotiv, das in Hollywood auf eine vollkommen neue Art aufgegriffen wurde. 1933 zum Beispiel, als „King Kong und die weiße Frau“ auf die Kinoleinwände kam. 72 Jahre später versucht sich Peter Jackson an dem Material und bringt einen neuen King Kong in die Kinos. Vor allem fällt auf, dass die Technik den großen Unterschied ausmacht. Heutzutage wird alles digitalisiert. Keine schwarz-weiß Verfilmung, keine Gorilla-Puppe, kein Discoflackern auf dem Bildschirm – 21. Jahrhundert halt. Nicht nur der einprägsame Schrei Fay Wrays macht das Original zu einem Klassiker unserer Filmkultur.</p>
<p>So scheint das Schiff „Qualität Hollywood“ immer weiter zu sinken. Wo wir gerade bei sinkenden Schiffen sind: Das Titanic-Remake schien lange Zeit unübertroffen zu sein, bis es von „Avatar“ von der Spitze des Eisbergs gestoßen wurde. Die Idee für seinen Film nahm Regisseur James Cameron vom Titanic-Original von 1953. Zwar teilen beide Filme Schauplatz und katastrophales Ende, aber die Handlung ist eine andere. Wem das Remake von Cameron zu dramatisch und schnulzig ist, könnte Gefallen am Original finden. Nichts vom ständigen Wortwechsel zwischen DiCaprio und Winslet à la „Jake! Rose! Jake! Rose! Jake!“ und wenn sie nicht gestorben sind, dann rufen sie noch heute. Keine tragische Liebesgeschichte, eher eine tragische Familiengeschichte. Dennoch schuf Cameron mit neuen Techniken und einer gigantischen Kulisse einen Film, der auf eigenen Füßen steht. Kein Versuch den alten Film nachzuahmen, eher ein Versuch die Geschichte der Titanic und ihrer Passagiere neu aufleben zu lassen. Hier und da eine traurige Passage, etwas mehr Explosion und Erotik – schon entsteht ein Kassenschlager, wie wir ihn bis dahin noch nicht erlebt hatten.</p>
<p>Nun ja, die Titanic ist gesunken – dumm gelaufen, da kann man nichts mehr machen, aber das Schiff aus dem Hollywoodhafen kann noch gerettet werden. Das beweisen Filmemacher wie die Coen-Brüder mit ihrem mehrfach Oscar nominierten Film „True Grit“. Dieser sorgte bereits 1969 dafür, dass John Wayne seinen ersten und einzigen Oscar bekam. Die Neuverfilmung (2010) weist natürlich Parallelen zum Original auf. Dennoch orientierten sich die Coen-Brüder mehr an dem Roman von Charles Portis. So sollte man diese Verfilmung nicht als Remake, eher als eine neue Adaption des Buches sehen. „Es ist zweimal dieselbe Geschichte, doch durch unterschiedliche Bilder werden andere Effekte erzeugt, sodass beide in ihrem historischem Kontext als eigenständige Filme gesehen werden sollten“, bestätigt Dr. Holtz. So steht das Remake dem Original in nichts nach, mit Ausnahme des dauer-nuschelnden Jeff Bridges, den man ruhig deutlicher hätte sprechen lassen können.</p>
<p>Es bleibt festzustellen, dass Remakes aus Profitgier und Ideenlosigkeit eher zum Scheitern verurteilt sind. Neuverfilmungen, die aus einer Motivation heraus entstanden sind, aufgrund technischer Neuerungen oder mit neuen Ideen, zeigen oftmals das Herzblut, was in die Arbeit geflossen ist, und lassen den Zuschauer dies spüren. So hängt die Wirkung eines jeden Remakes nicht nur am persönlichen Geschmack des Zuschauers, sondern auch am Grund dessen Entstehung.</p>
<p><em>Ein Essay von Melanie Fuchs und Luna Kovac</em></p>
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		<title>Holprig wie eine Wüstenfahrt: &#8220;Offroad&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 14:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Dittmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Elyas M'Barek]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Nora Tschirner]]></category>

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		<description><![CDATA[Raus aus dem Kaff und rein in die Großstadt, und am besten noch 50 Kilogramm Koks im Kofferraum. Nora Tschirner und Elyas M'Barek in "Offroad". ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/offroad_tschirner.jpeg"><img class="size-thumbnail wp-image-69647 alignleft" style="margin: 5px;" title="offroad_tschirner" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/offroad_tschirner-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach dem erfolgreichen BWL-Studium Papis Firma im Heimatkaff übernehmen. Klingt nach Sicherheit fürs Leben, mit einem etwas herben Beigeschmack von Reihenendhaus und Familienauto. Muss ja gar nicht schlecht sein, nur ist es für Nora Tschirner alias Meike Pelzer nicht die volle Erfüllung ihres Traums.<span id="more-69625"></span></p>
<p>Der hat nämlich mit viel Sand und viel Abenteuer zu tun: Einmal in der Wüste mit einem Jeep rumfahren und nicht hören außer den Sand unter den Reifen. Um das auch wahrzumachen, ersteigert sie zum Missfallen ihrer Eltern und ihres Verlobten einen Jeep, mit freundlichen Grüßen vom Zollamt. Gleich nach dem Kauf wollen zwei Männer ihr das neue Schmuckstück auch schon wieder abkaufen, was zu berechtigen Zweifeln führt, vor allem bei Meikes Off-Stimme, die dem Zuschauer das Innenleben der Protagonistin vor Ohren hält. Bei einer Spritztour entdeckt Meike dann ganze 50 Kilogramm Kokain im Kofferraum und geht damit natürlich nicht zur Polizei, sondern fährt mit ihrem neuen Bekannten Salim (Elyas M’Barek) nach Berlin und versucht dort, das Zeug zu verkaufen. Handelt es sich schließlich um nicht weniger als 2,5 Millionen Euro.<br />
Die ursprünglichen Besitzer der Drogen hat das Pärchen dabei allerdings ein wenig außer Acht gelassen, diese begnügen sich nicht nur mit Angeboten für das Auto, sondern versuchen mit allen Mitteln, wieder an ihren Stoff zu gelangen.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://webmoritz.de/2012/01/18/holprig-wie-eine-wustenfahrt-offroad/"><img src="http://img.youtube.com/vi/0p-hO5bbnqA/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Für Verfolgungsfahrten ist gesorgt, diesmal allerdings nicht mit schnellen Autos, sondern Oldtimern. Nicht immer sieht es dabei gut aus für Meike und Salim, denn ihre frische Liebesbeziehung wird allenthalben unterbrochen von Urlaubsfreunden, Verlobten und Möchtegern-Gangstern. Und trotzdem wird am Ende alles gut.</p>
<p>Die Idee des Films in allen Ehren, wirklich glänzend ist maximal die Motorhaube des Jeeps, auch wenn Nora Tschirner ihn gerade über eine staubige Schotterpiste lenkt. Erneut spielt die ehemalige MTV-Moderatorin eine taffe Frau in den Zwanzigern, nicht auf den Mund gefallen, und erinnert damit stark an ihren Auftritt in „Keinohrhasen“.<br />
Ihr Gegenpart Elyas M’Barek gibt sich achtbar Mühe, seiner Figur Tiefe zu verleihen. Doch ein Knistern zwischen den beiden ist auf der Leinwand kaum bis gar nicht bemerkbar, sieht man von wenigen Minuten ab, in denen die beiden sich anlächeln und die Story fast glaubwürdig rüberbringen.<br />
Passend zum Hauptstadt-Hype, allerdings ohne die Sehenswürdigkeiten, versucht der Film die multikulturellen Seiten Berlins zu betonen. Auch die Musik ist dort zu verorten, orientalisch klingende Stücke auf der Autofahrt verdeutlichen Meikes Wunsch, durch die Sahara zu rasen und so verwandeln sich die grünen Wiesen um ihr Heimatdorf eben mal in eine weite Wüste.<br />
Meike wäre wohl besser beraten gewesen, wenn sie sich statt dem Auto einen netten Urlaub in der Sonne gegönnt hätte.</p>
<p>Foto: Offizielles Filmplakat und Trailer, alle Rechte bei Paramount Pictures</p>
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		<title>Im Geflecht von Scheinmoral und Frauenhass: &#8220;Verblendung&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Budrus (Film)]]></category>
		<category><![CDATA[Cinestar]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Rooney Mara]]></category>
		<category><![CDATA[Stieg Larsson]]></category>
		<category><![CDATA[Verblendung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zweite Verfilmung Stieg Larssons Bestseller-Krimi "Verblendung" innerhalb von drei Jahren. Können Daniel Craig und Rooney Mara in den Hauptrollen, der temporeichen, schwedischen Erstverfilmung gerecht werden? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Verblendung-Artikelbild-Filmplakat.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-69496" style="margin: 5px;" title="Verblendung-Artikelbild-Filmplakat" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Verblendung-Artikelbild-Filmplakat.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine Rezension von Lena Küting und Marco Wagner</em></p>
<p>Eine gepresste Blüte findet Henrik Vanger jedes Jahr von neuem in seiner Geburtstagspost. Dabei ist seine Nichte, Harriet Vanger, bereits seit 40 Jahren spurlos verschwunden. Eines steht für Vanger fest: Harriet wurde ermordet. Doch von wem? Da der Tod bereits unübersehbare Schatten auf das Lebenslicht des ehemaligen Großunternehmers wirft, beschließt er endgültig, das Rätsel zu lösen, das ihn sein Leben lang quält: Dass der Mörder von Harriet gefunden wird.<span id="more-69491"></span> Der Mörder, der ihn  jedes Jahr damit demütigt, ihm jene Blumen zu schenken, die seine Nichte ihm schenken würde, wenn sie noch am Leben wäre… Fast scheint es eine unglückliche Fügung zu sein, dass zur selben Zeit der Erfolgsjournalist Mikael Blomkvist (Daniel Craig) aufgrund eines Rechtsstreits mit dem Großindustriellen Hans-Hendrik Wennerström in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Fällt es doch dadurch Vanger (Christopher Plummer) leichter, Blomkvist davon zu überzeugen, ihm zu helfen.<br />
Zunächst wenig begeistert, taucht der idealistische Journalist plötzlich in ein schier undurchdringbares Geflecht der Lüge, Scheinmoral  und stößt vor allem auf eines: „Män som hatar kvinnor“*, Männer, die Frauen hassen. Dieses Geflecht hätte er zu keinem Zeitpunkt zu durchdringen vermocht, wäre da nicht seine Komplizin Lisbeth Salander (Rooney Mara), die beide zu dem Schlüssel führen wird, mit der sich die Tür zur Lösung des Rätsels öffnet.</p>
<h3>Finchers &#8220;Verblendung&#8221; gibt Charakteren Zeit, sich vorzustellen</h3>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://webmoritz.de/2012/01/16/im-geflecht-von-scheinmoral-und-frauenhass-verblendung/"><img src="http://img.youtube.com/vi/TMk64h_IXAc/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Der Regisseur David Fincher schafft passend zu der Thematik eine düstere Umgebung. An der Buchvorlage arbeitet er sich Szene für Szene ab und bleibt dabei der Frage nach der Wirklichkeit auf der Spur und nicht der der Wahrheit. Sein Film ist leise, nicht einmal ansatzweise so rasant wie sein schwedischer Vorgänger aus dem Jahre 2009. Vollkommen deplatziert ist daher auch das Intro des Filmes, das sehr stark an die vergangenen James-Bond Verfilmungen erinnert und nicht so recht zu dem dann folgenden ruhigen Film passen mag. Im Gegensatz zur Erstverfilmung  gibt dieser Streifen seinen Hauptfiguren Zeit, sich dem Zuschauer in ihren Stärken und Schwächen vorzustellen. Dabei beurteilt er ihre Taten nicht, rückt sie nicht in ein falsches, oder in ein richtiges Bild. Es handelt sich um ein Paradoxon, dass die Welt von Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist am Ende doch die gleiche sein soll. Während Blomkvist vor der Perversion zurückschreckt, die der gefundene Serienmörder an den Tag legt, ist diese für Lisbeth eine logische Konsequenz ihrer Vergangenheit.</p>
<h3>Trotz einiger Abstriche immer noch Kino der Spitzenklasse</h3>
<p>Natürlich kann die US-amerikanische Adaption sich nicht dem Vergleich mit der schwedischen Verfilmung zwei Jahre zuvor entziehen. Dabei bleibt allein ein Kritikpunkt: Warum genau musste Hollywood die Materie noch einmal verfilmen? Ansonsten kommen sich die Werke nicht in die Quere. Daniel Craig hält mit seiner Darstellung von Mikael Blomkvist jener seines Vorgängers Mikael Nyqvist stand, wenn er ihn nicht sogar vielschichtiger vorstellt. Bei ihm ist die Figur nicht nur ein ehrgeiziger Journalist, sondern auch ein bindungsgestörter, freiheitsversessener Liebhaber, sowie ein überforderter Vater. Rooney Mara als Lisbeth Salander tritt mit ihrer viel gelobten Vorgängerin Naomi Rapace in größere Fußstapfen. Auch ihre Lisbeth geht mit den Regeln der Gesellschaft nicht konform und besitzt ihre eigenen Ansichten von Gerechtigkeit, die nicht immer auch Recht sein müssen. Fincher macht es einem leicht, sie dafür zu verstehen. Er mag allerdings einen Fehler begangen haben, als er den Spagat zwischen Zuneigung und Distanz, den Salander im Zusammenhang mit Blomkvist leistet, für ihren Charakter untypisch stark in Richtung Zuneigung gedrängt hat. Sie erzählt Dinge von ihrem Privatleben und ihren Gefühlen, die für Salander als misstrauischen Menschen eigentlich ein Geheimnis sind. Nichtsdestotrotz bietet „Verblendung“ Kino der Spitzenklasse, bei dem die Frage nach der unterschwelligen Scheinmoral schwerer wiegt, als die bloße Suche nach einem Mörder.</p>
<p>* Titel des Romans von Stieg Larsson, der als Vorlage diente.</p>
<p>Foto: Ausschnitt aus Filmplakat, alle Rechte bei Columbia Pictures</p>
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		<title>Spiel im Schatten &#8211; Sherlock Holmes ermittelt wieder</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 11:33:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Lohmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Jude Law]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Downey jr.]]></category>
		<category><![CDATA[Sherlock Holmes]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel im Schatten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende 2009 kam "Sherlock Holmes" in die Kinos und begeisterte mit Wortwitz, sehr gut zusammen agierenden Protagonisten und einer modernen Interpretation des wohl bekanntesten aller Detektive. Jetzt sind Holmes und Watson zurück - und ihr Gegenspieler ist gerissener und gefährlicher als jemals zuvor. Wir haben für euch hingeschaut!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/2012/01/11/spiel-im-schatten-sherlock-holmes-ermittelt-wieder/sh-spiel-im-schatten-rezension_el/" rel="attachment wp-att-69064"><img class="wp-image-69064 alignleft" style="margin: 5px;" title="SH - Spiel im Schatten - Rezension_EL" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/SH-Spiel-im-Schatten-Rezension_EL-250x250.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Für einen unterhaltsamen Film nehme man: Einen Teil Humor, einen Teil Gerissenheit, zwei Teile Spannung und einen Teil Überraschung. Das Ganze garniere man mit zwei Hauptdarstellern, die sich gut ergänzen und füge noch einen Schuss Historie hinzu. Voilà, fertig ist die Neuverfilmung von Sherlock Holmes.</p>
<p><span id="more-69062"></span></p>
<p>Nach dem Erfolg der ersten Neuauflage von 2009 mit Robert Downey jr. und Jude Law in den Hauptrollen war klar, dass ein weiterer Film folgen würde. Die zwischenzeitlichen Streitigkeiten um die Darstellung des Sherlock Holmes und seines Begleiters Dr. Watson konnten zum Glück beigelegt werden und pünktlich zum Jahreswechsel kam „Sherlock Holmes – Spiel im Schatten“ in die Kinos.</p>
<h3>Der Kampf mit dem Nemesis</h3>
<p>Diesmal tritt Holmes im London des Jahres 1891 gegen sein alter Ego Professor Moriarty an. Beide sind überaus schlau, raffiniert und lieben die Herausforderung. Doch während es Holmes bei all seinen Experimenten und Exzessen immer gelingt, auf der „guten Seite“ zu bleiben, legte der Professor schon vor langer Zeit jegliche moralische Bedenken ab. So brachte er sich durch geschicktes Taktieren in den Besitz Europas modernster Waffenfabrik und plant nun, mittels Attentaten auf politische Würdenträger einen Krieg heraufzubeschwören. Natürlich ist Holmes ihm auf der Spur und jagt quer durch Europa in der Hoffnung, den Professor stoppen zu können. Schließlich kommt es auf einem Friedensgipfel in der Schweiz zum finalen Showdown.</p>
<h3>Gespielte Exzentrik &#8211; oder ist sie doch echt?</h3>
<p>Filmisch knüpft „Spiel im Schatten“ an das recht gute Niveau der ersten Neuverfilmung an, sowohl Kamera, als auch Kulissen und Kostüme überzeugen. Auch die schauspielerischen Leistungen sind nicht zu verachten. Dass Robert Downey jr. exzentrische Rollen zu spielen vermag ist, spätestens seit Ironman klar, und auch im neuen Sherlock schwankt er überzeugend zwischen Manie, Emotionen und Arroganz.</p>
<p>Jude Law, sonst eher weniger der Garant für gutes Schauspiel, ergänzt Holmes als frisch verheirateter Dr. Watson sehr gut. Dank der bekannten partnerschaftlichen Streitereien und nicht zuletzt aufgrund des gemeinsamen Tanzes am Ende des Filmes kommt erneut die Frage auf, ob Holmes und Watson in der Interpretation ihrer Darsteller nicht doch ein schwules Pärchen sind.</p>
<p>Holmes‘ Gegenpart, Professor Moriarty, wird von Jared Harris gemimt. Man könnte ihm Hölzernheit und fehlendes Einfühlungsvermögen vorwerfen, allerdings geben gerade diese Distanziertheit und Gefühlskälte seiner Rolle das gewisse Etwas. Durch sie wird der Professor zum dem kaltblütigen, berechnenden Kriminellen, wie er im Buche steht.</p>
<h3>Höher, schneller, weiter</h3>
<p>Leider sind bei „Spiel im Schatten“ auch einige Abstriche zu machen. So wirkt die Story bei aller Spannung und Überraschung etwas überzogen und unnötig aufgebauscht. Die detektivische Kleinarbeit, die einiges zum Charme der ersten Neuverfilmung beigetragen hat, wurde leider auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus hätten mehr Kabbeleien zwischen Holmes und Watson, gerne auf Kosten der vielen Actionszenen, dem Film keineswegs geschadet.</p>
<p>Dennoch macht die Kombination aus gutem Schauspiel, stimmigen Kulissen und durchaus spannender Story „Spiel im Schatten“ zu einem Film, den man sich durchaus im Kino ansehen kann.</p>
<p>Foto: Ausschnitt aus dem Filmplakat (alle Rechte bei Warner Bros)</p>
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		<title>Film-Rezension: In Time</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 11:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Amanda Seyfried]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[In Time]]></category>
		<category><![CDATA[Justin Timberlake]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[ZEIT]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit ist Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit ist wertvoll, gerade zu Weihnachten. Jeder ist gehetzt und im Stress. Dies ist aber nichts im Vergleich zu den zeitlichen Problemen, die Justin Timberlake und Amanda Seyfried in "In Time" meistern müssen. Falls ihr etwas Auszeit vom Familientrubel braucht, geht doch mal ins Kino und schaut rein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a rel="attachment wp-att-68386" href="http://webmoritz.de/2011/12/25/film-rezension-in-time/in_tim_rezension_el/"><img class="size-medium wp-image-68386 alignleft" style="margin: 5px;" title="In_Tim_Rezension_EL" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/In_Tim_Rezension_EL-250x250.jpg" alt="Filmplakat zu In Time" width="150" height="150" /></a><em>Ein Artikel von Jasmin Sarah Hahn und Erik Lohmann</em></p>
<p>Zeit ist Geld. Jeder kennt dieses Sprichwort. Aber was wäre, wenn dies die Realität wäre? Wenn wir unsere Miete, unseren Kaffee und unsere Kleidung mit Zeit bezahlen würden? Eine interessante Vorstellung, aber irgendwie auch beängstigend. Denn was passiert, wenn wir pleite sind? Normalerweise müssen wir Privatinsolvenz anmelden, aber wenn sprichwörtlich unsere Zeit abläuft?!</p>
<p><span id="more-68384"></span>Eine solche Welt hat Regisseur Andrew Niccol in „In Time“ entworfen. Der Webmoritz hat hingeschaut, um euch sagen zu können, ob ihr eure Zeit nicht doch besser investieren könnt.</p>
<h3>Bonnie &amp; Clyde 2.0</h3>
<p>Der Zuschauer wacht zusammen mit Will Salas, gespielt von Justin Timberlake, auf. Das Alltagsleben von Will zeigt klar die Schattenseiten des Systems. Zusammen mit seiner Mutter lebt er im Ghetto und muss sich seine Lebenszeit jeden Tag neu verdienen, selten hat er mehr als 24h auf seiner Lebensuhr. Eigentlich besteht sein Leben fast nur aus Arbeit, um den nächsten Tag zu erleben.</p>
<p>Eines Abends kommt ein reicher Fremder ins Ghetto und verprasst seine Zeit. Will rettet ihn vor einer Bande Zeitdiebe und das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Als der Fremde am Morgen stirbt, nachdem er seine Zeit an Will übertragen hat, wird dieser von den Time Keepern, der Zeitpolizei, und den Dieben vom Vorabend gejagt.</p>
<p>So tritt Will die Flucht nach vorne an und beginnt, die Viertel der Reichen durcheinander zu bringen. Dabei leistet ihm, zuerst unfreiwillig, Sylvia Weis (Amanda Seyfried), die Tochter eines der reichsten Männer der Stadt, Gesellschaft. Als Will und Sylvia den Versuch unternehmen, das System zu zerstören, indem sie eine Million Jahre unter den Bewohnern des Ghettos verteilen, kommt es zum finalen Showdown mit dem Timekeeper Raymond Leon (Cillian Murphy).</p>
<h3>Der zweite Leonardo diCaprio?</h3>
<p>Irgendwie stand Justin Timberlake schauspielerisch lange Zeit auf gleicher Stufe mit Leonardo diCaprio. Beide waren sie etwas blasse Milchgesichter, die sich bemühen mussten, ihre Rollen zu füllen. Aber spätestens seit Inception ist klar, dass diCaprio zu einem wirklich guten Schauspieler avanciert ist. Auch Justin Timberlake ist der Diskussion überdrüssig, ob er sich als Schauspieler eignet. Er ist authentisch und überzeugt schlicht weg.</p>
<p>Auch Amanda Seyfried und Cillian Murphy spielen ihre Rollen routiniert und gut, für mehr lässt ihnen das Drehbuch auch leider keinen Platz. Die größte Leistung aller Darsteller bringt dennoch Seyfried, da sie alle fußläufigen Verfolgungsjagden auf High Heels absolviert.</p>
<p>Darüber hinaus versteht Niccol das Regisseurhandwerk und setzt die Story in guten Bildern und schnellen Schnitten um. Besonders gerne scheint er mit Kontrasten und Gegenlicht zu arbeiten, eine Komposition, die dem Film ein gewisses Etwas fürs Auge gibt.</p>
<h3>Interessanter Hintergrund mit ungenutztem Potential</h3>
<p>Klar, die Grundstruktur der Story von „In Time“ gab es schon öfter, allen voran in „Bonnie &amp; Clyde“. Aber der Hintergrund, den Andrew Niccol als Regisseur und Drehbuchautor in Personalunion für die Geschichte zeichnet, ist originell und erschreckend, geradezu dystopisch. Der Gedanke, dass der Reichtum und damit das quasi ewige Leben Weniger auf dem unerfüllten Leben und Tod Vieler basiert, ist schockierend. Tatsächlich ist unser heutiges System auch so aufgebaut, nur sind die Konsequenzen einer Insolvenz nicht ganz so letal.</p>
<p>Leider ist das Drehbuch etwas vorhersehbar und lässt noch Raum für tiefergehende Ausführungen der Dystopie. Sowohl die Angst der Reichen vor dem Unfalltod, dem Einzigen, was ihnen gefährlich werden könnte, als auch die Kontrolle der unteren sozialen Schichten durch Anpassung der Lebenshaltungskosten kommen etwas zu kurz. Hier hätten zwanzig Minuten mehr dem Film nicht geschadet.</p>
<p>Dennoch, wer sich nicht an übermäßig vielen Witzen über Zeit stört, auf Robin Hood steht und ein bisschen Action im Gewand der Gesellschaftskritik nicht abgeneigt ist, sollte sich „In Time“ auf jeden Fall zu Gemüte führen.</p>
<p>Titelbild: Filmplakat zu &#8220;In Time&#8221; (alle Rechte bei 20th Century Fox)</p>
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		<title>Die siebte KuFiNa &#8211; Kurzfilme am laufenden Band</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/12/14/die-siebte-kufina-kurzfilme-am-laufenden-band/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 18:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Kremser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[CDFI]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[KuFiNa]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwerkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[warten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag und Freitag findet die siebte Auflage der Kurzfilmnacht im Hörsaal der Germanistik statt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/filmrolle_frieder_knaber_jugendfotos.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-68023" style="margin: 5px;" title="filmrolle_frieder_knaber_jugendfotos_150" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/filmrolle_frieder_knaber_jugendfotos_150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die cineastischen Festtage gehen weiter. Nach einer polnischen Sonderausgabe der Kurzfilmnacht (KuFiNa) und der Vorführung des Fritz-Lang-Klassikers Metropolis im Rahmen des PolenmARkTes sowie dem Gastspiel der DokumentART folgt am Donnerstag und Freitag die siebte Auflage der KuFiNa. <span id="more-68020"></span></p>
<p>Hat es sich in den vergangenen Jahren eingebürgert, regelmäßig zur KuFiNa und egal welchen Wetters, mit reichlich Wartezeit vor den Türen der Medienwerkstatt rechnen zu können, wollen die Veranstalter dieses Jahr ohne Abweisungen und übermäßige Wartezeiten auskommen. Daher wird die KuFiNa dieses Jahr nicht in der Medienwerkstatt des Caspar-David-Friedrich-Instituts, sondern im Hörsaal der Germanistik stattfinden.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/7_kurzfilmnacht_2011.jpg"><img class="size-medium wp-image-68021  alignright" style="margin: 5px;" title="7_kurzfilmnacht_2011" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/7_kurzfilmnacht_2011-176x250.jpg" alt="" width="157" height="223" /></a></p>
<p>Sowohl thematisch als auch stilistisch weist die Auswahl der aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommenden, vorgeführten Kurzfilme ein breites Spektrum auf. Von kurzen, experimentellen Stop-Motion-Filmen bis hin zu nachdenklichen 15-minütigen Dokumentationen kann alles vorkommen.</p>
<p>Eröffnet wird die bunte Filmnacht am Donnerstag um 19 Uhr. Im Anschluss an die Vorführungen kommt es dann zu den offiziellen Preisverleihungen, unter anderem auch des Publikumspreises. Neben dem filmischen ist am Eröffnungsabend mit Buffet und Getränken auch für das leibliche Wohl gesorgt. Am Freitag werden die Filme noch einmal, dann aber ohne Buffet und Preise, wiederholt. Der Eintritt zu beiden Terminen beträgt drei Euro.</p>
<p>Bilder: Artikelbild &#8211; Frieder Knabe via jugendfotos.de; Flyer &#8211; Veranstalter</p>
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