Alle Artikel mit dem Tag: IKuWo

Im Gespräch mit Monotekktoni

Geschrieben von | Veröffentlicht am 6. November 2008 um 00:50 Uhr

Am 30.10. spielte die Berliner Elektro-Noise-Künstlerin Tonia Reeh alias Monotekktoni im IKuWo. Sie wußte mit einem krachig-energetischen Konzert zu überzeugen. Besonders eindrucksvoll war die Tatsache, dass sie ohne Laptop auskam und die vielschichtigen Klangwände analog aus ihren alten Effektgeräten und Synthesizern zauberte. Dirk von Lowtzow hatte unrecht: Digital ist eben doch nicht besser!

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Privatisierung: “Armut für alle”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. November 2008 um 01:55 Uhr
Am 13. November findet im IKuWo eine Informationsveranstaltung zum Thema “Glauben sie, dass durch Privatisierung alles besser wird?” statt. Das IKuWo bezieht sich mit der Veranstaltung auf lokale Ereignisse. Im Pressetext heißt es zur Veranstaltung:
“Wohnungen, Bahnverkehr, Kliniken, Straßen, Wälder und vieles mehr kommen unter den Hammer. Was vorher allen gehörte, wird Privateigentum. In Greifswald ist der Anteilsverkauf der Kommunalen Wohnungsverwaltung WVG an die Kommunale Wohnen AG (KWG) umstritten. Schon der von den Befürwortern des Anteilsverkaufes gelenkte Volksentscheid zum Anteilsverkauf sorgte für Diskussionsstoff. Nun zahlt der Investor nicht und die Stadt will möglicherweise die Einnahmen nicht für die Schuldentilgung nutzen.”
Das Programm sieht einen Vortrag und Film mit anschließender Diskussionsrunde vor. Referenten sind unter anderem Mitarbeiter des “Rostocker Soziale Bildung e.V“. Die Veranstaltung ist offen für alle und kostenlos.
Das Gebäude des IKUWO befindet sich in der Goethe-Straße 1. Beginn ist 21 Uhr.

Donnerstag: Eine-Frau-Elektronik-Armee

Geschrieben von | Veröffentlicht am 28. Oktober 2008 um 21:24 Uhr

weird kickin electronic music – no lapdog!

„Ich weiss was zu tun ist- ich bin eine scheppernde Rockband ohne Gitarre. Ich bin ein Orchester im Fleischwolf in Miniaturausführung, der Dirigent dreht am Rad. Das Orchester auch. Ich bin das Orchester. Ich bin der Dirigent. Der Dirigent ist eine Frau. Ehrenamtlich. Die Pauken in doppelter Besetzung. Frau Electronic Rockband, die auf unter und hinter einen Tisch passt. Und das alles mitten ins Herz. No Computers – no safety? Ich fühle.“

Mitunter erinnert sich die eine oder andere noch an die Berliner Noiseformation „Das zuckende Vakuum“. Das war die Wirkungsstätte Tonia Reehs, bevor sie zu Monotekktoni wurde. Vor etwa fünf Wochen erschien das mittlerweile vierte Album ihrer Eine-Frau-Elektronik-Armee – der scheppernden Rockband ohne Gitarre, wie sie sich selbst beschreibt. Sie ist die Verkörperung eines popkulturellen hauptstädtischen Sektors, irgendwo zwischen Prekariat, Gentrifizierung und Ladyfest.

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Hiphopper verteidigen Tierrecht

Geschrieben von | Veröffentlicht am 15. Oktober 2008 um 01:24 Uhr

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Wann gab es das letze mal ein HipHop Event in Greifswald? Schon mal was von Anti-Speziesismus gehört? Und was hat Rapmusik mit Tierrecht zutun?

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Antworten auf diese Fragen und noch einiges an guter Laune und Feierei gibt es am 18.10. im IKUWO, das zumindest versprechen die Veranstalter gegenüber dem webmoritz. Bei denen handelt sich um eine ein buntes Bündnis aus Tierrechtsaktivisten und HipHop-Begeisterten.

Vor dem Musikevent findet ab 18 Uhr ein Solidaritätsabend für Tierrechtsaktivisten aus Österreich statt, die dort nach Meinung der Veranstalter zu Unrecht inhaftiert wurden. Der Abend beginnt mit einem Vortag zum Thema Tierrecht. Ab 21 Uhr werden zwei Live-Acts auftreten. Jales und Knopf aus Hamburg und Monkey Mob aus Berlin wollen dem geneigten Publikum beweisen, das Hip Hop lebt und auch ohne Goldkettchen und Aggro-Styles auskommt.

Im Anschluss geht es weiter mit “feinsten, aufgelegten Elektroklängen”.

Weitere Infos: ikuwo.de

Ikuwo ist wieder da – Fotos

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Juni 2008 um 22:09 Uhr

Wir waren zu feierlichen Eröffnung des Ikuwo‘s letzte Woche mit einer Kamera ausgerüstet und haben für Euch ein paar Fotos geschossen:

Außerdem erzählte uns Jan Holten ein paar interessante Details zum Umbau:Insgesamt hat die Sanierung acht Monate gedauert und wurde über sechs Jahre im Vorfeld geplant. Ein großen Dank geht dabei an die “Baubecon”, die sich für das Ikuwo stark machte und an die Stadtverwaltung, die mit den Bauherren kooperierte.

Finanziert wurden die Kosten in Höhe von 750.000 Euro u.a. durch das Programm “Soziale Stadt” der Europäischen Union. Folgende Dinge wurde erneuert:

  • Der komplette Wohnbereich
  • Die Sanitäranlagen
  • Der komplette Schallschutz (schwarzer Fließ kommt noch zusätzlich)
  • eine gewaltige, moderne Lüftungsanlage (4000 Kubikmeter pro Stunde)
  • Paniktüren
  • Notausgänge
  • der ganze Keller
  • Fußböden und
  • der Vorbau draußen.

Noch nicht renoviert ist der Schuppen im Hof, welcher nun als nächstes gemacht werden soll. Der neue Veranstaltungssaal ist für bis zu 199 Gäste ausgelegt und kann flexibel umgebaut werden. Die Bühne gehört jedoch noch dem Studenten Theater “StuThe”.

Sehr wichtig ist Jan Holten: “Das Ikuwo wurde zwar renoviert, aber die Menschen darin sind immer noch die alten! Unsere politische Ausrichtung hat sich durch die Finanzhilfen der EU nicht geändert.”

Die Gristuf Klick-Bar

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Juni 2008 um 00:11 Uhr

So. Nun noch ein Tag. Ab morgen werden die ersten Teilnehmer erwartet, obwohl erst Freitag der offizielle Zeitraum der Anreise beginnt. Die Teilnehmer können es scheinbar kaum erwarten – genau wie wir.

Ab morgen Nachmittag ist der Hauptsitz des Gristuf e.V. im Ikuwo. Da befindet sich der Check-In, der Infopoint und auch das Ikuwo-Café wird die ganze Woche fast durchgehend geöffnet sein.

Am Samstag findet dann in der Mensa unsere Welcome-Party statt und das, obwohl die Mensa offiziell geschlossen hat, wie auf Flyern des Mensateams zu lesen ist. Bodi Bill aus Berlin wird mit elektronischem Sound den kleine Saal rocken und Lust auf das bunte Kulturprogramm der ganzen Woche vom 13.-22. Juni machen.

Try and error. Während der Woche werden hier die aktuellsten Ereignisse und die anstehende Kulturveranstaltungen aka Parties angekündigt. Gerade können wir euch nur raten, auf die Welcome-Party am 14. Juni ab 22 Uhr in die Mensa zu kommen, mitzufeiern und dort zu erfahren was geht – und da geht einiges. Da fällt mir gerade ein: habt ihr schon unser Programm-Heft?

Einen kleinen visuellen Einblick in die Vorbereitungen und Menschen hInter dem diesjährigen Festival gibt es in der Galerie

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Gristuf Countdown # 4

Geschrieben von | Veröffentlicht am 1. Juni 2008 um 14:15 Uhr

Zu guter letzt wird am 6. Juni, da es diesen Samstag so schön war, noch mal im IKuWo die Lust auf die Festivalwoche geschürt.

Um 19 Uhr zeigen wir den Film “Thunderbirds!“/ “Munje!” (Belgrad, Serbien 2001) eine urbane Komödie
und die in einer Nacht in Belgrad spielt. Die beste Freunde, Mare und Pop gründen die erste Drum’n’Basse Band in Serbien und möchten eine Platte bei ihrem alten Schulfreund Gojko aufnehmen. In der Nacht treffen Mare und Pop einen gefälschten Weihnachtsmann, einen coolen Polizisten und natürlich viele Mädels…

Um 21 Uhr spielt dann die erste internationale Band im Zuge des diesjährigen Festivals: die Band ‘Baaba’ beschallt mit Elektro-akustischem Jazz und Breakbeat aus Polen. Sie sind ein gefeierter Akustik-Elektronik-Act. Live greifen die vier Musiker gern auf Jazz/Breakbeat/Zirkus-Muster zurück und arbeiten viel mit Improvisationen.

Im Anschluß legen die greifswalder Djs Hadi Baba und Roc Roach auf.

Der Autor ist Mitglied des Gristuf Orga-Teams

Gristuf Countdown Party # 3

Geschrieben von | Veröffentlicht am 28. Mai 2008 um 10:29 Uhr

Ab Samstag sind es noch 13 Tage bis zum Beginn des Greifswald International Students Festival 2008. Um das gebührend zu zelebrieren findet Samstag die nächste Gristuf Countdown Party statt:

Zur dritten Veranstaltung am 31. Mai geben wir dann wieder einen Ort bekannt. Besonders freut uns hier, daß diese Party im IkuWo stattfinden und nicht nur das Festival immer näher rückt sondern an diesem historischen Tag das IKuWo offiziell wieder seine Türen öffnet, nach der – meiner Meinung nach viel zu lange dauernden – Umbaupause.

Um 20 Uhr zeigt das weitgereiste Wanderkino “Laster der Nacht” den Stummfilmklassiker’Sinnfonie der Großstadt’ – in Anlehnung an Greifswald? – von 1927 und begleiten ihn live mit Violine und Piano. Anwesend ist auch ihr Oldtimer-Feuerwehrauto, so daß durch ihr improvisiertes Openairkino eine nostalgische Stimmung erzeugt wird, die an die Pionierzeit des Kinos erinnert.

Danach gehts schnell zurück in die Gegenwart, wenn die IKuWo-Djs zeigen, was die neue Schallschutzmauer zu leisten fähig ist.

Die Spannung steigt, nicht nur bei den aus aller Welt anreisenden Teilnehmern, auch in Greifswald wird hinter den Kulissen noch fleißig gewerkelt. Im Gristuf-Büro herrscht rege Betriebsamkeiten. Es wird telefoniert und organisiert. In gemeinsamer Runde wird den Veranstaltungen in der Festivalwoche der letzte Schliff gegeben.

An dieser Stelle ein erneuter Aufruf zur aktiven Mitgestaltung! Ob als Helper, Host oder Gast auf den Veranstaltungen alle sind herzlich eingeladen!

Ikuwo Wiedereröffnung nach Renovierung

Geschrieben von | Veröffentlicht am 26. Mai 2008 um 13:23 Uhr

Morgen (Dienstag) ist es endlich soweit: Das Ikuwo öffnet nach der abgeschlossenen Sanierung die Türen zur Wiedereröffnung. Die mit Abstand wichtigste Neuerung hierbei ist das Schallschutzkonzept, das zukünftig einen lebendigen und unterbrechungsresistenten Kulturbetrieb garantieren soll.

Im Haus wird derzeit noch gesägt, gehämmert, geschweißt, geräumt und gesäubert; kurzgesagt arbeiten viele AktivistInnen unter Hochdruck an und in den neuen Räumen. Es wird sich zeigen, inwieweit die Gruppe in der Lage sein wird, der DIN-gerechten Sterilität den gewohnt wie geliebten Charme des Hauses abzutrotzen.

(Zum Vergrößern: Anklicken!)

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IKUWO mit neuem Charme

Geschrieben von | Veröffentlicht am 22. Mai 2008 um 23:29 Uhr

Die Bauarbeiter sind fertig. Dennoch haben die Macher des Internationalen Kultur- und Wohnprojekts (IKUWO) alle Hände voll zu tun. Am kommenden Dienstagabend öffnet das Haus in der Goethestraße wieder allen Gästen zum Eröffnungsabend mit dem Konzert von Karl Hlamkin und dem Ogneopasno Orkestr aus Moskau seine Pforten.

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