Alle Artikel mit dem Tag: IKuWo

GrIStuF-Infoabend: Wie organisiere ich eigentlich ein Studentenfestival?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 19. Oktober 2010 um 15:04 Uhr

Schon ein paar Monate ist es mittlerweile her, das internationale Studentenfestival GrIStuF. Vom 26. Mai bis zum 6. Juni war Greifswald ein bisschen internationaler, kreativer und bunter als sonst – bereits zum fünften Mal fand das Festival mit dem diesjährigen Motto “response-ability” statt. 150 Studierende weltweit kamen dafür in die Hansestadt, um beispielsweise an Workshops teilzunehmen und um andere Kulturen kennenzulernen.

Am 21. Oktober findet hier im IKuWo, Goethestraße 1, ein Infoabend statt

Nach einer Erholungspause über den Sommer melden sich die Organisatoren rund um das Festival und veranstalten daher am 21. Oktober einen Infoabend im Internationalen Kultur- und Wohnprojekt IKuWo. “How to realize an International Students’ Festival?” heißt es dort ab 21 Uhr.  Dabei geht es um die Frage, wie ein Studentenfestival organisiert wird und was hinter den Kulissen passiert. Die GrIStuF-Mitglieder werden dabei eine kurze Präsentation über das diesjährige Festival geben. Anschließend gibt es Getränke ab 22 Uhr an der GrIStuF-Bar, die jeden Donnerstag im IKuWo stattfindet. Der Eintritt ist frei.

Wessen Neugier dann noch nicht getilgt ist und wer vielleicht selbst das Studentenfestival 2012 mitplanen möchte, kann am Mittwoch, dem 27. Oktober, der Sitzung von GrIStuF beiwohnen. Das Büro befindet sich in der Wollweberstraße 4.

Bilder: GrIStuF (webMoritz-Archiv)

IKuWo trifft Jugoslawien

Geschrieben von | Veröffentlicht am 16. Oktober 2010 um 00:20 Uhr

“Der Balkanizer. Ein Jugo in Deutschland” – Danko Rabrenovic ist einer von vielen, die Anfang der 90iger im Zuge des Bürgerkrieges in Jugoslawien ihr Heimatland in Richtung Deutschland verließen. Zunächst bekam er in Deutschland ein Touristenvisum. Es folgten Duldung, Ausreisepflicht und Studentenvisum. Nun hat der Jugoslawe, dessen Heimatland inzwischen nicht mehr existiert, eine Aufenthaltserlaubnis. Er ist Musiker und moderiert die Sendung “Balkanizer” bei Funkhaus Europa/ WDR 5. Am 16. Oktober liest Rabrenovic um 21:30 Uhr aus seinem Buch “Der Balkanizer. Ein Jugo in Deutschland” im IKuWo vor.

Im Anschluss findet ein Konzert der Balkan-Band Trovaci statt. Während die Combo, die aus vier ex-Jugoslawen besteht, zunächst ein Tribut auf den Jugo-Punk der frühen 80iger Jahre darstellte, “wirft die Düsseldorfer Combo seit 2003 einen einzigartigen „balkanisierten“ Blick auf deutschen Alltag, Gastarbeiterklischees oder Herzschmerz-Themen, verdichtet in selbstironischen wie sympathisch-schlitzohrigen Texten und dargeboten in einem serbisch-deutschen Sprachmix.” So stellt das IKuWo jedenfalls die Band des Abends vor. Doch danach ist noch lange nicht Schluss: In der Aftershow-Party kann mit Selectra PEhLE (Zonic/ Leipzig) von Jugo-Punk bis Sinti ‘n’ Roma-Wave getanzt und gefeiert werden. Wer also morgen eine lange und abwechslungsreiche Nacht wünscht, der oder die kann diese ab 21 Uhr im IKuWo beginnen lassen. Für das Abendprogramm sollte der Student oder die Studentin fünf Euro Eintrittsgeld bereit halten.

Foto: IKuWo (IKuWo)

IKuWo diskutiert Tabu-Thema: Über Katzen, die eher Vögel wären…

Geschrieben von | Veröffentlicht am 13. Oktober 2010 um 19:43 Uhr

Im IKuWo wird am Donnerstag, dem 14.10. der Film "Die Katze wäre eher ein Vogel..." gezeigt.

Es ist ein Thema, über das man eigentlich nicht spricht, weil es in unserer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft von vielen – sei es nun unbewusst oder bewusst, politisch motiviert oder sozialisationsabhängig – als unnormal oder unnatürlich empfunden wird. Etwas, wovon viele glauben, dass die Natur oder Gott, je nachdem, wie argumentiert wird, eigentlich gar nicht hätte schaffen wollen, aber trotzdem existiert.

Im IKuWo wird Donnerstagabend um 21 Uhr ein Tabu-Thema angesprochen. Der Film “Die Katze wäre eher ein Vogel…” thematisiert die Ausgrenzung von Intersexuellen aus der Gesellschaft. Vier Hermaphroditen erzählen von der mit der Tabuisierung ihrer Existenz häufig einhergehenden zwanghaften Anpassung an die heterosexuelle Norm durch schwerwiegende Eingriffe in die körperliche Integrität jener Menschen, die keinem biologischen Geschlecht eindeutig zuzuordnen sind.

Dabei wird in dem unter Regie von Melanie Jilg entstandenen dokumentarischen Film bewusst darauf verzichtet, das medizinisch-biologische “Phänomen” der Intersexualität zu erläutern. Und so darf nicht erwartet werden, dass Medizinier zu Wort kommen, oder “uneindeutige” Genitalien gezeigt werden. Der Film will sich dem Thema nicht aus medizinischer Sicht, die Geschlechtsvariationen zum Objekt wissenschaftlicher Untersuchungen macht, nähern.

Auf der Internetseite zum Film wird das Kunstprojekt als “dokumentarisches Experiment” und “visuelles Hörstück” bezeichnet. Es soll sich dabei um einen “schlichten Versuch” handeln, “zuzuhören, da wo lange geschwiegen wurde und wo es sich zu lernen lohnt.” Im Anschluss findet eine Diskussion über den Film und damit über das Tabu-Thema statt, dass es Katzen gibt, die eher Vögel wären, aber doch keines von beidem sind. Die Veranstaltung wird vom IZFG, das interdisziplinäre Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung, der Greifswalder Ladyfestgruppe und dem IKuWo organisiert.

Bild: http://www.die-katze-ist-kein-vogel.de/

Stuthe macht viel Theater: Zwei Stücke am Freitag, Impro am Samstag

Geschrieben von | Veröffentlicht am 7. Juli 2010 um 17:46 Uhr

Das Studententheater Stuthe wartet am Freitag dem 9. Juli gleich mit zwei Aufführungen auf. Zum einem das bereits mehrmals aufgeführte Stück “Die Grüne Gans”. Zum anderen findet in der Brasserie Hermann die Premiere von “Homo Pillicrepus – ein Fußballspiel” statt. Am Sonnabend geht’s dann im IKuWo weiter: Das Improvisationstheater “Ma’Ma Ernst” wird dann nach den Wünschen des Publikums spielen.

Am 9. Mai führt das Stuthe die "Grüne Gans" erneut auf. Zum ersten mal im Rubenowsaal.

Bei der “Grünen Gans” handelt es sich um ein humoristisch-absurdes Theaterstück, welches aus einer Sammlung von Texten des polnischen Literaten Konstanty Idelfons Gałczyñski besteht. Die Greifswalder Studierenden des Stuthe haben unter Leitung des Schauspielers Lukas Goldbach Gałczyñskis Texte, welche auf die alltäglichen Absurditäten im damaligen sozialistischen Polen hinweisen, in Bezug auf ihren eigenen Alltag gelesen. Das Stück wird am Freitag um 20 Uhr im Rubenowsaal der Stadthalle aufgeführt. Der Eintritt beträgt 13 Euro, für Studenten 8 Euro.

Bei “Homo Pillicrepus- ein Fußballstück” handelt es sich um das “Spiel der Spiele”: “WIR” gegen “DIE”. Mit “Die” sind nach Aussagen des Studententheaters die anderen gemeint: die Wissenschaftler, welche meinen, der Mensch sei ein homo sapiens, die Philosophen, welche meinen, der Mensch sei ein homo faber. Doch “Wir” – also die Darsteller auf der Bühne – meinen, dass der Mensch ein “Homo Pillicrepus” sei, ein ballspielender Mensch. Das Spiel beginnt am Freitag um 20 Uhr in der Brasserie Hermann. Der Eintritt beträgt sechs Euro beziehungsweise vier Euro für Studierende.

Wer bis dahin noch nicht genug vom Schauspiel hat, kann sich einen Tag später, am 10. Juli ins IKuWo begeben. Hier wird die Improvisationstheatergruppe “Ma’ Ma ernst!” auftreten. Und wie es beim Improvisationstheater so üblich ist, kann noch nichts darüber gesagt oder geschrieben werden, worum es sich bei dem Stück drehen wird. Denn das wird alles spontan entschieden. “Deine Vorgabe entscheidet zwischen Müllabfuhr und Mondlandung”, heißt es am Sonnabend ab 21 Uhr im IKuWo. Der Eintritt beträgt 3 Euro.

Foto: StuThe

GrIStuF – english version

Geschrieben von | Veröffentlicht am 11. Juni 2010 um 21:16 Uhr

The Greifswald International Students Festival 2010 was joined by 200 participants from 80 different countries. Also many people and students from Greifswald attended the cultural events. Wether you missed a party or you just want to experience the week again, take a look at our program ….


TITEL Von rasierten Beinen und dem idealen Sixpack – Sexismus in der Werbung

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Mai 2010 um 19:59 Uhr

Eine Ausstellung setzte sich kritisch mit Geschlechterrollen in der Werbung auseinander.

Konny Reimann ist ein wahrhaftiger Mann. „Echte Wurst für echte Männer“, lautet der Slogan für die „Halberstädter Bockwurst“, für die der ausgewanderte Neu-Texaner da wirbt. Kräftig, muskelbepackt und voller Stolz – so soll „mann“ heute also sein. Nicht nur, um kräftig Würstchen zu essen, sondern auch, um dem Idealbild unserer heutigen Gesellschaft zu entsprechen. Die Ladyfest-Gruppe aus Greifswald hat sich Ende April dem Thema angenommen und stellte eine Woche lang Werbung im IKuWo aus, in der es um unsere heutigen Idealbilder und Vorstellungen von Männern und Frauen ging.

Für Lilli, die sich auch in der Ladyfest-Gruppe engagiert, war es besonders spannend zu sehen, wo die Grenze für jeden Einzelnen zum Sexismus überhaupt anfängt: „Der eine empfindet es schon als sexistisch, wenn nur nackte Haut zu sehen ist, für manch andere wird es allerdings erst grenzwertig, wenn sich Frauen animalisch auf einer Couch räkeln“, beschreibt sie. Die Sexismus-Ausstellung sollte besonders deutlich machen, welche Stereotypen in den Köpfen der Leute verankert sind. „Warum rasiert sich beispielsweise „frau“ die Beine? Weil sie es so möchte oder weil es ihr die Idealbilder, die vor allem in der Werbung Verwendung finden, so suggerieren?“, fragt Lilli.

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Drei ernste Themen für den Mittwoch

Geschrieben von | Veröffentlicht am 13. April 2010 um 18:45 Uhr

Für alle jene die noch nicht wissen, wie sie ihren Mittwochabend verbringen wollen haben wir hier noch einige Vorschläge auf Lager. Greifswald hat an diesem Tag gleich mehrere viel versprechende Diskussionsveranstaltungen zu bieten. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) lädt zu einem Vortrag über den Rechtsextremismus in Osteuropa ein. Das Theater Vorpommern bietet eine Einführung in das zur Premiere anstehende Skandalstück “Zerbombt” an in der Katholische Studentengemeinde spricht André Stiefenhofer über das Christentum in der Islamischen Welt.

Ungarn-Korrespondent spricht über Rechtsextremismus

Vergangene Woche erzielte die rechtsextreme Partei “Jobbik” bei den ungarischen Parlamentswahlen ein Ergebnis von knapp 17 Prozent. Aus diesem Anlass lädt der Greifswalder AStA in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg Vorpommern zu einem Diskussionsabend mit dem Thema “Rechtsextremismus auf dem Vormarsch in Osteuropa”. Referent ist der dpa-Sonderkorrespondent Gregor Mayer der den Urnengang in Ungarn analysieren und neben Hintergrundinformationen auch Einblicke in die Neonazi-Struktur Osteuropas liefern wird.

Die Veranstaltung beginnt 19:30 Uhr im Konferenzraum des Universitätshauptgebäudes in der Domstraße (Eingang 2).

Theaterskandal jetzt auch in Vorpommern

Bei seiner Uraufführung in London 1995 löste “Zerbombt” einen europaweiten Skandal aus. Das Stück der britische Dramaturgin Sarah Kane spielt in einem Hotelzimmer in Leeds während eines fiktiven Bürgerkriegs und handelt von extremen Misshandlung, Abhängigkeit und Demütigung unter den drei handelnden Personen. Die expliziten Darstellungen in Bild und Sprache führten zu einer breiten Diskussion in der Boulevardpresse genau wie in den Feuilletons renommierter Zeitungen. Die Bandbreite der Urteile reichte von Beschimpfungen als Perversität bis hin zu literarischen Auszeichnungen.

Die Inszenierung des Theaters Vorpommern wird am Donnerstag, dem 22. April in Greifswald Premier feiern. Regisseur Jan Böde stellt gemeinsam mit Dramaturgin Anja Nicolaus, dem Kostüm- und Bühnenbildner Dieter Böde und den Darstellern bei einer Premierenvorschau am Mittwoch, dem 14. April, um 18.00 Uhr im IKUWO in der Goethestraße 1 das Stück und sein Inszenierungskonzept vor.

Christenverfolgung in der Islamischen Welt

Mit dem Thema “Gewalt” beschäftigt sich auch  die Katholische Studentengemeinde (KSG) Greifswald an ihrem ersten Themenabend in diesem Semester. André Stiefenhofer, Mitarbeiter von “Kirche in Not”, berichtet über die Arbeit des päpstlichen Hilfswerkes gegen die in einigen islamischen Ländern stattfindenden religiösen Verfolgungen und die Arbeit der Kirchen in Ländern und Regionen mit geringem Anteil gläubiger Christen.

Der Vortrag beginnt um 20 Uhr in den Räumen der Studentengemeinde im Pfarrer-Wachsmann-Haus (Bahnhofstraße 15).

Bilder:

“Zerbombt” – Plakatmotiv Theater Vorpommern

Logos – AStA Greifswald bzw. KSG Greifswald

Foto Startseite – Jenny Them via jugendfotos.de

Rechte Schmierereien in der Greifswalder Innenstadt

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Februar 2010 um 11:10 Uhr

In der Nacht zum Donnerstag wurden in der Greifswalder Innenstadt rechtsextreme Schmierereien an verschiedenen Stellen angebracht. Auf einem großen Baustellenschild vor der neuen Stadthalle prangt seitdem der Spruch “Dresden das war Mord”, an einem Toilettenhäuschen vor der Mensa am Schießwall steht “Rache für Dresden”. Die Fassade des Internationalen Kultur- und Wohnprojekts wurde mit drei Hakenkreuzen beschmiert.

Der oder die Täter nehmen mit den beiden Sprüchen Bezug auf den 65. Jahrestag des alliierten Bombenangriffs auf die Stadt Dresden. Dort werden morgen mehr als 7000 Rechtsextreme zu einem Gedenkmarsch erwartet.

Das IKuWo war in den vergangenen Monaten mehrfach Ziel politisch motivierter Straftaten aus dem rechten Milieu. Ende Oktober waren mehrere Personen erwischt worden, als sie das Gebäude mit Flaschen bewarfen. Als die Täter flüchteten, nahmen fünf Teilnehmer der gerade im IKuWo laufenden Veranstaltung ihre Verfolgung auf und verständigten die Polizei. Dabei beobachteten sie, wie einer der Täter an der Kreuzung Gützkower Str./Bahnhofstraße einen Hitlergruß zeigte. Nach Angaben der Verfolger handelte es sich bei den Tätern um Mitglieder der Burschenschaft Rugia.

Erst vor wenigen Wochen war bekannt geworden, dass im Dezember eine tote Katze vor der Tür des Vereinshauses abgelegt worden war. Dem Tier hatte man einen Flyer der örtlichen Antifa an den Kopf genagelt.

In allen drei Fällen ermittelt die örtliche Polizei. Eine Vertreterin des IKuWo erklärte gegenüber dem webMoritz, man vermute, dass es sich bei allen drei Vorfällen um Täter aus dem Umfeld der besagten Burschenschaft handle. Diese sehe man auch als derzeitigen Rückzugsraum der Rechtsextremen vor Ort.

Einschüchtern lasse man sich durch die Angriffe und Drohungen der vergangenen Monate nicht. Der erneute Vorfall zeige jedoch, dass sich das Klima in Greifswald deutlich zuspitze. Es seien nun Stadt und auch die Universität gefragt, klare Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen.

In einer vorherigen Version des Artikels war im vorletzten Absatz von “besagten Burschenschaften” die Rede. Dies war ein Tippfehler unsererseits, der möglicherweise zu Missverständnissen geführt hat. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Bilder: Carsten Schönebeck

Gewalttaten erschüttern Greifswald

Geschrieben von | Veröffentlicht am 19. Januar 2010 um 08:02 Uhr

Zwei Gewalttaten mit möglicherweise politischem Hintergrund sind am Montag bekannt geworden. In der Nacht vor Silvester wurde vor dem Haus des Kulturprojekts “Ikuwo” in der Goethestraße von unbekannten ein Sack mit einer toten und misshandelten Katze abgelegt. In der Nacht zu Montag wurde zudem ein Streifenwagen der Polizei in einen Hinterhalt gelockt und mit mehreren Brandsätzen, so genannten Molotow-Cocktails, beworfen, von denen aber keiner zu größeren Schäden führte.

ikuwo-200

Ikuwo

Warum die Attacke gegen das Ikuwo erst jetzt bekannt gemacht wurde, wollte man uns beim Ikuwo nicht so richtig sagen. Das liege wohl eher an der Ostsee-Zeitung, hieß es vom Betreiberverein, die habe von der Sache schließlich schon seit zehn Tagen gewusst. Zudem habe man den Vorfall bereits am 31.12. angezeigt, seitdem ermittelt die Polizei. Von anderer Seite wurde uns jedoch zugetragen, man habe beim Ikuwo zunächst überlegt, den Vorfall überhaupt nicht öffentlich zu machen. Das würde auch erklären, warum Fleischervorstadtblogger Jockel Schmidt, in der Regel bestens informiert über Vorgänge im Ikuwo, erst unmittelbar vor Erscheinen der Nachricht in der Ostsee-Zeitung einen Beitrag auf seinem Blog veröffentlichte.

Der Betreiberverein des Ikuwo vermutet einen rechtsextremen Hintergrund der Tat. Aus diesem Berreich heraus wolle man die Betreiber offensichtlich einschüchtern. An dem Kadaver sei zudem ein Aufkleber der “Antifa” angebracht gewesen. In der Vergangenheit sei es häufiger zu Drohungen und Übergriffen gegen den Verein gekommen, die der rechten Szene zugeordnet werden konnten. Auch der webMoritz hatte bereits über entsprechende Vorfälle berichtet.

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“Das ist nicht unser Ernst” – Party im IKUWO

Geschrieben von | Veröffentlicht am 6. Januar 2010 um 17:10 Uhr

Die “hedonistische Internationale inna Greifswalder Hochschule” (H.I.G.H) lädt am Samstag zu einem nicht ganz “Ernst” gemeinten Tanzabend ins Internationale Kultur- und Wohnprojekt IKuWo. Thema des Abends ist die kommende Woche geplante Urabstimmung zur Ablegung des Namens “Ernst Moritz Arndt”. Als Motto des Abends geben die Veranstalter an: “HINKOMMEN! TANZEN! ARNDT WEGBASSEN!”

Flyer zur Party

Flyer zur Party

Mit ihrer Party wollen die Hedonistinnen auf die kommende Urabstimmung hinweisen und die Leute motivieren, das Kreuz an der “richtigen” Stelle zu setzen. Auf das im IKuWo übliche Einlassverbot für eine bestimmte Klientel wird im Flyer mit den Worten hingewiesen: “Rassist_innen, Sexist_innen und andere Vollpfost_ionnen bleiben natürlich zu Hause und schreiben weiter webMoritz-Kommentare.”

Musikalisch gewohnt elektrolastig geht es los mit einem Konzert vom Elektrobär. Als DJs treten NLPN und Elektro.indie.fresse in Erscheinung. Weitere Infos auf der Hedonistinnen-Seite und auf der Homepage der Initiative Uni ohne Arndt. Auch im StudiVZ wird für die Veranstaltung geworben. Einlass ist ab 22 Uhr.

Foto: Veranstalter.

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