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	<title>webMoritz.de &#187; IKuWo</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Kultur Kompakt: 19. bis 24. Januar</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/19/kultur-kompakt-19-bis-24-januar/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 07:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Lohmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>
		<category><![CDATA[Klex]]></category>
		<category><![CDATA[Koeppenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[kultur kompakt]]></category>
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		<category><![CDATA[Studentenclub Kiste]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kommende Wochenende bietet vor allem eines: Viel Musik. Garniert wird das Ganze mit zwei Lesungen und einem Quiz. Für genauere Infos schaut einfach kurz rein in die dieswöchige Ausgabe des KulturKompakt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/2011/08/15/kultur-kompakt-15-bis-21-august/kultur-kompakt/" rel="attachment wp-att-61431"><img class="size-full wp-image-61431 alignleft" style="margin: 5px;" title="kultur-kompakt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/08/kultur-kompakt.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Semesterende, Klausurenzeit, Lernzeit. Die Zeit ist knapp, die Motivation noch knapper und Fahrradstellplätze vor der Universiätsbibliothek sind nur noch mit Wartemarke zu erhalten. Wie verlockend ist da der Gedanke, auszubrechen und Lernstoff Lernstoff sein zu lassen. Aber nein, das Gewissen verbietet es. Andererseits könnte eine kleine Auszeit für mehr Motivation und Ausdauer sorgen.</p>
<p>Wir können diese Zwiespalt nicht für euch lösen, aber wir haben ein paar Veranstaltungstipps für euch, die garantiert für Ablenkung sorgen.</p>
<p><span id="more-69653"></span></p>
<p>Den Anfang macht die Kiste am <strong>Donnerstagabend</strong>. Ab <strong>19:30 Uhr</strong> ist wieder <strong><a title="Regeln des Kiste-Pubquiz" href="http://www.kistehgw.de/veranstaltungen/details/461-pubquiz" target="_blank">Kiste-Pubquiz</a></strong>. Gruppen bis zu sechs Personen sind für 1 Euro pro Person dabei und rätseln um die Wette und einen Getränkegutschein. Anmeldungen werden vor Ort oder unter <a href="mailto:quiz@kistehgw.de">quiz@kistehgw.de</a> entgegen genommen. Wie immer gilt auch am 19. Januar: Keine Smartphones, lesbar schreiben und: Der Quizmaster hat immer Recht!</p>
<p>Wem ein Quiz zu viel geistige Eigenleistung ist, der kann sich am <strong>Freitag</strong> im <strong><a title="Homepage des Koeppenhaus" href="http://www.koeppenhaus.de/" target="_blank">Koeppenhaus</a></strong> bei einem schönen Gläschen Wein von Autor Volkar H. Altwasser aus dessen Roman „<a title="Letzte Fischer" href="http://www.matthes-seitz-berlin.de/scripts/buch.php?ID=449" target="_blank">Letzte Fischer</a>“ vorlesen lassen. Ab <strong>20 Uhr</strong> trägt der ehemalige Matrose Altwasser in entspannter Atmosphäre aus seiner Hommage an das Leben auf den Meeren vor, beschreibt Wagnisse auf hoher See und spült die Melancholie und Wehmut der Ozeane direkt ins Koeppenhaus. Das Schnuppern von Seeluft kostet euch 3 Euro, sofern ihr euren Studentenausweis mitbringt. Ansonsten müsst ihr 5 Euro auf die Theke legen.</p>
<div id="attachment_69684" class="wp-caption alignright" style="width: 219px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/konz_1201_1_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-69684" title="konz_1201_1_web" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/konz_1201_1_web-209x250.jpg" alt="" width="209" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Captain Capa &amp; Fuck Art, Let&#39;s dance!</p></div>
<h3>So spielet auf zum Tanze</h3>
<p>Falls euch der Sinn eher nach Musik und Tanz steht, sei euch für Freitagabend das <strong>Klex</strong> ans Herz gelegt. Mit <em><a title="Rasta Knast" href="http://www.rasta-knast.de/" target="_blank">Rasta Knast</a></em>,<em> <a title="Auf Bewährung" href="http://www.aufbewaehrung.de/aufbewaehrung/fuck_the_fall.html" target="_blank">Auf Bewährung</a></em> und <em><a title="Midnaid Devilz auf MySpace" href="http://www.myspace.com/midnaiddevilz" target="_blank">Midnaid Devilz</a></em>stehen drei versierte und teilweise weltweit bekannte Punkbands auf der Bühne. Für 6 Euro gibt es Pogo, Punk und Party, <strong>20 Uhr</strong> ist Einlass und aufgespielt wird zwei Stunden später.</p>
<p>Alternativ könnt ihr euch am 20. Januar auch ins <strong><a title="St. Spiritus im Web" href="http://kulturzentrum.greifswald.de/" target="_blank">St. Spiritus</a></strong> begeben, dort geben Los Soneros de Caiman feinste Salsa-Musik zum Besten. Das Quintett aus Kuba, Kolumbien, Luxemburg und Deutschland spielt lateinamerikanische Rhythmen zum Genießen und Tanzen, dazu gibt’s leckere Cocktails. Im Vorverkauf im Ballhaus zahlt ihr 8 Euro, die Abendkasse kostet euch 10 Euro.</p>
<p>Das hochkarätige Musikangebot dieser Woche setzt sich am <strong>Samstag</strong> fort. So holt die <strong>Kiste</strong> mit <em>Captain Capa</em> und <em>Fuck Art, Let’s Dance!</em> zwei Bands des bekannten Labels „<a title="Audiolith Records" href="http://www.audiolith.net/" target="_blank">Audiolith Records</a>“ nach Greifswald. Audiolith hat Größen des deutschen Indie-Elektro-Pops wie <em>Supershirt</em>, <em>Egotronic</em> und <em>Frittenbude</em> großgezogen und steht somit für gute Musik, Extravaganz und Tanzwut. <strong>Ab 21 Uhr</strong> könnt ihr für 7 Euro Captain Capa und Fuck Art, Let’s Dance! dabei beobachten und bejubeln, wie sie in diese großen Fußstapfen treten.</p>
<p>Noch abgedrehter und schräger wird’s ab <strong>21:30 Uhr</strong> im <strong>IKuWo</strong>, hier steht die „Schräg-Brazil-Jazz-Psycho-Groove-Elektrik-Weirdo-Big Band“ <em><a title="Mitch &amp; Mitch auf MySpace" href="http://www.myspace.com/mitchandmitch" target="_blank">Mitch &amp; Mitch</a></em> auf der Bühne. Musikalisch schwer einzuordnen, ist die Gruppe aus Polen auf jeden Fall ein Hinhören wert. Der eine oder andere geneigte Zuhörer kennt sie vielleicht schon vom Polenmarkt 2006. <del>Eintritt kostet der Ohrenschmaus am Samstagabend übrigens nichts.</del> Der Eintritt beträgt 5 Euro und im Anschluss wird es noch eine After Hour geben. Einen Vorgeschmack bietet vielleicht dieses Video von einem Auftritt von Mitch &amp; Mitch gemeinsam mit Igor Krutogolov in Warschau vor knapp zwei Jahren:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/r3ltM4WpT-E" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3>Zum Ausklang etwas Gediegenes &#8211; mit Humor</h3>
<p>Sofern ihr besonders fleißig wart, oder euch das bisherige Programm nicht zugesagt hat, geht am <strong>Sonntag</strong> ins <strong>Koeppenhaus</strong>. Ab <strong>20:30 Uhr</strong> steht sonderholm 3 auf dem Programm, betreutes Lesen für alle und noch ein paar mehr. Diesmal unter dem Motto: „Halt die Fresse, ich hab eigene Probleme“ <a title="Sonderholm II - Licht (und mehr)" href="http://webmoritz.de/2011/12/19/sonderholm-ii-betreutes-lesen/" target="_blank">singt, erzählt und hörspielt sich Christian Holm</a> vom Theater Vorpommern durch ein buntes Programm, bei dem garantiert keine Langeweile aufkommt. Für schlappe 3 Euro gibt’s Lachmuskeltraining satt.</p>
<p>Und last but not least gibt am kommenden <strong>Dienstag</strong> (24.01.) die Jazzpianistin <a title="Johanna Borchert - Homepage" href="http://www.johannaborchert.de/" target="_blank">Johanna Borchert</a> ihr neues Soloprogramm zum Besten. Falls ihr am Wochenende nicht in der Stadt seid, zu eifrig am Lernen wart, oder einfach Jazz mögt, schaut einfach um <strong>21 Uhr</strong> im <strong>Koeppenhaus</strong> vorbei. Für 5 beziehungsweise 8 Euro kommt ihr rein.</p>
<p>Unsere Rechtsabteilung weist übrigens ausdrücklich darauf hin, dass wir und die Veranstalter obiger Events keinerlei Haftung für verpatzte Prüfungen aufgrund mangelnden Lernens übernehmen. Habt ein schönes Wochenende!</p>
<p>Flyer: Veranstalter<br />
Video: You-Tube-user <a href="http://www.youtube.com/user/cwawpl" target="_blank">cwawpl</a></p>
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		<title>Initiativen rufen zur antifaschistischen Demonstration</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/12/09/initiativen-rufen-zur-antifaschistischen-demonstration/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 20:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA["Greifswald Nazifrei!"]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[antifaschistische Gruppe Defiant]]></category>
		<category><![CDATA[Feine Sahne Fischfilet]]></category>
		<category><![CDATA[Hedonistische Internationale Sektion Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee-Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund der Zunahme und Radikalisierung neonazistischer Übergriffe haben verschiedene Initiativen und Bündnisse zu einer antifaschistischen Demonstration am 10. Dezember aufgerufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Flyer-Demo-Greifswaldnazifrei-2-artikelbild.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-67623" style="margin: 5px;" title="Flyer-Demo-Greifswaldnazifrei-2-artikelbild" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Flyer-Demo-Greifswaldnazifrei-2-artikelbild.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Feste neonazistische Strukturen in Form der &#8220;Nationalen Sozialisten Greifswald&#8221; sind seit etwa zwei Jahren auch wieder in der Universitätsstadt anzutreffen. Im Vorfeld der NPD-Demonstration um den ersten Mai agierte die Neonaziszene deutlich aggressiver und beschränkte sich nicht auf <a href="http://webmoritz.de/2010/10/22/rechtsextreme-machen-mit-parolen-jagd-auf-erstis/">neonazistische Grafitti-Losungen</a>, die sie an Toilettenhäuschen, Trafohäuschen, auf dem Fußboden vor dem Audimax oder vor der Mensa sprühte.<span id="more-67615"></span> Es wurden Nazigegner verfolgt, die Plakate aufhängen wollten, in denen zu Gegenprotesten zur NPD-Demo aufgerufen wurde, auf dem <a href="http://webmoritz.de/2011/04/27/mutmasliche-neonazis-veruben-brandanschlag-auf-das-ikuwo/">Innenhof des IKuWo wurde von mutmaßlichen Neonazis ein Auto in Brand gesetzt</a>.</p>
<p>Im Anbetracht dieser Ereignisse organisiert die seit etwa einem halben Jahr bestehende <a href="http://defiantantifa.wordpress.com/">antifaschistische Gruppe Defiant</a> zusammen mit der <a href="http://hihgw.org/2011/11/nazis-wegbassen-10-12/">Greifswalder Sektion der Hedonistischen Internationalen </a>sowie dem <a href="http://greifswaldnazifrei.blogsport.eu/2011/11/23/zusammen-sind-wir-mehr/">Bündnis &#8220;Greifswald Nazifrei&#8221;</a> eine antifaschistische Demonstration am 10. Dezember. Der <a href="http://www.akj-greifswald.co.de/">Arbeitskreis Kritischer Juristinnen</a> wird die Demonstration in Funktionals Demo-Beobachter unterstützen. Die Gruppe &#8220;Defiant&#8221; hat sich nach eigenen Angaben aus mehreren Jugendlichen zu einer &#8220;organisierten Gruppenstruktur&#8221; formiert, die durch Veranstaltungen &#8220;eine antifaschistische Kultur zelebrieren und etablieren&#8221; wollen. Im Vorfeld der Demonstration organisierte die Gruppe bereits ein Mobilisierungs-Konzert im IKuWo, auf dem die Mecklenburg-Vorpommersche Punkband <a href="http://feinesahnefischfilet.blogsport.de/">&#8220;Feine Sahne Fischfilet&#8221;</a> auftrat.</p>
<p>Das zivilgesellschaftliche Bündnis Greifswald-Nazifrei ist im Vorfeld der <a href="http://webmoritz.de/2011/05/01/jetzt-live-ticker-zur-nazi-demo/" target="_blank">NPD-Demonstration am 1. Mai</a> in Greifswald entstanden und hat durch Sitzblockaden verhindert, dass die Neonazis durch die Stadtteile Schönwalde I und Schönwalde II demonstrieren konnten und bereits kurz hinter dem Ende der Heinrich-Herz-Straße wieder umdrehen mussten. Die Greifswalder Sektion der Hedonistischen Internationalen ist bei zahlreichen Demonstrationen in der Vergangenheit bereits mit einer bunten, musikalischen und somit aus dem üblichen &#8220;Demonstrations-Trott&#8221; heraus fallenden Protestkultur aufgefallen.</p>
<p>Die Route beginnt um <strong>13 Uhr</strong> vor dem <strong>Südbahnhof </strong>und soll nach Angaben der Greifswalder Lokalzeitung durch die Heinrich-Hertz-Straße, Ernst-Thälmann-Ring, Koitenhäger Landstraße, über die Hans-Beimler und Walther-Rathenau-Straße und die Wolgaster Straße am Eckard-Rütz-Gedenkstein vor der Mensa am Schießwall enden. Die Demo folgt dem Motto &#8220;Zieht euch warm an! &#8211; Null Toleranz für Nazis &#8211; Fight Back&#8221; und soll spätestens 18 Uhr zu Ende sein. Kundgebungen sind nach OZ-Angaben am Ärztehaus im Ernst-Thälmann-Ring, vor der Kiste in der Makarenkostraße sowie in der Walther Rathenau Straße geplant. Die Polizei wird voraussichtlich 500 Polizisten zur Absicherung der Demonstration im Einsatz haben.</p>
<h3>Unterstützung durch das StuPa</h3>
<div id="attachment_67626" class="wp-caption alignright" style="width: 200px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/antifa-poster.jpg"><img class="size-medium wp-image-67626" title="antifa-poster" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/antifa-poster-190x250.jpg" alt="" width="190" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Das kritisierte Werbeplakat der Defiant</p></div>
<p>Während bis auf die Piratenpartei die Greifswalder Parteien und Gewerkschaften dieses Mal nicht den Aufruf unterstützen, werden nach Informationen des webMoritz dennoch Perteimitglieder der SPD, Grünen und der Linken sich an der Demonstration beteiligen. Sowohl das Greifswalder Studierendenparlament, als auch die Vollversammlung der Studierendenschaft haben per Beschluss dazu aufgerufen, an der Veranstaltung teilzunehmen. In einem <a href="http://blog.17vier.de/2011/12/08/weil-es-uns-alle-angeht-unterstutzt-die-greifswalder-antifa-demo/comment-page-1/#comment-97746">Beitrag des Fleischervorstadtblogs</a>, in dem ebenfalls dazu aufgerufen wird, sich an der Demonstration zu beteiligen, liegen jedoch, wenn es um die Bewerbung der Veranstaltung von Seiten der antifaschistischen Gruppe &#8220;Defiant&#8221; geht, Lob und Kritik dicht beieinander. So schreibt Blogbetreiber Jockel Schmidt, dass die Flyer primär Wut über die neofaschistischen Ereignisse der Vergangenheit zum Ausdruck bringen sollen und sich &#8220;auf einem hierorts selten beobachteten, extrem hohen Niveau&#8221; bewegen, andererseits auch Zweifel nähren würden. &#8220;Sie generieren auch Ausschlüsse, denn die Lichterketten-Fraktion  wird man kaum mit dem kämpferischen Plakat ansprechen können. Ähnlich verhält es sich mit dem Mobilisierungsvideo, das für hiesige  Verhältnisse ungeheuer martialisch daherkommt&#8221;, heißt es im Folgenden auf dem Fleischervorstadtblog.</p>
<p>In der Debatte um die Zustimmung zum Aufruf zur Teilnahme an der Demo durch das Stupa nannten Mitglieder der konservativen Gruppen unter anderem die Flyer und das Mobilisierungsvideo als Grund, dem Aufruf nicht zuzustimmen. Lediglich Alexander Schmidt (Liberale Hochschulgruppe) stimmte vom konservativ-liberalen Flügel des Stupas nach Einfügung der Wortgruppe &#8220;friedlich für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit&#8221; für den Antrag.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/2011/12/06/zwiespaltige-reaktionen-auf-abbruch-der-kreistagssitzung-vom-montag/" target="_blank">Bereits am vergangenen Montag protestierten Nazigegner im Kreistag</a> gegen die NPD-Mitglieder im Kreistag, indem sie Luftballons im Saal aufsteigen ließen, ein antifaschistisches Banner entrollten und die sich zu Wort meldenden Neonazis mit Lärm übertönten. Die Aktion wurde unterschiedlich aufgenommen. Während die CDU, so beispielsweise Innenminister Lorenz Caffier, die &#8220;Tumulte verurteilt&#8221;, verteidigen Mignon Schwenke (Die Linke) und die Piratenpartei diese Form des Protests. &#8220;Greifswalder Bürger hatten mittels friedlicher Aktionsformen gezeigt, dass sie die menschenverachtenden Ansichten der NPD und ihres Umfeldes nicht tolerieren wollen. Proteste gegen die NPD sind als Bestandteil einer wehrhaften Demokratie legitim, auch wenn die Arbeit des Kreistages nicht dauerhaft behindert werden sollte&#8221;, heißt es in der <a href="http://piraten-hgw.de/2011/12/nazis-wegbassen/">Pressemitteilung der Piratenpartei</a>. Mignon Schwenke begrüßte in einer <a href="http://mignon-schwenke.de/?p=818">Pressemitteilung </a>den zivilen Ungehorsam und forderte dazu auf, innerhalb der Demokratie auch Raum für diesen zu lassen.</p>
<p>Bildnachweis: Veranstalter (&#8220;Greifswald nazifrei&#8221;, &#8220;Defiant&#8221;)</p>
<p>Anmerkung der Redaktion: Am Artikel wurde eine geringfügige Veränderung vorgenommen (10.12., 01:02 Uhr)</p>
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		<title>Weit mehr als Kunst – polenmARkT 2011 in Greifswald (Teil 2)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 07:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin Brauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Caspar-David-Friedrich-Zentrum]]></category>
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		<description><![CDATA[Der PolenmARkT geht in die zweite Woche. Der webMoritz präsentiert euch hier ein paar Höhepunkte aus dem umfangreichen Programm, die ihr nicht verpassen solltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p1w4oK-hcm"><img class="size-thumbnail wp-image-66092  alignleft" style="margin: 5px;" title="polenmarkt11" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/polenmarkt11-150x150.jpg" alt="Plakat Polenmarkt 2011" width="150" height="150" /></a>Eine Woche voll gepackt mit Kunst, Kultur und Sport liegt bereits hinter uns. Das ist jedoch kein Grund es in den kommenden Tagen ruhiger angehen zu lassen. Im Rahmen des diesjährigen polenmARkTes gibt bis zum 28. November noch einiges zu entdecken. Der webMoritz hat für euch die Höhepunkte herausgesucht.<span id="more-66114"></span></p>
<p>Am <strong>Donnerstag</strong> wird es künstlerisch. Zum einen bei der Vernissage „Heldinnen sind müde“, die um 19.00 Uhr im Galerieraum in der Langen Straße 20 beginnt. Die Grundlage der Ausstellung sind Filme von Yves Ciampi, die Medienkünstlerin Agata Zbylut verwandelt und zu einem bildhaften Raumgefühl inszeniert. Zum anderen wird um 20.00 Uhr in der Galerie STP (Lange Straße 21) eine Ausstellung von Tomasz Myjak eröffnet, in der es um die Verbindung von Fotografie und Malerei geht.</p>
<p>Musikalisch geht es am <strong>Freitag</strong> weiter. Ab 19.00 Uhr steht im Theater Vorpommern das „Bester Quartet“ auf der Bühne. Zu hören ist eine Kombination aus Jazz, Traditionellem, moderner Kammermusik und Avantgarde. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt acht. Wem das noch nicht genug Musik ist, der kann sich danach auf den Weg ins IKuWo machen. Dort findet ab 22.00 Uhr die Aftershow-Party mit DJ Yuriy Gurzhy statt. Für Konzertbesucher kostet der Eintritt nur drei Euro, alle anderen zahlen sechs. Aufregend wird es im IKoWo auch am <strong>Samstag</strong>. Ab 19.30 Uhr beschäftigt sich das Theater Kryzk mit Problemen des Individuums und den Unruhen der Seele. Doch nicht nur zugucken ist angesagt. Beim gleichzeitig stattfindenden Theaterworkshop sollen die Teilnehmer selbst aktiv werden. Den Ausklang des Tages bildet die Party Polish Funk ab 22.00 Uhr. Die Kosten für den Theaterworkshop belaufen sich auf fünf, ermäßigt drei Euro. Der Eintritt für die Party kostet fünf Euro.</p>
<div id="attachment_66303" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/winter-weihnachten-galerie-simon-voigt-3.jpg"><img class="size-medium wp-image-66303" title="winter-weihnachten-galerie-simon-voigt-3" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/winter-weihnachten-galerie-simon-voigt-3-166x250.jpg" alt="Dom bei Nacht" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Der Dom St. Nikolai bietet die optimale Kulisse für den Stumfilmklassiker &quot;Metropolis&quot;.</p></div>
<p>Ein ganz besonderes Highlight erwartet Film- und Musikliebhaber am <strong>Samstag </strong>im Dom St. Nikolai. Ab 19.00 Uhr wird die restaurierte Fassung von Fritz Langs Klassiker „Metropolis“ gezeigt. Live begleitet wird der  Stummfilm vom Stettiner Filip Presseisen auf der Domorgel. Der Eintritt  kostet fünf beziehungsweise drei Euro. Bereits am <strong>Donnerstag</strong> wird im Pommerschen Landesmuseum der polnische Film „Morgen wird es  besser“ gespielt. Der mit dem Friedensfilmpreis der Berlinale  ausgezeichnete Streifen beginnt um 20.30 Uhr. Der Eintritt kostet drei  Euro.</p>
<p>Nach Kunst und Kultur fehlt jetzt noch die Literatur. Auch die kommt beim polenmARkT nicht zu kurz. Um Romantisches aus Polen geht es am <strong>Sonntag</strong> im Caspar-David-Friedrich-Zentrum (Lange Straße 57). Ab 18.00 Uhr werden Gedichte, Dramen, Komödien und Romane gelesen, der Eintritt ist frei. Einem ganz anderen Thema widmet sich Martin Pollack am <strong>Montag</strong> ab 20.00 Uhr im Koeppenhaus. Vergessene Kulturlandschaften Osteuropas und die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit seiner eigenen Familie stehen im Mittelpunkt der Lesung unter dem Thema „Reportagen ohne Ablaufdatum“. Das anschließende Gespräch moderiert Roman Dubasevych, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ost- und Westslawische Philologie. Der Eintritt kostet ermäßigt drei, regulär fünf Euro.</p>
<p>Zum Abschluss kommt der diesjährige polenARkT am <strong>Montag</strong> ab 19.00 Uhr im St. Spiritus. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Stettiner Band „Big Fat Mama“, das genaue Programm ist noch geheim. Es sei nur so viel verraten: Polnische und deutsche Studenten überraschen die Gäste mit kulinarischen Spezialitäten aus Polen.</p>
<p>Das komplette Programm gibt es <a title="Programm poelnmARkT" href="http://www.polenmarkt-greifswald.de/">hier</a> zum Nachlesen.</p>
<p>Foto: Simon Voigt</p>
<p>Plakat: Veranstalter</p>
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		<item>
		<title>Weit mehr als Kunst &#8211; polenmARkT 2011 in Greifswald (Teil1)</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/16/weit-mehr-als-kunst-polenmarkt-2011-in-greifswald-teil1-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 09:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christin Brauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 17. bis 28. November gibt es wieder zahlreiche Veranstaltungen, die uns Kunst, Kultur und Lebenswirklichkeit unserer polnischen Nachbarn näherbringen. Der webMoritz hat für euch einige Highlights der ersten sieben Tage zusammengefasst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-65541" style="margin: 5px;" title="plakat2011_polenmarkt_150" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/plakat2011_polenmarkt_150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Was  einst als polnischer Abend in der Tschajka begann, ist mittlerweile zum  größten polnischen Festival außerhalb Polens avanciert. Vom 17. bis 28.  November gibt es wieder <a title="Programm polenmARkT" href="http://www.polenmarkt-greifswald.de/">zahlreiche Veranstaltungen</a>,  die uns Kunst, Kultur und Lebenswirklichkeit unserer polnischen  Nachbarn näherbringen. Der webMoritz hat für euch einige Highlights der  ersten sieben Tage zusammengefasst.<span id="more-65893"></span></p>
<p>Den Auftakt bildet die feierliche Eröffnung am <strong>Donnerstag</strong> um 19.00 Uhr im Krupp-Kolleg in der Martin-Luther-Straße. Dort  liest  Joanna Bator aus ihrem Roman „Der Sandberg“, in dem es um Erinnerungen,  Ängste und Hoffnungen von drei Generationen geht, die zusammen in der  polnischen Provinz leben. Musikalisch umrahmt wird der Abend von DJ  Selekta PEhLE, der die Besucher mit Tango, Big Beat und New Wave  unterhält.</p>
<h3>HÖREN, STAUNEN, SPIELEN</h3>
<p>Ganz Ohr sein sollten die Zuhörer auch am <strong>Freitag</strong> ab  20.00 Uhr im Koeppenhaus.  In Zusammenarbeit mit Deutschlandradio  Kultur stellt Cécile Wajsbrot ihr Hörspiel „Die Zeremonie“ vor. Darin  beschäftigt sich die Autorin, deren eigene Familie im Zweiten Weltkrieg  der Judenverfolgung ausgesetzt war, mit eben solchen   Familiengeschichten. Für drei beziehungsweise fünf Euro kann man  Wajsbrots interessantes Hörspiel verfolgen.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 248px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/polen_maurice_gierse_jugendfotos.jpg"><img title="polen_maurice_gierse_jugendfotos" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/polen_maurice_gierse_jugendfotos.jpg" alt="" width="238" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Davon, dass Polen mehr als nur alte Dörfer und billige Kippen zu bieten hat, kann man sich u.a. am Samstag ab 20 Uhr in der Kulturbar überzeugen</p></div>
<p>Lohnt  sich eine Reise nach Polen lediglich wegen der billigen Kippen und dem  günstigen Einkauf oder findet der aufmerksame Gast das ungewöhnlich  Gewöhnliche? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Mal rüber und so,  &#8230; billig Kippen besorgen und günstig einkaufen“ von Studierenden des  Caspar-David-Friedrich-Instituts (C.D.F.I.), die am <strong>Samstag</strong> um 20.00 Uhr in der KulturBar eröffnet wird. Bis zum 01.12. haben   Besucher die Möglichkeit die Eindrücke von Reisen zwischen Deutschland  und Polen zu betrachten.</p>
<p>Einen ersten sportlichen Vorgeschmack auf den kommenden Sommer gibt es  am <strong>Sonntag</strong>. Ab 11.00 Uhr findet in der Falladastraße 11 ein  deutsch-polnisches Futsal-Turnier statt. Zwar treten nicht Jogis Jungs  an, hingehen lohnt sich aber trotzdem.</p>
<p>Endlos lange Schlangen vor der Medienwerkstatt in der Bahnhofstr. 50  und enttäuschte, abgewiesene Filminteressierte, die durch die kalte  Novembernacht den Heimweg antreteten müssen. So der unschöne  Beigeschmack der alljährlichen Kurzfilmnacht des CDFI in den vergangenen  Jahren. Anlässlich des deutsch-polnischen Kulturaustauschs haben sich  die Veranstalter der KuFiNa aber etwas einfallen lassen. Statt auf  Plastik-Klappstühlen bietet sich Cineasten am <strong>Sonntag</strong> ab 20.30 Uhr die Möglichkeit, das polnische KuFiNa spezial in den  bequemen Sesseln des Cinestar zu erleben. Der Eintritt beträgt ermäßigt  vier und regulär fünf Euro.</p>
<h3>LITERARISCH IN DIE NEUE WOCHE</h3>
<p>Die neue Woche startet literarisch: Marek Troszynski stellt in einem  Vortrag den Einfluss von Goethes „Faust“ auf die Literatur der  polnischen Romantik dar. Los geht es am <strong>Montag</strong> um 18.00 Uhr im Krupp-Kolleg. Einen Sprung in die Gegenwart macht Klavdia Smola am <strong>Dienstag</strong> im Koeppenhaus. Ab 20.00 Uhr redet sie über die Geschichte des  ursprünglich jüdischen Ortes Scheltl und dessen Verarbeitung in der  Literatur. Im Anschluss wird der Dokumentarfilm „Im Namen Ihrer Mutter.  Die Geschichte von Irene Sendler“ gezeigt. Literarisch, wenn auch etwas  gruselig, geht es am <strong>Mittwoch</strong> weiter. Im Falladahaus in der Steinstraße 59 werden ab 19.00 Uhr Kriminalromane vorgelesen.</p>
<p>Während der ganzen Woche kommen natürlich auch die Partygänger unter  euch auf ihre Kosten. Bei Konzerten im IKuWo und einem Stammtisch in der  Tschajka kann die deutsch-polnische Freundschaft bis in die Nacht  gefeiert werden.</p>
<p><a href="http://www.polenmarkt-greifswald.de/content/polenmARkT_11_web.pdf" target="_blank">Das komplette gibt&#8217;s als pdf-Datei auch hier.</a></p>
<p>Fotos: Artikelbild (Flyer) &#8211; Veranstalter; polnischer Laden &#8211; Maurice Gierse via www.jugendfotos.de</p>
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		<title>Westsahara &#8211; Die totgeschwiegene Kolonie</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/12/westsahara-die-totgeschwiegene-kolonie/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 17:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Schwabe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitische Tage]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>
		<category><![CDATA[Westsahara]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage gibt es am Montagabend einen Vortrag über die Situation in Westafrika.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em><a href="http://webmoritz.de/2011/11/12/westsahara-die-totgeschwiegene-kolonie/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-65582" style="margin: 5px;" title="DCIM100MEDIA" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Westsahara_Vortrag-150x150.jpg" alt="Westsahara" width="150" height="150" /></a></em>Der  Vortrag &#8220;Kickertisch und Kameldung: Ein Jugendzentrum in der  Westsahara&#8221; beleuchtet historische und politische Hintergründe des  vergessenen Westsaharakonflikts und erzählt vom alltäglichen Leben  junger Sahraouis – im algerischen Flüchtlingslager.<span id="more-65578"></span></p>
<p>Das Schreckgespenst des Kolonialismus: In der nordafrikanischen Wüste lebt es weiter, seit über dreißig Jahren.</p>
<p>Von  Spanien kolonisiert, 1975 an Marokko und Mauretanien &#8220;verkauft&#8221;,  Schauplatz eines sechzehn Jahre langen Befreiungskrieges. Von der  Europäischen Union und Marokko durch völkerrechtswidrige Fischfangrechte  wirtschaftlich ausgebeutet, von der Weltöffentlichkeit vergessen und bis  heute von Marokko völkerrechtswidrig besetzt. Die Demokratische  Arabische Republik Sahara (DARS) ist ein Land mit ungewisser Zukunft,  festgefahrener Gegenwart und leidvoller Geschichte. Es  ist die Geschichte eines Staates im Exil, von dessen rund 370.000  Einwohnern aktuell rund 165.000 im algerischen Exil leben, aufgeteilt in  vier Zeltstädte. Ein Zustand, der seit der Besetzung durch Marokko vor  37 Jahren besteht.</p>
<p>Von all dem erzählen die beiden Referenten von der <a href="http://www.projektgruppe-westsahara.org/" target="_blank">Projektgruppe Westsahara</a> aus Berlin. Seit 2009 versuchen sie gemeinsam mit anderen junge   Menschen aus Berlin auf die Situation der Menschen in dieser letzten   offiziellen Kolonie Afrikas aufmerksam zu machen.</p>
<div id="attachment_65581" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Projektgruppe_Westsahara.jpg"><img class="size-medium wp-image-65581" title="Projektgruppe_Westsahara" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Projektgruppe_Westsahara-250x171.jpg" alt="Projektgruppe Westsahara" width="250" height="171" /></a><p class="wp-caption-text">Projektgruppe Westsahara</p></div>
<p>Den  Anfang machte ein Jugendaustausch zwischen jungen Sahrauis und jungen  Berlinern 2009 im Flüchtlingslager Ausserd in der algerischen Wüste. Es folgten trinationale Jugendbegegnungen mit jungen Menschen aus Frankreich und Deutschland. Ziel sind regelmäßige Begenungen dieser Art, außerdem der Aufbau ein Jugendzetrums in Ausserd.</p>
<p>Öffentlichkeit  herstellen, ein medial unterrepräsentiertes Thema in den Fokus rücken  und von persönlichen Eindrücken vor Ort erzählen – eine Veranstaltung im besten Geiste <a href="http://www.eine-welt-mv.de/" target="_blank">der Entwicklungspolitischen Tage in Mecklenburg-Vorpommern</a>. Einen Programmüberblick gibt es auch <a href="http://webmoritz.de/2011/11/03/zukunft-findet-stadt-entwicklungspolitische-tage-beginnen/" target="_blank">hier auf dem webMoritz.</a></p>
<p>Zu erleben am Montag, den 14. November 2011 um 20:00 Uhr im <a href="http://ikuwo.de/">IKuWo</a>, Goethestraße 1.</p>
<p>Fotos: www.projektgruppe-westsahara.org, ohne CC-Lizenz</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zukunft findet Stadt &#8211; Entwicklungspolitische Tage beginnen</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/03/zukunft-findet-stadt-entwicklungspolitische-tage-beginnen/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 11:03:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Amnesty International Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Brasserie Hermann]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitische Tage]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>
		<category><![CDATA[Nabu Mecklenburg Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[St. Spiritus]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Zukunft haben Städte? Megastädte auf der einen Seite, schrumpfende Städte in Ostdeutschland auf der anderen Seite. Die am 3. November beginnenden Entwicklungspolitischen Tage setzen sich mit diesem Problem auseinander.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-65083" style="margin: 5px;" title="EPTage2011_Teaser_quadr" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/EPTage2011_Teaser_quadr-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Schrumpfende Städte- Gefahr oder Chance? Insbesondere in den neuen Bundesländern ist die &#8220;schrumpfende Stadt&#8221; zum Symbol der flächendeckenden Deindustrialisierung geworden. Grund genug für die Organisatoren der Entwicklungspolitischen Tage, sich vom 3. bis zum 16. November mit den Phänomenen und Problemen der Städte auseinander zu setzen.<span id="more-65077"></span></p>
<p>Greifswald, Güstrow, Kühlungsborn, Lüssow, Neubrandenburg, Rostock, Schwerin, Stralsund, Szcecin und Wolgast &#8211; das sind die Städte in denen die elften Entwicklungspolitischen Tage in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr stattfinden. Überall wird es Vorträge, Stadtrundgänge, Filmvorführungen, Aktionen und vieles mehr geben.</p>
<p>Den Anfang macht in Greifswald der Regionalgeograph Professor Helmut Klüter in einem Vortrag über schrumpfende Städte. Er setzt sich dabei nicht nur mit der Frage, ob immer kleiner werdende Städte Gefahr oder Chance seien, sondern auch mit dem Euphemismus der schrumpfenden Städte auseinander. Los geht es am 3. November um 19 Uhr im <a href="http://www.koeppenhaus.de/">Cafe Koeppen</a>.</p>
<h3>Beobachtungen vor Ort: thematischer Stadtrundgang durch Greifswald</h3>
<p>Am Wochenende wird zum Stadtrundgang unter dem Motto &#8220;Aussicht auf Zukunft statt Zerfall und Abriss&#8221; eingeladen. Er beginnt am Sonntag, den 6. November um 14 Uhr auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Der zweistündige Rundgang wird dabei den Wiederaufbau der Greifswalder Innenstadt nach 1990 ins Visier nehmen. Der Abend wird um 19 Uhr mit einem Vortrag im <a href="http://ikuwo.de/">IKuWo</a> zur kolumbianischen Großstadt Cali<a href="http://ikuwo.de/"></a> ausklingen. Referentin ist Anna Maria Jimenez Cardoza, eine Gastudentin in Greifswald und Rostock, die mit Sandra Kley, die als Europäerin für ein Jahr in Cali wohnte, über ihre Heimatstadt spricht.</p>
<p>Mit dem Thema Armut, globale Ungerechtigkeit, Müll und gemeinschaftliche Selbstorganisation, die sich auch in den Städten niederschlägt, setzt sich der Dokumentarfilm <a href="http://www.wastelandmovie.com/" target="_blank">Waste Land</a> auseinander, der am 7. November um 20.30 Uhr im <a href="http://www.theater-vorpommern.de/">Theater Vorpommern</a> gezeigt wird.</p>
<div id="attachment_65082" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Kiez-St.Pauli-benni89-jugendfotos.jpg"><img class="size-medium wp-image-65082" title="Kiez-St.Pauli-benni89-jugendfotos" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Kiez-St.Pauli-benni89-jugendfotos-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Kiez in St. Pauli</p></div>
<h3>Film über St. Pauli im St. Spiritus</h3>
<p>Wem gehört die Stadt? Dieser Frage sowie der nach der Stadt im Wettbewerb geht Sebastian Schipper am 8. November um 20 Uhr in einem Vortrag im <a href="http://www.kulturzentrum.greifswald.de/">St. Spiritus</a> nach. Besonderen Fokus legt der Referent auf das Problemfeld der vielerorts zu beobachtenden Ausgrenzung von Menschen, der Abbau von Mitbestimmungsrechten und der Missachtung sozialer und ökologischer Belange. Veranstalter ist der Naturschutzbund NABU Mecklenburg-Vorpommern. Zuvor wird der Film <a href="http://www.empire-stpauli.de/" target="_blank">Empire St. Pauli</a> gezeigt. Der Dokumentarfilm setzt sich mit den zahlreichen großen Umbauprojekten des vermutlich berühmtesten Hamburger Stadtteils auseinander. Los geht es um 18 Uhr im St. Spiritus. Besonderer Fokus wird in dem Streifen auf den Wandel dieses Stadtteils weg vom Armenviertel hin zum Stadtteil, in dem zunehmend Wohlhabende leben, gelegt.</p>
<h3>Fahrradkino im IKuWo</h3>
<p>Auch die kommenden zwei Tage wird es mit Filmen weiter gehen. Im IKuWo wird am 9. November um 19 Uhr &#8220;Transition Town&#8221; gezeigt. Der Dokumentarstreifen befasst sich mit dem Übergang der Städte hin zu nachhaltigerem und ökologischerem Wirtschaftens. Bei der Vorführung dieses Filmes geht es allerdings zwangsläufig, getreu Prinzipien der Ökologie und Nachhaltigkeit folgend, sportlich zu: Die Zuschauer müssen in die Pedalen treten, um den Energiebedarf für die Filmvorführung decken zu können.</p>
<p>Die Greifswalder Ortsgruppe von Amnesty International rückt im Rahmen der diesjährigen Entwicklungspolitischen Tage mit der Filmvorführung &#8220;City of God&#8221; das Thema Menschenrechte, Armut und Zerstörung von Lebensraum in Städten in den Mittelpunkt. Gezeigt wird der Film am Donnerstag, 10. November, in der <a href="http://blog.17vier.de/2010/01/22/die-brasserie-herrmann-und-der-sanfte-hauch-von-kiezgefuhlen/">Brasserie Hermann</a>.</p>
<p>Auf die Veranstaltungen der folgenden Tage wird der webMoritz zeitnah hinweisen. Für mehr Informationen lohnt sich ein Besuch auf <a href="http://www.eine-welt-mv.de/" target="_blank">www.eine-welt-mv.de</a>, dort gibt es auch dieses<a href="http://www.eine-welt-mv.de/" target="_blank"> komplette Programm der Entwicklungspolitischen Tage(.pdf)</a> zum herunterladen und nachlesen.</p>
<p>Foto: Veranstalter (Artikelbild), Benni89/ jugendfotos.de (Kiez St. Pauli)</p>
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		<title>Keine Zeit für Krieg in Budrus</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/10/06/keine-zeit-fur-krieg-in-budrus/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 07:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Budrus (Film)]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Nahostkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[über-Mut Filmfestival]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Ueber-Mut-Filmfestivals wurde der Film Budrus gezeigt. Ein Beispiel dafür, wie friedlicher Protest die Macht der Waffen brechen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/Budrus_03.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-62727" style="margin: 5px;" title="Budrus_03" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/Budrus_03-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein kommentierender Bericht zum im Rahmen des &#8220;überMut&#8221;-Filmfestivals im IKuWo gezeigten Film &#8220;Budrus&#8221;.</em></p>
<p>Budrus, ein kleines 1.500 Einwohner zählendes Dorf im Grenzgebiet von Israel und Palästina gelegen. Seit einigen Jahren errichtet der israelische Staat unter Begründung des Schutzes der Israelis vor Terroranschlägen der Palästinenser eine befestigte Grenzanlage, die mit der ehemaligen innerdeutschen Grenze oder der Grenzanlage zwischen Nordirland und Irland sowie zwischen den USA und Mexiko zu vergleichen ist.</p>
<p><span id="more-62567"></span></p>
<p>Der Dokumentarfilm &#8220;Budrus&#8221; zeigte den Besuchern sehr bewegend, was die Menschen in Budrus für einen Kampf um ihr Land führten. Es ist dem Regisseur darüber hinaus besonders gut gelungen, beide Fronten, die Israelische wie auch die Palästinensische zu beleuchten, ohne ein verzerrtes Bild zugunsten einer Front darzustellen. Gezeigt wurden die Familien, Frauen und Kinder des Dorfes, ihre Gedanken, die Begründung für ihr Handeln. Seit 2003 wird die Grenze zwischen Israel und Palästina gebaut und schneidet dabei weite Gebiete des Westjordanlandes ab. Bernd Asbach, Leiter des Referats Mittlerer und Naher Osten der Heinrich Böll-Stiftung, geht davon aus, dass die Grenze nicht nur das Ziel einer klaren Trennung von Israel und Palästina verfolgt, sondern auch aufgrund des zielstrebigen Abtrennens weiterer Teile des Westjordanlandes vom Palästinensergebiet weitere Gebiete annektieren und in das israelische Staatsgebiet eingliedern soll.</p>
<h3>&#8220;Wir haben keine Zeit für Krieg, wir wollen unsere Kinder groß ziehen&#8221;</h3>
<div id="attachment_62725" class="wp-caption alignleft" style="width: 141px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/Westbank_barrier.png"><img class="size-medium wp-image-62725 " title="Westbank_barrier" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/Westbank_barrier-131x250.png" alt="" width="131" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Der Grenzzaun/ die Grenzmauer zwischen Israel und Palästina.</p></div>
<p>Gegen diese Grenzanlage formierte sich in Budrus ein für die gesamte Region beispielhafter Protest. &#8220;Wir haben keine Zeit für Krieg, wir wollen unsere Kinder groß ziehen&#8221;, betont Ayed Morrar, Anführer der friedlichen Protestbewegung in Budrus. Zunächst wurde der Protest nur von Männern dominiert, die immer wieder vom Militär zurück gedrängt werden konnten. Als die Frauen in Massen zu der Grenzbaustelle strömten, viel es dem isralischen Militär offensichtlich deutlich schwerer, die Protestgruppe zurück zu drängen. Einigen jungen Mädchen gelang es schließlich, hinter die Sperrkette, die die israelische Armee errichtete, zu gelangen und standen plötzlich vor dem Bagger. Der Bau musste gestoppt werden, die übrigen Olivenbäume konnten nicht mehr gefällt werden. Sofort strömten die Menschen von Budrus zur Baustelle und setzten die alten Olivenbäume wieder ein. Die Olivenbäume sind das Herz des Dorfes, es ist ihr Land, für das sie friedlich streiten.</p>
<p>Auf der anderen Seite wird gezeigt, wie sich die israelischen Soldaten fühlen, als sie sich plötzlich und unerwartet friedlichem Protest ausgesetzt wissen müssen. Sie haben sehr viel Achtung und Respekt vor den Protestierenden, können das Handeln und Denken nachvollziehen, würden, so schneint es zumindest, genau so handeln, stünden sie auf der anderen Seite der Front.</p>
<p>Plötzlich tauchen israelische Friedensaktivisten auf, die die Palästinenser in ihrem Anliegen unterstützen. Die Palästinenser sind überrascht, sehen sie doch plötzlich Israel von einer ganz anderen Seite. &#8220;Wir kannten den Juden nur als Soldaten&#8221;, erklärte einer der Protestierenden. Dass Israelis mehr als bis auf die Zähne bewaffnete Kampfmaschinen sind, haben sie erst durch die Friedensaktivisten erfahren. Asbach berichtet von seinen Fahrten ins Westjordanland, dass Palästinenser, sofern sie nicht in Israel wohnen, tatsächlich fast ausschließlich israelische Soldaten kennen, nicht jedoch die israelische Zivilbevölkerung.</p>
<h3>Wie friedlicher Protest die Macht der Waffen in die Knie zwingt</h3>
<p>Der Film &#8220;Budrus&#8221; zeigt besonders eindrucksvoll, dass friedliche Menschenmassen, Menschenrechtsverletzungen, wie der Bau der Mauer, der Budrus zuletzt vollständig eingekesselt und eines Großteils des Territoriums des Dorfes zerschnitten hätte, zu Fall bringen können. Doch nicht nur die Grenze wurde an dieser Stelle wieder auf die Linie von 1967 nach hinten verschoben. Der friedliche Protest sorgte dafür, dass die tiefe Kluft zwischen Israel und Palästina an Tiefe verlor. Allerdings nur an einem Ort, in Budrus. Es flammte beim Sehen des Filmes Hoffnung auf, dass beide Völker doch friedlich nicht nur nebeneinander, sondern auch miteinander leben können.</p>
<div id="attachment_62726" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/AbuDisWall.jpg"><img class="size-medium wp-image-62726 " title="AbuDisWall" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/AbuDisWall-250x128.jpg" alt="" width="250" height="128" /></a><p class="wp-caption-text">Die Mauer in Rammalah</p></div>
<p>Doch die anschließende Diskussion zerschlug die aufflammenden Hoffnungen. Asbach erklärte, dass die israelische Friedensbewegung verschwindend klein ist und sich auch nicht hat vergrößern können. Der Großteil der israelischen Bevölkerung folge dem Weg, den die derzeitige Regierung Benjamin Netanjahus eingeschlagen hat: Der Grenzziehung und Annexion, kurz: Die Masse Israels verharrt nach wie vor in ihrem alten Denken. Gleiches kann der Referatsleiter der Heinrich Böll-Stiftung jedoch auch über die Palästinenser sagen. Friedlicher Protest ist zwar beispielhaft, aber er konnte sich nicht als Mittel flächendeckend verbreiten. Anschließend wurde noch über den derzeitigen UN-Antrag Palästinas auf Anerkennung diskutiert.</p>
<p>Asbach sieht in dem Handeln der Palästinenser vor allem, dass sie kampfmüde seien, nahezu jede Hoffnung auf einen eigenen Staat verloren hätten. Aus diesem Grund würden sie nun bei der UNO durch eine Anerkennung um Hilfe bitten. Nicht zuletzt, weil inzwischen nur noch 20 Prozent des Westjordanlandes von Palästinensern verwaltet werden. Die übrigen 80 Prozent stehen unter israelischer Militärverwaltung, meinte Asbach gegenüber dem Publikum. Ferner dürfen Israelis bestimmte Bereiche des Westjordanlandes nicht betreten, Palästinenser müssen sich an Grenze zu Israel und in den Grenzkesseln (siehe Karte) an Grenzen zum übrigen Westjordanlandes Schikanen unterwerfen.</p>
<p>Will man die Diskussion zum Film zusammen fassen, macht sich Ernüchterung statt Hoffnung breit: Die derzeitige Lage im Konflikt zwischen den beiden Völkern ist inzwischen so angespannt, dass kaum noch davon ausgegangen werden kann, dass beide jemals in Frieden und Freiheit miteinander, nicht nur nebeneinander, leben können. Die Palästinenser von Budrus zeigten, wie der Weg zum Frieden aussehen kann. Doch Budrus ist nur ein Dorf mit 1.500 Einwohnern, dass über mehrere Wochen hinweg die israelischen Medien bewegte. Die Form des friedlichen Protests konnte sich bis jetzt nicht durchsetzen. Auch Israel muss umdenken, kompromissbereit werden, die Politik der eisernen Hand zu Fall bringen. Das israelische Volk muss mit ihrer Frontier-Politik eines expandierenden Israels brechen und einen neuen Weg einschlagen, überhaupt erst anfangen, nach neuen Lösungen in dem über vier Jahrzehnte währenden Konflikt zu suchen. Ein Ausbruch aus der Spirale der Gewalt ist nur möglich, wenn beide Seiten den dauerhaften Willen haben, auszubrechen.</p>
<p>Fotos: ueber-Mut-Filmfestival (Aufmacher, keine CC-Lizenz), Zero/ wikimedia commons (Mauer in Ramalah), Ynhockey/ wikimedia commons (Grenzkarte)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Filmfestival ueber Mut: Engagiert.Couragiert.Kontrovers</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/09/23/filmfestival-ueber-mut-engagiert-couragiert-kontrovers/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 14:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Behindertenforum Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Filmfestival ueber Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Haus der Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 24. September bis zum 08. Oktober findet in Greifswald das 4. Ueber-Mut-Filmfestival statt. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Zivilcourage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-62367" href="http://webmoritz.de/2011/09/23/filmfestival-ueber-mut-engagiert-couragiert-kontrovers/sekunden-einfrieren_pinky-moemox_jugendfotos-de/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-62367" style="margin: 5px;" title="Sekunden-einfrieren_pinky-moemox_jugendfotos.de" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/09/Sekunden-einfrieren_pinky-moemox_jugendfotos.de_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bereits zum 4. Mal startet in Greifswald das Filmfestival ueber Mut in Greifswald. Organisatoren sind das IKuWo sowie das Behindertenforum Greifswald. Das Festival wird vom 24. September bis 7. Oktober stattfinden. In diesem Zeitraum werden im IKuWo und dem Haus der Begegnung im Trelleborger Weg 37 insgesamt zehn internationale Dokumentar- und Spielfilme &#8220;über starke Charaktäre&#8221; gezeigt. Die Geschichten werden von Menschen handeln, die ihre Gesellschaft gegen Widerstände verändern wollen . Sämtliche &#8220;Kinos&#8221;, in denen das Festival stattfindet sind barrierefrei gestaltet. Die Filme werden mit Untertiteln und Audiobeschreibungen gezeigt.<span id="more-62366"></span></p>
<p>Im Anschluss an die Eröffnung im Haus der Begegnung werden am Samstag der Film Antoine und am Donnerstag, 29. September, Monica und David gezeigt. Es folgen Rainbow Warriors (5. Oktober), Rough Aunties (6.Oktober) und &#8220;Die Zeit ihres Lebens&#8221; (7. Oktober). Im Anschluss an die jeweils 20 Uhr beginnenden Filme finden Gespräche über den Film oder die im Film besprochenen Themen statt. Im IKuWo beginnt das Programm am 26. September. Es werden dann folgende Filme gezeigt:</p>
<h3>Rough Aunties (Montag, 26. September)</h3>
<p>&#8220;Wenn Kinder Opfer von Missbrauch werden, verstummen sie oft aus Scham und Angst. Diese Mädchen und Jungen zum Reden zu bringen, ist Ziel der Hilfsorganisation Bobbi Bear im südafrikanischen Durban. Ihre Mitarbeiterinnen betreuen missbrauchte Kinder und setzen sich dafür ein, dass die Schuldigen vor Gericht kommen. Gegner der engagierten Frauen sind nicht nur korrupte Beamte, die Täter wieder laufen lassen. Auch die patriarchalische Zulu-Kultur ist oft ein Hindernis: Probleme werden totgeschwiegen, Sexualität ist Tabu. Mit Wut und Herzlichkeit appellieren die „Tanten“ von Bobbi Bear vor allem an die Frauen, für die Rechte ihrer Kinder einzustehen.&#8221;</p>
<h3>Budrus (Dienstag, 27. September)</h3>
<div id="attachment_62407" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-62407" href="http://webmoritz.de/2011/09/23/filmfestival-ueber-mut-engagiert-couragiert-kontrovers/budrus_03/"><img class="size-medium wp-image-62407" title="Budrus_03" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/09/Budrus_03-250x153.jpg" alt="" width="250" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Budrus (Veranstalter, keine CC-Lizenz)</p></div>
<p>&#8220;Gewaltfreier Widerstand in Palästina – in den Nachrichten über den Nahost-Konflikt geht dieser Teil der Geschichte meist unter. „Wir haben keine Zeit für Krieg, wir wollen unsere Kinder großziehen“, sagt der Palästinenser Ayed Morrar, Anführer eines friedlichen Protests. Als Israels Regierung 2003 einen Schutzwall zum Westjordanland errichtet, soll dieser auch auf palästinensischem Boden gebaut werden. Dadurch würden einige Dörfer große Teile ihrer Felder verlieren. Die Bewohner von Budrus begehren auf. 55 Mal werden sich Männer und Frauen aus dem Dorf unbewaffnet der israelischen Grenzpolizei entgegenstellen. Politisch ausgewogen verfolgt der Film „Budrus“ das Geschehen, zeigt die Wut der Demonstranten ebenso wie das Dilemma der israelischen Soldaten.&#8221;</p>
<h3>Die Kinder von Don Quijote (Mittwoch, 28. September)</h3>
<p>&#8220;Für die Kandidaten um die französische Präsidentschaft ist es ein unbequemes Szenario: Im Herbst 2006 schlagen zahlreiche Obdachlose im Zentrum von Paris ihre Zelte auf. Eine Demonstration, initiiert von zwei engagierten Bürgern, den Brüdern Augustin und Jean-Baptiste Legrand. Selbst nicht wohnsitzlos, fordern sie Solidarität mit den rund 100.000 Menschen, die in Frankreich auf der Straße leben. Über das Internet rufen die Legrands die Pariser auf, einige Nächte bei den Obdachlosen zu verbringen. Die Aktion der Gruppe, die sich „Kinder von Don Quijote“ nennt, hat ein konkretes Ziel. Der Staat soll jedem Bürger dauerhaften Wohnraum zusichern. Unter dem öffentlichen Druck verspricht der Kandidat Nicolas Sarkozy Tausende neuer Wohnprojekte. Die Geschichte ist ein Beispiel dafür, was Wahlversprechen sein können.&#8221;</p>
<h3>Antoine (Donnerstag, 29. September):</h3>
<div id="attachment_62406" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-62406" href="http://webmoritz.de/2011/09/23/filmfestival-ueber-mut-engagiert-couragiert-kontrovers/antoine_02-1/"><img class="size-medium wp-image-62406 " title="Antoine_02 (1)" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/09/Antoine_02-1-250x155.jpg" alt="" width="250" height="155" /></a><p class="wp-caption-text">Antoine (Veranstalter, keine CC-Lizenz)</p></div>
<p>Der Streifen Antoine handelt von einem sechsjährigen Jungen, der von Geburt an blind ist, eine normale Schule besucht, wo ihn Lehrer und Mitschüler unterstützen. Die Regisseurin Laura Bari macht Antoine zum Co-Autor des Filmes und treiben dabei die Idee auf die Spitze, dass ein Blinder das Gleiche tun kann, wie ein Sehender. Was die Sinne nicht wahrnehmen, ersetzt einfach die Fantasie</p>
<h3>Monica und David (Freitag, 30. September)</h3>
<p>Monica und David heiraten in einer romantischen Zeremonie, dabei ist es durchaus außergewöhnlich, dass sich beide das ja-Wort geben. Sie haben das Down-Syndrom. Es kommt nicht sehr oft vor, dass Menschen mit dieser Behinderung heiraten. Es handelt sich bei dem Film um ein &#8220;intimes, unverkrampftes Porträt zweier Menschen, die ihr eigenes Leben gestalten – auch wenn sie immer auf fremde Hilfe angewiesen sein werden.&#8221;</p>
<h3>Eine flexible Frau (Montag, 3. Oktober)</h3>
<div>Die Projekte, die für die Architektin Greta in Berlin realisiert werden, sind zu profan und zu profitorientiert für sie. Mit 40 verliert die alleinstehende  Mutter,  die nie so recht die Karriereleiter hoch klettern wollte, ihren Job. Die Stellensuche macht ihr deutlich, was sie in der Gesellschaft ist: Eine Ware, die sich verkaufen muss: im Callcenter, beim Business-Coach. Auf Partys ihrer Freunde muss die Architektin auf der Verliererspur der Gesellschaft zusehen, wie die Gewinner der Arbeitswelt jeden Zweifel wegargumentieren. &#8221;Selbst die Emanzipation scheint nur Mittel zum Zweck: Flexible Frauen werden gelobt und gleichzeitig ausgenutzt – als billige Arbeitskräfte und dazuverdienende Ehefrauen. In einem Wechsel von Handlung und philosophischer Betrachtung erzählt dieser Spielfilm vom Scheitern einer unangepassten Frau.&#8221;</div>
<h3>Rainbow-Warriors (Dienstag, 4. Oktober)</h3>
<div id="attachment_62408" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-62408" href="http://webmoritz.de/2011/09/23/filmfestival-ueber-mut-engagiert-couragiert-kontrovers/rainbowwarriors_01/"><img class="size-medium wp-image-62408" title="RainbowWarriors_01" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/09/RainbowWarriors_01-250x190.jpg" alt="" width="250" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Rainbow Warriors (Veranstalter, keine CC-Lizenz)</p></div>
<p>Der Film handelt von dem legendären Greenpeace-Schiff &#8220;Rainbow-Warriors&#8221;, das vor der Küste Islands gegen den Walfang demonstrierte. Während der Fahrten dieses Schiffes, durchkreuzt sie die Schussbahn von Walfängern, legt sich mit Atommüll-Frachtern an und demonstriert gegen Nukleartests. Bis Mitte der 80iger Jahre war das Schiff, um das sich dieser Film dreht, im Einsatz.</p>
<h3>Fritz Bauer &#8211; Tod auf Raten (Mittwoch, 5. Oktober)</h3>
<p>„Nichts gehört der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden“. Dieser Satz Fritz Bauers, Widerstandskämpfer gegen das Naziregime, spiegelt wider, was den Juristen bei der Aufarbeitung des Nazisystems antreibt. &#8220;Die Dokumentation führt in eine Zeit, in der vor allem die ältere Generation in Deutschland die NS-Vergangenheit verdrängte. 1968 starb Fritz Bauer. Sein überraschender Tod ist bis heute ungeklärt.&#8221;</p>
<h3>Die Zeit ihres Lebens (Donnerstag, 6.Oktober)</h3>
<div>&#8220;Wenn britische Intellektuelle im Altersheim leben, tun sie das mit Stil. In der Residenz Mary Feilding Guild im Norden Londons erscheint man zum Essen in Kostüm und Anzug. Das Seniorenheim ist bekannt dafür, alte Menschen körperlich und geistig besonders zu fördern. Hier leben auch Alison, Hetty und Rose, zusammen 290 Jahre alt. Die eine ist Autorin, die andere Journalistin, die dritte Friedensaktivistin. Die drei verbindet eine selbstironische Art und die Freude daran, ihre Erfahrungen weiterzugeben. In einer Lebensphase, die in unserer Gesellschaft als unproduktiv gilt, mischen sie sich ein in öffentliche Debatten – mit Zeitungsartikeln und bei Demonstrationen. Ein respektvoller Blick auf das hohe Alter, wie es sich jeder wünschen würde.&#8221;</div>
<p><span style="font-size: 15px; font-weight: bold;">Teenage Response (Freitag, 7. Oktober)</span></p>
<p>&#8220;Alles in Plastik gepackt, alles abwaschbar“, so sieht Anton das kontrollierte Leben der Erwachsenen. Er ist einer von 13 Berliner Jugendlichen, die der Kritik an ihrer Generation ihre eigenen Geschichten und Gedanken entgegensetzen. In „Teenage Response“ zeichnet die Regisseurin Eleni Ampelakiotou unverfälschte Porträts von Heranwachsenden. Sanft, angriffslustig, ernst und poetisch schildern die Jugendlichen ihre Erlebnisse in der Familie, unter Freunden, in der Schule und in der Liebe. Fakten wie Alter, Abschluss oder Ausbildung interessieren nicht, es geht um das Innere der jungen Menschen. Der Film durchwebt ihre Erzählungen mit eindringlicher Musik, Licht- und Rauminstallationen, die ihre starken Charaktere widerspiegeln.&#8221;</p>
<p><em>Wenn nicht anders gekennzeichnet, entstammen die Zitate den Beschreibungen des Veranstalters.</em></p>
<p>Die Filme beginnen ebenfalls jeweils 20 Uhr. Im Anschluss Raum zur Diskussion zur Verfügung stehen. Am Samstag, 8. Oktober, wird es mitden &#8220;Tornados&#8221; eine Abschlussparty, ebenfalls im IKuWo, geben. Mehr Informationen zum Filmfestival sind auf der Internetseite des <a href="http://www.ikuwo.de/veranstaltungen/uebersicht/article/194/?no_cache=1&amp;tx_ttnews%5Byear%5D=2011&amp;tx_ttnews%5Bmonth%5D=09&amp;tx_ttnews%5Bday%5D=20">IKuWo</a> zu finden.</p>
<p>Foto: pinky moemox/ jugendfotos.de</p>
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		<title>Keine Stimme den Neonazis &#8211; Kampagne gegen die NPD im Landtag</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/07/14/keine-stimme-den-neonazis-kampagne-gegen-die-npd-im-landtag/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 09:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>
		<category><![CDATA[NPD Mecklenburg-Vorpommern]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kampagne „Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV!“ macht sich stark dafür, dass die NPD ab der kommenden Legislaturperiode nicht mehr im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sitzen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-60701" href="http://webmoritz.de/2011/07/14/keine-stimme-den-neonazis-kampagne-gegen-die-npd-im-landtag/antifa-greifswald-logo/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-60701" style="margin: 5px;" title="Antifa-Greifswald-Logo" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/Antifa-Greifswald-Logo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Sommerpause steht unmittelbar vor der Tür und auch die Land- und Kreistagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern lassen nicht mehr lang auf sich warten. Am 4. September werden die 71 Kandidatinnen und Kandidaten für das Landesparlament gewählt. Seit den vergangenen fünf Jahren stehen unglücklicherweise auch sechs Abgeordneten der neonazistischen NPD Sitze im Schweriner Schloss zu, sodass rechtsextreme Politik auch ihren Einzug in die Politik des Landes MV und in die Landkreise gefunden hat.<span id="more-60699"></span></p>
<h3>Kampagne gegen Wiedereinzug der NPD in den Landtag</h3>
<div id="attachment_60705" class="wp-caption alignright" style="width: 186px"><a rel="attachment wp-att-60705" href="http://webmoritz.de/2011/07/14/keine-stimme-den-neonazis-kampagne-gegen-die-npd-im-landtag/flyer_sozialefrage/"><img class="size-medium wp-image-60705" title="flyer_sozialefrage" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/flyer_sozialefrage-176x250.jpg" alt="" width="176" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Infomaterialien der Kampagne</p></div>
<p>Die Kampagne „Wake Up – Stand Up! Keine Stimme den Nazis in MV!“ macht sich stark dafür, dass dies ab der kommenden Legislaturperiode nicht mehr der Fall sein wird. Diesbezüglich findet am morgigen Tag eine Informationsveranstaltung statt, die Aufklärung bringen soll über die Taktiken der Neonazis in dem Parlament und auf welche Weise diesem Handeln antifaschistisch begegnet werden kann. Dabei wird der Begriff „antifaschistisch“ als ein Geschehen definiert, der „ den Neonazis auf der Straße aktiv entgegentritt“ und gesellschaftskritisch agiert, dabei auch „phantasievoll und unberechenbar“ bleibt. In der Kampagne betätigen sich Menschen, die „im ganzen Bundesland aktiv in Netzwerken und Gruppen, in Clubs und Projekten, in Bands und Medien“ sind, so steht es im Aufruf zu der Veranstaltung. „Es droht eine weitere Verankerung und Verfestigung neonazistischer Akteure, Strukturen und Propaganda im Bundesland“ &#8211; im Falle einer Wiederwahl der NPD in die politischen Institutionen von Mecklenburg-Vorpommern.</p>
<p>Wer sich für die Kampagne und für Möglichkeiten der Arbeit gegen Neonazis interessiert, hat heute, am 14. Juli, die Gelegenheit sich um 19.30 Uhr im Internationalen Kultur- und Wohnprojekt (IKuWo) einzufinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Links: <a href="http://wakeup-standup.info/">http://wakeup-standup.info/ </a></em></p>
<p><em><a href="http://wakeup-standup.info/kampagne/materialien/">http://wakeup-standup.info/kampagne/materialien/</a></em></p>
<p><em>Aufgrund gehäufter rechtsextremistischer Übergriffe, die in den vergangenen Monaten stattfanden, hat der Verfasser dieses Textes darum gebeten, die Ankündigung anonym zu veröffentlichen.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Am Freitagabend gleich doppelt elektronisch feiern</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/07/06/am-freitagabend-gleich-doppelt-elektronisch-feiern-gehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 16:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Farben]]></category>
		<category><![CDATA[ele]]></category>
		<category><![CDATA[Eric Cloutier]]></category>
		<category><![CDATA[Fredrik Funk]]></category>
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		<category><![CDATA[Lyricker Projekt]]></category>
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		<category><![CDATA[Silvio Marquardt]]></category>
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		<description><![CDATA[Freunde der elektronischen Musik sollten sich für den kommenden Freitagabend lieber nichts mehr vornehmen. Sie werden gleich auf zwei Partys parallel mit feinster elektronischen Klängen überrascht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/Partylicht_Simon_Voigt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-60046" style="margin: 5px;" title="Partylicht_Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/Partylicht_Simon_Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Freunde der elektronischen Musik und jene, die es vielleicht noch werden wollen, sollten sich für den kommenden Freitagabend lieber nichts vornehmen. Denn nicht einmal eine Woche nach dem matschig-frivolen Vergnügen auf der <a href="http://webmoritz.de/2011/07/06/klamm-im-schlamm/">Fusion</a> kann an diesem Abend auf gleich zwei Partys in Greifswald elektronischen Klängen gelauscht  und ausgelassen gefeiert werden.<span id="more-60041"></span><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Roter Salon mit Alle Farben im Restaurant zur Sonne</strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/updated-kleiner-salon-juli2011-vorne-webversion.png"><img class="alignright size-medium wp-image-60043" title="-updated- kleiner salon juli2011 vorne -webversion" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/updated-kleiner-salon-juli2011-vorne-webversion-250x250.png" alt="Flyer Roter Salon 8. Juli 2011" width="250" height="250" /></a></h3>
<p>Zum einen darf im Roten Salon gefeiert werden, welcher seine Pforten im Restaurant „<a href="http://www.zur-sonne-greifswald.de/">Zur Sonne</a>“  am Freitag, dem 8. Juli, ab 23 Uhr öffnen wird. Wo normalerweise Ü30-Clubnächte und Jura-Partys gefeiert werden, wird das Line-Up an diesem Abend von dem Kreuzberger Produzenten <a href="http://www.alle-farben.com/">Alle Farben</a> angeführt. Dieser versorgt die Berliner Club- und Open-Air-Landschaft schon seit einigen Jahren mit seinen Minimal-Elektrosounds und erfreut sich dabei immer größerer Beliebtheit. Bei Auftritten auf der Fusion und anderen Festivals in Europa darf auch ein kleiner Zwischenstopp in Greifswald nicht mehr fehlen. Neben Alle Farben steht auch das „Lyricker Project“ ganz oben auf der Playlist des Abends. Das Warm Up werden zwei DJs übernehmen, von denen zumindest ihre Pseudonyme, Fredrik Funk und Thorsten Techon, bekannt sind.</p>
<p>Wie außerdem der Veranstalter den webMoritz wissen ließ, wird es gleich im Anschluss auch noch eine After Hour geben. Der Eintritt ist für alle Gäste des Roten Salons mit Stempel natürlich frei. Wo genau, dass wurde uns noch nicht verraten. So viel sei euch also gesagt: Geht einfach hin und lasst euch überraschen. Es gibt allen Grund dazu. Ein elektronisch-entspannter Abend wird es allemal. Der Eintritt beträgt sieben Euro.</p>
<h3><strong>Adherence VII mit Eric Cloutier im IKuWo</strong></h3>
<p>Da eine Party an einem Abend noch lange nicht ausreicht, um erschöpft und zufrieden am nächsten Morgen wieder der Realität ins Auge zu blicken und so langsam den Heimweg anzutreten, hat das <a href="http://www.ikuwo.de/">IKuWo</a> gleichzeitig, also ebenfalls am Freitagabend, eine interessante Alternative zu bieten.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/261170_130705210343785_263300_n.jpg"><img class="size-full wp-image-60042 alignleft" style="margin: 5px;" title="261170_130705210343785_263300_n" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/07/261170_130705210343785_263300_n.jpg" alt="Flyer IKuWo 8. Juli 2011" width="200" height="200" /></a>Bei der siebenten Adherence, bei der es nach eigener Darstellung Musik geben wird, die auch mutig werden darf, ist man stolz, den DJ <a href="http://soundcloud.com/cloutier ">Eric Cloutier</a> für diesen Abend gewonnen zu haben. Der US-Amerikaner legt schon seit 1996 auf und ist heute in seiner Wahlheimat New York vor allem als Resident in der Partyreihe The Bunker aus Brooklyn bekannt. In seinen Sets findet sich Techno der düsteren Art, der sich zwischen Dub und Detroit Techno einordnen lässt.</p>
<p>Der Abend beginnt zunächst aber ab 22 Uhr mit <a href="http://soundcloud.com/sanderbekeschus">Sander Bekeschus</a> und ab 4 Uhr, nach Eric Cloutier, tritt <a href="http://soundcloud.com/patrickboltze">Patrick Boltze</a> mit euch zusammen den Tanz in Richtung Samstagmorgen an. Nebenbei  wird die ganze Zeit <a href="http://soundcloud.com/silvio-marquardt ">Silvio Marquardt</a> den Raucherraum beschallen.</p>
<p>Wer Lust bekommen hat, der sollte sich am Freitag, dem 8. Juli, ab 21:30 Uhr im IKuWo einfinden. Der Eintritt beträgt fünf Euro.</p>
<p>Zu guter Letzt gibt es noch wenigstens zwei Tracks zum Reinhören. Mehr gibt es nach den Links zu jedem DJ.</p>
<p><strong>Alle Farben &#8211; Danse (Drauf und Dran rmx)</strong></p>
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<p><strong>Eric Cloutier &#8211; The Earth Turns But We Don&#8217;t Feel It Move</strong></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Simon Voigt, Flyer: Veranstalter</p>
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