Alle Artikel mit dem Tag: Hochschulpolitik

Hochschul-Piraten (HoPis) offiziell gegründet

Geschrieben von | Veröffentlicht am 22. Oktober 2009 um 17:04 Uhr

Wie angekündigt trafen sich gestern einige Piraten zur Gründung einer Hochschulgruppe. Die rein männliche Gruppe um sieben Piraten und ein Nicht-Mitglied diskutierte organisiert-chaotisch über die Satzung und kam nach einer guten halben Stunde zu einer vorläufig endgültigen Fassung.

Wie Tristan Varbelow, Kreisvorsitzender der Piratenpartei, auf seinem Blog schon während des Treffens schrieb, wurde die Satzung um kurz nach 21 Uhr einstimmig angenommen und danach der Vorstand bestimmt. Der neuen Hochschulgruppe wird Matthias Lindemann Bahner vorsitzen, Paul Wild wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden, Tino Lohse zum Kassenwart gewählt.

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Gründung der Hopis (Christoph Schüler, Paul Wild, Tino Lohse, Matthias Lindemann, Martin Gülzow, Sebastian Jabbusch, Martin Hackbarth, Tristan Varbelow)

Eine eigene Webseite für die Gruppe ist derzeit noch  in Planung. Sie soll möglichst eine eigene Adresse bekommen und nicht Unterseite eines bestehenden Angebots sein.

Mit Sebastian Jabbusch ist die Hochschulgruppe schon im StuPa und im Senat vertreten. Jabbusch, inoffizieller Pressesprecher und Vorstandsmitglied des Kreisverbandes, ließ nach der Gründung verlauten, dass neue Mitglieder willkommen seien und dass das Wahlprogramm für die Stupa-Wahlen im Januar im Entstehen sei. Für die programmatische Ausrichtung der Hochschulgruppe gibt es derzeit nur die Stichpunkte, die sie in ihrer Ankündigung genannt hatten.

Foto: Julia Löcherbach

StuPa-Live-Ticker vom 23. Juni

Geschrieben von | Veröffentlicht am 23. Juni 2009 um 18:19 Uhr

Ein übereifriger Techniker hat auf eine freundliche Anfrage unserer Techniker mit umfangreichen Server-Updates reagiert, die den Server leider lahmgelegt haben. Daher ist der webMoritz derzeit wieder offline. Wir tickern daher hier!

20:15 Die Sitzung hat begonnen. Der Präsident gibt bekannt, dass Christian Sett sein StuPa-Mandat niedergelgt hat. Er wird sein Studium in Leipzig fortsetzen. Fabian Freiberger ist als Vertreter in der Landeskonferenz der Studierenden zurückgetreten.

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Verwaltungskosten: Jetzt sollen die Unis selbst entscheiden

Geschrieben von | Veröffentlicht am 19. März 2009 um 19:48 Uhr

Wie wir berichteten, sollen in den kommenden Wochen einige Änderungen am Landeshochschulgesetz im Schweriner Landtag beschlossen werden. Darunter auch der umstrittene Verwaltungskostenbeitrag von 50€ pro Semester für jeden Studenten, der von Vielen als versteckter Einstieg in die Studiengebühren verstanden wird.

landtag_schwerin-260x140-michael_panse_mdl_via_flickr

Landtag von Mecklenburg-Vorpommern

Studenten, Gewerkschaften und Universitätsleitungen hatten das Konzept in den Anhörungen im Landtag mehrheitlich abgelehnt. Noch vor wenigen Tagen hatte die Landeskonferenz der Studierendenschaft (LKS) in einem Positionspapier ihre Kritik an dieser Gebühr unterstrichen und ein Gegenkonzept unterbreitet. Dieses sah vor, die angespannte finanzielle Lage in der Hochschulpolitik durch eine höhere Quote von Erstwohnsitznehmern unter den Studenten zu bekämpfen.

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Studienkonten und Verwaltungsgebühren: Brodkorb erläutert Regierungspläne

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Dezember 2008 um 15:32 Uhr

Am 10. Dezember begrüßten die Greifswalder Jusos zu ihrem hochschulpolitischen Abend den bildungspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Schweriner Landtag, Matthias Brodkorb. In einer, vor allem auf Fragen aus dem Plenum ausgerichteten Diskussion verteidigte und erläuterte Brodkorb einige, in der Studierendenschaft stark umstrittene, bildungspolitische Konzepte.

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“Eine urdemokratische Institution…”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 9. November 2008 um 18:28 Uhr

Am 12. November findet um 20 Uhr in der Mensa am Schießwall eine Vollversammlung der Studierendenschaft statt (Nähere Informationen findet ihr hier). In Zeiten von drohenden Studiengebühren, überfüllten Hörsälen und obdachlosen Kommilitonen tragen nicht nur Interessensvertretungen, sondern auch jeder einzelne Student Verantwortung für Uni und Studium. Hoffen wir, dass mindestens fünf Prozent der Greifswalder Studierenden dies ähnlich sehen und mit ihrer Anwesenheit dafür sorgen, dass die Versammlung beschlussfähig ist.

Fabian Freiberger - AStA-Referent für Hochschulpolitik

Webmoritz sprach mit dem AStA-Referenten für Hochschulpolitik, Fabian Freiberger, über Hintergrund, Themen und Ziele der Vollversammlung:

Fabian, was ist der Grund für diese Vollversammlung?

Laut der Satzung der Studierendenschaft ist es Pflicht, dass diese Versammlung einmal pro Semester stattfindet. Der Anlass ist also erstmal ein rein formaler. Sie wird vom Asta organisiert, der als ausführendes Organ der studentischen Selbstverwaltung von den Beschlüssen des StuPa abhängig ist. [Ergänzung  F.F.11.10.: Natürlich hab ich davon gesprochen, dass die Vollversammlung Formsache (nicht Pflicht) ist. Damit meine ich aber nicht, dass es ein REIN formaler Anlass ist. Ich will die Vollversammlung nicht abwerten.]

Was bedeuten die Abstimmungsergebnisse dieser Tagung für die Hochschulpolitik?

Die Ergebnisse gelten als Empfehlung für das StuPa (Studierendenparlament), sie sind nicht verbindlich. Als Repräsentation der Meinung der Studierenden kommt ihnen allerdings die Ausdruckskraft einer urdemokratischen Institution zu.

Wie muss man sich den Ablauf der Versammlung am nächsten Mittwoch vorstellen?

Generell kann sich jeder einbringen. Man muss einen Antrag stellen, um in die Rednerliste aufgenommen zu werden. Der Reihe nach, tragen dann die Antragssteller ihre Anliegen vor und dann wird abgestimmt. Die Form der Anträge ist jedoch vorgeschrieben, das heisst, es steht vorher fest, ob jemand eine Frage stellen, einen Kommentar abgeben oder einen Vorschlag einbringen will. [Ergänzung  F.F.11.10.: Der beschriebene Ablauf stimmt gar nicht. Jeder hat jederzeit das Recht zu jedem Thema einen Redebeitrag (Antrag, Frage, Kommentar, Kritik usw.) zu leisten. Gerade darum geht es doch auf einer Vollversammlung.]

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Vollversammlung der Studierendenschaft

Geschrieben von | Veröffentlicht am 7. November 2008 um 16:41 Uhr

Am 12. November um 20 Uhr ist es wieder soweit: Die StudentInnen und Studenten der Universität Greifswald treffen sich zum „Volksentscheid“ in der Mensa am Schießwall.

Demo gegen Studiengebühren - Quelle: plaugg via flickr

Was hat es mit der geplanten Verwaltungsgebühr auf sich? Was geschieht mit den nicht ausgezahlten Mitteln aus der Rückzahlung der Rückmeldegebühr? Was kann gegen die angespannte Wohnraumsituation getan werden?

Diese und andere Fragen stehen auf der Tagesordnung.  Doch die Vollversammlung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens 5 Prozent aller Studierenden (circa 620) anwesend sind.

Jeder Student ist berechtigt im Vorfeld oder direkt auf der Vollversammlung Anträge einzubringen und sich auf die Rednerliste setzen zu lassen.

Bei Fragen zur Vollversammlung: Im Interview mit AStA-Referent für Hochschulpolitik Fabian Freiberger oder in die Zeitung zur Vollversammlung erfahrt ihr mehr.

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FSR Sport: Die letzten Worte

Geschrieben von | Veröffentlicht am 2. September 2008 um 00:10 Uhr

Mit einem letzten Kommentar verabschiedet sich der Fachschaftsrat Sportwissenschaften in die Selbstauflösung. Wir möchten Euch diesen Kommentar hier zugänglich machen:

Abschlusskommentar zur Schließung des Sportinstituts der Uni Greifswald

In einer Zeit in der dem Sport eine immer größer werdende Bedeutung beigemessen wird, mussten wir hautnah miterleben, wie das Institut für Sportwissenschaften der EMAU Greifswald den Einsparungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen zum Opfer fiel.

Im Sommersemester 2003 ereilte die Dozenten und Studenten des Instituts die Nachricht von einem Immatrikulationsstopp, der in unmittelbarer Zukunft auch die Schließung bedeuten würde. Trotz vielfältiger Bemühungen aller Beteiligten in Form von Demonstrationen, Debatten und Diskussionen war es nicht möglich, dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Folgen wie das Aufgeben einer langen Tradition in der Universitätsstadt Greifswald, das Fehlen des sportwissenschaftlichen Bereiches an einer gesundheitlich orientierten Universität und insbesondere das Fehlen von Übungsleitern im Hochschulsportbereich beziehungsweise in Vereinen sind nun zu befürchten.

So ist aktuell beispielsweise der Turnverein Greifswald, der von Sportstudenten gegründet und am Leben gehalten wurde, und mit dem Kinderturnen einen immens wichtigen Nachwuchsbereich fördert, mit vielen Problemen konfrontiert. Dazu gehört unter anderem die Abdeckung der zahlreichen Trainingseinheiten mit qualifizierten Übungsleitern.

Mit dem Wissen über die Schließung trat dennoch keinesfalls Resignation ein. Stattdessen wurde das vielfältige Sportangebot nicht aufgegeben, um den bestehenden Studenten ein umfangreiches Studium zu gewährleisten. Ein besonderer Dank gilt hier den Dozenten, die das „sinkende Schiff” nicht verlassen haben und somit den Studenten und Studentinnen einen adäquaten Abschluss ermöglichten. Mit ihrer Hilfe wurden nicht nur die allgemeine sportwissenschaftliche Lehre am Leben erhalten und Wanderfahrten wie Segeln oder Eisklettern in Polen in der semesterfreien Zeit verwirklicht, sondern auch das „Spowi-For-Ever” Wochenende im Juni 2006 auf die Beine gestellt. Alle ehemaligen und aktiven Studenten und Studentinnen wurden eingeladen, um gemeinsam bei Grillabenden, Kanutouren auf dem Bodden und Beachwettkämpfen am Strand sportlich aktiv zu werden oder gemeinsam in Erinnerung zu schwelgen. Das Highlight war der traditionelle Sportlerball. Spätestens an diesem Wochenende wurde allen bewusst, dass es nun in Greifswald endgültig mit der Sportwissenschaft vorbei ist.

Mit der nun anstehenden Streichung aus der Satzung steht es jedoch nicht nur in den Köpfen aller Beteiligten fest, sondern wird nun auch auf dem Papier „schwarz auf weiß” nachzulesen sein. Welche Folgen das wirklich für die Universität und die Stadt Greifswald haben wird, wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen.

Abschließend bedanken wir uns bei allen, die uns in der vergangen Zeit unterstützt und die Treue gehalten haben.

FSR Sportwissenschaft

Nach Informationen des AStA-Referenten für Fachschaften und Gremien, Jörn Sander, gibt es am 31. September eine  letzte Aktion und standesgemäße Verabschiedung des FSR Sport auf dem Markt.

Über weitere Folgen, welche die Schließung für die gesamte Universität haben kann, hat das Moritz Magazin bereits in einem kritischen Artikel berichtet, der zu großen Teilen noch aktuell ist: Klicke hier, um weiterzulesen.

Bildquelle: darkroom11 via Flickr

Neue Umfrage zur Nutzung des Mensa-Beamers…

Geschrieben von | Veröffentlicht am 23. Januar 2008 um 16:18 Uhr

Der Beamer in der Mensa kostete uns, die Studenten, bisher, je nachdem wie man rechnet, zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Viele Ideen, die man ursprünglich (Januar 2006) damit verfolgte sind jedoch noch immer nicht realisiert worden. Die damaligen Moritz Geschäftsführung versprach dem StuPa einen “Goldesel” mit dem sich viel Geld verdienen lasse. Faktisch jedoch ist er ein Finanzgrab, das jetzt noch auf die kleine Mensa erweitert werden soll.

(Bild: Beamer in der Mensa in Rostock, Quelle Campus Vision)

Gleichzeitig beauftragte das StuPa gestern den AStA in Sondierungen mit den ursprünglichen Besitzern (Campus Vision – denen man damals die Beameridee praktisch klaute) einzutreten, um eventuell eine Rückgabe oder Kooperation zu vereinbaren.

Seit Mitte 2007 läuft auf dem Beamer die eigene “moritz-Software”, u.a. mit Wetter und News der F.A.Z. Meine neue Umfrage (rechts auf der Seite), ist: Nutzt ihr den Beamer? Guckt ihr da mal drauf? Was haltet ihr von ihm?

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