Alle Artikel mit dem Tag: Greifswald

Alte Telefonzelle für eine vielfältige Universität

Geschrieben von | Veröffentlicht am 15. Juli 2010 um 19:56 Uhr

Die Bigband sorgte für die musikalische Untermalung

Seit Dienstag steht wieder eine Telefonzelle am Marktplatz in der Greifswalder Innenstadt. Nachdem sie schon seit Jahren aus dem Stadtbild verschwunden sind, werden jetzt wieder Erinnerungen an alte Zeiten wach. Und genau deswegen wurde sie auch aufgestellt. Denn was aussieht wie ein Überrest aus der Vergangenheit eignet sich nicht dazu, dem Dozenten rechtzeitig Bescheid zu sagen, warum es mit der anstehenden Prüfung wohl nicht klappen wird. Diese Telefonzelle erzählt selbst etwas, und zwar aus der Vergangenheit.

Bei diesem grün-schwarzen Exemplar handelt es sich um den zentralen Bestandteil des Projektes „Bei Anruf-Nachruf“, das am Dienstag mit einem gut besuchten Rahmenprogramm gestartet wurde und schon seit vielen Wochen von 25 Lehramtsstudenten der Universität Greifswald vorbereitet wurde.  Die Telefonzelle steht dabei als Synonym für den Universitätsrückbau, der in Greifswald betrieben wird. Genau so, wie die Telefonzellen aus dem Leben der Bürger verschwunden sind, fallen seit den 90er-Jahren Institute der Geisteswissenschaften Kürzungen am Universitätsetat zum Opfer. Mit der wieder errichteten Zelle soll daran erinnert werden, welche Institute in der Vergangenheit schon verloren gingen und gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht werden, welche Auswirkungen weitere Schließungen auf die Stadt haben könnten.

Beim Betreten der Zelle wird in den kommenden fünf Wochen an unterschiedlichen Orten durch einen audiovisuellen Kurzvortrag ein Nachruf über geschlossene Institute verlesen und davor gewarnt, was die Folgen weiterer Schließungen für Stadt und Universität wären. Dabei werden die geschlossenen Institute der Altertumswissenschaft, der Romanistik, der Sportwissenschaft und der Erziehungswissenschaften besucht.

Projektleiter Lars Diele

Das Projekt geht aus einem Seminar des Doktors für Geschichtsdidaktik, Lars Deile hervor. Mit den Studenten sollte ein Projekt gefunden werden, bei dem sich die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um den Erhalt der Lehramtes sei die Idee entstanden, an schon vor langer Zeit geschlossene Bereiche der Universität zu erinnern, und zu zeigen, was damit verloren ging, wie der Didaktiker vor Ort dem WebMoritz berichtet. Mittlerweile habe sich diese Idee verselbstständigt. „Ich bin stolz. Es gibt nichts besseres, wenn sich Studenten weit über ein Seminar hinaus engagieren und Verantwortung für die Universität übernehmen. Sie nehmen ihre Rolle als Historiker wahr und beteiligen sich an einer Debatte, die sie ja auch selbst betrifft.“, erzählte er weiter. Mit dem Projekt werde darauf hingewiesen, was der Verlust für die Vielfalt der Universität bedeuten würde, wenn die Geisteswissenschaften durch den Wegfall des Lehramtes derart geschwächt würden. Langfristig könne der Status der Volluniversität verloren gehen.

Oberbürgermeister Arthur König und Studenten aus dem Projekt

Um 16 Uhr begann die Uni-Bigband, auch vor Ort, mit zwei Stücken das 45-minütige Programm zu eröffnen. Spätestens jetzt wurden viele Passanten angelockt. Anschließend bedankte sich Oberbürgermeister Arthur König bei den Studenten für ihr Engagement. „Eine starke Universität mit fünf starken Fakultäten ist wichtig für die Stadt. Deswegen muss eine schwache Philosophische Fakultät verhindert werden.“, führte er fort.

Nach einem weiteren Stück der Bigband bedankte sich auch Professor Alexander Wöll, Denkan der Philosphischen Fakultät, bei den Studenten für das Positionspapier zum Erhalt des Lehramtes und diese Aktion. Die einzige Chance die Schließung des Lehramtes sei, über öffentliche Aktionen auf die Problematik hinzuweisen. „Die Folgen sind weit umfangreicher als nur der Wegfall von 2000 Studenten, denn Großereignisse wie der PolenmARkT  oder das Gristuf werden maßgeblich durch die Geisteswissenschaftler organisiert.“

“Die Historiker haben den schärfsten Blick für die Zukunft, weil sie die Vergangenheit am besten kennen” lobte auch Professor Franz Prüß am Institut für Erziehungswissenschaften das Engagement der Studierenden. Anschließend wurde ein Grußwort des Landesbildungsministers Henry Tesch verlesen. Darin lobte er die Aktion als einen Teil lebendiger Demokratie, da Diskussionen angestoßen werden. Das Positionspapier sei bemerkenswert und es werde eine gute Lösung für die Zukunft gefunden werden. In Hinblick auf die Demonstration in Schwerin und einem Artikel im Moritzmagazin übte er auch Kritik. Es sei zu beachten die Hochschulleitung mit einzubinden und er wünschte sich einen faireren Umgang mit seiner Person. Den meisten Zuschauern erschien dieses Grußwort mehr als verlogen und bedankten sich bei Tesch mit Pfiffen und Buh-rufen. Nur vereinzelte applaudierten – allerdings auch nur eher schwach und kurz.

Die Telefonzelle wird enthüllt

Nun konnte endlich die noch verpackte Telefonzelle von Studenten und dem Bürgermeister ausgepackt werden. Christian Ahlrepp erklärte wie die Zelle funktioniert und bedankte sich bei den Unterstützern. Nachdem eine lange Liste von 50 Personen, Firmen und Instituten verlesen wurde, die das Projekt durch Geld- und Sachspenden, sowie durch Zeit- und Arbeitsaufwand ermöglicht haben, ging das größte Dankeschön des Redners Ahlrepp überraschend an sich und das Projekt selbst. Er wies noch einmal alle Zuhörer darauf hin, dass sie gerade das selbsternannt kreativste Projekt des Semesters bestaunen können, was nur durch ihren unendlich Mut und ihrem Aufwand möglich sei. Herzlichen Glückwunsch dafür.

Eine letzte Aufführung der Bigband beendete schließlich die Präsentation und die Menschentraube, die sich inzwischen gebildet hatte, begann die Telefonzelle auszuprobieren.

Anstehen an der Telefonzelle

Den ersten misstrauischen Passanten wurde noch einmal von Projektmitgliedern alles erklärt. Auf die Frage nach einem kurzen Fazit zur Eröffnung antwortete einer von ihnen, Jan Brandt (LA Deutsch-Geschichte): „Die Eröffnung ist gut verlaufen. Die Bigband war prima. Es hätten noch mehr Leute hier sein können, aber ich hoffe, dass sich viele in den nächsten Wochen die Telefonzelle in Ruhe angucken werden, wenn keine Kameras mehr da sind.“

Am 19.07. wird die Zelle am Markt wieder abgebaut. Die nächsten Stationen sind:

20.07. -26.07. Romanistik (Robert-Bluhm-Str. 13)

27.07. -02.08. Bildungswissenschaften (Franz-Mehring-Straße 47)

03.08. -09.08. Sportwissenschaften (Hans-Fallada-Straße 11)

10.08. -17.08. Altertumswissenschaften (Rudolf-Petershagen-Allee 1)

Weiteres über das Projekt gibt es hier.

Fotos: Simon Voigt

500 gegen Tesch und für das Lehramt

Geschrieben von | Veröffentlicht am 9. Juli 2010 um 00:44 Uhr

Frederic Beeskow, "Alterspräsident" des StuPa, ruft zur Demo

Aus den zehn Bussen auf dem Parkplatz in der Nähe des Schweriner Schlosses strömen an diesem 8. Juli um zehn Uhr insgesamt 500 Menschen, um sich für den bevorstehenden Demonstrationszug und die anschließende Abschlusskundgebung zu sammeln.

Der Umzug führte durch die Innenstadt über den Marktplatz und anschließend zur Siegessäule vor dem Schloss. Unter den Demonstrierenden befanden sich nicht nur zahlreiche Studierende. Der Studiendekan Professor Patrick Donges war ebenso dabei, wie Professoren Alexander Wöll, Dekan der Philosophischen Fakultät und Heinrich Assel, Dekan der Theologischen Fakultät.

Zudem waren die Lehrenden aus dem Bereich Fachdidaktik des Historischen Instituts mit in die Landeshauptstadt gefahren, um gemeinsam mit den Studierenden ein Zeichen gegen die Pläne der Landesregierung zu setzen. Darüber hinaus waren zahlreiche andere Wissenschaftler der Theologischen und Philosophischen Fakultät unter den Demonstrierenden. Auch einige Rostocker Universitätsangehörige reisten nach Schwerin, um die Greifswalder Studierenden bei ihrem Anliegen zu unterstützen. Bereits gestern war eine Solidaritätskundgebung der Bildungsaktion Rostock eingegangen. Im Verlauf der Kundgebung wurde eine weitere Solidaritätskundgebung des AStA Neubrandenburg verlesen.

“MähklenBurk prauchd kaihne LäHra!”

Die Karawane setzt sich in Bewegung...

Während des Umzuges durch die Innenstadt vielen erneut die Forderungen: “Hopp, Hopp, Hopp Bildungsabbau Stopp!”. Es wurde gepfiffen, in die Vuvuzela und das Horn geblasen und für das Greifswalder Lehramt getrommelt.  Letzteres übernahmen Vertreter des Studententheater StuThe. Auf den Schildern und Bannern standen Losungen wie “Sterbehilfe ist verboten – auch für uns”, “Gegen Bildungsterrorismus”, “MähklenBurk prauchd kaihne LäHra!” oder “Bildung MV/ HGW – weiterdenken verboten!” Das Bildungsbündnis Greifswald war ebenfalls mit ihrem Banner “reclaim your education” dabei. Zwei Studenten mimte einen Sensenmann mit dem Gesicht des Bildungsministers Henry Tesch.

Die Abschlusskundgebung wurde von Thomas Schattschneider, Sprecher der Landeskonferenz der Studierendenschaft, und Daniela Gleich, der amtierenden AStA-Vorsitzenden moderiert. Als erster Redner trat der SPD-Landespolitiker Mathias Brodkorb auf. Er warb für Verständnis der Studierenden gegenüber der Landesregierung. Andererseits hob er hervor, dass Rostock nicht über die Kapazitäten verfüge, alle Lehrerinnen und Lehrer im Land ausbilden zu können. Er forderte, dass Rostock und Greifswald in der Frage des Lehramtes gemeinsame Wege gehen sollten, anstatt sich zu spalten. Dass die Allgemeinen Studierendenausschüsse vor wenigen Tagen beschlossen, gemeinsam für den Erhalt des Lehramtes in Greifswald und für den Ausbau eines Zentrums für Lehrerbildung in Rostock zusammen zu arbeiten, wusste Brodkorb bis dato offenbar noch nicht.

Tesch stellt sich seinen Gegnern

Henry Tesch war ebenfalls auf der Kundgebung - hier eine Karikatur seiner selbst.

Bildungsminister Henry Tesch stellte sich – trotz Buh-und vereinzelten “Tesch muss weg”-Rufen -  ebenfalls den Demonstrierenden. Zunächst lobt er das Positionspapier der Greifswalder Studierendendenschaft zur künftigen Lehramtsausbildung an der Universität Greifswald. “Ihr Papier hat eine solche Qualität, dass ich es beiden Rektoraten empfohlen habe” meinte Tesch dazu. Anschließend redete er sehr viel über die Notwendigkeit einer Lehrerbedarfsplanung für das Land Mecklenburg-Vorpommern und dass es auch der Landesregierung um eine qualitative Verbesserung der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern gehe. Andererseits kritisierte er, dass in den vergangenen Jahren in Greifswald immer wieder betont würde, man wolle das Lehramt erhalten, andererseits jedoch bislang kein weiterer Ausbau der Fachdidaktiken erfolgte.

“Es gibt Sparzwänge vom Land, die dafür verantwortlich sind, dass Fachdidaktiken nicht weiter ausgebaut werden können” entkräftet Thomas Schattschneider die Kritik des Bildungsministers. Professor Roland Rosenstock, stellvertretender Senatsvorsitzender der Universität, unterstützt Schattschneiders Argumentation. Er verweist dabei auf die Argumentation der Regierung, die Universität wolle eine Profilierung auf Medizin und Naturwissenschaften. “Das Land hat den Abbau der Geisteswissenschaften betrieben, nicht die Universität! Weder das Rektorat, noch der Senat wollen eine Profilbildung auf Naturwissenschaften und Medizin” hob Rosenstock hervor. Er unterstrich besonders deutlich, dass die Zielvereinbarungen mit der Landesregierung von Seiten der Universität nicht unterschrieben würden, solange in diesem der Erhalt der Lehramtsstudiengänge nicht festgeschrieben sei.

Regierung hat “undurchdachtes, unrealistisches” bildungspolitisches Konzept

Kundgebung an der Siegessäule vor dem Schloss

Professor Assel, Dekan der Theologischen Fakultät sprach in Bezug auf die Pläne der Landesregierung von einem “undurchdachten, unrealistischen Konzept”, gegen welches die Teilnehmenden demonstrieren. Er rechnete vor, dass nach den Zielvorgaben des Landes bei einer Verlagerung des Lehramtes von Greifswald nach Rostock in der Stadt an der Warnow und deren Umland, dort Kapazitäten in Höhe von 180.000 Praktikumsstunden pro Semester vorhanden sein müssten. “Wo sollen diese Stunden in Rostock abgeleistet werden, wenn die Lehrerbildung dort konzentriert wird?” richtet Assel die Frage an die Landesregierung.

“Wir demonstrieren nicht nur für die Uni Greifswald. Wir demonstrieren für die Interessen künftiger Studierender, künftiger Lehrer und künftiger Schüler.” Für diese Worte erntete Professor Alexander Wöll, Dekan der Philosophischen Fakultät, breite Zustimmung durch Trillerpfeifen, Vuvuzelas, Rasseln und Applaus. Er wies in seiner Rede darauf hin, dass man durch die Partnerschaft mit Rostock das Lehramtsstudium in Greifswald erhalten wolle.

Cornelia Mannewitz, Dozentin am Institut für Slawistik, sprach als Vertreterin der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) auf der Kundgebung. Sie hält die Schließung des Greifswalder Lehramts für undenkbar. “Die Pläne des Landes sind inakzeptabel.”

“Wer sich Greifswald ohne Uni vorstellen will, braucht nur mal nach Anklam zu fahren” meint der FDP- Landes- und Greifswalder Kommunalpolitiker Sebastian Ratjen zum Thema.

“Wichtiger Tag für Lehrerbildung in Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern”

Banner des Bildungsbündnis Greifswald (BBG)

“Die Demonstration wurde vom AStA sorgfältig und verantwortungsvoll vorbereitet. Sie haben versucht, alle anzusprechen. Jeder konnte sich angesprochen fühlen. Es war ein wichtiger Tag für die Lehrerbildung in Greifswald und auch in Mecklenburg-Vorpommern, weil nur durch beide Universitäten eine qualitativ hochwertige Lehrerbildung abgesichert werden kann” beurteilt Professor Franz Prüß, Lehrstuhlinhaber für Schulpädagogik in Greifswald, die Veranstaltung.

“Ich habe einen guten Eindruck von der Demo” meint Dr. Michael Gratz, Dozent für Neuere Deutsche Literatur am Germanistischen Institut. Die Demonstration sei publikumswirksam gewesen. “Wenn etwas publikumswirksam ist, ist es immer gut, weil dann die Politiker vorsichtiger in ihrem Handeln werden.” Zudem seien “viele Sachen, die heute gesagt wurden, nicht immer gesagt worden.”

„Die heutige Demonstration hat nochmals den Standpunkt der Greifswalder Studierendenschaft Nachdruck verliehen, dass eine zukunftsfähige Lehrerausbildung ohne unsere Universität nicht denkbar ist. Durch das Greifswalder Positionspapier haben wir Fakten geschaffen und nun liegt es an den Rektoraten in Greifswald und Rostock zusammen mit den beiden Studierendenschaften und dem Bildungsministerium ein zukunftsgewandtes Lehramtskonzept zu entwickeln” wird Daniela Gleich in der Pressemitteilung des AStA zitiert. Der Greifswalder AStA werde weiterhin gemeinsam mit Vertretern der Rostocker Studierendenschaft an einem “nachhaltigen Lehrerkonzept für das Bildungsland Mecklenburg-Vorpommern arbeiten.”

Galerien von der Demo:

Fotos: Marco Wagner (Einzelfotos), Patrice Wangen (obere Galerie), Gabriel Kords (untere Galerie)

Rockmusik für den guten Zweck: Konzert der Greifswalder Band Trust Fate

Geschrieben von | Veröffentlicht am 6. Juli 2010 um 19:59 Uhr

Die Greifswalder Band Trust Fate spielt am kommenden Donnerstag, dem 8. Juli, im Großen Saal des Theater Vorpommern. Neben ihrer neu veröffentlichten CD soll aber das Projekt „Ein Spielplatz zum Gesundwerden“ im Mittelpunkt stehen. Die fünf Musiker wollen Spenden sammeln, damit ein Kinderspielplatz für die Kinderklinik gebaut werden kann. Im Gespräch mit dem webMoritz verraten Sänger Robert und Bassist Alexander, Studenten der Medizin beziehungsweise Musikwissenschaft, welche Idee hinter dem Konzert steckt und was den Besucher am Donnerstag ab 19.30 Uhr erwarten wird.

webMoritz: Seid ihr aufgeregt?

Robert: Wir sind eher gestresst. Auf die letzten Meter gibt es noch viel zu organisieren.

webMoritz: Beispielsweise?

Robert: Wir müssen noch die Gastmusiker, über deren Auftritte wir uns freuen, noch ein wenig anweisen.

Alexander: Erst jetzt haben die intensiven Proben mit den Streichern und den Chören angefangen. Und dann passieren noch kleinere Fehler, zum Beispiel hat die OZ geschrieben, dass das Konzert am 7. Juli stattfinden würde. Wir spielen aber am 8. Juli.

webMoritz: Wie lange laufen denn die Proben schon?

Robert: Seit einigen Wochen.

Seit September 2008 bilden die fünf Musiker die Greifswalder Band Trust Fate.

webMoritz: Wie seid Ihr denn auf die Idee gekommen, ein Soli-Konzert zu spielen, um Spenden für einen Kinderspielplatz einzunehmen?

Robert: Als Medizinstudent kriegt man hier und da Nöte mit. Wir wollten unsere Musik mit einem gemeinnützigen Zweck verbinden. Außerdem wollten wir schon immer für Kinder spielen. Gerade hier in Greifswald haben es junge Menschen nicht immer leicht und wir haben mehrere Ideen für Projekte, die wir unterstützen wollen, gehabt. Spenden für einen Skateboardpark sammeln, oder Instrumente erwerben und dann an Kinder zu verschenken.

webMoritz: Und wie seid ihr dann auf den Kinderspielplatz für das Uni-Klinikum gekommen?

Robert: In der Außenanlage des Universitätsklinikums gibt es keinen Spielplatz. Das muss man sich mal vorstellen: Im Klinikum sind chronisch kranke Kinder, die im Sommer nicht raus können. Wenigstens ein bisschen Normalität würde so ein Spielplatz schon bringen. Dazu möchten wir eben unseren Beitrag leisten. Das Projekt „Ein Spielplatz zum Gesund werden“ ist nun entstanden und wir haben den Stein ins Rollen gebracht.

webMoritz: Ihr engagiert euch auch sonst in der Kinder- und Jugendarbeit?

Alexander: Wir sind alle bei G-Hör e.V., einem gemeinnützigen lokalen Musikverein für junge Menschen. Nun findet sich eine Gelegenheit, dass wir mit unserer Musik mit dem Verein zusammenarbeiten.

Robert: Die Band ist der Motor, wir haben den Verein mit im Boot.

Alexander: Außerdem möchte uns der NBS, der Norddeutsche Bund für Soziales, in ihrem Rahmen unterstützen. Der NBS verfügt über Werkstätten, wo auch für den Spielplatz gebaut werden kann.

webMoritz: Warum soll man sich das Konzert am 8. Juli ansehen?

Alexander: Weil es eine Rockshow geben wird, die Greifswald so noch nie erlebt hat.

Robert: Und weil erstmals in der Geschichte der Universität Musik- und Medizinstudenten für den guten Zweck rocken werden.

Alexander: Außerdem wird das Konzert künstlerisch sehr vielfältig.

webMoritz: Inwiefern?

Alexander: Es gibt eine Vorband und etwa 40 bis 50 Gastmusiker: Der Chor Solala! unter Leitung von Daniela Helten, dann der Kinderchor Käthe Kollwitz, Streicher und Blöser.

Robert: Alles Greifswalder, auch Studenten sind dabei.

webMoritz: Woher kommt die Vorband?

Alexander: Die kommt aus Stralsund, heißen Flemming and the Gang, sie spielen unplugged. Mit denen haben wir schon seit Jahren zusammen Musik gemacht.

webMoritz: Die Gastmusiker spielen dann auch während eures Konzerts?

Alexander: Ja, wir haben ja auch die CD mit ihnen gemeinsam aufgenommen.

webMoritz: Gleichzeitig soll am Donnerstag das Herauskommen eures ersten Albums „Mighty Secret“ gefeiert werden. Wie lange habt ihr an der CD gearbeitet?

Der Flyer zum Konzert.

Alexander: Etwa 15 Monate.

webMoritz: Was erwartet das Publikum beim Konzert weiterhin?

Robert: Es wird noch eine Licht- und Beamershow geben. Insgesamt wollen wir einfach ein gutes Live-Konzert bieten.

webMoritz: Mit dem Konzert wollt ihr Spenden sammeln. Wie sieht das genau aus?

Robert: Wir wollen anteilig vom unseren Merchandise spenden. Unser Konzert bietet den Anlass zum Spenden, es werden Spendenboxen aufgestellt. Der Eintritt kostet fünf Euro, aber jeder kann das spenden, was ihm der Abend wert war.

webMoritz: Das Konzert findet im Großen Saal des Theaters statt. Ist es seltsam, vor einem sitzenden Publikum zu spielen?

Robert: Seltsam ist das eigentlich nicht. Es gibt dem Abend eine gewisse Würde.

webMoritz: Was wünscht ihr euch für den Abend?

Robert: Wir wünschen uns, dass es ein Erfolg wird, dass die Leute unsere Musik gut finden und Spaß haben. Für das Projekt hoffen wir, dass viele Gäste spenden.

webMoritz: Was steht bei euch in der nächsten Zeit an? Wollt ihr noch weitere Projekte unterstützen?

Alexander: Die langen Aufnahmen und das Projekt haben uns viel Energie gekostet. Daher will ich Urlaub machen. Steht ganz oben auf meiner To-Do-Liste.

Robert: Nimmst du mich mit?

Alexander: Nein.

webMoritz: Vielen Dank für das Gespräch.

Der Einlass für das Konzert am 8. Juli ist ab 19.30 Uhr. Karten gibt es für fünf Euro an der Theaterkasse, in der Mensa, der Stadtinfo oder auf eventim.de. Tickets bei der Abendkasse kosten sieben Euro.

Links:

trustfate.de

myspace.com/bandtrustfate

Fotos: Trust Fate

Das Magazin am Montag

Geschrieben von | Veröffentlicht am 5. Juli 2010 um 15:29 Uhr

“Das Magazin – am Puls der Stadt” startet in eine neue Woche. In der heutigen Sendung am Montag ab 19 Uhr geben wir den Gewinner des radio 98eins WM-Gewinnspiels bekannt. Außerdem habt ihr in der letzten Woche der Weltmeisterschaft die Möglichkeit wieder ein Buch zum Thema Fußball aus der radio 98eins Bücherkiste zu gewinnen. Dafür müsst ihr nur aufmerksam zuhören und eine Gewinnspielfrage beantworten.

Unsere Redakteurin Susann Lukas war heute Nachmittag in der Stadt unterwegs und hat die Leute zum Volksentscheid in Bayern befragt. Dort hat sich bei einer Abstimmung eine Mehrheit der bayerischen Bevölkerung für ein generelles Rauchverbot in Restaurants, Cafes und Bars entschieden. Außerdem haben wir ein Interview mit dem scheidenden StuPa Präsidenten Korbinian Geiger an seinem letzten offiziellen Arbeitstag geführt. Wir blicken mit ihm zurück auf eine fast 2 jährige Amtszeit.

Nicht fehlen dürfen im Programm natürlich die Spotlights, das Wetter und unsere Veranstaltungstipps, die euch verraten wo heute Abend in Greifswald noch etwas los ist. Die Musikredaktion von radio 98eins hat wieder zahlreiche CDs durch gehört und präsentiert euch heute in der Sendung die CD der Woche. In der Montagsrubrik Sportive hat sich unsere Redakteurin Anja Giering heute mit dem Start der Radrundfahrt Tour de France beschäftigt.

Also schaltet ab 19 Uhr radio 98eins ein.

Umfrage zur Elektromobilität

Geschrieben von | Veröffentlicht am 30. Juni 2010 um 15:00 Uhr

Geografie-Student Oliver Reif

Elektroautos haben in Vorpommern eine Riesenzukunft. Das ist die These, die der Greifswalder Geografie-Student Oliver Reif in seiner Diplomarbeit vertritt. Viele Experten sähen in Elektroautos die Zukunft des motorisierten Individualverkehrs, da diese zahlreichen Umweltvorteile hätten und zudem die Importabhängigkeit von teurem Rohöl verminderten.

Diplomarbeit zu Elektroautos

Die gängigen Einsatzszenarien würden dabei meist für die großen Metropolen entworfen. Reif will nun erkunden, wie es in den eher ländlich geprägten Räumen ausschaut. „In Großstädten gibt es ÖPNV und andere Konkurrenzen. Im ländlichen Raum hingegen ist man auf das Auto angewiesen.

Greifswalds Umland bietet vielleicht das typische Elektroauto-Klientel. Einkommensstark, Einfamilienhaus und möglicherweise umweltbewusster“, sagte Reif. „Einfamilienhaus ist wichtig, um sein Elektroauto jederzeit aufladen zu können. Deshalb möchte ich die Potenziale der automobilen Elektromobilität in der Region untersuchen“, so er weiter. Auch die Stadt könne Beiträge leisten: Aufklärung, Aufladestationen und kostenlose Parkplätze etwa.

Online-Umfrage bis zum 11. Juli

Bis zum 11. Juli hat Reif deshalb eine Onlinebefragung geschaltet. Im Fokus seiner Untersuchung stehen dabei der Kfz-Bestand, derzeitige Nutzung und die gefahrenen Kilometer, sowie die Einstellung der lokalen Bevölkerung zu Elektroautos. Teilnehmen können alle Haushalte mit Pkw aus Greifswald sowie aus den Ämtern Landhagen und Lubmin.

Internet: www.egreifswald.de

Foto: Torsten Heil

Sehr geehrte Leser: Der Artikel entstand im Auftrag der OZ und erschien dort am 23.06.2010. Herr Reif bat mich, den Artikel auch hier online zu stellen, da er dringend noch Teilnehmer für die Umfrage sucht.

Greifswald nimmt an Onlinestudie teil

Geschrieben von | Veröffentlicht am 29. Juni 2010 um 16:00 Uhr

Auf der Internetseite der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald wird derzeit eine Onlinestudie durch die Firma “Market Information Korkala” durchgeführt. webMoritz hat nachgefragt was es damit auf sich hat.

Wer dieser Tage die Internetseite der Stadt Greifswald besucht, wird mit einem Dialogfenster begrüßt, dass den Benutzer darum bittet, an einer Onlinestudie teilzunehmen. Stimmt der Nutzer zu, erhält er eine Reihe von Fragen zu seinen Nutzungsgewohnheiten der Internetseite der Stadt und auch einige persönliche Fragen zu Alter, Geschlecht und Schulabschluss gestellt. (Screenshot der Fragen)

Onlinestudie

500 Nutzer = 1178,10€

Die Firma “Market Information Korkala” führt derzeit eine deutschlandweite Studie zur Benutzerzufriedenheit der Besucher von kommunalen Internet-Seiten durch. In einem kurzen telefonischen Interview hob Petteri Korkala, Inhaber der Firma, die Vorteile der Studie hervor. “Unsere Studie gibt der Stadt ein Feedback zu ihrer Internetseite.”, so Korkala. Die teilnehmenden Städte erhalten nach der Auswertung einer bestimmten Anzahl von Fragebögen (500 Besucher werden in Greifswald befragt) einen Bericht, der die Mittelwerte der Antworten aller teilnehmenden Kommunen darstellt. Die Teilnahme an der Studie und die Auswertung kosten inklusive Mehrwertsteuer 1178,10 €. (Siehe Anmeldeformular) Auf Nachfrage bestätigte Korkola, dass in dem Bericht keine konkreten Hinweise darauf enthalten sind, wie die Internetseite optimiert werden kann. Dies muss von der jeweiligen Stadt selbst erarbeitet werden.

Pressestelle Rostock: Das können wir selber günstiger

Auch in Rostock gab es Bestrebungen an der Studie teilzunehmen. Da in Rostock bekannt war, dass die Stadt Greifswald ebenfalls an der Studie teilnehmen will, wurde der Antrag gestellt sich an der Studie zu beteiligen. Man hoffte durch einen Vergleich der beiden Städte Informationen für eine Verbesserung des eigenen Internetauftritts zu erhalten. Laut Aussage der Pressestelle der Hansestadt Rostock ist man jedoch von der Teilnahme an der Studie abgerückt. Gründe dafür waren, dass die Berichte der Firma Korkala einen Vergleich von zwei Städten miteinander nicht direkt zulassen. Im Bericht sind lediglich die Mittelwerte der Antworten aus den anderen Städten zusammengefasst. Ein direkter Vergleich ist somit nur möglich wenn die Stadt, mit der ein direkter Vergleich gemacht werden soll, ihren Bericht zur Verfügung stellt. Ebenfalls sei man in Rostock zu dem Schluss gekommen, dass die eigenen Abteilungen zu geringeren Kosten eine eigene Umfrage  durchführen können. (Siehe dazu die Beschlußvorlagen aus dem Bürgerinformationssystem der Stadt Rostock Dok1 Dok2 )

Kostengünstige Alternativen nicht geprüft ?

Die Firma “Market Information Korkala” führte bereits in den Jahren 2007 und 2008 Onlinestudien mit dem gleichen Thema durch. Die Ergebnisse der Studien bleiben den Städten, die daran teilgenommen haben, vorbehalten. Offen bleibt, welcher Nutzen aus den Daten der Untersuchung für die Verbesserung der Internetseiten wirklich gezogen werden kann und ob eine eigene Erhebung der Daten nicht günstiger gewesen wäre. Auch wäre es denkbar, dass die Universität, die Sozialwissenschaftler und Politologen ausbildet, sicherlich ein geeigneter Ansprechpartner gewesen wäre, um eine kostengünstige Umfrage zur Benutzerzufriedenheit der Nutzer des städtischen Internetauftritts zu erstellen. Die Firma “haus neuer medien GmbH“, die den Webauftritt der Stadt erstellt hat, wollte sich nicht dazu äußern, was eine vergleichbare Nutzerumfrage kosten würde.

Die Pressestelle der Stadt Greifswald konnte dem webMoritz nicht beantworten wieso keine kostengünstigere Alternative für eine Nutzerumfrage genutzt wurde, da die zuständige Mitarbeiterin nicht erreichbar war. Zu den Kosten wollte die Pressestelle keinen Kommentar abgeben.

Links:

Fotos:

Stadtverwaltung Greifswald (Stadtwappen, ohne CC-Lizenz), Alexander Kendzia (Screenshot Online-Umfrage)

Das Magazin am Dienstag

Geschrieben von | Veröffentlicht am 29. Juni 2010 um 15:41 Uhr

Genug von der Sonne und bis zum nächsten Spiel noch ein wenig Zeit? Dann informiert euch doch noch beim Magazin am Puls der Stadt über die wichtigsten Neuigkeiten vom Tag. Anja Giering hat sich mit der bevorstehenden Bundespräsidentenwahl beschäftigt. Wie wird er gewählt und vor allem WER wählt ihn? Alles ab 19 Uhr bei Magazin. Dazu noch ein Interview zur Lehramts-Demonstration in Schwerin. Wer daran teilnehmen möchte, erhält alle nötigen Infos im Interview. Daneben natürlich die Veranstaltungstipps für Dienstag und Nachrichten aus Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern. Achja, heute vor 110 Jahren wurde Antoine de Saint-Exupery geboren. Wer das war, erfahrt ihr in der Rubrik Kulturplausch. Seid gespannt, hört rein und gewinnt beim WM-Gewinnspiel.

Beseitigung der Straßenschäden in Greifswald fast abgeschlossen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 23. Juni 2010 um 14:06 Uhr

Ein Beitrag von Simon Voigt

Die durch den vergangenen Winter stark in Mitleidenschaft gezogene Domstraße ist ebenfalls saniert.

Nachdem durch den harten und langen Winter viele Straßen in Greifswald stark beschädigt wurden, können nun die Verkehrsteilnehmer und auch die Anwohner aufatmen. Seit zwei Wochen laufen nun schon die umfangreichen Erneuerungen der Straßen in Greifswald und sind jetzt fast abgeschlossen.

Nachdem bereits kurz nach der Schneeschmelze die größten Schlaglöcher mit Kaltasphalt aufgefüllt wurden, konnte nun im Juni mit der Grunderneuerung begonnen werden.

Zuerst wurde auf den am stärksten betroffenen Hauptverkehrsachsen Wolgaster Straße, Anklamer Straße, Walter-Rathenau Straße, Fleischmannstraße, Karl-Liebknecht-Ring, Stralsunder Straße und dem Hansering der brüchige Asphalt abgefräst und erneuert. Danach widmete man sich Straßen in der Innen- und Fleischervorstadt. Wegen der Fußball-WM folgen noch die Fleischerstraße und der Kreuzungsbereich Fleischerstraße-Bahnhofstraße.

Bauarbeiten konnten schneller als geplant abgeschlossen werden

Noch sind die neuen Fahrbahnen nicht Markiert, was aber Ende Juni nachgeholt wird. Dann wird in einem zweiten Arbeitsschritt auch die Schönwalder Landstraße saniert. Ebenfalls eingeplant ist die Erneuerung der Kollwitzstraße und der Straße an den Gewächshäusern. Hierfür stehen noch keine Termine fest. Bisher gingen die Arbeiten ohne Unterbrechung gut voran, sodass sie schneller als gedacht abgeschlossen werden konnten, so Andrea Reimann, Pressesprecherin des Oberbürgermeisters.

Nicht nur für die Verkehrsteilnehmer bringt die Sanierung Verbesserungen. Die erhebliche Belästigung durch Lärm und Erschütterungen durch vorbeifahrende Autos und LKW habe sich durch die Neuasphaltierung erheblich verringert, so ein Anwohner in der Stralsunder Straße.

Im Frühjahr schätzte man die Kosten für die unerwartet hohen Winterschäden auf 1,2 Millionen Euro. Der Kostenrahmen konnte eingehalten und mit eigenen Haushaltsmitteln gedeckt werden. Die meisten Aufträge gingen an die Firmen ASA-Bau Greifswald und Baugesellschaft Papenburg, Grimmen, welche eine Bietergemeinschaft gebildet haben.

Ordnungsamt: Fundsachen kommen unter den Hammer

Geschrieben von | Veröffentlicht am 22. Juni 2010 um 12:56 Uhr

In etwas besserem Zustand dürften die angebotenen Fahrräder wohl sein.

Im Ordnungsamt kommen am Mittwoch, dem 23. Juni, wieder einmal Fundsachen unter den Hammer. Die Versteigerung findet im Ordnungsamt in der Spiegelsdorfer Wende in Schönwalde I statt.

Wie die Stadt mitteilt, kommen dieses Jahr auch Gegenstände aus Zwangsvollstreckungen unter den Hammer. Was dem einen traurig stimmt, freut so womöglich den anderen. Denn es gibt einige Digitalkammeras, Spielkonsolen, DVDs und Bücher zu ersteigern.

Den größten Posten unter den Versteigerungsobjekten, die sich aus Fundsachen und Pfandsachen zusammensetzen, machen aber alljährlich die Fahrräder aus. Dieses Jahr kommen über 70 davon unter den Hammer. Aus der Ankündigung der Stadt geht hervor, dass hauptsächlich Damen- und Herrenräder versteigert werden, aber auch BMX-Räder, Mountain-Bikes sowie ein Kinderfahrrad.

In welchem Zustand die Versteigerungsobjekte sind, gab die Stadt nicht bekannt. Die Gegenstände können am Versteigerungstag zwischen 9 Uhr und 11 Uhr begutachtet werden. Die Versteigerung beginnt dann ab 11 Uhr. Die Erlöse der Versteigerung kommen der Stadtkasse zugute.

Motivbild: Cornelia Bertram via jugendfotos.de

Das Magazin zur Fête de la Musique…

Geschrieben von | Veröffentlicht am 21. Juni 2010 um 16:03 Uhr

…kommt mit einem Spezial über das Musikfest zum Sommeranfang daher. “Umsonst und Draußen” lautet seit jeher das Motto. Seit 2007 beteiligt sich Greifswald am Fest der Musik und auch radio 98eins ist in diesem Jahr wieder mit dabei. Ab 19Uhr senden wir live vom Greifswalder Hafen, einer der fünf Bühnen in Greifswald. Mit im Gepäck haben wir unser WM Quiz, die Veranstaltungstipps, die Spotlights und unsere CD der Woche. Darüber hinaus fangen wir für euch die Stimmung vor Ort ein und lassen die Organisatoren hinter der Fête de la Musique in Greifswald zu Wort kommen.

Also schaltet euer Radio ein oder kommt einfach vorbei wenn ihr Lust habt.

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