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	<title>webMoritz.de &#187; Greifswald</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Kreistag in Pasewalk: Demonstration gegen Rechts angekündigt</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/12/20/kreistag-in-pasewalk-demonstration-gegen-rechts-angekundigt/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 02:26:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Gregor Kochhan]]></category>
		<category><![CDATA[Kreistag]]></category>
		<category><![CDATA[Pasewalk]]></category>
		<category><![CDATA[Patric]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die letzte Sitzung des Kreistags in der Greifswalder Stadthalle auf Grund von Tumulten abgebrochen werden musste, rufen einige Parteien erneut zum Protest gegen die Abgeordneten der NPD auf. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Transparent_nazis_abwaehlen_Oliver-Wunder.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-67276" style="margin: 5px;" title="Transparent_nazis_abwaehlen_Oliver Wunder" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Transparent_nazis_abwaehlen_Oliver-Wunder-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am 5. Dezember wurde die zweite Sitzung des neuen Kreistages von Vorpommern-Greifswald vorzeitig abgebrochen, weil es dem Präsidenten Michael Sack (CDU) nicht gelang, etwa 70 Personen die sich auf den Besucherrängen der Stadthalle versammelten, um gegen die rechsextreme NPD zu demonstrieren, zur Ruhe zu bitten. Diese Sitzung soll heute in Pasewalk nachgeholt werden. Unter dem Motto „Auch hier seid Ihr nicht willkommen! Pasewalk – kein Ort für Neonazis!“ soll auch dort gegen die NPD und ihre Anhänger unter Achtung der Sitzungsordnung demonstriert werden.<span id="more-68286"></span></p>
<p>Einem Aufruf aus dem Internet folgend, versammelten sich bei der Sitzung vor zwei Wochen die Demonstranten zunächst vor der Stadthalle und demonstrierten gegen die Abgeordneten der NPD. Dies wurde auch im Tagungsort auf den Besucherrängen fortgesetzt, als versucht wurde, mit Buh-Rufen und Trillerpfeifen die Redebeiträge des braunen Fraktionsvorsitzenden Michael Andrejewski zu unterbinden. Nach erfolglosen Ermahnungen dies zu unterlassen und Ruhe zu bewahren, ließ Kreistagspräsident Sack die Besucherränge zunächst Räumen und brach die Sitzung schließlich komplett ab. Auch NPD-Anhänger waren vor Ort und provozierten die Demonstrierenden.</p>
<p>Im Landratsamt in Pasewalk soll diese Sitzung heute wiederholt werden, dort gilt es nun 40 Tagesordnungspunkte abzuarbeiten.</p>
<h3>Erneute Demonstration gegen Rechts angekündigt</h3>
<p>Die kommende Demonstration in Pasewalk wurde von den beiden Kreistagsmitgliedern Patrick Dahlemann (SPD) und Rainer Dambach angemeldet. „Unser friedlicher Protest findet jedoch ausschließlich vor dem Kreistagsgebäude und nicht im Sitzungssaal statt&#8221;, lässt sich Dahlemann weiter in einer Pressemitteilung zitieren. Die Sitzung solle ungestört ablaufen können, da es wichtig sei, inhaltlich arbeiten zu können. Kurz vor Heiligabend habe man auch für einen Grundgesetze verteilenden Weihnachtsmann gesorgt.</p>
<div id="attachment_67283" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Gregor_Kochhan-Gruene-MV.jpg"><img class="size-medium wp-image-67283 " title="Gregor_Kochhan - Gruene MV" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Gregor_Kochhan-Gruene-MV-199x250.jpg" alt="Gregor Kochhan" width="199" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Gregor Kochhan</p></div>
<p>Auch die Grünen unterstützen den Aufruf. „Wir gehen selbstverständlich davon aus, dass es zu keiner Störung derKreistagssitzung kommen wird&#8221;, so der Fraktionsvorsitzende Gregor Kochhan. Wichtig sei es, vor der Sitzung ein Zeichen gegen Neonazis im Kreistag und für Demokratie und Toleranz zu setzen. Mit Hinblick auf den Abbruch der vergangenen Sitzung ruft er aber ausdrücklich zur &#8220;Einhaltung der Geschäftsordnung und der Gepflogenheiten eines demokratischen Gremiums&#8221; auf.</p>
<p>Weiterhin organisieren der Kreisverband Vorpommern-Greifswald und die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen einen &#8220;Demokratie-Bus&#8221;<em>, </em>mit welchem auch Greifswalder zur Sitzung in Pasewalk gebracht werden sollen, um an der Demonstration teilnehmen zu können. Dieser startet um 13:15 Uhr am Greifswalder Hauptbahnhof, die Sitzung soll um 16 Uhr beginnen. Die Fahrt wird kostenlos sein, eine Spende ist aber gern gesehen. Die Kontaktdaten zur notwendigen Anmeldung sind <a href="http://blog.gruene-greifswald.de/2011/12/15/zur-kreistagssitzung-am-kommenden-dienstag-mitfahren-im-demokratie-bus/" target="_blank">auf dem Grünen Blog</a> zu finden. Zurück geht es voraussichtlich um 18 Uhr ab Pasewalk.</p>
<p>Falls in dem Bus bereits kein Platz sein sollte: Die Piratenpartei Vorpommern Greifswald hat wieder einen Internet-Stream (<a href="http://piraten-hgw.de/2011/12/livestream-4-kreistagssitzung-vorpommern-greifswald/" target="_blank">Link</a>) angekündigt, mit dem die Sitzung auch von zu Hause aus verfolgt werden kann.</p>
<p><strong>Nicht mit Absicht in Pasewalk</strong></p>
<p>Dass dieses Mal nicht in Greifswald getagt wird, steht <a href="http://www.kreis-ovp.de/nachrichten/nachricht-lesen/index.html?tx_ttnews[tt_news]=150&amp;tx_ttnews[backPid]=96&amp;cHash=75034ef173" target="_blank">laut Kreissprecher Achim Froitzheim</a> in keinem Zusammenhang mit den Ereignissen der vergangenen Sitzung. Lediglich sei in der Hansestadt die Stadthalle bereits belegt und in Anbetracht der Zeit kein anderer Sitzungsort als Alternative in Aussicht gewesen. Greifswald solle nicht gemieden werden, das Rotationsverfahren, wonach die Sitzungsorte des Kreistages Vorpommern-Greifswald stetig zwischen Greifswald, Anklam und Pasewalk wechseln werde beibehalten.</p>
<p>Fotos: Artikelbild &#8211; Oliver Wunder via <a href="http://www.daburna.de/blog/2011/12/05/nazis-greifen-publikum-im-kreistag-vorpommern-greifswald-an/" target="_blank">daburna.de</a>; Kochhan &#8211; Pressebild</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Glühweintest &#8211; wir können uns an nichts erinnern&#8230;</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/12/16/gluhweintest-wir-konnen-uns-an-nichts-erinnern/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/12/16/gluhweintest-wir-konnen-uns-an-nichts-erinnern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 12:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jasmin Sarah Hahn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Glühwein]]></category>
		<category><![CDATA[Glühweinrezept]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsmarkt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=68073</guid>
		<description><![CDATA[So viele Glühweine und tatsächlich Unterschiede im Geschmack, also welcher von den sechs Ständen ist nun die Nummer Eins auf dem Weihnachtsmarkt? Werte Moritz-Leser, wir haben für Euch die Glühweine in Greifswald  getestet und unsere Ergebnisse notiert damit doch nicht alles in Vergessenheit geriet. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-thumbnail wp-image-67879 alignleft" style="margin: 5px;" title="Glühwein" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/wein_2944-150x150.jpg" alt="Glühwein" width="150" height="150" /></p>
<p>So viele Glühweine und tatsächlich Unterschiede im Geschmack, also welcher von den sechs Ständen ist nun die Nummer Eins auf dem Weihnachtsmarkt? Werte Leser, wir haben für Euch die Glühweine in Greifswald  getestet und unsere Ergebnisse notiert, damit doch nicht alles in Vergessenheit geriet. <span id="more-68073"></span></p>
<p>Nicht nur Geschmack und Ambiente flossen in unsere Bewertung ein, sondern auch der Preis. Zusammen ergaben sie dann das Gesamturteil. Bei unseren Tests war eine Eins (für sehr gut) bis zur Vier (für mangelhaft) erreichbar gewesen. Serviert wurden alle Glühweine zur angenehmen heißen Temperatur, wie es in diesen kalten Tagen auch wünschenswert ist.</p>
<p>Im Großen und Ganzen konnten wir keine absoluten Flops auf dem Weihnachtsmarkt entlarven. Uns ist bewusst, dass Geschmäcker durchaus verschieden sind. Daraufhin bevorzugten wir weder besonders süß, noch kräftig alkoholisch betont. In unserer Bewertung waren die Gesamtharmonie und Geschmackskomposition entscheidend.</p>
<div id="attachment_68077" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a rel="attachment wp-att-68077" href="http://webmoritz.de/2011/12/16/gluhweintest-wir-konnen-uns-an-nichts-erinnern/gluhwein165/"><img class="size-medium wp-image-68077" title="glühwein165" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/glühwein165-250x166.jpg" alt="Glühweine auf dem Weihnachtsmarkt" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Glühweine vom Weihnachtsmarkt</p></div>
<p>Wer seinen ganz eigenen Glühwein herstellen möchte und diesem eine besondere Note verleihen will, der findet sich wieder in unserem <a title="15 – Glühweinrezept" href="http://webmoritz.de/2011/12/15/15-gluhwein-rezept/">Glühweinrezept</a>. Probiert Euch aus, wenn Ihr mehr Vanille mögt oder doch den herben Geschmack bevorzugt.<br />
Prost! Euer WebMoritz.</p>
<p>Hier unsere Ergebnisse:<strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1. </strong><strong>Stand:</strong> neben der Los-Bude, gegenüber vom Eingang am Rathaus</p>
<ul>
<li> <strong>Ambiente:</strong><br />
nicht zu überhören war das Läuten der Bimmelbahn im Hintergrund, zeitweise haben wir unser eigenes Wort nicht vollständig wahrnehmen können</li>
<li> <strong>Geschmack:</strong><br />
wir konnten feststellen, dass dieser Wein doch sehr herb im Nachgeschmack ist und kein besonderer Geruch den Appetit lockt, von der Würze her etwas lasch im Vergleich, Süße und Säuerlichkeit erschienen uns nicht sehr ausgewogen zueinander, während  der Alkohol hervorstach</li>
<li> <strong>Preis:</strong> 2 € + 1,50 € Pfand</li>
<li> <strong>Gesamturteil: </strong>mangelhaft im Vergleich</li>
</ul>
<p><strong>2. </strong><strong>Stand:</strong> gegenüber vom „Schwein am Spieß“, der „Küstenglühwein“</p>
<ul>
<li> <strong>Ambiente:</strong><br />
an diesem Stand war die Kinder-Eisenbahn recht dominant im Hintergrund, unweigerlich locken auch hier die Düfte vom „Schwein am Spieß“</li>
<li><strong> Geschmack:</strong><br />
zunächst war ein wohlschmeckender Schaum erkennbar und der Geruch war würzig und nicht zu Alkohol-lastig, dem würzigen Geruch konnten wir ebenfalls einen angenehmen Nelken-Duft entnehmen, der im Geschmack wiederum unterging; im Vergleich zum ersten Glühwein war dieser weniger herb, süßlicher und sogar leicht säuerlicher, im Nachgeschmack für unsere Tester sogar etwas zu Säurehaltig</li>
<li> <strong>Preis:</strong> 2 € + 1,50 € Pfand</li>
<li><strong> Gesamturteil: </strong>befriedigend<strong> </strong></li>
</ul>
<p><strong>3. </strong><strong>Stand:</strong> neben der Sparkasse, am Eingang; der „Heidelbeerglühwein“</p>
<ul>
<li> <strong>Ambiente:</strong><br />
großer Andrang am Häuschen, sonst lebendige laute Stimmung durch das Karussell, welches gegenüber liegt</li>
<li> <strong>Geschmack:</strong><br />
sehr fruchtig, weit aus milder und süßer als die Glühweine zuvor und man schmeckt keinen penetranten Alkohol heraus, Geruch dementsprechend lieblich und fruchtig; im Geschmack stellten wir wiederum eine „zu fruchtige“ Note heraus, die wir aber als sehr angenehm empfanden</li>
<li> <strong>Preis: </strong>2,50 € + 1, 50 € Pfand</li>
<li> <strong>Gesamturteil:</strong> gut</li>
</ul>
<p><strong>4. </strong><strong>Stand:</strong> gegenüber vom Autoscooter</p>
<ul>
<li> <strong>Ambiente:</strong><br />
an diesem Stand entgegnete uns doppelte Beschallung durch Karussell und Autosooter, bei der Bedienung mangelte es leider etwas an Freundlichkeit (vielleicht haben wir den Verkäufer am falschen Tag, auf dem falschen Fuß erwischt)</li>
<li> <strong>Geschmack:</strong><br />
Geruch erinnert stark an Vanille, im Vergleich war dieser Glühwein säuerlicher als die anderen zuvor und die Vanille-Zimt-Note gab dem Geschmack keinerlei Abbruch, keine aufdringlicher Alkohol-Geschmack und bis auf die Säure gut gewürzt</li>
<li> <strong>Preis: </strong>2 € + 1, 50 € Pfand</li>
<li> <strong>Gesamturteil: </strong>gut</li>
</ul>
<p><strong> </strong><strong><br />
5. </strong><strong>Stand:</strong> am Eingang bei der Apotheke, gleich links</p>
<ul>
<li> <strong>Ambiente:</strong><br />
das Ambiente war einwandfrei, man wird leicht verführt vom Duft „Schwein am Spieß“ und von den betörenden Mandeln neben an</li>
<li> <strong>Geschmack:</strong><br />
hier konnten wir sehr stark den Alkohol hervorschmecken und riechen, obwohl der Geruch gleichzeitig eine würzige Note hatte konnten wir diese beim Probieren nicht  ganz wiederfinden; der Glühwein war weniger süßlich und recht herb im Geschmack</li>
<li> <strong>Preis: </strong>2 € + 1, 50 € Pfand</li>
<li> <strong>Gesamturteil: </strong>gut bis befriedigend</li>
</ul>
<p><strong><br />
6. </strong><strong>Stand:</strong> der Glögg am Fischmarkt</p>
<ul>
<li> <strong>Ambiente:</strong><br />
gratis Pfefferkuchen und ein überausfreundlicher Service</li>
<li> <strong>Geschmack:</strong><br />
zunächst war der Geruch zimtig und süßlich, für den Glögg typische Rosinen und Mandeln und die geringen Säure passten geschmacklich sehr gut zusammen, der Alkohol war nicht zu penetrant und ging dennoch nicht durch die Süße unter; selbst die alkoholfreie Variante war geschmacklich überzeugend und empfehlenswert für süße Schleckermäulchen</li>
<li> <strong>Preis: </strong>2 € + 1, 50 € Pfand</li>
<li><strong>Gesamturteil:</strong> sehr gut!<br />
An diesem Stand haben uns Service und die extra Zutaten (Mandeln und Rosinen) sowie die gratis Beilagen einfach überzeugt, sodass wir unseren Testsieger gefunden hatten.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>von Vivien Janner &amp; Jasmin Sarah Hahn</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotogalerie: Greifswald im Herbst</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/01/fotogalerie-greifswald-im-herbst/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/11/01/fotogalerie-greifswald-im-herbst/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 17:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Fotogalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Fotografen haben sich aufgemacht, um für euch die schönsten Eindrücke vom herbstlichen Greifswald zu sammeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/HGW-Herbst1_andrea-dittmar.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-64784" style="margin: 5px;" title="HGW-Herbst1_andrea-dittmar" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/HGW-Herbst1_andrea-dittmar-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es ist Herbst in Greifswald. Auch wenn es immer grauer, dunkler und kälter in der Stadt wird, gibt es doch auch den einen oder anderen sonnigen Tag, der noch einmal Erinnerungen an den zurückliegenden Sommer wecken konnte. Wieder einmal zeigte sich Greifswald von seiner schönsten Seite. Die webMoritz-Redakteure machten sich auf den Weg, um die besondere Stimmung in der Hansestadt auf die Chips in ihrer Kameras zu bannen. Um alles festzuhalten, bis der end- und gnadenlose Winter die Stadt wieder überfällt und all den Erstsemestern zeigt, dass sie wirklich in der Vorpommerschen Provinz gelandet sind.<span id="more-64582"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

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<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Andrea Dittmar, Erik Lohmann, Simon Voigt</p>
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		<title>Fête de la Musique</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 17:47:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der 21. Juni war nicht nur der Tag des Sommeranfangs und sondern stand auch im Zeichen der Fête de la Musique. An drei verschiedenen Bühnen haben wir für euch die Auftritte der Künstler eingefangen und und diesen heißen Beitrag zusammengestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 21. Juni war nicht nur der Tag des Sommeranfangs und sondern stand auch im Zeichen der Fête de la Musique. An drei verschiedenen Bühnen haben wir für euch die Auftritte der Künstler eingefangen und und diesen heißen Beitrag zusammengestellt.</p>
<p></p>
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		<title>Caros Kulturbeutel</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 13:40:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ihr wollt wissen, was es im Juni für kulturelle Highlights gibt? In dieser ersten Ausgabe von Caros Kulturbeutel werden euch die passenden Tipps gegeben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr wollt wissen, was es im Juni für kulturelle Highlights gibt? In dieser ersten Ausgabe von Caros Kulturbeutel werden euch die passenden Tipps gegeben.</p>
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		<title>Caspar David Friedrich Thema bei &#8220;Nacht am Meer &#8211; der Talk im Strandkorb&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 21:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>radio 98eins</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Greifswald kennt ihn fast jeder. Zumindest jeder halbwegs bebildeter Mensch. Und der Gebildete kennt ihn erst recht. Leider kennt man ihn nicht persönlich. Doch er ist ankannt, prägt z.T. das Stadtbild und macht bis heute Eindruck. Schließlich war er Impressionist. Die Rede ist von Caspar David Friedrich. Der ist zwar schon ein bisschen länger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-57168 alignright" title="Nacht am Meer - der Talk im Strandkorb" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/Flyer_Nacht-am-Meer-der-Talk-im-Strandkorb_blau-vorne-177x250.jpg" alt="Nacht am Meer - der Talk im Strandkorb" width="177" height="250" /></p>
<p>In Greifswald kennt ihn fast jeder. Zumindest jeder halbwegs bebildeter Mensch. Und der Gebildete kennt ihn erst recht. Leider kennt man ihn nicht persönlich. Doch er ist ankannt, prägt z.T. das <a href="http://www.greifswald.de/aktuelle-aktionen/aktion-lesen/archive/2010/april/browse/1/select_category/2/article/einweihung-des-caspar-david-friedrich-denkmals.html?tx_ttnews[backPid]=1&amp;cHash=d13f3a8191" target="_blank">Stadtbild</a> und macht bis heute Eindruck. Schließlich war er Impressionist. Die Rede ist von <strong><a title="Wiki-Artikel &quot;Caspar David Friedrich&quot;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_David_Friedrich" target="_blank">Caspar David Friedrich</a></strong>. Der ist zwar schon ein bisschen länger tot (seit 1840, um genau zu sein), aber seine Kunst ist für unsere Hansestadt nach wie vor von Bedeutung. Das sieht auch die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft in Greifswald vermutlich so. Sonst hätte sie nicht das <strong><a title="HP CDF-Zentrum" href="http://www.caspar-david-friedrich-gesellschaft.de/ausstellung.html" target="_blank">Caspar-David-Friedrich-Zentrum</a> </strong>in Greifswald eingerichtet. Es informiert und forscht auf unterschiedliche Weise rund um &#8220;CDF&#8221;, wie er von Insidern auch gerne abgekürzt wird.</p>
<p>Was genau dahintersteckt, welche Infos man dort bekommt und warum auch unromantische Personen sich bestimmt von dem berühmten Greifswalder Romantiker beeindrucken lassen können, verrät <strong>Susanne Papenfuß</strong> vom CDF-Zentrum <strong>bei <a title="HP von &quot;Nacht am Meer - der Talk im Strandkorb&quot;" href="http://www.98eins.de/programm/sendungen/5.html" target="_blank">“Nacht am Meer – der Talk im Strandkorb”</a></strong>. Diese Sendung kann man <strong>am 24.05.2011, von 22-23.00 Uhr bei <a title="HP radio 98eins" href="../2011/05/15/2011/05/02/klangschrift-zu-gast-bei-nacht-am-meer-der-talk-im-strandkorb/www.98eins.de" target="_blank">radio 98eins</a></strong><strong> </strong>auf der Frequenz MHz 98,1 oder im <a title="Livestream Nacht am Meer - der Talk im Strandkorb" href="http://radio98eins.radio.de/" target="_blank">Livestream</a> hören. Anne Schwalme wird entspannt viele interessante Fragen stellen, damit sich jeder Hörer am Ende der Sendung als kleiner Kunstexperte ins Bett mummeln kann. Sollte man die Sendung   leider doch verpasst haben,  kann man  alles am 29.05.11 um 23.00 in der    Wiederholung oder sonst  einfach im <a title="Podcasts von &quot;Nacht am Meer - der Talk im Strandkorb&quot;" href="http://www.mmv-mediathek.de/channel/43/Nacht_am_Meer.html" target="_blank">Podcast</a> anhören. Wer visuell interessiert ist, kann sich vorher bei <a title="Greifswald TV über &quot;Nacht am Meer - der Talk im Strandkorb&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=T6lhOyHVDv0" target="_blank">Youtube</a> ein Bild machen, wie es im Radio hinter den Kulissen aussieht.</p>
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		<title>Vom Regen in die Traufe &#8211; Das Greifswalder Asylbewerberheim</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/05/12/vom-regen-in-die-traufe-das-greifswalder-asylbewerberheim/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 10:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Auszug aus dem aktuellen moritz-Magazin: Eine Reportage über das Asylbewerberheim in der Spiegelsdorfer Wende und dessen Bewohner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/vom-regen-in-die-traufe_asylbewerberheim_ole-schwabe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-56110" title="vom-regen-in-die-traufe_asylbewerberheim_ole-schwabe" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/vom-regen-in-die-traufe_asylbewerberheim_ole-schwabe.jpg" alt="" width="150" height="149" /></a>Ein Gespenst geht um in Europa – der Flüchtlingsstrom. Von den Tagesschau-Bildern aus Lampedusa in Italien hin zur Lebenswirklichkeit dreier Flüchtlinge in Greifswald – eine Reise in eine andere Welt, unweit vom Stadtkern entfernt.</p>
<p><span id="more-56055"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_56075" class="wp-caption alignright" style="width: 192px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91_Titel_Final_Farbe.jpg"><img class="size-medium wp-image-56075" title="mm91_Titel_Final_Farbe" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91_Titel_Final_Farbe-182x250.jpg" alt="" width="182" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Dieser Artikel erscheint auch im aktuellen moritz-Magazin. Weitere Artikel und die PDF-Datei könnt ihr in Kürze unter www.moritz-magazin.de und auf dem webMoritz finden.</p></div>
<p>Wie schnell vergisst man, dass hinter den Zahlenkolonnen in den Medien Menschen mit individuellen Einzelschicksalen stehen. Brechen wir die Problematik einige Ebenen runter, landen wir direkt vor unsere Haustür. Auch in Greifswald steht ein Asylbewerberheim, eines von vier in ganz Vorpommern. Seit letztem November ist es wieder geöffnet und vorläufig neues Zuhause für rund hundert Menschen aus zwölf verschiedenen Ländern. Getragen wird die Einrichtung vom Deutschen Roten Kreuz  Kreisverband Ostvorpommern, unterstützt von verschiedenen Vereinen und Initiativen, von denen sich einige im Netzwerk für Migration Vorpommern zusammengeschlossen haben. Ein Donnerstag im April. Sonnenstrahlen fallen auf die schmutzig-braune Fassade des Hauses in der Spiegelsdorfer Wende 4, eine jener Hinterlassenschaften des Arbeiter- und Bauernstaates, die auch beim schönsten Frühlingswetter noch Tristes und Trostlosigkeit verbreiten.</p>
<p>Ich trete ein, kleine Kinder flitzen auf Inline Skates an mir vorbei, es riecht nach Kaffee, kaltem Rauch und Essen. Junge Männer in Jogginghose und Unterhemd, Mütter mit kleinen Kindern auf dem Arm. Neonröhren tauchen die verlebten Flure in fahles Licht. Kulisse und Stimmung gehen hier Hand in Hand. Denn trotz zahlreicher Bemühungen ist Perspektivlosigkeit ein mächtiger Gegner im Kampf um Zukunft. Mitunter erscheint er, so erzählen mir später Bewohner wie Sozialarbeiter, unbesiegbar, da per  Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) verordnet. Dieses stammt aus dem Jahre 1993 und verströmt trotz mehrmaliger Novellierungen immer noch restriktiven Geist. Im ersten Jahr des Aufenthalts gibt es keine Arbeitserlaubnis, Deutschkurse werden nicht finanziert, der Alltag vieler Flüchtlinge in Deutschland pendelt zwischen nervenaufreibenden Gängen zum Amt und ziellosem Warten. Oftmals erlittene Grausamkeiten im Herkunftsland oder während der Flucht immer im Hinterkopf, fernab von Familie und vertrauter Umgebung in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Und über allem schwebt beständig das Damoklesschwert „Abschiebung“. Es bleibt die Frage, ob wir satten Mitteleuropäer uns trotz guten Willens in eine solche Lage überhaupt hinein versetzen können.</p>
<div id="attachment_56062" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91-Greifswelt-31-Asyl-Heim-Ole_Schwabe.jpg"><img class="size-medium wp-image-56062 " title="mm91-Greifswelt-31-Asyl-Heim-Ole_Schwabe" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91-Greifswelt-31-Asyl-Heim-Ole_Schwabe-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">In Beton gegossene Funktionalität - Asylbewerberheim in Greifswald</p></div>
<p>Ich bin mit Ahmed Omar Ali *verabredet. Ich treffe ihn in seinem Zimmer im ersten Stock. Er ist einer der wenigen, die ein Eigenes haben. Ein Spind, ein Tisch, ein Bett, dazwischen surrt monoton ein Kühlschrank. Ein Fernseher mit Kommode, es läuft das Vormittagsprogramm der ARD, ein deutscher Heimatfilm. Ist das Leitkultur? Unbefangenheit fühlt sich anders an, die ersten Gesprächsansätze verlaufen noch schleppend, schließlich beginnt der 31-Jährige von seinem Zuhause, Somalia, zu erzählen. Er musste seine Frau und fünf Kinder zurücklassen, saß einige Zeit im Gefängnis, seine Tante gab ihm schließlich das Geld für die gefährliche Reise. Über den Sudan ging es nach Syrien, von da aus in die Türkei, nach Griechenland, Norwegen, Schweden, Dänemark, schließlich nach Deutschland. Registriert wurde er in Griechenland, daher müsste er im Fall einer Abschiebung dahin zurück. Dort habe er auch einen falschen Pass samt Visa sowie gefälschter Fahrkarten gekauft. „Die Lage dort ist katastrophal“, sagt er, die Menschen hausen förmlich auf der Straße, polizeiliche Willkür sei an der Tagesordnung. Seit November 2010 lebt er nun in Greifswald. Ich frage ihn, wie sein Alltag aussehe. Er geht täglich in die Moschee oder spazieren, kocht gemeinsam mit seinen Landsleuten, lernt Deutsch in der Volkshochschule, finanziert aus eigenen Ersparnissen.</p>
<p>Und kulturelle Unterschiede zwischen Somalia und Deutschland? Ja, die gebe es natürlich, aber: „Wenn du diese Kultur nicht magst, dann solltest du wieder nach Hause gehen. Ich möchte in Deutschland bleiben, meine Familie herbringen. Die Schule nachmachen und vielleicht sogar studieren, hier arbeiten.“ Mir fällt ein, was Anett Dahms, Integrationsbeauftragte der Stadt Greifswald vor ein paar Tagen zu mir gesagt hat: „Arbeit ist der beste Weg, um die Menschen zu integrieren!“</p>
<p>So denken auch Parastoo und ihr sechzehnjähriger Sohn Parsa . Ich habe in dem Zimmer der Familie Platz genommen, es gibt Tee und Datteln, auf dem Bett sitzt die siebenjährige Tochter. Die Drei sind seit Januar in Deutschland und kommen ursprünglich aus dem Iran. Fliehen mussten sie aus politischen Gründen. Die Familie gehörte in ihrem Heimatland zur oberen Mittelschicht, ein Haus, zwei Autos, der Vater besaß eine Fabrik. Sie selbst habe eine eigene Boutique geführt, ihr Sohn eine der besten Schulen des Landes mit Note „sehr gut“ abgeschlossen. Doch dann kamen die landesweiten Unruhen, infolge derer der Vater verfolgt wurde. Drei Monate, in denen er psychisch und physisch gefoltert wurde, saß er im Gefängnis. Er kehrte krank nach Hause zurück, musste  wenig später fliehen. „Irgendwann wollten sie meinen Sohn festnehmen, unsere Bankkonten wurden gesperrt und wir entschieden uns, das Land zu verlassen. Deutschland war unser Ziel“. Das Bild von Deutschland habe sich während ihres Aufenthalts geändert, fährt die Mutter fort. Immer wieder erzählt sie von der Perspektivlosigkeit ihres Sohnes, der gerne Mathematik studieren würde. Man spürt ihre Enttäuschung: „Germany is better than this!“ Ich frage  nach ihrem Tagesablauf, viel zu erzählen gibt es da nicht: „ Wir sitzen hier, schauen Fernsehen, hören Musik.“ Es sind Momente wie diese, in denen man erkennt, dass der Mangel an Beschäftigung und die allgegenwärtige Abhängigkeit von einer komplexen Bürokratie vielleicht die größten Probleme sind.</p>
<div id="attachment_56063" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91-Greifswelt-31-Asyl-Zimmer-Gjorgi.jpg"><img class="size-medium wp-image-56063  " title="mm91-Greifswelt-31-Asyl-Zimmer-Gjorgi" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/mm91-Greifswelt-31-Asyl-Zimmer-Gjorgi-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Neuanfang auf engstem Raum - Zimmer einer iranischen Familie im Greifswalder Asylbewerberheim</p></div>
<p>„Viele kommen mit überzogenen Erwartungen hierher und denken, Deutschland warte nur auf Sie“, sagt mir Olaf Kiesow, der Heimleiter. Die Situation hier sei eben ganz anders als sie es von zu Hause kennen. Dazu zählt auch, dass sie beispielsweise für Arzt- oder Familienbesuche Anträge stellen müssen, deren Bewilligung keinesfalls obligatorisch ist. Unterstützung bei Schwierigkeiten dieser Art hat sich beispielsweise die Antirassistische Initiative Greifswald zur Aufgabe gemacht. Die im Dezember 2010 gegründete Gruppe umfasst rund dreißig Personen, darunter auch viele Studierende. Sie setzt, neben Aufklärung und Information, auch auf ganz praktische Zusammenarbeit mit den Migrantinnen. Hausaufgabenhilfe für Kinder, Deutschkurse oder Arztbegleitung vermitteln „Handwerkszeug“, um sich in Deutschland zurechtzufinden. Solidarität, ohne die Menschen zu bevormunden oder sie pauschal in Schubladen zu stecken.</p>
<p>„Bis zur letzten Patrone“ werde er in der Berliner Koalition gegen „Zuwanderung in die deutschen Sozialsystem“ kämpfen, polterte Horst Seehofer (CSU) am politischen Aschermittwoch. Wer hier lebe wolle, müsse seinen Lebensunterhalt selbst bestreiten. Ahmed Omar Ali, Parastoo, Parsa und viele andere würden gerne arbeiten und Deutsch lernen. Platz für ihre Rechte war im politischen Tagesgeschäft bisher nur selten. Das allerdings wären wir den Menschen und unseren eigenen moralischen Ansprüchen schuldig.</p>
<p><em>Ein Reportage von Ole Schwabe mit Fotos von Gjorgi Bedzovski &amp; Ole Schwabe.</em></p>
<p><em>* Name von der Redaktion geändert</em></p>
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		<title>Erasmusstudenten im Interview: &#8220;Ich brauche die Sonne!&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 10:06:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie geht es eigentlich den Erasmusstudenten hier in Greifswald? Im Interview stehen Agnieszka aus Polen und Juan aus Spanien Rede und Antwort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Ein Gastbeitrag von Tina Kreller</em></p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_22390" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/lei-logo_150x150_lei.jpg"><img class="size-full wp-image-22390" title="lei-logo_150x150_lei" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/lei-logo_150x150_lei.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">   </p></div>
<p>Jedes Semester gehen zahlreiche Kommilitonen ins Ausland, einige Erasmusstudenten kommen aber auch nach Greifswald. Wie es ihnen in der Hansestadt ergeht, was sie vermissen und was ihnen gefällt, verraten zwei Austauschstudenten im Interview.</p>
<p style="text-align: left;">Agnieszka Górna ist 21 Jahre alt, kommt aus Polen und studiert in Greifswald am Institut für Slawistik und Baltistik. Einen weiter entfernten Weg hat Juan Luis Diaz. Der 21-jährige Übersetzungswissenschaftsstudent hat bereits vier Jahre in Frankreich gelebt und besucht hier Germanistik-Lehrveranstaltungen. Im Sommersemester belegen die beiden einen Salsakurs zusammen.</p>
<p><span id="more-53334"></span></p>
<p><strong>webMoritz </strong>Wie gefällt euch das Studentenleben in Greifswald?</p>
<p><strong>Agnieszka Górna </strong>Es ist cool. Eine kleine Stadt, aber es gibt viele Studenten und Events. Für uns werden von LEI (Anm.d.Red.: Lokale Erasmusinitiative) viele Trips organisiert.</p>
<p><strong>Juan Luis Diaz </strong>Ja, klar natürlich, aber es ist zu kalt und zu windig, ich brauche die Sonne!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Was ist der größte Unterschied zu dem Studentenleben in deiner Heimat?</p>
<p><strong>Juan </strong>Die Sprache natürlich. Uh, der größte Unterschied. In Spanien gehen die Studenten mehr aus. Nicht unbedingt immer nur Party machen, aber etwas mit Freunden trinken gehen. Sie sind etwas fauler (lacht), nicht alle, nur ich. In Sevilla gibt es nicht so viele internationale Studenten. Aber es ist eine größere Stadt und damit gibt es insgesamt mehr Studenten.</p>
<p><strong>Agnieszka</strong> Polen ist arm und nicht so modern. Wir haben nicht so viele Möglichkeiten in Polen, wie wir sie hier haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8220;Ich vermisse das spanische Essen!&#8221;</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<div id="attachment_53534" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/erasmus_interview_agnieszka_privat.jpg"><img class="size-medium wp-image-53534" title="erasmus_interview_agnieszka_privat" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/erasmus_interview_agnieszka_privat-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Agnieszka genießt ihren Erasmusaufenthalt in Greifswald. Manchmal vermisst sie aber ihre Freunde.</p></div>
<p><strong>webMoritz </strong>Vermisst ihr irgendetwas in Greifswald?</p>
<p><strong>Agnieszka </strong>Manchmal vermisse ich meine Freunde und Familie, aber ich habe viele Freunde eingeladen, mich hier zu besuchen und ich freue mich darauf, ihnen hier mein Leben zu zeigen. Meine Mutter kommt mich auch im Mai oder Juni besuchen.</p>
<p><strong>Juan</strong> Ja, meine Freunde und Familie, aber es gibt ja Skype. Am meisten vermisse ich das spanische Essen, oh! Hier ist das Essen zu teuer. In Spanien haben wir viele chinesische Läden, die jeden Tag offen haben und wo es sehr billig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Fühlt ihr euch in Greifswald wohl und gut aufgenommen?</p>
<p><strong>Agnieszka</strong> Ja, sehr. Die Leute hier sind sehr nett und hilfsbereit.</p>
<p><strong>Juan </strong>Hm, na ja klar, natürlich! Die Menschen sind typisch deutsch, ein bisschen kalt. Aber wir bekommen viel Hilfe durch LEI und Erasmus macht es sicher hier für uns. Ich habe sehr viel mit Erasmus-Austauschstudenten zu tun, nur mit einigen Deutschen. Ich würde gerne mehr mit Deutschen zu tun haben, aber mein Deutsch ist nicht so gut, das macht es schwierig.</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>webMoritz </strong>Wie ist das Leben im Studentenwohnheim?</p>
<p><strong>Juan </strong>Ja, es geht. Ich habe verrückte Mitbewohner, aber es ist okay. In Spanien lebe ich mit meiner Familie zusammen. Meine Mutter kocht sehr gut und ich liebe ihr Essen. Ich kann auch gut kochen, aber nicht so gut wie meine Mutter, hmmmm!</p>
<p><strong>Agnieszka</strong> Es ist anders, ich wohne mit Deutschen in einer Wohnung im Ernst-Thälmann-Ring zusammen. Wir reden nicht sehr viel miteinander und verbringen auch nicht viel Zeit miteinander, aber es ist cool.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Wenn ihr die Chance hättet an eurem Austausch etwas zu verändern, was wäre das?</p>
<p><strong>Agnieszka</strong> Ich würde gerne mehr Deutsch sprechen, um mein Deutsch zu verbessern. Ich besuche einen Sprachkurs, aber das sind nur zwei Stunden in der Woche und ich finde, das ist zu wenig.</p>
<p><strong>Juan </strong>Nee, Warum?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8220;Wir lieben Angi!&#8221;</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Wollt ihr  noch einmal zurückkommen nach Greifswald?</p>
<div id="attachment_53538" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/Fototermin_LEI_019_klein-978b24ba.jpg"><img class="size-full wp-image-53538" title="Fototermin_LEI_019_klein-978b24ba" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/Fototermin_LEI_019_klein-978b24ba.jpg" alt="" width="200" height="145" /></a><p class="wp-caption-text">Die LEI-Gruppe in Greifswald organisiert viele Veranstaltungen für die Erasmusstudenten.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Agnieszka</strong> Ja, ich würde gerne hier in Greifswald zu Ende studieren.</p>
<p><strong>Juan </strong>Ja, warum nicht? Vielleicht für einen Urlaub, aber das ist alles. Irgendwo anders würde ich vielleicht arbeiten, ich hoffe es. Vor allem jetzt, wo Angela Merkel viele spanische Leute braucht. Wir lieben Angi!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Wollt ihr noch weitere Austauschsemester machen? Wenn ja, wo?</p>
<p><strong>Juan</strong> Nein.<em><br />
</em></p>
<p><strong>Agnieszka</strong> Später würde ich gerne einmal nach Großbritannien. Vielleicht würde ich auch gerne in Hamburg weiter studieren, aber ich mag Greifswald. Hier lerne ich viele Leute aus anderen Ländern kennen, es ist sehr international hier. Das gefällt mir.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8220;Ich fand die Menschen hier von Anfang an nett&#8221;</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Warum habt ihr euch für Deutschland und ausgerechnet für Greifswald entschieden?</p>
<p><strong>Juan </strong>Ich muss Deutsch lernen und mein Deutsch verbessern. Ich habe mich für Greifswald entschieden, weil es hier nicht so viele spanische Austauschstudenten wie in Berlin oder Düsseldorf gibt. Hier kann ich mehr Deutsch lernen. In Spanien sagen alle: „Erasmus, das ist nur Party und keine Prüfungen.“ Ich bin hier, um etwas zu lernen.</p>
<p><strong> </strong><strong>Agnieszka </strong>Ich lerne seit neun Jahren Deutsch und deswegen wollte ich nach Deutschland. Außerdem habe ich viel Zeit in München verbracht, da ich dort drei Jahre lang einen Freund hatte. Ich fand die Menschen hier von Anfang an nett. Schon als ich das erste Mal in Deutschland war, wollte ich hier studieren. Meine Freunde waren bereits letztes Jahr in Greifswald und haben mir erzählt, dass es eine sehr schöne Stadt ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> </strong><strong>webMoritz </strong>Wie war euer erster Eindruck von Greifswald und was habt ihr hier erwartet als ihr ankamt?</p>
<div id="attachment_53537" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/erasmus_interview_sevilla_privat.jpg"><img class="size-medium wp-image-53537" title="erasmus_interview_sevilla_privat" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/erasmus_interview_sevilla_privat-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Juan freut sich auf den Sommer. Er vermisst die Sonne und das warme Wetter, was er aus Sevilla gewohnt ist.</p></div>
<p><strong>Agnieszka </strong>Ich empfand es als eine kleine, aber niedliche Stadt. Ich war überrascht, dass es hier so viele Studenten gibt und dass die Universität so groß ist. In der Stadt, in der ich studiere, haben wir nur 200 Studenten.</p>
<p><strong>Juan </strong>Diese Stadt ist zu klein und ich dachte, dass Greifswald leer ist, ein kleines Dorf, wo es nichts zu tun gibt. Jetzt ist es besser, man kann zum Strand und zum Hafen gehen. Ich freue mich auf den Sommer in Greifswald!</p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>webMoritz </strong>Haben sich eure Erwartungen erfüllt?</p>
<p><strong>Juan </strong>Noch nicht, weil es gibt keine Sonne. Ich brauche Sonne, bitte (sehr flehend, mit einer Handdeutung nach draußen). Das ist so traurig.</p>
<p><strong>Agnieszka </strong>Ja, auf jeden Fall. Es ist sehr interessant hier. Man kann so viel auswählen, zum Beispiel Sportangebote. Ab diesem Semester besuche ich über den Unisport zusammen mit Juan einen Salsakurs und ich wollte schon immer tanzen. Ich bin wirklich sehr glücklich hier, deswegen habe ich mich auch entschieden, ein Semester länger hier zu bleiben.</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Vielen Dank für das Gespräch.</p>
<p>Das Interview führte Tina Kreller.</p>
<p>Weitere Informationen zu der Lokalen Erasmus Initiative gibt es <a href="http://greifswald.esngermany.org/">hier</a>.</p>
<p><strong>Fotos: </strong>LEI Greifswald, privat<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Vortrag über Israel im Geokeller</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/04/12/vortrag-uber-israel-im-geokeller/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 16:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Denda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Geokeller]]></category>
		<category><![CDATA[Geologenkeller]]></category>
		<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Israel ist nicht nur ein reiches und faszinierendes ethnisches und religiöses Mosaik, sondern besitzt auch zahlreiche Kultureinrichtungen und Unterhaltungszentren. Am Mittwoch, 13. April, will Antje Horn über dieses Land berichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53446" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-53446" href="http://webmoritz.de/2011/04/12/vortrag-uber-israel-im-geokeller/flyer_2011_04_13-570x806/"><img class="size-thumbnail wp-image-53446" title="Flyer_Geokeller_Israel" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/flyer_2011_04_13-570x806-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Keine CC-Lizenz © Geographenkeller 2011</p></div>
<p>Israel  ist das Land im Nahen Osten, welches am meisten mit der deutschen Geschichte verwoben ist. Es verbindet als schmaler Streifen Afrika und Asien. Der Großteil des Staatsgebietes ist identisch mit dem Land Israel, welches aus der Bibel bekannt ist.</p>
<p>Israel  ist ein moderner Staat in einer geographisch und klimatisch  abwechslungsreichen Region. So gibt es schneebehangene Berge im Norden  neben der trockenen Wildnis im Süden, verlassene Gebiete neben modernen  und lebendigen Städten. Israel ist nicht nur ein reiches und  faszinierendes ethnisches und religiöses Mosaik, sondern besitzt auch  zahlreiche Kultureinrichtungen und Unterhaltungszentren. Dank seiner  reichen Geschichte und der Tatsache, dass es als Heiliges Land für die  drei monotheistischen Religionen gilt, besitzt Israel auch zahlreiche  antike und heilige Stätten.<span id="more-53445"></span></p>
<p>Über diese und viele andere Eindrücke will Antje Horn am Mittwoch, 13. April,  in ihrem Vortrag mit dem Titel &#8220;Israel &#8211; Land der Kontraste&#8221; berichten. Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr in den Räumen des <a href="http://geokeller.de/wp/" target="_blank">Geographenkellers</a> (Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 16) statt. Der Eintritt ist frei.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Greifswald besitzt Potenzial für Elektroautos</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/03/24/greifswald-besitzt-potenzial-fur-elektroautos/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 10:49:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Wunder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Kfz]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Reif]]></category>
		<category><![CDATA[Pkw]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Potential von Elektromobilität im Raum Greifswald und mögliche CO2-Minderungen standen im Fokus der Diplomarbeit von Oliver Reif. Die Ergebnisse werden hier kurz vorgestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">&#8220;Es wird so sein, wie mit den Akkuschraubern: Immer wenn du sie brauchst, ist der Akku leer!&#8221; So lautete ein anonymer Kommentar bei einer Umfrage zum Potenzial von Elektroautos in der Region Greifswald.</p>
<div id="attachment_52269" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/modellregionen-elektromobilitaet-karte.gif"><img class="size-full wp-image-52269 " title="Übersichtskarte Modellregionen Elektromobilität" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/modellregionen-elektromobilitaet-karte.gif" alt="Übersichtskarte Modellregionen Elektromobilität" width="190" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Übersichtskarte Modellregionen Elektromobilität. Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung</p></div>
<p style="text-align: justify;">Mit diesem Thema beschäftigte sich Oliver Reif im Rahmen seiner Diplomarbeit am <a title="Geographisches Institut Universität Greifswald" href="http://www.geo.uni-greifswald.de">Geographischen Institut der Universität Greifswald</a>. Seine inzwischen erfolgreich verteidigte Diplomarbeit trägt den Titel &#8220;Potenziale der Elektromobilität in peripheren Räumen am Beispiel der Region Greifswald: PKW-Nutzung und CO2-Minderungsszenarien&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Im August 2009 hatte die damalige Bundesregierung den <a title="Nationaler Entwicklungsplan Elektromobilität" href="http://www.elektromobilitaet2008.de/nationaler-entwicklungsplan">Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität</a> beschlossen. Bis 2020 sollen 1 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen rollen. In den Städten und Stadtregionen Hamburg, Bremen/Oldenburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart, München, Dresden/ Leipzig und Berlin/Potsdam wurden zur Erprobung der Elektromobilität Modellregionen eingerichtet. In diesen sollen Technik, Infrastruktur, Nutzverhalten und Ansprüche an Elektroautos unter die Lupe genommen werden. Finanziert wird die Erprobung aus Mitteln des Konjunkturpakets II.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Modellregionen gehören ausschließlich zu den Verdichtungsräumen in Deutschland und zählen zugleich zu den europäischen Metropolregionen. Der ländliche Raum wird überhaupt nicht betrachtet. Hier setzte Reif mit seiner Arbeit an und fragt: Wie sehen die Marktentwicklungschancen der automobilen Elektromobilität in peripheren Räumen im Gegensatz zu Metropolregionen aus?</p>
<h3 style="text-align: justify;">Nutzung im ländlichen Raum möglich</h3>
<p style="text-align: justify;">Um diese Frage zu klären, hatte Reif <a title="Umfrage zur Elektromobilität" href="http://webmoritz.de/2010/06/30/umfrage-zur-elektromobilitat/">im Juni 2010 per Online-Umfrage</a> die Bevölkerung von Greifswald und dem Umland, genauer aus den Ämtern Landhagen und Lubmin, zu Kfz-Bestand, Nutzung und gefahrene Kilometer, sowie die Einstellung der lokalen Bevölkerung zu Elektroautos befragt. 367 Haushalte mit 528 PKW nahmen an der Befragung teil.</p>
<div id="attachment_52224" class="wp-caption alignright" style="width: 277px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/fahrtwege_zur_arbeit.jpg"><img class="size-full wp-image-52224 " title="Tägliche Fahrtwege zur Arbeit und zurück nach Hause" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/fahrtwege_zur_arbeit.jpg" alt="Tägliche Fahrtwege zur Arbeit und zurück nach Hause" width="267" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Tägliche Fahrtwege zur Arbeit und zurück nach Hause. Diagramm: Oliver Reif.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wichtig ist dabei die Strecke der täglichen Fahrtwege. Zur Arbeit und zurück nach Hause legen die Befragten zu über 90 Prozent unter 100 Kilometer zurück. Die Reichweite einer Akkuladung heutiger Elektrofahrzeuge liegt knapp über 100 Kilometer.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Parkraumsituation interessierte Reif. Drei Viertel der Fahrzeuge parken zu Hause auf privaten Stellflächen, bei denen die Mehrzahl über einen Stromanschluss verfügt.  71 Prozent der Fahrzeuge werden während der Arbeit durchschnittlich für achteinhalb Stunden auf einem Firmenparkplatz abgestellt. Damit besteht die Möglichkeit die Akkus der Elektrofahrzeuge zu Hause und auf der Arbeit zu laden.</p>
<p style="text-align: justify;">37,5 Prozent der Befragten gaben an, sich den Kauf eines Elektroautos vorstellen zu können. Die Kaufbereitschaft ist also da, auch wenn die Mehrzahl bei der Neuanschaffung eines PKW Gebrauchtfahrzeuge oder günstige Neufahrzeuge bevorzugt. Reif schliesst aus den Ergebnissen, dass der von Bundesregierung für das Jahr 2020 angestrebte Elektrofahrzeug-Marktanteil von circa 2,3 Prozent im Raum Greifswald erreicht werden kann. Elektrofahrzeuge ließen sich sehr gut in die PKW-Nutzungssituation der Region Greifswald, die im übrigen nur wenig von der bundesdeutschen Fahrzeugnutzung abweicht, integrieren.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Nur langfristig hohes CO2-Minderungspotential</h3>
<p style="text-align: justify;">Die zweite Frage, die Reif in der Diplomarbeit stellt und beantwortet, lautet: In welchem Maße kann der Einsatz von Elektrofahrzeugen zu Minderungen der CO2-Emissionen in der Region Greifswald beitragen?</p>
<p style="text-align: justify;">Anhand der amtlichen Zulassungsstatistik und der selber erhobenen durchschnittlichen Jahresfahrleistung rechnete Reif aus, dass ein durchschnittliches Auto aus der Region Greifswald  einen CO2-Ausstoss von 193 g/km hat. Der Durchschnitt in Deutschland ist mit 179 g/km niedriger. Für die Zukunft geht er von einem Anstieg des Elektrofahrzeuganteils am Gesamtfuhrpark aus und berechnet damit das CO2-Minderungspotenzial.</p>
<div id="attachment_52250" class="wp-caption aligncenter" style="width: 551px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/co2_minderungspotenzial.jpg"><img class="size-full wp-image-52250   " title="CO2-Minderungspotenzial durch private Elektrofahrzeuge" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/co2_minderungspotenzial.jpg" alt="CO2-Minderungspotenzial durch private Elektrofahrzeuge" width="541" height="347" /></a><p class="wp-caption-text">CO2-Minderungspotenzial durch private Elektrofahrzeuge in der Region Greifswald nach Zeitpunkt und Stromquelle. Diagramm: Oliver Reif.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Kurzfristig betrachtet wird es nur eine geringe CO2-Reduktion geben, da die Marktdurchdringung der Elektroautos vorerst niedrig sein wird. Mit einem steigenden Anteil von Elektroaustos besteht aber langfristig ein großes Reduktionspotential. Die CO2-Gesamtemissionen der Stadt Greifswald würden durch den Einsatz von Elektroautos innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte nur um -0,4 bis -3,8 Prozent zurückgehen. Bis 2050 wäre aber eine Reduktion um 19,5 Prozent möglich. Es zeigt sich auch, dass der Einsatz von Ökostrom für die Elektroautos sich bei steigendem Marktanteil der Fahrzeuge langfristig auszahlt; es wird deutlich weniger CO2 emittiert als beim Strommix der Stadtwerke. Seine Diplomarbeit wird Oliver Reif demnächst online verfügbar stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende kommt es also drauf an, welchen Strom das Elektroauto tankt. Nur sollte man immer wieder an das Aufladen denken. Sonst ist es tatsächlich so wie mit dem Akkuschrauber, der die Schraube langsam, nur bis zur Hälfte reinschraubt und dann ausgeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Fotos: <a title="nyuhuhuu bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/nyuhuhuu/5026263224/">nyuhuhuu</a> // <a title="CC BY" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY</a> (Aufmacher), Karte: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Diagramme: Oliver Reif</p>
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