Alle Artikel mit dem Tag: Greifswald

Kreistag in Pasewalk: Demonstration gegen Rechts angekündigt

Geschrieben von | Veröffentlicht am 20. Dezember 2011 um 03:26 Uhr

Am 5. Dezember wurde die zweite Sitzung des neuen Kreistages von Vorpommern-Greifswald vorzeitig abgebrochen, weil es dem Präsidenten Michael Sack (CDU) nicht gelang, etwa 70 Personen die sich auf den Besucherrängen der Stadthalle versammelten, um gegen die rechsextreme NPD zu demonstrieren, zur Ruhe zu bitten. Diese Sitzung soll heute in Pasewalk nachgeholt werden. Unter dem Motto „Auch hier seid Ihr nicht willkommen! Pasewalk – kein Ort für Neonazis!“ soll auch dort gegen die NPD und ihre Anhänger unter Achtung der Sitzungsordnung demonstriert werden.

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Glühweintest – wir können uns an nichts erinnern…

Geschrieben von | Veröffentlicht am 16. Dezember 2011 um 13:40 Uhr

Glühwein

So viele Glühweine und tatsächlich Unterschiede im Geschmack, also welcher von den sechs Ständen ist nun die Nummer Eins auf dem Weihnachtsmarkt? Werte Leser, wir haben für Euch die Glühweine in Greifswald  getestet und unsere Ergebnisse notiert, damit doch nicht alles in Vergessenheit geriet.

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Fotogalerie: Greifswald im Herbst

Geschrieben von | Veröffentlicht am 1. November 2011 um 18:00 Uhr

Es ist Herbst in Greifswald. Auch wenn es immer grauer, dunkler und kälter in der Stadt wird, gibt es doch auch den einen oder anderen sonnigen Tag, der noch einmal Erinnerungen an den zurückliegenden Sommer wecken konnte. Wieder einmal zeigte sich Greifswald von seiner schönsten Seite. Die webMoritz-Redakteure machten sich auf den Weg, um die besondere Stimmung in der Hansestadt auf die Chips in ihrer Kameras zu bannen. Um alles festzuhalten, bis der end- und gnadenlose Winter die Stadt wieder überfällt und all den Erstsemestern zeigt, dass sie wirklich in der Vorpommerschen Provinz gelandet sind.

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Fête de la Musique

Geschrieben von | Veröffentlicht am 29. Juni 2011 um 19:47 Uhr

Der 21. Juni war nicht nur der Tag des Sommeranfangs und sondern stand auch im Zeichen der Fête de la Musique. An drei verschiedenen Bühnen haben wir für euch die Auftritte der Künstler eingefangen und und diesen heißen Beitrag zusammengestellt.


Caros Kulturbeutel

Geschrieben von | Veröffentlicht am 2. Juni 2011 um 15:40 Uhr

Ihr wollt wissen, was es im Juni für kulturelle Highlights gibt? In dieser ersten Ausgabe von Caros Kulturbeutel werden euch die passenden Tipps gegeben.


Caspar David Friedrich Thema bei “Nacht am Meer – der Talk im Strandkorb”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 23. Mai 2011 um 23:04 Uhr

Nacht am Meer - der Talk im Strandkorb

In Greifswald kennt ihn fast jeder. Zumindest jeder halbwegs bebildeter Mensch. Und der Gebildete kennt ihn erst recht. Leider kennt man ihn nicht persönlich. Doch er ist ankannt, prägt z.T. das Stadtbild und macht bis heute Eindruck. Schließlich war er Impressionist. Die Rede ist von Caspar David Friedrich. Der ist zwar schon ein bisschen länger tot (seit 1840, um genau zu sein), aber seine Kunst ist für unsere Hansestadt nach wie vor von Bedeutung. Das sieht auch die Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft in Greifswald vermutlich so. Sonst hätte sie nicht das Caspar-David-Friedrich-Zentrum in Greifswald eingerichtet. Es informiert und forscht auf unterschiedliche Weise rund um “CDF”, wie er von Insidern auch gerne abgekürzt wird.

Was genau dahintersteckt, welche Infos man dort bekommt und warum auch unromantische Personen sich bestimmt von dem berühmten Greifswalder Romantiker beeindrucken lassen können, verrät Susanne Papenfuß vom CDF-Zentrum bei “Nacht am Meer – der Talk im Strandkorb”. Diese Sendung kann man am 24.05.2011, von 22-23.00 Uhr bei radio 98eins auf der Frequenz MHz 98,1 oder im Livestream hören. Anne Schwalme wird entspannt viele interessante Fragen stellen, damit sich jeder Hörer am Ende der Sendung als kleiner Kunstexperte ins Bett mummeln kann. Sollte man die Sendung leider doch verpasst haben, kann man alles am 29.05.11 um 23.00 in der Wiederholung oder sonst einfach im Podcast anhören. Wer visuell interessiert ist, kann sich vorher bei Youtube ein Bild machen, wie es im Radio hinter den Kulissen aussieht.

Vom Regen in die Traufe – Das Greifswalder Asylbewerberheim

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Mai 2011 um 12:12 Uhr

Ein Gespenst geht um in Europa – der Flüchtlingsstrom. Von den Tagesschau-Bildern aus Lampedusa in Italien hin zur Lebenswirklichkeit dreier Flüchtlinge in Greifswald – eine Reise in eine andere Welt, unweit vom Stadtkern entfernt.

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Erasmusstudenten im Interview: “Ich brauche die Sonne!”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 13. April 2011 um 12:06 Uhr

Ein Gastbeitrag von Tina Kreller

Jedes Semester gehen zahlreiche Kommilitonen ins Ausland, einige Erasmusstudenten kommen aber auch nach Greifswald. Wie es ihnen in der Hansestadt ergeht, was sie vermissen und was ihnen gefällt, verraten zwei Austauschstudenten im Interview.

Agnieszka Górna ist 21 Jahre alt, kommt aus Polen und studiert in Greifswald am Institut für Slawistik und Baltistik. Einen weiter entfernten Weg hat Juan Luis Diaz. Der 21-jährige Übersetzungswissenschaftsstudent hat bereits vier Jahre in Frankreich gelebt und besucht hier Germanistik-Lehrveranstaltungen. Im Sommersemester belegen die beiden einen Salsakurs zusammen.

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Vortrag über Israel im Geokeller

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. April 2011 um 18:42 Uhr

Keine CC-Lizenz © Geographenkeller 2011

Israel ist das Land im Nahen Osten, welches am meisten mit der deutschen Geschichte verwoben ist. Es verbindet als schmaler Streifen Afrika und Asien. Der Großteil des Staatsgebietes ist identisch mit dem Land Israel, welches aus der Bibel bekannt ist.

Israel ist ein moderner Staat in einer geographisch und klimatisch abwechslungsreichen Region. So gibt es schneebehangene Berge im Norden neben der trockenen Wildnis im Süden, verlassene Gebiete neben modernen und lebendigen Städten. Israel ist nicht nur ein reiches und faszinierendes ethnisches und religiöses Mosaik, sondern besitzt auch zahlreiche Kultureinrichtungen und Unterhaltungszentren. Dank seiner reichen Geschichte und der Tatsache, dass es als Heiliges Land für die drei monotheistischen Religionen gilt, besitzt Israel auch zahlreiche antike und heilige Stätten.

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Greifswald besitzt Potenzial für Elektroautos

Geschrieben von | Veröffentlicht am 24. März 2011 um 11:49 Uhr

“Es wird so sein, wie mit den Akkuschraubern: Immer wenn du sie brauchst, ist der Akku leer!” So lautete ein anonymer Kommentar bei einer Umfrage zum Potenzial von Elektroautos in der Region Greifswald.

Übersichtskarte Modellregionen Elektromobilität

Übersichtskarte Modellregionen Elektromobilität. Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Mit diesem Thema beschäftigte sich Oliver Reif im Rahmen seiner Diplomarbeit am Geographischen Institut der Universität Greifswald. Seine inzwischen erfolgreich verteidigte Diplomarbeit trägt den Titel “Potenziale der Elektromobilität in peripheren Räumen am Beispiel der Region Greifswald: PKW-Nutzung und CO2-Minderungsszenarien”.

Im August 2009 hatte die damalige Bundesregierung den Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität beschlossen. Bis 2020 sollen 1 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen rollen. In den Städten und Stadtregionen Hamburg, Bremen/Oldenburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart, München, Dresden/ Leipzig und Berlin/Potsdam wurden zur Erprobung der Elektromobilität Modellregionen eingerichtet. In diesen sollen Technik, Infrastruktur, Nutzverhalten und Ansprüche an Elektroautos unter die Lupe genommen werden. Finanziert wird die Erprobung aus Mitteln des Konjunkturpakets II.

Die Modellregionen gehören ausschließlich zu den Verdichtungsräumen in Deutschland und zählen zugleich zu den europäischen Metropolregionen. Der ländliche Raum wird überhaupt nicht betrachtet. Hier setzte Reif mit seiner Arbeit an und fragt: Wie sehen die Marktentwicklungschancen der automobilen Elektromobilität in peripheren Räumen im Gegensatz zu Metropolregionen aus?

Nutzung im ländlichen Raum möglich

Um diese Frage zu klären, hatte Reif im Juni 2010 per Online-Umfrage die Bevölkerung von Greifswald und dem Umland, genauer aus den Ämtern Landhagen und Lubmin, zu Kfz-Bestand, Nutzung und gefahrene Kilometer, sowie die Einstellung der lokalen Bevölkerung zu Elektroautos befragt. 367 Haushalte mit 528 PKW nahmen an der Befragung teil.

Tägliche Fahrtwege zur Arbeit und zurück nach Hause

Tägliche Fahrtwege zur Arbeit und zurück nach Hause. Diagramm: Oliver Reif.

Wichtig ist dabei die Strecke der täglichen Fahrtwege. Zur Arbeit und zurück nach Hause legen die Befragten zu über 90 Prozent unter 100 Kilometer zurück. Die Reichweite einer Akkuladung heutiger Elektrofahrzeuge liegt knapp über 100 Kilometer.

Auch die Parkraumsituation interessierte Reif. Drei Viertel der Fahrzeuge parken zu Hause auf privaten Stellflächen, bei denen die Mehrzahl über einen Stromanschluss verfügt.  71 Prozent der Fahrzeuge werden während der Arbeit durchschnittlich für achteinhalb Stunden auf einem Firmenparkplatz abgestellt. Damit besteht die Möglichkeit die Akkus der Elektrofahrzeuge zu Hause und auf der Arbeit zu laden.

37,5 Prozent der Befragten gaben an, sich den Kauf eines Elektroautos vorstellen zu können. Die Kaufbereitschaft ist also da, auch wenn die Mehrzahl bei der Neuanschaffung eines PKW Gebrauchtfahrzeuge oder günstige Neufahrzeuge bevorzugt. Reif schliesst aus den Ergebnissen, dass der von Bundesregierung für das Jahr 2020 angestrebte Elektrofahrzeug-Marktanteil von circa 2,3 Prozent im Raum Greifswald erreicht werden kann. Elektrofahrzeuge ließen sich sehr gut in die PKW-Nutzungssituation der Region Greifswald, die im übrigen nur wenig von der bundesdeutschen Fahrzeugnutzung abweicht, integrieren.

Nur langfristig hohes CO2-Minderungspotential

Die zweite Frage, die Reif in der Diplomarbeit stellt und beantwortet, lautet: In welchem Maße kann der Einsatz von Elektrofahrzeugen zu Minderungen der CO2-Emissionen in der Region Greifswald beitragen?

Anhand der amtlichen Zulassungsstatistik und der selber erhobenen durchschnittlichen Jahresfahrleistung rechnete Reif aus, dass ein durchschnittliches Auto aus der Region Greifswald  einen CO2-Ausstoss von 193 g/km hat. Der Durchschnitt in Deutschland ist mit 179 g/km niedriger. Für die Zukunft geht er von einem Anstieg des Elektrofahrzeuganteils am Gesamtfuhrpark aus und berechnet damit das CO2-Minderungspotenzial.

CO2-Minderungspotenzial durch private Elektrofahrzeuge

CO2-Minderungspotenzial durch private Elektrofahrzeuge in der Region Greifswald nach Zeitpunkt und Stromquelle. Diagramm: Oliver Reif.

Kurzfristig betrachtet wird es nur eine geringe CO2-Reduktion geben, da die Marktdurchdringung der Elektroautos vorerst niedrig sein wird. Mit einem steigenden Anteil von Elektroaustos besteht aber langfristig ein großes Reduktionspotential. Die CO2-Gesamtemissionen der Stadt Greifswald würden durch den Einsatz von Elektroautos innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte nur um -0,4 bis -3,8 Prozent zurückgehen. Bis 2050 wäre aber eine Reduktion um 19,5 Prozent möglich. Es zeigt sich auch, dass der Einsatz von Ökostrom für die Elektroautos sich bei steigendem Marktanteil der Fahrzeuge langfristig auszahlt; es wird deutlich weniger CO2 emittiert als beim Strommix der Stadtwerke. Seine Diplomarbeit wird Oliver Reif demnächst online verfügbar stellen.

Am Ende kommt es also drauf an, welchen Strom das Elektroauto tankt. Nur sollte man immer wieder an das Aufladen denken. Sonst ist es tatsächlich so wie mit dem Akkuschrauber, der die Schraube langsam, nur bis zur Hälfte reinschraubt und dann ausgeht.

Fotos: nyuhuhuu // CC BY (Aufmacher), Karte: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Diagramme: Oliver Reif

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