Alle Artikel mit dem Tag: Fotografie

Von der Zeit, die uns nicht einholen soll – Die Frau des Fotografen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 3. Dezember 2011 um 21:26 Uhr

Eine Rezension von Sandrina Kreutschmann

Wenn ein Fotograf seine Negative ins Entwicklerbad legt, hofft er. „Wenn alles so bleiben könnte. Wie schnell gehen diese Tage zu Ende.“ Wenn er das vollendete Bild in den Händen wendet, fragt er. „Wie viel mal schon gehen wir fort, um immer wieder heimzukommen?“

Eugen war Fotograf und Ehemann. Vom Tag der Hochzeit über die Geburt der Kinder und seinen ersten Herzinfarkt bis zu seinem Tod fotografiert er seine Frau Gerti. Posierend im roten Kleid vor blauem Meer, im Urlaub halbnackt im Schnee und am Strand, und Zuhause, nackt auf dem Fußboden. In mehr als vierzig gemeinsamen Jahren hat Eugen Gebert so 1241 Farb- und Schwarzweißfilme belichtet.

Die Fotos hat er sorgfältig in einem mehr als 200 Seiten umfassenden Journal verzeichnet. Aufzeichnungen der gemeinsamen Reisen. Wichtige Ereignisse. Inklusive Anhang. Mit Inventurliste. Vordergründig erzählt der Dokumentarfilm von Philip Widmann und Karsten Krause anhand dieser Aufzeichnungen vom Leben und Lieben des Ehepaares Gebert. Die Jahre und Bilder werden dem Zuschauer hintereinander präsentiert, dabei aus dem Off kommentiert. Zwischen den Objekten, die Vergangenes zeigen, spricht jemand subjektiv aus gegenwärtiger Sicht. Die Witwe Gerti sortiert die Fotos und reflektiert über sich, ihr Leben, die Bilder und ihren Mann.

Vergänglichkeit, der Körper und die Liebe

Die beiden Regisseure haben mit ihrem Werk die großen Themen der Menschheit buchstäblich im Blick: Das Leben, das Sterben, dazwischen das Altern und die Vergänglichkeit; der menschliche Körper und die menschliche Liebe.

Gerti ist Model und Kunstwerk in einem

Die Frage nach der Zeit, wie sie uns folgt und einholt, immer wieder, wie wir sie halten, bannen, unschädlich machen können, wie wir ihr darum zuweilen gewalttätig, zuweilen listig begegnen, gilt als der Kernpunkt jeglicher Fotografie, der alltäglich in unser aller Familienalben beginnt und in mühsam verfolgten Dokumentar- und Kunstbildern nach dem Höchsten strebt. Dieses Motiv durchzieht auch den Film und das Schaffen Eugen Geberts in sehr expliziter Weise. An mancher Stelle wäre ein bisschen weniger Deutlichkeit Explikation dessen, was kaum zu explizieren ist, wünschenswert gewesen (Kommentare wie: „Alles bleibt, wie es war.“), eine Wiederholung der zu diesem Motiv seit jeher gehörenden Plattitüden (Fotografie als „die Möglichkeit, der Vergänglichkeit meiner Zeit in den Arm zu fallen“) erscheint womöglich überflüssig.

Einerseits ist dies eine berechtigte Kritik, andererseits lebt der Film genau von dieser umfassenden Authentizität, die in Eugens eigener Sicht auf die Bilder liegt, die kommentarlos rein dokumentarisch wiedergegeben ist – und vor allem: der Film will nichts verbergen. Er hält dieses Versprechen. Das macht er bereits in der ersten Szene deutlich, als eine Frau – Gerti – im roten Regenmantel, die mit einem Schirm im beregneten Wald steht, zunächst aus großer Unschärfe, schließlich in allen Details angezoomt wird, um schließlich schnell auf Aktfotografien dieser zu wechseln. Alles, was der Deutung verlangende, der vielleicht fragende, vielleicht voyeuristische Blick von diesen Bildern erhofft – wird ihm direkt und umstandslos gewährt, siehe auch Inventarliste 2B.

Die Bilder sind unglaublich präsent: Nicht nur die Materialität eines entwickelten Fotos, auch die Schwere des menschlichen Körpers, die subtilen Flecken und Falten des Alters, die Desillusionierung in der Entblößung, die Preisgabe einer Hoffnung auf Perfektion, das Nacktsein. Im Grunde ist nichts authentisch an den Fotos und an diesem Film, denn alles beruht auf Zurschaustellung und Selektion, Pose und Professionalität, die sich selbst zu verbergen versucht. Ob Leiblichkeit genug ist, ein Leben zu tragen, wenn Menschen einander lieben zumal: Gerti stellt diese Frage nicht und sieht in den Spiegel und erwägt eine Schönheitsoperation.

Das Objekt trägt das (Kunst)Werk

Der Film mit all seinen bewegten wie unbewegten Bildern wird überhaupt getragen von der Figur Gerti, nicht nur so, wie Eugen sie auf Zelluloid gebannt hat, sondern mehr noch, wie sie in der Jetztzeit mit den papiernen Abbildern ihrer Vergangenheit lebt. Hinter der belichteten Oberfläche offenbaren sich vielfältige Zusammenhänge und charakterliche Tiefen, die den Film sehenswert machen, einmal und noch einmal.

Dokumentation im Urlaub - Liebe und Leiblichkeit

Gerti zerreißt mit sicherem Griff die Bilder, die sie nicht gelungen findet. Man sieht dabei unter ihrer pergamentartig wirkenden Haut die Bewegung jedes Muskels. Gerti ist immer wieder im roten, eng geschnittenen, tief dekolletierten Kleid zu sehen, mit einer Miene aus Scheu und Professionalität frisiert sie sich sorgfältig, blickt in den Spiegel und reflektiert: Sie habe ein gutes Leben gehabt. Ein glückliches sogar. Im Gegensatz zu anderen Frauen. „Die waren halt nicht so fotogen, um es nicht anders auszudrücken.“

Was ist Liebe? Sie sagt, wiederholt, sie habe genau das Leben gelebt, das sie auch gewollt habe. Er sagt, dass er keinen Tag bereue, dass er alles wieder so machen würde. Sie sagt, von nun an könne es für sie nur noch bergab gehen. Sie sagt, sie habe sich als Frau hübsch und begehrenswert gefühlt. Eugen hinter der Kamera sagt: „Für mich bist und warst du stets die Erfüllung meines Lebens.“ Gerti vor ihren Bildern sagt: „Ich denke manchmal, ich habe meinem Mann viel zu wenig gesagt, dass ich ihn auch liebe.“

“Du musst eben so fotografien, dass wir zusammen bleiben können!”

Über vierzig Jahre hat Eugen seine Gerti seit ihrer Hochzeit fotografiert, über vierzig Jahre waren die beiden verheiratet, bis dass der Tod sie schied. Eine Ehe, ohnehin das institutionalisierte Moment menschlicher Zuwendung, verstanden als eine Gussform für Liebe, die als Form, wenn sie nur klar und stark genug ist, über Jahrzehnte zu tragen vermag: Eugen und Gerti haben in diesem – gemeinsamen – Verständnis um ihre Beziehung und umeinander gerungen, klar einander in den Blick genommen, auf starkes Papier gebannt, siehe auch Anhang 7B (Langliste). Die Anstrengung in dieser Bewegung bekommt der Betrachter nicht zu spüren. Die Kamera, die Fotos bilden nicht nur die allzu materiale Brücke zwischen beiden. Unmöglich, Leben ohne Liebe und den Fotografen ohne die Fotografierte zu denken. Sie sind die Form, und jenseits dieser liegt die Angst. An dieser emotionalen Grenze droht die Fotografie von Anfang an grundsätzlich zu scheitern, und nach jedem Bild ist es fraglich, ob es nach ihm ein neues gäbe, das den Moment überbrücke, vor dem sie beide, jeder auf seiner Seite des Fotoapparates, nach jedem Bild sich fürchten. Diese Ränder sind das Trennende, das Unmögliche, ein großer Vorwurf: „Du musst eben so fotografieren, dass wir zusammen bleiben können!“

Und so muss man sich mehr noch auf die Bilder verlassen, die allezeit Schein sind und als Schein auch nur gelten. Der Dokumentarfilm funktioniert, weil er das weiß und um Wahrheiten nicht weiß, sie weder sucht, noch findet.

Der Film schließt mit dem Ende des Sommers und der Saison, die endgültig vorbei ist. Es ist dem Herbst wesentlich, dass er uns in Bildern überkommt. Irgendwann sind die Blätter fast Papier, die dem Baum wie nebenbei entgleiten, und schließlich ist da der Wind. Mit der Böe fallen so viele, dass sie nicht mehr zu zählen sind.

Regie: Philip Widmann, Karsten Krause | Deutschland | 2011 | 29 Minuten

Die Kunstsammlung Neubrandenburg zeigt: Arno Fischer (1927-2011)

Geschrieben von | Veröffentlicht am 9. November 2011 um 10:00 Uhr

Arno Fischer gilt als der bedeutende Fotograf der DDR. Er verstarb am 13. September 2011.
Aufnahmen aus mehr als siebzig Jahren seines fotografischen Schaffens werden ab Samstag, dem 12. November, in der Kunstsammlung Neubrandenburg zu sehen sein.

Zu den ausgestellten Arbeiten zählt Arno Fischers berühmte Berlin-Serie, die die Teilung der Stadt dokumentiert und in den fünfziger Jahren entstand. Es werden außerdem Bilder seiner bekannten New-York-Serie und die komplette Polaroid-Reihe Der Garten sowie Photographien aus seinem Schaffen gezeigt.

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webMoritz-Fotowettbewerb – And the winner is: Alexander Köcher

Geschrieben von | Veröffentlicht am 26. Januar 2010 um 17:38 Uhr

Die größten Gewinner des ersten webMoritz-Fotowettbewerbs sind vermutlich unsere Leser: Mehr als siebzig winterliche Bilder von über 20 Fotografen haben uns in den vergangenen zwei Wochen erreicht – darunter eine Vielzahl wirklich beeindruckender Werke. Die Jury aus Mitgliedern unserer Redaktion hat es sich mit ihrer Entscheidung nicht leicht gemacht – und doch haben wir am Ende demokratisch den Sieger ermittelt.

Die Auswahl der Bilder trafen neun Mitglieder der webMoritz-Redaktion in einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Die Namen der Fotografen waren den Juroren nicht bekannt. Nach der Durchsicht aller Bilder haben wir in mehreren Stufen die Anzahl auf fünfzehn Bilder reduziert, die ihr in der unten stehenden Galerie bewundern könnt.

Jeder Bewerber konnte bis zu fünf Fotos einreichen, daher kamen einige Fotografen mehrfach in die engere Auswahl. Anschließend wählten die Juroren, ebenfalls in mehreren Stufen ihre Favoriten bis der Gewinner feststanden.

Die Gewinner

Angesichts der großen Anzahl an Wettbewerbsteilnehmern haben wir uns entschieden, auch noch einen zweiten und dritten Platz zu vergeben und auch diese Plätze mit einem kleinen Preis zu bedenken. Für den zweiten und dritten Platz gibt es jeweils einen Theatergutschein in Höhe von sieben Euro. Die drei Gewinner bitten wir, sich in den nächsten Tagen via Email (web[ät]moritz-medien.de) mit uns in Verbindung zu setzen.

Platz 1

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Der erste Platz ging an Alexander Köchers Aufnahme vom Greifswalder Wall. Er darf sich über zwei Kinotickets für das Greifswalder Cinestar freuen! Herzlichen Glückwunsch!

Platz 2

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Diese Aufnahme von Philip Horsfield wurde hinter dem Hauptgebäude der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät aufgenommen. Unsere Jury wählte das Bild auf den zweiten Platz.

Platz 3

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Diesen Blick über die vereiste Ryckmündung zur Wieker Klappbrücke hat Markus Blaurock eingefangen und belegt damit den dritten Platz.

Gratulation allen Gewinnern! Besonders bedanken wollen wir uns aber bei allen Teilnehmern, die enorme Resonanz auf diese Idee hat uns überrascht und natürlich gefreut! Wie bereits in vielen E-Mails gefordert, werden wir einen solchen Wettbewerb in näherer Zukunft wiederholen. Dann natürlich mit einem anderen Motto…

Bilder:

Achtung! Die Bilder in diesem Artikel wurden uns von den jeweiligen Fotografen zur Verfügung gestellt und stehen nicht unter CC-Lizenz!

“Mit der Kamera in die Welt” – Ausstellung im Landesmuseum

Geschrieben von | Veröffentlicht am 22. November 2009 um 19:49 Uhr

„Mit der Kamera in die Welt” begab sich Richard Fleischhut Anfang des 20.Jahrhunderts auf Reisen und dokumentierte damit nicht nur das gesellschaftliche Leben zwischen Amerika und Europa. Ein Bestand seiner Arbeit wird noch bis Januar in der Sonderausstellung des Pommerschen Landesmuseums ausgestellt – und zeigt eine beeindruckende Momentaufnahme der damaligen Zeit.

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Neben den Fotos sind auch viele Gegenstände aus Fleischhuts Nachlass zu bewundern.

Richard Fleischhut, der 1905 als Konditor zu seiner ersten Seefahrt aufbricht, ist bis 1939 Bordfotograf der Reederei Norddeutscher Lloyd.  An Bord der Schiffe hat er sein eigenes Atelier und Labor. Die Überfahrten zwischen Bremen und New York gelten damals als gesellschaftliches Ereignis, die luxuriösen Kreuzfahrtschiffe waren nicht nur Verkehrsmittel: Prominente wie berühmte Musiker, Politiker und Schauspieler treffen sich hier.

Die Kreuzfahrten wurden zu einem beliebten gesellschaftlichen Ereignis von Europäern und Amerikanern und diese werden auch zu einem wichtigen Motiv von Fleischhut. Von Schauspielern, wie Marlene Dietrich bis hin zu Politikern, wie Franklin D. Roosevelt: Fleischhut porträtiert die Schönen und Reichen der damaligen Zeit.

Auffallend ist die große Anzahl an Musikerporträts in Fleischhuts Bestand. Der Fotograf  ist selbst Teil einer begabten Musikerfamilie. So  war beispielsweise seine Frau Florentine Fleischhut eine erfolgreiche Komponistin und Pianistin und wirkte als Musiklehrerin. Florentines Vater war Oboist und Kapellmeister. Unter den Porträtaufnahmen finden sich Bilder von dem russischen Dirigenten Sergej Rachmaninoff, dem österreichischen Tenor Richard Tauber und anderen bekannten Musikern.

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Vernissage zu “Nebeneinander II”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 9. März 2009 um 15:28 Uhr

Im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik gibt es schon seit einiger Zeit eine Galerie, in der am 10.März ab 18 Uhr eine Vernissage stattfinden wird. Dort werden Abschlussarbeiten mehrerer Studierender des Caspar-David-Friedrich-Instituts unter dem Titel  “Nebeneinander II” ausgestellt. Malereien von Katja Ezhkova, Stefan Matschuk und Iris Vitzhum, sowie Fotografien von Heiko Krause und Stefanie Riech werden dort bis zum 30. April zu sehen sein.

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what we are surfing: Fotografie online

Geschrieben von | Veröffentlicht am 5. Dezember 2008 um 21:06 Uhr

Im nunmehr dritten Teil dieser Rubrik haben wir Praktisches zum Thema Fotografie und Bildbearbeitung zusammengestellt:

Die digitale Bilderflut lässt einen oft verzweifeln. Doch meistens kann man schon mit geringem Aufwand deutlich mehr aus seinen Bilder rausholen – sowohl in Punkto Qualität als auch in Punko Übersicht.

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Beginnen wir mit der Übersicht: Bilderverwaltungsprogramme gibt es für jedes Betriebssystem. Bei Google kann man sich kostenlos Picasa herunterladen. Dieses Programm findet und sortiert alle Fotos auf dem eigenen Rechner. Oft kommen bei der ersten Erfassung viele schon verloren geglaubte Aufnahmen wieder zum Vorschein, die sich in irgend welchen vergessenen Ordnern befinden. Picasa sortiert alle Fotos automatisch nach Datum. Auch die wichtigsten Bildbearbeitungsfunktionen für Einsteiger sind integriert.

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Für das Publizieren eigenen Bilder hält das Web 2.0 viele Communitys bereit. Generell gibt: Alles was einmal im Internet landet, bleibt meist auch dort. Auf den meißten Seiten kann man allerdings die Zugriffsrechte einschränken bzw. das Runterladen der Bilder unterbinden. Egal welches System man nutzt, es lohnt sich auf jeden Fall einen Blick in die Copyright-Bestimmungen zu werfen und sich kurz darüber Gedanken zu machen, ob die eigenen Bilder gar nicht oder z.B. nur unkommerziell Weiterverwendung finden dürfen.

Wir empfehlen mit der Creative Commons Lizenz zu arbeiten, die auch der webMoritz für alle seine Inhalte.

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Zum Publizieren bietet Google die Plattform Picasa an. Online stehen dem Fotografen kostenlos 1 GB Speicherlpatz zur Verfügung, der gegen Bezahlung erweitert werden kann. Nett ist auch das Tippspiel bei dem man in Fotos ihrem Aufnahmeort in Google Earth zuweisen muss.

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Wer seine Bilder im Internet mit etwas Anspruch verwalten will, dem empfehlen wir das weltbekannte Flickr Netzwerk. Dafür muss man dort jedoch schon ab dem 200sten hochgeladenen  Foto eine Jahresgebühr von 25 Dollar zahlen. Millionen Fotofreunde auf der ganzen Welt zahlen diese bisher gern.

Interessant wird dieses Portal durch seine Gruppenstuktur in der man zu jedem Thema mehrere Gruppen findet. Quallitativ hochwertige Aufnahmen gibt es zum Beispiel in Gruppen in denen nur Fotos zugelassen werden, die von mindestens 25 anderen Nutzern als Favorit markiert wurden.

Im Gegensatz zu Google hat Flickr seinen Quellcode offengelegt. Dadurch sind viele praktische Tools entstanden mit den man die eigenen Bilder in Blogs einbinden, Fotos in 3D durchsuchen, Mosaike aus Einzelbildern erzeugen, das Flickr Netzwerk als Mindmap darstellen und Fotos nach Farbe und Form sortieren kann.

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In der FotoCommunity kann man seine Bilder den Mitgliedern zur Rezension vorlegen und sich Tipps und Tricks zeigen lassen, um diese zu verbessern. Auch das Anlegen von Model-Setcards ist möglich.

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aboutpixel ist z.B. eine lizenzfreie Bilddatenbank. Alle hier verfügbaren Bilder können kostenfrei benutzt werden.

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Zurück zur Fotobearbeitung: Wenn man seine Fotos ganz ohne komplexe Programme wie Gimp (Freeware) und Photoshop bearbeiten will, kann dies im Internet bei Picnik und Dr. Pic tun. Mit beiden Seiten ist es ein leichtes die Größe und Helligkeit von Bilder zu bearbeiten. Bei Dr. Pic kommen noch viele Gimmicks wie Rahmen, Polaroid- und Farbfilter dazu. Ausserdem kann man Bilder ohne Registrierung ins Netz stellen. Picnik ist einwenig langsammer entfernt dafür aber  “Rote Augen”.

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Einen lustige Spezialeffekt bietet “Bakumatsu Koshashin Generator“. Er macht aus jedem Bild eine zerkratzte Schwarz/Weiß Foto ganz wie in Omas Album.

———the earth from above

Auch wenn diese Tools das Publizieren und Bearbeiten der eigenen Bilder sehr vereinfachen, müssen gute Bilder noch immer selbst geknipst werden. Hier noch ein paar Galerien von Leuten die vorgemacht haben, wie dies aussehen kann:

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Habt ihr noch praktische Tipps? Dann ergänzt sie in den Kommentaren!

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Foto oben: aboutpixel
Foto Rathaus: Webmoritz
Foto  unten: Yann Arthus-Bertrand
Foto Titelseite: webMoritz Fotoworkshop

Ergebnisse des Fotoworkshop

Geschrieben von | Veröffentlicht am 27. November 2008 um 01:30 Uhr

Zwölf Redakteure und Fotografen nahmen am webMoritz Fotografie-Workshop teil. Geleitet wurde er von Marco Herzog, der sein Wissen und seine Erfahrungen mit den anderen teilte. 

Es wurde neben Theorie auch jede Menge praktische Fotografieerfahrungen gesammelt. Für viele wurde durch den Workshop erst klar, was ihnen an ihrer Kompaktkamera alles fehlt.

Ein schönes und spaßiges Erlebnis für alle Beteiligten. Wir wollen hier aber nicht viele Worte verlieren, sondern euch noch ein paar schöne Fotos vom Workshop zeigen:  

Danke an Marco für den erstklassigen Workshop und das Extra-Engagement! Falls Ihr auch beim webMoritz mitmachen wollt, klickt hier.

Nackte im Landesmuseum: Darf man das?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. November 2008 um 14:25 Uhr

In der Sonderausstellung des Pommerschen Landesmuseums in Greifswald sind seit dem 12. Oktober Werke von vier Künstler zu dem Thema Aktfotografie/Aktgemälde zu sehen. Wir haben Besucher gefragt, wie sie die Ausstellung finden.

Im Mittelpunkt steht Günther Rössler, der schon in der DDR als Modefotograf unter anderem für die Zeitschrift „Das Magazin” tätig war. In der Sonderausstellung treffen seine Fotografien auf die Gemälde von Sabine Curio, Susanne Kandt-Horn und Otto Niemeyer-Holstein. Teilweise standen den Künstlern die gleichen Frauen Modell. Die Bilder lassen somit einen direkten Vergleich zu, wie Rösslers Aktfotografien malerisch umgesetzt werden können. Gerade Otto Niemeyer-Holstein und Sabine Curio arbeiten viel mit verschwommenen, unklaren Perspektiven, während Susanne Kandt-Horn die Frauen mit markanten Formen und klaren Linien zeichnet.

Bisher stößt die Ausstellung auf gute Kritik. Einige Besucher kennen Rösslers Bilder noch aus dem Magazin, andere sind besonders an dem Künstler Otto Niemeyer-Holstein interessiert, der in Mecklenburg-Vorpommern hohes Ansehen genießt.

Wir fragten nach, wie die Besucher auf die Ausstellung reagieren:

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Fotogalerie: Streetart aus Greifswald

Geschrieben von | Veröffentlicht am 28. Oktober 2008 um 13:07 Uhr

Beim Stöbern durch die Weiten der Flickr-Galerien sind wir wieder einmal fündig geworden. Ein Fotograf mit dem passenden Namen “Da klebt was” sammelt Fotografien von kleinen und großen Streetart-Objekten aus Greifswald. Ein paar wollen wir Euch hier zeigen:

Hier hat jemand aus Protest ein Kohlekraftwerk ergänzt.

Hier hat der / die Künstler eine Mutter und Kind mit Zigarette auf eine Werbetafel für Zigaretten ergänzt. Eine aufwendige Arbeit und eine gute Warnung

Wikipedia schreibt über Streetart:

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Fotodokumentation: Greifswald im Wandel der Zeit

Geschrieben von | Veröffentlicht am 27. September 2008 um 21:27 Uhr

Der Fleischervorstadt-Blog hebt in seinem aktuellen Beitrag zu Recht eine besonders spannende Fotogalerie aus Flickr hervor. Darin dokumentiert Frank-2.0 mit Hilfe von “vorher-nachher” Fotografien den baulichen Wandel, den Greifswald seit den 90iger Jahren durchlebt hat:

“Mittlerweile stehen dort 197 Bilder zur Ansicht bereit, wobei das spannendste daran mit Sicherheit das langfristig beobachtende Moment ist. Wer schon immer mal in das Stadtarchiv wollte, um alte Photographien Greifswalds zu sehen, kann sich diesen Gang sparen und das bequem vor dem Computer erledigen. Frank 2.0 hat hier in den vergangenen Jahren eine regelrechte Kartographie des (baulichen) Wandels in der Hansestadt erstellt.”

Auch wir finden diese Fotogalerie absolut sehenswert, teils sogar spektakulär. Gerade für alle neuen Bewohner Greifswald lohnt es sich, durch die Galerie zu klicken, um sich vom Wandel beeindrucken zu lassen. Innerhalb von nur zehn Jahr verwandelten sich manche Straßenzüge von einer tristen Steinwüste in das uns bekannte moderne, bunte und als historisch erkennbare Greifswald.

Kleiner Tipp: Nutzt die Flickr Funktion “Dia-Show”, um Euch automatisch und in der richtigen Reihenfolge durch die Bildgalerie tragen zu lassen. Auch im Vollbild möglich – wundervoll.

Bildquelle: Alle Copyright-Rechte verbleiben bei Frank 2.0.