﻿<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>webMoritz.de &#187; Ernst Moritz Arndt</title>
	<atom:link href="http://webmoritz.de/tag/ernst-moritz-arndt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://webmoritz.de</link>
	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 May 2031 16:39:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Greifswalder Universität ihres Namenspatrons entledigt</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/10/18/greifswalder-universitat-ihres-namenspatrons-entledigt/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/10/18/greifswalder-universitat-ihres-namenspatrons-entledigt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Arndt-AG]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Hedonistische Internationale Sektion Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Patronatsdiskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Uni ohne Arndt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=63903</guid>
		<description><![CDATA[19 Monate nach der Entscheidung des Senats, den Unipatron im Namen beibehalten zu wollen, vollzogen in einer überraschenden Aktion die Greifswalder Hedonisten den Akt der Namensablegung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/arndt2-fleischervorstadtblog.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-63931" style="margin: 5px;" title="arndt2-fleischervorstadtblog" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/arndt2-fleischervorstadtblog-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Fast schien es, als würde der <a href="http://www.uni-greifswald.de/">555. Geburtstag der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald</a> sang- und klanglos verstreichen. Auch Jan Messerschmidt, Pressesprecher der Universität ging noch am Nachmittag des 17. Oktober davon aus, schließlich teilte er dem webMoritz mit, dass lediglich runde Jubiläen, aber keine Schnapszahlen gefeiert würden. &#8220;Das kann Ihnen jeder Historiker bestätigen&#8221;, erklärte Meßerschmidt abschließend.<span id="more-63903"></span></p>
<p>Doch ganz unberücksichtigt sollte dieses Datum dann doch nicht bleiben, wurde doch der Namenspatron anlässlich dieses Tages als Geburtstagsgeschenk abgelegt.  Verantwortlich für diesen feierlichen Akt zeigten sich die Hochschulgruppe <a href="http://hihgw.org/high/">&#8220;Hedonismus inna Greifswalder Hochschule&#8221;</a>, Teil der Greifswalder Sektion der <a href="http://hihgw.org/">Hedonistischen Internationale</a> Greifswald sowie die neonkonservative Sektion Greifswald.</p>
<h3>Fackelumzug fand aus ökologischen Gründen nicht statt</h3>
<p>In einem großen Kreis stellen sie sich auf, um sich auf den bevorstehenden Fackelumzug einzustimmen. Sie stehen nicht irgendwo, sondern auf dem Wall, direkt vor dem langen Stein, der einem ehemaligen frühzeitlichen Grab entstammt und nun die Funktion übernimmt, den gefallenen Burschenschaftlern aus Greifswald zu gedenken. Die Fackeln wurden jedoch nicht angezündet. Der sogenannte &#8220;Jörg Schönbohm-Block&#8221;, lehnt Fackeln aus ökologischen Gründen ab. Schließlich würden brennende Fackeln die Umwelt verschmutzen. Alleine aus diesem Grund sei es unzumutbar, die Fackeln anzuzünden. &#8220;Wir können ja gerne die Fackeln vor uns her tragen, ohne sie anzuzünden, alles andere können wir jedoch nicht vertreten.&#8221;, erklärte einer der Anhänger. Bei dem Jörg-Schönbohm-Block handelt es sich um Anhänger einer Namensumbenennung der Greifswalder Universität in &#8220;Jörg-Schönbohm-Universität Greifswald&#8221;.</p>
<h3>Thilo-Sarrazin und Benedikt XVI. als Patron vorgeschlagen</h3>
<p>Doch auch andere Namen flogen im Vorfeld der inzenierten Umbenennung durch den Raum. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, die Universität nach einem Sozialdemokraten zu benennen: Thilo Sarrazin. Doch auch der Papst Josef Ratzinger wurde ins Spiel gebracht. &#8220;Aber wie sollte die Universität dann genannt werden? Papst Benedikt XVI. Universität oder Josef Ratzinger Universität?&#8221;, fragte ich in die Runde. &#8220;Nee, wenn dann muss es schon Ratzi-Universität heißen. Es muss ja schließlich jugendlich klingen&#8221;, wirft ein Teilnehmer dieses Blocks ein.</p>
<div id="attachment_63930" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/arndt1-fleischervorstadtblog.jpg"><img class="size-medium wp-image-63930 " title="arndt1-fleischervorstadtblog" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/arndt1-fleischervorstadtblog-250x153.jpg" alt="" width="250" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Während der Umbenennungszeremonie</p></div>
<p>Die Mehrheit der Anwesenden war jedoch keineswegs für einen neuen Namenspatron. Kein Wunder, sind sie doch &#8220;die Konservativen, die den alten Namen zurück wollen.&#8221; Schließlich trägt die Universität erst seit 1933 den Titel &#8220;Ernst-Moritz-Arndt&#8221;. Und so bewegte sich die Gruppe Studierender, nachdem sie sich an Ort und Stelle  nationalhistorischer Bedeutung versammelt hatte, ganz ökologisch ohne Fackeln in Richtung des Universitätshauptgebäudes um der alten ehrwürdigen Dame das Geschenk zu überreichen: Den Namen &#8220;Universität Greifswald&#8221;.</p>
<p>Für den Akt der Überreichung, wurde eigens ein hauptamtlicher Umbenenner bestellt. &#8220;Da sich in den letzten 19 Monaten, also seit dem Ende der letzten  Debatte über den Namenspatron, nichts geändert hat, werden wir  heute Nacht der Universität zu ihrem 555. Gründungstag den schönen  Namen „Universität Greifswald“ zurückgeben&#8221;, erklärte ein Vorredner. Es folgte nun der historische Akt der Umbenennung der Universität. Begleitet wurde diese Zeremonie mit Sprechchören wie &#8220;Für die Freiheit gegen Arndt.&#8221; Im Halbkreis stellten sich die Studierenden auf, um den Hauptamtlichen Umbenenner zur Tat schreiten zu lassen. Ganz akkurat und sorgfältig zog er ein schwarzes Klebeband heraus, maß es akribisch vom ersten bis zum letzten Buchstaben des Namens Ernst Moritz Arndt ab und überklebte es. Anschließend wurde das Universitätsschild noch mit Ernst Moritz Arndt Masken verziert, wobei bei einer von Ihnen das Gesicht durchkreuzt war. Rechtsgültigkeit hat diese Umbenennung jedoch nicht.</p>
<blockquote>
<h3><strong>Hintergrund</strong></h3>
<div id="attachment_63932" class="wp-caption alignleft" style="width: 156px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/Ernst_Moritz_Arndt.gif"><img class="size-medium wp-image-63932 " title="Ernst_Moritz_Arndt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/Ernst_Moritz_Arndt-146x250.gif" alt="" width="146" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Ernst Moritz Arndt</p></div>
<p>Vor mittlerweile anderthalb Jahren entbrannte an der Greifswalder Universität bereits zum dritten Mal ein heftiger Streit um den Sinn des Namenspatrons Ernst Moritz Arndt. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob der aus Pommern stammende Dichter und politische Denker im 21. Jahrhundert noch als Namenspatron der Universität herhalten kann. Anlass dazu gaben die zahlreichen politischen Schriften Arndts, die in der Zeit der napoleonischen Befreiungskriege entstanden sind und in denen Arndt, um die Deutschen gegen den französischen Unterdrücker zu mobilisieren, besonders drastisch gegen Frankreich und die Franzosen im Allgemeinen hetzte. Darüber hinaus wurde Arndt nicht zuletzt durch seine Schrift &#8220;Über den Volkshass und den Gebrauch einer fremden Sprache&#8221; zur treibenden Kraft des frühen deutschen Nationalismus im 19. Jahrhunderts. Die <a href="http://www.uniohnearndt.de/">Gegner des Namenspatrons</a> sahen vor allem in seinen sprachnationalistischen Ausführungen und der engen Verwebung von Sprache und Volk und der damit in seinen Schriften einher gehenden Hierarchisierung einer besonders hochwertigen Sprache &#8211; dem Deutschen &#8211; im Vergleich zu den vermeintlich minderwertigen Sprachen, wie beispielsweise dem Französischen, rassistische Denkmuster. Dazu kommt eine besonders drastisch ausfallende Judenfeindlichkeit in Arndts Schriften zum Vorschein.</p>
<p><a href="http://arndtag.wordpress.com/">Die Befürworter</a> für die Beibehaltung des Namenspatrons betonten hingegen, dass man Arndt nicht nur im Sinne der heutigen Zeit sehen dürfe und nicht nur an heutigen Maßstäben messen dürfe, sondern im Spiegel seiner Zeit. Damals waren sowohl Rassismus als auch Judenfeindlichkeit fester Bestandteil der gesellschaftlichen Mitte, argumentierten die Befürworter. Der Emanzipationsprozess, in dem sich die gesellschaftliche Mitte von Judenfeindlichkeit und Rassismus abgrenzte, habe sich erst in den folgenden Jahrhunderten vollzogen. Positiv anzurechnen und als Vorbild für Studierende tauglich sei Arndt, so die Befürworter, vor allem aufgrund seines unermüdlichen Engagements für die Befreiung deutscher Staaten von der napoleonischen Fremdherrschaft, seine Schriften, in denen sich für die Abschaffung der Leibeigenschaft eingesetzt wurde, die Ablehnung von Angriffskriegen, die Forderung nach der Abschaffung der Geheimpolizei, die Wahl von Richtern sowie die allgemeine Reform der Deutschen Monarchien hin zu einem vereinten Deutschland in Form einer konstitutionellen Monarchie mit einem starken Kaiser, was &#8211; im Spiegel der damaligen Zeit &#8211; fortschrittlich gewesen sei.</p>
<p>Nachdem sich 90 Prozent der Studierenden in einer beschlussfähigen Vollversammlung für eine Ablegung des Namens aussprachen, konnte das Lager der Befürworter des Namenspatrons in einer Urabstimmung ein halbes Jahr später eine knappe Mehrheit auf sich vereinigen. Der Senat stimmte ebenfalls für die Beibehaltung des Namens mit der Begründung, dass Arndt als Patron zur ständigen Diskussion und Forschung um Arndts Zeit selbst, als auch um die Diskussion um Rassismus, Nationalismus und Antisemitismus anrege. Außer auf den Namensschildern kommt die Patronage im öffentlichen Leben kaum zur Geltung, Rektor Rainer Westermann bemüht zu jeder Erstsemesterbegrüßung darum, den Namenspatron so wenig wie möglich zu erwähnen.</p></blockquote>
<p>Fotos: <a href="http://blog.17vier.de/2011/10/18/unpratentioses-uni-jubilaum-hedonisten-feierten-trotzdem/">blog.17vier</a> (Artikelbilder, CC-Lizenz), wikipedia.de (Ernst Moritz Arndt, Gemeinfrei)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2011/10/18/greifswalder-universitat-ihres-namenspatrons-entledigt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mehrere Kandidaten für den AStA-Vorsitz</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/04/01/mehrere-kandidaten-fur-den-asta-vorsitz/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/04/01/mehrere-kandidaten-fur-den-asta-vorsitz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 23:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Zu guter Letzt]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Kaatz]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Jabbusch]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schattschneider]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Greifswald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=52538</guid>
		<description><![CDATA[Die vornehmste Aufgabe des Studierendeparlaments ist die Wahl des AStA-Vorsitzes die in den kommenden Wochen wieder ansteht. Der webMoritz stellt mögliche Kandidaten vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Ein investigatives Recherchestück von Gabriel Kords und Carsten Schönebeck</em></p>
<p>In diesen Tagen startet nicht nur das Sommersemester sondern auch eine neue Legislatur von Greifswalds beliebtester Soap. Das neue Studierendenparlament tritt am 12. April zusammen.</p>
<div id="attachment_52539" class="wp-caption alignright" style="width: 167px"><img class="size-medium wp-image-52539     " title="Cardinal_Gavalin-wikimedia" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/Cardinal_Gavalin-wikimedia-157x250.jpg" alt="Der damalige StuPa-Präsident Korbinian Geiger bei der Wahl im Sommer 2010" width="157" height="250" /><p class="wp-caption-text">Alt-StuPa-Präsident Korbinian Geiger bei der Wahl 2010</p></div>
<p>Die wohl vornehmste Aufgaben des Gremiums ist die Wahl der bzw. des AStA-Vorsitzenden. Das die derzeitige Amtsinhaberin Daniela Gleich nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung steht, gilt als offenes Geheimnis. Grund genug für den webMoritz, über die Neubesetzung dieses höchsten Amtes der Studierendenschaft <del>zu spekulieren</del> investigativ zu recherchieren.</p>
<p>Wahlberechtigt für die Wahl des AStA-Voristzes sind alle Mitglieder des Studierendenparlaments, die sich traditionsgemäß zu diesem Zweck unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Hauptgebäude der Universität, im Volksmund auch &#8220;Affenkäfig&#8221; genannt, versammeln. Das etwas angestaubte Ritual wird vom Vorsitzenden des Kollegiums, dem sogenannten „StuPa-Präsidenten“ geleitet. Wichtiger Bestandteil der Zusammenkunft ist das „inkompetente Durcheinandergerede“, das nach jahrhundertealtem Ritus abläuft. Nach erfolgreicher Wahl verbrennen die StuPisten die eigene Satzung und tanzen im Kreis um das Feuer. Der aufsteigende Rauch ist auch Zeichen für die auf dem Rubenowplatz versammelte Studierendenschaft, dass ein neuer Anführer gewählt wurde.</p>
<div id="attachment_34892" class="wp-caption alignleft" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/ratjen2_gabriel-kords.jpg"><img class="size-medium wp-image-34892 " title="ratjen2_gabriel-kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/ratjen2_gabriel-kords-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Heißer Kandidat: Sebastian Ratjen, hier beim Schmusen mit Ernst Moritz Arndt.</p></div>
<p>Ein &#8220;heißer&#8221; Kandidat für das begehrte Amt ist der Greifswalder FDP-Guru <strong>Sebastian Ratjen</strong>. Der Vollblut-Politiker wird bei den nächsten Wahlen im September aus dem Landtag ausscheiden, denn er versucht es gar nicht erst nochmal. Schon im Mai hatte er <a href="http://webmoritz.de/2010/05/26/feuerwehrmann-ratjen-wir-brauchen-druck-auf-der-strase/">dem webMoritz im Interview verraten</a>, ihm sei es im Landtag zu anstrengend. Anschließend wird man Ratjen erneut als Kommilitonen an der Greifswalder Universität begrüßen dürfen, weil seine Zahnmedizin-Zulassung inzwischen futsch ist: Er hat während seiner Zeit als Abgeordneter nicht oft genug praktiziert. Um seine Wahl zu sichern soll er bereits das gesamte StuPa <a href="http://webmoritz.de/2010/10/06/junge-union-beklagt-sich-uber-ratjens-zahnburste-im-erstsemesterbeutel/">mit Zahnbürsten bestochen haben</a>. Dennoch gibt es Unmut bei den konservativen Abgeordneten: Nach wiederholten <a href="http://webmoritz.de/2010/01/04/wie-kommt-mdl-sebastian-ratjen-in-thor-steinar-kundendatei/">Spekulationen um Ratjens Unterhosen-Marke</a> geht das Gerücht, er trage gar keine.</p>
<p>Eine der wenigen weiblichen Kandidatinnen, die nach webMoritz-Informationen in Frage kommt, ist die ehemalige EKD-Vorsitzende <strong>Margot Käßmann</strong>.  Käßmann wird zugetraut, frischen Wind in das Amt zu bringen, indem sie ein Ende mit der andauernden politischen Selbstüberschätzung macht. Stattdessen könnte es künftig wieder mehr AStA-Partys geben. Die Studentenclubs, die von der Wahl der volksnahen Theologin wohl am stärksten profitieren würden, versuchen derzeit, die Kandidatin mit einer clubübergreifenden Flatrate zu locken. Käßmann erklärte gegenüber dem webMoritz, dass die Fahrradstadt Greifswald durchaus einen Reiz für sie habe: „Da kann man nachts das Auto auch mal stehen lassen.“ Konkrete Pläne für die Hochschulpolitik äußerte sie nicht, bemerkte aber zum Status Quo: „Nichts ist gut in Greifswald.“</p>
<p>Ein stets genannter Name in allen Zusammenhängen Greifswalder Hochschulpolitik ist der von <strong>Sebastian Jabbusch</strong>. Gerüchten zufolge könnte der ehemalige Piratenkapitän von MV aus seinem Exil in Berlin zurückkehren, „wenn die Bedingungen stimmen.“ Erst kürzlich gab er in einem Interview mit dem Greifswalder Boten zu Protokoll, dass seine „politische Mission“ in Greifswald noch nicht erfüllt sei. Ob „Jabba“ jedoch noch genügend Rückhalt in seiner Anhängerschaft hat, seit er mit einem <a href="http://webmoritz.de/2011/02/16/castor-ticker-transport-im-anmarsch-protest-im-vollen-gange/">Pullover der Marke „Ernst Moritz Arndt“</a> gesichtet wurde, ist fraglich. Fundstücke aus dem Internet belegen jedoch erste Vorbereitungen auf eine umfassende Social-Media-Kampagne, die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FXXWF8tC3t8">seine Kandidatur unterstützen</a> soll.</p>
<div id="attachment_52543" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-52543  " title="jabba-550-san_diego_shooter_flickr" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/jabba-550-san_diego_shooter_flickr.jpg" alt="" width="550" height="241" /><p class="wp-caption-text">Jabbusch (rechts im Bild) war zuletzt als Hutte auf Tatooine tätig. Im Exil hat er ein bisschen zugelegt.</p></div>
<p>CDU-Wonneproppen <strong>Stefan Mappus</strong> ist ein weiterer Kandidat, der für die Nachfolge im AStA in Frage kommt. Mappus macht im Gegensatz zu den meisten anderen keinen Hehl aus seinen Ambitionen. So liegt dem webMoritz seit Sonntagabend eine umfassende Bewerbung des gemütlichen Badeners vor. Unter dem Schlagwort „Greifswald 21“ will sich Mappus unter anderem für die umstrittene Diagonalquerung an der Europakreuzung einsetzen. Die Forderung nach Anschaffung von Schlagstöcken für AStA-Referenten sowie zweier Wasserwerfer lässt auf neue Konzepte schließen, um die Studenten zur Teilnahme an den Vollversammlungen zu motivieren.</p>
<p>Er kann&#8217;s nicht lassen: Auch Dauerstudent <strong>Thomas Schattschneider</strong> will noch einmal ran. Er bekleidete das Amt mehrfach, zuletzt vor einigen Jahren.  Dem Lateinstudenten im 1110. Semester werden exzellente Kontakte zu allen wichtigen Persönlichkeiten der Uni nachgesagt, außerdem gilt er als Intimus von Uni-Gründer Heinrich Rubenow. Um seine Kandidatur zu untermauern, hat der Polit-Profi mit einer Expertengruppe ein 200-seitiges &#8220;Positionspapier&#8221; erarbeitet, in dem allerdings auch nichts steht, was man nicht schon wüsste. Die Presse darf aber ohnehin noch nicht darüber berichten.</p>
<div id="attachment_52613" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-52613" title="jahrhundertfest-550x218-privat_kein_cc" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/jahrhundertfest-550x218-privat_kein_cc.jpg" alt="Schattschneider 1456 bei der Gründung der Universität, rechts im Bild Heinrich Rubenow" width="550" height="218" /><p class="wp-caption-text">Schattschneider 1456 bei der Gründung der Universität, rechts im Bild Heinrich Rubenow</p></div>
<p>Für einen Neuanfang in der studentischen Selbstverwaltung steht <strong>Erika Steinbach</strong>. Die CDU-Politikerin sucht dringend nach einem neuen Betätigungsfeld und ist dem Hörensagen nach sehr interessiert daran, mit einem Arbeitsplatz in Mecklenburg-Pommern wieder tiefer nach Mitteldeutschland vorzudringen. Der blonden Furie werden große Sympathien für Ernst Moritz Arndt nachgesagt, dessen Vertreibung aus der Uni sie unbedingt verhindern will. Falls ihr das nicht gelingt will sie ein Zentrum für vertriebene Namenspatrone einrichten. Außerdem hat sie noch ein ganz persönliches Motiv: Sie will die Mobilmachung der polnischen Armee aus nächster Nähe betrachten können.</p>
<div id="attachment_27192" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/arndt_pappnase-300x200-ulrich_koetter.jpg"><img class="size-medium wp-image-27192" title="arndt_pappnase-300x200-ulrich_koetter" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/arndt_pappnase-300x200-ulrich_koetter-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Immer für ein Späßchen zu haben: Den alten Arndt stürzt nichts vom Sockel.</p></div>
<p>Wie Steinbach aus eher konservativen Kreisen stammend, könnte auch das Pommersche Urgestein <strong>Ernst Moritz Arndt </strong>künftig die Geschicke des Allgemeinen Studierendenauschusses lenken. Arndt gilt als Identifikationsfigur zwischen der Stadt Greifswald und ihrer Universität und ihm wird enormer Einfluss in die Uni-Leitung nachgesagt. So ist kein Fall bekannt, in dem das Rektorat seinen politischen Thesen widersprochen hätte. Gegen eine Kandidatur des Rüganers spricht jedoch eine Abstimmung 2010, bei der er von der Mehheit der Studenten als Namenspatron wiedergewählt wurde. Eine Ämterdopplung käme wohl nur in Frage, wenn sich das StuPa auf eine Doppelspitze mit Arndts altem Freund Jabbusch (s.o.) einließe. Beide hatten in den letzten Jahren mit gemeinsamen Aktionen bundesweite Bekanntheit erreicht.</p>
<div id="attachment_52547" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><img class="size-full wp-image-52547" title="weinkoenigin-210x267-wikimedia" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/weinkoenigin-210x267-wikimedia.jpg" alt="" width="210" height="267" /><p class="wp-caption-text">Brüderle bei seiner Wahl zur Weinkönigin 1943. </p></div>
<p>Nach neuen politischen Aufgaben sucht angeblich auch FDP-Opa <strong>Rainer Brüderle</strong>. Der Pfälzer machte zuletzt besonders durch seine klaren Ansagen rund um die hiesige Hochschulpolitik auf sich aufmerksam. Aus dem Protokoll eines vertraulichen Gesprächs mit webMoritz-Redakteuren geht hervor, dass Brüderle den Erhalt der Lehramtsausbildung in Greifswald für &#8220;völlig irrational&#8221; und &#8220;ein Wahlkampfmanöver&#8221; hält. Gegen Brüderles Kanddiatur spricht allerdings der mangelnde Weinbau in Vorpommern. Dass das StuPa trotzdem eine angemessene Versorgung im AStA-Büro sicherstellen kann, ist finanziell wie logistisch kaum vorstellbar.</p>
<p>Der Greifswalder FDP-Hochschulpolitiker <strong>Patrick Kaatz</strong> gilt zwar als völlig chancenlos, aber das hat ihn ja noch nie von irgendwas abgehalten. Kaatz brachte im Umfeld seiner Kandidatur zahlreiche <del>alte</del> neue Ideen ein. So will er unter anderem regelmäßig <a href="http://blog.17vier.de/2010/10/06/dosenwerfen-auf-linksextremismus-und-hartziv-in-anklam/" target="_blank">Dosenwerfen</a> im AStA spielen. Gegen die allgemeine Trägheit des StuPa soll der Einsatz von <a href="http://blog.17vier.de/2010/10/26/liberale-hochschulgruppe-demonstriert-punktlich-zum-winnenden-prozess-mit-paintball-turnier/" target="_blank">Paintball-Waffen</a> helfen. Problematisch ist allerdings, dass Kaatz eigentlich nach Höherem strebt. Wegen der aktuellen Führungskrise der FDP könnte ihm das gelingen: Es ist nicht auszuschließen, dass Kaatz auch ohne den mit dem AStA-Vorsitz verbundenen Karriereschub sofort in die FDP-Spitze aufrückt und Dr. Guido Westerwelle ablöst. Aber vielleicht will der dann ja nach Greifswald kommen.</p>
<p>Das Polit-Sternchen <strong>Joachim Gauck</strong> ist der Überraschungskandidat dieser Wahlen: Er wurde im letzten Moment und völlig überraschend von den Jusos und den <a href="http://greifswald.aktive-humanisten.de/" target="_blank">Aktiven Humanisten</a> ins Spiel gebracht. Der Ex-Bürgerrechtler will alle Akten der Uni neu sortieren, &#8220;auch die ganz geheimen.&#8221; Programmatisch schwurbelt er eigentlich nur ein paar absurde Theorien über mehr studentische Beteiligung zusammen, aber das macht nichts, weil ihm alle gern zuhören. Problematisch könnte allerdings sein, dass er dem Vernehmen nach darauf besteht, den AStA in &#8220;Gauck-Behörde&#8221; umzubenennen.</p>
<p>Bevor der StuPa-Präsident der wartenden Studierendenschaft die ersehnte Floskel &#8220;Habemus Astam&#8221; verkünden kann, kommt also eine schwere Wahl auf die Stupisten zu. Wie der Wahlkampf weitergeht und ob am Ende doch ein überraschender elfter Kandidat das Rennen macht, erfahrt ihr zeitnah auf dem <a href="http://blog.17vier.de" target="_blank">Fleischervorstadtblog</a>.</p>
<p><strong>Bilder:</strong></p>
<p>Kardinal Gavalin, Weinkönigin &#8211; wikimedia</p>
<p>Jabba the Hut &#8211; San Diego Shooter via flickr</p>
<p>Sebastian Ratjen &#8211; Gabriel Kords</p>
<p>Jahrhundertfest (Schattschneider) &#8211; privat (keine CC-Lizenz)</p>
<p>Arndt/Rubenow-Denkmal &#8211; Ulrich Kötter</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2011/04/01/mehrere-kandidaten-fur-den-asta-vorsitz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ersti-Ratgeber: Von A wie AStA bis Z wie Zentrale Studienberatung</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/03/31/ersti-ratgeber-von-a-wie-asta-bis-z-wie-zentrale-studienberatung/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/03/31/ersti-ratgeber-von-a-wie-asta-bis-z-wie-zentrale-studienberatung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 12:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Grosse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[ASA-Bau Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Bafög]]></category>
		<category><![CDATA[C9]]></category>
		<category><![CDATA[Domburg]]></category>
		<category><![CDATA[Einstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Erstsemester]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitbad]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulsport]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Kiste]]></category>
		<category><![CDATA[Lubmin]]></category>
		<category><![CDATA[Mensa]]></category>
		<category><![CDATA[Neuer Campus]]></category>
		<category><![CDATA[Ostsee]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfungen]]></category>
		<category><![CDATA[Querseinstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Ravic]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[TV Club]]></category>
		<category><![CDATA[Universitätsbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen lockt]]></category>
		<category><![CDATA[youniq]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrale Studienberatung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=52453</guid>
		<description><![CDATA[Noch neu in der Stadt? Der webMoritz hat ein Ratgeber-ABC zusammengestellt, der euch den Einstieg erleichtern soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ihr seid Erstis? Ihr lauft mit eurem Ersti-Wochenprogramm durch Greifswald und denkt die ganze Zeit „Oh Gott! Oh Gott! Oh Gott!“? Keine Panik, wir waren alle mal Erstsemester und haben das Gleiche durchgemacht. Neue Stadt, neue Leute, und nicht zuletzt das Studium. Tausend Eindrücke prasseln wie ein Platzregen auf euch ein. Da ist es oft nicht so leicht sich zurechtzufinden. Unser webmoritz-Ersti-ABC soll euch helfen, euch ein wenig schneller in Greifswald einzuleben.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>A wie AStA</strong></p>
<div id="attachment_52590" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/asta_vorsitz_erstibegrüßung_christine_fratzke.jpg"><img class="size-medium wp-image-52590" title="asta_vorsitz_erstibegrüßung_christine_fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/asta_vorsitz_erstibegrüßung_christine_fratzke-250x185.jpg" alt="" width="250" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Die AStA-Vorsitzende Daniela Gleich und die Referenten für die Erstsemesterwoche Ekaterina Kurakova und Maximilian Willmann begrüßten die Erstis am 30. März.</p></div>
<p>Der AStA steht für Allgemeiner Studierendenausschuss und ist ein selbstverwaltetes Organ, dass die Interessen der Studierendenschaft an unserer Universität vertritt. Jedes Jahr wählt das Studierendenparlament (Siehe StuPa) die Mitglieder des Ausschusses. Bei allen Angelegenheiten die euer Studium betreffen, könnt ihr euch an den AStA wenden. Er hilft euch bei Fragen zum BAFöG, Wohnen oder bei sozialen Angelegenheiten gerne weiter. Zur Zeit arbeiten 18 Referenten in insgesamt 21 Referaten. Das Ziel des AStAs ist es, eine Verbesserung für die Studenten in allen Bereichen zu erreichen. So organisiert der Ausschuss etwa auch eure Ersti-Woche, um euch den Einstieg in euer Studium zu erleichtern. Das AStA-Büro befindet sich gegenüber in der Domstraße 12. Weitere Infos erhaltet ihr auf der <a href="http://asta-greifswald.de">Homepage</a>.</p>
<p><strong>B wie BAFöG</strong></p>
<p>Ohne Moos nix los. Irgendwie muss euer Studium ja finanziert werden. Wer keine Zeit hat, neben dem Studium zu jobben oder keine finanzielle Unterstützung von den Eltern erhält, hat generell die Möglichkeit BAFöG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) zu beantragen. Ob und in welchem Umfang ihr finanzielle Unterstützung vom Staat erhaltet, hängt von vielen Faktoren, etwa dem Einkommen eurer Eltern und der Anzahl eurer Geschwister, ab. Ihr müsst die Anträge schriftlich mit amtlichen Formblättern stellen. Bedenkt allerdings, dass ihr den Antrag jedes Jahr erneut stellen müsst und das Geld nach Abschluss des Studiums zurückzahlen müsst. Das Amt für Ausbildungsförderung befindet sich im <a href="http://www.studentenwerk-greifswald.de/">Studentenwerk</a> in der Mensa am Schießwall. Dort erhaltet ihr Antwort auf all eure Fragen zum BaföG, sowie die notwendigen Formblätter.</p>
<p><strong>C wie C9</strong></p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/club9bild.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-30935" title="club9bild" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/club9bild.jpg" alt="" width="156" height="44" /></a>In der Greifswalder Innenstadt befindet sich der <a href="http://www.club-9.de/">Club 9</a> (kurz: C9). Er öffnet für euch jeden Dienstag ab 20 Uhr. Da er sehr zentral gelegen ist, schließt es allerdings wieder um eins. Der Tanzraum ist sehr klein, was dem C9 eher die Atmosphäre einer Bar verleiht und ist daher eher zum gemütlichen Bier- und Cocktailtrinken geeignet.</p>
<p><strong>D wie Domburg</strong></p>
<p>In unmittelbarer Nähe zum alten Campus findet ihr eine der beliebtesten Locations Greifswald: Die <a href="http://www.domburg-greifswald.de/die_domburg.html">Domburg </a>in der Domstraße 21. Hierbei handelt es sich um ein Rastaurant und Cocktailbar. Auf zwei Etagen könnt ihr hier aus der umfangreichen Speise-und Getränkekarte wählen, auch exotische Spezialitäten wie getrocknete Heuschrecken sind dabei. Während das Erdgeschoss im typischen Stil einer modernen Bar gehalten ist, lädt der Keller mit gedämpften Licht und Liegewiesen zum Chillen ein.</p>
<p><strong>E wie Ernst Moritz Arndt (1769-1860)</strong></p>
<p>Der <a href="http://www.uni-greifswald.de/informieren/ernst-moritz-arndt.html">Namensgeber unserer Hochschule </a>war ein deutscher Schriftsteller. 1791 studierte er Theologie und war 1800 bis 1811 Professor für Geschichte an unserer Universität, die 1933 nach ihm benannt wurde. Dieses Datum ist einer der Gründe, warum der Name unserer Universität regelmäßig zur<a href="http://www.uni-ohne-arndt.de/"> Debatte</a> gestellt wird. Die Nationalsozialisten sahen Arndt aufgrund seiner antisemitischen und stark nationalistisch geprägten Äußerungen als einen ihrer Vordenker. Bei der Urabstimmung im vergangenen Jahr entschieden sich die meisten Studierenden gegen die Änderung des Universitätsnamens.</p>
<p><strong>F wie Freizeitbad Greifswald</strong></p>
<div id="attachment_16627" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/02/freizeitbad.jpg"><img class="size-medium wp-image-16627" title="freizeitbad" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/02/freizeitbad-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Freizeitbad in der Pappelallee.</p></div>
<p>Nach der Vorlesung oder am Wochenende im kühlen Nass entspannen? Dann seid ihr in der Pappelallee 3 bis 5 an der richtigen Adresse, denn hier befindet sich das<a href="http://www.sw-greifswald.de/freizeitbad"> Freizeitbad Greifswald</a>. Die moderne Freizeit- und Badeanlage hat einiges zu bieten: Ein 25-Meter Sportbecken, ein behindertengerechtes Variobecken und eine 40-Meter Rutsche. Besonders beliebt ist das Spaßbecken mit Whirlpool und Massagedüsen. An heißen Tagen tummelt sich alles um das Außenbecken. Außerdem besitzt das Freizeitbad einen separaten Fitness- und einen großen Saunabereich. Allerdings sind die Eintrittspreise für Studenten dauerhaft sehr hoch. Doch sportlich ambitionierteWasserratten müssen trotzdem nicht auf ihr Training verzichten. Von Dienstag- bis Freitagabend können Spätschwimmer von 21 Uhr bis 22 Uhr für 3 Euro ihre Bahnen im Sportschwimmbecken ziehen.</p>
<p><strong>G wie Greifswald</strong></p>
<div id="attachment_52599" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/greifswald-schild_christine_fratzke.jpg"><img class="size-medium wp-image-52599" title="greifswald-schild_christine_fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/greifswald-schild_christine_fratzke-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Willkommen in Greifswald!</p></div>
<p>Willkommen in eurem neuen <a href="http://www.greifswald.de/">Wohnort</a>! Ihr seid jetzt einer von 55.000 Einwohner unserer wunderschönen Universitäts- und Hansestadt im hohen Norden. Eure ersten Eindrücke richten sich generell danach, wie groß euer Heimatort ist. Kommt ihr vom Dorf, so werdet ihr über die für euch ungewohnte Fülle von Clubs und Bars wundern. Neu wird für euch sein, dass hier nicht ab 21 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden und ihr auch unter der Woche vielzählige Möglichkeiten zum Weggehen habt. Stammt ihr aber aus einer Großstadt, so seid ihr vermutlich erstmal ein wenig enttäuscht, dass ihr doch immer in denselben Clubs feiern geht. Jedoch werdet ihr schnell versöhnt von den kurzen Anfahrtswegen in Greifswald. Hier ist alles in wenigen Minuten mit dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar, was den Besitz eines Autos überflüssig macht. Damit sind wir auch gleich beim nächsten Gewöhnungsbedürftigen Punkt: Greifswald ist definitiv eine Fahrradstadt. Besonders wenn die Temperaturen über den Nullpunkt steigen, schwingt sich alles was Beine hat, auf den Drahtesel, was besonders die Europakreuzung zur Todesfalle macht. Denkt allerdings daran, euer Fahrrad stets verkehrssicher zu halten, wenn ihr nicht nachts nach Hause schieben wollt, weil unsere Polizisten besonderen Wert auf funktionierende Beleuchtung legen. Da Greifswald zu den sonnenreichsten Städten Deutschlands zählt, werdet ihr die heißen Tage besonders oft am Strand oder im Freibad verbringen. Im Winter jedoch werdet ihr wahrscheinlich von den Tonnen von Schnee, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Himmel fallen und den Greifswalder Verkehr erheblich erschweren, überrumpelt sein. Auch wenn ihr euch momentan ein wenig fremd fühlt, werdet ihr schnell dem Charme Greifswalds erliegen und euch im Nu pudelwohl fühlen.</p>
<p><strong>H wie Hochschulsport</strong></p>
<p>Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper. Um einen sportlichen Ausgleich neben den Vorlesungen zu gewährleisten, bietet die Ernst-Moritz-Arndt-Universität<a href="http://www.phil.uni-greifswald.de/hsp.html"> Sportkurse</a> für Studenten an. Das Angebot reicht von Aerobic über Fußball bis Yoga. Der studentenfreundliche finanzielle Beitrag ist in der Regel einmalig im Semester zu errichten. Die Einschreibungen sind online von 4. bis 6. April möglich. Meistens sind die Kurse relativ schnell voll, daher solltet ihr euch so früh wie möglich entscheiden, welchen Kurs ihr aus dem umfangreichen Angebot belegen möchtet.</p>
<p><strong>I wie IKuWo</strong></p>
<div id="attachment_26086" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/ikuwo.jpg"><img class="size-medium wp-image-26086" title="ikuwo" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/ikuwo-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Das IKuWo in der Goethestraße öffnet nach der Winterpause am 5. April.</p></div>
<p>„<a href="http://www.ikuwo.de/">IKuWo</a>“ steht für Internationales Kultur- und Wohnprojekt. Dabei handelt es sich um einen Verein, der seinen Sitz in der Goethestraße 1 hat. Hier befindet sich zum einen ein reines Wohnhaus mit einer 8er WG und ein gemütliches Vereinscafé, das von den ehrenamtlichen Mitgliedern des IKuWos betreut wird. Das Café ist dienstags bis samstags ab 21 Uhr für alle geöffnet, die eine Abwechslung von der üblichen Clubszene Greifswalds suchen. Beliebt sind außerdem die Mittwochabende, hier laden die <a href="http://hihgw.org/">Greifswalder Hedonisten</a> zum Hedonistischtennis. Außerdem gibt es oft Konzerte, Vorträge und Ausstellungen im IKuWo.</p>
<p><strong>J wie Jubiläum</strong></p>
<p>1456 wurde unsere Universität am 17. Oktober von Heinrich Rubenow, einem Greifswalder Bürgermeister, als Academia Gryphica gegründet. Somit feiern wir dieses Jahr das 555-jährige Jubiläum unserer Hochschule.</p>
<p><strong>K wie Kiste</strong></p>
<p>Der Hörsaal „Kiste“ in der Makarenkostraße 49 (Schönwalde) ist der größte Hörsaal der Universität. Gleichzeitig befindet sich hier aber auch einer der Greifswalder <a href="http://www.kistehgw.de/">Studentenclubs</a>. Das Programm ist dabei sehr vielfältig. An Montagen werden regelmäßig Kinofilme gezeigt, mittwochs zieht die breit gefächerte Musik von 22 bis 3 Uhr jeden Gast auf die Tanzfläche. Die Kiste ist aber auch Veranstaltungsort für diverse Mottoparties. An Samstagen richtet sich die Musik an Anhänger, die in anderen Clubs selten auf ihre Kosten kommen. So finden regelmäßig Gothic-, Dark Wave- und Elektro-Abende statt. Konzerte und Lesungen haben ebenfalls einen festen Platz im Programm.</p>
<p><strong>L wie Lubmin</strong></p>
<div id="attachment_48158" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/demo_protestler_lubmin.jpg"><img class="size-medium wp-image-48158" title="demo_protestler_lubmin" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/demo_protestler_lubmin-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Proteste gegen den geplanten Castortransport nach Lubmin.</p></div>
<p>„Lieber Strandbad Lubmin als Atomklo-Nordost“, so lautet das Motto der <a href="http://lubmin-nixda.de/">Greifswalder Anti-Atom-Bewegung</a>. Das wunderschöne Seebad Lubmin, das circa 19 Kilometer von Greifswald entfernt liegt, ist nicht nur im Sommer ein geeignetes Ausflugsziel für alle Sonnenanbeter, sondern auch Zwischenlager für atomare Abfälle. Daher finden in Greifswald regelmäßig Demonstrationen und Protestaktionen statt, die in den letzten Jahren immer mehr Zuwachs verzeichnen. Wer aus diesen Gründen oder aufgrund des doch etwas längeren Anfangsweg trotzdem nicht auf den Strandspaß verzichten möchte fährt an den Greifswalder Bodden ins Strandbad Eldena. Obwohl der Strand hier nicht besonders groß ist kommen Freunde der Sonne trotzdem voll auf ihre Kosten.</p>
<p><strong>M wie Mensa</strong></p>
<p>Was gehört zur Uni wie Parties zum Studentenleben? Klar, die Mensa. Wer keine Lust, Zeit oder Fähigkeit zum Kochen hat, erhält hier sein Mittagessen. Die Hauptmensa am Schießwall hat von Montag bis Freitag von 11 bis 14.30 für euch geöffnet. Für Studenten, die Vorlesungen auf dem neuen Campus besuchen oder einen Lernmarathon in der Bibliothek betreiben und nicht den weiten Weg in die Innenstadt zurücklegen wollen, gehen in die kleine Mensa am Berthold Beitz-Platz, die von 11 bis 14 Uhr geöffnet hat.</p>
<p>Täglich gibt es vier verschiedene Angebote, wobei eines davon immer vegetarisch ist. Wer trotzdem nicht fündig wird, muss auch nicht verhungern, da es eine großzügige Salatbar sowie eine SB-Theke gibt. Wer Wert legt auf Lebensmittel aus ökologischen Anbau wird sich über das Bio-Angebot freuen. Über das tägliche Angebot könnt ihr euch <a href="http://www.fh-stralsund.de/studwerk/speiseplan/speiseplan_greifswald_a.htm">hier</a> informieren. Besitz einer Mensa-Karte ist empfehlenswert, da ihr so bequemer bezahlen könnt. Günstiger ist es auch noch. Koffein-Junkies bekommen ihre tägliche Dosis in der Kaffeebar „ins grüne“, die sich ebenfalls im Mensagebäude befindet. Doch die Mensa hat noch mehr zu bieten: Jeden Donnerstag- und Samstagabend öffnet der <a href="http://www.mensaclub.de/">Mensaclub</a> für euch die Tore.</p>
<p><strong>N wie Neuer Campus</strong></p>
<p>Die Naturwissenschaften der Universität sowie die Medizinische Fakultät mit der Uni-Klinik sind auf dem Neuen Campus angesiedelt. Auch die <a href="http://www.uni-greifswald.de/bibliothek.html">Zentrale Universitätsbibliothek</a> befindet sich hier. Außerdem wird hier gerade die neue Mensa gebaut.</p>
<p><strong>O wie Ostsee</strong></p>
<p>Studieren, wo andere Urlaub machen &#8211; dieses Motto kennt jeder Greifswalder Student. Kein Wunder, ist doch die Ostsee nicht weit entfernt. So lohnen sich beispielsweise Ausflüge nach Rügen und Hiddensee.</p>
<p><strong>P wie Prüfungen</strong></p>
<div id="attachment_52601" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/lernstress_givany-hecht_jugendfotos.jpg"><img class="size-medium wp-image-52601" title="lernstress_givany hecht_jugendfotos" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/lernstress_givany-hecht_jugendfotos-250x231.jpg" alt="" width="250" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Lernen bis zum Umfallen.</p></div>
<p>Zum Ende eines jeden Semesters verwandelt sich auch der faulste und feierwütigste Student in einen wahren Streber und beginnt rund um die Uhr zu büffeln, bis sie endlich wieder vorbei ist: Die Prüfungszeit. Damit es euch nicht auch so geht, bereitet euch am besten RECHTZEITIG vor. („Rechtzeitig“ ist dabei nicht gleichzusetzen mit einem Abend vor der Prüfung.) Hinterher macht das Feiern dann auch gleich doppelt Spaß.</p>
<p><strong>Q wie Quereinstieg</strong></p>
<p>Als Quereinstieg bezeichnet man die Möglichkeit, das Studium in einem höheren Fachsemester zu beginnen. Dafür wird allerdings die Anerkennung von Studienleistungen aus einem vorher absolvierten Studium vorausgesetzt. Erforderlich ist dazu die Vorlage eines Anrechnungsbescheides des zuständigen Prüfungsausschusses beziehungsweise des Zentralen Prüfungsamtes. Nähere Informationen dazu erhaltet ihr im <a href="http://www.uni-greifswald.de/studieren/studierendensekretariat.html">Studierendensekretariat</a> in der Rubenowstraße 4.</p>
<p><strong>R wie Ravic</strong></p>
<p>Diese urgemütliche <a href="http://webmoritz.de/2010/06/05/man-trinkt-halt-immer-noch-n-bier-das-cafe-ravic/">Cafékneip</a>e im Herzen Greifswalds besticht mit persönlichen Anstrich und dem (Experten zufolge) besten Cubra Libre der Stadt. Das bunt gemischte Publikum fühlt sich auch ohne große Cocktailkarte bei Betreiber Tom sehr wohl. Besonders nach einem Besuch im Mensaclub finden sich viele Studenten hier für einen Absacker ein.</p>
<p><strong>S wie StuPa</strong></p>
<div id="attachment_48412" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/stupa-14-12-christine-fratzke-parlament.jpg"><img class="size-medium wp-image-48412" title="stupa-14-12-christine-fratzke-parlament" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/stupa-14-12-christine-fratzke-parlament-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Studierendenparlament tagt alle zwei Wochen und ist hochschulöffentlich.</p></div>
<p>Das <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/">Studierendenparlament</a> (StuPa) ist ein gewähltes Organ aus 27 stimmberechtigten Mitgliedern, die von der Studierendenschaft jährlich gewählt werden. Es fasst Beschlüsse bezüglich unserer Hochschule, entscheidet über die Zuteilung der Geldmittel und wählt den AStA und die Chefredakteure der moritz-Medien. Die Sitzungen sind hochschulöffentlich und finden alle 14 Tage statt.</p>
<p><strong>T wie TV-Club</strong></p>
<p>Wer eine Abwechslung von den Studentenclubs braucht, sollte seine Abendplanung in den <a href="http://www.tv-club.tv/">TV-Club </a>in der Bahnhofstraße 44/45 verlegen. Zwar ist auch diese Discothek nicht sonderlich groß, doch ist sie wesentlich weniger studentisch orientiert. Allerdings macht sich dies bei den Preisen bemerkbar, der Eintritt liegt auch für Stundenten oft bei 5 Euro. Jedoch finden hier oft besondere Events mit teilweise international bekannten DJs statt. Der Club ist außerdem ein Heimspiel für alle Juristen, Bwler und Mediziner, die hier regelmäßig Parties veranstalten.</p>
<p><strong>U wie Universitätsbibliothek</strong></p>
<div id="attachment_52602" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/Herbst4-Simon_Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-52602" title="Herbst4-Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/Herbst4-Simon_Voigt-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Die Universitätsbibliothek hat bis 24 Uhr geöffnet. Zum Glück!</p></div>
<p>Ganz egal wie schön und gemütlich eure neue Wohnung auch ist, ihr werdet mindestens einmal in eurem Studium eine Phase erleben, in der die <a href="http://www.uni-greifswald.de/bibliothek.html">Bibliothek</a> am dem Bertholt Beitz-Platz zu eurem zweiten Zuhause wird. (In der Regel geschieht das meist kurz vor den Prüfungen.) Daher ist es empfehlenswert, sich jetzt schon mal mit der Bibliothek vertraut zu machen. In der Ersti-Woche werden euch zu diversen Terminen Führungen durch die Bibliothek angeboten. Doch auch während des laufenden Semesters finden hier immer wieder Seminare statt, bei denen ihr lernt, dass <a href="https://opac.ub.uni-greifswald.de/">OPAC</a> keine coole neue Partydroge ist, sondern ein nützliches Recherche-Programm, das euch bequem vom heimischen PC berichtet, wo ein Buch zu finden ist und zeigt ob es momentan verfügbar ist. So spart ihr euch den ein oder anderen sinnlosen Gang zur Bibliothek. Für diejenigen, die sich zu Hause leicht durch Mitbewohner, Fernseher und PC vom Lernmarathon ablenken lassen, ist die UB der perfekte Ort zum konzentrierten Lernen.</p>
<p><strong>V wie Vorlesung</strong></p>
<p>Die Vorlesung ist das typische universitäre Lehrformat. In der Regel trägt dabei der Dozent das Thema im Monolog vor. Allerdings gibt es immer wieder Revolutionäre unter den Profs, die das sture Vorlesungsmuster auflockern und euch die Möglichkeit zum Nachfragen geben und mit Fragen und Aufgaben an euch zum Mitdenken und (somit zum Aufwachen) auffordern. Bei den Vorlesungen herrscht in der Regel keine Anwesenheitspflicht, daher ist es euch selbst überlassen, ob ihr euren Dozenten oder lieber euren Büchern eure Aufmerksamkeit schenkt. Allerdings lohnt es sich der Besuch im Hörsaal, da die Professoren das Wissen oft besser vermitteln können als die Fachbücher und oft Hintergrundinformationen fallen lassen, die durchaus prüfungsrelevant sind.</p>
<p><strong>W wie Wissen lockt!</strong></p>
<p>Dieses prägnante Motto entstand zum 550-jährigen Jubiläum der Universität. Im <a href="http://www.emaus-greifswald.de/">Universitätsladen</a> (Baderstraße 1) könnt ihr T-Shirts, Kaffeebecher und Kugelschreiber mit diesem Spruch erwerben. Psssssssssst, Geheim-Tipp: Mama und Papa freuen sich sehr über ein Geschenk, mit dem sie vor Nachbarn und Arbeitskollegen mit ihrem intelligenten Spross angeben können.</p>
<p><strong>Y wie Youniq</strong></p>
<p>Keine Lust auf Studentenwohnheim mit Gemeinschaftsbad und -küche? Dann sollten sich all diejenigen von euch, die noch nicht die ideale Wohnung gefunden haben, mal beim privaten Wohnanbieter <a href="http://webmoritz.de/2009/07/02/zu-besuch-bei-youniq/">Youniq</a> informieren. Die neu gestalteten Appartements mit wahlweise ein oder zwei Zimmern sind wie die klassischen Studentenwohnheime bereits möbiliert. Jedoch sind die Wohnung nicht ganz billig: Die Mieten liegen monatlich bei circa 365 Euro.</p>
<p><strong>Z wie Zentrale Studienberatung</strong></p>
<p>Bei Fragen über Inhalte, Aufbau und Anforderungen eures Studiums wendet ihr euch an die<a href="http://www.uni-greifswald.de/studieren/studienberatung.html"> Zentrale Studienberatung</a>. Auch bei Schwierigkeiten, die im Laufe des Studiums auftreten, bekommt ihr dort Unterstützung. Außerdem findet ihr in der Infothek bildungspolitische, studienberatende und fachspezifische Informationsschriften sowie sämtliche Studien- und Prüfungsordnungen und Vorlesungsverzeichnisse. Ihr findet die Zentrale Studienberatung in der Friedrich-Loeffler-Straße 28.</p>
<p>Fotos: Maria Strache (Aufmacher), Christine Fratzke (AStA, Greifswald-Schild, StuPa), Club 9 (Logo), webMoritz-Archiv (Freizeitbad, IKuWo), Torsten Heil (Lubmin), givany hecht via jugendfotos.de (Prüfungen), Simon Voigt (Universitätsbibliothek)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2011/03/31/ersti-ratgeber-von-a-wie-asta-bis-z-wie-zentrale-studienberatung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>31</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Arndt-Debatte als Fallbeispiel</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/12/18/die-arndt-debatte-als-fallbeispiel/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2010/12/18/die-arndt-debatte-als-fallbeispiel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 20:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moritz Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Uni.versum]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=48815</guid>
		<description><![CDATA[„Westprofessoren“ und gezielte Meinungsmache – eine nicht hinnehmbare Diskussionskultur für zwei Greifswalder Studenten. Sie nahmen sich der Probleme an und publizierten das Ergebniss in einem wissenschaftlichen Band. Der 17. März dieses Jahres verlief relativ alltäglich und unscheinbar: Das Wetter in Greifswald war grau, viele Prüfungen waren erledigt, die Semesterferien näherten sich dem Ende. Was an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Westprofessoren“ und gezielte Meinungsmache – eine nicht hinnehmbare Diskussionskultur für zwei Greifswalder Studenten. Sie nahmen sich der Probleme an und publizierten das Ergebniss in einem wissenschaftlichen Band.</strong></p>
<p>Der 17. März dieses Jahres verlief relativ alltäglich und unscheinbar: Das Wetter in Greifswald war grau, viele Prüfungen waren erledigt, die Semesterferien näherten sich dem Ende. Was an diesem Tag hinter den Türen des Universitätshauptgebäudes passierte, in dem der akademische Senat tagte, war eine der lang erwarteten Entscheidungen. Zwei Lager haben sich beim Rubenowplatz eingefunden. Die einen sind für, die anderen gegen die Beibehaltung des Namenspatrons „Ernst Moritz Arndt“, der 1933 eingeführt wurde.</p>
<p>Eine fast einjährige Debatte mit vielen Höhen und Tiefen, insbesondere in der (Hochschul-)Politik, ging diesem Tag voraus. Durch eine Inszenierung Arndts von Sebastian Jabbusch und dem Vortragen von antisemitischen Zitaten wurde wieder eine ganze Welle an Streitgesprächen und manchmal auch Anfeindungen zwischen Studierenden, Bürgern der Stadt und anderen Beteiligten ausgelöst.</p>
<p>Bei der Vollversammlung der Studierendenschaft im Juni 2009 stimmte eine klare Mehrheit der Anwesenden dafür, dass die studentischen Gremien den Namen „Ernst Moritz Arndt“ ablegen sollten, und das Studierendenparlament (StuPa) sich dem Antrag anschließen solle. Noch dazu kam eine Entscheidung, die bisher einmalig in der 550-jährigen Geschichte der Universität war: Eine studentische Urabstimmung sollte her.</p>
<p>Unter anderem auf Initiative von studentischen Senatoren – darunter Fabian Freiberger und Thomas Schattschneider – gründete sich wegen der Debatte auch im akademischen Senat eine Kommission. Diese sollte erarbeiten, welche Argumente für und welche gegen Arndt als Namenspatron der Universität sprechen. Der Senat entschied sich – unabhängig vom Ergebnis der Urabstimmung – am 17. März 2010 für den Namenspatron. Die Senatsvorsitzende Maria-Theresia Schafmeister erklärte nach der Entscheidung in einem Beitrag von moritzTV: „Uns ist durch diese Entscheidung der Auftrag gegeben worden, sich kritisch mit der Person Arndt auseinanderzusetzen. Die Debatte um den Namenspatron wird nicht aufhören.“<span id="more-48815"></span></p>
<p>Die Debattenkultur, in der nicht nur Vorwürfe des Populismus hin- und hergeschoben wurden, der negativ konnotierte Begriff „West-Professoren“ die Runde machte und die Fragen nach Mitspracherechten aufwarf, veranlasste zwei Greifswalder Studenten zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit diesem Thema. Alexander Köcher und Martin Schubert wollten das Problem einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und wendeten sich an den bundesweit bekannten Soziologen Wilhelm Heitmeyer. Der Bielefelder Professor, der das dortige Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung leitet,  publiziert seit 2002 jährlich den Band „Deutsche Zustände“, das sich mit dem von Heitmeyer geprägten Begriff der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit beschäftigt. Darunter fallen Problematiken wie Rechtsextremismus, Rassismus oder auch Homophobie.</p>
<p>Der diesjährige, neunte Band wurde Anfang Dezember veröffentlicht – mit dem Beitrag der beiden Politikwissenschaftsstudenten. „Eine Hochschule, die sich im Jahr 2010 zu ihrem antisemitischen und nationalistischen Namenspatron  bekennt und damit einen Nazi-Beschluss von 1933 erneuert – das ist so krude, da muss man drüber schreiben“, erklärt Martin einen seiner Beweggründe. Allerdings sei für beide der Autoren der Verlauf der Debatte viel ausschlaggebender gewesen. Alexander meint dazu: „Es wurden im Laufe der Zeit immer wieder undemokratische Geschosse abgefeuert, die so nicht hinnehmbar sind.“ Aufgrund dieses Problems sei dies genau der richtige Anlass gewesen, „etwas Publizistisches zu unternehmen“, fährt der 28-Jährige fort. Seit neun Jahren beleuchtet das Forscherteam undemokratische Vorgänge in Deutschland und belegt diese mit quantitativen Studien in den „Deutschen Zuständen“.</p>
<p>Neben einer kurzen Beschreibung von Arndts Leben und Werk, wird auch die Entwicklung der Namenspatronage betont. Schon zwei Diktaturen haben sich den Patron in ihre jeweilige Ideologie gebaut. Im Fokus des Beitrags steht allerdings die Forderung nach Vorrechten von Greifswalder Bürgern und Eliten. „Wir haben uns mit Material beschäftigt, das für jedermann frei zugänglich ist“, sagt Alex. Insbesondere die Leserbriefe in der Ostsee-Zeitung oder die Audiomitschnitte von der Bürgeranhörung im St. Spiritus seien erkenntnisreiche Quellen für den Beitrag gewesen. Gerade bei dieser Anhörung wurde deutlich gezeigt, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen und Argumente abgeurteilt würden. „Weil sie nicht aus der Region stammen, weil sie jünger sind, weil sie nach Meinung einiger schon viel zu lang studieren“, führt er weiter aus.</p>
<p>Unter anderem ließ Bürgerschaftsmitglied Axel Hochschuld (CDU) in einer Pressemitteilung verlauten, dass Studenten in erster Linie an ihr Studium denken sollten. Auch wurden Leserbriefe an die Ostsee-Zeitung, die sich gegen Arndt als Namenspatron wandten, oftmals nicht veröffentlicht. Dagegen standen fast täglich Leserbriefe von Greifswalder Bürgerinnen und Bürgern in der lokalen Tageszeitung, die sich für den Namenspatronen aussprachen. Verschieden Vorstellungen davon, was ein Student für ein Recht darauf hat, sich in dieser Debatte zu positionieren, verdeutlichte auch ein Zitat von einem Biophysik-Professor, Klaus Dieter Rosenbaum. „Habt erst einmal zehn Jahre Berufspraxis, dann würde ich Euch auch ein Urteil abnehmen“, so eine seiner Aussagen. Früher seien die Aufgaben eines Studenten gewesen, zu diplomieren und promovieren, womit sich gleichzeitig auch die Generationsunterschiede deutlich bemerkbar machten.</p>
<p>Dass die Debattenkultur oftmals undemokratisch geführt wurde, war natürlich nicht der einzig ausschlaggebende Aspekt für den Beitrag. Alexander und Martin selbst engagierten sich auch während der zahlreichen Diskussionen und positionierten sich zu der Problematik, die bereits schon 2001 aufgrund eines ZEIT-Artikels in Greifswald diskutiert wurde. Dass ein solches Fallbeispiel nicht von der eigenen Meinung befreit ist, erklärt Alexander: „Wir haben uns die Debatte angeschaut und natürlich auch bewertet, das war der Sinn des Artikel.“ Nichts desto trotz ist der Text der beiden nicht als „propagandistisches Pamphlet“ zu verstehen, der Fokus liegt auf den undemokratischen Prozessen.</p>
<p>„Arndt hat nicht das ganze Land im Alleingang befreit, wie das manche gern darstellen möchten“, meint Martin zu der Diskussion. Außerdem sei Arndt nicht 1933 Namenspatron geworden, wegen seiner Märchen, sondern durch Judenhass und Hetzpropaganda. Auch Alexander findet, dass der Name Arndt für nichts weiter genutzt wird als „für Briefköpfe und Visitenkarten“. Dadurch zeige die Universität, dass sie sich an einen politischen Mythos klammere, der „keinen Weg in die Zukunft weist.“ Mit großer Mehrheit hätte man sich zu Arndt bekannt, daraus allerdings keine Konsequenzen gezogen. Geplant war unter anderem nach der Entscheidung für Arndt, eine kritischere Darstellung des Namenspatrons auf der Uni-Website.</p>
<p>Wie es jetzt nach der Veröffentlichung der „Deutschen Zustände“ weiter gehen wird, schätzen die beiden Autoren unterschiedlich ein. Mit dem Beitrag sollte aber auch dafür gesorgt werden, dass das Thema auf der Agenda bleibt.</p>
<p>Ein Bericht von Luisa Pischtschan</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2010/12/18/die-arndt-debatte-als-fallbeispiel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>28</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mittwoch ist wieder Stupa</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/07/13/mittwoch-ist-wieder-stupa/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2010/07/13/mittwoch-ist-wieder-stupa/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 18:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Gleich]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[LHG-Novellierung]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schattschneider]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=39635</guid>
		<description><![CDATA[Es ist wieder so weit: Mittwoch tagt erneut das StuPa. Dieses mal jedoch mit vielen neuen Anträgen. Die alten wurden in der letzten außerordentlichen Sitzung abgehandelt. Lediglich die Besprechung der Änderungen der Satzung, Wahlordnung und der Geschäftsordnung des StuPa sind noch auf den Plan.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-20857" title="stupa-liveticker-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a>Diesen Mittwoch tagt zum letzten Mal in der ﻿Vorlesungszeit  das Studierendenparlament (StuPa) um 20 Uhr im Konferenzsaal des Unihauptgebäudes. Heute jedoch mit vielen neuen Anträgen. Die alten wurden in der letzten außerordentlichen Sitzung abgehandelt. Lediglich die Besprechung der Änderungen der Satzung, Wahlordnung und der Geschäftsordnung des StuPa sind noch auf den Plan. Nachdem der Arndt-Antrag Thomas Schattschneiders in der letzten ordentlichen Sitzung faktisch gar nicht richtig besprochen beziehungsweise auch über diesen nicht richtig abgestimmt werden konnte, reichte der Stupist diesen Antrag erneut ins Stupa mit ein. Bei Schattschneiders Antrag handelt es sich speziell um eine Positionierung des StuPa zum Namenspatron. Entschieden werden soll, ob das StuPa den Patron wieder einsetzt oder den Namen weiterhin abgelegt wissen will. In der vergangenen Sitzung wurde diesbezüglich entschieden, nichts zu entscheiden.</p>
<p>Ansonsten stehen unter anderem noch die LHG-Novellierung und ein Antragsbuch zur Vollversammlung auf dem Plan.</p>
<blockquote><p>Die vollständige Tagesordnung:</p>
<p><strong>TOP 1 Berichte (Drs. 20/82):</strong> <span style="color: #ff9900;">Hier legen die AStA Referenten und Medien Rechenschaft über ihre geleistete Arbeit ab.</span></p>
<p><strong>TOP 2 Formalia:</strong> <span style="color: #ff9900;">Die Beschlussfähigkeit wird festgestellt.</span></p>
<p><strong>TOP 3 Wahl der Präsidentin des Studierendenparlamentes: </strong><span style="color: #ff9900;">Nachdem Korbinian Geiger vor zwei Wochen bekanntgab, dass er sein Amt zum 13. Juli niederlegen werde, muss nun ein neuer Präsident gewählt werden. Hierfür müssen Stupisten einen Kandidaten vorschlagen. Offiziell wurden noch keine Kandidaten genannt.</span></p>
<p><strong>TOP 4 Finanzanträge: </strong><span style="color: #ff9900;">Dem webMoritz liegen derzeit keine Informationen über Finanzanträge vor.</span></p>
<p><strong>TOP 5 Informationen über die Erstsemesterwoche:</strong> <span style="color: #ff9900;">Hier berichten die AStA-Referenten für Kultur, Sport und Erstsemesterwoche über ihre Planungen für das Programm der Erstiwoche.</span></p>
<p><strong>TOP 6 Wahl des Allgemeinen Studierendenausschusses</strong></p>
<p><strong>TOP 6.1 Wahl der AStA-Vorsitzenden: </strong><span style="color: #ff9900;">Gegenwärtig liegt noch keine Bewerbung vor. *Update 18:30 Uhr* Es bewirbt sich Daniela Gleich für den AStA-Vorsitz.<br />
</span></p>
<p><strong>TOP 6.2 Wahl der Referentin für Fachschaften und Gremien: </strong><span style="color: #ff9900;">Hierfür ist keine Bewerbung eingegangen.</span></p>
<p><strong>TOP 6.3 Wahl der Referentin für regionale Vernetzung und Geschichte:</strong> <span style="color: #ff9900;">Dieses Referat muss ebenfalls unbesetzt bleiben. *Update* Sabine Wirth bewirbt sich für dieses Referat.<br />
</span></p>
<p><strong>TOP 6.4 Wahl der Referentin für Ökologie: </strong><span style="color: #ff9900;">Auch hier gibt es nach wie vor keinen Bewerber.</span></p>
<p><strong>TOP 6.5 Wahl einer Referentin für Kultur, Sport und Erstsemesterwoche:</strong> <span style="color: #ff9900;">Hierfür bewirbt sich Ekaterina Kurakova</span></p>
<p><strong>TOP 6.6 Wahl der Referentin für den Bologna-Prozeß:</strong> <span style="color: #ff9900;">Es liegt keine Bewerbung vor.</span></p>
<p><strong>TOP 7 LHG-Novellierung (Drs. 20/85):</strong> <span style="color: #ff9900;">Das StuPa soll nach diesem Antrag beschließen, dass das Positionspapier der Greifswalder  Studierendenschaft als Basis für die weitere Arbeit an der Novelle des Landeshochschulgesetzes (LHG) und Austausch mit anderen Studierenden des Landes Mecklenburg-Vorpommern gelten soll.</span></p>
<p><strong>TOP 8 Wahl einer Vertreterin in den Haushaltsausschuß:</strong> <span style="color: #ff9900;">Es liegt keine Bewerbung vor.</span></p>
<p><strong>TOP 9 Änderung der Geschäftsordnung (zweite Lesung) (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-70%20%C4nderung_GO_Protokoll.pdf" target="_blank">Drs. 20/70</a>, 20/83): </strong><span style="color: #ff9900;">Nach dem Antrag Thomas Schattschneiders soll künftig das schriftliche Protokoll entfallen und stattdessen ein Audiomitschnitt als Protokoll dienen.</span></p>
<p><strong>TOP 10 Änderung der Satzung (zweite Lesung) (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-71%20%C4nderung_Satzung_Berichte.pdf" target="_blank">Drs. 20/71</a>, 20/84):</strong> <span style="color: #ff9900;">Künftig sollen Anfragen nur noch schriftlich gestellt werden, die in angemessener Frist zu beantworten sind. In der Sitzung sollen mündliche Anfragen nur noch in Ausnahmefällen erlaubt sein.</span></p>
<p><strong>TOP 11 Änderung der Satzung und der Wahlordnung (zweite Lesung) (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-77%20%C4nderung%20Wahlsystem.pdf" target="_blank">Drs. 20/77</a>): </strong><span style="color: #ff9900;">Künftig soll anstatt einer Personenwahl eine personalisierte Verhältniswahl über Listen erfolgen, sofern der Antrag angenommen wird.</span></p>
<p><strong>TOP 12 Einrichtung eines Terminkalenders studentische Selbstverwaltung (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-79%20Terminkalender%20stud%20Selbstverwaltung.pdf" target="_blank">Drs. 20/79</a>):</strong> <span style="color: #ff9900;">Der Antrag ist selbsterklärend.</span></p>
<p><strong>TOP 13 Einführung eines Antragsbuches für die Vollversammlung (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-80%20AntragsbuchVV.pdf" target="_blank">Drs. 20/80</a>):</strong> <span style="color: #ff9900;">Da der bisherige &#8220;Ernst&#8221; zur Vollversammlung kein Antragsbuch, sondern lediglich ein Informationsblatt zu den Anträgen der Vollversammlung darstellt, fordern Patrick Kaatz und Solvejg Jenssen die Einführung eines Antragsbuches zur nächsten VV.</span></p>
<p><strong>TOP 14 Gründung einer AG Umweltmanagement (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-81_AG%20Umweltmanagement.pdf" target="_blank">Drs. 20/81</a>):</strong> <span style="color: #ff9900;">Was sich hinter dem Antrag verbirgt, verrät bereits der Antragstitel.</span></p>
<p><strong>TOP 15 Namenspatron „Ernst Moritz Arndt“ (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-32_Arndt.pdf" target="_blank">Drs. 20/32</a>): </strong><span style="color: #ff9900;">Hier soll sich das StuPa nach der in diesem Frühjahr gefallenen Senatsentscheidung erneut klar positionieren, ob es der Entscheidung des Senats folgt oder den Namen weiterhin abgelegt behält.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>TOP 16 Sonstiges: </strong></span><span style="color: #ff9900;">Alles, was in den vorherigen Tops keinen Platz gefunden hat.</span></p>
<p><span style="color: #ff9900;">*Update* Es wurde ein neuer TOP 8 &#8220;Konsenspapier Lehrerbildung&#8221; eingefügt. Hierbei handelt es sich um das Kompromisspapier zwischen den ASten Rostock und Greifswald über das der webMoritz bereits <a href="http://webmoritz.de/2010/07/06/einigung-zwischen-greifswald-und-rostock-im-lehramtsstreit/" target="_blank">hier</a> kurz berichtete.<br />
</span></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2010/07/13/mittwoch-ist-wieder-stupa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>StuPa-Sitzung am Mittwoch: Mehrere Uralt-Anträge</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/06/15/stupa-sitzung-am-mittwoch-mehrere-uralt-antrage/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2010/06/15/stupa-sitzung-am-mittwoch-mehrere-uralt-antrage/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 20:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Pallus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Korbinian Geiger]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schattschneider]]></category>
		<category><![CDATA[webmoritz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=37103</guid>
		<description><![CDATA[Am Mittwoch ist wieder Stupa-Sitzung. Auf der Tagesordnung stehen Wahlen, Militärische Werbung und Ernst Moritz Arndt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-20857" style="margin: 10px;" title="stupa-liveticker-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a>Am Mittwoch, dem 16.6., tagt wieder das Studierendenparlament. Die Sitzung findet ab 20 Uhr im Konferenzsaal des Universitätshauptgebäudes am Rubenowplatz statt.</p>
<p>Auf der Tagesordnung stehen dieses Mal ältere Anträge aus den vorigen Sitzungen wie etwa die Novellierung des Landeshochschulgesetzes und zu Bundeswehr-Werbung im moritz-Magazin. Auch die Wahl einer neuen Chefredaktion des webMoritz sowie diverser AStA-Referenten und des AStA-Vorsitzenden sind vorgesehen. Eine Abstimmung über eine Änderung der Finanzordnung steht ebenfalls auf der Agenda.</p>
<p>Ernst-Moritz Arndt geistert ebenfalls weiterhin durch das Parlament. Nach dem Beschluss der Vollversammlung im Juni 2009 zur Namensablegung und einem entgegengesetzten Entscheid bei der Urabstimmung im Januar 2010, entschied sich der Senat im März für eine Beibehaltung des Namens. Nun wurde beantragt, dass auch die studentischen Gremien wieder seinen Namen tragen sollen. Außerdem hätte der RCDS gerne die Schaffung einer befristeten Stelle zur Aufklärung über Arndt und sein Werk. Lange, hitzige Diskussionen sind in Bezug auf Arndt nicht ungewöhnlich. Ob das auch auf diese Diskussion zutrifft, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Im Folgenden präsentieren wir die vorläufige Tagesordnung, die sich vor der Sitzung wahrscheinlich aber noch ändern wird. Bei Veröffentlichung dieses Artikels am späten Dienstagabend waren über zahlreiche Tagesordnungs-Punkte noch keine Einzelheiten bekannt. Für die Sitzung wird es selbstverständlich wieder einen webMoritz-Liveticker geben.</p>
<blockquote><p>TOP 1 Berichte (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-65_Berichte.pdf" target="_blank">Drs. 20/65</a>, <a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-65a_Berichte.pdf" target="_blank">Drs. 20/65a</a>): <span style="color: #ff9900;">Das Übliche:  Berichte des AStA, der AGs und der moritz-medien für die letzten zwei Wochen werden besprochen.</span></p>
<p>TOP 2 Formalia: <span style="color: #ff9900;">Hier geht es um die Feststellung der Beschlussfähigkeit und das Protokoll vom letzten Mal.<span id="more-37103"></span><br />
</span></p>
<p>TOP 3 Finanzanträge: <span style="color: #ff9900;">Ob und wenn ja, welche Anträge vorliegen, ist derzeit noch nicht bekanntgegeben worden.</span></p>
<p>TOP 4 Wahl der studentischen Medien (moritz-Medien)<span style="color: #ff9900;"><br />
</span></p>
<p>TOP 4.1 Wahl der Chefredakteurin des moritz-Web: <span style="color: #ff9900;">Hier bewirbt sich Marco Wagner.</span></p>
<p>TOP 4.2 Wahl der stellvertretenden Chefredakteurin des moritz-Web: <span style="color: #ff9900;">Hier bewirbt sich Torsten Heil.</span></p>
<p>TOP 5 Wahl des Allgemeinen Studierendenausschusses: <span style="color: #ff9900;">Ob und wenn ja, welche Bewerbungen für die im folgenden Referate vorliegen, ist derzeit noch nicht bekannt. Bis Mittwochmittag, 12 Uhr, können noch Bewerbungen eingereicht werden.</span></p>
<p>TOP 5.1 Wahl der AStA-Vorsitzenden</p>
<p>TOP 5.2 Wahl der Referentin für regionale Vernetzung und Geschichte</p>
<p>TOP 5.3 Wahl der Referentin für Ökologie</p>
<p>TOP 5.4 Wahl der beiden Referentinnen für Kultur, Sport und Erstsemesterwoche</p>
<p>TOP 5.5 Wahl der Referentin für den Bologna-Prozess</p>
<p>TOP 6 LHG-Novellierung: <span style="color: #ff9900;">Die vorgesehene Novellierung des Landeshochschulgesetzes sorgt bereits seit längerem für Gesprächsstoff, ist aber in Greifswald im Zuge der Debatte um das Lehramt etwas untergegangen. Der AStA hat sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Das Präsidium hat zu diesem TOP keine Drucksache angegeben, sodass wir nicht genau wissen, was auf uns zukommt.</span></p>
<p>TOP 7 Änderungen der Finanzordnung, zweite Lesung (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-49_Aufwandsentsch%E4digungPr%E4sidium.pdf" target="_blank">Drs. 20/49</a>, <a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-54_FO_%C4nderung.pdf" target="_blank">20/54</a>):   <span style="color: #ff9900;">Bei diesen Anträgen geht es um die Änderung der Aufwandsentschädigung für das Stupa-Präsidium und die Wahlkomission.</span></p>
<p>TOP 8 Arbeitsauftrag an den AStA (10-Finger-Schreibkurs) (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs. 20-45_Arbeitsauftrag_AStA.pdf">Drs. 20/45</a>): <span style="color: #ff9900;">Hier geht es darum, dass der AStA Angebote für die Durchführung eines 10-Finger-Schreibkurses einholen soll.</span></p>
<p>TOP 9 Militärische Werbung in den moritz-Medien (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs. 20-23_Bundeswehr.pdf">Drs. 20/23</a>): <span style="color: #ff9900;">Jusos, SDS und GHG stellen den Antrag, dass militärische Werbung in den Moritz-Medien künftig durch einen entsprechenden Stupa-Beschluss unterbunden werden soll.</span></p>
<p>TOP 10 Namenspatron „Ernst Moritz Arndt“ (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs. 20-32_Arndt.pdf">Drs. 20/32</a>, <a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs. 20-35_Arndt.pdf" target="_blank">20/35</a>, <a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs. 20-47_Arbeitsstelle_EMA.pdf" target="_blank">20/47</a>): <span style="color: #ff9900;">Thomas Schattschneider beantragt die erneute Beschäftigung des StuPa mit dem Namenspatron. Er will, dass das StuPa sich entscheidet, ob es den Beschluss im Nachgang der Vollversammlung weiter trägt oder ob es den Namen wieder nutzt. Korbinian Geiger fordert die Aufhebung des Stupa-Beschlusses und die Wiederverwendung des Namens &#8220;Arnd&#8221;, wovon einzelne Vertreter der Studierendenschaft aber nach Rücksprache abweichen können. Vertreter des RCDS fordern eine befristete Stelle, welche über Werk und Wirken Arndts aufklären soll.</span></p>
<p><span style="color: #ff9900;"><span style="color: #000000;">TOP 11 „EMAS“ (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-38_Einf%FChrung_EMAS.pdf" target="_blank">Drs. 20/38</a>):</span><span style="color: #ff9900;"> In diesem Antrag soll sich das Stupa für die Etablierung eines &#8220;EMAS&#8221;- Konzeptes</span></span><span style="color: #ff9900;"> aussprechen. Das beinhaltet die Etablierung moderner Umweltstandards an der Universität im Bereich der Energieversorgung, Beschaffung und der Müllentsorgung.</span></p>
<p>TOP 12 Sonstiges: <span style="color: #ff9900;">Dieser TOP dauert meist nur Sekunden.</span></p></blockquote>
<p>Grafik: Jakob Pallus</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2010/06/15/stupa-sitzung-am-mittwoch-mehrere-uralt-antrage/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Am Mittwoch ist wieder StuPa-Sitzung</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/06/01/am-mittwoch-ist-wieder-stupa/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2010/06/01/am-mittwoch-ist-wieder-stupa/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 15:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=35735</guid>
		<description><![CDATA[Das Studierendenparlament tagt bereits zum sechsten Mal in der neuen Legislatur. Themen sind unter anderem die Wahlen des AStA und der moritz-Medien und einmal mehr Ernst Moritz Arndt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch den 2. Juni tagt erneut das Studierendenparlament (StuPa) im Konferenzsaal des Universitätshauptgebäudes. Die Sitzung beginnt um 20 Uhr. Der webMoritz wird live berichten. Diese Woche stehen die Wahlen der Vorsitzenden der StuPa-AGs, der Geschäftsführung der Moritz-Medien, der Chefredaktion des Webmoritz und weiter Referenten des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) an.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-20857" title="stupa-liveticker-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Die Stelle des AStA-Vorsitzenden und einige weitere Referate sind noch vakant. Bislang gibt es lediglich eine Bewerbung für das Referat Mediengestaltung, Onlinekommunikation und Technik.  Des Weiteren wird es noch um einen Antrag zur <a href="http://webmoritz.de/2010/04/08/bundeswehr-anzeige-im-moritz-magazin-darf-man-das/" target="_self">Militärischen Werbung der Moritz-Medien</a> gehen.  Den Antrag reichten Stupisten der Jusos, Grünen Hochschulgruppe und des SDS vor einiger Zeit ein. Er wurde bislang mehrere Male verschoben.</p>
<p>Zudem wird noch ein Diskussions-Top zur <a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/06/Synopse-LHG-Novelle-09.03.10.pdf" target="_self">Novellierung des Landeshochschulgesetzes (LHG)</a> in die Tagesordnung eingefügt. Wie vom stellvertretenden Präsidenten des Studierendenparlaments Christopher Denda zu erfahren war, wird dieser vermutlich hinter den Top 5 (Wahl der studentischen Medien) eingefügt.</p>
<p>Auch ein alter Pommer ist wieder einmal auf der Tagesordnung: Ernst Moritz Arndt. Korbinian Geiger reichte einen Antrag zur Aufhebung des Beschlusses vom 23. Juni 2009 ein. Dieser besagt, dass die Gremien der Studierendenschaft den Namenspatron Ernst Moritz Arndt auf Grundlage des Beschlusses der Vollversammlung vom 17. Juni 2009 abzulegen haben. Stattdessen soll der Name nun wieder eingesetzt werden, die Mitglieder der Organe der Studierendenschaft jedoch selbst entscheiden, ob sie ihn auf den von ihnen verfassten Dokumenten verwenden. <span id="more-35735"></span></p>
<p>Thomas Schattschneider reicht einen Antrag ein, in dem zwischen der Aufhebung und Beibehaltung des Junibeschlusses klar entschieden werden soll. Darüberhinaus ging vom RCDS ein weiterer Antrag ein, der die Schaffung einer befristeten Stelle zur Aufklärung um das Werk Ernst Moritz Arndts auffordert. Wie Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, werden Debatten um Ernst Moritz Arndt besonders ausdauernd geführt.</p>
<blockquote><p><strong>Top 1 Berichte (</strong><span style="color: #ff6600;">Die Berichte des AStA, der AGs und der moritz-Medien für die letzten zwei Wochen werden besprochen.</span><span style="color: #ff6600;">)</span><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Top 2 Formalia: </strong><span style="color: #ff6600;">(Das Übliche. Es geht um die Feststellung der Beschlussfähigkeit. Die Tagesordnung wird beraten und verabschiedet.)</span></p>
<p><strong>Top 3 Finanzanträge </strong><span style="color: #ff6600;">(Vermutlich wird es einen Antrag zur <a href="http://webmoritz.de/2010/05/09/studierende-organisieren-exkursion-nach-luxemburg-und-brussel/" target="_self">Europafahrt des FSR Jura</a> geben)</span><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Top 4 Wahl von AG- Vorsitzenden: </strong><span style="color: #ff6600;">(Bislang liegen Bewerbungen für den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaften &#8220;Uni-Solar&#8221; und &#8220;Ersti&#8221; vor. Juliane Hille bewirbt sich als Vorsitzende für Uni-Solar, Anne Lorentzen als Leiterin der Ersti-AG. Für den Vorsitz der AG Biomensa liegen derzeit keine Bewerbungen vor.)</span></p>
<p><strong>Top 5 Wahl der studentischen Medien:</strong></p>
<p><strong>Top 5.1.1 Wahl der Geschäftsführerin der Moritz-Medien: </strong><span style="color: #ff6600;">(Hier bewirbt sich Erik Schumacher, der bisher stellvertretender Geschäftsführer der Moritz-Medien war.)</span></p>
<p><strong>Top 5.1.2 Wahl der stellvertretenden Geschäftsführerin der Moritz-Medien: </strong><span style="color: #ff6600;">(Die ehemalige Chefredakteurin von Moritz TV, Franziska Vopel, hat ihre Bewerbung eingereicht.)</span></p>
<p><strong>Top 5.2.1 Wahl der Chefredakteurin des moritz-Web: </strong><span style="color: #ff6600;">(Es liegen keine Bewerbungen vor.)</span></p>
<p><strong>Top 5.2.2 Wahl der stellvertretenden Chefredakteurin des moritz-web: </strong><span style="color: #ff6600;">(Auch hierfür liegen gegenwärtig keine Bewerbungen vor.)</span></p>
<p><strong>Top 6 Wahl des Allgemeinen Studierendenausschusses</strong></p>
<p><strong>Top 6.1 Wahl der AStA-Vorsitzenden: </strong><span style="color: #ff6600;">(Es liegt bislang noch keine Bewerbung vor.)</span></p>
<p><strong>Top 6.2 Wahl der Referentin für regionale Vernetzung und Geschichte: </strong><span style="color: #ff6600;">(Auch diese Stelle wird nach bisherigem Kenntnisstand vorerst leer bleiben müssen.)</span></p>
<p><strong>Top 6.3 Wahl der Referentin für Mediengestaltung, Onlinekommunikation und Technik: </strong><span style="color: #ff6600;">(Daniel Focke, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur von Moritz-Print bewirbt sich um diese Stelle.)</span></p>
<p><strong>Top 6.4 Wahl der Referentin für Ökologie: </strong><span style="color: #ff6600;">(Hier liegt nach jetzigem Kenntnisstand keine Bewerbung vor. Seitens des AStA erwartet man jedoch noch eine.)</span></p>
<p><strong>Top 6.5 Wahl der beiden Referentinnen für Kultur, Sport und Erstsemesterwoche: </strong><span style="color: #ff6600;">(Der AStA wird wohl vorerst auch auf diese Stelle verzichten müssen. Es liegen keine Bewerbungen vor.)</span></p>
<p><strong>Top 7 Änderung der Finanzordnung, zweite Lesung (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-49_Aufwandsentsch%E4digungPr%E4sidium.pdf" target="_blank">Drs. 20/49</a>, <a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-54_FO_%C4nderung.pdf" target="_blank">20/54</a>):</strong> <span style="color: #ff6600;">(Im ersten Antrag (Drs. 20/49) geht es um die Erhöhung der Aufwandsentschädigung des Stupa-Präsidiums um 50 Euro pro Sitzung. Korbinian Geiger reichte den Antrag ein, dass die Aufwandsentschädigung der Wahlleiterin und stellvertretenden Wahlleiterin der Studierendenparlamentswahl von 200 Euro auf 400 Euro pro Wahl erhöht werden solle.)</span></p>
<p><strong>Top 8 Arbeitsauftrag an den AStA (10-Finger-Schreibkurs) (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-45_Arbeitsauftrag_AStA.pdf">Drs. 20/45</a>): </strong><span style="color: #ff6600;">(In diesem wird der AStA-Referent für Soziales dazu aufgefordert, die Durchführung eines 10-Finger-Schreibkurses für Studenten zu ermöglichen. Hierfür soll er verschiedene Angebote einholen und eine Auswahl treffen.)</span></p>
<p><strong>Top 9 Militärische Werbung in den Moritz-Medien (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-23_Bundeswehr.pdf">Drs. 20/23</a>): </strong><span style="color: #ff6600;">(Hier reichten Vertreter von Jusos, Grüner Hochschulgruppe und SDS einen Antrag ein, welcher eine Annahme und Veröffentlichung militärischer Werbung in Ausgaben des moritz-Magazins unterbinden soll. Für dadurch möglicherweise entstehende Einnahmeausfälle soll die Geschäftsführung der moritz-Medien mit einem Alternativkonzept beauftragt werden.)</span></p>
<p><strong>Top 10 Namenspatron &#8220;Ernst Moritz Arndt&#8221; (<a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-32_Arndt.pdf" target="_blank">Drs. 20/32</a>, <a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-35_Arndt.pdf">20/35</a>, <a href="http://www.stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-47_Arbeitsstelle_EMA.pdf">20/47)</a>:</strong> <span style="color: #ff6600;">(Hier gingen, wie oben beschrieben, je ein Antrag von Korbinian Geiger und Thomas Schattschneider sowie ein weiterer von mehreren Vertretern des RCDS ein.)</span></p>
<p><strong>Top 11 Sonstiges</strong></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2010/06/01/am-mittwoch-ist-wieder-stupa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zum Nachlesen: Ticker aus der dritten StuPa-Sitzung</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/05/05/33285/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2010/05/05/33285/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 18:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=33285</guid>
		<description><![CDATA[Die dritte StuPa-Sitzung fand wieder wie gewohnt im Konferenzsaal des Hauptgebäudes statt und war geprägt von vielen Kleinigkeiten aus der Konstituierungsfrage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-20857" style="margin: 5px;" title="stupa-liveticker-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Die dritte StuPa-Sitzung findet wieder wie gewohnt im Konferenzsaal des Hauptgebäudes statt. Eine Übersicht über die (vorläufige) Tagesordnung <a href="http://webmoritz.de/2010/05/04/nachste-stupa-sitzung-am-mittwoch/" target="_self">gibt es hier</a>. Finanzanträge, Berichte, Satzungsfragen, Ernst Moritz Arndt und und und&#8230;  Es steht nicht zu erwarten, dass alle Punkte heute tatsächlich behandelt werden.  Der webMoritz berichtet wie immer live über die Sitzung.</p>
<p><em><strong>Für Live-Leser:</strong> <a href="#Letzter">Direkt zum Ende dieser Seite springen</a>.</em></p>
<p>20:12 Die Sitzung läuft seit einigen Minuten. wie üblich beginnt das Parlament mit den Berichten. Es fängt schon sehr produktiv an: Frederic Beeskow fragt warum die Protokolle der neuen Legislatur noch nicht rumgeschickt wurden. Korbinian antwortet dies sei bereits geschehen&#8230;</p>
<p>20:15 Eben haben wir erfahren, dass die AStA-Referentin für Hochschulpolitik, Maike Schneider, zurückgetreten. Damit nimmt sie jetzt ihr StuPa-Mandat war. Derweil berichtet Pedro Sithoe, dass die Entwicklung der<a href="http://www.astagreifswald.de/neu/" target="_blank"> neuen AStA-Homepage</a> online verfolgt werden kann.</p>
<p>20:20 Die Berichte gehen bisher einigermaßen flott. Juliane Hille berichtet, dass die Chancen für Uni-Solar schlecht stehen als gemeinnützig anerkannt zu werden &#8211; schleßlich sollen die Investoren ja eine Rendite bekommen.</p>
<p>20:24 Die ehemalige Referentin für Hochschulpolitik berichtet auf Nachfrage über Pläne, dass der AStA nach der Vollversammlung Public Viewing anbietet.</p>
<p>20:28 Martin Hackbarth weist auf die Podiumsdiskussion zur Lehrerbildung am kommenden Montag um 16 Uhr im Konferenzsaal hin. Der Bildungsminister Henry Tesch soll auch kommen&#8230;</p>
<p>20:32 Als Tischvorlage geht ein Antrag der RCDS-Stupisten rum. Das StuPa soll den Senat auffordern eine befristete Stelle inzurichten, die sich mit der Person Ernst Moritz Arndt, seinem Schaffen und seiner Wirkung kritisch auseinandersetzt. Die Erkentnisse sollen publiziert werden.<span id="more-33285"></span></p>
<p>20:35 Susann Schultz, die das Referat für Kultur, Sport, Erstsemester vertritt, berichtet vom Chaos im Ablagefach, das der zurückgetretene Paul Fuhrmann hinterlassen hat.</p>
<p>20:38 Der Referent für Soziales berichtet, er stehe in Verhandlungen über einen Studentenrabbat für den Bus zum Lubminer Strand.</p>
<p>20:45 Während unser Server zickt, gehen die Berichte recht zügig weiter. Die üblichen Nachfragen einiger StuPisten, aber kaum Spannendes. Nun kommen wir zu den moritz-Medien. Korbinian Geiger fragt ob Geschäftsführer Christof Kraft sein aMt noch ausführe, nach dem er heute wieder nicht da ist. Christofs Stellvertreter bejaht dies.</p>
<p>20:49 Die Geschäftsführung berichtet, dass die Einnahmen unter dem Plan liegen, man hoffe aber auf die kommenden Quartale.</p>
<p>21:00 Die normalen Berichte sind in Rekordzeit durch, der Server tut es aber immer noch nicht.</p>
<p>21:02 Nun geht es um den Bericht des Verwaltungsratsvorsitzenden vom Studentenwerk Christian Bäz. Der erläutert, dass die Mietpreiserhöhungen noch nicht so recht offiziell ist, man wolle erst mit den Mietern reden. Wird langsam Zeit, der Beschluss ist locker zwei Monate alt.</p>
<p>21:05 Christian Bäz berichtet, man sei auch mit der Erhöhung noch am unteren Ende des Mietspiegels. Weitere Erhöhungen dürfe es aber erstmal nicht geben, sonst gefährde man die Aufträge des Landes an das Studentenwerk.</p>
<p>21:08 Christian Bäz berichtet, dass es einigen Unmut im Verwaltungsrat um die Kündigung des Kulturfördervertrags durch die Geschäftsführung des Studentenwerks gibt. &#8220;Es gab dafür keine Grundlage.&#8221;</p>
<p>21:11 Zum Abschluss des Tagesordnungspunkts bedankt sich das StuPa unter Leitung von Frederic Beeskow beim AStA für das Domkonzert.</p>
<p>21:13 Nun zu den Formalia. 26 von 28 StuPisten sind da. Das Präsidium stellt Beschlussfähigkeit fest. Weiter gehts mit der Tagesordnung.</p>
<p>21:15 Große Aufregung: Der Präsident hat beinahe die Protokollkontrolle vergessen. Große Aufregung bei Frederic Beeskow und Alexander Schulz-Klingauf.  Besonders ersterer macht seinem Unmut über das Präsidium immer wieder Luft. Noch nichts mit Finanzanträgen. Vize-Präsident Christopher Denda geht die Änderungswünsche zum Protokoll von vor zwei Wochen durch.</p>
<p>21:28 Schade wir lagen so gut in der Zeit&#8230;weiter Protokollkontrolle.</p>
<p>21:33 Das Protokoll ist nun endlich genehmigt. Es gibt eine Pause.</p>
<div id="attachment_33305" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/kreutzmann-250x410-carsten_schoenebeck.jpg"><img class="size-full wp-image-33305" title="kreutzmann-250x410-carsten_schoenebeck" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/kreutzmann-250x410-carsten_schoenebeck.jpg" alt="" width="250" height="410" /></a><p class="wp-caption-text">Hüterin der Finanzen: Corinna Kreutzmann</p></div>
<p>21:49 Nach kurzer Pause gehts nun weiter mit dem Finanzantrag des Fachschaftsrates Politikwissenschaft. Generell wird die Veranstaltung (Bundesfachschaftentagung) begrüßt. Es wird noch ein wenig verhandelt, was der FSR aus eigenen Mitteln stemmen kann.</p>
<p>21:55 Konrad Ulbrich (RCDS) warnt vor möglichen Kürzungen. Der Eigenanteil liegt bereits bei 40€ pro Person plus Fahrtkosten. &#8220;Wenn das noch mehr wird, kommt keiner mehr.&#8221; Die Antragsteller erklären, die meisten Fachschaftsräte kämen aus Süddeutschland wo es keine verfasste Studierendenschaft gibt, dementsprechend auch keine Kostenübernahme von denen zu erwarten ist.</p>
<p>21:58 Novum im StuPa? Es wird ein Antrag gestellt die beantragte Förderung zu erhöhen. Der kommt von Hendrik Hauschild (RCDS).</p>
<p>22:02 Der Antrag auf Erhöhung geht tatsächlich durch. Die Veranstaltung wird mit insgesamt 2.270 Euro gefördert.</p>
<p>22:05 Nun der Antrag von artcube. Das Projekt wird kurz vorgestellt.</p>
<p>22:12 Timo Schönfeld erkundigt sich nach den hohen Werbekosten. Es soll ein Katalog gedruckt werden. Finanzreferentin Corinna Kreutzmann versteht nicht wie man auf die beantragte Summe kommt, findet das Projekt aber &#8220;förderungsfähig und förderungswürdig&#8221;.</p>
<p>22:15 Die Euphorie zur Förderung scheint beim ersten Antrag verbraucht worden zu sein. Jetzt gibt es eine ganze Reihe Nachfragen. Begeistert ist man nicht davon, dass am Projekt nur zur Hälfte studenten beteiligt sind.</p>
<div id="attachment_33296" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-33296" title="artcube-550x292-carsten_schoenebeck" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/artcube-550x292-carsten_schoenebeck.jpg" alt="" width="550" height="292" /><p class="wp-caption-text">Gespanntes Warten: Die Antragsteller von artcube.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>22:17 Nun kommt die Finanzreferentin aus der Deckung. &#8220;Wenn wir voll fördern macht ihr ja über 1000 Euro gewinnen.&#8221; Antwort: Man wolle gern die Fertigung der verwendeten Betonwürfel an eine Firma abgeben, dann wären die Kosten höher. Im Antrag seien die Minimalkosten angegeben, wenn man das Material selber fertigt.</p>
<p>22:25 Absehbar ist: Hier wird zumindest gekürzt. Frederic Beeskow will den Fachschaftsrat Kunst in die Verantwortung nehmen und das StuPa raushalten. Änderungsanträge für 250 und 600 Euro sind gestellt.</p>
<p>22:32 Der Antrag wird auf 600 Euro zusammengestrichen und angenommen.</p>
<p>22:39 Neu auf der Tagesordnung ein Finanzantrag des FSR Biowissenschaften. Für eine Reihe von Angeboten in der Projektwoche zum Thema &#8220;Ernährung&#8221; beantragt man 1.666 Euro.</p>
<p>22:41 Die Finanzreferentin findet die Aktion prima. Allerdings gibt es noch eine Änderung am Antrag. Eine Fahrt fällt aus es geht jetzt noch um gut 1400 Euro.</p>
<p>22:46 Auch hier gibt es Änderungsanträge: Alexander Schulz-Klingauf will nur fördern wenn die Fachschaftsräte auch fördern. Das wird allerdings abgelehnt. Timo Schönfeld will das Projekt &#8220;Bierbrauen&#8221; raus nehmen: Es kann nicht sein, dass die Studierendenschaft so etwas fördert.&#8221; Mit der Meinung steht er ganz allein&#8230;</p>
<p>22:50 Die Förderung in voller Höhe wird beschlossen.</p>
<p>22:57 Die Strukturdebatte der moritz-Medien. Einige StuPisten wollen den Strukturantrag an die AG Satzung verweisen. Das wir mehrheitlich abgelehnt. Die Dringlichkeit ist allerdings auch abgelehnt. Nach kurzer Erklärung des neuen Models beim webMoritz wird die Debatte fix beendet. Änderungsanträge kommen zur zweiten Lesung nächste Woche.</p>
<p>22:58 Die Ausschreibungstexte für die moritz-Medien werden verhandelt. einige formale Anpassungen bei moritzTV. Auch die Chefredaktionsposten beim webMoritz werden nach der gültigen Satzung (ohne die beantragten Änderungen) ausgeschrieben. Bewerbt euch!</p>
<p>ab hier tickert Gabriel Kords</p>
<p>23:05 Der StuPa-Präsident verwarnt die webMoritz-Redakteure wegen Unruhe. Das quittiert ein im Raum anwesender Hund mit lautem Gebell. Das StuPa prustet, der Präsident verweist auf die Hausordnung, die Hunde verbietet und die er &#8220;demnächst anwenden&#8221; wolle.</p>
<p>23:08 Nun wird ein Antrag von Alexander Schulz-Klingauf verhandelt, der die Aufwandsentschädigungen der gewählten moritz-Mitarbeiter neu festsetzen soll. Eigentlich wollte Schluz-Klignauf geringfügig mehr für alle Mitarbeiter. Stattdessen wurden jedoch die Bezüge der Geschäftsführer gesenkt (von 250 auf 210 Euro) und die der Chefredakteure erhöht (von 230 auf 240).</p>
<p>23:12 Alexander Schulz-Klingauf mosert, weil sein Antrag zusammengestrichen wurde. Man befinde sich auf &#8220;politischer Geisterfahrt&#8221;, denn in die Medien müsse Kompetenz gewählt werden. Ach so. Dann können wir ja gehen&#8230;</p>
<p>23:14 Eigentlich wäre eine Pause fällig, aber die Stupisten entscheiden sich dagegen.</p>
<p>23:15 Nun geht es um einen vom AStA eingebrachten Antrag bezüglich eines Sponsoring-Vertrags mit den Stadtwerken Greifswald bei der Ersti-Woche.</p>
<p>23:20 Alexander Wilhelm Schmidt macht eine Raucherpause.</p>
<p>23:25 Alexander Schulz-Klingauf stellt einen Antrag darauf, dass das StuPa die Aufgaben des Haushaltsausschusses neu festlegt.</p>
<p>23:26 Der Antrag von Alexander wurde in die AG Satzung übergeben. Der Haushaltsausschuss soll nun gewählt werden.</p>
<p>23:30 Sieben Vorschläge für den Haushaltsausschuss. Corinna macht einen achten: Frederic Beeskow. Der will aber nicht.</p>
<p>23:31 Inzwischen gibt es acht Vorschläge. Einer will aber nicht: Sandro Teuber. Daher gibt es nur sieben valide Vorschläge: Timo Schönfeldt, Erik von alottki, Konrad Ulbrich Alexander Harms, Grischka Nissen, Hendrick Hauschild, Alexander Schmidt.</p>
<p>23:34 Alexander Schmidt wurde als einziger nicht gewählt. Der &#8220;linke Block&#8221; aus Jusos, Linke.SDS und GHG stimmten gegen ihn. Die anderen erhielten jeweils fast alle Stimmen.</p>
<p>23:36 Konrad Ulbrich beantragt Wiederholung der Wahl Alexanders. Man habe immerhin vor der Wahl darauf verzichtet, ihm kritische Fragen zu stellen. Seine Nicht-Wahl sei deshalb peinlich und solle nicht so stehen bleiben. Frederic Beeskow widerspricht: Er finde die Nicht-Wahl zwar auch &#8220;schade&#8221; und &#8220;bedenklich&#8221;, aber das Parlament habe zu seinen Bedenken zu stehen.</p>
<p>23:37 In einem Antrag von Christopher Denda fordert dieser vom AStA, der Bologna-Gipfel Berlin solle live in einen Greifswalder Hörsaal übertragen werden. Der AStA findet den Antrag ein bisschen kurzfristig &#8211; die Veranstaltugn ist am 17. Mai. Corinna Kreutzmann ist dagegen: Das sei vollkommen überflüssig, immerhin werde das ganze im Fernsehen übertragen. Corinna: &#8220;Wer keinen Fernseher hat und das sehen will, kann gerne zu mir kommen.&#8221;</p>
<p>23:38 Es wird eine Liste herumgereicht, auf der sich alle eintragen können, die an dem Tag zu Corinna kommen wollen.</p>
<p>23:50 Die Übertragung ist beschlossen. Ebenso die Verlängerung bis 1 Uhr. Ebenso eine Pause.</p>
<p>00:01 Jetzt ght&#8217;s um die Einrichtung der AGs.</p>
<p>00:03 Nun wird die Frage debattiert, welche AGs ständige AGs sind. Das scheint von eher peripherer Wichtigkeit zu sein.</p>
<p>00:05 Gerade denkt sich Sandro Teuber noch eine AG aus, nämlich die &#8220;AG Biomensa&#8221;. Er beantragt sie auch gleich.</p>
<p>00:08 Die AGs sind eingerichtet. Nun müssen PrüferInnen für sachliche und rechnerische Richtigkeit gewählt werden.</p>
<p>00:11 Es stehen zwei Kandidaten zur Wahl. Es kann aber nur eine gewählt werden. Komischerweise stimmen mehrere Stupisten gleich für beide ab. Der Präsident erklärt die Modalitäten und wiederholt die Wahl. Nun wird Sarah Jung mit 13 Stimmen zur Prüferin für sachliche und rechnerische Richtigkeit gewählt.</p>
<p>00:14 Sophie Augustin und Maike Schneider werden Sarahs Stellvertreter.</p>
<p>00:15 Nun sollen zwei Delegierte für die Landeskonferenz der Studierenden gewählt werden.</p>
<p>00:20 Es kandidieren Thomas Schattschneider (abwesend), Franz Küntzel und Erik von Malottki. Die Anwesenden Kandidaten stellen sich ziemlich ausführlich vor.</p>
<p>00:25 Franz Küntzel nach seiner Haltung zu Studiengebühren (in MV dagegen) befragt, beide werden nach ihren Kontakten befragt.</p>
<p>00:28 Franz Küntzel betont, dass er sich bei Greifswalds Bundestagsabgeordneten für den Erhalt der Lehrerbildung in Greifswald eingesetzt hat. Der kann da bestimmt was machen.</p>
<p>00:29 Erik von Malottki hat eben schon aufgezählt, mit welchen wichtigen Leuten er schon &#8220;gesprochen&#8221; hat. Jetzt weist er noch darauf hin, dass er die Bildungspolitik der SPD (seiner Partei) nicht so gut findet.</p>
<p>00:39 Relativ kleinschrittige und relativ quälende Fragestunde. Die Stupisten werden voraussichtlich auch noch nach der Schuhgröße der Kandidaten fragen.</p>
<p>00:42 Fabian Freiberger macht mal wieder den großen Mahner. Der ist er aber gar nicht.</p>
<p>00:46 Jetzt wird gewählt. Wurd&#8217; auch Zeit.</p>
<p>00:50 Das dauert&#8230;</p>
<p>00:51 Auf keinen der dreien entfiel die Mehrheit der Stimmen. Franz erhielt 8 Stimmen, Erik 10 und Thomas 9. Jetzt gibt&#8217;s ein Stechen zwischen Erik und Thomas.</p>
<p>00:55 Erik und Thomas sind gewählt. Beide erhielten 11 Stimmen.</p>
<p>00:57 Die Sitzung ist beendet. Schicht im Schacht!</p>
<p><a name="Letzter"></a>Grafik: Jakob Pallus, Fotos: Carsten Schönebeck</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2010/05/05/33285/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nächste StuPa-Sitzung am Mittwoch</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/05/04/nachste-stupa-sitzung-am-mittwoch/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2010/05/04/nachste-stupa-sitzung-am-mittwoch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 09:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Arndt-Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[LKS]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Namensdebatte]]></category>
		<category><![CDATA[Namenspatron]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenwerk]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schattschneider]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=33117</guid>
		<description><![CDATA[Neben der Besetzung von Ausschüssen und AGs feiert ein Star der Gremienarbeit des vergangenen Jahres ein Comeback auf der Tagesordnung: Ernst Moritz Arndt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">
<p>Zwar hat das Studierendenparlament (StuPa)  inzwischen die neue Struktur des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) beschlossen, dennoch konnte man auch vergangene Woche nicht alle Tagesordnungspunkte abarbeiten. So rächt sich nun der späte Start in die neue Legislatur. Bereits jetzt sind Sitzungen für die nächste und die übernächste Woche angesetzt, erst dann will man in den normalen zweiwöchigebn Turnus fallen. Die Sitzung beginnt um 20 Uhr im Konferenzsaal des Hauptgebäudes. Der webMoritz wird, wie gewohnt, live berichten.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-20857" title="stupa-liveticker-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Ob der Ausschreibungsfristen können in dieser Woche noch keine AStA-Referate neu besetzt werden. So wird man sich am Mittwoch vorrangig mit Finanzanträgen, den Ausschreibungen für die moritz-Medien und der Besetzung von StuPa-Ämtern und -Ausschüssen beschäftigen. Auch ein alter Bekannter hat es mal wieder auf den Sitzungsplan geschafft: Ernst Moritz Arndt. Das StuPa soll entscheiden, wie man künftig mit dem Namenspatron umgehen will.</p>
<p>Auf der aktuellen Fassung der Tagesordnung fehlen in jedem Fall noch zwei wichtige Themen. Thomas Schattschneider beantragt, den neuen AStA noch um ein <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-39_AStA-Struktur.pdf" target="_blank">Referat für den Bologna-Prozess</a> zu erweitern. Der <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-38_Einf%FChrung_EMAS.pdf" target="_blank">AStA selbst beantragt</a>, das Studierendenparlament möge sich für eine &#8220;Etablierung des EMAS-Konzepts an der Universität Greifswald&#8221; aussprechen. Dabei handelt es sich um eine Umweltzertifizierung der Europäischen Union.</p>
<p>Die derzeitige Tagesordnung sieht wie folgt aus:</p>
<blockquote><p><strong>TOP 1 </strong><strong>Berichte (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-37_Berichte.pdf" target="_blank">Drs. 20/37</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Die üblichen Rechenschaftsberichte von Amtsträgern &#8211; mit voraussichtlich den üblichen Rückfragen. Normalerweise benötigt das Parlament etwa 60 &#8211; 90 Minuten für diesen Punkt.)</span></p>
<p><strong>TOP 2 Formalia</strong> <span style="color: #ff6600;">(Hier wird die Beschlussfähigkeit festgestellt und die  Tagesordnung beraten und verabschiedet. Besonders bei der vollen Tagesordnung kann es hier einigen Streit geben, den wenn der Antrag zu weit hinten landet, wird er spät Nachts auf nächste Woche vertagt.)</span><span style="color: #ff6600;"> </span></p>
<p><strong>TOP 3 Finanzanträge<span id="more-33117"></span></strong></p>
<p><strong>TOP 3.1 Bundesfachschaftentagung der Politikwissenschaftler (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-28_FA_BuFaTa.pdf" target="_blank">Drs. 20/28</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Ende Mai treffen sich die Fachschaften der Politikwissenschaften aus ganz Deutschland in Greifswald. für die Veranstaltung möchte der hiesige FSR gern 2.200 Euro vom Parlament.)</span></p>
<p><strong>TOP 3.2 artcube (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-29_FA_artcube.pdf" target="_blank">Drs. 20/29</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Der Verein artcube, der u.a. vergangenes Jahr das <a href="http://www.wohnzimmerkubus.de" target="_blank">Projekt Wohnzimmerkubus</a> organisierte, möchte für seinen nächsten Streich &#8220;ÜLAWÜ&#8221; gern eine Förderung von bis 1.750 Euro von der Studierendenschaft.)</span></p>
<p><strong>TOP 4 </strong><strong>Änderung der Satzung (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-33_Satzungs%E4nderung.pdf" target="_blank">Drs. 20/33</a>)</strong><strong> </strong><span style="color: #ff6600;">(Redakteure und Geschäftsführung der moritz-Medien wollen die Satzung an zwei Punkten ändern. Zum einen soll MoritzTV nun auch offiziell in der Satzung erlaubt werden, statt Fernsehsendungen aktuelle Einzelberichte zu drehen, die via Internet veröffentlicht werden. Zum anderen wird eine Umstrukturierung der webMoritz-Chefredaktion beantragt. Statt des üblichen Konzepts Chefredakteur/Stellvertreter sollen hier künftig ein Chef und drei Stellvertreter mit geringerer Stundenzahl und Aufwandsentschädigung eingesetzt werden. Begründet wird dies mit der hohen Flexibilität, die ein tagesaktuelles Medium wie der webMoritz von der Chefredaktion verlangt und von zwei Personen kaum gestemmt werden kann. Eine Satzungsänderung benötigt für gewöhnlich zwei Lesungen. Möglicherweise wird jedoch Dringlichkeit festgestellt, um die Posten möglichst schnell nach dem neuen Konzept ausschreiben zu können.)</span></p>
<p><strong>TOP 5 Beschluss der Struktur der studentischen Medien (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-20_Struktur%20Medien.pdf" target="_blank">Drs. 20/20</a>, <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-34_Ausschreibung-Medien.pdf" target="_blank">Drs. 20/34</a>)</strong> <span style="color: #ff6600;">(Hier werden die Ausschreibungstexte für die moritz-Medien beschlossen. Sollte die Satzungsänderung beschlossen werden, ist fraglich wie man beim webMoritz verfährt. Da die Hochschulleitung jede Satzungsänderung genehmigen muss, wird wohl erst einmal nach dem alten Modell ausgeschrieben werden.) </span></p>
<p><strong>TOP 6 </strong><strong>Aufwandsentschädigung studentische Medien (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-18_Aufwandsent._Medien.pdf" target="_blank">Drs. 20/18</a>)</strong> <span style="color: #ff6600;">(Der Antrag von Alexander Schulz-Klingauf sieht eine leichte Erhöhung der Aufwandsentschädigungen vor.)</span></p>
<p><strong>TOP 7 Haushaltsausschuss</strong></p>
<p><strong>TOP 7.1 Feststellung der Befugnisse des Haushaltsausschusses (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-14_Feststellung%20Aufgaben%20HHA.pdf" target="_blank">Drs. 20/14</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Zur Klarstellung der Aufgaben dieses Ausschusses stellt Alexander Schulz-Klingauf einen Antrag, in dem die entsprechenden Paragraphen aus Satzung und Finanzordnung aufgelistet sind.)</span></p>
<p><strong>TOP 7.2 Wahl des Haushaltsausschusses</strong> <span style="color: #ff6600;">(Hier werden insgesamt sieben StuPa-Mitglieder benötigt. Der Haushaltsauschuss hat dem StuPa gegenüber eine beratende Funktion.)</span></p>
<p><strong>TOP 8 Arbeitsgruppen (AGs)<br />
</strong></p>
<p><strong>TOP 8.1 Einrichtung von Arbeitsgruppen des Studierendenparlaments</strong> <span style="color: #ff6600;">(In  der vergangenen Legislatur gab es folgende AGs des StuPas: Campus  Europae, Gender Trouble, Satzung, Ersti-AG, AG Wahlen, Namensgebung der  Universität (wird nach der Senatsentscheidung wohl nicht noch einmal  eingesetzt werden), Uni-Solar (strebt die Umwandlung in einen e.V. an),  Wohnen.)</span></p>
<p><strong>TOP 8.2 Wahl der AG-Vorsitzenden</strong></p>
<p><strong>TOP 9  Wahl der Prüferinnen für sachliche und rechnerische Richtigkeit</strong></p>
<p><strong>TOP 9.1 Wahl der Prüferin für sachliche und rechnerische Richtigkeit</strong> <span style="color: #ff6600;">(Die Prüferin kontrolliert die Auszahlungsanweisungen der Finanzreferentin.)</span></p>
<p><strong>TOP 9.2 Wahl einer stellvertretenden Prüferin für sachliche und rechnerische Richtigkeit</strong></p>
<p><strong>TOP 9.3 Wahl einer stellvertretenden Prüferin für sachliche und rechnerische Richtigkeit</strong></p>
<p><strong>TOP 10  Wahl von zwei Vertreterinnen in die Landeskonferenz der Studierendenschaften (LKS)</strong> <span style="color: #ff6600;">(In der vergangenen Legislatur haben Thomas Schattschneider, welcher zudem einer von zwei Sprechern der Landeskonferenz der Studierendenschaften ist, und Korbinian Geiger die Greifswalder Studierendenschaft vertreten. Zumindest eine erneute Kandidatur Schattschneiders gilt als wahrscheinlich.)</span></p>
<p><strong>TOP 11</strong> <strong>Sachstand Studentenwerk (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-36_Sachstand_Studentenwerk.pdf" target="_blank">Drs. 20/36</a>)</strong> <span style="color: #ff6600;">(Der Verwaltungsratsvorsitzende Christian Bäz hat einen Bericht zu aktuellen Themen rund um das Studentenwerk  vorgelegt. Vorrangig beschäftigt er sich in dem Schreiben mit der derzeit nicht stattfindenden Kulturförderung des Studentenwerks und den Mieterhöhungen in den Wohnheimen.)</span></p>
<p><strong>TOP 12 Entlastung des AStA für das Geschäftsjahr 2008 (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-30_Pr%FCfbericht-HHA.pdf" target="_blank">Drs. 20/30</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Damit die aktuellen AStA-Referenten beruhigt aus dem Amt scheiden können, soll für 2008 eine Entlastung stattfinden. Dazu liegt ein Prüfbericht des Haushaltsausschusses vor.)</span></p>
<p><strong>TOP 13 Militärische Werbung in den moritz-Medien (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-23_Bundeswehr.pdf" target="_blank">Drs. 20/23</a>)</strong> <span style="color: #ff6600;">(Nach der <a href="http://webmoritz.de/2010/04/08/bundeswehr-anzeige-im-moritz-magazin-darf-man-das/" target="_self">Debatte um die Bundeswehranzeige</a> im moritz-Magazin wollen einige StuPsiten die Werbung für das Militär nun generell verbieten. Sie berufen sich dabei auf einen Beschluss des Parlaments aus der letzten Legislatur, in dem man sich gegen militärische Forschung an der Universität ausspricht.)</span></p>
<p><strong>TOP 14 Vertrag mit Stadtwerken (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-27_Vertrag_Stadtwerke.pdf" target="_blank">Drs. 20/27</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Der  AStA  soll beauftragt werden, mit den örtlichen Stadtwerken einen  Sponsoringvertrag über 3000 Erstsemester-Beutel für das Wintersemester  2010/11 zu schließen. Die Stadtwerke zahlen die Baumwolltaschen, im  Gegenzug dürfen sie in den Beuteln, auf dem Markt der Möglichkeiten und  auf der Rückseite des Ersti-Programms kostenfrei werben.)</span></p>
<p><strong>TOP 15 Namenspatron „Ernst Moritz Arndt“ (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-32_Arndt.pdf" target="_blank">Drs. 20/32</a>, <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-35_Arndt.pdf" target="_blank">Drs. 20/35</a>)</strong> <span style="color: #ff6600;">(Im vergangenen Sommer beschloss das Parlament, dass die Studierendenschaft den Namen &#8220;Ernst Moritz Arndt&#8221; ablegt. Eine Vollversammlung hatte sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen. Sowohl eine studentische Urabstimmung, als auch der Senat haben die Ablegung des Namens für die Gesamtuniversität jedoch abgelehnt. Thomas Schattschneider fordert das Parlament auf, sich klar zu positionieren und den eigenen Beschluss entweder zurückzunehmen oder zu bestätigen. Korbinian Geiger beantragt den Beschluss zurückzunehmen, es aber jedem Amtsträger freizustellen, ob er den Namen verwendet. )</span></p>
<p><strong>TOP 16 Antrag auf Kürzung der Aufwandsentschädigungen Präsidium (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-19_Aufwandsent._Praesidium.pdf" target="_blank">Drs. 20/19</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Weil das Präsidium der letzten Legislatur immer noch nicht alle Protokolle veröffentlicht hat, soll die Aufwandsentschädigung gekürzt werden. Dem Präsidenten um 12 Prozent, seinen Stellvertretern um zehn Prozent des jeweiligen Sitzungsgeldes (100 Euro für alle drei zusammen). Insgesamt geht es um fünf Protokolle.)</span></p>
<p><strong>TOP 17 Sonstiges</strong></p></blockquote>
<p><strong>Grafik: Jakob Pallus<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2010/05/04/nachste-stupa-sitzung-am-mittwoch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>TITEL Von fleißigen Bauern und tobenden Spatzen &#8211; Arndt bleibt</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/04/11/titel-von-fleisigen-bauern-und-tobenden-spatzen-arndt-bleibt/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2010/04/11/titel-von-fleisigen-bauern-und-tobenden-spatzen-arndt-bleibt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 15:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[uni-ohne-arndt.de]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=31960</guid>
		<description><![CDATA[Nach einem Jahr andauernder Debatten und Diskussionen über den Namenspatronen unserer Universität hat der Senat nun entschieden: Ernst Moritz Arndt bleibt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach einem Jahr andauernder Debatten und Diskussionen über den Namenspatronen unserer Universität hat der Senat nun entschieden: Ernst Moritz Arndt bleibt! </strong></p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/Mahnwache-für-Arndt-Annegret-Adam.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-31961" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Mahnwache für Arndt-Annegret Adam" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/04/Mahnwache-für-Arndt-Annegret-Adam.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Es ist wie bei einem fleißigen Bauern: er sät, gießt und pflegt monatelang das Feld, um am Ende eine Ernte davon zutragen. Nach fast einem Jahr andauerndem Engagement, unzähligen Bannern, Plakaten und Flugblättern sowie provokanter Parolen und Aktionen, war dies nun der Tag, an dem die Ernte nach Hause getragen werden sollte. Am 17. März versammelten sich Gegner Ernst Moritz Arndts auf dem Rubenowplatz, um sich gemeinsam auf die Ernte ihrer im letzten Jahr gesetzten Saat einzustimmen. Geerntet wurde jedoch im Konferenzsaal der Universität. Der Senat sollte an diesem Tag über die Antrag zur Ablegung des Namen Ernst Moritz Arndt abstimmen.<span id="more-31960"></span></p>
<p><strong>Klar definierte Seiten</strong></p>
<p>Die Studierendenschaft teilte sich in zwei große Lager, das bestätigte bereits die Urabstimmung. Im Vorfeld der Senatsentscheidung hatten sich Vertreter dieser beiden Lager auf dem Rubenowplatz versammelt. Während Mitglieder der Initiative „Uni ohne Arndt“ mit französischen Chansons und in ausgelassener Stimmung feierten, hielten Vertreter der „Arndt AG“ eine Mahnwache direkt vor dem Eingang des Universitäts-Hauptgebäudes. Die Domstraße wurde damit symbolisch geteilt.</p>
<p>Zwei Wochen vor der Entscheidung vermeldete die lokale CDU, welche die stärkste Fraktion in der Greifswalder Bürgerschaft stellt: „Wir stehen geschlossen zur Beibehaltung des Namens Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald für unsere Hochschule. Dies haben wir und werden wir auch in Zukunft klar und eindeutig zum Ausdruck bringen!“ Auch in der Presse gab es deutliche Positionierungen, meist jedoch gegen Arndt. So urteilte „Zeit Online“: „Man sollte Arndt überhaupt ganz der Vergangenheit überlassen (…) Für eine Universität taugt dieser völkische Ideologe als Namensgeber so wenig wie für Bundeswehrkasernen oder Schulen.“</p>
<p>Über die Bedeutung der Entscheidung waren sich alle bewusst. Die Senatorin Prof. Hannelore Weber sprach in der Senatssitzung im Februar von der Wahl zwischen „einem linken und einem rechten blauen Auge“. Prof. Werner Stegmaier erklärte zudem, man müsse sich im Klaren darüber sein, dass es in dieser Entscheidung keinen Kompromiss gebe. Der Senat riskiere mit der Entscheidung entweder die regionale Bevölkerung oder die bundesweite Presse zu verärgern, eines von beiden müsse man in Kauf nehmen.</p>
<p><strong>Eine eindeutige Entscheidung</strong></p>
<p>Den Moment der Entscheidung wollten sich viele Studierende, Bürger der Stadt und Ehemalige der Universität sowie Pressevertreter nicht entgehen lassen. Im Besucherbereich des Konferenzsaales drängt man sich dicht aneinander, nur allmählich konnte die Senatsvorsitzende Prof. Maria-Theresia Schafmeister die Zuschauer zur Ruhe bringen. Auf Grund des hohen öffentlichen Interesses zog man den entsprechenden Tagesordnungspunkt vor. Zunächst durfte der stellvertretende Senatsvorsitzende Thomas Schattschneider den Antrag samt Begründung verlesen. Schattschneider gehörte neben den Senatoren Prof. Hubertus Buchstein und Fabian Freiberger zu den Antragstellern. Er wies auf den schlimmsten Fall hin, der eintrete, wenn sich zwar ein deutlicher Teil der Stimmen, nicht aber die notwendige Mehrheit gegen den Namen entscheiden sollte.</p>
<p>Dann spreche sich der Senat zwar gegen den Namen aus, er wäre jedoch quantitativ nicht in der Lage, die dafür notwendige Satzung zu ändern. „Dadurch hätten wir beide Augen mit einem Veilchen verziert. Das eine durch einen Teil der Bevölkerung, der wahrnimmt, dass der Senat mehrheitlich nicht hinter dem Namen Ernst Moritz Arndt steht und ein zweites, durch die Medien, die das Unvermögen des Senats geißeln“, so Schattschneider. Nachdem Professor Jürgen Kohler die Gelegenheit für eine Gegenrede gegeben wurde, ging es auch schon zur geheimen Abstimmung. Die Auszählung ergab: 14 Senatoren haben sich für die Ablegung des Namenspatronen ausgesprochen, 22 für die Beibehaltung. Damit war das Votum eindeutig, anwesende Ehemalige der Universität brachen in Jubel aus.</p>
<p><strong>Die Grundlage der Entscheidung</strong></p>
<p>Die Entscheidungsgrundlage war der Bericht der Namenskommission, der vier Wochen zuvor dem Senat vorlegt worden war und sämtliche Argumente für und gegen Arndt beinhalten sollte. Die Kommission kritisierte im Bericht, dass sich die Universität in einem langfristig angelegten Forschungsprojekt ein Konzept zu Ernst Moritz Arndt erarbeiten müsse. Dieses hätte sie bisher nicht gehabt. Die Beibehaltung des Namens impliziere in jedem Fall ein derartiges Konzept. Letzten Endes kam die Kommission zu dem Urteil: „Leben und Wirken gerade von historisch exponierten Persönlichkeiten haben in aller Regel Licht- und Schattenseiten, die zu verschiedenen Zeiten auf verschiedene Weise bewertet und gewichtet werden können.“ Die Kommission konnte sich jedoch zu keiner Empfehlung an den Senat durchringen. Thomas Schattschneider erklärte dem webMoritz gegenüber, dass die Mitglieder der Kommission sich nicht noch stärker als bisher öffentlichen Schmähungen und Diffamierungen aussetzen wollten.</p>
<p>Parallel zum Bericht der Kommission wurde eine Auflistung der Kosten für eine Umbenennung eingereicht. Laut Prognose würden sich diese auf etwa 108 000 Euro belaufen und wären nach Aussagen Peter Riefs, Verantwortlicher der Kostenaufstellung, noch sehr optimistisch kalkuliert. Viele Faktoren wären in der Hochrechnung noch gar nicht berücksichtigt gewesen, wie etwa das Personal, das sich mit der Umbenennung beschäftigen würde.</p>
<p><strong> „Blamabel ist allein, wie die Debatte verlaufen ist“ </strong></p>
<p>Der Bericht ist auch ein Spiegelbild der monatelangen Debatten zwischen Arndt-Gegnern und Arndt-Befürwortern. Beide Seiten kommen darin zu Wort. Die Arndtgegner wurden unter anderem vertreten durch Walter Baumgartner. Dieser kritisierte: „Blamabel ist allein, wie die Debatte bis jetzt gelaufen ist. Die Unileitung bleibt in Deckung. Fast die ganze Philosophische Fakultät duckt sich weg.“</p>
<p>Und auch die Arndt-Befürworter, vertreten durch Dirk Alvermann, Professor Reinhardt Bach und Irmfried Garbe, kamen nicht ohne Vorwürfe aus. So kritisierten sie, die Arndt-Gegner würden auf dem Datum der Namensverleihung 1933 beharren: „Ursächlich aus dem Zeitpunkt der Namensverleihung wurde eine inhaltliche Affinität Arndts zum politischen Programm des Nationalsozialismus vermutet beziehungsweise postuliert. Sie wurde aber von denen, die dies behaupten, weder methodisch-kritisch geprüft noch erhärtet.“ Der tatsächliche Verlauf der Debatte, die ausgetauschten Argumente, würden den Eindruck erwecken, dass man über den Namen nicht ernsthaft streiten kann, ohne über die historische Person und ihr Werk zu reden. „Bewusst oder unbewusst, es ist ein Wahrnehmungsstreit, keine wissenschaftliche Debatte, obgleich das alle für sich reklamieren“, bemängelten die Arndt-Befürworter.</p>
<p><strong>Auswirkungen der Debatten</strong></p>
<p>Das Ausbleiben einer wissenschaftlichen Debatte könnte an den mühsamen Diskussionen, wie die Debatte überhaupt zu führen sei, gelegen haben. Auch könnte es gestört haben, dass während der Debatten sehr viel polarisiert wurde, sie teilweise auf persönlichen Antipathien basierte und sich viele an der Person von Sebastian Jabbusch gestoßen haben. Nicht zuletzt wird die Entscheidung der Kommission, kein klares Votum abzugeben, das Ergebnis wesentlich beeinflusst haben. „Hätte die Kommission ein klares Votum formuliert, wäre die Entscheidung wahrscheinlich anders ausgefallen, egal, wie der Bericht geurteilt hätte. Es wäre sicherlich eindeutiger gewesen“, äußerte Thomas Schattschneider nach der Entscheidung.</p>
<p><strong>Die Stimmen nach der Entscheidung</strong></p>
<p>Mit diesem Ergebnis hatten jedoch viele nicht gerechnet. „Ich hätte mir zumindest bei den Ja-Stimmen mehr erhofft. Aber das es schwierig werden würde, war von Anfang an klar“, so Schattschneider.</p>
<p>Die Initiative „Uni ohne Arndt“ ließen anschließend über ihre Website verkünden, sie nehme das Abstimmungsergebnis des Senats mit Bedauern und Sprachlosigkeit zur Kenntnis. „Wir hätten uns ein klares Signal gegen das fremdenfeindliche Gedankengut Arndts gewünscht, erkennen aber an, dass viele Menschen in der Region eine andere Symbolik mit Arndt verbinden“, so Sandra Schmidt, Mitglied der Initiative. Sebastian Jabbusch erklärte zudem über den webMoritz, dass es in Zukunft keine Aktionen mehr geben werde. „Der Namenspatron wird jedoch sicher auch in Zukunft für Kontroversen sorgen. Das ist dann jedoch die Aufgabe der nächsten Generation“, kommentierte Jabbusch.</p>
<p>Oberbürgermeister Arthur König begrüßte hingegen in einer Pressemitteilung die Entscheidung des Senats: „Ich habe an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität studiert und später auch dort gearbeitet. Schon aus dieser Verbundenheit heraus freue ich mich über die Entscheidung. Gleichzeitig kann ich nicht erkennen, dass der Name Ernst Moritz Arndt der Universität in den letzten 20 Jahren geschadet hat, was die Zunahme der Studierendenzahl belegt.“</p>
<p><strong>Der Ernteertrag</strong></p>
<p>Was nun unseren Bauern angeht, so brachte die Ernte nicht den gewünschten Ertrag. Dies kann jedoch vielerlei Gründe haben, beispielsweise ein ungeeigneter Boden, eine schlechte Saat oder eine falsche Pflege. Doch der Bauer hat es geschafft, den Boden für etwas tiefergreifendes vorzubereiten. In unserem Fall ist die Grundlage für eine intensivere Auseinandersetzung mit Ernst Moritz Arndt gelegt wurden. Studierende, Bürgerschaft und die breite Öffentlichkeit wurden sensibilisiert für die Wahrnehmung und Bedeutung eines Namenspatrons. Und wenn es um eine eventuelle zukünftige Neu-Saat geht, könnte man aus den Fehlern des jetzigen Bauern lernen. So lange wird das Land aber erst einmal brach liegen.</p>
<p>Ein Bericht von Annegret Adam</p>
<blockquote><p><strong>Keinen Plan, wer wir sind</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em>Ein Kommentar von Björn Buß</em></p>
<p>Die Entscheidung fiel deutlich aus: Ernst Moritz Arndt ist weiterhin Namensgeber der hiesigen Alma Mater. Was den Einen freut, ist des Anderen Leid. Doch beiden Seiten mangelt es an Weitsicht. Und dies bezieht sich nicht auf die geführte Diskussion über den Namen. Mit oder ohne Ernst Moritz Arndt, leider war nur dies die Sau, die durch die universitäre, regionale und nationale Gassen getrieben wurde. Die gesamte Debatte hätte Licht ins Dunkel des Selbstverständnisses bringen können. Denn was die vorpommersche Uni eigentlich sein möchte, blieb in der ganzen Debatte unbeantwortet. Eine Uni ist nicht nur ihr Name!</p>
<p>Mit der Einschreibung als Student oder dem Arbeitsbeginn an der Uni entsteht eine Mitgliedschaft in der Ernst-Moritz-Arndt Universität. Doch wirkt der diskutable Namen nicht im Alltag. Relevanter für die Studenten sind die Bedingung ihrer Ausbildung: Sind die Veranstaltungen überlaufen; wie gut ist das Lehrangebot; und bereitet das Studium in Greifswald auf die spätere Berufslaufbahn vor.</p>
<p>Relevanter für die Mitarbeiter sind die Arbeitsbedingungen und Strukturen: Kann ein Doktorand zügig promovieren; helfen einem Wissenschaftler die verschiedenen Verwaltungseinrichtungen bei der Einwerbung von Forschungsmitteln; fühlen sich nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter als angesehener und wertvoller Teil der Uni. Was den einzelnen Hochschulmitgliedern im Alltag wichtig ist, kann sehr unterschiedlich sein. Das Label Ernst Moritz Arndt ist dabei aber meist unsichtbar.</p>
<p>Namensänderungen gibt es in der deutschen Hochschullandschaft en masse. Fünf Jahre ist es her, seitdem aus der Fachhochschule, die Hochschule Neubrandenburg wurde. Damit wurde die Hochschule nach Außen aufgewertet. Die Umbenennung der Uni Dortmund in Technische Universität (TU) im Jahr 2007 machte nur die Schwerpunktsetzung in den technischen Studienfächern deutlich; an der Struktur des Lehr- und Forschungsbereiche änderte sich hingegen nichts. Die TU grenzte sich vor allem von den vielen Konkurrenten in Nordrhein-Westfalen ab.</p>
<p>Am stärksten sind innerhalb und außerhalb der vormaligen Universität Lüneburg die Änderungen zu spüren: Leuphana ist der Name seit 2007. Stark diskutiert, doch vom Präsidenten der Stiftungsuniversität durchgesetzt, wurde neben dem neuen Namen auch eine Fokussierung auf wenige Fächer und das sogenannte Leuphana-Studienmodell. In Lüneburg sollen die besten Studenten auf die besten Forscher treffen, was bei genauem Blick in die Hochschule keine leere Worthülse ist.</p>
<p>Und was ist nun die Universität Greifswald? Eine Volluniversität, deren sogenannte Unikatfächer bei letzten CHE-Forschungsranking nur im hinteren Drittel dabei sind. Eine Philosophische Fakultät mit Orchideenfächern ohne Potential aufgrund der mangelnden Größe und dem Wunsch des Erhalts der Lehramtsausbildung in Greifswald. Dass wichtige Entscheidungen dafür aber in Schwerin schon gefallen sind – auch wenn es anders ausgedrückt wird (Seite 14) – wird ignoriert. Eine Hochschule ohne vernünftige Alumni-Arbeit. Diese Auflistung würde kein Ende nehmen, ohne dem Wesen der Hochschule näher zu kommen. Leider.</p>
<p>Versäumt wurde in der Vergangenheit eine offene Debatte über die eigene Identität. Und nicht nur, weil die nächste Zielvereinbarung zwischen Land und Uni zu unterzeichnen ist. Sondern weil Studierende und Mitarbeiter tagaus tagein in und mit der Ernst-Moritz-Arndt Universität leben.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2010/04/11/titel-von-fleisigen-bauern-und-tobenden-spatzen-arndt-bleibt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

