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	<title>webMoritz.de &#187; Debattierclub</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>DGB-Hochschulgruppe diskutiert über Verbindungswesen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jan 2011 19:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Vössing</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Diskussion geht es um Geschichte, soziale Quellen, Strukturen und gesellschaftliche Bedeutung von studentischen Verbindungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/01/Flyer-DGB-Burschenschaften.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-49111" title="Flyer DGB Burschenschaften" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/01/Flyer-DGB-Burschenschaften-176x250.jpg" alt="" width="176" height="250" /></a>Unter dem Titel &#8220;Saufen, Schlagen, Seilschaften &#8211; Zur Kritik des Verbindungs(un)wesens&#8221; will die <a href="http://www.hochschulgruppe.org/greifswald/">DGB-Hochschulgruppe Campus Greifswald </a>über Geschichte, soziale Quellen, Strukturen und gesellschaftliche Bedeutung von studentischen Verbindungen diskutieren und lädt am kommenden Mittwoch, um 19:30 Uhr in den <a href="http://geokeller.de/wp/">Geographenkeller</a> in die Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 16. ein. Referent der Veranstaltung ist Jörg Kronauer, einer der Autoren des Buches <a href="http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,345,5.html">„Studentenverbindungen in Deutschland: Ein kritischer Überblick aus antifaschistischer Sicht“</a>.</p>
<p>In der <a href="http://www.hochschulgruppe.org/greifswald/2010/12/29/saufen-schlagen-seilschaften-zur-kritik-des-verbindungsunwesens/">Ankündigung</a> der Hochschulgruppe heißt es: &#8220;Burschenschaften, Corps und andere Studentenverbindungen sind nicht dasselbe, teilen aber eine verhängnisvolle Geschichte.&#8221; Auch in Greifswald sind diverse Verbindungen aktiv. Das gepflegte Gesellschaftsbild gelte als konservativ, die Geschlechterrollen seien klar verteilt und Rituale nähmen einen großen Teil des Zusammenlebens ein. Mitglieder von Verbindungen, begünstigt durch gute Kontakte ihrer Vorbilder erreichten hohe Positionen in Justiz, Politik, Wirtschaft oder Medien.&#8221;</p>
<p>Die Veranstalter wollen auch das Thema Rechtsextremismus ansprechen: &#8220;Auch wenn sich einige Verbindungen gegen den Vorwurf wehren, rechts zu sein, fanden doch viele Rechtskonservative und Nazis ihre politischen Anfänge in studentischen Korporationen. Immer wieder werden auch Angehörige von Burschenschaften im Nazimilieu aktiv. Gleichzeitig entsprechen die studentischen Verbindungen heute wieder einem gesellschaftlichen Trend zum Konservatismus und zu nationalistischer und militaristischer Ideologie. Schließlich sind die Verbindungen mitunter auch einfach durch die gemeinsamen Wohnmöglichkeiten, die sie bieten, für Erstsemester an einem neuen Studienort attraktiv&#8221;, so die Hochschulgruppe weiter.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/2010/12/03/studentenverbindungen-fordern-aktive-toleranz/">An der Universität Greifswald wurde unlängst im Debattierclub über das Verhältnis Verfasste Studierendenschaft – studentische Verbindungen diskutiert.</a></p>
<p>Flyer: DGB-Hochschulgruppe Greifswald</p>
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		<title>Das Magazin-Am Puls der Stadt am Freitag</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/10/29/das-magazin-am-puls-der-stadt-am-freitag/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 15:45:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>radio 98eins</dc:creator>
				<category><![CDATA[on air check]]></category>
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		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
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		<description><![CDATA[Wisst ihr schon, was ihr heute Abend zwischen 19 und 20 Uhr machen wollt? Wie wäre es denn, wenn ihr euch gute Musik, interessante Berichte und die wichtigsten Neuigkeiten des Tages anhört? Und das bequem von Zuhause. In unserer heutigen Sendung &#8216;Das Magazin-Am Puls der Stadt&#8217; erfahrt ihr, was ihr heute Abend und am Wochenende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wisst ihr schon, was ihr heute Abend zwischen 19 und 20 Uhr machen wollt?<br />
Wie wäre es denn, wenn ihr euch gute Musik, interessante Berichte und die wichtigsten Neuigkeiten des Tages anhört?<br />
Und das bequem von Zuhause.</p>
<p>In unserer heutigen Sendung &#8216;Das Magazin-Am Puls der Stadt&#8217; erfahrt ihr, was ihr heute Abend und am Wochenende in Greifswald erleben könnt, ihr hört die Spotlights mit den Ereignissen des Tages aus Greifswald und Umgebung und unsere Moderatorin erzählt euch, auf welche Wetterbedingungen ihr euch einstellen solltet.<br />
Außerdem hört ihr ein Interview mit dem Vorsitzenden des Greifswalder Debattierclubs, welcher an diesem Wochenende die renommierten ZEIT-Debatten ausrichten wird.<br />
Seid ihr auch schon gespannt, wie unser Hörspiel &#8216;Verhängnisvolles Wissen&#8217; weitergeht?<br />
Heute hört ihr in unserer Sendung den zweiten Teil unserer neuen Rubrik &#8220;Die Kassette&#8221;. Seid gespannt!</p>
<p>Also, macht es euch auf dem Sofa bequem, stellt das Radio auf die Frequenz 98,1 und genießt eine Stunde &#8216;Das Magazin-Am Puls der Stadt&#8217;</p>
<p>Uns gibt es übrigens auch über Livestream zu hören auf www.98eins.de</p>
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		<title>Am Wochenende: ZEIT-Debatte in Greifswald</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/10/27/am-wochenende-zeit-debatte-in-greifswald/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 15:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Birgit Socher]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Greifswalder Debattierclub richtet am Wochenende eine "ZEIT"-Debatte aus. Redner aus der ganzen Republik messen sich in ihrer Kunst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_44432" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/debattierclub-redner-oliver-bock-gabriel-kords.jpg"><img class="size-medium wp-image-44432" title="debattierclub-redner-oliver-bock-gabriel-kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/debattierclub-redner-oliver-bock-gabriel-kords-250x200.jpg" alt="" width="250" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Student Oliver Bock beim Training des Debattierclubs.</p></div>
<p>Der Greifswalder Debattierclub wird am kommenden Wochenende vom 29. bis 31. Oktober einen bundesweiten Debattierwettstreit ausrichten. Die renommierte „ZEIT-Debatte“ ist die bekannteste Plattform für junge Debattierkünstler im deutschen Sprachraum und findet fünf Mal im Jahr statt. Im Februar 2010 hatten Mitglieder des Greifswalder Debattierclub eine solche Debatte in Stuttgart gewonnen.</p>
<p>Die Tradition studentischer Debattierclubs kommt eigentlich aus dem englischen Sprachraum. In Deutschland gibt es die meisten Debattiervereine erst seit etwa 10 Jahren. Seitdem gibt es auch den Greifswalder Club.</p>
<h3>Debatten im parlamentarischen Stil</h3>
<p>Der Vorsitzende Rafael Heinisch und sein Team vermitteln an Kommilitonen, wie man in Debatten erfolgreich ist.<span id="more-44427"></span> Die zur Übung geführten Debatten werden im parlamentarischen Stil abgehalten, stets stehen sich „Regierung“ und „Opposition“ gegenüber. Die Redezeit ist genau festgelegt und muss strikt eingehalten werden. Es geht meistens um aktuelle politische oder ethische Themen. Besonderen Wert legen die jungen Rhetoriker dabei auf die Einhaltung von Höflichkeit. Auch Gegner applaudieren sich höflich nach ihren Beiträgen, die Redner bleiben stets ruhig und sachlich.</p>
<p>Die Teilnehmer lernen auch, zwischen ihrer persönlichen Meinung und dem Argumentieren zu unterscheiden. Immer wieder müssen sie Positionen vertreten, die nicht ihrer eigenen Meinung entsprechen. Rafael Heinisch sagt: „Das ist ein ganz wichtiges Grundprinzip und soll sicherstellen, dass die Redner verstehen, wie der Prozess des Argumentierens und Überzeugens funktioniert.“ Zum Club kommen nicht nur Studenten aus den Geisteswissenschaften, sondern auch Mediziner und Naturwissenschaftler. Rafael Heinisch selbst in Doktorand im Fach Phsyik und forscht zurzeit zur Elektronwandwechselwirkung.</p>
<h3>Finalrunde mit prominent besetzter &#8220;Ehrenjury&#8221;</h3>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/zeit-debatten-logo.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-44433" style="margin: 5px;" title="zeit-debatten-logo" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/zeit-debatten-logo-250x105.jpg" alt="" width="250" height="105" /></a>Beim ZEIT-Debattenwettstreit reisen Teams aus ganz Deutschland nach Greifswald, um gegeneinander anzutreten. Sie messen sich ab Freitagnachmittag in fünf Vorrunden, die besten treten am Sonntag abschließend im Finale an.</p>
<p>Beim Finale werden die Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU), die Landesverfassungsgerichtspräsidentin Hannelore Kohl und ein Vertreter des Rektorats anwesend sein, ebenso die stellvertretende Bürgerschaftspräsidentin Birgit Socher (Linke). Die Abschlussveranstaltung beginnt am Sonntag, 31. Oktober, um 14:00 Uhr in der historischen Aula im Uni-Hauptgebäude. Rafael Heinisch verspricht: „Freunde der kultivierten Debatte werden mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen.“</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.debattierclub-greifswald.de" target="_blank">Homepage des Debattierclubs Greifswald</a></p>
<p>Foto: Gabriel Kords</p>
<h6>Text und Fotos dieses Artikels stehen nicht unter CC-Lizenz. Alle Rechte vorbehalten!</h6>
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		<title>Debattierclub Greifswald gewinnt ZEIT-Debatte</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 13:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Kendzia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Greifswalder Studenten Sarah Jaglitz und Rafael Heinisch haben am vergangenen Wochenende die ZEIT-Debatte in Stuttgart gewonnen und damit gute Chancen die deutsche Meisterschaft im Juni in Münster zu gewinnen. Die Zeit-Debatten sind eine Turnierserie für studentisches Debattieren im deutschsprachigen Raum, die von der gleichnamigen Wochenzeitung gesponsert werden. Debattiert wurde im Stuttgart Wilhelmspalais nach den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Greifswalder Studenten Sarah Jaglitz und Rafael Heinisch haben am vergangenen Wochenende die ZEIT-Debatte in Stuttgart gewonnen und damit gute Chancen die deutsche Meisterschaft im Juni in Münster zu gewinnen. Die Zeit-Debatten sind eine Turnierserie für studentisches Debattieren im deutschsprachigen Raum, die von der gleichnamigen Wochenzeitung gesponsert werden.</p>
<div id="attachment_30790" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_1397.JPG"><img class="size-medium wp-image-30790  " title="Debattierclub Greifswald gewinnt Debatte in Stuttgart" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_1397-250x153.jpg" alt="Debattierclub Greifswald gewinnt Debatte in Stuttgart" width="250" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Debattierclub Greifswald gewinnt Debatte in Stuttgart</p></div>
<p>Debattiert wurde im Stuttgart Wilhelmspalais nach den Regeln des BPS (Britisch Parliamentary Style). Dabei treten vier Teams gleichzeitig gegeneinander an. Zwei Gruppen bilden die Regierung, die beiden anderen die Opposition. Beide Teams einer Seite dürfen sich nicht absprechen und sich auch nicht widersprechen, da sie die gleiche Sache fordern, allerdings besser umsetzen wollen. Eine erfahrene Jury bewertet die Debatte und entscheidet, in welcher Rangfolge die Teams stehen. Nach einer Vorrunde kamen die besten acht Teams ins Halbfinale.</p>
<p>Die beiden Greifswalder konnten sich am Sonntagnachmittag aus der „Eröffnenden Regierung“ heraus gegen den Debattierclub Bonn (Eröffnende Opposition), die Debattiergesellschaft Jena (Schließende Regierung) und die Debating Union (Schließende Opposition) durchsetzen. Zum besten Einzelredner kürte die Ehrenjury Clemens Lechner aus Jena. Das Finalthema lautete &#8220;Dieses Haus würde Parteispenden verbieten&#8221;.</p>
<p>Im Halbfinale hatten sich die Greifswalder beim Thema &#8220;Dieses Haus würde Geldstrafen proportional zum Einkommen ausgestalten&#8221; gegen Jena, München und Mainz durchgesetzt.</p>
<p>Im kommenden Juni findet in Münster die deutsche Meisterschaft statt. Nach dem Sieg in Stuttgart stehen die Chancen für eine gute Platzierung des Greifswalder Teams nicht schlecht. Wer selbst Interesse am debattieren hat, findet auf der <a href="http://www.debattierclub-greifswald.de/" target="_blank">Internetseite des Debattierclub Greifswald</a> mehr Informationen.</p>
<p>Foto: Debattierclub Greifswald</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.debattierclub-greifswald.de/" target="_blank">Debattierclub Greifswald</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ZEIT_Debatten" target="_blank">ZEIT Debatten auf Wikipedia </a></li>
<li><a href="http://www.vdch.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=46&amp;Itemid=30" target="_blank">ZEIT Debatten </a></li>
<li><a href="http://www.debattierclub-stuttgart.de/" target="_blank">Debattierclub Stuttgart </a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>TITEL Für oder gegen Arndt? &#8211; Eindrücke eines vorher Unbeteiligten</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/12/26/titel-fur-oder-gegen-arndt-eindrucke-eines-vorher-unbeteiligten/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 22:16:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Arndt-Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Debattierclub]]></category>
		<category><![CDATA[Urabstimmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Veranstaltung des Debattierclubs kam ich zufällig, ich ließ mich „mitschnacken“. Und es hat sich gelohnt, obwohl ich hinterher erschrocken und verärgert war. Gelohnt hat es sich, weil ich merkte, dass mich die Debatte um den Namenspatron Arndt doch etwas angeht, dass ich mich intensiver mit dieser für Pommern bedeutsamen Persönlichkeit beschäftigen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Streit im Debattierclub – Ein Kommentar von Ewald Leppin</strong></p>
<p>Zur Veranstaltung des Debattierclubs kam ich zufällig, ich ließ mich „mitschnacken“. Und es hat sich gelohnt, obwohl ich hinterher erschrocken und verärgert war. Gelohnt hat es sich, weil ich merkte, dass mich die Debatte um den Namenspatron Arndt doch etwas angeht, dass ich mich intensiver mit dieser für Pommern bedeutsamen Persönlichkeit beschäftigen sollte. Die Absicht, mehr über die Geschichte Pommerns, den deutschen Faschismus und die neuere Geschichte Deutschlands zu erfahren, war einer der Gründe für meinen Wechsel nach Greifswald. Der Uni- Name war kein Beweggrund für meine Entscheidung. Aber wenn er eine Rolle gespielt hätte, dann eine demotivierende.</p>
<p>Nachdem je zwei Vertreter von Befürwortern und Gegnern des Namens zu Wort gekommen waren, schien die gefühlte Argumentationslage klar für die Namensgegner zu sprechen. Der von den Befürwortern aufgezeigte Facettenreichtum Arndts war interessant, wenn es um seine Volksnähe beim Märchensammeln, sein soziales (vielleicht auch eher ökonomisches) Engagement zur Abschaffung der Leibeigenschaft, seine Naturschutzbemühungen oder auch um seine Verdienste bei der Revolution 1848 und der Entwicklung zu einem einheitlichen Deutschland ging.<span id="more-28939"></span></p>
<p>Die Gründe, die gegen Arndt als Namensgeber, Vorbild und Leitfigur sprechen, waren für mich als zunächst Unbeteiligten aber überzeugender: seine entschiedenen rassistischen, elitär-nationalistischen Positionen, die den Waffengang gegen Franzosen und andere Feinde mit einschlossen, seine militant antisemitische Haltung. Diese Geisteshaltung Arndts führte zu einer problemlosen Vereinnahmung durch die Nazis, auf welche die Namensgebung zurückgeht. Diese Argumente haben mich überzeugt, dass die Uni Greifswald sich nicht weiterhin mit dem Namen einer solchen Persönlichkeit belasten sollte.</p>
<p>An diesem Abend hatte niemand gesagt, dass Arndt für den Herrenmenschen- Rassismus, den Weltkrieg verursachenden Nationalismus oder den massenmordenden Antisemitismus der deutschen Nazis verantwortlich zu machen war. Umso ärgerlicher finde ich, dass Arndt-Befürworter ihren Gegnern solche Positionen unwidersprochen unterstellten und dieses als Beweis vorbrachten, wie emotional moralisierend diese vorgehen. Der Beifall für einen sich antiautoritär gebenden Beitrag erstaunte mich. Er warf den Namensgegnern Professorenhörigkeit vor. Weil diese Arndtkritische Aussagen von Historikern zitierten, unter anderem von Professor Werner Buchholz, dem persönlich anwesenden Pommernforscher.</p>
<p>Erschreckt hat mich der Beifall zu einem Beitrag zum Thema Antisemitismus: Der Antisemitismusvorwurf der Arndtgegner sei verlogen, weil sie sich angeblich nicht hinreichend von antiisraelischen palästinensischen Positionen distanziert hätten und aus der Kurzformel „Palästinenser = Hamas = schlimmste Judenhasser der Gegenwart“ wurde eine Verunglimpfung der Arndt-Gegner konstruiert und gleichzeitig der Antisemitismus der NPD verharmlost: Das war nicht sachdienlich, aber es brachte Beifall für die Bewahrer! Nicht nachvollziehbar war, dass man für die Auseinandersetzung mit Arndt die Beibehaltung des Namens bräuchte. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Ein intensives unbelastetes „Sichbefassen“ mit der so widersprüchlichen Persönlichkeit ist ohne die Vorgaben und Verpflichtungen durch das Namenspatronat viel eher möglich.</p>
<p>Unehrlich fand ich Beiträge, welche die Namensbeibehaltung in der DDR als Argument für die Pro-Arndt-Seite verbuchten. Wenn Menschen, die sonst kaum ein gutes Haar am DDR-System lassen, sich in diesem Fall auf die DDR-Führung berufen, wirkt das inhaltlich nicht glaubwürdig. Hier ist es interessant zu wissen, dass der „Stahlhelmer“ und spätere Nazi Walter Glawe (ein Kirchenhistoriker), der die Namensgebung 1933 initiierte, nach der Gründung der DDR 1949 den gleichen Versuch erfolgreich unternommen hat – inzwischen als geläuterter Nazi im Gewande eines SED-Kommunisten.</p>
<p>Bei solcher Entstehungsgeschichte der Namensgebung frage ich mich als Zugereister, weshalb sich die Uni Greifswald auch heute noch diesen ballasthaltigen Namen aufbürdet. Ärgerlich fand ich, dass nach der Repräsentantenrunde fast ausschließlich Pro-Arndt-Beiträge kamen, die spontan erscheinen sollten, aber gut vorbereitet waren, während die Gegenseite nichts nachschieben konnte. Ärgerlich deshalb, weil die Publikumsrunde im Widerspruch zur argumentativ- inhaltlichen Ausgangsbasis der Eingangsrunde stand; auch über mich selbst habe ich mich geärgert, weil ich mich in der emotional aufgeheizten Situation nicht getraut habe, meine sich entwickelnde Position zu äußern. Trotzdem, zurück zum Ausgangspunkt, es hat sich gelohnt!</p>
<blockquote><p><strong>Zur Person</strong></p>
<p>„Ersti“ Ewald Leppin studiert an der Uni Greifswald Slawistik und Geschichte. 1944 im polnischen Teil Pommerns geboren, lebte er bis 1953 in Flüchtlingslagern. Er beginnt 1965 ein Studium in Hamburg und wird 1968 in der Studentenbewegung aktiv. Bis zu seinem Ruhestand im Sommer 2008 war er Realschullehrer in Hamburg. Auf der Suche nach<br />
den eigenen Wurzeln lockte ihn Greifswald als Fahrradhauptstadt sowie die Nähe zur Ostsee und Polen. Wenn er heute nicht gerade studiert, kocht er gern vegetarisch oder verbringt Zeit mit „Outdoor“-Aktivitäten wie „wild Zelten“, Hochlandtrekking, Paddeln und anderen Sportarten. Im StudiVZ konnte man ihn auch mal finden, aber nach einem Bericht über die mangelnde Datensicherheit hat er sich dort wieder „exmatrikuliert.“</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gastbeitrag zur Arndt-Debatte</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/12/04/gastbeitrag-zur-der-arndt-debatte/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 11:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
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		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Namenspatron]]></category>
		<category><![CDATA[Umbenennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arndt-Debatte vom vergangenen Donnerstag bewegt weiter die Gemüter. Wir veröffentlichen einen Redebeitrag von Christian Peplow, den er wegen der zeitlichen Begrenzung nicht vollständig halten konnte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Arndt-Debatte am vergangenen Donnerstag hat nicht nur in den webMoritz-Kommentaren weite Kreise gezogen. Auf der Website des <a href="http://www.debattierclub-greifswald.de/" target="_blank">Debattierclubs </a>kann inzwischen ein Video-Mitschnitt der Debatte angesehen werden und die Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; sah sich genötigt, auf alle Redebeiträge der Besucher <a href="http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/12/debattierclub-antworten-auf-freie-redner/" target="_blank">auf ihrer Homepage zu antworten</a>. Den Redebeitrag von Christian Peplow aus dem Publikum konnte dieser allerdings nicht in voller Länge halten, weil er die vorgegebene Redezeit von 3 Minuten überstieg. Da Christian Peplow, Promotionsstudent am Historischen Institut, seine Rede aber ausführlich vorbereitet und ausformuliert hatte, veröffentlicht der webMoritz seinen Beitrag zur Debatte hier in voller Länge</em>:</p>
<p>Meine sehr geehrten Damen und Herren,</p>
<p>auf der Vollversammlung der Studierenden im Juni dieses Jahres habe ich mich beim Antrag auf Umbenennung der Universität meiner Stimme enthalten, jedoch für die Urabstimmung über den Namen Ernst-Moritz-Arndt-Universität votiert. Aus gutem Grund. Meine positive Einstellung zur Urabstimmung wurzelt in der tiefen Hoffnung, dass: <em>„(…) die Kommilitonen (…) aus den Händen der Populisten befreit [werden], die sie als Stimmvieh vor den eigenen Karren spannen wollen (…)“</em><sup><a href="#FN1">[1]</a> </sup>und sie somit aus freier Überzeugung und nach eingehender Beschäftigung mit Ernst Moritz Arndt abstimmen gehen.</p>
<div id="attachment_27896" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/christian_peplow.JPG"><img class="size-full wp-image-27896" title="christian_peplow-225" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/christian_peplow-225.jpg" alt="christian_peplow-225" width="225" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Peplow bei seiner Rede am 26. November</p></div>
<p>Genau hier liegt nämlich nach meiner Meinung das Hauptproblem innerhalb der Diskussion um den Namenspatron der Universität. Die Art und Weise, wie das Bündnis „Uni-ohne-Arndt“ ihre Debatten führt, hat etwas von „inszenierter Demagogie“, wie Dr. Irmfried Garbe es zutreffend ausdrückte.<sup><a href="#FN2">[2]</a> </sup>Dass die Kampagne „Uni-ohne-Arndt“ zu Recht eine Diskussion anregt und mit ihrer Kritik auch gehört werden muss, wird niemand bestreiten wollen. Allein der konstruktive Charakter, der einer Diskussion innewohnen sollte, geht aus meiner Sicht in dem populistischen Gehabe und den zum Teil unnötig übertriebenen inszenierten Aktionen völlig verloren. Den „Uni-ohne-Arndt“ Befürwortern geht es scheinbar darum, einfach eine möglichst große Masse hinter sich zu bringen, wobei es ihnen egal ist, ob einer der willigen Unterstützer überhaupt jemals ein Buch des Kritisierten selbst in den Händen gehalten, geschweige denn vollständig gelesen hat.</p>
<p>Ich frage daher an dieser Stelle: Was glauben Sie, wie viele der rund 11.500 Studenten an der hiesigen Universität haben sich bis jetzt mehr als nur eine Moritzartikellänge, inklusive des „Arndts des Monats“, wirklich kritisch mit dem Namenspatron unserer Universität auseinandergesetzt? Wie viele Studenten, die derzeit lauthals gegen den Namen wettern, sind erst, nachdem sie in Greifswald angekommen sind, auf ihren umstrittenen Namenspatron aufmerksam geworden? Anders gefragt: Wie viele der Studenten, die in Greifswald studieren bzw. studiert haben und sich seitdem mit Ernst Moritz Arndt befassen, hätten dies auch getan, wenn sie „nur“ an einer namenlosen Universität Greifswald lernen bzw. gelernt hätten?</p>
<p>Auf welchem Tiefpunkt die Diskussion um das Erbe Arndts angekommen ist, zeigt in meinen Augen die Aussage von Arik Platzek (Mitglied und Beisitzer im Landesvorstand des Humanistischen Verbands Deutschland (HDV) Mecklenburg-Vorpommern), der allen Ernstes fordert: „Wer Grundsätze einer humanistischen Weltanschauung teilt, muss Arndt ablehnen. Wer Arndt nicht ablehnt, hat an einer Hochschule wenig verloren.“<sup><a href="#FN3">[3]</a> </sup>Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer nicht hundertprozentig gegen Arndt ist, dem wird die Hochschultauglichkeit einfach abgesprochen. Der „moralische Terror“, mit dem hier gearbeitet wird, sorgt dafür, dass eine differenzierte Meinungsäußerung nicht mehr möglich ist. In einem solchen Umfeld ist es zudem nur noch eine Frage der Zeit, bis Personen, die sachlich darum bemüht sind, Argumente für den Namenserhalt der Universität zu präsentieren, mit dem Zeichen des Rechtsradikalismus bzw. Antisemitismus gebrandmarkt werden. Ein solcher Makel, der in diesem Fall völlig zu Unrecht verteilt wird, ist nur schwer abwaschbar und wird früher oder später dazu führen, dass viele davor zurückschrecken, sich zum Für und Wider der Person Ernst Moritz Arndts öffentlich zu äußern.</p>
<p>Noch ein Wort zum Kernthema des heutigen Abends und der Aussage: „Für eine Universität ist ein solcher Name völlig unwürdig und untragbar!“ Warum? Ist nicht gerade eine Institution wie die Hochschule ein geeigneter Ort dafür, sich mit einem schweren bzw. problematischen kulturellen Erbe unserer Geschichte auseinanderzusetzen? Stattdessen soll lieber alles „Schlechte“ (wobei sich die Frage stellt: Wer entscheidet über gut und schlecht?) einfach verbannt werden.</p>
<div id="attachment_27901" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><img class="size-full wp-image-27901" title="arndt_gemeinfrei-240" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/arndt_gemeinfrei-240.jpg" alt="arndt_gemeinfrei-240" width="240" height="330" /><p class="wp-caption-text">Wird Arndt das Opfer einer &quot;damnatio memoriae&quot;?</p></div>
<p>So wie die Kämpfe gegen Arndt im Moment geführt werden, bewegen wir uns in Richtung einer <em>damnatio memoriae</em>, also der völligen Auslöschung der Erinnerung an eine verhasste oder geächtete Person aus dem kulturellen Gedächtnis einer Gesellschaft – Frei nach dem Motto: Aus den Augen aus dem Sinn. Überspitzt ausgedrückt: Wer im Kern schlecht ist, so wie Arndt, darf in der Erinnerungskultur nicht weiter beachtet werden. Es wäre dann auch völlig egal, dass Arndt sich mit seinem <em>Katechismus für den teutschen Kriegs-u. Wehrmann </em>entschieden gegen Eroberungskriege ausgesprochen hat und darüber hinaus forderte, dass niemals ein Soldat gegen Zivilisten und unbewaffnete Personen vorgehen darf.<a href="#FN4"><sup>[4]</sup></a> In diesem Fall sollten auch Arndts <em>Märchen und Jugenderinnerungen</em>, die einen wichtigen kulturellen Bestandteil der Insel Rügen ausmachen, einfach mit in die <em>damnatio </em>aufgenommen werden.</p>
<p>Das Beste wird daher sein, „wir“ sammeln noch einmal genügend Material für ein paar Ausgaben „Arndt des Monats“ der Zeitschrift Moritz, die ja sicherlich auch umbenannt werden muss, um anschließend das gesamte Werk von Arndt in einem Panzerschrank wegzusperren. Das Bittere an dieser Ironie ist – und das sollte allen Beteiligten bewusst sein – dass kommende Generationen sich (wenn überhaupt) nur noch an Ernst Moritz Arndt als furchtbaren Namenspatron diverser Einrichtungen und Straßen erinnern werden.</p>
<p>Aus diesem Grund sehe ich es wie der Literaturwissenschaftler und Publizist Dr. Sascha Lehnartz, der 2005 schrieb: „Wer die EMA [Universität] umtauft, beraubt sie ihrer komplexen Geschichte und die Schüler [die Studenten] der Chance, sich mit dieser Geschichte stets aufs Neue auseinanderzusetzen. Gerade ein so dubioser und widersprüchlicher Charakter wie der Namenspatron zwingt dazu, darüber nachzudenken, wie ein und derselbe „Geist der Zeit“ einige der besseren und einige der fürchterlichsten Ideen der Deutschen gebar. Aber man kann die Diskussion natürlich auch abwürgen (…). Verloren wäre die Chance, einen Namensgeber nicht gedankenlos als „Vorbild“ zu begreifen, sondern als Herausforderung, selbst zu denken.“<a href="#FN5"></a><sup><a>[5]</a> </sup></p>
<p>Lassen sie mich zum Abschluss eines deutlich sagen: Die Person Ernst Moritz Arndt und die Benennung der Universität nach ihm muss auch weiterhin einer kritischen Untersuchung unterzogen werden. Die Art und Weise, wie dies vonstatten geht, sollte jedoch schleunigst auf eine behutsamere und seriösere Ebene gehoben werden, wodurch jeder die reelle Chance erhält, sich eine objektive Meinung zu bilden. Nur so können wir dafür sorgen, dass die seit den 1990er Jahren angestoßenen Debatten über Arndt nicht erneut abebben oder im schlimmsten Fall einfach totgeschwiegen werden. Ich schließe mich daher der berechtigten Forderung des Prorektors Prof. Dr. Michael Herbst an: „(…) eine faire historische Debatte [über Arndt] zu führen und noch einmal genau hinzugucken (…) und dass wir [uns] in unserer eigenen Öffentlichkeitsarbeit und mit den zweifelsohne vorhandenen kritischen Aspekten im Werk Ernst Moritz Arndts offensiver auseinander setzten müssen.“<a href="#FN6"><sup>[6] </sup></a></p>
<p>© 26. November 2009. Die Verwendung dieses Textes – auch nur Auszugsweise – ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors gestattet. Der Text steht nicht unter CC-Lizenz.</p>
<p>Das Originaldokument kann <a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/Zur-Diskussion-um-Ernst-Moritz-Arndt.pdf" target="_blank">hier als pdf-Datei heruntergeladen werden</a>.</p>
<h3>Fußnoten</h3>
<ol>
<li><a name="FN1"></a>SCHÖNEBECK, Carsten: Die Vollversammlung: Zwischen Menschenfischern und Populisten, in:<span style="text-decoration: underline;"> <a href="http://webmoritz.de/2009/06/22/die-vollversammlung-zwischen-menschenfischern-und-populisten/" target="_blank">http://webmoritz.de/2009/06/22/die-vollversammlung-zwischen-menschenfischern-und-populisten/</a></span> [Entnommen am: 26.11.2009].</li>
<li><a name="FN2"></a>GARBE, Irmfried: Für Arndt als Uni-Patron, in: <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.theologie.uni-greifswald.de/pressemedien/presse/proarndt-als-uni-patron.html" target="_blank">http://www.theologie.uni-greifswald.de/pressemedien/presse/proarndt-als-uni-patron.html</a> </span>[Entnommen am: 26.11.2009].</li>
<li><a name="FN3"></a>PLATZEK, Arik: Arndt-Debatte. Passen die Befürworter zu einer modernen Universität?, in: <span style="text-decoration: underline;">http://hf.hvdmv.de/2009/11/arndt-debatte-befurworter-gehoren-nicht-an-eine-universitat/ </span>[Entnommen am: 26.11.2009]. (korrekter Link: <a href="http://hf.hvd-mv.de/2009/11/arndt-debatte-befurworter-gehoren-nicht-an-eine-universitat/" target="_blank">http://hf.hvd-mv.de/2009/11/arndt-debatte-befurworter-gehoren-nicht-an-eine-universitat/</a>)</li>
<li><a name="FN4"></a>ARNDT, Ernst Moritz: Katechismus für den deutschen Kriegs-und Wehrmann: worin gelehret wird, wie ein christlicher Wehrmann seyn und mit Gott in den Streit gehen soll, [s. n.] 1814, S. 16, 39, 45-47, 49, 51-52.</li>
<li><a name="FN5"></a>LEHNARTZ, Sascha: Contra Umbenennung. „Ein passabler Demokrat“, in: <a href="http://www.ernst-moritzarndt.de/procontra.htm " target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">http://www.ernst-moritzarndt.de/procontra.htm </span></a>[Entnommen am: 26.11.2009]<sup>.</sup></li>
<li><a name="FN6"></a>HERBST, Michael: Wortbeitrag während der Vollversammlung im Juni 2009, in: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6lfV-robnm0" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">http://www.youtube.com/watch?v=6lfV-robnm0</span></a>, hier: Minute 3:09-3:32. [Entnommen am: 26.11.2009].</li>
</ol>
<p>Bilder: Alex Kendzia/webMoritz-Archiv</p>
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		<item>
		<title>Arndt-Debatte beim Debattierclub</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 19:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Schümann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[AG Uni ohne Arndt]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer bei der gestrigen Arndt-Debatte nicht zugegen war, hat die Möglichkeit, im webMoritz-Podcast nachzuhören, was er verpasst hat. Eric Schümann hat die Debatte zusammengefasst: Bilder und einen geschriebenen Bericht über die Veranstaltung gibt&#8217;s hier. Hier können die Redebeiträge der vier Redner der Pro- und Contra-Arndt-Initiativen nachgehört werden: Redebeitrag von Karla Thurm Redebeitrag von Henning Krüger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/ingowitt.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-27483" title="ingowitt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/ingowitt-166x250.jpg" alt="ingowitt" width="166" height="250" /></a>Wer bei der gestrigen Arndt-Debatte nicht zugegen war, hat die Möglichkeit, im webMoritz-Podcast nachzuhören, was er verpasst hat. Eric Schümann hat die Debatte zusammengefasst:</p>
<p><span id="more-27478"></span></p>
<p>Bilder und einen geschriebenen Bericht über die Veranstaltung gibt&#8217;s <a href="http://webmoritz.de/2009/11/27/arndt-beim-debattierclub-kurz-und-bundig/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Hier können die Redebeiträge der vier Redner der Pro- und Contra-Arndt-Initiativen nachgehört werden:</p>
<p>Redebeitrag von Karla Thurm</p>

<p>Redebeitrag von Henning Krüger</p>

<p>Redebeitrag von Sebastian Jabbusch</p>

<p>Redebeitrag von Thorben Vierkant</p>

<p>Foto: Alexander Kendzia</p>
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		<title>Arndt beim Debattierclub: Kurz und bündig *Podcast-Update*</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 06:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Arndt-Debatte unter Führung des Debattierclubs war geprägt von inhaltlicher Dichte und altbekannten Argumenten. Die Arndt-Befürworter waren zahlreicher als die Gegner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einen Schlagabtausch zwischen Arndt-Gegnern und Arndt-Befürwortern dürften die Besucher des Streitgesprächs zwischen der Initiative &#8220;Uni-ohne-Arndt&#8221; und der &#8220;Pro-Arndt AG&#8221; wohl eingestellt gewesen sein &#8211; dass dieser allerdings kaum mehr als 60 Minuten dauerte, war sicherlich ein Novum. Gerade die überschaubare Länge bei gleichzeitig hoher inhaltlicher Dichte war jedoch außerordentlich erfrischend für die Debatte, die in den vergangenen Monaten oft an ihrer epischen Breite gekrankt hatte (auch und gerade in den webMoritz-Kommentaren!).</p>
<div id="attachment_27240" class="wp-caption alignright" style="width: 197px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/debattierclub-187x192-debattierclub.jpg"><img class="size-full wp-image-27240" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/debattierclub-187x192-debattierclub.jpg" alt="debattierclub-187x192-debattierclub" width="187" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Logo des Debattierclubs </p></div>
<p>Interessanterweise kamen die ansprechendsten Wortbeiträge bei der Veranstaltung eindeutig aus dem Publikum. Zu Beginn hatten je zwei Vertreter der Initiative jeweils sieben Minuten über ihre Position sprechen dürfen. Diese Beiträge erfolgten in der Reihenfolge Karla Thurm (Uni ohne Arndt), Henning Krüger (Pro Arndt), Sebastian Jabbusch (Uni ohne Arndt), Thorben Vierkant (Pro Arndt). Zwischen der zweiten und der sechsten Minute der Vorträge durften die übrigen Personen auf dem Podium Zwischenfragen stellen, was allerdings nicht zuverlässig funktionierte, da die Redner die Meldungen von Fragestellern nicht immer bemerkten und dann auch nicht darauf aufmerksam gemacht wurden.</p>
<h3>Pro Arndt: &#8220;Emotionalität, die ihm teilweise ein wenig entglitten ist&#8221;</h3>
<p>Die Arndt-Befürworter, die man neben ihrer noch in den Kinderschuhen steckenden Website bisher noch kaum wahrgenommen hatten, schickten mit Henning Krüger einen noch vollkommen unbekannten, aber durchaus redegewandten, Arndt-Befürworter ins Rennen. Henning, der im ersten Semester an der Uni Greifswald studiert, verwies darauf, dass Arndt ein &#8220;Sprachrohr des deutschen Volkes&#8221; habe sein wollen und sich dafür einer &#8220;Emotionalität, die ihm teilweise ein wenig entglitten&#8221; sei, bedient habe. Arndt solle als Patron erhalten bleiben, denn er er könne uns &#8220;ein Stückchen sentimentalen Wert geben&#8221;. Thorben Vierkants späterer Redebeitrag litt erheblich darunter, dass Vierkant eine Zwischenfrage von Sebastian Jabbusch zuließ, die ihn dann ein wenig aus dem Konzept brachte.</p>
<h3>Contra Arndt: &#8220;Arndt steht für das volle Programm der Nazis&#8221;</h3>
<p>Uni-ohne-Arndt-Vertreterin Karla Thurm wies bereits in ihren ersten Sätzen darauf hin, dass es der Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; keineswegs darum gehe, Arndt aus den Geschichtsbüchern zu streichen oder sein Ansehen zu beschmutzen. Vielmehr solle vor dem Hintergrund der rassistischen und antisemitischen Vorstellungen Arndts, die die Nationalsozialisten instrumentalisiert hätten, der Namenspatron &#8220;kritisch hinterfragt&#8221; werden. Mit der nationalsozialistischen Instrumentalisierung Arndts begann Karla auch ihre Ausführungen, indem sie anhand von Zitaten belegte, wie deutlich Arndts Schriften in die NS-Ideologie integriert waren.</p>
<p>Sebastian Jabbusch spitzte die Argumente der Initiative dann weiter zu. Er wies unter anderem darauf hin, dass Arndt eben nicht nur von den Nazis missbraucht, sondern vielmehr &#8220;das volle Programm der Nationalsozialisten&#8221; vertrete. Weiterhin sagte Sebastian: &#8220;Natürlich hat Arndt keinen einzigen Juden getötet, aber das hat Hitler meines Wissens auch nicht getan.&#8221; Dass Jabbusch mit seiner Rede in sieben Minuten nicht fertig wurde und dann gegen die mit einer Glocke klingelnde Leiterin der Debatte anredete, begeisterte das Publikum zum ersten Mal merklich &#8211; es gab donnernden Applaus für das unfreiwillige Spektakel.</p>
<p>
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9424.JPG" title="Geschäftsführerin Sarah Jaglitz stellte ihre Werkzeuge vor: Hammer und Glocke - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9427.JPG" title="Karla Thurm sprach als erste - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9435.JPG" title="Die Arndt-Befürworter besprachen sich während der Reden der Kontrahenten - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9513.JPG" title="Ivo Sieder (RCDS) kritisierte die &quot;Professorenhörigkeit&quot; der Arndt-Gegner - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9516.JPG" title="Verschiedene Kommilitonen formulierten ihre Meinung - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9519.JPG" title="Dabei waren manche Beiträge angenehmer zu hören als die der Redner auf dem Podium. - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9524.JPG" title="Viele Redner im Publikum waren exzellent vorbereitet - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9544.JPG" title="Manche zitierten aus wissenschaftlicher Literatur - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9549.JPG" title="Zum Schluss fassten Ingo Witt (Bild) und Rafael Heinisch die Argumente der Parteien zusammen. Heinischs Foto fehlt uns leider, da unser Kamera-Akku schlapp machte - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9550.JPG" title="Das Publikum hatte an den gut formulierten Beiträgen Heinischs und Witts seinen Spaß - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9555.JPG" title="Professor Werner Buchholz war der meistzitierte Mann des Abends - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/arndt-auswahl/IMG_9560.JPG" title="Der Debattierclub schnitt die Reden per Video mit - Foto: Alexander Kendzia" class="thickbox" rel="set_118" >
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<h3>Publikumsbeiträge fast ausschließlich gegen Namensablegung</h3>
<p>Sebastians Aussagen waren es später dann auch vornehmlich, die von mehreren Rednern aus dem Publikum kritisiert wurden. So sei es zum Beispiel zweifelhaft, dass die &#8220;Uni ohne Arndt&#8221;-Initiative so &#8220;professorenhörig&#8221; sei, fand Ivo Sieder: &#8220;Nur weil ein Professor etwas sagt oder schreibt, muss das ja noch nicht automatisch richtig sein.&#8221; Jabbusch hatte zuvor betont, man arbeite ausschließlich auf Basis von &#8220;wissenschaftlichen Zitaten&#8221;. Mehrere Beiträge aus dem Publikum bezweifelten jedoch, dass eine politische Debatte ausschließlich mit &#8220;wissenschaftlichen Argumenten&#8221; geführt werden könne.</p>
<p>Ein weiterer Wortbeitrag richtete sich gegen die Behauptung der Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221;, in der Wissenschaft gäbe es faktisch keine Verfechter Arndts. Ein Kommilitone wies anhand mehrerer aktueller Publikationen nach, dass diese sehr wohl existieren. Er forderte die Initiative dazu auf, auf diese Tatsachen auf ihrer Homepage ebenfalls hinzuweisen. Initiativen-Sprecher Sebastian Jabbusch sah sich wohl auch aufgrund dieser Aufforderung dazu veranlasst, dem webMoritz per E-Mail mitzuteilen, man werde alle Hinweise auf Publikationen kommentiert veröffentlichen.</p>
<p>Sebastian litt während der Debatte sehr darunter, dass den vier Rednern auf dem Podium nicht erlaubt war, auf die Wortmeldungen einzugehen &#8211; lediglich zwei Vertreter des Debattierclubs fassten am Ende die Positionen der Befürworter und Gegner zusammen. Sebastianversuchte zwar merklich und größtenteils erfolgreich, sich zu beherrschen, rief dann aber doch mehrfach Kommentare in den Raum, von denen einige grob unsachlich waren.</p>
<h3>Beiträge des Publikums ansprechender als die der Kontrahenten</h3>
<p>Auffällig war, dass die Redebeiträge aus dem Publikum rhetorisch fast ausnahmslos ansprechender waren als die Beiträge der vier Kontrahenten. Die meisten Publikums-Redner wirkten sogar besser vorbereitet als die vier Vertreter der Initiativen, allerdings konnten sie sich auch auf einzelne Punkte konzentrieren, während die vier auf dem Podium einen &#8220;Rundumschlag&#8221; auszuführen hatten.</p>
<p>Rhetorisch ebenfalls sehr eindrucksvoll, aber inhaltlich durchaus hinterfragbar, waren die Schluss-Statements der Debattierclub-Mitglieder. Beide konnten sich ganz anders präsentieren als die Vorredner, hatten sich auf ihre Statements aber maßgeblich erst im Verlauf der Debatte vorbereiten können. Das fiel auch auf: Ingo Witt (Präsident des Debattierclubs) als Redner contra Arndt warf den Arndt-Befürwortern vor, ihre mangelnde Überzeugung könne man schon daran erkennen, dass sie weniger PR machten als die Arndt-Gegner. Rafael Heinisch (stellv. Präsident des Debattierclubs) und Redner pro Arndt verblüffte mit dem Statement, Arndts Rassismus und Antisemitismus seien &#8220;bedauerlich&#8221;, aber Arndt habe sich eben einfach nicht beherrschen können (was er allerdings mit einem Zitat belegte).</p>
<h3>Stimmung im Saal eher für Arndt</h3>
<p>Neben den Verantwortlichen der Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; waren auch zahlreiche Besucher darüber überrascht, dass offensichtlich mehr Arndt-Befürworter als -Gegner im Raum waren. Dabei waren die Befürworter zwar waren nur in der knappen Mehrheit, demonstrierten ihre Zustimmung allerdings regelmäßig durch lauten und anhaltenden Applaus &#8211; was die mutmaßlichen Arndt-Gegner nicht zustande brachten. Ob die Aufteilung der Positionen allerdings als repräsentativer Spiegel der Meinungen der Studierendenschaft gewertet werden kann, muss bezweifelt werden. Auch wiesen mehrere Redner aus dem Publikum ausdrücklich darauf hin, dass sie in der Arndt-Frage neutral seien.</p>
<p>Für die Verantwortlichen der Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; war die Situation mit einer Mehrheit von Arndt-Befürwortern jedenfalls erkennbar neu. Bis zum Schluss beriefen sie sich überdies regelmäßig auf die &#8220;große Mehrheit der Studenten&#8221;, die hinter ihrem Anliegen stehe.</p>
<h3>Zum Nachhören: Die vier Redebeiträge vom Veranstaltungsbeginn</h3>
<p><strong>Redebeitrag von Karla Thurm</strong></p>

<p><strong>Redebeitrag von Henning Krüger</strong></p>

<p><strong>Redebeitrag von Sebastian Jabbusch</strong></p>

<p><strong>Redebeitrag von Thorben Vierkant</strong></p>

<h2>Update: Arndt-Gegner kritisieren &#8220;unsachliche&#8221; Debattenbeiträge aus dem Publikum</h2>
<p><em>vom 27.11., 13 Uhr</em></p>
<p>Die Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; hat sich inzwischen in einer Pressemitteilung zu der Veranstaltung geäußert. Die Gruppe äußert sich lobend über die &#8220;sachliche&#8221; Argumentation der Arndt-Befürworter auf dem Podium, die die Schattenseiten Arndts nicht angezweifelt hätten. Den guten Besuch der Veranstaltung hätten Gegner und Befürworter im Anschluss an die Veranstaltung bei einem Glas Bier gefeiert. Die Beiträge aus dem Publikum kamen bei der Initiative allerdings nicht so gut an. Sie schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Enttäuscht und entsetzt zeigten sich einige Vertreter der Initiative über die unsachlichen und teils sachfremden Debattenbeiträge aus einer Gruppe aus dem Publikum. Leider sahen die „Spielregeln“ des Debattierclubs keine Antwortmöglichkeiten vor, weshalb kein Dialog entstand. Man bekam jedoch auch das eindringliche Gefühl, dass hier kein Dialog gesucht wurde, sondern eher ein Forum, um seinen Frust loszuwerden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Anschließend setzen sich die Arndt-Gegner mit einigen vom Publikum geäußerten Thesen auseinander. Die gesamte Pressemitteilung der Initiative ist <a href="http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/11/positive-bilanz-nach-arndt-debatte/" target="_blank">auf ihrer Homepage nachzulesen</a>.</p>
<h2>Podcast-Update: Die Debatte zum Nachhören</h2>
<p><em>vom 27.11., 21 Uhr</em></p>
<p>webMoritz-Autor Eric Schümann bereichert unser Audio-Angebot zur Debatte um einen Beitrag, der sowohl Teile der Eingangsstatements als auch einige Wortmeldungen aus dem Publikum enthält. Wer die Debatte verpasst hat, kann sie also hier nachhören:</p>

<h2>Zum Nachhören: Die beiden Schlussreden</h2>
<p><em>vom 28.11., 0 Uhr</em></p>
<p><strong>Redebeitrag von Ingo Witt:</strong></p>
<p><strong></strong><strong></strong></p>
<p><strong>Redebeitrag von </strong><strong>Rafael Heinisch</strong><strong>:</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<h2>Update 4.12., 12:45: AG &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; antwortet auf Gastredner</h2>
<p>Die AG &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; hat uns gebeten, darauf hinzuweisen, dass man sich <a href="http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/12/debattierclub-antworten-auf-freie-redner/" target="_blank">auf der Homepage der Initiative </a>ausführlich mit allen Gastbeiträgen auseinandergesetzt hat. Auch Videos der Debatte sind inzwischen <a href="http://www.debattierclub-greifswald.de/" target="_blank">beim Debattierclub</a> online.</p>
<p>Bilder: Alexander Kendzia, Audio-Mitschnitte: Eric Schümann (Wir bitten die Störgeräusche in den Mitschnitten zu entschuldigen.)</p>
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		<title>Donnerstag: Arndt-Diskussion beim Debattierclub</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/11/24/arndt-diskussion-beim-debattierclub/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 16:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Kendzia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urabstimmung]]></category>
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		<description><![CDATA[Am kommenden Donnerstag findet im Audimax eine Debatte zwischen Gegnern und Befürwortern des Uni-Namenspatrons statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich die „Kampagne für die Umbenennung der Universität Greifswald“, kurz „<a href="http://uni-ohne-arndt.de/">Uni ohne Arndt</a>“ und die „<a href="http://www.pro-emau.de/">Arndt AG der EMAU Greifswald</a>“ bereits im Internet gegenüberstehen (<a href="http://webmoritz.de/2009/11/17/die-arndt-ag-ist-nun-auch-online/">webMoritz berichtete</a>), veranstaltet der <a href="http://www.debattierclub-greifswald.de/">Debattierclub Greifswald</a> am 26. November um 20 Uhr im Audimax eine Debatte zum Thema: „Soll der Name unserer Universität geändert werden?“. Hier werden sich Vertreter beider Gruppen erstmals offiziell gegenüberstehen und sich nach den Regeln des Debattierclubs miteinander messen.</p>
<div id="attachment_27240" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/debattierclub-187x192-debattierclub.jpg"><img class="size-full wp-image-27240" title="debattierclub-187x192-debattierclub" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/debattierclub-187x192-debattierclub.jpg" alt="debattierclub-187x192-debattierclub" width="187" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Das Logo des Debattierclubs Greifswald</p></div>
<p>Die Idee zu dieser Veranstaltung geht auf das Bestreben des Debattierclubs zurück, der beide Gruppen zu einer offenen Debatte einlud, da das Thema „Namenspatron der Universität“ zur Zeit unter einigen Studenten heiß diskutiert wird. Zunächst konnte der Debattierclub nicht genügend Redner für die einzelnen Themen finden (<a href="http://webmoritz.de/2009/11/07/arndt-befurworter-weiter-ohne-vorzeigbare-ergebnisse/">webMoritz berichtete</a>). Dieses Problem ist nun jedoch gelöst.</p>
<p>Ingo Witt, Vorsitzender des Debattierclub Greifswalds, hofft, dass durch die Debatte die Kernpositionen der beiden Gruppen deutlich werden und, dass Dank der strengen Regeln des Clubs die Veranstaltung nicht zu einer „Talk-Show“ wird.</p>
<p>Bei der Debatte haben zwei Vertreter der beiden Gruppen jeweils sieben Minuten Redezeit, auf die sich Nachfragen aus dem Publikum anschließen. Abschließend werden die Positionen der Gruppen durch zwei Redner des Debattierclubs zusammengefasst. Bisher ist lediglich bekannt, dass für die „Uni ohne Arndt“ Karla Thurm und Sebastian Jabbusch sowie für die „Arndt AG“ Thorben Vierkant antreten werden.</p>
<p>Eine gute Ausgangsposition für eine Debatte scheint gegeben, da Sebastian Jabbusch (einer der Initiatoren der „Uni ohne Arndt“ Gruppe), sich dahingehen äußerte, dass es zwischen den beiden Gruppen eine gute Beziehung und keinerlei Feindschaft geben würde. Trotzdem hat die Intiative „Uni ohne Arndt“ keine allzu großen Erwartungen an die Veranstaltung. Man freue sich auf eine spannende Debatte und hoffe vor allem, dass die Gegenseite mit neuen Argumenten überraschen könne und nicht immer nur auf das Argument hinweise: „Man müsse Arndt in seiner Zeit sehen“.</p>
<div id="attachment_24779" class="wp-caption alignright" style="width: 177px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/thorben_vierkant-167x253-rcds_greifswald.jpg"><img class="size-full wp-image-24779" title="thorben_vierkant-167x253-rcds_greifswald" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/09/thorben_vierkant-167x253-rcds_greifswald.jpg" alt="thorben_vierkant-167x253-rcds_greifswald" width="167" height="253" /></a><p class="wp-caption-text">Spricht für die Arndt-Befürworter: Thorben Vierkant</p></div>
<p>Thorben Vierkant, Vorsitzender der &#8220;Arndt AG&#8221;, ist sich der Tatsache bewusst, dass viele Studenten die Homepage und Argumentation seiner Gruppe noch nicht kennen und sieht die Debatte als Möglichkeit einem größeren Personenkreis die Argumente seiner Gruppe näher zu bringen. Allerdings geht er davon aus, dass viele Studenten schon eine vorgefasste Meinung zum Thema haben und viele an der Diskussion Interessierte der Debatte fernbleiben könnten.</p>
<p>In einem Punkt sind sich aber beide Gruppen zur Zeit ganz sicher: Diese Debatte war nicht die Letzte. Beide Gruppen kündigen an, dass diverse Aktionen vor der Urabstimmung im nächsten Jahr geplant sind.</p>
<p>Da die Redner am gestrigen Montag eine kleine Einweisung durch den Debattierclub erhalten haben, kann man davon ausgehen, dass die Debatte sicherlich spannend und handwerklich gut umgesetzt sein wird. Der WebMoritz wird über die Debatte berichten und freut sich viele eifrige Kommentar-Schreiber zum Thema Ernst Moritz Arndt zu treffen.</p>
<p>Bilder:</p>
<p>Logo Debattierclub &#8211; <a href="http://www.debattierclub-greifswald.de/" target="_blank">Homepage des Debattierclubs</a></p>
<p>Foto Thorben Vierkant &#8211; RCDS Greifswald</p>
<p>Arndt Bild Startseite &#8211; Gemeingut</p>
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