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	<title>webMoritz.de &#187; Bürgerschaft</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Stadtbibliothek Greifswald: Gebührenerhöhung und neue Projekte für 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 22:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Stadtbibliothek Greifswald "Hans Fallada" blickt auf ein solides Jahr zurück und hat bereits viele Projekte für das neue Jahr im Auge. Doch trotz einer vergleichsweise hohen Benutzerzahl sollen die Gebühren erhöht werden. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stadtbibliothek_Eingang-Simon_Voigt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-69567" style="margin: 5px;" title="Stadtbibliothek_Eingang-Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stadtbibliothek_Eingang-Simon_Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Stadtbibliothek Greifswald &#8220;Hans Fallada&#8221; blickt auf ein solides Jahr 2011 zurück und hat bereits viele Projekte für das neue Jahr im Auge. Doch trotz einer vergleichsweise hohen Benutzerzahl sollen die Gebühren erhöht werden. Dies und mehr präsentierte heute morgen die Leiterin Angelika Spiecker in einem Pressegespräch.<span id="more-69566"></span></p>
<p>Die Zahl der Entleihungen habe laut Spiecker eine &#8220;Hochebene&#8221; erreicht. Sie lag im vergangenen Jahr bei 457.000 und bewege sich schon seit ein paar Jahren auf diesem Niveau. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl sei dies ein guter Wert, viel mehr Kapazitäten könne die Bibliothek auch nicht bedienen. 7.200 aktive Nutzer der Bibliothek gebe es, von denen einige täglich kommen würden. Insgesamt wurden über 150.000 Besucher im Jahr gezählt, Stralsund beispielsweise könne mit mehr Einwohnern weniger Bibliotheksnutzer vorweisen. Die Entwicklung der Einwohnerstatistik der Stadt Greifswald habe sich zwar negativ ausgewirkt, da vor allem jugendliche Nutzer wegfielen, jedoch profitiere die Bibliothek heute von der Universität und den jungen Akademikerfamilien in der Stadt. &#8220;Sie glauben nicht, was hier Samstag Vormittag los ist. Es herrscht pralles Leben, wenn die bildungswilligen Eltern mit ihren Kindern hier sind&#8221;, äußerte sich Angelika Spieker zu den Besucherzahlen.</p>
<div id="attachment_69568" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stadtbibliothek_Selbstverbuchung-Simon_Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69568" title="Stadtbibliothek_Selbstverbuchung-Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stadtbibliothek_Selbstverbuchung-Simon_Voigt-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Auch neu seit 2011: Selbstverbuchungsautomaten</p></div>
<h3>Gebührenerhöhung wohl schon ab März</h3>
<p>Der Bestand liegt heute bei ungefähr 90.000 Medien und habe sich in den letzten Jahren immer weiter verringert. So lag er vor sechs Jahren beispielsweise noch bei 120.000 Medien. Grund dafür sei, dass die Mittel der Bibliothek nicht reichen würden, die Abgänge wieder auszugleichen. Dies, aber auch gestiegene Personal-, Sach- und Gemeinkosten seien der Grund für die erste Gebührenerhöhung seit fünf Jahren. Die Jahresgebühr wird von bisher sieben Euro auf zehn Euro für Jugendliche ab 16 Jahren und Studenten (Ermäßigungen), von zwölf auf 15 Euro für Erwachsene und von 18 auf 23 Euro für Familienkarten steigen. Auch Vorbestellungen und die telefonische Verlängerung kostet bald einen Euro anstatt 50 Cent. Kinder bis 16 Jahre können die Bibliothek nach wie vor kostenfrei benutzen.</p>
<p>Alles in allem wird mit Mehreinnahmen von rund 24.300 Euro gerechnet. Damit sei es möglich, den Bestand an aktuellen Zeitschriften und neuer Belletristik aufrecht erhalten zu können. Vor allem in diesem Bereich seien die Preise in den letzten Jahren &#8220;explodiert&#8221;. Da aber besonders Neuerscheinungen zu den Wünschen der Nutzer gehören, sei es wichtig, diesen auch nachzukommen. 8.000 Neuanschaffungen gab es deswegen im Jahr 2011 und &#8220;bis jetzt gibt es keinen Mangel und wir sind gut ausgestattet&#8221;, stellte Spiecker fest. Sie zeigte sich auch optimistisch in Hinblick auf die Entwicklung der Entleihungen, schließlich würden viele Nutzer die neuen Preise aktzeptieren.</p>
<p>Die Gebührenerhöhung wird am 20. Februar in der Bürgerschaft besprochen und dann womöglich schon zum 1. März umgesetzt. Bisherige Inhaber eines Bibliotheksausweises können diesen weiterhin nutzen, sie müssen erst bei der Verlängerung drauf zahlen.</p>
<h3></h3>
<div id="attachment_69569" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Bibliotheksverbund_Nord_Startseite.jpg"><img class="size-medium wp-image-69569 " style="margin: 5px;" title="Bibliotheksverbund_Nord_Startseite" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Bibliotheksverbund_Nord_Startseite-250x132.jpg" alt="" width="250" height="132" /></a><p class="wp-caption-text">Screenshot der Seite vom Online-Bibliotheksverbund Nord</p></div>
<h3>Mit der Onlinebibliothek &#8220;der Zeit voraus&#8221;</h3>
<p>Stolz zeigte man sich bei dem Projekt <a href="http://www1.onleihe.de/nordverbund/frontend/welcome,51-0-0-100-0-0-1-0-0-0-0.html" target="_blank">Onlinebibliotheksverbund Nord</a>. Neben Greifswald, Stralsund, Wolgast wird bald auch die Bibliothek in Bergen auf Rügen dem Verbund beitreten und gemeinsam sei man in der Lage, über 9.000 digitale Titel anzubieten. Bereits 2009 startete die Bibliothek dieses Projekt, bei dem alle Nutzer der Bibliotheken auf bestimmte Medien auch online zugreifen können. Zur Auswahl stehen Musik, Videos, Bücher, Zeitschriften und Tageszeitungen. Der Vorteil liegt in der Verfügbarkeit, denn unabhängig von den Öffnungszeiten sind alle Medien rund um die Uhr abrufbar. Die klassische Ausleihe bleibt aber insofern bestehen, dass es für jeden Titel eine feste Nutzerlizenz gibt, die nur ein Mal vorhanden ist. Alle digitalen Medien sind durch ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Digital_rights_management" target="_blank">Digital Rights Management</a> (DRM) geschützt, was nur begrenzte Zugriffe zulässt. Beispielsweise lässt sich <em>Der Spiegel</em> als e-paper nur einen Tag nutzen, die <em>Süddeutsche Zeitung</em> nur eine knappe Stunde, Musik hingegen 14 und Belletristik 30 Tage. Nach Ablauf dieser Frist sperren sich die Dateien automatisch.</p>
<p>&#8220;Am Anfang lief das Projekt zögerlich an, wir waren wohl etwas der Zeit voraus&#8221;, fasst Angelika Spiecker die ersten zwei Jahre zusammen. Einen richtigen Schub habe es erst 2011 gegeben, als der Verkauf von Tablet-Computern und E-book Readern anstieg und eine rege Nachfrage auslöste. Mittlerweile werde das Angebot sogar bundesweit genutzt.</p>
<h3>Pläne für das neue Jahr: Computerspielschule und Nordischer Klang</h3>
<p>Für das neue Jahr gibt es schon Pläne für weitere Ausstellungen der Greifswalder Fotoclubs im Foyer und eine erneute Teilnahme am <a href="http://webmoritz.de/2011/05/18/sendung-zum-nordischen-klang-2/" target="_blank">Nordischen Klang</a>. Hier werden Kristof Magnusson mit seiner <em>Gebrauchsanweisung für Island </em> sowie eine finnische Kinderbuchautorin erwartet. Bereits im Februar startet eine Computerspielschule, bei der unter medienpädagogischer Begleitung die ältere und jüngere Generation an Computerspiele herangeführt werden soll, um Vorurteile abzubauen und &#8220;diesen Missbrauch mit diesen ganzen Spielen&#8221; zu verhindern, so Spiecker. Organisiert wird dies von einem Seminar unter der Leitung des Professors Roland Rosenstock, Lehrstuhlinhaber für Religions- und Medienpädagogik an der Theologischen Fakultät.</p>
<p>Außerdem ist auch eine Sanierung der Bibliothek geplant. Sobald die Bürgerschaft Mittel bewilligen werde, soll begonnen werden, das Gebäude in der Knopfstraße etagenweise zu erneuern. Dabei soll der Fußboden erneuert und die Möblierung ausgetauscht werden. Wo die Bücher zwischengelagert werden, wusste die Leiterin noch nicht.</p>
<p>Fotos: Simon Voigt</p>
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		<title>Unterm Strich rote Zahlen: Greifswalder Haushaltsplan für 2012</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/09/unterm-strich-rote-zahlen-greifswalder-haushaltsplan-fur-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 06:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Haushalt Universitäts- und Hansestadt Greifswald]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt kann für das kommende Haushaltsjahr keinen ausgeglichenen Haushalt vorweisen. Das erklärte Dietger Wille in der Bürgerschaftssitzung vom vergangenen Montag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/2011/11/09/unterm-strich-rote-zahlen-greifswalder-haushaltsplan-fur-2012/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-65221" style="margin: 5px;" title="Geld-SwissCheese_jugendfotos.de" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Geld-SwissCheese_jugendfotos.de_-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sichtlich besorgt trat Dietger Wille, komissarischer Leiter des Amtes für Wirtschaft und Finanzen, an das Mikrofon, als es darum ging, die Haushaltsplanung für das Jahr 2012 vorzulegen. &#8220;Für mich ist es heute ein Schwarzer Tag, weil ich Ihnen sagen muss, dass ich mir Sorgen um die künftige Handlungsfähigkeit der Stadt mache&#8221;, leitete der Stadtkämmerer seine Rede vor der Bürgerschaft ein.<span id="more-65143"></span></p>
<p>Zu Beginn verwies er auf die Probleme, mit denen die Stadt vor einigen Jahren zu kämpfen hatte, um einen ausgeglichenen und gesunden Haushalt vorlegen zu können. Schulen mussten und müssen zum Teil bis heute noch auf ihre Sanierung warten, die Grundsteuer musste erhoben werden. Nur so konnte nach Aussagen Willes die Handlungsfähigkeit der Stadt wiederhergestellt werden.</p>
<h3>Kreisgebietsreform führt zu finanzieller Schwächung Greifswalds</h3>
<div id="attachment_65274" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Dietger_Wille_Haushalt_Bürgerschaft-Marco_Wagner.jpg"><img class="size-medium wp-image-65274" title="Dietger_Wille_Haushalt_Bürgerschaft-Marco_Wagner" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Dietger_Wille_Haushalt_Bürgerschaft-Marco_Wagner-250x250.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Dietger Wille bei der Vorstellung des Haushaltsplanes in der Bürgerschaft.</p></div>
<p>Eine ähnliche Situation wird auch nun für die Zukunft befürchtet. Zwar wird der Greifswalder Stadthaushalt durch das Landesneuordnungsgesetz, also die Kreisgebietsreform, um rund 24,5 Millionen Euro entlastet, allerdings auch um etwa 11 Millionen Euro durch den Wegfall von Zuweisungen sowie um etwa 16 Millionen Euro durch eine differenzierte Kreisumlage belastet. Somit entstehen bei der Stadt Verluste in Höhe von 2,3 Millionen Euro. Unter den Schlüsselzuweisungen nach dem Finanzausgleichsgesetz wird es um eine Verringerung von rund 8 Millionen Euro kommen. Diese Verringerung kommt durch den Wegfall zahlreicher Aufgaben der Stadt zustande. Dies erklärte Wille in einem Pressegespräch, zu dem die Stadtverwaltung geladen hatte. Darüber hinaus hob Wille hervor, dass das Vermögen der Stadt im kommenden Jahr um rund 5 Millionen Euro sinken wird.</p>
<p>Zudem müsse die Stadt weitere zwei Millionen Euro an Krediten aufnehmen. Unter diesen Vorzeichen müsse damit gerechnet werden, dass die Landesregierung der Stadt bei der Haushaltsgenehmigung Auflagen erteile. In der Gesamtbilanz stellten Oberbürgermeister Dr. Arthur König und Dietger Wille in einem vor der Sitzung abgehaltenen Pressegespräch fest: &#8220;Bei der Kreisgebietsreform sollte es darum gehen, die Zentren zu stärken, wenn man allerdings Zuweisungen abzieht, bedeutet das eine Schwächung der Zentren.&#8221; Somit wird der Verlust der Kreisfreiheit eher als Nachteil für Greifswald angesehen, denn als Vorteil.</p>
<h3>Steigende Steuereinnahmen</h3>
<p>Als besonders erfreulich sieht Wille die Entwicklung der Steuereinnahmen an. So wird die Stadt ihre Grundsteuereinnahmen bis 2012 voraussichtlich fast verdoppelt haben können. Auch die Umsatzsteuer wird voraussichtlich von 1,4 Millionen Euro auf 2,2 Millionen Euro ansteigen. Ursache hierfür sei, so Wille, nicht zuletzt die steigende Inflation. Hinsichtlich der Gewerbesteuereinnahmen zeigen die Werte eine schwankende Entwicklung auf. &#8220;Die Unsicherheit dieses Wertes ist am Größten&#8221;, erklärte Wille mit Hinblick auf die derzeitige Finanzkrise, die auch dem Finanz- und Wirtschaftsamt der Stadt Sorgen bereitet.</p>
<p>Ungeachtet der derzeitigen Haushaltslage wird mittelfristig ein Ausgleich angestrebt. Der Wegfall der Kreisfreiheit wird vor allem für Erstsemesterstudierende nicht ohne Folgen bleiben. Wurden der kreisfreien Stadt noch 370 Euro pro Einwohner gezahlt, werden es bei der Kreisstadt Greifswald nur noch 240 Euro sein. Von diesen 240 Euro werden dann noch etwa 100 Euro Kreisumlage an die Gemeinden zu zahlen sein. Aufgrund dieses finanziellen Einschnittes um 270 Euro pro Kopf wird es sich die Stadt künftig nicht mehr leisten können, die bisher gezahlte Umzugsbeihilfe in Höhe von 150 Euro pro Erstsemesterstudierender zahlen zu können. Auf Nachfrage des webMoritz erklärte der Stadtkämmerer jedoch, dass in der derzeitigen Planung keine entscheidenden Einschnitte im sozialen Bereich vorgenommen würden.</p>
<p>Fotos: Marco Wagner (Dietger Wille), SwissCheese/ jugendfotos.de (Geld)</p>
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		</item>
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		<title>&#8220;Andere haben am Rand gestanden und gestänkert&#8230;&#8221; &#8211; Egbert Liskow (CDU) im Interview</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/07/28/andere-haben-am-rand-gestanden-und-gestankert-egbert-liskow-cdu-im-gesprach/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 06:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Voessing</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über seine Ziele für die Landtagswahl, die Kreisgebietsreform, einen Abwahlantrag und den Bahnverkehr sprach der webMoritz mit dem Bürgerschaftspräsidenten und Landtagsabgeordneten Egbert Liskow (CDU), der erneut zur Landtagswahl antritt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/egbert_liskow-756x800-gabriel_kords.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35375" style="margin: 5px;" title="egbert_liskow-756x800-gabriel_kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/egbert_liskow-756x800-gabriel_kords-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Über seine Ziele für die Landtagswahl, die Kreisgebietsreform, einen Abwahlantrag und den Bahnverkehr führte der webMoritz mit dem Bürgerschaftspräsidenten und Landtagsabgeordneten Egbert Liskow (CDU), der erneut zur Landtagswahl antritt, ein Interview durch. Die Fragen stellte David Vössing, die Liskow schriftlich beantwortete.</em></p>
<p><span id="more-60745"></span><strong>webMoritz </strong>Am 4. September sind Landtagswahlen. Sie treten als Landtagsabgeordneter wieder für den Wahlkreis Greifswald an. Warum sollten Studenten Sie wählen und nicht beispielsweise Ministerpräsident Erwin Sellering oder <a href="http://webmoritz.de/2011/04/08/david-wulff-will-fur-die-fdp-in-den-landtag-ziehen/">FDP-Kandidat David Wulff</a>, der gerade sein Studium beendet hat?</p>
<h3>&#8220;Ich will mich für zügige Sanierung der Altbausubstanz einsetzen&#8221;</h3>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_43380" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/Historisches_Institut-Marco_Wagner-300x200.jpg"><img class="size-medium wp-image-43380" title="Historisches_Institut-Marco_Wagner-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/Historisches_Institut-Marco_Wagner-300x200-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Liskow will sich für eine Sanierung der Altsubstanz wie hier des Historischen Insituts einsetzen.</p></div>
<p><strong>Egbert Liskow</strong> Wenn junge Menschen nach dem Studium in Greifswald bleiben, hier ein Unternehmen und vielleicht auch eine Familie gründen, haben wir viel erreicht. Es ist sicher auch nicht schädlich, wenn der derzeitige Ministerpräsident, der ja in Schwerin mit Hauptwohnsitz lebt, in Greifswald kandidiert. Klar ist, dass der Einsatz für Greifswald mit ganzer Kraft geführt werden muss. Bei mir weiß jeder: Ich engagiere mich auch mal gegen die Parteilinie für meine Heimat Greifswald. Hier lebe ich. Hier bin ich in der Kommunalpolitik tätig. Und für Greifswald bin ich seit 2002 im Landtag aktiv. Ich werbe darum, dass die Menschen mich durch ihre Erststimme mit einem starken Mandat ausstatten und ich so weiter viel für Greifswald erreichen kann. Ganz speziell werde ich mich für eine bessere Sachmittelausstattung der Universitäten und Hochschulen und einer zügigen Sanierung der Altbausubstanz wie dem Campus Loeffler-Straße, der &#8220;Alten Physik&#8221; und die Bibliothek der Geschichtswissenschaften einsetzen.</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Als Bürgerschaftspräsident kämpfen Sie gegen die <a href="http://webmoritz.de/2010/11/04/burgerschaft-beschliest-klage-gegen-kreisgebietsreform/">Kreisgebietsreform</a>. Warum schadet es, wenn Greifswald künftig Kreisstadt wird? Warum stellen Sie sich damit gegen die Landes-CDU, die zusammen mit der SPD in der Großen Koalition die Kreisgebietsreform beschlossen hat?</p>
<h3>&#8220;Ich bin mit ganzem Herzen Greifswalder&#8221;</h3>
<p><strong>Egbert Liskow </strong>Wir haben 1989/90 die Demokratie gewonnen. Demokratie verträgt sich wenig mit Basta-Politik oder dem kritiklosen Zustimmen zu irgendwelchen Parteilinien. In der Demokratie muss man um Mehrheiten ringen. Wenn diese schließlich anders entscheiden, gilt es dies zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen. Ich bin mit ganzem Herzen Greifswalder.Deshalb habe ich mich immer für Greifswald engagiert, auch als es schließlich um die Kreisstadtfunktion ging. Es ist gut, dass dies gelang. Nun gilt es nach vorn zu schauen und das Beste für unsere Stadt zu erreichen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_57237" class="wp-caption alignleft" style="width: 254px"><strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/EgbertLisko_sg.jpg"><img class="size-medium wp-image-57237" title="EgbertLisko_sg" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/EgbertLisko_sg-244x250.jpg" alt="Egbert Liskow musste sich vor dem Untersuchungsausschuss massiver Kritik stellen." width="244" height="250" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Egbert Liskow konte sich bei der letzten Bürgerschaftssitzung nur mit 20 zu 20 Stimmen knapp im Amt halten.</p></div>
<p><strong>webMoritz </strong>In der letzten <a href="http://webmoritz.de/2011/07/05/burgerschaft-rugt-konig-prasident-liskow-bleibt-im-amt/">Bürgerschaftssitzung</a> scheiterte ein Abwahlantrag gegen Sie als Bürgerschaftspräsident nur knapp mit 20 zu 20 Stimmen. Gleichzeitig hat sich die Bürgerschaft den Unterausschussbericht zum Technischen Rathaus zu Eigen gemacht, indem Ihnen vorgeworfen wird, &#8220;nachweislich nicht die Wahrheit gesagt zu haben&#8221;. Sind Sie damit als Bürgerschaftspräsident noch haltbar oder sehen Sie es eher als Wahlkampfmanöver von SPD, Grünen und Linken, um Sie vor der Landtagswahl zu schädigen?</p>
<p><span style="font-size: 15px; font-weight: bold;">&#8220;Emotionen treiben in Zeiten des Wahlkampfs manchmal seltsame Blüten&#8221;</span></p>
<p><strong>Egbert Liskow </strong>Jeder weiß, dass ich weder Bauherr noch Bauträger des technischen Rathauses bin, trotzdem schlagen in Zeiten des Wahlkampfes die Emotionen manchmal seltsame Blüten. Es gibt Leute, die mit aller Kraft versuchen die erfolgreiche Entwicklung, die die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald seit 1990 genommen hat, zu zerreden. Wir haben unsere Universität gesichert und den Forschungsstandort ausgebaut. Es gibt die Anbindung an die A20. Wir sind die einzige kreisfreie Stadt mit Einwohnerzuwachs. Und die Sanierung unserer historischen Altstadt kann sich sehen lassen. Dafür hat die CDU in der Bürgerschaft und mit ihren Oberbürgermeistern Reinhard Glöckner, Joachim von der Wense und Arthur König die Weichen gestellt. Andere haben in den letzten 20 Jahren am Rand gestanden und gestänkert. Ich bedauere dieses Verhalten. Es hilft uns Greifswaldern nicht weiter.</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Die Deutsche Bahn hat seit Dezember 2010 die Bahnverbindungen von Greifswald nach Berlin und zurück gekürzt, sodass nun nur noch drei anstatt fünf Fernzüge pro Richtung fahren. Sehen Sie als verkehrspolitischer Sprecher Ihrer Fraktion Möglichkeiten des Landes, zusätzliche Züge bei der Bahn zu bestellen?</p>
<h3>&#8220;Bessere Taktzeiten der Regionalzüge bei Ausschreibung erreichen&#8221;</h3>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_47830" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><strong><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/ICE-T_Neigung-300x200.jpg"><img class="size-medium wp-image-47830" title="ICE-T_Neigung-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/ICE-T_Neigung-300x200-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Seit Dezember 2011 fährt die Bahn nur noch mit jeweils drei Fernverkehrszügen nach Berlin und zurück.</p></div>
<p><strong>Egbert Liskow </strong>Das Land darf sich nicht von der Bahn erpressen lassen. Im Fall der Verbindungen nach Greifswald/Stralsund geht es um den Fernverkehr, während das Land nur auf den Nahverkehr einen unmittelbaren Einfluss hat. Klar ist, dass jede Ausdünnung des Bahnverkehrs negativ für ganz Vorpommern und die Ferieninseln ist. Das Agieren der Bahn AG senkt zudem die Attraktivität dieses umweltfreundlichen Verkehrsträgers. Deshalb will ich erreichen, dass das Land<a href="http://webmoritz.de/2011/02/23/bahn-initiative-diskutierte-uber-nahverkehrsausschreibung/"> bei neuen Ausschreibungen</a> eine Verbesserung der Taktzeiten der Regionalzüge durchsetzt und wir noch deutlicher auf die Konkurrenten der Bahn AG zugehen.</p>
<p><strong>webMoritz </strong>Wie stehen Sie zu einem durchgehenden Regionalexpress von Rostock nach Greifswald?</p>
<p><strong>Egbert Liskow </strong>Wir brauchen eine vernünftige Anbindung der Hanse- und Universitätsstadt Greifswald sowohl nach Rostock als auch in die Bundeshauptstadt Berlin. Wo das Land durch die Ausschreibung im Schienenpersonennahverkehr Einfluss nehmen kann, müssen wir diesen deutlich ausüben.</p>
<p>Fotos: Gabriel Kords (Liskow Aufmacher), Marco Wagner (Historisches Institut), Susanne Große (Liskow in der Bürgerschaft) Archiv (ICE)</p>
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		<title>Liskow in der Kritik: Log er im Fall Technisches Rathaus?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 11:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Grosse</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gerhard Bartels]]></category>
		<category><![CDATA[technisches Rathaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Luft wurde in den letzten Wochen gewaltig dünn für Egbert Liskow (CDU).  Am Dienstagabend nahm der Bürgerschaftspräsident in einer Sondersitzung des Untersuchungsausschuss "Technisches Rathaus" zu den Anschuldigungen Stellung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/egbert_liskow-756x800-gabriel_kords.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-35375" style="border: 0px solid black; margin: 5px;" title="egbert_liskow-756x800-gabriel_kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/egbert_liskow-756x800-gabriel_kords-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Luft wurde in den letzten Wochen gewaltig dünn für Egbert Liskow (CDU). Die Vorwürfe, er habe im Fall &#8220;Technisches Rathaus&#8221; vorsätzlich nicht die Wahrheit gesagt, wiegen schwer gegen den Präsidenten der Greifswalder Bürgerschaft. Während Oberbürgermeister Arthur König seine Fehler bereits eingestanden hat, beteuerte Liskow, er habe nicht gewusst, dass beim Bau des neuen Behördenzentrums im Gebäude der Alten Post Mehrkosten in Höhe von 4,4 Millionen Euro entstehen würden. Am Dienstagabend nahm der Bürgerschaftspräsident in einer Sondersitzung des Untersuchungsausschuss &#8220;Technisches Rathaus&#8221; zu den Anschuldigungen Stellung.<img title="Weiterlesen..." src="http://webmoritz.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-57223"></span></p>
<div id="attachment_57237" class="wp-caption alignright" style="width: 254px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/EgbertLisko_sg.jpg"><img class="size-medium wp-image-57237" title="EgbertLisko_sg" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/EgbertLisko_sg-244x250.jpg" alt="Egbert Liskow musste sich vor dem Untersuchungsausschuss massiver Kritik stellen." width="244" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Egbert Liskow musste sich vor dem Untersuchungsausschuss massiver Kritik stellen.</p></div>
<p>&#8220;Es handelte sich um ein Konzept, daher waren die Kosten nicht endgültig festgelegt. Es war daraus nicht ersichtlich, dass Unkosten in dieser Höhe entstehen würden. Ich konnte doch nicht wissen, dass so etwas passieren würde&#8221;, beteuerte Bürgerschaftspräsident Liskow seine Unschuld vor dem Untersuchungsausschuss Technisches Rathaus. Ihm wurde vorgeworfen, er habe um die zusätzlichen 4,4 Millionen gewusst und bewusst geschwiegen. Die Bürgerschaft hatte 2007 die bekannten Kosten von 8,6 Millionen genehmigt. So war es ein kommunalpolitischer Schock, als im Februar 2010 bekannt wurde, dass die tatsächlichen Kosten für den Bau des Technischen Rathauses weitaus mehr, nämlich 12,9 Millionen Euro betragen würden. Die Folge war ein Baustopp. Zwar gab Liskow zu, dass über mögliche zusätzliche Kosten gesprochen wurde, jedoch habe es sich dabei seinen Aussagen nach lediglich um eine zehnprozentige Kostensteigerung gehandelt. Diese seien durch den Umstieg auf ökologisches Bauen (für Solaranlagen und Ähnliches), das explizit von der Bürgerschaft gefordert worden sei, zustande gekommen.</p>
<p>Liskow bezeichnete sich selbst im Planungsprozess als &#8220;Türöffner.&#8221; Als dieser sei er in seiner Funktion als Bürgerschaftspräsident anwesend, aber nicht aktiv in das Verfahren eingebunden gewesen. &#8220;Ich habe dem Ausschuss beigewohnt und das Thema am nächsten Tag als abgehakt und somit nicht mehr relevant für mich betrachtet.&#8221; Genau diese Haltung missfiel Dr. Gerhard Bartels, dem Fraktionsvorsitzenden der Linken. In Bartels&#8217; Augen decken sich die Aussagen Liskows nicht mit denen des ehemaligen städtischen Baudezernenten Reinhard Ahrenskrieger und des Finanzministers. &#8220;Was sind sie überhaupt für ein Bürgerschaftspräsident?&#8221;, kritisierte Dr. Ulrich Rose (Bündnis 90/ Die Grünen) Liskow scharf. Als Präsident der Bürgerschaft hätte Liskow Roses Meinung nach schon bei einer möglichen Kostensteigerung von 100.000 Euro einschreiten müssen; als intelligenter Mensch hätte er aufgrund der Informationen, die ihm vorlagen, vorraussehen müssen, dass die Kosten diese Marke sprengen würden. Auch Marion Heinrich (DIE LINKE) bekräftigte ihren Fraktionskollegen Bartels und erklärte, sie habe das Vertrauen in Liskow verloren.</p>
<div id="attachment_45449" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/Uwe-Bartels-dv.jpg"><img class="size-medium wp-image-45449" title="Uwe-Bartels-dv" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/11/Uwe-Bartels-dv-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Linken-Fraktionsvorsitzender Dr. Gerhard Bartels.</p></div>
<p>Bei den Greifswalder Bürgern scheint Egbert Liskow ebenfalls an Rückhalt zu verlieren. Dies wurde im öffentlichen Teil der Ausschusssitzung deutlich, als ein aufgebrachter Bürger versuchte, das Wort an Herrn Liskow zu wenden. &#8220;Das ist ein Skandal&#8221;, rief der ältere Herr, als er vom Ausschussvorsitzenden Professor Frank Hardtke des Saales verwiesen wurde. Als Reaktion auf die Kritik Gerhard Bartels, Liskow sei primär als Bürgerschaftspräsident und nicht als Landtagsmitglied beteiligt gewesen, murmelte ein weiterer Bürger: &#8220;Als was anderes brauchen wir dich auch nicht.&#8221;</p>
<p>Zwar hält Liskow seine Abwahl sowie seinen freiwilligen Rücktritt für abwegig, da er als Mitglied des Bauauschusses und nicht als Präsident der Bürgerschaft involviert war. Auch für das Stellen der Vertrauensfrage in der Bürgerschaft sehe er keinen Grund. Dennoch stand ihm die Anspannung deutlich ins Gesicht geschrieben. Er verließ beinahe fluchtartig den Raum, sehr darauf bedacht, der Presse nicht zu nahe zu kommen und versuchte, jegliche Fragen von Kollegen und Bürgern abzuwimmeln. Ob Liskow weiterhin Bürgerschaftspräsident bleibt oder ob er seinen Stuhl räumen muss, konnte auf dem Untersuchungsausschuss nicht geklärt werden. Somit bleibt abzuwarten, wie die Bürgerschaft in diesem Fall entscheiden wird.</p>
<p>Fotos: Susanne Große , Gabriel Kords (Aufmacher Liskow), David Vössing (Gerhard Bartels)</p>
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		<title>Bürgerschaft favorisiert &#8220;Vorpommern Greifswald&#8221; als neuen Kreisnamen und prüft atomstromfreie Stadtwerke</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 16:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Grosse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
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		<category><![CDATA[Atomstromfreie Stadtwerke Greifswald]]></category>
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		<description><![CDATA[Greifswald will mit dem Kreisnamen &#8220;Vorpommern Greifswald&#8221; in die Verhandlungen mit den Nachbarkreisen gehen. Damit fand ein Antrag von Grünen und FDP nach heftiger Debatte eine  Mehrheit. Nicht nur darüber wurde auf der Bürgerschaftssitzung am vergangenen Montagabend vier Stunden heftig diskutiert, sondern auch ein Antrag über den Prüfungsauftrag &#8220;Atomstromfreie Stadtwerke Greifswald GmbH.&#8221; Insbesondere letzterer spaltete die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_1407.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-56914" style="margin: 5px;" title="Bürgerschaft_SusanneGroße" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_1407-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Greifswald will mit dem Kreisnamen &#8220;Vorpommern Greifswald&#8221; in die Verhandlungen mit den Nachbarkreisen gehen. Damit fand ein Antrag von Grünen und FDP nach heftiger Debatte eine  Mehrheit. Nicht nur darüber wurde auf der Bürgerschaftssitzung am vergangenen Montagabend vier Stunden heftig diskutiert, sondern auch ein Antrag über den Prüfungsauftrag &#8220;Atomstromfreie Stadtwerke Greifswald GmbH.&#8221; Insbesondere letzterer spaltete die Fraktionen der Bürgerschaft ganz klassisch auf dem politischen links-rechts Spektrum, fand aber eine knappe Mehrheit.<span id="more-56854"></span></p>
<p>Fast einstimmig angenommen wurde die vorläufige Hauptsatzung für den künftigen Großkreis. Im Rahmen der Kreisgebietsreform wird dieser aus der Hansestadt Greifswald und den Landkreisen Ostvorpommern und Uecker-Randow sowie einem Teil des heutigen Kreises Demmin entstehen. Die Hoffnung und Bitte von Oberbürgermeister Arthur König (CDU) an die Bürgerschaft auf eine kurze Debatte, wurde nicht erfüllt. Einige Fraktionen brachten massive Kritik und Änderungsvorschläge hervor.</p>
<div>
<p>Einer der Hauptstreitpunkte war der Namensvorschlag für den neuen Kreis. Zur Zeit kursiert noch der vorläufige Arbeitstitel &#8220;Südvorpommern&#8221;. Neben der Greifswalder Bürgerschaft bekam auch jeder Kreistag der betreffenden Kreise den Auftrag, gemeinsam einen Namensvorschlag zu entwickeln. Die einzelnen Fraktionen der Greifswalder Bürgerschaft entwickelten zuvor intern eigene Namensvorschläge, die sie auf der Sitzung präsentierten.</p>
<h3>Diskussion um Kreisnamen</h3>
<p>&#8220;Die Namenswahl ist nicht unwichtig. Der zukünftige Name soll Integrität ausdrücken. Daher müssen wir einen Namen finden, in dem sich alle Bürger wiederfinden &#8211; auch wir Greifswalder&#8221;, verdeutlichte Bürgerschaftspräsident Egbert Liskow (CDU) den Ernst der Lage. Für reichlich Verwirrung sorgten rechtliche Bestimmungen. Während Liskow fest davon überzeugt war, dem künftigen Namen müsse der Begriff &#8220;Landkreis&#8221; vorgeschoben werden, waren einige Fraktionen anderer Auffassung. So kamen sowohl Vorschläge mit dem Zusatz, als auch ohne zustande. Später erreichte die Information, das Gesetz fordere den Begriff Landkreis vor dem eigentlichen Namen des Kreises nicht explizit, die Sitzung.</p>
<div id="attachment_56917" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_1400.jpg"><img class="size-medium wp-image-56917 " title="SebastianRatjen_Susanne Große" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_1400-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Sebastian Ratjen (FDP) plädierte für die Erwähnung Greifswalds im Gemeinschaftsnamen.</p></div>
<p>Christian Kruse (CDU) stellte für seine Fraktion die Idee &#8220;Pommernkreis Greifswald&#8221; vor. Bei seiner Bemerkung, die Linke habe sicherlich ein Problem mit dem Begriff Pommern, dennoch sei es wichtig &#8220;über die Grenzen hinaus&#8221; zu gehen, ging lautstarker Protest durch die Reihen der Linken. Sofort brachte Gerhard Bartels den Gegenvorschlag &#8220;Ostseekreis Greifswald&#8221; hervor. &#8220;Herr Kruse hat soeben bewiesen, dass der Begriff &#8216;Pommern&#8217; völlig ungeeignet ist für den Namen des neuen Großkreises&#8221;, argumentierte er. Ähnliche Ideen hatte auch die SPD. Sie schlugen &#8220;Ostseekreis Vorpommern&#8221; vor. Dabei hätten sie bewusst auf die Verwendung Greifswalds verzichtet, da der neue Kreis schließlich auch aus Ostvorpommern und Uecker-Randow bestehen wird, dessen Bürger sich sonst übergangen fühlen könnten, äußerte SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Andreas Kerath: &#8220;Schließlich solle er Name identitätsstiftend für alle wirken.&#8221; Die SPD entschied sich also, die Ostsee als Aushängeschild zu benutzen und so alle Begriffe, die in irgendeiner Weise in die Kritik geraten könnten zu vermeiden.</p>
<h3><strong>Auch &#8220;Pommernkreis Greifswald&#8221; oder &#8220;Ostseekreis Vorpommern&#8221; in der Debatte</strong></h3>
<div>
<p>Die Grünen-Fraktion warfen den Namen &#8220;Landkreis Vorpommern Greifswald&#8221; in den Ring. &#8220;Im Gegensatz zu den Kollegen von der Linken haben wir kein Problem mit Pommern. Der Begriff stammt aus dem Slawischen und bedeutet &#8216;Land am Meer&#8217;. Er hat als nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun&#8221;, erklärte Stefan Fassbinder. Außerdem kritisierte er den Bürgerschaftsvorsitz, dass er die Frage, ob nun Landkreis vor dem neuen Namen stehen müsse oder nicht, nach zwei Monaten immer noch nicht geklärt sei. FDP-Fraktionsmitglied Sebastian Ratjen stellte überrascht fest, dass seine Partei mit den Grünen einer Meinung sei. Allerdings grenzten die Liberalen sich ganz klar von dem Begriff &#8220;Landkreis&#8221; ab. &#8220;Wenn wir nirgendwo anecken wollen, dann wird das nichts mit der Identität. Greifswald ist schließlich der größte Teil des zukünftigen Kreises.&#8221; griff Ratjen die Defensivpolitik der SPD an.</p>
<div id="attachment_56925" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_1406.jpg"><img class="size-medium wp-image-56925 " title="Bürgerschaft_SusanneGroße" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_1406-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Die Fraktionen auf der linken Seite sprachen sich gegen Atomkraft aus.</p></div>
<p>Auf Namensvorschläge verzichteten die Bürgerliste-Fraktion und die Verwaltung, die jedoch fragte, ob die Nachbarkreise &#8220;Greifswald&#8221; im Gemeinschaftsnamen akzeptieren würden. Die Erwähnung der Universitäts- und Hansestadt könne den anderen ein Dorn im Auge sein. Bei der offenen Abstimmung schließlich setzte sich der Vorschlag &#8220;Vorpommern Greifswald&#8221; der Grünen beziehungsweise der FDP letztendlich gegen die anderen Ideen durch. Nachdem die anderen Kreise ihrerseits jeweils ebenfalls einen Namensvorschlag festgelegt haben, wird in einer gemeinsamen Tagung ein oder mehrere Namensvorschläge endgültig festgelegt, über die der Bürger dann neben den Wahlen zum Landtag und neuen Kreistag entscheiden kann.</p>
<h3>Prüfauftrag für atomstromfreie Stadtwerke</h3>
<div>
<p>Hoch her ging es nicht nur bei der Diskussion um den Kreisnamen, sondern auch um einen Antrag der Grünen zur Einleitung einer Prüfung, ob die Stadtwerke atomstromfrei werden können. Ulrike Berger (Grüne), die Kernenergiebeirätin des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist, wies auf den dringenden Umbau des Energiekonzepts hin. Die Stadtwerke Greifswald seien dabei als Vorantreiber ein wichtiger Partner. &#8220;Zwar verfügt Greifswald schon über Photovoltaikanlagen sowie Windparks, allerdings sind sechs Prozent Kernenergie sechs Prozent zu viel.&#8221; betonte Berger. Greifswald sollte schnellstmöglich zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien zurückgreifen und diese auch selbst erzeugen.</p>
<div id="attachment_56924" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_1401.jpg"><img class="size-medium wp-image-56924 " title="UlrikeBerger_SusanneGroße" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/IMG_1401-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Ulrike Berger plädierte für ein Greifswald ohne Atomstrom</p></div>
<p>Kritik kam von der CDU. So äußerte Jürgen Lietke: &#8220;Es kann nicht sein, dass Deutschland abschaltet und den Atomstrom dann von anderen Ländern an der Börse einkauft. Wir stehen mit unserer Entscheidung allein in Europa.&#8221; Seiner Meinung nach sei die Idee, gänzlich auf Strom aus dem Kernkraftwerk zu verzichten, nicht umsetzbar. Christian Radicke (Bürgerliste), der außerdem Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Greifswald ist, erörterte die Lage aus der Sicht der Stadtwerke: &#8220;Jeder Bürger ist natürlich frei, seinen Stromanbieter frei zu wählen. Wenn die Stadtwerke ausschließlich den kostenintensiveren Öko-Strom anbieten, verlieren wir eine wichtige Einnahmequelle.&#8221; Zur Zeit gehören die Stadtwerke Greifswald in puncto Öko-Strom noch zu den günstigsten regionalen Anbietern. Da der Stromverbrauch in der gesamten Bundesrepublik Deutschland und so auch in Greifswald kontinuierlich ansteigt, entscheidet sich die Mehrheit der Bürger gegen die teurere Stromvariante.</p>
<p>Bei der Abstimmung über den Prüfantrag bot sich ein klassisches Bild. Während die Vertreter der CDU und FDP auf der rechten Seite den Antrag nahezu geschlossen ablehnten, stimmten die Fraktionen auf der linken lediglich mit einigen Enthaltungen dafür. So kam es dazu, dass dem Antrag mit einer knappen Mehrheit stattgegeben wurde.</p>
<div>
<p>Der Beschluss der Bürgerschaft sieht vor, dass der Oberbürgermeister folgende Fragen hinsichtlich atomstromfreier Stadtwerke zu prüfen:</p>
<ol>
<li>Bis zu welchem Termin ist es möglich den Einkauf von Strom auf zertifizierten Ökostrom umzustellen (z.B. nach VdTÜV-Basisrichtlinie Ökostromprodukte), um so auf die Nutzung von Atomstrom zu verzichten?</li>
<li>Welche möglichen Konsequenzen hätte das auf die Entwicklung des Strompreises(in Cent pro kw/h)?Woraus ergeben sich eventuelle zusätzliche Kosten?</li>
<li>In welchem Umfang wollen die Stadtwerke Greifswald GmbH in Anlagen zur Energieerzeugung, insbesondere in Anlagen, die auf Erneuerbaren Energien basieren, investieren?</li>
<li>In welchem Umfang können die Erträge aus den E.E.-Anlagen zur Senkung der Strompreise beitragen?</li>
<li>Wie begründen sich Mehrkosten gegenüber den vier anerkannten Ökostrom-Anbietern Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick  und Naturstrom?</li>
<li>Existieren im Bereich der Stadtwerke Sozialtarife für Strom und Wärme?Wenn ja, wie viele EinwohnerInnen machen davon Gebrauch?Wenn nein, ist an die Einführung von Sozialtarifen gedacht worden?</li>
</ol>
<p>Zu Beginn der Sitzung setzte sich in geheimer Wahl der 43-jährige Bengt Jacobs, der seit 1999 als Sozialpädagoge im Kinder- und Jugendhaus &#8220;Labyrinth&#8221;Greifswald tätig ist, gegen eine Mitbewerberin als neuer Kinderbeauftragter durch.  &#8221;Greifswald steht durch die Kreisgebietsreform vor großen Herausforderungen. Jedoch werde ich mich dafür einsetzen, dass nicht bei der Kinder- und Jugendpflege gespart wird&#8221;, erläuterte der frisch gewählte Jacobs in Bezug auf seine Pläne.</p>
<h3>Stadt beteiligt sich an Projekt gegen Alkohol</h3>
<div id="attachment_41805" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/König-th-250x166.jpg"><img class="size-medium wp-image-41805  " title="König-300x200-th" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/König-300x200-th-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Oberbürgermeister Dr. Arthur König</p></div>
<p>OB König stellte ein Projekt vor, dass seiner Meinung nach eine große Bedeutung für die Stadt hat. In der Woche vom 23. bis 29. Mai beteiligt sich Greifswald an einer Aktion gegen Alkohol. Zu hoher Alkoholkonsum sei ein ernstes Thema, besonders in Mecklenburg-Vorpommern ist der Konsum im Durchschnitt zu hoch. Daher werden in diesem Zeitraum unter anderem Workshops und Lesungen angeboten, die Jugendliche und Erwachsene über die Gefahr von Alkohol aufklären sollen. Im Foyer des Rathauses liegen bereits seit geraumer Zeit Informationsmaterialien aus. Kostenlose alkoholfreie Getränke stehen dort ebenfalls zum Verzehr bereit und sollen den Greifswaldern die Anti-alkoholische Woche schmackhaft machen.</p>
<p>Fotos: Susanne Große, Archiv (König)</p>
</div>
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		<title>Unruhen bei Greifswalder CDU und Linkspartei</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 04:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Grosse</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Birgit Schwebs]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Parteienlandschaft Greifswalds geht es zur Zeit drunter und drüber. In den vergangenen zwei Wochen gab es mächtig Ärger in den Bürgerschaftsfraktionen der CDU und der Linkspartei. Bei beiden Parteien spielt mangelnde Loyalität eine große Rolle für die Abwahl beziehungsweise den Rücktritt der betroffenen Kommunalpolitiker. CDU-Mann Hardtke wird fehlendes Engagement und Illoyalität vorgeworfen Den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;"> </span></p>
<div id="attachment_54655" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-54655" href="http://webmoritz.de/2011/04/29/unruhen-bei-greifswalder-cdu-und-linkspartei/img_0163-2/"><img class="size-thumbnail wp-image-54655" title="IMG_0163" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/IMG_01631-150x150.jpg" alt="Greifswalder Rathaus" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Es brodelt gewaltig hinter der Fassade der Greifswalder Politiker.</p></div>
<p>In der Parteienlandschaft Greifswalds geht es zur Zeit drunter und drüber. In den vergangenen zwei Wochen gab es mächtig Ärger in den Bürgerschaftsfraktionen der CDU und der Linkspartei. Bei beiden Parteien spielt mangelnde Loyalität eine große Rolle für die<span style="font-size: 13px; font-weight: normal;"> Abwahl beziehungsweise den Rücktritt der betroffenen Kommunalpolitiker.<span id="more-54409"></span></span></p>
<h3>CDU-Mann Hardtke wird fehlendes Engagement und Illoyalität vorgeworfen</h3>
<p>Den Anfang machte Christdemokrat Professor Frank Hardtke am 9. April 2011. Dem Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses &#8220;Technisches Rathaus&#8221; wurde das Vertrauen entzogen. Somit ist er raus aus dem Fraktionsvorstand der CDU-Bürgerschaftsfraktion. Grund für die Abwahl sei Hardtkes fehlendes Engagement sowie häufige Abwesenheit bei Fraktionssitzungen.  Angeblich habe der Jurist die Arbeiten in der Bürgerschaft nicht genügend vorbereitet. Laut Aussagen der CDU-Bürgerschaftsfraktion habe er sich als Vize bei der Fraktionsarbeit nur zu 35 Prozent beteiligt. Den Posten im Untersuchungsausschuss wird der Jurist jedoch beibehalten, da seine Arbeit mit einem 28-seitigen Bericht als abgeschlossen erachtet wird. Der Ausschuss deckte im vergangenen Jahr den &#8220;Skandal&#8221; um den Umbau des alten Postgebäudes zu einem neuen Behördezentrum auf. Der Baupreis verdoppelte sich heimlich hinter Schloss und Riegel auf  fast 14 Millionen Euro. Aufgabe des Ausschusses war es, hunderte  Aktenseiten zu überprüfen.</p>
<div id="attachment_39819" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/07/Hardtke-DavidVoessing.jpg"><img class="size-medium wp-image-39819" title="Hardtke-DavidVoessing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/07/Hardtke-DavidVoessing-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Abgewählt aufgrund mangelnder Loyalität: Frank Hardtke (CDU)</p></div>
<p>Als weiterer Grund für Hardtkes Abwahl wird seine fehlende Loyalität zur  Bürgerschaftsfraktion angegeben. Dies beziehe sich besonders auf sein  Verhalten während einer Bürgerschaftssitzung im Februar 2011. Durch  Missachtung einer während der Sitzungspause intern getroffenen Absprache  habe er seine Fraktionsmitglieder brüskiert. Damit verlor er nach und  nach daas Vertrauen und somit auch den Rückhalt in der Fraktion.</p>
<h2><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></span></h2>
<h3>Linke-Fraktionschef Bartels zurückgetreten</h3>
<div id="attachment_34430" class="wp-caption alignleft" style="width: 186px"><a rel="attachment wp-att-34430" href="http://webmoritz.de/2010/05/18/rader-rathaus-klimaschutz-die-burgerschaft-tagte-am-17-mai/bartels-2/"><img class="size-medium wp-image-34430" title="Bartels" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/Bartels1-176x250.jpg" alt="" width="176" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Nach langjähriger Parteiarbeit plötzlich aus der Linken ausgetreten: Gerhard Bartels.</p></div>
<p>Doch auch die Linkspartei ist nach dem Parteiaustritt des Fraktionschefs Gerhard Bartels am routieren. Als Grund dafür wird &#8220;der unwürdige Umgang mit der Partei mit Politikern&#8221; genannt. Diese Anschuldigung des ehemaligen Landestagsabgeordneten Bartels bezieht sich auf Birgit Schwebs, Vorsitzende der Antikapitalistischen Linken (AKL), Karin Schmidt (Linke-Kreisvorsitzende Güstrow) und Gerd Wahlther, Linke-Vorsitzender im Kreis Peene-Uecker-Ryck. Vergangene Woche wurden die drei Politiker auf dem Parteitag bei der Nominierung für die Landtagswahl entweder nicht oder nur für wenig aussichtsreiche Listenplätze nominiert. Laut Bartels verschwinde in der Linkspartei mehr und mehr der Pluralismus, der für ihn einen hohen Stellenwert einnehme. Die Veränderung in der Arbeitsweise der Linkspartei mache es ihm unmöglich, sein Amt zu behalten. Allerdings möchte der Politiker gerne weiter Bestandteil der Bürgerschaft bleiben und sieht sich weiter in der Fraktion.</p>
<p>Ein Teil seiner ehemaligen Parteikollegen betrachtet die Position als Fraktionsvorsitzender allerdings als unvereinbar mit dem Austritt aus der Partei. Am 26. April wurde Bartels von seinen Fraktionskollegen in seinem Amt als Fraktionsvorsitzender bestätigt. Auch Birgit Schwebs ist nach der Listenwahl  schwer von ihrer Partei enttäuscht. Sie erklärte ihren Rücktritt als Kreisverbandsvorsitzenden der Linke in Bad Doberan zurück und verzichtet auf ihre Direktkandidatur.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: David Voessing, Webmoritz-Archiv, Susanne Große</p>
]]></content:encoded>
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		<title>David Wulff will für die FDP in den Landtag ziehen</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 10:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Voessing</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den 25-jährigen BWL-Studenten und Unternehmer David Wulff (FDP) zieht es im September ins Schweriner Schloss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_53061" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/David-Wulff-David-Vössing.jpg"><img class="size-medium wp-image-53061" title="David Wulff-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/04/David-Wulff-David-Vössing-250x220.jpg" alt="" width="250" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">FDP-Landtagskandidat David Wulff</p></div>
<p>Als Nachfolger von Zahnarzt Sebastian Ratjen zieht es den 25-jährigen David Wulff in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Vor ein paar Tagen nominierte die FDP Greifswald den gebürtigen Mecklenburger zu ihrem Kandidaten für das Schweriner Schloss. Einfach wird es für ihn nicht: &#8220;Ich muss mich bei den Landtagswahlen im September gegen zwei Präsidenten durchsetzen, zwischen denen es ein knappes Rennen geben wird&#8221;, prognostiziert David, der damit seine Chancen für das Direktmandat gering einschätzt. Mit den beiden Präsidenten ist Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und Bürgerschaftspräsident Egbert Liskow (CDU) gemeint.</p>
<h3>David Wulff war Stupist und spricht von einer lehrreichen Zeit</h3>
<p>Aber wer ist David Wulff überhaupt? Höhere Semester, die sich in der Hochschulpolitik auskennen, werden sich an ihn noch als Mitglied des Studierendenparlaments erinnern. Über drei Legislaturperioden war er dort unter anderem im Haushaltsausschuss tätig und machte erste parlamentarische Erfahrungen. &#8220;Es war Parlamentsarbeit pur und eine extrem lehrreiche Zeit mit sehr lebhaften, konstruktiven Diskussionen.Wir haben auf hohem Niveau gestritten&#8221;, zieht der ehemalige Hochschulpolitiker ein positives Fazit aus seiner StuPa-Tätigkeit. Auch in der Liberalen Hochschulgruppe war er als stellvertretender Vorsitzender aktiv. In der Kommunalpolitik war David Sachkundiger Bürger im Bildungsausschuss des Parchimer Kreistages und ist momentan Stellvertreter für den Finanzausschuss der Hansestadt Greifswald.<span id="more-52972"></span></p>
<h3>Diplom-Kaufmann gründete 2007 sein eigenes Unternehmen</h3>
<p>Offiziell ist David jetzt Diplom-Kaufmann, wartet aber nur noch auf sein Zeugnis: &#8220;Der Kanzler muss es nur unterschreiben.&#8221; Bereits in seinem Studium, das sich dadurch in die Länge zog, machte er sich mit dem heutigen Unternehmen Müller und Wulff GmbH selbstständig und hat mittlerweile acht Mitarbeiter und zwei Geschäftsführer in der Nähe des Marktplatzes. Das Unternehmen hat sich auf die Softwareentwicklung und IT-Beratung spezialisiert und wurde für den Titel &#8220;Unternehmer des Jahres&#8221; im Bereich Unternehmensentwicklung nominiert. Die Siegerehrung findet im Mai übrigens in Schwerin statt.</p>
<h3>Auf Platz sieben der Landesliste</h3>
<div id="attachment_41455" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/schwerin-demo-gabriel-kords.jpg"><img class="size-full wp-image-41455" title="schwerin-demo-gabriel-kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/08/schwerin-demo-gabriel-kords.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Wovor Studenten erfolgreich für die Erhaltung der Lehrerbildung demostrierten, will David Wulff hinein: ins Schweriner Schloss.</p></div>
<p>Wenn er wirklich nach Schwerin möchte, muss die FDP bei einem Fünfparteienparlament mindestens 8,2 Prozent erreichen, sodass entweder die Grüne oder die NPD nicht in den Landtag einziehen dürfen. Momentan hat die FDP sieben Abgeordnete und erreichte bei den Landtagswahlen 2006 9,6 Prozent der abgegebenen Stimmen.  Nach den <a href="http://www.wahlrecht.de/umfragen/landtage/mecklenburg-vorpommern.htm">letzten Umfragen </a>liegt die FDP bei fünf bis sechs Prozent. Im Landtag will der ehemalige BWL-Student der Bildungs- und Wirtschaftspolitik widmen. &#8220;Mit der Verknüpfung der beiden Felder will ich Innovation voranbringen und Potentiale in Mecklenburg-Vorpommern heben.&#8221;  Ansonsten will sich der Unternehmer für ein flächendeckendes Breitbandnetz auf Grundlage der LTE-Technik (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Long_Term_Evolution">Long Term Evolution</a>) einsetzen. Er spricht sich gegen Studiengebühren aus und will mehr Transparenz erreichen: &#8220;Alle Fördergelder, die das Land ausgegeben hat, sollen übersichtlich offengelegt werden.&#8221;</p>
<h3>David Wulff will sich für Bildung und Wirtschaft einsetzen</h3>
<p>Am Wochenende wurde David Wulff übrigens in den FDP-Landesvorstand gewählt. Dort wählten die Delegierten auch den parlamentarischen Geschäftsführer ihrer Fraktion Gino Leonhard zum Spitzenkandidaten. Vorher war der Fraktionsvorsitzende Michael Roolf bei der Wahl zum Spitzenkandidaten durchgefallen, der sich deswegen aus der Landespolitik zurückziehen will.  Wegen der Nichtwahl von Roolf wurde Leonhard in der FAZ als &#8220;Notlösung&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Fotos: David Vössing (David Wulff), Gabriel Kords (Schweriner Schloss/Landtag)</p>
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		<title>SPD will hinter die Kulissen der Stadt schauen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 11:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Heil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die SPD-Greifswald möchte die Förderpraxis der Hansestadt Greifswald durchleuchten. Die Stadtverwaltung bittet SPD-Fraktion auf Anfrage zuverzichten, aufgrund der Umstellung im Rechnungswesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21422" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/geld-200-jusos.jpg"><img class="size-full wp-image-21422" title="geld-200-jusos" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/geld-200-jusos.jpg" alt="" width="200" height="106" /></a><p class="wp-caption-text">Wer hat wielviel Geld in der Hansestadt erhalten?</p></div>
<p>Die SPD-Greifswald möchte die Förderpraxis der Hansestadt Greifswald durchleuchten.  Danach soll die Stadtverwaltung alle Subventionen der Stadt an Dritte ab 1.000 Euro auflisten. „Wir wollen als SPD-Fraktion Transparenz und Gerechtigkeit herstellen“, begründet der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Andreas Kerath den Antrag seiner Fraktion.</p>
<p>Es gebe im Greifswalder Haushalt für jeden erkennbare Subventionen. Diese seien offen ausgewiesen. &#8220;Wenn wir Spardebatten haben, denken leider nicht wenige zuerst auch an diese Zuschüsse an Dritte“, bedauert Kerath. Nicht erkennbar seien aber vielfältige mittelbare Förderungen durch die Stadt. &#8220;Wenn ein Mieter weniger oder keine Nebenkosten zahlt, städtische Räume verbilligt anmietet oder ein Umbau nur für die Zwecke eines Vereins erfolgt, sind das natürlich auch Zuschüsse&#8221;, so der SPD-Fraktionschef, &#8220;Man erkennt sie nur nicht.&#8221; Genau das wolle die SPD mit ihrer Vorlage ändern. Diese ermögliche auch erstmals zu prüfen, warum dem einen ein Vorteil gewährt werde, dem anderen aber nicht.</p>
<h3>Hohe Belastung für Verwaltung</h3>
<p>Die CDU-Fraktion beschäftigt sich derzeit mit der Vorlage und könne noch nichts Konkretes dazu sagen, so der Fraktionsgeschäftsführer der CDU, Christian Weller auf Anfrage des webMoritzs. Nur der Greifswalder Jungen Union-Chef und Bürgerschaftsmitglied Franz-Robert Liskow (CDU) wollte sich äußern: &#8221;Obwohl man einen Großteil der Subventionen aus dem Haushaltsplan entnehmen kann, ist die Idee einer solchen Auflistung zum Teil begrüßenswert. Dennoch ist der Zeitpunkt unangemessen und hält die Stadtverwaltung von ihren essentiellen Aufgaben, wie der Umsetzung der aufgezwungenen Kreisgebietsreform und der Einführung der Doppik, ab.&#8221; Durch die bevorstehende Kreisreform sei es unklar und zweifelhaft, ob die derzeitigen Subventionen in Zukunft noch gewährt werden können. &#8220;Deshalb macht es Sinn, den Subventionsbericht erst für das Jahr 2012 anstatt für das Jahr 2010 anzuregen. Die Bürgerschaftsvorlage in ihrer jetzigen Form erweckt den Anschein, dass die SPD-Fraktion die Verwaltung mit zusätzlichen Aufgaben stärker belasten will&#8221;, so Liskow weiter.</p>
<h3>Keine Vergleichbarkeit aufgrund der Umstellung im Rechnungswesen</h3>
<p>&#8220;Politik heißt Steuerung, die gelingt uns als ehrenamtlichen Bürgerschaftsmitgliedern aber erst, wenn wir auch alle Fakten kennen&#8221;, begründet der SPD-Fraktionschef die Vorlage. Dafür müssten die mittelbaren Zuschüsse, die im Haushalt nicht offen ausgewiesen würden, erst bekannt sein. „Erst dann können wir fragen und prüfen, warum der eine etwas versteckt bekommt, der andere aber nicht&#8221;, so Andreas Kerath.</p>
<p>&#8220;Problematisch an der Vorlage ist, dass das sicher gut gemeinte Ziel schon allein deshalb nicht erreicht werden kann, weil durch die Umstellung auf ein neues Rechnungswesen, von der Kameralistik zur kommunalen Doppik, zum 01. Januar 2012, die Haushaltspläne nicht mehr miteinander vergleichbar sein werden&#8221;, sagt der Dezernent für Bauwesen und Umwelt und stellvertretende Oberbürgermeister Jörg Hochheim (CDU). Dafür bietet gerade das neue Rechnungswesen zukünftig die Möglichkeit, die gewünschten Informationen ohne großen Mehraufwand zu erhalten, so Hochheim. Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung darum gebeten, die Vorlage zu überdenken und auf einen Bericht für 2010 und 2011 zu verzichten.</p>
<p>Fotos:  Rathaus (Aufmacher/Archiv), Geld (Archiv)</p>
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		<title>Kreisgebietsreform: webMoritz-Umfrage zum neuen Kreisnamen</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 01:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torsten Heil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 4. September 2011 müssen die Wahlberechtigten auch über den Namen des künftigen Großkreises entscheiden. Der webMoritz hat die sieben wichtigsten Namen zusammengestellt. Welcher Name ist dein Favorit?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schweriner Landtag hat bekanntlich die Kreisgebietsreform beschlossen, die nun sechs statt bisher zwölf Kreise vorsieht. Die Zahl der kreisfreien Städte wird von sechs auf zwei reduziert, Rostock und die Landeshauptstadt Schwerin. Am 4. September 2011 müssen die Wahlberechtigten neben Landtag, Landrat und Kreistag auch über den Namen des künftigen Großkreises entscheiden.  Auf dem Wahlzettel dürfen dabei maximal vier Namen stehen.</p>
<div id="attachment_21296" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/fassbinder.jpg"><img class="size-full wp-image-21296" title="fassbinder" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/fassbinder.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Grünen Fraktionsmitglied Stefan Fassbinder</p></div>
<p>Die Bürgerschafts-Fraktion der Greifswalder Grünen schlägt &#8220;Vorpommern&#8221; als Name des zukünftigen Großkreises vor. Mit Hinblick auf die <a href="http://webmoritz.de/2010/11/04/burgerschaft-beschliest-klage-gegen-kreisgebietsreform/">noch laufende Klage vor dem Landesverfassungsgericht</a> erklärt Stefan Fassbinder (Grüne) <a href="http://blog.gruene-greifswald.de/2011/01/09/%E2%80%9Evorpommern%E2%80%9C-als-name-des-zukunftigen-groskreises/">in einer Pressemitteilung</a>: &#8220;Sollten die Richter des Verfassungsgerichtes nicht weiser entscheiden als die SPD-CDU-Koalition im Schweriner Landtag, dann droht ab September der neue Monsterkreis, gebildet aus den Kreisen Ostvorpommern, Uecker-Randow, Greifswald und zwei Ämtern des Kreises Demmin. Wenn man Glück hat, dann kann der Name auch noch ein Werbeträger für die Region sein. Unserer Meinung nach erfüllt &#8216;Vorpommern&#8217; diese Kriterien eher als das etwas verquere &#8216;Südvorpommern&#8217;&#8221;. Über 95 % des neuen Kreises gehörten zum historischen Vorpommern. Damit sei ein weiteres Kriterium für einen geeigneten Kreisnamen erfüllt. &#8220;Der überwiegende Teil der Region Vorpommern wird sich im neuen Großkreis befinden&#8221;, so Fassbinder weiter.</p>
<h3>Liskow und König nur für zwei statt vier Abstimmungs-Vorschläge</h3>
<p>Bürgerschaftspräsident Egbert Liskow (CDU) machte in der Vergangenheit den Vorschlag, nur mit zwei Namen ins Rennen zu gehen und gab damit auch einen Wunsch von Oberbürgermeister Arthur König (CDU) wieder. Im  Begleitausschuss der Bürgerschaft zur Kreisgebietsreform hatte sich für dieses Vorgehen <a href="http://webmoritz.de/2010/11/09/ausschuss-zur-kreisgebietsreform-konstituiert-schulen-halten/">eine überfraktionelle Mehrheit abgezeichnet</a>. So soll verhindert werden, dass am Ende nur knapp mehr als ein Viertel der Wähler hinter dem neuen Namen steht. Die Namensvorschläge müssen bis Juni 2011 von den Kreistagen Ostvorpommern und Uecker-Randow sowie der Greifswalder Bürgerschaft beschlossen werden.</p>
<p>Die CDU selbst möchte aber mit keinen Vorschlag ins rennen gehen, so CDU-Fraktionsgeschäftsführer Christian Weller. Sie setzt auf den Erfolg der Verfassungsbeschwerde gegen das Kreisstrukturgesetz. Der Vorsitzende des Greifswalder Sonderausschusses zur Kreisgebietsreform Gerhard Bartels (Die Linke) erhielt Zustimmung für seinen Vorschlag, Namen zu sammeln, die aus geographischen oder historischen Gründen zur Region passen.</p>
<div id="attachment_50326" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/01/Pressefoto_Franz-Robert-Liskow-600x750-Bild_JU.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-50326" title="Pressefoto_Franz-Robert Liskow-600x750-Bild_JU" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/01/Pressefoto_Franz-Robert-Liskow-600x750-Bild_JU-150x150.jpg" alt="Ju-Chef und Bürgerschaftsmitglied Liskow" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Bürgerschaftsmitglied und JU-Chef Liskow</p></div>
<p>Obwohl die Junge Union (JU) Greifswald immer noch der Meinung ist, dass die beschlossene Kreisgebietsreform nicht ihren eigentlichen Sinn erfüllen wird, spricht sie sich für „Vorpommern-Greifswald“ als Namen aus. „Unser Namensvorschlag spiegelt auf der einen Seite die Geschichte unseres Landstrichs wieder und betont auf der anderen, dass nur Greifswald antreibende Motor für den neuen Großkreis fungieren kann“, sagt Greifswalds JU-Chef Franz-Robert Liskow (CDU).</p>
<p>Bei der Linke-Fraktion sowie der FDP ist der &#8220;Meinungsbildungsprozess&#8221; noch nicht abgeschlossen. &#8220;Wir sind aber gegen den bisherigen Vorschlag &#8220;Südvorpommern&#8221;. Dieser Begriff ist einfach nicht positiv besetzt, aber wir brauchen auch keine Mammut-Konstitutionen&#8221;, sagte der Greifswalder Chef der Liberalen Andre Bleckmann. Mit dem Vorschlag &#8220;Vorpmmern&#8221; könne man sich anfreunden aber die Bezeichnung &#8220;Greifswald&#8221; sei knackiger und kürzer, so Bleckmann weiter.</p>
<h3>webMoritz-Vote: Welchen Namen findet ihr gut?</h3>
<p>Der webmoritz sucht den Namen für den Großkreis und fragt euch:</p>
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		<strong class="poll-question">Wie soll der neue Kreis heißen? Landkreis...</strong>
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<p><em>Das webMoritz-Vote ist keine repräsentativen Umfrage. Sie geben lediglich ein Stimmungsbild derjenigen wieder, die bei den Votes mitmachen. Mehrfach-Abstimmungen sind nicht erwünscht, lassen sich technisch aber nicht ganz ausschließen. Die Teilnahme ist unverbindlich und freiwillig.</em></p>
<p>Fotos: Fassbinder (Grüne/Archiv), F-R. Liskow (JU-Pressefoto), Aufmacher (Jan Henrik Wiebe via jugendfotos.de), Grafikbild (Maximilian Dörrbecker via wikipedia)</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden; top: 0px; left: -10000px;">An dem Tag wird auch der neue Landtag gewählt.</div>
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		<title>Asta 13.12.2010</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/12/14/die-letzte-asta-sitzung-2010-studententheater-gleichstellungsreferat-und-wahlen/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 13:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Voessing</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Philipp Schwerin wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt“, berichtete Jens Pickenhan,  Referent für Fachschaften und Gremien, von der Fachschaftsratkonferenz, die kurz vor der AStA-Sitzung stattfand. Philipp gehört dem Fachschaftsrat am Institut für Deutsche Philologie an. Jens zeigte sich zuversichtlich, dass im Januar auch ein Stellvertreter gewählt werden kann, „damit die FSK dann arbeitsfähig ins nächste Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Philipp Schwerin wurde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt“, berichtete Jens Pickenhan,  Referent für Fachschaften und Gremien, von der Fachschaftsratkonferenz, die kurz vor der AStA-Sitzung stattfand. Philipp gehört dem Fachschaftsrat am Institut für Deutsche Philologie an. Jens zeigte sich zuversichtlich, dass im Januar auch ein Stellvertreter gewählt werden kann, „damit die FSK dann arbeitsfähig ins nächste Jahr starten kann“.</p>
<p>Jens berichtete aber nicht nur von der FSK, sondern auch zum aktuellen Stand der Kandidaturen für Senat, Fakultätsräte und Studierendenparlament. Für den Senat gibt es ausreichend Bewerber. Gleiches gelte auch für die Fakultätsräte bis auf die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät. Dort gäbe es nur zwei Bewerber für die vier Plätze. Die Bewerbungsfrist für Senat und Fakultätsräte ist schon vorbei, für das StuPa läuft sie noch bis zum 3. Januar. Für die StuPa-Wahl gebe es bisher nur wenige Bewerbungen, erzählte er von einem Gespräch mit Wahlleiter Stefan Damm. „Erfahrungsgemäß kommen die meisten Bewerbungen erst zum Ende der Bewerbungszeit“, zeigte sich Jens zuversichtlich, dass noch weitere Bewerbungen eingehen.</p>
<p>Vom einstimmigen Beschluss der Greifswalder Bürgerschaft, das Studententheater StuThe zu erhalten, und von der bevorstehenden StuPa-Sitzung am Dienstag. Dort geht es um einen Antrag auf Abschaffung des Gleichstellungsreferates, das in ein anderes Referat integriert werden soll. „Ich bin schockiert“, zeigte sich Gleichstellungsreferentin Lisa Brokmöller entsetzt. „Das wäre ein Rückschritt“, ergänzte Finanzreferentin Corinna Kreutzmann. Sarah Jung, stellvertretende StuPa-Präsidentin berichtete vom Rücktritt ihres Kollegen Christopher Denda.</p>
<p>Max Willmann und Ekatarina Kurakova, beide Referenten für Erstsemesterwoche, planen vom 30. März bis 2. April die fünftägige Erstsemesterwoche für das Sommersemester 2011, wo mit 500 Erstis gerechnet wird. „Wir überlegen, was man dort spannendes machen kann“, erzählten Ekatarina und Max, schränkten jedoch ein: „Es gibt nicht so viele Einführungsveranstaltungen, Führungen und Partys wie im Wintersemester, aber trotzdem genügend.“</p>
<p>Um den Hochschuldialog zwischen den Universitäten Greifswald und Stettin zu vertiefen, plant Sabine Wirth, Referentin für regionale Vernetzung im Frühjahr 2011 ein zweitägiges Programm mit fünf polnischen Teilnehmern. Neben der gegenseitigen Vorstellung der Selbstverwaltungen an beiden Hochschulen geht es um die zukünftige Zusammenarbeit der beiden Universitäten. Sabine will das Thema im StuPa vorstellen. Eigentlich stand noch die Auswertung wegen Vollversammlung auf der AStA-Tagesordnung. Diese wurde aber wegen Krankheit von Franz Künzel auf die nächste Sitzung im Januar verschoben.</p>
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