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	<title>webMoritz.de &#187; Bachelor of Laws</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Bachelor und Master: Uni verzichtet auf Akkreditierungen</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/08/25/akkreditierung-an-der-uni-greifswald/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 02:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Akkreditierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Integrierte Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Systemakkreditierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl alle Bachelor und Master-Studiengänge akkreditiert werden müssen, ist bei einem Großteil in Greifwald nicht der Fall. Die Uni will alle Sudiengänge auf einmal akkreditieren lassen, aber das passiert frühestens 2011. Wer vorher fertig ist, bekommt womöglich Schwierigkeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn einige kurze Erläuterungen zur Thematik: Es existieren zwei unterschiedliche Akkreditierungssysteme, die Programm- und die Systemakkreditierung. Bei der Programmakkreditierung wird ein einzelner Studiengang von einer Akkreditierungsagentur überprüft, hierzu wird ein Gutachterteam aus Professoren, Berufstätigen und Studenten an die jeweilige Hochschule entsandt. Wird dem Studiengang eine ausreichende Qualität bescheinigt, ist er für einen begrenzten Zeitraum akkreditiert. Die Programmakkreditierung ist derzeit das vorherrschende Akkreditierungsmodell in Deutschland. Bei der Systemakkreditierung wird hingegen geprüft, ob eine Hochschule selbstständig in der Lage ist die Qualiät ihrer Studiengänge zu sichern, nach erfolgreicher Systemakkreditierung sind alle Studiengänge der Hochschule für eine Dauer von 6 Jahren akkreditiert, zur Zeit ist keine deutsche Hochschule systemakkreditiert, eine befindet sich in der Zulassungsphase.</p>
<p>Die Universität Greifswald will die Systemakkreditierung beantragen. Das Akkreditierungssystem wurde im Zuge des Bologna-Prozesses eingeführt, zu akkreditieren sind gemäß der ländergemeinsamen Strukturvorgaben gemäß §9 Abs. 2 Hochschulrahmengesetz alle Bachelor- und Master-Studiengänge.</p>
<h3>Nur drei Bachelor-Studiengänge sind akkreditiert</h3>
<p><span id="more-24404"></span> An der Universität Greifswald wird diese Maßgabe derzeit vielfach nicht erfüllt. Gemäß der Datenbank des Akkreditierungsrates sind derzeit lediglich drei Bachelor-Studiengänge (Geologie, Physik und Umweltwissenschaften) und 12 Masterstudiengänge (British and North American Studies, Fennistik, Geosciences and Environment, Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Physik, Philosophie, Skandinavistik, Slawische Philologie, Sprache und Kommunikation und Zahnärztliche Funktionsanalyse und -therapie mit Computerunterstützung) akkreditiert.</p>
<div id="attachment_24411" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-24411" title="uni_abschluss-550x241-Maximilian_Muehlens_via_jugendfotos_de" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/08/uni_abschluss-550x241-Maximilian_Muehlens_via_jugendfotos_de.jpg" alt="uni_abschluss-550x241-Maximilian_Muehlens_via_jugendfotos_de" width="550" height="241" /><p class="wp-caption-text">Durch die vielen nicht-akkreditierten Studiengänge können Master oder Promotion für Greifswalder Absolventen schnell zum Problem werden.</p></div>
<p>Das liegt allerdings nicht daran, dass die übrigen Studiengänge im Akkreditierungsverfahren gescheitert wären (in diesem Fall dürften keine neuen Studenten mehr immatrikuliert werden). Die Akkreditierungen wurden vielmehr nicht beantragt. Im Normalfall sollte eine Nicht-Akkreditierung keine unmittelbaren Beeinträchtigungen für die Studenten und Absolventen haben, der erlangte Titel darf trotzdem getragen werden. Problematisch kann es hingegen werden, wenn man an einer anderen Hochschule (insbesondere im eropäischen Ausland) einen Doktor oder Phd erlangen will, hier kann die fehlende Akkreditierung des Master-Studienganges zum Problem werden.</p>
<p style="text-align: left;">Begründet wird der Verzicht auf die Beantragung der Programmakkreditierung mit der Tatsache, dass die Universität eine Systemakkreditierung beantragen wolle und somit keine Programmakkreditierungen mehr benötige (Lediglich einige Studiengänge der Philosophischen Fakultät werden im Zuge des notwendigen Verfahrens derzeit neu programmakkreditiert). Die Systemakkrediterung ist allerdings noch in der Planungsphase, mit der Bestätigung ist frühestens Ende 2011 zu rechnen. Um sie zu erreichen, wurde das <a href="http://www.uni-greifswald.de/studieren/integrierte-qualitaetssicherung.html">Projekt integrierte Qualitätssicherung</a> gegründet. Einen Zwischenbericht von dessen Arbeit (Stand 30.4.2009) kann man innerhalb des Uni-Netzwerkes von der Internetseite herunterladen.</p>
<p>Dem Bericht zufolge soll die Systemakkreditierung im Laufe des kommenden Jahres beantragt werden, hierfür muss ein hochschulweites einheitliches System zur Qualitätsicherung vorhanden sein, für dieses muss allerdings erst ein Konzept entwickelt werden. Zurzeit verfügen vor allem die Medizinische Fakultät, aber auch die Theologische Fakultät über Qualitätssicherungssysteme (vor allem Evaluationssysteme), die den Anforderungen der Systemakkreditierung aber noch nicht im Vollen genügen. Diese Fakultäten sind allerdings vom Bologna-Prozeß (und damit auch von der Akkreditierung) praktisch nicht betroffen, da hier der Regelabschluss das Staatsexamen ist und wohl vorerst auch bleiben wird.</p>
<h3>Qualitätssicherungssystem existiert faktisch nicht</h3>
<p>Die größten Auswirkungen hat der Bologna-Prozeß auf die Philosphische und die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, hier sind oder werden die meisten Studiengänge (Ausnahmen sind die Lehramtsstudiengänge und Pharmzie) auf das Bachelor/Master-System umgestellt. Aber gerade in diesen Fakultäten existieren die größten Lücken. Man könnte auch sagen, dass es praktisch kein zentrales Qualitätssicherungssystem gibt.</p>
<p>Ob ein zentrales Qualitätssicherungssystem innerhalb eines Jahres etabliert werden kann, darf insbesondere angesichts des letzten derartigen Versuches bezweifelt werden: Vor zwei Jahren wurde das System &#8220;InstEval&#8221; an der Universität Greifswald eingeführt, um damit alle Lehrveranstaltungen zu evaluieren. Im Report der intigrierten Qualitätssicherung wird es lediglich im Rahmen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät erwähnt und von einer vollständigen Abdeckung ist man noch weit entfernt.  Bis zu einer möglichen Systemakkreditierung gibt es also noch deutlichen Nachholbedarf.</p>
<h3>Ambitioniertes Projekt mit noch ambitionierterem Zeitplan</h3>
<p>Es bleibt ein ambitioniertes Projekt mit einem noch ambitionierteren Zeitplan, so dass es auch durchaus bis 2012 oder länger dauern könnte, bis die Universität systemakkreditiert ist. So kann es zu sehr langen Lücken der Akkreditierung kommen. Ein Abschluss gilt jedoch nur dann als anerkannt, wenn er zum Zeitpunkt des Studienabschlusses akkredtiert ist.</p>
<p>So ist zum Beispiel der &#8220;Bachelor of Law&#8221;-Studiengang seit dem 30.9.2007 nicht mehr akkreditiert. Dieses Beispiel kann als besonders kritisch betrachtet werden, da ein Bachelor of Law kein berufsqualifizierender Abschluss ist und sich gerade hier eine Weiterführung des Studiums anbietet, ja sogar faktisch unverzichtbar ist. Eine Programmakkredtierung läuft im allgemeinen über 6 Jahre. Die Universität hat sich hier gerade, wenn man mit Verzögerungen rechnet, fast einen kompletten Zyklus gespart &#8211; von kurzen Phasen der Nicht-Akkreditierung kann also nicht gesprochen werden.</p>
<p>Weitere Informationen findet ihr unter <a href="http://www.akkreditierungsrat.de " target="_blank">www.akkreditierungsrat.de</a> und im Berichtdes Projekts integrierte Qualitätssicherung.</p>
<p>Bild:</p>
<p>&#8220;Maximilian Mühlens&#8221; / www.jugendfotos.de</p>
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		<title>Bachelor of Laws als Jura light? Das LLB-Forum klärt auf</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/03/22/bachelor-of-laws-als-jura-light-das-llb-forum-klart-auf/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 17:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Laura Brehme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor of Laws]]></category>
		<category><![CDATA[Jura]]></category>
		<category><![CDATA[LLB]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem es den Bachelor of Laws gibt, muss er seinem Ruf zufolge hinter dem Staatsexamen Jura zurückbleiben. Seit letztem Jahr gibt es nun das LLB-Forum, das dem Ansehen des Abschlusses etwas auf die Sprünge hilft. Hier können sich Studenten, Abiturienten, Professoren und Arbeitgeber austauschen und informieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Seitdem es den Bachelor of Laws gibt, muss er seinem Ruf zufolge hinter dem Staatsexamen Jura zurückbleiben. Seit letztem Jahr gibt es nun das LLB-Forum, das dem Ansehen des Abschlusses etwas auf die Sprünge hilft. Hier können sich Studenten, Abiturienten, Professoren und Arbeitgeber austauschen und informieren.</p>
<p>Das Portal <a href="http://www.llbforum.de/">www.llbforum.de</a> wurde im November 2008 von LLB-Studenten an der Universität Greifswald gegründet und möchte den Studiengang bekannter machen und Vorurteile abbauen.</p>
<p>Das Portal richtet sich gleichermaßen an Studenten, Absolventen und Arbeitgeber. So haben beispielsweise Studenten die Möglichkeit Bücher zu kaufen oder verkaufen, nach Praktikumsplätzen zu suchen oder Informationen über Universitäten, Uni-Städte und Vorlesungen auszutauschen.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/03/pinnwand-250x149-crashtron_via_flickr.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-17822" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="pinnwand-250x149-crashtron_via_flickr" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/03/pinnwand-250x149-crashtron_via_flickr.jpg" alt="pinnwand-250x149-crashtron_via_flickr" width="250" height="149" /></a>Genauso wichtig sei es jedoch, Arbeitgeber zu informieren. „Viele der Arbeitgeber kennen den Abschluss gar nicht. Daher muss manchmal erstmalig über das Studium aufgeklärt werden&#8221;, sagt Dirk Ockhardt, einer der Gründer des Forums, der selbst Student an der Universität Greifswald ist. Sie können sich im Forum über das Studium und den Abschluss informieren oder Berichte über den LLB von Professoren lesen, die diese dem Forum zur Verfügung gestellt haben. Aber auch Jobangebote können sie hier direkt online stellen. Als größter Vorteil des LLB-Abschlusses wird die Doppelqualifikation von Jura und Betriebswirtschaftslehre genannt. Ein Absolvent ist zwar kein Volljurist, ist jedoch dazu qualifiziert, als Spezialist für die Rechtsberatung oder innerhalb einer Rechtsabteilung in einem Unternehmen tätig zu sein. Der LLB-Jurist stellt somit ein eigenes Ausbildungsprofil dar.</p>
<p>Dirk Ockhardt wurde am Anfang seines Studiums zum Wintersemester 06/07 oft von Professoren gesagt, dass keiner genau wisse, welche Berufsmöglichkeiten die LLB-Absolventen haben werden. Und auch in der Presse wurde der Abschluss meist negativ dargestellt. Mit dem Forum möchte er nun dazu beitragen, dass es seinen Mitstudenten anders geht und sie die Möglichkeit haben sich ausführlich über Berufsmöglichkeiten zu informieren und bereits während des Studiums Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>Bisher fallen die Reaktionen zu dem Forum sehr positiv aus. Seit der Gründung zählt die Website täglich mehr als 50 neue Besucher. Und auch von Seiten der Lehrenden kommen positive Rückmeldungen. „Mich haben drei Studiendekane persönlich angerufen und zu dem Forum gratuliert. Einige weitere haben per Email geantwortet&#8221;, sagt Dirk Ockhardt, der sich sehr über das Feedback freut.</p>
<p>Am 15.Mai dieses Jahres soll erstmalig die LLB-Forum-Auszeichnung an eine LLB-Arbeit mit hervorragender Leistung vergeben werden. Der Preis, in dessen Jury Vertreter aus der Lehre und der Rechtspraxis sitzen, soll dann jährlich vergeben werden und ist mit 300€ dotiert. Gefördert wird der Preis durch den <a href="http://www.stifterverband.de/">Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft</a>.</p>
<p>Der Preis wird anlässlich des ersten LLB forum Meetings vergeben werden. Hierzu sind Studenten aus ganz Deutschland nach Greifswald eingeladen. Neben der Preisverleihung sind Vorträge von Unternehmensvertretern zum Thema „Berufperspektiven von Wirtschaftsjuristen LL.B&#8221; vorgesehen. Zudem wird ein Workshop zum Thema Insolvenzverwaltung angeboten. Zusagen von der <a href="http://www.bdo.de/">Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO</a> und <a href="http://www.whitecase.de/index.php">White &amp; Case</a>, einer der führenden Anwaltssozietäten, liegen bereits vor. Alle LLB-Studenten sind dazu eingeladen an dem Meeting teilzunehmen.</p>
<p>Weitere Informationen zum LLB forum Meeting und der Preisverleihung findet ihr auf der Website.</p>
<p>Bilder:</p>
<p>Foto Pinnwand &#8211; crashtron via flickr</p>
<p>Foto Justizia &#8211; FluxBit via flickr</p>
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