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	<title>webMoritz.de &#187; Arndt-Debatte</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Stadt ehrt engagierte Bürger &#8211; erstmals auch einen Studenten</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 18:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
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		<description><![CDATA[Anläßlich des 760. Jahrestages der Stadtrechtsverleihung ehrte die Hansestadt Greifswald am Freitag verdiente und engagierte Bürger. Unter ihnen war auch der Student Thomas Schattschneider.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. Mai 1250 wurde Greifswald das Lübische Recht verliehen und der Ort stieg damit zur Stadt auf. Dieser Tag ist seit fünfzehn Jahren Anlaß für einen Empfang und die Ehrung verdienter Bürger.</p>
<p>Hatte man 2009 noch im Landesmuseum gefeiert, konnte in diesem Jahr die neu eingeweihte Stadthalle genutzt werden. Bürgerschaftspräsident Egbert Liskow erklärte dem webMoritz gegenüber: &#8220;Es ist schon etwas Besonderes, dass wir wieder hier feiern können. Ich glaube, alle Greifswalder und ihre Gäste haben die besondere Atmosphäre genossen.&#8221;</p>
<div id="attachment_34140" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0420.JPG"><img class="size-full wp-image-34140 " title="koenig_mettenleiter-250x169-gabriel_kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/koenig_mettenleiter-250x169.jpg" alt="" width="250" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Strahlende Gesichter: Bürgermeister König, Preisträger Mettenleiter</p></div>
<p>Rund 200 Gäste folgten der Einladung, darunter viele Kommunal- und Landespolitiker aus Greifswald. Gesondert eingeladen waren in diesem Jahr die Mitarbeiter des städtisches Bauhofs, die Feuerwehr und das THW, die im vergangenen Winter im Kampf gegen die Schneemassen besonders gefordert waren. Anonym anwesend waren zudem Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Telefonseelsorge, die wegen ihrer Tätigkeit aber nicht öffentlich geehrt werden können.</p>
<h3>&#8220;Ehrungen für Kultur, Umwelt und Tierseuchen&#8221;</h3>
<p>Die Rubenwomedaille, die höchste Auszeichnung der Stadt, wurde in diesem Jahr an Professor Thomas Mettenleiter, den Präsidenten des Friedrich-Loeffler-Institus für Tiergesundheit auf der Insel Riems verliehen. Mettenleiter habe &#8220;mit hohem persönlichen Engagement der Stadt Greifswald zu erheblichem Ansehen verholfen – und das nicht nur in der Region und im Bundesgebiet, sondern auch in einem beachtlichen internationalen Ausmaß“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Arthur König.</p>
<p>Laudator Professor Reinhard Kurth hob die Leistungen des Instituts unter Mettenleiters Führung hervor. Dieser sei trotz seiner Erfolge &#8220;menschlich und bescheiden geblieben.&#8221; Er hob auch Mettenleiters Verdienste als gesundheitspolitischer Berater hervor. Er habe die Fähigkeit &#8220;zwischen Politikern, die auf schnelle Ergebnisse aus sind, und Forschern, die eher langfristig denken, zu vermitteln.&#8221;</p>

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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0213.JPG" title="Die musikalische Begleitung kam von der Musikschule." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0222.JPG" title="Bürgermeister Dr. Arthur König eröffnete den Reden-Reigen." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0225.JPG" title="Als Dankeschön für die vielen Wintereinsätze war das THW eingeladen. " class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0235.JPG" title="Dr. König und Bürgerschaftspräsident Liskow überreichten die Rubenowmedallie an Prof. Thomas Mettenleiter." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0239.JPG" title="Professor Reinhard Kurt hielt die Laudatio." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0242.JPG" title="Die etwa 200 Gäste lauschten andächtig." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0255.JPG" title="Prof. Mettenleiter bedankte sich artig für die Ehrung." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0258.JPG" title="Zwischendurch durfte wieder die Musikschule ran." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0265.JPG" title="Egbert Liskow kritisierte in seiner Rede die geplante Kreigebietsreform." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0271.JPG" title="Das Ehrenbuch der Stadt wurde um einige Unterschriften reicher." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0272.JPG" title="Fünf Bürgerinnen und Bürger erhielten für ihr Engagemnt den Silbernen Greifen..." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0356.JPG" title="Beim Buffet gab es erstmal lange Schlangen..." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0393.JPG" title="Kein Wunder: Das Catering kam vom Le Croy." class="thickbox" rel="set_169" >
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			<a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0391.JPG" title="Vertreter der Bürgerschaft (Axel Hochschild)..." class="thickbox" rel="set_169" >
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<p>Kritisch betrachtet wurde von einigen Gästen, dass die Rubenowmedaille in den vergangenen Jahren an Personen verliehen wurde, die sich um Kultur und Ehrenamt bemüht hatten &#8211; und das der Preisträger dieses Jahr offensichtlich in eine andere Kategorie falle. Der Preisträger selber bemerkte selbstironisch nun würde sich in die Reihe &#8220;Musik, Ballet und Umweltschutz der Begriff &#8216;Tierseuchen&#8217; einreihen&#8221;.</p>
<h3>Kritik an Kreisgebietsreform &#8211; Unterschriftenaktion startet</h3>
<p>In den Ansprachen des Oberbürgermeisters und des Bürgerschaftspräsidenten kritisierten beide unisono <a href="http://webmoritz.de/2010/04/11/titel-die-unendliche-geschichte-kreisgebietsreform/" target="_self">die anstehende Kreisgebietsreform</a>, durch die Greifswald seine Kreisfreiheit verlieren könnte. Sie kündigten an, dass die Stadt in den kommenden Tagen eine Unterschriftenaktion gegen die Neuregelung des Landes starten wolle. Der Landtag will die kommunale Neuordnung womöglich bereits im Juni beschließen.</p>
<div id="attachment_34142" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/gallery/stadtempfang-2010/DSC_0303.JPG"><img class="size-full wp-image-34142 " title="koenig_schattschneider-250x245-gbariel_kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/koenig_schattschneider-250x245-gbariel_kords.jpg" alt="" width="250" height="245" /></a><p class="wp-caption-text">Ebenfalls geehrt: Senator und StuPist Thomas Schattschneider</p></div>
<p>Neben der Verleihung der Rubenowmedaille wurden die Greifswalder Dörte Frieling, Ursel Otto, Dr. Kurt Feltkamp, Ulrich Marckwardt und Matthias Gattner für ihr ehrenamtliches Engagement in Kirche, Vereinen und Stiftungen mit dem &#8220;Silbernen Greifen&#8221; ausgezeichnet. Elf weitere Bürger durften sich in das Ehrenbuch der Stadt eintragen. Darunter war auch Thomas Schattschneider. Der Lehramtsstudent engagiert sich seit Jahren in den Gremien der Greifswalder Universität. Besonders hervorgehoben wurden seine Verdienste &#8220;an einer sachlichen, ergebnisorientierten Diskussionen zur Namensdebatte der Universität&#8221; hervorgehoben.</p>
<p>Thomas Schattschneider erklärte dem webMoritz gegenüber, seine Auszeichnung stehe besispielhaft für viele Studenten, die sich für Universität und Stadt engagieren. Im Nachklang <a href="http://twitter.com/ThomasHGW/status/13989406457" target="_blank">äußerte er sich per Twitter</a> kritisch zu der Veranstaltung und schrieb: &#8220;Stadtempfang der Universitäts- und Hansestadt Greifswald: Durchschnittsalter 50plus. Wo bleiben Universität und ihre Angehörigen?&#8221;</p>
<p>Fotos: Gabriel Kords</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px;"><span style="font-family: Arial;">hohem persönlichen Engagement der Stadt Greifswald zu erheblichem  Ansehen verholfen hat – und das nicht nur in der Region und im Bundesgebiet,  sondern auch in einem beachtlichen internationalen Ausmaß.“</span></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Nächste StuPa-Sitzung am Mittwoch</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/05/04/nachste-stupa-sitzung-am-mittwoch/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2010/05/04/nachste-stupa-sitzung-am-mittwoch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 May 2010 09:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Schönebeck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben der Besetzung von Ausschüssen und AGs feiert ein Star der Gremienarbeit des vergangenen Jahres ein Comeback auf der Tagesordnung: Ernst Moritz Arndt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">
<p>Zwar hat das Studierendenparlament (StuPa)  inzwischen die neue Struktur des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) beschlossen, dennoch konnte man auch vergangene Woche nicht alle Tagesordnungspunkte abarbeiten. So rächt sich nun der späte Start in die neue Legislatur. Bereits jetzt sind Sitzungen für die nächste und die übernächste Woche angesetzt, erst dann will man in den normalen zweiwöchigebn Turnus fallen. Die Sitzung beginnt um 20 Uhr im Konferenzsaal des Hauptgebäudes. Der webMoritz wird, wie gewohnt, live berichten.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-20857" title="stupa-liveticker-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" />Ob der Ausschreibungsfristen können in dieser Woche noch keine AStA-Referate neu besetzt werden. So wird man sich am Mittwoch vorrangig mit Finanzanträgen, den Ausschreibungen für die moritz-Medien und der Besetzung von StuPa-Ämtern und -Ausschüssen beschäftigen. Auch ein alter Bekannter hat es mal wieder auf den Sitzungsplan geschafft: Ernst Moritz Arndt. Das StuPa soll entscheiden, wie man künftig mit dem Namenspatron umgehen will.</p>
<p>Auf der aktuellen Fassung der Tagesordnung fehlen in jedem Fall noch zwei wichtige Themen. Thomas Schattschneider beantragt, den neuen AStA noch um ein <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-39_AStA-Struktur.pdf" target="_blank">Referat für den Bologna-Prozess</a> zu erweitern. Der <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-38_Einf%FChrung_EMAS.pdf" target="_blank">AStA selbst beantragt</a>, das Studierendenparlament möge sich für eine &#8220;Etablierung des EMAS-Konzepts an der Universität Greifswald&#8221; aussprechen. Dabei handelt es sich um eine Umweltzertifizierung der Europäischen Union.</p>
<p>Die derzeitige Tagesordnung sieht wie folgt aus:</p>
<blockquote><p><strong>TOP 1 </strong><strong>Berichte (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-37_Berichte.pdf" target="_blank">Drs. 20/37</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Die üblichen Rechenschaftsberichte von Amtsträgern &#8211; mit voraussichtlich den üblichen Rückfragen. Normalerweise benötigt das Parlament etwa 60 &#8211; 90 Minuten für diesen Punkt.)</span></p>
<p><strong>TOP 2 Formalia</strong> <span style="color: #ff6600;">(Hier wird die Beschlussfähigkeit festgestellt und die  Tagesordnung beraten und verabschiedet. Besonders bei der vollen Tagesordnung kann es hier einigen Streit geben, den wenn der Antrag zu weit hinten landet, wird er spät Nachts auf nächste Woche vertagt.)</span><span style="color: #ff6600;"> </span></p>
<p><strong>TOP 3 Finanzanträge<span id="more-33117"></span></strong></p>
<p><strong>TOP 3.1 Bundesfachschaftentagung der Politikwissenschaftler (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-28_FA_BuFaTa.pdf" target="_blank">Drs. 20/28</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Ende Mai treffen sich die Fachschaften der Politikwissenschaften aus ganz Deutschland in Greifswald. für die Veranstaltung möchte der hiesige FSR gern 2.200 Euro vom Parlament.)</span></p>
<p><strong>TOP 3.2 artcube (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-29_FA_artcube.pdf" target="_blank">Drs. 20/29</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Der Verein artcube, der u.a. vergangenes Jahr das <a href="http://www.wohnzimmerkubus.de" target="_blank">Projekt Wohnzimmerkubus</a> organisierte, möchte für seinen nächsten Streich &#8220;ÜLAWÜ&#8221; gern eine Förderung von bis 1.750 Euro von der Studierendenschaft.)</span></p>
<p><strong>TOP 4 </strong><strong>Änderung der Satzung (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-33_Satzungs%E4nderung.pdf" target="_blank">Drs. 20/33</a>)</strong><strong> </strong><span style="color: #ff6600;">(Redakteure und Geschäftsführung der moritz-Medien wollen die Satzung an zwei Punkten ändern. Zum einen soll MoritzTV nun auch offiziell in der Satzung erlaubt werden, statt Fernsehsendungen aktuelle Einzelberichte zu drehen, die via Internet veröffentlicht werden. Zum anderen wird eine Umstrukturierung der webMoritz-Chefredaktion beantragt. Statt des üblichen Konzepts Chefredakteur/Stellvertreter sollen hier künftig ein Chef und drei Stellvertreter mit geringerer Stundenzahl und Aufwandsentschädigung eingesetzt werden. Begründet wird dies mit der hohen Flexibilität, die ein tagesaktuelles Medium wie der webMoritz von der Chefredaktion verlangt und von zwei Personen kaum gestemmt werden kann. Eine Satzungsänderung benötigt für gewöhnlich zwei Lesungen. Möglicherweise wird jedoch Dringlichkeit festgestellt, um die Posten möglichst schnell nach dem neuen Konzept ausschreiben zu können.)</span></p>
<p><strong>TOP 5 Beschluss der Struktur der studentischen Medien (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-20_Struktur%20Medien.pdf" target="_blank">Drs. 20/20</a>, <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-34_Ausschreibung-Medien.pdf" target="_blank">Drs. 20/34</a>)</strong> <span style="color: #ff6600;">(Hier werden die Ausschreibungstexte für die moritz-Medien beschlossen. Sollte die Satzungsänderung beschlossen werden, ist fraglich wie man beim webMoritz verfährt. Da die Hochschulleitung jede Satzungsänderung genehmigen muss, wird wohl erst einmal nach dem alten Modell ausgeschrieben werden.) </span></p>
<p><strong>TOP 6 </strong><strong>Aufwandsentschädigung studentische Medien (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-18_Aufwandsent._Medien.pdf" target="_blank">Drs. 20/18</a>)</strong> <span style="color: #ff6600;">(Der Antrag von Alexander Schulz-Klingauf sieht eine leichte Erhöhung der Aufwandsentschädigungen vor.)</span></p>
<p><strong>TOP 7 Haushaltsausschuss</strong></p>
<p><strong>TOP 7.1 Feststellung der Befugnisse des Haushaltsausschusses (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-14_Feststellung%20Aufgaben%20HHA.pdf" target="_blank">Drs. 20/14</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Zur Klarstellung der Aufgaben dieses Ausschusses stellt Alexander Schulz-Klingauf einen Antrag, in dem die entsprechenden Paragraphen aus Satzung und Finanzordnung aufgelistet sind.)</span></p>
<p><strong>TOP 7.2 Wahl des Haushaltsausschusses</strong> <span style="color: #ff6600;">(Hier werden insgesamt sieben StuPa-Mitglieder benötigt. Der Haushaltsauschuss hat dem StuPa gegenüber eine beratende Funktion.)</span></p>
<p><strong>TOP 8 Arbeitsgruppen (AGs)<br />
</strong></p>
<p><strong>TOP 8.1 Einrichtung von Arbeitsgruppen des Studierendenparlaments</strong> <span style="color: #ff6600;">(In  der vergangenen Legislatur gab es folgende AGs des StuPas: Campus  Europae, Gender Trouble, Satzung, Ersti-AG, AG Wahlen, Namensgebung der  Universität (wird nach der Senatsentscheidung wohl nicht noch einmal  eingesetzt werden), Uni-Solar (strebt die Umwandlung in einen e.V. an),  Wohnen.)</span></p>
<p><strong>TOP 8.2 Wahl der AG-Vorsitzenden</strong></p>
<p><strong>TOP 9  Wahl der Prüferinnen für sachliche und rechnerische Richtigkeit</strong></p>
<p><strong>TOP 9.1 Wahl der Prüferin für sachliche und rechnerische Richtigkeit</strong> <span style="color: #ff6600;">(Die Prüferin kontrolliert die Auszahlungsanweisungen der Finanzreferentin.)</span></p>
<p><strong>TOP 9.2 Wahl einer stellvertretenden Prüferin für sachliche und rechnerische Richtigkeit</strong></p>
<p><strong>TOP 9.3 Wahl einer stellvertretenden Prüferin für sachliche und rechnerische Richtigkeit</strong></p>
<p><strong>TOP 10  Wahl von zwei Vertreterinnen in die Landeskonferenz der Studierendenschaften (LKS)</strong> <span style="color: #ff6600;">(In der vergangenen Legislatur haben Thomas Schattschneider, welcher zudem einer von zwei Sprechern der Landeskonferenz der Studierendenschaften ist, und Korbinian Geiger die Greifswalder Studierendenschaft vertreten. Zumindest eine erneute Kandidatur Schattschneiders gilt als wahrscheinlich.)</span></p>
<p><strong>TOP 11</strong> <strong>Sachstand Studentenwerk (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-36_Sachstand_Studentenwerk.pdf" target="_blank">Drs. 20/36</a>)</strong> <span style="color: #ff6600;">(Der Verwaltungsratsvorsitzende Christian Bäz hat einen Bericht zu aktuellen Themen rund um das Studentenwerk  vorgelegt. Vorrangig beschäftigt er sich in dem Schreiben mit der derzeit nicht stattfindenden Kulturförderung des Studentenwerks und den Mieterhöhungen in den Wohnheimen.)</span></p>
<p><strong>TOP 12 Entlastung des AStA für das Geschäftsjahr 2008 (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-30_Pr%FCfbericht-HHA.pdf" target="_blank">Drs. 20/30</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Damit die aktuellen AStA-Referenten beruhigt aus dem Amt scheiden können, soll für 2008 eine Entlastung stattfinden. Dazu liegt ein Prüfbericht des Haushaltsausschusses vor.)</span></p>
<p><strong>TOP 13 Militärische Werbung in den moritz-Medien (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-23_Bundeswehr.pdf" target="_blank">Drs. 20/23</a>)</strong> <span style="color: #ff6600;">(Nach der <a href="http://webmoritz.de/2010/04/08/bundeswehr-anzeige-im-moritz-magazin-darf-man-das/" target="_self">Debatte um die Bundeswehranzeige</a> im moritz-Magazin wollen einige StuPsiten die Werbung für das Militär nun generell verbieten. Sie berufen sich dabei auf einen Beschluss des Parlaments aus der letzten Legislatur, in dem man sich gegen militärische Forschung an der Universität ausspricht.)</span></p>
<p><strong>TOP 14 Vertrag mit Stadtwerken (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-27_Vertrag_Stadtwerke.pdf" target="_blank">Drs. 20/27</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Der  AStA  soll beauftragt werden, mit den örtlichen Stadtwerken einen  Sponsoringvertrag über 3000 Erstsemester-Beutel für das Wintersemester  2010/11 zu schließen. Die Stadtwerke zahlen die Baumwolltaschen, im  Gegenzug dürfen sie in den Beuteln, auf dem Markt der Möglichkeiten und  auf der Rückseite des Ersti-Programms kostenfrei werben.)</span></p>
<p><strong>TOP 15 Namenspatron „Ernst Moritz Arndt“ (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-32_Arndt.pdf" target="_blank">Drs. 20/32</a>, <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-35_Arndt.pdf" target="_blank">Drs. 20/35</a>)</strong> <span style="color: #ff6600;">(Im vergangenen Sommer beschloss das Parlament, dass die Studierendenschaft den Namen &#8220;Ernst Moritz Arndt&#8221; ablegt. Eine Vollversammlung hatte sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen. Sowohl eine studentische Urabstimmung, als auch der Senat haben die Ablegung des Namens für die Gesamtuniversität jedoch abgelehnt. Thomas Schattschneider fordert das Parlament auf, sich klar zu positionieren und den eigenen Beschluss entweder zurückzunehmen oder zu bestätigen. Korbinian Geiger beantragt den Beschluss zurückzunehmen, es aber jedem Amtsträger freizustellen, ob er den Namen verwendet. )</span></p>
<p><strong>TOP 16 Antrag auf Kürzung der Aufwandsentschädigungen Präsidium (<a href="http://stupa.uni-greifswald.de/drucksachen/2010/Drs.%2020-19_Aufwandsent._Praesidium.pdf" target="_blank">Drs. 20/19</a>) </strong><span style="color: #ff6600;">(Weil das Präsidium der letzten Legislatur immer noch nicht alle Protokolle veröffentlicht hat, soll die Aufwandsentschädigung gekürzt werden. Dem Präsidenten um 12 Prozent, seinen Stellvertretern um zehn Prozent des jeweiligen Sitzungsgeldes (100 Euro für alle drei zusammen). Insgesamt geht es um fünf Protokolle.)</span></p>
<p><strong>TOP 17 Sonstiges</strong></p></blockquote>
<p><strong>Grafik: Jakob Pallus<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eilmeldung &#8211; Senat: Arndt bleibt Namenspatron</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 13:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Arndt-Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Senat der Universität hat sich in seiner heutigen Sitzung mit klarer Mehrheit für eine Beibehaltung des Uni-Namens ausgesprochen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der akademische Senat der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, sich nicht vom Namenspatron der Universität zu trennen. <a href="http://webmoritz.de/2010/03/15/mittwoch-showdown-in-der-arndt-debatte/" target="_blank">Ein entsprechender Antrag</a> mehrerer Senatoren verfehlte die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit deutlich.</p>
<div id="attachment_28805" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/senat.jpg"><img class="size-medium wp-image-28805 " title="senat" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/senat-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Archivbild einer Senatssitzung</p></div>
<p>22 der insgesamt 36 Senatoren votierten in der geheimen Abstimmung für die Beibehaltung des Namens, 14 dagegen. Enthaltungen gab es nicht. Damit trat auch der befürchtete Fall, die Senatoren könnten zwar mit einfacher Mehrheit, aber nicht mit der benötigten Zwei-Drittel-Mehrheit gegen Arndt votieren, nicht ein.</p>
<p>Vor der Abstimmung hatten sich Gegner und Befürworter noch einmal auf dem Rubenowplatz vor dem Uni-Hauptgebäude, in dem der Senat tagte, versammelt. Anschließend nahmen über 100 Zuschauer an der Senatssitzung teil, in der der Antrag auf dem ersten Tagesordnungspunkt stand.<span id="more-31540"></span></p>
<p>Die Abstimmung stand am Ende einer etwa neunmonatigen öffentlichen Debatte über den umstrittenen Namenspatron. Seit der Vollversammlung der Studierendenschaft im Sommer 2009 hatte die Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; mit einer breit angelegten Kampagne für die Ablegung des Namens geworben. Im Januar hatte die Studierendenschaft in einer Urabstimmung knapp für den Erhalt des Patrons gestimmt.</p>
<p>Sebastian Jabbusch, Sprecher der Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221;, kündigte auf webMoritz.de an, er gehe davon aus, dass die Inititiative auch im Falle einer Senats-Abstimmung zugunsten Arndts ihre Arbeit weiterführen werde.</p>
<p>Der webMoritz wird im Laufe des Abends über erste Reaktionen auf die Entscheidung berichten. Kurzmitteilungen gab und gibt es derzeit auch <a href="http://twitter.com/webmoritz" target="_blank">über unseren Twitter-Account</a>.</p>
<p>Update: <a href="http://webmoritz.de/2010/03/17/senat-entscheidet-arndt-bleibt/">Den ausführlichen Bericht gibt&#8217;s jetzt hier</a>.</p>
<p>Bild: Archiv (Sandro Teuber, Senat), Arvid Hansmann (Startseite)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gastkommentar: Der kernlose Mythos Ernst Moritz Arndt</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/03/15/gastkommentar-der-kernlose-mythos-ernst-moritz-arndt/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2010/03/15/gastkommentar-der-kernlose-mythos-ernst-moritz-arndt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 16:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Köcher]]></category>
		<category><![CDATA[Arndt-Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Moritz Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Gastkommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Jürgen Matschke]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor der Entscheidung zum Uni-Namen am Mittwoch, dem 17. März, schreibt Gastautor Alexander Köcher seine Meinung zum Namens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Anfrage zur Veröffentlichung dieses Kommentars erreichte uns bereits am vergangenen Montag, dem 8. März. Wegen personeller Engpässe und einiger technischer Unstimmigkeiten kommt es erst heute zu einer Veröffentlichung. Vorab konnte der Kommentar allerdings schon auf dem <a href="http://blog.17vier.de/?p=6499" target="_blank">Fleischerovrstadtblog</a> gelesen werden, von dem wir auch die Zwischenüberschriften übernommen haben. </em></p>
<p><em>Aus aktuellem Anlass weisen wir noch einmal darauf hin, dass Kommentare im Allgemeinen und Gast-Kommentare im Besonderen nicht die Meinung der webMoritz-Redakteure widerspiegeln.</em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Ein Gast-Kommentar von Alexander Köcher</em></p>
<div id="attachment_31050" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/rubenowdenkmal-ernst-moritz-arndt-gemeinfrei.jpg"><img class="size-full wp-image-31050" title="rubenowdenkmal-ernst-moritz-arndt-gemeinfrei-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/rubenowdenkmal-ernst-moritz-arndt-gemeinfrei-250.jpg" alt="" width="250" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Arndt auf dem Rubenowdenkmal</p></div>
<p>Am 17. März wird der Senat der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald über die Ablegung ihres Namenspatrons abstimmen. Viel ist in den vergangenen Monaten darüber debattiert worden und es ist damit ein Diskurs entstanden, der in diesem Zusammenhang höchst überfällig war. Ernst Moritz Arndt war ein antisemitischer Hetzer, Franzosenhasser und völkischer Nationalist, sagen die einen. Ernst Moritz Arndt war ein standhafter Vorkämpfer gegen Unterdrückung und für Demokratie und Freiheit, sagen die anderen.</p>
<p>Der Austausch der Argumente für diese divergierenden Positionen ist nicht immer sachlich verlaufen – so wie das bei politischen Debatten oft der Fall ist, weil das Politische auch von Befindlichkeiten lebt und eben häufig agonistisch statt konsensual funktioniert. Deshalb ist die vielfach angebrachte Kritik an der Debattenkultur, wie sie sich hier vollzogen hat, unberechtigt.<span id="more-31505"></span></p>
<h3>VERDICHTUNGSSYMBOL  KULTURELLER IDENTITÄT</h3>
<p>Für die hiesige Bevölkerung ist der Name eine Herzensangelegenheit; der gebürtige Rüganer Arndt ist in der Region ein Verdichtungssymbol kultureller Identität. Nicht nur die Universität, sondern auch Straßen und Schulen tragen seinen Namen. In Leserbriefen der Greifswalder Lokalausgabe der Ostseezeitung sind deshalb zugezogene Studierende und Professoren, die sich gegen den zweifelhaften Patron ausgesprochen haben, mit Hass und Häme überzogen worden. Warum sollten sich die Ortsfremden auch einfach ungeschadet über dieses zutiefst regional verwurzelte Symbol Arndts her machen dürfen? Was berechtigt „Westprofessoren“ wie Thomas Stamm-Kuhlmann und „Hochschulpolemiker“ wie Sebastian Jabbusch einen Mythos zu dekonstruieren, der vermeintlich so lange schon für etwas Gutes gestanden hat?</p>
<p>Arndt habe zwar die ein oder andere scharfzüngige Bemerkung über Juden und Franzosen gemacht, aber er sei eben ein „Kind seiner Zeit“ gewesen, einer Zeit des nationalen Aufbruchs. Seinen unermüdlichen Einsatz gegen die Leibeigenschaft und despotische Herrschaft müsse man doch aber gebührend würdigen. So argumentieren nicht nur DDR-sozialisierte Leserbriefautoren, sondern auch konservative Hochschullehrer und Studenten, die ihren Arndt nicht einfach einer linksprogressiven Hetzkampagne zum Opfer fallen lassen wollen. Arndt hat in ihren Augen Tradition – und die gibt man nicht einfach auf.</p>
<h4>ARNDTGEGNER SOLLEN GEHEN</h4>
<div id="attachment_439" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-439" title="Professor Manfred Jürgen Matschke (C) moritz Magazin" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2008/04/matschke-200px.jpg" alt="" width="200" height="252" /><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Manfred Matschke</p></div>
<p>Ihre traurige Spitze erreichte die Debatte mit der sprichwörtlichen Ausladung aus der Stadt und von ihrer Universität: „Wer sich so unerträglich unter diesem Namen fühlt, dem steht das zu, was jedem freien Menschen zusteht: wegzugehen, wenn man nicht anders kann, sich zurückzuziehen.“, schwadronierte der BWL-Professor Manfred Matschke bei der wissenschaftlichen Anhörung des Senats am 11. Dezember 2009 und erklärte die gesamte Debatte für „überflüssig wie einen Kropf“.</p>
<p>Mit beiden Aussagen beweist er eine ausgesprochene Borniertheit gegenüber dem politischen Gestaltungswillen von Studierenden wie Wissenschaftlern seiner Universität. Matschke bemüht damit jene positivistische Denke, die die Pragmatik des wissenschaftlichen Wissens weit über die Pragmatik des Narrativen stellt. Er verkennt dabei, dass die geführte Debatte im Kern keine wissenschaftliche, sondern eine politische ist, bei der es um den narrativen Inhalt der Person Ernst Moritz Arndts geht: Was erzählt uns Arndt über die Vergangenheit und was davon kann uns für die Gegenwart und für die Zukunft einen Weg weisen?</p>
<h4>DER POLITISCHE MYTHOS ARNDT</h4>
<p>Diejenigen, die den zweifelhaften Patron ablegen wollen, argumentieren vor allem mit der politischen Motivation, mit der die Universität 1933 zu ihrem Namen kam. Von den Nationalsozialisten war Arndt aufgrund seines völkischen Nationalismus’ als vorbildhaft angesehen worden und auf der Benennungsurkunde prangt Hermann Görings Unterschrift. Später hat sich die DDR als selbsternannter Arbeiter- und Bauernstaat auf das positive Erbe der Geschichte berufen; Arndts Schrift über die bäuerliche Leibeigenschaft in Pommern passte gut in ihr mythenpolitisches Korsett.</p>
<p>Den arndtschen Antisemitismus konnte man genauso gut übertünchen, wie man es später mit dem preußischen Militarismus tat, der zwar in der Geburtstunde der Republik geschürt, zugunsten eines aufgeklärten Preußenbildes in den achtziger Jahren jedoch in den Hintergrund trat.</p>
<p>Mit dieser Arbeit am Mythos Arndt hat die DDR-Politik jedoch einen Eingriff in dessen Kern gewagt, der heute mit keiner positiven Identifikation mehr korrespondieren kann. Der Philosoph Hans Blumenberg schrieb dazu, dass ein politischer Mythos seine wegweisende und identitätsstiftende Funktion nur dann aufrechterhalten könne, wenn man sachte mit ihm umgehe. Zwar könne man seine Peripherie sukzessive verändern um ihn in die sich verändernden Rahmenbedingungen einzubetten, aber keinesfalls dürfe man seinen Kern antasten. Dies führe zwangsläufig zu seinem Ende.</p>
<h4>VERWIRRUNG STATT VERSÖHNUNG</h4>
<div id="attachment_29180" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-29180 " title="arndt_200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/arndt_200.jpg" alt="" width="200" height="246" /><p class="wp-caption-text">Arndt-Genger - Darf man das?</p></div>
<p>Die blumenbergsche These lässt sich am Exempel Arndt gut nachvollziehen: Die Nazis bedienten sich seiner Symbolkraft um ihre Idee der Volksgemeinschaft zu nähren, die DDR-Ideologen nutzten Arndt stattdessen für ihre Darstellung des legitimen Erbes der Geschichte und heutzutage versuchen Arndtbefürworter seine Rolle als liberalen Demokraten zu unterstreichen, weil er immerhin auch Mitglied der Paulskirchenversammlung gewesen ist. Jedes Mal wird Arndt also für eine andere Sache in den Dienst gestellt und seine historische Ambivalenz auszuschlachten versucht. Ein mythischer Kern ist hier nicht mehr erkennbar – Arndt stiftet keine Einheit sondern allenfalls Verwirrung.</p>
<p>Die Autoren Dirk Alvermann, Reinhard Bach und Irmfried Garbe weisen in ihrem Argumentationspapier darauf hin, dass es falsch wäre den Nationalsozialisten auch heute noch die Interpretationshoheit zum Werk Arndts zu überlassen, da diese ihn zu eben jenem antisemitischen Hetzer macht, der von den Arndtkritikern so bekämpft wird. Arndts Werk sei eben nicht ausschließlich darauf zu reduzieren. Wissenschaftlich ist das ein treffendes Argument, dem aber ebenso gute andere wissenschaftliche Argumente entgegenstehen.</p>
<h4>EINGESTUFT ALS ÜBERMÄSSIG VÖLKISCH-NATIONALISTISCH</h4>
<p>Eine Analyse der einschlägigen Handbücher zur politischen Ideengeschichte durch den Politikwissenschaftler Hubertus Buchstein ergab, dass Arndts Werk wissenschaftlich nicht kontrovers diskutiert, sondern fachlich einhellig als über die Maßen völkisch-nationalistisch eingestuft wird, und zwar von Ideengeschichtlern „unterschiedliche[r] akademischer Generationen und ‚Richtungen’ [des] Faches“.</p>
<p>Die Entscheidung für oder gegen Ernst Moritz Arndt als Namenspatron mündet damit in ein Dilemma: Eine Entscheidung ist nicht in erster Linie nach sachlich-wissenschaftlichen Kriterien zu fällen, sondern nach moralisch-politischen. Die Entscheidung für oder gegen Ernst Moritz Arndt, das ist das Ergebnis der Senatssitzung vom 17. Februar, wird mit den Worten von Professor Hannelore Weber eine Entscheidung für ein „linkes oder rechtes blaues Auge“ werden.</p>
<p>Man werde bei einer Ablegung des Namens die lokale Bevölkerung kränken, die in Arndt noch immer den Vorkämpfer gegen Knechtschaft und Despotie erkennen will. Mit einer Beibehaltung des Namens werde man hingegen den starken Nachrichtenfaktor des Skandals nähren und die bundesweite Presse auf den Plan rufen, welche erwartungsgemäß Dank der Entscheidung einen gehörigen Imageverlust für die Greifswalder Alma Mater herbeischreiben wird.</p>
<h4>DYSFUNKTIONALER MYTHOS ARNDT</h4>
<p>Die Debatte der vergangenen Monate hat eines deutlich gezeigt: Arndt spaltet anstatt zu vereinen. Er spaltet die Geister in drei Lager: Die Gegner, die Bewahrer und die Gleichgültigen. Während die beiden erstgenannten Lager beinahe ausgewogen sind, steht ihnen eine Mehrheit der Gleichgültigen gegenüber, was als weiteres Zeichen für die Dysfunktion des Mythos Arndt zu deuten ist:</p>
<p>Der Patron der Universität stiftet keine Identifikation bei den Studierenden von heute.  Arndt vermag uns heute nichts zu sagen; der Antisemitismus  und der völkische Nationalismus irritieren und werfen zu dunkle Schatten auf seine anderen, vielleicht positiveren Seiten.</p>
<p>65 Jahre nach dem Ende des dritten Reiches und 20 Jahre nach der Wiedervereinigung ist man bundesweit darum bemüht eine kritische Vergangenheitspolitik zu betreiben, wozu auch die Ablegung von in Verruf geratenen Personennamen im öffentlichen Raum gehört. Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald wird in ihrem stärksten Entscheidungsgremium, dem akademischen Senat, am 17. März darüber zu befinden haben, ob sie ihren Arndt, den „untoten Hund“, wie ihn Professor Werner Stegmaier kürzlich auf der Senatssitzung nannte, im Lichte der beschriebenen Umstände traditionsbewusst behalten oder progressiv ablegen möchte.</p>
<h4>NAMENSABLEGUNG IST GRUNDLAGE  FÜR ZUKUNFTSGEWANDTE IDENTIFIKATION</h4>
<p>Behält sie ihn, wird der Hund auch in Zukunft immer wieder mit der Kette rasseln und die Zähne fletschen, jedenfalls so lange, wie politisch motivierte und gestaltungswillige Studierende die hiesige Universität besuchen und stutzig werden, warum nur eine deutschnationale Burschenschaft seine Geburts- und Todestage feiert.</p>
<p>Entscheidet sich der Senat mittels einer Zweidrittelmehrheit aber dafür den Namen abzulegen und den kernlos gewordenen Mythos Arndt damit zu begraben, kann er damit eine Grundlage zukunftszugewandter Identifikation mit der Universität und ihrer Forschung und Lehre schaffen. Sogar einen neuen Namen könnte sich die Universität dann geben – müsste es aber nicht.</p>
<p>Selbst konservative Geister dürften doch eigentlich damit zufrieden sein, wenn die Universität den Namen behielte, den sie 486 Jahre lang trug: Universität Greifswald.</p>
<p>Bilder:</p>
<ul>
<li>Arndt-Fotos: gemeinfrei</li>
<li>Arndt-Montage: &#8220;Hedonistische Internationale&#8221;, Sektion Greifswald</li>
<li>Matschke: moritz-Magazin (Archiv)</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Mittwoch: Showdown in der Arndt-Debatte</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/03/15/mittwoch-showdown-in-der-arndt-debatte/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 12:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AG Uni ohne Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Arndt-Debatte]]></category>
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		<category><![CDATA[Uni ohne Arndt]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch entscheidet der Senat über einen Antrag zur Ablegung des Namenspatrons Arndt. Damit findet die neunmonatige Debatte ihren Schlusspunkt. Der webMoritz berichtet live via Twitter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Mittwoch, dem 17. März, wird der Senat der Universität aller Voraussicht nach darüber entscheiden, ob sich die Universität von ihrem Namenspatron Ernst Moritz Arndt trennt oder ob sie ihn behält. Für die Namensablegung wäre die Zweidrittelmehrheit der 33 Senatoren erforderlich.</p>
<p><strong>Der webMoritz wird <a href="http://twitter.com/webmoritz" target="_blank">über den Kurznachrichtendienst Twitter (hier klicken)</a> über den Verlauf und das Ergebnis der Debatte live berichten.</strong></p>
<p>Mit der Entscheidung findet die vor neun Monaten auf der Sommer-Vollversammlung der Studierendenschaft begonnene Debatte über das Für und Wider des umstrittenen Patrons zumindest ein offizielles Ende. Ob auch die streitendenden Initiativen, die Gruppe &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; sowie die &#8220;Pro Arndt AG&#8221;, im Anschluss an die Entscheidung ihren öffentlichen Disput beenden werden, bleibt abzuwarten.</p>
<h3>&#8220;Offizielle Arndt-Abschieds-Feier&#8221; auf dem Rubenowplatz</h3>
<div id="attachment_31517" class="wp-caption alignright" style="width: 188px"><img class="size-full wp-image-31517" title="uni-ohne-arndt-logo" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/03/uni-ohne-arndt-logo.jpg" alt="" width="178" height="171" /><p class="wp-caption-text">Logo &quot;Uni ohne Arndt&quot;</p></div>
<p>Vorher wird es auf jeden Fall noch einmal zur Sache gehen: Die Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221;, die den Namensstreit im vergangenen Sommer wieder auf die Tagesordnung gesetzt hatte und die Urabstimmung initiiert hatte, wird auf dem Rubenowplatz im Vorfeld der Senatssitzung ab 12 Uhr eine &#8220;offizielle Arndt-Abschieds-Feier&#8221; abhalten, wie es<a href="http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2010/03/17-marz-wir-zelebrieren-die-offizielle-arndt-abschieds-feier/" target="_blank"> in einer Mitteilung auf der Homepage der Initiative</a> heißt.</p>
<p>Was die Initiative dazu befugt, &#8220;offizielle&#8221; Feiern abzuhalten, sei zwar dahingestellt, geplant ist die Veranstaltung offenbar als Kundgebung gegen den Namenspatron. Sebastian Jabbusch erklärte dem webMoritz auf Anfrage, man habe nicht vor, eine übermäßig große oder laute Veranstaltung abzuhalten. Die Arndt-Gegner wollten lediglich Präsenz zeigen, womöglich ein wenig Musik machen und ihre Position abschließend noch einmal unterstreichen. Da man ja nicht wisse, ob Arndt tatsächlich verabschiedet werde, habe man sich auch von dem Namen der Feier wieder distanziert. Auf der Homepage der Initiative wird er derzeit aber noch verwendet.<span id="more-31500"></span></p>
<p>Von der Initiative &#8220;Arndt AG&#8221; selbst sind nach Kenntnisstand der webMoritz-Redaktion keine Aktionen geplant, allerdings hat der RCDS für 13 Uhr eine Mahnwache vor dem Uni-Hauptgebäude angemeldet.</p>
<h3>Senatssitzung befasst sich als erstes mit Arndt</h3>
<div id="attachment_28805" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/senat.jpg"><img class="size-medium wp-image-28805" title="senat" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/senat-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Senatssitzung</p></div>
<p>Im Senat, der um 14 Uhr zusammenkommt, steht die Arndt-Frage dann auf dem ersten Tagesordnungspunkt. Die Senatoren Professor Dr. Hubertus Buchstein, Thomas Schattschneider und Fabian Freiberger haben einen entsprechenden Antrag zur Namensablegung eingereicht. Alle drei sind zwar erklärte Befürworter der Namensablegung, hatten sich in der streckenweise höchst emotional geführten Debatte aber zurückgehalten.</p>
<blockquote><p>„1. Der Senat beschließt die Änderung des ersten Satzes in § 1 (1) der Grundordnung der Ernst‐Moritz‐Arndt‐Universität Greifswald. Es lautet bislang: &#8220;Die Universität in Greifswald trägt den Namen Ernst‐Moritz‐Arndt‐Universität Greifswald&#8221;. In der geänderten Fassung lautet der erste Satz in § 1 (1) der Grundordnung &#8220;Die Universität in Greifswald trägt den Namen Universität Greifswald.&#8221;</p>
<p>2. Die mit der Namensänderung verbundenen Änderungen an Beschilderungen, Briefköpfen etc. sollen nach Möglichkeit in den ersten zwei Jahren nach Inkrafttreten der Änderung von §1 (1) der Grundordnung erfolgen. Unter Kostengesichtspunkten sollten Ausnahmen von dieser Frist möglich sein.“</p></blockquote>
<p>Ob vor der Entscheidung noch eine ausufernde Debatte geführt wird oder ob das ganze eine Sache von wenigen Minuten ist, lässt sich schwer prognostizieren. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Namensfrage hatte im Senat aber <a href="http://webmoritz.de/2010/02/19/im-senat-diskutiert-uber-den-namenspatron/" target="_blank">bereits in der vergangenen Sitzung stattgefunden</a>, als die für die Namensfrage eingesetzte Kommission ihren Bericht vorgelegt hatte.</p>
<p>Die Inititaive &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; gibt sich in einer Pressemitteilung zuversichtlich, dass der Name trotz der Zwei-Drittel-Hürde fällt und sieht die &#8220;Uni unter Druck&#8221;, den Namen abzulegen. Sie fragt außerdem: &#8220;Riskiert die Uni eine Blamage?&#8221; Damit ist vermutlich die Möglichkeit gemeint, der Senat könne für den Patron votieren. Überdies wertet die Initiative das nach ihren Angaben seit einigen Monaten bestehende Einkaufsverbot für Namensschilder an der Universität als Zeichen <em>für</em> die Umbennennung.</p>
<h3>Sitzung ist hochschulöffentlich</h3>
<p>Der Sitzung können alle an der Universität Greifswald immatrikulierten Studenten beiwohnen, denn sie ist wie jede Senatssitzung &#8220;hochschulöffentlich&#8221;.Da im Konferenzsaal des Uni-Hauptgebäudes, in dem die Sitzung stattfindet, erfahrungsgemäß nicht übermäßig viel Platz für Zuhörer zur Verfügung steht, ist ein zeitiges Erscheinen unbedingt anzuraten.</p>
<p>Auch der webMoritz wird vor Ort vertreten sein und versuchen,<a href="http://twitter.com/webmoritz" target="_blank"> live im Internet per Twitter über die Sitzung zu berichten</a>. Die Senatsvorsitzende und die Hochschulleitung sehen diese Berichterstattung jedoch regelmäßig mit Argwohn und haben schon häufiger versucht, ihr Steine in den Weg zu legen. Die folgenschwere Entscheidung und der ihr vorangegangene öffentliche Disput werden aber voraussichtlich zahlreiche Pressevertreter anlocken, die der Senat wohl nur schwerlich vor die Tür wird setzen können.</p>
<p>Wie es nach der Abstimmung weitergeht, kann derzeit nur spekuliert werden. Wird der Name beibehalten, wird sich zeigen, ob die Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; ihre Arbeit weiterhin fortsetzt oder sich geschlagen gibt. Wird er abgelgt, könnte die Suche nach einem neuen Namenspatron starten. Diese war zumindest von den Mitgliedern der Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221; als unabhängig von der Ablegung des bisherigen Namens bezeichnet worden, nach der Urabstimmung hatte die Initiative darin allerdings eine mögliche Ursache für das Abstimmungsverhalten gegen eine Namensablegung gesehen. Aus den Anfangstagen der Inititative stammt überdies die Ankündigung, man werde nach der erfolgreichen Namensablegung intensiv bei der Suche nach einem neuen Patron helfen.</p>
<p>Bilder:</p>
<ul>
<li>Senat: Sandro Teuber (Archiv)</li>
<li>gemeinfrei (Startseite)</li>
</ul>
<p><em>Hinweis: Nach der Veröffentlichung des Artikels wurde im Artikeltext noch ein Hinweis auf eine Aktion des RCDS ergänzt.</em></p>
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		<title>Stell dir vor: Arndt ist tot und keiner geht hin</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/29/stell-dir-vor-arndt-ist-tot-und-keiner-geht-hin/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<category><![CDATA[Todestag]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 29. Januar 2010 war der 150. Todestag von Ernst Moritz Arndt. An der Uni interessierte das offenbar niemand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Ein Kommentar von Gabriel Kords</em></p>
<p>Nach der mehr als halbjährigen Debatte dürften die meisten Greifswalder Studenten inzwischen rudimentäre Kenntnisse über den Uni-Namenspatron erworben haben. Doch dass sich der Todestag des alten Arndt heute zum 150. Mal jährt, ist vermutlich den wenigsten geläufig. Das mag nicht weiter schlimm sein, und doch verwundert es, dass seitens der Universität und ihrer Institute heute offenbar keinerlei Anstalten gemacht wurden, des Patrons zu gedenken. Das zumindest erklärte der Pressesprecher Jan Meßerschmidt auf Nachfrage. Er könne das verstehen, fügte er noch hinzu, denn bestimmt wolle &#8220;niemand Öl ins Feuer gießen.&#8221;</p>
<div id="attachment_31050" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/rubenowdenkmal-ernst-moritz-arndt-gemeinfrei.jpg"><img class="size-full wp-image-31050" title="rubenowdenkmal-ernst-moritz-arndt-gemeinfrei-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/rubenowdenkmal-ernst-moritz-arndt-gemeinfrei-250.jpg" alt="rubenowdenkmal-ernst-moritz-arndt-gemeinfrei-250" width="250" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Arndt hat einen Platz auf dem Rubenowdenkmal - aber das war&#39;s auch schon.</p></div>
<p>Das klingt verständlich, denn schließlich scheint die Debatte nach der Urabstimmung und ihren zahlreichen Interpretationsmöglichkeiten gerade endlich einmal etwas abzuklingen. Doch dass sich unter den in den letzten Wochen dann doch noch zahlreich hervorgetretenen Verteidigern des Namenspatrons offenbar niemand findet, der ihm heute gedenken will, verwundert schon ein wenig. Gerade heute böte sich Gelegenheit, einen würdevollen und differenzierten Einblick in Leben und Werk Arndts zu geben.</p>
<p>Wobei: Eine Ausnahme gibt es. Die Burschenschaft Markomannia veranstaltet heute Abend auf ihrem Verbindungshaus am Karl-Marx-Platz eine Lesung mit Texten des Dichters. Muss man ihr dafür am Ende noch dankbar sein? Nein, denn ganz unabhängig von der Frage nach politischen Einstellungen und Hintergründen der Verbindung ist unbestreitbar: Eine offizielle Repräsentationsfunktion aller Uni-Angehörigen kann und will die Burschenschaft gewiss nicht erfüllen.</p>
<p>Doch außer dieser Veranstaltung gab es heute nur eine kleine Anzeige auf der dritten Seite des Lokalteils der Ostsee-Zeitung. &#8220;Zur Erinnerung!&#8221; an Arndt hieß es da &#8211; unterzeichnet von &#8220;Professoren und Freunden der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald&#8221;.</p>
<p>Dass es &#8211; abgesehen von der Anzeige &#8211; heute offenbar ausschließlich einer Burschenschaft überlassen bleibt, des Uni-Namenspatrons zu gedenken, ist ein Armutszeugnis für alle, die sich Mühe geben, das Patronat Arndts über dieses Jahr hinaus zu erhalten. Die Universität als Ganzes muss sich angesichts dieses offensichtlichen Unwillens zur Identifikation oder auch nur zur Würdigung ihres Patrons in der Tat fragen lassen, ob sie seinen Namen noch tragen will.</p>
<p>Bild: gemeinfrei</p>
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		</item>
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		<title>Arndt und die Bürger: Die zweite Anhörung der Namenskomission</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/21/arndt-und-die-burger-die-zweite-anhorung-der-namenskomission/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 18:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandro Teuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greifswald]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[AG Uni ohne Arndt]]></category>
		<category><![CDATA[Arndt-Debatte]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch lud die Namenskomission des Akademischen Senats zur zweiten Anhörung in der causa Arndt. Diesmal sollten vor allem die Greifswalder Bürger ihre Meinung kund tun...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im St. Spiritus nahmen am vergangenen Mittwoch die Bürger Greifswalds Stellung zur Namensdebatte um Ernst-Moritz-Arndt und sprachen sich mehrheitlich für den streitbaren Pommern aus. Die <a href="http://www.uni-greifswald.de/organisieren/leitung/senat/wissenschaftliche-anhoerung-arndt.html" target="_blank">Namenskommission</a> des Senats hatte die Einwohner der Stadt geladen, um vor allem die nicht-wissenschaftlichen Aspekte  der Diskussion aufzugreifen.</p>
<div id="attachment_30606" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/schattschneider_weber-800x519-carsten_schoenebeck.jpg"><img class="size-full wp-image-30606" title="schattschneider_weber-260x169-carsten_schoenebeck" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/schattschneider_weber-260x169-carsten_schoenebeck.jpg" alt="schattschneider_weber-260x169-carsten_schoenebeck" width="260" height="169" /></a><p class="wp-caption-text">Die Senatoren Thomas Schattschneider und Prof. Hannelore Weber moderierten die Anhörung</p></div>
<p>Gut siebzig Bürger folgten dem Aufruf und beteiligten sich rege an der Diskussion, die insgesamt &#8211; und für viele überraschend &#8211; sachlich geführt wurde. Beachtenswert waren sicherlich die Vorschläge von Gisbert Menzel, Student der Greifswalder Universität von 1955 &#8211; 1960, der sich für eine Fortsetzung der Debatte auch nach der Entscheidung des Senats aussprach.  Argumente beider Seiten sollte für eine moderne Arndt-Biografie genutzt werden. Studenten sollten in Zukunft mit einer Feier immatrikuliert werden in der die Diskussion über Arndt einen Platz einnimmt. Außerdem schlug er vor, dass die Arndt-Museen, wie z.B. Garz auf Rügen einer Überprüfung unterzogen werden, um auch dort auf strittige Punkte in seiner Biografie hinzuweisen.</p>
<h3>Professor Rosenbaum: Studenten sind nicht ernst zu nehmen</h3>
<p>Weniger konstruktiv äußerten sich einige Emeriti der Universität. Sie drohten in Person von Herrn Rosenbaum damit, die anstehende Entscheidung des Senats nicht zu akzeptieren und warfen den Arndt-Kritikern eine mutwillige Destabilisierung der Universität vor. Er sah in Ernst-Moritz-Arndt ein Vorbild für die Befreiung von der sowjetischen Knechtschaft in der DDR und sprach den Studenten das Vermögen ab sich in ihrem jungen Alter mit dem Thema Arndt auseinander zu setzen. Sie sollten, so Rosenbaum, &#8220;erst mal Studieren, einen Abschluss machen und zehn Jahre Berufserfahrung sammeln&#8221;.</p>
<p>Einen Tiefpunkt erlebte die Diskussion als sich Wilhelm Parthenius, ehemaliger Medizinstudent, zu Wort meldete und Arndt, historisch etwas fragwürdig, in den Kontext des &#8220;stets friedfertigen deutschen Volkes&#8221; setzte. Bodo Müller, der sich bereits in mehreren Leserbriefen an die Ostseezeitung für eine Namensbeibehaltung ausgesprochen hatte, übte schwere Kritik an der Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221;. Den &#8220;Tapir-Comic&#8221; im <a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/infozeitung_arndt.pdf" target="_blank">Heft zur studentischen Urabstimmung</a> verglich er mit &#8220;Karikaturen aus Goebbels besten Zeiten&#8221;.</p>
<h3>Politik meldet sich zu Wort</h3>
<div id="attachment_30604" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/rathjen-500x660-carsten_schoenebeck.jpg"><img class="size-full wp-image-30604" title="rathjen-250x330-carsten_schoenebeck" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/rathjen-250x330-carsten_schoenebeck.jpg" alt="rathjen-250x330-carsten_schoenebeck" width="225" height="297" /></a><p class="wp-caption-text">Kommunal- und Landespolitiker Sebastian Rathjen meldete sich mehrfach zu Wort und versuchte zu beschwichtigen.</p></div>
<p>Ulrich Rose in Doppelfunktion als Kreisvorstandsmitglied der Grünen und Antiquar gab zu Bedenken, dass bei einer Abschaffung des Namenspatron der Name der Stadt stärker mit der Uni transportiert werde. Das sei gutes Marketing für die Hansestadt. Sebastian Ratjen,  Kommunal- und Landespolitiker der FDP zeigte sich staatsmännisch und versuchte das Gift aus der Debatte zu nehmen indem er davon sprach das Schlechte an Arndt als Lehre zu nehmen und seine guten Taten als Beispiel für die Zukunft. Er warnte davor Arndt und seine historische Interpretation den Rechtsextremen zu überlassen.</p>
<p>In vielen Wortbeiträgen spiegelten sich die Emotionen wider, die einige Menschen mit der Debatte verbinden. Auch Hans-Jürgen Schumacher, Schriftsteller aus Greifswald zeigte sich recht erregt in der Debatte, konnte aber doch den wichtigen Punkt anbringen, dass Arndt für viele einfach eine Identifikationsfigur sei, unabhängig von der Geschichte. Viele Menschen seien, irgendwie mit dem Namen Arndt verbunden. Egal ob durch Schule, Straße oder Universität. Ihnen sei der Name hochgradig wichtig.</p>
<p>Zu den <a href="http://webmoritz.de/2010/01/11/hochschild-zur-arndt-debatte-denkt-lieber-an-euer-studium/" target="_self">Äußerungen seines Parteikollegen Axel Hochschild</a>, nahm der Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Rainer Steffens Stellung. Hochschild und die Greifswalder CDU würden in keiner Weise die Unabhängigkeit des Senats angreifen, viel mehr gehe es darum den Austausch zwischen Universität und Stadt zu fördern, in dem auch die Bürgerschaft sich zur Namensdebatte äußere.</p>
<p>Für Mitte Februar wird im Senat eine Beschlussfassung zur Namensablegung erarbeitet werden, über die dann Mitte März abgestimmt wird. Die Namenskomission hat angekündigt Tonaufnahmen der Bürgeranhörung in den kommenden Tagen auf der <a href="http://www.uni-greifswald.de">Internetseite der Universität</a> zu veröffentlichen.</p>
<blockquote>
<h3>Kommentar von Sandro Teuber</h3>
<p>Der Mensch ist in der Lage zu filtern. Wichtiges von unwichtigen. Das Pulver beider Seiten ist verschossen. Neue Argumente Fehlanzeige. Was war also wichtig und gut an dieser Debatte?</p>
<p>Wichtig und gut waren die wenigen Hoffnungsschimmer auf einen Kompromiss, die wenigen wirklich konstruktiven Beiträge zur Debatte. Allen voran Gisbert Menzel, der interessante und gewinnbringende Vorschläge machte um Studenten, Professoren und Bürger zu einen. Ob mit oder ohne Arndt wird es nach der Debatte wichtig bleiben das Thema in der Universität am Leben zu erhalten.</p>
<p>Wichtig und gut ist die Debatte selbst. Wann hat es in der Geschichte dieser Universität den Zustand gegeben, dass sich alle gemeinsam, frei und kritisch zu ihren Wertvorstellungen äußern dürfen? Es ist wichtig sich selbst und seine Traditionen hinterfragen zu dürfen. Das ist gelebte Demokratie und dazu kann man nur allen Beteiligten gratulieren.</p>
<p>Unwichtig und schlecht sind die Verleumdung, die Vereinfachungen, die Vorurteile und Klischees mit denen beide Seiten arbeiten. Sie versperren den Blick auf das Wichtige, auf das Ziel eines Kompromisses für den es nun Zeit ist.</p></blockquote>
<p><strong>Fotos:</strong> Carsten Schönebeck</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wahlen: Votum für Arndt, viele Neue im StuPa</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/15/wahlen-votum-fuer-arndt-viele-neue-im-stupa/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 13:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
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		<category><![CDATA[StuPa-Wahlkampf 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Urabstimmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Initiatoren der Urabstimmung sind mit ihrem Ansinnen gescheitert: Nur 43,4 Prozent waren für die Umbenennung, 49,9 Prozent stimmten dagegen. Der StuPa-Wahlsieger heißt Matthias Müller.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitagnachmittag blickten die Augen der Studierendenschaft gebannt auf die Auszählung der Urabstimmung und der StuPa-Wahlen. Bis 19:30 Uhr liefen die Ergebnisse ein, der webMoritz war mit einem Live-Ticker vor Ort dabei. Diesen könnt ihr weiter unten in chronologischer Reihenfolge nachlesen. Hier stellen wir für euch die Endergebnisse zusammen:</p>
<h3>Urabstimmung &#8211; Mehrheit für Uni-Patron Arndt</h3>
<p>Bereits zwei Stunden nach Beginn der Auszählung stand das Ergebnis der Urabstimmung fest: Die Arndt-Befürworter waren in der Mehrheit &#8211; klar, aber nicht überdeutlich. Von den 2803 gültigen Stimmen waren 1216 (43,4%) für eine Umbenennung, 1398 abgegebene Stimmen (49,9%) waren hingegen dagegen. Von der Möglichkeit einer Stimmenthaltung machten 189 (6,7%) Kommilitonen Gebrauch. 28 Stimmzettel waren ungültig &#8211; die meisten, weil die Abstimmenden darauf unterschrieben hatten.</p>
<p>StuPa-Wahlen: Klarer Wahlsieger Matthias Müller</p>
<h3>Die Ergebnisse der StuPa-Wahlen als &#8220;vorläufiges Endergebnis&#8221;:</h3>
<p>Das Ergebnis der StuPa-Wahlen stand erst gegen 19:30 Uhr fest. Dass es in der ersten Sitzung 30 Mitglieder geben wird, obwohl eigentlich nur 27 vorgesehen sind, hängt damit zusammen, dass drei der Bestplatzierten (Maike Schneider, Solvejg Jenssen, Martin Hackbarth) derzeit AStA-Referenten sind, weshalb ihr Mandat derzeit ruht. Für die ruhenden Mandate werden weitere Stupisten berufen, bis es 27 Aktive sind. Geben die AStA-Referenten dann ihre Ämter auf, kann es zu einer Art &#8220;Überhangmandaten&#8221; kommen, sodass es bis zu 30 Stupisten gibt.</p>
<p>1) Matthias Müller (616 Stimmen)<br />
2) Tristan Varbelow (501 Stimmen)<br />
3) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/08/sandro-teuber/">Sandro Teuber</a> (451 Stimmen)<br />
4) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/10/tatjana-stella-kennedy/">Tatjana Kennedy</a> (399 Stimmen)<br />
5) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/alexander-schulz-klingauf/">Alexander Schulz-Klingauf</a> (326 Stimmen)<br />
6) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/11/korbinian-geiger/">Korbinian Geiger</a> (309 Stimmen)<br />
7) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/grischka-nissen/">Grischka Nissen</a> (296 Stimmen)<br />
8 ) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/thomas-schattschneider/">Thomas Schattschneider</a> (239 Stimmen)<br />
9) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/08/christina-stobwasser/">Christina Stobwasser</a> (222 Stimmen)<br />
10) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/11/frederic-beeskow/">Frederic Beeskow</a> (187 Stimmen)<br />
11) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/11/erik-von-malottki/">Erik von Malottki</a> (177 Stimmen)<br />
12) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/08/maximilian-willmann/">Maximilian Willmann</a> (164 Stimmen)<br />
13) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/11/christopher-denda/">Christopher Denda</a> (164 Stimmen)<br />
14) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/08/diana-treiber/">Diana Treiber</a> (152 Stimmen)<br />
15) Susann Fiß (146 Stimmen)<br />
16) Sophie Augustin (144 Stimmen)<br />
17) Maike Schneider (142 Stimmen)<br />
18) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/08/solvejg-jenssen/">Solvejg Jenssen</a> (137 Stimmen<br />
19) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/11/jens-pickenhan/">Jens Pickenhan</a> (135 Stimmen)<br />
20) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/martin-hackbarth/">Martin Hackbarth</a> (132 Stimmen)<br />
21) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/konrad-ulbrich/">Konrad Ulbrich</a> (126 Stimmen)<br />
22) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/10/alexander-schmidt/">Alexander Schmidt</a> (122 Stimmen)<br />
23) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/alexander-harms/">Alexander Harms</a> (121 Stimmen)<br />
24) Hendrik Hauschild (114 Stimmen)<br />
25) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/08/lars-novak/">Lars Novak</a> (110 Stimmen)<br />
26) Juliane Ruschinzik (102 Stimmen)<br />
27) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/10/johannes-radtke/">Johannes Radtke</a> (100 Stimmen)<br />
28) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/julien-radloff/">Julien Radloff</a> (99 Stimmen)<br />
29) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/claudia-sprengel/">Claudia Sprengel</a> (99 Stimmen)<br />
30) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/sarah-jung/">Sarah Jung</a> (97 Stimmen)<br />
&#8212; Nachrücker &#8212;<br />
31) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/10/timo-schonfeldt/" target="_self">Timo Schönfeldt</a> (93 Stimmen)<br />
32) Christoph Klein (92 Stimmen)<br />
33) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/08/christopher-zens/" target="_self">Christopher Zens</a> (92 Stimmen)<br />
34) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/ivo-sieder/" target="_self">Ivo Sieder</a> (86 Stimmen)<br />
35) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/09/christoph-bohm/" target="_self">Christoph Böhm</a> (81 Stimmen)<br />
36) Ann Kristin Zalcmans (76 Stimmen)<br />
37) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/08/maximilian-wolf/" target="_self">Maximilian Wolf</a> (76 Stimmen)<br />
38) Matthias Bahner (66 Stimmen)<br />
39) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/14/alexander-lex/" target="_self">Alexander Lex</a> (64 Stimmen)<br />
40) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/11/christian-wuntke/" target="_self">Christian Wuntke</a> (61 Stimmen)<br />
41) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/11/franz-kuntzel/" target="_self">Franz Küntzel</a> (58 Stimmen)<br />
42) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/10/anne-vormelchert/" target="_self">Anne Vormelchert</a> (57 Stimmen)<br />
43)  Martin Borchert (55 Stimmen)<br />
44) Martin Gülzow (51 Stimmen)<br />
45) Hagen Bierstedt (48 Stimmen)<br />
46) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/10/thorben-vierkant/" target="_self">Thorben Vierkant</a> (46 Stimmen)<br />
47) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/10/christian-lohse/" target="_self">Christian Lohse</a> (43 Stimmen)<br />
48) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/10/gunnar-meiselbach/" target="_self">Gunnar Meiselbach</a> (42 Stimmen)<br />
49) Paul Wild (41 Stimmen)<br />
50) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/11/florin-jonischkies/" target="_self">Florin Jonischkies</a> (33 Stimmen)<br />
51) Sascha Fietze (29 Stimmen)<br />
52) <a href="http://webmoritz.de/2010/01/10/jens-boye-volquartz/" target="_self">Jens Boye Volquarz</a> (24 Stimmen)<br />
54) Matthias Merten (18 Stimmen)</p>
<h1>Live-Ticker vom 15.1. zum Nachlesen</h1>
<p>Am heutigen Nachmittag warten große Teile der Greifswalder Studierendenschaft mit Spannung auf die Ergebnisse der StuPa-Wahlen. Noch sehnlicher dürften viele die Ergebnisse der Urabstimmung über den Uni-Namen erwartet werden. Der webMoritz ist vor Ort und seit etwa 14:30 Uhr einsatzbereit. Wir tickern live aus dem Auszählungsraum, dem Mensa-Club.<span id="more-30089"></span></p>
<div id="attachment_30093" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><img class="size-full wp-image-30093 " title="stupawahlen_lokal_1430-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/stupawahlen_lokal_1430-300x2001.jpg" alt="stupawahlen_lokal_1430-300x200" width="210" height="140" /><p class="wp-caption-text">Kurz vor Beginn der Auszählung (Bild: Sandro Teuber)</p></div>
<p>14:35 Der Wahlleiter Michael Seifert hat soeben den Beginn der Auszählung bekanntgegeben. Zunächst geht es um organisatorisches. Bis es erste Ergebnisse/Prognosen gibt, wird es sicher noch ein Weilchen dauern.</p>
<p>14:37 Heute haben noch einmal etwa 250 Kommilitonen gewählt. Die Wahlbeteiligung liegt damit bei etwa 22 Prozent.</p>
<p>14:45 Wir haben noch technische Schwierigkeiten mit dem WLAN-Empfang, aber es pasiert auch noch fast nix. Derzeit wird die korrekte Versiegelung der Wahlurnen überprüft.</p>
<p>14:57 Bis jetzt ist noch keine Stimme ausgezählt. Derzeit scharen sich die meisten Wahlhelfer umeinander und scheinen irgendwelche Fragen zu klären.</p>
<div id="attachment_30102" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/wahl_auszaehlung_sandro_teuber.jpg"><img class="size-full wp-image-30102" title="wahl_auszaehlung_sandro_teuber-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/wahl_auszaehlung_sandro_teuber-250.jpg" alt="wahl_auszaehlung_sandro_teuber-250" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Die Stimmzettel liegen inzwischen auf dem Tisch. (Foto: Sandro Teuber)</p></div>
<p>15:14 Wir hatten eine technische Störung, sind jetzt aber offenbar wieder am Netz. Derzeit läuft die Auszählung auf Hochtouren. Nach etwa 3oo sortierten Stimmzetteln der Urabstimmung gab es einen Zwischenstand: Dieser lag bei etwa 50-50.</p>
<p>15:19 Eine Reihe von Leuten haben auf ihrem Urabstimmungszettel unterschrieben. Er enthält eine Zeile, die verdächtig nach einer Unterschriftenzeile aussieht. Die entsprechenden Stimmzettel sind dadurch übrigens ungültig.</p>
<p>15:21 Derzeit macht es den Eindruck, als könne das Ergebnis der Urabstimmung bereits in Kürze vorläufig vorliegen.</p>
<p>15:28 Die Zettel der Urabstimmung werden derzeit sortiert, danach beginnt die Auszählung. Durch die räumliche Trennung der Ja- und Nein-Stimmen (sowie Enthaltung) kann man allerdings schon einen Eindruck erlangen. Der fällt derzeit knapp zugunsten der Nein-Stimmen (gegen Umbenennnung, d.h. für Arndt) aus. Das kann man zunächst aber nur als Zwischenstand bezeichnen.</p>
<p>15:31 Hohe Wahlbeteiligung hin oder her &#8211; es gibt offenbar zahlreiche ungültige Stimmen, vor allem bei den StuPa-Wahlen. Mutmaßlich haben viele Leute nur die Urabstimmung ernst genommen und den dann zwangsweise auch erhaltenen Stimmzettel für die StuPa-Wahlen leer wieder abgegeben haben. Das würde zumindest die zahlreichen leeren StuPa-Wahlzettel erklären.</p>
<div id="attachment_30108" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/wahlen_urabstimung_sortierung.jpg"><img class="size-full wp-image-30108" title="wahlen_urabstimung_sortierung-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/wahlen_urabstimung_sortierung-250.jpg" alt="wahlen_urabstimung_sortierung-250" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Vorne liegen die Nein-Stimmen, hinten die Ja-Stimmen (Foto: Sandro Teuber)</p></div>
<p>15:32 Unsere Prognosen bei der Urabstimmung war möglicherweise etwas schnell. Nach Sortierung der Stimmen gibt es verschiedene Leute, die verschiedene Prognosen abgeben. Derzeit kann man seriös wohl nur &#8220;ungefähr 50-50&#8243; vorhersagen.</p>
<p>15:37 Sebastian Jabbusch <a href="http://twitter.com/SebJabbusch/status/7789299899" target="_blank">berichtet über Twitter</a> über ein beschädigtes Siegel an einer Wahlurne. Nach unseren Informationen handelt es sich dabei um einen Transportschaden, der unmittelbar nach Entstehung vom Wahlausschuss und von Wahlhelfern dokumentiert wurde. Die Urne wurde seit Entstehung des Schadens stets von Wahlausschuss-Mitgliedern oder Wahlhelfern beaufsichtigt.</p>
<p>15:44 Auch die StuPa-Stimmzettel werden inzwischen ausgezählt. Da diese Stimmzettel wesentlich komplexer sind, dürfte das deutlich länger dauern. Ebenso sind derzeit noch keine Tendenzen zu erkennen, abgesehen von der eben beschriebenen hohen Zahl ungültiger Stimmzettel.</p>
<p>15:49 Die Zuschauer im Raum interessieren sich eindeutig mehr für die Urabstimmung als für die StuPa-Wahlen. Das ist aber nachvollziehbar.</p>
<p>15:52 Etwa 120 StuPa-Wahlzettel sind ungültig. Das sind etwa gleichviele wie im letzten Jahr. Insofern ist die bisher im Raum häufiger zu hörende (und von uns um 15:31 verbreitete) Behauptung, dieses Jahr gäbe es sehr viele ungültige Stimmen, wohl nicht haltbar.</p>
<p>16:05 Nun gibt es von uns erste konkrete Zahlen zur Urabstimmung: Auf dem ersten Tisch gibt es eine Art Hochrechnung. Von den derzeit ausgezählten knapp 1500 Stimmzetteln gibt es etwa 100 Stimmen Vorsprung für die Arndt-Befürworter (&#8220;Nein&#8221;). Somit verfestigen sich erste Vermutungen, die Urabstimmung gehe knapp für Arndt aus. Derzeit sind aber noch nicht alle Stimmen ausgezählt &#8211; zumindest theoretisch ist also noch einiges möglich.</p>
<p>16:12 Nach der ersten Auszählung aller Stimmzettel der Urabstimmung sieht es so aus: <span><span>1398 Stimmen gegen die Umbenennung, 1117 dafür. Das Ergebnis ist aber noch nicht endgültig, dürfte aber von der Realität nur noch marginal abweichen.</span></span></p>
<p><span><span>16:18 Enttäuschte Geschichter bei der Initiative &#8220;Uni ohne Arndt&#8221;. Weitere Stimmen konnten wir noch nicht einfangen.</span></span></p>
<h3>Vorläufiges Endergebnis der Urabstimmung</h3>
<p><span><span>16:22 Nun wird ein<strong> &#8220;vorläufiges Endergebnis&#8221; der Urabstimmung</strong> bekanntgegeben. Es lautet: </span></span>2832 abgegebene Stimmen, davon 1217 Ja, 1398 Nein, 189 Enthaltung, 28 ungültig. Das bedeutet: 43 % Ja, 49,4 % Nein, 6,7 % Enthaltung<br />
und 1 % ungültig.</p>
<div id="attachment_30123" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/wahlen_stupa_auszaehlung.jpg"><img class="size-full wp-image-30123" title="wahlen_stupa_auszaehlung-250" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/wahlen_stupa_auszaehlung-250.jpg" alt="Noch viele unausgezählte Stimmen bei den StuPa-Wahlen " width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Noch viele unausgezählte Stimmen bei den StuPa-Wahlen (Foto: Sandro Teuber)</p></div>
<p>16:30 Wir haben leichte Kapazitätsprobleme mit unserem Server. Falls wir gelegentlich für einige Minuten nicht verfügbar sind: <a href="http://www.twitter.com/webmoritz" target="_blank">Wir twittern weiter!</a></p>
<p>16:37 Die Senatsvorsitzende Professor Maria-Theresia Schafmeister sagte gegenüber dem webMoritz, sie habe stets vorhergesagt, dass sich die Senatoren nicht übermäßig stark vom Ausgang der Urabstimmung beeinflussen lassen würden. Das gelte insbesondere, weil die Urabstimmung nun eher knapp ausgefallen sei. Sie finde es aber unabhängig davon &#8220;ganz großartig&#8221;, was die Studenten geschafft hätten. Es sei ein &#8220;Lehrstück für Demokratie&#8221;. Ebenfalls gefallen habe ihr das Heft, das die konkurrierenden Parteien gemeinsam erstellt hätten. Allein das sei die Debatte wert gewesen. Über <a href="http://webmoritz.de/2010/01/11/hochschild-zur-arndt-debatte-denkt-lieber-an-euer-studium/">Axel Hochschilds jüngste Äußerungen</a> zur Debatte sagte sie uns: Sie finde es erschreckend, wie Hochschild sich geäußert habe. Sie sei ausgesprochen wütend über die Tatsache, dass Hochschild den Senatoren die Entscheidungskompetenz abgesprochen habe und habe sich daher veranlasst gesehen, den ersten Leserbrief ihres Lebens zu schreiben.</p>
<p>16:48 Bei den StuPa-Wahlen lässt sich noch wenig absehen. Matthias Müller (einer von zwei Kandidaten der medizinischen Fakultät) ist aber wohl eindeutiger Wahlsieger.</p>
<p>17:15 Keine neuen Meldungen.</p>
<p>17:30 Wir haben Sebastian Jabbusch gefragt, ob er einem Antrag zustimmen würde, ob die Studierendenschaft den Namen Arndts nun wieder annehmen soll. Er verneinte dies: Dabei handle es sich um eine Fehlinterpretation des Wahlergebnisses, denn die Urabstimmung habe lediglich ergeben, dass die Uni den Namen behalten solle, nicht die Studierendenschaft.</p>
<p>17:46 StuPa-Wahlsieger Matthias Müller war es übrigens, der bei der Vollversammlung im Sommer den Geldgewinn von 564 Euro einheimste und verkündete: &#8220;Ich werde alles versaufen.&#8221;</p>
<p>17:52 Nach einer Teilauszählung verkünden wir folgendes hochgradig inoffizielles Zwischenergebnis: Beeskow, Denda, Fiß, Geiger, Kennedy, Müller, Nissen, Schattschneider, Schneider, Schulz-Klingauf, Stobwasser, Teuber, Treiber, Varbelow, v. Malottki, Willmann</p>
<p>17:58 Die beiden Kandidaten, die auch Mitglieder der Burschenschaft Markomannia sind, Jens Boye Volquartz und Christoph Böhm, liegen derzeit eher in der Schlussgruppe. Volquartz hat keine realistische Chance mehr auf einen Einzug, auch bei Christoph Böhm ist es eher unwahrscheinlich.</p>
<p>18:17 Die Auszählung aller Stimzettel von den StuPa-Wahlen ist zwischenzeitlich beendet. Nun steht allerdings noch die zweite Auszählung an. Diese wird aber voraussichtlich nicht mehr heute erfolgen, weil die Wahlhelfer völlig erschöpft sind. Viele sind bereits seit 11 Uhr dabei. Fraglich ist, welche Ergebnisse wir noch bekommen, falls die zweite Auszählung heute nicht mehr stattindet.</p>
<p>18:31 Noch ist nicht entschieden, wie es weitergeht.</p>
<p>18:43 Das Ergebnis der ersten Auszählung lässt weiter auf sich warten. Die Stimmen, die auf die einzelnen Kandidaten eintfielen, stehen wohl schon fest, nun wird aber noch (ohne technische Hilfsmittel!) die Reihenfolge festgelegt.</p>
<p>19:02 Das Ergebnis der ersten Zählung, das zurzeit noch nicht das vorläufige Endergebnis ist, aber dennoch so gut wie exakt korrekt sein dürfte:</p>
<p>1) Matthias Müller<br />
2) Tristan Varbelow<br />
3) Sandro Teuber<br />
4) Tatjana Kennedy<br />
5) Alexander Schulz-Klingauf<br />
6) Korbinian Geiger<br />
7) Grischka Nissen<br />
8 ) Thomas Schattschneider<br />
9) Christina Stobwasser<br />
10) Frederic Beeskow<br />
11) Erik von Malottki<br />
12) Christopher Denda<br />
12) Maximilian Willmann<br />
14) Diana Treiber<br />
15) Susann Fiß<br />
16) Sophie Augustin<br />
17) Maike Schneider<br />
18) Solvejg Jenssen<br />
19) Jens Pickenhan<br />
20) Martin Hackbarth<br />
21) Konrad Ulbrich<br />
22) Alexander Schmidt<br />
23) Alexander Harms<br />
24) Hendrik Hauschild<br />
25) Lars Novak<br />
26) Juliane Ruschinzik<br />
27) Johannes Radtke<br />
28) Julien Radloff<br />
28) Claudia Sprengel<br />
30) Sarah Jung<br />
— Nachrücker —<br />
31) Timo Schönfeldt<br />
32) Christoph Klein<br />
32) Christopher Zens<br />
34) Ivo Sieder<br />
35) Christoph Böhm<br />
36) Maximilian Wolf<br />
36) Ann Kristin Zalcmans<br />
38) Matthias Bahner</p>
<p>Die Gleichplatzierten sollen wohl ausgelost werden.</p>
<h3>Vorläufiges offizielles Endergbnis</h3>
<p>Die folgende Ergebnisliste hat der Wahlleiter soeben mündlich bekanntgegeben. Dass wir uns beim Übertragen der Daten möglicherweise an einzelnen Stellen verhört haben, können wir nicht gänzlich ausschließen. Daher sind die Angaben ohne Gewähr.</p>
<p>1) Matthias Müller (616 Stimmen)<br />
2) Tristan Varbelow (501 Stimmen)<br />
3) Sandro Teuber (451 Stimmen)<br />
4) Tatjana Kennedy (399 Stimmen)<br />
5) Alexander Schulz-Klingauf (326 Stimmen)<br />
6) Korbinian Geiger (309 Stimmen)<br />
7) Grischka Nissen (296 Stimmen)<br />
8 ) Thomas Schattschneider (239 Stimmen)<br />
9) Christina Stobwasser (222 Stimmen)<br />
10) Frederic Beeskow (187 Stimmen)<br />
11) Erik von Malottki (177 Stimmen)<br />
12) Maximilian Willmann (164 Stimmen)<br />
13) Christopher Denda (164 Stimmen)<br />
14) Diana Treiber (152 Stimmen)<br />
15) Susann Fiß (146 Stimmen)<br />
16) Sophie Augustin (144 Stimmen)<br />
17) Maike Schneider (142 Stimmen)<br />
18) Solvejg Jenssen (137 Stimmen<br />
19) Jens Pickenhan (135 Stimmen)<br />
20) Martin Hackbarth (132 Stimmen)<br />
21) Konrad Ulbrich (126 Stimmen)<br />
22) Alexander Schmidt (122 Stimmen)<br />
23) Alexander Harms (121 Stimmen)<br />
24) Hendrik Hauschild (114 Stimmen)<br />
25) Lars Novak (110 Stimmen)<br />
26) Juliane Ruschinzik (102 Stimmen)<br />
27) Johannes Radtke (100 Stimmen)<br />
28) Julien Radloff (99 Stimmen)<br />
29) Claudia Sprengel (99 Stimmen)<br />
30) Sarah Jung (97 Stimmen)<br />
&#8212; Nachrücker &#8212;<br />
31) Timo Schönfeldt (93 Stimmen)<br />
32) Christoph Klein (92 Stimmen)<br />
33) Christopher Zens (92 Stimmen)<br />
34) Ivo Sieder (86 Stimmen)<br />
35) Christoph Böhm (81 Stimmen)<br />
36) Ann Kristin Zalcmans (76 Stimmen)<br />
37) Maximilian Wolf (76 Stimmen)<br />
38) Matthias Bahner (66 Stimmen)<br />
39) Alexander Lex (64 Stimmen)<br />
40) Christian Wuntke (61 Stimmen)<br />
41) Franz Küntzel (58 Stimmen)<br />
42) Anne Vormelchert (57 Stimmen)<br />
43)  Martin Borchert (55 Stimmen)<br />
44) Martin Gülzow (51 Stimmen)<br />
45) Hagen Bierstedt (48 Stimmen)<br />
46) Thorben Vierkant (46 Stimmen)<br />
47) Christian Lohse (43 Stimmen)<br />
48) Gunnar Meiselbach (42 Stimmen)<br />
49) Paul Wild (41 Stimmen)<br />
50) Florin Jonischkies (33 Stimmen)<br />
51) Sascha Fietze (29 Stimmen)<br />
52) Jens Boye Volquarz (24 Stimmen)<br />
54) Matthias Merten (18 Stimmen)</p>
<p>19:32 Nun noch einmal das geringfügig vom voräufigen Endergebnis abweichende Endergebnis der Urabstimmung: 2803 gültige Stimmen, Ja 1216=43,4%, Nein 1398=49,9%, Enth 189=6,7%.</p>
<p>19:33 Der webMoritz-Ticker verabschiedet sich an dieser Stelle und wünscht einen schönen Abend. Analysen und Zusammenfassungen lest ihr im Laufe des Wochenendes auf webMoritz.de.</p>
<p>Bilder: siehe Einzelnachweise</p>
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		<item>
		<title>Hochschild zur Arndt-Debatte: Denkt lieber an euer Studium!</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 17:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
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		<category><![CDATA[AG Uni ohne Arndt]]></category>
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		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Pro Arndt]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Beginn der Urabstimmung gibt es eine Fülle mehr oder minder geistreicher Wortmeldungen aus der Öffentlichkeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit heute Morgen stimmt die Greifswalder Studierendenschaft in der ersten Urabstimmung der Geschichte der Universität über die Frage ab, ob die Uni ihren Namenspatron „Ernst Moritz Arndt“ ablegen soll oder nicht. Die Debatte berührt seit ihrem neuerlichen Ausbruch bei der Vollversammlung im Sommer 2009 nicht nur die studentische Öffentlichkeit. Aus Anlass der nun begonnenen Urabstimmung meldeten sich in diesen Tagen auch die kommunalpolitische Prominenz zu Wort. Den Anfang machte Jost Aé, jahrelanges Bürgerschaftsmitglied der SPD. Er schrieb <a href="http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2010/01/jost-ae-unterstutzt-namensablegung/" target="_blank">an die Initiative Uni ohne Arndt</a> anlässlich der auf des webMoritz veröffentlichten <a href="http://webmoritz.de/2010/01/08/gastbeitrag-zu-den-%E2%80%9Ewortmeldungen-zu-ernst-moritz-arndt%E2%80%9C/">Gastbeitrags von Prof. Dr. Helmut Klüter</a> unter anderem:</p>
<blockquote><p>„Nicht die Zeiten sind verantwortlich, sondern wir sind für sie verantwortlich. Es wird sich daher zeigen, ob in unserer Alma Mater genügend weltbürgerlicher Geist und Mut herrschen, einen Namen abzulegen, dem diese Ehre nicht gebührt. Schon eine Kaserne nach Arndt zu benennen, hielte ich heute für bedenklich.“</p></blockquote>
<div id="attachment_29887" class="wp-caption alignright" style="width: 155px"><img class="size-full wp-image-29887" title="axel_hocschild_cdu_kreisverband" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/axel_hocschuld_cdu_kreisverband.jpg" alt="axel_hocschuld_cdu_kreisverband" width="145" height="149" /><p class="wp-caption-text">Axel Hochschild</p></div>
<p>Am heutigen Tage meldete sich, wie an verschiedenen Stellen im Internet <a href="http://www.mvregio.de/275500.html" target="_blank">(z. B. hier)</a> zitiert wird, auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Hochschild zu Wort. Er lässt mitteilen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die CDU-Fraktion hat sich auf ihrer letzten Fraktionssitzung eindeutig gegen eine Namensänderung ausgesprochen. Es gibt hierfür keine wirklichen Gründe. Wir haben als CDU-Fraktion alle anderen Fraktionen aufgerufen sich ebenfalls klar zu positionieren.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die CDU argumentiert dabei zunächst wirtschaftlich. In der Pressemitteilung heißt es:</p>
<blockquote><p>„Namensänderungen sind immer mit Kosten verbunden. Gerade in den Zeiten knapper Kassen, sollte man sich genau überlegen wofür man das wenige Geld ausgeben möchte. Aus Sicht der CDU-Fraktion solle man besser daran arbeiten die Studienbedingungen, Stichwort Bologna Prozess<strong><em> </em></strong>, in Greifswald weiter zu verbessern, so Hochschild. Die jetzige Debatte sei für die Universität eher schädigend.“<span id="more-29886"></span></p></blockquote>
<p>Zum Schluss sagt Hochschild in der Pressemeldung:</p>
<blockquote><p>„Die Studenten sollten in erster Linie an ihr Studium denken. Wer sich darüber hinaus konstruktiv an der Lösung studentischer Probleme beteiligen möchte, findet sicher jederzeit z.B. beim Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) ein offenes Ohr&#8221;, so Axel Hochschild abschließend.&#8221;</p></blockquote>
<p>Hochschilds Schluss-Statement erinnert an seine Parteifreundin Ilka Lochner-Borst, die zu Beginn des Greifswalder Bildungsstreiks am 11.11. <a href="http://www.cdu-mecklenburg-vorpommern.de/cdumv/2120/66/66/27016/design1.html">kundgetan hatte</a>, sie würde sich wünschen, &#8220;dass die 20 Protestierer sich wieder konzentriert dem Studium zuwenden.&#8221;</p>
<p>Von den übrigen Fraktionen liegt uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Stellungnahme vor. <strong> </strong></p>
<p><strong>Kommentar von Gabriel Kords:</strong></p>
<p>Mit derselben Deutlichkeit, mit der Hochschild die Studenten zur Beteiligung an der konstruktiven Lösung studentischer Probleme auffordert, beweist er, dass er selbst mit Sicherheit der Falsche für studentische Probleme ist. Und ein solches ist die Frage um den Uni-Patron. Natürlich betrifft es ebenso Professoren und Mitarbeiter der Uni, aber ganz gewiss ist es keine Aufgabe für die hohen Herrschaften der Kommunalpolitik, über solche universitären Prozesse zu urteilen. Das hat Hochschild offenbar auch schon gemerkt. Daher verzichtet er in dem oben zitierten Schriftstück lieber gleich ganz darauf, sich auf die inhaltliche Debatte einzulassen. Es heißt lediglich, es gebe &#8220;keine wirklichen Gründe&#8221;. (Dieser Satz könnte sich allerdings auch auf die Entscheidung der CDU-Fraktion an sich beziehen.) Und auch hinsichtlich der Kostenfrage wird er weder konkret, sondern versteckt sich hinter dem immer geltenden Stereotyp <em>„in Zeiten knapper Kassen“</em>. Den Rest erwähnt er lieber gar nicht. So wie Axel Hochschild den Studenten empfiehlt, in erster Linie an ihr Studium zu denken, sei Hochschild an dieser Stelle nahegelegt, in erster Linie an seinen Malerbetrieb zu denken.</p>
<p>Foto: CDU Kreisverband Greifswald (Archiv)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Das ist nicht unser Ernst&#8221; &#8211; Party im IKUWO</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/06/das-ist-nicht-unser-ernst-party-im-ikuwo/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2010/01/06/das-ist-nicht-unser-ernst-party-im-ikuwo/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 16:10:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandro Teuber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag findet im Ikuwo ein politisch einschlägiger Tanzabend zur Urabstimmung statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://hihgw.org/" target="_blank">&#8220;hedonistische Internationale inna Greifswalder Hochschule&#8221; (H.I.G.H)</a> lädt am Samstag zu einem nicht ganz &#8220;Ernst&#8221; gemeinten Tanzabend ins Internationale Kultur- und Wohnprojekt IKuWo. Thema des Abends ist die kommende Woche geplante Urabstimmung zur Ablegung des Namens &#8220;Ernst Moritz Arndt&#8221;. Als Motto des Abends geben die Veranstalter an: &#8220;HINKOMMEN! TANZEN! ARNDT WEGBASSEN!&#8221;</p>
<div id="attachment_29180" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-29180 " title="arndt_200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/arndt_200.jpg" alt="Flyer zur Party" width="200" height="246" /><p class="wp-caption-text">Flyer zur Party</p></div>
<p>Mit ihrer Party wollen die Hedonistinnen auf die kommende Urabstimmung hinweisen und die Leute motivieren, das Kreuz an der &#8220;richtigen&#8221; Stelle zu setzen. Auf das im IKuWo übliche Einlassverbot für eine bestimmte Klientel wird im Flyer mit den Worten hingewiesen: &#8220;Rassist_innen, Sexist_innen und andere Vollpfost_ionnen bleiben natürlich zu Hause und schreiben weiter webMoritz-Kommentare.&#8221;</p>
<p>Musikalisch gewohnt elektrolastig geht es los mit einem Konzert vom Elektrobär. Als DJs treten NLPN und Elektro.indie.fresse in Erscheinung. Weitere Infos auf der <a href="http://hihgw.org/2009/12/das-ist-nicht-ganz-unser-ernst/" target="_blank">Hedonistinnen-Seite</a> und auf der Homepage der Initiative <a href="http://jabbusch.tose.de/uniohnearndt/2009/12/ikuwo-die-party-zur-urabstimmung/" target="_blank">Uni ohne Arndt</a>. Auch <a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/b312cb8ef85a3ae6" target="_blank">im StudiVZ</a> wird für die Veranstaltung geworben. Einlass ist ab 22 Uhr.</p>
<p>Foto: Veranstalter.</p>
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