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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal fur und von Studenten der Universitat Greifswald. Hier erfahrt ihr taglich Infos uber Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast halt Euch auf dem Laufenden. Jede Folge konnt ihr naturlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwunscht... Viel Spas!!</description>
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	<itunes:subtitle>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</itunes:subtitle>
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		<title>StuPa-Wahlanalyse 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 19:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der webMoritz hat das Ergebnis der vergangenen Stupa-Wahl genauer unter die Lupe genommen. Fest steht: Die Wahlbeteiligung ist zwar gestiegen, bleibt aber konstant auf einem sehr niedrigen Niveau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Auszählung-Simon-Voigt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-69370" style="margin: 5px;" title="Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Auszählung-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Auszählung-Simon-Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vergangene Woche wurde das neue Studierendenparlament gewählt. Jasmin Dinter von der Grünen Hochschulgruppe konnte die meisten Stimmen gewinnen. Anteilsmäßig erhielten die unabhängigen Kandidaten die meisten Stimmen. 14,4 Prozent der Studierendenschaft nahmen ihr Recht zur Mitbestimmung wahr und beteiligten sich an dieser Wahl. Es folgt ein genauerer Blick auf das Ergebnis.<span id="more-69438"></span></p>
<p>Die Wahlbeteiligung bewegt sich konstant auf einem sehr niedrigen Niveau. Aufgerufen waren 12859 Studierende, gewählt haben 1852. Das sind mit 14,4 Prozent zwar knapp 6 Punkte mehr als 2011, jedoch liegt die Partizipation der letzten neun Wahlen seit 2004 (einschließlich dieser) im Schnitt bei 12,13 Prozent, womit keine Trendwende zu erkennen ist. Das Interesse an der Hochschulpolitik ist weiterhin sehr niedrig. Der einzige Ausreißer ist die Wahl 2010, wo sich 21,3 Prozent der Studierenden zur Wahlurne aufrafften. (Alle Daten von <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/" target="_blank">stupa.uni-greifswald.de</a>)</p>
<p></p>
<h3>Nur wenige Kandidaten</h3>
<p>32 Kandidaten bewarben sich um einen der 27 Plätze im Studierendenparlament. Somit war die Chance, einziehen zu können, außerst hoch und eine Kandidatur hatte mit großer Wahrscheinlichkeit auch ein Mandat zur Folge. Jeder wahlberechtigte Studierende hatte drei Stimmen, von denen er eine pro Kandidat verteilen konnte. Bei 1790 gültigen Stimmzetteln hätten aber insgesamt mehr Stimmen zusammen kommen können, als die tatsächlichen 4948. Somit haben einige Wähler nicht das ganze Potential ihrer Mitgestaltungsmacht ausgespielt.</p>
<p>Acht der Kandidierenden saßen bereits im letzten Jahr im StuPa, entweder direkt oder als Nachrücker. Auffällig ist, dass viele von diesen die eigene Platzierung verbessern konnten. Besonders markant ist dies bei <a title="Hauke Schröder(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/hauke-schroderstupa/" target="_blank">Hauke Schröder</a> und <a title="Paul Wild(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/paul-wildstupa/" target="_blank">Paul Wild</a> (beide Piraten) die jeweils 17 Plätze hinzugewinnen konnten. Oliver Gladrow (29.) und <a title="Marvin Hopf(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/marvin-hopfstupa/" target="_blank">Marvin Hopf</a> (18.) haben in diesem Jahr genau die gleiche Platzierung errungen wie 2011, <a title="Daniela Gleich(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/daniela-gleichstupa/" target="_blank">Daniela Gleich</a> verlor einen Platz (7. auf 8.). Alle anderen neuen Stupisten traten das erste Mal zur Wahl an, <a title="Zum Nachlesen: StuPa-Wahl 2012 – Die Auszählung" href="http://webmoritz.de/2012/01/13/stupa-wahl-2012-die-auszahlung-hat-begonnen/" target="_blank">eine Liste gibt es hier</a>.</p>
<p>Es gibt in diesem Jahr nur fünf Plätze auf der Nachrückerliste. Erfahrungsgemäß werden diese im Laufe der Legislatur auch immer benötigt, wenn Kandidaten ihr Mandat niederlegen oder ruhen lassen müssen, da sie sich in den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) wählen lassen. <a title="Milos Rodatos" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/milos-rodatos/" target="_blank">Milos Rodatos</a> und <a title="Anne Lorentzen(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/anne-lorentzenstupa/" target="_blank">Anne Lorentzen</a> aus dem neuen StuPa sind bereits AStA-Referenten, wobei Anne schon angekündigt hat, für das kommende Semester nicht kandidieren zu wollen. Auch <a title="Henrike Förster" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/henrike-forster/" target="_blank">Henrike Förster</a>, Platz zwei bei der Wahl zum StuPa und die Wahlsiegerin der Senatswahlen, hat schon angekündigt, ihr Mandat abgeben zu wollen. In diesem Fall wäre <a title="Sean Patrick Rinkens(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/sean-patrick-rinkensstupa/" target="_blank">Sean Patrick Rinkens</a> von den Jusos der erste potentielle Nachrücker.</p>
<div id="attachment_69466" class="wp-caption aligncenter" style="width: 564px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_StimmverteilungSitzverteilung1-Simon-Voigt.jpg"><img class=" wp-image-69466" title="Stupawahl2012_StimmverteilungSitzverteilung1-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_StimmverteilungSitzverteilung1-Simon-Voigt.jpg" alt="" width="554" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Links steht die Verteilung aller Stimmen für die ganze Wahl, rechts stehen die errungenen Sitze im StuPa nach Gruppen.</p></div>
<h3></h3>
<h3>Klare Wahlsiegerin</h3>
<p>Mit 539 Stimmen konnte <a title="Jasmin Dinter(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/jasmin-dinterstupa/" target="_blank">Jasmin Dinter</a> mit Abstand die meisten Stimmen sammeln, was knapp 30 Prozent aller Wähler entspricht. Sie trat für die Grüne Hochschulgruppe (GHG) gemeinsam mit zwei anderen Kandidaten an, welche alle einen Platz gewinnen konnten. Alle angestrebten Mandante konnten auch die Hochschulpiraten, die Liberale Hochschulgruppe (LHG) und der Sozialistisch-Demokratische Studierenden-Verband (SDS) gewinnen. Die Junge Union (JU), der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) und die Jungsozialisten (Jusos) haben noch Kandidaten, die auf der Nachrücker-Liste warten.</p>
<p>Die größte &#8220;Gruppe&#8221; stellen in diesem Jahr die unabhängigen Kandidaten mit insgesamt sieben Mandaten, sie konnten zusammen auch die meisten Stimmen (31 Prozent) gewinnen. Alle anderen Kandidaten sind in einer Hochschulgruppe organisiert. Gefolgt werden die Freien von den Jusos, welche 5 Mandate stellen und somit 2 weniger als 2011, <a href="http://webmoritz.de/2011/01/15/stupa-wahlananlyse-2011/" target="_blank">wo sie noch noch die stärkste Gruppe stellten</a>. Auffällig ist, dass beispielsweise die Grüne Hochschulgruppe mit 20 Prozent mehr als doppelt so viele Wählerstimmen gewinnen konnte als der SDS, beide sind aber mit gleichvielen Mandaten vertreten. Dies liegt daran, dass die Kandidaten der GHG überdurchschnittlich viele Stimmen gewannen.</p>
<h3>Piraten mit dem höchsten Gewinn an Mandaten<a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_GewinneVerluste1-Simon-Voigt.jpg"><img class=" wp-image-69456 alignright" style="margin: 5px;" title="Stupawahl2012_GewinneVerluste1-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_GewinneVerluste1-Simon-Voigt.jpg" alt="" width="395" height="235" /></a></h3>
<p>Diese Grafik vergleicht das StuPa von 2011, wie es sich <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/wahlergebnis/2011/" target="_blank">direkt nach der Wahl zusammensetzte</a> mit dem aktuellem Wahlergebnis. Wie eingangs erwähnt, kann sie die Zusammensetzung bereits schon zu Beginn der Legislatur wieder ändern.</p>
<p>Den größten Gewinn an Sitzen schafften die Hochschulpiraten. Stellten sie nach der Wahl 2011 ein Mandat, so sind es in diesem Jahr vier. Drei Plätze, aber als Verlust, muss die Junge Union verkraften. Das beispielsweise SDS und GHG einen Platz gewonnen beziehungsweise verloren haben, hängt auch damit zusammen, dass sie in diesem Jahr mit einem Kandidaten mehr (SDS) oder weniger (GHG) angetreten sind. An dieser Stelle nocheinmal der Hinweis, dass es sich bei der Wahl zum Studierendenparlament mit Absicht um eine reine Personenwahl handelt, welche keine &#8220;Fraktionsbildung&#8221; zur Folge haben sollte.</p>
<h3>Symphatien zu den Hochschulgruppen</h3>
<p>Als Alternative zum oberen Vergleich der Stimmanteile nach Hochschulgruppen, wird an dieser Stelle versucht, die durchschnittlichen Stimmen einer Gruppe pro Kandidaten zu vergleichen. Dies schlicht aus dem Grund, das es bei 32 Kandidaten keine große Leistung ist, wenn eine Gruppe ihren Vertreter auch einbringen kann.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_StimmenProKandidat-Simon-Voigt.jpg"><img class="alignleft  wp-image-69460" style="margin: 5px;" title="Stupawahl2012_StimmenProKandidat-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_StimmenProKandidat-Simon-Voigt.jpg" alt="" width="420" height="200" /></a>Setzt man die Stimmen für die Kandidaten innerhalb einer Gruppe ins Verhältnis, so ergibt sich eine klare Wähler-Sympathie in Richtung der Grünen Hochschulgruppe. Hier kommen auf jeden der drei Kandidaten im Schnitt 330 Stimmen, was sich in den oberen erreichten Positionen auf der Liste bemerkbar macht. Mit großem Abstand folgen erst die unabhängigen Kandidaten, welche durchschnittlich 192 Stimmen sammelten. Die Jusos dominieren mit ihren sieben Kandidaten zwar die Liste, konnten aber nur 90 Stimmen pro Kandidat erringen.</p>
<p>Aufgrund der geringen Wahlbeteiligung lässt dieser Vergleich aber keinen Rückschluss auf ein Meinungsbild der gesamten Studierendenschaft zu.</p>
<p>Insgesamt traten sechs Frauen zur StuPa-Wahl, welche alle auch einen Platz im Parlament gewinnen konnten, der Frauenanteil liegt also bei rund 26 Prozent. Im letzten Jahr gab es im StuPa eine Studentin mehr.</p>
<p>Grafiken: Simon Voigt</p>
<p>Foto: Johannes Köpcke</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">
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	<itunes:summary>Vergangene Woche wurde das neue Studierendenparlament gewählt. Jasmin Dinter von der Grünen Hochschulgruppe konnte die meisten Stimmen gewinnen. Anteilsmäßig erhielten die unabhängigen Kandidaten die meisten Stimmen. 14,4 Prozent der Studierendenschaft nahmen ihr Recht zur Mitbestimmung wahr und beteiligten sich an dieser Wahl. Es folgt ein genauerer Blick auf das Ergebnis.
Die Wahlbeteiligung bewegt sich konstant auf einem sehr niedrigen Niveau. Aufgerufen waren 12859 Studierende, gewählt haben 1852. Das sind mit 14,4 Prozent zwar knapp 6 Punkte mehr als 2011, jedoch liegt die Partizipation der letzten neun Wahlen seit 2004 (einschließlich dieser) im Schnitt bei 12,13 Prozent, womit keine Trendwende zu erkennen ist. Das Interesse an der Hochschulpolitik ist weiterhin sehr niedrig. Der einzige Ausreißer ist die Wahl 2010, wo sich 21,3 Prozent der Studierenden zur Wahlurne aufrafften. (Alle Daten von stupa.uni-greifswald.de)

Nur wenige Kandidaten
32 Kandidaten bewarben sich um einen der 27 Plätze im Studierendenparlament. Somit war die Chance, einziehen zu können, außerst hoch und eine Kandidatur hatte mit großer Wahrscheinlichkeit auch ein Mandat zur Folge. Jeder wahlberechtigte Studierende hatte drei Stimmen, von denen er eine pro Kandidat verteilen konnte. Bei 1790 gültigen Stimmzetteln hätten aber insgesamt mehr Stimmen zusammen kommen können, als die tatsächlichen 4948. Somit haben einige Wähler nicht das ganze Potential ihrer Mitgestaltungsmacht ausgespielt.
Acht der Kandidierenden saßen bereits im letzten Jahr im StuPa, entweder direkt oder als Nachrücker. Auffällig ist, dass viele von diesen die eigene Platzierung verbessern konnten. Besonders markant ist dies bei Hauke Schröder und Paul Wild (beide Piraten) die jeweils 17 Plätze hinzugewinnen konnten. Oliver Gladrow (29.) und Marvin Hopf (18.) haben in diesem Jahr genau die gleiche Platzierung errungen wie 2011, Daniela Gleich verlor einen Platz (7. auf 8.). Alle anderen neuen Stupisten traten das erste Mal zur Wahl an, eine Liste gibt es hier.
Es gibt in diesem Jahr nur fünf Plätze auf der Nachrückerliste. Erfahrungsgemäß werden diese im Laufe der Legislatur auch immer benötigt, wenn Kandidaten ihr Mandat niederlegen oder ruhen lassen müssen, da sie sich in den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) wählen lassen. Milos Rodatos und Anne Lorentzen aus dem neuen StuPa sind bereits AStA-Referenten, wobei Anne schon angekündigt hat, für das kommende Semester nicht kandidieren zu wollen. Auch Henrike Förster, Platz zwei bei der Wahl zum StuPa und die Wahlsiegerin der Senatswahlen, hat schon angekündigt, ihr Mandat abgeben zu wollen. In diesem Fall wäre Sean Patrick Rinkens von den Jusos der erste potentielle Nachrücker.
Links steht die Verteilung aller Stimmen für die ganze Wahl, rechts stehen die errungenen Sitze im StuPa nach Gruppen.

Klare Wahlsiegerin
Mit 539 Stimmen konnte Jasmin Dinter mit Abstand die meisten Stimmen sammeln, was knapp 30 Prozent aller Wähler entspricht. Sie trat für die Grüne Hochschulgruppe (GHG) gemeinsam mit zwei anderen Kandidaten an, welche alle einen Platz gewinnen konnten. Alle angestrebten Mandante konnten auch die Hochschulpiraten, die Liberale Hochschulgruppe (LHG) und der Sozialistisch-Demokratische Studierenden-Verband (SDS) gewinnen. Die Junge Union (JU), der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) und die Jungsozialisten (Jusos) haben noch Kandidaten, die auf der Nachrücker-Liste warten.
Die größte “Gruppe” stellen in diesem Jahr die unabhängigen Kandidaten mit insgesamt sieben Mandaten, sie konnten zusammen auch die meisten Stimmen (31 Prozent) gewinnen. Alle anderen Kandidaten sind in einer Hochschulgruppe organisiert. Gefolgt werden die Freien von den Jusos, welche 5 Mandate stellen und somit 2 weniger als 2011, wo sie noch noch die stärkste Gruppe stellten. Auffällig ist, dass beispielsweise die Grüne Hochschulgruppe mit 20 Prozent mehr als doppelt so viele [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Der webMoritz hat das Ergebnis der vergangenen Stupa-Wahl genauer unter die Lupe genommen. Fest steht: Die Wahlbeteiligung ist zwar gestiegen, bleibt aber konstant auf einem sehr niedrigen Niveau.</itunes:subtitle>
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		<title>Die Fachschaftsräte</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/09/die-fachschaftsrate/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 10:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle Studierenden, eines gemeinsamen Studienfaches bilden zusammen eine Fachschaft. Ist der Studiengang sehr klein, so werden auch mehrere Fachrichtungen zu einer Fachschaft zusammengefasst. Jeder Student gehört grundsätzlich mindestens einer Fachschaft an und zwar geschieht dies automatisch mit Aufnahme des Studiums. Insgesamt gibt es derzeit 22 Fachschaften an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität. Einmal im Jahr hat jede Fachschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/FSK_Sitzung_Simon_Voigt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-64090" style="margin: 5px;" title="FSK_Sitzung_Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/10/FSK_Sitzung_Simon_Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Alle Studierenden, eines gemeinsamen Studienfaches bilden zusammen eine Fachschaft. Ist der Studiengang sehr klein, so werden auch mehrere Fachrichtungen zu einer Fachschaft zusammengefasst. Jeder Student gehört grundsätzlich mindestens einer Fachschaft an und zwar geschieht dies automatisch mit Aufnahme des Studiums. Insgesamt gibt es derzeit 22 Fachschaften an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität.<span id="more-69018"></span></p>
<p>Einmal im Jahr hat jede Fachschaft die Möglichkeit, eine Interessenvertretung aus ihrer Mitte heraus zu wählen, den Fachschaftstrat (FSR). Drei bis Neun Mitglieder sind in den verschiedenen FSRs, wovon die meisten in dieser Woche neu gewählt werden. Der FSR repräsentiert die jeweilige Fachschaft, organisiert Veranstaltungen, Feiern oder Exkursionen und ist erster Ansprechpartner für alle Fragen, welche mit dem Fach zu tun haben. Außerdem ist es auch ihre Aufgabe bei Problemen zu vermitteln oder auf Missstände im Studium hinzuweisen. Nicht zuletzt sind die FSRs zusammen mit dem AStA an der Organisation der Erstsemesterbegrüßung in jedem Semester beteiligt und kümmern sich um einen möglichst reibungslosen Einstieg in das Studium.</p>
<p>Die Erstsemesterbegrüßung zählt zu den großen Projekten, welche viel Zusammenarbeit erfordern. Um eine möglichst gute Kooperation zwischen den Fachschaften herzustellen, gibt es als übergeordnetes Organ eine Fachschaftskonferenz (FSK). Hier treffen sich einmal monatlich Vertreter aller FSRs um sich übergreifend beraten zu können. Werden Beschlüsse gefasst, welche alle Fachschaften betreffen, so können diese als Rat an das Studierendenparlament (StuPa) weitergereicht werden.</p>
<p>Weitere Informationen sowie eine Liste mit allen Fachschfatsräten gibt es <a href="http://www.astagreifswald.de/fachschaften-a-z.html" target="_blank">auf den Seiten des AStA</a>. MoritzTV hat auch zu diesem Thema einen Beitrag produziert, wo am Beispiel des FSR Anglistik/Amerikanistik die Arbeit der Fachschaftsträte erklärt wird.</p>
<p></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: Simon Voigt/webMoritz-Archiv</p>
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	<itunes:summary>Alle Studierenden, eines gemeinsamen Studienfaches bilden zusammen eine Fachschaft. Ist der Studiengang sehr klein, so werden auch mehrere Fachrichtungen zu einer Fachschaft zusammengefasst. Jeder Student gehört grundsätzlich mindestens einer Fachschaft an und zwar geschieht dies automatisch mit Aufnahme des Studiums. Insgesamt gibt es derzeit 22 Fachschaften an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität.
Einmal im Jahr hat jede Fachschaft die Möglichkeit, eine Interessenvertretung aus ihrer Mitte heraus zu wählen, den Fachschaftstrat (FSR). Drei bis Neun Mitglieder sind in den verschiedenen FSRs, wovon die meisten in dieser Woche neu gewählt werden. Der FSR repräsentiert die jeweilige Fachschaft, organisiert Veranstaltungen, Feiern oder Exkursionen und ist erster Ansprechpartner für alle Fragen, welche mit dem Fach zu tun haben. Außerdem ist es auch ihre Aufgabe bei Problemen zu vermitteln oder auf Missstände im Studium hinzuweisen. Nicht zuletzt sind die FSRs zusammen mit dem AStA an der Organisation der Erstsemesterbegrüßung in jedem Semester beteiligt und kümmern sich um einen möglichst reibungslosen Einstieg in das Studium.
Die Erstsemesterbegrüßung zählt zu den großen Projekten, welche viel Zusammenarbeit erfordern. Um eine möglichst gute Kooperation zwischen den Fachschaften herzustellen, gibt es als übergeordnetes Organ eine Fachschaftskonferenz (FSK). Hier treffen sich einmal monatlich Vertreter aller FSRs um sich übergreifend beraten zu können. Werden Beschlüsse gefasst, welche alle Fachschaften betreffen, so können diese als Rat an das Studierendenparlament (StuPa) weitergereicht werden.
Weitere Informationen sowie eine Liste mit allen Fachschfatsräten gibt es auf den Seiten des AStA. MoritzTV hat auch zu diesem Thema einen Beitrag produziert, wo am Beispiel des FSR Anglistik/Amerikanistik die Arbeit der Fachschaftsträte erklärt wird.

 
Foto: Simon Voigt/webMoritz-Archiv
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<itunes:subtitle>Alle Studierenden, eines gemeinsamen Studienfaches bilden zusammen eine Fachschaft. Ist der Studiengang sehr klein, so werden auch mehrere Fachrichtungen zu einer Fachschaft zusammengefasst. Jeder Student gehört grundsätzlich mindestens einer [...]</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Sei dabei: Die Gremienwahlen 2012</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/08/sei-dabei-die-gremienwahlen-2012/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 23:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dieser Woche finden wieder die Gremienwahlen an der Universität Greifswald statt. Wieder entscheidet sich, wer im kommenden Jahr die Posten in den akademischen und den studentischen Gremien bekleiden wird. Alle Informationen gibt es hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_Wahl_Konferenzraum-Simon-Voigt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-69241" style="margin: 5px;" title="Gremienwahl2012_Wahl_Konferenzraum-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_Wahl_Konferenzraum-Simon-Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit Montag finden wieder die Gremienwahlen an der Universität Greifswald statt. Erneut entscheidet sich, wer ein Jahr lang die Posten in den akademischen und studentischen Gremien bekleiden wird. Außerdem kommen in diesem Jahr noch die Wahlen zu den meisten Fachschaftsräten hinzu. Der webMoritz bietet euch Fragebögen der meisten studentischen Kandidaten, damit ihr sie kennenlernen könnt.<span id="more-68810"></span></p>
<p>Einmal jährlich finden an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald die Wahlen zu den akademischen und studentischen Gremien statt. Dazu zählen der <a title="Der akademische Senat" href="http://webmoritz.de/2012/01/09/der-akademische-senat/" target="_blank">Senat</a> und die fünf <a title="Die Fakultätsräte" href="http://webmoritz.de/2012/01/09/die-fakultatsrate/" target="_blank">Fakultätsräte</a> als gemischte Gremien aus Hochschullehrenden, Mitarbeitern und Studierenden auf der einen Seite und die Gremien der studentischen Selbstverwaltung, also <a title="Das Studierendenparlament (Stupa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/09/das-studierendenparlament-stupa/" target="_blank">Studierendenparlament</a> (StuPa) und die <a href="http://webmoritz.de/2012/01/09/die-fachschaftsrate/">Fachschaftsräte</a> (FSR), auf der anderen Seite. Grundsätzlich sind alle Angehörigen der Universität zur Wahl berechtigt, jedoch sind die Studierenden nur für die Wahl ihrer studentischen Vertreter verantwortlich. Deine Stimmen kannst du folgendermaßen verteilen:</p>
<h3><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/wahlgrafik-2012-Jakob-Pallus.gif"><img class="wp-image-68811 aligncenter" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="wahlgrafik-2012-Jakob-Pallus" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/wahlgrafik-2012-Jakob-Pallus-1024x724.gif" alt="" width="566" height="398" /></a>Wahl hat Einfluss auf Abstimmung zum neuen Rektor</h3>
<p>Die studentische Beteiligung an den akademischen Gremien bietet euch die Möglichkeit, direkt an den Entscheidungsprozessen der Universität teilnehmen zu können. Dabei geht es vor allem natürlich um die Verteilung von finanziellen Mitteln. In den Fakultätsräten werden zudem beispielsweise Prüfungs- und Studienordnungen beschlossen. Dem zukünftige Senat wird außerdem eine ganz besondere Aufgabe zukommen: Die Wahl des neuen Rektors der Universität. Wie der aktuelle Rektor <a href="http://www.uni-greifswald.de/organisieren/leitung/rektorat.html" target="_blank">Reiner Westermann</a> zuletzt <a title="„Problematische Selbstwahrnehmung“" href="http://webmoritz.de/2011/12/16/%e2%80%9eproblematische-selbstwahrnehmung%e2%80%9c/" target="_blank">im Moritz-Magazin bestätigte</a>, wird er zur kommenden Rektor-Wahl im Oktober nicht mehr antreten. Die neuen Senatoren werden also direkten Einfluss darauf haben, wer in den kommenden sechs Jahren die Universität Greifswald leiten wird.</p>
<p>Auch die Verantwortung der Mitglieder der Studentischen Selbstverwaltung ist bedeutend. Immerhin 200.000 Euro aus den Semesterbeiträgen der Studierenden gilt es jährlich vom StuPa zu verwalten. Welcher Student will da nicht genau wissen, wer dieses Geld in die Hände bekommt? Die Fachschaftsräte stellen eure direkten Ansprechpartner im Studiengang. Sie organisieren Veranstaltungen oder Exkursionen und haben immer ein offenes Ohr für eure Studiensorgen. Außerdem treten sie in einer regelmäßigen Fachschaftsratskonferenz (FSK) zusammen und beraten dort Angelegenheiten, welche alle Fachschaften betreffen.</p>
<div id="attachment_68817" class="wp-caption alignright" style="width: 186px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/grafik-selbstverwaltung-Daniel-Fockeskaliert.jpg"><img class="size-medium wp-image-68817" title="grafik-selbstverwaltung-Daniel Focke(skaliert)" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/grafik-selbstverwaltung-Daniel-Fockeskaliert-176x250.jpg" alt="" width="176" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Die Verwaltung die Universität im Überblick (klicken zum Vergrößern)</p></div>
<h3>Wahlportal auf dem webMoritz</h3>
<p>Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) bietet zur Wahl eine Broschüre an, in der sich alle stundentischen Kandidaten kurz vorstellen, welche sich für eines der Gremien beworben haben. Diese könnt ihr entweder als <a href="http://www.astagreifswald.de/images/stories/Erstsemesterprogramm/Wahlheft2012.pdf" target="_blank">pdf-Version</a> online lesen, sie liegt aber auch in der Universität aus, beispielsweise im Büro des AStA in der Domstraße 12. Zusätzlich könnt ihr euch aber auch hier auf dem webMoritz ausführlich über eure Kandidaten informieren. Dazu haben wir <a title="Wahlportal 2012" href="http://webmoritz.de/gremienwahl/" target="_blank">ein Wahlportal eingerichtet</a>, welches ab heute unsere obere Menüleiste und Sidebar zieren wird. In diesem findet ihr Steckbriefe von den meisten Kandidaten und alle Artikel, die sich mit der Wahl beschäftigen.</p>
<p>Jeder Kandidat erhielt einen solchen Fragebogen, der bis zum 2. Januar ausgefüllt und mit Foto an uns zurückgesandt werden konnte. Aufgrund eines Kommunikationsproblems wurde für die StuPa-Bewerber diese Frist bis zum 6. Januar verlängert, außerdem enthält dieser Bogen etwas andere Fragen. Alles, was fristgerecht bei uns eingegangen ist, wurde veröffentlicht. Die Kandidaten sind für den Inhalt ihrer Fragebögen selbst verantwortlich. Im Umfang unterscheiden sie sich stark, so gibt es äußerst knappe Charakterisierungen die nur mit ein paar Wörtern auskommen aber auch Wahlwerbungen, in welchen die Positionen auf über 1500 Wörtern ausgebreitet werden. Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p>Zur weiteren Motivation hat MoritzTV einen neuen Wahlwerbespot angefertigt:</p>
<p></p>
<h3>Die Wahltermine</h3>
<p>Traditionell ist die Wahlbeteiligung äußerst gering und bewegte sich in den letzten Jahren im Schnitt um die zehn Prozent. Um es den Studierenden möglichst einfach zu machen, finden alle Wahlen in einer gemeinsamen Wahlwoche vom 9. bis 13. Januar statt. Dieses Jahr kommen erstmals sogar die Wahlen zu den FSRs hinzu, welche bisher im Sommer stattfanden. Diese Maßnahme soll die Wahlen vereinheitlichen und, so erhofft man sich, auch die Beteiligung im Allgemein steigern. Jedoch treten vorerst noch nicht alle FSRs gemeinsam an, dies solle sich in den kommenden Jahren aber ändern. Nächste Woche kann über die Mitglieder folgender Fachschaftsträte abgestimmt werden: Anglistik/Amerikanistik, Biochemie/Umweltwissenschaften, Biowissenschaften, Deutsche Philologie,Musikwissenschaften, Mathematik/Biomathematik, Medizin, Nordistik, Philosophie, Psychologie, Rechtswissenschaften, Theologie und Wirtschaftswissenschaften.</p>
<p>Durch die gemeinsamen Zeiträume können die Wahllokale für alle Gremien gemeinsam genutzt werden. „Das gibt den Studierenden die Möglichkeit, ihr Wahlrecht bei mehreren Wahlen am gleichen Ort zur gleichen Zeit zu nutzen“, erklärte Henri Tatschner, Wahlleiter der StuPa-Wahl, <a href="http://webmoritz.de/2011/12/18/urnen-werden-wieder-ausgegraben/" target="_blank">im aktuellen Moritz-Magazin</a>. Auch auf diese Weise sollen möglichst viele Studierende erreicht werden. Die Rundum-Wahl ist jedoch nur vom 10. bis zum 12. Januar möglich, denn der Wahlzeitraum von Senat und Fakultätsräten ist etwas kürzer als jener der anderen Gremien. Gewählt werden kann an folgenden Orten:</p>
<p><strong>Montag (9. Januar 2012)</strong></p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Mensa am Schießwall</p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Zentrale Universitätsbibliothek (Vortragsraum)</p>
<p>09:00 – 16:00 Uhr Konferenzsaal Uni Hauptgebäude (Domstraße 11)</p>
<p><strong>Dienstag (10. Januar 2012)</strong></p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Mensa am Schießwall</p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Zentrale Universitätsbibliothek (Vortragsraum) <strong>mit Senatswahl</strong></p>
<p>09:00 – 16:00 Uhr Konferenzsaal Uni Hauptgebäude (Domstraße 11)</p>
<p><strong>Mittwoch (11. Januar 2012)</strong></p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Mensa am Schießwall</p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Zentrale Universitätsbibliothek (Vortragsraum)</p>
<p>09:00 – 16:00 Uhr Konferenzsaal Uni Hauptgebäude (Domstraße 11) <strong>mit Senatswahl</strong></p>
<p>09:00 – 16:00 Uhr Verwaltungsgebäude der Universitätsmedizin <strong>mit Senatswahl</strong> (Fleischmannstr. 8, 2OG, R229)</p>
<p><strong>Donnerstag (12. Januar 2012)</strong></p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Mensa am Schießwall</p>
<p>09:00 &#8211; 16:00 Uhr Zentrale Universitätsbibliothek (Vortragsraum)</p>
<p>09:00 – 16:00 Uhr Konferenzsaal Uni Hauptgebäude (Domstraße 11) <strong>mit Senatswahl</strong></p>
<p><strong>Freitag (13. Januar 2012)</strong></p>
<p>09:00 &#8211; 14:00 Uhr Mensa am Schießwall (anschließend beginnt die Auszählung)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die aktuellen Termine findet ihr jeden Tag auch in der Sidebar. Alles was ihr zum Wählen braucht, ist euer Studierendenausweis und euer Personalausweis. Zum geregelten Ablauf einer Wahl benötigt es viele Helfer. Diese werden immernoch gesucht, Interessierte können sich <a href="mailto:ag-wahlen@asta-greifswald.de">per Mail beim Wahlleiter</a> oder im AStA-Büro melden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Grafiken: Wahlen &#8211; Jakob Pallus, Verwaltung &#8211; Daniel Focke</p>
<p>Foto: Simon Voigt</p>
]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Seit Montag finden wieder die Gremienwahlen an der Universität Greifswald statt. Erneut entscheidet sich, wer ein Jahr lang die Posten in den akademischen und studentischen Gremien bekleiden wird. Außerdem kommen in diesem Jahr noch die Wahlen zu den meisten Fachschaftsräten hinzu. Der webMoritz bietet euch Fragebögen der meisten studentischen Kandidaten, damit ihr sie kennenlernen könnt.
Einmal jährlich finden an der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald die Wahlen zu den akademischen und studentischen Gremien statt. Dazu zählen der Senat und die fünf Fakultätsräte als gemischte Gremien aus Hochschullehrenden, Mitarbeitern und Studierenden auf der einen Seite und die Gremien der studentischen Selbstverwaltung, also Studierendenparlament (StuPa) und die Fachschaftsräte (FSR), auf der anderen Seite. Grundsätzlich sind alle Angehörigen der Universität zur Wahl berechtigt, jedoch sind die Studierenden nur für die Wahl ihrer studentischen Vertreter verantwortlich. Deine Stimmen kannst du folgendermaßen verteilen:
Wahl hat Einfluss auf Abstimmung zum neuen Rektor
Die studentische Beteiligung an den akademischen Gremien bietet euch die Möglichkeit, direkt an den Entscheidungsprozessen der Universität teilnehmen zu können. Dabei geht es vor allem natürlich um die Verteilung von finanziellen Mitteln. In den Fakultätsräten werden zudem beispielsweise Prüfungs- und Studienordnungen beschlossen. Dem zukünftige Senat wird außerdem eine ganz besondere Aufgabe zukommen: Die Wahl des neuen Rektors der Universität. Wie der aktuelle Rektor Reiner Westermann zuletzt im Moritz-Magazin bestätigte, wird er zur kommenden Rektor-Wahl im Oktober nicht mehr antreten. Die neuen Senatoren werden also direkten Einfluss darauf haben, wer in den kommenden sechs Jahren die Universität Greifswald leiten wird.
Auch die Verantwortung der Mitglieder der Studentischen Selbstverwaltung ist bedeutend. Immerhin 200.000 Euro aus den Semesterbeiträgen der Studierenden gilt es jährlich vom StuPa zu verwalten. Welcher Student will da nicht genau wissen, wer dieses Geld in die Hände bekommt? Die Fachschaftsräte stellen eure direkten Ansprechpartner im Studiengang. Sie organisieren Veranstaltungen oder Exkursionen und haben immer ein offenes Ohr für eure Studiensorgen. Außerdem treten sie in einer regelmäßigen Fachschaftsratskonferenz (FSK) zusammen und beraten dort Angelegenheiten, welche alle Fachschaften betreffen.
Die Verwaltung die Universität im Überblick (klicken zum Vergrößern)
Wahlportal auf dem webMoritz
Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) bietet zur Wahl eine Broschüre an, in der sich alle stundentischen Kandidaten kurz vorstellen, welche sich für eines der Gremien beworben haben. Diese könnt ihr entweder als pdf-Version online lesen, sie liegt aber auch in der Universität aus, beispielsweise im Büro des AStA in der Domstraße 12. Zusätzlich könnt ihr euch aber auch hier auf dem webMoritz ausführlich über eure Kandidaten informieren. Dazu haben wir ein Wahlportal eingerichtet, welches ab heute unsere obere Menüleiste und Sidebar zieren wird. In diesem findet ihr Steckbriefe von den meisten Kandidaten und alle Artikel, die sich mit der Wahl beschäftigen.
Jeder Kandidat erhielt einen solchen Fragebogen, der bis zum 2. Januar ausgefüllt und mit Foto an uns zurückgesandt werden konnte. Aufgrund eines Kommunikationsproblems wurde für die StuPa-Bewerber diese Frist bis zum 6. Januar verlängert, außerdem enthält dieser Bogen etwas andere Fragen. Alles, was fristgerecht bei uns eingegangen ist, wurde veröffentlicht. Die Kandidaten sind für den Inhalt ihrer Fragebögen selbst verantwortlich. Im Umfang unterscheiden sie sich stark, so gibt es äußerst knappe Charakterisierungen die nur mit ein paar Wörtern auskommen aber auch Wahlwerbungen, in welchen die Positionen auf über 1500 Wörtern ausgebreitet werden. Viel Spaß beim Lesen!
Zur weiteren Motivation hat MoritzTV einen neuen [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>In dieser Woche finden wieder die Gremienwahlen an der Universität Greifswald statt. Wieder entscheidet sich, wer im kommenden Jahr die Posten in den akademischen und den studentischen Gremien bekleiden wird. Alle Informationen gibt es hier.</itunes:subtitle>
	</item>
		<item>
		<title>Von der Manöverkritik zur neuen Ideenplanung</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/12/11/von-der-manoverkritik-zur-neuen-ideenplanung/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2011/12/11/von-der-manoverkritik-zur-neuen-ideenplanung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 20:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Christian Suhm]]></category>
		<category><![CDATA[Kilian Dorner]]></category>
		<category><![CDATA[PolenmARkT]]></category>
		<category><![CDATA[Tschaika]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=67618</guid>
		<description><![CDATA[Der polenmARkT 2011 ist vorbei. In der Tschaika trafen sich noch einmal alle Beteiligten zu einer Auswertungsrunde. AUßerdem gab es schon einen AUsblick auf das nächste Jahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/polenmarkt11.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-66092 alignleft" style="margin: 5px;" title="polenmarkt11" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/polenmarkt11-150x150.jpg" alt="Plakat Polenmarkt 2011" width="150" height="150" /></a></em>Das polenmARkT-Festival ist nun vorbei und die Veranstalter und Vereinsmitglieder blicken  zum 14. Mal auf elf ereignisreiche Tage vollbespickt mit polnischen Flair und Lebensgefühl zurück. Zum Dank aller Mitglieder, Praktikanten und freiwilligen Helfern stand der <em>Polnische Stammtisch</em> am Dienstagabend in der Tschaika ganz im Zeichen des polenmARkTes und lud alle ein, Revue passieren zu lassen. Für den webMoritz gaben Marek Fiałek und Kilian Dorner außerdem einen Einblick in die Besucherzahlen und verrieten schon kleine Geheimnisse aus der Ideenplanung für das kommende Jubiläum.<span id="more-67618"></span></p>
<p>Höhepunkte in diesem Jahr waren die musikalischen Konzerte von <em>Bester Quartet</em> (Freitag, 25.11.), mit einer Mischung aus traditionellen, jüdischen Klängen und moderner Kammermusik, oder aber Jazz-Sensation <em>Leszek Możdżer</em> (Sonntag, 27.11.), der mit seiner Piano-Improvisation die wenigen Zuschauer begeisterte. Denn leider besuchte zu beiden Veranstaltungen nur rund die Hälfte der erwarteten Gäste das Theater Vorpommern. „Das ist wirklich schade. Von mir sind extra Freunde aus Poznań gekommen und konnten es gar nicht glauben, dass Leszek Możdżer wirklich hier in Greifswald spielt“, so Marek Fiałek. Dafür sorgte aber der Stummfilmklassiker <em>Metropolis </em>im Dom St. Nikolai (Samstag, 26.11.), mit Livebegleitung auf der Domorgel und <em>Shanties &amp; Tattoos</em> (Samstag, 19.11.), ein deutsch-polnisches Seefahrerstück in der Dorfkirche Greifswald-Wieck, für ausverkaufte Kassen und Sitzplatzmangel.</p>
<div id="attachment_67622" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Polenmarkt_Team-Anne_Becker.jpg"><img class="size-medium wp-image-67622 " title="SONY DSC" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Polenmarkt_Team-Anne_Becker-250x167.jpg" alt="" width="250" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">v.l.n.r. Kilian Dorner, Marek Fiałek (Vorstandsmitglied polenmARkT e.V.), Dr. Christian Suhm (Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Alfried Krupp Wissenschaftskolleg), Eliesa Schulte und Maria Strache (Praktikantinnen)</p></div>
<p>Außerdem fanden Kunstausstellungen, <a title="Ein Ausflug in die Welt der polnischen Kriminalliteratur – TRUP w SZAFIE – Die Leiche im Schrank" href="http://webmoritz.de/2011/11/26/ein-ausflug-in-die-welt-der-polnischen-kriminalliteratur-trup-w-szafie-%e2%80%93-die-leiche-im-schrank/" target="_blank">Krimilesungen</a>, polnische Märchenstunden, Theatervorführungen, Podiumsdiskussionen, Workshops und auch zwei Abende mit polnischen Kurzfilmen statt. Den <a title="Zwölfter Förderpreis für deutsch-polnische Zusammenarbeit verliehen" href="http://webmoritz.de/2011/11/25/zwolfter-forderpreis-fur-deutsch-ponische-zusammenarbeit-verliehen/" target="_blank">„Förderpreis für Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit“</a> (Dienstag, 22.11.), bekamen in diesem Jahr Joanna Judkowiak und Philipp  Dreesen. Sie haben einen dreißigseitigen Aufsatz über die Inhalte von  polnischen und deutschen Geschichtsbüchern analysiert. Alle  Veranstaltungen waren wie erwartet gut besucht</p>
<h3>Manöverkritik</h3>
<p>Aber die Veranstalter zogen nicht nur ein positives Fazit und bedankten sich bei allen Beteiligten, sondern übten auch Kritik an sich selbst. So versuchen sie im nächsten Jahr, dem 15-jährigen Jubiläum, den Finanzierungsplan schon im 1. Haushaltsjahr zu beantragen, denn viele Förderer vergeben bereits in den ersten Monaten ihr Geld an kulturelle Veranstaltungen. Dadurch, dass der polenmARkT erst im November stattfindet, gestaltet sich die finanzielle Planung hier schwieriger. Oft wurden nur 50 Prozent der beantragten Summen gewährt. Das wirkte sich natürlich auch auf das Programm und die Werbung aus. Es fehlten großformatige Plakate und Banner in der Stadt. Dieses Jahr bekam der polenmARkT-Verein zwar insgesamt mehr Förderer als sonst, dafür boten sie aber hochkarätige und somit auch teurere Künstler an.</p>
<h3>Nach dem Festival ist vor dem Festival</h3>
<p>Schon jetzt begeben sich die Veranstalter wieder in ihre kreative Phase und sammeln fleißig Ideen. So stellen sie in Aussicht: Nächstes Jahr wieder nur einen Höhepunkt im Theater, die Abschlussveranstaltung an einem Samstag und viel mehr kleinere, erschwinglichere Konzerte anzubieten. Noch vor dem vergangenen Festival wurden bereits Gespräche mit Künstlern in Poznań und Warszawa geführt. Bis Ende Januar werden weiter fleißig Ideen gesammelt, sowie auf alte, noch unverwirklichte, zurückgegriffen. Dann folgt ein erstes Planungskreistreffen, bevor im Februar und März die finanziellen Anträge versendet und im Juni/Juli die heiße Phase beginnt.</p>
<h3>Unterstützung gesucht</h3>
<p>Das polenmARkT-Festival wurde vor vielen Jahren ursprünglich von Studenten initiiert. Diese sind heute längst in ihren Berufen verwirklicht und bringen wenig frischen Wind in die Organisation. Umso wichtiger ist es den Veranstaltern, neue studentische Mitglieder zu werben. Das Besondere daran: Je eher sich für eine Mitarbeit gemeldet wird, desto mehr Aufgaben werden einem zugeschrieben. Und so kann es dann schon mal sein, dass man eine Veranstaltung von A bis Z fast ganz allein organisiert. Wer daran Interesse hat, sollte sich schon im Frühjahr bei den Veranstaltern melden, so dass möglichst viel Öffentlichkeits-, Planungs-, und Finanzierungsarbeiten in Eigenregie übernommen werden können. „Es braucht auch keiner abgeschreckt sein: Polnisch-Kenntnisse sind nicht erforderlich!“, so der Student Kilian Dorner, selbst Mitglied seit einem Jahr.</p>
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<p>Foto: Anne Becker</p>
<div id="_mcePaste" class="mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Das polenmARkT-Festival ist nun vorbei und die Veranstalter und Vereinsmitglieder blicken  zum 14. Mal auf elf ereignisreiche Tage vollbespickt mit polnischen Flair und Lebensgefühl zurück. Zum Dank aller Mitglieder, Praktikanten und freiwilligen Helfern stand der ‚Polnische Stammtisch‘ am Dienstagabend in der Tschajka ganz im Zeichen des polenmARkTes und lud alle zum Revue passieren lassen ein. Für den webMoritz gaben Marek Fiałek und Kilian Dorner außerdem einen Einblick in die Besucherzahlen und verrieten schon kleine Geheimnisse aus der Ideenplanung für das kommende Jubiläum.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Höhepunkte in diesem Jahr waren die musikalischen Konzerte von </span><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Bester Quartet </strong></span><span style="font-family: Arial,serif;"> (Fr, 25.11.), mit einer Mischung aus traditionellen, jüdischen Klängen und moderner Kammermusik, oder aber Jazz-Sensation </span><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Leszek Możdżer</strong></span><span style="font-family: Arial,serif;"> (So, 27.11.), der mit seiner Piano-Improvisation die wenigen Zuschauer begeisterte. Denn leider besuchte zu beiden Veranstaltungen nur rund die Hälfte der erwarteten Gäste das Theater Vorpommern. „Das ist wirklich schade. Von mir sind extra Freunde aus Poznań gekommen und konnten es gar nicht glauben, dass Leszek Możdżer wirklich hier in Greifswald spielt“, so Marek Fiałek. Dafür sorgte aber der Stummfilmklassiker </span><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Metropolis</strong></span><span style="font-family: Arial,serif;"> im Dom St. Nikolai (Sa, 26.11.), mit Livebegleitung auf der Domorgel und </span><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Shanties &amp; Tattoos</strong></span><span style="font-family: Arial,serif;"> (Sa, 19.11.), ein deutsch-polnisches Seefahrerstück in der Dorfkirche Greifswald-Wieck, für ausverkaufte Kassen und Sitzplatzmangel.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Außerdem fanden Vernissagen und Kunstausstellungen, Krimilesungen, polnische Märchenstunden, Theatervorführungen, Podiumsdiskussionen, Workshops und auch zwei Abende mit polnischen Kurzfilmen statt. Den „Förderpreis für Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit“ (Di, 22.11.), bekamen in diesem Jahr Joanna Judkowiak und Philipp Dreesen. Sie haben einen dreißigseitigen Aufsatz über die Inhalte von polnischen und deutschen Geschichtsbüchern analysiert. Alle Veranstaltungen waren wie erwartet gut besucht.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Manöverkritik</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Aber die Veranstalter zogen nicht nur ein positives Fazit und bedankten sich bei allen Beteiligten, sondern übten auch Kritik an sich selbst. So versuchen sie im nächsten Jahr, dem 15-jährigen Jubiläum, den Finanzierungsplan schon im 1. Haushaltsjahr zu beantragen, denn viele Förderer vergeben bereits in den ersten Monaten ihr Geld an kulturelle Veranstaltungen. Dadurch, dass der polenmARkT erst im November stattfindet, gestaltet sich die finanzielle Planung hier schwieriger. Oft wurden nur 50% der beantragten Summen gewährt. Das wirkte sich natürlich auch auf das Programm und die Werbung aus. Es fehlten großformatige Plakate und Banner in der Stadt. Dieses Jahr bekam der polenmARkT-Verein zwar insgesamt mehr Förderer als sonst, dafür boten sie aber hochkarätige und somit auch teurere Künstler an.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Nach dem Festival ist vor dem Festival</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Schon jetzt begeben sich die Veranstalter wieder in ihre kreative Phase und sammeln fleißig Ideen. So stellen sie in Aussicht: nächstes Jahr wieder nur einen Höhepunkt im Theater, die Abschlussveranstaltung an einem Samstag und viel mehr kleinere, erschwinglichere Konzerte anzubieten. Noch vor dem letzten Festival wurden bereits Gespräche mit Künstlern in Poznań und Warszawa geführt. Bis Ende Januar werden weiter fleißig Ideen gesammelt sowie auf alte noch unverwirklichte zurückgegriffen. Dann folgt ein erstes Planungskreistreffen, bevor im Februar und März die finanziellen Anträge versendet und im Juni/Juli die heiße Phase beginnt.</span></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;"><strong>Unterstützung gesucht</strong></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-family: Arial,serif;">Das polenmARkT-Festival wurde vor vielen Jahren ursprünglich von Studenten initiiert. Diese sind heute längst in ihren Berufen verwirklicht und bringen wenig frischen Wind in die Organisation. Umso wichtiger ist es den Veranstaltern neue studentische Mitglieder zu werben. Das Besondere daran: Je eher sich für eine Mitarbeit gemeldet wird, desto mehr Aufgaben werden einem zugeschrieben. Und so kann es dann schon mal sein, dass man eine Veranstaltung von A bis Z fast ganz allein organisiert. Wer daran Interesse hat, sollte sich schon im Frühjahr bei den Veranstaltern melden, so dass möglichst viel Öffentlichkeits-, Planungs-, und Finanzierungsarbeiten in Eigenregie übernommen werden können. „Es braucht auch keiner abgeschreckt sein: Polnisch-Kenntnisse sind nicht erforderlich!“, so der Student Kilian Dorner, selbst Mitglied seit einem Jahr.</span></p>
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<p>Das polenmARkT-Festival ist nun vorbei und die Veranstalter und Vereinsmitglieder blicken  zum 14. Mal auf elf ereignisreiche Tage vollbespickt mit polnischen Flair und Lebensgefühl zurück. Zum Dank aller Mitglieder, Praktikanten und freiwilligen Helfern stand der ‚Polnische Stammtisch‘ am Dienstagabend in der Tschajka ganz im Zeichen des polenmARkTes und lud alle zum Revue passieren lassen ein. Für den webMoritz gaben Marek Fiałek und Kilian Dorner außerdem einen Einblick in die Besucherzahlen und verrieten schon kleine Geheimnisse aus der Ideenplanung für das kommende Jubiläum.</p>
<p>Höhepunkte in diesem Jahr waren die musikalischen Konzerte von Bester Quartet  (Fr, 25.11.), mit einer Mischung aus traditionellen, jüdischen Klängen und moderner Kammermusik, oder aber Jazz-Sensation Leszek Możdżer (So, 27.11.), der mit seiner Piano-Improvisation die wenigen Zuschauer begeisterte. Denn leider besuchte zu beiden Veranstaltungen nur rund die Hälfte der erwarteten Gäste das Theater Vorpommern. „Das ist wirklich schade. Von mir sind extra Freunde aus Poznań gekommen und konnten es gar nicht glauben, dass Leszek Możdżer wirklich hier in Greifswald spielt“, so Marek Fiałek. Dafür sorgte aber der Stummfilmklassiker Metropolis im Dom St. Nikolai (Sa, 26.11.), mit Livebegleitung auf der Domorgel und Shanties &amp; Tattoos (Sa, 19.11.), ein deutsch-polnisches Seefahrerstück in der Dorfkirche Greifswald-Wieck, für ausverkaufte Kassen und Sitzplatzmangel.</p>
<p>Außerdem fanden Vernissagen und Kunstausstellungen, Krimilesungen, polnische Märchenstunden, Theatervorführungen, Podiumsdiskussionen, Workshops und auch zwei Abende mit polnischen Kurzfilmen statt. Den „Förderpreis für Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit“ (Di, 22.11.), bekamen in diesem Jahr Joanna Judkowiak und Philipp Dreesen. Sie haben einen dreißigseitigen Aufsatz über die Inhalte von polnischen und deutschen Geschichtsbüchern analysiert. Alle Veranstaltungen waren wie erwartet gut besucht.</p>
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<p>Manöverkritik</p>
<p>Aber die Veranstalter zogen nicht nur ein positives Fazit und bedankten sich bei allen Beteiligten, sondern übten auch Kritik an sich selbst. So versuchen sie im nächsten Jahr, dem 15-jährigen Jubiläum, den Finanzierungsplan schon im 1. Haushaltsjahr zu beantragen, denn viele Förderer vergeben bereits in den ersten Monaten ihr Geld an kulturelle Veranstaltungen. Dadurch, dass der polenmARkT erst im November stattfindet, gestaltet sich die finanzielle Planung hier schwieriger. Oft wurden nur 50% der beantragten Summen gewährt. Das wirkte sich natürlich auch auf das Programm und die Werbung aus. Es fehlten großformatige Plakate und Banner in der Stadt. Dieses Jahr bekam der polenmARkT-Verein zwar insgesamt mehr Förderer als sonst, dafür boten sie aber hochkarätige und somit auch teurere Künstler an.</p>
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<p>Nach dem Festival ist vor dem Festival</p>
<p>Schon jetzt begeben sich die Veranstalter wieder in ihre kreative Phase und sammeln fleißig Ideen. So stellen sie in Aussicht: nächstes Jahr wieder nur einen Höhepunkt im Theater, die Abschlussveranstaltung an einem Samstag und viel mehr kleinere, erschwinglichere Konzerte anzubieten. Noch vor dem letzten Festival wurden bereits Gespräche mit Künstlern in Poznań und Warszawa geführt. Bis Ende Januar werden weiter fleißig Ideen gesammelt sowie auf alte noch unverwirklichte zurückgegriffen. Dann folgt ein erstes Planungskreistreffen, bevor im Februar und März die finanziellen Anträge versendet und im Juni/Juli die heiße Phase beginnt.</p>
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<p>Unterstützung gesucht</p>
<p>Das polenmARkT-Festival wurde vor vielen Jahren ursprünglich von Studenten initiiert. Diese sind heute längst in ihren Berufen verwirklicht und bringen wenig frischen Wind in die Organisation. Umso wichtiger ist es den Veranstaltern neue studentische Mitglieder zu werben. Das Besondere daran: Je eher sich für eine Mitarbeit gemeldet wird, desto mehr Aufgaben werden einem zugeschrieben. Und so kann es dann schon mal sein, dass man eine Veranstaltung von A bis Z fast ganz allein organisiert. Wer daran Interesse hat, sollte sich schon im Frühjahr bei den Veranstaltern melden, so dass möglichst viel Öffentlichkeits-, Planungs-, und Finanzierungsarbeiten in Eigenregie übernommen werden können. „Es braucht auch keiner abgeschreckt sein: Polnisch-Kenntnisse sind nicht erforderlich!“, so der Student Kilian Dorner, selbst Mitglied seit einem Jahr.</p>
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	<itunes:summary>Das polenmARkT-Festival ist nun vorbei und die Veranstalter und Vereinsmitglieder blicken  zum 14. Mal auf elf ereignisreiche Tage vollbespickt mit polnischen Flair und Lebensgefühl zurück. Zum Dank aller Mitglieder, Praktikanten und freiwilligen Helfern stand der Polnische Stammtisch am Dienstagabend in der Tschaika ganz im Zeichen des polenmARkTes und lud alle ein, Revue passieren zu lassen. Für den webMoritz gaben Marek Fiałek und Kilian Dorner außerdem einen Einblick in die Besucherzahlen und verrieten schon kleine Geheimnisse aus der Ideenplanung für das kommende Jubiläum.
Höhepunkte in diesem Jahr waren die musikalischen Konzerte von Bester Quartet (Freitag, 25.11.), mit einer Mischung aus traditionellen, jüdischen Klängen und moderner Kammermusik, oder aber Jazz-Sensation Leszek Możdżer (Sonntag, 27.11.), der mit seiner Piano-Improvisation die wenigen Zuschauer begeisterte. Denn leider besuchte zu beiden Veranstaltungen nur rund die Hälfte der erwarteten Gäste das Theater Vorpommern. „Das ist wirklich schade. Von mir sind extra Freunde aus Poznań gekommen und konnten es gar nicht glauben, dass Leszek Możdżer wirklich hier in Greifswald spielt“, so Marek Fiałek. Dafür sorgte aber der Stummfilmklassiker Metropolis im Dom St. Nikolai (Samstag, 26.11.), mit Livebegleitung auf der Domorgel und Shanties &amp; Tattoos (Samstag, 19.11.), ein deutsch-polnisches Seefahrerstück in der Dorfkirche Greifswald-Wieck, für ausverkaufte Kassen und Sitzplatzmangel.
v.l.n.r. Kilian Dorner, Marek Fiałek (Vorstandsmitglied polenmARkT e.V.), Dr. Christian Suhm (Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Alfried Krupp Wissenschaftskolleg), Eliesa Schulte und Maria Strache (Praktikantinnen)
Außerdem fanden Kunstausstellungen, Krimilesungen, polnische Märchenstunden, Theatervorführungen, Podiumsdiskussionen, Workshops und auch zwei Abende mit polnischen Kurzfilmen statt. Den „Förderpreis für Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit“ (Dienstag, 22.11.), bekamen in diesem Jahr Joanna Judkowiak und Philipp  Dreesen. Sie haben einen dreißigseitigen Aufsatz über die Inhalte von  polnischen und deutschen Geschichtsbüchern analysiert. Alle  Veranstaltungen waren wie erwartet gut besucht
Manöverkritik
Aber die Veranstalter zogen nicht nur ein positives Fazit und bedankten sich bei allen Beteiligten, sondern übten auch Kritik an sich selbst. So versuchen sie im nächsten Jahr, dem 15-jährigen Jubiläum, den Finanzierungsplan schon im 1. Haushaltsjahr zu beantragen, denn viele Förderer vergeben bereits in den ersten Monaten ihr Geld an kulturelle Veranstaltungen. Dadurch, dass der polenmARkT erst im November stattfindet, gestaltet sich die finanzielle Planung hier schwieriger. Oft wurden nur 50 Prozent der beantragten Summen gewährt. Das wirkte sich natürlich auch auf das Programm und die Werbung aus. Es fehlten großformatige Plakate und Banner in der Stadt. Dieses Jahr bekam der polenmARkT-Verein zwar insgesamt mehr Förderer als sonst, dafür boten sie aber hochkarätige und somit auch teurere Künstler an.
Nach dem Festival ist vor dem Festival
Schon jetzt begeben sich die Veranstalter wieder in ihre kreative Phase und sammeln fleißig Ideen. So stellen sie in Aussicht: Nächstes Jahr wieder nur einen Höhepunkt im Theater, die Abschlussveranstaltung an einem Samstag und viel mehr kleinere, erschwinglichere Konzerte anzubieten. Noch vor dem vergangenen Festival wurden bereits Gespräche mit Künstlern in Poznań und Warszawa geführt. Bis Ende Januar werden weiter fleißig Ideen gesammelt, sowie auf alte, noch unverwirklichte, zurückgegriffen. Dann folgt ein erstes Planungskreistreffen, bevor im Februar und März die finanziellen Anträge versendet und im Juni/Juli die heiße Phase beginnt.
Unterstützung gesucht
Das polenmARkT-Festival wurde vor vielen Jahren ursprünglich von Studenten initiiert. Diese sind heute längst in ihren Berufen verwirklicht und bringen wenig frischen Wind in die [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Der polenmARkT 2011 ist vorbei. In der Tschaika trafen sich noch einmal alle Beteiligten zu einer Auswertungsrunde. AUßerdem gab es schon einen AUsblick auf das nächste Jahr.</itunes:subtitle>
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		<title>Wasserwerfer am Wegesrand &#8211; Antifa-Demo zieht durch Greifswald</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 03:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 10. Dezember zogen etwa 900 Teilnehmer auf einer Antifaschistischen Demonstration überwiegend friedlich durch Greifswald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Antifademo_Demozug-Simon_Voigt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-67656" style="margin: 5px;" title="Antifademo_Demozug-Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Antifademo_Demozug-Simon_Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><em>Ein Bericht von Simon Voigt und Felix Kremser</em></p>
<p>Unter dem Motto &#8220;Zieht euch warm an! Null Toleranz für Nazis &#8211; Fight   back!&#8221; protestierten gestern, 10. Dezember, 860 Menschen gegen den zunehmenden   Rechtsextremismus in Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern. Zu der   Demonstration hatten sowohl die antifaschistischen Bündnisse &#8220;Greifswald   Nazifrei&#8221;, &#8220;Nazis wegbassen&#8221; und die Antifa-Gruppe &#8220;Defiant&#8221; als auch   die Greifswalder Sektionen &#8220;H.I.G.H.&#8221; und &#8220;M.u.S.i.K.&#8221; der   hedonistischen Internationalen aufgerufen. Unterstützung erhielt die   Demonstration im Vorfeld ebenfalls vom <a href="http://webmoritz.de/2011/12/06/stupa-ticker-vom-6-dezember/" target="_blank">Studierendenparlament</a> und der <a href="http://webmoritz.de/2011/12/07/die-wintervollversammlung-2011-schnell-vorbei-und-nicht-beschlussfahig/">Vollversammlung der Studierendenschaft</a> der Universität Greifswald. <span id="more-67648"></span></p>
<p>Nachdem  weitere Teilnehmer aus Berlin, Bremen, Hamburg, Rostock und  Stralsund  sich der Demonstration angeschlossen hatten, ging es um 13.30  Uhr vom  Südbahnhof aus in Richtung Innenstadt. Während des Protestzugs  wurden  an wichtigen Orten, wie der Kiste in der Makarenkostraße, immer  wieder  Kundgebungen abgehalten, in denen die Veranstalter über  Gewalttaten,  Orte und Mitglieder der rechtsextremen Szene aufklärten.  Gegen 17 Uhr  löste sich die Demonstration dann am Gedenkstein von Eckard  Rütz an der  Mensa am Schießwall nach einer abschließenden Kundgebung  auf.</p>
<p>Das Motto der Demonstration &#8220;Fight Back!&#8221; und auch das umstrittene <a href="http://vimeo.com/32440482">Mobilisierungsvideo</a> ließen im Vorfeld nicht unbedingt eine von Grund auf friedliche und   gewaltfreie Veranstaltung erwarten, sodass auch die Polizei mit einem   Aufgebot von 600 Einsatzkräften die Demonstration begleitete. Wie   bereits auf vergangenen Demonstrationen und Veranstaltungen mit   Polizeibeteiligung, beobachtete auch diesmal wieder der <a href="http://www.akj-greifswald.co.de/">Arbeitskreis Kritischer JuristInnen (AKJ)</a>, gekleidet in pinkfarbene Westen, das Verhalten der Polizei.</p>
<h3>Vorwiegend friedliche Demonstration</h3>
<div id="attachment_67650" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/demo-route_J_Wenzel_OZ.jpg"><img class="size-medium wp-image-67650 " title="demo-route_J_Wenzel_OZ" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/demo-route_J_Wenzel_OZ-250x140.jpg" alt="Demonstrationsroute (J. Wenzel, übernommen aus der Ostsee Zeitung, keine CC-Lizenz)" width="250" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Demonstrationsroute (J. Wenzel, übernommen aus der Ostsee Zeitung, keine CC-Lizenz)</p></div>
<p>Alles  in allem bewegte sich der Demonstrationszug zügig und friedlich  voran.  Angesichts vereinzelter Böllerwürfe, kleiner Zusammenstöße mit am  Rande der Demonstration befindlichen Neonazis und der Vermummung der   Teilnehmer sah sich die Polizei jedoch einige Male gezwungen, den Zug zu   stoppen. Bei einem halbstündigen Halt auf der Anklamer Straße erhöhte   die Polizei, laut <a href="http://www.akj-greifswald.co.de/?p=552">AKJ-Beobachtungsbericht</a>, ihre Einsatzwagenstärke von sechs auf 30 Fahrzeuge und verstärkte somit die &#8220;Anspannung in unnötiger Weise&#8221;. Zusätzlich dazu wurden zwei Wasserwerfer und ein Hubschruber herbeibeordert.</p>
<p>Obwohl   die Veranstalter über Lautsprecheransagen immer wieder versuchten,   sowohl die Teilnehmer von provozierendem Verhalten abzuhalten als auch   die Einsatzkräfte der Polizei zu beschwichtigen, blieb die Stimmung, trotz anfänglicher Gelassenheit,   angespannt. Besonders die Verstöße der Demonstranten gegen die   Pyrotechnik- und Vermummungsauflagen sorgte bei Temperaturen um   winterliche 4° Celsius für ständige Reibung. Staats- und   polizeifeindliche Slogans sowie, nach Angaben einiger Demonstranten, vereinzelte Beleidigungen seitens der Polizei ohne anschließende Preisgabe der Dienstnummer, heizten die Stimmung zusätzlich weiter auf.</p>
<h3>Sechs Verletzte Polizeibeamte und vier Festnahmen</h3>
<p>Laut   offizieller Pressemitteilung der Polizei erlitten sechs Beamte aufgrund   des Einsatzes von Knall- und Rauchkörpern leichte Verletzungen.   Weiterhin kam es im Verlauf der Demonstration zu vier Festnahmen und   mehreren Anzeigen wegen Körperverletzung, Verstoßes gegen das   Versammlungsgesetz, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes   gegen das Sprengstoffgesetz. Nach Aufnahme der Personalien und  Anzeigen  wurden die Personen noch während der Demonstration wieder aus  dem  polizeilichen Gewahrsam entlassen.</p>
<div id="attachment_67657" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Antifademo_Bunterblock-Simon_Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-67657 " title="Antifademo_Bunterblock-Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Antifademo_Bunterblock-Simon_Voigt-250x166.jpg" alt="Der Bunte Block" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bunte Block</p></div>
<p>In einer Pressemitteilung zeigte die Antifa-Gruppe &#8220;Defiant&#8221; indes kein Verständnis für die Vorgehensweise der Polizei. Die polizeilichen Gewahrsamnahmen seien, &#8220;unter dem Vorwand gegen das Vermummungsverbot vorgehen zu wollen&#8221;, eine &#8220;völlig unnötige Provokation&#8221; gewesen, die nur &#8220;unnötige Rangeleien&#8221; hervorgerufen hätte. Laut Claudia, Mitglied von &#8220;Defiant&#8221;, habe der Einsatz der Pyrotechnik lediglich gezeigt, wie laut, bunt und entschlossen der Protest sei. Auch der AKJ kritisierte die &#8220;hohe Gefahr von Eskalation&#8221;, die das Herausgreifen einzelner Teilnehmer bärge und stufte die Maßnahmen der Polizei besonders vor dem Hintergrund der winterlichen Temperaturen als unangemessen ein. Axel Falkenberg, Sprecher der Polizeiinspektion Anklam, verteidigte gegenüber dem webMoritz hingegen das Eingreifen der Polizei und sah die Provokationen von den Demonstrierenden ausgehen. &#8220;Wer Ursachen setzt und Grundlagen schafft, muss sich über die Konsequenzen nicht wundern&#8221;, so sein nüchternes Fazit der Polizeiaktionen.</p>

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<h3>Lob für gute Kooperation seitens der Polizei</h3>
<p>Dennoch zeigte sich Falkenberg insgesamt zufrieden über den Ablauf der Demonstration und bedankte sich für die gute Kooperation und Kommunikation mit den Organisatoren. Auch bei den Veranstaltern wurde die Protestaktion positiv gewertet. „Alles in allem erlebte die Stadt Greifswald heute eine laute und  bunte   Demonstration, die entschlossen gegen Rassismus,  menschenverachtende   Ideologien und rechte Gewalt protestierte&#8221;, resümiert die Antifa in ihrer Pressemitteilung.</p>
<div id="attachment_67658" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Antifademo_Menchenrechte-Simon_Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-67658 " title="Antifademo_Menchenrechte-Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Antifademo_Menchenrechte-Simon_Voigt-250x166.jpg" alt="Ein Plakat vom GrIStuF e.V." width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Plakat vom GrIStuF e.V.</p></div>
<p>Doch schreckten die Parolen der Antifa auch einige Demonstranten ab. Dem <a href="http://hihgw.org/2011/11/nazis-wegbassen-10-12/" target="_blank">Aufruf der Greifswalder Sektion der Hedonistischen Internationale</a> gefolgt, formierte sich am Schluss des Demonstrationszuges der <em>Bunte Block</em>,  wo sich all die versammeln konnten, denen es an Identifikation mit den  radikaleren Demonstranten fehlte. Hierzu zählten auch der <a href="http://www.students-festival.de/" target="_blank">GriStuF e.V.</a>, Mitglieder der Piratenpartei und einige grüne Kreistagsabgeordnete, welche als Privatpersonen auftraten. <em>A.ll C.olours A.re B.eautiful</em> war hier die Losung und zur angemessenen Beschallung war ein mobiles Sound-System dabei, eine neue Variante des bereits demo- und partybekannten <em>kleinen Rabauken</em>.  Dieser Teil des Demonstrationszuges trat aber angesichts des lauteren  und vor allem größeren Abschnittes, der ihm vorausging, in den  Hintergrund. Mitglieder von GriStuF e.V. wiesen mit einem Plakat auf einen  völlig außer Acht gelassenen Aspekt hin, nämlich den Tag der  Menschenrechte. Bei diesem wird jährlich am 10. Dezember, an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen vor  63 Jahren gedacht.</p>
<p>Bewegte Eindrücke der Demonstration haben unsere Kollegen von MoritzTV festgehalten.</p>
<p></p>
<p>Fotos: Simon Voigt</p>
<p>Grafik: J. Wenzel, <a href="http://www.ostsee-zeitung.de/greifswald/index_artikel_komplett.phtml?param=news&amp;id=3312125" target="_blank">Ostseezeitung.de</a>, keine CC-Lizenz</p>
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	<itunes:summary>Ein Bericht von Simon Voigt und Felix Kremser
Unter dem Motto “Zieht euch warm an! Null Toleranz für Nazis – Fight   back!” protestierten gestern, 10. Dezember, 860 Menschen gegen den zunehmenden   Rechtsextremismus in Greifswald und Mecklenburg-Vorpommern. Zu der   Demonstration hatten sowohl die antifaschistischen Bündnisse “Greifswald   Nazifrei”, “Nazis wegbassen” und die Antifa-Gruppe “Defiant” als auch   die Greifswalder Sektionen “H.I.G.H.” und “M.u.S.i.K.” der   hedonistischen Internationalen aufgerufen. Unterstützung erhielt die   Demonstration im Vorfeld ebenfalls vom Studierendenparlament und der Vollversammlung der Studierendenschaft der Universität Greifswald. 
Nachdem  weitere Teilnehmer aus Berlin, Bremen, Hamburg, Rostock und  Stralsund  sich der Demonstration angeschlossen hatten, ging es um 13.30  Uhr vom  Südbahnhof aus in Richtung Innenstadt. Während des Protestzugs  wurden  an wichtigen Orten, wie der Kiste in der Makarenkostraße, immer  wieder  Kundgebungen abgehalten, in denen die Veranstalter über  Gewalttaten,  Orte und Mitglieder der rechtsextremen Szene aufklärten.  Gegen 17 Uhr  löste sich die Demonstration dann am Gedenkstein von Eckard  Rütz an der  Mensa am Schießwall nach einer abschließenden Kundgebung  auf.
Das Motto der Demonstration “Fight Back!” und auch das umstrittene Mobilisierungsvideo ließen im Vorfeld nicht unbedingt eine von Grund auf friedliche und   gewaltfreie Veranstaltung erwarten, sodass auch die Polizei mit einem   Aufgebot von 600 Einsatzkräften die Demonstration begleitete. Wie   bereits auf vergangenen Demonstrationen und Veranstaltungen mit   Polizeibeteiligung, beobachtete auch diesmal wieder der Arbeitskreis Kritischer JuristInnen (AKJ), gekleidet in pinkfarbene Westen, das Verhalten der Polizei.
Vorwiegend friedliche Demonstration
Demonstrationsroute (J. Wenzel, übernommen aus der Ostsee Zeitung, keine CC-Lizenz)
Alles  in allem bewegte sich der Demonstrationszug zügig und friedlich  voran.  Angesichts vereinzelter Böllerwürfe, kleiner Zusammenstöße mit am  Rande der Demonstration befindlichen Neonazis und der Vermummung der   Teilnehmer sah sich die Polizei jedoch einige Male gezwungen, den Zug zu   stoppen. Bei einem halbstündigen Halt auf der Anklamer Straße erhöhte   die Polizei, laut AKJ-Beobachtungsbericht, ihre Einsatzwagenstärke von sechs auf 30 Fahrzeuge und verstärkte somit die “Anspannung in unnötiger Weise”. Zusätzlich dazu wurden zwei Wasserwerfer und ein Hubschruber herbeibeordert.
Obwohl   die Veranstalter über Lautsprecheransagen immer wieder versuchten,   sowohl die Teilnehmer von provozierendem Verhalten abzuhalten als auch   die Einsatzkräfte der Polizei zu beschwichtigen, blieb die Stimmung, trotz anfänglicher Gelassenheit,   angespannt. Besonders die Verstöße der Demonstranten gegen die   Pyrotechnik- und Vermummungsauflagen sorgte bei Temperaturen um   winterliche 4° Celsius für ständige Reibung. Staats- und   polizeifeindliche Slogans sowie, nach Angaben einiger Demonstranten, vereinzelte Beleidigungen seitens der Polizei ohne anschließende Preisgabe der Dienstnummer, heizten die Stimmung zusätzlich weiter auf.
Sechs Verletzte Polizeibeamte und vier Festnahmen
Laut   offizieller Pressemitteilung der Polizei erlitten sechs Beamte aufgrund   des Einsatzes von Knall- und Rauchkörpern leichte Verletzungen.   Weiterhin kam es im Verlauf der Demonstration zu vier Festnahmen und   mehreren Anzeigen wegen Körperverletzung, Verstoßes gegen das   Versammlungsgesetz, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes   gegen das Sprengstoffgesetz. Nach Aufnahme der Personalien und  Anzeigen  wurden die Personen noch während der Demonstration wieder aus  dem  polizeilichen Gewahrsam entlassen.
Der Bunte Block
In einer Pressemitteilung zeigte die Antifa-Gruppe “Defiant” indes kein Verständnis für die Vorgehensweise der Polizei. Die polizeilichen Gewahrsamnahmen seien, [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Am 10. Dezember zogen etwa 900 Teilnehmer auf einer Antifaschistischen Demonstration überwiegend friedlich durch Greifswald.</itunes:subtitle>
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		<title>Interview zum 20. dokumentART</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/12/09/interview-zum-20-dokumentart/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 18:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MoritzTV</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Moritz TV News]]></category>
		<category><![CDATA[Caroline Walke]]></category>
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		<category><![CDATA[dokumentART]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfang November fand in Neubrandenburg und Stettin das europäische Dokumentarfilmfestival dokumentART statt. Die Festivaldirektorin aus Neubrandenburg, Caroline Walke, erzählt über das Festival an sich und dessen Nachspiel in Greifswald. Bis zum 11. Dezember könnt ihr im Koeppenhaus noch einige der Filme sehen. Auf dem webMoritz findet ihr noch Rezensionen zu dem ein oder anderen Gewinnerfilm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang November fand in Neubrandenburg und Stettin das europäische Dokumentarfilmfestival dokumentART statt. Die Festivaldirektorin aus Neubrandenburg, Caroline Walke, erzählt über das Festival an sich und dessen Nachspiel in Greifswald. Bis zum 11. Dezember könnt ihr im Koeppenhaus noch einige der Filme sehen.<br />
Auf dem <a href="http://webmoritz.de/2011/12/05/die-vielfalt-zu-gast-dokumentarfilmfestival-dokart-kommt-nach-greifswald/">webMoritz</a> findet ihr noch Rezensionen zu dem ein oder anderen Gewinnerfilm.</p>
<p></p>
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	<itunes:summary>Anfang November fand in Neubrandenburg und Stettin das europäische Dokumentarfilmfestival dokumentART statt. Die Festivaldirektorin aus Neubrandenburg, Caroline Walke, erzählt über das Festival an sich und dessen Nachspiel in Greifswald. Bis zum 11. Dezember könnt ihr im Koeppenhaus noch einige der Filme sehen.
Auf dem webMoritz findet ihr noch Rezensionen zu dem ein oder anderen Gewinnerfilm.

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<itunes:subtitle>Anfang November fand in Neubrandenburg und Stettin das europäische Dokumentarfilmfestival dokumentART statt. Die Festivaldirektorin aus Neubrandenburg, Caroline Walke, erzählt über das Festival an sich und dessen Nachspiel in Greifswald. Bis zum [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Die Winter-Vollversammlung 2011 &#8211; Schnell vorbei und nicht beschlussfähig</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/12/07/die-wintervollversammlung-2011-schnell-vorbei-und-nicht-beschlussfahig/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 22:45:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Mensa am Beitz-Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Vollversammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. Dezember fand die Wintervollversammlung der Studierendenschaft statt. Neben den Finanzierungsproblemen des Studentenwerks standen auch die Fachbibliothek Geschichte, die Sanierungsbedürftigkeit der Hochschulsportstätten und die antifaschistische Demonstration am 10. Dezember auf dem Programm. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-67448" style="margin: 5px;" title="Vollversammlung_Abstimmung_Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_9920-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><em>Ein Bericht von Simon Voigt und Felix Kremser</em></p>
<p>Nicht beschlussfähig wie fast immer &#8211; das war die Winter-Vollversammlung 2011. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) lud am 7. Dezember die komplette Studierendenschaft in die Mensa am Wall. Laut Landeshochschulgesetz benötigt es fünf Prozent aller Studenten um beschlussfähig zu sein, erschienen sind knapp drei. In absoluten Zahlen: 372. Innerhalb von 80 Minuten wurde sich gegen eine Beitragserhöhung des Studentenwerks, für einen raschen Umzug der Fachbibliothek Geschichte, für eine Sanierung der Hochschulsport-Gebäude und für eine Unterstützung der Antifaschistischen Demonstration am 10. Dezember ausgesprochen. Dies geht nun als Meinungsbild der Studierendenschaft ohne feste Konsequenzen an das Studierendenparlament (StuPa). <span id="more-67429"></span></p>
<p>Eröffnet wurde die Vollversammlung durch einen umfangreichen Vortrag der Geschäftsführerin des Studentenwerks, Dr. Cornelia Wolf-Körnert, über die finanzielle Situation und das Dilemma des Studentenwerks. Mit einer Bezuschussung durch die Landesregierung für umgerechnet 8.000 Studierende müsse das Studentenwerk einen Versorgungsbedarf von knapp 13.000 Studierenden decken, und dabei immernoch einen ausgeglichenen Haushaltsplan vorlegen. Für das kommende Semester sei dies nur möglich, wenn das Land seine Zuschüsse erhöhe oder das Studentenwerk eine Beitragserhöhung um zehn Euro erhebe. Von dieser Erhöhung gehen je 2,50 Euro in die Ersteinrichtung der Mensa am Beitzplatz und 7,50 Euro in die Deckung des durch mangelnde Landeszuschüsse entstandenen Haushaltsdefizits.</p>
<div id="attachment_67443" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_9902.jpg"><img class="size-medium wp-image-67443  " title="Vollversammlung_WS_11_12_Wolf_Körnert_Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_9902-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Cornelia Wolf-Körnert</p></div>
<h3><strong>Landeszuschüsse sind &#8220;zum Kotzen&#8221;</strong></h3>
<p>Seinen entsprechenden Antrag zur Positionierung gegenüber der Beitragserhöhung fasste Franz Küntzel, AStA-Referent für Hochschulpolitik, mit den Worten &#8220;entweder wir sagen Nein, dass wir keinen Bock haben, zu bezahlen, oder eben nicht&#8221; zusammen. In der anschließenden Diskussion fand Erik von Malottki dann auch klare Worte. Die ungerechte Kalkulation der Zuschüsse empfindet er als schlicht &#8220;zum Kotzen&#8221;. Kilian Dorner schlug in dieselbe Kerbe und bekräftigte, dass die Landesregierung, wenn sie schon die starke Veränderung der Studiensituation in Greifswald in den letzten Jahren verschlafen hätte, sie auch die Rechnung dafür selbst tragen müsse. Eine dritte Möglichkeit das Defizit zu decken, stellte Luise Röpke in den Raum. So wäre es eine durchaus legitime Möglichkeit, das Defizit über eine Erhöhung der Essenspreise zu decken. Auf diese Weise würde nur der Teil der Studierendenschaft die Kosten tragen, der auch das Angebot der Mensa nutze. Diese Variante zöge, laut Dr. Wolf-Körnert, eine Essenspreiserhöhung um durchschnittlich 60 Cent mit sich und wurde auch im Anschluss von einem Redner als sozial ungerecht kritisiert. Bei der abschließenden Abstimmung sprach sich das Plenum gegen eine Beitragserhöhung durch das Studentenwerk aus und forderte die Landesregierung zu einer Zuschusserhöhung auf.</p>
<h3>&#8220;Jedes Buch, das frei zugänglich ist, ist ein gutes Buch&#8221;</h3>
<div id="attachment_67447" class="wp-caption alignright" style="width: 299px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_9917.jpg"><img class="size-medium wp-image-67447 " title="IMG_9917" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/IMG_9917-250x166.jpg" alt="&quot;Jedes Buch, das frei zugänglich ist, ist ein gutes Buch&quot; - Eric Makswitat trägt dein Antrag vor" width="289" height="194" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Jedes Buch, das frei zugänglich ist, ist ein gutes Buch&quot; - Eric Makswitat trägt dein Antrag vor</p></div>
<p>Es folgte die unendliche Geschichte der Fachbibliothek Geschichte. Vertreten durch Christin Bilz, Diana Treiber und Fabian Schmidt, reichten der Fachschaftsrat Geschichte und Eric Makswitat einen Antrag zur Anpassung der Prüfungsmodalitäten an die aktuelle Sperrung der FB ein. Diese wurde im September 2010 nach ersten Einsturzerscheinungen der Decke geschlossen. Seitdem sind die Geschichtsstudierenden gezwungen, die dort befindlichen Bücher zeit- und preisaufwendig per Fernleihe zu bestellen. Wann die FB wieder zugänglich sein wird, steht indes noch in den Sternen. Hieß es ursprünglich noch, dass die Bibliothek am 30. November 2011 wieder zugänglich gemacht würde, verschob sich dieser Termin zunächst auf Mitte Dezember und schließlich auf Mitte Februar 2012. Da ein fester Termin nicht abzusehen ist, forderten die Antragsteller eine Verlängerung der Prüfungsfristen bis zum 31. März 2012 und eine entsprechende Verlängerung der Regelstudienzeit sowie eine BAföG-Bewilligung für Geschichtsstudierende. Sollte sich die Zugänglichmachung der FB ins neue Sommersemester hinein erstrecken, müsse der Bestand der FB weiterhin in der Zentralen Universitätsbibliothek bereitgestellt werden.</p>
<p>Während die Anpassung der Prüfungsmodalitäten keine Reibung bei den Anwesenden hervor rief, sorgte der weitere Umgang mit dem Bestand der FB für Diskussionen. So wurde die vom Plenum vorgetragene Möglichkeit eines teilweisen Umzugs des Bibliotheksbestands in die Zentrale Universitätsbibliothek von Felix Pawlowski kritisiert, da er es für unmöglich halte, passende Auswahlkriterien zu finden. Außerdem sprach er sich entweder für einen kompletten oder gar keinen Umzug aus. Eric Makswitat entgegnete jedoch, dass &#8220;jedes Buch, das frei zugänglich ist, ein gutes Buch ist.&#8221; In Hinblick auf die Möglichkeit, dass die Forderungen der Studierendenschaft nicht berücksichtigt werden könnten, bat Kilian Dorner nachdrücklich, die Forderung eines kompletten Umzugs in jedem Fall im Antrag zu belassen. So hätte man im Ernstfall einen Aufhänger, um Mahnungen oder ähnliche Konsequenzen seitens der Studierendenschaft zu begründen. Einen möglichen, kompletten Umzug des FB-Bestandes in die UB sah der ehemalige Chefredakteur des webMoritz, Marco Wagner, hingegen kritisch. Er befürchtete, dass ein solcher Umzug ein willkommener Anlass für das Rektorat darstelle, das Gebäude in der Domstraße 9a zu schließen. Mit großer Mehrheit wurde der Antrag vom FSR-Geschichte angenommen.</p>
<h3>Hochschulsport und antifaschistische Demonstration</h3>
<p>Der nächste Antrag befasste sich mit dem Hochschulsport. Antragstellerin und AStA-Referentin für Kultur und Sport, Ekaterina Kurakova, stellte in ihrer Rede die schlechte Lage des Hochschulsportes in Greifswald dar. Das Bootshaus am Ryck sei kaputt, der Sportplatz in der Falladastraße nur noch auf eigene Gefahr zu benutzen und die Duschen in der Judohalle am Karl-Liebknecht-Ring in miserablem Zustand.</p>
<div id="attachment_67484" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Vollversammlung11_Transparent-Simon_Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-67484" title="Vollversammlung11_Transparent-Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/12/Vollversammlung11_Transparent-Simon_Voigt-250x166.jpg" alt="Unterschwellig wurde die kommende Demonstration schon beworben." width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Unterschwellig wurde die kommende Demonstration schon beworben.</p></div>
<p>Wie schon oft durch das StuPa geschehen, sollte mit dem Antrag ein weiteres Mal die Universität aufgerufen werden, mehr Geld in den Hochschulsport zu investieren. Dazu stünden mindestens 150.000 Euro aus rechtswidrig erhobenen Rückmeldegebühren bereit, Geld aus den Semesterbeiträgen fließt nicht in den Hochschulsport. In einem Änderungsantrag von Franz Küntzel wurde ergänzt, den akademischen Senat damit zu beauftragen, zu prüfen, ob der Hochschulsport aus der Philosophischen Fakultät ausgegliedert werden könne. Dadurch könnte der Hochschulsport einen eigenen Kredit aufnehmen und es würde mehr Transparenz bei den Finanzen des Hochschulsports herrschen. Der Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen.</p>
<p>Im letzten Antrag wollten Vertreter des SDS erreichen, dass sich die Studierendenschaft hinter die kommende antifaschistische Demonstration stellt. Auch dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen. Die Demonstration findet am 10. Dezember um 13 Uhr am Südbahnhof statt.</p>
<p>Nach einer guten Stunde war die Vollversammlung auch schon beendet. Die gefassten Anträge gehen nun als Meinungsbild an das Studierendenparlament. Wäre die Vollversammlung beschlussfähig gewesen, hätten diese Meinungsbilder den Namen Beschluss getragen. Mehr auch nicht. Versammlungsleiter und StuPa-Präsident Marian Wurm zeigte sich ernüchtert, dass die Beschlussfähigkeit verfehlt wurde. Für eine Versammlung im Winter sei die Beteiligung aber &#8220;relativ gut&#8221;.</p>
<p><strong>[Update 8.12., 13:27 Uhr]</strong> In mühevoller Kleinarbeit haben die Kollegen von MoritzTV über Nacht ihren Beitrag zur Vollversammlung fertiggestellt.</p>
<p></p>
<p><strong>[Update 8.12. 21:13 Uhr] </strong>Leider hatten wir Kilian Dorner während der Diskussion um die FB Geschichte inhaltlich nicht ganz korrekt zitiert. Statt eines vollständigen Umzugs der FB in die UB bat er lediglich, diese Forderung im Antrag zu belassen. <strong><br />
</strong></p>
<p>Fotos: Simon Voigt<strong></strong></p>
]]></content:encoded>
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	<itunes:summary>Ein Bericht von Simon Voigt und Felix Kremser
Nicht beschlussfähig wie fast immer – das war die Winter-Vollversammlung 2011. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) lud am 7. Dezember die komplette Studierendenschaft in die Mensa am Wall. Laut Landeshochschulgesetz benötigt es fünf Prozent aller Studenten um beschlussfähig zu sein, erschienen sind knapp drei. In absoluten Zahlen: 372. Innerhalb von 80 Minuten wurde sich gegen eine Beitragserhöhung des Studentenwerks, für einen raschen Umzug der Fachbibliothek Geschichte, für eine Sanierung der Hochschulsport-Gebäude und für eine Unterstützung der Antifaschistischen Demonstration am 10. Dezember ausgesprochen. Dies geht nun als Meinungsbild der Studierendenschaft ohne feste Konsequenzen an das Studierendenparlament (StuPa). 
Eröffnet wurde die Vollversammlung durch einen umfangreichen Vortrag der Geschäftsführerin des Studentenwerks, Dr. Cornelia Wolf-Körnert, über die finanzielle Situation und das Dilemma des Studentenwerks. Mit einer Bezuschussung durch die Landesregierung für umgerechnet 8.000 Studierende müsse das Studentenwerk einen Versorgungsbedarf von knapp 13.000 Studierenden decken, und dabei immernoch einen ausgeglichenen Haushaltsplan vorlegen. Für das kommende Semester sei dies nur möglich, wenn das Land seine Zuschüsse erhöhe oder das Studentenwerk eine Beitragserhöhung um zehn Euro erhebe. Von dieser Erhöhung gehen je 2,50 Euro in die Ersteinrichtung der Mensa am Beitzplatz und 7,50 Euro in die Deckung des durch mangelnde Landeszuschüsse entstandenen Haushaltsdefizits.
Cornelia Wolf-Körnert
Landeszuschüsse sind “zum Kotzen”
Seinen entsprechenden Antrag zur Positionierung gegenüber der Beitragserhöhung fasste Franz Küntzel, AStA-Referent für Hochschulpolitik, mit den Worten “entweder wir sagen Nein, dass wir keinen Bock haben, zu bezahlen, oder eben nicht” zusammen. In der anschließenden Diskussion fand Erik von Malottki dann auch klare Worte. Die ungerechte Kalkulation der Zuschüsse empfindet er als schlicht “zum Kotzen”. Kilian Dorner schlug in dieselbe Kerbe und bekräftigte, dass die Landesregierung, wenn sie schon die starke Veränderung der Studiensituation in Greifswald in den letzten Jahren verschlafen hätte, sie auch die Rechnung dafür selbst tragen müsse. Eine dritte Möglichkeit das Defizit zu decken, stellte Luise Röpke in den Raum. So wäre es eine durchaus legitime Möglichkeit, das Defizit über eine Erhöhung der Essenspreise zu decken. Auf diese Weise würde nur der Teil der Studierendenschaft die Kosten tragen, der auch das Angebot der Mensa nutze. Diese Variante zöge, laut Dr. Wolf-Körnert, eine Essenspreiserhöhung um durchschnittlich 60 Cent mit sich und wurde auch im Anschluss von einem Redner als sozial ungerecht kritisiert. Bei der abschließenden Abstimmung sprach sich das Plenum gegen eine Beitragserhöhung durch das Studentenwerk aus und forderte die Landesregierung zu einer Zuschusserhöhung auf.
“Jedes Buch, das frei zugänglich ist, ist ein gutes Buch”
&quot;Jedes Buch, das frei zugänglich ist, ist ein gutes Buch&quot; - Eric Makswitat trägt dein Antrag vor
Es folgte die unendliche Geschichte der Fachbibliothek Geschichte. Vertreten durch Christin Bilz, Diana Treiber und Fabian Schmidt, reichten der Fachschaftsrat Geschichte und Eric Makswitat einen Antrag zur Anpassung der Prüfungsmodalitäten an die aktuelle Sperrung der FB ein. Diese wurde im September 2010 nach ersten Einsturzerscheinungen der Decke geschlossen. Seitdem sind die Geschichtsstudierenden gezwungen, die dort befindlichen Bücher zeit- und preisaufwendig per Fernleihe zu bestellen. Wann die FB wieder zugänglich sein wird, steht indes noch in den Sternen. Hieß es ursprünglich noch, dass die Bibliothek am 30. November 2011 wieder zugänglich gemacht würde, verschob sich dieser Termin zunächst auf Mitte Dezember und schließlich auf Mitte Februar 2012. Da ein fester Termin nicht abzusehen ist, [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Am 7. Dezember fand die Wintervollversammlung der Studierendenschaft statt. Neben den Finanzierungsproblemen des Studentenwerks standen auch die Fachbibliothek Geschichte, die Sanierungsbedürftigkeit der Hochschulsportstätten und die [...]</itunes:subtitle>
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		<title>Umfrage: Burschenschaften</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/21/umfrage-burschenschaften-9/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 22:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verbindungsstudenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir waren wieder für euch auf der Straße unterwegs, um herauszufinden, was ihr über das Thema Burschenschaften denkt. Hier ist eure Meinung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren wieder für euch auf der Straße unterwegs, um herauszufinden, was ihr über das Thema Burschenschaften denkt. Hier ist eure Meinung.</p>
<p></p>
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	<itunes:summary>Wir waren wieder für euch auf der Straße unterwegs, um herauszufinden, was ihr über das Thema Burschenschaften denkt. Hier ist eure Meinung.

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<itunes:subtitle>Wir waren wieder für euch auf der Straße unterwegs, um herauszufinden, was ihr über das Thema Burschenschaften denkt. Hier ist eure Meinung.</itunes:subtitle>
	</item>
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		<title>Schüler und Studenten demonstrierten für bessere Bildung *Update*</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/11/17/500-demonstranten-fur-bessere-bildung/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 11:40:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>webMoritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fahrrad-Flashmob]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Mittag haben mehrere Hundert Kommilitonen in Greifswald für bessere Bildung demonstriert. Die Protestaktion fand im Rahmen des bundesweiten "Bildungsstreiks" statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em><a href="http://wp.me/p1w4oK-h9p"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-65966" style="margin: 5px;" title="Bildungsstreik2011_Kinder-Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildungsstreik2011_Kinder-Simon_Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein Beitrag von Gabriel Kords und Simon Voigt</em></p>
<p>Rund 500 Kommilitonen und Schüler demonstrierten in der Greifswalder Innenstadt für bessere Bildung. Die Protestkundgebung begann auf dem Rubenowplatz und setzte sich nach etwa 20 Minuten in Richtung Mensa in Bewegung. Von dort aus ging es über die Europakreuzung zurück zum Rubenowplatz. Der webMoritz schätzte mit 400 bis 500 Teilnehmern. Gegen 12:30 Uhr zählte Mitorganisator Erik von Malottki rund 700 Demonstranten beim Demozug. Diese Zahl nahm im laufe der Demonstration stetig ab.<span id="more-65931"></span></p>

<p>Die Demo war Teil der bundesweiten Initiative &#8220;Bildungsstreik&#8221;, deren Greifswalder Abspaltung <a href="http://webmoritz.de/2011/11/15/am-donnerstag-bildungsstreik-in-greifswald/">die Proteste organisierte.</a> Diana Treiber vom Bündnis &#8220;Bildungsstreik&#8221; brachte die Forderungen des Bündnisses auf den Punkt: &#8220;Bessere und bezahlbare Bildung nicht nur für Eliten&#8221; und &#8220;ein Ende des Kahlschlags an den Hochschulen&#8221;. Der weitere Forderungskatalog ist <a href="http://bildungsprotestehgw.wordpress.com/2011/11/09/was-wir-wollen/" target="_blank">hier </a>nachzulesen.</p>
<p>Bis etwa 13:40 Uhr zog der Demonstrationszug unter (spärlichem) Polizeischutz durch die Stadt. Ein erster Anlaufpunkt war das baulich und personell marode Institut für Anglistik in der Steinbecker Straße. &#8220;Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Bildung klaut.&#8221; war eine der immer wiederkehrenden Parolen. Die Demonstration war zwar personell stark, fiel aber weniger durch ihre Lautstärke auf.</p>
<h3>Kundgebung an der Mensa</h3>
<div id="attachment_65965" class="wp-caption alignleft" style="width: 258px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildungsstreik2011_Kundgebung-Erik-Lohmann.jpg"><img class="size-full wp-image-65965 " title="Bildungsstreik2011_Kundgebung-Erik-Lohmann" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildungsstreik2011_Kundgebung-Erik-Lohmann.jpg" alt="Die Kundgebung am Wall" width="248" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Die Kundgebung am Wall</p></div>
<p>Am Wall nahe der Mensa fand gegen 13:00 Uhr eine Kundgebung statt. Die Mehrheit der Teilnehmer lag hier klar bei den Schülern. In einem Redebeitrag meldeten sich die beiden Schülervertreter des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums zu Wort. &#8220;Die Politik will die Jugend von heute fördern, denn sie ist die Zukunft von morgen. Wir sollen Deutschland aus der Krise retten, doch anstatt uns zu helfen werden uns nur Steine in den Weg gelegt.&#8221;, so die Vertreterin Laura Linngrön. Sie wies darauf hin, dass Klassenfahrten zu den wichtigsten Tagen im Leben eines Schülers gehörten, die Förderung für diese wurde aber jüngst gekürzt. &#8220;Deutschland, gib deinen zukünftigen Helden Geld, damit sie eine gute Bildung bekommen!&#8221; war ihr Aufruf diese Gelder wieder zu erhöhen.</p>
<p>Im Anschluss sprach Dr. Cornelia Mannewitz, Lehrstuhlinhaberin für Ost- und Westslawische Philologie. Sie wies auf die problematische Lage der Wissenschaften hin. Da heutzutage sieben von acht wissenschaftlichen Mitarbeitern befristet angestellt seien, würden diese unter Perspektivlosigkeit leiden und ihre Arbeit sei stark beeinträchtigt. Die aktuelle Politik der Unterfinanzierung führe dazu, dass die Universitäten wie Unternehmen geführt würden und an vielen Stellen radikal gespart werde. Bildung sei aber nicht nur ein gewinnbringendes Gut, sondern auch für eine gesunde Entwicklung des Menschen verantwortlich, so Mannewitz. Mit einem Verweis auf die Erfolge der vergangenen Bildungsstreiks sagte sie: &#8220;Bleibt dran, zusammen mit uns Dozenten! Für eine bessere Uni und eine menschlichere Bildung!&#8221;</p>
<p>Milos Rodatos, AStA-Referent für Politische Bildung wies in seinem Beitrag darauf hin, dass die &#8220;simple aber traurige Wahrheit&#8221; schlicht die Unterfinanzierung der Bildung sei. Beispielsweise würde die Universität Greifswald im Schweriner Bildungsministerium offiziell mit 8.000 Studierenden geführt, wohingegen real über 12.000 Studierende bei ihr eingeschrieben seien. Dies führe zu den aktuellen Personalengpässen, maroden Gebäuden und <a href="http://webmoritz.de/2011/08/18/verwaltungsrat-des-studentenwerks-nein-zu-beitragserhohungen/" target="_blank">Finanzierungsproblemen beim Mensa-Neubau</a>(die jüngsten Ereignisse <a href="http://webmoritz.de/2011/11/14/landesregierung-offen-fur-gesprache-mit-studentenwerk/" target="_blank">findet ihr hier</a>). Die Studierenden seien die Leittragenden. &#8220;Diese Demonstration setzt ein Zeichen nach Schwerin, damit sie uns dort endlich ernst nehmen&#8221;, so sein Schlusswort.</p>
<p>Nach der Kundgebung begann die Teilnehmerzahl deutlich zu schrumpfen, wieder angekommen am Rubenowplatz bestand der Demozug nur noch aus knapp 200 Teilnehmern. Dort wurde die Demonstration offiziell beendet. Anschließend entschieden sich aber ein paar Teilnehmer zu einem Flashmob in der Nähe des Bahnhofs. Etwa 30 Fahrradfahrer versuchten dort an einem Kreisverkehr für etwa zehn Minuten die Autos an der Weiterfahrt zu hindern, und einen &#8220;Bildungsstau&#8221; zu verursachen. Danach war der Bildungsstreik endgültig beendet. Eine ähnliche Aktion gab es auf den Tag genau vor zwei Jahren <a title="Bildungsstreik: Studenten blockieren Europakreuzung" href="http://webmoritz.de/2009/11/17/bildungsstreik-studenten-blockieren-europakreuzung/">an der Europakreuzung</a>, wo etwa 400 Schüler und Studenten den Verkehr blockierten.</p>

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</div>


<p>&nbsp;</p>
<p><strong>[Update18.11., 11:30 Uhr]</strong>Jetzt gibt es auch einen zusammenfassenden Beitrag aus den Studios von MoritzTV:</p>
<p></p>
<p>Fotos: Andrea Dittmar, Johannes Köpcke, Gabriel Kords, Erik Lohmann, Raphael Scheibler, Simon Voigt</p>
<p>Video: Johannes Köpcke, Gabriel Kords</p>
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Rund 500 Kommilitonen und Schüler demonstrierten in der Greifswalder Innenstadt für bessere Bildung. Die Protestkundgebung begann auf dem Rubenowplatz und setzte sich nach etwa 20 Minuten in Richtung Mensa in Bewegung. Von dort aus ging es über die Europakreuzung zurück zum Rubenowplatz. Der webMoritz schätzte mit 400 bis 500 Teilnehmern. Gegen 12:30 Uhr zählte Mitorganisator Erik von Malottki rund 700 Demonstranten beim Demozug. Diese Zahl nahm im laufe der Demonstration stetig ab.

Die Demo war Teil der bundesweiten Initiative “Bildungsstreik”, deren Greifswalder Abspaltung die Proteste organisierte. Diana Treiber vom Bündnis “Bildungsstreik” brachte die Forderungen des Bündnisses auf den Punkt: “Bessere und bezahlbare Bildung nicht nur für Eliten” und “ein Ende des Kahlschlags an den Hochschulen”. Der weitere Forderungskatalog ist hier nachzulesen.
Bis etwa 13:40 Uhr zog der Demonstrationszug unter (spärlichem) Polizeischutz durch die Stadt. Ein erster Anlaufpunkt war das baulich und personell marode Institut für Anglistik in der Steinbecker Straße. “Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Bildung klaut.” war eine der immer wiederkehrenden Parolen. Die Demonstration war zwar personell stark, fiel aber weniger durch ihre Lautstärke auf.
Kundgebung an der Mensa
Die Kundgebung am Wall
Am Wall nahe der Mensa fand gegen 13:00 Uhr eine Kundgebung statt. Die Mehrheit der Teilnehmer lag hier klar bei den Schülern. In einem Redebeitrag meldeten sich die beiden Schülervertreter des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums zu Wort. “Die Politik will die Jugend von heute fördern, denn sie ist die Zukunft von morgen. Wir sollen Deutschland aus der Krise retten, doch anstatt uns zu helfen werden uns nur Steine in den Weg gelegt.”, so die Vertreterin Laura Linngrön. Sie wies darauf hin, dass Klassenfahrten zu den wichtigsten Tagen im Leben eines Schülers gehörten, die Förderung für diese wurde aber jüngst gekürzt. “Deutschland, gib deinen zukünftigen Helden Geld, damit sie eine gute Bildung bekommen!” war ihr Aufruf diese Gelder wieder zu erhöhen.
Im Anschluss sprach Dr. Cornelia Mannewitz, Lehrstuhlinhaberin für Ost- und Westslawische Philologie. Sie wies auf die problematische Lage der Wissenschaften hin. Da heutzutage sieben von acht wissenschaftlichen Mitarbeitern befristet angestellt seien, würden diese unter Perspektivlosigkeit leiden und ihre Arbeit sei stark beeinträchtigt. Die aktuelle Politik der Unterfinanzierung führe dazu, dass die Universitäten wie Unternehmen geführt würden und an vielen Stellen radikal gespart werde. Bildung sei aber nicht nur ein gewinnbringendes Gut, sondern auch für eine gesunde Entwicklung des Menschen verantwortlich, so Mannewitz. Mit einem Verweis auf die Erfolge der vergangenen Bildungsstreiks sagte sie: “Bleibt dran, zusammen mit uns Dozenten! Für eine bessere Uni und eine menschlichere Bildung!”
Milos Rodatos, AStA-Referent für Politische Bildung wies in seinem Beitrag darauf hin, dass die “simple aber traurige Wahrheit” schlicht die Unterfinanzierung der Bildung sei. Beispielsweise würde die Universität Greifswald im Schweriner Bildungsministerium offiziell mit 8.000 Studierenden geführt, wohingegen real über 12.000 Studierende bei ihr eingeschrieben seien. Dies führe zu den aktuellen Personalengpässen, maroden Gebäuden und Finanzierungsproblemen beim Mensa-Neubau(die jüngsten Ereignisse findet ihr hier). Die Studierenden seien die Leittragenden. “Diese Demonstration setzt ein Zeichen nach Schwerin, damit sie uns dort endlich ernst nehmen”, so sein Schlusswort.
Nach der Kundgebung begann die Teilnehmerzahl deutlich zu schrumpfen, wieder angekommen am Rubenowplatz bestand der Demozug nur noch aus knapp 200 Teilnehmern. Dort wurde die Demonstration offiziell beendet. Anschließend entschieden sich aber ein paar Teilnehmer zu einem Flashmob in der Nähe des [...]</itunes:summary>
<itunes:subtitle>Gestern Mittag haben mehrere Hundert Kommilitonen in Greifswald für bessere Bildung demonstriert. Die Protestaktion fand im Rahmen des bundesweiten &quot;Bildungsstreiks&quot; statt.</itunes:subtitle>
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		<title>Am Donnerstag: Bildungsstreik in Greifswald</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 18:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Lehramt]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag ist ab 12 Uhr am Rubenowplatz eine Demonstration geplant. Grund ist der bundesweite Aktionstag für mehr Bildung, an welchem sich zahlreiche Schüler und Studenten aus Greifswald beteiligen wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p1w4oK-h5X"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-65870" style="margin: 5px;" title="Bildunsstreik_Banner_2011" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildunsstreik_Banner_2011-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am Donnerstag, 17. November, soll im gesamten Bundesgebiet ein Bildungsstreik für Solidarität und freie Bildung stattfinden und zu diesem Anlass sind auch in Greifswald Aktionen geplant. Das ansässige Bündnis hat zum Donnerstag eine Demonstration ab 12 Uhr angekündigt, zu der Schüler wie Studenten gleichermaßen aufgerufen sind. Treffpunkt ist das Rubenowdenkmal, von dort aus soll der Demonstrationszug durch die ganze Stadt gehen.<span id="more-65717"></span></p>
<p>Im Rahmen des Umzuges durch die Greifswalder Innenstadt ist geplant, möglichst viele von der Universität vernachlässigte Institute zu passieren. Ein Beispiel wäre hier das <a href="http://webmoritz.de/2011/05/29/anglistik-marchenschloss-im-dornroschenschlaf/" target="_blank">Institut für Anglistik</a> in der Steinbeckerstraße, bei welchem schon seit Jahren akuter Sanierungsbedarf besteht. Dort gab es bereits im vergangenen Sommer die Aktion <a href="http://webmoritz.de/2011/05/11/grillen-an-ruinen-sommerprotest-gegen-universitare-baumangel/" target="_blank">&#8220;Grillen an den Ruinen&#8221;</a>, bei welcher der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) gemeinsam mit den jeweiligen Fachschaftsräten Grillfeste veranstaltete, um die Universität auf den desolaten Zustand ihrer Institute aufmerksam zu machen. Weitere Aktionen in diesem Zusammenhang gab es beim <a href="http://webmoritz.de/2011/05/13/caspar-david-friedrich-institut-startete-erfolgreich-grillen-an-ruinen/" target="_blank">Caspar-David-Friedrich-Institut</a> in der Bahnhofstraße und dem <a href="http://webmoritz.de/2011/05/20/grillen-an-ruinen-jura-zeigt-sich-solidarisch/" target="_blank">Institut für Rechtswissenschaften</a> in der Domstraße. <a href="http://webmoritz.de/2011/06/13/grillen-an-ruinen-ist-geschichte/" target="_blank">Der Abschluss</a> fand vor dem schon seit einem guten Jahr geschlossenen Historischen Institut am Alten Campus statt, wo die Fachschaftsräte Politik und Kommunikationswissenschaft, Slavistik/Baltistik und Geschichte gemeinsam grillten, um auf die schlechte Bausubstanz ihrer Gebäude hinzuweisen.</p>
<p>Vor der Mensa wird es am 17. November eine Kundgebung geben. Auf der Rednerliste stehen Gewerkschaftsvertreter, Schülervertreter, Mitglieder der studentischen Selbstverwaltung und auch Mitarbeiter der Universität, so zum Beispiel <a href="http://www.botanik.uni-greifswald.de/barbara_muraca.html" target="_blank">Barbara Muraca</a>, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Botanik und Landschaftsökologie. Die Veranstalter rechnen mit ungefähr 400 Demonstrationsteilnehmern.</p>
<h3>Die Forderungen</h3>
<p>Die Forderungen zielen auf eine grundsätzliche Reform des Bildungssystems in Mecklenburg-Vorpommern ab. Konkret steht das Aktionsbündnis Bildungsstreik Greifswald für folgendes:</p>
<ul>
<li>Keine Kürzung des           Lehrerreisegeldes!</li>
<li>Leistungsdruck           senken! Kein Burnout nach Abitur und Studium!</li>
<li>Mehr Lehrpersonal           statt überfüllte Klassen und Seminare!</li>
<li>Langfristiger           Erhalt der studentischen Kultur!</li>
<li>Bildung für alle           auch ohne reiche Eltern!</li>
</ul>
<p>Die Kollegen von MoritzTV haben anlässlich des Bildungsstreikes 2011 ein Mobilisierungsvideo angefertigt, welches ihr hier sehen könnt.</p>
<p></p>
<h3>Der Bildungsstreik vor zwei Jahren</h3>
<p>Bereits vor zwei Jahren fand in Greifswald ein Bildungsstreik statt. Die Forderungen von 2009 waren den jetzigen schon ähnlich, jedoch wurden radikalere Protestformen angewand. Mit dem Ruf &#8220;Uni brennt!&#8221; wurden Hörsäle im <a href="http://webmoritz.de/2009/11/09/eilmeldung-greifswald-brennt/" target="_blank">Audimax für fünf Tage besetzt</a> und, ebenfalls am 17. November, gab es auf der Europakreuzung einen <a href="http://webmoritz.de/2009/11/17/bildungsstreik-studenten-blockieren-europakreuzung/" target="_blank">&#8220;Bildungsstau&#8221;</a> genannten Flashmob, bei dem die Teilnehmer den Verkehr für zehn Minuten lahm legen konnten. Was das Aktionsbündnis in diesem Jahr noch in Greifswald geplant hat, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Zu dem Bildungsstreik 2009 gibt es auch einen zusammenfassenden Beitrag von MoritzTV.</p>

<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen gibt es hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://bildungsprotestehgw.wordpress.com/" target="_blank">Aktionsbündnis Bildungsstreik Greifswald</a></li>
<li><a href="https://www.facebook.com/event.php?eid=215249115213209" target="_blank">die dazugehörige Facebookveranstaltung</a></li>
<li><a href="http://www.bildungsstreik.net/" target="_blank">Seite vom bundesweiten Bildungsstreik</a></li>
</ul>
<p>Fotos: Artikelbild &#8211; Veranstalter</p>
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	<itunes:summary>Am Donnerstag, 17. November, soll im gesamten Bundesgebiet ein Bildungsstreik für Solidarität und freie Bildung stattfinden und zu diesem Anlass sind auch in Greifswald Aktionen geplant. Das ansässige Bündnis hat zum Donnerstag eine Demonstration ab 12 Uhr angekündigt, zu der Schüler wie Studenten gleichermaßen aufgerufen sind. Treffpunkt ist das Rubenowdenkmal, von dort aus soll der Demonstrationszug durch die ganze Stadt gehen.
Im Rahmen des Umzuges durch die Greifswalder Innenstadt ist geplant, möglichst viele von der Universität vernachlässigte Institute zu passieren. Ein Beispiel wäre hier das Institut für Anglistik in der Steinbeckerstraße, bei welchem schon seit Jahren akuter Sanierungsbedarf besteht. Dort gab es bereits im vergangenen Sommer die Aktion “Grillen an den Ruinen”, bei welcher der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) gemeinsam mit den jeweiligen Fachschaftsräten Grillfeste veranstaltete, um die Universität auf den desolaten Zustand ihrer Institute aufmerksam zu machen. Weitere Aktionen in diesem Zusammenhang gab es beim Caspar-David-Friedrich-Institut in der Bahnhofstraße und dem Institut für Rechtswissenschaften in der Domstraße. Der Abschluss fand vor dem schon seit einem guten Jahr geschlossenen Historischen Institut am Alten Campus statt, wo die Fachschaftsräte Politik und Kommunikationswissenschaft, Slavistik/Baltistik und Geschichte gemeinsam grillten, um auf die schlechte Bausubstanz ihrer Gebäude hinzuweisen.
Vor der Mensa wird es am 17. November eine Kundgebung geben. Auf der Rednerliste stehen Gewerkschaftsvertreter, Schülervertreter, Mitglieder der studentischen Selbstverwaltung und auch Mitarbeiter der Universität, so zum Beispiel Barbara Muraca, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Botanik und Landschaftsökologie. Die Veranstalter rechnen mit ungefähr 400 Demonstrationsteilnehmern.
Die Forderungen
Die Forderungen zielen auf eine grundsätzliche Reform des Bildungssystems in Mecklenburg-Vorpommern ab. Konkret steht das Aktionsbündnis Bildungsstreik Greifswald für folgendes:

Keine Kürzung des           Lehrerreisegeldes!
Leistungsdruck           senken! Kein Burnout nach Abitur und Studium!
Mehr Lehrpersonal           statt überfüllte Klassen und Seminare!
Langfristiger           Erhalt der studentischen Kultur!
Bildung für alle           auch ohne reiche Eltern!

Die Kollegen von MoritzTV haben anlässlich des Bildungsstreikes 2011 ein Mobilisierungsvideo angefertigt, welches ihr hier sehen könnt.

Der Bildungsstreik vor zwei Jahren
Bereits vor zwei Jahren fand in Greifswald ein Bildungsstreik statt. Die Forderungen von 2009 waren den jetzigen schon ähnlich, jedoch wurden radikalere Protestformen angewand. Mit dem Ruf “Uni brennt!” wurden Hörsäle im Audimax für fünf Tage besetzt und, ebenfalls am 17. November, gab es auf der Europakreuzung einen “Bildungsstau” genannten Flashmob, bei dem die Teilnehmer den Verkehr für zehn Minuten lahm legen konnten. Was das Aktionsbündnis in diesem Jahr noch in Greifswald geplant hat, bleibt abzuwarten.
Zu dem Bildungsstreik 2009 gibt es auch einen zusammenfassenden Beitrag von MoritzTV.

 
Weitere Informationen gibt es hier:

Aktionsbündnis Bildungsstreik Greifswald
die dazugehörige Facebookveranstaltung
Seite vom bundesweiten Bildungsstreik

Fotos: Artikelbild – Veranstalter
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<itunes:subtitle>Am Donnerstag ist ab 12 Uhr am Rubenowplatz eine Demonstration geplant. Grund ist der bundesweite Aktionstag für mehr Bildung, an welchem sich zahlreiche Schüler und Studenten aus Greifswald beteiligen wollen.</itunes:subtitle>
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