Alle Artikel der Kategorie Wahlen

Marian Wurm

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 15:54 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Marian Wurm, 22, Lehramt Geschichte/ Deutsch, 5. Semester

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Senat und Fakultätsrat

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Jugendarbeit in einem Star Trek Fanclub in Berlin

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich war bislang im StuPa und habe feststellen müssen, daß die wirklich wichtigen, die ganze Uni betreffenden Entscheidungen zumeist in der akademischen Selbstverwaltung getroffen werden. In der kommenden Legislatur wird ein neuer Rektor gewählt, wir müssen diese Möglichkeit eines Neubeginns nutzen.

Die Lehramtsmodularisierung ist ein wichtiges Thema. Das Land drängt auf eine überstürzte Umstellung, wir müssen für die kommenden Studierenden die bestmöglichen Ergebnisse in der Kürze der Zeit rauszuholen.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Links, ich bin Mitglied des SDS; ich trete für den Senat auf der Liste Solidarische Universität an

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Grundsätzlich ist die Debattenkultur gut. Klar kann es mal länger dauern, aber das ist nun mal so, wenn 27Menschen gleichzeitig über kontroverse Themen reden wollen.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Senat: eintreten für die Volluniversität – eine ausgeglichenere Mittelverteilung unter den Fakultäten

In den Fakultätsrat hatte ich leider noch nicht genügend Einblick.

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Es gibt einen Kern sehr aktiver, sehr engagierter Leute, welche sich gleich in mehreren Gremien aktiv zeigen und unterstützen, wo sie können. Und dann gibt es Stupisten, die es nichtmal schaffen, alle paar Wochen zur StuPa Sitzung zu kommen.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Die Rolle der Studierenden ist sehr wichtig für die Universität und derzeit leider noch zu schwach. Ein studentischer Prorektor wäre ein guter Schritt um der Bedeutung der Studierenden Rechnung zu tragen.

Kilian Dorner

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 15:49 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Kilian Dorner, 22, Politikwissenschaft/Philosophie B.A., FS 5/3.

Kilian Dorner

Kilian Dorner

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Ich bin HiWi, vornehmlich mit der Organisation des polenmARkT betraut. Ansonsten photographiere ich sehr gerne.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Weil die Studierenden eine starke Vertretung in den universitären Gremien brauchen.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Grün.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Ausreichend aber verbesserungswürdig.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Junge (studentische) Kunst und Kultur. Auch wenn dies ein schwer zu behandelnder Punkt ist.

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Einen durchaus guten. Zwar missfällt es mir, meine eigenen Arbeit hier zu verorten, die meiner KommilitonInnen will ich an dieser Stelle aber sehr loben.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Als relevant aber noch zu wenig gehört.

 

Foto: Gabriel Kords

Christoph Doppstadt

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 15:47 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Christoph Doppstadt, 24, Medizin 7. Fachsemester

Christoph Doppstadt

Christoph Doppstadt

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Senat und Fakultätsrat Medizin

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

In meiner Freizeit beschäftige ich mit Fotographie, treffe mich mit Freunden oder pflege den gemeinsamen Garten.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Meckern können alle, doch selber etwas gestallten oder in die Hand nehmen tun nur die Wenigsten. Wer meint, etwas besser oder anders machen zu können und zu wollen, sollte dies auch tun:

Dies möchte ich tun -  unsere Uni und damit auch unsere Stadt positiv mitgestalten.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich denke, dass in den Gremien, für die ich kandidiere frei von parteipolitischen Einstellungen gearbeitet werden sollten und vielmehr die Meinungen und Interessen der Studieren widergespiegelt werden müssen.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Ich bin erfreut über den fairen Umgang in den Gremien, würde mir aber zielführendere Diskussionen wünschen.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Senat – Ich sehe die Verbesserung der Lehrbedingungen in allen Fakultäten als eine wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre. Besonders nach dem Freizug der Kliniken in der Löffler-Straße muss eine gute, Studierenden orientiere Umsetzung erfolgen.

Fakultätsrat – Die Planung und den Bau des Studienhospitals / Lehr- und Lernzentrums mit Ideen und Vorstellungen der Studieren vorantreiben und die Lehre und Infrastruktur im Medizinstudium zukunftsfähig machen.

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Jeder der sich engagiert, trägt seinen positiven Anteil bei. Oft habe ich bei machen Debatten und Anträgen, eigene Idee, wie diese besser umzusetzen sind. Mit Hilfe von offenen Gesprächen und frischem Wind, lässt die jetzige Arbeit sicherlich verbessern.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Vertreter der Studierenden können, besonders an einer kleineren Uni wie Greifswald, intensiv an den Entscheidungen teilhaben und diese beeinflussen. Am Besten gelingt dieses, wenn wir Studierenden gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten und uns nicht gegenseitig versuchen zu behindern.

 

Foto: privat

Milos Rodatos

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 15:42 Uhr

Milos Rodatos

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Milos M. Rodatos Politikwissenschaft/Geschichte B.A. im 3. Semester

Abitur 2010 in Sanitz (b. Rostock)

2. Für welche Gremien kandidierst du?

StuPa, Senat

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Das Studentenleben in Greifswald genießen

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Senat: Der kommende Senat wird den neuen Rektor der Universität wählen. Diese richtungsweisende und bedeutende Entscheidung möchte ich mit einer starken studentischen Interessensvertretung mitbestimmen. Darüber hinaus liegen mir persönlich wichtige Projekte in der kommenden Legislatur an, wie das bekannte CO2 Konzept 2015 oder die Sanierung des Hochschulsportes.

Stupa: Das Studierendenparlament ist grundlegend für die studentische Selbstverwaltung an der Uni Greifswald und entscheidend für Entwicklungsprozesse der Studierendenschaft. Genau diese Prozesse möchte ich beeinflussen.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Politische Einstellungen sind auf hochschulpolitischer Ebene zweitrangig und werden für meine hochschulpolitische Arbeit von daher keinen Stellenwert haben. Ergänzend würde ich mich aber als `Mitte-Links` einordnen.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Insgesamt ist die Debattenkultur in den studentischen Gremien sehr positiv. Oft langgezogene Debatten werden zum Großteil vermieden. Ich wünsche mir für die kommende Legislatur aber eine noch sachlichere Debattenkultur, frei von politischen Scharmützeln.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

StuPa: Förderrichtlinien und die grundlegende Frage der Bewilligung von Finanzanträgen

Senat: Hochschulsport und deren Förderung seitens der Universität

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Im Großen und Ganzen arbeiten einige studentische Vertreterinnen sehr konstruktiv in den Gremien. Jedoch müssen sich die Personen, die sich für studentische Gremien aufstellen, bewusst sein, dass es mit der erfolgreichen Wahl nicht erledigt ist. Wir brauchen keine schweigenden und passiven studentischen Vertreterinnen in irgendwelchen Gremien.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Das Landeshochschulgesetz spricht uns Studierenden ein erhebliches Mitspracherecht zu. Es liegt an uns, wie stark wir den studentischen Einfluss auf universitäre Entscheidungen werden lassen. Hierfür brauchen wir aktive und engagierte Mitgliederinnen in den verschiedenen Gremien an unserer Universität.

Foto: privat

Lucia Höfer

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 15:38 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Name: Lucia Höfer

Lucia Höfer

Lucia Höfer

Alter: 21

Studienfach: BWL auf Diplom im 5. Semester

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Senat.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Die wenige Zeit die neben Studium und Hochschulpolitik  bleibt, verbringe ich meist mit Freunden, sei es zum Poi spielen, boxen, kochen,…

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich möchte mich weiterhin für die Studenten an der Uni Greifswald einsetzen und mich für die vernünftige Verwendung von Geldern und anderen Mitteln  stark machen.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich würde mich selbst als Wertkonservativ und Wirtschaftsliberal bezeichnen.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Die Debattenkultur lässt von Zeit zu Zeit zu wünschen übrig, da es des öfteren eher um persönliche Fehden geht, oder um grundsätzliche politische Meinungsdifferenzen. Dabei passiert es dann des öfteren, das am eigentlichen Thema vorbei diskutiert wird.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

-

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Unter den studentischen Vertretern gibt es einige, die eine sehr gute Arbeit  leisten und sich ehrlich für die  Interessen der Studenten einsetzen.  Doch gibt es leider auch ein paar, die ihre Ämter zu großem Teil als Plattform zur Selbstprofilierung nutzen.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Die Studenten in Greifswald haben grundsätzlich viele und gute Möglichkeiten sich  im universitären Entscheidungsprozessen einzusetzen. Man kann sich in verschieden Formen für die  Interessen der Studenten stark machen und etwas bewegen, nur müssen dafür diese Möglichkeiten vernünftig verwendet bzw. eingesetzt werden.

 

Foto: privat

Henrike Förster

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 15:36 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person:

Henrike Förster

Henrike Förster

Name:                          Henrike Förster
Alter:                           20 Jahre
Studienfach:             Humanbiologie B. Sc.
Fachsemester:         3

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Ich kandidiere für den Senat.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Geschäftsführerin des Humanbiologie e.V., Sport (Jazz Dance, Joggen), Musik (E-Gitarre), Kunst (Ölmalerei auf Leinwand)

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich möchte mich für die Interessen aller Studierenden der Mathematisch Naturwissenschaftlichen Fakultät und für verbesserte Studienbedingungen einsetzten. Außerdem bin ich neugierig darauf, neue politische Erfahrungen zu sammeln und eigene Ideen aktiv einzubringen.

Meine Ziele sind:

  • Nachhaltigkeit des Haushaltes
  • Fokussierung auf wichtige Belange (z.B. keine übertriebene Genderung)
  • Politisches Bewusstsein und Interesse (z.B. für Vollversammlungen) unter Studenten durch mehr Öffentlichkeitsarbeit und Transparenz fördern
  • Verbesserungen im Bachelor- und Mastersystem (z.B. Kompatibilität erhöhen, Auslandsaufenthalte erleichtern, übermäßigen Leistungsdruck absenken)
  • Unterstützung/ Förderung von Vereinen, Initiativen und Projekten
  •     Maßnahmen gegen Rechts- und Linksextreme
  • Schaffung neuer Parkplätze für Studenten bzw. Freigeben von vorhanden Parkplätzen
  •     Ausbau der Familienfreundlichkeit
  •    Minimierung von Semesterbeiträgen

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet? 

Ich kann mich mit keiner der bestehenden Parteien gänzlich identifizieren, möchte mich jedoch deutlich von rechtem und linkem Gedankengut distanzieren. Themen wie Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit liegen mir am Herzen.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Aufgrund meiner Erstkandidatur für dieses politische Amt kann ich die bisherige Debattenkultur nicht einschätzen. Ich hoffe auf eine zielstrebige und gleichberechtigte Arbeit, die im Sinne des allgemeinen Wohls der Studenten ist.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Besonders an der Öffentlichkeitsarbeit sollte gearbeitet werden.

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Es gelang mir bisher nicht einen Eindruck zu gewinnen, da sowohl die Arbeiten der Vertreter des Senats als auch des StuPas wenig nach außen getragen werden.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Da die Studenten in viele wichtige Entscheidungen wie Habitilationsverfahren oder Berufungskommisionen mit einbezogen werden und Senatsanträge gestellt werden können, wird ihnen eine wichtige Rolle eingeräumt. Dies erachte ich als sehr wichtig. Schließlich kann keiner die Studiensituation besser beurteilen und Verbesserungsansätze liefern als die Studenten selbst.

 

Foto: privat

David Stoffel

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 15:32 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

David Stoffel, 24, M.A. Geschichtswissenschaft, 1. Semester

David Stoffel

David Stoffel

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

In meiner Freizeit spiele ich Tischtennis und treffe mich gerne  mit Freunden zum Billardspielen.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich habe in meinem B.A. Studium in Greifswald schon erste Erfahrungen mit Gremienarbeit sammeln können (FSR, StuPa, Senat) und möchte nun meine Erfahrungen, die ich aus dieser Arbeit und meinem Studium gewonnen habe, weitergeben und Einfluss auf die Gestaltung der Philosophischen Fakultät nehmen.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich bin Mitglied der SDP und fühle mich daher politisch links.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Die Debattenkultur ist, soweit ich es erlebt habe, recht gut, allerdings muss es in der Philosophischen Fakultät mehr zu einem Miteinander statt einem Gegeneinander kommen, damit die Fakultät sich geschlossener präsentiert und gemeinsam für ihren Erhalt und Ausbau kämpfen kann.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Die Verknüpfung und Zusammenarbeit der einzelnen Institute innerhalb der Fakultät.

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Die Arbeit ist schwer einzuschätzen, da sehr wenig daraus bekannt ist bzw. veröffentlicht wird. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass viel für den Zusammenhalt innerhalb der Fakultät getan wird. Ein krasses Beispiel ist die Abwesenheit von vielen Studentischen Mitgliedern bei der Absolventenfeier. Diese Feier dient dem Zusammenhalt der Fakultät und ist ein Muss für Fakultätsratmitglieder. Des Weiteren ist die Vertretung für Masterstudierende unzureichend.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Die Größe der Rolle steht und fällt mit den studentischen Vertretern. Wenn diese sich Gehör verschaffen und mit guter Sachkenntnis ausgestattet sind, können sie durchaus Einfluss nehmen. Wichtig ist dabei, dass sie neben der Gremienarbeit ihr Studium nicht aus den Augen verlieren. Erfolgreiche Gremienarbeit kann nur in Verbindung mit einem erfolgreichen Studium gelingen.
Zu viele Studierende haben sich in ihrer hochschulpolitischen Arbeit zu Berufspolitikern entwickelt und ihr Studium völlig vernachlässigt. Aber wie authentisch ist ein studentischer Vertreter, der aus rein organisatorischen Gründen sein Studium nicht schafft, aber die Organisation von Studiengängen kritisiert?

Foto: privat

Friedemann Maess

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 15:26 Uhr

Friedemann Maess

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Mein Name ist Friedemann Maess. Ich bin 24 Jahre alt und studiere im 9. Semester Humanmedizin.

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Ich kandidiere für den Senat auf der Offenen Liste.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Ich spiele Cello, versuche mir das Schachspielen beizubringen und mache zum Ausgleich gerne Sport.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Mich interessiert die Arbeit des Senates sehr. Im letzten Jahr habe ich im Fakultätsrat mitgearbeitet. Dort ging es aber eben nur um die Medizinische Fakultät. Ich möchte gern helfen, die Verhältnisse aller Studierender zu verbessern.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich komme aus einem sozialdemokratisch geprägten Haushalt, der mich stark beeinflusst hat. Ich bin aber keiner Partei zugehörig.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Im Fakultätsrat kam es selten zu wirklichen Debatten. Deshalb bin ich umso gespannter auf die Arbeit im Senat. Fragt mich im besten Fall in einem Jahr noch einmal.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Auch das kann ich vermutlich erst in einem Jahr beantworten, wenn ich gewählt werden sollte.

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Es gibt viel Engagement bei den gewählten Vertretern, aber ich habe das Gefühl, dass der Informationsfluss aus dem Senat heraus nicht immer so gut klappt und sich die verschiedenen Gremien in ihrer Arbeit wenig koordinieren.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Wir haben ein Mitspracherecht und von dem können und sollen wir Gebrauch machen.

Foto: privat

Robert Hieronymus

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 15:20 Uhr

Roberty Hiernoymus

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Robert Hieronymus, 21 Jahre, B.Sc. Biochemie, 5. Semester

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Fakultätsrat der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Ich bin als studentischer Vertreter im Prüfungsausschuss der Biochemie tätig.

(Alle weiteren Tätigkeiten meinerseits würden, in Bezug auf meine Bewerbung, hier nichts zur Sache tun.)

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Meine Kandidatur habe ich eingereicht, um auf die fehlende Zahl an studentischen Bewerbungen für Sitze im Fakultätsrat der MNF zu reagieren und um dagegen zu steuern, da, erstens, studentische Vertreter unablässig in solch einem Gremium sind, schließlich sollte die Studierendenschaft und deren Interessen das Hauptanliegen einer Universität sein, und zweitens, muss die Anzahl der Sitze für die studentischen Vertreter voll ausgelastet sein, um ein möglichst breites Meinungsbild der MN-Studenten zu erhalten (wofür selbst vier Sitze mir eigentlich als zu wenig erscheinen).

Mein Interesse am MN-Fakultätsrat kommt dahingehend zustande, da er mich und mein Studium direkt betrifft. Somit steckt man auch viel eher in der Materie relevanter Themen.  Des Weiteren ist der Fakultätsrat eher ein Betriebsrat, wodurch, meiner Meinung nach, ein ganz anderes politisches Umfeld gegeben ist. Hier steht die Effizienz im Vordergrund. Polemik, Provokation und Beleidigung sind (wenn überhaupt vorhanden) stark reduziert und die Diskussionen werden weitgehen sachlich und rational geführt (schon allein da reichlich Professoren anwesend sind), was wünschenswert ist und mir viel eher liegt.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Mitte links

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Seit geraumer Zeit hat sich die Art und Weise wie diese Diskussionen geführt werden, meiner Ansicht nach, enorm verbessert. Die Parteien sind teilweise aus der Wahrnehmung verschwunden und so werden viele Themen viel sachlicher besprochen und auch der Umgang zwischen den einzelnen Mitgliedern hat sich durchaus verbessert. Jedoch sind wir, Aufgrund unserer momentanen Debattenkultur, in manchen Gremien (siehe StuPa) noch recht weit entfernt von einem effizienten System.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Vielleicht nicht unterpräsentiert, aber interessant sehe ich die geplante Erhöhung der Anzahl an Biochemiestudenten in den nächsten Jahren. Dabei müssen sicherlich noch viele der Interessen seitens Fakultät und Studierenden auf einen Nenner gebracht werden. Zurzeit sehe ich dieses Vorhaben für  die Studenten der Biochemie, ohne Ausbau der Raum- und Lehrkapazitäten, als einen schwerwiegenden Rückschritt an.

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Die Arbeit und das Engagement der scheidenden, studentischen Vertreter des Fakultätrates der MNF ist leider schwer einzuschätzen, da keinerlei Sitzungsprotokolle zum Einsehen vorliegen.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Schon als wichtig, denn wer könnte ein besseres Gespür für die Interessen der Studenten ausprägen als die Studenten selbst und diese gegenüber anderen vertreten? Denn es sind ja auch ihre Anliegen. Leider scheint es uns Studenten zurzeit (und schon seit längerem) gut genug zu gehen und unsere Interessen wohl alle nahezu erfüllt zu sein, denn nur wenige Studenten nehmen die Selbstverwaltung noch wahr und bemessen ihr daher kaum eine Bedeutung bei. Man muss den Studenten jedoch zu Gute halten, dass sie auf große Themen reagieren und diese oft nicht einfach so hinnehmen (Bsp. Lehrerausbildung) und auch, dass sie dabei erstaunlich rational handeln und sich nicht stark von Meinungsmacher beeinflussen zu lassen (siehe Arndt-Debatte).

Foto: privat

Christopher Bilz

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 15:14 Uhr
Christopher Bilz

Christopher Bilz

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Christopher Bilz, 21 Jahre, Rechtswissenschaften (5. Fachsemester)

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Senat

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Zu wenig.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Nachdem ich bereits 2 Jahre im Fachschaftsrat Jura und seit einem Jahr im StuPa Erfahrungen in Hochschulgremien sammeln konnte, halte ich die Arbeit im Senat für eine neue spannende Aufgabe. Dort besteht die Möglichkeit, aktiv für die Interessen der Studierenden einzutreten und die Universität gemeinsam mit Mitarbeitern und der Hochschulleitung nach unseren Vorstellungen zu gestalten und zu verbessern.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich halte mich für einen politisch progressiven und freiheitsorientierten Menschen, kann und möchte mich aber nicht der von einer Partei vertretenen Politikrichtung zuordnen.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Bei wichtigen Themen ist mir eine langwierige Diskussion und eine intensive Debatte sehr viel lieber als ein diskussionsloses Abnicken der Vorschläge Einzelner.
Besonders im StuPa kommt es dabei natürlich auch immer mal wieder dazu, dass nur geredet wird, um „auch etwas gesagt zu haben“. Wenn sich die Diskussion in einem solchen Gremium nur noch im Kreis dreht, kann man aber jederzeit auf ein Ende drängen.
Ich kann nur dazu ermutigen, sich von den oftmals langwierigen Debatten nicht von hochschulpolitischem Engagement abschrecken zu lassen. Das gehört dazu und lässt sich nicht immer ganz vermeiden.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Studentische Initiativen und Projekte sollten stärker von der Universität unterstützt werden. Ich halte es für wichtig, dass Studierende neben den unmittelbar zum Studium gehörenden Dingen etwas auf die Beine stellen können und, wenn nötig, Unterstützung erhalten.

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Die bisherige Arbeit der studentischen Vertreter ist in weiten Teilen sehr engagiert und viele stecken ihre Zeit und Energie in diese Arbeit. Es geht nicht nur um die Anwesenheit während der Senatssitzungen. Vor allem das Einbringen von Anträgen und die Arbeit in einer der Kommissionen ist sehr wichtig. Wie überall gibt es aber auch hier recht große Unterschiede zwischen den einzelnen Vertretern und es gibt sicherlich noch Verbesserungspotential.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Man darf die Rolle der Studierenden in den akademischen Gremien keinesfalls unterschätzen. In vielen Gremien, vor allem im Senat, haben Studierende eine wichtige Rolle. Die Schwierigkeit besteht eher darin, alle Mitbestimmungsmöglichkeiten zu nutzen, ohne dabei sein Studium zu vernachlässigen. Deshalb ist es wichtig, dass die Gremienarbeit nicht von einigen Wenigen, sondern von vielen Schultern getragen wird.
Die Universitätsverwaltung und auch die Lehrkräfte sind unbedingt auf Hinweise und Mithilfe von Studierenden angewiesen und viele nehmen Impulse von den Studierenden gerne auf.

Foto: privat

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