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Alexander Schulz-Klingauf

Geschrieben von | Veröffentlicht am 9. Januar 2010 um 04:20 Uhr

Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

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Alexander Schulz-Klingauf

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Alexander Schulz-Klingauf, 31, LA Gymn. Deutsch/Geschichte/Kunstgeschichte, 12. Semester

2. Für welche Gremien kandidierst du?

StuPa

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Sport (Fußball, Tennis, Volleyball uva), Arbeiten…

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Um die Arbeit der letzten Jahre fortzuführen und vor allem die Interessen der Studierenden wirkungsvoll zu vertreten. Die Zielstellung ist seit meinem Einstieg in die Hochschulpolitik im Jahre 2005    stets dieselbe: Konsequenter Einsatz zum Wohle der Studierendenschaft.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Grün

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Konstruktiv, produktiv, zielführend – in den akademischen Gremien (Senat, Fakultätsräte) ist es wichtig, sich als Student konsequent Redeanteile zu erarbeiten und den übrigen Mitgliedern (v.a. den Profs) zum Wohle der Studierenden, wenn angebracht, kritisch gegenüberzustehen.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?

Momentan im StuPa keines – das Landeshochschulgesetz lässt uns nur ein abgestecktes Terrain bearbeiten. Der Output und der Druck seitens des Parlamentes auf die Entscheidungsträger der Uni könnte allerdings insgesamt erhöht werden.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Wenn man willens ist, sich aktiv einzubringen als sehr groß. Dann hat man insbesondere in einem Gremium wie dem Fakultätsrat große Gestaltungsmöglichkeiten.

Solange die studentische Selbstverwaltung in sich geschlossen ist, gemeinsame Positionen nach außen vertritt und mit einer Stimme spricht, ist die Wirkung auf universitäre Entscheidungsprozesse am größten.

9.Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Aus meiner Sicht gibt es hier nicht viel zu verbessern. Sicherlich kann man immer noch mehr Werbung für Kandidaten machen und die Berichte könnten durch etwaige Vorgaben entschlackt werden. Aber: sowohl am Kandidatenfindungsprozedere (es gab seit vier Jahren noch nie so viele Bewerber!), an der Kandidatenbefragung (das StuPa hat die Pflicht gegenüber allen Studierenden, die fähigsten Bewerber in bezahlte Ämter zu wählen) und am Modus der zweiwöchigen Berichterstattung (damit erhält der AStA insgesamt und jeder einzelne Referent die Möglichkeit seine Arbeit zu präsentieren – etwaige Probleme und Fehlentwicklungen können vom StuPa dadurch frühzeitig erkannt und gebannt werden) ist in der bisherigen Form festzuhalten.

10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Fortführung der seriösen und den sich stetig verändernden Bedürfnissen angepassten Haushaltspolitik (z.B. über die Jahre mehr Kulturförderung, weniger Eigenressourcenverbrauch). Da sich der Haushalt der Studierendenschaft aus Zwangsbeiträgen aller Studierenden generiert, haben die gewählten Vertreter der Studierendenschaft (StuPa) in diesem Bereich mit besonderer Sorgfalt zu arbeiten. Jede finanzielle Zuwendung muss vorher durch das StuPa überprüft und kritisch hinterfragt werden, immer mit Blick auf den Nutzen für die Greifswalder Studierendenschaft.

Foto: privat

Christoph Böhm

Geschrieben von | Veröffentlicht am 9. Januar 2010 um 03:56 Uhr

Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

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Christoph Böhm

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Christoph Böhm, 21, Rechtswissenschaften, 7. Semester

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Für das Studierendenparlament der Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Was der Student halt so neben dem Studium macht, Sport, Jobben und auch mal feiern.

Hier ist vielleicht ebenfalls die richtige Stelle um zum wiederholten Mal darauf hinzuweisen, dass ich Mitglied der Burschenschaft Markomannia Aachen Greifswald bin.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Weil ich etwas für meine Universität und die Studierendenschaft tun und erreichen möchte.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Bei CDU/FDP auch wenn man dort gerade im Bereich Neue Medien und Ökologie noch etwas verknöchert ist.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Im StuPa: In der ersten Stunde bei den Berichten etwas zu detailverliebt und zäh, in den letzten zwei Stunden dann langatmig und zäh. Ansonsten kommt es auf das Thema an, wobei es einige Themen gibt, wo es gerne auch mal (politisch) hoch kocht. Generell ist das Niveau schon statthaft, aber man könnte deutlich stringenter sein.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?

Leider Finanzanträge zur Förderung studentischer Projekte. Davon kommen leider generell zu wenige herein obwohl genug Geld zur Förderung da ist.

Ansonsten ist man organisationsbedingt sehr viel mit der klassischen Selbst- und Eigenverwaltung beschäftigt, so das kaum mal Zeit und Platz für fortschrittliche Konzepte und Inhalte bleibt.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Die gesamte studentische Selbstverwaltung ist ein schlafender Tiger, der daran krankt, dass die Studierendenschaft sich kaum dafür interessiert und wir trotz der anhaltenden Wohnraumkrise und den Problemen mit dem Bachelor/Master-System kaum eine gemeinsame politische Mobilisierung haben.

Andererseits haben die ‘Besetzung’ und die anlaufende erste Urabstimmung der Universität gezeigt, dass hier durchaus Potenzial und Willen existiert, der sinnvoll im Rahmen der verfassten Studierendenschaft genutzt und angesprochen werden sollte. Wenn die Studierenden es wollen stehen ihr durchaus die Mittel zur Verfügung auch im Großen etwas zu erreichen, wobei zu hoffen bleibt, dass steigende Wahlbeteiligung und die oben genannten Ereignisse ein positiver Indikator hierfür sind!

9.Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Der persönlichen Kontakt der StuPisten zum AStA (und ebenfalls zu den anderen ‘Berichtspflichtigen’) und dadurch ein höherer Informationsstand auch außerhalb des Berichte-TOP in der Sitzung. Klappt das, ist das andere auch kein großes Problem mehr.

10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Geld ausgeben! Das klingt jetzt erstmal etwas polemisch, aber wir haben momentan einen riesigen Berg an Rücklagen, denn wir durch eine sinnvolle Unterstützung von studentischen Projekten dringend abbauen müssen.

Das bedeutet natürlich, dass wir das Geld nicht aus dem ‘Fenster schmeißen’, sondern nachhaltig fördern und inspirieren sollten. Dazu muss m.E. noch deutlicher nach Außen (an euch!) kommuniziert werden, dass wir Geld haben, es nur ausgeben können, wenn aus der Studierendenschaft Anträge diesbezüglich kommen und was die Bedingungen für diese Förderungen sind. Vielen ist wahrscheinlich nicht einmal bewusst, so stellt es sich mir zumindest immer wieder im Gespräch da, dass für Beträge bis 300€ relativ unkompliziert durch den AStA gefördert werden kann.

Hier sehe ich neben der Unterstützung des AStA auch die dringlichste Aufgabe des nächsten StuPas.

Foto: privat

Claudia Sprengel

Geschrieben von | Veröffentlicht am 9. Januar 2010 um 03:54 Uhr

Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

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Claudia Sprengel

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Claudia Sprengel, 20, Politikwissenschaft und Philosophie auf B.A. im 3. Fachsemester

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Für das Studierendenparlament

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Ich bin Sprecherin der Hochschulgruppe die Linke.SDS Greifswald und Mitglied der Linksjugend [`solid] MV , sowie Stipendiatin der Rosa Luxemburgstiftung. Außerdem bin ich aktiv im Tierschutz unter anderem im WWF. Außer für politisches und soziales zeichne und lese ich auch gern.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Meine bisherigen Erfahrungen im Stupa (3 Monate) haben mir gezeigt das noch viel zu tun ist , es gibt immer noch Anträge die ich gerne einbringe möchte. Desweiteren möchte ich nicht das eine schwarz – gelbe Mehrheit bekommen (das das nicht gut geht sieht man ja ) ;) .

Außerdem möchte ich auch weiterhin die Interessen des Bündnis Bildungsstreik innerhalb des Stupas vertreten und natürlich auch Anstöße von anderen Einbringen.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Links  (aber ich bin kein Partei Mitglied)

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Ganz besonders stört mich das es zu wenig Frauen gibt die sich an der Debatte beteiligen obwohl wir eine Uni mit hohen Frauenanteil sind. Ich freue mich sehr das viele Frauen aufgestellt sind für die Wahlen und hoffe das sich dadurch auch ein Gleichgewicht im Stupa entwickelt. Als ich einen Vorschlag gemacht habe probehalber die quotierte Redeliste  im Stupa einzuführen wurde ich dafür verhöhnt und ausgelacht. Sowas sollte in einem demokratischen Gremium nicht passieren man sollte allen Anträgen und Vorschlägen gegenüber tolerant sein , man kann ja schließlich dagegen stimmen wenn es einem nicht passt

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?

Ich halte soziale Belange stets für wichtig und vielleicht auch unterrepräsentiert , da wir sicherstellen müssen das jeder Student egal woher er kommt , die Chance hat sich dieses Studium leisten zu können sei es mit Kind, mit Behinderung oder anderen Schwierigkeiten.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Die Einbindung der Studierendenschaft ist sehr wichtig und daher müssen wir auch versuch sie stärker umzusetzen und transparenter zu arbeiten. Die Studentische Selbstverwaltung ist sehr wichtig als Ausführende Kraft , den sie haben viel zu leisten und somit auch eine große Verantwortung. Eine gute Zusammenarbeit ist daher unerlässlich , um so frustrierender habe ich daher oftmals die bisherige Situation gesehen z.B. in Bezug auf den Bildungsstreik.

9.Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Teilweise empfand ich manche Referenten als überlastet, dort müsste man überlegen wie man diese Belastung verringern kann. Andererseits fand ich, wie bereits erwähnt, die Zusammenarbeit manchmal schwierig , da es viele Streitpunkte gibt. Man sollte nicht versuchen gegeneinander , sondern miteinander zu arbeiten. Auch wurden sehr kompetente Referenten nicht gewählt rein aus politischer Einordnung, das finde ich auch schade.

10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

-    Chancengleichheit aller Studierenden
-    Verbesserung des B.A. und M.A.
-    Erleichterung des Übergangs der beiden Studiengänge
-    Sinnvoller und nachhaltiger Umgang mit den finanziellen Ressourcen
-    Gleichstellungspolitik
-    Vertreten der Interessen des Bündnis Bildungsstreiks
-    Verbesserung der Ausstattung von Institutionen
-    Keine weiteren finanziellen Belastungen für Student

Foto: privat

Martin Hackbarth

Geschrieben von | Veröffentlicht am 9. Januar 2010 um 03:38 Uhr

Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

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Martin Hackbarth

Martin Hackbarth (22)
Jura (3. Semester) und Schwedisch (2. Semester)

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Für das Studierendenparlament

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Ich war aktiv im Sommer und Herbst beim Bildungsstreik. Des Weiteren bin ich in der Piratenpartei, bei den Hochschulpiraten und im AStA als Referent für „politische Bildung“.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich möchte etwas bewirken und verändern. Mehr Taten und weniger Worte.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Als Pirat müsste ich eigentlich „oben“ sagen ;)

Aber ich sehe mich eher „Mitte Links“

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Gut

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?

Kulturelle und technische Themen.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Ich denke das viele Studenten die “Macht“ und Leistungen der verfassten Studierendenschaft unterschätzen. Die Gremien können viel mehr in den Entscheidungsprozess der Universität  eingreifen und diesen verändern, als viele denken.

9.Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Die Rechenschaftsberichte ziehen sich oftmals unnötig in die Länge. Dies gilt es zu verändern.

10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Sinnvolle Ausgaben, Förderung von kulturellen Projekten und keinen harten unnötigen Sparkurs.

Foto: privat

Maximilian Willmann

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2010 um 22:10 Uhr

Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

Maximilian Willmann

Maximilian Willmann

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Maximilian Willmann, 19 Jahre, Geschichte/ Geographie LA Gym, 1.Semester

2. Für welche Gremien kandidierst du?

StuPa

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Mitglied und stellvertretender Vorsitzender der AG Gender-Trouble

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

ich möchte mehr machen, als nur studieren; soziales Engagement ist wichtig und fördert Sozialkompetenz

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Richtung CDU und FDP

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

im StuPa fast lächerlich, wenn dort geschrien wird oder über die Tagesordnung (!) stundenlang abgestimmt wird

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?

obwohl es bereits die AG Gender-Trouble gibt, wird das Thema Homosexuelle etc. immer noch sehr kritisch betrachtet; meines Erachtens gibt es da gravierende Mängel in der Akzeptanz besonders bei einigen jetzigen StuPisten

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

die Studenten werden oftmals angehört, aber in ihrem Sinne wird nicht sehr oft gehandelt… da muss sich was ändern!

9.Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

ich bin mit den AStA-Referenten zufrieden. Vielleicht sollte die AStA-Vorsitzende und die Finanzreferentin noch mehr in die Entscheidungen des StuPa eingebunden werden (intensivere Zusammenarbeit)

10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Gelder sollten sinnvoll ausgegeben werden
gleichmäßige (!) Verteilung des Geldes an alle

Foto: privat

Christina Stobwasser

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2010 um 21:57 Uhr

Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

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Christina Stobwasser

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Christina Stobwasser, 22, Politik/Geschichte, 1 Semester

2. Für welche Gremien kandidierst du?

StuPa

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Ich  treffe mich gern mit Freunden zum feiern, kochen, Kaffee  oder  was sonst noch Spaß macht. Außerdem arbeite ich ehrenamtlich für AFS (eine Austauschorganisation), Greenpeace und die Grüne Jugend,  lese  soweit es die Zeit erlaubt, gehe auf Konzerte/Festivals, singe und nehme mir schon seit Jahren vor Gitarre spielen zu lernen und werde das sicher irgendwann noch schaffen ;) . Sporttechnisch mache ich gern Yoga und segle seit ich klein bin.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich kandidiere für das StuPa weil ich mich gern in die Politischen Gestaltungsprozess an der Uni einbringen  und die ökologischen Aspekte gern etwas mehr betont sehen würde.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Wie schon aus den vorherigen Antworten zu erraten ist, bin ich Mitglied der Grünen Hochschulgruppe.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, sind zumindest die  Debatten im StuPa sehr intensiver  Natur und durch viele verschiedene Standpunkte sehr divers und lebendig. Zwar scheint das dazu zu führen, dass die Debatten auch des Öfteren mal weit in die Nacht hinein dauern, aber das  ist einem ja lieber als allgemeines „Ab nicken“  kontroverser Themen. Da sieht man Einsatz.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?

Ich fände es erstrebenswert die ökologischen Aspekte an der Uni weiter in den Vordergrund zu stellen. Was für einen Stromanbieter hat die Uni? Wäre es nicht erstrebenswerter regenerative Energien zu fördern? Gerade bei einem so großen Abnehmer wie der Uni Greifswald würde der Wechsel hin zu einem Anbieter erneuerbarer Energie wünschenswert.  Oder auch:  das Bio-Essen in der Mensa weiter zu fördern, den Einsatz Recyclingpapiers weiter voran zu treiben, die UniSolar AG zu fördern… Alles nur kleine Veränderungen die aber in der Summe eine Menge bewirken könn(t)en.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Die Studenten haben hier an der Uni viel in der Hand, vieles kann von uns gestaltet und verändert werden. Natürlich bringt das auch viel Verantwortung mit sich, aber gerade wenn dieser Verantwortung mit viel Klugheit und Engagement begegnet wird kann von uns einiges bewirkt werden.

9.Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Die Kommunikation und Abstimmung zwischen den beiden Gremien sollte verbessert werden und die Kompetenzbereiche klar abgegrenzt sein.

10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Ich würde mich dafür einsetzen kulturelle Programme wie zum Beispiel das Studententheater oder GrIStuF  weiter und intensiver zu fördern.

Allgemein ist es sehr wichtig verantwortungsvoll mit dem großen Budget der Studentenschaft umzugehen uns dieses im Sinne aller zu verwalten und intelligent anzulegen.

Caroline Göricke

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2010 um 21:50 Uhr

Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

Caroline Göricke

Caroline Göricke

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Caroline Göricke, 21, 3.Fachsemester Humanmedizin

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Fakultätsrat, Senat

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Am liebsten setze ich mich mit Freunden in ein Café und rede über Gott, die Welt und alles, was sie (beide) am Laufen hält. Meine große Leidenschaft sind Gesellschaftsspiele jeglicher Art. Wenn sich die Möglichkeit bietet, spiele ich mit Begeisterung Volleyball oder erweitere meine Kampfkünste im Bühnenfechten.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Senat: In meiner Vorstellung ist es ein Grundrecht eines jeden Studenten, seine Studienbedingungen mitzugestalten. Dabei darf, ja muss sogar, das Interesse und Informationsspektrum weit über die eigene Fachrichtung hinausgehen. Dazu gehört auch die Vertretung  volluni humanistisch

Fakultätsrat: Es gilt in einem Gremium, in dem vornehmlich etablierte Persönlichkeiten vertreten sind, die Qualität der Ausbildung im Blick zu behalten und kontinuierlich zu verbessern. Dieser Arbeitsschwerpunkt muss zu Gunsten der Studenten beibehalten werden. Dazu möchte ich rege und konsequent beitragen.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Da die Partei, die meine breitgefächerten Interessen umfassend vertritt, erst noch gegründet werden muss, würde ich mich als progressiv politisch unabhängig bezeichnen.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Das hängt stark von der jeweiligen Zusammensetzung der Gruppe ab. Je größer das Gremium, desto schwieriger die Kommunikation und desto mehr Aufwand erfordert sie. Häufig erscheint mir die Diskussionsweise dann als sehr stark geprägt von Vorurteilen und verallgemeinerten Ansichten zwischen Lehrenden und Lernenden, aber auch zwischen einzelnen Fachrichtungen. Generell ist jedoch die gegenseitige Rücksichtnahme im möglichen Rahmen der Debatten positiv hervorzuheben.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?

Senat: Belange, die an der Basis des Studiums und somit beim täglichen Studienablauf eines Studenten angreifen, sollten konkretere Berücksichtigung finden. Dazu zählen finanzielle wie strukturelle Probleme einer jeden Fachrichtung.

Fakultätsrat: Auf die organisatorischen und qualitativen Aspekte insbesondere in der klinischen Ausbildung muss mehr Wert gelegt werden.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Die Möglichkeiten sind gerade hier in Greifswald generell gegeben – doch müssen sie auch adäquat genutzt und studentisches Engagement gefördert werden. Ein Ausbau ist ohne Frage wünschenswert und einzufordern.

Foto: privat

Lars Novak

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2010 um 21:48 Uhr

Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

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Lars Novak

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Ich bin 24 Jahre alt und heiße Lars Novak. Ich studiere PoWi im 7 FS. Und GeWi im 1 FS. .

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Ich kandidiere für das Studentenparlament.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Außer Studium und Gremienarbeit arbeite ich am Wochenende in der Saphire Bar in Berlin und wenn es meine Zeit zulässt, gehen ich zum Schwimmen oder mach einen anderen Sport.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich kandidiere für das Stupa, weil ich mich aktiv in die Hochschulpolitik einbringen will.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich fühle mich dem Linken Lager zugehörig.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Ich kann nur über das StuPa sprechen und da ist die Debattenkultur verbesserungswürdig.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?

Ich sehe im Stupa kein Thema unterrepräsentiert.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Ich glaube das demokratische Prozesse und Mitbestimmung sehr wichtig sind. Nur wenn sich die Studierenden in ihrer Universität mit einbringen und Einfluss ausüben kann etwas zu ihren Gunsten verändert werden.

9.Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Ich finde das es reichen würde,  wenn die Asta Referenten ihre Rechenschaftsberichte zu jeder zweiten Sitzung dem Stupa vortragen. Das würde sowohl dem Asta als auch dem StuPa viel Zeit sparen.

10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Haushaltspolitisch habe ich mir für den Fall der Wiederwahl vorgenommen, die Rücklagen   wie von der Vollversammlung gefordert weiter abzubauen und das vorhandene Geld sinnvoll zur Förderung studentischen Engagement einzusetzen.

Foto: privat

Maximilian Wolf

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2010 um 18:10 Uhr

Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

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Maximilian Wolf

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Maximilian Wolf, 17 Jahre, Rechtswissenschaften, 1. Semester

2. Für welche Gremien kandidierst du?

StuPa

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

In meiner Freizeit bin ich begeisterter Schwimmer und betreibe Fahrradsport. Außerdem lese ich gerne (wenn ich die Zeit finde), bin schriftstellerisch und musikalisch tätig. Neben dem RCDS engagiere ich mich auch für die Junge Union Greifswald, gerade wenn es um Themen ohne direkten Bezug zur Uni geht.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich möchte gerade als Erst-/Zweitsemester dafür sorgen, dass das StuPa sich stärker als bisher als Dienstleister für die Studenten versteht. Die Vertreter dort sind nicht zur Durchsetzung ihrer eigenen Interessen gewählt, sondern zur Durchsetzung der Interessen, die für die Gesamtheit der Studenten am besten sind – auch für die, die vielleicht gar nicht gewählt haben. Auch hoffe ich als verhältnismäßiger „Neuling“ an der Hochschule unvoreingenommener im StuPa arbeiten zu können. Man sollte zwar die hochschulpolitischen Grundpositionen der anderen Vertreter kennen, deshalb aber nicht bei der Arbeit im „Lagerdenken“ verhaften.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Grundsätzlich christlich-demokratisch. Das bedeutet aber nicht, dass ich mir zu jedem Thema dogmatisch eine solche Meinung bilde – in fast jedem politischen Spektrum finden sich wertvolle Überlegungen, die ich auch gerne vertrete, wenn ich glaube, dass sie beim jeweiligen Problem zur besten Lösung führen.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Von meinen bisherigen Erfahrungen her sehr unterschiedlich: An mancher Stelle bestimmen vor allem persönliche Streitigkeiten den Ton, an vielen Stellen wird aber sehr engagiert und effektiv gearbeitet. Generell halte ich das gängige Vorurteil, in studentischen Gremien werde nur unnütz geredet, aber für weit verfehlt. Ohne die Arbeit in den Gremien stände die Studentenschaft sehr schlecht da.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert?

Vor allem alltägliche Themen stehen zum Teil nur selten auf der Tagesordnung. Es wird zwar erbittert über den Namenspatron oder militärische Forschung an der Uni gestritten, aber Dinge, die jeden Studenten berühren wie Bibliotheksbedingungen, das Stud.IP-Chaos, die Mensa-Preiserhöhungen und vieles mehr scheinen oft nur nebensächlich behandelt zu werden. Dabei sollte es umgekehrt sein: Im Mittelpunkt die Dinge mit Auswirkungen auf jeden Studenten und an zweiter Stelle ideologische Angelegenheiten, in denen das StuPa ohnehin meistens nur symbolische Entscheidungen fällen kann.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Deutlich höher als ich zu Beginn meines Studiums gedacht hätte. Allein die Höhe der vom StuPa zu verwaltenden Gelder beweist, wie weitreichend die Entscheidungen dort sein können. Außerdem wissen die studentischen Gremien als Vertreter derer, die unmittelbar betroffen sind, meist noch am ehesten, wo Veränderungen nötig und wo bestehende Strukturen erhaltenswert sind (auch das gibt es, siehe den Bologna-Prozess!)

9.Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Das StuPa müsste versuchen, darauf hinzuwirken, dass in den nächsten Jahren keine Referate im AStA mehr mangels Interesse unbesetzt bleiben. Einige möchten dafür ein Referat „Nachwuchsgewinnung“ einführen. Das halte ich an und für sich für eine gute Idee, denkbar wäre allerdings auch eine Integrierung dieses neuen Referates in ein bestehendes.

10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

1) Haushaltspolitik muss solide sein, was meines Erachtens in den letzten StuPa-Jahren auch durchaus oft der Fall war. Das bedeutet zum einen, dass kein Geld mit der Gießkanne verteilt werden sollte, andererseits aber auch keine überflüssigen Rücklagen gebildet werden sollten. Die Studenten, die am Anfang des Semesters einzahlen, sollen auch in demselben Semester noch Auswirkungen ihrer Zahlung ausmachen können.

2) Haushaltspolitik muss transparenter werden. Bislang sind die € 8,50 an die studentischen Gremien für viele Studenten nach Semesterbeginn im Nirwana verschwunden und werden deshalb zu Unrecht als notwendiges Übel erachtet. Deshalb sollte verständlich darüber aufgeklärt werden, wo die Gelder hingehen, etwa durch eine genaue Aufschlüsselung der Verteilung der € 8, 50 (z. B. € 3,00 für kulturelle Projekte, € 1,00 für den AstA etc.)

Foto: privat

Solvejg Jenssen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2010 um 18:05 Uhr

Der webMoritz hat am Montag, dem 4. Januar, allen Kandidaten für StuPa, Senat und Fakultätsräte per E-Mail einen Fragebogen zugesandt. Wir veröffentlichen alle Antworten, die uns bis Freitag, 18 Uhr zugegangen sind. Antworten, die später eingegangen sind, können unter Umständen nicht oder nur verspätet veröffentlicht werden.

Solvejg Jenssen

Solvejg Jenssen

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Solvejg Jenssen, 22 Jahre, Rechtswissenschaften im 7. Semester.

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Für den akademischen Senat und das Studierendenparlament.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Essen, Schlafen und Studium und Gremienarbeit koordinieren J

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

StuPa: Nach zwei sehr arbeitsintensiven Jahren im AStA, ist es nun an der Zeit sich dem Ende des Studiums intensiver zu widmen und anderen Studenten das Ruder zu überlassen. Die gesammelten Erfahrungen möchte ich aber trotzdem weiterhin einbringen und weitergeben. Hierfür eignet sich das StuPa sehr gut.

Senat: Als das höchste beschlussfassende Gremium der Universität ist der Senat das Gremium, in dem man am meisten bewirken und die Entscheidungen mitgestalten kann, die maßgeblich für alle Studierenden sind.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich bin Mitglied der liberalen Hochschulgruppe. Das hat in meiner bisherigen AStA-Tätigkeit aber eine untergeordnete Rolle gespielt, da wir die Interessen aller Studierenden vertreten. Auch für die jetzigen Gremien trete ich bewusst nicht direkt für die Hochschulgruppe an, da insbesondere in der letzten Legislatur das Gegeneinander und gegenseitige Blockieren der Hochschulgruppen im StuPa alles andere als gewinnbringend war und viel konstruktive Arbeit dadurch verhindert wurde. Es ist eine Personen- und keine Listenwahl, auch wenn einige Gruppierungen das gerne anders hätten. Die Tendenz, dass man als StupistIn zunehmend nur noch als Mitglied einer Hochschulgruppe wahrgenommen wird und nicht mehr als Einzelperson mit eigenen Ideen und Meinungen empfinde ich als sehr schade.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Insbesondere im StuPa könnte man natürlich durchaus respektvoller und differenzierter miteinander umgehen. Allerdings gehören zu einer echten Demokratie und einer echten Diskussion auch mal laute Worte und hitzige Debatten, ohne die wär’s mit Sicherheit auch nur halb so lustig J

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium, für die/das du kandidierst, unterrepräsentiert?

Anm. d. Red.: nicht beantwortet

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Größer als man gemeinhin denken würde. AStA-Arbeit und StuPa-Beschlüsse werden durchaus von Rektorat, Stadt und Land wahrgenommen. Innerhalb der Universität sind die Studenten in wichtige Entscheidungen eingebunden und werden regelmäßig zu Beratungen und Besprechen eingeladen – das betrifft natürlich in der Regel  hauptsächlich die gewählten Fachreferenten im AStA und die Kommissionsmitglieder von Senat und Fakultätsräten.

9. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Der AStA ist das Exekutivorgan der Studierendenschaft, er übernimmt die Außenvertretung, setzt StuPa-Beschlüsse um und arbeitet aktiv und effektiv an Verbesserungen und der Interessenwahrung für die Studierenden.  Den AStA handlungsfähig zu machen, mit guten Köpfen zu besetzen und seine Arbeit zu kontrollieren, sollte daher oberstes Ziel jedes Stupisten sein. Statt dem Wunsch nach noch weniger Arbeit einiger Stupisten nachzukommen und die Berichte auf ein Minimum zu beschränken oder gar ganz abzuschaffen, sollte jeder Stupist der Arbeit der Referenten Respekt zollen, indem er die Berichte liest, sich Gedanken darüber macht, lobt, kritisiert und Anregungen gibt. Nur so kann ein sinnvolles Miteinander von AStA und StuPa gewährleistet sein und ein stetiger Informationsaustausch sichergestellt werden.

10. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

In Anbetracht der hohen Summen des von uns zu verwaltenden Geldes der Studierendenschaft sollte an oberster Stelle der sorgsame und gerechte Umgang damit stehen. Hier gilt es, förderungsfähige und- würdige Projekte, Veranstaltungen und sonstiges zu fördern, aber auch Grenzen und Bedingungen zu setzen. So sollte die Kenntnis und Einhaltung der Finanzordnung, das ruhige und sachliche Abwägen vor der Mittelvergabe und das Vertrauen auf das Fachwissen der Finanzreferentin stillschweigend vorausgesetzt werden können. Leider konnte man das insbesondere in der jetzigen Legislatur bei einigen Stupisten nicht immer erkennen, hier gibt es Verbesserungsbedarf.

Foto: privat

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