Alle Artikel der Kategorie Universität

700 x Frischfleisch – die Erstsemester kommen…

Geschrieben von | Veröffentlicht am 27. März 2008 um 13:25 Uhr

Wie der AStA heute bekannt gab, kommen doch wesentlich mehr Erstsemestler als bisher angenommen. Tatsächlich werden statt 300 bis 400 um die 700 neuen Studenten erwartet. In der Pressemitteilung des AStA heißt es:

“Am Mittwoch dem 02.04.2008 um 15.30 Uhr beginnt in der Mensa am Schießwall die Erstsemesterwoche. Den neuen Studenten wird hier die Möglichkeit gegeben die Stadt, die Uni und die Kommilitonen kennen zu lernen. Neben einer Willkommensparty in der Kiste, am Mittwoch 02.04.2008 um 20.00 Uhr, gibt es wieder das traditionelle Frühstück mit den jeweiligen Fachschaften und Vorträge über alle studienrelevanten Themen. Abgerundet wird die Woche mit einer Fahrt nach Hiddensee. Die Karten hierfür, sowie auch alle weiteren Informationen, gibt es im AStA-Büro in der Domstraße 12 oder telefonisch unter 03834/ 86 1750. [...]“

Von Uni-Blog ebenfalls ein herzliches Willkommen!

Mensaumbau abgeschlossen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 25. März 2008 um 12:47 Uhr

Seit heute hat die große Mensa am Wall wieder geöffnet. Im großen Saal wurde ein moderner Essenausgabe-Bereich geschaffen. Es gibt jetzt eine Kasse mehr, mehr Platz an der der Salat- und den Desserttheke. Außerdem dominiert nun die einheitlich kräftige rote Farbe. Hier zwei Bilder:

Neue Essensausgabe-Theken

Die neuen Kassen.

Was haltet Ihr von der umgebauten Mensa? Rechts gibts eine neue Umfrage…

Universität verliert vor Gericht: Geld zurück?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 19. März 2008 um 12:12 Uhr

Wie bereits letzte Woche berichtet, kippte heute das Oberverwaltungsgericht die 10 Euro Verwaltungsgebühr unserer Universität. Die Richter erklärten die Gebühr für unwirksam. Wie schon bei der mündlichen Verhandlung, kritisierte das Gericht bei der Urteilsverkündung, dass die Ermächtigungsgrundlage nicht ausreichend bestimmt sei. Der AStA versteht das Urteil als einen deutlichen Sieg gegen die Universität und schreibt in seiner Pressemitteilung:

“Über zweieinhalb Jahre nach Eingang der Klage [...] folgte der 4. Senat am Oberverwaltungsgericht den Argumenten des AStA. Mit dem Urteil wurden mangels Ermächtigungsgrundlage die Regelungen zur Rückmeldegebühr in der Gebührenordnung der Universität Greifswald für unwirksam erklärt. [...] Weiterhin wurde festgehalten, dass es einer deutlicheren Abgrenzung von Rückmeldegebühr und Studiengebühren bedarf.”

Jetzt geht es ums Geld. Der AStA, vertreten durch seinen Vorsitzenden Thomas Schattschneider, fordert nun, dass alle Gebühren (je Student also bis zu 40 Euro) an alle Studenten zurückgezahlt werden müssen. Es ist jedoch zu erwarten, dass die Universität nur den Studenten etwas zurückzahlen will, die einen Widerspruch erhoben hatten. Über alle vier Semester waren das 1465 Widersprüche, so Ebert aus dem Studentensekretariat gegenüber dem Uni-Greifswald-Blog.

Ein weiteres juristisches Verfahren ist hier durchaus denkbar. Die Kosten dieses Verfahrens müssen sich Universität und AStA jedoch teilen. Auf Grund des niedrigen Streitwertes seien diese jedoch überschaubar, beruhigt Schattschneider: “Wir haben 4000 Euro im Haushalt eingeplant, die wir sicher nicht ausschöpfen müssen”.

Heute um 14 Uhr soll die Rückzahlungsmodalitäten bereits Thema im Senat sein. Es ist jedoch nicht damit zu rechnen, dass die Universität sich so schnell zu dem Thema positioniert. Möglich ist, dass die Verwaltungsgebühr nun auch an den anderen Hochschulen kippt, da auch diesen eine Ermächtigungsgrundlage fehlt. Explizit ausgenommen vom Urteil sind die Immatrikulationsgebühren. Nicht jedoch weil sie rechtens wären, sondern weil der Kläger – da selbst nicht betroffen – keine Klagebefugnis hatte. Nicht entschieden wurde, ob Verwaltungsgebühren grundsätzlich unzulässig sind.

Update: Der AStA Rostock freut sich über die Entscheidung des Gerichts und beglückwünscht den AStA Greifswald. Die Rostocker Universität hatte keine Verwaltungsgebühren eingeführt.

Details zum neuen Studentenwohnheim

Geschrieben von | Veröffentlicht am 18. März 2008 um 16:42 Uhr

Die OZ berichtet heute über Details zum geplanten kommerziellen Studentenwohnheim in der Anklamer Straße gegenüber dem Lidl (vgl. Archiv).

Demnach will der Investor rund 18 Millionen Euro in das Wohnheim, genannt “Akademiepark Greifswald“, investieren. Es sollen 400 neue Studentenwohnungen, vor allem Einzimmer-Appartements, aber auch Wohnungen für Paare, für Behinderte und für Wohngemeinschaften, entstehen.

Es soll noch dieses Jahr mit dem Bau begonnen werden.

Seltsam: Seit heute trägt das Poster vor dem geplanten Wohnheim große Sprayer-Zeichen. Ob diese in Zusammenhang mit der möglichen Schließung des Studentenclubs “Mira” stehen, ist unklar.

Greifswald wird Demenzstandort

Geschrieben von | Veröffentlicht am 11. März 2008 um 21:47 Uhr

Aus dem Nachrichtenticker:

“Berlin (ddp-nrd). Rostock und Greifswald werden einer der sieben bundesweiten Partnerstandorte für das künftige Demenzforschungszentrum in Bonn. [Sie] werden [...] Ursachen von Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson erforschen sowie Möglichkeiten der Prävention und Behandlung untersuchen, wie der Schweriner SPD-Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Hacker am Dienstag in Berlin mitteilte.

[...] In Deutschland leiden derzeit rund eine Million Menschen über 65 Jahren an den Folgen einer Demenz. Die Zahl der Neuerkrankungen liegt bei rund 200 000 pro Jahr. Experten gehen davon aus, dass aufgrund des demografischen Wandels sich diese Situation weiter verschärfen wird. Die Bundesregierung hatte auf der Klausurtagung in Meseberg im August 2007 beschlossen, ein Institut für Neurodegenerative Erkrankungen zu gründen.”

Das könnte für die Greifswalder Medizin erneut wertvolle Drittmittel bedeuteten und ist auf jeden Fall eine weitere Aufwertung des Klinikums Greifswald. Herzlichen Glückwunsch kann man da nur sagen.

Große Mensa schließt wegen Umbau

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. März 2008 um 09:56 Uhr

Um 10. bis 20. März wird der große Saal der Mensa am Wall geschlossen, da dann eine neue Ausgabestrecke mit neuem Möbilar eingebaut wird. Diese soll optisch schöner, technisch moderner und auch effizienter das Essen an die Studenten bringen. Das meldete heute die OZ.

Essen gibt es in dieser Zeit in der Cafeteria, bzw. im kleinen Saal.

Was macht unsere Uni auf der Cebit?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 3. März 2008 um 11:43 Uhr

In einem Artikel vermeldete gestern das IT-Fachportal Heise.de, dass unter anderem die Universität Greifswald auf der Cebit vertreten ist. Was macht sie dort?

Auf der Cebit will die Universität Greifswald Forschungsergebnisse erstmals in einem größeren Rahmen präsentieren. „Wir haben die Universität durchforstet und vier vorzeigbare und international konkurrenzfähige Projekte für die Cebit ausgewählt“ erklärt Dr. Stefan Seiberling, wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Forschungsförderung.

Mit dabei: Eine digitale Bilddatenbank für Pflanzen namens „FloraGREIF“, eine umfangreiche Verwaltungssoftware für Forschung, die Weiterentwicklung der Textanalysesoftware „Stuttgarter Elektronische Studienbibel 2.0“ der Theologie und grafisch-intuitive Software-Lösungen zur Krankheitsdokumentation in der Augenheilkunde.

Der erweiterte Auftritt der Universität auf der Cebit ist das Ergebnis des im letzen Jahr in Zusammenarbeit mit Siemens eingerichteten Zentrums für Forschungsförderung. Ziel ist es die Verflechtung zwischen universitärer Forschung und Wirtschaft zu verbessern und Forschungsvorhaben stärker über Drittmittel zu finanzieren. Die Höhe der Kosten für den Auftritt seien “nicht öffentlich”, werden aber vom Land getragen.

Der Stand der Universität ist in Halle 9 / D04 und D31 zu finden. Wer nicht nach Hannover fährt, findet Bilder vom Stand unserer Uni auf diesem Blog gegen Ende der Woche. Und man kann übers Internet auf die Präsentation zweier Exponate online zugreifen:

Bildquelle: Uni-Greifswald
Textquelle: Ostsee-Zeitung

Prominenter Schirmherr für Gristuf 2008

Geschrieben von | Veröffentlicht am 2. März 2008 um 19:53 Uhr

Gristuf konnte Jakob von Uexküll als Schirmherren für das diesjährige Studentenfestival gewinnen.

Das Gristuf-Orgateam lädt alle zwei Jahre hunderte internationale Studenten aus aller Welt nach Greifswald ein, um hier eine Woche Kultur, Workshops, Austausch und Spaß zu erleben.

Dieses Jahr findet es unter dem Motto “Mind a change?” vom 13. bis 22. Juni statt.

Jakob von Uexküll, ist laut Wikipedia:

“… ein schwedisch-deutscher Philatelist und Philanthrop sowie Stifter des Right Livelihood Award.

Uexküll, Enkel des deutschbaltischen Biologen Jakob Johann von Uexküll, wurde als Sohn eines schwedischen Journalisten geboren und wuchs in Hamburg auf.

[...] gründete er 1980 mit deren Erlös die Right Livelihood Foundation und stiftete den als „Alternativen Nobelpreis“ bekannten Right Livelihood Award, der jedes Jahr nicht wissenschaftliche Leistungen, sondern humanitäre, soziale und ökologische Projekte auf dem Weg zu einer besseren Welt fördert und alternativ tätige Initiatoren auszeichnet, die nicht ins Vergabemuster des Nobelpreises passen.

[...]“

Bildquelle: Wikipedia

Neue Studentenwohnheime

Geschrieben von | Veröffentlicht am 2. März 2008 um 15:01 Uhr

Offenbar wird in der Anklamer Straße, direkt gegenüber vom Lidl-Supermarkt, ein neues kommerzielles Studentenwohnheim gebaut. Seit Freitag finden sich rund um das Gebäude große Werbeschriftzüge: www.akademiepark- greifswald.de steht darauf. Laut dieser Website werden in dem Gebäude “komfortable und bezahlbare Wohnungen für ca. 400 Studenten und Studentinnen” entstehen. Das Projekt sei noch in der Planungsphase.

Bisher wird vom Gebäude nur der Keller vom Studentenclub Mira genutzt. Ob der Club in dem Gebäude bleiben kann, oder raus muss (wie einst der Club “C9” nach der Renovierung des Max-Kade-Hauses), weiß ich noch nicht.

Das Gebäude wurde im Januar von der Deutschen Bahn AG verkauft.

Ein zweites Studentenwohnheim soll in der Stralsunder Straße Nr. 10 entstehen. Das Gebäude wurde letztes Jahr von der Universität an das “Petruswerk” verkauft – eine katholische Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft. In diesem Haus sollen über 100 Wohnungen entstehen.

Bis letztes Jahr wurde es unter anderem vom Studententheater, dem Internationalen Studentenfestival “Gristuf” und dem Studentenfernsehen Moritz TV genutzt bis das Gebäude wegen Einsturzgefahr gesperrt wurde.

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