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	<title>webMoritz.de &#187; Uni-Politik</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Planung gescheitert: Umzug der FB Geschichte verzögert sich erneut *Update*</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/02/09/planung-gescheitert-umzug-der-fb-geschichte-verzogert-sich-erneut/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 20:48:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Christin Bilz]]></category>
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		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Entgegen der ürsprünglichen Planung wird sich der Umzug der Fachbibliothek Geschichte erneut verzögern. Dies teilt der Fachschaftsrat (FSR) in einer Pressemitteilung mit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/historisches-institut-fachbibliothek-gabriel-kords.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-42196 alignleft" style="margin: 5px;" title="historisches-institut-fachbibliothek-gabriel-kords" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/historisches-institut-fachbibliothek-gabriel-kords-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Entgegen der ürsprünglichen Planung wird sich der Umzug der Fachbibliothek Geschichte erneut verzögern. Dies teilt der Fachschaftsrat Geschichte (FSR) in einer Pressemitteilung mit. Die Fachbibliothek bleibt bis auf weiteres wieder im Gebäude des Historischen Instituts, welches aber wegen Baufälligkeit geschlossen und somit für die Öffentlichkeit unzugänglich ist. Ursprünglich sollten die Bestände in die Alte Universitätsbibliothek gebracht werden, nun gibt es aber Bedenken wegen der Statik. Über die erneute Verzögerung zeigt sich der Fachschfatsrat sehr verärgert.<span id="more-70251"></span></p>
<p>Vor kurzem sah es noch ganz danach aus, als wären die Raumprobleme der Fachbibliothek Geschichte endlich gelöst. <a href="http://webmoritz.de/2012/01/30/am-wochenende-keine-entleihungen-in-der-universitatsbibliothek-moglich/" target="_blank">Am 30. Januar</a> bestätigte der Geschäftsführende Direktor des Historischen Institutes Professor Thomas Stamm-Kuhlmann dem webMoritz, dass der Umzug der Fachbibliothek von dem derzeit geschlossenen Gebäude in der Domstraße 9a in das Erdgeschoss der Alten Universitätsbibliothek für die dritte Februarwoche vorgesehen ist. Diese Zusage habe er vom Direktor der Universitätsbibliothek bekommen.</p>
<h3>&#8220;Umzug muss zur Chefsache werden!&#8221;</h3>
<p>In einer Pressemitteilung teilte der FSR Geschichte heute mit, dass er von der Verwaltung der Universität informiert wurde, dass der geplante Umzug nun wegen statischer Bedenken verschoben wird. Zunächst soll ein Gutachten klären, ob die Räume in der Alten Universitätsbibliothek, welche extra für den Umzug saniert wurden, überhaubt für die Bestände geeignet sind. „Dass der Verwaltung trotz monatelanger Planung erst eine Woche vor dem Umzug einfällt, dass mit der Statik etwas nicht stimmt, macht die Sache endgültig zur Posse“, kommentierte Diana Treiber, Öffentlichkeitsreferentin des Fachschaftsrats den erneuten Stopp des Umzuges. „Rektor Westermann und Kanzler Flieger müssen die Sache jetzt endlich zur Chefsache machen, weil ihre Mitarbeiter damit offenbar überfordert sind.“, sagte sie weiter.</p>
<p>Auch die FSR-Vorsitzende Christin Bilz zeigte sich verärgert: „Es kann nicht sein, dass sich der Umzug jetzt zum wiederholten Mal verzögert, weil die Verwaltung ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat“. Weiter weist die Pressemitteilung auf die Mehrbelastung für Studierende und Mitarbeiter hin, die durch die erneute Verzögerung weiter besteht. So entstünden Nachteile, wenn für die Vorbereitung von Hausarbeiten und Prüfungen tagelang auf die Bücher gewartet werden muss. Das trifft nicht auf alle zu, denn die Handapparate und ein Teil der Bestände des Historischen Institutes stehen nach wie vor in der Zentralen Universitätsbibliothek zur freien Verfügung. Die Fristen für die Abgabe der Hausarbeiten wurden außerdem erneut um einen Monat verlängert.</p>
<div id="attachment_70252" class="wp-caption alignright" style="width: 197px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/Historisches_Institut_Umzug_Simon_Voigt_2010_5.jpg"><img class="size-medium wp-image-70252" title="Historisches_Institut_Umzug_Simon_Voigt_2010_5" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/Historisches_Institut_Umzug_Simon_Voigt_2010_5-187x250.jpg" alt="" width="187" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Umzug der Büros aus dem Historischen Institut im Oktober 2010</p></div>
<h3>Eine lange Vorgeschichte</h3>
<p><a href="http://webmoritz.de/2010/09/24/nach-deckeneinsturz-historisches-institut-voll-gesperrt/" target="_blank">Im Spätsommer 2010</a> wurde das Gebäude vom Historischen Institut am Alten Campus bis auf weiteres geschlossen, da ein Deckeneinsturz die Baufälligkeit des Instituts verdeutlichte. Alle Lehrstühle und Seminarräume wurden <a href="http://webmoritz.de/2010/10/07/veranstaltungsraume-fur-historiker-zum-semesterstart-gesichert/" target="_blank">kurzerhand in eine alte Kinderklinik in der Soldmanstraße ausgelagert</a>. Bis heute findet der überwiegende Teil des Lehrbetriebs dort statt. An vielen Türen der Büros lächeln noch kleine Window-Color-Elefanten und erinnern täglich an das Provisorium dieses Zustandes. Ein größeres Problem stellt die Fachbibliothek im ursprünglichen Gebäude dar. Mangels Raumalternativen war ein Umzug lange nicht möglich, auf die Bücher konnte jedoch nach einigen Monaten per Bestellung aus der Universitätsbibliothek zugegriffen werden. Dies geschieht jedoch immer mit einem Tag Verzögerung, außerdem ist es so natürlich nicht möglich, selbst in der Fachbibliothek nach dem passenden Werk zu stöbern.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/2011/02/26/studierende-mahnen-vor-einsturzendem-institut/" target="_blank">Mit einer Mahnwache</a>, Anträgen auf den letzten <a href="http://webmoritz.de/2011/06/29/sommervollversammlung/" target="_blank">beiden</a> <a href="http://webmoritz.de/2011/12/07/die-wintervollversammlung-2011-schnell-vorbei-und-nicht-beschlussfahig/" target="_blank">Vollversammlungen der Studierendenschaft</a> und der Vollversammlung der Fachschaft Geschichte, dem <a title="Schüler und Studenten demonstrierten für bessere Bildung *Update*" href="http://webmoritz.de/2011/11/17/500-demonstranten-fur-bessere-bildung/" target="_blank">Bildungsstreik</a> und einem <a href="http://webmoritz.de/2011/06/13/grillen-an-ruinen-ist-geschichte/" target="_blank">Grillfest</a> wurde immer wieder versucht, Druck auszuüben, um die Suche nach einer Lösung zu beschleunigen. <a href="http://webmoritz.de/2011/11/16/fachbibliothek-geschichte-sieht-umzug-entgegen/" target="_blank">Bei der Senatssitzung vom 16. November</a> gab es von Dr. Peter Rief, zweiter stellvertretender Kanzler die Zusage, dass die FB bis zum Ende des Jahres 2011, spätestens Anfang 2012, wieder zugänglich sein wird. Wie sich nun herausstellte, wird das nicht mehr passieren.</p>
<p>Der Fachschaftsrat ist verärgert über die regelmäßigen Versprechen von Seiten der Universität, etwas gegen die Raumprobleme an der Philosophischen Fakultät zu unternehmen. Diana Treiber: „Wenn es wirklich stimmt, dass der Rektor alles tut, um die Raumbedingungen zu verbessern, muss er jetzt endlich liefern.“</p>
<p><strong>[Update 10. Februar 13:42]</strong> Bauherr der Alten Universitätsbibliothek war der Betrieb für Bau- und Liegenschaften (BBL). Deren Sprecher Christian Hoffmann betont in der aktuellen Ostseezeitung, dass laut Auftrag der Universität ein Lesesaal eingerichtet werden sollte, was erfüllt worden sei. Erst später wurde bekannt, dass eine ganze Bibliothek eingelagert werden soll, deswegen sei nun ein Statikgutachten erforderlich, um die Tragfähigkeit des Gebäudes zu überprüfen. Bis Ende Februar werde der BBL einen Gutachter beauftragen, heißt es in dem Artikel weiter. Ungefähr einen Monat später werde ein Ergebnis vorliegen.  &#8220;Statiker brauchen Zeit&#8221;, sagte Jan Meßerschmidt, Pressesprecher der Universität, auf Anfrage des webMoritz. Man könne jetzt noch nicht absehen, wann es mit dem Umzug weiter gehen kann. Fest steht, dass wenn das Gutachten positiv ausfällt, der Umzug wie geplant stattfinden kann. Wenn dies jedoch nicht der Fall sein wird, kann die Fachbibliothek Geschichte doch nicht umziehen und man wird weiter nach neuen Räumen suchen müssen. So wie es schon seit Oktober 2010 der Fall ist.</p>
<p>&#8220;Ich bin entsetzt&#8221;, wird Thomas Stamm-Kuhlmann, geschäftsführender Direktor des Historischen Instituts, in der OZ zitiert. &#8220;Jetzt geht es an die Qualität. Wir konnten die Zeit bisher überbrücken. Aber jetzt wächst eine Studentengeneration heran, die nie in der Bibliothek saß.&#8221;</p>
<p>Fotos: Gabriel Kords, Simon Voigt/beide webMoritz-Archiv</p>
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		<title>Am Wochenende keine Entleihungen in der Universitätsbibliothek möglich</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/30/am-wochenende-keine-entleihungen-in-der-universitatsbibliothek-moglich/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 15:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Peter Wolff]]></category>
		<category><![CDATA[FB Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Jutta Rumschkowski]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Stamm-Kuhlmann]]></category>
		<category><![CDATA[Universitätsbibliothek]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Wochenende wird die Ausleihe in der Zentralen Universitätsbibliothek sowie der Bereichsbibliothek am Schießwall aufgrund einer Systemumstellung nicht möglich sein. Aufatmen können die angehenden Geschichtswissenschaftler, denn die Fachbibliothek Geschichte soll voraussichtlich ab März wieder komplett benutzbar sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-52602" style="margin: 5px;" title="Herbst4-Simon_Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/Herbst4-Simon_Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Am kommenden Wochenende wird die Ausleihe in der Zentralen Universitätsbibliothek sowie der Bereichsbibliothek am Schießwall aufgrund einer Systemumstellung nicht möglich sein. Studierende sind aufgefordert, ihre Bestellungen vorher durchzuführen. Aufatmen können die angehenden Geschichtswissenschaftler, denn die Fachbibliothek Geschichte soll voraussichtlich ab März wieder komplett benutzbar sein.<span id="more-70045"></span></p>
<p>Wie es bereits am 19. Januar per Uni-Mailverteiler angekündigt wurde, wird in der Zentralen Universitätsbibliothek sowie der Bereichsbibliothek am Schießwall am kommenden Wochenende vom 3. Februar (10 Uhr) bis 6. Februar (10 Uhr) die Ausleihe ausgesetzt. Der Zugang zum Online Public Access Catalogue (OPAC) zur Recherche wird noch möglich sein, jedoch nicht der Zugriff auf das persönliche Benutzerkonto. Somit können keine Online-Bestellungen, auch nicht aus dem Magazin, abgegeben werden, wie Jutta Rumschkowski von der Abteilung Benutzung dem webMoritz mitteilte.</p>
<p>Magazinbestellungen können alternativ per Leihschein an der Servicetheke abgegeben werden, jedoch können die Bücher nur in der Bibliothek genutzt werden, da die Verbuchung am kommenden Wochenende nicht möglich sein wird. Gleiches gilt für den Freihandbestand und auch für Bestellungen per Fernleihe: Die Bücher werden vor Ort nutzbar sein, es wird aber nicht möglich sein, sie zu entleihen, da hier eine Buchung nötig wäre. Bereits entliehene Bücher können trotzdem zurückgegeben werden, nicht aber an den Selbstverbuchungsautomaten. Das ist aber zumindest an diesem Wochenende nicht unbedingt nötig, denn Mahnungen werden bis zum Ende der kommenden Woche ausgesetzt. Der leitende Bibliotheksdirektor, Dr. Peter Wolff, bittet in der E-Mail die Einschränkungen zu entschuldigen.</p>
<div id="attachment_70046" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-Universitätsbibliothek_FelixNorenz.jpg"><img class="size-medium wp-image-70046" title="Bild Universitätsbibliothek_FelixNorenz" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Bild-Universitätsbibliothek_FelixNorenz-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Lernen in der Uni-Bibliothek wird am kommenden Wochenende trotzdem möglich sein.</p></div>
<p>Der Grund für diese Einschränkung ist eine interne Systemumstellung. Da es schwierig sei mit der Verbundzentrale und dem Softwarehersteller einen gemeinsamen Termin zu finden, gab es keine Alternativen zu dem Wochenende mitten im Prüfungszeitraum, wie Jutta Rumschkowski erläuterte. Die Umstellung wird letztendlich keine Veränderung für die Benutzer haben, sondern die interne Arbeit verbessern.</p>
<h3>Umzug der Fachbibliothek Geschichte</h3>
<p>Kurz vor Beginn des Wintersemesters 2010 wurde das Gebäude vom Historische Institut in der Domstraße 9a <a href="http://webmoritz.de/2010/09/09/die-uni-ist-morsch-fb-geschichte-muss-wegen-deckenschaden-schliesen/">wegen Baufälligkeit gesperrt</a>. Der Lehrbetrieb wurde ausgelagert, die Fachbibliothek Geschichte im selben Gebäude ist seit dem nicht mehr für Studierende zugänglich. Bisher konnte nur per Bestellung auf die meisten  Bestände zugegriffen werden, doch ungefähr ab März wird es eine Verbesserung geben. Wie uns der Geschäftsführende Direktor des Historischen Institutes Professor Thomas Stamm-Kuhlmann mitteilte, wird die Fachbibliothek voraussichtlich in der dritten Februarwoche umziehen. Die neue Bleibe wird das Erdgeschoss der Alten Universitätsbibliothek, ungefähr 200 Meter vom geschlossenen Institut, in der Rubenowstraße 4 sein. Laut Stamm-Kuhlmann habe der Direktor der Universitätsbibliothek versichert, dass der Umzug nur wenige Tage dauern werde. Der 1. März werde als Eröffnungstermin anvisiert, wobei man das genau noch nicht abschätzen könne. <del>Dieser Standort wird nur eine Übergangslösung sein, denn das</del> Das Gebäude vom Historischen Institut soll bis 2014 saniert werden und dann wieder als Zentrum für Forschung und Lehre der Greifswalder Geschichtswissenschaften dienen. Die Fachbibliothek Geschichte soll dauerhaft am neuen Standort in der Alten Universitätsbibliothek verbleiben.</p>
<blockquote><p><strong>Respekt an die Leitung der Unibibliothek</strong><br />
Ein Kommentar von Johannes Köpcke</p>
<p>Am Donnerstag, den 19. Januar, versendete der leitende Bibliotheksdirektor Doktor Peter Wolff eine Mail, dass vom 3. bis 6. Februar die Buchausleihe in der Zentralen Universitätsbibliothek wegen einer Systemumstellung nicht möglich sein würde.<br />
Gut, dass nicht gerade in der Zeit Prüfungen anstehen. Warum muss so eine Umstellung ausgerechnet mitten in der Prüfungszeit stattfinden? Von der wirklich sinnvollen Planung, damit es den Studenten auch etwas leichter gemacht wird, haben die Personen in leitenden Positionen offenbar noch nicht allzu viel gehört. Die Bibliothek wird sowieso überfüllt sein und man freut sich, wenn das eine oder andere Buch auch am eigenen Schreibtisch gelesen werden kann. Es gibt ständig Zeiten in einem Semester, wo die Ausleihe weniger frequentiert wird. Jeder kennt es bestimmt, dass man zu Hause sitzt und noch genau ein Buch braucht. Also schnell in die UB. Dort ist alles voll, also mit nach Hause nehmen. Geht die Tage dann aber nicht. Immerhin handelt es sich nur um ein Wochenende…<br />
Viel mehr ärgert mich aber auch der Gedanke daran, dass ausgerechnet in der ominösen Prüfungszeit auch die Fachbibliothek Geschichte umzieht. Das sollte nach älterer Planung schon längst geschehen sein, aber es hat sich natürlich trotzdem verschoben. Nun wird zwar hoch und heilig versprochen, dass die Bücher trotz Umzug innerhalb von zwei Tagen bereitgestellt werden, aber so ganz vorstellen kann ich mir das nicht. Sind Bücher erstmal eingepackt, werden die doch bestimmt nicht extra soweit ausgepackt, dass gerade das eine gewünschte Buch wieder zum Vorschein kommt. Vielleicht stelle ich mir das etwas zu chaotisch vor, aber schließlich hat jeder schon den einen oder anderen Umzug miterlebt.<br />
Ich jedenfalls werde aus der Planung der Verwaltung nicht schlau und erhoffe mir doch etwas mehr Rücksicht auf die Studenten. Diese frequentieren schließlich am meisten zu dieser Zeit die Bibliotheken und sind auf eben diese angewiesen.</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Fotos: Simon Voigt, Felix Norenz</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Live-Ticker aus der letzten Stupa-Sitzung der Legislatur</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/24/live-ticker-aus-der-letzten-stupa-sitzung-der-legislatur/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2012/01/24/live-ticker-aus-der-letzten-stupa-sitzung-der-legislatur/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[GreiMUN]]></category>
		<category><![CDATA[Gristuf]]></category>
		<category><![CDATA[Moritz-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum letzten Mal in dieser Legislatur wird das Stupa tagen. Danach ruht die Arbeit des Parlamentes und die Geschäfte werden während der vorlesungsfreien Zeit vom AStA übernommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p1w4oK-i9Q"><img class=" wp-image-20857 alignleft" style="margin: 5px;" title="stupa-liveticker-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Stupa-Sitzung startet in die letzte Runde. Die Tagesordnung ist dafür jedoch außerordentlich lang: Insgesamt 14 Tagesordnungspunkte gilt es abzuarbeiten, darunter zwei zweite (beschlussfassende) und zwei erste Lesungen. Ebenso behandelt werden wird das große Thema Transparenz des AStAs. Weiterhin Thema sein werden die Aufwandsentschädigungen von Anne Lorentzen als stellvertreternde AStA-Vorsitzende sowie die Aufwandsentschädigung Johannes Köpckes als Chefredakteur des moritz-Magazins. Darüber hinaus stehen noch einige Wahlen auf der Tagesordnung. Los geht es um 20 Uhr im Hörsaal Löfflerstraße<span id="more-69802"></span></p>
<p>Die vorläufigen TOPs:</p>
<blockquote><p><strong>TOP 1 Begrüßung</strong><br />
<strong> TOP 2 Berichte</strong><br />
<strong> TOP 3 Formalia</strong><br />
<strong> TOP 4 Wahlen</strong><br />
<strong> TOP 4.1 Wahl einer stellv. Chefredakteurin moritz-Magazin:</strong> <span style="color: #ff6600;">Es ist keine Bewerbung eingegangen.</span><br />
<strong>TOP 4.2 Wahl von 3 Vertreterinnen für den Verwaltungsrat des Studentenwerks:</strong> <span style="color: #ff6600;">Es liegen keine Bewerbungen vor.</span><br />
<strong>TOP 5 Finanzanträge</strong><br />
<strong>TOP 5.1 Finanzantrag GriStuf (Drs. 21/135):</strong><span style="color: #ff6600;"> Der GrIStuF e.V. möchte im kommenden Jahr wieder das Internationale Greifswalder Studierendenfestival durchführen und bittet dafür um eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 4.000 Euro. Das Motto des kommenden GrIStuF wird &#8220;Face to Face&#8221; sein. Thema des Festivals wird die Auseinandersetzung mit Gewalt sein. Begleitet werden wird das Ganze durch ein Kulturprogramm wie beispielsweise dem &#8220;Meeting of the Continents&#8221;, dem &#8220;Running Dinner&#8221; und der &#8220;Fetè de la Musique&#8221;</span><br />
<strong>TOP 5.2 Finanzantrag GREIMUN (Drs. 21/140):</strong> <span style="color: #ff6600;">Im kommenden Frühjahr werden 22 Studierende nach New York zum National Model United Nations, einer Simulation der UN-Vollversammlung fahren. Um die Fahrt auch weniger einkommensstarken Studierenden zu ermöglichen, bittet der Verein um finanzielle Unterstützung in Höhe von 3.300 Euro.</span><br />
<strong>TOP 5.3 Aufwandsentschädigungen Lorentzen (Drs. 21/142):</strong> <span style="color: #ff6600;">Aufgrund der Tatsache, dass Anne Lorentzen während ihrer gesamten Legislatur neben der Aufgabe als stellvertretende AStA-Vorsitzende und Referentin für Studium und Lehre auch aufgrund fehlender Bewerbungen die Aufgabe als AStA-Vorsitzende wahrgenommen hat, soll sie nun rückwirkend eine erhöhte Aufwandsentschädigung ausgezahlt bekommen, sodass ihr rückwirkend 330 Euro monatliche Aufwandsentschädigung ausgezahlt sein werden.</span><br />
<strong>TOP 5.4 Aufwandsentschädigungen moritzmagazin (Drs. 21/143):</strong> <span style="color: #ff6600;">Gleiches gilt für Katrin Haubold, Ressortleiterin für Hochschulpolitik beim moritz-Magazin und Johannes Köpcke, Chefredakteur des Magazins. Aufgrund der Tatsache, dass Johannes im vergangenen Monat alleine die Redaktionsgeschäfte leiten musste und ihm Katrin Haubold dabei unterstützte, sollen beide eine Erhöhung um jeweils 50 Euro für diesen Zeitraum rückwirkend gewährt werden.</span><br />
<strong>TOP 6 Logo der Studierendenschaft (Drs. 21/134):</strong> <span style="color: #ff6600;">Christoph Böhm schlägt vor, dass die Studierendenschaft ein eigenes Logo verwenden soll.</span><br />
<strong>TOP 7 Neubeschluss Finanzordnungsänderung (Drs. 21/139) / 1.Lesung:</strong> <span style="color: #ff6600;">Aufgrund eines Formatierungsfehlers ist die Beschlussfassung vom 13. Dezember rechtswidrig, sodass nun erneut nach erfolgter Beseitigung des Fehlers abgestimmt werden muss.</span><br />
<strong>TOP 8 Änderung der Wahlordnung (Drs. 21/128) / 2. Lesung:</strong> <span style="color: #ff6600;">Die Zusammenlegung der Fachschaftsratswahlen mit den anderen Gremienwahlen machte eine Neufassung der Wahlordnung erforderlich, über die nun abgestimmt werden soll.</span><br />
<strong>TOP 9 Änderung der Fachschaftsrahmenordnung (Drs. 21/129) / 2. Lesung:</strong> <span style="color: #ff6600;">In der Fachschaftsrahmenordnung gab es einige rechtliche Lücken. Diese wurden nun durch die neue Fachschaftsrahmenordnung beseitigt. Neu geschaffen wurden Paragraphen, die das Einsetzen von Kommissionen ermöglicht. Als ständige Kommission ist eine Interessenvertretung für Bildungswissenschaften vorgesehen.</span><br />
<strong>TOP 10 Änderung der Förderrichtlinien (Drs. 21/141) / 1. Lesung:</strong> <span style="color: #ff6600;">Die Richtlinie soll dahingehend geändert werden, als dass der AStA bei Antragstellern von Finanzanträgen künftig für diese eine Liste möglicher Förderinstitutionen zusammenstellen soll.</span><br />
<strong>TOP 11 Transparenz (Drs. 21/138):</strong> <span style="color: #ff6600;">Nachdem der AStA in der vergangenen Sitzung diesen Antrag bereits besprochen hat, soll er nun im Stupa bestätigt werden. Es geht um Folgendes: &#8220;Das Studierendenparlament beauftragt den AStA, ein Wiki für die Studierendenschaft zu schaffen, in welchem aktuelle Anträge des StuPa und Rechenschaftsberichte online gestellt werden und somit dem Studierenden die Möglichkeit zur Diskussion bieten. Der AStA wird des Weiteren beauftragt zu prüfen, ob der Haushalt nach dem Vorbild von http://bund.offenerhaushalt.de/ online veröffentlicht werden kann und es technisch und rechtlich umsetzbar ist, Online-Petitionen innerhalb der Studierendenschaft durchzuführen. Die Petitionen werden, wenn mindestens zwei Prozent der Greifswalder Studierenden diese unterschrieben haben, durch den AStA nach außen vertreten und ins Studierendenparlament eingebracht. Der AStA wird beauftragt zu prüfen, inwieweit die Vollversammlung durch Elemente der Liquid Democracy erweitert werden kann. Ein Onlineportal der studentischen Selbstverwaltung mit Verweisen auf die Fachschaftsräte sowie mit dem neuen Wiki und Integration der StuPa-Seite.&#8221;</span><br />
<strong>TOP 12 Zukunft Beamerbetrieb (Drs. 21/136):</strong> <span style="color: #ff6600;">Der Beamerbetrieb soll in die Hand der Studierendenschaft übertragen werden. Hierfür soll der bisherige Vertrag aufgekündigt werden. Grund sind immer wieder auftretende Probleme mit dem privaten Betreiber.</span><br />
<strong>TOP 13 Barrierefreies Klatschen (Drs. 21/137):</strong> <span style="color: #ff6600;">Die Grüne Hochschulgruppe möchte, dass lautes Klatschen im Stupa untersagt wird. Stattdessen solle man auf das barrierefreie Klatschen ausweichen, das darin besteht, die erhobenen Hände zu drehen. Begründet wird der Antrag damit, dass dadurch der Sitzungsablauf beschleunigt werden kann und die Benachteiligung Gehörloser aufgehoben wird, weil diese Form des barrierefreien Klatschens auf der Gebärdensprache fußt.</span><br />
<strong>TOP 14 Sonstiges:</strong> <span style="color: #ff6600;">Was sonst noch zu sagen wäre.</span></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em>Es tickert Marco Wagner</em></p>
<p>20:15 Im Stupa ist zur Zeit noch sehr viel Bewegung. Auf den Gästeplätzen nimmt der &#8211; wie Gabriel Kords es zu sagen pflegte &#8211; &#8220;SchattenAStA Platz&#8221; ( ehemalige AStA-Referenten Thomas Schattschneider, Solvejg Jennsen usw.). Es wird bereits gerätselt, ob es einen besonderen Grund für das Erscheinen der altehrwürdigen Prominenz gibt (außer dass es die letzte Sitzung der Legislatur ist).</p>
<p>20:20 Es sind inzwischen 20 Stupisten anwesend.</p>
<p>20:21 Jetzt geht es los. Marian Wurm berichtet, dass er die konstituierenden Sitzungen der FSR Germanistik sowie die Satzungs- AG-Sitzung besucht hat. Christoph Böhm hat ihn dabei unterstützt. Es folgen Berichte des AStAs. Anne Lorentzen berichtet, dass ab 1. Februar die Mitarbeiterstelle des AStAs eingerichtet sein wird.</p>
<div id="attachment_69917" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Saal-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69917" title="StuPa240112_Saal-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Saal-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Parlament tagt</p></div>
<p>20:22 Auf Nachfrage Peter Madjarovs erläutert die AStA-Vorsitzende Anne Lorentzen, dass sich während des runden Tisches zur studentischen Kultur herausstellte, dass &#8220;viel aneinander vorbei geredet&#8221; worden sei. Zudem solle jede der Konfliktparteien bis zum nächsten runden Tisch eine Wunschliste zur studentischen Kultur erstellen.</p>
<p>20:24 Franz Küntzel (AStA-Referent für Hochschulpolitik) berichtet, dass der AStA beschlossen hat, dass man eine AStA-Wiki einrichten wolle, um die Einarbeitung nachfolgender Referenten besser zu gewährleisten. Paula Oppermann hat Angst, dass sehr viel Zeit in die Verwaltung gesteckt werde und dabei die inhaltliche Arbeit verloren gehe.</p>
<p>20:26 Franz berichtet auf Nachfrage Erik von Malottkis, dass der AStA Anfang März umziehen werde. Zudem arbeitet er einen Arbeitsplan für den Umzug heraus.</p>
<p>20:28 Peter Madjarov kritisiert hinsichtlich der Planungen zur neuen Vollversammlung, dass der AStA plant, eine Vollversammlung mit Eventcharakter zu organisieren. Er hält eher den Weg des FSR-Jura für besser: Eine politische Vollversammlung auf der die Studierenden sich aktiv einbringen können und sagen können, &#8220;wo der Schuh drückt&#8221;. Zudem hat er Angst, dass das neue Stupa dann vor vollendete Tatsachen gestellt würden. Hinsichtlich der Ausrichtung der VV betont Franz, dass es einfach Tatsache sei, dass sich Studierende für bestimmte hochschulpolitische Themen einfach nicht interessieren würden. Die neue VV soll dann unter anderem zusammen mit den Studentenclubs organisiert werden.</p>
<p>20:32 Lisa Brockmöller fragt nach, warum jetzt darüber diskutiert würde. Marian Wurm entscheidet sich jedoch, weitere Nachfragen und Kommentare zuzulassen.</p>
<p>20:34 Es gibt zur Zeit eine mühselige Debatte darüber, ob es legitim sei, dass der AStA bereits vor der Konstituierung des neuen Stupas ein mögliches Konzept für eine VV erarbeitet werden kann. Erik von Malottki präzisiert das Problem: &#8220;Es geht darum, dass du von diesem Stupa gewählt wurdest und wir deshalb auch Mitbestimmung haben sollten, bei den Konzepten, die der von uns gewählte Vertreter erarbeitet und nicht das neue Stupa.&#8221;</p>
<p>20:38 Erik von Malottki fragt Felix Pawlowski, AStA Referent für Fachschaften und Gremien, ob er weiß, inwiefern der FSR Medizin in Zukunft wieder bei FSK-Sitzungen teilnehmen werde. Der FSR Medizin ist über sehr lange Zeit hinweg den FSK Fern geblieben. Nachdem der FSR Medizin anwesend gewesen war, hob er positiv hervor, dass es sich hierbei um ein sinnvolles Gremium handele, bei dem relevante Themen besprochen würden. Aus diesem Grund gehe Felix auch davon aus, dass der FSR Medizin in Zukunft auch bei den folgenden FSK Präsenz zeigt.</p>
<p>20:42 Timo Schönfeldt (AStA-Sozialreferent) hat keine Ergänzungen zum Rechenschaftsbericht. Inzwischen ist die Referentin für Ökologie an der Reihe. Die Ökologiereferentin Diana Rümmler besuchte Greenpeace und den NABU und konnte mit Florian Geyder von der AG Uni-Solar einen Termin vereinbaren.</p>
<p>20:44 Marvin Hopf fragt nach, inwiefern sich die Referentin um die Umsetzung des Stupa-Beschlusses bezüglich der Umstellung der Kaffeeautomaten auf Fair-Trade-Kaffee gekümmert habe. Sie hat den Beschluss in die AG Umwelt-Management getragen. Bislang fand jedoch kein weiteres Treffen statt.</p>
<p>20:46 Anne Lorentzen bereitet derzeit die Übergabe ihres AStA-Referates für Studium und Lehre vor. Sie wird Anfang April zurücktreten.</p>
<p>20:48 Alexander Schmidt fragt nach, wie es um Reaktionen bezüglich der Erlaubnis, auch in der Universitätsbibliothek trinken zu können, stehe. Anne hebt hervor, dass sie bereits zwei E-Mails diesbezüglich geschrieben habe, jedoch bislang Antworten ausgeblieben sein sollen.</p>
<p>20:53 Erik von Malottki fragt beim Chefredakteur von Moritz-TV nach, warum er nicht wählen gegangen sei. Seine Antwort: &#8220;Erstens wollte ich politisch neutral bleiben. Zweitens war die Auswahl bei 32 Bewerbern auf 27 Plätze nicht so groß und Drittens fand ich niemanden besonders interessant, den ich unbedingt hätte wählen wollen.&#8221; Christoph Böhm findet es befremdlich, dass so eine Frage gestellt wurde. Erik von Malottki hebt hervor, dass er die Frage auch nicht hätte beantworten müssen.</p>
<p>21:00 Simon Voigt stellt nun die Statistiken des webMoritz vom Zeitraum zwischen 2008 bis 2012 vor. Die höchsten Klickzahlen innerhalb der Geschichte des webMoritz war der Live-Ticker zur NPD-Demo und den Gegenprotesten am 1. Mai mit 27.000 Klickzahlen. Wie ein Stupist gerade sagte, wurde der Ticker damals auch bei Spiegel-Online verlinkt. Kommentar von David Schäfer: &#8220;Der webMoritz scheint ja von der NPD ganz schön zu profitieren.&#8221; Weiterhin sehr beliebt waren die Ticker rund um die Castor-Transporte. Ebenfalls hohe Zugriffszahlen gab es während der Wahlwochen im Januar.</p>
<p>21:05 In Bezug auf die Frage, wie man die Zugriffszahlen erhöhen könne, machte Simon auf die derzeit niedrige Zahl der Redakteure, die für den webMoritz schreiben, aufmerksam. Außerdem hob er hervor, dass man mehr und aktuellere Artikel schreiben müsse, um die Zugriffszahlen zu erhöhen. Paula Oppermann wies darauf hin, dass man nicht unbedingt vier bis fünf Artikel schreiben und publizieren müsse, sondern einfach eher an der Qualität arbeiten sollte und dass man über qualitativ bessere Berichte ebenso die Zugriffszahlen erhöhen könne. Zudem müsse man die Arbeitsbelastung beachten. Man könne nicht erwarten, dass die jetzige Chefredaktion nicht den Weg geht, wie ihre Vorgänger, ihr Studium während ihrer Chefredaktionszeit fast ganz aufzugeben.</p>
<p>21:13 Christoph Böhm bedankt sich bei dem Wahlleiter Henri Tatschner für die geleistete Arbeit.</p>
<p>21:15 Inzwischen sind 22 Stupisten anwesend. Peter Madjarov möchte gerne noch einen weiteren Top auf die Tagesordnung setzen, die sich mit der Vollversammlung der Studierendenschaft im Sommersemester befasst.</p>
<p>21:22 Es geht jetzt um die Neuwahlen zu den Mitgliedern des Verwaltungsrates des Studentenwerks. Erik von Malottki schlägt Philipp Helberg vor. Er begründet seinen Vorschlag mit seinem Engagement im Studentenwerk (Kulturbereich) sowie mit der Tatsache, dass er im Studierendenrat auf Bundesebene sich engagiert hat. Peter Madjarov schlägt Erik von Malottki vor, Hendrik Hauschild hat sich beworben. Marvin Hopf schlägt den derzeitigen Stupa-Präsidenten Marian Wurm vor, weil er es nicht verantworten kann, dass Marian im nächsten Jahr nichts macht.</p>
<p>21:25 Marian Wurm stellt sich jetzt vor. Er hofft, dass er das strukturelle Wissen, dass er als Präsident des Stupas erworben hat, in der Arbeit des Studentenwerks einbringen kann. Alexander Schmidt fragt jetzt nach, inwiefern Marian jetzt sich einem inhaltlichen Schwerpunkt widmen möchte. Im Präsidium hatte er ja eine vermittelnde Funktion, sodass er jetzt Marian nicht einschätzen könne.</p>
<p>21:27 Erik von Malottki stellt sich nun vor. Er ist bereits Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerks. Seine Ziele sind die Begleitung der rechtzeitigen Fertigstellung der Mensa sowie die Verhinderung von höheren Studentenwerksbeiträgen. Zudem wolle er sich auch im Senat für das Studentenwerk stark machen.</p>
<p>21:29 Philipp Helberg stellt sich jetzt vor. Er möchte sich für ein Studentenwerk, dass nah an den Studenten ist, einsetzen. Zudem hob er hervor, dass er sich als Mitglied des Verwaltungsrates zur Zeit für Öffentlichkeitsarbeit zuständig fühlt und diese auch weiter vorantreibt.</p>
<p>21:32 Hendrik Hauschild hat sich soeben vorgestellt. Er möchte vor allem Philipp und Erik unterstützen und möchte den Schwerpunkt auf Transparenz, also eine stärkere Vernetzung von Stupa und Verwaltungsrat legen. Man merkt in seiner Vorstellungsrede vor allem eines: Er kann sich von seiner &#8220;Familie&#8221; einfach nicht trennen.</p>
<p>21:35 Fabian Schmidt und Henry Tatschner bilden nun die Wahlkommission. Jetzt wird gewählt. Es war nun zehn Minuten Pause.</p>
<div id="attachment_69855" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-Simon-Voigt.jpg"><img class=" wp-image-69855 " style="margin: 5px;" title="Stupa-24-01-Simon-Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Die Antragsteller von GrIStuF</p></div>
<p>21:51 Das Wahlergebnis steht fest: Hendrik Hauschild hat es im fünften Anlauf geschafft. Außerdem wurden Erik von Malottki und Philipp Helberg in den Verwaltungsrat gewählt. Michael Seifert merkt an, dass er es befremdlich findet, dass er eine Sitzung weiterleitet, wenn er selbst zur Wahl steht. Es müssen nun vier Ersatzstellvertreter gewählt werden, weil Hendrik der Stellvertreter von Johannes war. Als Ersatzstellvertreter werden vorgeschlagen: Marian Wurm für Johannes Radtke, Erik Schumacher für Hendrik Hauschild, Peter Madjarov für Erik von Malottki und Ronja Thiede für Philipp Helberg. &#8220;Entschuldigung, das finde ich aber nicht gut&#8221;, kommentierte Alexander Schmidt den Vorschlag Peter Madjarovs Ronja Thiede als Stellvertretung für Philipp Helberg ins Rennen zu schicken. Inzwischen läuft die Abstimmung.</p>
<p>22:00 Es folgt nun der TOP zu den Finanzanträgen. Der Finanzantrag von GrIStuF steht zur Debatte. Erik von Malottki schlägt Schluss der Debatte vor. Christopher Bilz hält eine formale Gegenrede. Man solle darüber reden, auch wenn niemand gegen die Höhe Einwände erheben würde. Die Debatte wurde geschlossen. Es folgt die Endabstimmung. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Die Antragsteller von GrIStuF klatschen barrierefrei; der Rest klopft.</p>
<p>22:04 Es wurden zwei weitere Ersatzmitglieder gewählt. Marian Wurm und Peter Madjarov erreichten das Quorum, Erik Schumacher und Ronja Thiede verfehlten es.</p>
<p>Im Verwaltungsrat werden vertreten sein: Hendrik Hauschild, Erik von Malottki, Philipp Helberg. Stellvertreter sind Marian Wurm für Johannes Radtke (dessen Legislatur derzeit noch läuft) und Peter Madjarov für Erik von Malottki.</p>
<div id="attachment_69856" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-greimun-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69856 " style="margin: 5px;" title="Stupa-24-01-greimun-Simon-Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-greimun-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Die Antragsteller von Greimun</p></div>
<p>22:05 Es folgt der Finanzantrag von Greimun. Es geht um die Beantragung der Finanzen, um die Teilnahme von Studierenden an der weltweit größten Simulation der UN-Vollversammlung so vielen wie möglich zu ermöglichen (nur 22 können mitfahren).</p>
<p>22:13 Sowohl der Finanzreferent des AStAs, als auch der Haushaltsausschuss des Stupas empfehlen eine Kürzung der Förderhöhe. Es kann sich also noch ein wenig mit der Debatte hinziehen.</p>
<p>22:19 Es wird eifrig über die Höhe diskutiert. Erik von Malottki empfiehlt, man solle sich ruhig auch ans Rektorat wenden. Peter Madjarov will die Rolle des &#8220;Schwarzen Peters&#8221; mal übernehmen und fordert eine Reduzierung des Finanzantrages in Höhe auf bis zu 2.200 Euro. Greta Öhler hatte darauf verwiesen, dass der Kulturtopf des Stupas schon nicht mehr so groß ist, weshalb sie für eine Kürzung sei.</p>
<p>22:24 Johannes Radtke, Greimun-Mitglied, hält jetzt eine Rede für die Höhe des Finanzantrages. Er stellt die Frage: Wo wollen wir hin? Und verweist auf die Rolle der Internationalisierung im Hinblick auf die momentane Leitbilddiskussion. Peter Madjarov erwiedert daraufhin, dass es ihm um vielfältige und breite starke Projekte vor Ort gehe und verweist auf GrIStuF, welches sich über einen Zeitraum von einer Woche erstreckt.</p>
<p>22:27 Erik von Malottki fordert Schluss der Debatte. &#8220;Ich denke, die Argumente sind ausgetauscht. Meine Meinungsbildung ist abgeschlossen.&#8221; Paula Oppermann fordert hingegen Schluss der Rednerliste. Die Rednerliste wird geschlossen.</p>
<p>22:29 Alexander Schmidt schließt sich der Argumentation von Peter Madjarov an. &#8220;Es geht doch darum, dass hier der Nutzen vor Ort für Studierenden eher in den Fokus gerückt werden sollte.&#8221; Dennoch ist er für das Projekt. Er ist für die Absenkung des Förderbetrags. Christopher Bilz sieht ein Problem darin, dass das Stupa nunmehr der größte Förderer wäre. Er hebt vor allem hervor, dass aufgrund der Tatsache, dass das Projekt vor allem ein Imagefaktor für die Uni ist, das Rektorat in der größeren Verantwortung stehe, als das Stupa.</p>
<p>22:37 Es wird nun abgestimmt. Geheim.</p>
<p>22:38 Die Auszählung erfolgt. Derweil wird die Zeit der Auszählung für Plaudereien genutzt. Der Änderungsantrag von Peter Madjarov wurde angenommen. Jetzt soll Greimun nur noch 2.200 Euro bekommen. Der Antrag wurde insgesamt angenommen. Es gab zwei Enthaltungen von Paula Oppermann und Marian Wurm. Die Antragsteller heben hervor, im kommenden Jahr das Rektorat stärker einbeziehen zu wollen.</p>
<p>22:42 Top 5.3. Es geht um die Aufwandsentschädigungen von Anne Lorentzen und Johannes Köpcke.</p>
<p>22:44 Stefanie Pfeiffer hat gerade während des Redebeitrages von Paula Oppermann plötzlich angefangen, wie verrückt mit beiden Händen zu winken. Es ist für sehr viele noch ungewohnt, Stupisten barrierefrei applaudieren zu sehen. Vor allem fehlt die fulminante Geräuschkulisse.</p>
<p>22:47 Der Antrag wurde mit 16 ja-Stimmen vier Enthaltungen und einer Nein-Stimme angenommen.</p>
<p>22:49 Es folgt der Antrag zur Aufwandsentschädigung von Johannes Köpcke.</p>
<p>22:54 Erik von Malottki fordert Schluss der Debatte. Die Debatte ist geschlossen. Der Antrag wurde mit drei Gegenstimmen angenommen.</p>
<p>22:57 Peter Madjarov macht darauf aufmerksam, dass man eigentlich das Geld nicht habe und dass deshalb die Referenten und Redakteure auch mal auf eine Aufwandsentschädigung verzichten sollten, wenn es keinen Aufwand gibt.</p>
<p>23:00 Der Antrag zum Unilogo kommt. Die Neun Logovorschläge sehen alle fast gleich aus. Auf allen Entwürfen ist der Namenspatron zu lesen. Eric Makswitat fordert eine Streichung des Namens &#8220;Ernst Moritz Arndt&#8221; bei Entwurf 1.2.. Erik von Malottki fordert, dass &#8220;Wissen lockt seit 1456&#8243; gestrichen werden solle. Marvin Hopf spricht sich für Version 1.2. aus und wünscht, dass das Unilogo durch einen roten Stern mit Hammer und Sichel ersetzt und der Name Ernst Moritz Arndt durch Ernst Thälmann ersetzt wird. Insgesamt wird die Debatte über das Logo sehr amüsant geführt, weil die Logos, wie bereits beschrieben alle einander fast gleichen. Die Anträge sind <a href="http://praesi-blog.de/2012/01/19/wie-entscheidest-du/#more-438">hier zu finden</a>.</p>
<p>23:05 Es findet sich eine Mehrheit für Vorschlag 1.2.. Jetzt wurde gerade über die Streichung des Namens Ernst Moritz Arndt abgestimmt. Der Linke Flügel stimmt für die Streichung, der Konservative dagegen. Zur Überraschung aller Anwesenden schert Erik von Malottki aus und stimmt dafür, dass der Name im Logo beibehalten wird.</p>
<div id="attachment_69878" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-Logo-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69878" title="Stupa-24-01-Logo-Simon-Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-Logo-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="Das Logo der Studierendenschaft, entworfen von der Pressestelle der Uni." width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Logo der Studierendenschaft, entworfen von der Pressestelle der Uni.</p></div>
<p>23:07 Der Änderungsantrag von Erik von Malottki wurde nun angenommen. Anstelle von &#8220;Wissen lockt seit 1456&#8243; steht nun &#8220;Wissen rockt seit 1456&#8243; rechts neben dem Logo.</p>
<p>23:08 Paula Oppermann stimmt mit ja, beschwert sich aber darüber, dass die ganze Abstimmung &#8220;Schwachsinn&#8221; sei. &#8220;Das ist Psuedodemokratie.&#8221; Die Entwürfe wurden nicht von den Studierenden, sondern von Jan Messerschmidt der Pressestelle der Uni erarbeitet. Daher ihre Argumentation.</p>
<p>23:09 Alexander Schmidt und Greta Öhler haben gerade den Saal verlassen. &#8220;Kommt Greta zurück?&#8221; &#8211; &#8220;Ja, wenn ich mit ihr fertig bin!&#8221; (Alexander Schmidt). Gelächter.</p>
<p>23:19 Greta Öhler ist wieder im Stupa. Es folgt nun die Abstimmung über den Antrag unter TOP 7. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.</p>
<p>23:20 Es geht nun über die Änderung der Wahlordnung (2. Lesung).</p>
<p>23:26 Es wird ziemlich intensiv über einzelne Formalitäten und Kleinigkeiten debattiert und gleich als Änderungsantrag eingereicht. Eigentliche Debatten über die Wahlordnung finden nicht mehr statt, da es sich um die zweite Lesung handelt.</p>
<p>23:31 Der Antrag wurde angenommen.</p>
<p>23:32 Es folgt nun die Abstimmung über die neue Fachschaftsräteordnung. Auch hier gibt es keine Debatten. Die Ordnung wurde einstimmig angenommen.</p>
<p>23:34 Es folgt TOP 10: &#8220;Änderung der Förderrichtlinien&#8221; (1. Lesung). Die Lesungen sollen zusammengefasst werden, sodass sie heute gleich beschlossen werden kann. Antragsteller Christopher Bilz stellt nun den Antrag vor. Die Argumente sind in der Tagesordnung zu finden.</p>
<p>23:40 Es wird emsig über den Antrag debattiert. Wir sind bei Top 10 von 14. Nach vier Minuten hat Hendrik Hauschild seine Rede für diesen Antrag beendet.</p>
<p>23:46 Es wurde nun über die Dringlichkeit abgestimmt. Der Antrag ist dringlich, weshalb die zweite Lesung erfolgt. Es gibt keine Änderungsanträge. Die Abstimmung läuft. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.</p>
<div id="attachment_69924" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Franz_Küntzel-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69924" title="StuPa240112_Franz_Küntzel-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Franz_Küntzel-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Franz Küntzel erläutert den Antrag vom AStA</p></div>
<p>23:47 TOP 11: Transparenzantrag. Es geht unter anderem darum, beispielsweise den Haushalt so transparent zu gestalten, dass jeder sehen kann, was im Detail mit dem Haushalt passiert. Darüber hinaus soll die gesamte Studierendenschaft in einem Portal als &#8220;Mitmachmedium&#8221; zusammengefasst werden.</p>
<p>23:53 Erik von Malottki sagt zur Überschrift &#8220;Nicht nur mehr Transparenz wagen, sondern auch wirklich welche schaffen&#8221; mal nichts. Die Ansätze findet Erik von Malottki sehr gut, allerdings findet er ihn zu wenig durchdacht und hat einen Änderungsantrag gestellt, dass der AStA ein Transparenzkonzept erarbeiten solle.</p>
<p>23:56 Peter Madjarov findet &#8220;einige Dinge cool&#8221;, hält allerdings eine Wiki für nicht sinnvoll. Besser würde er es finden, wenn die Studierenden selbst an Anträgen mit schreiben und kommentieren könnten. Das kann ein Wiki in seinen Augen nicht leisten. Es gäbe da viel bessere Systeme, dem gerecht zu werden. Deshalb wolle er ungern eine Wiki einrichten lassen.</p>
<p>23:58 Erik von Malottki meint zudem, dass die Medien diejenigen seien, die für Transparenz sorgen sollen. Hendrik Hauschild erwidert darauf, dass die Medien gar nicht diese eine zentrale Aufgabe wahrnehmen können, weil es nicht Aufgabe der Medien sei. &#8220;Medien sind frei&#8221;, so Hendrik. Zudem würden Medien auf solche Portale als Quelle für ihre Berichterstattung zurückgreifen.</p>
<p>00:01 Christopher Bilz meint eher, dass die Medien dazu da seien, für diese Diskussion zu sorgen, indem sie darüber berichten und Debatten eröffnen. Franz Küntzel daraufhin: &#8220;Wir müssen uns davon verabschieden, dass die Medien Hofberichterstattung machen.&#8221; Außerdem brauche man kein Konzept, weil es bereits ein Konzept gäbe.</p>
<p>00:03 &#8220;Du willst mir doch jetzt nicht erzählen, dass das ein Konzept ist. Wir haben schon Konzepte erarbeitet, die sahen ganz anders aus. Das hier ist nichts weiter als eine Ansammlung von Schlagworten.&#8221; &#8211; Erik von Malottki.</p>
<p>00:04 Christoph Böhm hält den Vorschlag von Erik von Malottki gut: &#8220;Ich empfinde: Änderungsantrag annehmen, AStA bearbeitet; das alte Stupa vertraut dem AStA und der AStA schlägt es dem neuen Stupa vor.&#8221; Die Redezeit ist übrigens auf eine Minute begrenzt.</p>
<p>00:09 Die Debatte zieht sich in die Länge.</p>
<p>00:12 Inzwischen sind die Stupisten bei Änderungsanträgen.</p>
<p>00:13 Die Sitzung wird um eine halbe Stunde verlängert.</p>
<p>00:14 Es folgt die namentliche Endabstimmung. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.</p>
<p>00:15 Es geht nun um die Betreuung des Mensa-Beamers. Im Moment wird dieser immer noch von einer extrernen Firma betreut. Der AStA bekommt im Gegenzug eine Gewinnbeteiligung. Die Kooperation hat damals ganz gut funktioniert. Es soll nun der Vertrag gekündigt und der Betrieb den Moritz-Medien übertragen werden. &#8220;Ich würde es für sinnvoller halten, wenn wir die Werbeeinnahmen nicht nur anteilig, sondern ganz einstreichen würden.&#8221; Antragsteller der Vergesellschaftung des Mensa-Beamers sind Christoph Böhm, Hendrik Hauschild und Erik von Malottki. Bei den Moritz-Medien stieß der Antrag nicht auf außerordentliche Gegenliebe, da es wiederum mehr Arbeit bedeute. Allerdings könnten, so Christoph, beispielsweise Moritz-TV ihre Filme besser verbreiten. Daher ist Christophs Motto, dass man die Medien, die von dieser Lösung einen enormen Vorteil hätten, mal zu ihrem Glück zwingen müsse. Am Endergebnis würden der Studierendenschaft mehr Einnahmen zufallen, als es jetzt der Fall ist. Marvin Hopfs Kommentar zum Antrag: &#8220;Es freut mich, dass sich Vergesellschaftung auch mal auszahlen kann.&#8221;</p>
<p>00:22 Der Antrag wurde einstimmig angenommen.</p>
<div id="attachment_69918" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_barrierefreies_Klatschen-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69918" title="StuPa240112_barrierefreies_Klatschen-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_barrierefreies_Klatschen-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Barrierefreies Klatschen - Symbolfoto aus einem anderen Antrag</p></div>
<p>00:23 Es geht jetzt ums Winken mit beiden erhobenen Armen, also das barrierefreie Klatschen. Der tickernde Redakteur zweifelte vorerst tatsächlich die Ernsthaftigkeit des Antrages an. Doch Peter Madjarov beweist es in seiner Antrags-Vorstellungsrede: Er meint es wirklich Ernst. Unbestritten ist tatsächlich, dass Sitzungsabläufe durch ein solches Verfahren schneller gehen würden.</p>
<p>00:25 Michael Seifert fordert &#8220;Schluss des Tagesordnungspunktes ohne Endabstimmung.&#8221; Peter Madjarov: &#8220;Reaktionärer geht&#8217;s ja gar nicht. Also das ist einfach nur entlarvend, wenn man von Offenheit redet und dann sofort so reinzuschlagen.&#8221;</p>
<p>00:27 Hendrik Hauschild demonstrierte gerade eindrucksvoll, dass das lautlose Klatschen nicht die Barrierefreiheit fördert, sondern ebenso behindert. Er nahm seine Brille ab und demonstrierte, dass er nun niemanden sehen könne, sodass er nun diskriminiert wäre, wenn lautlos geklatscht würde.</p>
<p>00:29 Oliver Gladrow ist der Überzeugung, dass es jeder so machen solle, wie er es will, hält allerdings das Klatschen für barrierefreier: Jeder Gehörgeschädigte sieht, dass geklatscht wird und jeder Sehbehinderte hört, wenn geklatscht wird.</p>
<p>00:32 Peter Madjarov hebt jedoch die Effizienz eines solchen Verfahrens besonders hervor. Die Debatte wurde geschlossen. Julien Radloff schlägt vor, dass der Antrag probeweise umgesetzt werden solle. Christoph Böhm ist derweil absolut dagegen, dem neuen Stupa jetzt per Antrag schon was vorzuschreiben. Deshalb schlägt er vor, dass der Antrag in der neuen Legislatur erneut eingereicht wird. Der Änderungsantrag wurde abgelehnt. Der Endantrag wurde mehrheitlich abgelent.</p>
<div id="attachment_69919" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Marian_Wurm-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69919" title="StuPa240112_Marian_Wurm-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Marian_Wurm-Simon-Voigt-250x189.jpg" alt="" width="250" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">StuPa-Präsident Marian Wurm beendet die letzte ordentliche Sitzung</p></div>
<p>00:38 TOP 14: Nicht Sonstiges, sondern Sommervollversammlung. Es ist ein reiner Diskussionstop. Franz Küntzel hebt hervor, dass man erst einmal nach Möglichkeiten suchen wolle, wie man eine Vollversammlung noch organisieren könne. Milos präzisiert: &#8220;Nur weil wir bereits in den Semesterferien planen wollen und überlegen wollen, wie wir eine Vollversammlung noch gestalten können, heißt das nicht, dass das jetzige Stupa sich nicht daran beteiligen könne.&#8221;</p>
<p>00:42 Christoph Böhm wehrt sich dagegen, dass man in einem Planungsverfahren, dass noch gar nicht begonnen hat, eingegriffen werden soll.</p>
<p>00:46 Der Top wurde geschlossen.</p>
<p>00:47 TOP 14: Sonstiges. Die Sitzung ist aus. Schicht im Schacht.</p>
<p>Doch noch nicht ganz: Marian Wurm bedankt sich noch bei den Stupisten für die gute Arbeit. &#8220;Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Debatten waren zumeist konstruktiv.&#8221; Die konstituierende Sitzung  der neuen Legislatur soll der Alterspräsident des Stupas, Erik von Malottki leiten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Simon Voigt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://webmoritz.de/2012/01/24/live-ticker-aus-der-letzten-stupa-sitzung-der-legislatur/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Uni auf der Suche nach einem neuen Leitbild</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/24/uni-auf-der-suche-nach-neuem-profil/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Claus Fesser]]></category>
		<category><![CDATA[Cornelia Mannewitz]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Leitbildkommission legte in der vergangenen Senatssitzung ihren ersten Endentwurf zur Diskussion vor. Der webMoritz dokumentiert die Debatte und hat die Zwischenentwürfe detaillierter unter die Lupe genommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p1w4oK-i9F"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-50306" style="margin: 5px;" title="rubenow-rubenowplatz-denkmal-unihauptgebäude-christine-fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/01/rubenow-rubenowplatz-denkmal-unihauptgebäude-christine-fratzke-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Greifswalder Universität hat sich im vergangenen Jahr zum Ziel gesetzt, sich ein neues Leitbild zu geben. Seit Juli 2011 arbeitete eine hierfür eigens eingerichtete &#8220;Leitbildkommission&#8221; an einem Entwurf, der in der vergangenen Woche dem Senat vorgelegt wurde und für eine ausgiebige Diskussion sorgte. Als kritikwürdig wurde von mehreren Senatoren vor allem der Sprachduktus angesehen.<span id="more-69791"></span> Prorektor Michael Herbst empfand ihn als &#8220;ein wenig sprachredundant&#8221;, Senator Jürgen Kohler empfahl, den Text von einigen &#8220;wortgewaltigen&#8221; Professoren verfassen zu lassen, die über journalistische Kompetenz verfügten. In diesem Zusammenhang verwies er auf eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaften.</p>
<h3>Leitbildentwurf mit inhaltlichen Unstimmigkeiten&#8230;</h3>
<p>Für Kohler stellt der derzeitige Entwurf nicht das Endergebnis, sondern den &#8220;Anfang eines Prozesses&#8221; dar. Zusammen mit Claus Fesser kritisierte er unter anderem die Unstimmigkeiten bei der Einbeziehung der Universitätsgeschichte in das Leitbild. So steht in dem derzeitigen Entwurf, der dem webMoritz vorliegt, dass ihre Gründung auf Initiative von Bürgern der Hansestadt Greifswald eine Besonderheit darstelle. Fesser arbeitete jedoch am Beispiel der Kölner Universitätsgründung heraus, dass dem keineswegs so sei und es auch zahlreiche andere Universitätsgründungen auf Bestreben des Bürgertums gegeben habe. Es täte daher der Kommission ganz gut, &#8220;ein bisschen über den Tellerrand hinaus zu blicken.&#8221;</p>
<p>Ebenfalls kritisiert wurde die Formulierung, dass ihre Lage an der Grenze zwischen dem deutschen und polnischen Kulturraum Zeit ihrer Geschichte Ausgangspunkt für die internationale Wirksamkeit der Universität gewesen sei. &#8220;Die Uni hat sich beispielsweise vor 1945 nie um Polen gekümmert&#8221;, monierte Senator Kohler die Formulierung. Ferner habe man sich zum Teil unglücklich ausgedrückt, sodass der Eindruck entstehen könne, &#8220;die auf dem Land seien doof.&#8221; Während der Debatte machte sich Kohler vor allem dafür stark, dass mit dem Leitbild auch gearbeitet, es also Realität werden und damit identitätsstiftende Wirkung entfalten könne. Der studentische Senator und Kommissionsmitglied Erik von Malottki sieht ebenfalls noch Verbesserungsbedarf, hält den derzeitigen Entwurf jedoch für einen &#8220;Schritt in die richtige Richtung&#8221;. &#8220;Wir hätten uns mehr hinsichtlich der Betonung des demokratischen Charakters der Hochschule gewünscht&#8221;, betonte von Malottki in der Debatte.</p>
<div id="attachment_59366" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/mm92-Greifswelt-Kriminologe-Frieder_Dünkel-Luisa.jpg"><img class="size-medium wp-image-59366" title="mm92-Greifswelt-Kriminologe-Frieder_Dünkel-Luisa" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/mm92-Greifswelt-Kriminologe-Frieder_Dünkel-Luisa-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Frieder Dünkel wünscht sich eine stärkere Betonung des internationalen Aspekts</p></div>
<h3>und ohne klar erkennbares Profil</h3>
<p>Prorektor Frieder Dünkel findet, dass der Aspekt der Internationalisierung im Ostseeraum noch zu schwach herausgearbeitet sei. Wolfang Joecks fasste den Inhalt des derzeitigen Entwurfs zuspitzend zusammen: &#8220;Das Leitbild ist jetzt so: Wir sind völlig normal, schön und nett und haben die Ostsee.&#8221; Auch Kohler und Erik von Malottki fehlt &#8220;das Salz in der Suppe&#8221; des Leitbildes. &#8220;Ob das Salz, was uns fehlt, das Gleiche ist, wird sich sicherlich noch herausstellen&#8221;, präzisierte von Malottki.</p>
<p>Die Kommissionsvorsitzende Cornelia Mannewitz bedauerte, dass von den Fakultäten viel zu wenig Zuarbeit bei der Erstellung des Entwurfes kam, schließlich soll das Leitbild künftig fakultätsweite Verbreitung finden. Die Kommission schlägt im Rahmen der Ausarbeitung einer Endfassung die Organisation eines öffentlichen &#8220;Leitbildworkshops&#8221; vor, der vor allem bei Jan-Peter Hildebrandt auf Unmut stieß. &#8220;Wir bewegen uns auf einem völlig falschen Dampfer, wenn wir jetzt noch mehr Öffentlichkeit mit einbeziehen. So, wie wir die Diskussion jetzt bereits sehen, fällt es der Kommission bereits jetzt schwer, einen gemeinsamen Konsens zu finden. Der basisdemokratische Prozess einer Texterstellung kann meiner Ansicht nach nicht funktionieren&#8221;, erläuterte Hildebrandt in seiner Rede. Er schlug vor, dass die Kommission stattdessen drei konkurrierende Entwürfe erarbeiten solle, über die dann der Senat entscheiden könne.</p>
<p>Kohler widersprach Hildebrandt. Da es sich um ein Leitbild für die ganze Universität handele, sei es für ihn besonders wichtig, dass allen die Teilnahme an der Erarbeitung des Leitbildes ermöglicht werden solle. &#8220;Wie lange die Erstellung eines Leitbildes dauert, ist fast schon egal. Es kommt darauf an, dass wir inhaltlich das vertreten können, was im Leitbild verankert wird&#8221;, so Kohler abschließend. Der Senat einigte sich am Ende der Debatte darauf, dass man den derzeitigen Entwurf als Zwischenergebnis annehme und der neue Senat dann wieder in die Diskussion einsteigen werde. Darüber hinaus machte sich der Senat mehrheitlich dafür stark, den Prozess der Erarbeitung des Leitbildes unter breiter Beteiligung durch die Öffentlichkeit zum Abschluss zu bringen.</p>
<p>Das bisherige Leitbild der Universität <a href="http://www.uni-greifswald.de/informieren/leitbild.html">könnt ihr hier finden</a>.</p>
<blockquote>
<h3>Hinter die Kulissen geschaut: Die Entwürfe des Leitbildes</h3>
<p>Dem webMoritz liegen neben dem im Senat diskutierten noch weitere Entwürfe vor, die in der Kommission diskutiert wurden. Der dem Senat vorgelegte Entwurf untergliedert sich in fünf Abschnitte: &#8220;Universität Greifswald &#8211; Tradition verpflichtet, Zukunft gestaltend&#8221;, &#8220;Forschung und Transfer&#8221;, &#8220;Lehre und Studium&#8221;, &#8220;Vielfalt&#8221; und &#8220;Menschen und Institution&#8221;. In dem Kompromisspapier wurde besonders das Bekenntnis zur Volluniversität herausgearbeitet, eine Betonung von Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmalen der Greifswalder Lehre und Forschung jedoch vermieden. Genauso wenig Beachtung findet in dem Papier der Namenspatron Ernst Moritz Arndt.</p>
<p>In dem von Erik von Malottki im Namen der Studierendenschaft ausgearbeiteten Entwurf heißt es dazu: &#8220;Aus der Auseinandersetzung mit ihrem Namensgeber setzt sich die Universität für eine freiheitliche, friedliche und demokratische Gesellschaft ein. Lehre und Forschung sollen das friedliche Zusammenleben der Völker bereichern und im Bewusstsein der gesellschaftlichen Verpflichtung der Universität für die Erhaltung der Lebensgrundlagen erfolgen.&#8221; Ebenfalls deutlich stärker herausgearbeitet ist der regionale Bezug. So soll sich die Universität der Aufgabe stellen, &#8220;Antworten auf die regionalen Herausforderungen zu finden.&#8221; Insgesamt zeigt sich der studentische Entwurf in einem deutlich zuspitzenderem Gewand. Von einer &#8220;Vorreiterrolle in der Erarbeitung von Zukunftskonzepten für ländliche Regionen&#8221; ist hier genauso die Rede, wie von der regionalen Verankerung als &#8220;Labor Vorpommern&#8221; und einer Brückenfunktion im gesamten Ostseeraum.</p>
<p>Die generelle Bedeutung des wissenschaftlichen Aspekts findet jedoch in dem Kompromisspapier stärkere Berücksichtigung. Forschung könne &#8220;sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientiert&#8221; sein und ziele auf die Übertragung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis ab. Übernommen wurde von dem studentischen Entwurf der Einfluss der Wissenschaft auf kulturelle, wirtschaftliche und soziale Bereiche der Gesellschaft. Die Einheit von Forschung und Lehre wird in dem Skript genauso besonders hervorgehoben, wie das Streben nach Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit.</p>
<p>Ebenfalls wesentlich zuspitzender als das Kompromisspapier sind die Entwürfe der Redaktionskomission. So wird in diesem beispielsweise im ersten Abschnitt die Stellung der Universität innerhalb des Ostseeraumes und Europas deutlicher herausgearbeitet, die internationale, wie auch lokale, (über-) regionale Rolle der Universität im Raum stärker betont. Ebenso besonders stark hervorgehoben wird die Bedeutung der Greifswalder Uni für &#8220;eine freiheitliche, zivile und demokratische&#8221; Gesellschaft. Im Kompromissentwurf wurde dieser Aspekt auf den letzten Abschnitt nach unten verschoben und weniger deutlich formuliert.</p>
<p>Nicht übernommen wurde in dem Schlussentwurf die Betonung der Entwicklung von Persönlichkeiten, die &#8220;die Fähigkeit zu wissensbasiertem Handeln und lebenslangem Lernen besitzen.&#8221; Weiterhin weggefallen ist die Rolle der Hochschuldidaktik für die Lehre an der Greifswalder Universität. Im Abschnitt, der sich mit Forschung und Transfer befasst, wurde der Abschnitt, der sich mit Genderaspekten befasst, deutlich stärker zusammengekürzt und hat zugleich an Schärfe verloren.</p>
<p>Am auffälligsten ist, dass sich in jedem ursprünglichen Abschnittsentwurf das Bekenntnis zur Demokratie wiederfindet, welches im Endentwurf aber stark zurückgedrängt wurde. Cornelia Mannewitz&#8217; Idee, das &#8220;Bekenntnis zu Autonomie und Demokratie&#8221; im Leitbild zu verankern konnte genau so wenig eine Mehrheit in der Kommission finden, wie ihr Vorschlag, die Rolle der Universität nicht nur als demokratiefördernde, sondern auch als demokratische Institution im Schlussentwurf festzuhalten.</p>
<p>Werden die Entwürfe mit der Schlussfassung verglichen, bleibt festzustellen, dass hier noch viel mehr Potential steckt. Vor allem fehlt in dem derzeitigen Zwischenergebnis eines: Das Salz in der Suppe.</p></blockquote>
<p>Foto: Christine Fratzke &#8211; webMoritz-Archiv/ Archiv Moritz-Magazin (Frieder Dünkel)</p>
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		<title>„Sollten Konflikte auftreten, müssen die gelöst werden“ &#8211; Die Wahlsiegerinnen im Gespräch</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 11:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz-Magazin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienwahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Henrike]]></category>
		<category><![CDATA[Jasmin Dinter]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlsieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Greifswalder Studenten haben entschieden: So gaben sie Henrike Förster für den Senat und Jasmin Dinter für das Studienparlament (StuPa) die meisten Stimmen. Mit moritz sprachen sie über sich, Aufgaben und die Ziele der kommenden Legislatur.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Henrike_Foerster_und_Jasmin_Dinter-Johannes_Koepcke.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-69758 alignleft" style="margin: 5px;" title="Henrike_Foerster_und_Jasmin_Dinter-Johannes_Koepcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Henrike_Foerster_und_Jasmin_Dinter-Johannes_Koepcke-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Greifswalder Studenten haben entschieden: So gaben sie Henrike Förster für den Senat und Jasmin Dinter für das Studienparlament (StuPa) die meisten Stimmen. Mit moritz sprachen sie über sich, Aufgaben und die Ziele der kommenden Legislatur. Dieses Interview und noch viel mehr zu den Wahlen gibt es auch druckfrisch im neuen moritz-Magazin.<span id="more-69704"></span></p>
<p><strong>Bitte stellt euch kurz vor.</strong></p>
<p>Henrike: Ich bin 20 Jahre alt und studiere Humanbiologie im dritten Semester. Ursprünglich komme ich aus Potsdam, bin dann in Chemnitz zur Schule gegangen und anschließend für das Studium direkt nach Greifswald.</p>
<p>Jasmin: Ich bin 22 Jahre alt, komme aus Berlin und studiere im dritten Semester Psychologie.</p>
<p><strong>Wieso seid ihr für das Amt angetreten?</strong></p>
<div id="attachment_69763" class="wp-caption alignright" style="width: 197px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Henrike_Foerster-Johannes_Koepcke1.jpg"><img class=" wp-image-69763" title="Henrike_Foerster-Johannes_Koepcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Henrike_Foerster-Johannes_Koepcke1-225x250.jpg" alt="" width="187" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Henrike Förster</p></div>
<p>H: In erster Linie wollte ich in den Senat, da mir das wichtiger ist und ich die Arbeitsbereiche interessanter finde. Ich hatte mich auch fürs StuPa beworben, falls es mit dem Senat nicht klappt. Jetzt hat beides ganz gut funktioniert. Aber es ist zeitlich einfach nicht machbar. Fürs StuPa habe ich schon meine Rücktrittserklärung eingereicht.</p>
<p>J: Ich bin für das Amt angetreten, weil ich an der Verbesserung der Studienbedingungen für alle Studierenden mitarbeiten will.</p>
<p><strong>Wart ihr überrascht von eurem Ergebnis?</strong></p>
<p>H: Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viele Stimmen bei beiden Wahlen bekomme. Zwar hatte ich mich ein bisschen um Stimmen bemüht und in meinem Studiengang geworben. Aber dass ich gleich die meisten Stimmen bekomme, hätte ich nicht erwartet.</p>
<p>J: Ich hatte erwartet, dass die Liste ‚Solidarische Universität’ (Soli-Uni) viele Stimmen bekommt. Aber damit, dass ich selbst auch gewählt werde, hätte ich nicht gerechnet.</p>
<p><strong>Wie zufrieden seid ihr mit dem Abschneiden eurer Liste beziehungsweise der Hochschulgruppe?</strong></p>
<p>H:. Verglichen mit der Jungen Union beispielsweise hatten wir zwar drei Kandidaten weniger, aber doppelt so viele Stimmen. Das hätte ich nicht erwartet.</p>
<p>J: Für das StuPa sehr zufrieden, weil wir alle gewählt wurden und deshalb gut zusammen arbeiten können. Für den Senat hätte mich gefreut, wenn noch jemand aus der Grünen Hochschulgruppe gewählt worden wäre. Im Grunde sind wir uns in der Soli-Uni aber einig, welche Ziele wir erreichen wollen, sodass ich mir darüber keine Sorgen mache.</p>
<div id="attachment_35243" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/gristuf_gruppenbild_stadtfuehrung_christina-lembcke.jpg"><img class="size-medium wp-image-35243" title="gristuf_gruppenbild_stadtfuehrung_christina-lembcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/05/gristuf_gruppenbild_stadtfuehrung_christina-lembcke-250x187.jpg" alt="" width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Stadtführung anlässlich des Greifswald Intrernational Students Festival 2010</p></div>
<p><strong>Was sind eure politischen Ziele in eurem Gremium?</strong></p>
<p>H: Ich möchte mich erstmal für die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (MatNat) stark machen. Bisher sind die Rechtswissenschaften viel vertreten und die üben sich dort in den Ämtern. Die MatNat-Leute sind eher weniger interessiert an solchen Ämtern. Das möchte ich ändern. Es stehen ja auch die Rektorwahlen an und ich möchte jemanden wählen, der unsere Interessen gut vertritt und das Amt würdevoll übernimmt. Ansonsten sollte ein nachhaltiger Haushalt entworfen und eventuell noch das Bachelor-Master-System überarbeitet beziehungsweise verfeinert werden. Das Problem der vollen Hörsäle ist auch ein wichtiges Thema.</p>
<p>J: Studentische Kultur muss erhalten und gefördert werden, deshalb finde ich es wichtig Projekte oder Vereine wie das StuThe, GriStuF oder den C9 zu unterstützen. Außerdem kann an unserer Uni noch viel in Sachen Familienfreundlichkeit getan werden und es hat sicher jeder schon bemerkt, dass die Kapazitäten des Hochschulsportes dringend erhöht und die Sportstätten zum Teil saniert werden müssten.</p>
<p><strong>Henrike, du möchtest das politische Interesse und Bewusstsein bei den Kommilitonen wecken. Wie stellst du dir das vor?</strong></p>
<p>H: Vielleicht sollte man mehr mit dem webMoritz zusammen arbeiten. Vor allem mehr den Senat und dessen Arbeit präsentieren. Bevor ich mich bewarb, habe ich gar nicht so wirklich mitbekommen, was der Senat im letzten Jahr gemacht hat. Es sollte alles präsenter werden.</p>
<div id="attachment_69706" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/hoffest-2011-galerie-9-christine-fratzke.jpg"><img class="size-medium wp-image-69706" title="hoffest-2011-galerie-9-christine-fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/hoffest-2011-galerie-9-christine-fratzke-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Fest der Fachschaftsräte: Das Hoffest der Germanistik und der Rechtswissenschaften 2011</p></div>
<p><strong>Jasmin, du möchtest das Nachhaltigkeitsbewusstsein an den Fakultäten und unter den Studierenden stärken. Wie stellst du dir das vor?</strong></p>
<p>J: Wichtig wären dabei die Fachschaftsräte, die zum Beispiel wenn sie Feste ausrichten, darauf achten können, dass sie regional einkaufen, neben der üblichen Bratwurst auch eine vegetarische Alternative anbieten und Ökopapier benutzen. Auch Mülltrennung sollte in den Instituten kein Problem sein. Außerdem wäre es schön, wenn die Studierenden unmittelbar davon profitieren könnten, dass sie Strom oder Heizenergie gespart haben, indem mit der Einsparsumme Bücher oder Ausrüstung für das Institut gekauft werden. Hierbei ist eindeutig Kooperation gefragt. Auf jeden Fall will ich die Ökologie-Referentin des Allgemeinen Studierendenausschusses und die Arbeitsgemeinschaft (AG) Umwelt- Management in dieser Hinsicht unterstützen.</p>
<p><strong>Henrike, du sprichst außerdem von einer Minimierung des Semesterbeitrags. Greifswald hat ja vergleichsweise schon sehr niedrige. Wieso dieser Ansatz?</strong></p>
<p>H: Das stimmt, dass sie niedrig sind. Aber ich habe auch das Gefühl, dass sie immer weiter erhöht werden, seitdem ich hier studiere. Noch habe ich nicht genau den Einblick wie die Gelder verwaltet werden, aber vielleicht kann man da noch etwas drehen. Damit die Gebührenschraube nicht immer weiter nach oben geht, denn die Mieten sind in der Stadt meistens nicht so günstig.</p>
<div id="attachment_69767" class="wp-caption alignright" style="width: 213px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Jasmin_Dinter-Johannes_Koepcke.jpg"><img class="size-medium wp-image-69767" title="Jasmin_Dinter-Johannes_Koepcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Jasmin_Dinter-Johannes_Koepcke-203x250.jpg" alt="" width="203" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Jasmin Dinter</p></div>
<p><strong>Jasmin, wie planst du eine Verbesserung an dem vegetarischen und veganen Essensangebot in der Mensa?</strong></p>
<p>J: Die Bio-Mensa AG hat auf diesem Gebiet schon viel Arbeit geleistet, worin ich sie auf jeden Fall weiterhin unterstützen will. So sollte es zum Beispiel mit wenig Aufwand möglich sein, neben einem vegetarischen auch immer ein veganes Essen im Angebot zu haben.</p>
<p><strong>Woran liegt es, dass die Studenten der MatNat eher weniger in der studentischen Selbstverwaltung vertreten sind?</strong></p>
<p>H: Es liegt wohl schon am Studienfach selbst. Zum Beispiel als Politikwissenschaftler ist der Student von vornherein interessierter. Außerdem wird nicht viel Werbung gemacht. Die meisten suchen sich eher einen Job an der Uni, um nebenbei Laborpraxis zu sammeln und noch etwas Geld zu verdienen. Es ist wohl nicht das typische Interessenfeld und die meisten bleiben eher bei ihrer Fachrichtung. Es muss mehr Werbung geben und den Leuten gezeigt werden, dass etwas passiert und Forderungen umgesetzt werden.</p>
<p>J: Wahrscheinlich haben sie viel zu tun und deshalb wenig Zeit dafür. Ich weiß nicht, wie das war, bevor die Bachelor-Studiengänge eingeführt wurden.</p>
<div id="attachment_69779" class="wp-caption alignleft" style="width: 166px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Cover.jpg"><img class=" wp-image-69779 " style="margin: 5px;" title="mm96.indd" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Cover-168x250.jpg" alt="" width="156" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Das aktuelle moritz-Magazin erscheint diese Woche</p></div>
<p><strong>Habt ihr euch vor der Bewerbung schon mal die Arbeit der Gremien angeguckt?</strong></p>
<p>H: In einer Sitzung war ich bisher noch nicht. Ich habe mich mit einem aktuellen Senatsmitglied unterhalten, aber sonst gehe ich als Neuling an die Aufgabe heran. Mal schauen was auf mich zukommt.</p>
<p>J: Ich habe über Freunde einiges darüber mitbekommen und mich natürlich bei der letzten Wahl informiert.</p>
<p><strong>Wie wird die Zusammenarbeit mit anderen studentischen Vertretern aussehen?</strong></p>
<p>H: Im Augenblick kenne ich die zweite Person von der „Offenen Liste“ noch gar nicht. Aber da wir beide von derselben Fakultät sind, werden wir bestimmt Überschneidungen bei den Interessen haben. Im Wahlkampf war das noch nicht so einheitlich mit gemeinsamer Wahlwerbung oder ähnlichem, aber nach einigen Absprachen sollte das funktionieren. Mit den Philosophen wird das wohl etwas schwieriger einen gemeinsamen Nenner zu finden. Es wird Diskussionen geben, aber ich denke, dass man das alles in den Griff bekommen kann.</p>
<p>J: Na ja&#8230; konstruktiv hoffentlich. Wenn man sich das Wahlheft anschaut, dann fällt ja auf, dass viele der Kandidierenden die gleichen Ziele teilen. Sollten Konflikte auftreten, müssen die eben gelöst werden.</p>
<p><em>Das Gespräch führte Johannes Köpcke.</em></p>
<p>Fotos: Johannes Köpcke, Christina Lembcke, Christine Fratzke</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Große Kulisse für kurze Pressekonferenz</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 22:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johannes Köpcke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
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		<category><![CDATA[Uni Rostock]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstag, den 17. Januar 2012, präsentierte die Landeskonferenz der Studierendenschaft (LKS) Mecklenburg-Vorpommern im Schweriner Schloss ihren Forderungskatalog. Sie hatten die Möglichkeit, auf einer Landespressekonferenz zu sprechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Schweriner_Schloss-Johannes-Köpcke.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-69589" style="margin: 5px;" title="Schweriner_Schloss-Johannes Köpcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Schweriner_Schloss-Johannes-Köpcke-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Am Dienstag, den 17. Januar 2012, präsentierte die Landeskonferenz der Studierendenschaft (LKS) Mecklenburg-Vorpommern im Schweriner Schloss ihren Forderungskatalog. Da wo sonst das Landesparlament tagt, hatten die Vertreter der LKS die Möglichkeit, auf einer Landespressekonferenz zu sprechen.<span id="more-69574"></span></p>
<p>Die beiden verantwortlichen Sprecher <a href="http://lks-mv.de/" target="_blank">der LKS</a>, Katharina Mahrt aus Rostock und Martin Wedel aus Stralsund, hatten als erstes das Wort. Kurz wurde der Entstehungsprozess des Forderungskataloges geschildert: Alle Studierendenschaften des Landes (bestehend aus den beiden Universitäten Greifswald und Rostock, sowie den Fachhochschulen Neubrandenburg, Stralsund und Wismar) arbeiteten erste Entwürfe aus. Diese wurden auf dem Landestreffen der Studierendenausschüsse zusammengefügt und überarbeitet. Letztendlich <a href="http://webmoritz.de/2011/11/22/66120/" target="_blank">haben alle Parlamente den Katalog angenommen</a>. Unterstützt wurden die beiden auf der Konferenz von Benjamin Pleban aus Rostock und Erik von Malottki aus Greifswald.</p>
<div id="attachment_69602" class="wp-caption aligncenter" style="width: 556px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/LKS_Pleban_Malottki_Mahrt_Wedel-Johannes-Koepcke.jpg"><img class=" wp-image-69602" title="LKS_Pleban_Malottki_Mahrt_Wedel-Johannes Koepcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/LKS_Pleban_Malottki_Mahrt_Wedel-Johannes-Koepcke.jpg" alt="" width="546" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">Benjamin Pleban, Erik von Malottki, Katharina Mahrt, Martin Wedel (v.l.)</p></div>
<p>Ausgangsbasis für die Forderung waren die Landtagswahlen im vergangenen Jahr. Durch die Neubesetzung des Bildungsministeriums soll es eine neue Grundlage geben. Damit dieser Katalog dazu werden kann, stellt die LKS drei Grundbedingungen, wie der Präambel zu entnehmen ist. Erstens: „Den regelmäßigen Austausch des Bildungsministers und seinem Ministerium mit den Vertreter_innen der Landeskonferenz der Studierendenschaft.“ Zweitens: „Die schnellstmögliche Novellierung des Landeshochschulgesetzes.“ Sowie drittens: „Eine Anhörung der Hochschulen und Studierendenvertreter_innen im Rahmen der Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2012/2013.“</p>
<p>Unterteilt ist der Forderungskatalog in folgende sechs Punkte, die nach und nach vorgestellt und später bei Fragen vereinzelt vertieft wurden.</p>
<h3>Finanzausstattung der Hochschulen verbessern</h3>
<p>Hier geht es den Beteiligten vor allem darum, dass das Kooperationsverbot aufgehoben wird und das das Landespersonalkonzept überarbeitet wird. Das Erste würde bedeuten, dass der Bund die Möglichkeit hat, dass Land finanziell in der Bildungspolitik zu unterstützen. Bisher ist diese Aufgabe Landesrecht. Mit dem zweiten Punkt fordern sie eine angemessene Anpassung der Dozierendenstellen an die Studentenzahlen. Bisher gilt ein Seminar als ausgelastet, wenn 60 Studenten dieses besuchen. Katharina Mahrt wünscht sich: „Wir wollen, dass maximal 20 Studierende auf einen Dozenten kommen.“</p>
<h3>Demokratische Hochschulen</h3>
<p>Die gleiche Mitbestimmung aller Hochschulmitglieder wird neben öffentlichen Sitzungen von allen hochschulpolitischen Gremien gefordert. Außerdem ein wichtiger Punkt, der viele Missverständnisse beseitigen könnte: „Eine direkte Transparenz bei Drittmittelverträgen wäre wichtig“, beschrieb Martin Wedel diesen.</p>
<h3>Stärkung der Studentenwerke</h3>
<p>Vor kurzem noch das entscheidende Thema auf der <a title="Die Winter-Vollversammlung 2011 – Schnell vorbei und nicht beschlussfähig" href="http://webmoritz.de/2011/12/07/die-wintervollversammlung-2011-schnell-vorbei-und-nicht-beschlussfahig/">Vollversammlung der Studierendenschaft Greifswald</a>, ist es für alle Standorte von enormer Wichtigkeit. Am Studentenwerk hängen Sozialberatung, Mensaessen und auch Wohnraum für viele Studenten. „Die Landeszuschüsse sollen den reellen Studierendenzahlen angepasst werden. Das Land kann nicht weiter mit einer geringeren Anzahl rechnen“, beschreibt Erik von Malottki das Problem. <a href="http://webmoritz.de/2011/11/14/landesregierung-offen-fur-gesprache-mit-studentenwerk/" target="_blank">Die Forderung soll verhindern</a>, dass die Defizite, die die Studentenwerke dadurch einfahren, auf den Schultern der Studierenden ausgetragen werden. Zum Beispiel durch Erhöhung der Semesterbeiträge. Das Land solle Verantwortung für Neubauten, <a href="http://webmoritz.de/2011/11/07/%C2%BB-es-ist-eine-regelrecht-verzwickte-situation-%C2%AB-dr-cornelia-wolf-kornert-im-interview/" target="_blank">wie zum Beispiel einer Mensa</a> übernehmen, ist dem Katalog weiter zu entnehmen.</p>
<h3>Studentinnen und Studenten entlasten</h3>
<p>Überarbeitung der BAföG-Regeln, sowie die Entlastung im Studium für Studenten mit Kind, Erkrankung oder denjenigen, die Arbeiten müssen, um sich die Ausbildung zu finanzieren wird gefordert. Die LKS fordert des Weiteren eine schnelle Umsetzung bei der Schaffung von einem Teilzeitstudium. „In vielen Studiengängen ist das möglich,“ sagt Katharina Mahrt.<br />
Außerdem sollen Verwaltungsgebühren abgeschafft werden. Martin Wedel sagt zwar, dass die Summen nicht immens seien, aber sie seien trotzdem nicht in Ordnung. Erik von Malottki sieht in diesen Gebühren die Gefahr, dass das Land durch die Hintertür irgendwann Studiengebühren dadurch verlangt.</p>
<h3>Studentische Kultur erhalten</h3>
<div id="attachment_69590" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Forderungskatalog_LKS-Johannes-Köpcke.jpg"><img class="size-medium wp-image-69590" title="Forderungskatalog_LKS-Johannes Köpcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Forderungskatalog_LKS-Johannes-Köpcke-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Hier geht&#39;s zum kompletten Forderungskatalog zum Nachlesen (pdf)</p></div>
<p>Für alle Sprecher ist dies ein wichtiger Punkt. Es war auch oft schon <a href="http://webmoritz.de/2011/06/06/offener-brief-aktionsbundnis-studentisches-leben-in-greifswald/" target="_blank">Thema in Greifswald</a>. Die Universitäten sollen Vereinen, Hochschulgruppen und Initiativen kostenlos geeignete Räume zur Verfügung stellen. „Die studentische Kultur ist ein wichtiger Bestandteil für die Städte und das Land.“ Somit soll auch das Land dafür garantieren und der Bildungsminister an einem runden Tisch zu diesem Thema teilnehmen.</p>
<h3>Lehrer_innenbildung</h3>
<p>Der letzte Punkt des Kataloges beschäftigt sich mit der Ausbildung der Lehrer. Es wird ein stärkerer und früherer Praxisbezug für das Studium gefordert, sowie die Beteiligung der Studenten bei der Erstellung von Rechtsgrundlagen zur Aus- und Weiterbildung. Diese Punkte präsentierte Benjamin Pleban.</p>
<p>Nach etwa einer halben Stunde war offenbar alles gesagt und erfragt. Erik von Malottki zeigte sich zufrieden: „Wir haben erreicht, dass die Presse unseren Forderungskatalog verbreitet. Die heutige Präsentation ist der Startschuss für unsere Verhandlungen mit dem Bildungsministerium. Wir erwarten jetzt eine Umsetzung unserer Forderungen.“</p>
<blockquote><p><strong>Die große Bühne</strong><br />
<em>Ein Kommentar</em><br />
Der wichtige Katalog mit den Forderungen ist nun veröffentlicht. Und das ausgerechnet im Schweriner Schloss. Nicht direkt in Anwesenheit vom Bildungsminister, aber die Gesamtkulisse stimmte eindeutig. Die Probleme kennen jetzt auch der NDR und die anderen wichtigen Medien des Landes. Hoffen wir, dass diese sie auch ordentlich verbreiten.</p>
<p>Ein interessanten Effekt erzielte ein großes Plakat des Landes, das gegenüber vom Schloss prangte, mit dem Slogan: „Studieren mit Meerwert“. Perfekt positioniert für den Tag. Die Regierung schmückt sich mit den hohen Studentenzahlen, ist aber selber nicht bereit für die eigentliche Zahl die Kosten zu übernehmen. Diese Punkte wurden explizit in der Konferenz angesprochen. Auf dem Rückweg wirkte das Plakat doch gleich anders, als die Wut in mir wieder hoch kam über seltsame Arbeitsweisen des Bildungsministeriums.</p>
<p>Gut soweit. Den meisten Forderungen kann ich mich getrost anschließen und von einem Optimum auszugehen, dass nur 20 Studenten in jedem Seminar sitzen, wäre einfach fabelhaft. Das würde mal sinnvolles Arbeiten ergeben. Aber vielleicht ist es auch etwas zu viel Klagen auf hohem Niveau. Schließlich sind bei uns in Greifswald viele Seminare nach wenigen Wochen schon nicht mehr überfüllt, dass auf dem Gang gestanden werden muss. Aber eine Verbesserung von Semesterbeginn an wäre natürlich schön.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Studierenmit_Meerwert-Johannes-Köpcke.jpg"><img class=" wp-image-69609  alignright" title="Studierenmit_Meerwert-Johannes Köpcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Studierenmit_Meerwert-Johannes-Köpcke-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a></p>
<p>Über einen Punkt muss ich aber wirklich meckern. Dies betrifft nicht direkt die Forderungen selbst, sondern eher eine Formulierung im Katalog. Bei der Förderung der studentischen Kultur heißt es in der Begründung: „Wir befürchten ein Absterben der studentischen Kultur und damit das Absterben eines Teils der Zivilgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern.“ Das ist wohl etwas übertrieben und zugespitzt, aber ich bezweifle, dass es zu einem Absterben eines Teils der Zivilgesellschaft kommen wird, wenn einzelne studentische Vereine nicht arbeiten können. Es wird aber definitiv kulturelles Angebot fehlen und das wünsche ich mir auch nicht.</p>
<p>Also grundsätzlich Daumen hoch zur souveränen Präsentation und zu den Forderungen. Hoffen wir, dass sie erhört werden.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Johannes Köpcke</p>
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		<title>Kommentar: Gute Gründe fürs Nichtwählen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel Kords</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Bedeutungslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienwahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Henrike Förster]]></category>
		<category><![CDATA[Jasmine Dinter]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlbeteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den StuPa-Wahlen findet Gabriel Kords: Die studentische Selbstverwaltung ist auf dem absteigenden Ast. Sie braucht neue Köpfe, neue Themen und ein neues Selbstbewusstsein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><img class="size-thumbnail wp-image-51886 alignleft" style="margin: 5px;" title="Wahlzettel ausfüllen 300-200 via jugendfotos.de sebastian2" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/03/Wahlzettel-ausfüllen-300-200-via-jugendfotos.de-sebastian2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><em>Ein Kommentar</em></p>
<p style="text-align: left;">Es kommt ja immer darauf an, wie man’s verpackt: Wer sagt, dass die Wahlbeteiligung um fünf Prozentpunkte gestiegen ist, löst damit keine Jubelstürme aus. Wer indes sagt, dass sie um rund 50 Prozent stieg, dürfte ein anderes Echo erzeugen. Doch beides stimmt und zusammen zeigt beides auch das Dilemma dieser Wahlen: Ja, dieses Jahr gingen deutlich mehr Kommilitonen zur Wahl. Aber eine Trendwende ist das trotzdem nicht. Knapp 15 Prozent sind einfach zu wenig.<span id="more-69506"></span></p>
<p style="text-align: left;">Einen Vorwurf machen muss man den Nichtwählern aber höchstens moralisch. Wer aber allein deswegen das Nichtwählen verurteilt, macht es sich zu leicht. Dass die Demokratie in Sachen Gremienwahlen auf dem absteigenden Ast ist, lag nicht an den Wählern, sondern an den Kandidaten. Denn inhaltlich gab es gute Gründe, zu Hause zu bleiben. Um nicht zu sagen: Die Wahlen waren überflüssig. Wenn 27 Mandate an 32 Kandidaten zu vergeben sind, ist das per se eher langweilig. Dass <a href="http://webmoritz.de/gremienwahl/studierendenparlament/">die Forderungen der Kandidaten</a> kaum voneinander abwichen, verstärkt diesen Eindruck noch. Hinzu kommt die absehbar hohe Fluktuation im StuPa, weshalb der Verfasser die Prognose wagt: Spätestens im Sommer zieht auch der Letztplatzierte, <a title="Timo Neder(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/timo-nederstupa/" target="_blank">Timo Neder</a>, ins Parlament ein. Man hätte es also auch gleich lassen können.</p>
<p style="text-align: left;">Und sonst? Von statistischer Seite hat der webMoritz das Wahlergebnis <a href="http://webmoritz.de/2012/01/15/stupa-wahlananlyse-2012/">bereits beleuchtet</a>. Bezeichnend für die Sinnlosigkeit der Wahlen sind die beiden Erstplatzierten: Jasmin Dinter glänzte mit einer knappen, aber gleichsam inhaltsleeren <a href="http://webmoritz.de/2012/01/08/jasmin-dinterstupa/">Wahlbewerbung</a>. Daraus auch nur einen einzigen inhaltlichen Schwerpunkt abzuleiten (was offenbar immerhin 539 Wählern gelang), fällt schwer. Noch kurioser ist die Zweitplatzierte Henrike Förster: Sie <a href="http://webmoritz.de/2012/01/04/henrike-forster/">nannte Ziele</a>, stahl sich dann aber aus der Verantwortung, weil sie auch ein Senatsmandat errang (sogar als Gesamtsiegerin) und sich nun auf dieses konzentrieren will. Das klingt nach einem hehren Vorhaben und ist doch trotzdem verwerflich: Gerade in der Doppelfunktion hätte sie beiden Gremien nutzen können. (Dem StuPa gehört sie als Senatorin ohnehin an – wenn auch jetzt ohne Stimmberechtigung.) Bleibt festzuhalten: Beides keine Glanzlichter!</p>
<div id="attachment_69253" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-69253" title="Gremienwahl2012-Pacman230x230" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012-Pacman230x230-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Etwas flach: Die Wahlbewerbung war eher infantil als geistreich.</p></div>
<p style="text-align: left;">So spiegeln die Wahlen insgesamt eine eher traurige Bestandsaufnahme der studentischen Hochschulpolitik an der Uni Greifswald wider. Es mangelt an Personen, es mangelt an Kontroversen und es mangelt offensichtlich an Selbstbewusstsein: Niemand hat in den vergangenen Wochen versucht, die Notwendigkeit der Wahlen über Stellenwert und Berechtigung der Greifswalder Hochschulpolitik zu legitimeren – von ein paar <a href="http://praesi-blog.de/2012/01/15/wagt-dieses-experiment-es-ist-eure-letzte-chance/" target="_blank">polemischen Plattitüden</a> <em>nach der Wahl</em> mal abgesehen. Nötig wäre, dass die Gremienvertreter aufzeigen können, was sie im letzten Jahr geleistet haben. Doch da ist wenig, was in Erinnerung bleibt. So wirkt das Ganze wie der kontinuierliche Abdrift in die Bedeutungslosikgeit.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn es den Gremien der verfassten Studierendenschaft also gelingen soll, sich selbst am Leben zu erhalten, bedarf es neuer Ideen, um die Aufmerksamkeit der Studierenden zu gewinnen. Es bedarf kontroverser und zugespitzter Diskussionen – die Themen liegen auf dem Tisch: Die Zukunft dieser Universität dürfte wohl das größte sein. Gerade hier muss es gelingen, dass alle an einem Strang ziehen und trotzdem vorher kritisch diskutieren, welcher Weg der beste ist. So einfältig das klingen mag: Ohne Kontroverse keine Aufmerksamkeit, ohne Aufmerksamkeit kein Zulauf.</p>
<p style="text-align: left;">Bleibt zu hoffen, dass den Neuen im Parlament (es sind nicht wenige) hier eine Neuausrichtung gelingt. Auch die studentischen Medien werden sich stärker einbringen müssen: Auch dort müssten die sachlichen Debatten ein bisschen kontroverser geführt werden und nicht nur jene um Befindlichkeiten der Gremienvertreter. Ansonsten wird ausgerechnet der destruktive Vorschlag Eric Makswitats (Jusos), den ganzen studentischen Selbstverwaltungskrempel <a href="http://praesi-blog.de/2012/01/15/wagt-dieses-experiment-es-ist-eure-letzte-chance/" target="_blank">abzuschaffen</a>, schneller als gedacht zur bitteren Realität.</p>
<p style="text-align: left;">Bilder: User &#8220;sebastian2&#8243; via Jugendofotos.de (Wahlzettel), AStA (Pac-Man-Grafik)</p>
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		<title>StuPa-Wahlanalyse 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 19:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke.SDS]]></category>
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		<category><![CDATA[Gremienwahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpiraten]]></category>
		<category><![CDATA[Jasmin Dinter]]></category>
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		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa-Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Der webMoritz hat das Ergebnis der vergangenen Stupa-Wahl genauer unter die Lupe genommen. Fest steht: Die Wahlbeteiligung ist zwar gestiegen, bleibt aber konstant auf einem sehr niedrigen Niveau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Auszählung-Simon-Voigt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-69370" style="margin: 5px;" title="Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Auszählung-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Auszählung-Simon-Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Vergangene Woche wurde das neue Studierendenparlament gewählt. Jasmin Dinter von der Grünen Hochschulgruppe konnte die meisten Stimmen gewinnen. Anteilsmäßig erhielten die unabhängigen Kandidaten die meisten Stimmen. 14,4 Prozent der Studierendenschaft nahmen ihr Recht zur Mitbestimmung wahr und beteiligten sich an dieser Wahl. Es folgt ein genauerer Blick auf das Ergebnis.<span id="more-69438"></span></p>
<p>Die Wahlbeteiligung bewegt sich konstant auf einem sehr niedrigen Niveau. Aufgerufen waren 12859 Studierende, gewählt haben 1852. Das sind mit 14,4 Prozent zwar knapp 6 Punkte mehr als 2011, jedoch liegt die Partizipation der letzten neun Wahlen seit 2004 (einschließlich dieser) im Schnitt bei 12,13 Prozent, womit keine Trendwende zu erkennen ist. Das Interesse an der Hochschulpolitik ist weiterhin sehr niedrig. Der einzige Ausreißer ist die Wahl 2010, wo sich 21,3 Prozent der Studierenden zur Wahlurne aufrafften. (Alle Daten von <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/" target="_blank">stupa.uni-greifswald.de</a>)</p>
<p></p>
<h3>Nur wenige Kandidaten</h3>
<p>32 Kandidaten bewarben sich um einen der 27 Plätze im Studierendenparlament. Somit war die Chance, einziehen zu können, außerst hoch und eine Kandidatur hatte mit großer Wahrscheinlichkeit auch ein Mandat zur Folge. Jeder wahlberechtigte Studierende hatte drei Stimmen, von denen er eine pro Kandidat verteilen konnte. Bei 1790 gültigen Stimmzetteln hätten aber insgesamt mehr Stimmen zusammen kommen können, als die tatsächlichen 4948. Somit haben einige Wähler nicht das ganze Potential ihrer Mitgestaltungsmacht ausgespielt.</p>
<p>Acht der Kandidierenden saßen bereits im letzten Jahr im StuPa, entweder direkt oder als Nachrücker. Auffällig ist, dass viele von diesen die eigene Platzierung verbessern konnten. Besonders markant ist dies bei <a title="Hauke Schröder(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/hauke-schroderstupa/" target="_blank">Hauke Schröder</a> und <a title="Paul Wild(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/paul-wildstupa/" target="_blank">Paul Wild</a> (beide Piraten) die jeweils 17 Plätze hinzugewinnen konnten. Oliver Gladrow (29.) und <a title="Marvin Hopf(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/marvin-hopfstupa/" target="_blank">Marvin Hopf</a> (18.) haben in diesem Jahr genau die gleiche Platzierung errungen wie 2011, <a title="Daniela Gleich(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/daniela-gleichstupa/" target="_blank">Daniela Gleich</a> verlor einen Platz (7. auf 8.). Alle anderen neuen Stupisten traten das erste Mal zur Wahl an, <a title="Zum Nachlesen: StuPa-Wahl 2012 – Die Auszählung" href="http://webmoritz.de/2012/01/13/stupa-wahl-2012-die-auszahlung-hat-begonnen/" target="_blank">eine Liste gibt es hier</a>.</p>
<p>Es gibt in diesem Jahr nur fünf Plätze auf der Nachrückerliste. Erfahrungsgemäß werden diese im Laufe der Legislatur auch immer benötigt, wenn Kandidaten ihr Mandat niederlegen oder ruhen lassen müssen, da sie sich in den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) wählen lassen. <a title="Milos Rodatos" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/milos-rodatos/" target="_blank">Milos Rodatos</a> und <a title="Anne Lorentzen(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/anne-lorentzenstupa/" target="_blank">Anne Lorentzen</a> aus dem neuen StuPa sind bereits AStA-Referenten, wobei Anne schon angekündigt hat, für das kommende Semester nicht kandidieren zu wollen. Auch <a title="Henrike Förster" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/henrike-forster/" target="_blank">Henrike Förster</a>, Platz zwei bei der Wahl zum StuPa und die Wahlsiegerin der Senatswahlen, hat schon angekündigt, ihr Mandat abgeben zu wollen. In diesem Fall wäre <a title="Sean Patrick Rinkens(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/sean-patrick-rinkensstupa/" target="_blank">Sean Patrick Rinkens</a> von den Jusos der erste potentielle Nachrücker.</p>
<div id="attachment_69466" class="wp-caption aligncenter" style="width: 564px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_StimmverteilungSitzverteilung1-Simon-Voigt.jpg"><img class=" wp-image-69466" title="Stupawahl2012_StimmverteilungSitzverteilung1-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_StimmverteilungSitzverteilung1-Simon-Voigt.jpg" alt="" width="554" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Links steht die Verteilung aller Stimmen für die ganze Wahl, rechts stehen die errungenen Sitze im StuPa nach Gruppen.</p></div>
<h3></h3>
<h3>Klare Wahlsiegerin</h3>
<p>Mit 539 Stimmen konnte <a title="Jasmin Dinter(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/jasmin-dinterstupa/" target="_blank">Jasmin Dinter</a> mit Abstand die meisten Stimmen sammeln, was knapp 30 Prozent aller Wähler entspricht. Sie trat für die Grüne Hochschulgruppe (GHG) gemeinsam mit zwei anderen Kandidaten an, welche alle einen Platz gewinnen konnten. Alle angestrebten Mandante konnten auch die Hochschulpiraten, die Liberale Hochschulgruppe (LHG) und der Sozialistisch-Demokratische Studierenden-Verband (SDS) gewinnen. Die Junge Union (JU), der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) und die Jungsozialisten (Jusos) haben noch Kandidaten, die auf der Nachrücker-Liste warten.</p>
<p>Die größte &#8220;Gruppe&#8221; stellen in diesem Jahr die unabhängigen Kandidaten mit insgesamt sieben Mandaten, sie konnten zusammen auch die meisten Stimmen (31 Prozent) gewinnen. Alle anderen Kandidaten sind in einer Hochschulgruppe organisiert. Gefolgt werden die Freien von den Jusos, welche 5 Mandate stellen und somit 2 weniger als 2011, <a href="http://webmoritz.de/2011/01/15/stupa-wahlananlyse-2011/" target="_blank">wo sie noch noch die stärkste Gruppe stellten</a>. Auffällig ist, dass beispielsweise die Grüne Hochschulgruppe mit 20 Prozent mehr als doppelt so viele Wählerstimmen gewinnen konnte als der SDS, beide sind aber mit gleichvielen Mandaten vertreten. Dies liegt daran, dass die Kandidaten der GHG überdurchschnittlich viele Stimmen gewannen.</p>
<h3>Piraten mit dem höchsten Gewinn an Mandaten<a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_GewinneVerluste1-Simon-Voigt.jpg"><img class=" wp-image-69456 alignright" style="margin: 5px;" title="Stupawahl2012_GewinneVerluste1-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_GewinneVerluste1-Simon-Voigt.jpg" alt="" width="395" height="235" /></a></h3>
<p>Diese Grafik vergleicht das StuPa von 2011, wie es sich <a href="http://stupa.uni-greifswald.de/wahlergebnis/2011/" target="_blank">direkt nach der Wahl zusammensetzte</a> mit dem aktuellem Wahlergebnis. Wie eingangs erwähnt, kann sie die Zusammensetzung bereits schon zu Beginn der Legislatur wieder ändern.</p>
<p>Den größten Gewinn an Sitzen schafften die Hochschulpiraten. Stellten sie nach der Wahl 2011 ein Mandat, so sind es in diesem Jahr vier. Drei Plätze, aber als Verlust, muss die Junge Union verkraften. Das beispielsweise SDS und GHG einen Platz gewonnen beziehungsweise verloren haben, hängt auch damit zusammen, dass sie in diesem Jahr mit einem Kandidaten mehr (SDS) oder weniger (GHG) angetreten sind. An dieser Stelle nocheinmal der Hinweis, dass es sich bei der Wahl zum Studierendenparlament mit Absicht um eine reine Personenwahl handelt, welche keine &#8220;Fraktionsbildung&#8221; zur Folge haben sollte.</p>
<h3>Symphatien zu den Hochschulgruppen</h3>
<p>Als Alternative zum oberen Vergleich der Stimmanteile nach Hochschulgruppen, wird an dieser Stelle versucht, die durchschnittlichen Stimmen einer Gruppe pro Kandidaten zu vergleichen. Dies schlicht aus dem Grund, das es bei 32 Kandidaten keine große Leistung ist, wenn eine Gruppe ihren Vertreter auch einbringen kann.</p>
<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_StimmenProKandidat-Simon-Voigt.jpg"><img class="alignleft  wp-image-69460" style="margin: 5px;" title="Stupawahl2012_StimmenProKandidat-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupawahl2012_StimmenProKandidat-Simon-Voigt.jpg" alt="" width="420" height="200" /></a>Setzt man die Stimmen für die Kandidaten innerhalb einer Gruppe ins Verhältnis, so ergibt sich eine klare Wähler-Sympathie in Richtung der Grünen Hochschulgruppe. Hier kommen auf jeden der drei Kandidaten im Schnitt 330 Stimmen, was sich in den oberen erreichten Positionen auf der Liste bemerkbar macht. Mit großem Abstand folgen erst die unabhängigen Kandidaten, welche durchschnittlich 192 Stimmen sammelten. Die Jusos dominieren mit ihren sieben Kandidaten zwar die Liste, konnten aber nur 90 Stimmen pro Kandidat erringen.</p>
<p>Aufgrund der geringen Wahlbeteiligung lässt dieser Vergleich aber keinen Rückschluss auf ein Meinungsbild der gesamten Studierendenschaft zu.</p>
<p>Insgesamt traten sechs Frauen zur StuPa-Wahl, welche alle auch einen Platz im Parlament gewinnen konnten, der Frauenanteil liegt also bei rund 26 Prozent. Im letzten Jahr gab es im StuPa eine Studentin mehr.</p>
<p>Grafiken: Simon Voigt</p>
<p>Foto: Johannes Köpcke</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">
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		<item>
		<title>Zum Nachlesen: StuPa-Wahl 2012 &#8211; Die Auszählung</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/13/stupa-wahl-2012-die-auszahlung-hat-begonnen/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Auszählung der Stimmen zur StuPa-Wahl 2012 hat begonnen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremeinwahl2012_AuszählungStuPa-Simon-Voigt.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-69350" style="margin: 5px;" title="Gremeinwahl2012_AuszählungStuPa-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremeinwahl2012_AuszählungStuPa-Simon-Voigt-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Seit 14:30 Uhr werden in im Mensa-Club die Ergebnisse der diesjährigen Wahl zum Studierendenparlament ausgezählt. Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr bei 14,53 Prozent und somit rund 6 Punke höher als 2011. Wir verfolgen die Auszählung der Stimmen mit einem Live-Ticker.<span id="more-69348"></span></p>
<p>14:55 Wegen anhaltend schlechtem Empfang wird die Arbeit am Ticker leider etwas beeinträchtigt. 11 Wahlhelfer sitzen zusammen und sind mit der Auszählung beschäftigt. Insgesamt haben sich 32 Studierende auf 27 Plätze im StuPa beworben. Somit ist schon jetzt ziemlich sicher, wer alles im nächsten Semester in diesem Gremium sitzen wird.</p>
<div id="attachment_69365" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Urne_leer-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69365" title="Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Urne_leer-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Urne_leer-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Die Wahlurnen sind entleert.</p></div>
<p>15:09 Zuerst werden die Stimmzettel gezählt und mit digitalen Wählerlisten verglichen. Bei zwei Zählungen sind bereits verschiedene Summen zusammen gekommen. Die mögliche Differenz wird sich aus abgeholten aber nicht eingeworfenen Stimmzettel ergeben. Ein Fehler liegt vor, wenn die Zahl der Stimmzettel höher liegt.</p>
<p>15:14 Die Zählung wurde wieder beendet. Jetzt werden die Stimmzettel nach gültigen und ungültigen sortiert.</p>
<p>15:15 Bei der ersten Auszählung gab es zwei Stimmen zu wenig, bei zwei weiteren Auszählungen gab es sechs Stimmen zu viel. Es könnte also ein paar Fehler bei der Registrierung der abgegebenen Stimmen während der Wahl gegeben haben. Oder aber einige Wähler haben mehrere  Stimmzettel abgegeben.</p>
<p>15:23 Alle fragwürdigen Stimmzettel wurden aussortiert. Der Wahlprüfungsausschuss und fünf Mitglieder des Wahlausschusses prüfen nun, wie mit diesen umzugehen ist.</p>
<div id="attachment_69363" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Abstimmung-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69363" title="Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Abstimmung-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Abstimmung-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Abstimmung über die Gültigkeit eines Stimmzettel</p></div>
<p>15:25 Es geht um knapp 30 Stimmzettel. Gerade wird debattiert.</p>
<p>15:31 Einige Wähler nutzen ihre Stimmzettel lieber für eine kritische Botschaft anstatt drei Namen anzukreuzen.</p>
<p>15:32 Teilweise wird über die Gültigkeit von Stimmzetteln abgestimmt. &#8220;Ist der Wählerwille klar erkennbar?&#8221;</p>
<p>15:36 Es wird hitzig diskutiert. Zudem ist es unübersichtlich, wer von den umstehenden Personen überhaupt mit urteilen darf und wer nicht.</p>
<p>15:47 Die eigentliche Auszählung hat begonnen.</p>
<p>15:50 Die Wahlleitung hat inzwischen das Problem der Differenz zwischen registrierten und abgegebenen Stimmen geklärt. Es wurde während der Wahl &#8220;zu schnell geklickt&#8221; wodurch es doppelte Registrierungen gab. Das Rechenzentrum hat diesen Fehler bestätigt. Somit ist jetzt die Zahl der realen Stimmzetteln und den digitalen Registrierungen gleich.</p>
<div id="attachment_69370" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Auszählung-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69370" title="Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Auszählung-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Auszählung-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Es wird gezählt und abgehakt.</p></div>
<p>16:00 Derzeit sieht es so aus, als würde <a title="Jasmin Dinter(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/jasmin-dinterstupa/" target="_blank">Jasmin Dinter</a> mit Abstand vorne liegen. Noch ist der Stapel mit unbearbeiteten Stimmzetteln aber groß und vieles kann sich noch ändern.</p>
<p>16:05 Es gab übrigens 62 ungültige Stimmen.</p>
<p>16:13 Es gibt ein erstes Zwischenergebnis. Jasmin Dinter führt wirklich und zwar mit Abstand: 256 Stimmen hat sie bis jetzt.</p>
<p>16:25 Der stellvertretende StuPa-Präsident Christoph Böhm ist auch vor Ort. &#8220;Dafür das diese Wahl bei 31 Kandidaten eigentlich so eine Farce ist, betreiben die hier aber einen ganz schönen Aufwand.&#8221;, so seine Bewertung der Lage (augenzwinkernd).</p>
<div id="attachment_69373" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Wahlleiter-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69373 " title="Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Wahlleiter-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Gremienwahl2012_AuszählungStuPa-Wahlleiter-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Die beiden Wahlleiter Henri Tatschner und Kay Nitsch (v.l.)</p></div>
<p>16:28 Auch der richtige Präsident Marian Wurm ist vor Ort und fragt sich, ob etwas spannendes passiert ist. Er freut sich über die etwas höhere Wahlbeteiligung. &#8220;Trotzdem ist die Beteiligung natürlich viel zu gering.&#8221;, ist sein Eindruck.</p>
<p>16:39 Viel neues passiert gerade nicht. Derweil wird unter den Zuschauern diskutiert, wie sehr sich optische Kriterien im Wahlheft und in den Fragebögen hier auf dem webMoritz auf ein gutes Wahlergebnis auswirken.</p>
<p>16:56 Das Endergebnis steht fest. Jasmin Dinter ist die Wahlsiegerin der StuPa-Wahl 2012. Platz zwei geht an Henrike Förster. Anne Lorentzen ist auf Platz 3 gewählt worden. Aktuell ist sie AStA-Referentin für Studium und Lehre, gab aber schon bekannt, zum neuen Semester nicht mehr für den AStA kandidieren zu wollen.</p>
<p>16:59 Eine komplette Liste aller neuen StuPa-Mitglieder wird zeitnah veröffentlicht.</p>
<p>18:43 Jetzt endlich auch das komplette vorläufige Endergebnis, welches uns der Wahlleiter weitergegeben hat:</p>
<ol>
<li><a title="Jasmin Dinter(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/jasmin-dinterstupa/" target="_blank">Jasmin Dinter</a>   539</li>
<li><a title="Henrike Förster" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/henrike-forster/" target="_blank">Henrike Förster</a>    311</li>
<li><a title="Anne Lorentzen(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/anne-lorentzenstupa/">Anne Lorentzen</a>    259</li>
<li><a title="Jonas Meinig(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/jonas-meinigstupa/" target="_blank">Jonas Meinig</a>   246</li>
<li><a title="Jan Magnus Schult(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/jan-magnus-schultstupa/" target="_blank">Jan Magnus Schult</a>   206</li>
<li><a title="Alexander Nabert(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/alexander-nabertstupa/" target="_blank">Alexander Julius Nabert</a>   201</li>
<li><a title="Hauke Schröder(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/hauke-schroderstupa/" target="_blank">Hauke Schröder</a>   198*</li>
<li><a title="Daniela Gleich(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/daniela-gleichstupa/" target="_blank">Daniela Gleich</a>    198*</li>
<li><a title="Christoph Walther(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/christoph-waltherstupa/" target="_blank">Christoph Walther</a>    194</li>
<li>Gesa Geissel   184</li>
<li><a title="Fabian Schmidt(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/fabian-schmidtstupa/" target="_blank">Fabian Schmidt</a>   182</li>
<li><a title="Gido Lukas(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/gido-lukas/" target="_blank">Gido Lukas</a>   153</li>
<li>Christoph Böhm   143*</li>
<li><a title="Milos Rodatos" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/milos-rodatos/" target="_blank">Milos Rodatos</a>   143*</li>
<li>Alexander Schmidt   143*</li>
<li><a title="Lars Buchholz(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/lars-buchholzstupa/">Lars Buchholz</a>   127</li>
<li>Martin Grimm   123</li>
<li><a title="Marvin Hopf(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/marvin-hopfstupa/" target="_blank">Marvin Hopf</a>   120*</li>
<li><a title="Joël Franke(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/07/joel-frankestupa/" target="_blank">Joel Franke</a>   120*</li>
<li>Greta Öhler   117</li>
<li><a title="Paul Wild(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/paul-wildstupa/" target="_blank">Paul Wild</a>   115</li>
<li>Gunnar Meiselbach   106</li>
<li><a title="Marc Wildschrei-StuPa" href="http://webmoritz.de/2012/01/06/marc-wildschrei-stupa/" target="_blank">Marc Wildschrei</a>   100</li>
<li><a title="Matias Maciej Bluhm(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/matias-maciej-bluhmstupa/" target="_blank">Matias Maciej Bluhm</a>   97</li>
<li><a title="Christopher Lars Riemann(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/christopher-lars-riemannstupa/" target="_blank">Christopher Lars Riemann</a>   92</li>
<li><a title="Simon Karrasch(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/simon-karraschstupa/" target="_blank">Simon Karrasch</a>   88</li>
<li><a title="Patrick Schmidt(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/patrick-schmidtstupa/" target="_blank">Patrick Schmidt</a>   85</li>
<li><a title="Sean Patrick Rinkens(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/sean-patrick-rinkensstupa/" target="_blank">Sean Patrick Rinkens</a>   81</li>
<li>Oliver Gladrow   80</li>
<li><a title="Thorben Vierkant(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/thorben-vierkantstupa/" target="_blank">Thorben Vierkant</a>   77</li>
<li>Max Pröbsting   61</li>
<li><a title="Timo Neder(StuPa)" href="http://webmoritz.de/2012/01/08/timo-nederstupa/" target="_blank">Timo Neder</a>   59</li>
</ol>
<p>Bei mit * versehenen Stimmzahlen liegt ein gleiches Ergebnis vor. Die Platzierungen wurden durch den Wahlleiter nachträglich durch das Los entschieden.</p>
<p>Hinter jedem Namen steht die Anzahl der Wählerstimmen. Die Kandidaten mit den Platzierungen 1 bis 27 ziehen direkt in das Studierendenparlament ein. Alle weiteren stehen auf der Nachrückerliste. Sie können (der Reihenfolge nach) erst ins StuPa einziehen, wenn ein Mitglied sein Mandat aufgibt.</p>
<p>12859 Studierende waren wahlberechtigt. Es wurden 1790 gültige und 62 ungültige Stimmzettel abgegeben. Eine Stimme ging per Brief ein. Die Wahlbeteiligung liegt bei 14,40 Prozent.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Johannes Köpcke</p>
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		<item>
		<title>Der neue Senat ist gewählt</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simon Voigt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Gremienwahlen 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Henrike Förster]]></category>
		<category><![CDATA[Senat]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ergebnisse der Senatswahlen stehen fest. Die "Solidarische Universität" gewinnt 8 Plätze. Bezogen auf die Einzelpersonen ist Henrike Förster von der der offenen Liste mit 647 Stimmen die Siegerin der Senatswahlen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/senat.jpg"><img class=" wp-image-28805 alignleft" style="margin: 5px;" title="senat" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/12/senat-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Während die Wahlen zum Studierendenparlament noch laufen, stehen die Ergebnisse der Senatswahlen bereits fest. Die Liste &#8220;Solidarische Universität&#8221; konnte acht Plätze gewinnen und ist somit stärker als alle anderen Listen zusammen vertreten. Die &#8220;offene Liste&#8221; kam auf zwei, die Listen der JU-Hochschulgruppe und der &#8220;Bürgerlichen Allianz&#8221; jeweils auf einen Platz. Henrike Förster von der offenen Liste hatte mit 647 Stimmen die meisten Wähler. Die Wahlbeteiligung der Studierenden lag für die Senatswahlen bei 12,2 Prozent.<span id="more-69329"></span></p>
<p>Bis in die Nacht wurde gestern ausgezählt, damit schon heute die Ergebnisse veröffentlicht werden konnten. Wahlberechtigt waren 11666 Studierende von denen aber nur 1426 ihr Recht auch wirklich wahrnahmen. Da jeder Studierende zwölf Stimmen verteilen konnte, wurden insgesamt 15259 gültige Stimmen abgegeben. Es ergibt sich eine Wahlbeteiligung von 12,2 Prozent. Dieser Wert ist höher als im letzten Jahr (8,65 Prozent), lag aber im Jahr 2010 noch etwas höher, bei 17 Prozent. Die wichtige Aufgabe des neuen Senates, die Wahl des neuen Rektors der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, konnte nicht, wie im Vorfeld erhofft, viel mehr Wähler mobilisieren.</p>
<p>Außerdem liegt die Wahlbeteiligung der Studierenden auch unter denen der anderen Gruppen, welche zur Wahl aufgerufen waren. Von den 240 Hochschullehrern gingen 76,7 Prozent zur Wahl, die 2026 akademischen Mitarbeiter beteiligten sich mit 22,2 Prozent und bei den sonstigen Mitarbeitern (2843 Wahlberechtigte) liegt der Wert bei 13,4 Prozent.</p>
<h3>Liste &#8220;Solidarischen Universität&#8221; gewinnt die meisten Plätze</h3>
<p>Die Liste der &#8220;Solidarischen Universität&#8221; konnte mit acht Plätzen mit Abstand die meisten Stimmen gewinnen. Diese Liste trat mit 26 Studierenden an, welche sich aus Mitgliedern der Grünen Hochschulgruppe, der Juso-Hochschulgruppe, des SDS und freien Studierenden zusammensetzten. Außerdem waren mit Ausnahme der Theologie nahezu alle Fakultäten vertreten. Die meisten Stimmen gingen hier an Erik von Malottki (597), Paula Zill (546) und Hannes Forkel (487). Die Wahlsiegerin ist dennoch Henrike Förster, die in der &#8220;offenen Liste&#8221; antrat. Sie gewann 647 Stimmen. Aus diesem Wahlvorschlag konnte außerdem Georg Beyer mit 557 Stimmen einen Platz im Senat gewinnen. Von der JU-Hochschulgruppe zieht Victoria Werner (319)  in den Senat, von der &#8220;Bürgerlichen Allianz&#8221;, einem Bündnis aus dem Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) und der Liberalen Hochschulgruppe (LHG), schaffte es Cindy Schneider (226) in den Senat.</p>
<p>Die Vertretung der Studierenden <a title="Der akademische Senat" href="http://webmoritz.de/2012/01/09/der-akademische-senat/" target="_blank">im erweiterte Senat</a> im neuen Semester wird sich nun wiefolgt zusammensetzten:</p>
<ol>
<li><strong>Erik von Malottki</strong> (Solidarische Universität)</li>
<li><strong>Paula Zill</strong> (Solidarische Universität)</li>
<li><a title="Henrike Förster" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/henrike-forster/" target="_blank"><strong>Henrike Förster</strong></a> (offene Liste)</li>
<li><strong>Hannes Forkel</strong> (Solidarische Universität)</li>
<li><a title="Felix Scharge" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/felix-scharge/" target="_blank">Felix Scharge</a> (Solidarische Universität)</li>
<li><a title="Felix Schriegel" href="http://webmoritz.de/2012/01/05/felix-schriegel/" target="_blank">Felix Schriegel</a> (Solidarische Universität)</li>
<li>Victoria Werner (JU Hochschulgruppe)</li>
<li><a title="Georg Beyer" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/georg-beyer/" target="_blank">Georg Beyer</a> (offene Liste)</li>
<li><a title="Dennis Kwiatkowski" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/dennis-kwiatkowski/" target="_blank">Dennis Kwiatkowski</a> (Solidarische Universität)</li>
<li><a title="Marco Wagner" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/marco-wagner/" target="_blank">Marco Wagner</a> (Solidarische Universität)</li>
<li>Cindy Schneider (Bürgerliche Allianz)</li>
<li><a title="Jasmin Dinter" href="http://webmoritz.de/2012/01/04/jasmin-dinter/" target="_blank">Jasmin Dinter</a> (Solidarische Universität)</li>
</ol>
<p>Die vier bestplatzierten Studierenden des erweiterten Senates werden außerdem auch im engeren Senat sitzen können. Alle Ergebnisse wurden vom Wahlleiter Dr. Wolfgang Flieger <a href="http://www.uni-greifswald.de/fileadmin/mp/e_dez1/allgemeineverwaltung/endgErgebnis_Senat2012.pdf" target="_blank">hier veröffentlicht(pdf).</a></p>
<p>Foto: Sandro Teuber/ webMoritz-Archiv</p>
<p>&nbsp;</p>
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