Alle Artikel der Kategorie Moritz Magazin

TITEL “Wenn nicht heute, dann schon garnicht morgen.” Prokrastination, die unbekannte Arbeitsstörung.

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Oktober 2008 um 16:21 Uhr

Pünktlich, sogar früher als verabredet, steht er wartend da. Er hat weder Ausreden erfunden, um nicht kommen zu müssen, noch den Termin verschoben. Erstaunlich, denn das Aufschieben gehört zu seinem Alltag. Vor allem wenn es um die Uni geht, schiebt er Aufgaben solange vor sich her, bis die Zeit knapp wird.

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TITEL Das Trampen in Zeiten des Internet. moritz berichtet über Mitfahrgelegenheiten.

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Oktober 2008 um 14:31 Uhr

Sie sind sich bisher nie begegnet, vollkommen fremd, nun suchen sie sich auf einem Bahnhof oder Parkplatz. Zuerst ihre fragenden Blicke und dann ein vorsichtiges Lächeln. Letzte Gewissheit besteht nach der Gretchenfrage: „Bist du X und fährst nach Y?“

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Die Fahrradzähler. Ist Greifswald auf dem Weg zur Fahrradhauptstadt?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Oktober 2008 um 13:36 Uhr
Johannes Hübner (Foto: Arik Platzek)

Johannes Hübner (Foto: Arik Platzek)

Am Tag der ersten großen Greifswalder Fahrradverkehrszählung seit 1991 hat die Spannung den Geographiestudenten Johannes Hübner vermutlich lange wach gehalten. In einer Zwei-Wochen-Aktion war es ihm gelungen, 129 Studenten der Uni Greifswald zu finden, welche an 45 Zählpunkten im gesamten Stadtgebiet den Greifswalder Fahrradverkehr von 6 bis 20 Uhr zählen sollten.
Ziel seiner Projektarbeit in der Projektgruppe Klimaschutz: Grundlagen für ein zukünftiges Radverkehrskonzept für die Stadt Greifswald zu schaffen. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Zölitz-Möller vom Geografischen Institut, sowie Gerd Imhorst und Karl Hildebrandt vom Stadtbauamt wurde ein Netz von Zählpunkten erarbeitet, das die Fläche der Stadt möglichst repräsentativ abdecken sollte. Insgesamt wurden 128 Straßenabschnitte des Haupt- und Nebenroutennetzes erfasst. Man ahnte, dass starke Veränderungen sich zeigen würden und war dann doch erstaunt.

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TITEL Interview mit Bildungsminister Tesch: “Ich bin immer daran interessiert, welche Dinge gehen.”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Oktober 2008 um 00:29 Uhr

Uns gelang, was Bildungsminister Henry Tesch unseren Kollegen aus Rostock zuvor durch zahlreiche Terminänderungen und Absagen unmöglich gemacht hatte: für ein Interview vorstellig zu werden.

Noch wenige Tage vor dem vereinbarten Termin wurde dann auch uns mitgeteilt,  dass Henry Tesch den Termin in Greifswald nicht wahrnehmen könne. Also machten sich am 9. September, einem Tag vor Veröffentlichung des Gesetzesentwurfes zur Einführung von Verwaltungskosten, zwei Redakteure des moritz auf den Weg nach Schwerin, um dort auf Henry Tesch und seinen Staatssekretär Udo Michalik zu treffen.

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Die Arbeit der Moritze

Geschrieben von | Veröffentlicht am 10. Oktober 2008 um 15:43 Uhr

Die Mitarbeit beim moritz umfaßt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Ein studentisches Magazin entsteht nicht einfach so, sondern braucht viele Spezialisten und Alleskönner zugleich.

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moritz interaktiv

Geschrieben von | Veröffentlicht am 10. Oktober 2008 um 15:33 Uhr

Hier findet ihr Informationen über Veranstaltungen der moritz-Redaktion. Neben diversen festen Terminen gibt es auch einen Rückblick auf Vergangenes und Ankündigungen unserer zukünftigen Projekte.

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moritz 72 – Oktober 2008: Bereitet Studentenleben schnell ein Ende – Aufschieberitis

Geschrieben von | Veröffentlicht am 10. Oktober 2008 um 10:11 Uhr

Editorial Alina Herbing

Editorial

von Alina Herbing

Liebe Mitstudenten, Erstis, AStA-Referenten, Stupisten, Senatoren, Rektoren, Professoren, Dozenten, Uni-Mitarbeiter, Buchhändler, Bürgermeister, Schauspieler, Landtagsabgeordnete, OZ-Redakteure…

Wie ihr seht, haben wir die Semesterferien damit verbracht, euer Studentenmagazin pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum in neuem Glanz erscheinen zu lassen. Dazu gehört auch, dass das Editorial seit dieser Ausgabe immer von einem anderen Moritz geschrieben wird. Diesmal war ich dran. Was wir damit erreichen wollen? Ihr sollt sehen, wie die netten Leute ausschauen, die sich jeden Monat die Nächte um die Ohren schlagen, damit ihr spannende Sachen rund ums Studentenleben und darüber hinaus lesen könnt.
Passend zur kalten Jahreszeit, haben wir uns mit einer unter Studenten weit verbreiteten Krankheit auseinandergesetzt: der Aufschieberitis. Das Aufschieben kann in Zukunft ziemlich teuer werden, denn das Land plant eine Einführung von zusätzlichen Semestergebühren. Auch dazu gibt es in diesem Heft die neusten Infos. Außerdem haben wir die billige und beliebte Reisemöglichkeit per Mitfahrgelegenheit unter die Lupe genommen und einen neuen engagierten Moritz zur Feuertaufe auf See geschickt.
Natürlich haben wir uns auch wieder getraut, „wichtigen“ Leuten unangenehme Fragen zu stellen und uns unbeliebt gemacht, um interessierten Studenten abwechslungsreiche Informationen zu liefern. Das m.trifft-Interview zeigt mal wieder eine bekannte Persönlichkeit von einer unbekannten Seite (Schöne Grüße an die StudiVZ-Rosenmann-Gruppe! Ihr müsst euch jetzt wohl umbenennen).

Mit einem Zitat von Thomas Mann schicke ich alle Leser in ein erfolgreiches neues Semester und einen goldenen Herbst: „Der Oktober brach an, wie neue Monate anzubrechen pflegen, – es ist an und für sich ein vollkommen bescheidenes und geräuschloses Anbrechen, ohne Zeichen und Feuermale, ein stilles Sicheinschleichen also eigentlich, das der Aufmerksamkeit, wenn sie nicht strenge Ordnung hält, leicht entgeht.“

Download: Moritz-Magazin Nr. 72 – Oktober 2008

Stellv. AStA-Vorsitzender Sebastian Nickel: “Wir müssen uns auf jeden Fall einmischen!”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 7. Oktober 2008 um 13:45 Uhr

moritz Warum hast du dich für die Stelle des stellvertretenden Vorsitzenden beim AStA beworben?
Sebastian Nickel Seit der letzten StuPa-Wahl habe ich das Geschehen im StuPa und auch im AStA zum ersten Mal näher verfolgt. Der moritz hat ja einiges darüber berichtet und auch auf Ryck-Blick.de habe ich damals die StuPa-Sitzungen verfolgt. Ich habe dann einige AStA-Sitzungen besucht, mich mit meinen Freunden beraten und mir dann gesagt: Ich kann das! Also habe ich mich beworben.

moritz Du bist im Juni gewählt worden und hast gleich einen AStA übernommen, der fast nur aus neuen Referenten und Referentinnen besteht, die vorher noch nicht für den AStA gearbeitet haben. Wie hat sich das auf deine Arbeit ausgewirkt?

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Endspiel in MV. Die Regierung plant eine Verwaltungsgebühr von 50 Euro.

Geschrieben von | Veröffentlicht am 7. Oktober 2008 um 01:28 Uhr

Nachdem das Oberverwaltungsgericht (OVwG) Greifswald am 12. März 2008 die Rechtswidrigkeit der Verwaltungsgebühr der Universität Greifswald in Höhe von zehn Euro je Semester feststellte, folgt nun der nächste Anlauf seitens Parlament und Regierung.

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Korbinian Geiger, AStA-Referent für Queer und Gleichstellung und CDU-Mitglied, im Interview

Geschrieben von | Veröffentlicht am 5. Oktober 2008 um 13:51 Uhr

moritz Warum hast du dich für das Referat für Queer und Gleichstellung beim AStA beworben?
Korbinian Geiger Ich bin ja schon in einem höheren Semester und hatte vorher noch nie etwas mit dem AStA zu tun.
Das Referat für Queer und Gleichstellung schien mir besonders interessant, weil ich nicht nur einen, sondern gleich vier Aufgabenbereiche habe. Außerdem wollte ich ein Referat mit Reibungspunkten, eben kein Kuschelreferat.

moritz Und haben sich deine Erwartungen erfüllt?
Korbinian Gerade am Anfang gab es schon einige Diskussionen um meine Person, die dann auch schnell ausuferten.So wurde die Kommentarfunktion auf Ryck-Blick.de für Schmähbeiträge genutzt. Inzwischen ist es recht ruhig, ich werde derzeit nur auf Pamphleten von Kommunisten beziehungsweise vom Stupa-Mitglied Phil Ramcke angegriffen. Bei ihm frage ich mich ernsthaft, ob er gefährlich oder nur ein Narr ist.

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