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	<title>webMoritz.de &#187; Kultur</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>„Für immer Liebe“ &#8211; Schmalzalarm!</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Sucsy]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Valentinstag]]></category>

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		<description><![CDATA[Eilmeldung: Die Kinoleinwand steht unter Wasser! Allerdings nicht wegen des schmelzenden Schnees? Dass, die Zuschauer momentan nasse Füße bekommen, liegt wohl eher an dem triefenden Schmalz des Kinodebüts von Michael Sucsy.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/Fuerimmerliebe-Plakat.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-70285" style="margin: 5px;" title="THE VOW" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/Fuerimmerliebe-Plakat-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine Rezension von Franziska Vopel</em></p>
<p>Eilmeldung: Die Kinoleinwand steht unter Wasser! Allerdings nicht wegen des schmelzenden Schnees? Dass, die Zuschauer momentan nasse Füße bekommen, liegt wohl eher an dem triefenden Schmalz des Kinodebüts von Michael Sucsy. Der fürchterliche und vor allem einfallslose Titel „ Für immer Liebe“ weckt von Beginn an nicht viel Hoffnung für diesen Film.<span id="more-70280"></span></p>
<p>Paige und Leo sind ein glückliches Paar bis Paige bei einem Autounfall ihr Gedächtnis verliert und sich an keine einzige Minute mit Leo erinnern kann. Dieser erzählt in Rückblicken von wundervollen Momenten, wie ihrem ersten Treffen und ihrer Hochzeit.</p>
<p>Nach dem Unfall lässt Leo nichts unversucht, um seine Frau an ihre gemeinsame Vergangenheit zu erinnern. Paige fühlt sich zunehmend unwohl und ist nun lieber bei ihrer Familie und ihrem Exverlobten, zu denen sie jahrelang keinen Kontakt mehr hatte. Leo sieht keine andere Chance: Paige muss sich noch einmal in ihn verlieben.</p>
<p>Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die unter den vielen anderen Romanzen auffallen müsste. Doch leider scheitert es an der Umsetzung. Alles wirkt überzogen. Paige und Leo haben moderne Jobs. Er ist Musikproduzent, sie macht Kunst. Die Wohnung ist großzügig eingerichtet. Paige Eltern sind steinreich und wohnen in einem riesigen Haus und die Schwester heiratet ganz bescheiden mit 400 Gästen.</p>
<div id="attachment_70286" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/thevow_md-5.jpg"><img class="size-medium wp-image-70286" title="thevow_md-5" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/thevow_md-5-250x200.jpg" alt="" width="250" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Paige und Leo</p></div>
<p>Warum konnte auf diesen Glanz nicht verzichtet werden? Es scheint als wolle Sucsy nur eine schöne Hülle für die Kinoleinwand schaffen. Schade, da der Stoff Raum für Tiefe bietet. Nur an wenigen Stellen wird der Zuschauer zum Nachdenken angeregt. Beispielsweise, wie sich schon kleine Entscheidungen, wie der Auszug aus dem Elternhaus, sich auf ein gesamtes Leben auswirken kann. Durch die glamouröse Oberfläche bleibt es genau so, vollkommen trivial.</p>
<p>Einer der Lichtblicke ist Chunning Tatum. Er spielt den liebevollen und treuen Leo, der sich rührend um seine Frau kümmert. Ihm glaubt der Zuschauer seinen Schmerz und seine Verlustangst. Besonders die Damenwelt wird sich wohl über die eine oder andere „freiere“ Szene von ihm freuen. Tatum sieht nicht nur gut aus, sondern überzeugt mit seinem charmanten Spiel. Enttäuschend hingegen war die Darbietung von Rachel McAdams, bekannt aus den Filmen  „Wie ein einziger Tag“ und „ Die Frau des Zeitreisenden“.</p>
<p>Sie lächelt und lächelt. Das, aber war es leider auch schon. Es scheint als fehle ihr die nötige Auseinandersetzung mit der Thematik. Ebenso enttäuschend die Besetzung vom Ex-Verlobten Scott Speedman. Ihm fällt eine undankbare Rolle zu, die sich zwischen Paige und Leo stellt. Dabei wirkt sein Spiel nur aufgesetzt. Und mal ehrlich, gehen Hollywood etwa die attraktiven Männer aus?</p>
<p>Überraschend ist der letzte Teil des Films, hier ist die Handlung nicht vorhersehbar und der Kitsch geht langsam zur Neige. Das hat der Film wahrscheinlich seiner wahren Vorlage zu verdanken. Wer zum Valentinstag eine Portion Schmalz benötigt, ist bei diesem Film genau richtig, ansonsten kann mich sich ruhig von dem Filmtitel abschrecken lassen.</p>
<p>Den Trailer gibt es hier:</p>
<p><object id="flash35665" width="400" height="224" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullscreen" value="true" /><param name="allowNetworking" value="all" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="flashvars" value="feed=http%3A//www.fuer-immer-liebe.de/videofeed.xml&amp;clip=1" /><param name="src" value="http://www.sonypictures.de/player/intSharedPlayer.swf" /><param name="allownetworking" value="all" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="flash35665" width="400" height="224" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.sonypictures.de/player/intSharedPlayer.swf" allowFullscreen="true" allowNetworking="all" allowScriptAccess="always" flashvars="feed=http%3A//www.fuer-immer-liebe.de/videofeed.xml&amp;clip=1" allownetworking="all" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Bilder: www.fuer-immer-liebe.de, keine CC-Lizens</p>
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		<title>Theater bekommt ein neues Leitungsteam</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/02/06/theater-bekommt-ein-neues-leitungsteam/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 19:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Dittmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Löschner]]></category>
		<category><![CDATA[Ostseefestspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Vorpommern]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 1. August diesen Jahres beginnt die Intendanz von Dirk Löschner am Theater Vorpommern. Neben ihm wird auch das künstlerische Leitungsteam fast komplett neu besetzt. Die neuen Leiter am Theater wurde heute Morgen im Stralsund vorgestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/theater-mitglieder-versammlung-leere-sitze-torsten-heil.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-41928 alignleft" style="margin: 5px;" title="theater-mitglieder-versammlung-leere-sitze-torsten-heil" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/09/theater-mitglieder-versammlung-leere-sitze-torsten-heil-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><a href="http://webmoritz.de/2011/08/29/neuer-theater-intendant-opfert-schauspieler-fur-frischen-wind/" target="_blank">Nicht alle waren begeistert, als Dirk Löschner als künftiger Intendant am Theater Vorpommern</a> und damit als Nachfolger der kommissarischen Leiter Dr. Rainer Steffens und Hans Walter Westphal bekannt gegeben wurde. Doch nicht nur an der unmittelbaren Spitze erfolgt ein Wechsel, auch die Stellen der künstlerischen Leiter wurden neu besetzt. Auf einer Pressekonferenz heute Morgen stellte sich das neue Leitungsteam vor.<span id="more-70191"></span></p>
<p>Die schlechte Nachricht, dass das Theater Vorpommern in der Spielzeit 2012/2013 ohne einen Oberspielleiter Schauspiel auskommen muss, hob sich Dirk Löschner bis zum Schluss auf. Zuerst standen die Personen im Vordergrund, die zusammen mit dem Intendanten ab August ihre Arbeit am Theater aufnehmen. Diese seien insofern wichtig, betonte der neue Intendant, als dass sie das Profil des Theaters nachhaltig prägen.</p>
<p>Bekannt war bereits, dass Löschner seinen Bruder mit ins Boot holt – Sascha Löschner wird künftig die Stelle des Chefdramaturgen übernehmen. Schon an seiner jetzigen Wirkstätte am Theater der Altmark in Stendal hat er diesen Posten inne. Sein Interesse liegt vor allem darin, regionale Interessen und aktuelle gesellschaftliche Diskurse auf die Bühne zu bringen. Der künftige Intendant merkt jedoch an, dass entgegen aller Vorwürfe keine &#8220;Brüderwirtschaft&#8221; herrsche.<br />
Ebenfalls folgen wird dem neuen Intendanten der Austattungsleiter. Dieser Posten wird von Christoph Melching übernommen.</p>
<h3>Künftig steht Spielzeit unter einem Motto</h3>
<p>Von den Landesbühnen Sachsen in Dresden/Radebeul kommt der künftige Operndirektor Horst Otto Kupich, der vor allem mit jungen Musikern arbeiten und so einen Bezug zu der jungen Generation herstellen möchte. Als Generalmusikdirektor wird Golo Berg das Orchester dirigieren. Dabei kann er mit einiger Erfahrung aufwarten, so arbeitete er bereits mit der Anhaltischen Philharmonie, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin oder auch dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra zusammen.</p>
<p>Das Putbuser Theater übernimmt Peter Gestwa, der bisher in Cuxhaven tätig war und vor allem die Urlauber auf Rügen ins Theater locken möchte.<br />
Ralf Dörnen wird weiterhin als Ballettdirektor und Chefchoreograph arbeiten, sein Vertrag läuft weiter.</p>
<div id="attachment_70196" class="wp-caption aligncenter" style="width: 564px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/Unbenannt-1.jpg"><img class=" wp-image-70196 " title="Leitungsteam Theater_andrea dittmar" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/Unbenannt-1-1024x442.jpg" alt="" width="554" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Intendant Dirk Löschner mit dem künstlerischen Leitungsteam (v.l.n.r.: Dr. Sascha Löschner, Christopher Melching, Peter Gestwa, Dirk Löschner, Golo Berg, Horst Otto Kupich, Ralf Dörnen)</p></div>
<p>Seine dem eigenen Ermessen nach erfolgreichen Konzepte aus Stendal will Löschner fortführen. So wird es in Zukunft ein „Spielzeitthema“ geben, unter dem die Spielpläne konzipiert werden. „So werden vor allem aktuelle gesellschaftliche Bezüge im Theater umgesetzt“, so der neue Intendant.</p>
<p>Als große Herausforderung betrachtet es das Leitungsteam weiterhin, die <a href="http://webmoritz.de/2010/01/28/finanzprobleme-bei-den-ostseefestspiele-openair-auffuhrungen-gestrichen/" target="_blank">Ostseefestspiele</a> wieder in dem Maße aufzuführen, dass „der Titel Festspiele gerechtfertigt ist“. Man könne zwar nicht auf dem Level einer Landesbühne arbeiten, aber mit Hilfe starker Verbündeter will man neben Greifswald und Stralsund auch weitere Spielstätten nutzen können.</p>
<h3>&#8220;Konstruktive Gespräche&#8221; mit Kultusministerium</h3>
<p>Häufig fiel das Wort „Kooperation“ in Verbindung mit weiteren Theatern. Die Zusammenarbeit mit der Landesbühne Vorpommern in Anklam soll fortgesetzt werden und auch mit dem Rostocker Theater gäbe es Gespräche. Jedoch wolle man auf keinen Fall Strukturen reduzieren, sondern vorhandene Strukturen nutzen und große Stücke gemeinsam spielen. Mit den 18 Millionen Euro Gesamtetat vom Land will man so auskommen. „Der Kultusminister kann eben auch nur das umsetzen, was im Koalitionsvertrag steht“, so Löschner. Er betonte aber, dass es bereits konstruktive Gespräche zwischen Land und Theater gegeben hätte. „Es kann nur miteinander gehen.“ Allerdings sei auch mit einer &#8220;moderaten&#8221; Preiserhöhung zu rechnen, auch wenn man die finanzielle Lage vor allem dadurch verbessern will, mit den neuen Konzepten mehr Zuschauer anzulocken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Andrea Dittmar (Pressekonferenz), Theatersitze (Torsten Heil/webMoritz-Archiv)</p>
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		<title>Wer sind Sie? Mutter ich bin es. &#8211; Rezension zu &#8220;Das Blaue vom Himmel&#8221;</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/02/03/wer-sind-sie-mutter-ich-bin-es-rezension-zu-das-blaue-im-himmel/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Das Blaue vom Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[David Kross]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Steinbichler]]></category>
		<category><![CDATA[Karoline Herfurth]]></category>
		<category><![CDATA[Lettland]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer bin ich eigentlich? Wo komme ich her? Doch was macht man, wenn es keine älteren Familienmitglieder gibt oder sie die Geschichten nicht erzählen wollen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Film "Das Blaue Vom Himmel"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/DBVH_DVD_3D.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-70156" style="margin: 5px;" title="DBVH_DVD_3D" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/DBVH_DVD_3D-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Eine Rezension von Franziska Vopel</em></p>
<p>Wer bin ich eigentlich? Wo komme ich her? Diese Fragen hat sich wohl jeder schon gestellt. Dabei helfen einem oft Geschichten von älteren Familienmitgliedern. Doch was macht man, wenn es keine gibt oder sie die Geschichten nicht erzählen wollen.<span id="more-70148"></span></p>
<p>Deutschland 1991: Sofia ist Journalistin und arbeitet gerade an einem Beitrag zur Unabhängigkeit Lettlands. Marga ist aus dem Altersheim geflohen und bewirft einen Taxifahrer mit Geschirr. Diese zwei Frauen, deren Beziehung nie sonderlich herzlich war, sind Mutter und Tochter. Die, an Alzheimer erkrankte Marga spottet beim ersten Wiedersehen über den Namen ihrer Tochter, die sie nun nicht mehr erkennt. Sofia nimmt sich ihrer Mutter an und erfährt bruchstückhaft von der Vergangenheit Margas. Sie ahnt, dass auch sie ihre Wurzeln in dieser Geschichte finden kann. Mutter und Tochter reisen gemeinsam nach Lettland, wo Marga vor dem Krieg lebte. Auf dieser Reise erkennt Sofia, dass Marga ihr häufig nur <a title="Promo-Seite zum Film" href="http://www.dasblauevomhimmel-derfilm.de/" target="_blank">„das Blaue vom Himmel“</a> erzählt hat.</p>
<div id="attachment_70155" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/Das_Blaue_vom_Himmel_01.jpg"><img class="size-medium wp-image-70155" title="Das_Blaue_vom_Himmel_01" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/02/Das_Blaue_vom_Himmel_01-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Sophia (Juliane Köhler) und Marga (Hannelore Elsner) unterhalten sich am Strand © Jürgen Olczyk - die film gmbh</p></div>
<p>Hans Steinbichler (Regisseur) behandelt in seinem Film eine weitere Geschichte, die einer jungen liebenden Marga, deren Fanatismus sie bis ans Ende ihrer abscheulichen Grenzen stoßen lässt. Durch die Krankheit Margas wird der Zuschauer immer wieder in die Vergangenheit versetzt, in der sie eine glückliche und verliebte Frau ist. Im gesamten Film springt die Handlung zwischen der Zeit von 1990 und den dreißiger Jahren. Die gut ausgestattete Kulisse der dreißiger Jahre vereinfacht den Wechsel zwischen den Epochen für den Zuschauer. Die Szenen wirken nicht inszeniert. Hingegen sieht die Wohnung der Sofia 1990 zu stark nach Drehort aus. Zu große Zimmer, zu viel Stuck und zu steril. Der Sprung zwischen dem Jetzt und Damals lässt das Werk dynamisch werden und erzeugt Spannung. Der Zuschauer stellt sich die Frage, welches Geheimnis Marga in ihrer Vergangenheit verbirgt. Die kraftvollen Bilder sind ferner auch der Kamerafrau Bella Halben zu zuordnen, die durch wendige Kamerafahrten die Landschaften einfängt. Sie begleitet mit der Kamera das Geschehen, dass sich der Zuschauer fühlt als wäre er dabei. Durch lange Standbilder in der Totalen können die Schauspieler ihre Emotionen im ganzen Körper spielen lassen, das erhöht die Glaubwürdigkeit. Die malerischen Bilder Lettlands sind eindrucksvoll und lassen jede Szene erstrahlen. Aufgenommen wurden diese jedoch an der deutschen Ostseeküste, in Heiligendamm. Die Aufnahmen sind ein gelungener Kontrast zu der sonstigen Traurigkeit des Dramas.</p>
<p>Ebenso glänzt der Film durch seine Darsteller. Selbst die kleinste Rolle wurde mit hochkarätigen Schauspielern besetzt, so hat beispielsweise Fritzi Haberlandt nur einen Auftritt. Das sonst vielleicht überzogene Spiel von Hannelore Elsner lässt die Figur der alten Marga real erscheinen. Die von der Krankheit gezeichnete Marga verfällt von kindischer Unwissenheit in Schuldgefühle bis hin zu starker Aggressivität. Jede Phase wird von Elsner überzeugend und mitreißend gespielt. Gegen diese  extrovertierte Dame hat es Juliane Köhler nicht leicht. Sie spielt an ihrer Seite die Tochter, die völlig aus der Bahn geworfen wird, als Bruchstücke ihrer Vergangenheit an die Oberfläche gelangen. Ihr Spiel wird durch eine ständige Ruhe begleitet und bildet so den perfekten Gegenpol zu Elsner. Die Jungdarsteller Karoline Herfurth und David Kross verleihen der Vergangenheit Leben. Hierbei kommt Kross ein wenig zu kurz und fällt kaum ins Gewicht. Das kann man ihm vielleicht nicht übel nehmen, wenn man bedenkt, dass er sich das Bild mit Karoline Herfurth teilt. Mit der Rolle der jungen Marga stellt sie wieder ihr schauspielerisches Können unter Beweis und dass sie zu Recht zu den besten Schauspielerinnen unserer Generation zählt. Zunächst ist man bezaubert von dem Mädchen Marga, dass glücklich und so voller Hoffnung ist. Herfurth strahlt und strahlt und strahlt. Sie vermittelt dem Zuschauer jene Leichtigkeit, die frisch Verliebte vermitteln. Der Wandel von dem verliebten Mädchen hin zu einer Frau, die durch eine fanatische Liebe zum Monster wird, gelingt Herfurth durch ihr leidenschaftliches Spiel. Sie stellt „die größte Liebende der Welt“, die betrogene und die Rache nehmende dar. Dabei ist sie kompromisslos.</p>
<p>Am Ende geht eine Beziehung zu Ende und eine andere beginnt. Hans Steinbichler arbeitet mit schweren Emotionen, eindrucksvollen szenischen Bildern und eindringlichen Klavierklängen. Der Film wirkt jedoch nie kitschig oder aufgesetzt. Dies ist kein Hollywooddrama mit glatten Darstellern und unnötigen Schmalz. Es wird einfach eine Geschichte erzählt, die zum Hinterfragen der eigenen Identität anregt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/2k4T-iLQCBM" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Länge: 100 Min<br />
Zusatzmaterial: Kinotrailer, Bayrischer Filmpreis (Clip), Programmvorschau<br />
Erscheinungsdatum der DVD: 13.01.2012</p>
<p>Foto und Plakat:  die film GmbH, NFP*-Verleih</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kultur Kompakt: Wohin zwischen 31. Januar und 6. Februar?</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/30/kultur-kompakt-wohin-zwischen-31-januar-und-6-februar/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 19:49:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Ostermeier]]></category>
		<category><![CDATA[Eckhard Schumacher]]></category>
		<category><![CDATA[Raimund Fellinger]]></category>
		<category><![CDATA[Ralf Rothmann]]></category>
		<category><![CDATA[Rosa-Luxemburg-Stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Vorpommern]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Meinecke]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Koeppen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ihr wisst nicht wohin in dieser Woche? Der webMoritz hat im webMoritz-Kompakt einige interessante Veranstaltungen für diese Woche vorgestellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/08/kultur-kompakt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-61431" style="margin: 5px;" title="kultur-kompakt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/08/kultur-kompakt.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Auch wenn die vorlesungsfreie Zeit begonnen hat und viele Prüfungen anstehen, so ist dies noch lange kein Grund, die ganze Zeit am Schreibtisch zu verbringen. Wir haben für euch ein paar Vorträge, Lesungen und Konzerte der kommenden Woche herausgesucht. Darunter auch die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Greifswald. Diese wird dem Cheflektor des Suhrkamp Verlags, Reimund Fellinger, am kommenden Sonnabend verliehen.<span id="more-70054"></span></p>
<h3>Ehrendoktorwürde für Cheflektor des Suhrkamp-Verlages</h3>
<p>Raimund Fellinger, Cheflektor des Suhrkamp-Verlages wird am <strong>4. Februar um 11 Uhr</strong> in der Aula der Greifswalder Universität die Ehrendoktorwürde verliehen. Anlass hierfür ist die Würdigung seines Einsatzes für die Deutsche Gegenwartsliteratur.</p>
<p>Professor Eckhard Schumacher, Greifswalder Lehrstuhlinhaber für Neuere Deutsche Literatur, hebt vor allem die für Fellinger selbstverständliche Verbindung von Literatur und Wissenschaft positiv hervor. &#8220;Er tut dies umsichtig und souverän auf der Grundlage umfassender Kenntnisse der Weltliteratur wie auch der Geistes- und Sozialwissenschaften&#8221;, begründet Schumacher im Namen der Philosophischen Fakultät die Verleihung der Ehrendoktorwürde. Darüber hinaus seien die Arbeit für das Werk Uwe Johnsons, die Lektorentätigkeit für Thomas Bernard, Peter Handke, Christoph Hein oder für den Philosophen Peter Sloterdijk ebenso zu nennen.</p>
<div id="attachment_70066" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Raimund_Fellinger_Foto_Pressemitteilung_Greifswald_h1500px_200dpi.jpg"><img class="size-medium wp-image-70066" title="Raimund_Fellinger_Foto_Pressemitteilung_Greifswald_h1500px_200dpi" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Raimund_Fellinger_Foto_Pressemitteilung_Greifswald_h1500px_200dpi-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Raimund Fellinger wird in Greifswald die Ehrendoktorwürde verliehen.</p></div>
<p>Seine Arbeit habe somit nachhaltig zur Förderung und Sichtbarmachung der deutschen Literatur beigetragen. Dass die Greifswalder Universität Fellinger die Ehrendoktorwürde verliehen hat, ist kein Zufall: Der Cheflektor des Suhrkampverlages ist bereits seit mehreren Jahren durch sein Engagement um den Erhalt des Wolgang-Koeppen-Archives mit der Philosophischen Fakultät verbunden. Darüber hinaus gehört Fellinger zum Vorstand der internationalen Wolfgang-Koeppen-Gesellschaft.</p>
<p>Im Vorfeld der Verleihung der Ehrendoktorwürde wird Fellinger jedoch bereits <strong>am 3. Februar</strong> unter dem Motto &#8220;Vier Autoren und ein Lektor&#8221; im<a href="http://www.koeppenhaus.de/"> Koeppenhaus</a> anzutreffen sein. Ralf Rothmann wird aus seinen unveröffentlichten Erzählungen, Albert Ostermeier und Thomas Meinecke aus den Briefen Wolfgang Koeppens beziehungsweise aus Koeppens Roman &#8220;Die Mauer schwankt&#8221; vorlesen. Unter Moderation von Eckhard Schumacher wird Raimund Fellinger zusammen mit den genannten Autoren über Wolfgang Koeppen sprechen. Los geht es am 3. Februar um 20 Uhr im Koeppenhaus.</p>
<h3>Zwei Vorträge im Krupp-Kolleg: Themenfelder Kunst- und Literaturgeschichte</h3>
<p>Im <a href="http://www.wiko-greifswald.de/kolleg.html">Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg</a> wird es am <strong>6. Februar</strong>, erneut unter Moderation Eckhard Schumachers, ebenfalls literarisch zugehen. Jörg Schuster wird um 18.30 Uhr zum Thema &#8220;Deutsche Literatur &#8211; Probleme der Periodisierung und Interpretation&#8221; referieren. Weitere Informationen zum Vortrag werden auf der Seite des Alfried-Krupp-Wissenschaftskollegs jedoch zur Zeit noch nicht angegeben.</p>
<p>Weg von der Literatur, hin zur Geschichte wenden sich eine Veranstaltung im Krupp-Kolleg sowie eine weitere Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Im Krupp-Kolleg wird es am 31. Januar um 18:30 Uhr einen Vortrag zu hören geben, der sich den Interieurs der 1830iger und 1840iger Jahre widmet. Die kunsgeschichtliche Vorlesung, die im Rahmen der Caspar-David-Friedrich Vorlesungsreihe durchgeführt wird, legt unter dem Motto &#8220;Energiewende. Interieurs von Spitzweg, Delacroix und Van Gogh&#8221; ihren Schwerpunkt auf die genannten Künstler. Referent der Vorlesung wird unter Moderation von Professor Kilian Heck der Philosoph, Kunsthistoriker und Germanist Wolfgang Kemp sein.</p>
<h3>Vorträge der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Arbeiterbewegung und Gentechnik</h3>
<p>Mit politischer Geschichte wird sich eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung auseinandersetzen. Am <strong>1. Februar</strong> wird der Potsdamer Historiker Ralf Hoffrogge um 18 Uhr im Hörsaal 4 des Audimax&#8217; zum Thema &#8220;Class, Race und Gender in der Geschichte der sozialistischen Arbeiterbewegung&#8221; referieren. Die sozialistische Arbeiterbewegung muss sich häufig dem Vorwurf aussetzen, ihren Fokus ausschließlich auf soziale Kämpfe gelegt zu haben. Hoffrogge wird in seinem Vortrag eine andere Sichtweise präsentieren: Seine These ist die, dass soziale Kämpfe zwar der Kern politischen Handelns der sozialistischen Arbeiterbewegung, jedoch nicht das einzige Thema gewesen sei. Hoffrogge wird in seinem Vortrag skizzieren, dass sich die sozialistische Arbeiterbewegung bereits im 19. Jahrhundert mit Geschlechterfragen, Rassismus und Antisemitismus auseinandersetzte.</p>
<p>In der Kapelle des <a href="http://kulturzentrum.greifswald.de/">St. Spiritus</a> wird es am <strong>2. Februar</strong> um 19 Uhr um das Thema &#8220;Grüne Gentechnik&#8221; gehen. Die Greifswalder Arbeitsgruppe der Rosa-Luxemburg-Stiftung hat hierzu den Agraringenieur Dr. Bernd Hommel eingeladen. In dem Vortrag wird sich mit unter anderem konkurrierenden Zielen wie Bodenschutz versus Pflanzenschutz, die Bedeutung von Pflanzenzüchtung und Pflanzenschutz sowie den Sortenschutz in der Landwirtschaft auseinandergesetzt werden. Erfolgsbeispiele Grüner Gentechnik sollen dabei genau so erörtert werden wie gesundheitliche, ökologische und wirtschaftliche Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen.</p>
<h3>&#8220;Jasager&#8221; und &#8220;Nachtasyl&#8221; im Theater Vorpommern</h3>
<div id="attachment_42617" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/800px-Greifswalder_Theaterhaus.jpg"><img class="size-medium wp-image-42617" title="800px-Greifswalder_Theaterhaus" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/10/800px-Greifswalder_Theaterhaus-250x187.jpg" alt="Das Theater in der Robert-Blum-Straße. Dahinter ist die Stadthalle." width="250" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Das Theater Vorpommern Greifswald.</p></div>
<p>Wer nicht weiß, was er oder sie mit den angebrochenen Semesterferien den lieben langen Tag anfangen soll, derjenige kann am<strong> 1. Februar</strong> um 11 Uhr ins Theater Vorpommern gehen. Denn dann wird im Großen Haus des Theaters der <a href="http://www.theater-vorpommern.de/programm/index.phtml?showsingle-2364&amp;sp=6">&#8220;Jasager&#8221;</a>, ein Lehrstück von Berthold Brecht aufgeführt, dessen Premiere in Greifswald am 26. Januar gefeiert wurde. Das Stück ist im Rahmen des Schultheaterprojektes zwischen dem Greifswalder Theater, dem Alexander von Humboldt-Gymnasium, der Ernst-Moritz-Arndt-Schule sowie der Montessori-Schule entstanden. Inszeniert wird das Schauspiel von Henriette Sehmsdorf, Dramaturgin ist Anja Nicolaus, während die musikalische Leitung von Georg Fischer und die Choreografie von Gregory Le Blanc übernommen wird. Ausgangspunkt von Brechts Text ist die Auseinandersetzung mit persönlichen, politischen und sozialen Themen in dessen Mittelpunkt die Frage: &#8220;Wozu sage ich &#8216;ja&#8217;, wozu sage ich &#8216;nein&#8217;&#8221; steht.</p>
<p>Zum letzten Mal aufgeführt werden wird am <strong>4. Februar</strong> um 19:30 Uhr Maxim Gorkis Drama <a href="http://www.theater-vorpommern.de/programm/index.phtml?showsingle-2250&amp;sp=3">&#8220;Nachtasyl&#8221;</a>. Im Mittelpunkt des von Katja Paryla inszenierten Stückes stehen &#8220;Gestrandete und Gescheiterte aller Gesellschaftsschichten&#8221;, die in Gorkis Nachtasyl-Welt zusammenfinden. Das Drama, ist eines der meistgespielten Stücke der Weltliteratur und zeichnet sich, so das Theater Vorpommern, durch &#8220;beklemmende Aktualität&#8221; aus. Dramaturgin der Inszenierung ist Catrin Darr, für Bühnen- und Kostümgestaltung ist Alexej Paryla verantwortlich, während die musikalische Einstudierung von Andreas Kohl übernommen wurde.</p>
<h3>Konzerte im KLEX und Roter Salon im Caspar</h3>
<p>Gleich zwei Konzerte wird es in dieser Woche im <a href="http://www.das-klex.de/" target="_blank">Jugendzentrum KLEX</a> geben. Unter dem Motto &#8220;One Night Only &#8211; The Return of the Indiebar&#8221; werden am <strong>3. Februar</strong> die &#8220;Falling Knees&#8221; live auftreten. Im Anschluss gibt es dann eine Aftershow-Party, in der die DJs &#8220;Polyesther&#8221; und &#8220;Made of Win and Gold&#8221; auflegen. Einlass ist 21:00 Uhr, los geht es 21:30 Uhr. Zu zahlen sind fünf Euro, um an der Party teilhaben zu können.</p>
<div id="attachment_70074" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/RoterSalon_Drauf_und_Dran_03.02.11.jpg"><img class="size-medium wp-image-70074" title="RoterSalon_Drauf_und_Dran_03.02.11" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/RoterSalon_Drauf_und_Dran_03.02.11-250x250.jpg" alt="" width="250" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Flyer zum Roten Salon</p></div>
<p>Weiter geht&#8217;s am <strong>4. Februar</strong> mit den &#8220;Eight Balls&#8221;, einem &#8220;Kracher der deutschen Oi! Musik&#8221;, wie das Jugendzentrum Klex schreibt. Der Eintritt wird sich zwischen fünf und sechs Euro belaufen. Los geht der ganze Spaß um halb oder um zehn. Unterstützt werden sie von den Punkbands &#8220;Ballerpunx&#8221; von &#8220;Verwahrlost&#8221;. Die Veranstalter weisen zudem darauf hin, dass &#8220;Faschos&#8221; draußen bleiben müssen.</p>
<p>Im <a href="http://www.cafecaspar.de/index.php?go=events&amp;id=205" target="_blank">Cafe Caspar</a> wird ab 23 Uhr erneut der <a href="https://www.facebook.com/rotersalongreifswald" target="_blank">Roten Salon</a> eröffnet. Es spielen <a href="http://soundcloud.com/draufunddran" target="_blank">&#8220;Drauf und Dran&#8221;</a> (klangsucht/Berlin), <a href="http://soundcloud.com/constantijnlange" target="_blank">&#8220;Constantijn Lange&#8221;</a> (Berlin)sowie <a href="http://soundcloud.com/fily-gran" target="_blank">&#8220;Filly Gran&#8221;</a> (Meerblick Rec/Rostock). Im Anschluss gehts zur After Hour in die Domstraße, den genauen Ort werdet ihr wohl am Abend erfahren. Dort werden Philipp Priebe (LunaTheCat rec./Greifswald) und das Lyriker Projekt, bekannt vom <a href="http://webmoritz.de/2011/10/05/golden-twenties-meets-elektro/" target="_blank">Infusion Theatre</a>, auflegen. Kostenpunkt: 6 Euro für Studierende, 8 Euro für alle anderen.</p>
<p><em>Persönliche Randnotiz des Verfassers: Aufgrund der häufigen Nennung Eckhard Schumachers, der Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie des Theaters Vorpommern Greifswald sei darauf hingewiesen, dass dem Verfasser nicht bekannt ist, irgend einen Werbevertrag mit genannten Personen, Vereinen oder Institutionen eingegangen zu sein. Die Nennung hat sich ausschließlich aus dem Kontext, über den berichtet wurde, ergeben.</em></p>
<p>Fotos: Erwin Schönwälder (Raimund Fellinger/ keine CC-Lizenz), Theater (Axt/wikimedia.commons), Flyer Roter Salon (Veranstalter/keine CC-Lizenz)</p>
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		<title>Harry Rowohlt las in der Stadthalle</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 12:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ole Schwabe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Rowohlt]]></category>
		<category><![CDATA[Koeppenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Stadthalle]]></category>
		<category><![CDATA[Weiland]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26. Januar las der Autor, Übersetzter und Marx-Bart-Träger Harry Rowolth in der Stadthalle vor. Veranstaltet wurde der Abend vem Koeppenhaus und der Buchhandlung Weiland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p1w4oK-icK"><img class="alignleft  wp-image-69983" style="margin: 5px;" title="Harry_Rowolth_Stadthalle_Buehne_Ole_Schwabe" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Harry_Rowolth_Stadthalle_Buehne_Ole_Schwabe-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Harry Rowohlt folgte am vergangenen Donnerstag dem Ruf des Koeppenhauses und der Buchhandlung Weiland in die Greifswalder Stadthalle. Imposante 180 Minuten feinste Kleinkunst voller Gesangseinlagen, Anekdoten und tiefschwarzen Witzen streichelten die kulturelle Kleinstadtseele. Auch wenn Rowohlt das geliebte „Saufen“ aufgrund der leidigen Polyneuropathie aufgeben musste. Gebremst hat ihn das kaum.<span id="more-69982"></span></p>
<p>Im Jahr 1942 verprügelte ein noch jugendlicher Hitlerjunge einen bereits erwachsenen Polen mit grausiger Vehemenz und unter Zuhilfenahme seines Gewehrkolbens. Der Pole fleht, der Deutsche möge von ihm ablassen, schließlich werde er, der Pole, irgendwann Papst. Da grinst der Deutsche und sagt: „Und ich werde dein Nachfolger.“</p>
<div id="attachment_69984" class="wp-caption alignright" style="width: 176px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Harry_Rowolth_Stadthalle_Lesung_Ole_Schwabe.jpg"><img class="size-medium wp-image-69984" title="Harry_Rowolth_Stadthalle_Lesung_Ole_Schwabe" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Harry_Rowolth_Stadthalle_Lesung_Ole_Schwabe-166x250.jpg" alt="" width="166" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Das Publikum lauscht gebannt den Worten aus dem Marx-Bart</p></div>
<p><a href="http://www.harryrowohlt.com/" target="_blank">Harry Rowohlt</a> erzählt diesen Witz nach der Pause, während er sich mit ruhiger Hand Wasser nachschenkt. Das Publikum in der ausverkauften Greifswalder Stadthalle, bis dato zuverlässig lachend, bleibt weitestgehend ruhig. Das einzige Mal an diesem Abend. Harry Rowohlt sieht zufrieden aus, lächelt wissend und erzählt noch einen Witz, diesmal einen harmloseren.</p>
<p>Harry Rowohlt ist Übersetzer, Marxbart-Träger, Vorleser, „Punk-Ikone in Erfurt“, Schriftsteller und glänzender Imitator alternder Kulturprominenter von Günther Grass bis Marcel Reich-Ranicki. Den Abend beginnt er mit der plaudernd zelebrierten „Einschleimphase“, die Journalisten können ihre Fotos machen und er etwas Lokalkolorit zum besten geben. Es folgen vorgelesene Passagen aus dem von ihm aus dem Englischen ins Deutsche übersetzten Buch  „Sie sind ein schlechter Mensch, Herr Gum!“ von Andy Stanton.</p>
<h3>Erfahrungen aus 40 Jahren Kulturbetrieb</h3>
<p>Rowohlts zartes Urvieh von einer Männerstimme kriecht durch die Lautsprechermembranen in die zuhörenden Schädel, erzeugt dort wohlige und groteske Bilder in bunten Farben. Sekunden später schiebt er eine mehrminütige Episode in sein Vorlesen ein, das gediegene Lauschen ist unterbrochen. An seine Stelle tritt Erlebtes aus 40 Jahren Kulturbetrieb. Er kalauert über „eine der vielen Töchter von Joachim Gauck“, der erst während ihres Irlandaufenthaltes rote Haare und Sommersprossen wuchsen, erzählt von Audienzen bei Fidel Castro und als er während eines Empfangs im Schloss Bellevue zum Rauchen kurzerhand auf die Herrentoilette ging.</p>
<p>Eine Hamburger Bäckereifachangestellte („ein rassiger Klopfer mit ansehnlichem Migrationshintergrund“) verkauft ihm in Ekstase leckeres Schoko-Kirsch Gebäck, seine Jugendliebe ruft ihn aller zwölf Jahre besoffen an und erzählt ihm von ihrem Boxer-Hund oder er wird seine Rolle in der Lindenstraße als „Penner“ im realen Dasein nicht mehr los. Harry Rowohlt brummt den von ihm gelesenen Texten filigran Leben ein. Was er erzählt, ist komisch, keine Frage. Doch erst seine Aura als „Gesamtkunstwerk“ schafft es, dass sich die versammelte Schar graumelierter Bildungsbürger nebst Gattin von einem Lacher in den Nächsten kugelt.</p>
<div id="attachment_69985" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Harry_Rowolth_Stadthalle_Publikum_Ole_Schwabe.jpg"><img class=" wp-image-69985" title="Harry_Rowolth_Stadthalle_Publikum_Ole_Schwabe" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Harry_Rowolth_Stadthalle_Publikum_Ole_Schwabe-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">In der Stadthalle</p></div>
<h3>Ohne Bilder, Leinwand und Musik</h3>
<p>Und das ist schön. Da sitzt ein bärtiger Mann Mitte Sechzig, flink mit Kopf und Zunge und unterhält einen Saal nur mit Hilfe seiner Stimme und beschriebenem Papier. Ohne Bilder, ohne Leinwand, ohne Musik, dafür mit beruhigender Professionalität. Rowohlt wäre nicht Rowohlt, würde er nicht auch den US-Imperialismus, einer Erscheinung die sich trotz ihrer Vitalität auf deutschen Kleinkunstbühnen stiefmütterlicher Behandlung erfreut, in seinen Erzählungen kurz hämisch streifen.</p>
<p>Der Abend endet mit einer viertelstündigen Longline, er presst sich eine Zigarettenschachtel als Handyersatz an sein Ohr und verliest eine Geschichte über eskalierte Allerweltsprobleme. Banal, brüllend komisch und wie von Loriot höchst selbst dem Leben abgerungen. Dann steht er auf, verlässt den Saal und alle gehen nach Hause. So einfach kann erbauende Kultur heute noch sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Ole Schwabe</p>
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		<title>Terrorismus im Koeppenhaus</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 06:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Koeppenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Russisch]]></category>
		<category><![CDATA[Slata Raschal]]></category>
		<category><![CDATA[Slawistik]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Vladimir Arifulin. Angelika Peters]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 29. Januar wird im Koeppenhaus zum zweiten Mal das russische Theaterstück "Terrorismus" aufgeführt. Der webMoritz traf sich mit dreien der Darsteller zum Interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p1w4oK-ibX"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-69972" style="margin: 5px;" title="Plakat_Theater_Terrorismus_Artikelbild" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Plakat_Theater_Terrorismus_Artikelbild-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Slawistik-Studenten der Universität Greifswald werden am kommenden Sonntag, den 29. Januar zum zweiten Mal ihr Theaterstück <em>Terrorismus</em> von den Brüdern Oleg und Wladimir Presnjakov im Koeppenhaus vorführen. In ihrer tiefschwarzen Komödie erzählen sie, dass der Terror gar nicht so weit von uns wegzudenken ist, wie wir glauben. In jedem von uns steckt ein klein wenig Terrorismus: In der Sekretärin, die vom Chef gepiesackt wird; im Ehemann, der von seiner Frau betrogen wird oder in der Oma, die den ungeliebten Schwiegersohn beseitigen will. In sechs verschiedenen Szenen stellen die Studenten die Aggressionen des Alltags vor. Situationen, in denen das Abnorme zur Norm geworden ist. Das Besondere daran: es wird ausschließlich in russischer Sprache aufgeführt.<br />
Drei der Darsteller standen dem webMoritz am Mittwochabend Rede und Antwort.<span id="more-69933"></span></p>
<p><strong>webMoritz: Guten Abend Slata Raschal, Vladimir Arifulin und Angelika Peters. Könnt ihr als erstes mit wenigen Worten erklären, wie euer Theaterprojekt entstanden ist?</strong><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Slata:</strong> Wir hatten vor einiger Zeit in Russisch ein Seminar, namens Lektüre. Dort haben wir das Stück <em>Terrorismus</em> von den Brüdern Presnjakov behandelt. Wir fanden es ganz interessant und haben unserer Dozentin vorgeschlagen, daraus eine Aufführung zu machen.</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Ich habe an dem Stück nicht von Anfang an teilgenommen. Ich bin erst später dazu gekommen.</p>
<p><strong>Angelika:</strong>Ich bin auch erst später dazu gekommen. Damals habe ich einen Aushang in der Slawistik gesehen. Anfangs dachte ich, dass mein Russisch wahrscheinlich noch nicht gut genug ist. Als mich Slata dann aber fragte, ob ich nicht mitmachen möchte, habe ich mir gedacht, probier&#8217; es einfach mal aus.</p>
<div id="attachment_69971" class="wp-caption alignright" style="width: 331px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Terrorismus_Slata_Raschal_Vladimir-Arifulin_Angelika_Peters-Anne_Becker.jpg"><img class=" wp-image-69971" title="Terrorismus_Slata_Raschal_Vladimir-Arifulin_Angelika_Peters-Anne_Becker.jpg" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Terrorismus_Slata_Raschal_Vladimir-Arifulin_Angelika_Peters-Anne_Becker.jpg" alt="" width="321" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">(v.l.) Slata Raschal, Vladimir Arifulin und Angelika Peters</p></div>
<p><strong>webMoritz: Also hat ein Seminar das Projekt ins Leben gerufen?</strong></p>
<p><strong>Slata:</strong> Ja, das kann man so sagen.</p>
<p><strong>webMoritz: Und wie viele wirken am Theaterprojekt mit?</strong></p>
<p><strong>Slata:</strong> Insgesamt sind wir zwölf Studenten und unsere Regisseurin Frau Manlinski.</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Viele von uns studieren Slawistik, aber nicht alle. Einige belegen auch andere Lehrgänge, wie zum Beispiel ich. Ich studiere Sprache und Kommunikation, aber da ich aus Russland komme und mich sehr für die russische Sprache und Kultur interessiere, habe ich mich entschlossen an dem Projekt teilzunehmen.</p>
<p><strong>webMoritz: Also muss man nicht Student der Slawistik sein?</strong></p>
<p><strong>Slata:</strong> Nein. Aber man muss einige Grundkenntnisse in Russisch haben.</p>
<p><strong>Angelika:</strong> Der Text steht nur in kyrillischer Schrift. So sollte man wenigstens des Lesens in russischer Sprache mächtig sein. Aber es wird auch viel geübt. Mit mir zum Beispiel. Russisch ist nicht meine Muttersprache und so lange lerne ich es auch noch nicht.</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Aber ich würde sagen, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.</p>
<p><strong>webMoritz: Wie lange arbeitet ihr schon zusammen?</strong></p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Das ist ein ganz neues Projekt, für viele von uns. Wir haben erst vor kurzem angefangen. Ungefähr im Herbst. Also so lange bin ich jedenfalls da.</p>
<p><strong>Slata:</strong> Man kann vielleicht nicht die Zäsur setzen, wann das Projekt angefangen hat, weil wir zuerst das Stück gelesen und analysiert haben. Erst allmählich kamen immer mehr Interessierte dazu. Irgendwann stand dann fest, dass es ein Theaterprojekt wird.</p>
<p><strong>webMoritz: Und wie oft probt ihr in der Woche?</strong></p>
<p><strong>Slata:</strong> Also nicht jede Woche. Nein, nein.</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Da wir auch nur Studenten sind, machen wir das nur so nebenbei. Aber wir möchten das Projekt auf jeden Fall weiter entwickeln, mit mehr Interessenten. Im Moment proben wir nicht so regelmäßig. Aber wir versuchen das im nächsten Semester zu ändern.</p>
<p><strong>webMoritz: Könnt ihr als nächstes in kurzen Sätzen beschreiben, wer die Brüder Presnjakov sind? Warum habt ihr dieses Stück ausgewählt?</strong></p>
<p><strong>Slata:</strong> Das ist ein sehr populäres Schriftstellerpaar aus Russland. Wir haben es ausgewählt, um zeitgenössische Literatur zu behandeln und nicht immer Klassik. Interessant war vor allem die moderne Sprache, die hier benutzt wird.</p>
<p><strong>Angelika:</strong> Es ist natürlich keine Hochsprache. Hier werden auch Schimpfwörter verwendet und umgangssprachlich gesprochen.</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Das Interessante daran ist, dass die Brüder Presnjakov die Wirklichkeit zeigen, in der wir leben. Nur können wir sie manchmal nicht so detailliert beschreiben. Diesem Paar aber ist es gelungen.</p>
<p><strong>Slata:</strong> Und obwohl ich eigentlich Muttersprachlerin bin, waren viele Wendungen und Ausdrücke auch für mich neu. Wenn man nicht mehr in Russland lebt und diese lebendige Sprache benutzt, bekommt man nicht mehr alles mit.</p>
<div id="attachment_69970" class="wp-caption alignleft" style="width: 204px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Plakat_Theater_Terrorismus.jpg"><img class=" wp-image-69970" title="Plakat_Theater_Terrorismus" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Plakat_Theater_Terrorismus-181x250.jpg" alt="" width="194" height="267" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Terrorismus&quot;</p></div>
<p><strong>webMoritz: Ihr habt eben angesprochen, dass jeder am Theaterprojekt teilhaben kann. Ist es Voraussetzung die Russische Sprache zu sprechen?</strong></p>
<p><strong>Slata:</strong> Ja natürlich. Wer Interesse hat, soll dazu kommen. Die russische Sprache muss man aber nicht perfekt beherrschen. Es reicht, wenn man eine Ahnung hat, worum es geht und einigermaßen kyrillisch entziffern kann.</p>
<p><strong>Vladimir:</strong> Selbstverständlich. Ich würde sagen, das wichtigste ist der Wunsch.</p>
<p><strong>Angelika:</strong> Das würde ich auch sagen. Ich beherrsche die russische Sprache ja auch noch nicht gut.</p>
<p><strong>webMoritz: Wann und wo findet das Theaterstück genau statt?</strong></p>
<p><strong>Slata:</strong> An diesem Sonntag, um 18 Uhr, im Koeppenhaus, in der ersten Etage.</p>
<p><strong>webMoritz: Ist <em>Terrorismus</em> auch für Nicht-Russisch-Sprechende zu verstehen?</strong></p>
<p><strong>Slata:</strong> Wenn man überhaupt keine Ahnung von Russisch hat, wird es schwer alles nachzuvollziehen. Aber, wenn man weiß worum es geht, kann man sich schon ein Bild erstellen. Gestik und Mimik, das Schauspiel an sich, spielt ja auch eine große Rolle.</p>
<p><strong>Vadimir:</strong> Wir versuchen auf jeden Fall unser bestes zu geben. Aber es wird nach jeder Szene eine Zusammenfassung auf Deutsch geben.<strong></strong></p>
<p><strong>webMoritz: Vielen Dank für das Gespräch und toi toi toi  am Sonntag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Interview führte Anne Becker.</p>
<p>Foto: Anne Becker</p>
<p>Plakat: Veranstalter</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kultur kompakt: Was geht vom 25. bis 29. Januar?</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/25/kultur-kompakt-was-geht-vom-25-bis-29-januar/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Dittmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Café Koeppen]]></category>
		<category><![CDATA[Cafe Koeppen Konzert Team]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Rowohlt]]></category>
		<category><![CDATA[If Manda Leaves]]></category>
		<category><![CDATA[Pommersches Landesmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Stadthalle]]></category>
		<category><![CDATA[Thos Henley]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Veranstaltungsüberblick für den Rest der Woche. Von politischen Vorträgen bis zu melancholischer Gitarrenmusik ist allerhand vertreten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p1w4oK-ia7"><img class="alignleft  wp-image-61431" style="margin: 5px;" title="kultur-kompakt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/08/kultur-kompakt.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bevor hier wieder ein Text darüber folgt, dass man ja trotz anstehender Klausuren mal ein Lernpäuschen einlegen soll: Bleibt lieber in der warmen Stube oder in der Bibliothek sitzen, haut euch die Nächte damit um die Ohren, den überlasteten Kopf mit noch mehr Lernstoff zu füttern, kurz, bereitet euch optimal auf eure Prüfungen vor. Eure Freunde werden euch dann von den schönen Veranstaltungen berichten und ihr könnt vielleicht mit grandiosen Noten glänzen. Im Folgenden nun eine Übersicht von Terminen, nach denen ihr dann in zwei, drei Wochen, wenn wieder Luft ist, fragen könnt: <span id="more-69819"></span></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 252px"><a href="http://www.kulturmodul.de/bilder/event/1326722172.jpg"><img style="margin: 5px;" title="literaturzeitschriften_veranstalter" src="http://www.kulturmodul.de/bilder/event/1326722172.jpg" alt="Drei Literaturzeitschriften im Blick, Mittwoch im Koeppenhaus." width="242" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">Drei Literaturzeitschriften im Blick, Mittwoch im Koeppenhaus.</p></div>
<p>Literaturbegeisterte lockt am heutigen <strong>Mittwoch</strong> das Café Koeppen mit einer Präsentation von modernen Literaturzeitschriften. Ab 20 Uhr stellen die Herausgeber der Zeitschriften &#8220;sprachgebunden. Zeitschrift für Text + Bild&#8221;, &#8220;Edit. Papier für neue Texte&#8221; und die Netzpublikation &#8220;Lyrikzeitung &amp; Poetry News&#8221; unter der Moderation von Professor Eckhard Schumacher vom Institut für Germanistik  ihre Werke vor. Für drei Euro seid ihr dabei (oder eben eure Freunde).<br />
Literaturzeitschriften als Ort, an dem über Gegenwartsliteratur diskutiert wird und Beiträge veröffentlich werden, entwickelten sich ab etwa Mitte des 18. Jahrhunderts. Bis heute tragen diese Journale einen wichtigen Teil zur Literaturrezeption und Debatte bei und die Liste der Zeitschriften allein in Deutschland ist beträchtlich lang.</p>
<p>Am <strong>Donnerstag</strong> geht es gleich mehr oder weniger literarisch weiter. In der Stadthalle liest Harry Rowohlt, Sohn des Verlagsgründers Ernst Rowohlt, in der Stadthalle. Die Veranstalter bewerben den Übersetzer und Kolumnist wie folgt: &#8220;Rowohlt schleust die Themen der Zeit &#8211; relevante und entlegene &#8211; durch sein Subuniversum, wo sie hinten meist schräger, relevanter und von neuen Themenkumpeln umstellt herauskommen.&#8221; Wer sich nun davon selbst ein Bild machen will: Ab 20 Uhr und zu einem noch einigermaßen erschwinglichen Preis von acht Euro darf man den Vorlesekünsten lauschen.</p>
<p><strong>Freitag</strong> folgt dann ein nicht minder spannendes, jedoch betroffen machendes Thema: Im Pommerschen Landesmuseum gibt es zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus einen thematischen Abend mit Vorträgen und Orgelspiel unter der Moderation von Professor Joachim Lege. Unter dem Thema &#8220;Zwangsarbeit und Kriegsgefangene in Greifswald und Pommern&#8221; referieren Doktor Christine Glauning aus Berlin und Doktor Uwe Kiel aus Greifswald. Der Eintritt ist frei, ab 19 Uhr geht es los. Und im TV-Club legt Ex-MTV-Moderator Markus Kavka legt ab 23 Uhr Minimaltechno auf, &#8220;den in jedem Fall jede Partycrowd gerne mag&#8221;&#8230;</p>
<p><a href="http://www.kulturmodul.de/bilder/event/1323084694.jpg"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" title="henley_veranstalter" src="http://www.kulturmodul.de/bilder/event/1323084694.jpg" alt="" width="225" height="225" /></a>Entspannen von einer stressigen Woche sollte trotzdem am <strong>Samstag</strong> drin sein, denn das Café Koeppen Konzert Team holt den Briten Thos Henley und aus Berlin If Manda Leaves zu einem kleinen, intimen Konzert ins Koeppenhaus in der Bahnhofstraße 4. Der in Paris lebende Musiker Henley verzaubert mit schwermütigem und doch leichtfüßig vorgetragenem Folkpop, was geradezu in diese dunkle Jahreszeit passt. If Manda Leaves tut es ihm nahezu gleich: Gitarrenmusik gepaart mit einer Stimme, die verzaubert. Es heißt also Augen, Ohren und Herz weit öffnen oder öffnen lassen. Für sechs Euro und ab 20 Uhr.</p>
<p>Theaterfreunde kommen am<strong> Sonntag</strong> auf ihre Kosten, wieder ist das Café Koeppen &#8220;the place to be&#8221;: Studenten der Slawistik spielen ab 18 Uhr das moderne Stück &#8220;Terrorismus&#8221; in russischer Sprache. Doch keine Angst, eine Zusammenfassung jeder Szene gibt es danach nochmal auf Deutsch. Zentrale Frage in dem Schauspiel ist, wie viel Terrorismus in jedem von uns steckt. Es muss ja nicht immer gleich um Bomben gehen. Drei Euro kostet es, der fremden Sprache zu lauschen und vielleicht vorhandene Russischkenntnisse aufzubessern.</p>
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		<title>Live-Ticker aus der letzten Stupa-Sitzung der Legislatur</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco Wagner</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum letzten Mal in dieser Legislatur wird das Stupa tagen. Danach ruht die Arbeit des Parlamentes und die Geschäfte werden während der vorlesungsfreien Zeit vom AStA übernommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wp.me/p1w4oK-i9Q"><img class=" wp-image-20857 alignleft" style="margin: 5px;" title="stupa-liveticker-300x200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/05/stupa-liveticker-300x200-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Stupa-Sitzung startet in die letzte Runde. Die Tagesordnung ist dafür jedoch außerordentlich lang: Insgesamt 14 Tagesordnungspunkte gilt es abzuarbeiten, darunter zwei zweite (beschlussfassende) und zwei erste Lesungen. Ebenso behandelt werden wird das große Thema Transparenz des AStAs. Weiterhin Thema sein werden die Aufwandsentschädigungen von Anne Lorentzen als stellvertreternde AStA-Vorsitzende sowie die Aufwandsentschädigung Johannes Köpckes als Chefredakteur des moritz-Magazins. Darüber hinaus stehen noch einige Wahlen auf der Tagesordnung. Los geht es um 20 Uhr im Hörsaal Löfflerstraße<span id="more-69802"></span></p>
<p>Die vorläufigen TOPs:</p>
<blockquote><p><strong>TOP 1 Begrüßung</strong><br />
<strong> TOP 2 Berichte</strong><br />
<strong> TOP 3 Formalia</strong><br />
<strong> TOP 4 Wahlen</strong><br />
<strong> TOP 4.1 Wahl einer stellv. Chefredakteurin moritz-Magazin:</strong> <span style="color: #ff6600;">Es ist keine Bewerbung eingegangen.</span><br />
<strong>TOP 4.2 Wahl von 3 Vertreterinnen für den Verwaltungsrat des Studentenwerks:</strong> <span style="color: #ff6600;">Es liegen keine Bewerbungen vor.</span><br />
<strong>TOP 5 Finanzanträge</strong><br />
<strong>TOP 5.1 Finanzantrag GriStuf (Drs. 21/135):</strong><span style="color: #ff6600;"> Der GrIStuF e.V. möchte im kommenden Jahr wieder das Internationale Greifswalder Studierendenfestival durchführen und bittet dafür um eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 4.000 Euro. Das Motto des kommenden GrIStuF wird &#8220;Face to Face&#8221; sein. Thema des Festivals wird die Auseinandersetzung mit Gewalt sein. Begleitet werden wird das Ganze durch ein Kulturprogramm wie beispielsweise dem &#8220;Meeting of the Continents&#8221;, dem &#8220;Running Dinner&#8221; und der &#8220;Fetè de la Musique&#8221;</span><br />
<strong>TOP 5.2 Finanzantrag GREIMUN (Drs. 21/140):</strong> <span style="color: #ff6600;">Im kommenden Frühjahr werden 22 Studierende nach New York zum National Model United Nations, einer Simulation der UN-Vollversammlung fahren. Um die Fahrt auch weniger einkommensstarken Studierenden zu ermöglichen, bittet der Verein um finanzielle Unterstützung in Höhe von 3.300 Euro.</span><br />
<strong>TOP 5.3 Aufwandsentschädigungen Lorentzen (Drs. 21/142):</strong> <span style="color: #ff6600;">Aufgrund der Tatsache, dass Anne Lorentzen während ihrer gesamten Legislatur neben der Aufgabe als stellvertretende AStA-Vorsitzende und Referentin für Studium und Lehre auch aufgrund fehlender Bewerbungen die Aufgabe als AStA-Vorsitzende wahrgenommen hat, soll sie nun rückwirkend eine erhöhte Aufwandsentschädigung ausgezahlt bekommen, sodass ihr rückwirkend 330 Euro monatliche Aufwandsentschädigung ausgezahlt sein werden.</span><br />
<strong>TOP 5.4 Aufwandsentschädigungen moritzmagazin (Drs. 21/143):</strong> <span style="color: #ff6600;">Gleiches gilt für Katrin Haubold, Ressortleiterin für Hochschulpolitik beim moritz-Magazin und Johannes Köpcke, Chefredakteur des Magazins. Aufgrund der Tatsache, dass Johannes im vergangenen Monat alleine die Redaktionsgeschäfte leiten musste und ihm Katrin Haubold dabei unterstützte, sollen beide eine Erhöhung um jeweils 50 Euro für diesen Zeitraum rückwirkend gewährt werden.</span><br />
<strong>TOP 6 Logo der Studierendenschaft (Drs. 21/134):</strong> <span style="color: #ff6600;">Christoph Böhm schlägt vor, dass die Studierendenschaft ein eigenes Logo verwenden soll.</span><br />
<strong>TOP 7 Neubeschluss Finanzordnungsänderung (Drs. 21/139) / 1.Lesung:</strong> <span style="color: #ff6600;">Aufgrund eines Formatierungsfehlers ist die Beschlussfassung vom 13. Dezember rechtswidrig, sodass nun erneut nach erfolgter Beseitigung des Fehlers abgestimmt werden muss.</span><br />
<strong>TOP 8 Änderung der Wahlordnung (Drs. 21/128) / 2. Lesung:</strong> <span style="color: #ff6600;">Die Zusammenlegung der Fachschaftsratswahlen mit den anderen Gremienwahlen machte eine Neufassung der Wahlordnung erforderlich, über die nun abgestimmt werden soll.</span><br />
<strong>TOP 9 Änderung der Fachschaftsrahmenordnung (Drs. 21/129) / 2. Lesung:</strong> <span style="color: #ff6600;">In der Fachschaftsrahmenordnung gab es einige rechtliche Lücken. Diese wurden nun durch die neue Fachschaftsrahmenordnung beseitigt. Neu geschaffen wurden Paragraphen, die das Einsetzen von Kommissionen ermöglicht. Als ständige Kommission ist eine Interessenvertretung für Bildungswissenschaften vorgesehen.</span><br />
<strong>TOP 10 Änderung der Förderrichtlinien (Drs. 21/141) / 1. Lesung:</strong> <span style="color: #ff6600;">Die Richtlinie soll dahingehend geändert werden, als dass der AStA bei Antragstellern von Finanzanträgen künftig für diese eine Liste möglicher Förderinstitutionen zusammenstellen soll.</span><br />
<strong>TOP 11 Transparenz (Drs. 21/138):</strong> <span style="color: #ff6600;">Nachdem der AStA in der vergangenen Sitzung diesen Antrag bereits besprochen hat, soll er nun im Stupa bestätigt werden. Es geht um Folgendes: &#8220;Das Studierendenparlament beauftragt den AStA, ein Wiki für die Studierendenschaft zu schaffen, in welchem aktuelle Anträge des StuPa und Rechenschaftsberichte online gestellt werden und somit dem Studierenden die Möglichkeit zur Diskussion bieten. Der AStA wird des Weiteren beauftragt zu prüfen, ob der Haushalt nach dem Vorbild von http://bund.offenerhaushalt.de/ online veröffentlicht werden kann und es technisch und rechtlich umsetzbar ist, Online-Petitionen innerhalb der Studierendenschaft durchzuführen. Die Petitionen werden, wenn mindestens zwei Prozent der Greifswalder Studierenden diese unterschrieben haben, durch den AStA nach außen vertreten und ins Studierendenparlament eingebracht. Der AStA wird beauftragt zu prüfen, inwieweit die Vollversammlung durch Elemente der Liquid Democracy erweitert werden kann. Ein Onlineportal der studentischen Selbstverwaltung mit Verweisen auf die Fachschaftsräte sowie mit dem neuen Wiki und Integration der StuPa-Seite.&#8221;</span><br />
<strong>TOP 12 Zukunft Beamerbetrieb (Drs. 21/136):</strong> <span style="color: #ff6600;">Der Beamerbetrieb soll in die Hand der Studierendenschaft übertragen werden. Hierfür soll der bisherige Vertrag aufgekündigt werden. Grund sind immer wieder auftretende Probleme mit dem privaten Betreiber.</span><br />
<strong>TOP 13 Barrierefreies Klatschen (Drs. 21/137):</strong> <span style="color: #ff6600;">Die Grüne Hochschulgruppe möchte, dass lautes Klatschen im Stupa untersagt wird. Stattdessen solle man auf das barrierefreie Klatschen ausweichen, das darin besteht, die erhobenen Hände zu drehen. Begründet wird der Antrag damit, dass dadurch der Sitzungsablauf beschleunigt werden kann und die Benachteiligung Gehörloser aufgehoben wird, weil diese Form des barrierefreien Klatschens auf der Gebärdensprache fußt.</span><br />
<strong>TOP 14 Sonstiges:</strong> <span style="color: #ff6600;">Was sonst noch zu sagen wäre.</span></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em>Es tickert Marco Wagner</em></p>
<p>20:15 Im Stupa ist zur Zeit noch sehr viel Bewegung. Auf den Gästeplätzen nimmt der &#8211; wie Gabriel Kords es zu sagen pflegte &#8211; &#8220;SchattenAStA Platz&#8221; ( ehemalige AStA-Referenten Thomas Schattschneider, Solvejg Jennsen usw.). Es wird bereits gerätselt, ob es einen besonderen Grund für das Erscheinen der altehrwürdigen Prominenz gibt (außer dass es die letzte Sitzung der Legislatur ist).</p>
<p>20:20 Es sind inzwischen 20 Stupisten anwesend.</p>
<p>20:21 Jetzt geht es los. Marian Wurm berichtet, dass er die konstituierenden Sitzungen der FSR Germanistik sowie die Satzungs- AG-Sitzung besucht hat. Christoph Böhm hat ihn dabei unterstützt. Es folgen Berichte des AStAs. Anne Lorentzen berichtet, dass ab 1. Februar die Mitarbeiterstelle des AStAs eingerichtet sein wird.</p>
<div id="attachment_69917" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Saal-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69917" title="StuPa240112_Saal-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Saal-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Parlament tagt</p></div>
<p>20:22 Auf Nachfrage Peter Madjarovs erläutert die AStA-Vorsitzende Anne Lorentzen, dass sich während des runden Tisches zur studentischen Kultur herausstellte, dass &#8220;viel aneinander vorbei geredet&#8221; worden sei. Zudem solle jede der Konfliktparteien bis zum nächsten runden Tisch eine Wunschliste zur studentischen Kultur erstellen.</p>
<p>20:24 Franz Küntzel (AStA-Referent für Hochschulpolitik) berichtet, dass der AStA beschlossen hat, dass man eine AStA-Wiki einrichten wolle, um die Einarbeitung nachfolgender Referenten besser zu gewährleisten. Paula Oppermann hat Angst, dass sehr viel Zeit in die Verwaltung gesteckt werde und dabei die inhaltliche Arbeit verloren gehe.</p>
<p>20:26 Franz berichtet auf Nachfrage Erik von Malottkis, dass der AStA Anfang März umziehen werde. Zudem arbeitet er einen Arbeitsplan für den Umzug heraus.</p>
<p>20:28 Peter Madjarov kritisiert hinsichtlich der Planungen zur neuen Vollversammlung, dass der AStA plant, eine Vollversammlung mit Eventcharakter zu organisieren. Er hält eher den Weg des FSR-Jura für besser: Eine politische Vollversammlung auf der die Studierenden sich aktiv einbringen können und sagen können, &#8220;wo der Schuh drückt&#8221;. Zudem hat er Angst, dass das neue Stupa dann vor vollendete Tatsachen gestellt würden. Hinsichtlich der Ausrichtung der VV betont Franz, dass es einfach Tatsache sei, dass sich Studierende für bestimmte hochschulpolitische Themen einfach nicht interessieren würden. Die neue VV soll dann unter anderem zusammen mit den Studentenclubs organisiert werden.</p>
<p>20:32 Lisa Brockmöller fragt nach, warum jetzt darüber diskutiert würde. Marian Wurm entscheidet sich jedoch, weitere Nachfragen und Kommentare zuzulassen.</p>
<p>20:34 Es gibt zur Zeit eine mühselige Debatte darüber, ob es legitim sei, dass der AStA bereits vor der Konstituierung des neuen Stupas ein mögliches Konzept für eine VV erarbeitet werden kann. Erik von Malottki präzisiert das Problem: &#8220;Es geht darum, dass du von diesem Stupa gewählt wurdest und wir deshalb auch Mitbestimmung haben sollten, bei den Konzepten, die der von uns gewählte Vertreter erarbeitet und nicht das neue Stupa.&#8221;</p>
<p>20:38 Erik von Malottki fragt Felix Pawlowski, AStA Referent für Fachschaften und Gremien, ob er weiß, inwiefern der FSR Medizin in Zukunft wieder bei FSK-Sitzungen teilnehmen werde. Der FSR Medizin ist über sehr lange Zeit hinweg den FSK Fern geblieben. Nachdem der FSR Medizin anwesend gewesen war, hob er positiv hervor, dass es sich hierbei um ein sinnvolles Gremium handele, bei dem relevante Themen besprochen würden. Aus diesem Grund gehe Felix auch davon aus, dass der FSR Medizin in Zukunft auch bei den folgenden FSK Präsenz zeigt.</p>
<p>20:42 Timo Schönfeldt (AStA-Sozialreferent) hat keine Ergänzungen zum Rechenschaftsbericht. Inzwischen ist die Referentin für Ökologie an der Reihe. Die Ökologiereferentin Diana Rümmler besuchte Greenpeace und den NABU und konnte mit Florian Geyder von der AG Uni-Solar einen Termin vereinbaren.</p>
<p>20:44 Marvin Hopf fragt nach, inwiefern sich die Referentin um die Umsetzung des Stupa-Beschlusses bezüglich der Umstellung der Kaffeeautomaten auf Fair-Trade-Kaffee gekümmert habe. Sie hat den Beschluss in die AG Umwelt-Management getragen. Bislang fand jedoch kein weiteres Treffen statt.</p>
<p>20:46 Anne Lorentzen bereitet derzeit die Übergabe ihres AStA-Referates für Studium und Lehre vor. Sie wird Anfang April zurücktreten.</p>
<p>20:48 Alexander Schmidt fragt nach, wie es um Reaktionen bezüglich der Erlaubnis, auch in der Universitätsbibliothek trinken zu können, stehe. Anne hebt hervor, dass sie bereits zwei E-Mails diesbezüglich geschrieben habe, jedoch bislang Antworten ausgeblieben sein sollen.</p>
<p>20:53 Erik von Malottki fragt beim Chefredakteur von Moritz-TV nach, warum er nicht wählen gegangen sei. Seine Antwort: &#8220;Erstens wollte ich politisch neutral bleiben. Zweitens war die Auswahl bei 32 Bewerbern auf 27 Plätze nicht so groß und Drittens fand ich niemanden besonders interessant, den ich unbedingt hätte wählen wollen.&#8221; Christoph Böhm findet es befremdlich, dass so eine Frage gestellt wurde. Erik von Malottki hebt hervor, dass er die Frage auch nicht hätte beantworten müssen.</p>
<p>21:00 Simon Voigt stellt nun die Statistiken des webMoritz vom Zeitraum zwischen 2008 bis 2012 vor. Die höchsten Klickzahlen innerhalb der Geschichte des webMoritz war der Live-Ticker zur NPD-Demo und den Gegenprotesten am 1. Mai mit 27.000 Klickzahlen. Wie ein Stupist gerade sagte, wurde der Ticker damals auch bei Spiegel-Online verlinkt. Kommentar von David Schäfer: &#8220;Der webMoritz scheint ja von der NPD ganz schön zu profitieren.&#8221; Weiterhin sehr beliebt waren die Ticker rund um die Castor-Transporte. Ebenfalls hohe Zugriffszahlen gab es während der Wahlwochen im Januar.</p>
<p>21:05 In Bezug auf die Frage, wie man die Zugriffszahlen erhöhen könne, machte Simon auf die derzeit niedrige Zahl der Redakteure, die für den webMoritz schreiben, aufmerksam. Außerdem hob er hervor, dass man mehr und aktuellere Artikel schreiben müsse, um die Zugriffszahlen zu erhöhen. Paula Oppermann wies darauf hin, dass man nicht unbedingt vier bis fünf Artikel schreiben und publizieren müsse, sondern einfach eher an der Qualität arbeiten sollte und dass man über qualitativ bessere Berichte ebenso die Zugriffszahlen erhöhen könne. Zudem müsse man die Arbeitsbelastung beachten. Man könne nicht erwarten, dass die jetzige Chefredaktion nicht den Weg geht, wie ihre Vorgänger, ihr Studium während ihrer Chefredaktionszeit fast ganz aufzugeben.</p>
<p>21:13 Christoph Böhm bedankt sich bei dem Wahlleiter Henri Tatschner für die geleistete Arbeit.</p>
<p>21:15 Inzwischen sind 22 Stupisten anwesend. Peter Madjarov möchte gerne noch einen weiteren Top auf die Tagesordnung setzen, die sich mit der Vollversammlung der Studierendenschaft im Sommersemester befasst.</p>
<p>21:22 Es geht jetzt um die Neuwahlen zu den Mitgliedern des Verwaltungsrates des Studentenwerks. Erik von Malottki schlägt Philipp Helberg vor. Er begründet seinen Vorschlag mit seinem Engagement im Studentenwerk (Kulturbereich) sowie mit der Tatsache, dass er im Studierendenrat auf Bundesebene sich engagiert hat. Peter Madjarov schlägt Erik von Malottki vor, Hendrik Hauschild hat sich beworben. Marvin Hopf schlägt den derzeitigen Stupa-Präsidenten Marian Wurm vor, weil er es nicht verantworten kann, dass Marian im nächsten Jahr nichts macht.</p>
<p>21:25 Marian Wurm stellt sich jetzt vor. Er hofft, dass er das strukturelle Wissen, dass er als Präsident des Stupas erworben hat, in der Arbeit des Studentenwerks einbringen kann. Alexander Schmidt fragt jetzt nach, inwiefern Marian jetzt sich einem inhaltlichen Schwerpunkt widmen möchte. Im Präsidium hatte er ja eine vermittelnde Funktion, sodass er jetzt Marian nicht einschätzen könne.</p>
<p>21:27 Erik von Malottki stellt sich nun vor. Er ist bereits Verwaltungsratsvorsitzender des Studentenwerks. Seine Ziele sind die Begleitung der rechtzeitigen Fertigstellung der Mensa sowie die Verhinderung von höheren Studentenwerksbeiträgen. Zudem wolle er sich auch im Senat für das Studentenwerk stark machen.</p>
<p>21:29 Philipp Helberg stellt sich jetzt vor. Er möchte sich für ein Studentenwerk, dass nah an den Studenten ist, einsetzen. Zudem hob er hervor, dass er sich als Mitglied des Verwaltungsrates zur Zeit für Öffentlichkeitsarbeit zuständig fühlt und diese auch weiter vorantreibt.</p>
<p>21:32 Hendrik Hauschild hat sich soeben vorgestellt. Er möchte vor allem Philipp und Erik unterstützen und möchte den Schwerpunkt auf Transparenz, also eine stärkere Vernetzung von Stupa und Verwaltungsrat legen. Man merkt in seiner Vorstellungsrede vor allem eines: Er kann sich von seiner &#8220;Familie&#8221; einfach nicht trennen.</p>
<p>21:35 Fabian Schmidt und Henry Tatschner bilden nun die Wahlkommission. Jetzt wird gewählt. Es war nun zehn Minuten Pause.</p>
<div id="attachment_69855" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-Simon-Voigt.jpg"><img class=" wp-image-69855 " style="margin: 5px;" title="Stupa-24-01-Simon-Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Die Antragsteller von GrIStuF</p></div>
<p>21:51 Das Wahlergebnis steht fest: Hendrik Hauschild hat es im fünften Anlauf geschafft. Außerdem wurden Erik von Malottki und Philipp Helberg in den Verwaltungsrat gewählt. Michael Seifert merkt an, dass er es befremdlich findet, dass er eine Sitzung weiterleitet, wenn er selbst zur Wahl steht. Es müssen nun vier Ersatzstellvertreter gewählt werden, weil Hendrik der Stellvertreter von Johannes war. Als Ersatzstellvertreter werden vorgeschlagen: Marian Wurm für Johannes Radtke, Erik Schumacher für Hendrik Hauschild, Peter Madjarov für Erik von Malottki und Ronja Thiede für Philipp Helberg. &#8220;Entschuldigung, das finde ich aber nicht gut&#8221;, kommentierte Alexander Schmidt den Vorschlag Peter Madjarovs Ronja Thiede als Stellvertretung für Philipp Helberg ins Rennen zu schicken. Inzwischen läuft die Abstimmung.</p>
<p>22:00 Es folgt nun der TOP zu den Finanzanträgen. Der Finanzantrag von GrIStuF steht zur Debatte. Erik von Malottki schlägt Schluss der Debatte vor. Christopher Bilz hält eine formale Gegenrede. Man solle darüber reden, auch wenn niemand gegen die Höhe Einwände erheben würde. Die Debatte wurde geschlossen. Es folgt die Endabstimmung. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Die Antragsteller von GrIStuF klatschen barrierefrei; der Rest klopft.</p>
<p>22:04 Es wurden zwei weitere Ersatzmitglieder gewählt. Marian Wurm und Peter Madjarov erreichten das Quorum, Erik Schumacher und Ronja Thiede verfehlten es.</p>
<p>Im Verwaltungsrat werden vertreten sein: Hendrik Hauschild, Erik von Malottki, Philipp Helberg. Stellvertreter sind Marian Wurm für Johannes Radtke (dessen Legislatur derzeit noch läuft) und Peter Madjarov für Erik von Malottki.</p>
<div id="attachment_69856" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-greimun-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69856 " style="margin: 5px;" title="Stupa-24-01-greimun-Simon-Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-greimun-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Die Antragsteller von Greimun</p></div>
<p>22:05 Es folgt der Finanzantrag von Greimun. Es geht um die Beantragung der Finanzen, um die Teilnahme von Studierenden an der weltweit größten Simulation der UN-Vollversammlung so vielen wie möglich zu ermöglichen (nur 22 können mitfahren).</p>
<p>22:13 Sowohl der Finanzreferent des AStAs, als auch der Haushaltsausschuss des Stupas empfehlen eine Kürzung der Förderhöhe. Es kann sich also noch ein wenig mit der Debatte hinziehen.</p>
<p>22:19 Es wird eifrig über die Höhe diskutiert. Erik von Malottki empfiehlt, man solle sich ruhig auch ans Rektorat wenden. Peter Madjarov will die Rolle des &#8220;Schwarzen Peters&#8221; mal übernehmen und fordert eine Reduzierung des Finanzantrages in Höhe auf bis zu 2.200 Euro. Greta Öhler hatte darauf verwiesen, dass der Kulturtopf des Stupas schon nicht mehr so groß ist, weshalb sie für eine Kürzung sei.</p>
<p>22:24 Johannes Radtke, Greimun-Mitglied, hält jetzt eine Rede für die Höhe des Finanzantrages. Er stellt die Frage: Wo wollen wir hin? Und verweist auf die Rolle der Internationalisierung im Hinblick auf die momentane Leitbilddiskussion. Peter Madjarov erwiedert daraufhin, dass es ihm um vielfältige und breite starke Projekte vor Ort gehe und verweist auf GrIStuF, welches sich über einen Zeitraum von einer Woche erstreckt.</p>
<p>22:27 Erik von Malottki fordert Schluss der Debatte. &#8220;Ich denke, die Argumente sind ausgetauscht. Meine Meinungsbildung ist abgeschlossen.&#8221; Paula Oppermann fordert hingegen Schluss der Rednerliste. Die Rednerliste wird geschlossen.</p>
<p>22:29 Alexander Schmidt schließt sich der Argumentation von Peter Madjarov an. &#8220;Es geht doch darum, dass hier der Nutzen vor Ort für Studierenden eher in den Fokus gerückt werden sollte.&#8221; Dennoch ist er für das Projekt. Er ist für die Absenkung des Förderbetrags. Christopher Bilz sieht ein Problem darin, dass das Stupa nunmehr der größte Förderer wäre. Er hebt vor allem hervor, dass aufgrund der Tatsache, dass das Projekt vor allem ein Imagefaktor für die Uni ist, das Rektorat in der größeren Verantwortung stehe, als das Stupa.</p>
<p>22:37 Es wird nun abgestimmt. Geheim.</p>
<p>22:38 Die Auszählung erfolgt. Derweil wird die Zeit der Auszählung für Plaudereien genutzt. Der Änderungsantrag von Peter Madjarov wurde angenommen. Jetzt soll Greimun nur noch 2.200 Euro bekommen. Der Antrag wurde insgesamt angenommen. Es gab zwei Enthaltungen von Paula Oppermann und Marian Wurm. Die Antragsteller heben hervor, im kommenden Jahr das Rektorat stärker einbeziehen zu wollen.</p>
<p>22:42 Top 5.3. Es geht um die Aufwandsentschädigungen von Anne Lorentzen und Johannes Köpcke.</p>
<p>22:44 Stefanie Pfeiffer hat gerade während des Redebeitrages von Paula Oppermann plötzlich angefangen, wie verrückt mit beiden Händen zu winken. Es ist für sehr viele noch ungewohnt, Stupisten barrierefrei applaudieren zu sehen. Vor allem fehlt die fulminante Geräuschkulisse.</p>
<p>22:47 Der Antrag wurde mit 16 ja-Stimmen vier Enthaltungen und einer Nein-Stimme angenommen.</p>
<p>22:49 Es folgt der Antrag zur Aufwandsentschädigung von Johannes Köpcke.</p>
<p>22:54 Erik von Malottki fordert Schluss der Debatte. Die Debatte ist geschlossen. Der Antrag wurde mit drei Gegenstimmen angenommen.</p>
<p>22:57 Peter Madjarov macht darauf aufmerksam, dass man eigentlich das Geld nicht habe und dass deshalb die Referenten und Redakteure auch mal auf eine Aufwandsentschädigung verzichten sollten, wenn es keinen Aufwand gibt.</p>
<p>23:00 Der Antrag zum Unilogo kommt. Die Neun Logovorschläge sehen alle fast gleich aus. Auf allen Entwürfen ist der Namenspatron zu lesen. Eric Makswitat fordert eine Streichung des Namens &#8220;Ernst Moritz Arndt&#8221; bei Entwurf 1.2.. Erik von Malottki fordert, dass &#8220;Wissen lockt seit 1456&#8243; gestrichen werden solle. Marvin Hopf spricht sich für Version 1.2. aus und wünscht, dass das Unilogo durch einen roten Stern mit Hammer und Sichel ersetzt und der Name Ernst Moritz Arndt durch Ernst Thälmann ersetzt wird. Insgesamt wird die Debatte über das Logo sehr amüsant geführt, weil die Logos, wie bereits beschrieben alle einander fast gleichen. Die Anträge sind <a href="http://praesi-blog.de/2012/01/19/wie-entscheidest-du/#more-438">hier zu finden</a>.</p>
<p>23:05 Es findet sich eine Mehrheit für Vorschlag 1.2.. Jetzt wurde gerade über die Streichung des Namens Ernst Moritz Arndt abgestimmt. Der Linke Flügel stimmt für die Streichung, der Konservative dagegen. Zur Überraschung aller Anwesenden schert Erik von Malottki aus und stimmt dafür, dass der Name im Logo beibehalten wird.</p>
<div id="attachment_69878" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-Logo-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69878" title="Stupa-24-01-Logo-Simon-Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/Stupa-24-01-Logo-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="Das Logo der Studierendenschaft, entworfen von der Pressestelle der Uni." width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Das Logo der Studierendenschaft, entworfen von der Pressestelle der Uni.</p></div>
<p>23:07 Der Änderungsantrag von Erik von Malottki wurde nun angenommen. Anstelle von &#8220;Wissen lockt seit 1456&#8243; steht nun &#8220;Wissen rockt seit 1456&#8243; rechts neben dem Logo.</p>
<p>23:08 Paula Oppermann stimmt mit ja, beschwert sich aber darüber, dass die ganze Abstimmung &#8220;Schwachsinn&#8221; sei. &#8220;Das ist Psuedodemokratie.&#8221; Die Entwürfe wurden nicht von den Studierenden, sondern von Jan Messerschmidt der Pressestelle der Uni erarbeitet. Daher ihre Argumentation.</p>
<p>23:09 Alexander Schmidt und Greta Öhler haben gerade den Saal verlassen. &#8220;Kommt Greta zurück?&#8221; &#8211; &#8220;Ja, wenn ich mit ihr fertig bin!&#8221; (Alexander Schmidt). Gelächter.</p>
<p>23:19 Greta Öhler ist wieder im Stupa. Es folgt nun die Abstimmung über den Antrag unter TOP 7. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.</p>
<p>23:20 Es geht nun über die Änderung der Wahlordnung (2. Lesung).</p>
<p>23:26 Es wird ziemlich intensiv über einzelne Formalitäten und Kleinigkeiten debattiert und gleich als Änderungsantrag eingereicht. Eigentliche Debatten über die Wahlordnung finden nicht mehr statt, da es sich um die zweite Lesung handelt.</p>
<p>23:31 Der Antrag wurde angenommen.</p>
<p>23:32 Es folgt nun die Abstimmung über die neue Fachschaftsräteordnung. Auch hier gibt es keine Debatten. Die Ordnung wurde einstimmig angenommen.</p>
<p>23:34 Es folgt TOP 10: &#8220;Änderung der Förderrichtlinien&#8221; (1. Lesung). Die Lesungen sollen zusammengefasst werden, sodass sie heute gleich beschlossen werden kann. Antragsteller Christopher Bilz stellt nun den Antrag vor. Die Argumente sind in der Tagesordnung zu finden.</p>
<p>23:40 Es wird emsig über den Antrag debattiert. Wir sind bei Top 10 von 14. Nach vier Minuten hat Hendrik Hauschild seine Rede für diesen Antrag beendet.</p>
<p>23:46 Es wurde nun über die Dringlichkeit abgestimmt. Der Antrag ist dringlich, weshalb die zweite Lesung erfolgt. Es gibt keine Änderungsanträge. Die Abstimmung läuft. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.</p>
<div id="attachment_69924" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Franz_Küntzel-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69924" title="StuPa240112_Franz_Küntzel-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Franz_Küntzel-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Franz Küntzel erläutert den Antrag vom AStA</p></div>
<p>23:47 TOP 11: Transparenzantrag. Es geht unter anderem darum, beispielsweise den Haushalt so transparent zu gestalten, dass jeder sehen kann, was im Detail mit dem Haushalt passiert. Darüber hinaus soll die gesamte Studierendenschaft in einem Portal als &#8220;Mitmachmedium&#8221; zusammengefasst werden.</p>
<p>23:53 Erik von Malottki sagt zur Überschrift &#8220;Nicht nur mehr Transparenz wagen, sondern auch wirklich welche schaffen&#8221; mal nichts. Die Ansätze findet Erik von Malottki sehr gut, allerdings findet er ihn zu wenig durchdacht und hat einen Änderungsantrag gestellt, dass der AStA ein Transparenzkonzept erarbeiten solle.</p>
<p>23:56 Peter Madjarov findet &#8220;einige Dinge cool&#8221;, hält allerdings eine Wiki für nicht sinnvoll. Besser würde er es finden, wenn die Studierenden selbst an Anträgen mit schreiben und kommentieren könnten. Das kann ein Wiki in seinen Augen nicht leisten. Es gäbe da viel bessere Systeme, dem gerecht zu werden. Deshalb wolle er ungern eine Wiki einrichten lassen.</p>
<p>23:58 Erik von Malottki meint zudem, dass die Medien diejenigen seien, die für Transparenz sorgen sollen. Hendrik Hauschild erwidert darauf, dass die Medien gar nicht diese eine zentrale Aufgabe wahrnehmen können, weil es nicht Aufgabe der Medien sei. &#8220;Medien sind frei&#8221;, so Hendrik. Zudem würden Medien auf solche Portale als Quelle für ihre Berichterstattung zurückgreifen.</p>
<p>00:01 Christopher Bilz meint eher, dass die Medien dazu da seien, für diese Diskussion zu sorgen, indem sie darüber berichten und Debatten eröffnen. Franz Küntzel daraufhin: &#8220;Wir müssen uns davon verabschieden, dass die Medien Hofberichterstattung machen.&#8221; Außerdem brauche man kein Konzept, weil es bereits ein Konzept gäbe.</p>
<p>00:03 &#8220;Du willst mir doch jetzt nicht erzählen, dass das ein Konzept ist. Wir haben schon Konzepte erarbeitet, die sahen ganz anders aus. Das hier ist nichts weiter als eine Ansammlung von Schlagworten.&#8221; &#8211; Erik von Malottki.</p>
<p>00:04 Christoph Böhm hält den Vorschlag von Erik von Malottki gut: &#8220;Ich empfinde: Änderungsantrag annehmen, AStA bearbeitet; das alte Stupa vertraut dem AStA und der AStA schlägt es dem neuen Stupa vor.&#8221; Die Redezeit ist übrigens auf eine Minute begrenzt.</p>
<p>00:09 Die Debatte zieht sich in die Länge.</p>
<p>00:12 Inzwischen sind die Stupisten bei Änderungsanträgen.</p>
<p>00:13 Die Sitzung wird um eine halbe Stunde verlängert.</p>
<p>00:14 Es folgt die namentliche Endabstimmung. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.</p>
<p>00:15 Es geht nun um die Betreuung des Mensa-Beamers. Im Moment wird dieser immer noch von einer extrernen Firma betreut. Der AStA bekommt im Gegenzug eine Gewinnbeteiligung. Die Kooperation hat damals ganz gut funktioniert. Es soll nun der Vertrag gekündigt und der Betrieb den Moritz-Medien übertragen werden. &#8220;Ich würde es für sinnvoller halten, wenn wir die Werbeeinnahmen nicht nur anteilig, sondern ganz einstreichen würden.&#8221; Antragsteller der Vergesellschaftung des Mensa-Beamers sind Christoph Böhm, Hendrik Hauschild und Erik von Malottki. Bei den Moritz-Medien stieß der Antrag nicht auf außerordentliche Gegenliebe, da es wiederum mehr Arbeit bedeute. Allerdings könnten, so Christoph, beispielsweise Moritz-TV ihre Filme besser verbreiten. Daher ist Christophs Motto, dass man die Medien, die von dieser Lösung einen enormen Vorteil hätten, mal zu ihrem Glück zwingen müsse. Am Endergebnis würden der Studierendenschaft mehr Einnahmen zufallen, als es jetzt der Fall ist. Marvin Hopfs Kommentar zum Antrag: &#8220;Es freut mich, dass sich Vergesellschaftung auch mal auszahlen kann.&#8221;</p>
<p>00:22 Der Antrag wurde einstimmig angenommen.</p>
<div id="attachment_69918" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_barrierefreies_Klatschen-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69918" title="StuPa240112_barrierefreies_Klatschen-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_barrierefreies_Klatschen-Simon-Voigt-250x166.jpg" alt="" width="250" height="166" /></a><p class="wp-caption-text">Barrierefreies Klatschen - Symbolfoto aus einem anderen Antrag</p></div>
<p>00:23 Es geht jetzt ums Winken mit beiden erhobenen Armen, also das barrierefreie Klatschen. Der tickernde Redakteur zweifelte vorerst tatsächlich die Ernsthaftigkeit des Antrages an. Doch Peter Madjarov beweist es in seiner Antrags-Vorstellungsrede: Er meint es wirklich Ernst. Unbestritten ist tatsächlich, dass Sitzungsabläufe durch ein solches Verfahren schneller gehen würden.</p>
<p>00:25 Michael Seifert fordert &#8220;Schluss des Tagesordnungspunktes ohne Endabstimmung.&#8221; Peter Madjarov: &#8220;Reaktionärer geht&#8217;s ja gar nicht. Also das ist einfach nur entlarvend, wenn man von Offenheit redet und dann sofort so reinzuschlagen.&#8221;</p>
<p>00:27 Hendrik Hauschild demonstrierte gerade eindrucksvoll, dass das lautlose Klatschen nicht die Barrierefreiheit fördert, sondern ebenso behindert. Er nahm seine Brille ab und demonstrierte, dass er nun niemanden sehen könne, sodass er nun diskriminiert wäre, wenn lautlos geklatscht würde.</p>
<p>00:29 Oliver Gladrow ist der Überzeugung, dass es jeder so machen solle, wie er es will, hält allerdings das Klatschen für barrierefreier: Jeder Gehörgeschädigte sieht, dass geklatscht wird und jeder Sehbehinderte hört, wenn geklatscht wird.</p>
<p>00:32 Peter Madjarov hebt jedoch die Effizienz eines solchen Verfahrens besonders hervor. Die Debatte wurde geschlossen. Julien Radloff schlägt vor, dass der Antrag probeweise umgesetzt werden solle. Christoph Böhm ist derweil absolut dagegen, dem neuen Stupa jetzt per Antrag schon was vorzuschreiben. Deshalb schlägt er vor, dass der Antrag in der neuen Legislatur erneut eingereicht wird. Der Änderungsantrag wurde abgelehnt. Der Endantrag wurde mehrheitlich abgelent.</p>
<div id="attachment_69919" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Marian_Wurm-Simon-Voigt.jpg"><img class="size-medium wp-image-69919" title="StuPa240112_Marian_Wurm-Simon Voigt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/StuPa240112_Marian_Wurm-Simon-Voigt-250x189.jpg" alt="" width="250" height="189" /></a><p class="wp-caption-text">StuPa-Präsident Marian Wurm beendet die letzte ordentliche Sitzung</p></div>
<p>00:38 TOP 14: Nicht Sonstiges, sondern Sommervollversammlung. Es ist ein reiner Diskussionstop. Franz Küntzel hebt hervor, dass man erst einmal nach Möglichkeiten suchen wolle, wie man eine Vollversammlung noch organisieren könne. Milos präzisiert: &#8220;Nur weil wir bereits in den Semesterferien planen wollen und überlegen wollen, wie wir eine Vollversammlung noch gestalten können, heißt das nicht, dass das jetzige Stupa sich nicht daran beteiligen könne.&#8221;</p>
<p>00:42 Christoph Böhm wehrt sich dagegen, dass man in einem Planungsverfahren, dass noch gar nicht begonnen hat, eingegriffen werden soll.</p>
<p>00:46 Der Top wurde geschlossen.</p>
<p>00:47 TOP 14: Sonstiges. Die Sitzung ist aus. Schicht im Schacht.</p>
<p>Doch noch nicht ganz: Marian Wurm bedankt sich noch bei den Stupisten für die gute Arbeit. &#8220;Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Debatten waren zumeist konstruktiv.&#8221; Die konstituierende Sitzung  der neuen Legislatur soll der Alterspräsident des Stupas, Erik von Malottki leiten</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos: Simon Voigt</p>
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		<title>Besonders? Sonderbar? Sonderholm! Part III</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/23/besonders-sonderbar-sonderholm-part-iii/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:43:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anne Becker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Café Koeppen]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Holm]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderholm]]></category>
		<category><![CDATA[Theater Vorpommern]]></category>

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		<description><![CDATA[22. Januar 2012, Sonderholm Part III: Wieder gelang es dem Schauspieler Christian Holm das Publikum im Koeppenhaus gehörig zu verwirren. Vorerst war das sein letzter Auftritt, denn erst nach den Semesterferien (und einer kreativen Ideensammlung) wird er wieder auf der Bühne im Koeppen zu sehen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ist ja mal geil<a href="http://webmoritz.de/2012/01/23/besonders-sonderbar-sonderholm-part-iii/sony-dsc-22/" rel="attachment wp-att-69725"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-69725" style="margin: 5px;" title="Sonderholm ohne Wut" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC08426-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>, dass immer mehr Leute kommen“. Noch einen Schluck Bier und schon ging es los. Statt die Koeppen-Bühne zu betreten, setzte sich Sonderholm mit seiner Gitarre in die heimelige Atmosphäre zwischen die Gäste. Zur Einstimmung brachte er diesmal ein Lied von Olli Schulz mit. „Damit würde ich jetzt gern losfetzen, solange ich des Fetzens mächtig bin“. Er haute in die Klampfe und zog als erstes den Jahresrückblick, samt Promi-Proleten durch den Dreck. Das rund 50-köpfige Publikum klatschte und war gefangen &#8230; im Sonderholm-Fieber.</p>
<p><span id="more-69724"></span></p>
<p><a title="Sonderholm II – Betreutes Lesen" href="http://webmoritz.de/2011/12/19/sonderholm-ii-betreutes-lesen/" target="_blank">Doch wer ist dieser Sonderholm?</a> Christian Holm, (noch) Schauspieler am Theater Vorpommern ist seit rund zehn Jahren bekannt durchs TresenLesen. Jetzt hat er einen Weg gefunden seine Kreativität und subtilen Humor ein Ventil zu geben. Einmal im Monat liest, singt, spielt und vor allem blödelt er auf der Bühne im Koeppenhaus. Letzten Sonntag stand das Thema Wut im Vordergrund.</p>
<h3><strong>„Halt die Fresse, ich hab‘ eigene Probleme!“</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Nach einem kleinen heroischen Presserückblick aus den vergangenen Wochen, folgte passend zum Thema ein inszenierter Kinski-Dialog. Sonderholm schrie sich, ganz im Kinski-Stil, die Wut aus den Hals. „Was wollen sie denn von mir? Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Ganz gebannt schaute die Menge auf Holm. Ein wenig literarisches folgte im Anschluss, wahrscheinlich zur Beruhigung. Doch die währte nicht lang.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC08429.jpg"><img class=" wp-image-69726  aligncenter" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Sonderholm mit Wut" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC08429-1024x575.jpg" alt="" width="561" height="314" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Dann brach es wieder aus ihm heraus. Sonderholm schaukelte seine Wut immer höher. Diesmal nahm sie richtig Form an und bekam sogar einen Namen: Dirk Löschner, Neu-Intendant am Theater Vorpommern. Da er für zahlreiche Kündigungen verantwortlich ist, unter anderem auch Sonderholms, sollten sich bei ihm durch Holms russisch-musikalische Drohung die Nackenhaare aufstellen. Sein korrupter Bruder Wladimir aus Wladiwostok würde schon dafür sorgen. Man habe Kontakte zur Mafia. „Und Rache auf Russisch tut weh“. Sonderholm feixte: „Was einem alles so durch den Kopf geht, wenn man gekündigt wird. Tse tse tse“.</p>
<p>Aber nicht nur das. Jetzt musste auch der digitale Fortschritt dran glauben. In Höchstform tat er seinen Hass gegenüber Popup-Buttons, zu vielen Netzsteckern, E-mails, die man auf Handys nicht lesen kann, Druckern, die man nicht versteht und verpickelten IT-Nerds, die alles wieder auf Vordermann bringen müssen, kund. Mit ausgestreckten Armen rapte er &#8220;Rache für die gebrochenen Versprechen von IT&#8221;. Jeder der sein Leid teilen konnte, wurde demonstrativ zum Aufstehen bewogen. Nur das jüngere, studentische Klientel blieb sitzen.</p>
<p>„Ich bin zu fett zum Ficken“. Nach ersten literarischen und musikalischen Ergüssen sowie einer kurzen Pause wurde Sonderholm vom Anarchisten zum Standup-Comedian. Ihn beschäftigten die Fragen, wie man im Alter noch jung sein kann. Durch Rumba? Oder Disco? Oder wie schreibt man einen Hit? Mit einer Ballade? Schlager? Oder gar Hip Hop? Egal. Die Idee ist noch nicht ganz ausgereift. Der Song ist noch nicht fertig. Vielleicht beim nächsten Mal. Vielmehr interessierte doch jetzt, wie es eigentlich mit Hunter weiter ging.</p>
<h3>Wenn der Zombie klopft –Teil III</h3>
<p>Höhepunkt des Abends war wieder Hunter S. Thomson beim Versuch die Welt vor Zombies zu retten. Die Geschichte setzte auch wieder dort an, wo sie beim letzten Mal aufgehört hatte. Hunter stand diesmal vor den Problemen, einen Zombie von einem Postboten unterscheiden zu müssen, Johnny Ballacks Freundin zu beruhigen, die beobachten konnte „wie ein Kannibale ihn gebissen hat“ und Kollege Velvet vom Grasrauchen abzuhalten.</p>
<p>Sonderholms „analoges Schwarz-Weiß-Hörspiel live und in Stereo!“ erinnerte irgendwie an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dawn_of_the_Dead_%282004%29" target="_blank">Dawn of the Dead</a>. Die Zombies ergreifen die Macht. Jeder, der gebissen wurde, mutierte zum Untoten. Wenn da nicht Achtundsechziger wären, die USA im Hippiewahn, das verlassene Albuquerque in Mexiko sowie Larry, der drauf und dran war Hunter sechs Meskalin-Hasen-Köttel zu verticken.</p>
<p>Das Publikum lachte Tränen. So überaus komisch und völlig ohne Sinn. Auch das Lied zum Ausklang, wieder von <a href="http://peterlicht.de/" target="_blank">PeterLicht</a>. Keine Zugabe (wie schade!), aber vier Verbeugungen. Die anschließenden Stimmen waren durchweg positiv. „Irgendwie ist der Typ krank. Aber positiv gemeint. Ich mag sowas total“, fand Mikrobiologiestudent Martin. „Ich finds auch voll cool. Irgendwie psychedelisch“, bestätigten seine Sitznachbarn.</p>
<p>Sonderholm berücksichtigt nun erst mal den Prüfungsstress und die semesterfreie Zeit. Er zieht sich für kreative Ideensammlung ein wenig zurück. Anfang April aber wird er voraussichtlich wieder auf der Bühne stehen. Man darf gespannt sein, was er dann so zu verarbeiten hat.</p>
<p>Fotos: Anne Becker</p>
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		<item>
		<title>Kultur Kompakt: 19. bis 24. Januar</title>
		<link>http://webmoritz.de/2012/01/19/kultur-kompakt-19-bis-24-januar/</link>
		<comments>http://webmoritz.de/2012/01/19/kultur-kompakt-19-bis-24-januar/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 07:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik Lohmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[IKuWo]]></category>
		<category><![CDATA[Klex]]></category>
		<category><![CDATA[Koeppenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[kultur kompakt]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenclub Kiste]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kommende Wochenende bietet vor allem eines: Viel Musik. Garniert wird das Ganze mit zwei Lesungen und einem Quiz. Für genauere Infos schaut einfach kurz rein in die dieswöchige Ausgabe des KulturKompakt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/2011/08/15/kultur-kompakt-15-bis-21-august/kultur-kompakt/" rel="attachment wp-att-61431"><img class="size-full wp-image-61431 alignleft" style="margin: 5px;" title="kultur-kompakt" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/08/kultur-kompakt.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Semesterende, Klausurenzeit, Lernzeit. Die Zeit ist knapp, die Motivation noch knapper und Fahrradstellplätze vor der Universiätsbibliothek sind nur noch mit Wartemarke zu erhalten. Wie verlockend ist da der Gedanke, auszubrechen und Lernstoff Lernstoff sein zu lassen. Aber nein, das Gewissen verbietet es. Andererseits könnte eine kleine Auszeit für mehr Motivation und Ausdauer sorgen.</p>
<p>Wir können diese Zwiespalt nicht für euch lösen, aber wir haben ein paar Veranstaltungstipps für euch, die garantiert für Ablenkung sorgen.</p>
<p><span id="more-69653"></span></p>
<p>Den Anfang macht die Kiste am <strong>Donnerstagabend</strong>. Ab <strong>19:30 Uhr</strong> ist wieder <strong><a title="Regeln des Kiste-Pubquiz" href="http://www.kistehgw.de/veranstaltungen/details/461-pubquiz" target="_blank">Kiste-Pubquiz</a></strong>. Gruppen bis zu sechs Personen sind für 1 Euro pro Person dabei und rätseln um die Wette und einen Getränkegutschein. Anmeldungen werden vor Ort oder unter <a href="mailto:quiz@kistehgw.de">quiz@kistehgw.de</a> entgegen genommen. Wie immer gilt auch am 19. Januar: Keine Smartphones, lesbar schreiben und: Der Quizmaster hat immer Recht!</p>
<p>Wem ein Quiz zu viel geistige Eigenleistung ist, der kann sich am <strong>Freitag</strong> im <strong><a title="Homepage des Koeppenhaus" href="http://www.koeppenhaus.de/" target="_blank">Koeppenhaus</a></strong> bei einem schönen Gläschen Wein von Autor Volkar H. Altwasser aus dessen Roman „<a title="Letzte Fischer" href="http://www.matthes-seitz-berlin.de/scripts/buch.php?ID=449" target="_blank">Letzte Fischer</a>“ vorlesen lassen. Ab <strong>20 Uhr</strong> trägt der ehemalige Matrose Altwasser in entspannter Atmosphäre aus seiner Hommage an das Leben auf den Meeren vor, beschreibt Wagnisse auf hoher See und spült die Melancholie und Wehmut der Ozeane direkt ins Koeppenhaus. Das Schnuppern von Seeluft kostet euch 3 Euro, sofern ihr euren Studentenausweis mitbringt. Ansonsten müsst ihr 5 Euro auf die Theke legen.</p>
<div id="attachment_69684" class="wp-caption alignright" style="width: 219px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/konz_1201_1_web.jpg"><img class="size-medium wp-image-69684" title="konz_1201_1_web" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2012/01/konz_1201_1_web-209x250.jpg" alt="" width="209" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Captain Capa &amp; Fuck Art, Let&#39;s dance!</p></div>
<h3>So spielet auf zum Tanze</h3>
<p>Falls euch der Sinn eher nach Musik und Tanz steht, sei euch für Freitagabend das <strong>Klex</strong> ans Herz gelegt. Mit <em><a title="Rasta Knast" href="http://www.rasta-knast.de/" target="_blank">Rasta Knast</a></em>,<em> <a title="Auf Bewährung" href="http://www.aufbewaehrung.de/aufbewaehrung/fuck_the_fall.html" target="_blank">Auf Bewährung</a></em> und <em><a title="Midnaid Devilz auf MySpace" href="http://www.myspace.com/midnaiddevilz" target="_blank">Midnaid Devilz</a></em>stehen drei versierte und teilweise weltweit bekannte Punkbands auf der Bühne. Für 6 Euro gibt es Pogo, Punk und Party, <strong>20 Uhr</strong> ist Einlass und aufgespielt wird zwei Stunden später.</p>
<p>Alternativ könnt ihr euch am 20. Januar auch ins <strong><a title="St. Spiritus im Web" href="http://kulturzentrum.greifswald.de/" target="_blank">St. Spiritus</a></strong> begeben, dort geben Los Soneros de Caiman feinste Salsa-Musik zum Besten. Das Quintett aus Kuba, Kolumbien, Luxemburg und Deutschland spielt lateinamerikanische Rhythmen zum Genießen und Tanzen, dazu gibt’s leckere Cocktails. Im Vorverkauf im Ballhaus zahlt ihr 8 Euro, die Abendkasse kostet euch 10 Euro.</p>
<p>Das hochkarätige Musikangebot dieser Woche setzt sich am <strong>Samstag</strong> fort. So holt die <strong>Kiste</strong> mit <em>Captain Capa</em> und <em>Fuck Art, Let’s Dance!</em> zwei Bands des bekannten Labels „<a title="Audiolith Records" href="http://www.audiolith.net/" target="_blank">Audiolith Records</a>“ nach Greifswald. Audiolith hat Größen des deutschen Indie-Elektro-Pops wie <em>Supershirt</em>, <em>Egotronic</em> und <em>Frittenbude</em> großgezogen und steht somit für gute Musik, Extravaganz und Tanzwut. <strong>Ab 21 Uhr</strong> könnt ihr für 7 Euro Captain Capa und Fuck Art, Let’s Dance! dabei beobachten und bejubeln, wie sie in diese großen Fußstapfen treten.</p>
<p>Noch abgedrehter und schräger wird’s ab <strong>21:30 Uhr</strong> im <strong>IKuWo</strong>, hier steht die „Schräg-Brazil-Jazz-Psycho-Groove-Elektrik-Weirdo-Big Band“ <em><a title="Mitch &amp; Mitch auf MySpace" href="http://www.myspace.com/mitchandmitch" target="_blank">Mitch &amp; Mitch</a></em> auf der Bühne. Musikalisch schwer einzuordnen, ist die Gruppe aus Polen auf jeden Fall ein Hinhören wert. Der eine oder andere geneigte Zuhörer kennt sie vielleicht schon vom Polenmarkt 2006. <del>Eintritt kostet der Ohrenschmaus am Samstagabend übrigens nichts.</del> Der Eintritt beträgt 5 Euro und im Anschluss wird es noch eine After Hour geben. Einen Vorgeschmack bietet vielleicht dieses Video von einem Auftritt von Mitch &amp; Mitch gemeinsam mit Igor Krutogolov in Warschau vor knapp zwei Jahren:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/r3ltM4WpT-E" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<h3>Zum Ausklang etwas Gediegenes &#8211; mit Humor</h3>
<p>Sofern ihr besonders fleißig wart, oder euch das bisherige Programm nicht zugesagt hat, geht am <strong>Sonntag</strong> ins <strong>Koeppenhaus</strong>. Ab <strong>20:30 Uhr</strong> steht sonderholm 3 auf dem Programm, betreutes Lesen für alle und noch ein paar mehr. Diesmal unter dem Motto: „Halt die Fresse, ich hab eigene Probleme“ <a title="Sonderholm II - Licht (und mehr)" href="http://webmoritz.de/2011/12/19/sonderholm-ii-betreutes-lesen/" target="_blank">singt, erzählt und hörspielt sich Christian Holm</a> vom Theater Vorpommern durch ein buntes Programm, bei dem garantiert keine Langeweile aufkommt. Für schlappe 3 Euro gibt’s Lachmuskeltraining satt.</p>
<p>Und last but not least gibt am kommenden <strong>Dienstag</strong> (24.01.) die Jazzpianistin <a title="Johanna Borchert - Homepage" href="http://www.johannaborchert.de/" target="_blank">Johanna Borchert</a> ihr neues Soloprogramm zum Besten. Falls ihr am Wochenende nicht in der Stadt seid, zu eifrig am Lernen wart, oder einfach Jazz mögt, schaut einfach um <strong>21 Uhr</strong> im <strong>Koeppenhaus</strong> vorbei. Für 5 beziehungsweise 8 Euro kommt ihr rein.</p>
<p>Unsere Rechtsabteilung weist übrigens ausdrücklich darauf hin, dass wir und die Veranstalter obiger Events keinerlei Haftung für verpatzte Prüfungen aufgrund mangelnden Lernens übernehmen. Habt ein schönes Wochenende!</p>
<p>Flyer: Veranstalter<br />
Video: You-Tube-user <a href="http://www.youtube.com/user/cwawpl" target="_blank">cwawpl</a></p>
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