1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):
Timo Neder, 21, Politikwissenschaften und Öffentliches Recht, 1. Semester

Timo Neder
2. Für welche Gremien kandidierst du?
Für das Studierendenparlament.
3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?
In meiner Freizeit höre ich gerne Musik, gucke gerne Satire-Sendungen und engagiere mich bei den Jusos.
4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?
Ich habe die Sitzungen, die ich bisher miterlebt hab, mit Spannung verfolgt und würde gerne selber einer der Stupisten werden, die mitentscheiden können und ihre eigenen Ideen mit einbringen dürfen. Sowieso brauchen die studentischen Gremien immer wieder viele und vor allem neue Gesichter, um auch weiterhin ein klares Zeichen für die Mitbestimmung der Studierendenschaft an unserer Uni zu setzen.
5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?
Ich würde mich als Linken mit liberalen und ökologischen Einschlägen bezeichnen und bin seit Herbst 2011 bei den Jusos und in der SPD.
6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?
Über die Debattenkultur, die ich durch den webMoritz-Ticker wahrgenommen habe, muss ich sagen, dass es, auch wenn manchmal die Fetzen fliegen, doch im Großen und Ganzen sehr gesittet zugeht und zielorientiert gearbeitet wird. Wir sind eben alle Studierende und keine BerufspolitikerInnen und wenn dann mal Ideologien aufeinander treffen, ist das nicht weiter wild, solange am Ende des Tages im Sinne der Studierendenschaft Entscheidungen gefällt werden.
7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)
Im StuPa habe ich bisher noch nicht viel über den Ausbau der Barrierefreiheit gehört.
8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?
Theoretisch sollte das Mitbestimmungsrecht der Studierendenschaft sehr groß sein, immerhin gibt es an unserer Uni die entsprechenden Gremien. Es gibt unter anderem das StuPa und es gibt studentische SenatorInnen. Praktisch hört man dann aber, dass wir einen Rektor haben, der nicht viel davon hält, dass Studierende sich in Entscheidungsprozesse der Universität einmischen wollen. Ich hoffe, dass mit der der Liste „Solidarische Universität“ eine starke studentische Vertretung in den Senat gewählt wird, die sich durch den Rektor nicht unterbuttern lässt.
9. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit des StuPa?
Wenn man den Liveticker verfolgt, hat man das Gefühl, es gibt eine Zahl von Stupisten die wirklich immer dabei sind, immer besonders engagiert debattieren und Anträge stellen. Diese leisten, meiner Meinung nach, gute Arbeit. Aber es scheint auch eine große Zahl von Stupisten zu geben, die so gut wie nie da sind, so dass das StuPa oft nicht beschlussfähig ist, wenn gerade wichtige Anträge anstehen. Sicher hat jeder unterschiedliche Stundenpläne und unterschiedlich viel Freizeit, darum ist es völlig klar, dass man nicht immer bei jeder Sitzung anwesend sein kann, aber trotzdem sollte man, wenn man sich für ein StuPa Mandat bewirbt, wenigstens versuchen, zu möglichst jeder Sitzung zu erscheinen.
10. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?
Man hört oft von Spannungen zwischen gewissen AStA-ReferentInnen und Stupisten, die teilweise die Zusammenarbeit schwer bzw. unmöglich machen sollen. Für das nächste StuPa bewerben sich viele neue Leute (mich eingeschlossen) und man wird sehen, inwieweit sich dadurch das Verhältnis zum AStA verändert. Das StuPa sollte künftig bei Wahlen darauf achten, wen sie dort eigentlich wählen und ob man im Vorfeld schon Konflikte erahnen kann. Leider gibt es für den AStA, soweit ich das bisher beobachten konnte, zu wenig Bewerber, um immer eine richtige Auswahl zu haben.
11. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?
Da alle Studierenden über ihren Semesterbeitrag zum Haushalt des StuPas beitragen, ist es nur gerecht, die Gelder so fair zu verteilen, dass möglichst alle Studierenden an der einen oder anderen Stelle davon profitieren. Daher finde ich zum Beispiel die Förderung der studentischen Kultur (z.B: C9 oder Polenmarkt) und die Förderung des Hochschulsportes sehr wichtig.
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