Alle Artikel von webMoritz

Im Geflecht von Scheinmoral und Frauenhass: “Verblendung”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 16. Januar 2012 um 12:49 Uhr

Eine Rezension von Lena Küting und Marco Wagner

Eine gepresste Blüte findet Henrik Vanger jedes Jahr von neuem in seiner Geburtstagspost. Dabei ist seine Nichte, Harriet Vanger, bereits seit 40 Jahren spurlos verschwunden. Eines steht für Vanger fest: Harriet wurde ermordet. Doch von wem? Da der Tod bereits unübersehbare Schatten auf das Lebenslicht des ehemaligen Großunternehmers wirft, beschließt er endgültig, das Rätsel zu lösen, das ihn sein Leben lang quält: Dass der Mörder von Harriet gefunden wird.

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Zum Nachlesen: Die erste StuPa-Sitzung im Jahr 2012

Geschrieben von | Veröffentlicht am 10. Januar 2012 um 15:31 Uhr

Neues Jahr neues StuPa? Noch nicht ganz. Während die Studierendenschaft in dieser Woche ihr neues Parlament wählt, tagt heute Abend wieder das alte. Dies wird die vorletzte ordentliche Sitzung in der aktuellen Legislatur sein. Änderungen der Wahlordnung und der Fachschaftsrahmenordnung stehen heute zur Diskussion. Getagt wird außerplanmäßig im Seminarraum 1 in der Rubenowstraße 2 (Alte Augenklinik), da der angedachte Vorlesungssaal in der Friedrich-Löffler-Straße durch eine Klausur besetzt ist. Der Beginn der Sitzung ist wie immer um 20 Uhr s.t. angesetzt, die Stupisten werden sich mit großer Sicherheit aber wieder ihr akademisches Viertel gönnen.

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Die Fakultätsräte

Geschrieben von | Veröffentlicht am 9. Januar 2012 um 19:41 Uhr

Ein Artikel von Katrin Haubold

Neu besetzt werden auch die Fakultätsräte. Der Fakultätsrat ist die Legislative der jeweiligen Fakultät. Die Mitglieder setzen sich zusammen aus sechs Hochschullehrenden, je zwei Studenten und akademischen Mitarbeitern und einem weiteren Mitarbeiter.

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Gido Lukas(StuPa)

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2012 um 13:50 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Name: Gido Lukas, Alter: 21, Studienfächer: Philosophie & Geschichte (B.A.), Fachsemester: 3. FS

Gido Lukas

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Ich trete für das StuPa und für den FSR Philosophie an.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Neben diesen Dingen, spiele ich hauptsächlich noch Volleyball und arbeite in der Hochschulgruppe dielinke.sds mit.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Weil ich mich gern mit solchen Dingen beschäftige, und es ja noch Verbesserungsbedarf gibt.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Wohl eindeutig im linken Spektrum.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Im StuPa wird ja bekanntlich zuviel geredet und was im Senat und Fakultätsrat besprochen wird, bekommt man so gut wie nicht mit.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Siehe Punkt 7 des Genossen Marvin Hopf.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Die Studierendenschaft hat die Möglichkeit in Entscheidungsprozessen aktiv mitzuwirken. Allein diesen Fakt finde ich schon gut. Die einzelnen Gremien haben viele Möglichkeiten und zusammen genommen kann sogar noch mehr entstehen. Leider sind wir im Senat in einer Minderheit, was ich nicht gerade begrüße.

9. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit des StuPa?

Ich fand die vergangene Legislatur durchaus gelungen. Aber es gab auch Stupisten, die fehlten und viel zu oft wurden in Diskussionen dieselben Meinungen mit anderen Worten wiederholt und damit wurde eine Debatte in die Länge gezogen.

10. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Hauptsächlich ist mir zu Ohren gekommen, dass es Schwierigkeiten bei der Kommunikation zwischen AStA und StuPa gibt. Hier gibt’s also Verbesserungsbedarf.

11. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Ziele ergeben sich meiner Meinung nach erst im Verlauf der Legislatur. Als Stupist soll man mit den Geldern der Studierenden richtig umgehen und das werde ich auch tun.

 

Foto: privat

Charlotte Greiffenhagen

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2012 um 13:44 Uhr

Charlotte Greiffenhagen

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Charlotte Greifenhagen, 3. Semester Jura

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Den Senat auf der Liste Solidarische Universität

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Phoenix gucken, FAZ in der UB lesen, Christian Wulff auf Facebook stalken und Zähne putzen…

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Um auch direkteren Einfluss auf die Entwicklung der Uni zu nehmen. Letztenendes will ich etwas verändern, etwas zum Positiven verbessern. Und um mehr Klarheit in den Laden zu bringen; ich finde, die momentan zugänglichen Informationen über die Senatsarbeit reichen nicht aus.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Zur Zeit hochschulpolitisch.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Im Allgemeinen geht es fair zu. Natürlich muss nach Gremien unterschieden werden und die Diskussionen im StuPa sind dank des Webmoritz-Tickers anders einsehbar, als die Auseinandersetzungen in anderen Gremien. Es ist stimmungsabhängig, wie eine Diskussion verläuft. Im Senat ist es sehr geordnet und ruhig.

7. Welches Themenfeld siehst du in dem Gremium für das du kandidierst unterrepräsentiert?

Ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Zum Beispiel gibt es an anderen Unis Leitbilder für eine nachhaltige Entwicklung. Wir machen in diese Richtung erste Schritte: Umweltbetriebsprüfung, Einführung von zertifiziertem „Ökostrom“, Einrichtung der Umweltmanagement AG (Link: http://www.uni-greifswald.de/organisieren/nachhaltige-universitaet/arbeitsgruppe-umweltmanagement.html), die – und dafür sei hier geworben – von studentischem Engagement lebt und so weiter.

Aber wie wäre es mit Ökopapier in allen PC-Pools und der Verwaltung? Mit Regenwasser Nutzung, Fassadenbegrünung und Solaranlagen auf Uni-Dächern? Das sind alles Dinge, die langfristig und auch wirtschaftlich wirken, denen aber nicht genügend Beachtung geschenkt wird. Und: die angestoßenen Entwicklungen braucht Rückenwind, das sind kein Selbstläufer.

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Teilweise engagiert, teilweise nicht. Teilweise kompetent, teilweise nicht. Also: Es gibt Studierende, die sich sehr viel einsetzen und die sich auch außerhalb der Gremien informieren. Und dann gibt es noch die eher Unauffälligen. Die Bandbreite ist groß, aber ich finde es wichtig, dass sich weiterhin Leute aktiv für unsere Interessen einsetzen.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Als nicht allzu groß, aber notwendig und richtig. Obwohl ich glaube, dass die Entscheidungstragenden auch die Interessen der Studierenden im Blick haben, brauchen wir unsere eigenen Leute. Sollen wir die Entscheidungen anderen überlassen? Wenn wir Wichtiges ausreichend fokussieren und dran bleiben und Druck machen, dann bewegt sich mehr.

Foto: privat

Simon Karrasch(StuPa)

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2012 um 00:29 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Mein Name ist Simon Karrasch, ich bin 23 Jahre alt und studiere Politikwissenschaften und öffentliches Recht im dritten Fachsemester.

Simon Karrasch

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Ich kandidiere für das StuPa.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

In der laufenden Legislatur bin ich Mitglied der Studienkommission des Senats (Dort werden Studienordnungen von Vertretern aller Fakultäten, der Verwaltung sowie der Studierendenschaft beraten und gegebenenfalls beschlossen.).
Zudem engagiere ich mich als Mitglied bei den Jusos und in der SPD.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Seit gut zwei Jahren lebe und studiere ich in Greifswald. Unsere Universität habe ich als weltoffen, liberal und sozial kennen gelernt. Für mich ist es wichtig, diesen Zustand einerseits zu wahren, aber auch auszubauen – gerade in Fragen des Miteinanders und der Partizipation. Das studentische Leben in Greifswald ist reich an kulturellen Angeboten. Dort trete ich für eine solide, langfristige Finanzierung ein, die Planungssicherheit bietet und die Existenz von Angeboten sichert.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich fühle mich in der Sozialdemokratie zu Hause.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Die Debattenkultur in den universitären Gremien empfinde ich als grundsätzlich positiv, die große Mehrheit der Mitglieder in allen Gremien geht respektvoll miteinander um. Defizite sehe ich allerdings in der Offenheit von Debatten. Einflüsse von Nichtmitgliedern in Gremien müssen erleichtert werden. Dazu bedarf es der Bereitschaft aller Gremienmitglieder (nicht nur der Studierenden! Bsp. Senat).

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Anpassung von Strukturen der Selbstverwaltung an durch den Bologna-Prozess bedingte kürzere Studienzeiten. Einige Studenten, die sich gerne beteiligen würden, schrecken vor dem damit verbundenen Zeitaufwand zurück. Da besteht Handlungsbedarf.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Die Möglichkeit der Beteiligung von Studenten an universitären Entscheidungsprozessen, sowie die Studentische Selbstverwaltung sind eine demokratische Errungenschaft. Demokratie lebt von Partizipation und diese ist oftmals zu gering (Wahlbeteiligung, Anwesenheit bei Vollversammlungen, Bereitschaft zum Engagement / zur Kandidatur). So ist es manchmal schwierig, die Möglichkeiten, die wir als Studierendenschaft haben, voll auszuschöpfen.
Ich wünsche mir einen Ausbau der Beteiligungsmöglichkeiten, dieser setzt aber breiteren Beteiligungswillen voraus. Wir als Studierendenschaft dürfen nicht denken, wir könnten sowieso nichts bewegen.

9. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit des StuPa?

Als positiv empfinde ich die Bandbreite der erarbeiteten Themen. Viele StuPa-Mitglieder investieren merklich Zeit, um sich Sachkenntnisse zu diversen Themen anzueignen. Das nehme ich mir zum Vorbild.
Was mir negativ auffällt ist die gelegentliche Langatmigkeit von Prozessen.

10. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Beim Wählen des AStA sollte sich die Zahl der Kandidaten „verbessern“. Schön fände ich auch, wenn Studierende aller Fakultäten sich aufstellen ließen.
Die Kontrolle des AStA muss sachlich gestaltet werden. Für persönliche Differenzen zwischen StuPa-Mitgliedern und AStA-Referenten ist kein Platz. StuPa und AStA sollen ihre jeweiligen Aufgaben möglichst gut erfüllen, dafür muss bei generellen Differenzen lösungsorientiert gedacht werden, Kommunikation und Kompromissbereitschaft sind wesentlich.

11. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

  1. Unterstützung kultureller Projekte  (Gristuf, Polenmarkt, StuThe)
  2. Ausreichende Förderung der studentischen Medien
  3. Das vorhandene Geld sinnvoll ausgeben, gerecht verteilt
  4. Gegen Studiengebühren, für niedrige Semesterbeiträge

 

Foto: privat

 

Alexander Nabert(StuPa)

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2012 um 00:27 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Alexander Nabert

Alexander Nabert

Ich heiße Alexander Nabert, bin 19 Jahre alt und studiere Wirtschaft und Politikwissenschaften im ersten Fachsemester.

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Ich kandidiere für das Studierendenparlament.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Leben: Neue Menschen kennenlernen beim Trampen, Couchsurfen oder auf Demos; Durch die Republik fahren oder das Nachtleben genießen. Live-Musik (Electro, Metal, Blues/Jazz-Rock, stellenweise intelligenten Rap)  und Poetryslams besuchen.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich möchte Grünen Ideen Raum bieten.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich versuche liberale Grundwerte mit Solidarität und  Ökologie zusammenzubringen und deshalb bin ich ein linker Junggrüner (Grüne Jugend, Attac, Netzwerk Grundeinkommen, Bündnis 90/Die Grünen).

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Das kann ich (noch) nicht abschließend bewerten.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Geschlechtergerechtigkeit.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Mit den verschiedenen Gremien hat die Studierendenschaft mittlerweile einen relativ hohen Einfluss. Dieser könnte allerdings – beispielsweise im Bereich des Senats – weiter ausgebaut werden.

9. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit des StuPa?

Das Studierendenparlament macht im Großen und Ganzen einen soliden Job. Stellenweise sind die Anwesenheitsquoten einiger Mitglieder allerdings nicht im wünschenswerten Bereich, wodurch sich Debatten und Abstimmungen schnell verschieben (können).

10. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Es muss erreicht werden, dass Referate immer besetzt sind, um allen Themen gerecht zu werden. Gerade das Ökologierefferat ist hier ein Negativbeispiel und ich freue mich für die Studierenden, mit Diana Rümmler eine kompetente Person gefunden zu haben, die diese Aufgabe wahrnehmen kann.

11. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Die Leitlinie der Haushaltspolitik sollte sich an Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit orientieren. Wenn möglich, sollten die Veranstaltungsbudgets erhöht werden um ein vielfältigeres (Bildungs-/Kultur-)Angebot für die größer werdende Studierendenschaft zu bieten.

 

Foto: privat

Christoph Walther(StuPa)

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2012 um 00:27 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester)

Christoph Walther

Christoph Walther

Christoph Walther, ich bin 20 Jahre alt und studiere Rechtswissenschaft im ersten Fachsemester.

 2. Für welche Gremien kandidierst du?

Ich kandidiere für das Studierendenparlament.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Ich arbeite als Aushilfe in der Cafeteria „ins Grüne“ in der Mensa und ehrenamtlich als Kinderschwimmtrainer für die DLRG Greifswald.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich kandidiere für das StuPa, um das alltägliche Leben an der Universität für uns zu bereichern. Es muss die Möglichkeit bestehen, individuell sein Studium an unserer Universität zu absolvieren und vor allem dass auf die Probleme des Einzelnen Rücksicht genommen wird. Wir sind eine kleine und familiäre Universität und das sollte ein Gefühl bei jedem Studierenden sein und nicht nur ein Werbeslogan.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich trete gezielt unabhängig für ein Mandat in dem Studierendenparlament an, weil ich mich von den Interessen und Problemen meiner Kommilitonen leiten lassen will und nicht von irgendwelchen politischen Richtungen. Es geht mir in dem StuPa nicht um rechts und links oder um konservativ oder solidarisch, sondern um unserer aller Interessen als Studierende der EMAU.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Wichtige hochschulpolitische Debatten müssen öffentlicher innerhalb der Universität ausgetragen werden, damit man mehr Argumente und Ideen für unser universitäres Leben aufnehmen kann.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Toleranz und Gleichbehandlung aller Studierenden.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Wenn man sich allein die Bereiche ansieht, in denen Studenten und Studentinnen Entscheidungen mittragen, sieht man sehr deutlich, wie groß die Rolle der Studenten innerhalb der Entscheidungsprozesse ist, dennoch haben viele Kommilitonen ihre Aufgabe noch nicht ganz erkannt und das muss sich schleunigst ändern.
Dass man keine großen Studentenbewegungen erwarten kann, ist bei dem heutigen Stress eindeutig klar, dennoch müssen grundlegende Entscheidungen von den Studierenden mitgetragen werden.
Dazu gehört es auch, die Gremien zu wählen und nicht alles an einem vorbei rauschen zu lassen, denn so wird sich in der nächsten Zeit an unserer Universität nichts ändern.

9. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit des StuPa?

Das StuPa hat im letzten Jahr sicherlich gute Arbeit geleistet, dennoch hat man so gut wie nie etwas davon mitbekommen. Ich gehe davon aus, dass einige Kommilitonen nicht wissen, was das StuPa ist oder was dieses macht. Das ist schade und muss verändert werden. Es ist eine zentrale Stütze in der universitären Selbstverwaltung und das muss für jeden spürbar werden. Allein die Wahlteilnahme im letzten Jahr zeigt, dass sich das Studierendenparlament in der letzten Zeit zu sehr zurückgehalten hat.

10. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Der AStA hat die Aufgabe alle Studierende gesamtheitlich zu vertreten. Dies ist meiner Auffassung nach im letzten Jahr nur mäßig durch die Referenten geschehen. Wir brauchen einen starken AStA, damit unsere Interessen gut und individuell vertreten werden. Dazu gehören standhafte und interessierte Referenten, die sich nicht unterkriegen lassen und in manchen Fällen wagemutig handeln. Die Kraft des AstA steht und fällt mit der Wahl der Referenten, daher sollte diese nicht überstürzt getroffen werden.

11. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Für mich steht eine finanzielle Gleichbehandlung der unterschiedlichen Fakultäten im Mittelpunkt. Es kann nicht richtig sein, dass zum Beispiel die StudentInnen der Anglistik in einem heruntergekommenen Haus ihre Seminare besuchen müssen oder dass die Projekte der unterschiedlichen Institute nicht gleichberechtigt finanziert werden. Eine finanzielle Unterstützung muss auch kleinen studentischen Vereinigungen zugute kommen, wenn sie das kulturelle und wissenschaftliche Leben an unserer Universität bereichern.

 

Foto: privat

Timo Neder(StuPa)

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2012 um 00:27 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Timo Neder, 21, Politikwissenschaften und Öffentliches Recht, 1. Semester

Timo Neder

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Für das Studierendenparlament.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

In meiner Freizeit höre ich gerne Musik, gucke gerne Satire-Sendungen und engagiere mich bei den Jusos.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich habe die Sitzungen, die ich bisher miterlebt hab, mit Spannung verfolgt und würde gerne selber einer der Stupisten werden, die mitentscheiden können und ihre eigenen Ideen mit einbringen dürfen. Sowieso brauchen die studentischen Gremien immer wieder viele und vor allem neue Gesichter, um auch weiterhin ein klares Zeichen für die Mitbestimmung der Studierendenschaft an unserer Uni zu setzen.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich würde mich als Linken mit liberalen und ökologischen Einschlägen bezeichnen und bin seit Herbst 2011 bei den Jusos und in der SPD.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Über die Debattenkultur, die ich durch den webMoritz-Ticker wahrgenommen habe, muss ich sagen, dass es, auch wenn manchmal die Fetzen fliegen, doch im Großen und Ganzen sehr gesittet zugeht und zielorientiert gearbeitet wird. Wir sind eben alle Studierende und keine BerufspolitikerInnen und wenn dann mal Ideologien aufeinander treffen, ist das nicht weiter wild, solange am Ende des Tages im Sinne der Studierendenschaft Entscheidungen gefällt werden.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Im StuPa habe ich bisher noch nicht viel über den Ausbau der Barrierefreiheit gehört.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Theoretisch sollte das Mitbestimmungsrecht der Studierendenschaft sehr groß sein, immerhin gibt es an unserer Uni die entsprechenden Gremien. Es gibt unter anderem das StuPa und es gibt studentische SenatorInnen. Praktisch hört man dann aber, dass wir einen Rektor haben, der nicht viel davon hält, dass Studierende sich in Entscheidungsprozesse der Universität einmischen wollen. Ich hoffe, dass mit der der Liste „Solidarische Universität“ eine starke studentische Vertretung in den Senat gewählt wird, die sich durch den Rektor nicht unterbuttern lässt.

9. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit des StuPa?

Wenn man den Liveticker verfolgt, hat man das Gefühl, es gibt eine Zahl von Stupisten die wirklich immer dabei sind, immer besonders engagiert debattieren und Anträge stellen. Diese leisten, meiner Meinung nach, gute Arbeit. Aber es scheint auch eine große Zahl von Stupisten zu geben, die so gut wie nie da sind, so dass das StuPa oft nicht beschlussfähig ist, wenn gerade wichtige Anträge anstehen. Sicher hat jeder unterschiedliche Stundenpläne und unterschiedlich viel Freizeit, darum ist es völlig klar, dass man nicht immer bei jeder Sitzung anwesend sein kann, aber trotzdem sollte man, wenn man sich für ein StuPa Mandat bewirbt, wenigstens versuchen, zu möglichst jeder Sitzung zu erscheinen.

10. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Man hört oft von Spannungen zwischen gewissen AStA-ReferentInnen und Stupisten, die teilweise die Zusammenarbeit schwer bzw. unmöglich machen sollen. Für das nächste StuPa bewerben sich viele neue Leute (mich eingeschlossen) und man wird sehen, inwieweit sich dadurch das Verhältnis zum AStA verändert. Das StuPa sollte künftig bei Wahlen darauf achten, wen sie dort eigentlich wählen und ob man im Vorfeld schon Konflikte erahnen kann. Leider gibt es für den AStA, soweit ich das bisher beobachten konnte, zu wenig Bewerber, um immer eine richtige Auswahl zu haben.

11. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Da alle Studierenden über ihren Semesterbeitrag zum Haushalt des StuPas beitragen, ist es nur gerecht, die Gelder so fair zu verteilen, dass möglichst alle Studierenden an der einen oder anderen Stelle davon profitieren. Daher finde ich zum Beispiel die Förderung der studentischen Kultur (z.B: C9 oder Polenmarkt) und die Förderung des Hochschulsportes sehr wichtig.

 

Foto: privat

Jan Magnus Schult(StuPa)

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2012 um 00:27 Uhr

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Mein Name ist Jan Magnus Schult. Zurzeit studiere ich Jura im 3. Semester und bin 23 Jahre alt.

Jan Magnus Schult

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Ich kandidiere für das Studierendenparlament.

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Ab und zu spiele ich gerne Crossgolf und bin auch bei der Piratenpartei tätig.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Mein Ziel ist es, das Interesse der Studierenden an der Hochschulpolitik zu fördern.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Bei der Piratenpartei.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Bislang war ich nicht oft genug bei den Sitzungen des StuPa anwesend, um dazu eine passende Antwort geben zu können.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Die technische Infrastruktur ist ausbaufähig. (z.B. W-LAN im Museumshafen)

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Dadurch, dass die Studierenden nur bei Vollversammlungen Entscheidungen fällen können,  ist diese zu klein.

9. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit des StuPa?

Das StuPa hält sich oft zu sehr mit Kleinigkeiten auf.

10. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Wichtig ist, dass der AStA arbeitsfähig ist. Dafür ist zunächst wichtig, dass er voll besetzt ist.

11. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Ein wichtiges Ziel ist es, die Studierenden finanziell nicht zu stark zu belasten, aber auch das studentische Kulturangebot nicht außer Acht zu lassen.

 

Foto: privat

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