Alle Artikel von Moritz-Magazin

TITEL Geld oder Liebe? Warum studieren wir eigentlich?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 um 14:00 Uhr
Jakob Wende, 22 Jahre, Jura (Staatsexamen) im 4 Semester

Jakob Wende, 22 Jahre, Jura (Staatsexamen) im 4 Semester

moritz Jakob, du studierst Jura, ein Fach mit hohen Abbrecherquoten. Warum geben so viele Studenten ihr Studium auf?
Jakob Die meisten stellen einfach fest, dass ihnen das Studium keinen Spaß macht. Spätestens wenn das sehr harte Staatsexamen vor der Tür steht, merken die Leute, dass Jura wohl doch nicht die beste Idee war.
Lizzy Bei uns in der Biomathematik ist es ähnlich. Von anfangs fünfzig Studenten sind noch achtzehn übrig.
Thomas Die sind nicht alle weg, viele gehen einfach nur nicht hin.

…Weiterlesen »

TITEL Wie komme ich über den Winter?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 um 14:00 Uhr

Über eisigen Regen, wenig Schnee und hanseatische Kälte

Ulrike Bengelsdorff zieht ihre Mütze tief ins Gesicht. Es ist acht Uhr morgens. Sie schwingt sich auf ihr Fahrrad und tritt in die Pedale. Kalter Wind pfeift um die Ecken. Aus grauen Wolken fällt leichter Nieselregen. Die Magisterstudentin friert. „Das sind immer solche Momente, die man verflucht“, erzählt sie. „Der Winter in Greifswald ist ungemütlich, trist und nass.“ Die 25-Jährige ist nicht die Einzige, der die kalte Jahreszeit zu schaffen macht. „Hoffentlich ist bald wieder Sommer“, sagen viele Kälte-Geplagte mit Blick auf zugeschneite Straßen, Matsch und Regen.

Winterdepressionen?

Professor Manfred Bornewasser kann den Unmut nachvollziehen. „Es gibt viele Momente, in denen ich den Greifswalder Winter auch nicht mag.“ Doch der Lehrstuhlinhaber für Sozial-, Arbeits- und Organisationspsychologie kann dem winterlichen Treiben auch etwas Positives abgewinnen. „Das Licht hier oben ist toll. Auch die Farben des Winters und die Jungfräulichkeit frisch gefallenen Schnees begeistern mich immer wieder.“ Studenten, die unter den winterlichen Temperaturen leiden, rät der Psychologie-Professor sich immer auf das Positive zu konzentrieren. „Man darf sich nicht von den negativen Aspekten fesseln lassen. Im Winter gibt es so viel Schönes. Man braucht nur an die Adventszeit, Weihnachten und Silvester zu denken.“

…Weiterlesen »

Stillstand bedeutet Rückschritt – Ein Jahr Kommunikationswissenschaften an der EMAU

Geschrieben von | Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 um 14:00 Uhr

„Ich fühle mich wie auf dem Abstellgleis.” Claudia Müllerchen ist enttäuscht. Die Bachelor-Studentin begann mit großen Erwartungen ihr Studium. „Die inhaltlichen Schwerpunkte der Kommunikationswissenschaft in Greifswald haben mich sofort angesprochen. Andere Universitäten erschienen mir weniger attraktiv”, erklärt die 21-Jährige. Doch nach zwei Jahren bereut sie diese Entscheidung: „Ich habe mich wohl sehr geirrt.”

…Weiterlesen »

Das 18. Studierendenparlament in Wort und Zahl

Geschrieben von | Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 um 14:00 Uhr

Fast geschafft. Die 18. Legislaturperiode des Studierendenparlaments (StuPa) ist bald vorbei. Im Januar endet die Sitzungszeit und beginnt erst wieder im April mit der Konstituierung der im Januar 2009 neu gewählten Mitglieder.

Das Studierendenparlament bei seiner 15. Sitzung am 2. Dezember, ausnahmsweise im HS Loe.

Im Mittelpunkt der letzten Vollversammlung am 12. November 2008 standen zwei Anträge von Studenten, die darauf zielten, dass unser StuPa die Umsetzung der Beschlüsse vergangener Vollversammlungen ernster nehmen und umsetzen soll. Einer dieser beiden Anträge will daher sogar die zukünftigen Beschlüsse der meist sehr spärlich besuchten Vollversammlung bindend für das StuPa machen. Nur so sei gewährleistet, dass sich das StuPa zukünftig mehr mit Vollversammlungsbeschlüssen auseinandersetzt.

…Weiterlesen »

Wir brauchen Mehrheiten! – Stellv. StuPa-Präsident Paul Dederer im Gespräch

Geschrieben von | Veröffentlicht am 18. Dezember 2008 um 14:00 Uhr

Seit April ist Paul Dederer stellvertretender Präsident des Studierendenparlaments (StuPa) – dem höchsten beschlussfassenden Organ der Studierendenschaft. Der 24-jährige Student der Politikwissenschaft und Geschichte ist aber kein gewähltes StuPa-Mitglied, sondern wurde auf den Vorschlag des Präsidenten Frederic Beeskow gewählt. Nun unterstützt Paul ihn, gemeinsam mit der stellvertretenden Präsidentin Jaana-Leena Rode. Mit uns sprach der Schleswig-Holsteiner über die Attraktivität eines solchen Amts, die Arbeit des Studierendenparlaments und das hochschulpolitische Interesse der Greifswalder Studenten.

…Weiterlesen »

moritz 73 – November 2008: “Studiengebühr durch die Hintertür”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 11. November 2008 um 21:44 Uhr

Editorial von Matthias Jügler

Liebe Leser,

sind Eure Hände noch halb gefroren, an der Nase schmelzen so langsam die Eiszapfen dahin und Eure Zehen sind taub?
Ja, richtig. Der November ist da. Und der neue moritz. Viele unserer Kommilitonen haben im letzten Monat schon mal ein arktisches Trainingscamp der etwas anderen Art geprobt: Wir berichten über die Demonstration vom 16. Oktober gegen den geplanten Verwaltungskostenbeitrag von 50 Euro. Studenten aus ganz M-V zogen in den frühen und bitterkalten Morgenstunden vor das Schweriner Schloss, um dafür zu sorgen, dass diese Pläne möglichst noch vor Winterbeginn wieder eingefroren werden. Informationen hierzu liefert Euch auch das Interview mit Hochschulpolitik-Referent Fabian Freiberger.

Da gehen sie hin! Dass herbstliche Laubbäume und der Physik-Bachelor an unserer Uni mehr miteinander zu tun haben, als man zunächst glaubt, erfahrt Ihr ebenso, wie die Kuriosität des Masterstudienganges Niederdeutsch. Ein einziger Student möchte seinen Master auf Platt abschließen. Wenn nun schon so oft von Unzulänglichkeiten die Rede ist, der Einblick in die städtischen Flashmobs, unser Kneipencheck und die Diskussion mit vier Greifswalder Erstis zeigt, dass von Mangelwirtschaft in unserer Hansestadt keine Rede sein kann. Das m.trifft-Interview stellt einen Meister der Ornamentik und Strichführung vor. Der Tätowierer von Dirty Deeds gibt auf unsere Fragen messerscharfe Antworten.

Leicht kommt man in diesen Tagen auf den Gedanken, der Herbst sei hierzulande ausschließlich dazu da, uns in Windeseile aus Vorpommern zu verjagen. Davon, ob sich die momentanen Regeneskapaden und das herbstliche Blätterwirrwarr von anderen, positiven Seiten unsere Hansestadt relativieren lassen, kann sich jeder in der Rubrik „Greifswald ist schön, weil…” seine eigene Meinung bilden. Wer lieber vor dem Monitor sitzt, der stattet uns auf www.moritz-magazin.de einen Besuch ab. Hier könnt Ihr nicht nur schauen, welches Foto sich hinter welchem Kürzel verbirgt, sondern Kommentare zu den einzelnen Artikeln schreiben oder einfach das komplette Heft herunterladen. Na bitte!

Den kompletten moritz als pdf gibt es hier zum runterladen, zusätzlich könnt ihr ausgewählte Artikel auch online lesen.

TITEL “Wenn nicht heute, dann schon garnicht morgen.” Prokrastination, die unbekannte Arbeitsstörung.

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Oktober 2008 um 16:21 Uhr

Pünktlich, sogar früher als verabredet, steht er wartend da. Er hat weder Ausreden erfunden, um nicht kommen zu müssen, noch den Termin verschoben. Erstaunlich, denn das Aufschieben gehört zu seinem Alltag. Vor allem wenn es um die Uni geht, schiebt er Aufgaben solange vor sich her, bis die Zeit knapp wird.

…Weiterlesen »

TITEL Das Trampen in Zeiten des Internet. moritz berichtet über Mitfahrgelegenheiten.

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Oktober 2008 um 14:31 Uhr

Sie sind sich bisher nie begegnet, vollkommen fremd, nun suchen sie sich auf einem Bahnhof oder Parkplatz. Zuerst ihre fragenden Blicke und dann ein vorsichtiges Lächeln. Letzte Gewissheit besteht nach der Gretchenfrage: „Bist du X und fährst nach Y?“

…Weiterlesen »

Die Fahrradzähler. Ist Greifswald auf dem Weg zur Fahrradhauptstadt?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 17. Oktober 2008 um 13:36 Uhr
Johannes Hübner (Foto: Arik Platzek)

Johannes Hübner (Foto: Arik Platzek)

Am Tag der ersten großen Greifswalder Fahrradverkehrszählung seit 1991 hat die Spannung den Geographiestudenten Johannes Hübner vermutlich lange wach gehalten. In einer Zwei-Wochen-Aktion war es ihm gelungen, 129 Studenten der Uni Greifswald zu finden, welche an 45 Zählpunkten im gesamten Stadtgebiet den Greifswalder Fahrradverkehr von 6 bis 20 Uhr zählen sollten.
Ziel seiner Projektarbeit in der Projektgruppe Klimaschutz: Grundlagen für ein zukünftiges Radverkehrskonzept für die Stadt Greifswald zu schaffen. In Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Zölitz-Möller vom Geografischen Institut, sowie Gerd Imhorst und Karl Hildebrandt vom Stadtbauamt wurde ein Netz von Zählpunkten erarbeitet, das die Fläche der Stadt möglichst repräsentativ abdecken sollte. Insgesamt wurden 128 Straßenabschnitte des Haupt- und Nebenroutennetzes erfasst. Man ahnte, dass starke Veränderungen sich zeigen würden und war dann doch erstaunt.

…Weiterlesen »

TITEL Interview mit Bildungsminister Tesch: “Ich bin immer daran interessiert, welche Dinge gehen.”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Oktober 2008 um 00:29 Uhr

Uns gelang, was Bildungsminister Henry Tesch unseren Kollegen aus Rostock zuvor durch zahlreiche Terminänderungen und Absagen unmöglich gemacht hatte: für ein Interview vorstellig zu werden.

Noch wenige Tage vor dem vereinbarten Termin wurde dann auch uns mitgeteilt,  dass Henry Tesch den Termin in Greifswald nicht wahrnehmen könne. Also machten sich am 9. September, einem Tag vor Veröffentlichung des Gesetzesentwurfes zur Einführung von Verwaltungskosten, zwei Redakteure des moritz auf den Weg nach Schwerin, um dort auf Henry Tesch und seinen Staatssekretär Udo Michalik zu treffen.

…Weiterlesen »

Seite 28 von 30« Erste202627282930