Alle Artikel von Felix Kremser

Zeitgenössischer Tanz im Theater Vorpommern

Geschrieben von | Veröffentlicht am 19. Mai 2010 um 15:55 Uhr

Diesen Donnerstag findet im Großen Haus des Theater Vorpommern um 19.30 Uhr die Premiere zur bereits 15. Auflage der TanZZeit statt. Auch dieses Mal wird sich der Ausdruckstanz auf seine Wurzeln berufen, Antworten auf zeitgenössische gesellschaftliche Bewegungen zu finden. Zu sehen sein werden die Choreografie „Relations“ der Italienerin Raffaella Galdi, die schon bei den Tanztendenzen 2008 mitwirkte, und „Wir sind die Anderen“ des aus Burkina Faso stammenden Ousséni Sako.

Durch die direkte Wirkung musikalischer Rhythmen auf den menschlichen Körper setzt Raffaella Galdi den Menschen in Beziehung zu den verschiedenen natürlichen und künstlichen Rhythmen, die den Alltag des modernen Menschen bestimmen.

Feiert am Donnerstag Premiere: TanZZeit 2010

Im Laufe des Stückes werden sich Konfrontationen zwischen den individuellen Rhythmen der TänzerInnen ergeben, welche daraufhin Mittel und Wege zur Lösung dieser finden, so dass sich nach und nach zwischenmenschliche Beziehungen entwickeln. Diese Beziehungen werden ihrerseits wieder ins Verhältnis zu den, unseren Alltag bestimmenden äußerlichen Faktoren gesetzt und verweisen auf Raum, Zeit, Kultur und Gesellschaft, so dass der Zuschauer in einen reflektierenden Zustand über sich und seine Umwelt getragen wird.

Einen anderen Ansatz präsentiert dagegen Ousséni Sako mit seiner Choreografie „Wir sind die Anderen“. Er stellt den Menschen als ein hauptsächlich durch soziale Gebundenheiten und spezifische Erwartungshaltungen geformtes Wesen dar. Nur durch einen radikalen Bruch, das Fortgehen, kommt der Mensch in die Lage, die bestehenden Beziehungen zu lösen und sich selbst zu formen. Auf diesen Grenzgang nimmt Sako den Zuschauer mit und ermöglicht ihm, eine Reise in die menschlichen Undefiniertheiten, in die Geburtsstätte des Ausdruckstanzes.

Wer daran interessiert ist, nicht nur ästhetische Tanzelemente zu erleben, sondern darüber hinaus noch eine auf Gesellschaft und Individuum verweisende Konzeptkunst zu erleben, sollte einen Besuch der diesjährigen TanZZeit ernsthaft in Erwägung ziehen. Neben dem Premierentermin diesen Donnerstag wird die TanZZeit 2010 noch weitere Auftritte im Theater Vorpommern haben:

  • 20. Mai, 19:30 Uhr, Greifswald, Großes Haus
  • 29. Mai, 19:30 Uhr, Greifswald, Großes Haus
  • 17. Juni, 19:30 Uhr, Greifswald, Großes Haus

Karten gibt es im Vorverkauf direkt beim Theater oder über die Webseite.

Neue Räumlichkeiten fürs Studententheater?

Geschrieben von | Veröffentlicht am 19. Mai 2010 um 11:30 Uhr

Ende letzten Jahres war das Studententheater Greifswald (StuThe), wie der webMoritz berichtete, gezwungen seine Räumlichkeiten in der Physikalischen Chemie in der Soldmannstraße 23 zu räumen. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Keller der Mensa konnte man im Januar auf ein Gebäude in der Hans-Fallada-Straße 2 ausweichen, in welchem man nun probt und die eigenen Requisiten lagert. Doch da auch dieses Gebäude von der Universität längerfristig verplant ist, ist man nun bemüht, das StuThe schnellstmöglich anderswo unterzubringen.

Aktuell ist das StuThe in der Falladastraße untergebracht

Aus diesem Anlass fand am Dienstag, dem 18. Mai, unter der Leitung von Waldemar Okon, dem Referent für Planung und Controlling an der Universität Greifswald, und Ralf Martens von der Stabsstelle Klinikumsbau eine Begehung möglicher neuer Räumlichkeiten statt. Hierbei handelt es sich um den alten Kinderpavillon auf dem Gelände des Klinikums in der Soldmannstraße. Dieser steht seit 2008 leer und wurde seitdem als Lagerraum für alte Spinde, Kühlschränke oder Liegen der nebenstehenden Kinderklinik genutzt.

Auch wenn man nicht in der Lage sein wird, den Pavillon komplett zu räumen, so besteht doch die Möglichkeit, drei bis vier Räume zu Lager-, Büro- und Probezwecken zur Verfügung zu stellen. Wie Okon und Martens einstimmig beurteilten, handele es sich bei dem Kinderpavillon um ein Objekt mit vielversprechendem Potential, so sei die Bausubstanz noch vollkommen intakt und die Sanitär-, Elektro- und Heizanlagen in einem akzeptablen Zustand. Darüber hinaus ist das Gebäude mit einer Alarmanlage gesichert und auch die Fenster wurden erst vor wenigen Jahren erneuert. Nach professioneller Abnahme und Instandsetzung durch Fachleute kämen auf das Studententheater danach hauptsächlich umfangreiche Maler- und Tapezierarbeiten zu.

Waldemar Okon und Uni-Pressesprecher Jan Meßerschmidt

Interessanterweise wurde zu der Begehung des Projekts durch Pressemitarbeiter und Verantwortliche niemand vom Theater selbst eingeladen. Auf die Frage nach dem Grund dafür antwortete Jan Meßerschmidt, Organisator der Begehung und Pressesprecher der Universität Greifswald, er habe nicht vorgehabt, “jeden, der entfernt mit dem Projekt zu tun hat einzuladen”. Jörn Sander, Vorsitzender des StuThe e.V. zeigte sich dementsprechend verwundert über die Begehung, auch wenn dieser das Gebäude bereits letzten Dienstag zusammen mit Dr. Rief, dem zweiten stellvertretenden Kanzler der Universität, besichtigt hatte.

Er erklärte weiterhin, die Mitglieder des Studententheaters seien grunsätzlich bereit, den Aufwand eines erneuten Umzugs auf sich zu nehmen, wenn sicher gestellt wäre, dass man die neuen Räumlichkeiten dieses mal längerfristig nutzen könne. Für die Räume in der Soldmannstraße sei ihm jedoch nur eine kurzfristige Unterbringung signalisiert worden. Auf Nachfragen seitens des webMoritz antworteten Martens und Okon, dass ein entsprechender Vertrag schon eine Laufzeit von fünf bis zehn Jahren haben könne, da das Objekt in den Planungen des Klinikums keine weitere Rolle mehr spielt.

Vereinsvorsitzender Jörn Sander

So erfreut sich Vertreter der Universität auch über ihr eigenes Angebot zeigten, beim Studententheater bringt man dem konkreten Vorschlag nur wenig Euphorie entgegen. Der Hauptkritikpunkt am neuen Gebäude sei, dass der potentielle Proberaum nicht die nötigen Maße für eine angebrachte Nutzung habe, erklärte Jörn Sander. Darüber hinaus sei man bestrebt, die derzeitigen Räumlichkeiten in der Falladastraße als dauerhafte Lösung zu etablieren, auch wenn Aussagen Riefs, man müsse nur bei der Polizei anrufen, um das Gebäude räumen zu lassen, auf schwierige Verhandlungen hindeuten.

Die Universitätsverwaltung wird zudem nicht müde darauf zu verweisen, dass sie für die Unterbringung der Theatergruppe eigentlich nicht zuständig sei. Vielmehr sei die Kulturförderung Aufgabe des Studentenwerks. Der Akademische Senat hatte sich im Dezember hinter den Verein gestellt und das Rektorat beauftragt eine langfristige Unterbringungsmöglichkeit zu finden.

Aufregung gab es am gestrigen Nachmittag auch um die Entscheidungsfrist die dem Studententheater gestellt wurde. Pressesprecher Jan Meßerschmidt erklärte dem webMoritz gegenüber, dass man vom StuThe bereits bis Donnerstag eine Entscheidung erwarte. Darüber war der Vereinsvorstand jedoch nicht informiert worden.

Bilder:

Jörn Sander – Marco Herzog

alle anderen – Felix Kremser

“Wir machen uns die Uni, wie sie uns gefällt”

Geschrieben von | Veröffentlicht am 14. Mai 2010 um 12:11 Uhr

Wie jedes Jahr laden die sieben freien Tage ab dem Pfingstwochenende zu einem kleinen Kurzurlaub ein – doch eigentlich ist das Ganze anders gedacht. In der “Projekt- und Exkursionswoche” sollen sich die Studierenden verschiedenen Projekten widmen oder auf Exkursion fahren. Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass das von den meisten Studierenden nicht beherzigt wird.

Pflichtseminare und Blockveranstaltungen statt Projektwoche

Schwerpunkt ist Ernährung

Überdies nutzen zahlreiche Dozenten und Institute die Projektwoche entgegen deren eigentlichem Zweck für Blockveranstaltungen und Pflicht-Seminare. Wer Greifswald in der Woche jedoch nicht den Rücken kehren möchte oder kann und keine derartige Pflichtveranstaltung absolvieren muss, dem bietet die Projektwoche dieses Jahr wieder ein reichhaltiges Programm aus Workshops und Vorlesungen Abseits des gewohnten Unialltags. Vom 25. – 28. Mai haben der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und die Fachschaften eine Woche rund ums Thema Ernährung gestaltet.

Da es allerdings auch dieses Jahr keine zentrale Anlaufstelle für Informationen rund um die Projektwoche gibt, listen wir hier für euch alle uns bisher bekannten Projekte auf. Wer noch von weiteren Projekten weiß, kann diese gerne im Kommentarbereich posten oder uns unter web[ät]moritz-medien.de informieren.

Dienstag

  • Zum Auftakt klärt Herr Prof. Bode von 10.00-11.30 Uhr Hörsaal 4 des Audimax über die Bedeutung von E-Zusatzstoffen in Nahrungsmitteln auf und verdeutlicht dies an Hand eines chemischen Blickes auf den Biergenuss
  • Eine echte Abwechslung zum theoretischen Studienalltag bietet die Fachschaft Geografie an. Diese bringen allen Interessierten von 10.00-12.00 Uhr im Innenhof Geografie (Friedrich-Ludwig-Jahnstraße 16) das Einmaleins des Fahrradflickens bei
  • Da es leicht ist, in den ständigen Forderungen nach Bio-Lebensmitteln und verschiedener Bio-Standards den Überblick zu verlieren, wird Frau Voget von 14.00-15.30 Uhr im Hörsaal 4 des Audimax über nachhaltige Ernährung und ökologische Landwirtschaft aufklären.
  • Wer schon immer einmal wissen wollte, wie das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik von innen aussieht, und was man dort eigentlich macht, dem bietet der FSR Physik von 14.00 – 15.30 Uhr die Möglichkeit einer Führung durch das IPP. Es ist keine Voranmeldung erforderlich.
  • Einen Einblick in die Rolle der Biotechnologie bei der Nahrungsmittelherstellung- und Veredlung verleiht Prof. Schüller von 16.00-17.30 Uhr im Hörsaal 4 des Audimax
  • Um 17 Uhr stellen sich im Hörsaal Löfflerstraße der Campus Europae und die Lokale Erasmus Initiative auf dem Markt der Möglichkeiten der Länder vor

Hier geht's zum (unvollständigen) Programmheft

Mittwoch

  • Der FSR Philosophie vermittelt von 10.00-19.00 Uhr  zusammen mit Jun-Prof. Dr. Greogor Betz im Seminarraum 2 der Alten Augenklinik (Rubenowstraße 2) einen Einblick in die Funktionsweise der Argumentationssoftware Argunet, diese ermöglicht die Rekonstruktion von einzelnen Argumentationen, bishin zur Rekonstruktion ganzer Debatten, dies wird an einem Text Humes illustriert. Programm und Text werden gestellt, Laptops sind selbst mitzubringen. Anmeldungen an Freidrich.Reinmuth[ät]web.de
  • Von 10.00-11.30 Uhr führt der FSR Biologie durch den Botanischen Garten und gibt Auskunft über die verschiedenen Kultur- und Nutzpflanzen vor Ort. Die Führung ist allerdings auf 20 Teilnehmer begrenzt und ohne Anmeldung.
  • Ebenfalls von 10.00-11.30 Uhr erläutert Frau Butterweck im Hörsaal 5 des Audimax die religiösen und physiologischen Hintergründe des Fastens im Kloster des Mittelalters
  • Eine Führung durch das Zoologische Museum (Johann-Sebastian-Bach-Straße 11/12) bietet der FSR Biologie ab 12 Uhr an. Eine Teilnehmerzahl von 15 sollte nicht überschritten werden.
  • Von 13.00-14.00 Uhr führt Josephine Heuke im Hörsaal 5 des Audimax in die Grundlagen des Bongospiels ein und erarbeitet mit den Teilnehmern eine kleine Choreografie, welche beim Abschlussgrillen am Freitag aufgeführt wird
  • Einen weiteren Einblick in das Schaffen eines Physikers vermittelt die FS Physik mit einer Führung durch das Leibnitz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (Felix-Hausdorff-Str. 2). Diese findet von 14.00-15.30 Uhr statt, Interessierte sollten sich zehn Minuten vor Beginn im Foyer einfinden und sich vorher anmelden (fachschaft[ät]physik.uni-greifswald.de).
  • Ab 15 Uhr erläutert Dr. Pfeiffer im Hörsaal 5 Audimax verschiedene Weisen der Einflussnahme auf Krankheiten durch eine ausgewogene und richtige Ernährungsweise

Donnerstag

  • Um 9:10 beginnt auf Gleis 1 des Hauptbahnhofs die Exkursion des FSR Biologie ins Nautineum nach Stralsund und auf den Bio-Bauernhof Zandershagen. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt und die Teilnehmer werden gebeten, ihre eigenen Fahrräder mitzubringen (tobiasdahms[ät]fsrbio-greifswald.de). Grundsätzlich besteht auch die Möglihckeit einen Kleinbus zu nutzen (siehe zwei Punkte weiter).
  • Um zu erfahren, wie ökologischer Bio-Anbau konkret aussieht, findet um 10.00 Uhr vom Hauptbahnhof ausgehend eine Fahrradexkursion zur Biolandgärtnerei Querbeet statt.
  • Hinweis: Für die Exkursionen steht auch ein Kleinbus bereit, der bei sehr schlechtem Wetter und für diejenigen, die nicht an der Fahrradfahrt teilnehmen können, bereit steht. Wer auf den Bus angewiesen ist, schreibe bitte vorher an “fsrbio[ät]uni-greifswald.de”.
  • Von 10.00-11.30 Uhr stellt Dr. Thomas Reininger im Hörsaal 4 des Audimax die wichtigsten psychischen Essstörungen und deren Ursachen beziehungsweise Therapieansätze vor.
  • Ebenfalls im Hörsaal 4 des Audimax spricht Prof. Hildebrandt von 14.00-15.30 Uhr zum praktischen Alltagsthema “Von allem Notwendigen genug essen! Wie regelt unser Körper das?”
  • Nicht minder praktisch fällt der Nähkurs von 12.00-16.00 Uhr im Germanistikinstitut (Rubenowstraße 3) aus. Dieser ist auf 10 Teilnehmer beschränkt und erfordert eine vorherige Anmeldung und kostet sechs Euro. Wer eine Nähmaschine zu Hause hat, oder besondere Stoffe vernähen möchte, sollte diese mitbringen (svena.dierkes[ät]yahoo.de).
  • Wem bereits einmal von Lebensmitteln schlecht, schwindelig oder unwohl geworden ist, der sollte sich von 16.00-17.30 Uhr den Vortrag von Prof. Schauer zum Thema „Lebensmittelvergiftungen und andere Schädigungen durch Lebensmittel“ anhören.
  • Zwischen 17.00 Uhr und 18.30 Uhr stellt Frau Heidrun Peters das Sprachportal des Campus Europae im Konferenzraum des Universität (Domstraße 11) vor und bietet Interessierten die Möglichkeit, an den zwölf angebotenen Online-Kursen teilzunehmen.
  • Eine Einführung in die Kunst des Debattierens bietet der Debattierclub von 14.00-17.00 Uhr in der Slawistik (Domstraße 9/10)

Freitag

  • Im Hörsaal 12 des Historischen Instituts (Domstraße 9a) erläutert Prof. Walther, welche Stoffe der Körper zur richtigen Ernährung braucht, und was ein gestörtes Zucker-Fett-Verhältnis für Auswirkungen auf den Körper haben kann.
  • Der FSR Theologie braut Bier.

    Für diejenigen, die mit Nähen und Fahrrad Flicken nicht viel anfangen konnten, aber dennoch keine Lust haben, die vorlesungsfreie Zeit im Hörsaal zu verbingen, bietet der FSR Theologie mit “Grundzüge des Bierbrauens” ein weiteres praktisches Projekt der Woche an. Von 10.00-18.00 Uhr werden die Teilnehmer im Hörsaal der Mikrobiologie (Jahnsraße 15) im Laufe des Tages ein eigenes Bier brauen.

  • Ab 16.30 Uhr bietet der Akademische Segelverein einen Schnuppersegelkurs an. Treffpunkt ist das Gebäude des Universitätswassersportzentrums (Yachtweg 2) am Wieck
  • Von 14.00-15.00 Uhr erläutert Dr. König im Hörsaal 12 Historischen Instituts (Domstraße 9a) anschaulich und an Hand kurioser Exemplare den Unterschied zwischen Kultur- und Nutzpflanzen
  • An derselben Stelle spricht ab 15.15 Uhr Maximilian Blum zum immer häufiger auftretenden Phänomen der Lactoseintoleranz
  • Den Abschluss der Projektwoche bildet dann ab 18.30 Uhr das feierliche Abschlussgrillen beim Geokeller, bei dem die Rhythmusworkshop-Teilnehmer ihre Choreografie präsentieren werden.

Auch merhtägige Workshops finden statt

Flyer für den webMoritz-Workshop

Wie bereits angekündigt, bietet der webMoritz einen Journalismus-Workshop an, in dem jeder die Grundfertigkeiten des Lokaljournalismus erlernen kann. Um produktiv arbeiten zu können, ist die Teilnehmerzahl auf 15 begrenzt. Interessierte können sich unter web[ät]moritz-medien.de für den Workshop anmelden

Am Dienstag und Mittwoch findet im Seminarraum 3 der Skandinavistik (Falladastr. 20) der Workshop “Deine Mensa, dein Essen” statt. Hier sollen Bio-Gerichte für den Mensa-Speiseplan, sowie Fyler und Plakate entworfen werden. Darüber hinaus werden Leitlinien für den Lebensmitteleinkauf der Mensa erstellt, über die bei der Vollversammlung der Studierendenschaft abgestimmt werden soll

Logo "Kinder- und Jugend-Uni"

Zwar von der Projektwoche getrennt, findet am 27. und 28. Mai die Kinder- und Jugenduni 2010 auf dem Campusgelände statt. Infos dazu gibt es auf der Homepage der Universität.

Außerdem: Veranstaltungen nur für Lehrende

Folgende Veranstaltungen sind nur für Lehrende oder Studierende mit Lehrauftrag zugänglich:

„Lernen mit dem Internet – Herausforderung und Chancen“
Mi 26. Mai 2010, 9.30 Uhr, Konferenzraum, Domstr. 11 Ralf Hilgenstock

„Workshops für Fremdsprachenlektorate“

  • Einstieg in die virtuelle Lernplattform Moodle mit Erstellung eines Kurses mit Sprachlerntools und WEB 2.0-Anwendungen Termin: Mi 26. Mai 2010, 15.00-18.00 Uhr
  • Erstellung von Tests und Übungen mit Autorenprogrammen Termin: Do 27. Mai 2010, 16.30-19.00 Uhr

Rhetorikkurse werden am 28. Mai 17.00-21.00 Uhr und 29. Mai 9.00-13.00 Uhr von Hedwig Golpon, Theaterwissenschaftlerin und am Insitut für Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft tätig, angeboten

Weiterführende Links

Bilder: “Filsinger” via Flickr (kleines Motivbild Startseite), “newyork808″ via Flickr (Motivbild Essen), webMoritz-Archiv/Carsten Schönebeck (Bier), Daniel Focke (Flyer)

Im Juni: 64. Greifswalder Bachwoche mit russischem Schwerpunkt

Geschrieben von | Veröffentlicht am 12. Mai 2010 um 17:46 Uhr

Logo der Bachwoche

Zum stolzen 64. Male findet vom 31. Mai bis zum 6. Juni die Greifswalder Bachwoche statt – ein in ganz Norddeutschland wahrgenommenes Festival für die Musik Johann Sebastian Bachs. Das diesjährige Motto „Bach und Russland“ mutet, ob keiner Belege für einen Aufenthalt Bachs in Russland oder auffälliger russischer Einflüsse in seinem Werk, weit hergeholt und beinahe uninspiriert an.

Ein Blick auf das Programmheft straft diese Vermutung jedoch schnell Lügen: Denn unter der künstlerischen Leitung von Kirchenmusikdirektor (KMD) Professor Jochen A. Modeß wird nicht etwa der Einfluss Russlands auf Bach, sondern Bachs spürbarer, Generationen übergreifender Einfluss auf russische Komponisten wie etwa Mussorgsky, Rachmaninow oder Tschaikowsky, im Fokus stehen. Neben Konzerten, Tanzaufführungen und Gottesdiensten, die in gewisser Hinsicht den praktischen Teil des Programms darstellen, bilden mehrere Vorträge bekannter Musikwissenschaftler den entsprechenden, theoretischen Rahmen.

Klassisches Russland

KMD Prof. Jochen A. Modeß

Wie gewohnt werden die Tage zunächst durch Morgenmusiken mit Bach-Kantaten und Andachten eingeleitet, denen jeder Interessierte kostenlos beiwohnen kann. Wer Lust hat, bei diesen Kantaten im Chor mitzusingen, ist herzlich eingeladen, zu den jeweiligen Proben am frühen Vorabend vorbeizukommen. Die Abende hingegen werden durch vielfältige Einblicke in die russische Kompositionskunst und traditionelle russische Lieder und Instrumentierungen gestaltet. Die Klimax dieser Abende wird mit der Aufführung der Johannespassion von Sofia Gubaidulina, die ihr Werk bescheiden als das musikalische und spirituelle „Zentrum des Lebens“ bezeichnet, erreicht, für das ein riesiger Orchesterapparat und ein so genanntes Waterphone benötigt werden.

Klassik fernab des Klassischen

Ebenso wie im letzten Jahr ist man versucht, auch klassikferne Menschen sowie Kinder und Jugendliche für klassische Musik zu begeistern.

Der legendäre Led Zeppelin-Gong ist auch bei BRASSCUSSION im Einsatz

So wird es mit „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew eines der bekanntesten „Kinderkonzerte“ der Welt zu hören geben. Darüber hinaus werden Schüler und Schülerinnen vom Alexander-Humboldt-Gymnasium sowie Jugendliche eines Hip-Hop-Projekts aus Schönwalde II unter der Leitung der Ballettmeisterin Sabrina Sadowska das Tanzstück „Eine wundersame Reise“ zur Musik Bachs und russischer Komponisten aufführen. Besonders anstreichen sollte man sich den Auftritt des Ensembles BRASSCUSSION am Freitag (4.6.) um 22 Uhr in der Stadthalle, das klassische Stücke mit Big-Band-Flair und einer Vielzahl an Schlaginstrumenten (u.a. Xylophon und Gong) neu interpretieren wird.

Da der Vorverkauf bereits seit der Veröffentlichung des Programms Ende April begonnen hat, heißt es, beim Kartenkauf nicht mehr zu zögern, da für einzelne Veranstaltungen die Karten erfahrungsgemäß bereits im Vorfeld knapp werden. Der Eintrittspreis beträgt mit Studentenrabatt in den meisten Veranstaltungen sechs Euro.

Weiterführende Links:

Bildquelle: Veranstalter

Zwischen Abscheu und Faszination – “Zerbombt” im Theater Vorpommern

Geschrieben von | Veröffentlicht am 6. Mai 2010 um 14:32 Uhr

Kurz vor zehn, das Licht geht aus. Kein Vorhang, der fällt. Unentschlossenes Klatschen ertönt zaghaft von vereinzelten Sitzen. Das Licht geht wieder an. Endlich lösen die Darsteller durch unsichere, nach Rückmeldung suchende Blicke, die beklemmend-intensive, den Raum erfüllende Spannung. Es ist offensichtlich, dass die letzten neunzig Minuten an keinem der Beteiligten, weder Publikum noch Schauspielern, spurlos vorbei gegangen sind.

v.l.n.r. Jan Bernhardt, Elke Zeh und Katja Klemt

Dabei beginnt die Handlung des Stückes unspektakulär: In einem von Bürgerkrieg beherrschten Land treffen sich der krebskranke Lokaljournalist Ian (Jan Bernhardt) und seine ehemalige Geliebte Cate (Elke Zeh)  in einem Hotelzimmer. Er will mit ihr schlafen, sie sucht Geborgenheit und Zuwendung.

Wieder einmal das Thema gestörter Alltagskommunikation zwischen Mann und Frau? Nicht ganz: Nachdem Cate mehrmals Ians Annäherungsversuche ablehnt, vergewaltigt dieser sie schließlich. Plötzlich dringt der Bürgerkrieg in das private Geschehen. Nahe dem Hotel detoniert eine Granate, kurz darauf stürmt ein Soldat (Katja Klemt) in das Zimmer und das private Machtgefüge wird gesprengt, denn der vom Krieg gezeichnete Soldat ist vielmehr der Auslöser eines verstörenden Gewaltszenarios als ein Heilsbringer.

Entfremdete Gewalt

Ziemlich schnell wird klar, dass „Zerbombt“ entgegen seines Titels kein weiteres Drama über den Krieg darstellt, sondern – zugleich allgemein und intim – mittels Gewalt das Bild des Menschen skizziert. Ähnlich der Griechischen Tragödie werden hier Abgründe des menschlichen Handelns schonungslos offen gelegt. Die geschickte Erzählweise bewahrt das Stück allerdings davor, in ein bloßes Gewaltspektakel zu verfallen, die Gewalt bricht sich nicht auf der Bühne Bahn, sondern wird entfremdet, lediglich skizziert. Es ist die Vorstellungskraft des Zuschauers, welche die Ausmaße der Gewalt bestimmt, sie tobt im Inneren, der Übergang ist fließend.

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StuThe führt „Grüne Gans“ erneut auf

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Mai 2010 um 19:03 Uhr

An diesem Donnerstag, dem 6. Mai, um 20 Uhr und am Samstag, dem 8. Mai, um 19 Uhr, führt das Greifswalder Studententheater (StuThe) das polnische Kultstück „Das Kleintheater Grüne Gans“ von Konstanty Idelfons Galczynski  im Offenen Kinder- und Jungendhaus LABYRINTH (Maxim-Gorki-Str.1) auf.

v.o.n.u. Jan Holten, Kristine Jahnke, Nikolaus Roos, Dominik Wachsmann

Das Stück, das vom StuThe bereits auf dem letztjährigen Polenmarkt aufgeführt wurde und sich großer Beliebtheit erfreute, gehört in Polen mittlerweile zum bedeutenden Kulturinventar. Die von Galczynski, im Rahmen der „Grünen Gans“ geschriebenen Theaterstücke faszinieren dabei vor allem durch ihre interessant-abstrusen Regieanweisungen, wie „Hamlet stirbt mangels einer Entscheidung und wegen Darmverschlingung an einer scharfen historischen Wende“ (aus: Hamlet und die Kellnerin), denn im Gegensatz zu gängigen Dramen und Komödien wurden die Werke der „Grünen Gans“ nicht für die Bühne, sondern einzig zum Lesen geschrieben. Darüber hinaus karikieren die Stücke Galczynskis menschliche Schwächen an Hand satirischer Darstellungen Großer Politiker und kleiner bürger. Angesichts solch fantastischer Feinheiten schrieb der berühmte polnische Literaturkritiker Karl Dedecius: „Das Theater der Grünen Gans ist lesbar, noch besser denkbar, kaum aber aufführbar“.

Wer neugierig geworden ist auf das von Lukas Goldbach inszenierte Werk, sollte pünktlich im LABYRINTH erscheinen, da der Kartenkauf nur an der Abendkasse möglich ist.

Fotos: StuThe

Klimaschutz mit Orgel und Bigband

Geschrieben von | Veröffentlicht am 3. Mai 2010 um 18:18 Uhr

Klimaschutz ist ein heikles Thema. Auf der einen Seite gibt es hoch motivierte Aktivisten, die mit immer neuen Vorschlägen zum Klimaschutz aufwarten, und auf der anderen Seite, nicht wenige Leute, die von dem ganzen Brimborium um das Klima langsam die Nase voll haben. Unter dem Motto „Kohle für das Klima“ fand am letzten Freitag, dem 30. April, das vom AStA organisierte Klima-Konzert im Dom St. Nikolai statt, das zum Ziel hatte, das Projekt „Uni Solar“ zu unterstützen. Angesichts des zähen Vorverkaufs schien es zunächst so, als seien die Greifswalder Bürger nicht sonderlich für die Sache zu begeistern. Allen Skeptikern zum Trotz fanden sich dennoch knapp 700 Besucher im Dom ein, um das aufwendige und abwechslungsreiche Programm zu verfolgen.

Ständiger Begleiter des Abends war Johann Sebastian Bach, dessen Werke dem ehrwürdigen Dom ein erhabenes Ambiente verliehen und den musikalischen Rahmen der ersten Hälfte des Konzertes darstellten. Der Auftritt des Domkinderchors mit dem Stück „Alles hängt mit Allem zusammen“ rief dabei allen Anwesenden gleich zu Beginn den Zweck der Veranstaltung in Erinnerung.

Abwechslungsreich wurde der Abend durch die Auftritte des „Cantemus“-Chors und der Balletttanzgruppe der Hochschulsportgemeinschaft weitergeführt. Letztere war kurzfristig für die krankheitsbedingt ausfallende Inszenierung von Rolf Dören eingesprungen. Eine Boogie-Woogie Tanzeinlage sowie die musikalische Darbietung der Jazz-Band „…und Hans“ stimmten mit ihren Big-Band-Anleihen auf die zweite Hälfte des Abends ein.

Diese wurde dementsprechend von den musikalischen Einlagen der Universitätsbigband und ihrer Solisten (besonders von Lena Stippl am Alt-Saxofon) gestaltet. Einen Kontrast zu den musikalischen Darbietungen des Abends stellte der Auftritt des Studententheaters (StuThe) dar, der das Publikum zu später Stunde noch auf unterhaltsame Art und Weise in das eigene Programm einbezog.

Dauer: fast vier Stunden

Damit man bei aller Kunst den Zweck des Abends nicht aus den Augen verlor, wurde zwischen den einzelnen Auftritten zu Spenden aufgerufen und ein 20-minütiger informativer Vortrag über die produktive und erfolgreiche Zusammenarbeit der Stadtwerke Greifswald und „Uni Solar“ gehalten. Mit einer Walzereinlage von Kristina Kühn und Benjamin Dähne neigte sich der Abend allmählich dem Ende zu. Dabei endete dieser, wie er angefangen hatte, knapp vier Stunden später mit Kompositionen von Johann Sebastian Bach.

Die Künstler und Organisateure des Domkonzerts genießen ihren Applaus

In Anbetracht dieses prallen Programms verwundert es nicht, dass einige Besucher bereits vorzeitig den Dom verließen. So glich das von Raik Harder gespielte letzte Stück von Bach auch mehr einem Schlaflied, als einem aufrüttelndem Rausschmeißer. Denn so engagiert der Abend auch organisiert wurde, und so lobenswert der gute Zweck dahinter auch sein mag, die Länge des Konzerts überschritt bei weitem die Aufnahmefähigkeit des Durchschnittsbesuchers.

Nichtsdestotrotz kann der Abend von Seiten des AStA und „Uni Solar“ als voller Erfolg verbucht werden, nicht nur, weil man insgesamt 3.230 Euro einnahm, sondern auch, weil für das Projekt „Uni Solar“ nun die Anschubfinanzierung sichergestellt ist.

Weitere Links:

Uni Big Band Greifswald

…und Hans

Allgemeiner Studierendenausschuss Greifswald (AStA)

Studententheater Greifswald

Bilder

Flyer: Veranstalter

Fotos: Felix Kremser

Unterwegs auf konsumkritischem Stadtspaziergang

Geschrieben von | Veröffentlicht am 27. April 2010 um 15:13 Uhr

Im Rahmen der Aktion „Tu Wat! Reloaded“ wurde am letzten Mittwoch, dem 21. April, der zweiten konsumkritischen Stadtspaziergang veranstaltet, um über die Auswirkungen unbewussten Konsumverhaltens zu informieren und Alternativen aufzuzeigen.

Von der Europakreuzung ausgehend zog der knapp zwei Dutzend Interessierte umfassende Tross in Richtung Innenstadt. Dabei wurden informative Vorträge vor einzelnen Geschäften der Langen Straße gehalten, die jeweils exemplarisch ihre Industriebranche repräsentierten. Die Teilnehmer wurden darüber aufgeklärt, welche Schäden an der Natur durch die Herstellung und Entsorgung elektronischer Geräte entstünden oder wie unbewusster Lebensmittelkonsum zur Überfischung der Meere und Zerstörung riesiger Waldflächen, nicht nur im Regenwald Südamerikas, führt. Auch die kritischen Aspekte von niedrigen Textilpreisen, wie die Luftverschmutzung durch weite Transportwege, die Ausbeutung einheimischer Arbeiter und die enorme Naturbelastung durch Verwendung starker Bleich- und Färbechemikalien wurden erläutert.

Die Teilnehmer sollten den unterschiedlichen Energiebedarf schätzen

Mittels kurzer Rollenspiele unter Einbeziehung der Teilnehmer bei besonders komplexen und sensiblen Themen, wie der Viehwirtschaft, wurde deren Vielschichtigkeit dar-, und verschiedene Blickwinkel vorgestellt, so dass simple Schwarz-Weiß-Darstellungen der Themen vermieden wurden. Neben aller notwendigen Kritik und Aufklärung wurden auch nützliche Ratgeber, wie die Textilfibel oder der Fischführer von Greenpeace verteilt, und Perspektiven aufgezeigt, den ausgetretenen Konsumpfad zu meiden, ohne deswegen den eigenen Lebensstil radikal ändern zu müssen. So endete der Spaziergang konsequent am Weltladen im St. Spiritus (Lange Straße 49), in dem darauf geachtet wird, dass alle angebotenen Artikel mit dem „Fairtrade“ – Siegel gekennzeichnet sind. Neben diesem bieten jedoch auch der Naturkostladen Keimblatt (Markt 25) und „Bio to Go“ „Pommerngrün“ (Am Rosengarten) umweltbewusste Alternativen an.

Da einige Kennzeichnungen auch bloße Marketingtools darstellen können, bleibt das wichtigste allerdings, im Siegel-Dickicht den Überblick zu bewahren, und auf die Siegel unabhängiger Institute zu achten. Hierzu kann sich jeder auf label-online.de über die Vergabekriterien eines jeden Labels informieren, das auf dem Deutschen Markt zu finden ist.

Weitere Informationen

Textilfibel

Fischführer Greenpeace, WWF

Logbuch für einen grüneren Konsum in Greifswald

Label-Aufklärung

Antifa Greifswald

Bilder

Foto: Annabelle Diepold
Logo “Tu Wat!”: Antifa Greifswald

THW, Musikschule und Gesundheitsbranche – kostenlose Angebote am Samstag

Geschrieben von | Veröffentlicht am 22. April 2010 um 17:42 Uhr

Nicht nur die moritz-Medien feiern am Samstag einen Tag der offenen Tür. Unter dem Motto „Vital ein Leben lang“ findet an diesem Samstag, dem 24. April, zum 6. Mal das, vom Verein Vernetzte Gesundheit e.V. organisierte, Vitalitätsevent statt. Von 10 – 16 Uhr wird im Tagungs- und Freizeitzentrum des Berufsbildungswerkes (Pappelallee 2) von 10.00 – 16.00 Uhr ein breit gefächertes Programm an Vorträgen und Veranstaltungen rund um das Thema Gesundheit angeboten.

So können nach der Eröffnungsrede des Greifswalder Oberbürgermeisters und Schirmherren Dr. Arthur König, unter anderem Vorträge über Alltagserkrankungen und deren Therapien gehört werden. Ergänzend zu diesen wird den ganzen Tag eine Messe stattfinden, die allen Besuchern, die Möglichkeit bietet, sich mit Fragen an kompetente Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen, z.B. Krankenkasse oder Pharmaindustrie, zu wenden. Denjenigen, die sich lieber selbst sportlich betätigen wollen, wird die Möglichkeit gegeben, sich über das Vereinsleben in Greifswald zu informieren, oder sich in einen der angebotenen Kurse, u. a. Wirbelsäulengymnastik und Schnuppertauchen, auf dem Gelände, im Freizeitbad oder im Sportzentrum SINUS einzuschreiben. Die Kurse sind (mit Ausnahme des Tauchens) wie die gesamte Veranstaltung kostenfrei.

Tag der offenen Tür im Technischen Hilfswerk und der Musikschule Greifswald

Plakat des THW zum Tag der offenen Tür

Wer nicht nur an dem Erhalt seiner körperlichen, sondern auch geistigen Gesundheit interessiert ist, sollte sich von 10.00 – 13.00 Uhr zur Musikschule Greifswald (Steinbeckerstraße 45) begeben. Nach einem etwa halbstündigen Eröffnungskonzert der jüngeren Musikschulmitglieder stehen hier alle an der Musikschule erlernbaren Instrumente, unter kompetenter Beratung und Anleitung durch die jeweiligen Fachkräfte, zum Ausprobieren bereit.

Ein Eröffnungskonzert kann das Technische Hilfswerk (THW) zwar nicht bieten, dafür kann man sich auf dem Übungsgelände in der Loitzer Landstraße 12 über die Arbeit der Männer und Frauen informieren, die erst kürzlich in Greifswald Tunnel vom Schmelzwasser befreit haben.  Von 11.30 – 13.00 Uhr kann man einen Einblick in die ehrenamtliche Arbeit des THW bekommen. Neben den Demonstrationen von Einsätzen auf dem Übungsgelände sind besondere Mitmachmöglichkeiten für die jüngeren Besucher geplant. Zur kulinarischen Gestaltung des Tages wird eine Gulaschkanone zum Einsatz kommen. Außerdem wird.

Weitere Informationen:

Kursanmeldung Vitalitätsevent 2010

mschuldt[ät]vernetztegesundheit.de

Tel  03834/872635  Fax 03834/872634

Genaue Informationen zum Vitalitätsevent 2010: Flyer

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4. Greifswalder Citylauf in den Startlöchern

Geschrieben von | Veröffentlicht am 20. April 2010 um 16:44 Uhr

Am 15. Mai findet zum vierten Mal der von der Hochschulsportgemeinschaft Universität Greifswald (HSG) organisierte Greifswalder Citylauf statt. Alle Laufbegeisterten, die sich nicht bereits angemeldet haben, können dies hier und im Meldebüro (Karl-Liebknecht-Ring 2) bis zum 7. Mai tun. Eine spätere Anmeldung hat eine Nachmeldegebühr von wenigen Euro zur Folge.

Neben dem zehn Kilometer langen Hauptlauf wird dieses Jahr mit dem Angebot eines Walking- und Nordic-Walking-Laufs auch der wachsenden Walking-Euphorie Rechung getragen. Für diejenigen, die sich nicht zutrauen, den Hauptlauf allein in Angriff zu nehmen, besteht  zusammen mit drei weiteren Lauffreudigen, die Möglichkeit der Teilnahme an der 4 x 2,5 km langen Staffel. Der Citylauf ist auch dieses Mal wieder Austragungsort des Wettstreits zwischen den Universitäten und Fachhochschulen Greifswalds und Rostocks. Zusätzlich dazu werden die Offenen Schulmeisterschaften und der Schul-Cup ausgefochten.

Genaue Informationen zur Anmeldung und Organisation auf: www.citylauf-greifswald.de

Bild: User “bionicteaching” via flickr.com

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