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	<title>webMoritz.de &#187; Florian Bonn</title>
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	<description>webMoritz.de ist das studentische Onlineportal für und von Studenten der Universität Greifswald. Hier erfahrt ihr täglich Infos über Greifswald, Kultur, Uni und Politik. Unser podcast hält Euch auf dem Laufenden. Jede Folge könnt ihr natürlich auch online kommentieren.. Mitmachen ist erwünscht... Viel Spaß!!</description>
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		<title>Exilhoffest der Geschichte und Slawistik/Baltistik</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jun 2011 09:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschaftsrat Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Fachschaftsrat Slawistik/Baltistik]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffest]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fachschaftsräte Geschichte und Slawistik/Baltistik veranstalten in diesem Jahr ein gemeinsames Hoffest hinter dem Ausweichgebäude der Geschichte in der Soldmannstraße 13 (ehemalige Kinderklinik). ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/211103_126389724109781_7185810_n.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-59032" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px; margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="hoffest_klein" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/hoffest_klein-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Für viele Längerstudierende war das Hoffest der Geschichte 2008 mit Juri Gagarin eine der besten Fachschaftsratveranstaltungen überhaupt. Konnte man im letzten Jahr angesichts des gesperrten Institutshofes nur in Erinnerungen schwelgen, so können sie in diesem Jahr wieder aufgefrischt werden, allerdings an anderem Ort. Die Fachschaftsräte Geschichte und Slawistik/Baltistik veranstalten in diesem Jahr ein gemeinsames Hoffest hinter dem Ausweichgebäude der Geschichte in der Soldmannstraße 13 (ehemalige Kinderklinik).</p>
<p><span id="more-59027"></span></p>
<p>Für Livemusik wird in diesem Jahr die Greifswalder Rockband <a href="http://www.fiveaces.de/">Five Aces</a> sorgen. Die fünf Studenten bereichern seit 2008 die Greifswalder Musiklandschaft und eröffneten unter anderem die Fête de la Musique 2009 in Greifswald.</p>

<p>Danach werden zwei noch unbekannte DJs auftreten und über die ganze Zeit wird es Gegrilltes  und Getränke zu günstigen Preisen geben. Das Hoffest soll um 18.30 Uhr beginnen und bis um 2 Uhr darf gefeiert. Frühes Erscheinen ist dann durchaus von Vorteil.</p>
<p>Flyer: Veranstalter</p>
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		<title>Umsonst &amp; draußen &#8211; Das Hoffest!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 12:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[FSR Germanistik]]></category>
		<category><![CDATA[FSR Jura]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffest]]></category>
		<category><![CDATA[Krach]]></category>

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		<description><![CDATA["Ich will noch schlafen, denn ich bin noch nicht so weit." Diese Textzeile aus dem Lied Schlafen der wohl bekanntesten Greifswalder Band Krach wird nach Christi Himmelfahrt für  viele mit der erste Gedanke am Morgen sein. Bis Samstag Abend sollten solche Gedanken allerdings vergessen sein, denn ab 17:00 findet das alljährliche Hoffest statt, dass von den Fachschaftsräten der Germanistik und der Rechtswissenschaften veranstaltet wird. Das Hoffest steht aber auch für alle anderen offen und es können neben den Lokalmatadoren Krach auch drei weitere Liveacts und zwei DJs bestaunt und gehört werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/clubs-u-night_krach_christine-fratzke.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-55789" style="margin: 5px;" title="clubs-u-night_krach_christine-fratzke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/clubs-u-night_krach_christine-fratzke-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>&#8220;Ich will noch schlafen, denn ich bin noch nicht so weit.&#8221; Diese Textzeile aus dem Lied <a href="http://www.youtube.com/watch?v=i2-ZyGDO7Eg">Schlafen</a> der wohl bekanntesten Greifswalder Band <a href="http://www.krach-musik.de">Krach</a> wird nach Christi Himmelfahrt für viele mit der erste Gedanke am Morgen sein. Bis Samstag Abend (4. Juni) sollten solche Gedanken allerdings vergessen sein, denn ab 17.00 Uhr findet das alljährliche Hoffest statt, dass von den Fachschaftsräten der Germanistik und der Rechtswissenschaften veranstaltet wird. Das Hoffest steht aber auch für alle anderen offen und es können neben den Lokalmatadoren Krach auch drei weitere Liveacts und zwei DJs bestaunt und gehört werden.<span id="more-57814"></span></p>
<p>Die Rapper und DJs <a href="http://www.maxwell-smart.com">Smith&amp;Smart</a> kommen aus Berlin und bezeichnen ihre Musik selbst als &#8220;Disco-HipHop-Elektro-Songperlen-Massaker&#8221;, die aber mehr zum Tanzen als zum Morden einlädt.</p>

<p>Einen deutlich weiteren Weg nach Greifswald legte <a href="http://www.laut.de/Lord-Bishop-Rocks">Lord Bishop</a> zurück. Der zwei Meter Hüne begann in den frühen 90ern in New York <a href="http://www.myspace.com/lordbishop">Sexrock</a> zu spielen. Mittlerweile hat er seine Begleitband Lord Bishop Rocks genannt und präsentiert vorwiegend in Europa seine an Puddle of Mud erinnernde Musik.</p>

<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/hoffest_flyerfront_klein.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-57819" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="hoffest_flyerfront_klein" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/06/hoffest_flyerfront_klein-179x250.jpg" alt="" width="179" height="250" /></a>Statt mehr als 6000 liegt die Heimat von <a href="http://www.martingo.com/">Martin Goldenbaum</a> nur gute 100 Kilometer entfernt, er kommt aus Malchow, einem kleinen Ort in der Mecklenburgischen Seenplatte. Nach einer sieben Jahre andauernden Karriere als Sänger der Punkband Bigos zog es ihn 2002 nach Berlin und wurde zum Liedermacher Martingo. In seinen Texten schlägt die Punk-Vergangenheit nach wie vor durch, besonderns <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WlB5f1CXeio">&#8220;Rumsitzen, Abhängen, Bier saufen&#8221;</a> hört sich vom Titel her nach einem klassischen Deutschpunklied an, ist aber ausgesprochen gut gesungen und kommt statt E-Gittare, Bass und Schlagzeug nur mit einer Akkustikgitarre als Begleitung daher. Klassisches Liedermaching also, aber mit genreuntypischen Texten.</p>
<p>Nach der Livemusik  gibt es Musik von der Platte. Neben dem (noch?) eher unbekannten SELECTAH BASTI legen die nicht nur im IKUWO Umfeld bekannten <a href="http://www.facebook.com/pages/Verschnibbtzugenäht">VERSCHNIBBT&amp;ZUGENÄHT</a> ihre  persönliche Variante von <a href="http://soundcloud.com/verschnibbt">Tech House</a> auf.</p>
<p>Der Eintritt ist frei, los geht es am 3. Juni um 17 Uhr auf dem Hof der Germanistik in der Rubenowstraße 3 schräg gegenüber vom Audimax. Getränke und Gegrilltes konnten dort in den letzten Jahren immer zu studentenfreundlichen Preisen erworben werden, das wird sich hoffentlich in diesem Jahr nicht ändern. Auch die Dekoration wird, so die Veranstalter, vielversprechend. Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen möchte, kann dies tun: Es werden noch Helfer für den Auf- und Abbau benötigt. Interessierte melden sich per E-Mail an den FSR Germanistik <a href="mailto:fsr-gekoq@uni-greifswald.de">fsr-geko@uni-greifswald.de</a>.</p>
<p>Foto: Christine Fratzke; Flyer: Veranstalter</p>
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		<title>Die dreckige Seite der Kernenergie</title>
		<link>http://webmoritz.de/2011/05/18/die-dreckige-seite-der-kernenergie/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 01:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Uranabbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist die Atomkraft wirklich Co-2 neutral? Der Film "Yellow Cake" beantwortet diese Frage...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_56542" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/Ranger_3_open_pit.jpg"><img class="size-full wp-image-56542 " style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="uranthumbnail" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/uranthumbnail.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das australische Uranbergwerk Ranger</p></div>
<p>Befürworter der Atomkraft preisen diese oft als saubere und umweltfreundliche Alternative zu anderen Formen der konventionellen Energiegewinnung an. Tatsächlich ist die eigentliche Stromerzeugung CO2 neutral. Im öffentlichen Bewusstsein spielen vor allem die nachgelagerten Probleme, die bei der Aufbereitung und Lagerung verbrauchter Brennelemente entstehen eine Rolle. <span id="more-56536"></span>Aber schon vor der Energiegewinnug kommt es zu Umweltschädigungen, die vor allem durch den Uranabbau verursacht werden. Auf diese soll der Film <a href="http://www.yellowcake-derfilm.de/">&#8220;Yellow Cake &#8211; Die Lüge von der sauberen Energie&#8221;</a> aufmerksam machen. Dieser wird an drei Terminen vom 19. bis zum 24. Mai im Greifswalder Cinestar aufgeführt.</p>
<p>Der Film wurde 2010 vom deutschen Regisseur Joachim Tschirner gedreht. Ein Schwerpunkt des Filmes liegt auf dem Rückbau des Uranbergbaus in Sachsen und Thüringen. Während heute Uran vornehmlich in Australien, Nordamerika und Teilen Asiens gefördert wird, gab es zu DDR-Zeiten das weltweit drittgrößte Uranbergwerk in Deutschland. Aber auch heute wird beim Aufräumen als Abfallprodukt gewonnenes Uran weiterhin verkauft. Auch der aktive Uranabbau in anderen Ländern wird thematisiert.</p>

<p>Die <a href="http://yellow-cake.kein-kohlekraftwerk-lubmin.info/">Aufführung des Filmes in Greifswald</a> wurde durch das Forum Energiewende Vorpommern, das aus Mitgliedern der Bürgerinitiative Kein Steinkohle Kraftwerk Lubmin besteht, vorangetrieben. Die Greifswalder Premiere findet diesen Donnerstag (19.5) um 18:30 statt, nach dem Film soll es noch einen offenen Meinungsaustausch im gemütlichen Rahmen geben. Die Eintrittskarten für die Premiere sollen 5€ kosten, an den weiteren Terminen am Freitag den 20.5 um 17:30 sowie am Dienstag den 24.5 um 20:00 werden die regulären Eintrittspreise des Cinestars Greifswald gelten, in dem sämtliche Aufführungen stattfinden.</p>
<p><em>Das Artikelbild entstammt den wikimedia-commons und wurde dort von Geomartin veröffentlicht.</em></p>
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		<title>Neue Struktur: AStA grob beschnitten</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 10:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob die neue AStA-Struktur ein Erfolg oder Reinfall ist - das wird sich in den kommenden Wochen entscheiden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/asta-struktur-Kopie.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-55685" title="asta-struktur Kopie" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/asta-struktur-Kopie-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Studierendenparlament (StuPa) hat in seiner Sitzung am 26. April eine neue Stuktur des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) beschlossen. Im Vergleich zur AStA-Struktur, die in der vergangen Legislatur galt, ist sie vor allem deutlich kleiner. Statt 21 werden im neuen AStA maximal 12 Personen arbeiten. Von diesen erhalten neben der AStA-Vorsitzenden nur die Referentinnen für Hochschulpolitik, Finanzen, Soziales sowie Studium und Lehre den Status einer Hauptreferentin. Sie bilden zudem den AStA-Vorstand. Die restlichen erhalten den Status einer Co-Referentin und sind den jeweiligen Hauptreferentinnen zugeordnet. <span id="more-55683"></span>Die Vorsitzende soll eine monatliche Aufwandsentschädigung von 330 Euro erhalten, die restlichen Hauptreferentinnen 300 und die Co-Referentinnen 160 Euro. Die Verkleinerung wurde sowohl von der ehemaligen AStA-Vorsitzenden Daniela Gleich als auch vom aktuellen Referenten für Hochschulpolitk Franz Küntzel begrüßt.</p>
<p>Die Kürzungen betreffen nicht alle Arbeitsbereiche des AStAs gleichmäßig. Die größten Kürzungen gibt es im administrativen und koordinativen Bereich. In diesem waren bisher fünf Referentinnen beschäftigt, von ihnen bleiben nur Vorsitz und Finanzen übrig. Die Referate sind beide in der Satzung festgeschrieben, die stellvertretende Vorsitzende sowie die Referentinnen für Buchung und Beschaffung sowie Mediengestaltung, Onlinekommunikation und Technik werden gestrichen. Ihre Aufgaben sollen auf den AStA-Vorstand sowie die geplante AStA-Sekretärin umgeschichtet werden. Ob und wann letztere kommt, steht allerdings noch nicht fest.</p>
<p>Auch bei den Beratungsreferaten, die sich mit den alltäglichen Problemen der Studierenden befassen, wurde der Rotstift angesetzt. Von ihnen blieb nur das Sozialreferat übrig. Die Referate für Wohnangelegenheiten, sowie  für Studienfinanzierung wurden in Hauptreferate integriert. Die restlichen Referate des Sozialen Bereiches (Gleichstellung, Ökologie, Studienaustausch und ausländische Studierende) bleiben unangetastet. Ein oft zu hörendes Argument war, dass die gestrichenen Beratungsreferate auch gut von anderen Stellen, wie dem Studentenwerk abgedeckt würden.</p>
<div id="attachment_49124" class="wp-caption alignright" style="width: 242px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/01/Franz-Küntzel-Johannes-Köpcke.jpg"><img class="size-medium wp-image-49124" title="Franz Küntzel-Johannes Köpcke" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/01/Franz-Küntzel-Johannes-Köpcke-232x250.jpg" alt="" width="232" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Der aktuelle Referent für Hochschulpolitik Franz Küntzel begrüßt die Strukturänderungen</p></div>
<p>Deutlich weniger gekürzt wurde im hochschulpolitischen Teil des AStAs. Hier wurde nur eine der zwei Referentinnen für Hochschulpolitik abgeschafft. Des weiteren wurde das nur formal hochschulpolitische und gemeinhin als sinnlos erachtete Referat für Geschichte und regionale Vernetzung gestrichen. Neben einem Referat für Hochschulpolitik bleiben die Referate für politische Bildung und Fachschaften und Gremien erhalten.</p>
<p>Im studienorganisatorischen Bereich lässt sich ein interessanter Trend beobachten: Nur eines der drei verbleibenden Referate hat etwas mit Studienorganisation zu tun. Stattdessen wird hier ein Fokus auf Events gelegt. Künftig gibt es ein reines Veranstaltungsreferat, das neben der Erstsemesterwoche, der 24-Stunden-Vorlesung und der Vollversammlung auch Partys und Filmveranstaltungen organisieren soll. Zudem gibt es ein Referat für Kultur und Sport, welches (überraschenderweise) Kultur- und Sportveranstaltungen organisieren soll. Da  solche Veranstaltungen bei der eigentlichen Durchführung weitere Mithelfer erfordern werden sich die restlichen Referentinnen auf zahlreiche Abendeinsätze freuen dürfen. Das bei einem so stark reduzierten AStA hier ein Schwerpunkt gesetzt wird, ist zumindest zweifelhaft, da es in Greifswald einige sehr erfahrene Organisatoren von Kulturveranstaltungen gibt. Auch kritisiert Franz Küntzel, das schon im letzten Jahr der Schwerpunkt zu sehr auf Unterhaltungsveranstaltungen gelegen habe.</p>
<div id="attachment_55305" class="wp-caption alignleft" style="width: 206px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/Hendrik-Hauschild-David-Vössing.jpg"><img class="size-medium wp-image-55305" title="Hendrik Hauschild-David Vössing" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2011/05/Hendrik-Hauschild-David-Vössing-196x250.jpg" alt="" width="196" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Hendrik Hauschild: &quot;Keine Zusatzaufgaben für den AStA!&quot;</p></div>
<p>Ebenfalls seltsam erscheint ein Einwand des StuPisten Hendrik Hauschild (derzeit als beauftragter Finanzreferent von seinem Mandat freigestellt), gegen den sich auf der StuPa-Sitzung vom 3. Mai kaum Widerspruch regte. Hendrik meinte, dass man dem aktuellen AStA im Moment keine Zusatzaufgaben aufbürden solle, da die Personalsituation so angespannt sei. Zur Zeit arbeiten im AStA neun Referentinnen, ein kommissarischer Referent und zwei Beauftragte, die zusätzlich unterstützend wirken sollen. In den vergangenen Jahren war es selten, dass der AStA voll besetzt war und so könnte im kommenden Jahr die aktuelle Personaldecke zum Regelfall werden. Die oft kritisierte Dopplung von Aufgaben im alten AStA hatte einen großen Vorteil. Nicht besetzte Stellen konnten relativ einfach ausgeglichen werden. Im neuen AStA wird das deutlich schwieriger sein.</p>
<p>Die neue AStA-Struktur kann ein Erfolg sein. Dies erfordert allerdings eine schnelle Besetzung des AStAs mit motivierten und kompetenten Referentinnen, die gut zusammenarbeiten können. Auch die geplante Sekretärin sollte zeitig eingestellt werden. Geschieht dies nicht, könnte sich die neue Struktur auch als kompletter Reinfall erweisen.</p>
<p>Fotos: David Vössing</p>
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		<title>Die Liberale Hochschulgruppe informiert</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 09:20:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[LHG]]></category>
		<category><![CDATA[Liberale]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Propagandaorgan webmoritz informiert über die neuesten Beschlüsse der weisesten aller Hochschulgruppen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Eine Glosse von Florian Bonn</em></p>
<p style="text-align: center;">
<div style="text-align: center;"><strong>Das Gleichstellungsreferat ist abgeschafft!</strong></div>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Gleichstellung von Frauen, Männern und Familien ist ins Sozialreferat ausgelagert!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Der AStA darf nicht über Verbindungen informieren!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Ampel an der Kreuzung Karl-Liebknecht-Ring/Makarenkostrasse wird abgeschafft!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>In der Mensa gibt es ein Fitnessgericht!</strong></p>
<p><strong>Dies ist beschlossen im Namen der LHG, weil wir es so beschlossen haben!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_48279" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/LHG_4C_SchriftzugVoll-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-48279" title="LHG_4C_SchriftzugVoll-2" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/12/LHG_4C_SchriftzugVoll-2-250x170.jpg" alt="" width="250" height="170" /></a><p class="wp-caption-text">Zum Glück absolut machtslos: Die LHG</p></div>
<p>Uninformierten Studierenden konnte beim Lesen der <a href="http://lhg-greifswald.de/veranstaltungaktion/mitgliederversammlung-am-02-12-2010-1627.html">Beschreibung der letzten LHG-Versammlung</a> Angst und Bange werden. Informierte Studierende hingegen dürften lachen: Sie wissen, dass die Liberale Hochschulgruppe (LHG) in Greifswald absolut nichts zu entscheiden hat und sich das auch nach den nächsten Wahlen erfahrungsgemäß nicht ändern dürfte. Allgemeine Uniformiertheit bleibt dagegen über die Antwort zur Frage, was die LHG eigentlich mit ihren Beschlüssen erreichen will.</p>
<p>Faszinierend bleibt vor allem der Punkt „Fitnessgericht“ Was soll sowas sein? Fit machendes Essen? Damit kann vieles gemeint sein. Essen für Sportler? Da wäre es mit einem Gericht nicht annähernd getan, da je nach Art des ausgeübten Sportes die Anforderungen an die Ernährung völlig unterschiedlich sind. Doch wer aufmerksam webmoritz-Kommentare liest, der kennt diesen Begriff. Geprägt wurde er in den Kommentaren <a href="http://webmoritz.de/2010/11/29/mensa-am-wall-offnungszeiten-werden-verlangert/">dieses Beitrages</a>. Laut Meinung unseres Users senfdazugeber ist ein Fitnessgericht ein Gericht mit viel Fleisch, etwas Gemüse und ohne Kohlenhydratreiche Beilagen. Über den mehr als zweifelhaften Wert dieser Form der Ernährung (Atkins Diät, alternativ auch Primal genannt) wurde von Experten schon mehr als genug geschrieben. Wer es lesen will, dem sei die Suchmaschine für biomedizinische Forschung <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed">pubmed</a> empfohlen.</p>
<p>Wer aber so ein Gericht will, dem sei die frohe Kunde gesagt: Es gibt es schon in der Greifswalder Mensa! Wie man dieses sagenhafte Fitnessgericht bekommt, sei an Hand einer Beispielbestellung dargestellt: Hallo. Ich hätte gerne zweimal das Putensteak mit Erbsen und ohne Nudeln, bitte.“ Die selbst zusammenstellbaren Gerichte unserer Mensa machen es möglich, man muss nur für ungefähr zwei Sekunden nachdenken. Da bleibt nur festzustellen, dass offensichtlich keine Forderung zu dämlich ist um nicht von der LHG beschlossen zu werden. Zum Glück bleiben diese Beschlüsse wohl auch in Zukunft wirkungslos.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachgerechnet: Anwesenheit der StuPisten 2009/10</title>
		<link>http://webmoritz.de/2010/01/10/nachgerechnet-anwesenheit-der-stupisten-200910/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 21:29:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gremienwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Uni-Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Anwesenheit]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa]]></category>
		<category><![CDATA[StuPa-Wahlkampf 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch dieses Jahr wurde die Teilnahme der StuPisten während der zu Ende gehenden Legislatur ausgewertet. Ein Großteil der StuPisten war fast immer da, es gab aber auch dieses Jahr einige Ausnahmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr hat der webMoritz die Teilnahme der StuPisten während der zu Ende gehenden Legislatur ausgewertet. Zunächst einige Worte zu den formalen Bedingungen: Ausgewertet wurden sämtliche 18 bisher stattgefundenen Sitzungen (14.04.2009 bis 05.01.2010). Hierbei wurde zwischen „Anwesend“, „Teilweise Anwesend“ (mehr als 30 Minutender Sitzungszeit gefehlt) und „Nicht Anwesend“ unterschieden. Zwischen unentschuldigtem und entschuldigtem Fehlen wurde nicht unterschieden, da entschuldigtes Fehlen lediglich heißt, dass man höflich genug war, dem Präsidium im Vorfeld der Sitzung eine Email zu schreiben. In der Auswertung aufgeführt sind sämtliche StuPisten, die für drei oder mehr Sitzungen  Mitglied des StuPas waren.</p>
<p>Hier die Ergebnisse im Detail: X steht für Vollanwesend, T für Teilweise und N für Nichtanwesend. In der Farbcodierung ist Grün anwesend, Gelb Teilweise Anwesend und Rot nicht anwesend.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/anwesenheit09neu.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-29784" title="anwesenheit09k" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2010/01/anwesenheit09k.png" alt="anwesenheit09k" width="400" height="177" /></a></p>
<p>Insgesamt nahmen von den 41 Kandidaten im Laufe der Legislatur 38 Kandidaten ihr Mandat wahr, zwei nahmen ihren Nachrückerplatz nicht an und ein Kandidat wurde für eine Sitzung formell als Mitglied aufgeführt, er nahm an dieser allerdings nicht teil und wurde in späteren Sitzungen auch nicht mehr als Mitglied aufgeführt. Da im Laufe der bisherigen Legislatur 14 Mitglieder des Parlamentes zurücktraten, hat das StuPa nur noch 24 Mitglieder (die Sollzahl ist 27 Mitglieder).</p>
<p>Im Gegensatz <a href="http://webmoritz.de/2008/12/08/anwesenheit-im-stupa-tendenz-sinkend/">zur letzten Legislatur</a> ist die Anwesenheitsquote etwas besser und es kam auch nicht zu extremen Einbrüchen der Anwesenheit während der letzten Parlamentssitzungen. Wirklich zufriedenstellend sind die Werte aber noch nicht, so wurde  lediglich die konstituierende Sitzung von allen StuPisten besucht, sonst gab es immer Abwesende.</p>
<p>Optimal nutzten ihr Mandat Christoph Böhm, Christine Fratzke, Peter Madjarov (Rücktritt nach dem 15.7.), Juliane Ruschinzik und Thomas Schattschneider, sie nahmen an sämtlichen Sitzungen, während denen sie Mitglied des Parlaments waren, vollständig teil. Ebenfalls an allen Sitzungen teil nahmen Frederic Beeskow, Paul Dederer, Lars Novak,Ivo Sieder  David Stoffel und David Wulff, sie kamen aber teilweise zu spät oder gingen vor dem Ende der Sitzung.</p>
<p>Eher seltener nahmen Laura Hippler mit einer Abwesenheitsquote von 56% (mittlerweile zurückgetreten) und Dennis Khakzad mit einer einer Abwesenheitsqute von 43% an den Sitzungen teil.</p>
<p>Besonders oft nur zum Teil anwesend war Sebastian Jabbusch, die Liste gibt hier eine Quote von 33% an, nach anderen Informationen war er zudem oftmals während der Sitzungen zwischendurch über längere Zeiträume nicht da, dies wurde von den Anwesenheitslisten des Präsidiums nicht erfasst. In dieser Kategorie erreichtezudem Stephan Schumann mit 30% (zurückgetreten) einen recht hohen Wert.</p>
<p>Unter den StuPisten, die sich auch für die kommende Legislatur bewerben, haben fast alle hohe Anwesenheitsquoten von über 80%, Ausnahmen sind hier lediglich Hagen Bierstedt mit einer Anwesenheitsquote von 71% (57% Voll Anwesend und 14% Teilweise Anwesend), sowie Diana Treiber mit 78% (72% Voll Anwesend, 6% Teilweise Anwesend).</p>
<h2>Update: 11.01.10 22:30</h2>
<p>Leider gab es sowohl in den Anwesenheitslisten, als auch in der Übertragung einige Fehler. David Noack war am 15.12 Voll Anwesend, ebenso Ivo Sieder am 20.10 und 5.1. Ivo rutscht somit auch in die Liste derjenigen, die immer da waren, wenn auch nicht die komplette Zeit.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>5. Greifswalder Nachtschicht &#8211; Mittwoch Anmeldeschluss</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/11/10/5-greifswalder-nachtschicht-mittwoch-anmeldeschluss/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 18:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Vereine & Initiativen]]></category>
		<category><![CDATA[Lokale Erasmus Initiative]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtschicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits eine kleine Traditionsveranstaltung ist die Greifswalder Nachtschicht. Die Schnitzeljagd durch das dunkle Greifswald wird von der LEI-Gruppe organisiert und findet am Freitag schon zum fünften mal statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/lei-_groß_.png"><img class="alignleft size-full wp-image-26630" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="lei _groß_" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/11/lei-_groß_.png" alt="lei _groß_" width="200" height="200" /></a>Die Lokale Erasmus-Initiative Greifswald (LEI) organisiert am Freitag den 13.11.2009 die “Greifswalder Nachtschicht”.</p>
<p>Ausgetragen wird die Schnitzeljagd mit reichlich Rätselspass bereits zum fünften Mal. Die Teilnehmer werden dabei durch abwechslungsreiche Denkaufgaben von Station zu Station kreuz und quer durch das nächtliche Greifswald gelotst. Wie auch in den vergangenen Jahren dreht sich alles rund um die Themen Europa, Sprache und Logik.</p>
<p>Wer Lust hat Greifswald mal auf eine spezielle Art und Weise zu erkunden kann sich in Teams von 3 bis 6 Leuten per Mail bei lei@uni-greifswald.de anmelden, aber Einzelanmeldungen sind möglich. Anmeldeschluss ist der 11.11.2009 (Mittwoch).</p>
<p>Los geht es am Freitag um 16:00 Uhr im Uni-Innenhof. Optimalerweise erscheinen die Teilnehmer dort mit ihren Fahrrädern. Im Anschluss wird es wie immer Speisen und Getränke geben. Bereits an einer der Stationen gibt es einen kleinen Glühweinstand</p>
<p>LEI ist ein Verein von Austauschstudenten des ERASMUS-Programms, der sich in Greifswald um die Aufnahme der ausländischen Gaststudenten bemüht. Für Sie organisieren wir Partys und Stammtische unter anderem und bieten ihnen Hilfestellung beim Einleben.</p>
<p>Bilder: Logo: LEI-Gruppe Greifswald; Startseitenbild: Archiv</p>
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		</item>
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		<title>Fehlende Akkreditierungen: &#8220;Keine Nachteile zu befürchten&#8221;</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/10/18/akkreditierungen-und-qualitatssicherung-im-gesprach-mit-prof-herbst/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 19:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Akkreditierung]]></category>
		<category><![CDATA[Integrierte Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Rektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Systemakkreditierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit webMoritz.de äußert sich Prof. Herbst, Prorektor für Studium und Lehre, zu fehlenden Bachelor-Akkreditierungen und dem Projekt "Integrierte Qualitätssicherung".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem<a href="http://webmoritz.de/2009/08/25/akkreditierung-an-der-uni-greifswald/"> Artikel über nicht akkreditierte Studiengänge</a> an der Universität Greifswald gab es zahlreiche Kommentare auf dem webMoritz, die sich erbost über die Universität äußerten. webMoritz-Autor Florian Bonn traf sich deshalb mit dem Prorektor für Lehre und Studium, Herrn Professor Michael Herbst und Kristina Kühn vom Projekt „Integrierte Qualitätssicherung“ zu einem Gespräch.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Bei zahlreichen Kommilitonen führte unser Artikel zu einem bösen Erwachen, da sie davon ausgegangen sind, dass ihr Studiengang akkreditiert sei, von der Nicht-Akkreditierung überrascht wurden und auch nicht über die Konsequenzen informiert waren&#8230;<br />
<strong>Prof. Herbst</strong>: Für den einzelnen Studierenden spielen die Konsequenzen der Nicht-Akkreditierung keine Rolle. Es handelt sich trotzdem um gültige und vom Land zugelassene Studiengänge, deren Abschlüsse mit denen akkreditierter Studiengänge gleichzusetzen sind. Auf dem Arbeitsmarkt haben die Studierenden keine Nachteile zu befürchten.</p>
<div id="attachment_16739" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/10/michael-herbst-ieg-nicht-cc-800.jpg"><img class="size-full wp-image-16739 " style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="herbst-200" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/02/herbst-200.jpg" alt="herbst-200" width="200" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">Prodekan Prof. Michael Herbst</p></div>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Der Akkreditierungsrat schreibt in seinen &#8220;FAQ&#8221;, dass es bei PhD-Programmen im Ausland zu Problemen kommen kann, wenn der besuchte Studiengang nicht akkreditiert war.<span id="more-25382"></span><br />
<strong>Prof. Herbst</strong>: Die Universität arbeitet an Lösungen für die nicht akkreditierten Studiengänge. Allerdings handelt es sich bei der Gründung und Weiterentwicklung von Studiengängen um langwierige Prozesse und die Universität befindet sich im Moment in einem Prozess des Wechsels weg von der Programmakkreditierung einzelner Studiengänge hin zu der Systemakkreditierung der gesamten Universität. Trotzdem wird an der Philosophischen Fakultät zur Zeit überlegt, Studiengänge einer Akkreditierung bzw. Re-Akkreditierzung zu unterziehen. Die Universität nimmt dieses Problem ernst und arbeitet daran es zu lösen.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Nicht-Akkreditierte Studiengänge werden im Allgemeinen mit privaten Fachhochschulen in Verbindung gebracht, deren Betreiber mit Bildung Geld verdienen wollen.<br />
<strong>Herbst</strong>: Es handelt sich hier um eine andere Situation. Die Qualität aller Studiengänge an der Universität Greifswald wird gründlich geprüft. Sie werden sowohl intern von den akademischen Gremien wie der Studienkommission und dem Senat als auch extern vom Bildungsministerium geprüft. Würden in diesem Verfahren schlechte Studiengänge entstehen, würde auch das Land nicht mitspielen. Obwohl schon diese Verfahren Qualität sicherstellen, sollte der langfristige Standard eine Akkreditierung sein und die Universität Greifswald wird diesen Standard nicht brechen.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Eine Bedingung für die Systemakkkreditierung sind universitätsweit angewandte Evaluationssysteme. Der letzte Versuch ein solches System einzurichten ist gescheitert, befürchten sie erneute Wiederstände?<br />
<strong>Herbst</strong>: Die Arbeitsgruppe Integrierte Qualitätssicherung beschäftigt sich seit einem guten Jahr intensiv mit dem Thema Lehrevaluation und hat nach einer genauen Analyse das System EvaSys ausgewählt. Im gerade beginnenden Wintersemester wird das System in zahlreichen Lehrveranstaltungen getestet werden. Ziel ist es flächendeckend an der gesamten Universität zu evaluieren. Ich sehe Lehrevaluation als ein grundlegendes Instrument guter Lehre und lasse deshalb meine Lehrveranstaltungen seit Jahren von den Studenten evaluieren und diskutiere  mit ihnen auch die Ergebnisse dieser Evaluationen. Ich glaube nicht, dass sich Kollegen langfristig diesem Instrument guter Lehre verweigern werden. Wir wollen deshalb versuchen alle Professoren mit gutem Willen und guten Argumenten von Lehrevaluation zu überzeugen. Es ist nicht auszuschließen, dass es Wiederstand geben wird, bisher gab es allerdings ausschließlich positive Rückmeldungen.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Soll dieses System an der kompletten Universität eingeführt werden? Die Medizinische Fakultät besitzt ja bereits ein sehr gutes Qualitätssicherungssystem.<br />
<strong>Herbst</strong>: Das wissen wir noch nicht, wir werden aber an den anderen Fakultäten beginnen. Auch dort gibt es teilweise bereits gute Systeme. Es soll kein Verfahren von oben verordnet werden, sondern die Institute sollen durch gute, exemplarische Evaluationsverfahren für unser System gewonnen werden. Während des Probeverfahrens in diesem Semester soll gezeigt werden, dass das System Vorteile für alle Beteiligten, auch die Lehrenden, bringt und danach soll es immer weiter ausgebaut werden. Ob sich die Medizin letztendlich beteiligt werden wir sehen.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Soll der Antrag für die Prüfung zur Fähigkeit der Systemakkreditierung wie geplant im Laufe des nächsten Jahres gestellt werden? Hierfür müsste das System ja bereits halbwegs stehen.<br />
<strong>Kristina Kühn</strong>: Es ist weiterhin geplant, diesen Antrag Ende nächsten Jahres zu stellen. Es ist ein ambitionierter Plan, da deutschlandweit noch sehr wenige Erfahrungen zur Systemakkreditierung vorliegen und es auch in Greifswald noch viele Baustellen gibt. Andere Unis, die schon sehr lange vergleichbare Qualitätssicherungssysteme haben, gehen die Systemakkreditierung ebenfalls langsam an. Wir können keine Garantie abgeben, versuchen aber mit unseren Mitteln und Ressourcen das Mögliche. Es hängt auch davon ab, auf wie viele Widerstände wir stoßen.<br />
<strong>Herbst</strong>: Es handelt es sich um ein sehr anspruchsvolles Projekt, bei dem gewisse Hürden überwunden werden müssen. Wir wollen es schaffen und zwar nicht erst in zwei oder drei Jahren, aber wir werden nur einen soliden, gefestigten Antrag abgeben. Es gibt große Hürden und große Bemühungen, beides steht nebeneinander.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Hätte ein negativ beschiedener Antrag nicht sogar eine mehrjährige Sperre als Konsequenz?<br />
<strong>Kühn</strong>: Zunächst muss eine Vorprüfung durchlaufen werden, ob die Uni in der Lage ist, eine Systemakkreditierung zu beantragen. Wenn diese bestanden wird und der darauffolgende Antrag scheitert, gibt es eine zeitliche Sperre. Deshalb ist es wichtig, dass wir ein gutes System haben, hinter dem auch die komplette Universität steht. Ein solches System kann nicht nur von oben verordnet werden, damit das Ziel Systemakkreditierung erreicht wird, sondern muss auch an der Basis unterstützt werden. Ansonsten würde das spätestens bei den Begehungen durch externe Gutachter auffallen, wenn nur einzelne Gruppen dahinter stehen.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Womit wir dann unter Umständen wieder bei einem Problem mit der Medizin wären&#8230;<br />
<strong>Herbst</strong>: Das werden wir sehen. Ich glaube nicht, dass sich die Medizin prinzipiell verweigern würde, das wäre mir neu.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Die Medizin ist ja in Greifswald der Vorreiter in Sachen Evaluation und nach neuen Rankings auch deutschlandweit.<br />
<strong>Kühn</strong>: Die Medizin hat durch gesetzliche Vorgaben seit Jahren die Notwendigkeit ein gutes Evaluationssystem vorzuhalten. Dadurch hat sich ein sehr gutes System entwickelt, man wird sehen, was man für die restliche Universität daraus lernen kann und wie sich die Systeme als Ganzes ergänzen. Bestehende Strukturen sollen auf keinen Fall zerschlagen werden.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Das neue System soll also in der Medizin als ergänzendes System integriert werden?<br />
<strong>Kühn</strong>: Ja.<br />
<strong>Herbst</strong>: Die Hürden, die noch zu überwinden sind, haben in meinen Augen weniger mit Widerstand als mit noch zu erledigenden Aufgaben zu tun. Wir müssen in der Alumni-Arbeit und bei Absolventenbefragungen besser werden. Auch Informationssysteme für Studierende sind eine wichtige Baustelle.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Für den Fall, dass diese Baustellen immer größer werden: Gibt es einen Plan B, wieder zurück zur Programmakkreditierung zu gehen?<br />
<strong>Herbst</strong>: Nein, gibt es nicht.<br />
<strong>Kühn</strong>: Das würde auch keinen Sinn machen, da es die Situation nicht verbessern würde. Auch wenn alle Studiengänge dann programmakkreditiert wären, müssten diese später reakkreditiert werden. Diese Reakkreditierungen erfordern auch Qualitätssicherungssysteme wie beispielsweise Workloaderhebungen und Evaluationen. Die Arbeit würde sich nur auf 30-50 einzelne Baustellen verteilen.<br />
<strong>Herbst</strong>: Das würde entsprechende Kosten verursachen.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Sollen für die Arbeiten die im Zuge der Qualitätssicherungssysteme anfallen zusätzliche Stellen geschaffen werden oder soll diese Arbeit komplett von der vorhanden Qualitätssicherungsgruppe erledigt werden?<br />
<strong>Herbst</strong>: Im Moment ist es nicht geplant, zusätzliche Stellen einzurichten.<br />
<strong>Kühn</strong>: Die Arbeitsgruppe Integrierte Qualitätssicherung muss auch nicht jede Baustelle selbst lösen, sondern muss diese vor allem aufzeigen. Wir haben uns mittlerweile alle Institute angeschaut und kennen jetzt die Stärken und Schwächen der einzelnen Institute. So können wir den Instituten aufzeigen, wer sie beim Lösen bestimmter Probleme unterstützen kann.<br />
Beispielsweise können wir keine Feste veranstalten um Alumniarbeit zu betreiben. Wir zeigen die Probleme auf und unterstützen die Stellen, die bereits Alumniarbeit leisten. Universitätsweite Bestrebungen, die leider nicht gefruchtet haben, gab es bereits durch den Förderverein der Universität und im Rahmen des Unijubiläums. Man muss die vorhandenen Ressourcen bündeln und institutionalisieren. Gerade bei Absolventenbefragungen ist dauerhafte Arbeit wichtig um Entwicklungen zu dokumentieren und die daraus gewonnen Ergebnisse für die Verbesserung der Studiengänge zu verwenden.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Durch Absolventenbefragungen und Evaluationen würden große Datenmengen anfallen. Bisher wurde ein großer Teil der Evaluationsarbeit durch die Studiendekane erledigt und diese Posten sind schon jetzt nicht unbedingt die begehrtesten. Wie soll das bei erhöhtem Arbeitsaufwand ohne zusätzliche hauptamtliche Mitarbeiter funktionieren? Die Daten müssen ja auch ausgewertet werden.<br />
<strong>Kühn</strong>: Das ist durch das Projekt „Integrierte Qualitätssicherung“ abgedeckt. Es wurde ein System angeschafft, das Auswertungen verschiedener Art automatisch durchführt.<br />
<strong>Herbst</strong>: Durch die angeschaffte technische Ausstattung wurde bereits ein großer Schritt nach vorne gemacht. Bisher war es eine große Arbeit Evaluationen statistisch auszuwerten und die Ergebnisse präsentationsfähig zu machen. Das wird jetzt viel einfacher, so dass die Bedingungen für die Verantwortlichen besser werden. Ich würde der Aussage widersprechen, dass es jetzt ein stark erhöhter Arbeitsaufwand ist. Es bedarf vielmehr des Interesses an einer Methode die eigene Arbeit zu verbessern um in Zukunft bessere Qualität anbieten zu können. Ich kann mir nicht  vorstellen und könnte es auch nur schwer akzeptieren, dass eine Lehreinheit diese genuine Aufgabe nicht ernst nimmt.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Sollte es trotzdem zu Wiederständen kommen, wie wollen sie damit umgehen? In Deutschland ist ja recht schwer auf einen verbeamteten Professor mit festen Mitarbeitern Druck auszuüben. Bei der Einführung von InstEval haben einzelne Professoren Evaluation noch komplett abgelehnt.<br />
<strong>Herbst</strong>: Ich bin vielleicht noch nicht lange genug im Amt um schon so ernüchtert zu sein. Ich werde es zunächst auf argumentative Kraft ankommen lassen. Wir packen das jetzt an und ich hoffe auch mit Hilfe der Studiendekane in den einzelnen Instituten Überzeugung herzustellen. Sie können mich in einem Jahr noch einmal fragen: Vielleicht werde ich dann sehr zerknirscht, vielleicht aber auch sehr heiter sein, wenn es mir dann gelungen ist, mehr Kollegen zu überzeugen, als die Pessimisten im Augenblick befürchten.<br />
<strong>Kühn</strong>: Für die Akzeptanz bei den Studierenden wäre es zum Beispiel wichtig, wenn sie sehen, dass ihre Bemühungen ernst genommen werden, indem die Dozenten mit ihnen die Ergebnisse besprechen und daraus Verbesserungen für ihre Lehrtätigkeit ableiten. Gute Hochschuldidaktik ist den Wenigsten in die Wiege gelegt, aber Evaluationen von Lehrveranstaltungen können wichtige und hilfreiche Impulse dafür liefern.<br />
<strong>Herbst</strong>: Die jüngeren Kollegen können dafür beispielsweise lernen, wie wichtig Hochschuldidaktikkurse sind.<br />
<strong>Kühn</strong>: Ich denke, bei diesen liegt das geringste Problem. In der Testphase im Sommer haben wir insbesondere bei jungen Mitarbeitern, die Lehrerfahrungen im Ausland gesammelt haben und Qualitätssicherungssysteme von dort kennen, offene Türen eingerannt.<br />
<strong>Herbst</strong>: Ich denke jetzt kommt eine Dozentengeneration, für die Qualitätssicherungssysteme normal sind. Hier greift eines ins andere: Zunächst die Lehrevaluation, dann die Hochschuldidaktik als notwendiges Mittel. Wir müssen den Dozenten zeigen, wo und wie sie in Lehrveranstaltungen und Prüfungen besser und kreativer werden können, zum Beispiel in der Präsentation von Inhalten. Ich habe hier durch die Evaluationen meiner Lehrveranstaltungen sehr viel gelernt. Natürlich kann man nicht jeden Wunsch erfüllen, wie zum Beispiel den Wunsch, die Vorlesung nicht um acht Uhr zu halten, wenn sie in einen Lehrplan getaktet ist. Aber die Kritik, dass ich öfter die Pause vergessen habe, kann ich sehr leicht lösen. Wünsche ändern sich auch: Ein Jahrgang wollte die Powerpoint-Folien als Handout, der nächste hingegen doch lieber einen Fließtext. Aber feste Ziele für jede Veranstaltung, Gesprächsphasen auch in Vorlesungen, Zusammenfassungen am Ende und Wiederholungen zu Beginn, das sind wichtige Instrumente, die ich durch Evaluation angenommen habe. Ich bin auch begierig immer mehr zu lernen.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Leider verweigern sich gerade die schwächeren Lehrkräfte oft der Evaluation.<br />
<strong>Kühn</strong>: Deshalb ist Akzeptanz sehr wichtig. Wir haben versucht einen guten, wissenschaftlich fundierten Fragebogen zu erstellen. Die Aussage „ Der Raum ist schlecht.“, reicht nicht. Man muss wissen, welche Kenntnisse die Studenten durch die Veranstaltung erworben haben. Langfristig wollen wir so ganze Module untersuchen, da auch das Zusammenspiel von Vorlesung und Übung wichtig ist. Man muss vergleichen, welche Kenntnisse die Studierenden durch das Modul erwerben sollten und welche sie am Ende erworben haben. Hierzu ist es nicht unbedingt nötig, jede Veranstaltung jedes Semester zu evaluieren, das könnte die Akzeptanz sogar herabsetzen. Einen optimalen Zyklus müssen wir erst noch festlegen. Auch wird es für verschiedene Veranstaltungstypen und Fachrichtungen individuelle Fragebögen geben, was das neue System von InstEval, bei dem es nur einen Fragebogen für alle gab, unterscheidet. Man kann in der Philosophie nicht den gleichen Fragebogen verwenden wie in der Chemie. Die Fächer sollen ihren Input geben und die Fragebögen mitgestalten. Zudem sind wir interdisziplinär besetzt, das hilft. Trotzdem sind wir hier auf die Hilfe der Dozenten angewiesen und werden deren Hinweise auch so weit möglich berücksichtigen. Es wird anfangs sicher nicht perfekt, aber wir sind für Kritik immer offen.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Es soll also ein dynamisches System werden?<br />
<strong>Kühn</strong>: Ja, natürlich. Der Fragebogen wird nicht in Stein gemeißelt sein<br />
<strong>Herbst</strong>: Die Flexibilität des Systems ist eine seiner großen Chancen. Wir werden in der Testphase sehen, wie gut und relevant die Ergebnisse sind. Dann können wir uns immer weiter verbessern, wenn es neue Entwicklungen gibt.</p>
<p><strong>Webmoritz</strong>: Danke, dass sie sich für dieses Gespräch Zeit genommen haben.</p>
<p>Bildquelle: Archiv/IEEG Greifswald</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bachelor und Master: Uni verzichtet auf Akkreditierungen</title>
		<link>http://webmoritz.de/2009/08/25/akkreditierung-an-der-uni-greifswald/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 02:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Akkreditierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor of Laws]]></category>
		<category><![CDATA[Integrierte Qualitätssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Systemakkreditierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://webmoritz.de/?p=24404</guid>
		<description><![CDATA[Obwohl alle Bachelor und Master-Studiengänge akkreditiert werden müssen, ist bei einem Großteil in Greifwald nicht der Fall. Die Uni will alle Sudiengänge auf einmal akkreditieren lassen, aber das passiert frühestens 2011. Wer vorher fertig ist, bekommt womöglich Schwierigkeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Beginn einige kurze Erläuterungen zur Thematik: Es existieren zwei unterschiedliche Akkreditierungssysteme, die Programm- und die Systemakkreditierung. Bei der Programmakkreditierung wird ein einzelner Studiengang von einer Akkreditierungsagentur überprüft, hierzu wird ein Gutachterteam aus Professoren, Berufstätigen und Studenten an die jeweilige Hochschule entsandt. Wird dem Studiengang eine ausreichende Qualität bescheinigt, ist er für einen begrenzten Zeitraum akkreditiert. Die Programmakkreditierung ist derzeit das vorherrschende Akkreditierungsmodell in Deutschland. Bei der Systemakkreditierung wird hingegen geprüft, ob eine Hochschule selbstständig in der Lage ist die Qualiät ihrer Studiengänge zu sichern, nach erfolgreicher Systemakkreditierung sind alle Studiengänge der Hochschule für eine Dauer von 6 Jahren akkreditiert, zur Zeit ist keine deutsche Hochschule systemakkreditiert, eine befindet sich in der Zulassungsphase.</p>
<p>Die Universität Greifswald will die Systemakkreditierung beantragen. Das Akkreditierungssystem wurde im Zuge des Bologna-Prozesses eingeführt, zu akkreditieren sind gemäß der ländergemeinsamen Strukturvorgaben gemäß §9 Abs. 2 Hochschulrahmengesetz alle Bachelor- und Master-Studiengänge.</p>
<h3>Nur drei Bachelor-Studiengänge sind akkreditiert</h3>
<p><span id="more-24404"></span> An der Universität Greifswald wird diese Maßgabe derzeit vielfach nicht erfüllt. Gemäß der Datenbank des Akkreditierungsrates sind derzeit lediglich drei Bachelor-Studiengänge (Geologie, Physik und Umweltwissenschaften) und 12 Masterstudiengänge (British and North American Studies, Fennistik, Geosciences and Environment, Geschichtswissenschaft, Kunstgeschichte, germanistische Literaturwissenschaft, Physik, Philosophie, Skandinavistik, Slawische Philologie, Sprache und Kommunikation und Zahnärztliche Funktionsanalyse und -therapie mit Computerunterstützung) akkreditiert.</p>
<div id="attachment_24411" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-24411" title="uni_abschluss-550x241-Maximilian_Muehlens_via_jugendfotos_de" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/08/uni_abschluss-550x241-Maximilian_Muehlens_via_jugendfotos_de.jpg" alt="uni_abschluss-550x241-Maximilian_Muehlens_via_jugendfotos_de" width="550" height="241" /><p class="wp-caption-text">Durch die vielen nicht-akkreditierten Studiengänge können Master oder Promotion für Greifswalder Absolventen schnell zum Problem werden.</p></div>
<p>Das liegt allerdings nicht daran, dass die übrigen Studiengänge im Akkreditierungsverfahren gescheitert wären (in diesem Fall dürften keine neuen Studenten mehr immatrikuliert werden). Die Akkreditierungen wurden vielmehr nicht beantragt. Im Normalfall sollte eine Nicht-Akkreditierung keine unmittelbaren Beeinträchtigungen für die Studenten und Absolventen haben, der erlangte Titel darf trotzdem getragen werden. Problematisch kann es hingegen werden, wenn man an einer anderen Hochschule (insbesondere im eropäischen Ausland) einen Doktor oder Phd erlangen will, hier kann die fehlende Akkreditierung des Master-Studienganges zum Problem werden.</p>
<p style="text-align: left;">Begründet wird der Verzicht auf die Beantragung der Programmakkreditierung mit der Tatsache, dass die Universität eine Systemakkreditierung beantragen wolle und somit keine Programmakkreditierungen mehr benötige (Lediglich einige Studiengänge der Philosophischen Fakultät werden im Zuge des notwendigen Verfahrens derzeit neu programmakkreditiert). Die Systemakkrediterung ist allerdings noch in der Planungsphase, mit der Bestätigung ist frühestens Ende 2011 zu rechnen. Um sie zu erreichen, wurde das <a href="http://www.uni-greifswald.de/studieren/integrierte-qualitaetssicherung.html">Projekt integrierte Qualitätssicherung</a> gegründet. Einen Zwischenbericht von dessen Arbeit (Stand 30.4.2009) kann man innerhalb des Uni-Netzwerkes von der Internetseite herunterladen.</p>
<p>Dem Bericht zufolge soll die Systemakkreditierung im Laufe des kommenden Jahres beantragt werden, hierfür muss ein hochschulweites einheitliches System zur Qualitätsicherung vorhanden sein, für dieses muss allerdings erst ein Konzept entwickelt werden. Zurzeit verfügen vor allem die Medizinische Fakultät, aber auch die Theologische Fakultät über Qualitätssicherungssysteme (vor allem Evaluationssysteme), die den Anforderungen der Systemakkreditierung aber noch nicht im Vollen genügen. Diese Fakultäten sind allerdings vom Bologna-Prozeß (und damit auch von der Akkreditierung) praktisch nicht betroffen, da hier der Regelabschluss das Staatsexamen ist und wohl vorerst auch bleiben wird.</p>
<h3>Qualitätssicherungssystem existiert faktisch nicht</h3>
<p>Die größten Auswirkungen hat der Bologna-Prozeß auf die Philosphische und die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, hier sind oder werden die meisten Studiengänge (Ausnahmen sind die Lehramtsstudiengänge und Pharmzie) auf das Bachelor/Master-System umgestellt. Aber gerade in diesen Fakultäten existieren die größten Lücken. Man könnte auch sagen, dass es praktisch kein zentrales Qualitätssicherungssystem gibt.</p>
<p>Ob ein zentrales Qualitätssicherungssystem innerhalb eines Jahres etabliert werden kann, darf insbesondere angesichts des letzten derartigen Versuches bezweifelt werden: Vor zwei Jahren wurde das System &#8220;InstEval&#8221; an der Universität Greifswald eingeführt, um damit alle Lehrveranstaltungen zu evaluieren. Im Report der intigrierten Qualitätssicherung wird es lediglich im Rahmen der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät erwähnt und von einer vollständigen Abdeckung ist man noch weit entfernt.  Bis zu einer möglichen Systemakkreditierung gibt es also noch deutlichen Nachholbedarf.</p>
<h3>Ambitioniertes Projekt mit noch ambitionierterem Zeitplan</h3>
<p>Es bleibt ein ambitioniertes Projekt mit einem noch ambitionierteren Zeitplan, so dass es auch durchaus bis 2012 oder länger dauern könnte, bis die Universität systemakkreditiert ist. So kann es zu sehr langen Lücken der Akkreditierung kommen. Ein Abschluss gilt jedoch nur dann als anerkannt, wenn er zum Zeitpunkt des Studienabschlusses akkredtiert ist.</p>
<p>So ist zum Beispiel der &#8220;Bachelor of Law&#8221;-Studiengang seit dem 30.9.2007 nicht mehr akkreditiert. Dieses Beispiel kann als besonders kritisch betrachtet werden, da ein Bachelor of Law kein berufsqualifizierender Abschluss ist und sich gerade hier eine Weiterführung des Studiums anbietet, ja sogar faktisch unverzichtbar ist. Eine Programmakkredtierung läuft im allgemeinen über 6 Jahre. Die Universität hat sich hier gerade, wenn man mit Verzögerungen rechnet, fast einen kompletten Zyklus gespart &#8211; von kurzen Phasen der Nicht-Akkreditierung kann also nicht gesprochen werden.</p>
<p>Weitere Informationen findet ihr unter <a href="http://www.akkreditierungsrat.de " target="_blank">www.akkreditierungsrat.de</a> und im Berichtdes Projekts integrierte Qualitätssicherung.</p>
<p>Bild:</p>
<p>&#8220;Maximilian Mühlens&#8221; / www.jugendfotos.de</p>
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		<title>Ersti-Woche: Altbewährtes Programm, Mitstreiter gesucht</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 21:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian Bonn</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Universität]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Planungen für die Erstiwoche sind mit gut zweimonatiger Verspätung angelaufen. Die Organisatoren sucht noch Mitstreiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Christian Bäz in der <a href="http://webmoritz.de/2009/07/15/heute-20-uhr-letzte-stupa-sitzung-des-semesters/">letzten StuPa-Sitzung am 15. Juli</a> mit der Organisation der Ersti-Woche beauftragt wurde, ist deren Vorbereitung inzwischen mit circa zweimonatiger Verspätung in die heiße Phase gesstartet. Die Verzögerung hatte sich ergeben, weil der für die Ersti-Woche zuständige Referent Alexander Hartwig nach Ansicht des StuPa und des AStA bei der Vorbereitung untätig geblieben war, weshalb er am 15. Juli nach mehreren Ermahnungen und mehrstündigen Personaldebatten abgewählt worden war.</p>
<div id="attachment_22017" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><img class="size-full wp-image-22017" title="20090615-vv-stupa-umfrage-baez" src="http://webmoritz.de/wp-content/uploads/2009/06/20090615-vv-stupa-umfrage-baez.jpg" alt="20090615-vv-stupa-umfrage-baez" width="120" height="181" /><p class="wp-caption-text">Christian Bäz</p></div>
<p>Nun wurden Anfragen an Sponsoren verschickt und seit einigen Tagen liegen im Studierendensekretariat die Flyer für die neuen Erstis aus. Am Programm wird sich im Vergleich zu den Erstiwochen der letzten Semester vermutlich nicht allzu viel ändern. Christian Bäz: &#8220;Auch, weil wir im Rückstand sind, fehlen uns in diesem Jahr einfach die Zeit und die Kreativität, uns etwas Neues einfallen zu lassen. Wir greifen auf Altbewährtes zurück.&#8221;</p>
<p>Geplant sind neben Kneipentour und Fachschaftsfrühstücken diverse Workshops, verschiedene Sportangebote am Samstag (Fussball, Volleyball, Drachenboot, Golf und Segelfliegen) und die traditionellen Ausflüge nach Hiddensee und Usedom. Auch die sonstigen &#8220;üblichen Veranstaltungen&#8221; wie der Vortrag &#8220;Allgemeine Einführung in das Studium&#8221; durch die Studienberatung und Führungen durch Einrichtungen wie die Bibliothek werden wieder angeboten.</p>
<p>Eine Zusammenstellung der Angebote gibt es bereits in einem vorläufiges Programm, das auf der Homepage des AStAs <a href="http://asta-greifswald.de/index.php?option=com_docman&amp;task=doc_download&amp;gid=50&amp;Itemid=55" target="_blank">heruntergeladen werden</a> kann. Auch die moritz-Medien werden im Rahmen der Ersti-Woche zum Mediencafé in die Redaktion einladen. Einen Markt der Möglichkeiten, auf dem sich studentische Vereine und Initiativen vorstellen können, wird es ebenfalls geben.</p>
<p>Die Ersti-AG ist indes auch weiterhin offen für Mitstreiter. Wer sich bei der Vorbereitung und Koordination oder während der Ersti-Woche engagieren will, kann sich mit der AG in Verbindung setzen. Auch Vorschläge für das Programm werden entgegengenommen. Kontaktaufnahme geschieht am besten per E-Mail an: erstsemester@asta-greifswald.de.</p>
<p>Für die Tutoren soll kurz vor der Erstsemesterwoche noch eine Tutorenschulung stattfinden, auf der letzte Fragen geklärt werden können. Wer Tutor an seinem eigenen Institut werden will, kann sich mit den jeweiligen <a href="http://www.asta-greifswald.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=80&amp;Itemid=71" target="_blank">Fachschaftsräten</a> in Verbindung setzen.</p>
<p>Bild: Luisa Wetzel</p>
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