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Mit der Gründung des Greifswalder FC sollte endlich Ruhe in den leistungsorientierten Fußball  in der Hansestadt einkehren. Am Dienstag wurde jedoch bekannt gegeben, dass Trainer Hagen Reeck und der Verein von nun an getrennte Wege gehen werden.

Nach zwei gescheiterten Aufstiegen sitzt die Frustration tief. Den Impuls bei der Trennung kam laut GFC-Mitteilung nicht von Reeck selbst. Man trennte sich friedlich im beiderseitigen Einverständnis. Wie in der letzten Saison spielte der GFC sehr lange oben mit. Nun gab es mit der Niederlage am Sonntag gegen Pampow den finalen Stoß, nachdem nach dem 1:4 gegen Torgelow die Weichen auf Nichtaufstieg standen. Im heimischen Volksstadion unterlagen die Greifswalder dem MSV Pampow mit 1:3. Mitkonkurrent Torgelow siegte und machte dadurch den Aufstieg zu 99,9% perfekt. Bemerkenswert: Viele sahen den GFC vor der Saison schon als sicheren Aufsteiger in die Oberliga, nur wenige nannten die Greifen aus Torgelow, die sich erst mit der Rückrunde peu à peu nach oben kämpften. Nun steigt der Greif empor, wie es auch im alten Vereinslied heißt. Die Greifen kamen einst aus der Regionalliga und man wird sehen, ob die Oberliga nur eine Durchgangsstation sein wird. In Greifswald dagegen steht man nun vor einem Scherbenhaufen. Einen Nachfolger für Reeck gibt es noch nicht. Auch die Ziele für die kommende Saison wurden noch nicht verkündet. Werden die Spieler Lethe trinken und zur neuen Saison wieder angreifen, um so den vom Vorstand so gewünschten Aufstieg zu schaffen?

Vor einem Scherbenhaufen steht auch Blau-Weiß Greifswald. Mit der Niederlage gegen Warnemünde geht es mindestens eine Klasse tiefer. Die Negativ-Serie nach der erfolgreichen Hinrunde ist schon beachtlicht und hoffentlich kein negatives Omen für die Zukunft des Vereins. Nur die Hengste und die HSG konnten in der abgelaufenen Landesklasse-Saison überzeugen. Sicher schafften sie die Qualifikation für die neue Landesklasse. Puls dagegen muss in die Kreisoberliga. Dort wartet dann Aufsteiger Fichte Greifswald.

Unter dem Strich ist – wie eigentlich immer – ziemlich viel Bewegung in der Greifswalder Vereinswelt.

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