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Da werden Erinnerungen an die Unterstufe wach! Wer im März in der Heimat war und nun wieder zurück ist, der wird sich darüber gewundert haben, dass da nun plötzlich eine kleine Ampel in der Bereichbibliothek hängt. Im März? Da ist doch kaum etwas los! Stimmt. Sie wurde prophylaktisch angebracht. Der Hintergrund ist die ungünstige Konstruktion der Bibliothek hinsichtlich der Verbreitung des Schalls. Ihr Standort im Aufenthaltsbereich vor den Schränken ist auch kein Zufall, da sich hier sich häufig unterhalten wird, was leider bis unter das Dach hörbare Geräusche verursacht. Das ist der zweite Grund – der Vorraum als Komminikationsort. Die kalten Monate sind vorbei. Nur noch der wechselhafte April muss überstanden werden, sodass man sich dann auch außerhalb der Bibliothek in der Denkpause unterhalten kann.

Im Vergleich zu vor einem Jahr hat sich die Lautstärke in der Bereichsbibliothek verbessert. Klar, Zwischenfälle wird es immer geben, aber im Allgemeinen zeichnete sich in den letzten Monaten ein positiver Trend hinsichtlich nerviger Ruhestörungen ab. Es geht zivilisierter zu. Selbst in der heißen Phase des Februars war es deutlich angenehmer hier zu arbeiten. Die Lärmampel, die wir vielleicht noch aus der Schule kennen, soll dies jetzt noch unterstützen, sodass die Studierenden bei erhöhtem Geräuschpegel daran erinnert werden, wo sie sich aktuell aufhalten. Doch nicht nur für Studierende bedeuten das Gelb und das Rot „Halt! Ruhe im Karton!“. Mehrfach wurde beobachtet, wie sich ältere Nutzer in einer lauten und dadurch nervenden Lautstärke an der Service-Theke Informationen holten. An der Theke wird immer kommuniziert – das versteht sich von selbst. Aber das geht doch auch leiser! Das Semester hat begonnen und damit das Schreiben der so beliebten Hausarbeiten über viele Stunden, Tage und Wochen hinweg, sodass direkt vom Ort des Geschehens berichtet werden kann, falls es wieder einmal nötig wird.

Kommentare

  1. Johannes    

    1) Seit wann kennt man solche Seltsamkeiten aus Schulen? Ich höre zum ersten Mal von sowas.
    2) Wäre es nicht sinnvoller, etwas gegen die Schallausbreitung zu tun? Ein Segel in die Lücke zwischen EG und 1. OG hängen, oder zwischen Bibliothek und Vorraum noch eine Schiebetüre einbauen? Der nächste Winter wird auch kommen. Und zu guter letzt dem Architekten-Kasper, der das Ding so beschissen geplant hat, eine links und eine rechts schallern? (Bringt zwar nichts mehr, aber vielleicht lernt er es dann, falls er mal wieder eine Bibliothek planen soll.)

  2. Jan    

    Ich frage mich, wie man die Fehler der Zentral-UB wiederholen konnte. Auch dort kann der Schall von den Schließfächern bis zu den Leseplätzen auf dem Dach des Verwaltungsriegels “klettern” – und die Schließfächer befinden sich auch noch im Untergeschoss. Überhaupt ist die Bib am Beitz Platz zu offen. Das ständige Kommen und Gehen erzeugt ebenfalls eine nicht endende Geräuschkulisse.
    Auch die Bib am neuen alten Campus ist mal wieder ein schönes Beispiel, dass Architekten ihren Ideen und Ausführungen einen höheren Rang einräumen als dem Zweck eines Gebäudes. Und die Bauherren (Uni) bezeugen, dass sie von viele Dingen keine Ahnung haben doch trotzdem hohe Gehälter kassieren….

  3. Johanna    

    Ja da hätte man wohl einen kundigen Innenarchitekten zu Rate ziehen sollen. Aber wird ja immer an den falschen Ecken gespart.

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