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Am Mittwoch, den 16.11.2016, verlieh die Universität die Preise für die Gewinner des Wettbewerbs zur Weltoffenheit. Es gab Glühwein, Regen und vier Gewinner.

16.11.2016. In der Aula des Hauptgebäudes haben sich wichtige Gäste eingefunden. Alle Dekane, das gesamte Rektorat und einige Lokalpolitiker. Nur eine fehlt, eine die sich seit Wochen angekündigt hat und auf die alle sehnsüchtig gewartet haben: Angela Merkel. Die wird dann auch nicht mehr kommen, verkündete die Rektorin mit etwas enttäuschter Miene, erklärte dann aber im Anschluss, dass Frau Dr. Angela Merkel aufgrund der nebligen Wetterbedingung wohl nicht hätte mit dem Hubschrauber starten können und überhaupt, wäre das alles ziemlich eng geworden, weil sie ja noch mit Obama zu Abend essen musste, naja.

Aber das machte alles nichts, nein im Gegenteil, so konnten alle gebannt der tiefsinnigen, achtteiligen Rede von Professor Dr. Buchstein zum Thema Weltoffenheit lauschen und sie in vollen Zügen genießen, ohne zu sehr von der rumtiegernden Security abgelenkt zu werden, die sicher anwesend gewesen wäre, hätte Merkel es geschafft zu kommen.

Nach dem dann alle aus den heiligen Hallen des Hauptgebäudes in den Innenhof entlassen wurden, eröffnete sich einem der Blick auf die vierseitig, durch feinste Beamertechnik bestrahlten Gebäude. Gegenüber vom Hauptgebäude rotierten schöne, lächelnde Gesichter, wie auf Werbetafeln, nur in Fenstern.

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Bilder von glücklichen Menschen in Fenstern und das Licht der Weltoffenheit über der Uni Greifswald

Vor dem physikalischen Institut, das selbst in einem Rot erschien, wurde eine kleine Bühne mit Band errichtet, die dann die Überleitung zur Preisverleihung übernahm.
Diese wurde dann auch kurz und schmerzlos durch den Prorektor Michael Werner vollzogen, um einerseits die Leute vom so eben eingesetzten Regen zu erlösen, aber vielleicht auch um diesen durch Merkels abgesagte Visite angeknacksten Abend, einfach schnell zu beenden.

Aus 26 Teilnehmern wurden vier Gewinner bekannt gegeben. Zwei davon auf dem dritten Platz:
Mohammed Tarek Shamia, der seine gefährliche Flucht aus Syrien nach Greifswald mit fünf Fotos dokumentiert hat und Bertram Schiel der leider nicht persönlich anwesend sein könnte. Slata Kozakova erhielt den zweiten Platz für den Textbeitrag „Oxymoron“. Und den ersten Platz staubte  GrIStuF e.v mit einem Videobeitrag ab, in dem die Internationalität mit 150  Menschen aus Ländern der ganzen Welt gefeiert wurde.

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Rot, Blau, Weiß – Die Uni erstrahlte in etwas anderem Licht am Mittwoch

Bilder: Magnus Schult

Kommentare

  1. Jan    

    Tja, sie wollte halt lieber mit Obama kuscheln als durch The Fog – Nebel des Grauens nach Greifswald fahren.

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