Marvin Hopf(StuPa)

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2012 um 00:27 Uhr
Kategorien: Kandidaten 2012

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester)

Marvin Hopf

Marvin Hopf

Marvin Hopf; 21; Politikwissenschaft/Geschichte (B.A.); 3

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Studierendenparlament

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

In meiner Freizeit spiele ich gerne Gitarre, lese, höre Musik, unternehme viel mit Freunden und engagiere mich bei die linke.SDS.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

In meiner noch laufenden Legislatur fiel mir des öfteren auf, wie wichtig eine starke linke Präsens im Studierendenparlament ist. Sei es nun um die soziale Gerechtigkeit nicht zu vernachlässigen, die Kultur zu fördern, Stellung gegen faschistisches Gedankengut und neoliberale „Sachzwänge“ zu beziehen oder das Präsidentenamt zu füllen.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Sehr links.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Im Studierendenparlament würde ich die Debattenkultur weitestgehend als respektvoll und anständig bezeichnen. Beleidigungen, plumpe Polemik und Unterbrechungen sind nicht die Regel, wenn auch vorhanden. Persönlich stört mich am meisten die Selbstdarstellung, die von einigen praktiziert wird. Profilierungen und etwas zu sagen nur um etwas zu sagen halte ich für die größte Debattenunkultur.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Auch wenn die Themen in einem Studierendenparlament sehr beschränkt sind, würde ich sagen dass die üblichen linken Tabu-Themen wie Geschlechter- und soziale Gerechtigkeit als auch aktiver Antifaschismus unterrepräsentiert sind. Das ist der Grund, warum meine Genossen und ich kandidieren, um eben diese Themen zu repräsentieren.

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Eindeutig als nicht groß genug. Als Demokratie wird die Herrschaft der Mehrheit bezeichnet, welche an einer Universität eindeutig die Studierenden bilden. Der akademische Senat, in welchem gerade einmal ein Drittel der Mitglieder Studierende sind, ist ein Beispiel für ein gravierendes Demokratiedefizit an unserer Universität. Der ungenügende Einfluss liegt aber nicht ausschließlich an institutionellen Defiziten sondern auch am mangelnden Partizipationswillen unserer Kommilitonen und Kommilitoninnen. Wir, die Studierenden, könnten also eine größere Rolle einnehmen wenn wir es nur wollten. Deshalb lautet auch das Motto von meinem Studierendenverband: „Wir sind die Studierenden, die Uni gehört uns!“

9. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit des StuPa?

Als derzeitiges Mitglied des StuPa und somit Beteiligter an der Arbeit kann ich mit Fug und Recht behaupten dass sie größtenteils gut wahr. Das gilt jedoch nicht für jede Sitzung, geschweige denn jede_n Stupa-Abgeordnete_n. Schlechte Arbeitsmoral, mangelndes außerparlamentarisches Engagement sowie die lückenhafte Anwesenheit einiger Kolleg_innen, vor allem zum Ende der Legislatur beschatten meinen sonst eher positiven Eindruck vom StuPa.

10. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Zuerst einmal muss ich sagen, dass die Kontrolle bisher hervorragend funktioniert hat. Wenn es Probleme zwischen StuPa und AStA gab waren es eher Missverständnisse, Meinungsverschiedenheiten und gelegentlich Grenzüberschreitungen einiger Referent_innen und/oder Stupist_innen. Doch auch diese gilt es weitestgehend zu vermeiden, eine Chance dafür sehe ich bei den Wahlen: Zumindest bei den Hauptreferaten, vor allem bei den politischen Referaten, sollte in Zukunft darauf geachtet werden den oder die Referent_in abhängig von seiner oder ihrer politischen Meinung zu wählen. Da sich auch im StuPa eher linke oder rechte Mehrheiten bilden würde eine gefärbte Wahl zumindest die Kommunikation zwischen dem Mehrheits-StuPa und dem AStA-Vorstand verbessern

11. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Die Ziele eines jeden verantwortungsvollen Stupisten: Mit bestem Wissen und Gewissen mit dem Geld der Studierendenschaft umzugehen, das heißt, Kultur als auch studentische Projekte und Institutionen zu fördern ohne dabei defizitär zu wirtschaften. Darauf zu achten keine Grüppchen zu bevorzugen sondern stets das Gemeinwohl im Auge zu behalten und natürlich das Bestehen der etablierten Studi-Projekte zu garantieren.

Foto: privat

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Ein Kommentar zu “Marvin Hopf(StuPa)”

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