Lars Buchholz(StuPa)

Geschrieben von | Veröffentlicht am 8. Januar 2012 um 00:27 Uhr
Kategorien: Kandidaten 2012

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Lars Buchholz

Mein Name ist Lars Buchholz, ich bin 21 Jahre alt, komme aus Kiel und studiere jetzt nach einem FSJ in Delhi Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften im ersten Semester.

2. Für welche Gremien kandidierst du?

Ich kandidiere für das StuPa

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Neben dem Studium treibe ich gerne und viel Sport, und bin daher unter anderem des Öfteren in dem örtlichen überteuerten Schwimmtempel anzutreffen. Um nicht zu gesund zu leben und /oder vor meinen Büchern zu vereinsamen, lasse ich mich A) von meinen Mitbewohnern bekochen oder bespaßen oder B) engagiere mich auch nicht ganz selten aktiv im Greifswalder Nachtleben.
Um mir das alles leisten zu können, geh ich Arbeiten. Natürlich in gut bezahlten Jobs die mir viel Freude machen! ( Achtung Ironie)

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Ich bin davon überzeugt, dass politisches Engagement an der Hochschule in Gremien unabdingbar ist, um die Interessen der Studierenden mitzugestalten, einzufordern und auch durchzusetzen!
Ich glaube, dass gerechtes und faires Studieren auch in Greifswald zu kurz kommt und somit dass die Universität ihr Potential nicht ausnutzt. Die studentische Kultur sei es in Sachen Sport, Studi Clubs, oder kulturellen Angeboten, muss weiter gefördert werden um unsere Uni nachhaltig für Studierende und Studieninteressierte attraktiv zu gestalten.
Da ich mich in dieser Stadt und vor allem an der Uni wohl fühle, finde ich es wichtig, mich für diese Angelegenheiten einzusetzen und möchte mich daher im StuPa engagieren!

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Ich konnte mich lange nicht auf eine konkrete politische Richtung oder Organisation festlegen, wobei ich mich allerdings schon lange politisch eher der SPD nahe fühlte. Aufgrund von Reflexion und Austausch glaube ich mittlerweile, dass ich bei den Jusos gut aufgehoben bin, und sehe mich selbst als Pragmatiker der linken Mitte, der möglichst unvoreingenommen versucht auch mit denen Lösungswege zu finden, die nicht ganz seiner politischen Meinung sind! Allerdings gibt es in Sachen Kompromissbereitschaft auch deutliche Grenzen, die auch ab und zu innerhalb von Diskussionen aufgezeigt werden müssen.

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Ich konnte bisher nur einen kleinen Einblick in die konkrete Arbeit der Gremien und somit auch der dortigen Debattenkultur gewinnen. Aber ausgehend von dem, was ich selbst gesehen und gehört habe, würde ich die Debattenkultur innerhalb der verschiedenen Gremien als überwiegend für respektvoll einordnen. Allerdings gab es zwischen den verschiedenen Vertretungen oftmals Unstimmigkeiten, die bestimmt harmonischer hätten geklärt hätten werden können und somit eine gute Zusammenarbeit oftmals behindert haben.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Obwohl sich das StuPa schon mit Themen der studentischen Kultur befasst, glaube ich dass ein noch entschlosseneres und geschlossenes Auftreten des StuPa für den Erhalt und Ausbau des studentischen Lebens extrem wichtig ist. Der Status als „Wohlfühluni“ darf (auch in unserem eigenen Interesse) nicht verloren gehen!

8. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Positiv zu sehen ist, dass die Studierenden ein Mitspracherecht haben, ein Recht für das lange gestritten wurde, und das bei weitem nicht überall auf der Welt vorzufinden ist! Auch in Greifswald sitzen unsere Vertreter beispielsweise im Senat! Allerdings ernteten auch in Greifswald einige endgültig getroffene Entscheidungen bei vielen der Studierenden Kritik und sogar direkte Ablehnungen. Für mich zeigt dies auf, dass ein großer Teil derjenigen die eine Uni ausmachen immer noch zu wenig repräsentiert sind: Nämlich wir, die Studierenden!

9. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit des StuPa?

Das StuPa hat seit seinem Bestehen, viele nicht enden wollende Sitzungen gehabt, zahllose Beschlüsse gefasst und somit den Alltag der Studierenden in Greifswald direkt beeinflusst und geprägt. Ich habe allerdings den Eindruck, dass das StuPa zu wenig auf sich aufmerksam macht und über sich, abseits von den Moritz-Medien, zu wenig die Studierenden über die tatsächliche Arbeit informiert!
Somit ist die allgemeine Meinung der Greifswalder Studis über das StuPa eher negativ und die Wahlbeteiligung entsprechend niedrig.

10. Eine der Hauptaufgaben des StuPa ist das Wählen und Kontrollieren des AStA. Was sollte sich hier verbessern?

Definitiv die Zusammenarbeit und die Kommunikation beider Gremien miteinander. Der AStA sowie das StuPa sind in der alltäglichen Arbeit aufeinander angewiesen um die Interessen und Belange der Studierenden gemeinsam bestmöglich wahrzunehmen und zu Vertreten.
Konkurrenzdenken und das Gegeneinander bzw. Nebeneinanderarbeiten wirken sich kontraproduktiv auf die Vertretung der Interessen der Studis aus! Das muss sich ändern!

11. Was sind deine haushaltspolitischen Ziele?

Im Verglich zu anderen Universitäten, hat die Uni Greifswald verhältnismäßig viel Geld. Doch trotzdem ist es knapp! Daher ist wichtig, das Geld was wir als Studis zur Verfügung haben, fair zu verteilen. Fair heißt für mich, auch offen für mir noch unbekannte Interessen zu sein und einen Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen und Ideengruppen zu schaffen.

Ähnliche Artikel zum Thema:

Tags: ,

Ein Kommentar zu “Lars Buchholz(StuPa)”

Hinterlasse eine Antwort