Georg Beyer

Geschrieben von | Veröffentlicht am 4. Januar 2012 um 16:00 Uhr
Kategorien: Kandidaten 2012

1. Allgemeine Angaben zur Person (Name, Alter, Studienfach, Fachsemester):

Georg Beyer

Georg Beyer

Georg Beyer, 23 Jahre, Humanmedizin und Bachelor of Biomedical Science, 7. Semester

2. Für welche Gremien kandidierst du?

FSRmed, Fakultätsrat der Universitätsmedizin, Senat

3. Was machst du außer Studium und Gremienarbeit?

Ich fahre Rennrad im Uni-Team und reise gern, am liebsten fern der sog. zivilisierten Welt.

4. Warum kandidierst du bzw. willst du in das betreffende Gremium?

Nach einjähriger Forschungspause im Ausland, habe ich große Lust mich erneut an der Gremienarbeit zu beteiligen. Wichtig erscheint mir eine ausgewogene Vertretung student. Interessenslagen aller Fakultäten im Senat. Die veränderten Bedingungen und Neuerungen an der Uni erfordern ein geschlossenes Eintreten der student. Vertreter für den Erhalt der Volluniversität, unter Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Standorts. Im Fakultätsrat geht es mir um die Berücksichtigung studentischer Belange bei der Gestaltung des neuen Campus, der Umsetzung des Curriculums und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

5. In welcher politischen Richtung fühlst du dich verortet?

Lösungsorientierter Pragmatiker, links und „grün“ der Mitte

6. Wie empfindest du die Debattenkultur in den universitären Gremien?

Oft nicht zielführend, redundant und weniger den Interessen der Studierenden als dem Geltungsbedürfnis einzelner Protagonisten dienend. Außerdem befremdet mich die zunehmende Ideologisierung und Parteipolitiserung der studentischen Hochschulpolitik. Ich glaube wir hätten genug damit zu tun, die Gräben zwischen den Studierenden einzelner Fakultäten zu schließen und nach gemeinsamen Lösungen für die Problemer aller zu suchen.

7. Welches Themenfeld siehst du in den Gremien/dem Gremium für die/das du kandidierst unterrepräsentiert? (ein Punkt pro Gremium)

Wichtige Themen anzusprechen und auf die Tagesordnung zu bringen, gelingt den Studierenden in der Regel ganz gut. Tatsächliche Veränderungen herbeizuführen (z.B. feste Räumlichkeiten für Vereine und Clubs oder vernünftige Ausbildungsbedingungen im neuen Klinikum) ist da schon deutlich schwieriger. Hier sehe ich Steigerungsbedarf bei uns, ganz klar aber auch die Hochschule in der Pflicht.

8. Welchen Eindruck hast du von der bisherigen Arbeit der studentischen Vertreter?

Schwer zu verallgemeinern. Ich glaube in den Fragen 6. und 7. ist alles gesagt.

9. Als wie groß siehst du die Rolle der Studenten und der studentischen Selbstverwaltung in universitären Entscheidungsprozessen?

Immer so groß wie wir selber es wollen. Nach meinen Erfahrungen aus Senat und den
verschiedenen Stufen der Vertretung der Medizinstudierenden bis auf internationales Niveau,
ist der Einfluss der Studierenden um so größer, je mehr es gelingt als Einheit zu sprechen und
zu agieren.

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2 Kommentare zu “Georg Beyer”

  1. ErikvonMalottki sagt:

    Mit ihrem Vorwurf der Parteienorientierung der anderen Listen gießt die Medizinerliste erstmal schön viel Öl ins Feuer. Na dann auf gute Zusammenarbeit…

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