Wie in den letzten Wochen mehrfach den Medien zu entnehmen war, läuft das Genehmigungsverfahren weiter. In einer Pressemitteilung von Dong Energy heißt es: „Während dieser Phase beabsichtigt die Projektgesellschaft, keine Schritte zu unternehmen, die der Realisierung des Kraftwerksprojekts entgegenstehen. Insbesondere werden die gestellten Genehmigungsanträge nicht zurückgezogen“.
Die Projektgesellschaft gibt es nach wie vor.
Die Projektgesellschaft Kraftwerke Greifswald, an der Dong Energy 74,9 Prozent der Anteile hielt, die Frankfurter Aktiengesellschaft WV Energie das restliche Viertel, sucht aktiv nach weiteren Investoren. Äußern will man sich dazu aber derzeit nicht: Ein Sprecher der WV Energie, auf deren Website das Projekt noch in der alten Form mit DONG als Hauptbeteiligtem zu finden ist, teilte mit, es würden aufgrund des noch laufenden Ausstiegsverfahrens derzeit keine Auskünfte an die Medien gegeben. (mehr …)
„Welle: Erdball? Wer ist das?“ Diese Frage wurde angesichts der Plakate und Ankündigungen, die das Konzert Mitte März beworben hatten, öfter gestellt. In der Gothic-Szene und Teilen der Electro-Szene als eine der Größten gefeiert, konnte die Band vor Kurzem in Dresden vor 2.000 Leuten auftreten. Das Konzert in Greifswald fiel erwartungsgemäß etwas kleiner aus. Nur etwa 180 Fans fanden den Weg in den Mensaclub. Glücklicherweise ist dieser ohnehin ziemlich klein, sodass es trotz der geringen Zahl der Anwesenden nur wenig Platz gab. Für alle, die den Abend noch einmal Revue passieren lassen wollen, oder wissen möchten, was sie verpasst haben, hier nun ein ausführlicher Konzertbericht.
Operation: Zeitsturm?
„Operation: Zeitsturm“ – Dieser Schriftzug prangte auf den Konzertplakaten. „Operation: Zeitsturm“ – so der Name der Tour, so aber auch der Name des Films, auf dessen Erscheinen die Konzertreise einstimmen soll. Ein Film? Ganz recht, die Band, oder vielmehr Künstlergruppe, wie uns im Interview das Selbstverständnis von „Welle: Erdball“ erklärt wurde, macht neben der Musik auch Filme. Bisher hatte die Band lediglich kurze Clips zu ihren Liedern produziert, vor einigen Jahren wurde die Band aber vom Ehrgeiz gepackt und drehte einen abendfüllenden Spielfilm.
Eigentlich wollte man den Zuschauern den Streifen zeigen, die Band und der Veranstalter entschieden sich jedoch, statt des Filmes dem Publikum lieber ein längeres Konzert zu bieten. Für alle, die den Film noch nicht kennen, hier die Kurzfassung: Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs entführen die Nazis einen genialen Wissenschaftler und dessen Tochter. Sie zwingen ihn, eine Zeitmaschine zu konstruieren, in der Hoffnung, mit ihrer Hilfe doch noch den Endsieg davonzutragen. Die Maschine versagt. Jahre später finden „Welle: Erdball“ längst vergessene Unterlagen des Forschers. Sie gehen den darin enthaltenen Hinweisen nach, um seine Tochter zu retten. (mehr …)
Bei „Männer, die auf Ziegen starren“ handelt es sich einerseits um einen selten dämlichen Filmtitel und andererseits um ein als Kriegskomödie angekündigtes Werk von Grant Heslov. Doch Krieg und Komödie – lässt sich dieses widersprüchliche Paar vereinen?
Filmplakat
Alles fängt damit an, dass der Journalist Bob Wilton, insgesamt herausragend von Ewan McGregor dargestellt, eine Geschichte sucht. In dieser Zeit verlässt ihn seine Frau und er beschließt, als Kriegsreporter tätig zu werden. Seine Reise führt ihn zuerst nach Kuwait, wo er zufällig den Soldaten Lyn Cassady, gespielt von George Clooney, trifft. Wilton erfährt, dass er einen Soldaten einer geheimen Spezialarbeit der US-Armee vor sich hat.
Gemeinsam gelangen die beide in den Irak – Cassady, der irgendwie eine Mission zu erfüllen hat und Wilton, der spürt, dass er einer Story immer näher kommt. Ein Abenteuer voller Undurchsichtigkeiten beginnt. Denn es stellt sich heraus, dass der Soldat Cassady eine Psychowaffe der Armee ist und seine Gegner, statt sie mit Waffen niederzustrecken, Gedanken außer Gefecht zu setzen versucht. Einmal hat Cassady eine Ziege getötet, durch reines Anstarren – erzählt er jedenfalls. Er war der Beste der „New Earth Army“, die zu Zeiten des Kalten Krieges entstand. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Hippie-Einheit – in der Ausbildung stand neben Ausdruckstanz auch Yoga auf dem Programm. (mehr …)
Auch wenn man in den letzten Wochen beim Besuchen des webMoritz mitunter etwas anderes vermuten konnte: Selbst in der vorlesungsfreien Zeit passiert gelegentlich etwas in Greifswald. Zudem gab es wie immer die ein oder andere Nachricht, die nicht groß genug für einen eigenen Artikel war. Im Rahmen von webMoritz kompakt, einer Mischung aus Nachrichtenüberblick und Presseschau, werden sie nun ihre Erwähnung finden. Wir stellen im Folgenden zusammen, was sich in den letzten Tagen ereignet hat und bisher noch keinen Eingang in den webMoritz fand.
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Städtischer Bausenator Arenskrieger wechselte nach Schwerin
Reinhard Arenskrieger wechselte nach Schwerin
Der bisherige städtische Bausenator Reinhard Arenskrieger ist am Freitag, dem 12. März, zum Vizepräsidenten des Landesrechnungshofs M-V gewählt worden. Die Wahl des CDU-Manns war zunächst allerdings gescheitert: Im ersten Wahlgang erreichte Arenskrieger die notwendige Zweidrittel-Mehrheit nicht. Daraufhin entschied der Landtag mehrheitlich, die Abstimmung zu wiederholen – und Arenskrieger erreichte die erforderliche Zweidrittelmehrheit doch noch – aber hauchdünn. Damit ist der Posten des Vize-Chefs beim Landesrechnungshof nach langjähriger Vakanz wieder besetzt. (mehr …)
Die letzten fünf Filialen der Post in Mecklenburg-Vorpommern sollen bis zum nächsten Jahr geschlossen werden, unter anderem die letzte echte Post-Filiale in Greifswald, die sich am Elisenpark befindet. Die Postfiliale am Markt befindet sich bereits seit längerem in der Regie der Postbank.
Öfter ein Ärgernis: Schlangen bei der Post
Die geschlossenen Filialen sollen durch Einzellhändler ersetzt werden, die dann auch Postprodukte verkaufen. Das gab ein Sprecher der Deutschen Post AG am Dienstag in Berlin bekannt. Durch die Maßnahmen würden keine Mitarbeiter entlassen und die Qualität des Serviceangebots bleibe nach Ansicht der Post erhalten.
Doch stimmt das? Wo kann man zukünftig seine Pakete abgeben? Was wird aus den armen, immer freundlichen Postangestellten? Diese und andere Fragen beantwortet der webMoritz-Podcast: